GTA 6 soll weitaus realistischer werden. Man soll tanken müssen. Es soll alles simulastischer werden. Man muss eventuell auch schlafen, damit man fit aussieht. Man kann ins Fitnessstudio gehen. Die Polizei wird nicht mehr auf der Minimap angezeigt. Ja, die Frage ist, dieser ganze Realismus bringt das aber auch mehr Spaß. Und deswegen möchte ich jetzt mit Chris und dem lieben Dennis drüber quatschen. Ich hoffe, euch beiden geht es gut. Aber die Sache mit dem Realismus ... Das ist ja ein Feature, das sich Rockstar so ein bisschen groß auf die Fahne schreibt. Wir haben das schon gesehen, das Tanken sorgt ja durchaus für, meines Erachtens, für sehr viel Gesprächsstoff. Lieber Chris, du hast in der letzten Zeit ein Video zugemacht zum Realismus. Was wird uns denn da erwarten insgesamt? Ja, also es gibt halt mehr Kleinscheiß, sagen wir mal, verlob gesagt. Das Tanken ist eine von diesen Sachen. Also die Autos laufen nicht mehr mit Luft und Liebe, sondern die müssen jetzt anhalten. Dann hast du bei den Charakteren ebenfalls so Bedürfnisleisten, nenne ich das mal. Also die müssen ab und zu mal was essen, die müssen ab und zu mal schlafen gehen, weil ansonsten werden die halt ausschauen, wie es Dennis vorhin gesagt hat, wie Arthur der Waldschrat. Also die werden halt dann sichtlich dürr werden. Ausgemergelt. Oder ausgemergelt. Ja, oder wenn man sich jetzt Fastfood reinzieht, dann werden die dick. Wenn man viel Sport macht, dann werden sie muskulöser. Also Mechaniken, die es ja auch schon bei San Andreas zum Beispiel gab. Genau, ist jetzt grundsätzlich ja nicht neu, manche Sachen davon. Gar nichts davon, würde ich sogar sagen. Ja, ja, tanken. Ja, für die GTA-Reihe, aber zum Beispiel bei sowas wie Mafia, hatte man das auch schon. Da war es sogar noch krasser, da konnte man den Tempomat reinmachen. Oder halt praktisch so ein Geschwindigkeitslimit, weil die Polizei dich sogar anhält, wenn du über eine rolle Ampel fährst oder zu schnell fährst. Und dann kriegst du ein Knöllchen. Das haben die jetzt in GTA wahrscheinlich noch nicht. Also in einer Szene sieht man, wie Jason an einem Stoppschild anhält. Aber ich glaube, das hat nichts mit den Verkehrsregeln zu tun, die die da einführen. Ich glaube, es ist einfach nur das Tanken. Und das sind eben diese Realismus, in Anführungszeichen, Elemente, die da drin sind. Dass eben alles ein bisschen simulationiger wird und eben mehr so kleine Details. Man muss jetzt auf Dates gehen mit Freund oder Freundin, damit die Beziehung intensiviert wird. Ach ja, man hat einfach mehr Zeug zu beachten, wie so Tamagotchis. Du musst die ab und zu mal füttern. Du musst gucken, dass sie zufrieden sind. Lieber Dennis, du hast dich ja auch schon viel mit dem Thema auseinandergesetzt. Es ist so, die Polizei wird zum Beispiel nicht mehr auf die Minimap angezeigt. Wenn man jemanden aus dem fahrenden Auto zieht, dann wird es sein, dass er die Polizei ruft, wenn da ein Beifahrer noch drin ist, wird er nicht einfach aussteigen, wird sich wehren. Die Polizei soll ganz anders reagieren. Man kann erkannt werden anhand von der Kleidung, anhand der Waffen, anhand des Autos. All so Kram, da gibt es jetzt extra auch diese Icons, die das anzeigen, dass man von der Kamera erfasst wurde, dass man zum Beispiel als Pärchen gesehen wurde, dass die Klamotten erkannt wurden, welche Waffe man am Start hat. Ist das alles zum Besseren. Ja, also ich muss sagen, für mich ist das nichts Neues. Ich spiele jetzt ja GTA Roleplay seit einigen Jahren und all diese Features gibt es da schon seit 2018. Daher, ich finde es schon so ein bisschen, also ich feiere es. Also ich finde es richtig cool, dass man endlich GTA wirklich auch mal immersiver gestaltet. Und vor allem, was mein großer Freund ist, ist das Fahrzeug in Zukunft. Weil ich glaube, ein Auto wird deutlich wichtiger sein, vor allem, weil du es ja tanken musst. Und tanken, wo du es gerade ansprichst, ist eigentlich gar nicht so bad, wenn wir drüber nachdenken. Warum? Stell dir mal vor, du gehst jetzt in den Juwelier und du willst den Laden überfallen. So weit, so gut. Aber du hast dann dein Fahrzeug nicht getankt und deine Flucht sieht auf einmal komplett anders aus, weil du irgendwann stehen bleibst. Oder du musst zwischendurch tanken. Was ich mir nur hoffe, und ich bete dafür, dass Rockstar Games das auch wirklich so immer sie verumsetzt, dass wenn du an eine Zapfsäule ranfährst, du wirklich aussteigen musst und tanken musst und nicht einfach nur E-Toten musst oder irgendeine Taste in dem Fall. Das wäre mein Wunsch. Aber ich glaube, dieses Immersive, die ganzen einzelnen Funktionen, die wir da bekommen, sorgt dafür, dass wir. In einer Welt unterwegs sind, wo wir als Spieler praktisch nicht mehr als Fremdkörper agieren, der die ganze Welt durcheinander bringt, indem wir mit Trevor, Michael und Franklin irgendwelche Leute überfahrene Missionen machen und dann war es das wieder. Sondern wir sind ein Teil einer immersiven Welt. Und daher muss ich sagen, für mich ist das tatsächlich dieses ganze Kollektiv der Immersion, das beste Feature, was sie mit GTA 6 hätten bringen können. Und da, ich rede nicht von coolen Autos und auch nicht von der Story, sondern, dass du jetzt wirklich darauf achten musst, wie du mit deinen Charakteren umgehst, dass du darauf achten musst, dein Fahrzeug zu pflegen, weil das, dein Lager zwischenzeitlich auch ist, dass du auf Kameras achten musst, dass du dir Pläne machen musst, wenn du in den Laden überfällst, dass du Cops nicht mehr auf Anhieb auf der Minimap siehst, sondern du mit Akustik arbeiten musst, um zu gucken, von welcher Richtung kommen die gerade mit den Sirenen und so weiter. Also ich finde, sie haben da maßgeblich etwas nach vorne gedrückt oder auf den Fokus gedrückt, was längst hätte überfällig sein müssen. Ich finde das interessant, aber du sagst das natürlich, weil du jemand bist, der krass in der Roleplay-Szene drin ist. Ich muss persönlich sagen, mich schreckt das ab, beziehungsweise macht mich durchaus sehr skeptisch. Im echten Leben ist Tanken für mich keine Qualitätszeit, die ich irgendwie gerne verbringe. Videospiele sind für mich Eskapismus ja natürlich auch. Ich möchte etwas erleben, was ich so im echten Leben nicht erleben kann. Aber wenn ich dann auf einmal Dinge aufgedrückt bekomme, die ich schon im echten Leben nicht als Spielspaß empfinde und das im Spiel gezwungen werde zu machen, wo ich tatsächlich einfach nicht den Mehrwert sehe, dann frag ich mich schon, ob man sich da nicht so ein bisschen verkalkuliert. Ich muss aber auch... Ich verstehe den Punkt. Ja? Sorry, ich wollte dich nicht unterbrechen, aber ich verstehe den Punkt. Ich finde es auch interessant, was jemand gerade in den Chat geschrieben hat. Das ist, was ich auch ein bisschen befürchte, dass man bei GTA 6 vielleicht am Ende des Tages so viel an Realismus und Immersion und Aufgaben vor allem rein investiert hat, dass der Spieler nicht mehr das Gefühl hat, ich spiele ein Spiel, sondern ich muss seiner Arbeit nachgehen. Weil das kann ja auch passieren. Du startest das Spiel und dann musst du erstmal tanken gehen, dann musst du erstmal mit Jason schlafen gehen, weil du hast das letztens vergessen. Dann musst du noch was essen, deinen Kühlschrank auffüllen, wobei das Feature haben sehr gestrichen und so weiter und so fort. Also du bist erstmal, glaube ich, eine halbe Stunde damit beschäftigt, den Daily Quest sozusagen nachzugehen, damit deinem Charakter es überhaupt gut geht. Und da ist die Frage, ich kann mir persönlich vorstellen, dass das, wenn das wirklich so immersiv ist, wie das angepriesen wird, dass das sehr viele Leute am Ende, die einfach so eine Runde GTA zocken wollen, einfach ein bisschen durch Vice City oder Leonida brettern wollen, dass die dann am Ende abgeschreckt sind, weil sie sich denken, ja, aber ich hatte jetzt einfach vor, irgendwie eine Mission zu machen, aber ich muss das erstmal ganz kurz noch tanken gehen. Und ich muss noch schlafen, weil sonst habe ich die Energie nicht oder das Stamina nicht. Genau. Ja, da bin ich ein bisschen zwiegespalten auch und verstehe den Punkt. Ich nicht. Ich finde es super. Also ich finde es tatsächlich absolut fantastisch. Ich finde es auch super und ich stimme 100% zu. Ich sage nur, dass ich mir vorstellen kann, dass es Leute geben könnte, die davon genervt sind. Das ist mein... Ja, im Vorfeld. Ich glaube nicht, dass es am Ende nervig sein wird. Und der Grund, warum ich das denke, ist Red Dead Redemption 2. Ja, deswegen hasse ich das Spiel. Ja, okay. Für mich kommt es darunter auf Bedeutsamkeit. Und ich glaube, daraus haben sie die Lektion gelernt. Weil du halt sehr viele Sachen machen kannst in Red Dead Redemption 2. Und da gehe ich bei dir mit tatsächlich, die sich nicht so wirklich bedeutungsvoll anfühlen. Für mich gibt es mir das Gefühl, ich bin ein cooler Cowboy, in einer coolen Cowboy-Welt. und die Scharade bricht halt irgendwann. Aber was das halt als Nebeneffekt noch hat, ist, dass diese ganzen kleinen Sachen dich ... Über die Karte hetzen. Das heißt, du hast ja überall sowieso schon Quests und du musst dich irgendwo orientieren. Und dann sag ich, jetzt hab ich die eine Quest gemacht, jetzt ist meine Haare wieder gewachsen. Oh cool, jetzt kann ich mir vielleicht den geilen neuen Bart frisieren. Dann geh ich in diese Stadt rein, wo der Friseur ist. Und dann ist da Potenzial da für eine Story, die sich entwickelt. Und das ist genauso wie beim Tanken oder sonst was. Du siehst einfach Teile der Map, weil da was ist. Du weißt, da ist was und du willst da hin. Und da unterwegs oder eben an diesem Ort können dann eben noch Ereignisse passieren und du erlebst diese kleine Story für dich und ich finde, das macht die Welt lebendig und was ist cool und ich bin jemand, der ich mag San Andreas, das ist mein liebstes GTA, ich mag Bullshit, ich mag, auch Saints Row, ich mag einfach nur Chaos anstellen und dieses Realismuszeug schreckt mich eigentlich normalerweise in Spielen auch immer ab, weil ich finde, realistisch muss ein Spiel nicht sein, aber ich muss mich halt irgendwo in dieser Welt auch wohlfühlen und ich glaube, ja, das trägt dazu bei. Da ist so viel Potenzial da für verschiedene kleine Storys. Aber du hast gerade eben Red Dead Redemption 2 angesprochen. Das war der Punkt für mich. Ich hab mich so auf dieses Spiel gefreut. Ich hab eine Zeit lang jeden Tag ein Video gemacht, wie ich auf dieses Spiel gewartet hab, bevor es rausgekommen ist. Und dann kam's raus und es war für mich die größte Enttäuschung überhaupt. Genau aus diesem Grund. Okay. Weil es, und das ist ein guter Kommentar, Red Dead Redemption 2 ist in so seine Details verliebt und respektiert. Null meine investierte Zeit. Finde's auch kacke. Also kacke finde ich es jetzt nicht, aber es war auch so eine Sache, wo ich mir denke, dieses Spiel, zwingt mich so oft, diese Ich-mach-die-Schublade-auf-Animationen zu sehen, weil es dann cineastisch und realistisch ist, dass ich nach 10, 15 Stunden aber schon keinen Bock mehr drauf habe, das zu sehen. Und all so Sachen, wo ich mir denke, es zerfasert unnötig Sachen, die vorher automatisch waren, in triviale Gameplay-Features, die aber für mich nicht spaßzutragend sind. Ich möchte ganz kurz auf einen Punkt eingehen, den ich sehr spannend finde, du hast ja gesagt, du fandest das ja bei Red Dead ganz gut. Da ist natürlich die Frage, wir haben jetzt ein Verhältnis Red Dead Redemption 2, eine Welt, die ja eigentlich bis auf Sound Denny, glaube ich, es gibt ein paar kleine Örtchen und diese Stadt, aber ich glaube, du hast nicht so diese Reizüberflutung wie zum Beispiel dann in GTA 6 in Vice City, wo Autos permanent um dich herumfahren, NPCs in unfassbar großen Mengen, die dir auf den Sack gehen und so weiter. Ich glaube, dass RDR schon das entschleunigte Spiel war, während GTA 6 so ein bisschen das RDR auf Steroiden inzwischen ist. Und da muss man sich die Frage stellen, werden die Features eher auch vielleicht, ist nur eine Mutmaßung mal so auch an euch, in den YouTube-Kontamin das auf YouTube kommt oder auch auf Twitch. Sagt ihr, ich brauche diese Features, weil das sorgt dafür, dass ich halt permanent was zu tun habe oder sagt ihr, in der RDR war das perfekt für mich, weil diese langen Reitphasen und so weiter, du hattest immer was zu tun, weil du warst ja auch nicht so schnell unterwegs und das ändert sich ja in GTA 6. Und daher glaube ich... Also ich verstehe schon, dass das einige Leute, wie gesagt, abschrecken kann, weil es einfach too much ist, was du alles erledigen musst. Und da ist halt die Frage, ob Rockstar Games am Ende dem Spieler die Möglichkeit überlässt, selber das Pacing vorzugeben, dass man sagt, okay, du musst jetzt nicht schlafen gehen, du musst jetzt nichts essen, dass man vielleicht irgendwie so eine Art Modus hat, wo man den aktivieren kann und man hat so ein bisschen Classic GTA. Oder ob das eben alles Pflicht ist. Das ist dann am Ende die Frage, die ich, ja. Also, das würde bei uns im Chat auch gemutmaßt, das wird man sicherlich ausschalten können. Am Anfang wird man vielleicht die Möglichkeit haben zu sagen, wie viel Simulation man haben möchte. Und das kann ich mir einfach nicht vorstellen. Rockstar ist sehr erpicht darauf, ein sehr kuratiertes Spielerlebnis weiterzugeben. Ich glaub nicht, dass du damit irgendwie, ja, Optionen nutzen kannst, um das auszustellen. Das wird meines Erachtens nicht der Fall sein. Und gerade bei diesem Fahndungslevel, Da geht bei mir mein Fahndungslevel an, weil wenn ich sehe, ich wurde von der Kamera gesehen, wurde im Doppelpack gesehen, wurde von Klamotten erkannt, mein Gesicht wurde erkannt. Das heißt, und die Cops sind nicht auf dem Miniradar sichtbar, dann bin ich doch jetzt erstmal die nächsten 20 Minuten wahrscheinlich damit beschäftigt, Okay, jetzt muss ich irgendwie schauen, wo muss ich Klamotten wechseln? Kann ich das schnell on the fly machen? Muss ich irgendwo hinfallen? Mein Auto wurde erkannt. Einfach eins hijacken geht nicht, weil dann geht auch nochmal der Alarm an, weil du kannst Leute nicht einfach mehr so rausziehen. Du kannst auch nicht jedes Auto einfach sofort hijacken, weil da ist noch ein Tracker dran. Dann muss ich hier eventuell den Pay-in-Spray finden, um mein Auto umzusprühen. Ich muss meine Waffe wechseln. Und da denke ich mir so, sorry, aber das ist Beschäftigungstherapie, wo ich mir denke, das hält mich doch jetzt nur auf, den eigentlich spannenden Teil, die Story weiter zu verfolgen. Ist das Beschäftigungstherapie oder sind das die Konsequenzen deiner schlechten Entscheidungen? Naja, es ist GTA, jede Entscheidung ist eine schlechte. Stark, stark, ja. Du bist nun mal ein Krimineller. Das kann man ja drehen und wenden, wie man will. Er ist kein Profi. Wenn der dir ein Gesicht zieht, dann warst du offensichtlich nicht richtig vorbereitet. So ein echter Krimineller, der geht ja auch nicht einfach so in den Laden, zieht seine Waffe und schaut mal, was passiert. Der ist da vorher und bereitet sich vor. Wie schaut der Laden aus? Wo ist die Kamera? Das System war doch vorher auch gut. Das hat doch auch gut funktioniert. Und jetzt hab ich das Gefühl, jetzt wird da noch mal so viel draufgeladen, dass ich mir, wie gesagt, wir haben's ja alle noch nicht gespielt. Es kann ja sein, dass es wirklich gut funktioniert und dass ich dann sag so, hey, ich hab mir da komplett grundlos Sorgen gemacht und das hoffe ich wirklich, dass dem so ist. Aber aufgrund von Red Dead Redemption 2 bin ich persönlich da einfach ein bisschen skeptischer geworden. Ja, ich denke aber genau deswegen, weil GTA 6 so ein Mischmasch wird aus allem, was halt vorher kam. Da ist ein bisschen San Andreas drin, ein bisschen GTA 4 mit drin, da ist ein bisschen Red Dead mit drin, dass sie da ihre Lektionen schon gelernt haben. Wir sehen das ja auch in der Vergangenheit, wenn du GTA 4 beispielsweise anschaust. Viele von den Sachen, die Leute die in GTA 4 kritisiert haben, zum Beispiel, dass Leute dich bei mir anrufen, um bowlen zu gehen oder so, haben sie dann im Fünfer auch schon, weggemacht, ja. Hast du GTA Online gespielt? Übrigens, nur für Umfrage, doch, aber nicht so wie du. Wir haben eine Umfrage gerade gehabt, wie viele von euch finden diesen realistischen Ansatz von GTA 6 gut und da haben 76 Prozent von euch haben gesagt, ja, finde ich klasse. Also ich gehöre da eher zur Minderheit, der da noch nicht so tatsächlich den Spielspaß drin sieht und ja, ich tue mir echt schwer damit, außer wie gesagt, Dennis, du bist da jemand, der in dieser Roleplay-Szene krass drin ist. Für mich heißt Realismus nicht automatisch gleich Spielspaß. Also ich bin da immer noch sehr skeptisch. Ja, also ich bin, wie gesagt, ich habe diese ganzen Ankündigungen gehört und ich habe gedacht, endlich. Weißt du, warum? Mein Problem in GTA war bisher immer, die NPCs sollen ja von den Polizisten beschützt werden. Dafür sind die Cops ja da. Die sollen uns an einem Verbrechen hindern, damit wir diese Stadt in Ruhe lassen. Aber die NPCs haben selbst Polizisten, die Cops haben selbst Polizisten, nein, die Cops haben selbst NPCs überfahren und somit ist dieses ganze System eigentlich ineinander gebrochen. Und ich hoffe und bitte dafür, dass die Cops in GTA 6 ja deutlich cleverer werden. Und das ist für mich eben, auch mit dem neuen Fahndungssystem und so weiter, eben maßgeblich zu entscheiden, wie tief hat Rockstar Games da jetzt auf den Realismus oder Immersion gesetzt. Aber um das nochmal kurz abzuschließen, Also für mich ist halt auch GTA Roleplay gerade so cool, weil du weißt halt nie, wie und wann passiert was. Und ich kann mir vorstellen, dass du solche Gameplay-Elemente wie Tanken und so weiter in GTA 6 eben nutzen kannst und auch Kameras ausschalten, was bis wahrscheinlich auch funktionieren wird. Das ging ja auch schon in GTA Online. Dass du da am Ende des Tages mehr Realismus bekommst und deine Missionen anders strukturieren kannst. Weil wir haben ja selbst kritisiert, dass das Missionsdesign von GTA sehr stupide irgendwann war. A, B und C Prinzip. und mit diesen ganzen neuen Möglichkeiten kannst du ja Missionen komplett anders angehen. Entweder rennst du in den Laden, überfällst das und hast diese ganzen Merkmale, die du da selber dir da, wie du sagst, als Konsequenz einhandelst oder du gehst vorsichtiger vor und kannst in deinem Fahrzeug Kleidung zwischenlagern, die du da hinterlegst und dann Bandana ins Gesicht ziehen, eine Käppi aufsetzen, die Waffe hinterm Rücken packen und dann geht's los. Also da muss man am Ende selber überlegen, wie man eben das Spiel spielen will. Und ich glaube, wie du selbst sagst, am Ende hat man ja gar nicht die Option, selber zu entscheiden, wie viel Realismus man haben möchte. Ich glaube nicht, dass du per se eine Option bekommst ins Gesicht, sondern das GTA sagt, entscheide das selbst im Verlauf des Spiels. Also wenn du, wie gesagt, den Laden überfällst, Werde ich vorher gucken, ob irgendwo Kameras sind? Schalte ich die irgendwie aus? Oder wie ist das mit der Kleidung? Ich glaube, da kannst du dann selber festlegen, wie viel Realismus du haben möchtest oder nicht in Form eines Gameplay-Elements. Und das ist ja wiederum ein Feature, das wurde bei uns auch gerade im Chat angesprochen, von der lieben Deliane. Die hat gesagt, es wäre natürlich cool, wenn man Sachen planen könnte. Aber das weiß man ja leider auch noch nicht so genau. Da hat Rockstar noch nicht so viel verraten irgendwie. Wie sieht das aus? Es wird ja sicherlich in der Story mal einen größeren Banküberfall geben, wie man das von GTA 5 kennt. Kann man dann im Vorfeld Kameras ausschalten? Wie lange bleiben diese dann ausgeschaltet? Gibt es da bestimmte Zeitfenster für? Gibt es da Sachen, also wirklich so eine Art Planungsmodus, wo ich das Risiko minimieren kann? Schon im Vorfeld anhand vielleicht so einer Checkliste oder irgend sowas in die Richtung. Und ich hoffe, dass man dazu vielleicht einfach noch ein bisschen mehr erfährt, weil ich finde gerade dieses ganze. Realismus-System wirft einfach bei mir so unglaublich viele Fragen auf und eben Sachen, wo ich mir denke, das kann durchaus gut sein, aber es kann auch genauso gut einfach nicht sein. Ganz so spaßig sind. Also ich glaube, dass wir so eine Fülle an Sachen haben und dadurch, dass sie halt auch schon bestätigt haben, dass Geld eine wichtigere Rolle spielen würde in dem neuen GTA und dass es Geldgrenzen gibt, die ich erreichen muss, damit die Hauptstory weitergeht. Das heißt, ich muss mit irgendwelchen Aktivitäten abseits der Hauptstory interagieren. Was ich mache, wird wahrscheinlich unterschiedlich. Ich kann ja auch beispielsweise mein Geld damit verdienen, dass ich irgendwie Wrestling-Champion werde. Man hat ja auch in dem Trailer gesehen, dass man da teilnimmt. Beispielsweise. Also ich Ich glaube, man kann auch auf andere Arten Geld verdienen, als eine Bank auszurauben. Ähnlich wie bei Yakuza beispielsweise, wo du halt irgendwie Zeitaktivitäten hast. Ich hoffe, dass es so cool ist wie in Yakuza, wo auch kleine Storys drin sind oder so. Ich glaube es nicht, aber ich denke trotzdem, dass die Systeme ein bisschen tiefer gehen werden als in anderen GTAs. Und ich glaube auch, dass eben da dieser Planungsaspekt vielleicht reinkommt. Dass ich sage, vielleicht kriege ich mehr Geld, wenn ich eben darauf achte, dass diese Banknoten nicht markiert sind. Oder dass ich darauf achte, dass die Kamera mich nicht erwischt oder was auch immer, dass es einen besseren Outcome gibt, wenn ich das gut mache in meiner Freizeit. Und dass ich eben gucken muss, dass ich so viel Geld zusammenkriege und das kann ich machen, wie ich möchte. Und ich denke, da liegt dann auch, da ist der springende Punkt, ich kann das auch ignorieren, wenn ich will. Weil es wahrscheinlich einfache Wege gibt, aber wenn ich mich fühlen will wie der Obergangster, dann bereite ich meinen Fluchtwagen vor, dann gucke ich, dass ich das Tape zerstöre, dann schaue ich, dass ich eine Maske trage. Das hat mir bei Red Dead nämlich auch nicht gefallen. Du konntest die Maske aufsetzen und dann haben dich Leute ... Das gab so einen Mini-Effekt. Du hast, glaub ich, keine Moral verloren oder was auch immer. Aber das war mir viel zu wenig. Das hat keinen Spaß gemacht, Sachen zu überfallen, außerhalb von der Hauptstory. Und ich hoffe, dass es bedeutungsvoller sein wird in GTA 6. Als bei Red Dead Redemption 2. Ja. Das war auch so eine Sache, die mich bei Red Dead Redemption 2 ein bisschen gestört hat. Da hatte ich das Gefühl, das ist alles sehr oberflächlich und es hat keine wirklichen Konsequenzen. Und das hatte man nur so draufgetackert, das ist so visuell und gaukelt dir ein tiefgreifendes Feature vor, obwohl es gar nicht so tiefgreifend war. Und das fände ich halt schon eine wichtige Sache, dass das vielleicht tatsächlich ein bisschen mehr ausgebaut wird. Ich habe noch ein paar ganz interessante Kommentare über unseren Discord bekommen zu dem Thema, weil da habe ich auch mal nachgefragt. Und zwar von Ghost Zero Phase 4, der hat geschrieben, ich würde sagen, es gibt sicher ruckzuck Mods, mit denen man das nach eigenen Vorlieben anpassen kann, wenn man das nicht gleich in den Optionen kann. Aber Sony mag ja keine Mods, ja. Naja, vielleicht auf der Xbox, wenn das Spiel da auch gibt. Also Mods für Konsolen, denke ich mal, wird's da erst mal nicht geben. Das ist eine Sache für die PC-Version, wo man ja noch nicht weiß, wann die kommt. Eine andere Meinung, die ich dann noch gefunden habe, von Xatom über unseren Discord, der hat gesagt, ich finde die Entwicklung deutlich besser. Man muss sich besser vorbereiten. Man sinkt in die Welt besser hinein. Verstehe es aber auch, wenn's für einige zu viel wird. Man spielt dadurch mehr einen realistischen Actionfilm. Und oft fehlt mir das bei GTA 5. Realistischer Actionfilm, da find ich einen kleinen Widerspruch in sich, aber lass ich mal so stehen. Also wie gesagt, gibt's viele Leute, die das gut finden und ich hoff wirklich, dass niemand da so enttäuscht wird, weil ich war damals bei Red Dead Redemption 2, waren viele Sachen, die mich leider aufgrund dessen so ein bisschen enttäuscht haben und ich hoff, dass Rockstar, da eine gute Balance findet, dass sie alle an Bord holen einfach. Wisst ihr, was ich meine? Da habe ich eine Frage an dich, Felix. Was wäre jetzt, wenn du für dich entschließt, du spielst jetzt heute GTA 6 und rein hypothetisch gesehen, ist die Gameplay-Funktion die, du speicherst dein Spiel und der letzte Progress deines Charakters wird übernommen. Das heißt zum Beispiel, Jason ist müde, hat Hunger und Durst und dein Auto ist auch noch leer. Du startest das Spiel und du musst dich erstmal darum kümmern, dein Auto voll zu tanken, du musst dich darum kümmern, schlafen zu gehen, was zu essen und trinken und vielleicht stinkst du auch noch. Wer weiß, ob das auch noch kommt. Ich stinke gerne. Das kann ich nicht bestätigen. Aber worauf ich hinaus will, würdest du dann, wenn du das Spiel startest oder du würdest mit dem Aspekt an das Spiel gehen und sagst, ich hab heute Bock GTA 6 zu spielen, würde dich das nerven, weil du wüsstest, ich hab jetzt erstmal Verpflichtungen, denen ich nachgehen muss oder würdest du sagen, ja geil, ich muss meinen Charakter pflegen und ist ja auch irgendwie cool, weil ich hab ne, weil warum erklär ich das? Ich hab damals, wie hieß dieses Spiel für Nintendo Switch, wo du so dich um solche komischen Figuren kümmern musstest, die in einem Dorf gelebt haben und du musst dich, die jeden Tag musstest so spielen, um zu gucken, wie es denen geht. Ja. Anime Crossing. Genau. Und ich weiß, dass ich irgendwann ein schlechtes Gewissen entwickelt habe, weil ich hab das Spiel gestartet und dann haben die mir einfach im Spiel gesagt, naja, du warst ja gestern nicht da und deswegen ging's mir nicht gut. Oh Gott. Ja, und dann da frage ich mich halt, wenn solche Sachen in dem Game wären, die ich vorher jetzt gerade erwähnt habe, Tanken, Kleidung, Schlafen, bla bla bla, wie wäre das für dich? Würdest du sagen, okay, das ist cool? Oder sagst du, das wäre Arbeit für mich? Ich mag keine Survival-Spiele, ich mag nicht essen und schlafen müssen. Das ist für mich auch so eine Sache, die ich einfach... Aufgesetzte Zeitverschwendung finde. Wenn ich essen und schlafen gehen muss, jetzt kann man sagen, ja, du wirst wahrscheinlich als Jason nicht schlafen gehen müssen, aber dann siehst du halt aus wie Graf Dracula. Ja, tränkig. Für mich ist Realismus, finde ich, etwas anderes. Und das hat jetzt nicht damit zu tun, dass ich Pipi Kaka machen muss, sondern Realismus wäre für mich NPCs, die einen coolen Tagesablauf haben, den ich folgen kann und dadurch eine Geschichte mitbekomme eventuell. Das ist für mich cooler Realismus. Realismus ist für mich, dass ich mehr Gebäude betreten kann und da mehr Schabernack anstellen kann. Das ist für mich Realismus. Aber so triviale Sachen, die, wie gesagt, für mich nicht in Spielspaß fördern oder spielspaßbringende Features fallen. Da denke ich mir so, nein, warum? Ich denke nicht, dass das der Sinn ist. Ich glaube, die trivialen Dinge, ich meine, auf der einen Seite sagst du ja, dir gefällt es nicht, wenn es trivial ist, auf der anderen Seite möchtest du auch nicht, dass es Auswirkungen hat, weil dann wird es dich nerven. Also ich finde, man muss halt die Balance treffen. Man muss irgendwo sagen, okay, wenn ich jetzt tagelang nicht esse oder so, dann nehme ich ab. Das ist doch eigentlich ein ganz nettes Feature. Ich glaube nicht, dass es so extrem sein wird. Und wenn ich nicht schlafe, kriege ich wahrscheinlich einen kleinen Malus und schaue ein bisschen daneben aus. Ich bin doch gerade so in der Story drin. Ich möchte erleben, ich bin in einem Videospiel. Warum muss ich denn jetzt schlafen gehen? Vielleicht ist es ja so wie in San Andreas. Wenn ich zum Beispiel den CJ, den kannst du vollstopfen und dann ist er halt so ein bisschen breiter. Und in manchen Quests reden dich die Leute darauf an. Und das ist einfach lustig, weil Leute deine Entscheidungen innerhalb dieser Spielwelt anerkennen und das mag ich dran. Das hat keine großen Auswirkungen. Klar, es gibt mir die eine Mission, wo du in dem Flughafen rumstehst und der sagt, du bist zu fett zum Fliegen und das ist witzig. Und dann musst du halt abnehmen und wieder zurückkommen. Aber es ist ja auch keine große Belastung, sage ich jetzt mal. Du fährst ja schnell ins Gym, machst da einen Tag ein bisschen rum und dann kannst du das auch machen. Aber ich find's schön, dass das Spiel mich drauf hinweist. Einfach nur mit kleinen Sachen. Weil diese Details sind das, was es für mich ausmacht. Ja, aber das fänd ich ja auch nicht schlecht, wenn so was kommt. Also wie gesagt, wenn ich mir halt einfach einen Burger nach dem anderen reinhaue und irgendwie sagt dann einer der Figuren so, oh, haben wir in letzter Zeit ein bisschen mit meinem Snack gemacht. Aber es glaub ich auch nicht, dass das passieren wird, weil Rockstar, glaub ich, nicht für verschiedene Körpertypen unterschiedliche Cutscenes bauen wird. Doch, glaub ich schon. Also nicht in dem Ausmaß, dass es riesig wird, aber ich denke schon, dass es ab und zu ist, wenn du mal eine durchzechte Nacht hast oder so, dass jemand irgendwie mal das kommentiert. Und wenn es irgendwelche Leute auf der Straße sind, die sagen, ah mein Gott, was ist denn das für ein Grufti oder so. Also ich glaube, das wird passieren. Man darf halt nicht vergessen, dass Rockstar Games alleine für GTA 6, für die NPCs 600.000 Animationen angefertigt haben mit einem eigenen Entwicklerstudio. Ich rede jetzt nicht von den NPCs. Ich sage jetzt nicht, dass Leute auf der Straße vielleicht nicht irgendwie mal sagen, du fährst Pegos oder so, irgendwie sowas in die Richtung. Ich sag nur, das für eine Cutscene, wenn da nicht vorher ein Story-Segment war, wo du die Nacht durchgefeiert hast oder so, wird nicht auf einmal in einer Cutscene kommen, wenn du jetzt ein bisschen fülliger bist. Kann ich mir schon vorstellen, dass es dort kommt. Aber ich hätte gerne, wenn du für dich entschließt, das durchzuspielen und du musst jedes Mal essen oder schlafen, dass jemand das einfach für den GameStar-YouTube-Kanal zusammenschneidet, wie du dich jedes Mal aufregst. Ja, das sollte man wahrscheinlich ... Das sollte man wirklich machen. Aber wie gesagt, vielleicht mach ich da auch einfach nur einen viel zu großen Deal draus. Und es wird gar nicht so schlimm. Ich hab mir heute nur ein Filmchen angeschaut von jemandem, dem wurden drei Stunden von dem Spiel gezeigt. Und der hat gesagt, als er tanken musste, musste er wirklich aussteigen aus dem Auto, musste an die Zapfsäule gehen, musste dann R2 oder irgendwas halten. Und das Ganze hat dann 10 Sekunden gedauert, wo ich mir denke, willst du mich verarschen? Ich bin 47. 10 Sekunden, ich hab nicht mehr so lang. Aber überleg mal, du hast einen Verfolgungstag, du hast vier Sterne. Ja, und dann musst du tanken, total geil. Dann ist dein Gottverdammter Tank leer. Und du denkst dir, was mach ich denn jetzt? Und dann fährst du zur Tankstelle und dann hast du den übelsten Adrenalinkick bei 10 Sekunden. 10 Sekunden nicht, weil ich kann die Cops nicht sehen, die kommen vom Überall. Ich kann nicht einfach das nächste Auto jacken, weil ich hab das Tool nicht dabei und es wird getrackt und ich fuck mich ab, weil dann steht da, you died. Ey, so ein Shit. Das ist prämi. Boah, das macht mich jetzt so wütend, wenn ich drüber nachdenke. Ich hab's mir trotzdem vorbestellt. Wasted. Ich glaube, ich werde mal Spaß mit haben. Und das ist ja nicht das einzige Spiel der Welt. Also, wenn einem das wirklich gar nicht taucht, man kann ja was anderes spielen. Nein! Nein, nein, nein. Nein, nein, nein. Nein, nein, nein. Nein, nein, nein. Nein, nein, nein. Nein, nein, nein. Nein, nein, nein. Komm, GTA 6, was spielst du denn hier? Das ist keine Option. Wenn ich gerade Lust habe, dann frisiere ich halt meinen Cowboy und wenn ich gerade keine Lust habe, dann spiele ich halt was anderes. Ja. Nein, wir spielen nichts anderes mehr. Ich bin halt einfach sehr, sehr gespannt, weil GTA schon immer auch für Schabernack stand und ich habe das Gefühl, hier haben wir durchaus jetzt mit einem sehr anderen Rockstar zu tun und wie weit... Ist es okay, sich von den Wurzeln zu entfernen und wie weit nicht? Und ja, ich bin da einfach sehr gespannt drauf. Ich würde mir halt einfach wieder wünschen. Und das ist etwas, was ich leider auch nicht erwarte, dass wir auch bei den Missionen wieder freier sind. Etwas, was man bei GTA 3 und auch Vice City damals hatte, dass man mehrere Wege hatte, eine Mission zu beenden. Bei Red Dead Redemption 2 war jede Mission, wenn du nicht diesen engen Schlauch gefolgt bist, ist die Mission gescheitert. Und das hoffe ich, dass das hier wieder sich ein bisschen mehr öffnet und dann vielleicht wird da auch der Realismus irgendwie eingesetzt, um das zu machen, das wäre natürlich auch eine gute Sache. Ja, also ich, genau, ich bin auch dafür, weil am Anfang des Extended Looks hat man eine ganz interessante Sache gesehen und ich hoffe, dass das irgendeine Bedeutung hat, weil wo Jason und Lucia, auf dem Block zulaufen, sieht man im linken Teil des Gebäudes von außen von der Fassade so eine Art Gerüst und man sieht, dass man rein hypothetisch gesehen da hochklettern kann und dann kann man die Mission vielleicht anders angehen. Also das wäre so mein Wunsch aber ja, wie du selbst sagst ist ein bisschen utopisches Denken aber ich hoffe eben, genau, da ist es dieses Gerüst links was man da sieht, dass man da vielleicht die Scheibe einschlagen kann oder man kann das Rollo hochziehen oder sonst was, würde die Cut-Team vielleicht irgendwie ambivalent machen oder man bildet einen anderen Weg dass man nicht in den Fahrstuhl muss aber, ja, das ist auch immer so ein bisschen, was mich gestört hat dass das alles sehr wie ein Schlauch wirkt und du kannst das manchmal auch hervorsehen was du jetzt machen musst und so gut Rockstar Games Spiele sind, ist das Missionsdesign eben auch wirklich sehr outdated. Da muss man auch ganz klar sagen, dass ich hoffe, dass jetzt all diese ganzen Schabernack, der drumherum kommt mit Immersion und Realismus, dass darunter halt nicht diese Formel leidet, dass man da endlich mal eine kleine Revolution reingebracht hat in Sachen Game Design. Weil ich also fahre mit Auto nach Person A, um da Paket abzuholen, um das zu Punkt C zu bringen, haben wir dann jetzt auch über Jahre genug gemacht. Ja, das war unsere kleine Diskussion zum Thema Realismus in GTA 6. Die meisten von euch feiern das ab, freuen sich da sehr drauf. Ich hoffe wirklich, dass wir am Ende das alle abfeiern werden und dass Rockstar auf dem richtigen Wege ist. Ob das dem so sein wird, werden wir spätestens dann am 19. November sehen.