Bei uns geht es jetzt um Transport Fever 3. Transport Fever 3, eines der Spiele, die bei uns zumindest, als wir auf die ONL auf der Gamescom reagiert haben, mit am meisten im Chat gewünscht wurden, witzigerweise, war Transport Fever 3. Wann sehen wir endlich was dazu? Was kommt da auf uns zu? Und dann kam der Trailer und die Leute sind ausgerastet, haben sich gefreut darüber, wie schön das einfach aussieht. Aber sieht es nur schön aus oder kann das Spiel auch wirklich was? Darüber will ich heute mit niemand Geringerem als dem großartigen Writing Bull sprechen. Und damit herzlich willkommen, Writing Bull. Schön, dass du da bist. Hallo, freut mich auch sehr, dass ich da bin. Zumindest könnten das. Jetzt bin ich auch im Bild zu sehen. Großartig, wunderbar. Liebe Grüße an alle, die gerade hier zugucken. Ich dachte schon, ich müsste mich beschreiben als älterer Herr mit der Brille. Aber Wunder der Technik. Wir haben mittlerweile einen Bildautomaten erfunden. Unfassbar, dass es sowas gibt. Ist das hier eigentlich dieses Internet, über das die Leute in letzter Zeit so viel reden? Ja doch, ich glaube, das könnte es sein. Also ich habe auch schon viele Gerüchte darüber gehört und es fühlt sich so an, als könnte das dieses Internet sein. Schön, dass wir es hier geschafft haben, zusammenzufinden und gemeinsam unsere Bilder zu übertragen. Transport Fever 3, also wie der Name schon sagt, der dritte Teil der Transport Fever-Reihe. Und dieses Mal unter anderem gepublished von Paradox, die wir ja auch kennen von City Skylines 2 zum Beispiel. Und was würdest du denn sagen, was unterscheidet denn ein Transport Fever von anderen City-Bildern? Weil es ist ja kein City-Bilder, sondern was ist das für ein Spiel? Für alle Leute, die keine Ahnung haben, was sie mit Transport Fever 3 überhaupt erwartet. Ja. Es ist eine Transport-Simulation und eine Mischung von Transport-Simulationen, ein bisschen Aufbauspielen ist auch mit dabei. City Builder kann man es nennen, aber da der Verkehr so im Mittelpunkt steht, würde ich es eher beschreiben als ein Verkehrsaufbauspiel, bei dem man wirklich beginnend, wenn man möchte, im Jahr 1900 oder später, spätester Start ist 2020. Auf Zufallskarten spielt. Es gibt auch eine Story-Kampagne mit, ich glaube, fünf Missionen. Und Grundidee ist halt die, dass man Chef ist eines Unternehmens, eines Transportunternehmens und dafür verantwortlich ist, dass es den Leuten auf einer Karte richtig gut geht. Im Hintergrund diverse Verkehrsmittel zu sehen, riesige Vielfalt, Busse und LKWs und Züge und Flugzeuge und Schiffe, Helikopter sogar mit im Spiel. Das Einzige, was mir fehlt, sind von mir selber befahrbare Heißluftballons. Ansonsten bin ich wunschlos glücklich. Es geht darum, ein bisschen Geld zu machen, aber der Hauptimpuls da ist eigentlich mehr das Geld, das man macht als Unternehmen, ist Mittel zum Zweck. Es geht darum, dass man seine Leute glücklich macht und dass die Städte wachsen, weil die Leute glücklich sind. Bedeutet aber auch, dass Städtewachstum, das funktioniert nicht, indem man selber Häuser baut, sondern die wachsen dynamisch anhand dessen, wie gut man selber eigentlich seine Straßen und Züge und ähnliches ausbaut, oder? Genau. Also die Bürger in den Städten haben verschiedene Werte. So was wie, hey, wie viel Lärme bekomme ich eigentlich mit? Oder wie verschmutzt ist meine Stadt? Oder wie pünktlich werden mir die Waren geliefert? Oder bekomme ich überhaupt alle Waren, die ich brauche? Und alle diese Werte werden dann in einem großen Mathematiktopf zusammengerührt und am Schluss wächst dann die Stadt oder sie wächst nicht und kann auch in verschiedenem Tempo wachsen. Und all diese Dinge gilt es zum Rücksichtigen. Bei den meisten Verkehrsspielen geht es ja mehr nur darum, dass die Städte überhaupt Waren bekommen. Das war auch so bei den früheren Transport-Fieber-Teilen. Und jetzt schieben die das in Richtung, wie die Entwickler selber formulieren, Richtung Tycoon-Gameplay. Das heißt, es geht dahin, dass das Spiel komplexer geworden ist und dass man wirklich auch gucken muss, sind die LKWs, die ich quer durch die Stadt schicke, eventuell zu schmutzig? Plane ich stattdessen eine Umgehungsstraße, damit die Leute nicht so viel Lärm und Drecke abbekommen? Oder was kann ich machen, damit die Leute zwar ihre Waren bekommen, aber trotzdem noch eine lebenswerte Stadt haben? Und darüber reden wir auch gleich nochmal im Detail, was das alles mit sich bringt. Jetzt ist es so, Transport Fever 3 wird eben von Paradox auch gepublished. Und da haben die Leute ein bisschen Angst gehabt, dass es vielleicht ein ähnliches Fiasko wie bei City Skylands 2 werden könnte. Also vielleicht ein DLC-Albtraum. Wie schätzt du das bisher ein? Glaubst du, das kann Transport Fever 3 auch passieren? Oder welche Schritte sind die Entwickler auch gegangen, damit es eben keine technischen Probleme geben sollte? Der wichtigste Schritt, den die gemacht haben, ist einfach der, dass sie einen coolen Vertrag ausgehandelt haben. Ohne dass ich den selber einsehen konnte, kann man doch aus der Kommunikation von Entwicklern und Publishern herausziehen, dass die große kreative Freiheit behalten haben. Paradox ist also mehr ein Dienstleister für das Entwicklerstudio. Es gibt ja immer so ein spezielles Machtgefälle oder ein Machtverhältnis zwischen Studio-Entwicklern, den Kreativen und den Leuten das Geld geben beim Publisher. Und hier ist das Machtverhältnis eher so, dass nicht der Publisher das Entwicklerstudio angeheuert hat, um eine Lizenz zu befüllen mit einem Spiel, sondern dass die Entwickler gesagt haben, wir haben ein fast fertiges Spiel, wir stehen unter dem Projekt, wir wollen jemanden anheuern, der uns hilft, das zu vermarkten und unter die Leute zu bringen. Und würdest du sagen, das merkt man dem Spiel auch an? Oder hat man eine Paradox-Handschrift in diesem Spiel? Oder ist das wirklich nur das Entwicklerstudio? Das ist gar nicht. Ich kann selbst mit viel Fantasie ... Ich erkenne die Handschrift der Entwickler, von früheren Transport-Fieber-Teilen wieder. Aber die Handschrift von Paradox kann ich beim besten Willen nicht entdecken. Das ist wirklich nur so, dass die relativ spät mit dazugekommen sind. Weil bei Urban Games, so heißt ja der ... Das Entwicklerstudio benannt, übrigens nach Urban und Basel, den beiden Gründungsentwicklern in der Schweiz, die mal ganz, ganz klein angefangen hatten. In Schaffhausen sitzen die. Mittlerweile ein großes Team, richtige Erfolgsgeschichte. Die haben sich gut vermarktet. Aber ich muss auch sagen, Entwickler wie diese, die alle paar Jahre ins Spiel rausbringen, die können es sich einfach nicht wie ein Publisher leisten, die ganze Zeit Leute zu beschäftigen für Jobs, die es zum Release gibt, die man zum Release braucht, aber unterjährig nicht mehr. Das heißt, Leute, die zum Beispiel Kontakt haben zu Influencern oder Kontakt haben zur Presse, die Spezialisten sind für Portierungen oder für andere Geschichten, das sind Leute, die hatten Publisher halt die ganze Zeit, weil alle paar Monate da ein dickes Spiel rauskommt. Und solche Leute zu beschäftigen von einem Entwicklerstudio, um die danach dann vier, fünf Jahre Dornchen drehen zu lassen, ist wirtschaftlich nicht so clever. Und deshalb die Motivation vom Entwicklerstudio halt zu sagen, ja, wir holen uns den Publisher. Ja, okay, das ergibt auf jeden Fall Sinn, dass sie diesen Schritt gegangen sind. Und es ist auch sehr, sehr cool, dass sie einen guten Vertrag ausgehandelt haben, damit man weiterhin ihre Handschrift sieht und, damit wir auch vielleicht hoffentlich vor einem Debakel wie bei City Skylines 2 bewahrt werden, weil das hat ja doch leider einfach sehr viele Probleme am Anfang des Spiels gehabt. Und da bin ich jetzt mal gespannt, wie es dann bei Transport Fever 3 sein wird, weil es ist ja schon so, es soll ja auch eine sehr tiefgehende Simulation sein, Und auch jeder einzelne Charakter, also jeder einzelne Bewohner dieser Stadt, ist ja simuliert, richtig? Jeder Bürger hat ein Ziel, hat zwei Ziele am Tag und eine Heimat. Die Heimat ist halt das grüne Wohngebiet, in dem man lebt. Und dann gibt es einmal ein blaues Gewerbegebiet, in das er oder sie shoppen geht oder Sachen einkaufen für den täglichen Gebrauch. Und ein gelbes Gebiet, wo man hin muss, in die Industrie, um dort arbeiten zu gehen. Das heißt, so ist es nicht im Real Life. Im Real Life ist die Welt ja ein bisschen komplizierter, aber hier ist das so simpel aufgezogen. Und wir müssen immer darauf achten, dass wir die Leute von A nach B bringen. Das heißt, dass wir die drei verschiedenfarbigen Zonen eben im Spielhintergrund zu sehen, dass wir die miteinander verbinden mit öffentlichen Personen im Nahverkehr, und mit Bussen oder mit Trams oder mit Straßenbahnen. Und dass wir außerdem noch die Städte miteinander verbinden, sodass es noch eine extra Abdeckung gibt. Und auch das ist ganz gut. Okay, bedeutet aber, ist der Fokus eher auf der Wirtschaftssimulation als solche oder ist es eher eine Sandbox, ein digitaler Baukasten, in dem man selber entscheiden kann, wie man was macht? Oder es gibt da auch unterschiedliche Spielmodi, richtig? Du kannst das Spiel sehr, sehr unterschiedlich spielen. Also du kannst es spielen, als Hardcore-Strategiespieler und dir einstellen, dass die Leute, bei Spielstarte einstellen, dass die Leute ganz schnell unzufrieden werden, dass sie sich ganz schnell aufregen, wenn es irgendwie zu laut ist oder zu dreckig in ihren Städten. Du kannst tausend Dinge einstellen. Du kannst einstellen, ob die Zeit überhaupt vergeht. Du kannst sagen, ich starte im Jahr 1900, ich liebe Dampflokomotiven und es gibt keinen Fortschritt auf dem Kalender. Wenn du willst, kannst du das einstellen. Du kannst auch einstellen, dass die Zeit verfliegt und dass ein kleines Imperium, das du dir aufbaust, durch die Jahrzehnte katapultiert wird. Du kannst einstellen, dass das Wetter sich wechselt oder dass es immer nur Sonnenschein gibt. Du kannst auch Terraforming im Spiel betreiben oder sagen, ich habe keinen Bock drauf. Das kommt mir wie Cheaten vor, ich lasse es weg. Für mich ist das Spiel ein schönes Beispiel dafür, dass Entwickler sagen. Wir bringen das Spiel raus und dann gehört es euch. Dann ist es euer Spiel. Dann könnt ihr damit anfangen, was ihr wollt. Großes Stichwort auch in dem Zusammenhang, Lea, Mod-Freundlichkeit. Von Beginn an gibt es Mods, die von Fans erstellt worden sind, die man jetzt schon benutzen kann, die quasi so ein Prüfsiegel haben von den Entwicklern, enge Koop zwischen ein paar Haus- und Hofmoddern und den Entwicklern. Es wird nach Release noch eine Flut von weiteren Modifikationen geben. Und die kann man ganz, ganz bequem aus dem Hauptmühe heraus an- und ausklipsen. Ja, das habe ich auch schon gesehen. Also ich habe ja jetzt auch schon mal kurz reingeschaut, um mir einen ersten Eindruck zu machen. Und das ist auch jetzt schon, zum jetzigen Zeitpunkt, gibt es super viele Mods, obwohl das Spiel ja noch gar nicht rausgekommen ist. Also es kommt am 29. September. Wird auch gerade hier nochmal im Chat geschrieben. Danke an der Stelle auch an den Chat, dass ihr hier so aktiv seid. Ja, 29. September ist es soweit, Aber die Modder sind schon in den Startlöchern, haben schon die ersten Mods geschrieben und da ist auch echt viel Schönes dabei. Um das Spiel auch einfach angenehmer zu machen. Und ich finde grundsätzlich diese Herangehensweise zu sagen, hey, wir haben unser Spiel gebaut, so wie wir uns das vorstellen und jetzt ist es eures. Und jetzt könnt ihr daraus das machen, womit ihr Spaß habt, finde ich eine sehr gute Herangehensweise. Und das hat ja auch bei anderen Spielen wie eben in einem City Skylands 2 und auch schon im Vorgänger die Spiele ja nur besser gemacht, muss man einfach so sagen. Finde ich gut. Ist immer so ein Stück ein Rucke, den man sich als Entwickler geben muss. Also es gibt Entwickler, die trauen sich sowas nicht und die sagen, nein, wir wollen Kontrolle haben über unser Werk, auch über Release hinaus und sind skeptisch gegenüber Mods oder. Dahingehend, dass man zu viele Sandbox-Einstellungen halt eröffnet, weil das Spiel dann natürlich auch schwieriger zu patchen wird. Wenn also tausend Leute, tausend Einstellungen arbeiten und zig Mods, das kann dann, was das Feedback der User betrifft gegenüber den Entwicklern, ganz schnell, beim Produzieren von Patches ein heilloses Kommunikationschaos geben. Ja, aber da ist auch das Gute, also zumindest laut, also ich habe online schon mal ein bisschen recherchiert, da stand, dass sie auch seit über einem Jahr aktiv mit Modern zusammenarbeiten. Und auch das finde ich gut, dass man halt auch als Entwicklerstudio selber sagt, okay, wir versuchen das gemeinsam zu unterstützen. Also nicht nur wir geben euch die Möglichkeit, sondern wir arbeiten auch aktiv wirklich zusammen. Das ist ziemlich gut. Und sie haben auch extra den Code auf Lua umgestellt, um das Ganze modfreundlicher zu machen und angenehmer für Modder. Deswegen hoffe ich, dass sich das dann auch besser auswirkt auf das Gesamtspiel und es nicht zu schwierig wird, für die Entwickler eigene Patches einzuführen. Eine Sache sollten wir vielleicht, passt gut gerade, der Vollständigkeit halber erwähnen. Die Offenheit gegenüber den Menschen führt nicht dazu, dass es plötzlich ein Multiplayerspiel werden würde. Es ist eine klassische Singleplayer-Erfahrung. Man bastelt sich selber Karten, man spielt in der Story-Kampagne oder auf Zufahrtskarten, kann zwar mit anderen Leuten darüber in Kontakt treten, dass man selber Werke hochlädt, irgendwelche eigenen Eisenbahnen oder Waggons oder irgendwelche Gebäude oder die runterlädt. Aber danach ist auch schon ein Ende. Das heißt, es gibt keine Möglichkeit, Multiplayer zu spielen. Ja, das stimmt. Es gibt keine Möglichkeit, Multiplayer zu spielen. Aber was es schon gibt, zum Beispiel auch im Vergleich da auch wieder zu City Skylands 2, man kann dieses Spiel auch auf Konsole spielen, auf PlayStation 5 und auch Xbox Series X. Und wer da jetzt, oder X und S, wer da jetzt Angst hat, oh nein, heißt es dann, da können wir nicht die Mods spielen. Auch da sind die Mods, soweit ich weiß, alle auf einem Cross-Plattform-Mod-Hub. Das bedeutet, egal auf welcher Konsole, egal ob du auf PC spielst, du hast überall den gleichen Zugang zu Mods. Und das finde ich persönlich sehr, sehr cool, weil man dadurch auch niemanden ausschließt aus dieser Modding-Community, die für dieses Spiel so wichtig ist. Jetzt hast du schon ganz am Anfang Tycoon angesprochen, diesen Tycoon-Aspekt des Spiels. Und dass Geld nicht mehr so wichtig ist wie in früheren Spielen. Aber wenn Geld nur noch Mittel zum Zweck ist, was ist denn dann die Belohnung des Spiels? Also worauf arbeitet man hin? Natürlich, das Glück anderer Menschen. Ich hoffe, das ist auch dein Lebensziel. Also bei mir ist es so, andere Leute glücklich zu machen. Nein, im Ernst, also natürlich braucht man Geld, damit das Unternehmen schön groß wird, weil ansonsten kann man nicht investieren. Aber die Befriedigung hole ich mir als Spieler darüber, dass ich sage, die Karte füllt sich, die Städte wachsen und das ist beides nur dann möglich, wenn ich halt für die Bürger gut sorge und wenn ich viele Waren transportiert habe und das Effiziente aufgezogen habe. Diese beiden Punkte sind ja vom Ergebnis her kein Widerspruch. Also ich komme zu diesem Ergebnis sowohl dann hin, wenn ich viel Geld schäffle, weil dann habe ich gute und lukrative Verbindungen gebaut, die die Leute auch annehmen. Also auch komme ich dann zum Ziel hin, wenn die Städte wachsen. Das Ganze beißt sich also nicht. Ja, jetzt ist es ja schon so, es gibt Unterschiede zu den Vorgängern, unter anderem eben, dass man den Fokus nicht auf Geld setzt, sondern auf die wachsende Bevölkerung, auf Firmenränge, die man aufsteigen kann. Und wenn man seine Stadt levelt, gibt es dann auch so Feuerwerk. Das ist ganz süß gemacht. Das finde ich ein nettes, kleines Detail. Was ist denn alles neu für Leute, die Transport Fever 2 gespielt haben im Vergleich zu Transport Fever 3? Also im Mittelpunkt stehen auf jeden Fall diese Tycoon-Geschichten und dass man halt aufpassen muss beim Städtewachstum, wie gesagt, auf Verschmutzung, auf Lärm, auf viele andere Werte noch. Und das ist nicht nur eine formale Geschichte, das hat auch praktische Auswirkungen auf das Spielgefühl. Weil vorher war das tendenziell so, du konntest eine Buslinie machen oder eine Zuglinie machen, die besonders lukrativ warst, und dann konntest du die danach für ein paar Jahrzehnte vergessen. Du musstest gar nicht unbedingt drauf gucken. Die hat dir Geld eingebracht. Wenn du die gut gebaut hattest und die Fahrzeuge wurden gewartet, konntest du die ein paar Jahrzehnte lang laufen lassen. Alles war easy. Und das läuft jetzt nicht mehr ganz so. Das Spiel ist durch die erhöhte Komplexität, auch etwas komplizierter geworden. Also es ist schon anspruchsvoller, auf die Bedürfnisse der Leute zu schauen, weil es schneller und eher dazu führt, dass du deine Linien umjustierst. Dass du zum Beispiel sagst, okay, jetzt ist die Stadt so sehr gewachsen, dass ich eine bestimmte Route, mit der ich mit LKWs Gemüse in eine Stadt liefere, um die dann im Gewerbegebiet direkt zu entladen. Das war praktisch, das war billig. Ich musste keine Schienen bauen, ich musste keine Straßen bauen. Ich konnte das bestehende Straßennetz benutzen und konnte ein paar LKWs draufsetzen. Das geht dann halt irgendwann nicht mehr, weil die Stadt zu groß wird und weil die LKWs immer mehr stehen können und weil neue Fahrzeuge auf dem Markt sind, die weniger stehen können. Und dann musst du deine Linien anfassen, dann musst du dir überlegen, will ich nicht eventuell doch eine andere Lösung haben, will ich einen Güterbahnhof ein Stück außerhalb der Stadt platzieren zum Beispiel, will ich Zubringer haben mit Gütertrams, sowas gibt es auch oder weiß der Henker was. Das heißt, du bist öfters dabei zu puzzeln. Ganz wichtig ist allerdings, ich hatte es eben schon mal angedeutet, das ist eine Sache, die standardmäßig aktiviert ist, dieses Tycoon-Gameplay. Aber wer da keinen Bock drauf hat und einfach nur gemütlich im Sandbox-Modus daddeln kann, kann das natürlich auch machen. Wenn man einfach nur schön bauen möchte, ist das auch möglich. Da freue ich mich auch drauf. Also ich finde Sandbox auch immer cool. Ich finde aber auch, dass sich die Kampagne gut anhört. Und hier, Colossus hat es gerade schon geschrieben. Wer keine Ahnung von Wirtschaft hat, der sollte mal in dieses Spiel reinschauen, weil das sind halt alles Punkte, die auch in der Realität wichtig sind, wenn man seine Wirtschaft verbessern möchte. Dementsprechend finde ich es sehr gut, dass sie das mit eingebaut haben. Klar macht es das Spiel auch schwieriger, Aber vor allem bei Simulationen geht es ja schon auch darum, dass es möglichst realistisch simuliert ist. Und dementsprechend finde ich es immer ganz schön, wenn sie es schwieriger machen und dadurch aber realistischer. Ich glaube, das ist ihnen hier gelungen. Jetzt ist es auch so, es wurde auch gerade schon gefragt, gibt es Monumente? Man schaltet Wahrzeichen frei. Also mit dem Aufsteigen von Unternehmensrängen, schaltet man Wahrzeichen frei und die geben dicke Boni. Und das ist, glaube ich, nicht dasselbe wie Monumente, aber die sind vom Design her und so auch an verschiedene... Bekannte Wahrzeichen angelehnt. Die finde ich auch ziemlich cool. Ich weiß nicht, wie viel du da schon freigeschaltet hast und du dir schon anschauen konntest, aber wie findest du diese Wahrzeichen im Spiel? Ich finde es gut, dass es die gibt, aber ich werde sie selber nicht nutzen. Ich habe schon die Vase freigeschaltet. Ich finde es cool, weil für viele Leute ist das eine tolle Belohnung. Einfach in seine Dörfchen oder Städtchen die Pyramiden reinzuhauen oder ein Kolosseum oder ein Eiffelturm oder irgendwas Ähnliches. Ich habe allerdings schon bei Tropico gefremdet, wenn es die Möglichkeit gab, mit dem Helikopter irgendwelche Wahrzeichen zu klauen aus anderen Ländern und dann über den Ozean hinweg einzufliegen. Das ist ja Tropico-Gameplay. Daran habe ich mich ja erinnert gefühlt und mein Ding ist es nicht. Mir geht einfach nur das Herz aus, wenn ich sehe, dass die Städte wachsen. Das finde ich total cool. Wenn die größer werden, wenn die Häuser höher werden. Ich will zwar selber in so einem hohen Haus nicht leben, Aber es ist schon ganz romantisch, es auf der Karte anzugucken. Also leben würde ich in diesen Häusern auch nicht wollen, aber das stimmt, es sieht auf jeden Fall hübsch aus und das macht halt deine Stadt, das sieht dann halt nach Großstadt aus. Umso höher diese Türme wachsen, umso mehr wirkt es auch wie eine Großstadt und da siehst du dann halt auch einfach, wie viele neue Bewohner da dazugekommen sind. Und es gibt ja auch konkrete Aufgaben, die man eben bespielen kann. Und neue Vertrags- und Subventionssysteme, wie findest du die? Und haben die dich auch schon mal in die Bredouille gebracht? Weil man kann da ja einiges an Geld verlieren, wenn man sich nicht an diese Verträge hält und an diese Pläne. Das ist witzig, weil ich genau den umgekehrten Eindruck habe. Ich habe nicht den Eindruck, die könnten mein Spiel aber tricky und schwierig machen. Ich habe eher den Eindruck, dass es teilweise zu leicht ist, die zu nutzen. Oh, wirklich? Okay. Also, um mal kurz zu erklären, wie die funktionieren. Hin und wieder ploppt halt ein Subventionsangebot auf. Dann meldet sich irgendeine Stadt oder ein Betrieb auf der Karte, die man bislang sträflich vernachlässigt hat. Man switcht, klickt, schnippst mit den Fingern und sagt, hier, sorg bitte für die Ware X. Dann bekommst du bei Vertragsabschluss so und so viele Millionen schon mal Cash auf die Hand. Als kleinen Zuschuss, damit du die Infrastruktur aufbauen kannst. Schließt du alles Erfolgreiche ab. Dann hast du noch weitere Vorteile, zum Beispiel einen Rufforteil in bestimmten Städten. Wenn du es dagegen innerhalb eines bestimmten Zeitraums nicht schaffst, dann musst du verdammt viel latzen. Das war das, was du eben gesagt hast. Da gibt es eine deftige Vertragsstrafe. Und ich habe eher den Eindruck gehabt, also zumindest dann, wenn man auch vielleicht mal pausiert und nicht die Zeit immer durchlaufen lässt, dass man gerade mit diesen fetten Startbeiträgen, die man dann bei Vertragsabnahme geschenkt bekommt, eigentlich sehr schnell, sehr gut wachsen kann im Early Game. Okay, ja, unser Tester von GameStar, Martin Deppel, der meinte, er ist einmal, also er ist knapp einer Millionenstrafe, sechs Millionenstrafe entgangen, wegen einer Dose Fisch, die zu spät geliefert wurde. Also er hätte sechs Millionenstrafe zahlen müssen. Er hat es dann gerade noch rechtzeitig gesehen, aber. Da bin ich mal gespannt, ob das Leuten Probleme macht oder ob das am Ende dann doch für einige auch eher wie bei dir sein wird, dass sie sagen, eigentlich dadurch geht mir das fast schon zu schnell, fast schon zu einfach, hier weiter im Spiel zu kommen. Das werden wir gleich ja auch nochmal, wir werden es ja hier auch im Stream noch live anspielen und uns das anschauen, wie es dann im Spiel auch ist. Jetzt ist es auch aus Teil 2, war eine der nervigsten Dinge, dass du LKW-Depots irgendwann spammen musstest, damit deine Wirtschaft weitergelaufen ist. Das soll jetzt Geschichte sein. Warum? Wie? Die haben das ziemlich pfiffig gelöst. Die haben nämlich zusätzlich zu den Depots, in denen man Fahrzeuge kauft und Linien zuweist, noch Wartungsgebäude. Und die haben halt nicht die Funktion, dass man dort irgendwelche Fahrzeuge kaufen kann, sondern nur den in einem relativ großen Radius alle Fahrzeuge, die da durchfahren, automatisch quasi deren Lebensbalken wieder zufüllen, könnte man salopp formulieren. Was man nicht braucht, ist die in die Depots oder in diese Wartungsgebäude reinfahren und dass sie da vor Ort gewartet werden. Die werden wie durch Geisterhand einfach gewartet innerhalb dieses Radios. Und diese Gebäude, die Depots und die Wartungsgebäude, die haben auch Lärm- und Verschmutzungswerte. Und deshalb überlegst du dir dreimal, ob du die wirklich spammst auf der Karte. Die kosten nicht nur laufenden Unterhalt. Die können deine Leute auch ein bisschen unglücklicher machen durch den Lärm und durch die Verschmutzung. Aber wenn man strategisch halbwegs geschickt so ein paar platziert, ist das eigentlich nur eine ganz coole Geschichte. Eine Sache, die ich anfangs vergessen habe. Anfangs habe ich mich komplett darauf konzentriert. Hier, ich hole mir nur die Depots. Also so ähnlich wie Martin beim Testen seine Erfahrung gemacht hat, war eine Erfahrung, die ich gemacht habe. Man sollte seine Wartungsgebäude nicht vergessen, sonst gibt es irgendwann Meldungen, wo da Alkens die aufploppen und sagen unter irgendeinem LKW, ächzt dir entgegen, mir geht es nicht gut, hilf mir bitte. Ja, man sieht es den einzelnen Transportern dann relativ schnell an, wenn man sich nicht um die kümmert. Und auch die Leute reagieren ja auch wieder drauf, wenn es dann alles halt langsamer läuft. Du kannst auch anhand deiner Bevölkerung ja auch schauen, was ihnen gerade fehlt, was sie gerade stört. Ist es der Lärm? Ist es halt, dass das Güter zu lange brauchen oder ähnliches? Das finde ich aber gut. Also auch das finde ich schön, dass sie das jetzt eingeführt haben. Und dass dadurch wieder ein bisschen komplexer geworden ist, das ganze System. Ich habe gerade schon gelesen, bei anderen Spielen wäre Transport Fever 1 sozusagen die Beta gewesen oder der Early Access und Transport Fever 3 ist jetzt das 1.0. Würdest du dem zustimmen? Also das Spiel ist zumindest sehr, sehr gut poliert inzwischen, kann man echt sagen. Und die Entwickler haben angekündigt, dass sie große Werte legen wollen auf Ansteigerfreundlichkeit. Und das klappt meines Erachtens auch ganz gut. Es gibt zwei Möglichkeiten, wie man das Spiel erklärt bekommt. Die eine Möglichkeit ist die Story-Kampagne über, ich glaube, wie gesagt, fünf Missionen, die schrittchenweise verschiedene, stark gescriptet, verschiedene Spielfeatures anbietet, in der Geschichte erklärt und freischaltet. Und die andere Möglichkeit ist, dass man stattdessen, wenn man ein freies Spiel startet, auf einer Zufahrtskarte sich ein Tutorial anknipsen kann. Dann wird zu Beginn gefragt, willst du mit oder ohne Tutorial spielen? Und das gibt einem simple Texttafeln, die allerdings gut formuliert sind, kurz, knackig und auf den Punkt, die einem nicht alles erklären, aber die wichtigsten Sachen erklären. Trotzdem habe ich beim Selberspielen viele Situationen gemerkt, in denen ich noch gestolpert bin. Also Situationen, die ich nicht rätst und die ich erst mal nicht kapiert habe. Ich habe nicht kapiert, eben hat das Tutorial es mir doch erklärt, aber warum kann ich jetzt trotzdem nicht von einer Linie zur anderen Waren umladen? Also gerade alles, was so betrifft das Thema Komplexität, verschiedene Verkehrsmittel nutzen, die miteinander vernetzen, Waren in Lagern platzieren, abholen. Ich habe eine Weile gebraucht, trotz Tutorial, bis ich mich reingedacht habe. Aber der Groschen fiel dann irgendwann oder die Euromünze und es hat dann doch geklappt. Und im Augenblick, nach einigen Spielstunden, die ich reingesteckt habe, habe ich das Gefühl, im Großen und Ganzen habe ich alles kapiert, glaube ich, und bin ganz happy. Okay, das ist ja schon mal ganz gut, wenn man dann doch reinkommt, auch wenn es am Anfang noch ein bisschen hakt. Da bin ich sehr gespannt, wie das jetzt gleich bei uns dann sein wird. Also mein erster Eindruck, als ich reingeschaut habe, war auch, dass es relativ einsteigerfreundlich ist. Ich habe Transport Fever 1 und 2 nicht gespielt und hatte trotzdem das Gefühl, dass es sich eben auch als Anfänger von dieser Reihe ganz gut für den Anfang eigentlich spielen lässt. Und man sehr schnell auch kapiert, wie die einzelnen Waren zusammenhängen, dass auch Waren verderben können. Das ist ja, soweit ich weiß, auch neu, dass man jetzt auf einmal darauf achten muss, dass halt einfach ein LKW voller Essen schneller ankommen muss als ein LKW voller Steine, weil das Essen kann halt verderben. Findest du, das ist eine gute neue Mechanik oder stört dich der Zeitdruck? Weil das ist ja schon auch was, vor allem bei Wirtschaftssimulatoren oder Simulationsspielen allgemein, die sind für viele Leute ja eigentlich eher so zum Runterkommen, zum Entspannen abends. Da ist Zeitdruck vielleicht nicht das Beste. Also ich kann es jetzt nicht ausfällig sagen, aber ich gehe mal davon aus, dass es eine dieser Optionen ist, die man bei Spielstart an den Parametern regeln kann. Und wo man sagen kann, ich möchte einfach nicht das Waren schnell verfallen. Es gibt wirklich, mache ich diese komischen Geräusche gerade? Ich habe gerade beim Einatmen zweimal Geräusche gemacht, wie ein Teddybär, den man einmal in der Luft geschwenkt hat. Aber ich schwöre einen heiligen Eid beim Leben meines Praktikalpes. Ich bin kein Teddybär, der von einer KI animiert ist, sondern ein wirklicher Mensch, der gerade spricht. Jetzt habe ich mich leicht um Kopf und Kragen geredet. Um welches Thema ging es, Lea? Es ging gerade darum, um den Zeitdruck bei Warentransporten, ob das eine gute Sache ist oder nicht. Also ich finde es als eine der Möglichkeiten im Spiel, mit denen man spielen kann, die einem das Spiel ein bisschen komplexer. Gestalten, eigentlich eine coole Geschichte. Ja, doch. Ich finde es auch nicht schlecht. Und man kann das Ganze ja glücklicherweise umgehen, indem man Lager einbaut. Also sozusagen Sachen zwischenlagert. Weil in den Lagern können sie dann anscheinend gut genug gekühlt werden, damit das dann nicht mehr so ein Problem ist mit den Haltbarkeitsdaten. Das ist ja schon mal ganz gut. Da wird der Timer dann sozusagen pausiert, wenn ich das richtig verstanden habe. Also wenn man irgendwo gerade merkt, das funktioniert nicht, ich muss meine Warenkette anpassen, dann kann man seine Ware sichern in einem Lagerhaus. Das finde ich eine ganz nette Möglichkeit, um diesem Zeitdruck ein wenig zu entgehen. Wie komplex werden denn die Produktionsketten auch im Late Game? Oh, Late Game habe ich noch nicht gespielt, aber ich kann mal ein Beispiel sagen, was relativ früh kommt im Spiel. Konserven. Für Konserven braucht man zum einen etwas, was man reinfüllt, also Fleisch oder Fisch. Falls man sich für Fische entscheidet, bekommt man die nur über Seen, die es auf der Karte gibt, Seenplatten. Und dort gibt es dann einen Fischzuchtbetrieb, der aber nicht an der Küste liegt, sondern mitten im See drin. Das heißt, du brauchst Schiffe und ein Schiffsdepot und da kaufst du die Schiffe und dann musst du eine Linie einrichten und du musst die Fische ans Ufer bringen. Und wenn du das gemacht hast, brauchst du wiederum das von dir gerade zitierte Lager, in das die Fische dann zwischenstationiert werden, weil es die Faustregel gibt, immer dann, wenn man das Verkehrsmittel wechselt, kommt ein Lager ins Speer. Dann musst du die Fische von dort abholen, Das machst du entweder aus dem Lager mit einer Eisenbahn oder du machst es mit einem LKW, bringst das Ganze dann hin zu der Konservenfabrik. Es wird auch kompliziert. Also wenn du stattdessen sagst, ich hole mir lieber Fleisch, dann brauchst du zwar keine Schiffe, aber dann musst du erst mal Getreide bringen, zu den Viehzuchtebetrieben, damit daraus dann entsprechend das Fleisch entsteht. Die Tiere fressen das Getreide auf. Und falls das wiederum zu langsam geschieht, das hineinbringen von Getreide, dann kannst du zum Beispiel sagen, ich pushe das noch darüber, dass ich mir Dünger hole aus einer Chemikalienfabrik und das wiederum zum Getreidehof bringe. Und um den Dünger herzustellen, brauchst du wiederum Chemikalien. Und die wiederum kann es sein, dass du die auch aus dem Wasser holst und schon bist du wieder auf der Seenplatte angekommen. Und das war jetzt nur der Teil von dem, was in der Konserve drin landet und nicht der Teil, was drumherum geschieht. Also, um meine Frage zu beantworten, das hört sich schon sehr komplex an und das ist noch nicht das Late Game. Da, glaube ich, werden auch genug Leute sich wiederfinden können. Es gibt 30 Industrien insgesamt, laut aktueller Beschreibung der Entwickler. Und die insgesamt auf zwölf Endprodukte zusammenlaufen. Und man kann Arbeiter zu Fabriken transportieren lassen, um dann die Produktion auch nochmal zu boosten. Das ist auch neu. Allerdings, und das wurde auch schon gefragt im Chat, es gibt ja keine Konkurrenzunternehmen. Warum nicht und fehlt dir das? Mir persönlich fehlt das gar nicht. Also ich habe auch schon bei Spielen ähnlicher Art wie bei der Railway Empire-Reihe von Kalypso am liebsten gespielt ohne KI-Konkurrenten. Einfach deshalb, du hast eben das Thema Schönbauen auch schon angesprochen. Wenn man halt KI-Konkurrenten hat, dann hat man immer zwei Stimmen in der Brust. Zwei Stimmen im Kopf und die eine Stimme sagt ja, Mensch, bau doch schön, dann hast du mehr davon, das Auge spielt mit, bau doch deine Straßen, deine Schienen in Schlangenlinien, dann kannst du schöne Kurven fahren mit deinem Verkehrsmittel. Und die andere Stimme in deinem Kopf sagt, sag mal, bist du eigentlich von allen Geistern verlassen? Wir müssen noch Geld sparen und brauchen den direkten Weg von A nach B. Und ich persönlich mag es einfach, dass ich das selber entscheiden kann im Laufe einer Partie, was ich mache, ob eher effizient oder schön baue. Und deshalb brauche ich die KI-Konkurrenten persönlich nicht. Aber das ist pure Geschmackssache. Es gibt viele Leute, die sagen tatsächlich, ich habe keinen Bock auf die Transport-Viverei, weil mir die KI-Konkurrenten fehlen. Ja, das ist halt immer so ein bisschen, also ich meine, ich verstehe es, die Leane hat auch gerade geschrieben, bei André finde ich es zum Beispiel immer nervig, wenn die Gegner die Inseln besetzen. Vor allem bist du irgendwann an einem Punkt bei vielen Spielen mit KI-Gegnern, wo du dann auch sagst, okay, die KI-Gegner sind auch keine Herausforderungen mehr, sondern sind eben nur noch einfach ein nerviges Gimmick. Also ich mag KI-Gegner, aber sie müssen halt gut gebaut sein. Und wenn man als Spieleentwickler sagt, okay, unser Fokus liegt einfach auf anderen Dingen und wir wollen halt lieber die Wirtschaftssimulation so gut wie möglich machen und uns unseren Fokus darauf setzen, dass alles glatt läuft, dass es keine technischen Probleme gibt, dann finde ich es auch in Ordnung, wenn man sich gegen KI-Gegner entscheidet. Aber ich verstehe natürlich auch, wenn es Leuten fehlt. Das weiß ich nicht, ob das vielleicht irgendwann in Zukunft mal angedacht ist, das doch hinzuzufügen. Aber für dich auf jeden Fall ist es ja anscheinend nicht eine der wichtigsten Prioritäten. Eine Priorität für ganz viele Fans von Teil 2 war aber unter anderem, dass man eine Linienpriorität einführt. Und die gibt es jetzt. Und zwar, dass man langsame Güterzüge per Befehl sozusagen auf ein Ausweichgleis, fahren lässt und dadurch die schnelleren Güterzüge überholen können. Merkt man das im Spiel? Ändert das das Spielgefühl? Oder würdest du sagen, ja, nettes Gimmick, aber ... Ich bin begeistert. Ich habe was gelernt, was ich noch nicht wusste. Vielen Dank, Lea. Sehr gerne. Da bin ich noch gar nicht drauf gestoßen. Also ich habe bislang immer mit verschiedenen Zügen auf einer und derselben Strecke das gelöst darüber, dass es eine Spur gibt hin, eine Spur zurück. Beide laufen über Einbahnschienen, sodass niemals jemand in Gefahr kommt, irgendwo rein. Das muss ich mir unbedingt anschauen. Aber da merkt man aber auch, dass das Spiel tatsächlich Tiefe hat. Und selbst dann, wenn man schon einiges an Zeit reingesteckt hat, immer noch irgendwelche Dinge gibt, die man entdecken kann. Gerade auch an Komfortfeatures. Also ich finde, ich kann mich nur wiederholen, Einsteigerfreundlichkeit und allgemeinen Bedienbarkeit des Spiels Riesensprung von Transport Viva 2 zu 3. Ja, auf jeden Fall. Sie haben auf jeden Fall viele Quality of Life Features eingebaut, die den Leuten in Teil 2 noch gefehlt haben. Am Ende muss man dann auch sehen, wenn das Spiel auch raus ist und alle Leute spielen können, ob dann vielleicht doch noch was fehlt, ob es doch noch einige Dinge gibt, die da angepasst werden müssen. Grundsätzlich glaube ich aber, dass so Linienprioritäten durchaus das Spiel verbessern können für einige Leute. Es gibt jetzt auch drei verschiedene Gleistypen und Highspeed-Trassen für bis zu 350 kmh. Hast du da schon eine gebaut? Nein, noch nicht. Ich weiß auch nicht, ob ich mich trauen würde, die in der Ego-Perspektive zu befahren. Das wäre eventuell... Bist du mal Schiff gefahren? Schiff gefahren bin ich bisher noch nicht. Dazu bin ich noch nicht gekommen. Ich vermute mal, das ist eine Aussage, die sich nicht auf Real Life bezieht. Im Real Life bin ich schon öfter Schiff gefahren. Oh Gott, Gott sei Dank. Ich bin sehr, sehr beruhigt. Aber das ist echt eine Sache. Da brauchst du einen stabilen Marken. Das war schon bei Transport Viva 2 so. Weil die Schiffe schwanken mit dem Horizont. Du hast wirklich das Gefühl, du sitzt da und ein Seegang, selbst auf der plansten Seenplatte, gibt es einen Seegang, der dich so ganz leicht in die eine und deinen Magen ganz leicht in die andere Richtung transportiert. Das ist schon ziemlich heftig. Und du hast ja gefragt, 300 kmh habe ich noch nicht. Ich war bislang in den 60er und 70er Jahren unterwegs, weil das besonders viel Spaß gemacht hat, weil ich damit Kindheit und Jugend verbinde. Ich habe viele Nostalgie-Erlebnisse gehabt, weil ich die Verkehrsmittel meiner Jugend benutzt und nochmal mitgefahren bin. Aber was ich cool finde, das ist, dass man die Geschwindigkeiten auch wirklich miterleben kann in zwei verschiedenen Perspektiven. Zum einen kann man anklicken, folge diesem Zug oder folge diesem LKW. Da guckt man schräg von oben drauf und wird halt über die Karte mitgenommen. Und dann gibt es halt eine freie Kamera, die keine Wünsche offen lässt. Du bist gebunden ans Verkehrsmittel, kannst aber butterweich mit WASD dich in alle Richtungen bewegen. Du kannst reingleiten in das Transportmittel, kannst den Leuten, die da drin sitzen, über die Schulter schauen, kannst raus, kannst nach rechts, nach links, nach oben, nach unten. Das sieht wirklich ganz toll aus. Perfekt. Ich glaube, für Zugliebhaber eigentlich der Traum. Und Eisenbahnromantik, schreibt die Liane auch schon. Das trifft es, glaube ich, ganz gut. Es hört sich sehr schön an. Ich glaube, mein Vater hätte damit auch ganz viel Spaß. Mein Vater liebt auch Eisenbahnmodellbau und Ähnliches. Ich könnte mir vorstellen, dass dem dieses Spiel auch sehr, sehr gefallen würde. Jetzt ist es ja auch so, man kann ja auch alte Bahnhöfe stehen lassen. Und es hat sogar Vorteile, wenn man sie zu historischen Bahnhöfen macht. Also wenn man weiterhin historische Gebäude in seiner Stadt haben möchte, dann ist das möglich. Und die bringen dann sogar Ruf. Hast du das schon gemacht? Nutzt du das? Oder spielst du einfach in der richtigen Zeit? Habe ich noch nicht ausprobiert. Ich glaube, so etwas Ähnliches gab es schon bei TF2, dass man da Gebäude sperren konnte, dass sie sich nicht verändert haben. Ich habe die Funktion auch hier gesehen, habe sie aber noch nicht benutzt, weil ich noch nicht weit genug in der Zeit vorangespielt habe. Aber ich muss auch gestehen, dass das Boni bringt im Spiel, ist für mich auch neu. Es ist cool, dass du mir das Spiel erklärst, Lea. Ja, super gerne. Das ist mein Job. Eigentlich dachte ich, du coacht mich hier. Ich lese dir einfach nur vor, was ich so herausgefunden habe in meiner Recherchezeit. Aber umso schöner, das werden wir dann auch gemeinsam nochmal erfahren, was du schon aus deinem Spiel mitnehmen konntest und wie viel von dem, was ich jetzt auch online schon dazu gelesen habe, sich dann auch im Spiel bewahrheitet und wie viel man davon auch wirklich merkt. Das ist nämlich dann das andere. Das gehört ja auch immer dazu, dass Entwickler mit vielen Dingen werben ob die dann das Spiel wirklich so sehr verändern. Muss man dann erst mal einfach sehen, wenn man spielt. Und das ist am Ende auch, wie viel Spaß dieses Spiel macht. Ich glaube, ich muss jeder für sich selber entscheiden und was er auch von diesem Spiel will. Ich persönlich finde es gut, oder was ich bisher, mein erster Eindruck war, relativ positiv. Also auch, dass eben die Menschen so ihren eigenen, jeder hat so seinen eigenen kleinen Weg, den er nachgeht, dass sie physisch simuliert sind, finde ich sehr, sehr gut. Und das Einzige, wo ich ein bisschen Angst habe, ist, dass es halt irgendwann im Late Game mein PC an seine Grenzen bringen könnte. Hast du da schon Erfahrungen gemacht? Gab es bei dir. Grenzen der Technik? Bislang noch nicht, allerdings habe ich auch noch keine ganz vollen Karten gehabt, aber was ich auf kleineren und noch nicht ganz vollen Karten erlebt habe, ist bislang gar keine Performance-Probleme. Butterweiche Kamerafahrten, dicht dran reingezoomt, ganz weit rausgezoomt, drehen in der Ego-Perspektive, alles völlig rückelfrei. Aber ich kann nicht daraus ableiten, dass das im Late-Game dann auch so sein wird. Das weiß ich nicht halt. Da müssen wir abwarten auf jeden Fall. Was mich interessieren würde umgekehrt von dir jetzt, du hast ja schon so viel über den Spielspaß gerade geredet. Was glaubst du denn für welchen Typ von Spieler oder Spielerin Transport FIFA 3 so primär gemacht ist? Also die Entwickler haben doch manchmal so ein Bild vor Augen, so den einen Fan ihrer Spieler. Also ich glaube, es sind schon eben genau diese Leute, die auch bei sich zu Hause, früher Modelleisenbahnen aufgebaut haben und die das jetzt vielleicht den Platz nicht mehr haben oder die das nochmal intensiver wirklich als Simulation auch sehen wollen, wie funktioniert das denn dann? Also ich könnte mir vorstellen, dass Leute dann auch wirklich ihre eigene Welt, die sie sich schon zusammengebaut haben, dann da nochmal simulieren lassen, um zu sehen, ob das denn auch wirklich alles Sinn ergeben würde. Würde ich zumindest so machen als Fan von Eisenbahnen. Und Wirtschaftssimulationsfreunde natürlich. Ich glaube, die haben da auch ganz viel Spaß dran, Bei Schönbauern, beziehungsweise auch Leuten, die einfach immer größer werden wollen, glaube ich, könnte es an seine Grenzen stoßen, weil die Kartengröße ist sehr begrenzt. Aufgrund der Performance. Also da haben sie ja auch schon gesagt, sie wollen halt lieber auf Performance gehen, dass alles glatt läuft. Während halt Cities Galanz 2 den Anspruch hatte, immer größer, immer mehr bauen zu können. Das kommt halt einfach darauf an, was man möchte. Ich würde eben sagen, eher für Leute, die im Kleinen ins Detail gehen wollen, für die ist das ein Spiel. Für Leute, die auf eher Masse gehen wollen, vielleicht eher nicht. Ich weiß nicht, wie es bei dir ist. Was glaubst du, wer hat Spaß an diesem Spiel? Puh, also ich könnte mir vorstellen, dass das Spiel eigentlich für alle Leute die Option bietet, Spaß daran zu haben. Es gibt ja sogar Leute, die bauen ihre eigene Umgebung nach, also ihr eigenes Bundesland oder ihre Stadt und die umliegenden Dörfer und versuchen dann so wirklich im Haarkleinen. Jede Schiene so zu legen, wie die echten Schienen auch laufen und die Gebäude nachzubauen. Sowas finde ich ultra cool. Ich finde das auch richtig cool. Vor allem, es gibt ja die Möglichkeit, die topografischen Daten, also die Hype-Maps im Spiel einzubauen, also zu importieren. Und dann werden halt wirklich Biome und Wälder-Sümpfe, es lässt sich alles mit einem Pinsel dann auch anpassen. Also ich glaube, das ist auch ziemlich cool. Ich finde das ziemlich cool, wenn man die Zeit hat und sich da reinfuchsen will, seinen eigenen Ort nachzubauen, vielleicht auch den Ort seiner Kindheit. Stell dir vor, du kannst deinen Ort, in dem du als Kind aufgewachsen bist, in der Zeit nachbauen, das ist cool. Das ist schon, also da können Leute einfach sich komplett verlieren. Das finde ich großartig. Wobei ich mal wieder vermuten würde, dass die meisten Leute... Was weiß ich, 20, 30 Spielstunden reinstecken, ein, zwei Karten spielen und danach erstmal Deckel drauf haben und trotzdem nicht das Gefühl haben, dass sie irgendwie übers Ohr gehauen worden sind. Also ich kenne jetzt den Preis vom Spiel nicht. Kennst du den schon? Nee, ehrlicherweise steht der in meinen Notizen auch nicht drin. Das ist eine gute Frage. Aber warte, den kann ich sicher ich werde direkt parallel nochmal schauen. Ich weiß gar nicht, ob die den schon rausgehauen haben. Ich glaube, der ist noch nicht offiziell verkündet. Könnte ich mir gut vorstellen. Aber vielleicht kann der Chat uns da auch helfen. Im Chat schreibt einer, ich zitiere mal Retrofriese, ich bin in einem 500-Menschendorf aufgewachsen mit einer Buslinie. Ich habe das Spiel in fünf Minuten durch und nachgebaut. Auf Steam selber steht jetzt 49,99 Euro und Deluxe-Edition mit 65,99 Euro. Aber das ist relativ neu. Also die Zahlen sind relativ neu. Ich bin mir nicht sicher, ob es die vorhin schon gab, als ich recherchiert habe. Kann auch sein, dass sie jetzt um 15 Uhr ist ja das erste Embargo gefallen. Deswegen können wir auch jetzt schon über das Ganze hier sprechen. Kann auch sein, dass sie es danach erst online gestellt haben. Das halte ich sogar für sehr wahrscheinlich. 10% weniger lese ich gerade, wenn man einen TF2 besitzt. Das ist ziemlich cool. Das finde ich gut als Belohnung für treue Fans der Reihe. Wir haben einen sehr gut informierten Chat, der fleißig mitdiskutiert. Ich liebe es. Danke, Chat, dass ihr da seid. Vielen, vielen Dank auch, dass ihr immer so fleißig dabei seid. Das ist richtig schön. Jetzt ist es so, es gibt ja noch einige Neuerungen. Zum Beispiel die Ampelfasen sind angepasst worden. Also sie sind jetzt im Detail programmierbar. Ich weiß nicht, hast du das schon gemacht? Ist das was, was du wichtig findest? Habe ich auch noch nicht gemacht. Und jetzt muss ich ehrlich sagen, obwohl ich mich ja selber als Schönbauer bezeichne und betrachte, ob ich jetzt Lust habe, bei jeder einzelnen Kreuzung mir die Ampelfasen im Detail anzuschauen und vielleicht noch den Papierkorb an die richtige Stelle zu rücken, da bin ich mir nicht ganz sicher. Ja, vielleicht nicht bei jeder einzelnen Kreuzung, aber wenn du halt merkst, bei der Kreuzung hast du immer Stauprobleme, dass du dann da reingehen kannst und sagen kannst, so, das ändern wir jetzt, finde ich gut. Ja, das hat was, definitiv. Also da freue ich mich drauf. Also ich werde 100% nicht in jedem Detail jede einzelne Ampel anpassen. Aber ich kenne das halt oder ich sehe das vor allem immer bei mich ja bei City Skylines 2. Wir schauen uns ja regelmäßig seine Stadt an. Und wenn dann an Ampeln einfach immer und immer wieder die gleichen Probleme aufkommen, wenn man das lösen kann, das erspart einem viel Stress und Ärger. Ich finde das eine schöne kleine Ergänzung. Und auch, dass man halt jetzt eben darauf achten muss, dass man seine Züge, seine Busse regelmäßig wartet. Dass die dann halt dreckig werden und riechen, so wie du es vorhin so schön gesagt hast, dass man dann einfach so ein bisschen besser auf seine eigene, gebaute Stadt achtet. Und auf seine Transportmittel finde ich eine schöne Ergänzung. Klein, aber fein. Hast du ein Lieblingsfahrzeug bisher? Ja, ein Schüttelbus. Als Kind hatte ich mal einen Grundschulausflug, ich bin in Mönchengladbach geboren und aufgewachsen, beziehungsweise in Reiten, im heutigen Stadtteil davon, und als Kind hatten wir einen Grundschulausflug nach Köln. Köln lebe ich mittlerweile, ob das deshalb ist, weil ich damals den Ausflug gemacht habe, ich weiß nicht. Wir sind im Internet, ich kann so eine Theorie gerne, auch wenn sie wild ist, in die Welt setzen. Aber wir haben damals einen Ausflug gemacht mit dem Schienenbus nach Köln, haben den Dom besucht und so weiter und saßen dann in dem Schienenbus drin. Und das war für mich ein Trip in die große, weite Welt. Das ist so etwas wie heute, das erste Mal mit dem Urlaubsflieger nach Malem als Kind. Ich fand das sensationell. Vor allem das Konzept Schienenbus hat mich immer so fasziniert, dass man da ein dieselbetriebenes Fahrzeug hat. Wo man halt andere Räder drunter schraubt, nämlich Eisenbahnräder, und das dann auf Schienen fahren lässt. Das fand ich völlig faszinierend. Das Erste, was ich in meiner eigenen privaten Partie gemacht habe, ist tatsächlich, dass ich in dem Zeitalter gestartet bin. Das erste Verkehrsmittel, das ich mir gebaut habe, war ein Schienenboss halt. Oh, wie schön. Aber das ist auch, wenn man damit halt auch wirklich eigene Geschichten verbindet, dann macht das solche Simulationen immer noch mal besser und realistischer. Also ich finde es immer gut, wenn man da was hat. Obwohl ich auch dazu sagen muss, ich hatte dann bei der Recherche herausgefunden, dass man in Transport Fieber 2 auch noch 1850, glaube ich, gestartet ist. Genau. Ich muss ja schon sagen, ich hätte auch Bock, einfach noch mal in 1850 reinzuschauen, weil mich faszinieren so Transportmittel von früher eher, weil meine Kindheit ist halt geprägt von zu späten S-Bahnen. Das ist wirklich, leider, ich habe nicht ganz so viele so schöne romantische Erinnerungen an Verkehrsmittel wie du. Und deswegen finde ich es immer schön, in die Zeit zurückzugehen und zu sehen, wie es früher war. Also das finde ich persönlich auch schade, dass man erst ab 1900 jetzt spielen kann und nicht ab 1850. Wobei, ich habe im Beirat schon 242 mehrere Partien mit 1850 begonnen. Man freut sich, wenn man das mal spielt, hat es aber auch irgendwann satt, weil man immer nur unterwegs ist zu Beginn mit Pferden. Mit Pferden und Kutschen und irgendwelchen Vierspennern vor irgendwelchen Holzkarren. Und es dauert dann lange, da hat man irgendwann das erste Fahrzeug, das schnauft und Rauch und Qualm von sich stößt. aber das sieht noch so gar nicht in einer typischen Dampflokomotive aus. Du musst lange, lange warten, bis du dann so die echten Dampflok-Vibes hast. Aber trotzdem schade, dass man erst 1900 startet, da bin ich bei dir. Ja, ich glaube, wenn mich nicht alles täuscht, gibt es sogar schon eine Mod dafür, dass man früher anfangen kann. Und sonst wird es wahrscheinlich im Laufe der Zeit auf jeden Fall eine Mod dafür geben, damit man auch da starten kann. Ich meine, ja, ich glaube auch, dass ich wahrscheinlich dann nicht immer 1950 starten würde. Aber einmal diese ganze Entwicklung mitzuerleben, mit Pferden, Kutschen, dann eben die ersten dampfbetriebenen Geräte, die noch weit weg sind von der Lok, das hätte mich schon gereizt. Aber mal schauen, mal sehen, wie es jetzt mit 1900 ist. Ich finde auch, das ist eine sehr spannende Zeit, in der man da so startet. Und ich bin sehr gespannt auf das Gameplay, das wir jetzt gleich machen werden. Was würdest du jetzt aktuell denn behaupten, was sind gerade noch deine größten Kritikpunkte an Transport Fever 3? Puh, also alles unter der Überschrift, dass ich nur Teile des Spiels bislang gesehen habe. Zum einen habe ich hin und, also ich habe ja eben schon gesprochen über das Thema Einsteigerfreundlichkeit, die ist deutlich verbessert gegenüber dem Vorgänger. Aber ich finde, ich hätte mir gewünscht, dass das schriftliche Tutorial, also dass das über Texttafel läuft, nicht dass das über die Story-Kampagne läuft, aber dass dieses Text-Tutorial länger gedauert hätte. Das hört für mich zu früh auf. Es werden einige Dinge erklärt, aber es wird noch nicht genug erklärt. Das hätte ich gerne etwas länger gehabt. Dann finde ich auch den etwas späteren Start, 1900 statt 1850, schwierig, wenn man sagt, dass man eine Reihe ausbaut. Also wenn man sagt, man macht jetzt einen Teil, der besser ist als der Teil zuvor und man zieht diesen Teil 50 Spieljahre ab, da. Stutzt man erstmal drüber. Das ist ein bisschen komisch halt. Das sind so zwei Sachen, die mir spontan einfallen würden. Ja, verstehe ich. Also ja, diesen Punkt mit dem in der Wehen dadurch auch ein bisschen verkürzten Spielzeit, zumindest was Kampagne angeht, sehe ich komplett. Ich bin auf jeden Fall mal sehr gespannt, wie es sich jetzt spielen wird. Wie gesagt, ich habe bisher eineinhalb Stunden reingeschaut, also noch nicht viel Zeit. Aber wir werden das jetzt gleich nochmal ändern und gemeinsam reinschauen. In Transport Fever 3. Schreibt uns auf jeden Fall mal in die Kommentare, was ihr euch von diesem Spiel erhofft, ob ihr euch darauf freut. Ich bin sehr gespannt. Und danke auf jeden Fall jetzt schon mal für den Talk, für die ersten Eindrücke zu Transport Fever 3. Eine ausführliche Review zu Transport Fever 3 gibt es von unserem lieben Kollegen Martin Deppe am Freitag. Da wird es dann auch auf dem GameStar-Kanal noch mal ein Video dazu geben. Also bleibt da unbedingt gespannt, wenn ihr dann auch. Eine Bewertung in Zahlen haben wollt. Weil ich habe schon mehrfach den Kommentar gelesen. Ja, und hast du schon eine Tendenz, in welche Richtung es gehen könnte? Darüber dürfen wir noch nicht reden. Aber wie gesagt, deswegen einfach dranbleiben, am Freitag einschalten und dann werdet ihr da die Bewertung sehen. Vielen, vielen Dank auf jeden Fall schon mal für den Talk und deine Zeit, Writing World. Sehr, sehr gerne. War mir eine Freude und schön, dass du mir ein paar Dinge über Spiele beigebracht hast. Immer wieder gerne.