Roboter. Früher kannte man sie irgendwie noch aus irgendwelchen Science-Fiction-Sendungen, Comics, Spielen. Jetzt sind sie aber irgendwie so ein bisschen in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Wir haben sowas wie Saugroboter, es gibt Mähroboter, humanoide Roboter, alles Mögliche. Und da stellt sich ja doch irgendwie so die Frage, brauchen wir das überhaupt? Wo geht die Reise noch hin? Sind sie Helfer im Alltag oder eher irgendwie ein lustiges Tech-Spielzeug? Das wollen wir jetzt gemeinsam mit euch herausfinden. Und dafür habe ich hier an meiner Seite im Studio. Frederik, schön, dass du da bist. Hi, schön, da zu sein. Ja, ich freue mich sehr. Und über eins meiner Lieblingsthemen zu sprechen. Deswegen bist du auch hier, wer hätte es gedacht. Willst du vielleicht mal ganz kurz die Leute abholen? Wie ist dein Bezug zu Robotern? Also, ehrlicherweise ist da auch eine Menge Eigennutz dabei. Weil, ich sage mal so, unser Haushalt ist jetzt nicht, sage ich mal, der Standard. Ich habe letztens mal nachgerechnet, es leben 40 Beine bei uns im Haushalt. Das ist so krass. 44, wenn wir den Hamster mitrechnen. Wir zählen mal den Hamster mit, machen wir 44. Den Flini. Nee, und das sind meine Frau, zwei Kinder, dann haben wir vier Hunde, vier Katzen und den Hamster. Ja, klar. Und ich habe es halt trotzdem gerne relativ sauber daheim. Und da sind Roboter tatsächlich echt schon etwas, wo ich im Alltag, das spart mir einfach saumäßig viel Arbeit und im Garten spare ich mir das Rasenmähen, ich spare mir das Fensterputzen. Also es ist mittlerweile schon so, dass Roboter, zumindest bei uns, wirklich Arbeit abnehmen und davon verspreche ich mir in den nächsten Jahren halt noch sehr, sehr viel mehr und, Weil ich das so schön finde, wenn andere die Arbeit für mich machen, kann ich mich dafür ganz besonders begeistern und bin da auch immer ganz doll dabei, wenn irgendwas Neues da ist. Wie oft, wenn du jetzt sagst, die nehmen euch wirklich zu Hause Arbeit ab, wie oft läuft so ein Saugroboter oder ein Mailroboter bei euch? Also unsere Saugroboter, plural. Wir haben nämlich für jedes Stockwerk einen. Man muss auch sagen, ich teste immer wieder neue Geräte und deswegen auch natürlich aus beruflichen Gründen. Die Saugroboter fahren jeden Tag. Die Mähroboter, auch da mehrere gerade im Einsatz, so alle zwei, drei Tage. Hängt immer so ein bisschen davon ab, jetzt war der Rasen so vertrocknet, da habe ich es nicht fahren lassen. Aber zum Beispiel einer von denen, der mäht auch den Rasen von meinem Nachbarn mit. Ach krass. War super interessant das Ganze. Lieber Chat, auch mal die Frage an euch direkt hier auf Twitch. Nämlich habt ihr schon einen Saug- oder Mähroboter oder sonstige Roboter bei euch zu Hause? Frederik hat ja gerade auch von Fensterputzrobotern geredet. Die erste Antwortmöglichkeit wäre ja, ihr habt einen. Die zweite Antwortmöglichkeit wäre ja, mehrere. Oder ihr habt gar keinen. Das würde mich mal interessieren, wie es bei euch aussieht. Wie viele oder wie wenige oder gar keine ihr vielleicht auch habt. Bei mir ist es genauso. Ich habe auch einen Saugroboter zu Hause. Der läuft bei mir quasi zweimal in der Woche und hilft da auch viel mit. Und ich kann mir den, um ehrlich zu sein, auch nicht mehr so wirklich wegdenken, weil er ihm dann doch viel Arbeit abnimmt. Das ist dann immer ein bisschen verwirkend, wenn er anfängt, weil manchmal vergesse ich, dass ich ihn getimed habe und dann fängt er so an, während ich in einem Meeting bin, einfach durchzuwuseln. Aber es ist schon cool, einen zu haben. Wie hast du ihn getauft? Oh, stimmt, das ist eine wichtige Frage. Auch die Frage an euch im Chat, wie ihr eure Roboter getauft habt. Ich habe ihn tatsächlich... Total unmotiviert irgendwie. Er heißt Robby. Okay, ich glaube... Also nicht Robby Williams, aber er heißt Robby. Okay. Wie ist es bei dir? Hast du einzelne Namen verteilt? Also, ich hatte schon echt viele und irgendwann wurde es echt schwer, sich neue Namen auszudenken. Unsere Miroboter heißen alle Bobi, weil unser Großer, der ist zwei, der kann Roboter noch nicht sagen oder Robi, das ist immer der Bobi. Deswegen sind das immer die Bobis. Wir haben einen Fax bekommen. Erzähl gerne erstmal fertig. Und die Saugroboter, einer heißt Dustin. Oh, das ist gut. Gelispelten S aus Stranger Things. Der andere heißt Roberto Staublos. Und beim anderen habe ich, glaube ich, mittlerweile den Namen vergessen. Ich glaube, den habe ich einfach nur Robi genannt auch. Ganz unmotiviert, so wie ich quasi. Ja, der fährt auch im Fehler. Im Chat wird gerade auch geschrieben, Dustin, sehr gut. Meiner heißt Saugerella. Es ist so genial, was es da für Namen gibt. Der von Maurice heißt Saugron, wird gerade geschrieben. Oh, cool. Das Fax besagt, was wir gerade hier ins Studio bekommen haben. Ich habe heute meinen Staubsauger-Roboter abgestaubt und wollte wissen, ob es einen Roboter gibt, der diese Aufgabe für mich übernehmen kann. Also den einen Roboter zu entstauben. Noch nicht. Aber das hat Dreamy schon letztes Jahr auf der IFA gezeigt. Sie haben den Saugroboter vorgestellt. Der hat oben, wo normalerweise ja dieser Laserturm ist, hat ja so einen kleinen T-Rex-Arm und konnte an dem verschiedene Aufsätze aufnehmen. Also zum Beispiel irgendwie so eine Bürste zum Wedeln oder so einen kleinen Saugi, damit er in so Lücken kann und auf die Leisten, auf die Kanten von dem Fußboden leisten. Und wenn der dann irgendwann mal zur Marktreife bringt, der könnte das dann. Ah, siehst du mal. Vielleicht kommt es noch. Vielleicht kommt es auch auf uns zu. Jetzt haben wir ja schon darüber geredet, dass die Roboter bei uns ja irgendwie schon im Alltag angekommen sind. Wie würdest du sagen, ist denn da bisher der Stand? Also sind wir schon an diesem Sweet Spot angekommen, was die Entwicklung angeht? Oder ist da noch viel möglich? Nein und ja. Also nein zu, wir sind irgendwie noch nicht so am Sweetspot angekommen. Wir sind gerade gefühlt an diesem Wendepunkt, wo es dann so richtig lustig wird. Aber es ist jetzt noch lange nicht da, wo ich sagen würde, okay, das sind wirklich so diese intelligenten Roboter, wie man sie sich aus sowas wie iRobot oder sowas vorstellt. Wir sind mittlerweile daran gelangt, dass, also wenn ich mir einen heutigen neuen Saugroboter kaufe, das ist schon bei Weitem kein so dummes Gerät mehr, wie es noch vor vier, fünf Jahren der Fall war. Also mittlerweile, die Algorithmen sind so weit, dass die Roboter auch wirklich, die erkennen Gegenstände und die können sehr agil auf Hindernisse reagieren. Also wenn ich dem jetzt zum Beispiel irgendwas vor die Fahrbahn werfe, oder wenn der Sohn im Mann mal wieder um Saugroboter rumtänzelt und den mit seinen Tony-Figuren zuparkt. Dann kann der da mittlerweile relativ gut drauf reagieren und sagen, okay, Mensch, dann fahre ich halt woanders lang. Sie checken auch mittlerweile, wenn mal eine Tür zu ist, dann sagt er gleich, okay, dann mache ich den Raum jetzt nicht und probiere es später noch mal, ob die offen ist. Sie sind auch jetzt mittlerweile so, dass sie wirklich relativ gut sauber machen, besser mit Stühlen klarkommen. Sie können über, man kann das früher häufig, Wenn die so Kanten haben, haben wir jetzt so manche Schreibtische, die dann so einen flachen Fuß haben, dass was da hängen bleibt. Die neuen Modelle, die kommen da einfach drüber. Bei mir Robotern ist es ganz ähnlich. Also die sind auch, das ist, was ihr da gerade seht, das ist Dustin. Das ist der Ecovacs X12. Und der hat hinten zum Beispiel so eine Wischwalze und vorne zwei Sprühdosen, mit denen sprüht der auf hartnäckige Flecken am Boden, warmes Wasser, weicht das quasi ein und dann mit seiner Walze wischt er das weg. Der hat übrigens auch einen beutellosen Staubbehälter. Also so, wie man es von den Akkusaugern auch schon kennt, dass du halt nicht immer mit diesen ekligen Beuteln rumhantieren musst. Was meine, wenn auch Standard werden sollte. Bei den Mährobotern wiederum ist es ganz ähnlich. Früher war es wirklich so. Und daher kommt auch so diese Angst mit dem, dass die Igel überfahren und dass die schlecht für die Umwelt sind und alles. Mittlerweile sind die da auch wirklich viel, viel besser geworden. Also wenn man diese Einstellungen nicht abstellt in der App, dann erkennen die einen Igel. Die erkennen sogar die Schaufeln aus dem Sandkasten von meinem Sohn immer. Mova hat jetzt auch einen vorgestellt. Den hatten sie letztes Jahr quasi nur so als Attrappe dastehen. Jetzt bewegt er sich wirklich. Das ist ein Mähroboter mit Greifarm. Der heißt jetzt Mova Astra X. Es gibt aber auch die Firma Sunseeker, die haben einen vorgestellt und sogar schon angekündigt. Der wird im Februar 2027 erscheinen, also schon in ein paar Monaten. Die haben den Greifarm. Bei dem Sunseeker, der ist dafür da, um Gegenstände aufzuheben. Also wenn ihr jetzt zum Beispiel mal so einen Eimer liegen lasst, dann soll der den hochheben können. Ist aber noch wirklich super rudimentär. Also Roborock hat ja auch schon mal einen Saugroboter rausgebracht mit Greifarm. Und der kann vielleicht so eine Schlappe hochheben, aber sobald's dann mal ein bisschen größer oder komplizierter wird oder er den Gegenstand nicht sofort erkennt, setzt das auch aus. Bei Mova, da hab ich auch letztes Jahr schon mit denen gesprochen, die wollen wirklich, dass dieser Mähroboter dann zum Beispiel euren Gartenschlauch nehmen kann und dann zu bestimmten Zeiten anfängt, euer Beet zu bewässern. Oder wir haben ein paar Obstbäume im Garten. Wenn da jetzt ein paar Äpfel runterfällen, dann klaut der die auf, schmeißt den in den Korb oder tut es halt irgendwo hin, wo ihr bestimmt habt, dass er die aufräumen soll. Und das ist dann das, wo es wirklich cool wird. Also das ist wirklich eine Hilfe. Aber bis das soweit ist, glaube ich, dauert es noch ein bisschen. Bis dahin ist es eher nur so ein Gimmick, auch wenn es cool ist. Okay, sehr cool. Du hast jetzt schon ganz viel darüber geredet, wo wir bisher hingekommen sind. Jetzt ist es ja doch auch so, letztes Jahr auf der IFA gewesen, dass zum Beispiel auch Saugroboter vorgestellt worden sind, die irgendwie schon die Treppen langsam hochkommen, dass da verschiedene Hersteller auch verschiedene Wege wählen. Ich weiß noch, dass einer irgendwie mit so einer Kette ausgestattet war und dann so nach oben gefahren ist. Der andere hatte eher Beinchen, die er so ausgeklappt hat und sich dann so Treppe für Treppe hochbewegen konnte. Wie ist es denn dieses Jahr? Wo glaubst du, geht denn die Reise hin? Also, wenn ich ganz ehrlich bin, so Stand jetzt, was ich bisher von der IFA dieses Jahr gesehen habe, bin ich so ein kleines bisschen enttäuscht, muss ich sagen. Oh, okay. Weil so die super krassen, konkreten Neuerungen, wo man sich denkt, okay, das erscheint jetzt schon wirklich bald, also es wird wirklich bald da sein, die sind jetzt noch nicht so da. Es ist alles eher so ein bisschen, noch so ein bisschen weiter in die Zukunft gedacht. Also Dreamy zum Beispiel hat jetzt einen neuen Saugroboter vorgestellt, den Dreamy Aqua 20 Pro Ultra Roller X Complete. Jetzt haben wir es. Das ist wirklich der offizielle Produktname. Ach krass. Den haben sie jetzt vorgestellt und der denkt einfach alle Prinzipien, die wir jetzt schon haben, weiter. Der hat jetzt noch mehr Saugkraft, der hat auch diese Wischwalze, von der ich persönlich ziemlich Fan bin. Und beim Wischen kann der vorher jetzt mit Dampf sprühen. Also der benutzt wirklich, ich glaube 230 Grad heißen Wasserdampf, der dann erst die Flecken quasi aufweicht und dann kann die Walze die wegknödeln. Ach krass. Das ist ganz cool. Roborock hat auch da was Neues vorgestellt. Ecovacs hat auch so ein paar Kleinigkeiten jetzt gebracht beim X12S. Also sozusagen der geistige Nachfolger von dem, den wir vorhin gesehen haben. Von Dustin. Von Dustin. Genau. Der hat jetzt zum Beispiel einen Schmutzwassertank, der aufgeheizt wird, damit das nicht so zu müffeln anfängt. Und die Bodenplatte in der Station. Weil, also wenn so ein Saugroby, wenn der einfach öfters fährt, der hat ja eine Menge Schmutzwasser dann dabei, das wird ausgewaschen, es bleibt aber immer was in der Platte von der Station hängen und dieses Schmutzwasser, das müffelt halt echt super disgusting. Ja, es ist total eklig. Vor allem, wenn man dann auch mal im Urlaub ist oder irgendwie mal eine Woche vergisst, das zu erklären. Paar. Ja. Da hat man direkt das Gefühl, da drin wurde irgendwas gezüchtet. Ja, vor allem, da bildet sich dann teilweise ein ausübersichtiger Glibber drin. Ich züchte gerade irgendeine neue Biowaffe. Und der soll genau diese Sachen jetzt endlich besser machen, indem er eben die Wischplatte reinigt und das Wasser erhitzt, damit sich da gar nicht diese ganzen Keime und Bakterien bilden können, die eben dann zum Müffeln führen. Und das ist schon cool, aber das ist jetzt auch noch nicht so, es hat mich jetzt noch nicht so ganz vom Hocker geballert, muss ich sagen. Also ich hatte irgendwie schon gehofft, dass da noch mehr mit Greifarmen und noch mehr so, konkrete Produkte angekündigt werden, wo ich wirklich weiß, okay, hey, die werde ich in ein paar Monaten, werde ich die testen können, da werden die im Handel sein, da kann man die dann kaufen. Das ist jetzt noch nicht so. Wo es da die größeren Fortschritte gerade gibt, die man auf der IFA auch sehen kann, das ist eher so bei den Mährobotern gerade. Da ist es ganz spannend. Zum Beispiel Mimotion hat ja jetzt den Luba 4 AWD vorgestellt. Der sieht ganz cool aus. Das ist so ein Flaggschiff-Mährobot. Also die Luba AWD, das sind wirklich solche Kaventsmänner. Die sind auch echt für richtig große Gärten ausgelegt. Sie können irgendwie 80 Prozent Steigung schaffen. Also es ist schon krass. Und der hat jetzt hinten am Popo wie so ein Schwänzchen, so ein Roboter-Schwänzchen. Und an dem ist dann so ein Mäh-Teller dran, dass der komplett an Kanten herankern kann. Und das haben jetzt auch wirklich einige vorgestellt. Irgendeine Lösung, irgendwas Ausfahrbares, wo sie halt dann wirklich genau an den Kanten von der Terrasse oder jetzt von irgendeinem Beet ranmähen können. Aber auch da, wir haben ja jetzt den MOVA Astra X vorhin gesehen, mit dem Fächer, der das Lieberum gewedelt hat. Auch das, das ist jetzt schon deutlich näher, sag ich mal, an dem, wo wir hinwollen, aber es sind immer noch keine konkreten Produktmodelle jetzt, die wirklich sagen, hey, okay, der wird mir jetzt, der wird jetzt nächstes Frühjahr definitiv erscheinen. Also diese Nachricht habe ich jetzt da noch nicht so vermontert. Das ist ein bisschen schade. Nichtsdestotrotz, die Dinger werden immer besser, immer intelligenter. Es ist echt krass, was die mittlerweile auch drauf haben, in Detailfragen, sei das jetzt eben, wie sie die Kurven machen, dass sie das Gras eben nicht so beschädigen, wie sie eben dann Hindernisse erkennen und umfahren, wie sie navigieren. Ganz früher war es so, du musstest immer diesen Draht legen. Den musst du mal in die Erde aufbuddeln, dann hast du den Draht reingesteckt, und dann dürftest du ja nie wieder aufsbuddeln, damit du den Draht nicht kaputt machst. Mittlerweile brauchen die das nicht mehr. Du stellst dir einfach einen Garten. Es gibt zwar Automatik-Modi, die so eine Karte erstellen können, sind aber meistens noch nicht so doll, aber im Endeffekt, man fährt einmal die Grenzen vom Garten ab, sagt, hier mähst du, keine Ahnung, 5 cm hoch, immer zu den Zeiten in diesem Muster. Das funktioniert jetzt richtig gut. Also es ist wirklich so, also wer noch selber Rasen mäht, finde ich persönlich, der muss wirklich Bock drauf haben, weil mittlerweile sind auch die eher günstigen Mähroboter, also unter 500 Euro kriegst du schon ein echt vernünftiges Teil. Es wurde nämlich auch im Chat geschrieben, deswegen lustig, dass das anspricht. Mr. Unerwartet schreibt nämlich hier, ich muss ehrlich sagen, mir macht Staubsaugen und Wischen zu Hause echt Spaß. Ich will das gar nicht abgeben, also quasi genau den, den Aspekt, den du gerade genannt hast. Ich finde es super, dass er den Kursenamen Mr. Unerwartet hat. Das ist toll, ne? Ja, das passt super. Aber du hast es ja jetzt gerade schon ein bisschen angesprochen, diese Preisgeschichte. Klar kann man ja irgendwo Wünsche haben, wo sich solche Staubsaugroboter oder mehr Roboter noch hin entwickeln sollen. Sprechen wir da dann irgendwann von unbezahlbaren Preisen? Oder wie schätzt du das ein? Ähm, es wird tatsächlich besser. Also vor einem Jahr war es noch tatsächlich so, dass ich gesagt habe, so ein wirklich guter Mehrrobotscher, der dir echt keinen Stress macht die ganze Zeit, wo es wirklich entspannt ist, da solltest du mit 700, 800 mindestens rechnen, wenn dein Garten groß ist, deutlich mehr. Dieses Jahr ist es auch viel besser geworden, weil es kamen jetzt einige Modelle auf den Markt, die wurden alle nicht so riesig gehypt, weil sie per se jetzt nichts irgendwie groß neu oder groß anders gemacht haben. Aber mittlerweile gibt es auch Saugroboter und Mähroboter, die für unter 500 Euro oder um die 500, 600 Euro rum liefern die schon echt eine super Leistung. Also und haben auch, sag ich mal, bei den Saugroboten ist ja immer die Pascalzahl, die Saugkraft, was so wichtig ist. Bei Mährobotern hängen sie sich immer so ein bisschen an der Größe auf vom Garten und vom Grundstück, was sie abdecken können. Aber sag ich mal so, der Durchschnittshaushalt und Durchschnittsgarten, da kommst du mit 500, 600 Euro, bekommst du jetzt ein wirklich gutes Gerät und vor allem da muss man auch ehrlicherweise auch mal sagen, bei den Geräten kannst du auch wirklich an so Sachen wie Black Friday und Prime Day und so wirklich nochmal sparen weil da hauen sie meistens wirklich die guten Rabatte raus, also und da kann man echt einen Schnabber mal schießen Würdest du dann, weil die Frage kam im Chat auch auf, würdest du auch empfehlen oder was sagst du dazu, wenn man sich so Saugroboter auch gebraucht holt? Ist das was, was man machen kann oder würdest du davon eher abraten? Ähm... Kommt drauf an. Also ich würde mir definitiv keinen Saugroboter holen, der älter als ein Jahr ist. Zum einen, weil die Entwicklung einfach so schnell ist mittlerweile, dass wenn ich mir jetzt einen ein Jahr alten Saugroboter kaufe, dass der in manchen Dingen schon wieder outdated ist. Dann hat es noch das Thema, wie lange versorgen die Hersteller die Geräte noch mit Updates? Weil im Endeffekt, wenn ich jetzt einen Saugroboter kaufe. Der wird normalerweise in einem halben Jahr, in einem Jahr wird er nochmal besser performen, weil einfach ein paar Updates kommen. Es wird aber der Moment kommen und es ist unterschiedlich, je nach Hersteller und Modell, wie lange das dauert, wo ich eben keine Updates mehr bekomme. Sprich, ab dann werde ich technologisch so ein bisschen abgehängt. Und dann kommt einfach auch noch dazu, so ein Saugroboter fährt im Regelfall fast jeden Tag. Die Akkus, die sind schon potent, aber es ist halt so, bei jedem Akku, wenn ich den ständig verwende, wenn der jeden Tag nahezu einmal leer fährt, die Kapazität nimmt ab. Und das ist sowas, das werdet ihr in zwei, drei, vier Jahren, merkt man das schon massiv, einfach, dass die Leistung geringer wird. Und dass man da einfach diese Verluste hat. Was man aber tatsächlich ganz gut machen kann, wenn man die Filter wirklich regelmäßig tauscht, wenn man auch mal in der Station irgendwie reinguckt, hey, wo ist Dreck, wo ist vielleicht was dicht? Wenn man sich da gut drum kümmert, dann relativiert man das. Also so ein ein Jahr alten Saugroboter kann man schon mal holen. Älter finde ich immer ein bisschen schwierig. Vor allem, man weiß ja auch nie, wie die Leute wirklich die Dinger behandelt haben. Ja, absolut. Wie die auch gepflegt worden sind, indem sie da täglich rumfahren und so. Wir haben nochmal eine interessante Frage aus dem Chat, nämlich von Deliane. Wie sieht es aus mit Versicherungen für mehr Roboter, falls sie mal geklaut werden? Habe ich noch nie drüber nachgedacht. Boah, ich muss sagen, da habe ich mich noch nie hundertprozentig mit beschäftigt. Ich will jetzt, also das ist jetzt gefährliches Halbwissen, aber es könnte sogar sein, dass die Mähroboter entweder, dass die in der Hausratsversicherung mit drin sein könnten. Da müsste man aber jeder jetzt seine Versicherungsbedingungen lesen, weil sie gehören ja bis zu einem gewissen Grad zum Mobiliar. Und wenn dir aus dem Garten was gestohlen wird, dafür gibt es ja auch Absicherungen. Also das wäre dann da mit drin. Das ist eine interessante Frage. Zum Thema Diebstahl haben aber mittlerweile fast alle Mähroboter eine Diebstahlsicherung drin. Ah, interessant. Das heißt, wenn jetzt einfach jemand hingeht, den aufhebt und mitnimmt, dann enttönt ein unfassbar lauter, nerviger Ton. Oh boy. Ja. Ich weiß auch, wenn ich meinen Robby hochhebe, dann ist der auch so, off the floor, please put me back. Ja, das war den Saugrobot. Und vor allem, das wiederholen sie dann gerne auch mal wie zehnmal, falls man sich ja nicht gehört hat. Das ist schon ein Bild. Genau, wir waren ja auch, bevor wir ganz viele Fragen aus dem Chat noch beantwortet haben, waren wir auch dabei, was eben bei der IFA dieses Jahr alles schon angekündigt worden ist. Und du hast ja so ein bisschen darüber geredet, dass du auch irgendwo enttäuscht bist beziehungsweise dir mehr erwartet hättest. Was ist denn, einfach mal Unabhängig davon, was vielleicht schon in Entwicklung ist, was wäre so ein Feature, was du dir wünschen würdest bei einem Saugroboter und bei einem Mail-Roboter? Also bei Saugrobotern kann ich ganz klar sagen, das sind die, das war letztes Jahr tatsächlich, da haben wir Start-up getroffen. Und wir durften dann auch selber mal so einen Roboterhund steuern und mit dem, durch die Messe laufen. Das war ziemlich cool. Das ist cool. Bei Saugrobotern wäre mein Traumfeature endlich einer, der die Treppen sauber macht. Also die einzelnen Stufen. Es gibt zwar schon von Dreamy, die haben was rausgebracht. Das ist das, was du letztes Jahr auch auf der IFA gesehen hast. Der mit den Ketten, der so hoch fährt. Das ist zum Beispiel der Roborock Rover. Da gibt es aber auch noch keinen Termin, wann der auf den Markt kommt. Aber das wäre genau das Prinzip, das ich mir erhoffe. Weil der Dreamy, der draußen ist aktuell, der fährt halt wirklich nur die Stufen hoch und transportiert deinen normalen Saugroboter von unten nach oben. Und bei dem ist es eben so, der kann quasi mit diesen beiden Beinen, kann dir die Treppen hochsteigen und dann mit einem Bein unten, einem Bein oben, kann er seitlich so wirklich auch mal die Treppe saugen. Krass. Weil Haustierbesitzer werden das kennen. Ja. Haare von Haustieren, von unseren Katzen, die sammeln sich immer irgendwie an der Treppe auf den Stufen. Ich weiß nicht warum, aber das ist irre, wie viele Haare sich da immer tummeln, jeden Tag auf einmal. Ja, vor allem in deinem Haushalt nochmal mehr mit den 45 Beinchen. Also ja, das ist sowieso ein bisschen absurd irgendwie. Wir könnten da jedes Jahr Pullis draus häkeln, wahrscheinlich. Aber ... Nee, also das ist das Feature, das wünsche ich mir. Und ich bin echt ein bisschen enttäuscht, dass ich dieses Jahr jetzt noch kein Modell gesehen habe, das gesagt habe, hey, ich erscheine im, keine Ahnung, im Februar und ich werde deine Trippe sauber machen. Das hatte ich mir nämlich eigentlich erhofft von der IFA. Glaubst du, es könnte was sein, was nächstes Jahr auf der IFA angekündigt wird oder vielleicht auch bei der CES oder so? Ich glaube fast eher schon auf der CES, weil es ist ja so, die CES ist am Anfang vom Jahr und häufig, ich meine die ganzen Budgets und sowas, das wird ja normalerweise auch immer ganz jährlich geplant und da wird schon eine Roadmap erstellt, wann werden welche Produkte released und von dem her ist die CES immer fast die spannendere Messe, was die Vorstellungen angeht. Bei der IFA ist es meistens dann so dass eher so die Upgrade-Modelle noch mal vorgestellt werden, also jetzt zum Beispiel der Roborock Aqua 20 Pro Ultra Roller X Complete, oder eben jetzt der X12S Omnicyclone von Ecovax das sind so die Bonus-Modelle, ich glaube die großen Neuheiten die kommen dann auf der CES bei mehr Robotern. Das wäre doch, das wäre tatsächlich die Sache mit dem Greifarm. Weil ich habe jetzt dieses Jahr eben festgestellt, wir sind letztes Jahr umgezogen und jetzt ist unser Garten ein bisschen größer. Wir haben ein paar Obstbäume. Wir haben unfassbar viel Laub im Herbst. Und es gibt noch a, wahnsinnig wenige Saugroboter, äh, Mehrroboter, die auch wirklich das Laub aufsammeln können und irgendwo abladen. Und dieses ständige Aufklauben von dem ganzen Obst, was runterfällt. Wir haben Kirschbäume. Wir hatten gefühlt eine Million Kirschen am Boden liegen und ich habe auch nicht jeden Tag Bock, das aufzuklauben, wenn ich ganz ehrlich bin. Ja, verstehe ich. Einen Sohn-Himmann habe ich auch noch nicht dazu abrichten können, dass er das macht. Und dann muss es halt jetzt einen Roboter tun. Und das ist mein Wunsch tatsächlich, dass diese Interaktion langsam auch mal mit anderen Gegenständen, dass die besser wird. Wir sind da schon so ein bisschen angekommen, aber wir sind, das ist ein Gimmick bisher. Ich glaube aber, nächstes Jahr könnte das wirklich mal spannend werden. Also wäre es doch irgendwo zum Beispiel dein Wunsch, einen Mähroboter zu haben, der dann so einen Apfel mal wegmacht, bevor er da weiter mäht oder der eben das Laub zusammen macht, die Kirschen, die runtergefallen sind. Genau das. Interessant. Ja, ich bin gespannt, was uns da erwarten wird im nächsten Jahr. Speaking of, Mova, das ist eben der Hersteller, die gehören Streamy übrigens, die das gezeigt haben, der Mähroboter mit dem Greifarm. Und das haben sie auch vorgestellt, das ist der Not-80. Die Namensvergabe, ey, das ist eh immer wild. Und genau in diesem Moment macht dieser Roboterarm unserem lieben Mirko einen Kaffee. Hat sich der Mirko mal gegönnt, quasi. Und da haben sie eben einen Roboterarm auf der IFA. Der macht verschiedene Dinge, also der durchläuft verschiedene Stationen. Bei einer nimmt er eben diesen Pappbecher, nimmt er sorgfältig in die Hand, stellt ihn da hin, schiebt ihn zurecht, drückt das Knöpple für einen Espresso und dann kommt er raus. Der nimmt aber auch an einer anderen Stelle ein Glas in die Hand. Ich glaube, an einer Stelle schüttet er auch was um. Und das zeigt schon viel eher, dass diese Techniken, dass die alle da sind, die werden entwickelt. Man steckt ja unfassbar viel Kohle rein. Also wirklich, da fließen Millionen gerade in die Entwicklung von solchen Dingen. Damit diese Geräte das können. Und das ist natürlich jetzt erstmal einfach erst ein Showcase. Also das können sie irgendwo einprogrammieren, dass er immer das Gleiche macht. Aber das zeigt schon mal ganz genau, dass sie daran arbeiten und dass sie sich da wirklich Mühe geben. Und wenn wir diesen Arm jetzt irgendwann mal auf einem Mähroboter finden, Stimmt. Dann sind wir da, wo ich hin will. Dann sind wir da, wo du hin willst. Es ist ja auch vor allem interessant, Wir haben jetzt ganz viel eben über Saugroboter geredet, über Mehrroboter. Wir haben so ein bisschen diese Fensterputzroboter angesprochen. Jetzt haben wir gerade einen Arm gesehen oder einen Roboterarm, der einem Kaffee zubereiten kann. Wo, glaubst du, wird denn die Reise hingehen? Haben wir irgendwann so Hausmädchenroboter, die dann irgendwelche Wäsche aufhängen? Haben wir ja, glaube ich, auch letztes Jahr schon auf der IFA gesehen. Was, glaubst du, ist da noch möglich? Oder was wünschst du dir vielleicht auch? Viel und alles. Viel und alles. Ja. Okay, super. Nee, dann warst du es mit dem Schock. Also, was ich mir, also was ich denke, was wir in sehr naher Zukunft sehen werden, das ist tatsächlich eben, dass Roboter anfangen, vernünftig und halbwegs intelligent mit Dingen zu interagieren. Der Roborock Saru 70 zum Beispiel, der ist letztes Jahr sogar schon erschienen. Das war eben der erste Saugroboter mit so einem Greifarm obendrauf. Und der kann aber nur so eine ganz bestimmte Menge an trainierten Gegenständen aufheben und wohin stellen. Und das funktioniert dann halt auch nur eher so ein bisschen spärlich. Ja. Ich glaube aber, jetzt sind wir langsam auch wegen diesem ganzen KI-Thema, das da mit reinfließt. Also das geht wirklich Hand in Hand. Da kommen wir jetzt an den Punkt, wo die dann wirklich ... Checken, okay, das ist eine Tasse und eine Tasse muss ich so anfassen. Und was eben so die große Neuerung ist, ist, dass jetzt langsam die ganzen Programme und Algorithmen anfangen können, selber zu lernen. Weil bisher war es immer so, wenn ich jetzt versuche, einen Saugroboter verständlich zu machen, keine Ahnung, wie er um ein Stuhlbein fährt, muss ich ihm das erst eine Million Mal zeigen, damit er das in allen möglichen Szenarien anwenden kann. Weil er dann merkt, okay, da habe ich das einmal schon so gemacht, dann muss ich jetzt diesen Fall anwenden. Das ist im Grunde genommen ein ganz, ganz simples Programm so. Jetzt kommen wir aber eben an den Punkt, wo eine Roboter durch diese ganze Vernetzung und durch das ganze Thema mit den KI-Algorithmen wirklich kapieren kann von sich aus, okay, wie muss ich jetzt auf diese Situation reagieren? Und das ist dann so erstmal der eine große Gamechanger, der dann wirklich dazu führt, dass, und da würde ich meine Hand für ins Feuer legen, dass das Thema explodiert. Und da sind wir jetzt auch sogar schon ein bisschen. Ich würde gerade fragen, wann du glaubst, dass wir in diesem Moment sind. Also es ist, meiner Meinung nach, wir sind gerade wirklich so an diese Ausbruchsschwelle angelangt. Ich muss auch ganz ehrlich sagen, Wenn wir jetzt auf der IFA gucken, das meiste, was wir da sehen, das sieht zwar echt super cool aus, aber das sind halt Showcases. Das sind halt irgendwelche Roboter, denen hat man ein paar Bewegungen beigebracht. Und die sehen dann einfach und die tun das dann einfach immer und immer und immer wieder, können aber jetzt nichts anderes. ist. Wir sind aber mittlerweile schon so weit, dass diese Teile mittlerweile wirklich anfangen, diese Intelligenz, die wir halt jetzt von, keine Ahnung, JetGPT, Gemini, Cloud und so weiter, wir erkennen, die so langsam fließt das da rein. Und das ist immer das, was, man nennt es ja so schön Physical AI, Das ist wirklich der Game Changer. Und erst ab dem Moment, wenn eben diese KI anfängt, also wirklich diese selbstlernenden Algorithmen anfangen, da rein zu fließen, erst ab dem Moment können Roboter so die krasse Hilfe werden, die wir uns von ihnen erwarten. Bis dahin sind wir erst mal an so einem Punkt, wo sie einfach erst mal nur ganz viel imitieren. Es ist mittlerweile ganz cool in China zum Beispiel. Ist es absurd, was da gerade abgeht bei Robotics. Das ist ein ganz anderes Level auch. Das ist richtig crazy. Also es gab jetzt zum Beispiel, gab es ja die Roboter-Olympiade, wo sie auch mal Roboter gezeigt haben. Die Rennen, die hochspringen aus dem Stand. Und da wurden tatsächlich jetzt mittlerweile auch ein paar menschliche Rekorde gebrochen. Ich glaube, am berühmtesten ist da jetzt Usain Bolt, hat ja den, ich glaube, 100-Meter-Sprint, hat den Weltrekord aufgestellt vor 15 Jahren. rum. Und jetzt hat ein Roboter diesen Rekord gebrochen. Das sieht super wack aus, wie der rennt. Das hat so ein bisschen was von so einem Cartoon-Charakter. Er kann auch nicht bremsen. Die klatschen danach, die laufen die 100 Meter und klatschen danach erstmal gegen so eine riesige Matratze. Das sieht ganz witzig aus, aber er schafft das halt mittlerweile schneller als Usain Bolt. Ein anderer Roboter ist aus dem Stand 2,88 Meter hochgesprungen. Der Rekord von einem Menschen liegt bei 1,90 rum. Und das ist super beeindruckend, wenn man das mal sieht. Also das zeigt nämlich schon. Was für eine Grundlage jetzt schon da ist, für eine technische. Aber auch das, das sind alles erstmal nur trainierte Maschinen. Ich glaube aber, was auch ganz, ganz viele Menschen unterschätzen bei der Entwicklung von Robotschern, ist, Es ist nämlich so, beim Roboter, wenn wir nicht anfangen, es ist erstmal ein toter Schaltkreis. Das ist erstmal einfach nur ein Gegenstand, so wie jetzt der Getränkeunersetzer. Das ist tot. Und man muss wirklich jede Grundlage, die für uns selbstverständlich ist, die wir schon, ich meine, ich bin jetzt vor drei Monaten nicht Papa geworden und deswegen kann ich das gerade wieder ganz toll beobachten, was da bei so einem Menschlein innerhalb der ersten Tage, Wochen, Monate, Jahre passiert. Das ist so krass und schon so wahnsinnig viel ist schon da, bevor wir überhaupt auf der Welt sind. Beim Roboter ist da nichts. Dem musst du überhaupt erstmal beibringen, wenn du dieses Signal bekommst von diesem Sensor, ist das oben. Wenn du dieses Signal bekommst, ist das auch oben, aber ein bisschen anders. Und du musst da wirklich jedes erdenkliche Szenario, das musst du da irgendwie so reinprogrammieren. Und deswegen hat das jetzt auch Ewigkeiten gedauert, bis wir mal an dem Punkt sind, wo so diese Art Revolution jetzt erstmal losgehen kann, weil einfach die Software nicht so weit ist. Von der Mechanik her ist das alles längst da. So, und jetzt sind wir eben da, wo die, Wo diese zwei Sachen so zusammenfließen. Und mittlerweile sind auch die Bewegungen, die sind so flüssig. Die können das mittlerweile so smooth machen. Die können Saltos aus dem Stand, die können eine Rad schlagen, die können Rückwärtssalto, Vorwärtssalto, die können Tabletts heben, mit etwas drauf balancieren. Sie können kriechen, sie können aufstehen, sie können hochspringen. Mittlerweile, das geht gerade so rasante Schritte. Zum Beispiel X-Humanoid, das ist so ein Unternehmen aus China auch. Die sind auch ganz weit vorne und die zeigen jeden Monat wieder, haben die irgendeinen Showcase, wo sie irgendwas Neues zeigen, was sie den Teilen dabei bringen. Und auch in China haben sie mittlerweile riesige Zentren, da werben sie dann Studenten, also auch ganz viele Medizinstudenten zum Beispiel an und bringen denen bei, also die fassen quasi, die nehmen da so Griffe in die Hand, die quasi den Roboterarm nachempfunden sind und machen da tausendmal am Tag, wie man einen Verband wechselt. Und damit lernt man einem Roboter, wie der Verband gewechselt wird. Und mittlerweile ist es schon so, dass erste Geräte auch im Einsatz sind. Also in der Industrie gibt es schon humanoide Roboter und nicht humanoide, die die Sachen transportieren, die auch halbwegs agil Aufgaben ausführen. Oder die mit alten Leuten im Altersheim Schach spielen. Das gibt es alles schon. Führt natürlich zu ganz anderen Themen, weil da muss man sich ja überlegen, hey, wie ist das mit dem Datenschutz? Möchte ich das überhaupt? Und welche Probleme hat das wieder mit sich? Was für einen Quatsch kann man damit anstellen? Das ist ja immer so, wir Menschen tendieren dazu, wir können aus Dingen ganz tolle Sachen machen, Aber aus der gleichen Sache, das kann man auch fürchterlich in den Sand setzen. Das kann man in eine andere Richtung gehen, ja. Ich habe wirklich den sehnlichsten Wunsch, dass wir es nicht verkacken, sondern dass wir dieses ganze Thema mit der Robotik und mit der Intelligenz, die da jetzt eben überall mit reinfließt, dass wir das für was Gutes benutzen. Weil ich glaube wirklich, wir können dadurch die Lebensqualität deutlich, deutlich, deutlich verbessern. Und wir sind meiner Meinung nach sehr kurz davor, dass wir das auch im Alltag spüren. Das wäre jetzt nämlich mal eine Frage gewesen, weil das ist alles super interessant, was du erzählst. Und ich habe auch schon auf Social Media und so gesehen, wie die, Roboter in China halt auch teilweise bei irgendwelchen Tanzveranstaltungen mit dabei sind, wenn irgendwelche große Feste gefeiert werden, wie die da zusammen mit den Menschen dann tanzen und gewisse Aufführungen machen. Das sind ja jetzt aber nicht die Roboter, die bei uns im Alltag in Benutzung sein werden. Zumindest doch nicht. Man weiß es ja nicht, wo die Reise hingeht. Deswegen ist irgendwie so ein bisschen die Frage, glaubst du, dass solche Formen von Roboter bei uns im Alltag ankommen werden oder ob die jetzt wirklich nur, diesen Zweck haben, wie du gerade gesagt hast, um zu zeigen, was ist denn jetzt alles schon technologisch möglich und wo könnte die Reise hingehen? Wie schätzt du das ein? Also in der Industrie ist es mittlerweile schon so, dass es da losgeht. Also da fängt es schon an. Und das ist meistens eher so, zuerst versucht man ja Geld zu verdienen. Und dann kommt das irgendwann so auf dem Massenmarkt an. Ja. Ich denke tatsächlich, also ich bin mir sehr sicher, es wird so kommen. Also allein schon, weil diese Vision mit diesen Robotern, die besteht schon so lange in der Menschheit aus den ganzen Sci-Fi-Geschichten. Und es finden schon viele Leute so cool die Vorstellung, dass Roboter die Arbeiten machen, die wir vielleicht nicht machen wollen. Und ich denke, wir gehen gerade mit sehr schnellen Schritten dorthin. Dass wir wirklich einen Roboter im Haushalt haben, der uns die Wäsche macht, der uns die Spülmaschine einräumt. Ich denke, das wird mindestens noch drei bis mindestens fünf Jahre dauern. Also da würde ich eher sagen, in den nächsten zehn Jahren ist es realistisch, dass das langsam wirklich auch in den Haushalt kommt. Das zum Beispiel, die man da sieht, das ist auf dem IFA-Stand von Dreamy. Dreamy, auch bekannt, mehr Roboter, Saugroboter. forscht auch ganz stark dran, eben solche Sachen für den Markt reif zu machen. Es gibt auch so eine Geschichte, jetzt erst jüngst passiert, von einer Frau in den USA, die hat so einen Roboter gemietet, um ihren Haushalt zu machen. Und der ist dann wirklich in ihrer Wohnung rumgefahren und hat mit dem Wischmopp oder mit dem Staubsauger, hat er die Aufgaben erledigt. Also, es geht los. Wir sind schon wirklich so am Anfang, dass diese Maschinen langsam wirklich in den Haushalt einziehen. Dass sie aber so weit sind, dass wir auch zufrieden damit sind. Weil wenn ich da so ein Teil hinstelle und der acht Stunden lang braucht, um drei T-Shirts zu falten, okay, schwierig, weiß ich nicht. Weil den Platz in der Wohnung oder im Haus, den hätte ich halt trotzdem gerne für mich und nicht, dass der da sinnlos rumsteht. Ja, vor allem wenn man jetzt, wenn es dann so ein Roboter wäre, wie wir ihn hier gerade sehen, dann ist es ja schon was, was wirklich viel Platz einnimmt. Egal, ob der jetzt aktiv in Benutzung ist oder passiv halt irgendwo verstaut wird. Also die beiden von Dreamy, da muss ich auch sagen, das ist halt auch eher so ein Showcase-Ding. Ich bin mir relativ sicher, wenn es dann mal so Richtung Haushalt geht, dann werden die praktischer aussehen und nicht so grobig sein. Weil sie müssen dann von Anfang an mit Teppichen klarkommen, mit Türschwellen und so weiter. Lustigerweise, also wir haben es ja eigentlich schon gesehen, weil bei Saugrobotern ist es ja mittlerweile auch so, ich kenne in meinem privaten Umkreis, hat nahezu jeder einen Saugroboter, den ich kenne. Also vor allem die jüngeren Generationen. Also wenn wir jetzt, wenn ich jetzt zum Beispiel meine Mom nehme, die ist da eher skeptisch und die ist noch nicht so begeistert davon. Sobald ich aber, sag ich mal, in der Altersklasse etwas tiefer gehe. Hat fast wirklich jeder so einen Teil daheim. Und jetzt auch bei den Meerobotern. Meine Nachbarn, wir sind jetzt weiter aufs Land rausgezogen, sind auch alle spürbar älter als wir jetzt. Die waren auch am Anfang so ein bisschen skeptisch. Mähroboter, weiß ich jetzt auch nicht, was ich damit soll. Das ist ja eigentlich unnötig. Jetzt fährt mein Mähroboter beim Rasen von meinem Nachbarn und er findet es halt super geil, dass er nicht mehr mähen muss. Und denkt sich, cool, hätte ich früher ja auch keinen gehabt. Wir haben es schon gesehen. Die Roboter, wenn es denn da ist, wenn es funktioniert, dann kann das wahnsinnig schnell gehen. Das war damals bei Smartphones und Handys genauso. Das war da und plötzlich hatte nahezu jeder eins. Und genau so, denke ich, wird es dann auch mal bei den richtigen Haushaltsrobotern sein. Das wird aber, glaube ich, ein echt teurer Spaß. Ja. Ich habe dann auch mal so ein bisschen in mich reinsiniert, hey, wie könnte das denn irgendwo mal aussehen? Ich glaube schon, es wird anfangen, es wird erst wahnsinnig teuer sein und es werden sich nur wenige Leute leisten können. Dann kommen so die ersten Massenmarktmodelle, die immer noch relativ teuer sind, aber die, die da wirklich Bock drauf haben, können dann schon mal anfangen. Sondern erst später kommen die günstigen Modelle, wo dann vielleicht ein paar abgespeckte Versionen haben. Aber ich bin mir sehr, sehr sicher, wir werden in den nächsten ... Fünf Jahren, also nagelt mich fest, wir können uns in fünf Jahren vernehen. In fünf Jahren treffen wir uns doch mal. IFA 2031 setzen wir uns dann nochmal zusammen und gucken mal, ob dann irgendwie so ein Rubi neben mir sitzt oder nicht. Ich würde aber meine Hand ins Feuer legen. In fünf Jahren wird es die ersten Modelle geben, die versuchen, wirklich Aufgaben im Haushalt abzunehmen. Wir können jetzt eine Wette abschließen. Ich finde das total interessant, weil bei mir ist es ähnlich, wenn ich mir meinen Bekanntenkreis anschaue, dann hat auch fast jeder irgendwie, zumindest ein Staubsaugroboter irgendwie zu Hause. Im Chat schreibt hier auch zum Beispiel gerade jemand, ich kenne auch niemanden unter 40 ohne Saugroboter in der Wohnung, außer die, die zu jung sind und sich im Studio das eben noch nicht leisten können. Ich finde es aber interessant, vorher unsere Umfrage, wir hatten ja zu Beginn unseres Talks gefragt, wie viele Leute schon einen Saugroboter zu Hause haben und wenn ich es richtig im Kopf habe, war da auf jeden Fall die Mehrheit, hat beantwortet, dass sie noch keinen Roboter zu Hause haben. Und das finde ich dann schon irgendwie interessant, weil ich habe auch das Gefühl, dass vor allem Saugroboter, würde ich jetzt mal sagen, ich glaube, dass das schon die Roboter sind, die eher in der Mitte der Gesellschaft angekommen sind und dann halt je nachdem, wenn man ein Haus hat mit einem großen Garten, dann hat man vielleicht noch mehr Roboter. Ich glaube, dass Saugroboter schon eher die sind, die in der Mitte der Gesellschaft angekommen sind, weil eben wie du gerade gesagt hast, in Bezug auch auf andere Roboter, das fängt natürlich erstmal super heiklas an und dann irgendwann kommen die günstigeren Modelle hinterher. Ich bin schon gespannt, wo das dann noch hingehen wird. Ja, also man muss auch sagen, es hat schon einen Grund, warum Saugroboter die am meisten verbreitetsten sind. Also klar, einerseits gibt es am meisten von denen. Zum anderen, jeder hat eine Wohnung und jeder hat einen Boden in der Wohnung, in der Regel. Bei einem Fensterputzroboter zum Beispiel ist es so, der kann halt nur Fenster putzen. Und jetzt, seien wir ehrlich, wann hast du das letzte Mal Fenster geputzt? Ich glaube nicht, dass, also... Ja, genau. Und die Dinger kosten aber halt trotzdem irgendwie 300, 400, 500 Euro. Und jetzt ein Roboter für 500 Euro, für eine Aufgabe, die man eh sehr selten macht und eh relativ schnell machen kann dann auch. Wenn man es mal macht. Das macht halt keinen Sinn. Ich glaube, es ist so ein Kosten-Nutzen-Faktor. Also in dem Moment, wo wirklich so ein Haushaltsroboter kommt und sagt, hey, ich nehme die richtige Arbeit ab. ich mache deine Wäsche von Anfang bis Ende, ich räume deine Spülmaschine ein, ich räume deine Bude auf, wenn du irgendwie das Zeug rumfetzt oder wenn das Kind mal wieder randaliert hat. Ab dem Moment, glaube ich, also zumindest bei mir wäre es so, wäre dann halt der Nutzenfaktor so groß, dass ich mir halt ernsthaft überlegen würde, ist mir das dann, keine Ahnung, ein paar Tausender wert? Ja, es macht halt schon mehr Sinn, wie du gesagt hast, in einem Umfeld, was man eh öfter machen muss. irgendwie, also Saugroboter, wir machen alle irgendwie alle paar Wochen oder jede Woche oder jeden Tag irgendwie unsere Wohnung sauber. Da würde mich aber mal interessieren, hast du noch trotzdem einen normalen Staubsauger zu Hause? Ja, für die Treppe. Den du ab und zu, für die Treppe? Für diese verwalteite Treppe. Ansonsten quasi nicht mehr. Ansonsten lässt du das alles die Rubis. Ich sauge quasi überhaupt nicht mehr mit dem normalen, vielleicht einmal im Monat oder so, wenn es hochkommt, dass ich mit dem normalen Akkusauger durchgehe. Für die paar wenigen Stellen, wo er halt wirklich gar nicht hinkommt. Ja. Und die Treppe. Und die Treppe eben. Ich sehe schon, das ist ein großer Wunsch von dir. Ist das so, wenn wir jetzt mal so ein bisschen einfach vor uns hin träumen? Ja. Einfach ohne zu wissen, was sich schon in der Entwicklung befindet oder Sonstiges. Wäre dann ein Roboter für dich, der die Treppen reinigt, dass der eine Roboter im Haus hat, den du dir wünschen würdest? Oder gäbe es andere Anwendungsfälle noch? Keine Ahnung. Ein Roboter, der dir alle paar Wochen mal deine Haare schneidet oder was auch immer. Was wäre was, was du dir wünschen willst? Und auch gerne an euch die Frage im Chat. Also, nee, mein Wunschtraum wäre wirklich ein Roboter, der aufräumt und die Wäsche macht. Weil, wie formuliere ich das jetzt? Liebevoll? Mein Kind ist wirklich voll, der Große. Aber er ist halt voll der Chaot. Er ist halt so ein Duracell-Häschen und wenn du den einfach mal zehn Minuten im Wohnzimmer wüten lässt, dann sieht das halt danach gerne mal aus, als hätte halt die Bombe eingeschlagen. Weil dann spielt man da mit dem Traktor, dann da mit dem Baggert, dann hier zieht man irgendwie den Zug raus. Und das Thema ist ja, wenn ich jeden Tag einen Saugroboter fahren lassen will, dann muss ich jeden Tag vorher ein bisschen aufräumen. Der kommt ja gar nicht überall hin, weil alles versperrt ist halt mit irgendeinem Spielsach. Oder, keine Ahnung, wenn ich jetzt mal die Wäsche vom Trockner in die Waschmaschine laden muss, ist mir jetzt auch schon ein paar Mal passiert, dass ich das halt, einfach verballere im Alltagsstress. Sondern liegt die da zwei Tage drin, kann ich sie nochmal waschen, weil sie halt müffelt. Und das sind so Themen, wenn ich einen Roboter hätte, der mir so diese kleinen Nicklichkeiten abnimmt aus dem Alltag oder einfach mal die Kücheplatte wischt. Das ist mein Traum. Okay, interessant. Bei uns im Chat wird auch geschrieben, Abwasch könnte der Robby gerne übernehmen. Das verstehe ich. Abwasch frage ich auch gar nicht. Fühle ich. Es wird doch geschrieben, ich hätte ganz gerne einen Roboter, der Fenster und Bildschirme absolut streifenfrei reinigen kann. Vielleicht spreche ich auch aus geradener, entstandener Aussehen. Ja, verstehe ich. Ich glaube bei mir, ich würde mir das tatsächlich sehr wünschen, dass man so einen Saugroboter halt wirklich für Flächen hätte. Also der dann meinen Schreibtisch immer abstaubt oder Regale irgendwie an der Wand. Da frage ich mich aber, wie wäre das möglich? Also man kann ja nicht so einen kleinen, so einen Biddy-Staubsaugroboter machen, der nur diese Flächen abfährt. Das wäre dann wahrscheinlich auch eher so ein humanoider Roboter, der das irgendwie mit solchen Bewegungen macht. Deswegen geht auch der Trend so krass zu diesen humanoiden Robotern. Einerseits, da gab es auch ganz viele Forschungen dazu, weil Menschen einen Roboter, der irgendwie menschlich aussieht, viel mehr akzeptieren als jemanden, der tot aussieht. Wir machen das jetzt sogar schon bei uns im Saugroboter, das ist ein rundes Ding und wir geben ihm trotzdem einen Namen, weil wir wollen gerne Dinge für menschlichen. Der Vorteil bei den humanoiden Robotern ist aber auch, dass sie sehr agil theoretisch auf so Dinge reagieren können. Wie zum Beispiel dieser MOVA-Arm, der seine Finger in alle Richtungen umwinkeln konnte. Und genau das ist eben der Bonus bei diesen humanoiden Sachen. Wir sind Menschen und wir nutzen im Alltag einen Schreibtisch, eine Couch und sonstiges, wie wir halt gebaut sind, mit zwei Beinen und zwei Armen. Ja. Und ein Roboter, der dann laufen kann, der kann auf dem Schrank oben abverstauben, der kann den Schreibtisch sauber machen, der kann aber auch am Boden kriechen, der kann unter die Couch reinklappeln. Und diese Vielfalt ist auf der einen Seite die Komplexität, die man irgendwie mit der Software halt mal abdeckeln muss. Und auf der anderen Seite aber auch das, was man mechanisch oder körperlich eben abbilden muss. Und deswegen, glaube ich, geht es wirklich in die Richtung Humanoid. Das macht zwar auf dem ersten Gedanken nicht so viel Sinn, weil man sich denkt, ja, mit vier Beinen ist doch viel leichter. Ich nehme jetzt auch viel komplexer in der Programmierung einfach vor irgendwie. Aber da ist mittlerweile so viel Kohle reingeflossen und die Datenbasis ist schon so groß. Dass ein aufrecht laufender Roboter ist heute... Keine Besonderheit mehr. Wirklich, die Startups, die sprießen da gerade und wirklich fühlt jede Startup-Robotik-Klitsche hat einen aufrecht laufenden Roboter. Weil das einfach, das ist nichts, das ist nicht mehr krass. Krass ist es jetzt, wenn sie eben vorsichtig Dinge machen können und wenn sie eben agil mal auf was agieren können. Was ich interessant finde, wir haben jetzt natürlich ganz viel darüber gesprochen. Wie Roboter uns eben im Alltag helfen können. Egal, ob es jetzt ein Manoider-Roboter ist oder ein Mail-Roboter, ein Saugroboter. Ein Aspekt, den ich im Chat noch vorher aufgegriffen hatte. Glaubst du denn, dass solche Formen von Robotern in Zukunft auch helfen können, wenn man vielleicht eine chronische Krankheit hat, wenn man irgendwie ins Alltag gekommen ist und körperlich nicht mehr so fähig ist? Auf jeden Fall. Also das ist tatsächlich, glaube ich, auch einer der Anwendungsfälle, die wir mit als erstes sehen werden. Wahrscheinlich nicht hier in Deutschland, aus rechtlichen Gründen und Haften und so weiter. Aber in der Medizin wird auch, denke ich, deutlich mehr auf Roboter gesetzt werden. Ich glaube, da wird es auch ganz heikel diskutiert werden, weil man sollte die menschliche Nähe in der Pflege nicht durch einen Roboter ersetzen. Aber auf der anderen Seite, wir kriegen es ja gerade selber immer mit, diese ganzen Diskussionen um Haushaltsbudget und hier, wir müssen das Gesundheitssystem kaputt sparen und sonstiges. Arbeitskräfte sind halt super teuer. und wenn da jetzt ein Roboter ist, der dir aus dem Bett aufhelfen kann und Anfänge davon sehen wir schon, ähm, Ich denke, das kann ein sehr, sehr großer Mehrwert sein. Und ich denke aber auch, gerade im Gesundheitssektor oder für Menschen, die wirklich viel Hilfe brauchen, ist so ein Roboter eine wahnsinnige Erleichterung. Ich bin generell da so ein Optimist. Also ich sehe da so viele Chancen, unser Leben einfach schöner, entspannter und ein bisschen einfach fröhlicher zu machen, weil wir mehr Zeit für die Dinge haben, mit denen wir uns gerne beschäftigen oder noch besser füreinander haben. Und das ist so die große Vision, denke ich. Und ich glaube, die teilen tatsächlich auch sehr, sehr viele Menschen. Und deswegen auf jeden Fall, also ich glaube wirklich ... Ab dem Moment, wo so diese Integration von KI in Dropbox dann wirklich gut funktioniert, das wird explodieren. Wir werden in allen Sektoren, wo du dir das vorstellen kannst, werden wir Fortschritte sehen. Und es beginnt wirklich gerade jetzt in dem Moment. Ich bin sehr gespannt, was wir für Gespräche nächstes Jahr alleine auch schon führen werden. Eben weil, wie gesagt, CS haben wir jetzt angesprochen, vielleicht dann noch irgendwelche Upgrade-Modelle auf der IFA. Haben wir denn jetzt noch irgendeinen Aspekt, den du gerne noch besprechen wollen würdest? Oder haben wir das soweit großflächig abgedeckt, sag ich mal? Ähm, nee, ich glaube, ich bin soweit. Ich glaube, ich habe jetzt echt viel geredet. Aber sehr viel, ich glaube es auch. Ich fand es total interessant, weil mir war das gar nicht so bewusst. Ich meine, klar, man hat halt immer den Saugroboter im Kopf, den Mähroboter, den Fensterputzroboter, aber was danach alles Weitere passiert, fand ich sehr interessant. Super krass. Wir können voll gerne noch ein paar Fragen beantworten. Ja, haben wir denn noch? Habt ihr noch Fragen aus dem Chat, liebe Leute? Dann könnt ihr sie jetzt gerne unserem Roboter-Experten Frederik noch stellen. Das würde mich nämlich sehr interessieren. Was haben wir denn hier noch? Da können die Roboter froh sein, dass sie kein Riechorgan haben, wenn sie Menschen beim Toilettengang helfen. Ja, wahrscheinlich auch guter Aspekt. Wir haben jetzt natürlich gar nicht darüber geredet. Das wollten wir jetzt aber in diesem Talk natürlich auch nicht machen. Diese ganzen ideologischen Gründe dahinter vielleicht oder auch moralischen Sorgen, die man hat, wenn Roboter mehr in unseren Alltag kommen oder vielleicht auch in der Gesundheit, in der Pflege helfen. Uns ging es ja vor allem eher darum, ob die Roboter schon im Alltag angekommen sind und uns helfen können und wo sie sich in der Technik noch weiterentwickeln werden. Ich glaube, wenn wir da auf den philosophischen Talk einsteigen würden, dann würden wir morgen noch da sitzen. Ja, richtig, dann würden wir morgen noch da sitzen. Ich glaube, im Kern ist es eigentlich ganz simpel. Wir alle haben ein ganz gutes Bauchgefühl für was richtig ist und was falsch. Wir werden alle irgendwann mal alt. Wir wollen alle gut gepflegt werden. Und ich möchte eigentlich nicht immer nur mit einer kalten Maschine sprechen, auch wenn ich mir sicher bin, dass Roboter unfassbar menschlich sprechen können werden in 10, 20 Jahren, wichtig ist einfach, dass wir uns darauf besinnen dass sie uns helfen sollen, aber dass wir weiter menschlich bleiben dabei. Und in 10 Jahren reden wir dann mal drüber wann ein Roboter Rechte haben sollte und wann nicht wir haben noch eine Frage aus dem Chip für dich die können wir noch aufnehmen gibt es Roboter, die kochen können? Es gibt tatsächlich Roboter, die kochen können. Es gibt auch Restaurants, in China vor allem und Taiwan, wo wirklich ein Roboter das Essen auch schon zubereitet. Es gibt jetzt aber für den Privatgebrauch noch keinen, der einfach, der dir dein Abendessen macht. Ah, okay. Außer ein Thermomix, I guess. Ja, stimmt. Ja, aber auch da musst du schon einiges selber machen. Da kommt man auch an seine Grenzen, ja, das stimmt. Ja, ich werde dieses Jahr noch in China sein. Mal schauen, was ich da für Roboter erleben werde, I guess. Bring mir einen mit. Ich bring dir einen mit einfach, den packe ich ins Reisegepäck, gar keinen Stress. Das ist ganz cool, auf der IFA hat man erst einen gesehen, der konnte aus seinem Koffer aufstehen. Also der lag im Koffer drin, das Bord, und aus dem Koffer hat er sich quasi erhoben. Das war echt ein bisschen spicy. Oh, okay. Ja, dankeschön, Frederik, dass du da warst. Ich fand es richtig interessant. Vielen Dank. Vor allem, wie gesagt, man hat ja immer vielleicht so die paar Roboter irgendwie im Kopf, die man noch so irgendwie aufschnappt. Aber sehr interessant. Mir war das auch gar nicht mit der Roboter-Olympiade so im Kopf irgendwie. Es ist total interessant. Dankeschön für deine ganzen Einblicke. Falls euch noch mehr über Saugroboter, mehr Roboter, alle Roboter, alle Roboterarten interessiert, dann schaut natürlich gerne auf Gamestatec vorbei. Da sind die ganzen Erfahrungsberichte von den Kollegen und von Frederik natürlich auch da. Und ich sage Dankeschön fürs Zuhören.