Wenn ich jetzt mal so auf meine Smartwatch schaue, dann sehe ich da irgendwie direkt, Achtung, ich glaube, ich bin gestresst, so und so viele Schritte bin ich schon gegangen, so warm ist es heute, so und so viel sollte ich noch trinken. Das sind irgendwie ganz schön viele Infos auf einmal. Braucht es das überhaupt, wenn ich fit werden möchte oder ist es eher unnötig? Darum soll es jetzt in diesem Slot gehen, nämlich allgemein um Smartwatches und aber auch um Fitness-Gadgets und ob die uns überhaupt helfen können in unserem Fitness-Alltag. Dafür habe ich zwei wunderbare Gäste hier mit mir im Studio. Einmal Lynn, schön, dass du da bist. Hallo. Und Chris, auch der heute zum ersten Mal hier dabei ist. Wir freuen uns sehr. Hallöchen. Erzähl doch mal ganz kurz, Lynn, was ist so dein Hintergrund? Wie cool findest du Smartwatches oder wie uncool vielleicht auch? Ich bin heute größtenteils hier, weil ich vorher als Fitnesstrainer gearbeitet habe. Zehn Jahre lang tatsächlich und auch als Personaltrainer im Gesundheitsbereich. Heute teste ich Tech-Gadgets. Bei uns, bei GameStar Tech ist der gute Fernando, der Patrick, der Experte für die Smartwatches und Wearables. Liebe Grüße auch an ihn an dieser Stelle. Genau. Ich habe allerdings auch schon einige Uhren selber ausprobiert, getestet. Ich benutze es selber alltäglich, schon seit einigen Jahren und kann dann halt so ein bisschen den Background geben, wie ich das als ehemaliger Trainer sehe, was mir wirklich geholfen hat, was ich weiterempfehlen kann und was halt auch ein bisschen überflüssig war oder was mir sogar auf die Nerven ging. Da gab es auch einige Sachen auf jeden Fall. Chris, wie ist es bei dir? Bist du Smartwatch-Fan oder wie ist dein Bezug zu dem ganzen Thema? Also ich bin Heavy-User auf jeden Fall, was Smartwatches anbetrifft. Ich benutze meine seit über vier Jahren. Also ich habe die vor vier Jahren gekauft und auch nicht mehr abgenommen. Habe mich bewusst gegen Alternativen entschieden und bewusst eben für eine Smartwatch. Gibt ja noch andere Möglichkeiten und kann da halt Sachen aus der Praxis beitragen, weil, wie gesagt, ich gehe ziemlich oft zum Sport, bin ziemlich viel draußen aktiv. Ja, einfach Erfahrung aus der Praxis, genau. Mich interessiert ja jetzt auch mal eure Meinung zu dem ganzen, lieber Chat, nämlich die Frage an euch, wie viel Tech braucht denn euer Training 2026 noch. Die erste Auswahlmöglichkeit wäre für euch, klar, Vollausrüstung, ich brauche alles voll mit Tech. Oder sagt ihr lieber, nee, ein Gadget, das reicht mir da, um ehrlich zu sein. Oder seid ihr vollkommen analoge Fraktion, was Training angeht. Wie ist es denn bei euch? Chris, was würdest du sagen, was wären für dich denn so Must-Have-Dinge? Must have, was Gadgets angeht. Am Ende braucht man, glaube ich, das nimmt man wahrscheinlich jetzt schon vorweg, aber muss jeder für sich selber entscheiden, was er letztlich braucht. Für mich hat sich eben die Smartwatch da als best bang for your buck oder das wirklich Sinnvollste einfach herausgestellt. Nicht unbedingt nur zum Training, sondern auch generell, was, ich sag mal so, das Tracking rund um Erholungsdaten und so weiter anbetrifft. Und ansonsten muss ich ganz ehrlich sagen, vielen anderen fancy Kram, den man da irgendwie hat, den braucht man in meinen Augen eher nicht. Deswegen, ich bin da pro Smartwatch, aber beim Rest bin ich da sehr konservativ unterwegs. Wie ist es bei dir, Lin? Ich musste zuerst an den guten Fernando denken, weil er hat für irgendeinen Artikel alle Ringe angezogen, die er getestet hat. Er hatte zwei Smartwatches und alle Ringe. War dann Herr der Ringe quasi, sagst du. Alles getrackt. Er wusste genau, wie sein Körper gerade funktioniert. Ich bin tatsächlich mehr im Team analog, muss ich sagen. Auch wenn ich Tech-Gadgets, ich benutze es ja selber, aber auch wenn ich die Sachen teste und ja auch cool finde, ich habe mir einen gekauft, das ist kein Testgerät, die habe ich mir selber gekauft, bin ich der Meinung, dass jedes Tech-Gadget fürs Training ein nice to have ist. Also es ist gut, sowas zu haben, es kann nützlich sein, es kann praktisch sein, aber wirklich, um Ergebnisse zu erzielen, brauchst du eigentlich gar keine Technologie. Also grundsätzlich, aber das heißt nicht, dass die Dinge schlecht sind oder. Dass manche Menschen sie nicht brauchen, aber ich bin so in der Fraktion analog, reicht vollkommen aus, aber... Es gibt Vorzüge, die sind gut und die können praktisch so einen Kauf justifien, rechtfertigen. Also analog, ja, ich würde sagen, ein Gadget reicht völlig, würde ich wahrscheinlich abstimmen. Ich bin gerade auch etwas überrascht, dass niemand für Vollausrüstung… Wahrscheinlich ist Fernando gerade nicht im Chat, deswegen. Also voll augmentiert. Jetzt habt ihr aber beide schon gesagt und wir sehen es ja auch hier im Chat, es ist ja doch irgendwie eine super individuelle Geschichte. Also manche Leute fühlen sich ja vielleicht auch motiviert, wenn sie hier sehen auf der Smartwatch direkt, wie viele Schritte sie schon gegangen sind oder Sonstiges. Und wir haben auch die Frage im Chat tatsächlich, ich brauche einen Motivationscoach, gibt es den als Technik? Was sagt ihr dazu? Dann vielleicht keine Garmin nehmen. Dann vielleicht keine Garmin nehmen, weil die Garmin, würde ich sagen, ist auf jeden Fall der härteste Lehrer von allen. Das vielleicht lieber zu einer Apple Watch oder so tendieren. Die sagen einem schon, hey, das hast du gut gemacht, beweg dich mehr und so weiter und so fort. Und eine Garmin, die ist da schon mehr auf Performance ausgelegt, die würde ich jetzt sagen, ist da nicht der beste Motivator. Es gibt auch, was ich auch persönlich gehört habe, dass so Sachen wie auch zum Beispiel so Oura Rings und so weiter und so fort, das hat alles so ein bisschen so einen mehr wholesome Approach, würde ich sagen. Das heißt, wenn man da so einen positiven Vibe gerne haben möchte, sind vielleicht solche Gadgets so besser für einen, haben auch so ein schöneres UI und so. Und wenn Leute jetzt halt wirklich ein bisschen mehr so in die Performance-Side of Things, dann sind wahrscheinlich eher so Sachen wie Garmin oder so, sind wahrscheinlich die bessere Wahl und dann in die Rohdaten reingehen. Aber ja, genau. Es ist natürlich auch so, dass man dann auch so Trainings vorgeschlagen bekommt oder dergleichen oder einem die Uhr sagt, hey, heute bist du gut in Shape, trainier jetzt heute und so weiter. Da muss man ein bisschen gucken, was einen selber da so motiviert. Oder vielleicht der Gamification-Aspekt, genau. Ja, ich glaube, also einer der Punkte, wo ich wirklich sage, okay, da kann sich wirklich eine Smartwatch oder ein Wearable lohnen, ist der psychologische Aspekt. Also wenn die Uhr dir sagt, hey, das hast du toll gemacht und super Workout und du hast jetzt so und so viele Kalorien verbrannt, wie genau das jetzt auch ist, das steht auf einem anderen Blatt, aber das motiviert halt dennoch. Oder wenn du drauf schaust und du siehst, okay, du musst nur noch 3000 Schritte machen, um dein Tagesziel zu erreichen, dann denkst du, okay, vielleicht mach ich jetzt doch noch einen Spaziergang, um dieses Tagesziel zu erreichen. Ja, diese Highscore-Gedanke und so. Genau, und dann kriegst du ein kleines Abzeichen oder sowas. Ja, genau, so ein Badge oder so, auch ein neuer Rekord aufgestellt. Mir hilft das aber auch übel, wenn ich da sehe, dass zum Beispiel irgendwie schon acht Flammen in Folge, wie jetzt bei Snapchat früher irgendwie, ich jetzt beide Schritte erreicht habe, diese Gamification kann da, glaube ich, also mir hilft sie persönlich schon. Ja, das stimmt. Und ich glaube, das kann auch vielen Leuten helfen. Aber das ist ja eben genau der Aspekt, den du gerade angesprochen hast. Also praktisch haben sie auch Vorteile, aber ich persönlich sehe den größten Vorteil in so einem Wearable, im psychologischen Aspekt, in der Motivation. Weil wenn ich mir einen Plan geschrieben habe, auch einen analogen Trainingsplan. Dann fühlt es sich gut an, den dann durchzuführen. Weil ich habe ein Ziel, ich habe eine Aufgabe und dann sagt die Uhr vielleicht noch, hey, das hast du gut gemacht. Wenn man keinen Personal Trainer hat, der dann sagt, hey, gut gemacht. Dann hast du die Uhr wenigstens, die das sagt. Ist ja auch trotzdem irgendwie schön. Und dann schaust du in der App nach. Hey, ich habe hier diese Badges schon. Vielleicht gibt es dann so Communities, mit denen du es teilen kannst, die selber in der Community sind. Das gibt es tatsächlich. Ich habe so eine Trainingsmaschine daheim, so ein Smart-Trainings-Ding. Und da gibt es dann praktisch eine Community von allen Leuten, die dasselbe Gerät haben. Und dann kann man da teilen, dass man heute trainiert hat. Dann hat man dies gemacht und keine Ahnung. Also der psychologische Aspekt, finde ich, ist deutlich, sich, wichtiger als die praktischen Vorteile, meiner Meinung nach. Wenn du da so, ja, okay, wenn du so drüber erzählst, wenn ich drüber nachdenke, was bei mir so ein motivierendes Ding ist, ich schaue bei mir, wenn ich morgens, in meine Garmin-App gucke und da steht dann drin, Sleep-Score 98% Schlafqualität von 100. Da bin ich so, bin ich richtig pumped. Oder ich mir so, ja, geil, Mann. Nächste Nacht wieder richtig guter Schlaf, alles tight in, früh ins Bett gehen. Damit man so, nächste Nacht kriege ich auch wieder über 90, irgendwann schaffe ich die 100 die legendären 100 das kickt so bei mir der Highscore-Gedanke Schlechts nicht zum Highscore. Schlaf mich hoch sozusagen. Jetzt haben wir gerade darüber geredet was vielleicht so die positiven Aspekte davon sind Wo würdet ihr denn jetzt sagen, es sind so. Absolut überflüssigen Aspekte. Wenn wir da gerade beim Schlafscore sind und du sagst, okay, du siehst, dass du heute gut geschlafen hast und dann sagt dir die, heute ist ein super Tag zum Trainieren, mach am besten ein intensives Intervalltraining oder was auch immer. Es gibt ja aber natürlich auch den Gegenteil im Effekt. Ich weiß nicht, ob euch Nocebo etwas sagt? Nee, sagt mir nichts. Das ist das Gegenteil von Placebo. Ah, okay. Sprich, wenn die Uhr dir sagt, hey, dein Bioscore ist heute bei 30, dein Akku ist fast leer, du solltest lieber schlafen, dann kann das auslösen, dass du dich müde fühlst, weil die Uhr sagt, du bist müde. Weißt du, was ich meine? Uhr zieht dich runter. Genau. Und da besteht auch ein Risiko dafür. Es gibt inzwischen bei vielen Uhren einen sogenannten Bioscore. Ich glaube, verschiedene Hersteller nennen das anders. Körperbatterie. Bodybatteries bei Garmin. Oder Readiness-Score. Ja, der hat auch noch, also er hat zwei bei Garmin jetzt. Ich kann halt vor allen Dingen für Garmin sprechen und da gibt es quasi einen dieser Body Battery, die ganz ehrlich, ich habe es ausgereizt, nie unter fünf Punkte geht. Also du kannst quasi klinisch tot sein, du hast immer noch fünf, egal, du machst weiter. Und das andere ist, es wäre nicht mehr oder weniger, besser gesagt. Und das andere ist noch so, dass du quasi so die Werte zusammennimmst und so eine Trainingsbereitschaft, ich habe die auf Deutsch, Trainingsbereitschaft und die ist halt dann so mäßig, gut, sehr ausgeruht und so. Ja, genau. Und wenn der halt schlecht ist, dann, ist die Wahrscheinlichkeit halt doch relativ hoch. Das ist natürlich von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Dass man sich halt nicht bereit fühlt für ein Training, obwohl man vielleicht heute trainieren sollte oder es vielleicht dir sogar gut tun würde, doch mal heute doch zu trainieren, ist halt dann ein gewisses Risiko da. Also auch wieder psychologisch. Also die Uhr sollte nicht steuern, wie du trainierst, sondern dich dabei unterstützen. Wenn du das Training von den Daten abhängig machst, was die Uhr dir sagt. Dann verschenkst du halt einfach ein bisschen Potenzial. Und es kann sein, dass du dich dann nicht gut fühlst, wenn du mal ein Training ausfallen lässt oder dann nicht gut genug geschlafen hast. Dann fühlst du dich unter Druck besser zu schlafen. Das ist ja halt auch nicht Sinn der Sache. Ja, ich glaube, am Ende ist es ganz wichtig, wenn man so einen Fitness-Tracker oder so benutzt, dass man sich da einfach, es hängt natürlich auch mal von Mensch zu Mensch ab, dass man sich da nicht selber reinsteigert. Weil das ist ja auch ein Meme im Internet, dass zum Beispiel der berühmte VO2max-Wert, also der Wert der maximalen Sauerstoffaufnahme und Verarbeitung im Körper, was bei Austauschsportlern natürlich wahnsinnig wichtig ist, die trainieren halt immer, um diesen VO2max zu erhöhen. Und dann zeigt die Garmin plötzlich, ja, dein VO2max ist um zwei, drei Punkte gefallen. Und dann fallen die Leute in eine Seelenkrise. Da gibt es auch schon mehrere, gibt es auch etliche Memes und so weiter zu. Und das ist halt, da muss man ein bisschen, glaube ich, auf sich hören, wie empfänglich bin ich denn für sowas? Ja, für dieses, also wie beeinflussbar bin ich? Weil wenn ich zum Beispiel auf mich, und ich glaube, deswegen benutze ich die auch so, Zum Beispiel heute Morgen bin ich aufgestanden, da stand da Sleep-Score 78 Prozent und dann bin ich so, ja du hast keine Ahnung, ich habe besser geschlafen. Also ich lasse mich davon jetzt nicht runterziehen oder wenn die Trainingsbereitschaft sagt so, ja heute hast du nicht die optimale Trainingsbereitschaft, dann sage ich zum Beispiel, ja aber ich habe es heute geplant und ich fühle mich eigentlich okayisch, also gehe ich trotzdem. Genauso wie letztens, da war die Trainingsbereitschaft bei 100 Prozent und so. Und dann hatte ich mir aber was an der Rippe getan. Da ist es smarter, heute nicht zu gehen. Und das ist so ein bisschen, da muss man gucken, was man für ein Typ ist. Wenn ich wirklich merke, ich lasse mich davon so psychisch mitreißen und beeinflussen. Im Positiven wäre natürlich super, aber im Negativen, dann sollte ich mir überlegen, dann eine normale Armbanduhr oder es einfach lassen. Absolut. Ich glaube, das ist immer wichtig, auf sein eigenes Körpergefühl auch noch zu hören und vielleicht auch auf der anderen Seite dann zu sagen, hey ... Mein Sleep Score ist jetzt mehrere Tage in Folge irgendwie schlecht gewesen, dann kann es ja vielleicht auch dazu führen, dass man eher zum Arzt geht und das vielleicht auch irgendwie mehr hinterfragt. Ein Punkt, der natürlich wichtig ist, wir sind hier natürlich immer noch in unserem Find Your Next Tech Programm und natürlich ist KI auch hier ein Thema. Im Chat wird nämlich zum Beispiel gerade geschrieben, eine KI kann dabei durchaus motivieren, Trainingspläne erstellen und anpassen, Fortschritte festhalten, Ziele in kleine Schritte zerlegen, Übungen erklären oder einfach einen kleinen Schubs geben, wenn die Motivation fehlt. Trainieren muss man natürlich immer noch selbst. Wie steht ihr beide denn zu so KI-Trainer-Modellen, sage ich mal? Ich habe selber noch nie einen KI-Trainer ausprobiert auf jeden Fall. Ich habe ein bisschen damit experimentiert, als ich noch als Fitnesstrainer gearbeitet habe, aber da kam KI erst raus. Ich muss sagen, ich habe tatsächlich schon ausprobiert, wie genau kann mir eine, sehr obskure Übung zum Beispiel erklären. Nehmen wir mal einen Romanian Deadlift oder sowas in der Richtung, auf was muss ich dabei achten. Die Informationen sind schon größtenteils korrekt, auf jeden Fall. Es gibt ja auch inzwischen Apps, die zum Beispiel deine Ausführungen über die Kamera analysieren können und dann können die sagen, was machst du falsch und was nicht. Ich würde mal sagen, es ist... Besser als gar keinen Trainer zu haben, aber sich komplett darauf zu verlassen, kann halt auch schon riskant sein. Alles in allem, ich weiß nicht, also ich bin da ein bisschen zivilgespalten, weil ich habe durchaus von KIs, wenn ich da trainingsbezogene Fragen gestellt habe, schon gute Antworten erhalten. Aber es ist halt trotzdem anders, wenn ein Mensch, der sich mit der Materie befasst und vielleicht sieht, vielleicht sind die Schulterblätter nicht richtig hingezogen bei einem Rudern oder so etwas in der Richtung, dass man da speziell draufschauen kann. Das sieht eine KI halt nicht sofort. Also wenn die KI dann irgendwann Videos, leicht, also Bilder kann sie ja inzwischen gut analysieren, wenn man Videos hochladen kann, ich glaube das kann man schon, aber das ist glaube ich noch nicht so wirklich mainstream und die dann praktisch sehen kann, wie trainiert man oder. Dass wir noch einen Satz machen sollen oder sowas in der Richtung oder so. Ich glaube, es kann schon nützliches Werkzeug sein. Aber Vorsicht, mit Vorsicht. Zum Beispiel, wenn ich jetzt KI verwenden würde, um einen Trainingsplan zu schreiben, ich könnte sagen, ich kann beurteilen, ob dieser Trainingsplan passt oder nicht. Für eine Person, die vielleicht einen Bandscheibenvorfall hatte oder so. Wenn jetzt ein Trainingsanfänger mit einer KI einen Trainingsplan erstellt, kann dieser Trainingsanfänger oder Anfängerin nicht beurteilen, ob dieser Plan passt oder nicht. Für ihn geeignet ist. Ja, genau. Da muss man einfach vertrauen und das kann halt gehen. Naja, oder halt auch einfach, weil ich habe genau denselben Case schon, Thema, wofür ich da KI eingesetzt habe. Ich habe zum Beispiel schon ganz viel gesucht, so naja, wie kann ich denn den und den Muskel besser targetieren oder so. Mit dieser Übung gibt mir Übungsalternativen und so. Und dann kann man natürlich, wenn man ein bisschen Knowledge hat, kann man hinterfragen, okay, die Übung fühlt sich so an, die hat den Bewegungsablauf, okay, das funktioniert. Aber wenn jetzt jemand natürlich gar keine Ahnung hat von der Übung, der weiß nicht, wie soll sich die Übung anfühlen, treffe ich überhaupt den richtigen Muskel zum Beispiel. Also wenn wir jetzt mal vom Krafttraining reden, oder hat die Person vielleicht auch irgendwelche Vorerkrankungen, die jetzt ein Trainer erkennen würde und erfragen würde, dass diese Übung gar nicht geeignet ist. Da ist halt, ich sag mal so, da macht, ich sag mal so, den planlosen Menschen die KI eher schlechter, aber jemanden, der einen Plan hat und gut hat, wird die immer besser machen. Ja, genau. Also KI mit Vorsicht. Am besten, wenn du als Trainingsanfänger KI benutzt, um einen Trainingsplan zu erstellen, Lass ihn am besten dann noch von jemandem checken, wo er sich vielleicht ein bisschen damit auskennt. Oder damit zum Arzt gehen oder so. Also es ist ein gutes Tool, aber man muss es richtig einsetzen. Auf jeden Fall. Jetzt haben wir ja schon ganz viel über verschiedene Tools geredet, die so eine Smartwatch vielleicht mit sich bringt, die ja schon eher auch positiv waren. Wir haben jetzt auch schon ein bisschen über negative Aspekte geredet. Es steht in meinen Notizen Abos, Abos, Abos. Wollen wir das Abo-Thema aufmachen? Wie steht ihr dazu und was könnt ihr dazu sagen? Also ich habe das ja reingeschrieben. Ich ärgere mich darüber halt, weil irgendwie weiß ich nicht warum, aber die Fitnessindustrie, die liebt einfach Abos. Und Fitnessverträge sind ja notorisch dafür bekannt. Richtig, das sind Scheißverträge auf jeden Fall. Und dann zahlst du da irgendwie pro Quartal noch irgendeine Pauschale dazu, weil du halt irgendwie einen Service noch hast, aber da ist nichts. Und dann ist da in vielen Fitnessstudios dann kein Trainer auf der Fläche, um dir wirklich zu helfen. Wofür zahlst du diese Pauschale überhaupt? Und dann ist die Kündigungsfrist weg und dann verlängert es. Das ist kacke. Und dann tun die Smartwatch und die Wearable-Hersteller genau denselben Scheiß abziehen. Da zahlst du für diese Wearables ein Abo für irgendwelche Zusatzfunktionen, die eigentlich vielleicht grundlegend sein sollten. Also Garmin hatte die Herzfrequenz bei einem ihrer Smartbander, bei diesem Smartband. Circa. Circa, genau. Also du konntest praktisch während des Trainings deine Live-Herzfrequenz nicht checken. Ja, die du bei jeder Garmin beim Training auf der Uhr siehst. Ja, das muss man ja dazu sagen. Es ist ja nicht so, dass du sie sonst nie sehen würdest. Aber das musste man halt dann in einem Abo halt bezahlen. Ja. Und ich finde das einfach, ja, warum ist alles im Abo, was irgendwie mit Fitness zu tun hat? Das ist nervig auf jeden Fall. Bei mir ist es zum Beispiel so, ich habe eine Garmin und ich habe überhaupt kein Abo. Und der Hintergrund ist einfach... Egal, wenn ich jetzt zum Beispiel einen Whoop nehme, ob ich einen Oura Ring nehme, also wir bleiben jetzt mal bei diesen ganzen Smart Trackern, ob ich einen Circa nehme oder eine Smartwatch nehme, die haben alle dieselben Sensoren auf gut Deutsch drin. Also die erfassen alle dieselben Rohdaten und am Ende ist das, wofür man in diesem Abo-Modell bezahlt, was ridiculously expensive in manchen Fällen ist. Also nehmen wir zum Beispiel Whoop, ich hätte immer gerne Whoop gehabt, aber es kostet inzwischen 300 Euro im Jahr oder irgendwie sowas. Es nimmt dieselben Rohdaten und tut irgendwelche fancy, ich sag mal so, ja, tut es halt anders interpretieren. Und dafür bezahlt man am Endeffekt. Ein schönes UI, neue Werte, die anders interpretiert wurden. Aber die Rohdaten, die erfassen alle gleich, weil alle dieselben Sensoren haben. Deswegen ist man natürlich, als jemand, der sowas täglich benutzt, immer neugierig, oh, was gibt es denn da wirklich Neues? Wird denn hier was Neues erfasst? Und am Ende ist es so, du guckst, was ist dein Ruhepuls, was ist deine Herzfrequenzvariabilität, was ist dein VO2 Maxx. Die Sensoren tracken alle falsch, aber so trackt man, oder haben halt einfach Messfehler, aber so trackt man zumindest kontinuierlich falsch und man guckt auf die Rohdaten und dafür braucht man kein Abo von 400 Euro im Jahr. Nur, dass es dann irgendwie fancy interpretiert ist. Wenn man sich ein bisschen mit auseinandersetzt, dann weiß man das selber zu interpretieren. Braucht man nicht. Ja, aber man muss auch allerdings ehrlicherweise sagen, das, was bei der Garmin circa war, ist nicht der Standard. Also die meisten Uhren sind grundlegend. Ja, das war schon ein Ausreißer. Die meisten Uhren und Wearables und so weiter sind grundlegend mit dem ausgestattet, was man kostenlos verwenden kann, was man auch so meistens braucht. Also meistens sind die Abos irgendwie zusätzlichen Services, zum Beispiel bei Amazfit, bei meiner Uhr. Wenn man dafür das Abo bezahlt, dann kriegst du. KI-Schlafberichte über eine Woche. Bei WeThings waren Rezepte mit dabei zum Kochen. So weit ich mich erinnere. Ja, viele Sachen, die man nicht unbedingt braucht, aber wenn man darin einen Mehrwert sieht, ja okay, go for it. Aber mich persönlich ärgert es tatsächlich, dass immer die Fitnessindustrie einfach irgendwie was mit Abos zu tun hat. Wenn wir uns jetzt irgendwie fragen, wo oder bei welchen Aspekten sich Smartwatches wirklich lohnen. Was ich jetzt öfter im Chat gelesen habe, oh ja, aber wenn ich jetzt XY Smartwatch habe, dann brauche ich ja eigentlich immer noch mein Handy dazu. Würdet ihr mit der Aussage mitgehen oder würdet ihr da einen kleinen Unterschied zwischen Smartwatch und Handy machen? Also ich sehe eigentlich eine Smartwatch genau im Gegenteil. Also bei dieser Smartwatch, die ich jetzt habe, die verbindet sich per Bluetooth mit meinem Handy. Da brauche ich mein Handy tatsächlich immer, wenn ich bestimmte Funktionen verwenden will. Aber nicht alle. Also es sind sehr viele Funktionen, die man auch nur mit der Smartwatch verwenden kann. Und dann gibt es halt so Modelle wie Apple Watch und was auch immer, Pixel Watch, die in sich ein eigenes System sind. die kannst du ohne Handy verwenden. Da kannst du auch deine Musik praktisch mit Bluetooth damit verbinden. Das heißt, du kannst dein Handy im Schließfach lassen und nur mit der Uhr trainieren oder daheim lassen, wenn du rausgehst zum Ausdauersport oder so. Und das ist dann halt irgendwie cool, weil du dann halt auch mal ohne Handy trainierst. Viele Leute hören Musik zum Beispiel beim Training. Da brauchst du dein Handy dann immer da. Also man kann ein Smartwatch schon durchaus suche als so eine semi-digital-detox-Methode für das Training verwenden. Wobei ich halt dann würde, ich würde sagen, dann halt eine Smartwatch braucht es auch nicht. Natürlich, wenn man Musik hören will, dann wirst du jetzt nicht deinen CD-Player mitnehmen, deinen Walkman. Aber ich sehe halt mehr, okay, die Smartwatch kann dir ein bisschen Befreiung vom Handy geben. Ja, es kommt halt darauf an, welche Features man mitnehmen möchte und auf welche Features man verzichten will. Weil wenn ich jetzt sage, ich will keine Musik hören, dann kann ich auch mit einer GPS-Uhr separat einen Run draußen machen. Dann brauche ich das Handy auch nicht dabei. Aber wenn jetzt natürlich, ich will noch irgendwie, ich will meine Notifications weiter aufs Handy bekommen, auf die Smartwatch bekommen, ich will weiter Musik hören und so weiter, dann wirst du das Handy wahrscheinlich einfach mitnehmen müssen. Und ich glaube, bei den Smart-Trackern, da muss das Handy, glaube ich, auch in der Nähe sein. Das weiß ich jetzt nicht 100 Prozent, aber ich glaube schon. Also bei denen so Whoop circa, die quasi ohne Display auskommen, ich glaube auch ein Oura Ring oder so, da brauchst du natürlich immer dein Handy mit dabei, weil die haben auch kein Display und alles. Ist ja logisch. Also wenn du dich für so einen Ringer entscheidest oder so ein Band, dann verlierst du halt den Vorteil, oder dass du deinen Puls zum Beispiel kurz checken kannst. Dafür musst du dann dein Handy rausholen. Das hat alles so Vor- und Nachteile wie immer. Aber auch da wieder, um ehrlich zu sein, individuelle Geschichte. Weil manche lenken das bestimmt auch ab, wenn sie da direkt die Benachrichtigung sehen. Andere brauchen das zum Beispiel. Also individuelles Ding. Ja, es ist zum Beispiel so, wenn ich jetzt viel laufen gehe zum Beispiel, dann ist eine Uhr oder Fahrradfahren, dann ist eine Uhr natürlich super. Weil dann habe ich auch in der Uhr, da habe ich das GPS, hat ein eigenes GPS drin und dergleichen, wenn ich wandern gehe. Da ist eine Uhr natürlich super. Wenn ich jetzt zum Beispiel Krafttraining mache, dann fliegt halt zum Beispiel so ein Ring raus, weil ich dann immer die Hand zum Beispiel in der Hand habe und dann stört der Ring oder der kann sogar zum Beispiel brechen. Aber bei der Uhr ist der Vorteil, ich sehe immer meine Pausenzeiten, das ist zum Beispiel der Grund, warum ich die Uhr immer beim Training an habe, weil ich so nicht zu lange Pausen mache. Auf der anderen Seite verliert der aber regelmäßig den Puls und da wäre manchmal so ein Whoop oder so ein Zirka, was am Oberarm zum Beispiel fixiert ist, deutlich besser. Und deswegen muss da jeder ein bisschen für sich selber gucken, was sind denn so die Use Cases, die ich auf der Daily Base habe und dann das passende Gerät picken. Es ist auch tatsächlich ein Unterschied, ob man Ausdauersport macht oder Kraftsport. Ich finde für einen Kraftsport, du tust deine Pausen tracken zum Beispiel. Ich finde, die Uhr lenkt mich beim Krafttraining komplett ab. Ich habe mal versucht, meine Sätze zu tracken, meine Pausen und so weiter und dann muss ich nach jedem Satz drauf. Also ich will einfach nur trainieren, wenn ich im Krafttraining bin. Aber wenn du dann zum Beispiel Ausdauertraining machst und du möchtest in einem bestimmten Pulsbereich trainieren, dann hilft es natürlich ungemein, den Puls immer im Blick zu haben. Absolut. Oder so eine Vibration zu bekommen, so hey, du bist gerade außerhalb der Zone 2 oder so. Oder du machst gerade irgendwie anaerobisches Training oder sowas. Also du pushst gerade zu hart, auf gut Deutsch, musst langsamer machen. Dann ist es natürlich gut, so eine Vibration zu haben zum Beispiel. Das ist mega. Genau. Also kommt auf den Mensch drauf an. Jetzt haben wir ja schon ganz viel über Variables eben geredet. Über Smartwatch, über irgendwelche Ringe zum Beispiel, die da auch da sind. Du hast vorher den Aspekt angesprochen, mit Musik hören. Was mir noch gar nicht so bewusst war, worüber wir natürlich gesprochen haben in Vorbereitung für den Talk, ist In-Ear-Kopfhörer als Fitness-Tracker. Ja, die AirPods Pro 3, die können zum Beispiel so basic Fitness-Tracking, Gesundheits-Tracking-Features, die haben die schon drin, so deutsch. Man kann den Puls messen zum Beispiel und so weiter. Und ich denke mal, das ist vielleicht ein Bereich, der jetzt noch nicht so wirklich weit verbreitet ist. Also die AirPods Pro 3 haben das schon, aber viele Ineas eben nicht. Aber ich finde, das ist eigentlich keine schlechte Idee, weil viele Menschen, tragen sowieso Kopfhörer beim Training. Und dann hat man das direkt in der Kombination und dann hat man nichts an der Hand, hier am Handgelenk. Wenn die gut halten, gut Kontakt haben, warum nicht? Genau, wobei ich habe gehört, das kann ich allerdings nicht bestätigen. Dass die halt weniger präzise sind. Weiß ich jetzt nicht, das müsste zum Beispiel Fernando, der unzählige getestet hat und dann die Messdaten miteinander vergleichen. Bin mir nicht sicher, wie die genau das technisch funktioniert, dass die über das Ohr das alles messen. Das habe ich mich auch gerade gefragt. Ja, also könnte ich jetzt nicht sagen. Aber die Funktion ist da und ich finde das eigentlich ganz spannend, weil Kopfhörer trägt man, wie gesagt, beim Training, also die meisten. Ja. Und ich glaube, das ist eine coole Alternative für Menschen, die zum Beispiel keine Wearables tragen wollen oder sowas. Also die wollen einfach nur Musik hören beim Training und dann vielleicht hinterher auf dem Handy schauen, wie war das Training, wie war meine Herzfrequenz oder was auch immer. Also es könnte eine gute Alternative sein. Solange dann nicht da auch Kopfhörer mit Abos kommen. Absolut, ja genau. Das ist eine Werbeunterbrechung reinfetzen. Wenn du nicht Premium hast, dann sagst du, okay. Ist das jetzt Spotify-Werbung oder so? Die kommt danach. Dass du einen ganzen Werbeblock einfach kannst. Ja. Jetzt hast du uns ja noch was Spannendes mitgebracht, Lynn. Eine andere Art von Fitness-Gadget. Willst du mal kurz erklären und zeigen vielleicht, was du mitgenommen hast? Soll ich es kurz erklären? Ja, gerne. Erklär doch mal gerne ganz kurz. Das ist auch ein Wearable? Quasi, ja. Ein bisschen größeres Wearable. Man sieht es an. Das ist ein Exoskelett. Das hier ist das Modell von Hypershell. Pro X Ultra oder sowas. Die Namen sind sehr Pro XS Ultra. so in dem Bereich. Das unterstützt praktisch die Beinfunktionen. Also das probieren wir gleich mit dir aus, Christoph. Ich glaube, du hast dir auch ein Video abgelegt, wo man sieht, wie du es geht. Achso, ja, man kann das kurz reinmachen, das Video. Vielleicht könnten wir das mal kurz zeigen, liebe Regie. Ja, zeig das mal bitte. Ich habe nämlich auch noch keinen. Ich bin da in Münchner, wie heißt der Olympiaberg? Olympiaberg, ja. Hochgestapft. Was man jetzt hier nicht sieht, ich habe da keine Unterstützung drin, sondern zusätzlichen Widerstand. Das sind hoffentlich Steine in dem Rucksack. Ja, ja, natürlich. Aber ja, das Gerät ist grundsätzlich dafür da, solche Sachen leichter zu machen. Aber man kann es halt auch nutzen, um solche Sachen schwerer zu machen. Das fühlt sich dann ein bisschen an, als würde man unter Wasser laufen. Das probieren wir nachher. Es fühlt sich nicht so an, als hättest du einfach Gewicht an den Beinen, sondern es fühlt sich wirklich ein bisschen geschmeidig an, als würdest du unter Wasser laufen. Aber grundsätzlich sind diese Dinger dafür gemacht, um die Beinfunktion zu unterstützen. Weil hier sind Motoren und die ziehen dann praktisch die Oberschenkel so mit nach oben und also diese kannst du nochmal kurz zeigen also hier Motoren und dann zieht es hier so praktisch das Bein nach oben genau und, Man kann es einsetzen zum Beispiel im Sport, wenn man Bergsteiger ist oder so was oder wandern geht, um das praktisch leichter zu machen. Das ist natürlich auch ein Nachteil. Also sprich, wenn du dir es leichter machst, dann wirst du darin auch nicht besser. Also wenn das Ziel ist, es einfach nur den Berg zu erklimmen ist, von A nach B, dann kann es super helfen. Wenn das Ziel ist, mehr Berge in Zukunft zu erklimmen, dann solltest du natürlich nicht es dir leichter machen. Da spricht der Trainer aus dir. Wäre aber vielleicht was gewesen, was mir letztes Jahr auf der chinesischen Mauer geholfen hätte. Ja genau, wenn du die Mauer da komplett ablaufen möchtest. Hättest du halt ein paar Akkus mitschleppen müssen. Ja, Chris wirst du es vielleicht mal anprobieren. Wir haben nämlich Hannes da, der das mit der Kamera mal mitnehmen kann. Ich ziehe kurz mein Handy raus. Du assistierst aber, ich halte das Mikro hoch. Und dann schauen wir uns mal an. wie das funktioniert. Dass es nicht abreißt. Kannst du dich vielleicht einmal umdrehen, Chris? Achso, Entschuldigung. Mikro, Mikro. Perfekt. Dass man das gucken kann. Ich habe das auch noch nie benutzt. Ich habe das nur vorhin einmal angezogen. Wir haben davor schon mal kurz getestet. Aber ich durfte es auch noch nicht benutzen. Für den Überraschungseffekt. Das ist ja so. Genau, du meintest ja vorher, dass man das unbedingt über dem Knie festmachen soll. Ja, genau. Das müsste eigentlich passen. Ja, das ist okay so. Okay, ich halt's mal an, okay? Let's go. Das Mikrofonding, das gebe ich dir wieder an. Ach so, ja, warte. Alles klar. Okay. Ich habe bald auf der IFA komplette Power-Armer. Genau das war drin. Okay, und dann machst du es mal an. Ich werde in die App reiten. Beziehungsweise, das müsste jetzt... Es feuert. Noch spüre ich. Jetzt. Okay, lauf einfach mal rum. Ja, alles klar. Genau, lauf doch einfach mal hier so rum. Oh ja, okay, das fühlt sich weird an. Kannst du beschreiben, was du merkst? Also ist es irgendwie ein Widerstand? oder? Das ist wie, wenn es meine Beine so ein bisschen vorne hochzieht, aktuell. Also, wenn ich jetzt mehr Last drauf hätte, da wäre es interessant, wie das wäre. Also, wenn ich jetzt wirklich bergauf gehen würde, hier haben wir natürlich Walk in the Park oder im Studio, aber es fühlt sich echt so ein bisschen, als würden eure Knie so ein bisschen abgeliftet werden, ein bisschen angehoben werden. Als wäre da irgendwie so eine Art Impuls quasi. Ja, genau. Das ist so, wenn ich es anhebe, dann kommt es so hoch, kommt es so hoch. Genau. Das ist echt ganz angenehm. Ich habe damit eine sehr lange Wanderung mal gemacht. 26 Kilometer bin ich damit gelaufen. Und das war auch sehr viel bergauf. Sollen wir die Tische vielleicht ein bisschen wegnehmen, damit... Fällt uns früh ein. Das fällt uns sehr früh ein. Ich kann nur Beine gerade. Lieber Chad, bitte Produktion an. Das wäre ganz fantastisch. Ja, okay. Ja, eigentlich müsstest du das jetzt mit dem Exoskelett hochheben. Ja, das klingt super. Ja, das klingt super, dass es mir was an den Beinen. Das ist jetzt der Eko-Modus, der gibt dir leichte Unterstützung, ja. Das ist jetzt der Eko-Modus, der gibt dir leichte Unterstützung, ja. Das ist jetzt der Hyper-Modus, lauf jetzt mal rum. Ja, okay. Es zieht meine Beine hoch. Es zieht meine Beine aktiv hoch. Ja, genau. Ach, krass. Und das ist halt ziemlich krass, wenn du Treppen steigen gehst. Warte mal, wo ist die Kamera? Die Kamera ist ja genau super. Ja. Mal gucken, ob man das... Ja. Sieht man es? Ach, krass. Also ab hier zieht er. Ja. Wenn du hier hoch gehst, dann zieht er. Ja. Zack. Genau. Praktisch von alleine. Ja. Ich kann dir die Intensität auch noch erhöhen. Das ist jetzt bei 100%. Jetzt ist es ein bisschen überwappelt. Jetzt gibt er die Richtung vor gerade. Das ist mir ein bisschen zu viel. Du bist ja jetzt hier so ein bisschen rumgegangen. Könnte denn so ein Exoskelett auch dabei helfen, wenn man jetzt irgendwie Kniebeugen oder sowas machen möchte? Oder ist es eher wirklich zum Gehen und Wandern? Dadurch, dass du nur Unterstützung hast für diese Bewegung, wird es beim Kniebeugen nicht helfen. Weil du willst ja stärker werden. Ja, klar. Kraftübung solltest du damit sowieso nicht unterstützen. Ja, okay. Auf jeden Fall. Aber es gibt ja diesen Kraft-Trainingsmodus, auf den bin ich ehrlich gesagt ein bisschen scharf. Ich mach den jetzt rein. Was für ein Widerstand das ist. Soll ich direkt maximal? Komm. Komm, ich hab ein bisschen Angst, aber go for it. Das ist jetzt der maximale Widerstand im Fitnessmodus. Also Christoph, wenn der jetzt läuft, wird es sich anfühlen, als würde er unter Wasser laufen. Es ist ein erhöhter Widerstand. Merkst du was davon? Man merkt, es hält ein bisschen gegen. Aber ja, es ist ein bisschen wie, wenn man. Was, würde ich sagen, mit den Beinen wegschiebt. Also du hast was quasi an den Oberschenkeln und das schiebst du so vor dir her. So ein Widerstand. Also ich finde, es ist auf jeden Fall nicht stark oder so. Also da müsst ihr euch jetzt keine Sorgen machen. Also wenn wir jetzt mal kurz ins toxische Gym-Mindset reingehen. Wirklich stark wirst du damit nicht. Aber es ist nice. Es ist mehr für Ausdauer. Wobei, wenn du damit, keine Ahnung, wirklich einen Tag lang rumläufst, dann wirst du den Hüftbeuger schon ziemlich gut machen. Irgendwann wirst du es natürlich merken, wenn du es über Stunden machst. Ich weiß nicht, wie lange hält der Akku? In dem Modus hast du es natürlich noch nicht ausprobiert, oder? In dem Modus habe ich es nicht ausprobiert, tatsächlich. Im Hyper-Modus habe ich nach 13 Kilometern den Akku wechseln müssen. Okay, also im Support-Modus. Ja, genau. Eco oder maximal? Mischung. Also wenn ich bergauf gelaufen bin, habe ich meistens den Hyper-Modus lang gemacht. Und dann auf geraden Strecken diesen Eco-Modus. Aber es ist witzig, als würde man was wegschieben. Ja. Aber auf Chill-Basis. Aber auf Chill-Basis. Ja, auf Chill-Basis. Ja, also es ist ganz cool, weil du kannst damit auch trainieren. Es ist natürlich auch ein bisschen kontrovers. Als ich das erste Mal so ein Ding getestet habe, haben viele Leute gesagt, das ist ja kacke, weil das machst du leichter. Dadurch tust du vielleicht sogar eher Muskeln abbauen, weil du deine Muskeln nicht trainierst. Ich laufe hier weiter rum wie auf QVC. Du kannst dich gerne langsam mal hinsetzen, dann können wir ein Fazit ziehen. Genau, erzähl gerne einfach mal, was du gerade sagen wolltest. Es hat halt, man muss es auch hier wieder als Fitnesstrainer oder jemand, der sich mit dem Sport auskennt, der, diejenige, kann das besser anwenden oder empfehlen, weiterempfehlen, was man damit machen soll und was nicht. So reamäßig könnte ich mir das so vorstellen. Genau, man muss es sich so vorstellen, okay, wenn mich so ein Gerät mehr dazu motiviert, rauszugehen und Spaziergänge zu machen, dann ist das ja prinzipiell eine gute Sache. Etwas zu machen ist besser, gar nicht zu machen. Und wenn man dieses Etwas macht mit Unterstützung, dann umso besser. Weil es gibt zum Beispiel auch Menschen, die können zum Beispiel bei Familienausflügen nicht mitlaufen, weil vielleicht die Strecke zu schwierig wäre oder so. Ja, weil es halt einfach nicht mehr so können zum Beispiel auch, weil es vielleicht ein bisschen älter sind und so uns nicht mehr so mitmacht. Ja, genau. Und da ist dann die Unterstützung von so einem Gerät eigentlich. So ein Kaffeekuchen würde ich es aber abnehmen. Ja, der soziale Sicht. Du kannst auch gerne ausziehen, wenn es irgendwie unangenehm gerade ist. Du kannst es gerne ausziehen, das ist kein Problem. Also, als ich damit in München rum, ich bin damit rumgelaufen, okay. Im Chat wird gerade übrigens gefragt, wie heißt das Ding? Hypershell... X, S, Ultra. Hypercell E, S, Ultra, genau. Ist da eine Typbezeichnung drauf? Hier an der Seite oder was? Ultra S. Ultra S steht hier. Ich bin da mit in München rumgelaufen und da hat es, ehrlich gesagt, niemanden gejuckt. Weil Großstadt irgendwie. Ja, wahrscheinlich. Und dann bei mir im Dorf ist das dann schon ein bisschen anders. Da fällst du mehr auf. Wobei, man muss allerdings auch sagen, ich bin, als ich diese Wanderung gemacht habe, aber das war im Winter, mit Rucksack und diesem Exoskelett. Es sieht halt doch auch ein bisschen aus wie so Wanderausrüstung. Ja, dann fällt es auch nicht so auf, glaube ich. Ja, genau. Du musst auch schon zweimal hingucken, weil es trägt jetzt auch nicht so krass auf. Ja, genau. Wenn du jetzt im Sommer nicht so viel anhast, sage ich jetzt mal, aber im Winter, wenn du eh. Ja, genau. Das kannst du dann in den unteren Klamotten einziehen. Das ist dann sozial auf jeden Fall ein bisschen akzeptabler. Jetzt ist so ein Exoskelett ja im Vergleich zu all dem, was wir davor besprochen haben mit den ganzen Variables, doch eher so ein bisschen Zukunftsmusik, würde ich sagen. Wie schätzt ihr das denn ein? Glaubt ihr, dass das in Zukunft Leute viel benutzen werden? Chris, was sagst du? Ich glaube, ehrlich gesagt, dass das Leuten so im beruflichen Kontext irgendwie helfen kann, wenn du eben so Lagerarbeit oder sowas hast, einfach um die Arbeit, angenehmer und erträglicher und weniger aufreibend zu machen. Für so Reha-Maßnahmen oder halt vielleicht für eben ältere Menschen. Klar, vor allen Dingen, also jetzt ist natürlich ein nicest Gadget und so weiter, aber ich glaube, da kann man schon noch irgendwas Ernsthaftes, also auch was Ernsthaftes draus machen. Und das denke ich schon, das ist in Zukunft... Benutzt wird. Das ist ein Use Case, den fand ich sehr, sehr inspirierend, ein bisschen cool. Ich habe mit einer Mitarbeiterin geredet von Hypershell und sie ist zu Hypershell gewechselt, weil sie gesehen hat, dass die Feuerwehrleute in Hongkong diese Geräte eingesetzt haben bei diesem großen Feuer vom letzten Jahr. Oh. Wo es hoch ausgebrannt ist und damit diese ganzen Stockwerke hoch und runter und so weiter zur Unterstützung. Also es gibt viele Anwendungsverdauer. Gerade wenn du die schwere Ausrüstung und so weiter tragen musst. Genau, genau. Also es hat schon im beruflichen Kontext viele Anwendungszüge, allein jemand, der Pakete austrägt oder sowas, zum Beispiel Lagermitarbeiter und so weiter. Im Konsumentenbereich, dieses Gerät ist tatsächlich für Konsumenten gedacht. Auf jeden Fall noch Zukunftsmusik. Bis das halt sozial, dass es so angekommen ist wie, oh, wir gehen raus, ah warte, ich muss nur noch meinen Exoskelet holen. Ich glaube, das wird noch eine Weile dauern. Handyschlüssel, Exoskelet. Genau, Handy, Geldbeutel, Exoskelet. Das ist jetzt vielleicht so ein bisschen eher eine medizinischere Frage, aber könntet ihr euch gut vorstellen, dass es vielleicht auch was für Leute mit Beeinträchtigungen sein könnte, also mit körperlichen Beeinträchtigungen, dass es vielleicht auch helfen kann? Definitiv. Ich hoffe. Also ich hoffe, es wäre ja, also wenn ich jetzt die Vorstellung hätte, ich kann irgendwie, nicht mehr gehen oder so und dann gäbe es irgendwas, was mir dabei helfen könnte, dass ich halt irgendwie mit meinen Kids wieder im Park irgendwie spazieren gehen kann oder irgendwie vielleicht auch mal einen Ball kicken kann oder dergleichen, das schon hoffentlich. Also auf jeden Fall. Es gibt Menschen, die haben Knieprobleme beim Bergablaufen zum Beispiel, wegen dieser Abbremsbewegung. Das hat dieses Gerät ja schon, das hat einen Bergabmodus. Das heißt, wenn du bergab läufst, dann tut es kurz bevor du dein Bein ablegst, so ein bisschen abbremsen und abdämpfen, was praktisch bergablaufen, Kniegelenkschonender machen soll. Ja, also einerseits das und natürlich diese unterstützende Funktion. Ich denke schon, also natürlich kommt es sehr, sehr, sehr auf den Menschen drauf an, was man hat, welche gesundheitliche Menschen werden man hat. Ich kann zum Beispiel mir vorstellen, dass Menschen, die eine eingeschränkte Motorik haben, die vielleicht eine Nervenkrankheit haben, wo die Beine nicht mehr so gut angesteuert werden können. Also ganz häufig bei älteren Menschen ist eben dieser Hüftbeuger, dass man das Bein nicht mehr so gut hochheben kann. Und gerade da kann so etwas ungemein helfen, auf jeden Fall. Richtig interessant. Ich habe bei uns im Chat auch noch die Frage gelesen, wie viel sowas circa kostet. Tatsächlich nicht so viel, wie man denkt. Also es gibt günstige Geräte, zum Beispiel das Einsteigermodell, das hat dann nur diesen Eco-Modus, also diese leichte Unterstützung. Startet, glaube ich, ich müsste jetzt schätzen, aber es war ein dreistelliger Bereich. Das war 700, 800 Euro, irgendwie sowas. Und dann geht es nach oben auf jeden Fall. Also dieses Gerät, was wir jetzt hier dabei haben, das kostet zwei Riesen, 2000. Aber selbst das ist bezahlbar, wenn man an den Slot von vorn zurückdenkt mit der Hardware-Krise und so weiter, Grafikkarten und Handys, was auch immer. Da lassen die Leute auch 1.000 Euro liegen und mehr. Ich finde auch, 2.000 Euro ist noch so, ja, ist schon teuer und so, aber ich hätte gedacht, es ist teurer. Ja, genau. Wie gesagt, das ist das Top-Modell. Das Modell darunter, das hier besteht aus Carbon-Fasern, aus Flugzeug-Qualität, bla bla. Aber das Modell darunter besteht aus normalen Carbonfasern. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, was der Unterschied ist. Kostet 500 Euro weniger, 1.500 Euro. Also es gibt auf jeden Fall Optionen. Ja, wir sind tatsächlich schon am Ende unseres Talks angekommen. Es ging richtig schnell rum. Ich fand es aber total interessant und hätte noch mal Bock, mit euch beiden über solche Themen zu quatschen. Schreibt uns doch gerne mal in den Chat oder auf unseren Discord oder in die Kommentare, wenn ihr es im Nachhinein vielleicht anschaut, ob ihr öfter was zu Fitness-Gadgets oder auch Smartwatches, Wearables in diesem Bereich erfahren wollt. Und ansonsten könnt ihr natürlich auch gerne auf Gamestatech vorbeischauen. Lin berichtet da, Fernando berichtet da. Da könnt ihr auf jeden Fall noch zu dem Thema weiterlesen. Ich bedanke mich auf jeden Fall fürs Zuhören.