Der Weltraum. Unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 1966, damals erblickte Star Trek, beziehungsweise Raumschiff Enterprise, das Licht der Welt, aus dem kreativen Kopf von Gene Roddenberry. Und damals, im Jahr 1966, war das ein spannender und faszinierender Blick in eine Zukunft, die ja eventuell irgendwie so stattfinden könnte. Heute im Jahr 2026 blicken wir auf dieses 60-jährige Jubiläum zurück, weshalb nächste Woche bei der GameStar eine große Star Trek Special Woche starten wird. Die solltet ihr nicht verpassen. Die Kollegen haben sich da viel. Ausgedacht und nachgedacht, wie sie dieses Jubiläum zelebrieren können. Aber wir wollen jetzt mal zurückblicken auf das Jahr 1966 beziehungsweise die ganze Geschichte von Star Wars, um zu schauen, wie in der Vergangenheit die Zukunft interpretiert wurde und was davon jetzt schon Gegenwart geworden ist. Wir kennen es ja auch aus den ganzen Star Trek Videospielen. Es kamen so viele im Laufe der Jahre raus. Ich weiß noch, damals in den 90ern habe ich Star Trek Judgment Rights gespielt, ein Point-and-Click-Adventure mit der Oldschool-Crew noch, Captain Kirk und Mr. Spock. Im Jahr 93 war das. Das ist übrigens das letzte Spiel, wo die Maincasts alle nochmal versammelt waren. Pille, Dr. McCoy war da auch am Start. Die haben ja das ganze Spiel auch Voice-Over gemacht und danach gab es keine Produktion, wo der Maincast wieder so versammelt war in der Runde. Sehr, sehr cool. Und um dieses Thema jetzt natürlich aufzugreifen, Star Trek und Technik, wie passt das zusammen? Was ist davon jetzt eben schon Realität? Was kann Realität werden und was ist komplett realitätsfern? Habe ich jetzt einen ganz besonderen Gast bei mir in der Leitung, einen richtigen Trekkie und Star Trek Experten oder Experten für Technologie grundsätzlich. Ich darf jetzt ganz herzlich begrüßen Hubert Zitz, Dozent an der Hochschule Kaiserslautern, Diplom-Ingenieur und Autor. Hubert, kannst du mich hören? Ja, selbstverständlich. Hallo Felix. Schön, dass du da bist. Habe ich dich richtig vorgestellt? Ja, ja, alles gut. Ich arbeite an der Hochschule Kaiserslautern, bin Dozent, habe Elektrotechnik studiert und unterrichte jetzt Elektrotechnik. Und nebenbei auch über den Bohrbandrieg. Und das Geile ist, wenn man bei dir dich auf Wikipedia findet, ist ein Foto von dir zu sehen im Star Trek Outfit, was ich schon ursympathisch finde. Sehr, sehr cool. Ja, wer sagt denn, dass alle, die an Hochschulen arbeiten, mit Schlipsenkragen das tun? Diese Zeiten sind ja vorbei. Also da könnte ich jetzt vieles erzählen, allein wegen meinem Outfit, was ich da schon alles erlebt habe. Wenn der Fotograf zum Beispiel sagt, ja, stell dich doch mal dazu. Ich sehe ja nur Männer in grauen und blauen Anzügen. Stell dich mal mit deinem Kerk-Shirt daneben, dass wir mal ein bisschen Farbe im Bild haben. Fantastisch. Bevor wir gleich das Thema Star Trek so ein bisschen vertiefen werden, würde ich gerne nochmal ein bisschen über dich sprechen. Erzähl uns ein bisschen was zu dir. Was ist denn so dein Werdegang und was macht dich denn zu einem Experten im Gebiet der, sagen wir ja, Star Trek-Technik? Ja, der Werdegang fängt ja tatsächlich damit an, dass ich ja Ingenieur bin und mich für die Technik interessiere. Ich war damals neun, als ich Star Trek gesehen habe, zum ersten Mal. Das war meine erste Fernsehsendung übrigens, die ich in Farbe gesehen habe. Und das hat mich damals schon so richtig beeindruckt und mitgenommen. Der Scotty, der alles reparieren konnte und der Spock, der so logisch war. Und dann diese vielen bunten Bilder. Sowas hatte ich eben vorher noch nie gesehen. Wir zu Hause hatten noch gar kein Farbfernsehen. Das habe ich dann immer bei meiner Tante geschaut. Ja, und dann habe ich irgendwann später, als ich Elektrotechnik studiert habe, gemerkt, dass das, was in Star Trek da an Technik gezeigt wird, dass sich die Leute da ja wirklich Gedanken drüber gemacht haben. Und dann habe ich begonnen, mich intensiver damit zu beschäftigen, habe dann auch herausgefunden, dass die Physiker als technische Berater eingestellt haben, um eben alles möglichst wissenschaftlich korrekt darzustellen. Und das hat mich eben beeindruckt und ja, dann irgendwann war es so weit, dann habe ich eben meine erste Vorlesung über die Technik des Raumschiffs Enterprise gehalten. Damals geplant waren vier Vorträge, jeweils zu Weihnachten in den Jahren 1996 bis 1999 und jetzt sind wir bei Nummer 535 angelangt. Wahnsinn. Jetzt muss ich aber auch gleich fragen, die beste Serie im Star Trek Universum ist natürlich... Ja, du bist der Erste, der das fragt. Und ich sage an dieser Stelle immer, ich will mich da eigentlich gar nicht festlegen, weil für mich gibt es nicht nur oben und unten, für mich gibt es auch noch links und rechts. Und ich habe zwei Favoriten. Das eine ist natürlich die Originalserie wegen Kult und Cowboy-Diplomatie und das andere ist Next Generation eben wegen dem, was dann in den 80er Jahren aktuell war, Diplomatie. Also ich mag beide gleichermaßen und ich möchte nicht sagen, was ist jetzt da Nummer eins. Das ist eine wunderbare diplomatische Antwort, direkt aus dem Star Trek-Universum. Aber mir geht's ähnlich wie dir. Die Urserie hat bei mir einen wahnsinnig bleibenden Eindruck hinterlassen. Und ich weiß noch, wie ich die allererste Folge Next Generation damals im Florida-Urlaub mit meinen Eltern, mit meinem Bruder in irgendeinem schrammeligen Motel geschaut habe. Und wir waren einfach nur weggeblasen und fanden es total cool. Okay. Ja, man musste sich dran gewöhnen, an Next Generation. Ja, aber also erst mal hat man ja gedacht, ja, wer kann denn jetzt Kirk und Spock ersetzen? Aber es hat sich sehr schnell rausgestellt, dass Next Generation seinen eigenen Stil entwickelt hat und das ist dann immer besser geworden. Und ich kenne eigentlich keinen echten Drecki, der sagen würde, dass das nicht so ist. Sehe ich komplett genauso wie du, die haben da was Eigenes geschaffen, was wunderbar für sich selbst stehen konnte, ohne irgendwie von Kirk und Spock was wegzunehmen oder so, das war richtig, richtig gut. Aber eine Sache, die du gerade gesagt hast, die ich sehr spannend fand, du hast dich ein bisschen damit auseinandergesetzt und hast gesagt, du hast gemerkt, hey, die nehmen das ja durchaus ernst und deswegen gleich mal die erste Frage, wie viel Science und wie viel Fiktion steckt denn in Star Trek? Also gehen wir nochmal zurück zu den Beratern, die die hatten. Tim Rottenberg hat von Anfang an Wert darauf gelegt, dass das, was da technisch gezeigt wird, zumindest in den meisten Fällen wissenschaftlich korrekt dargestellt wird. Natürlich, ja, jetzt kommen die Einwände wahrscheinlich gleich im Chat und die sagen, ja, Moment mal, Schwerelosigkeit und Kubrick hat das anders gemacht und da sind die geschwebt und so weiter. Ja, klar, man konnte nicht alles richtig korrekt darstellen. Auch gibt es keinen Schall im Weltall, aber ehrlich, wer will denn eine Raumschlacht sehen ohne Ton? Und das kann man natürlich machen, wenn man Kubrick heißt, aber da haben die eben auch ein paar Kompromisse gemacht. Aber bei diesen ganzen technischen Geräten, die da gezeigt wurden, ob das jetzt der Kommunikator ist, der Touchscreen, dass sie mit Computern sprechen, sowas wie USB-Sticks oder Disketten, das hatten die alles der Realität vorweggenommen. Also für mich haben die ganz, ganz viel Gespür gehabt für Technologie, die in den nächsten Jahren Realität werden kann. Du hast gerade schon so ein paar Techniken angesprochen. Communicator, Phaser oder auch Transporter. Star Trek ging vor 60 Jahren an den Start und hat eine Zukunft präsentiert. Was von der damaligen Technik, die wir in der Serie gesehen haben, haben wir denn heute schon? Was, würdest du sagen, ist heute schon da? Also da gibt es ja ganz viel. Da fangen wir mal mit ganz trivialen Dingen an. Türen, die sich automatisch öffnen. Damals stand bei Star Trek, standen Leute hinter den Kulissen und haben von Hand diese Türen auf ihn zugeschoben. Ja, jetzt geht das in jedem Supermarkt. Das ist eben so. Der Kommunikator ist für mich das Paradebeispiel. Und wenn man jetzt das mal, weiterdenkt, dann waren die doch die Ersten, die praktisch das Handy vorweggenommen haben. Und zwar in der Hinsicht, als dass wir heute ja, wenn wir eine Nummer wählen, eine Person anrufen. In der damaligen Zeit hat man in einem Raum angerufen. gerufen. Aber heute, wenn ich eine Nummer wähle, gehe ich davon aus, die Person geht ans Telefon, egal wo sie ist. Und so war das in Star Trek auch schon. Die haben gesagt, ich will mit Captain Kirk sprechen und egal, ob der auf der Brücke war, im Holodeck, das gab es bei Kirk noch nicht, aber ja, oder auf ihrem Shuttle oder auf einem Planeten, er hat sich gemeldet. Und diese Vision, jeder hat seinen eigenen Kommunikator dabei, das hat uns Star Trek vorweggenommen. Das haben wir heute. Und dann gibt es dann natürlich ganz viel anderes. Das Touchscreens wurden dann Next Generation gezeigt, Flachbildschirme schon in der Originalserie, obwohl die damals noch nicht auf dem Markt waren. Das hat dann noch 30 Jahre gedauert und heute gibt es Flachbildschirme überall. Also diese Liste ließ es sich fortführen. Gibt es denn eine Technik, die du besonders spannend findest, aber eigentlich komplett realitätsfern ist oder als gerne hättest? Ja, also da könnte ich jetzt ein paar natürlich nennen. Ich mag das Holodeck. Und zwar nicht nur für Entertainment, sondern mich als Wissenschaftler interessiert, daran auch, was könnte man mit einem solchen Holodeck alles machen. Das ist lustig, während du das sagst, läuft gerade, haben wir Material eingeblendet vom Star Trek, VR-Spiel, Bridge Commander oder Bridge Crew, wo man tatsächlich dann auf der Brücke der alten Enterprise sein kann, wenn die Regie da vielleicht noch ein bisschen nach vorne skippt, dann sehen wir das auch, was ja dem Holodeck schon ein bisschen näher kommt. Ja, genau, genau. Aber hier ist es jetzt eine Szene nachgespielt im Holodeck. Das ist das Fernsehen jetzt dreidimensional. Ist ganz cool. Man kann auch interaktiv natürlich eingreifen, auch ganz cool. Aber wie gesagt, mich interessiert das aus wissenschaftlicher Sicht. Nehmen wir mal die Medizintechnik. Wir haben da heute Gerede, die wir MRT, also Kernspin nennen. Und da sehen wir irgendwelche Schichtaufnahmen von einem Menschen, wenn der irgendwelche Probleme hat. Gesundheitlich eben wäre das nicht toll, wenn wir in einem solchen Holodeck, so wie es eben in Star Trek auch dargestellt wird, einen Menschen einfach dreidimensional hinprojizieren können und sagen, jetzt zeig mir mal nur das Skelett, jetzt zeig mir mal nur das Nervensystem, jetzt zeig mir mal nur das Lymphsystem oder zeig mir nur, das Gehirn und vergrößert das um den Faktor 30 und das wird alles dreidimensional im Raum dargestellt. Das wäre doch eine Diagnosemöglichkeit, die uns wirklich weiterbringen könnte. Also für mich ist das Roderick wirklich eine faszinierende Technologie, von der wir allerdings noch ein bisschen entfernt sind. Aber meinst du, das ist tatsächlich etwas, was irgendwann Realität werden könnte in einem gewissen Maße? Ja, in einem gewissen Maße schon. Also wir haben ja sowas schon, so ein Cave zum Beispiel, wo man an den Wänden das sieht. Ich bin jetzt in einem dreidimensionalen Raum. Ich selbst durfte auch mal durch so einen Käfig laufen, hatte eine VR-Brille auf, war angeseilt übrigens und unter mir waren Rollen. Und so wie ich gelaufen bin, haben sich diese Rollen unter mir gedreht, sodass ich wirklich das Gefühl hatte, ich laufe durch einen Raum durch. Ich bin aber auf die Stelle getreten und man hatte so wirklich so ein bisschen das Gefühl, als wäre das jetzt schon Holodeck. Aber das Ganze hört natürlich auf, wenn es darum geht, dass da mehrere Leute drin sind. Der eine geht nach links, der andere nach rechts, so wie das in Star Trek eben dargestellt wird. Dann geht es nicht mehr. Aber für eine einzelne Person, die eine dreidimensionale Umgebung sehen kann, und sich dann in einem Raum bewegt, so wie eben in vielen Spielen das ja auch gemacht wird, was wir im Moment noch auf dem Bildschirm sehen, dass wir das dann irgendwie dreidimensional um uns rum haben, ich glaube schon, dass das kommen wird. Eine Sache, die auch immer wieder im Chat auftaucht und die viel diskutiert wird, ist natürlich der Transporter. Wie funktioniert das bei dem Transporter? Scotty, beam me up. Und man sieht es, die Figur verschwindet mit einem Spezialaffekt und erscheint an einem anderen Ort. Was passiert da eigentlich? Wird die Version zerstört und eine perfekte Kopie an einem anderen Ort erschaffen? Oder wird jedes einzelne Molekül wirklich transportiert durch Raum und Zeit? Was passiert da? Wie viel Zeit habe ich denn? Ich möchte deine Interpretation der Dinge oder das, was du denkst, was da passiert. Ich meine, weil wenn man drüber nachdenkt und man denkt, eine Version wird zerstört und eine perfekte Kopie erschaffen, dann hat das ja auch ganz schöne ethische Implikationen. Ja, klar. Also, ich frage deshalb, weil da könnte ich jetzt die nächsten zwei Stunden drüber erzählen, aber ich Ich fange mal so an. In Star Trek, wo das herkommt, ist ja klar, es war zu teuer, ein Shuttle auf dem Planeten landen zu lassen. Also verwenden wir eine Blue Screen, damals Blue Screen Technik und lassen die einfach auf der Enterprise verschwinden und unten auf dem Planeten kommen sie wieder an. Das war die billigste Möglichkeit, Leute vom Raumschiff auf den Planeten zu befördern. So, das ist das eine. Dann hat man sich Gedanken gemacht, wie könnte das denn wirklich funktionieren. Und interessanterweise aus ethischen Gründen hat man das in Star Trek bei Next Generation so dargestellt, dass nicht nur eben dieses, wie sie das in Star Trek nennen, dieses Muster, also wie diese Person zusammengesetzt ist, sondern auch die Teilchen selbst auf einen Planeten gebeamt wurden. Eben. Um dem zu entgehen, dass jemand sagt, Moment mal, wenn wir jetzt einen Menschen auseinandernehmen und fügen ihn irgendwo nach den erfassten Daten wieder zusammen, dann würde das ja bedeuten, dass ein Mensch nichts anderes ist als eine Ansammlung von Materie. Und da hatte man damals eben Angst, dass das bei religiösen Leuten, zumindest mal hatte man Bedenken, dass die das kritisch sehen könnten. Und deshalb hat man bei Star Trek einfach gesagt, okay, dann beamen wir die Elementarteilchen mit und dann haben wir dieses Problem nicht mehr. Dann besteht ja immer noch aus den gleichen Elementarteilchen wie das Original. Wenn wir jetzt aber wissenschaftlich daran gehen und sagen, sowas könnte vielleicht wirklich mal funktionieren, dann wäre es anders. Dann würde man über Quantenverschränkung, das wird jetzt vielleicht ein bisschen weit führen, das alles zu erläutern, aber dann würde man, Elementarteilchen verschränken, würde die Energiezustände erfassen und würde dann die Informationen, wie der Mensch zusammengesetzt ist, irgendwo anders hin übertragen und dort mit anderer Materie diesen Menschen wieder aufbauen. Das heißt, das Original wäre zerstört und irgendwo anders wäre so eine Art Kopie würde entstehen. Aber das Original ist weg. Und jetzt sind wir in der Ethik oder in der Philosophie. Wird die Natur so etwas überhaupt zulassen, dass wir einen Menschen auseinandernehmen und dann bauen wir ihn irgendwie wieder auf und er ist noch der gleiche Mensch? Also für mich ist das nicht nur eine Sache, ob das technisch realisierbar ist, sondern auch, ob die Evolution, ob die Natur so etwas zulassen würde und ob wir es überhaupt wollen. Puh, das ist eine ganz schwierige Frage. Also ganz ehrlich, natürlich die Vorzüge eines Transporters jederzeit überall auf dem Planeten sich hinbeamen zu können, ohne dass man irgendwie einen Zwölf-Stunden-Flug oder so nehmen kann. Ich finde das enorm spannend. Aber wenn du eben sagst, es ist eine Kopie von dir und da frage ich mich ja wirklich, der Mensch ist ja nicht nur biologische Materie. Wie willst du Erinnerungen, die im Kopf gespeichert sind? Das ist für mich sehr schwer greifbar, dass das dann auch so eins zu eins kopiert werden kann. Ja, zumal wir ja gar nicht wissen, wie diese Informationen abgespeichert sind in unserem Gehirn. Und deshalb sage ich ja, wenn ich auf der Bühne über den Transporter rede, dass wir das Ganze in einer Sub-Quark-Auflösung, also wir müssen bis zu den Quarks runter, also die elementarsten Elementarteilchen, und von jedem Quark die Energiezustände und alles Mögliche erfassen, um dann eben. Diese gebeamte Person, dass die wirklich, in allen Bereichen die gleiche, alle Elementarteilchen müssen die gleichen Energiezustände, den gleichen Spin und so weiter haben, damit das funktionieren könnte. Und das sehe ich also ehrlich gesagt in unserem Leben jetzt keine Chance, dass wir das hinbekommen. Wir wissen ja, dass wir Elementarteilchen schon in Anführungszeichen beamen können, aber ob sowas makroskopisch machbar ist, wissen wir nicht. Und übrigens zu deiner Anmerkung mit dem Flugzeug, Gene Rottenberg hat mal gesagt, also der Erfinder von Star Trek, die Romantik des Reisens würde dadurch natürlich verloren gehen. Das stimmt natürlich auch wieder. Eine wunderbare Segelreise, zum Beispiel über den Ozean. Das ist schon ein Erlebnis an sich, wo der Weg das Ziel ist. Wir hatten übrigens gerade eine Umfrage bei uns im Chat. Welche Technik von Star Trek hättet ihr gerne? Und da haben 44% gesagt, sie hätten am liebsten das Holodeck gefolgt vom Warp Untriebe und dann den Transporter und dann der Phaser. Das sagten 0% den Phaser tatsächlich. Aber dann kommen wir doch gleich mal zu Thema Nummer zwei, der Warp-Antrieb. Was ist denn schneller? Warp-Speed oder Lichtgeschwindigkeit? Wo ist da überhaupt der Unterschied? Also Einstein, Relativitätstheorie, hat ja gesagt, es geht nicht schneller als Licht. Also wir können uns innerhalb des Raumes nicht schneller bewegen als mit Lichtgeschwindigkeit. Und selbst das geht nicht. Und wenn wir auch nur versuchen würden, in die Nähe der Lichtgeschwindigkeit zu kommen mit einem Raumschiff, dann bräuchten wir dafür schon so viel Energie, dass das einfach nicht machbar ist. Und bis wir dahin beschleunigt hätten, bei normalen Verhältnissen, würde das Jahre dauern, bis wir auch nur in die Nähe der Lichtgeschwindigkeit kommen, wenn. Wir von normalen Beschleunigungen ausgehen würden. Der Warpantrieb ist was anderes. Also wenn man irgendwie eine Science-Fiction-Sendung plant und das will zeigen, dass es da draußen noch andere Lebensformen gibt, dann muss man schneller reisen als mit Lichtgeschwindigkeit. Weil wenn ich mit Lichtgeschwindigkeit reise, dann brauche ich über vier Jahre bis zur nächsten Sonne und das kann man natürlich nicht verfilmen. Also braucht man irgendwas, um da möglichst schnell hinzukommen, falls es da irgendwo in unserer Galaxis noch Leben gibt. anderes Leben. So, und dann haben sie sich gedacht, dann reisen wir nicht innerhalb des Raumes, sondern wir manipulieren den Raum. Wir krümmen den Raum mit diesen Warp-Gondeln und komprimieren den Raum vor uns und expandieren den Raum hinter uns. Das heißt, wir machen eine Raumverzerrung und es gibt Theorien darüber, dass so etwas zumindest theoretisch funktionieren könnte. Und diese Theorie widerspricht nicht der Relativitätstheorie. Das heißt, rein theoretisch ist es möglich, sowas zu machen, schneller zu reißen als mit Lichtgeschwindigkeit, indem wir den Raum manipulieren. Manipulieren, aber wir werden es nicht schaffen, zu viel Energie aufzubringen, um den Raum da so zu krümmen. Das wird uns nicht gelingen. Also wir bräuchten die Energie von mehreren Sonnen, die wir da in diesen Warpantrieb stecken würden. Okay. Okay, gleich mehreren Sonnen. Ich habe gedacht, ich wollte nämlich gerade so einwerfen, was ist, wenn wir die komplette Energie der Sonne nutzen könnten, aber wenn du schon sagst, so mehrere Sonnen, das ist ja wirklich Mindbending. Eine Sache, die jetzt im Chat ein paar Mal angesprochen wurde, ist der Replikator in Bezug auf Nahrung. Das würde ja so manches menschliche Problem lösen. Das ist ja im Endeffekt auch eine Art Beamen, bloß, dass man aus nichts quasi etwas schaffen muss. Ist das eine Technik, die in irgendeiner Art und Weise realistisch ist? Hast du gesagt, aus nichts? Naja, man sagt ja dem Computer, soweit ich das richtig weiß, ich hätte gern einen Burger und dann wird mir einer erstellt. Oder wie funktioniert das anders? Also ich interpretiere es anders. Ich meine, das ist natürlich alles, wir reden, um das mal zu sagen, wir reden über eine Science-Fiction-Sendung. Aber wenn es eine plausible Erklärung für den Replikator gibt, dann lautet die so, wir machen was ähnliches wie beim Transporter, beim Beamen, nur dass wir eben nicht einen Menschen auseinandernehmen und die gleiche Materie wiederherstellen, sondern wir haben irgendwo einen Materievorrat auf dem Schiff. Nehmen diese Materie, im einfachsten Fall wäre das Wasser, wir nehmen diese Materie, wandeln die um in eine andere Art von Materie und materialisieren die dann wieder. Das heißt, wir haben irgendwo ein Rohmaterial, das wir nehmen, verändern die Zusammensetzung, wenn das Elementarteilchen sind, und bauen daraus dann wie eine Schnitzel mit Pommes zusammen. Und es wurde lange Zeit nicht so konkret gesagt, wo diese Materie herkommt. Also ich habe schon vor vielen, vielen Jahren, schon in den 90er Jahren gesagt, also im Grunde genommen nehmen die alle, ich nenne es mal organischen Abfälle als Rohmaterial, aber es hat keiner so richtig gesagt, bis in die Tatsache, Entweder war es Discovery oder Strange New Worlds, ich glaube es war ein Discovery, wo die dann irgendwann mal konkret gesagt haben. Wir machen das aus unserer Scheiße. Das haben sie wörtlich gesagt, wörtlich in der Episode, dass sie also organische Abfälle nehmen und aus diesem Material dann etwas anderes herstellen. Appetitlich. Ja, in dieser Szene isst eine Frau einen Apfel und dann sagt er, es schmeckt gut, sagt die Frau und dann sagt der andere, ja, das machen wir aus unserer Scheiße und dann nimmt sie dieses Stück wieder aus dem Mund, und die meinen noch, es würde ziemlich gut schmecken für Scheiße aber wir sollten jetzt das Thema wechseln Okay, ich habe noch ein gutes Thema für dich und zwar in der Serie wird auch ziemlich oft über Wurmlöcher gesprochen Was sind denn eigentlich Wurmlöcher? Gibt es sie tatsächlich? Sind es sowas wie schwarze Löcher oder besteht da ein großer Unterschied? Also Wurmlöcher werden in Star Trek immer wieder gezeigt und wenn man so will, ist es eine Abkürzung durch den Raum, in dem der Raum irgendwie auch wie beim Bohrbandrieb gefaltet wird. Man hat noch keine wirklichen Wurmlöcher entdeckt und wenn, das sind das Mikrowurmlöcher, also keine makroskopischen, durch die man irgendwelche Materie schicken könnte. Also das ist ein schöner Gedanke, aber noch keiner hat sowas jemals gesehen. Das ergibt sich aus physikalischen Formeln, dass es sowas geben könnte, aber in der Realität hat man sowas auch nicht entdeckt. Ich möchte noch mal auf den Phaser zu sprechen kommen, den man auch in diversen Videospielen gesehen hat. Es gibt ja auch Ego-Shooter im Star-Trek-Universum, zur Serie Voyager zum Beispiel. Und ich fand das auch immer so faszinierend in der Serie, wenn dann gesagt wurde, den Phaser auf Betäubung setzen, bitte. Wäre sowas denn möglich? Ich meine, eine Energiewaffe, sowas wie Laserstrahlen, kann man ja heutzutage auch schon machen. Dass man sowas in ein sehr kleines Handgerät packen kann, kann man sich ja auch irgendwie vorstellen. Aber dass man die Energie irgendwie so umstellen kann, dass es dann auf Betäuben geht, ist das auch mehr Fiktion als Wissenschaft? Also wenn ich jetzt davon erstmal ausgehe, warum die das bei Star Trek schon gemacht haben, dann ist es eher der Pazifismus, den Gene Roddenberry gelebt hat. Der hat ja immer gesagt, das Raumschiff Enterprise hat einen Forschungsauftrag. Und es geht nicht darum, dass wir hier beim Militär sind oder unsere Waffen einsetzen. Das machen wir nur zur Verteidigung. Und man wollte eigentlich auch nicht irgendwelche Menschen einfach erschießen. Also hat man diese Einstellung erfunden. Meiner Meinung nach, das ist meine Interpretation. Wir haben da so einen Modus, da stellen wir den Faser einfach auf Betäubung. Nun, ob das mit einem solchen Energiestrahl technisch möglich ist, kann ich nicht sagen. Aber auf jeden Fall haben wir ja, ich meine, die Polizei hat ja auch sowas ähnliches, diese Taser, diese Elektroschocker. Und damit kann man ja Menschen zumindest mal, wie soll ich das jetzt sagen, wehrlos machen. Also bewegungslos durch Elektroschock. Also im Grunde genommen haben wir sowas. Also das haben die Polizisten immer dabei und wenden das auch an, eben um diese Menschen, aggressiven Menschen in dem Fall, wehrlos zu machen und ihnen keinen dauerhaften Schaden zuzufügen. Eine der beliebtesten Figuren im Star-Trek-Universum ist ja Data. Wunderbar gespielt von Brent Spiner. Hat auch dazu beigetragen, dass Star Trek The Next Generation ein großer Erfolg wurde. Und wir sind ja jetzt gerade in einem Zeitalter, wo KI und Robotik immer mehr in die Mitte der Gesellschaft rücken. Sind wir auf guten Wege dorthin, bald einen eigenen Data zu haben? Ja, ob es so sein wird wie Data, halte ich jetzt für zu weit gegriffen. Wir wissen ja, dass Elon Musk schon seine, wie heißt die, Optimus 2 oder 3 da in seiner Fabrik rumlaufen lässt, um Tesla-Autos zu produzieren. Also, dass man die für solche Zwecke einsetzen kann. Oder in der Pflege werden ja auch schon Roboter eingesetzt. Soweit sind wir ja schon. Das hätte man ja vor zehn Jahren noch nicht geglaubt, dass das so schnell geht. Und selbst bei Star Trek ist es ja so, dass der Deter ja immer menschlicher, sein will, als er eigentlich ist. Und das gelingt ihm ja nicht so richtig. Und ich glaube, da ist auch die Grenze. Wir können Maschinen erschaffen. Vielleicht hat in ein paar Jahren jeder eine Art Data zu Hause, der die Hausarbeit macht oder in Pflegeheimen oder in Fabrikhallen. Aber ich glaube nicht, dass es so weit gehen wird, dass wir mit dieser Technologie. Einen humanoiden Roboter haben, wie er als Data dargestellt wird. Mit allem, was ein Mensch ausmacht, mit allen Körperfunktionen, mit allen Emotionen und so weiter. Also ich glaube, das erlebe ich nicht mehr. Was denkst du denn, welche Technologie würde unsere Gesellschaft am meisten verändern aus Star Trek, wenn es sie heute geben würde? Also ich glaube schon, dass es der Warp-Antrieb wäre und zwar deshalb, weil der uns ermöglichen würde, tatsächlich zu anderen Welten zu fliegen. Und so wird es ja auch in Star Trek immer dargestellt. Eine Prä-Warp-Zivilisation, die wird anders behandelt als diejenigen, die den Warp-Antrieb haben, weil die Prä-Warp-Zivilisation eben noch nichts wissen von anderen Lebensformen im Universum. Und ich glaube schon, dass es irgendwo anders auch noch Leben gibt. Ob das jetzt intelligentes Leben ist, sei dahingestellt. Aber ich glaube nicht, dass wir die Einzigen sind im Universum. Und dieser Wortantrieb würde uns eben ermöglichen, zu weit entfernten Planeten in den habitablen Zonen zu fliegen und mal dort nachzuschauen, gibt es da noch was. Also das würde die Menschheit schon verändern und vielleicht wäre das auch der Punkt, wo dann die Menschheit irgendwann mal sich selbst als geeinte Menschheit sehen würde, was zu wünschen wäre. Ich sehe es ganz genauso wie du. Ich glaube auch, irgendwo da draußen ist noch weiteres Leben. Das Universum ist so gigantisch, dass das, glaube ich, bei manchen Leuten einfach, die Vorstellungskraft sprengt. Und ich glaube, irgendwo in einem anderen Universum sitzt gerade ein anderer Felix mit einem anderen Hubert und führen wahrscheinlich genau dieses gleiche Gespräch. Genau, im Paralleluniversum wahrscheinlich. Aber das ist ja auch spannend, dann die Frage, was man ja gerade in den Marvel-Superhelden-Filmen immer sieht, da hört man oft das Multiversum, Paralleluniversen. Hast du als Wissenschaftler dich auch mit dem Thema schon mal befasst? Ist das etwas, was du auf dem Schirm hast? Ja, so ansatzweise. Also mich hat mal bei einem Panel auf der FedCon, hat mich mal so, ich schätze mal, es war so ein 14-Jähriger, gefragt, was war vor dem Urknall? Leichte Frage. Dann steht man natürlich da. Und ich konnte auch auf Anhieb nichts anderes sagen, als dass kein Mensch das weiß oder erklären kann. Aber ich habe mir dann wirklich monatelang, jahrelang darüber Gedanken gemacht und Bücher darüber gelesen. Um eine Vorstellung zu bekommen, wo kommt denn das Universum her? Kommt das aus dem Nichts oder was war denn da vorher? Und wenn das irgendwie entstanden ist, wie man heute annimmt, als einen Phasenübergang, also da war etwas anderes und dann, ist da das Universum entstanden, dann ist es auch möglich, dass da mehrere Universen entstanden sind und dass unser Universum nur eins von vielen ist. Also theoretisch ist sowas denkbar. Auf jeden Fall ein super spannendes Thema, wenn man drüber nachdenkt. Ich möchte noch auf eine Sache eingehen, die auch in vielen Star Trek Folgen und Filmen verarbeitet wurde und zwar die Borg. Das ist eine der größten Feinde. Ja, biomechanische Wesen oder Menschen, die biomechanisch oder organische Organismen, die mit Mechanik angereichert wurden und miteinander vernetzt sind. Ein Hive-Mind. Und auch das ist ja etwas, was man in letzter Zeit öfter gehört hat oder auch ein Elon Musk davon gesprochen hat, Implantate, dass man sowas bald mal machen könnte. Sind wir auch kurz davor, selber die Borg zu werden, dass wir vielleicht Implantate bekommen und wir dann wirklich Gedanken teilen können? Also wir, ich habe letztens einen interessanten Vortrag von einer Referentin gehört, da ging es um, der Vortrag hieß Mensch 2.0, brauchen wir einen Update, also da geht es um Transhumanismus, so heißt ja der Fachbegriff, dass wir Menschen erweitern mit Technologie und es ist, schon so, dass da Dinge möglich sind, die. Ja zumindest mal zum Nachdenken anregen sollten. Also da gibt es Leute, die haben Sensoren, weil die sind blind und dann durch diese Sensoren werden Informationen ins Gehirn, direkt eingepflanzt und sie können Farben plötzlich wahrnehmen, ohne dass sie das mit den Augen tun und solche Sachen. Also da ist vieles denkbar. Und ich könnte mir natürlich auch vorstellen, rein theoretisch, dass wenn wir es schaffen. Die Arbeitsweise des Gehirns durchzuführen. Zu analysieren und diese Art und Weise, wie das Gehirn Gedanken und Informationen verarbeitet, irgendwie auslesen können, dass es dann auch möglich wäre, Gedanken zu übertragen. Also ausschließen würde ich sowas nicht. Und dann könnte man vielleicht auch im Kollektiv denken. Aber hier stellt sich wieder die Frage, wollen wir das wirklich? Es ist ja nicht nur so, dass Technologien dafür da sind, uns das Leben einfacher zu machen oder leichter zu machen, sondern wir müssen uns immer, wenn irgendeine neue Technologie. Auf den Markt kommt, darüber im Klaren sein, dass alles gute, also helle und dunkle Seiten hat. Und manchmal sollte man vielleicht einfach sagen, wir gehen diesen Weg nicht weiter, weil er ethisch nicht vertretbar ist. Würdest du dir etwas implantieren lassen? Also jetzt gesetzt den Fall, bei dir bist du ganz gesund, kerngesund und sowas. Und du könntest dir einen Chip implantieren, mit dem du halt irgendwie Zugriff per Gedanken auf das Internet hast oder sonst. Würdest du sowas machen lassen? Ich glaube nicht. Ich glaube nicht. Also das ist ein faszinierender Gedanke, aber ich glaube nicht. Ich meine, es ist natürlich eine tolle Vorstellung. Ich denke an irgendwas und dann kriege ich die Antwort geliefert. Also wenn es nur eine Mathematikaufgabe ist, der Logarithmus von so und so und ich denke nur daran und dann kenne ich die Zahl und. Wie gesagt, es ist ein faszinierender Gedanke, aber ich glaube nicht, dass ich diesen Weg gehen würde. Ich fühle mich in meiner Haut, so wie ich lebe, eigentlich sehr wohl. Ich bin zufrieden, so wie ich lebe und wie ich jetzt lebe. Und ich glaube nicht, dass ich meinen Körper oder mein Leben dadurch verändern möchte, dass ich meinem Körper einen Internetzugang schalten würde. Okay Welche Technik die wir aus Star Trek kennen denkst du werden wir prominent als nächstes in unser Leben einführen? Also, Wir alle tragen ja ein Gerät mit uns rum, das gleichzeitig zu groß und zu klein ist. Unser Smartphone ist immer zu groß für die Hosentasche und immer zu klein, wenn ich auf den Bildschirm gucke. Und da sehe ich jetzt eine, auch in Star Trek, gezeigte Technologie, die vielleicht irgendwann Realität werden könnte. Nämlich, dass wir in der Lage sind, einen Bildschirm in die Luft zu projizieren. Dass also der Kommunikator, also unser Handy, keinen Bildschirm mehr hat, sondern nur noch das eigentliche Empfangsgerät ist und die Batterie und so und was dazu gehört und einen kleinen, Projektor drin hat und das Display in die Luft projiziert wird und wir dann in der Luft eben, auch mit Gestensteuerung oder mit. Interaktivem Eingriff in dieses, was wir da sehen, das Ding steuern können. Und ich glaube, ich könnte mir vorstellen, dass sobald wir in der Lage sind, technisch in der Lage sind, Dinge in die Luft zu projizieren, dass das der nächste Schritt wäre, dass wir dann einfach sowas wie das Rollloading im Kleinen um uns rum haben und so, unseren Gesprächspartner dreidimensional vor uns projizieren können oder irgendwelche Prototypen, Gegenstände oder sonst irgendwas oder das Navigationssystem oder was auch immer. Also da könnte ich mir vorstellen, dass so was kommen wird. Sehr, sehr cool. Lieber Hubert, wir sind schon fast am Ende unserer Zeit. Ich möchte mich schon mal bei dir bedanken. Ich weiß, man hätte wahrscheinlich noch ewig lang über Sachen wie den Warp Untriebe und den Transporter philosophieren können mit dir, weil man merkt schon, da ist viel Leidenschaft und viel Wissen da. Jetzt würde mich noch persönlich eine Sache interessieren. Schaust du dir denn auch die aktuellen Star Trek-Serien an? Ich muss ja. Nein, ich bin Star Trek Fan und natürlich haue ich mir das an. Man muss ja auch sehen, es kann ja nicht alles gleichermaßen für jeden gut sein. Aber ich mag zum Beispiel Strange New World sehr gern. Mit Discovery fand ich auch gut. Also da gibt es ja immer Stimmen, ja das war blöd mit dem Sporenantrieb und so weiter. Also ich fand es was Neues, was anderes und, ich habe auch die Academy geschaut, also ich mag das schon und ich zitiere an dieser Stelle immer was Schiller, der gesagt hat, wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. Also wenn die Autoren von Star Trek jetzt sich nicht an das neue Zielpublikum anpassen, dann funktioniert es eben auch nicht. Man muss einen Weg finden, wie man den alten Fans gerecht wird und dem jungen Publikum auch. Und das gelingt mit Strange New Worlds, glaube ich, sehr gut. Und deshalb schaue ich das auch. Okay. Im Chat wurde schon mehrmals eine andere Serie genannt, die sehr Star Trek ähnlich ist. Vielleicht hast du die auch schon gesehen, The Orville. Darf ich raten? Natürlich The Orville. Für mich, ich sage an dieser Stelle immer, dass die Enterprise auch... Ja, ich finde es fantastisch. Ich fand die Orville, es fing so witzig an, aber es war einfach, finde ich, eine richtig geile Star Trek Serie auch. Ja, das war Star Trek 2.0 für mich. Also das war sehr gut gemacht und auch sozialkritisch. Und ja, manchmal war es schon ein bisschen... Also ein eigener Humor hatten die gehabt, aber auch sehr viel Tiefgang in manchen Episoden. Ich mag das sehr. Lieber Hubert, die Zeit ist uns leider davon gelaufen. Wie gesagt, vielen, vielen Dank, dass du hier zu Gast warst, dass du die Zeit genommen hast. Das finde ich echt super. Vielen, vielen Dank nochmals dafür, dass du hier dabei warst. Es war sehr kurzweilig. Vielen Dank an euch, dass ich dabei sein durfte. Und wie du schon gesagt hast, uns steht ja das Jubiläum bevor nächste Woche. Da werde ich im Einsatz sein. Und nebenbei bemerkt, unsere deutsche Science-Fiction-Sendung Raumpatrouille Orion wird ja jetzt auch im September 60 Jahre Ja, und da werde ich auch im Einsatz sein. Fantastisch. Also, macht's gut. Ich drück dir die Daumen. So irgendwie so. Ja, genau. Muss das ja. Live long and prosper und vielleicht bis irgendwann mal wieder. Vielen, vielen Dank. Ciao, Hubert, mach's gut. Ja, liebe Leute, das war ein kleiner Einblick in Star Trek und die Technik dahinter von einem Experten, der sich da wirklich auskennt. Ich fand es sehr spannend und sehr sympathisch. Wir machen ein kleines Päuschen und dann sind wir wieder gleich für euch da. Und zwar mit einem wunderbaren Quiz. Freue ich mich schon drauf.