Der September ist da und da wird auch eine meiner liebsten Seasons, wenn ihr mich fragt. Es beginnt die Hoa-Hoa-Season, die Leute schauen wieder Twilight an, Vampire Diaries, beschäftigen sich mit Vampir-Szenen, Wehrwolfs-Klauen, Hexenhüten, was ich eigentlich das ganze Jahr mache. Aber da fragt man sich ja schon irgendwie so ein bisschen, fehlt da nicht so ein Vampir-Spiel? Wäre es das nicht, wenn ich jetzt Twilight schaue, dass ich irgendwie auch parallel so ein cooles Vampir-Spiel spielen kann? Ach, warte mal, dachte sich Rebel Wolves, ehemalige Witcher 3-Macher. Da machen wir euch was, gar kein Problem. Und deswegen ist ab heute Blood of Dawnwalker raus. Und darüber wollen wir jetzt mit euch quatschen. Und wer ist wir? Tilman sitzt mit mir hier im Studio. Schön, dass du da bist. Ja, ich freue mich. Du hast ganz viel Zeit schon verbracht mit Blood of Dawnwalker. Und darüber werden wir jetzt gleich reden, ausführlich. Und mit Remote dazugeschaltet ist doch der liebe Stefan. Schön, dass du da bist für die GamePro. Hi. Hallöchen. Schön, auch dich zu sehen. Wir quatschen jetzt über Blood of Dawnwalker, lieber Chad, hier live auf Twitch. Ihr könnt natürlich jederzeit Fragen stellen an unsere beiden Tester. Und damit fange ich mal direkt mit der ersten Frage an. Wir haben ja jetzt, ich habe ja ein Intro gemacht mit Vampiren. Würdest du sagen, Tillmann, dass dieses ganze Vampir-Setting in Blood of Dawnwalker gut rüberkommt? Also, ich muss vorweg sagen, dass ich mit Vampiren lange Zeit nichts anfangen konnte, aber trotzdem hat mir dieses Vampir-Setting in The Blood of Dawnwalker sehr gut gefallen, weil es zum Teil jetzt nicht. Alles macht wie andere Vampir-Filme, Serien, Spiele. Und weil es wirklich sehr düster ist und so einen leichten Horroreinschlag auch hat. Also mir hat es super gefallen, diese Art von Vampir-Setting. Ich freue mich. Ich hoffe nämlich auch, dass es mir gefallen wird, wenn ich dann richtig reinsuchten werde. Stefan, wie ist es denn bei dir? Hat dir diese düstere Atmosphäre in Blood of Dawnwalker gefallen? Ja, auf jeden Fall. Also bei mir ist es eher so, dass ich mehr mit Vampiren anfangen kann. Und ich hatte immer noch Depressionen von Bloodlines 2. Ja, verstehe. Und deswegen kam jetzt Dawn Walker eigentlich genau recht und hat mich auch sofort abgeholt. Und es hat sehr viel eigene Lore über Vampire, erzählt die sehr cool. Und auch die Kräfte und sowas. Also man hat schon wirklich so richtig cooles Vampir-Feeling die ganze Zeit. Gerade wenn man dann nachts unterwegs ist, so sich von Dach zu Dach schwingt, nach dem nächsten Opfer sucht. Das hört sich fantastisch an. Ihr habt ja beide, wie gesagt, schon ausführlich gespielt. Tilman, wie lange dauert denn so der erste Spieldurchlauf? Ich sag mal, auf der einen Seite, wenn man schnellstmöglich durchkommt und auf der anderen Seite, wenn man sich die ganzen Details anschaut. Also ich glaube, wenn man ... Es kommt auch ein bisschen darauf an, wie gut man kämpfen kann, weil man kann theoretisch ja sofort zum Endboss laufen und den herausfordern. Also ich glaube nicht, dass ich es nach ... 10 Stunden geschafft hätte, also ich würde sagen, schon mindestens 30 Stunden. Wenn man sich viel Zeit lässt und wirklich sich alles anschaut, dann verbringt man wahrscheinlich schon 50 Stunden, würde ich jetzt so schätzen. Es kommt aber auch natürlich immer ein bisschen darauf an, ob man jetzt zum Beispiel bei Roskam fünfmal stirbt oder den gleich am Anfang schafft. Aber auf der normalen Schwierigkeit geht es eigentlich. Du sprichst es gerade schon an, Schwierigkeit, das ist nämlich eine Frage, die im Vorhinein auch auf unserem Discord-Server gekommen ist. Es gibt ja verschiedene Schwierigkeitsgrade. Auf welchem habt ihr durchgespielt? Und was gibt es da für spezielle Sachen nochmal auf die einzelnen Schwierigkeitsgrade? Was sagst du, Stefan? Auf was hast du es durchgespielt? Und was für verschiedene Eigenschaften bringen die verschiedenen Schwierigkeitsgrade mit sich? Also ich habe es auf normal durchgespielt. Da war es mir dann an vielen Stellen doch ein bisschen zu einfach. Weswegen ich dann irgendwann den Schwierigkeitsgrad ein bisschen hochgedreht habe. Das Nette ist, dass Dawn Walker nicht einfach die Lebenspunkte hochdreht von den Gegnern, was ja so die langweiligste Variante ist für einen Schwierigkeitsgrad. Stattdessen werden die Feinde sehr viel aggressiver, was ich sehr angenehm fand. Den höchsten Schwierigkeitsgrad habe ich noch nicht ausprobiert, aber den stelle ich mir schon ganz cool vor, weil da wird einem nicht mehr angezeigt, wo man blocken muss. Und man muss ganz genau die Feinde beobachten, wie sie den Arm bewegen, wie das Schwert gesprungen wird, damit man die Angriffe so ein bisschen voraussägen kann. Aber dafür haben die Gegner auch weniger Leben wohl, wie ich es verstanden habe. Das heißt also, die Kämpfe sind intensiver, aber werden nicht in die Länge gezogen. Wie hast du das wahrgenommen, Timan? Also ich muss sagen, ich habe beim Schwierigkeitsgrad ein bisschen ein Problem. Ich finde auch, das Spiel ist auf normal sehr gut zu schaffen. Ich habe da kein Problem mit der Schwierigkeit. Aber ich finde, das Balancing ist nicht wirklich gut gelungen. Weil gerade später im Spiel hackt man halt sehr lange auf normalen Gegnern rum. Obwohl man halt schon ein bisschen eigentlich diese Power-Fantasy von einem mächtigen Vampir dann haben soll. Der halt auch echt, ich kann Gegner zerplatzen lassen. Einfach mit einem Fingerschnitten quasi. Und das kommt dann aber nicht mehr so gut rüber, dadurch, dass ich für ein Wildschwein irgendwie sechs Schläge brauche. Und sich die Kämpfe dann immer ein bisschen hinziehen. Deshalb habe ich dann auch mal den schwierigen, Also man kann auch ein bisschen kleinteiliger die Schwierigkeitsgrade einstellen und ich kann zum Beispiel nur das auswählen, dass Gegner zwar aggressiver sind und mehr Schaden verursachen, aber auch weniger Leben haben. Und das habe ich mal ausprobiert und das fand ich, damit spielt es sich, finde ich, nochmal ein bisschen besser, weil die Kämpfe dann ein bisschen kürzer sind und es aber auch eben zum Teil ein bisschen herausfordernder ist. Aber gleichzeitig eben man nicht mehr dieses ganz große Problem mit dem Balancing hat. Also das fand ich schon ganz gut, habe ich dann am Ende mal ausprobiert, ich habe es aber auch auf normal sonst durchgespielt. Und auf normal, habt ihr jetzt beide gesagt, eben ist es eigentlich auch vollkommen, machbar, sag ich mal, dass man da gut durchkommt. Das Ding ist nämlich sogar, wenn man als Vampir irgendwann die richtigen Fähigkeiten hat und ziemlich stark ist, dann sind die Bosskämpfe fast mir zu einfach tatsächlich, weil ich mich komplett hochheilen kann ständig, indem ich einfach nur zum Beispiel richtig blocke oder nach einem Treffer direkt meinen Gegner wieder angreife. Und dann ist das eigentlich nicht mehr so die Riesenherausforderung. Also da würde ich mir wünschen, dass sie da noch ein bisschen am Balancing drehen. Vielleicht kommt es ja noch auf uns zu mit irgendeinem Patchman. Wir werden es sehen. Jetzt habt ihr ja beide schon ganz oft das Kampfsystem angesprochen. Wie hat dir das denn gefallen, Stefan? Was war die Stärke? Was war vielleicht eine Schwäche vom Kampfsystem? Ich muss ganz ehrlich sagen, als ich das Kampfsystem gesehen habe, habe ich so ein bisschen die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen. Dass man wirklich seine Schläge so von links, rechts, oben, unten selber kontrollieren kann und halt auch passend blocken muss in die jeweiligen Richtungen, um perfekte Blocks auszuführen. Normalerweise empfinde ich sowas als, das ist sehr als fummelig in einem Spiel, aber Dawn Walker hat es sehr gut gemacht, und nach einer Weile hatte ich mich sehr dran gewöhnt, dass man perfekt die Blocks ausführen kann in die jeweilige Richtung und dass man Counterschläge machen kann, die man in eine andere Richtung schlägt. Und ich habe noch eine Weile da überhaupt nicht mehr drüber nachgedacht. Es ist dann einfach geflossen und ich mochte es ganz gerne. Ja, aber das Problem halt mit den Lebenspunkten, das hatte ich auch, was Tilman jetzt schon gesagt hatte, nach einer Weile werden die Kämpfe sehr gleichförmig. Also wenn man sich erstmal dran gewöhnt hat dann dachte ich mir auch so, ja gut, dann ist so eine Gruppe Gegner, wird dann eher nervig, als dass man sich freut auf den nächsten Kampf. Im Chat habe ich jetzt auch schon gesehen, dass die Leute beim Kampfsystem so ein bisschen an Kingdom Come Deliverance dachten mussten. Ist das ein Vergleich, der hier valide ist, Tilman? Was würdest du sagen? Also es hat natürlich, es hat dieses Richtungssystem, dass Gegner aus bestimmten Richtungen angreifen. Also wenn ich mich aber richtig erinnere, ich habe Kingdom Come jetzt zum letzten Mal vor einem Monat oder so gespielt, ist es bei Kingdom Come eher wichtig, beim Angreifen die richtige Richtung zu wählen. Und bei The Blood of Dawnwalker ist es wichtiger, in die richtige Richtung zu verteidigen, weil man dann wirklich diese Konter auch bekommen kann. Also, und man muss auch nicht wirklich, zum Beispiel bei Kingdom Come 2 gibt's ja auch solche Kombos, die man lernen kann und sowas. Sowas gibt's jetzt hier nicht. Deshalb, und man hat eben auch zusätzlich noch Skills, die man auch einsetzen sollte im Kampf, wenn man nicht will, dass es ewig dauert. Von da würde ich sagen, es hat oberflächlich was davon. und ich finde es auch ziemlich cool, das mit den richtungsbasierten Sachen. Aber vom Spielgefühl würde ich sagen, ist es gar nicht so ähnlich zu Kingdom Come. Man spielt ja auch ein Vampir, das ist ja auch nochmal eine andere Geschichte. Apropos Vampir, wie fühlt sich denn das Balancing an, ich sag mal, zwischen den Schwertkämpfen, über die ihr beide jetzt gerade schon geredet habt und diesen Vampirfähigkeiten, die eingesetzt werden können? Also du kannst halt als Vampir auch das Schwert benutzen oder mit deinen Klauen Gegner kratzen. Ähm. Aber, also es ist, wenn du jetzt nochmal Balancing ansprichst, ist es halt so, der Vampir ist irgendwann deutlich stärker als der Mensch. Jedenfalls fühlt es sich für mich so an. Es sei denn, man geht wirklich sehr darauf, dass man mehr Zauber lernt, die man tagsüber einsetzen kann. Aber ja, diese Fähigkeiten sind dann mehr so ein Zusatz zwischen den normalen Angriffen mit Krallen oder Schwert. Und ja, die können schon ziemlich stark sein. Gerade so, als wenn man eben so One-Shot-Fähigkeiten hat, die Gegner wirklich platzen lassen oder so, aber man braucht natürlich trotzdem dann noch die normalen Angriffe, um das auch wieder aufzuladen, weil man hat so Ladungen und die, kriegt man quasi, wenn man blockt oder jemanden mit einem erfolgreichen Angriff trifft, dann laden die sich wieder auf und dann kann man wieder Fähigkeiten einsetzen und dann muss man wieder zuschlagen, Okay Stefan, wie war das für dich? Was hast du lieber gespielt? Also eher mit den Vampirfähigkeiten ihn als Vampir spielen oder eher die menschliche Seite? Bei mir ist das immer so ein bisschen eine Fangfrage. Ich schreibe hier größtenteils Guides und ich bin dafür zuständig, das Spiel so kaputt wie möglich zu machen. Und deswegen war es bei mir relativ gleich, weil wenn man sehr viel auf die Schwertfertigkeiten setzt, die funktionieren halt in beiden Formen, sowohl als Vampir als auch als Mensch. Zauberei dann nur als Mensch und die Vampirfähigkeit natürlich nur als Vampir. Ich habe sehr stark in die Schwertkampffähigkeiten gesetzt und es gibt schon so ein paar Broken Combos, die man ausführen kann, sodass es sich nach einer Weile recht gleich angefühlt hat. Zum Beispiel kann man mit einer Attacke jemanden angreifen, der hat garantiert einen Blutungseffekt. Man hat einen anderen Angriff, der Gegner garantiert köpfen kann, wenn jemand blutet. Und wenn man die beiden Sachen hintereinander einsetzt, dann ist es halt relativ schnell vorbei. Also da habe ich schon so manchen Boss mit nach ein paar Schlägen weghabt. Insgesamt ist es aber, dass Vampir defensiver ist. Also man stirbt einfach nicht. Ich hatte nicht das Gefühl, dass es stärker ist, sondern einfach man stirbt nicht. Man heilt viel zu viel. Es gibt auch einen Heilungszauber für, wenn man als Mensch unterwegs ist. Der ist auch sehr, sehr stark. Man muss vorher halt ein bisschen Leben auch dafür opfern. Und das Leben kommt langsam rein. Aber man kann beides, je nachdem wie man die Skillpunkte investiert, glaube ich gleich stark machen. Was bei uns im Chat gerade ganz heiß diskutiert wird hier auf Twitch und was ja auch das war, wofür das Spiel im Vorhinein bekannt war, als es angekündigt worden ist und man dann das erste Mal auch mehr Gameplay gesehen hat, ist dieses ganze System mit dem Zeitlimit. Also welche Quests sorgen dafür, dass die Zeit weiter voranschreitet? Die Hauptfigur will ja auch seine Familie retten, hat dafür einen gewissen Zeitraum Zeit. Tilman, wie funktioniert dieses Zeitlimit jetzt wirklich? Ist es so einschränkend wirklich, wie manche Leute vielleicht Sorge drum haben? Also mich hat es tatsächlich fast gar nicht eingeschränkt. Am Anfang macht man sich so ein bisschen Gedanken. Im Prolog hat man ja nur einen Tag verfügbar. Da muss man tatsächlich sich so überlegen, welche Quests mache ich und welche lasse ich liegen. Aber in der offenen Welt, ich habe tatsächlich jetzt am Ende jede Fraktion quasi, beziehungsweise jede, es gibt ja mehrere Quests, die quasi aufs Ende hinführen, die auch die großen Quests rein so ein bisschen sind. Und ich habe die alle gespielt. Ich habe massig Skillpunkte verteilt, was ja auch Zeit kostet. Ich habe ein paar, einige von diesen Open-World-Dingsies gemacht, die Zeit kosten. Also ich habe alles gemacht, was ich machen wollte. Jede einzelne narrative Quest, sage ich mal. Und ich hatte noch drei Tage übrig von 30 Tagen. Also man kann im Grunde genommen alles machen. Nur wenn jemand sagt, er will jede einzelne Open-World-Aktivität abschließen, die zum Teil halt nur sind, da ist eine Monsterhöhle, da ist halt ein Monster drin. Oder es gibt einen Schrein, den kannst du wieder aufbauen, dann hast du einen zusätzlichen Schnellreisepunkt. Wenn man das alles wirklich machen will, dann geht einem irgendwann die Zeit aus. Aber wenn man nur die Geschichten erleben will, dann kann man im Grunde genommen sich alles anschauen. Hattest du da ein ähnliches Gefühl, Stefan? Ja, also gerade der Anfang, die erste Quest suggeriert falsch, dass man die ganze Zeit unter Druck steht. Sobald man die Open World betritt, ist das nicht mehr so krass. Vielleicht um das ein bisschen genauer zu erklären, weil ich habe ja, ich habe schon auf Twitter jede Menge Horror-Stories gelesen, wie Leute sich das vorstellen. Tag und Nacht sind ja jeweils in acht Zeitsegmente unterteilt, und man erledigt dann zum Beispiel eine Open-World-Aufgabe, eine größere und dann kostet das drei Zeitsegmente, oder man erledigt ein Banditencamp, das kostet überhaupt keine Zeit und dann findet man da aber eine Schatzkarte und dann läuft man dann zu der Stelle mit dem Schatz hin und das Ausbuddeln dauert dann ein Zeitsegment oder sowas, und man hat relativ schnell raus, welche Aktivitäten sich lohnen und welche nicht. Und dann kommt man eigentlich auch sehr gut voran und verpasst nichts. Also ich hatte zum Beispiel einen der Vampirlords Tod, das stärkste Schwert des Spiels und schon die Quest für den zweiten Vampirlord offen und ich hatte gerade erst mal acht Tage verbraucht von den 30, die man zur Verfügung hat. Und ich habe so gut wie alle Nebenaktivitäten gemacht, wenn man im aktuellen Spielstand. Und habe versucht, ein bisschen die Zeit zu optimieren und habe immer noch acht Tage übrig. Also das ist durchaus machbar, alles im Spiel zu erleben, finde ich. Wenn man wirklich auch alle Erfolge machen will zum Beispiel, wenn man Platintrophäe machen will, das ist locker möglich in einem Spieldurchlauf zum Beispiel. Das heißt, man weiß ja dann... Ist es eher interessant? Ja, gerne. Es ist eher interessant, das Zeitsystem, nicht, dass es Druck ausübt, sondern dass sich zum Beispiel Quests auch verändern, ob man sie annimmt tags oder nachts über, die dann teilweise anders ablaufen können. Und da liegt eher so, mich hat das eher die ganze Zeit neugierig gemacht, wie ich mit dem Zeitsystem so ein bisschen arbeiten kann. Es hat sehr viel Spaß gemacht und ich hasse Zeitlimits im Spiel. Normalerweise ist das für mich ein absolutes No-Go. Das heißt, man weiß ja dann schon immer, weil die Frage gerade auch im Chat, aufkammern, weiß schon, welche Aktivitäten dann eigentlich Zeit kosten und welche nicht, oder? Also unabhängig, ob Haupt- oder Nebenquest. Ja, also es steht entweder im Questlog einfach dran, wie viel Zeit es jetzt kostet. Manchmal sind es Dialogoptionen, die irgendwas auslösen, was Zeit kostet. Dann steht es neben der Dialogoption. Oder es gibt auch, wenn du in der Open World rumläufst, ist oben immer so eine Zeitanzeige. Und wenn du zu einer Aktivität kommst, die Zeit verbrauchst, dann wird quasi in Grau angezeigt, wie viele Segmente das jetzt verbrauchen würde, wenn ich es mache. Und es ist eigentlich nie so, dass ich das... Also, es gibt so zwei Quests, die, ähm... Da wird automatisch zum Beispiel zum nächsten Morgen vorgespult. Da kannst du, wenn man Pech hat und zur falschen Zeit hinkommt, dann verdödelt man quasi eine ganze Nacht. Aber sonst ist es eigentlich immer sehr klar, wo verbrauche ich jetzt Zeit. Und ich kann auch immer noch rechtzeitig umkehren und sagen, nee, dafür verschwende ich jetzt keine Zeit. Okay. Ich habe so viele Fragen noch und der Chat ist gerade auch so aktiv hier. Das freut mich total. Eine Frage, die, glaube ich, ganz, ganz... Ich stelle dir eine Anmerkung. Ja, gerne, immer. Zur Zeit. Was halt wirklich ein Zeitfresser ist, ist teilweise, dass das Lernen von Talenten halt auch Zeit kostet. Das. Ist etwas, was man sehr schnell unterschätzt. Die Version, die wir gespielt haben, da hat es noch mehr Zeit gedauert, so insgesamt. Und es wurde dann Gott sei Dank gepatcht. Also, wenn man jetzt rangeht, ist das eine ganze Ecke angenehmer. Aber wenn man dann so die erste Stufe von einem Skill lernt, dann kostet das manchmal gar keine Zeit. Und dann fortgeschrittene kostet dann ein Zeitsegment und dann kostet das zwei Zeitsegmente, das zu meistern oder sowas. Wenn man die Ultimate Skills lernt, dann kostet das drei Zeitsegmente. Es macht dann aber eher Spaß, dass man sich überlegt ein bisschen, welche Skills brauche ich wirklich und welche nicht. Weil ich habe dann wirklich überlegt, okay, ich habe mehr als genug Geld, Handelsskills brauche ich wohl nicht, stecke ich lieber in irgendwas anderes Nützliches, um Gegner schnell ans Gras beißen zu lassen. Vielen Dank. Geht es dir da ähnlich zu jemandem? Hattest du auch Spaß daran, dann diese Zeit sinnvoll im Skilltree einzusetzen oder hat dich das eher gestört? Ich habe einfach kopflos vor mich hingeskillt, ehrlich gesagt. Ich habe schon auch ein bisschen überlegt und gesagt, okay, klar Handelskills kann ich mir schenken oder mehr, also würde ich sonst in jedem anderen Spiel skillen, aber mehr Tragegewicht spare ich mir auch und sowas. Und hab dann eben wirklich auch darauf abgezielt, wie kill ich möglichst schnell meine Gegner, damit die Kämpfe nicht so lange dauern. Nee, also doch hat schon auch Spaß gemacht. Ich hätte es bei den Skills tatsächlich nicht unbedingt gebraucht, dass sie Zeit kosten und mir vielleicht eher gewünscht, dass es dann mehr das wirklich nur in Richtung Story und Quests und Aktivitäten geht, aber, doch Macht Spaß. Jetzt sehen wir ja hier gerade im Bild auch den Skilltree. Wie umfangreich ist der denn? Habt ihr da was zu bemängeln? Fandet ihr den okay? Was sagst du, Tillmann? Ich finde den eigentlich ganz gut so. Man hat. Drei Skillbäume. Also man hat vampirische Fähigkeiten, man hat Magie, die man nur tagsüber benutzen kann und man hat eben die Schwertkampffähigkeiten. Es gibt in jedem Skillbaum eine Handvoll, ein bisschen mehr als eine Handvoll aktive Fähigkeiten, die eben vor allem auf den Kampf natürlich ausgerichtet sind. Und sonst halt vor allem irgendwelche Buffs. Aber man kann auch ein bisschen eben smart sein. Man kann zum Beispiel sagen, ich schaue darauf, dass ich die Chance auf kritische Treffer erhöhe und lerne gleichzeitig einen Zauber, der diese Chance nochmal erhöht und habe dann noch eine Fähigkeit, die den Schaden von kritischen Treffern erhöht. Und dann mache ich quasi die ganze Zeit kritische Treffer mit viel Schaden. Man kann da schon ein bisschen auch so seine Bilds so ein bisschen zusammenbasteln, auch wenn es jetzt nicht super komplex ist. Es ist jetzt kein Diablo oder so. Und man hat dann eben auch noch Rüstungen, die bestimmte... Die entweder bestimmte Vampirfähigkeiten oder Schwertkampfsachen stärken und so, da kann man dann schon ein bisschen rumprobieren. Das finde ich ganz schön. Was ich auch sehr cool finde, ist, dass der vampirische Skilltree mit Verderbnis arbeitet. Also je mehr Blut du trinkst und je mehr Vampirsachen du machst, desto höher steigt deine Verderbnis und du schaltest dann auch mehr Fähigkeiten von diesem Skillbaum, also zum Lernen frei. Aber gleichzeitig ist das natürlich auch so ein narratives Element, weil Coen ist ja eigentlich ein Mensch gewesen und jetzt ist er dieser Halbvampir. Und er fragt sich ja durchaus auch während der Story, will er sich wirklich auf diese vampirische Seite einlassen, die ja durchaus was Monsterhaftes ist. Und das finde ich ganz cool gemacht. Wie fandest du den Skilltree, Stefan? Ich bin bei sowas immer ein bisschen überkritisch. Für mich kann das nie gut genug sein, aber ich mochte ihn eigentlich auch. Und ich mochte auch gerade, diese Verderbnismechanik, dass man so nach und nach so die Skills freischaltet. Hätte ich mir sogar noch ein bisschen tiefer gewünscht, weil es gibt zum Beispiel, dass man Talentpunkte setzen kann, dass man schneller Verderbnis aufbaut. Ich habe keine Ahnung, ich war ab der Hälfte des Spiels, hatte ich Verderbnis auf Maximum. Da sind halt so ein bisschen ein paar tote Talente drin, wo ich mir gewünscht hätte, dass die ein bisschen mehr irgendwie aufs Balancing geachtet hätten. Aber im Großen und Ganzen war ich eigentlich sehr happy damit. Ich finde es auch ganz interessant, dass während die Vampirfähigkeiten halt die Verderbnis brauchen, bei Schwertkampf und bei Zauberei braucht man Skillbücher. Die man in der Welt finden kann. Und ich fand es eigentlich ganz interessant, dass ich dachte, okay, ich möchte jetzt ein bisschen meine Magie ausbauen. Und dann habe ich halt mehr so Nebenaktivitäten gemacht, die mit Kreaturen zusammenhängen oder mit magischen Kreisen oder mit Feen oder sowas. Und da wusste ich, okay, da kriege ich halt auch die Skill-Bücher her. Und wenn ich dann einfach Pech hatte, weil die sind auch random, wie die Troppen, dann gibt es halt immer noch Händler in der Welt, die einem da so ein bisschen aushelfen können. Und ich fand es nett, dass ich nicht direkt komplett alles broken skillen konnte, sondern dass es sich so nach und nach freigeschaltet hat und ich dadurch halt auch mehr die Punkte auf alle drei Skillbonger verteilt habe und mich nicht auf einen konzentrieren konnte, weil ich dann manchmal ein bisschen blockiert war. Und dann dachte ich, okay, dann baue ich ein bisschen mehr Vampir aus, baue ich jetzt ein bisschen mehr Zauberei aus. So, dass man nicht so wirklich spezialisiert ist am Ende, sondern alles mal so ein bisschen ausprobiert hat. Also ich fand das gut so, wie es geregelt war. Auch wenn ich sagen muss, dass das eine Skillbuch, wo ich die ganze Zeit haben wollte, stundenlang nicht getroppt und das habe ich wahnsinnig gemacht. Same. Willst du noch was ergänzen? Nee, ich glaube nicht. Wobei eine coole Sache, die ich anmerken möchte, ist, dass die Skillbücher auch wirklich Bücher sind. Also da sind auch immer kleine Geschichten drin und sowas. Finde ich toll. Oh, das ist cool. Passt vielleicht auch zu einer Frage, die ich gerade bei uns im Chat lese. Nämlich, wird es auch Informationen in der Welt zu finden geben, die sich auf echte historische Ereignisse slash Personen beziehen? Gibt es das vielleicht in den Büchern? Ja, tatsächlich eine ganze Menge. Also ich bin mir immer nicht ganz sicher, welche Ereignisse, die sie ansprechen, wirklich historisch sind, das müsste ich nochmal recherchieren, aber es werden auf jeden Fall Orte und Personen erwähnt, die es tatsächlich in der echten Welt gibt. Immer wieder, es gibt auch einen NPC, also der eigene Vater von Coen, war ja Söldner und ganz viel in der Welt unterwegs und man kann jemanden treffen, der das auch war, der auch relativ viel unterwegs ist und der erzählt einem jede Menge lustige Geschichten aus der echten Welt. Also das finde ich auch, das haben sie ganz schön verbunden, weil sie haben ja zum Beispiel auch den christlichen Glauben eingebaut, den die Vampire dann so twisten und sich selbst als Erlöser und Heilige darstellen. Und aus diesem Abendmahl, wo man ja normalerweise symbolisch das Blut von Jesus trinkt, da trinkt man dann jetzt wirklich das Vampirblut und wird dadurch geheilt und sie trinken unser Blut. Also das ist, finde ich, eine ganz coole Vermischung von Realität und Fantasy, die sie da hinbekommen haben. Findest du das auch cool, Stefan? Also hattest du da einen ähnlichen Eindruck? Ja, ich finde, die haben das sehr interessant gelöst, dadurch, dass ja die ganze Geschichte in diesem Tal stattfindet. Das ist ja so ein eigenes Ökosystem, komplett abgeschlossen von der restlichen Welt. Und deswegen ist es halt interessant, weil der Hauptcharakter Coen ist nie aus dem Tal gekommen und, fragt halt auch immer nach Sachen, die außerhalb des Tals passieren und saugt dieses Wissen auf und es wirkt nicht so aufgesetzt, dass er halt ständig nachfragt. Und ich will dann halt gleichzeitig mit ihm halt mehr über die Welt erfahren. Ich war wirklich, ich bin so jemand, wenn ich zum Beispiel so Bücher in Skyrim sehe, die landen sofort beim Händler, die werden nicht aufgeschlagen. Und hier habe ich jeden einzelnen Brief und jedes einzelne Buch wirklich verschlungen und lesen und wollte mehr über die Welt erfahren und war sehr happy, wie die ganze Geschichte erzählt wird und die ganze Lore da drumherum. Und gerade dieser Mythos um die Vampire, der hier gebaut wird, ist sehr interessant. Das, was Tilma meint, dass sie diese ganze Religion im Grunde um sich drumherum aufbauen, weil ihr Blut heilt und in dem Tal hat die Pest gewütet. Das ist relativ am Anfang, also kein Spoiler. Dass sie als Heilsbringer gesehen werden von allen, als Art religiöse Figuren. Das ist eine eigene Kirche, um die drumherum bildet. Und aber auch der Mythos, den man dann später erfährt, über den ich unglaublich gerne mehr erzählen würde, aber das wäre wirklich ein massiver Spoiler. Wo die Vampire überhaupt herkommen, wie, dass es eine ganz eigene Welt ist und so weiter, was sich so nach und nach entwickelt, konnte ich nicht genug von bekommen. Das macht mir auf jeden Fall sehr viel mehr Lust auf mehr. Ich bin schon gespannt, wenn ich es dann spielen werde. Was wir jetzt so ein bisschen angeschnitten haben, aber worüber wir noch nicht im Ausführlichen geredet haben, was wir aber glaube ich noch machen sollten, ist die Open World. Also wie fühlt die sich allgemein an? Muss man ja vielleicht doch mal den Vergleich ziehen, dadurch, dass da Witcher 3-Entwickler dahinter stecken? Gibt es da auch wie in Witcher 3 ganz, ganz viele Fragezeichen, die man irgendwie aufdecken muss? Oder erklär doch gerne mal die Open World, Tillmann. Also. Es gibt tatsächlich Fragezeichen. Es ist ganz interessant. Die Open World ist wirklich spannend, weil auf der einen Seite haben sie das wirklich schön gemacht zum Teil. Man findet immer wieder an irgendwelchen Orten irgendwelche Notizen und erfährt dann, hey, was ist an diesem Ort passiert. Dann steckt da noch eine kleine Quest mit dabei, wo man dann irgendein legendäres Amulett bekommt oder so und erfährt, okay, das war irgendwie verflucht. Also sowas gibt es jede Menge, also es macht wirklich Spaß, die Welt zu erkunden. Ich mag es auch, es hat so eine gezeichnete Karte und du kannst dann sehen, ah, da ist ein Wald und hier, oh, im Wald mittendrin ist so eine einsame Hütte, da muss ich unbedingt mal hinschauen. Sowas macht es super cool. Liebe ich. Es gibt aber auch ganz viele Aktivitäten überall in der Welt und da merkt man irgendwann, aha, das ist immer dasselbe. Es gibt Monsterhöhlen, Es gibt solche Steinkreise, wo man Monster beschwören kann, die man dann bekämpft und dann reinigt man diesen Ort quasi und kriegt dafür eine Belohnung. Es gibt dann eben diese Tätigkeiten, wo man die Vampire verärgert und dadurch eine weitere Quest dann auslöst, wo man gegen den jeweiligen Vampirlord des Gebiets kämpfen kann. Also das funktioniert alles nach denselben Mustern immer. Es stört mich tatsächlich nicht, weil du eben wirklich viele schöne Storys in dem Spiel hast, die dich immer wieder davon ablängen und die du machen kannst. Und du musst nicht die ganze Zeit irgendwie Open-World-Aktivitäten grinden. Von diesen Vampir-Sachen reichen auch ein paar, damit es weitergeht mit der Story. Und sie haben auch oft kleine Storys eingebaut bei diesen normalen Aktivitäten. Also du musst zum Beispiel... Irgendwelche Soldaten töten in einem Lager und dann steht aber vor dem Lager eine Mutter und sagt, hey, da ist auch mein Sohn dabei, kannst du ihm bitte sagen, er soll einfach reinkommen und dieses Soldatendasein hinter sich lassen. Und dann kann man das halt auch machen. Und das lockert das Ganze dann wiederum so ein bisschen auf, weshalb ich dem Spiel dieses manchmal ein bisschen Formelhafte jetzt nicht übel nehme. Was sagst du, Stefan? Ja, die Open World ist ein bisschen schwierig. Also vor allen Dingen, weil diese ganzen Fragezeichen, wie Tillmann das schon richtig gesagt hat, die Nebenaktivitäten sind nicht Nebenaktivitäten hier. Also es gibt so ein paar Standardsachen wie die Monsterhöhlen. Wenn ich mich einer Monsterhöhle genähert habe, habe ich angefangen schon mit den Augen zu rollen. Weil ich mir dachte, ja gut, läuft immer gleich ab. Sind meistens immer dieselben drei Monster oder so drin. Ob man kurz umsammelt, Blut auf ist gut. Aber dann gibt es halt die Aktivitäten, die man macht. Um die Vampirlords halt rauszulocken. Und die werden halt immer wieder aufgelockert. Die haben interessante Lore teilweise dahinter. Und das sind dann so Sachen wie, sagen wir mal, für den einen Vampir, der organisiert das ganze Blut. Wie das transportiert wird und gelagert wird und sowas. Und dann macht man halt drei Blutkeller, wo der Leute ausbluten lässt. Bei den ersten zwei passiert nicht viel, aber dann beim dritten hat man dann so eine Entscheidung, okay, vielleicht werden nicht nur die guten Bauern der Welt ausbluten gelassen, sondern vielleicht auch etwas mehr, gestalten, die man vielleicht erhängen lassen sollte. Und dann steht man vor einem interessanten moralischen Dilemma, sodass das immer wieder aufgelockert wird. Das fand ich sehr interessant. Und dann kommt immer mal wieder so eine Nebenquest, die ich dann großartig finde. Da läuft man wieder auf ein Fragezeichen zu, denkt, hast du wieder eine Monsterhöhle? Und zack, ist man plötzlich in so einer Geschichte um so ein legendäres Schwert verwickelt, oder irgendwas anderes oder entdeckt irgendeine Schmiedin, die erst ein bisschen geheimnisvoll ist, die einem vielleicht später weiterhilft. Mich hat es insgesamt nicht genervt, die Welt. Also ich bin da schon gern durchgelaufen, ich habe gern erkundet, ich wollte wissen, was hinter dem nächsten Fragezeichen ist. Aber gerade wenn man im Endgame ist und so overpowered ist, dann kann es sein, dass man so ein bisschen von Fragezeichen zu Fragezeichen läuft und das einfach so nebenbei abarbeitet. Da kommt es ein bisschen, glaube ich, drauf an, wie man selber gestrickt ist, was sowas angeht. Also wenn man schon tausend Fragezeichen auf der Karte sieht und bei anderen Spielen und mag das nicht, dann wird man jetzt nicht plötzlich konvertiert durch Dorn Walker. Aber ich fand es weniger nervig als bei anderen Spielen. Was ja für Leute da draußen vielleicht auch noch ein wichtiger Aspekt ist, wenn sie jetzt darüber nachdenken, sich das Spiel zu holen, ist die Technik dahin. Also lief es denn flüssig? Habt ihr da irgendwelche Probleme gehabt? Tim, du hast es ja auf dem PC wahrscheinlich gespielt. Wie war denn da deine Erfahrung? Also tatsächlich ist das Spiel ziemlich anspruchsvoll, was die Hardware-Anforderungen angeht. Also ich habe tatsächlich eine relativ starke Grafikkarte, eine 5070 Ti von Nvidia. Ich habe einen okayen Prozessor. Also ich habe ein relativ gutes System, sagen wir mal. Und ich, wenn ich aber nach Svatrau in die große Stadt des Spiels gekommen bin, dann hat es immer wieder geruckelt und dann sind die FPS ein bisschen runtergegangen. Das Ganze ließ sich lösen, indem ich Frame Generation angeschaltet habe. Dann läuft das Spiel, lief das Spiel bei mir flüssig. Es hat sich auch jetzt nicht wirklich auf die grafische Qualität ausgewirkt, diese Frame Generation. Also da hat man keine irgendwelche Artefakte oder so jetzt, habe ich beobachten können. Ähm. Ich sehe, man kann auf Steam zum Beispiel gerade sehen, bei den ersten Reviews, dass tatsächlich auf dem PC einige Leute Probleme haben mit Rucklern und FPS-Schwankungen und so. Also da muss wahrscheinlich noch mal ein bisschen dran gepatcht werden. Aber wie gesagt, bei mir mit Frame Generation lief es dann klaglos. Auf höchster Grafik auch. Stefan, wie ist es bei dir? Hast du auf der PS5 oder PS5 Pro gespielt? Ich habe es auf der PS5 Pro gespielt. Es gibt drei Grafikmodi, Gott sei Dank jetzt. Sie haben den 60-Frames-Modus. Noch reingepatcht. Der Qualitätsmodus mit 30 Frames kam mir persönlich, das ist immer ein bisschen schwierig, weil ich nicht für die Technik zuständig bin. Das ist wirklich nur so der Eindruck. Aber ich habe nicht das Gefühl, dass es wirklich gut läuft. Da gibt es immer mal wieder Frame-Einbrüche. Der ausgeglichene Modus, den man so für 120 Hertz Fernseher benutzen kann, mit 40 Frames, der läuft eigentlich sehr flüssig. Den fand ich auch am besten. Da hat man nicht so wirklich große Frame-Drops. Und der 60-Frames-Modus, von dem, was ich bisher gesehen habe, den haben sie halt kurz bevor der Test veröffentlicht worden ist, haben sie den reingepatcht. War ein bisschen blöd, konnte man jetzt nicht viel testen. Aber was ich bisher gesehen habe, lief der eigentlich durchweg flüssig. Außer es ist wirklich eine absolute Ausnahmesituation. Also ich hatte mal eine Situation, wo ich ein großes Camp gemacht habe. Da kam ein Boss noch reingeflogen und da waren irgendwie zehn Gegner drumherum. Und es war gerade Nacht und Fackeln brennen und Lichteffekte. Da ist es dann auch in 60 Frames ein bisschen eingebrochen. Aber ich fand es nie so massiv, dass es unspielbar gewesen wäre. Es ist dann, dass es hin und wieder mal ein bisschen aufgefallen ist. Aber mit einer PS5 Pro kann man eigentlich zugreifen, ohne dass man da Angst haben muss, auf große technische Probleme zu stoßen. Würdet ihr dann trotzdem, weil das gerade auch eine Frage ist, die hier im Chat aufkommt, in Anbetracht all dessen, was wir jetzt angesprochen haben, sind die 70 Euro gerechtfertigt für das Spiel? Sagst du, Tillmann? Ich meine, es ist natürlich immer auch ein bisschen eine persönliche Frage. Ja, klar. Also für mich, ich würde dafür 70 Euro ausgeben und zwar auch, weil ich die Geschichten einfach toll finde Also wir haben jetzt glaube ich noch ein bisschen wenig darüber gesprochen aber das Ganze, hat eine geile Story, finde ich Also Cohen ist ein cooler Hauptcharakter auch wenn er jetzt ein bisschen vielleicht ein klassischer Held ist, und es gibt wirklich auffühlende Geschichten zu erleben, es gibt tolle Charaktere zu treffen, tragische Schicksale und ich habe für, was habe ich jetzt da reingesteckt, für 50 Stunden mehr wahrscheinlich, 60, habe ich schöne Geschichten erlebt, ich hatte ein Kampfsystem, das mir Spaß gemacht hat, ich habe für mich oft sehr coole Open World erkundet, also ich würde dafür 70 Euro ausgeben. Stefan, wie ist es bei dir? 100 Prozent. Also ich glaube, das ist jetzt ein bisschen schwierig. Wir haben über eine Menge negative Aspekte gesprochen. Auch bei Dawn Walker, wo man so, da hätte es ein bisschen besser sein können und so weiter. Das ist mir während des Spielens nicht aufgefallen. Das erzählt eine großartige Geschichte und mit fantastisch geschriebenen Dialogen. Also was Dialoge angeht, wie Charaktere mit interagieren, ist das für mich eines der besten Spiele in den letzten Jahren. Weil die Charaktere sind alle durchweg interessant. Die Geschichten haben mich teilweise überrascht mitgenommen. Das ist richtig gut. Und das Kampfsystem hat mich auch abgeholt. Ich meine, man kann eine Menge meckern, aber wenn es erst mal fließt, dann fließt es. Und man freut sich dann halt auch drauf, wenn man die ganzen Counter macht und sowas. Und ich habe in den ersten Spieldurchlauf, ich habe alles gemacht. Nicht, weil ich es musste, sondern weil ich wirklich Lust drauf hatte. Ich habe so 60, 70 Stunden reingesteckt. Und wenn ich ehrlich bin, ich habe gestern einen zweiten Spieldurchlauf angefangen. Also das spricht schon für das Spiel, weil ich will halt auch andere Sachen, mal ausprobieren. Ich habe zum Beispiel einen der großen Vampirbosse irgendwann mal so nebenbei umgebracht. Und ich habe die Geschichte überhaupt nicht mitgekriegt, was mit der passiert. Ich habe die nebenbei irgendwann mal getroffen und dachte, ich probiere mal, ob ich sie killen kann. Und es ging. Und mir fehlt ein Drittel im Grunde der ganzen Vampir-Geschichte. Und deswegen hatte ich jetzt auch richtig Lust, nochmal anzufangen, ein paar andere Entscheidungen zu treffen bei Quests und diese zusätzliche Geschichte zu erleben. Ich denke, es hängt so ein bisschen davon ab, ob man ein Vampir-Fan ist, ob man damit was anfangen kann dann lohnt sich das zu 100% wenn man jetzt nicht so im Vampir-Thema drin ist, dann sollte man sich vielleicht ein bisschen das Gameplay angucken, ob einen das abholt, aber für mich persönlich ist es bisher eins der großen Highlights des Jahres, deswegen finde ich, lohnt sich das schon Das wäre jetzt auch so ein bisschen, meine finale Frage an euch, weil es ja doch, also Blood of Dawn, oder The Blood of Dawn Walker ist ja doch eins der Rollenspiele dieses Jahr. Wo würdet ihr das einordnen im Vergleich zu anderen Rollenspielen oder vielleicht auch im Vergleich zu Witcher 3, weil der Vergleich ja auch irgendwo nahe liegt? Ihr denkt beide nach. Was eine harte Frage. Es ist schwierig, weil es ist ein Spiel, das halt sehr viel auf seine ganz eigene Weise macht. Mit dem Zeitlimit, mit diesem. Ganzen Story-System. Du kannst im Grunde genommen machen, was du willst in der Story. Du kannst nur eine von vielen Questreihen machen. Du kannst alle machen. Deshalb finde ich es schwer zu vergleichen und einzuordnen. Und auch neben Witcher natürlich. Also ich meine, Witcher hat natürlich im Grunde hat einfach mehr Zeit. Erstens hat es eine ganze Spielereihe, Witcher 3, es hat noch Witcher A2 und A1 vor sich und es hat mehr Zeit, zum Beispiel Geralt als Charakter und die anderen, Charaktere zu zeigen und auszubauen und geht dadurch vielleicht noch mal ein bisschen tiefer an manchen Stellen. Aber allein was zum Beispiel Storytelling angeht, würde ich sagen, kann Breath of Dawnwalker an vielen Stellen schon konkurrieren. Es hat halt eben ein bisschen diese ungewöhnlichen Strukturen und so und diese Open World, die manchmal so ein bisschen formelhaft ist. Und da zum Beispiel bei der Open World mag ich dann Witcher 3 lieber. Aber ja, also ich kann nicht wirklich sagen, es ist besser oder schlechter als Witcher 3, aber vielleicht reicht es ja als eine Einordnung. Nee, um das einfach so ein bisschen, also wie gesagt, das ist ja super individuell, aber um das so ein bisschen zu vergleichen, weil der Vergleich natürlich da sein wird. Was sagst du, Stefan? Ich weiß, das ist eine etwas kontroverse Meinung, aber ich finde die Open World von Witcher 3 ist jetzt auch nicht unbedingt die beste. Da wiederholen sich auch ständig irgendwelche Aktivitäten und so weiter. Und was einem im Gedächtnis bleibt, sind die großen Momente, die großen Geschichten, wenn es um die Hauptcharakteren geht. Und das ist halt genau dasselbe bei Dawn Walker. Die Open World ist eine schöne Kulisse, aber am Ende kommt es halt auf die Schauspieler an die dann auf der Bühne stehen und die sind richtig gut, und ich denke da kann das schon mithalten also gerade was Storytelling angeht und sowas, wenn man das Spiel von außen einfach nur so ein bisschen betrachtet dann denkt man, ja sieht halt aus wie Witcher, wenn man die Musik hört denkt man direkt an Witcher, klar dieselben Entwickler ist halt so ein bisschen, aber, das Spiel ist halt nicht nur storytechnisch sehr gut, sondern was ich dem Spiel hoch anrechne, ist, dass es sich etwas traut. Weil eine Zeitmechanik einzubauen, ist halt immer riskant. Das sieht man an der Reaktion, dass viele Leute direkt davon abgeschreckt sind, dass sie denken, oh mein Gott, ein Zeitlimit. Oh, schnell weg. Ja, ich bin hier schon gar nicht mehr. Und. Ich bin einer dieser Leute und dann machen die aber ein Zeitsystem, was richtig gut ist, was viel zum Gameplay beiträgt, was ich mir nicht wegdenken möchte und wo ich mir denke, wow, wenn die den zweiten Teil machen, ich bin wirklich gespannt, was sie daraus dann machen. Und auch das Kampfsystem mit dem, dass man darauf achten muss, wo die Leute zuschlagen, mit den perfekten Blocks, das bin ich auch kein großer Fan von. Aber hier passt es halt und es ist richtig gut gemacht. Deswegen würde ich sagen, ist es so gut wie Witcher? Wahrscheinlich nicht. Aber es ist mutiger als Witcher ja das würde ich schon sagen und der Mut hat sich ausgezahlt weil alles was sie versucht haben funktioniert sehr gut, Ja, vielen, vielen Dank an euch beide, dass ihr eure Eindrücke von Blood of Dawnwalker oder die Blood of Dawnwalker geteilt habt und danke, dass ihr euch auch dieser etwas schwierigeren Frage am Ende gestellt habt, aber ich dachte mir, es ist vielleicht nochmal am Ende ganz cool für die Leute, um da so einen kleinen Vergleich zu haben. Falls ihr natürlich noch mehr von Blood of Dawnwalker lesen, schauen, hören wollt, dann schaut gerne auf gamestar.de vorbei und liest da gerne in Tillmanns Test rein. Schaut gerne auf gamepro.de rein, falls ihr nach Guides sucht, die Stefan geschrieben hat. Und ansonsten schreibt uns gerne in die Kommentare, ob ihr euch auf Blood of Dawnwalker freut, ob ihr es spielen werdet, was eure Eindrücke sind. Und dann sehen wir uns hier hoffentlich beim nächsten Mal wieder.