Die Gamescom ist die weltgrößte Spielemesse, aber Gaming wäre nicht möglich ohne die zugrunde liegende Technik. Deswegen stellen viele Hardware- und Tech-Hersteller hier auf der Gamescom auch ihre neuen Produkte vor. Und da gibt es eine ganze Menge zu entdecken, wie gut, dass ich das nicht alles selber machen muss, sondern dass ich den Tech-Experten überhaupt auf der Welt bei mir sitzen habe, nämlich Alex von Notebookjack. Grüß dich. Hi. Hi. Du hast dich umgeschaut auf der Gamescom, viele Termine gehabt und die spannendsten Tech-Produkte mitgebracht. Und ich sehe hier schon auf dem Tisch vor dir eine Mystery-Box und ich kann es nicht erwarten, bis du die aufmachst. Ich hoffe, da kommt so ein goldener Schein raus. Also Gold ist auf jeden Fall ein Thema, aber dazu gleich mehr. Das war schon sehr richtig auf jeden Fall. Und genau, wie du schon gesagt hast, es ist halt Gaming ohne Tech, weil irgendwo drauf müssen wir uns die Sachen ja anschauen. Das muss irgendwie beschleunigt werden und das ist natürlich auf so einer Messe, die perfekte Gelegenheit. Es muss vor allem jedes Jahr bunter, schneller, geiler werden. Genau, das auf jeden Fall. Das haben wir dann auch nachher noch in ein paar Minuten, wenn es um Grafik-Tech geht und so weiter. Genau, wollen wir gleich anfangen. Ja, ich kann es nicht erwarten. Mach auf die Box. Genau, das ist von den Kollegen von Asus, von ROG. Die feiern nämlich 20 Jahre ROG, das heißt Gaming-Laptops, Handhelds seit ein paar Jahren, Desktop-WCs, Monitore und so weiter. Und anlässlich des Jubiläums gibt es von der Augee Alien eine Special Edition. Und weil das allein ja nicht reicht, muss dazu natürlich auch noch ein passendes Packaging. Und das haben sie mir mal überlassen für unseren kleinen Stream hier. Das dürfen wir gar nicht behalten. Leider nicht. Ich muss das auch direkt danach wieder zurückbringen, was echt schade ist. Und da gibt es nämlich einen Bundle und das ist ganz spannend. Ich drehe das auch sofort gleich zu euch rum, damit ihr auch seht, worum es geht. Oh! Und genau, es gibt zum einen eine Hülle von DeepRand, dass es das gute Stück hier auch immer sicher ist, wenn ihr irgendwo unterwegs seid. Und das ist das AOG Li X20, quasi eine. Ein leichtes Refresh anlässlich des Jubiläums. Und was jetzt hier besonders ist, ist zum einen, dass ihr ein transparentes Gehäuse habt, dass es sich einfach optisch nochmal ein bisschen abhebt und ein OLED-Display mittlerweile. Ah ja, das haben wir nachher im Anschluss auch noch. Das ist ja so ein Faktor. Viele Hersteller von Geräten bringen dann später die OLED-Variante raus und ich als großer OLED-Fan warte dann immer entweder darauf oder dann gleich auf die allernächste Generation. hören, aber das ist sehr leichter, als ich dachte. Dieses mit den transparenten Gehäusen, das ist jetzt auch wieder ein bisschen in Mode. Das ist so ein Relikt, nicht Relikt, aber so ein Refresh der 90er-Jahre. Ich kann mich an den iMac erinnern. Ich muss auch sagen, ich finde das ganz cool und ich habe auf der LG gesagt, ich hätte gerne einen Laptop mit so einem Sichtfenster. Das gibt es natürlich hier und da auch schon. Das ist nicht ganz neu, aber das wäre irgendwie eine ganz coole Sache. Genau, also wir hatten die Ally schon seit dem Original Reviewed ist ja so eines mit der ersten Windows Handhelds, die rausgekommen sind und ich glaube unter jedem Video, unter jedem Review, was wir gemacht haben, ist so hey, wenn es mit OLED kommt, würde ich es kaufen. Da ist es. Da ist es. Und es ist auch nicht nur irgendein OLED, sondern es wird auch entsprechend hell, dass ihr eigentlich eine Sonnenbrille dafür braucht. Also richtig HDR auf einem Handheld ist jetzt halt ein super Thema. Auch wieder ein perfektes Sequoia eigentlich, worüber wir später noch sprechen werden. Kannst du sagen, wie hell das Ding ist? 1400 Nits wohl in der Spitze. Das sind natürlich Herstellerangaben, aber das ist... Okay, aber eine Sonnenbrille ist jetzt in der Schachtel nicht mit drin, die man beäuchte wahrscheinlich. Doch, irgendwie tatsächlich schon. Muss das nicht, muss ich dazu sagen. Als hätten wir uns abgesprochen. Über die Brille haben wir nicht gesprochen. Das ist aber keine normale Sonnenbrille, oder? Das ist keine normale Sonnenbrille. Das wäre eine sehr teure normale Sonnenbrille. Nein, das sind die X-Real Classes. Die hat AOG zusammen mit X-Real entwickelt. Oder beziehungsweise ist das eine Special Edition auch hier wieder. Und das ist eigentlich ein Display. Das heißt, du hast hier zwei, ich glaube, nagelt mich nicht darauf fest, aber es sind, glaube ich, Mikro-LED-Displays. Und bis zu 120 Hertz. Also auch zum Zocken ganz cool. Ich habe die auch schon seit ein paar Wochen zu Hause für einen Test. Und ich hatte die letztens bei meinem Urlaub mit dabei und saß halt im Flieger, auch wieder mit einer ROG-Ali, hatte die Brille auf. Es ist jetzt nicht unbedingt ein Fashion-Statement, muss man sagen. Aber man kann sich halt ein sehr großes Bild direkt in sein Sichtfeld projizieren. Und es war halt ein Kurzstreckenflug. Das heißt, niemand hatte In-Flight-Entertainment. Und ich hatte das ultimative In-Flight-Entertainment. Ah, das darf ich mal haben. Ja, na klar. Und das ist tatsächlich eine sehr coole Sache, weil es einfach mit einem Kabel an so einem Handheld, an einem Laptop, es gibt auch für den Desktop so eine Base Station, wo du das anschließen kannst und du projizierst dir quasi das, was du auf dem Teil siehst, halt direkt in dein Sichtfeld und ich glaube, sie bewerben es mit über 100 Zoll Äquivalent eines Fernsehers. Aber mit Kabel, oder? Genau. Ich setze die mal auf, also wenn ich jetzt gleich etwas merkwürdig aussuche, dann ist es nicht falsch. Ich finde, es geht. Ich meine, die schnelle Brille ist eh wieder im Kommen. Bald auch mit AR, da kann ich quasi, wenn mir die Welt nicht gefällt, dann nicht mehr das Andere ist drüber. Du kannst dich sehr gut aus der Realität ausklingen. Okay, sie ist mir wahrscheinlich ein bisschen zu klein, aber ich bin auch nicht der Maßstab. Und hier sehr, sehr cool laufen. Weiß ich nicht. Also meine Freundin war dabei und meinte so, ist mir ein bisschen unangenehm, aber ich habe halt, wie gesagt, schön GTA V auf dem Handheld im Flieger gezockt und zwar damit. Das war super. Also ich bin ein riesen Fan von, das ist so ein Produkt. Ich will jetzt keine Werbung machen für AORG, aber die haben das drüben alles ausgestellt. Da kann man das auch mal ausprobieren, weil das ist so ein Produkt, das checkt man erst so wirklich, wenn man es wirklich mal aufhat. Und dann, ah, okay, dann geht die Klübe wieder an. Das ist echt ganz cool, weil so auf so einem Specsheet ist das immer so, das klingt immer alles so abstrakt. Und das ist wirklich aber eine sehr coole Sache. Dieser Use Case mit, du hast quasi deinen Screen, deinen riesengroßen Screen dabei. Ja. Der ist noch nicht so ganz verankert, glaube ich, in den Köpfen der Leute. Ich meine, das gibt es ja für die MetaQuest beispielsweise auch schon und für die Steamframe dann auch. Also so VR- oder Mixed-Reality-Brillen. Und das ist schon geil. Also, ne, wenn ich meine Spielebibliothek von mir aus, Xbox Cloud Gaming, Brille auf und dann sitzt du halt wie im Heimkino von einem Screen, den du dir in der Größe nie leisten könntest. So, klar mit Keywords, also Auflösung, Frame-Rate oder so. Aber das ist, genau, also es ist natürlich irgendwo das Abstrich und auch halt, was ich halt ausprobiert habe, was so, es klingt so banal, aber was so befreiend ist, auf der Couch zu sitzen, wenn man jetzt natürlich nicht auf dem Fernseher zocken möchte, sondern man sagt, man hat vielleicht einen Laptop oder ein Handheld und wenn du diese Brille auf hast, es ist ja voll egal, wo du hinguckst, weil dort, wo du hinguckst, ist dein Bildschirm. Und das ist gerade so für den Bequemlichkeitsfaktor. Man denkt das gar nicht, bis man es ausprobiert hat. Also das ist eine sehr coole Sache, hat mir davon ein riesen Fan. Und das war so eine der Neuankündigungen. Ist nicht komplett neu, wurde in Taiwan auf der Computex vor ein paar Monaten schon vorgestellt. Findet sie jetzt aber so den Weg so langsam in den Handel und ist auch quasi dann kräftig zu erwerben. Deswegen dachte ich mir, ich bringe das einfach mal mit. Sehr schön. Du hast noch mehr mitgebracht, nämlich Thema Monitore. Wie gesagt, da im Anschluss auch noch im Detail mehr zum Thema OLED. Aber es gibt irgendwie Neues zu einem Alienware und zu Asus-Monitoren. Fangen wir doch mit dem Alienware an. Genau, von einem ganz kleinen Monitor, den du dir auf die Augen packen kannst, zu einem ganz großen Monitor. Die haben nämlich ein neues OLED-Panel vorgestellt in 39 Zoll. Und in 21 zu 9. Ist jetzt erstmal nicht komplett neu, die Idee. Also Ultra-Wide gibt es ja schon seit einer Weile. Und jetzt gibt es es aber in 39 Zoll und in der 5K-Auflösung in der Breite. Das sind, glaube ich, 5120 Pixel und in der 4K-Auflösung in der Höhe, das sind 2160. Also 4K, aber breiter. Genau, 4K Ultra-Wide sozusagen. Und das Ganze, ich habe den gesehen auch schon in Taiwan auf der Computex, ist jetzt genau im Handel, in ein paar Tagen auch in Deutschland verfügbar. Und mit so einem verschmitzten Lächeln haben sie mich bei der Messe gefragt, was ich denn denke, was das denn kosten würde. Weil das ist nämlich ein sehr großer Punkt. Lass mich mal raten, viel Geld. Hast du denn, was würdest du denn sagen? Du hast es mir vorher schon gesagt, dass ich mich jetzt nicht so tun werde, flüssig es nicht. Ich weiß nur, ich habe tatsächlich einen Alienware 4K OLED-Monitor bei mir auf dem Schreibtisch, die ist bei Hause. Ein Vorvorgängermodell wahrscheinlich und dachte mir so, okay, einen Monitor hat man lange und ich freue mich jedes Mal, wenn ich den anmache und so. Ganz günstig ist es nicht, aber jetzt bei 5K, 39 Zoll. Den hätte ich mir wahrscheinlich preismäßig nicht gegönnt, es sei denn, er kostet 1150 Euro. Jetzt werden wahrscheinlich die meisten Leute dann trotzdem erstmal sagen, über 1000 Euro für einen Monitor ist ja trotzdem noch wahnsinnig viel Geld. Und das ist auch so, hundertprozentig. Aber das Ganze, was dieser Monitor mitbringt, dieses Panel gibt es im Moment nur bei Alienware. Also die haben da im Moment noch das Exklusivitätsrecht sozusagen. Und für mich ist das so ein Panel, das kann alles. Also man sieht es jetzt hier schon eingeblendet im Stream, das ist halt auch bei uns aus dem Studio. Ich habe den jetzt die letzten vier Wochen für alle unsere Videos genommen, also Videoschnitt, Bildbearbeitung und natürlich aber auch Gaming. Und das ist eine wahnsinnig tolle Sache. Ich liebe meine Storygames, also alles, was Richtung HDR ist, was irgendwie einfach toll aussieht. Path Trace, Ray Trace und so weiter. Das ist so, da geht mir das Herz auf. Und man sieht es jetzt hier zum Beispiel bei Cyberpunk. Die Footage, muss man sagen, die ist jetzt nicht bei dir in der Postpro reingekiebt worden, sondern abgefilmt, oder? Genau, das ist abgefilmt, genau. Und man ist nicht vor dem Monitor, sondern man ist quasi im Spiel. Das klingt jetzt auch wieder so, Marketing-Sprech und so weiter. Aber diese Größe ist halt einfach so, du bist halt wirklich im Spiel drin. Die Grenzen verschwimmen so ein bisschen, weil du musst halt eigentlich auch noch so ein bisschen den Kopf drehen, um in die eine Ecke darüber zu kommen. Und man merkt es vielleicht, ich bin sehr begeistert von diesem Monitor. Ich will den auch gar nicht wieder abgeben wollen. Das ist leider so immer das Los des Tech-Reviewers, dass man nach ein paar Wochen die Sachen wieder zurückgeben muss. So gehst du dein IPS-Panel von 2003 zurück. Enjoy. Also es ist so die eierlegende Baumilchsau für alles, was man mit so einem Display macht. Also für Creator ist es eine total tolle Sache, weil ihr habt es gerade auch schon gesehen beim Thema Timelines. Du hast halt wirklich, ich kann so zwei Videos aneinander mit einmal im Blick haben, ohne dass ich rein und raus muss. Das ist eine total tolle Sache. Dann ist der natürlich, weil es ein OLED ist, für Shooter auch eine ganz tolle Geschichte, wenn man sich mit dem Format natürlich anfreunden möchte oder anfreunden kann. Für Office-Geräte ist das irgendwie ganz cool. Du arbeitest ganz schön schnell, habe ich gerade gesehen. Das war ja wahnsinnig. Ja, sonst geht es gar nicht. Da gibt es so einen Boost-Knopf und dann geht alles ein bisschen schneller. Aber es geht immer nur eine halbe Stunde. Aber dafür hat man dann für acht Stunden gearbeitet. Sozusagen, genau. Ich hätte mal gerade ganz kurz die Frage. Ja, die Alienware-Oleds haben häufig Lüfter verbaut und das sei ein Problem. Also aus meiner Erfahrung kann ich sagen, ich glaube, meiner hat auch einen. Ich höre den nicht, also gar nicht. Wie ist es bei dem? Ich hatte das auch. Unser Video ging, glaube ich, gestern online und da hatten auch zwei Leute gefragt, hey, wie ist das denn mit dem Lüfter? Und ich so, warte mal, das Ding hat einen Lüfter. Und ich glaube, das beantwortet die Frage, ob man die selbst da halt hört. Ich habe jetzt natürlich auch nicht bewusst darauf geachtet, weil du musst natürlich, du hast dieses riesen Panel vor dir, der Lüfter ist auf der Rückseite. Und ich denke, wenn du ihn hören möchtest, müsstest du einmal außenrum gehen und das Ohr dran halten. Ich bin mir, wie gesagt, gar nicht technisch sicher, ob er überhaupt einen verbaut hat. Das müsste ich tatsächlich nochmal irgendwie erfragen. Aber ich habe nichts gehört und vor allem ist es ja auch so. Also 4K in der Breite, wenn ihr das in der Originalauflösung befeuern wollt, da braucht ihr auch einen entsprechenden Rechner. Der gibt auch wieder Geräusche von sich und ich würde mal vermuten, dass das eine höhere Geräuschkulisse ist, als das ein Monitor-Lüfter sein könnte. Wenn da nicht eine Grafikkarte wieder lauter ist als der Monitor. Genau deswegen. Also wenn man es ganz, und außerdem hört man vom Spielern normalerweise auch Sound. Genau, also es war für mich wirklich überhaupt kein Thema. Wie gesagt, ich weiß nicht, ob das Ding wirklich Lüfter hat. Ich habe nichts gehört. Ich bin, wie gesagt, auch ein Riesen-Fan. Und genau, das zum Alienware. Wer Scan Variable möchte, der hat jetzt die Möglichkeit, an einem Monitor verschiedene Modi einzustellen. Also Auflösung höher, geringer, dafür die Herzzahl höher, geringer und je nach Anwendungsfall. Da hast du auch ein paar Sachen gesehen. Genau, also das machen mittlerweile ja eigentlich fast alle Hersteller. Der Alienware kann das auch. Da hast du dann irgendwie ein Viertel der Auflösung, aber dann halt 330 Hertz statt 165. Und ich habe jetzt bei Asus den ersten Triple-Mode oder einen Triple-Mode-Monitor. Ich habe jetzt natürlich nicht gecheckt, ob es wirklich auch der weltweit allererste ist. Aber da habt ihr die Wahl zwischen Full HD, ich möchte sagen 480 Hertz, QHD 400 Hertz oder 4K bei 240 Hertz. Das heißt, egal was ihr damit machen wollt, wenn ihr sagt, hey, ich spiele ein Story-Game, dann gerne in 4K. Ich spiele in Fortnite in QHD mit 400 Hertz, weil competitive. Oder ich sage, hey, Counter-Strike 2 und gib mir alle Frames, die nur irgendwie möglich sind, mir auf den Monitor zu packen. Es war ja aber schon länger möglich, den Monitor auf die Auflösung und die Herzzahl einzustellen, die man möchte. Was genau macht jetzt den Unterschied bei diesen Mode-Modellen? Gibt es dann Profile, die ich den einzelnen Spielen zuweise, sodass der Monitor automatisch umschaltet? Oder ist die Interpolation ein anderes, das Panel ein anderes? Wo ist da der Unterschied gegenüber der klassischen Methodik? Genau, soweit ich weiß, ist es halt so, dass das in der Firmware des Panels verankert ist. Das heißt, es passiert quasi diese Umschaltung auf einem Hardware-Level. Ich habe jetzt noch nie, ehrlich gesagt, den 1 zu 1 Vergleich gemacht. Wir hätten eine spannende Sache zu sagen, hey, wir haben ein 4K-Panel und ändern das halt selbst. Ich glaube, der Riesenvorteil ist halt die gestiegene Auflösung, die gestiegene Refresh-Rate. Weil das kannst du halt nicht. Weil du kannst ja, wenn du sagst, hey, ich habe ein 4K-Display, möchte aber jetzt im Spiel in QHD zocken. Dann bist du ja trotzdem an die maximale Aktualisierungsrate deines Panels gebunden. Und jetzt hier bist du zum Beispiel bei 4K 240. Ich würde mal sagen, das reicht für 90, 95 Prozent aller Gamer oder aller Anwendungsfälle. Aber wenn ich jetzt wirklich sage, ich will vielleicht wirklich competitive oder richtig competitive spielen und ich möchte halt gerne 400 Hertz zum Beispiel, dann geht das natürlich nur mit so einem Monitor, wo das wirklich das Panel wirklich auf der Hardware-Seite kann, dass es halt mehr Frames auch darstellen kann. Ja, das Hertzrennen wird immer schriller, muss man sagen. Jetzt sind wir schon bei 720 Hertz. Samsung hat einen Monitor vorgestellt jetzt dieser Tage mit 1100 Hertz. Und da frage ich dich jetzt, gibt es nicht irgendwann eine kritische Masse oder kritische Wiederholrate, wo man sagt, also wer das noch sieht, wobei man das bei 60 Frames wahrscheinlich auch mal gesagt hat oder bei 120 oder bei 120 Hertz oder 144 Hertz, aber 1100, ich weiß nicht. Ich würde mich selber als Casual Gamer beschreiben. Das heißt, alles, was so, wenn ich jetzt in Shooter spiele, alles, was so über 180, 200 ist, ist für mich schon fein. Zwischen 200 und 360, Kann ich auch nicht besser auf Köpfe klicken, sage ich jetzt halt mal. Und dann gibt es ja mittlerweile auch die 540er, gibt es ja jetzt auch schon seit einer ganzen Weile in QHD. Ich denke, es ist viel Marketing und wahrscheinlich auch für die Leute, die professionell Counter-Strike spielen. Ich glaube, das ist dann nochmal so eine eigene kleine Bubble und eine eigene kleine Welt, wo dann wirklich jede Herzzahl zählt. Das ist ja auch wie in der Formel 1, wo irgendwo jeder Anstellwinkel in dem Auto irgendwie nochmal ein paar Zehntelsekunden ausmacht. Ich denke, so wird es auch in dem Thema sein. Ich denke aber für die meisten ist irgendwas zwischen, es gibt günstigere Monitore, die machen so 180, 200 Hertz oder halt 240. Das ist glaube ich mittlerweile so das Mainstream. Der Standard eigentlich, egal an welcher Auflösung, würde ich jetzt fast sagen. Wobei man ja da inzwischen, also es gab ja vor den Upscaling-Modellen immer dieses, okay, wenn die Spiele in 60 Frames läuft oder mehr, super. Aber jetzt durch Frame Generation, Multiframe Generation kommst du halt auch bei Spielen, die eigentlich zu anspruchsvoll wären für deine Grafikkarte auf, zwei bis drei vierfache Framezahlen und wenn du dann halt den Monitor hast, der die Herzzahl auch noch hat und du das dann auch noch mit G-Sync oder so koppelst, das ist schon anders. Man sieht dann schon auf einmal so, ach so geht das auch so smooth. Ja, genau, das ist auf jeden Fall ein deutlich smootheres Ergebnis als sowas. Ich bleibe mal zum Beispiel bei Cyberpunk, das ist halt so ein Game, das war halt vor Frame-Gen, bist du halt wahrscheinlich je nach Rechner so irgendwo 60, 70 FPS. Wenn du das halt wirklich komplett gib ihm. Ohne Path-Tracing und ohne, ohne, ohne, ohne. Ja, genau, so ungefähr. Vielleicht noch mit DLSS kriegst du auch mit Path-Tracing hin, wenn du eine 50, 90 hast, aber es kommt halt immer ein bisschen drauf an. Und klar, so ein Spiel sich mal mit 200 FPS anzugucken, ist natürlich eine feine Sache, brauche ich jetzt aber 300 FPS in einem Story-Game, muss dann auch wieder jeder für sich selber sein. Oder 1100 FPS. Das ist das Ding. Ich würde es gerne sehen. Also ich würde gerne wissen, in welchem Spiel, mit welcher Hardware, in welcher Auflösung wir zu 1100 FPS kommen. Aber wäre spannend. Ich meine, das ist ja das Schöne auf der PC-Seite, dass wir eben die Möglichkeit haben, so verrückte Sachen irgendwie auch zu machen. Das stimmt. Man will ja das Rennen auch irgendwie mitverfolgen. Eben. Es tut sich aber noch was im Hintergrund, nämlich bei Nvidia. Die haben den RTX Spark Laptop vorgestellt. Erklär doch mal kurz, was Spark ist und was das beim Laptop bedeutet. Also ich sage es jetzt mal ganz platt, stellt euch ein MacBook Pro vor, auf dem ihr zocken könnt. Das ist jetzt so, ich glaube, damit können die meisten was anfangen. Es ist quasi eine neue Notebook-Plattform, wo die Grafikkarte quasi direkt auf einem Chip mit der CPU sitzt. Ach, nicht mehr getrennt? Genau. Das hat den Riesenvorteil, dass nicht die Grafikkarte ihren eigenen Speicher hat und das System seinen eigenen Speicher hat, sondern die beiden greifen sozusagen zusammen auf den Hauptspeicher zu. Und in der Maximalkonfig sind hier bis zu 128 GB möglich, von denen ihr, glaube ich, bis zu über 90 an die Grafikkarte zuweisen könntet. Das heißt, das Thema, dass der VRAM voll ist, ist nie wieder ein Thema. Und das Ganze ist relativ dynamisch, ist halt eher eine Plattform, die für Creator, für Programmierer, für Power-User, für Leute, die wirklich mit den Laptops arbeiten, da geht es auch um lokale KI-Anwendungen natürlich und. Ist aber halt ein Nvidia-Produkt, das heißt, ihr könnt auf den Dingern auch zocken, ist im Hintergrund, läuft Windows, ist aber Windows on ARM, ist halt so quasi keine, normale Windows-Plattform, sondern es ist halt so ein neuer Standard, Das ist halt eine andere Art und Weise, wie im Hintergrund Befehle ausgeführt werden. Deswegen. Dauert das jetzt auch alles noch ein kleines bisschen länger, bis die rauskommen. Im Oktober ist es jetzt soweit. Aber es geht natürlich darum, dass natürlich geguckt werden muss, dass auch alles läuft. Und da habe ich mir jetzt auf der Gamescom, konnte ich mir ein paar Spiele angucken auf diesen Laptops. Gibt es von allen großen Herstellern. Also wir sehen jetzt hier zum Beispiel von Dell, das Dell XPS 16 in der Creator Edition. Gibt es von Asus mit den Pro Arts, gibt es von MSI, gibt es von Lenovo und auch von HP ist mit dabei. Man sieht es auch schon vom Design. Alles sehr hochwertig, sehr clean vom Design her. Ja, es ist halt, wie gesagt, keine auf GEMA ausgelegte Plattform, sondern wirklich eher für die professionellen Anwender, was auch immer man sich darunter vorstellen möchte. Und genau, aber hier ist halt die Gamescom. Das heißt, wir haben darauf ein paar Spiele gespielt. Und das war relativ beeindruckend, weil zum Teil sind die emuliert worden. Das heißt, das waren ganz normale Spiele, die ihr bei Steam unterladen könnt. Und das ist das Thema, das trotzdem gesagt hat, hey, ich sehe, dass du eigentlich anders laufen müsstest, aber ich kriege das hin, ich übersetze das jetzt einfach mal und das läuft. Ach so, weil die Architektur völlig anders ist. Ah, verstehe, okay. Genau. Und spannend war halt auch, aber ich weiß nicht, ob wir es jetzt im Footage drin haben, aber es gab eine native Version von Borderlands 4, 4 möchte ich sagen, ist der aktuellste Teil. Und wer sich mit Borderlands mal ein bisschen beschäftigt hat, es ist jetzt nicht der Titel, der für seine Optimierungsqualität bekannt ist. Also es ist sehr hardwarehungrig. Und das auf so einer Plattform, und die Dinger sind halt alle sehr dünn, das auf so einer Plattform zu sehen, auch super flüssig. Es waren leider keine FPS-Counter dabei, aber es hat sich angefühlt, so irgendwas um die 100 FPS oder 100 FPS plus, also wirklich sehr cool. Und ja, eine feine Sache auf jeden Fall. Und von der Performance her sagt Nvidia selbst ungefähr RTX 5070 Laptop Level. Das Ganze mit ein bisschen weniger Watt, was auch schön ist, weil alles, was im Notebook irgendwie effizienter ist, das heißt weniger laut, weniger heiß, ist immer irgendwie eine ganz coole Sache. Das ist ja vor allem dann interessant, wenn man, also sie sind wahrscheinlich jetzt auch nicht die günstigsten Modelle, aber wenn man ohnehin, Anwender ist, der einen potenten Rechner braucht, aber gerne auch mobil spielt und aber dann nicht diese Brocken mitnehmen will. Ja, genau. Wie gesagt, ich bin ja... Du hast jetzt deine Brille, ne? Ja, genau, das stimmt, die Brille habe ich auch noch. Ich bin halt jemand, der für den Job natürlich auch viel unterwegs ist, das heißt auf der Gamescom, und ich habe jetzt ein paar Mal die Computex in Taiwan angesprochen, Das heißt, ich muss halt irgendwie unterwegs meine Videos schneiden, hab die Kameras dabei, das heißt, alles was ich mir beim Laptop spare, ist eine tolle Sache, aber auf der anderen Seite muss ich halt auch meine 4K-Videos schneiden. Und natürlich ist es schön, wenn man den ganzen Tag über Game in den Laptops spricht, auch abends im Hotelzimmer mal zu sagen, eine halbe Stunde, hey, ich schmeiß noch mal ein Assassin's Creed an oder so. Deswegen ist das eine sehr spannende Plattform und im Notebook-Bereich passiert gerade nicht so viel. Das heißt, ich freue mich sehr auf Oktober und freue mich sehr, die Dinger anzutesten. Also... Da freuen wir uns alle drauf und wir freuen uns auf den nächsten Step auch nochmal von NVIDIA. Es kommt ein neues DLSS Modell 4.5 mit verbesserter Array Reconstruction. Wem das nicht sagt, magst du ganz kurz abreißen, was das bedeutet? Ja, da geht es um, also ich versuche es ganz schnell zu machen. Ja, wir haben nicht mehr viel Zeit. Genau, ich versuche es um schnell zu machen. Also es gibt ja in Spielen, bis dato vor ein paar Jahren gab es normal Resterize, das heißt alles musste im Spiel schon fertig sein, was Beleuchtung ist, musste gebaut werden. Da gab es Raytracing für einzelne Steps, wo du halt sagst, hey, die Lampe macht jetzt einen physikalisch akkuraten Schatten oder die Reflexion ist physisch akkurat, wie sie auch im echten Leben wären. Und dann gibt es Pathtracing, wo quasi alles, was ihr seht, so ist oder so simuliert wird, wie sie in der echten Welt passiert. Also jedes Licht, jeder Schatten, jede Verdeckung ist echt, sozusagen. Und das kommt eigentlich aus dem Kinofilmbereich und da wird halt Und da werden teilweise an einem Frame mehrere Tage gerendert. Das ist jetzt bei Spielen ein bisschen schwierig. Das heißt, man muss das irgendwie simulieren. Und wenn man das simuliert, dann wird das Bild sehr rauschig. Und dafür gibt es Ray Reconstruction, was dieses rauschige Bild schöner macht. Davon gibt es jetzt die zweite Generation und die macht das Bild noch schöner. Und das liegt jetzt auch wieder sehr nach Marketing. Ist es aber nicht. Wir haben uns das nämlich angeschaut und es macht alles, was jetzt Reflektionen sind, Schatten sind. Es ist alles wieder ein Stück klarer. Das Bild ist schärfer. Es ist wirklich ein sehr subtiler Effekt, aber es wirkt alles plastischer. Und wenn wir sagen, hey, Path Tracing ist ja auch die Zukunft des fotorealistischen Videospiels, sage ich jetzt einfach mal. Und. Jeder Schritt, der uns da weiter ranführt, ist für mich zumindest, ich finde das ist eine tolle Sache. Ja, total. Und es ist auch schön zu sehen, dass da auch immer wieder ein bisschen was passiert. Da tut sich ganz viel. Also für die, die es selber noch nicht ausprobiert haben oder keinen entsprechenden Rechner zu Hause haben. Als die ersten Raytracing-Spiele rauskamen, beispielsweise das erste Control, da sah man schon, oh, ist schon geil wie der Bodenspiegel. Aber es flimmert halt auch enorm, dieses Noising. Ja, genau. Du kannst gar nicht so viele virtuelle Lichtstrahlen senden, damit die Karte nicht überfordert ist. und Ray-Reconstruction ist im Prinzip ein Modell, was gar nicht so viele Strahlen sendet, aber das, was dazwischen passiert, korrekt und immer besser darstellt. Enormer Sprung war es beispielsweise bei Star Wars Outlaws, spiegelnde Böden in imperialen Basen oder so. Mega Unterschied und jetzt kommt eben die neue Version, die macht es der Grafikkarte wieder leichter, Path Tracing zu etablieren. Wir haben jetzt gerade Bilder gesehen von James Bond, 007 First Light, das ist ja schon im Frühling erschienen. Da wurde die Path Tracing-Version verschoben und wie korrekt angenommen wurde, dann auf das neue Modell 4.5 von DLSS. Und ihr habt jetzt Bilder gesehen, hier sehen wir es nochmal, hier der Gang in Bonds Bude. Es ist einfach was, wenn man sich daran gewöhnt hat und das haben natürlich noch nicht alle Spiele, es wird jetzt auch nach und nach per RTX Remix hinzugefügt. Wenn du das in einem Spiel mal gesehen hast und du siehst dann wieder ein traditionell berechnetes Lichtmodell in einem Spiel, dann fühlst du dich halt so wie, okay, ich habe jetzt die PS3 angeworfen. Ach ja, so wurde die Grafik früher berechnet. Boah, naja. Aber das ist die Zukunft der Optik. Und braucht viel Leistung. Ja, das ist halt noch so das Problem. Aber das ist viel besser geworden. Ich habe, wir haben ein Video gemacht jetzt am Dienstag, als Radio Reconstruction rausgekommen ist. Und ich habe mir das mal auf einem 5060 Laptop anbekommen, angeschaut mit Pragmata und Cyberpunk und habe es zum Lauf bekommen. Und es funktioniert. Natürlich mit Kompromissen, das will ich jetzt hier nicht sagen. Also alles auf Anschlag und dann QHD auf einem Laptop mit einer 5060 geht natürlich nicht. Da muss man realistisch bleiben. Aber es geht. Und wenn ich mir überlege, wie das vor ein, zwei Jahren war, als die ersten Power Tracing-Spiel rausgekommen ist, unter Desktop 40, 90, 40, 80 ging halt irgendwie so richtig irgendwie gar nichts. Und jetzt habe ich so einen kleinen Laptop mit einer 50, 60, wo ich es mir auch mal anschauen kann. Also es geht vorwärts, sagen wir so.