Game of Thrones. Jeder, der mich kennt, weiß, ich bin großer Game of Thrones Fan und vor allem jetzt auch wieder durch die Night of the Seven Kingdoms in die Serie reingestartet. Und als ich gehört habe, es soll ein Strategiespiel rauskommen, das Game of Thrones mit Schlacht um Mittelerde verbindet oder zumindest daran erinnert, da war ich schon, da habe ich mich sehr gefreut. Und jetzt hatten wir endlich die Möglichkeit, dieses Spiel auch zu spielen. Ich habe in den letzten Wochen einiges an Zeit damit verbracht und darüber wollen wir jetzt reden. Wie spielt es sich eigentlich? Ist der Hype gerechtfertigt? Beziehungsweise gibt es überhaupt noch einen Hype oder bin ich die Einzige, die sich noch über Game of Thrones freut? Dafür habe ich mir drei Gäste eingeladen, die alle auf jeden Fall irgendwann mal in ihrem Leben Game of Thrones Fans waren. Wo wir jetzt gerade stehen, das werden wir gleich nochmal klären. Und neben mir sitzt der liebe Fabiano. Erstmal herzlich willkommen. Schön, dass du da bist. Hallo, ich freue mich sehr, hier zu sein. Und ich fühle mich einfach so ein bisschen, wahrscheinlich auch aufgrund der Haarfarbe, den Lannisters sehr nah. Oh, schön. Deswegen habe ich sie auch gespielt in Warfuel. Sympathisch auf jeden Fall. Ja, ich wollte direkt Sympathieträger. Hast du geschmisst, das ist die einzige Frage. Das darf ich mich nicht äußern. Dass du mich nicht äußern, macht es nicht besser. Also das ist leider nicht die richtige Antwort an der Stelle. Das war nicht der Teil von den Lannisters, an den ich gerade gedacht habe. Ja, ja, natürlich nicht. Let's go there. Aber es ist der Teil, an den alle anderen gedacht haben, leider. Ja, das Problem ist, Targaryens sind da leider halt auch nicht wirklich besser. Als Targaryen bin ich da nicht besser aufgestellt. Aber ihr habt gerade schon gehört, hier sitzen noch zwei weitere Leute. Unter anderem natürlich unser Strategie-Experte. Und auch seit A Night of the Seven Kingdoms wieder ein bisschen mehr in Game of Thrones drin. Maurice, schön, dass du da bist. Hallo. Einmal großen Applaus für Maurice, sehr schön. Und daneben niemand Geringeres als unser Game of Thrones-Experte von Nerdkultur, Marco. Schön, dass du hier bist. Dankeschön. Sehr gut. Dann fangen wir doch gleich mal an. Würdet ihr sagen, jetzt ein Game of Thrones Spiel rauszubringen, ist ein guter Zeitpunkt? Ich meine, Game of Thrones hatte eine Zeit lang einen riesen Hype. In den letzten Jahren ist er aber ja doch ein bisschen zurückgegangen, oder nicht? Fabiano? Es ist ein okayer Zeitpunkt. Es ist nicht der beste Zeitpunkt, den sie hätten wählen können, weil der wäre wirklich schon vor einigen Jahren gewesen, bevor die letzten Staffeln erschienen sind vielleicht. Hätte ich mir gut vorstellen können, dass so ein Strategiespiel nochmal heftiger eingeschlagen wäre. Aber es ist zumindest der bestmöglichste Zeitpunkt in den letzten Jahren, weil ich habe schon das Gefühl, die Marke ist wieder ein bisschen stärker vertreten. A Night of the Seven Kingdom kam bei den Leuten richtig gut an. Ich fand es auch sehr, sehr toll. Ich habe richtig viel Spaß damit gehabt. Ich mochte sogar die dritte Staffel von House of the Dragon wieder lieber gucken als die ersten beiden. Also es ist wieder etwas stärker Und der Moment ist ganz gut, auch wenn sie jetzt natürlich, muss man dazu sagen, natürlich wieder bei Game of Thrones andocken. Also man sieht es ja im Trailer mit Jon Snow und dem Nachtkönig und Jaime Lannister und die diverse, die da nicht alle sind. Das heißt, sie docken ja die ursprüngliche Serie an und jetzt nicht an A Night of the Seven Kingdoms oder an House of the Dragon, aber trotzdem, ich glaube, Es ist nicht der beste Zeitpunkt, die es gab für Game of Thrones, aber es ist ein guter Zeitpunkt. Glaubt ihr, es hilft dem Spiel, dass sie ein bisschen auch damit werben, du kannst dein eigenes Ende schreiben, Moria? Wow! Ich glaube, das wird ihnen relativ wenig helfen, wenn sie schon gesagt haben, dass es eher eine Sandbox-Kampagne als eine Story-Kampagne wird. Worüber man sich sicher auch streiten kann, ob das die richtige Entscheidung ist, weil einerseits, es hat halt eine sehr krasse Story, die man gerne nachspielen würde. Gleichermaßen ist die natürlich recht unflexibel, was RTS angeht und beinhaltet auch, jetzt mal im Gesamtkontext gesehen, gar nicht so viele Schlachten. Also schon ein paar, aber wenn du eine reine RTS-Kampagne aus der Story der Serie machen würdest, dann hast du was, sechs, sieben Missionen vielleicht oder sowas. Und manche auch sehr untraditionell, weil für Battle of the Blackwater müsstest du eigentlich ein ganz eigenes Spiel schreiben, um diese Art von Schlacht abzubilden. Aber wär schon cool. Wär schon cool. Baden of Blackwater nachspielen. Man muss aber sagen, sie sind hier tatsächlich damit sogar der Vorlage treu, dass für alles, was eine sehr gute Umsetzung war, Schlacht um Mittelerde, verblüffend viel Story-Schwachsinn beinhaltete, wie zum Beispiel die Prolog-Mission, in der du halt einfach mit Gandalf den Balrog wegblitzt und dann mit den Gefährten weiterziehst. Also ja, wir kennen es schon. Ja, also ich glaube auch darüber kann man ja hinwegsehen, wenn das Spiel dann an sich gut ist. Und genau darüber wollen wir jetzt ein bisschen intensiver sprechen. Hast du dich denn als Game of Thrones Fan und als derjenige, der sich wirklich viel damit auseinandersetzt und eigentlich das ganze Wissen mitbringt, das man so haben kann über Game of Thrones, hast du dich drauf gefreut, das endlich anspielen zu können, Marco? Ich habe mich schon drauf gefreut, weil ich die Zwischensequenz ganz cool finde und alternative Story-Timeline, warum nicht. Schlag und Mittel-Erd ist an mir ja immer ein bisschen vorbeigegangen. Das war eine Zeit, da war ich sehr tief drin in Command & Conquer Generals. Und ich behaupte bis heute, ich habe meinen ganzen Freundeskreis damit terrorisiert. Auf LAN-Partys. Und ich habe nicht mal eine Partei ausgewählt, ich habe random gespielt. Und die hatten alle Angst, dass ich die Terroristen kriege, weil ich sie dann totrushe. Und dann hat mich Schlacht und Mittelerde nicht erreichen können. Und irgendwie fühlt es sich für mich jetzt so an, als würde ich es nochmal nachholen. Ein bisschen verbunden mit meinen Lieblings-Age of Empires. Und ich weiß, dass ich hier jetzt gleich was Kontroverses sage. Mein Lieblings-Age of Empires ist... Das kommt ja mit 3, oder? Ja. Ich liebe Teil 3. Aber warum? Also erstens für dieses Szenario cool und ein bisschen unik für ein Echtzeitstrategiespiel. Und es war eins auch wegen dem Level in der Stadt und so, dass du sehr gut alleine spielen konntest. Ich habe es auf LAN-Partys sehr gerne gespielt. Natürlich nicht auf dem gleichen Level wie Age of Vampires 2. Aber so dieses über die Karte huschen, irgendwelche Camps ausräuchern, so ein bisschen für sich spielen und gegen die anderen auf einem großen Schlachtfeld. Fällt, das ist das Spiel jetzt nicht. Aber es hat hin und wieder diese Magie gechannelt. Und ich habe mich dabei erwischt, als ich es gespielt habe, dass ich gedacht habe, also nicht mal vor zehn Jahren wäre es von der Story her ein guter Zeitpunkt gewesen. Vor 20 Jahren wäre es für den Marco auf den LAN-Partys mit seinen Freunden ein guter Zeitpunkt gewesen. Weil ich glaube, auch wegen der Mechanik, mit den Gebieten und so, das gibt so eine schöne Machtdynamik, wenn du Multiplayer spielst. Ich glaube nicht, dass es ein krasses, kompetitives Multiplayer-Spiel werden wird. Das will es aber auch nicht. Es hat Atmosphäre, es hat genau das richtige Maß an Casual und mit drei anderen Freunden die ganze Nacht das Spiel, ich glaube, das wäre genau richtig gewesen. Aber es ist nur mein erstes Bauchgefühl. Wie geht es euch da? Du sprichst direkt natürlich, glaube ich, die größte Herausforderung für das Spiel an. Nicht ist es ein guter Zeitpunkt für ein Game of Thrones Spiel, so ist es noch ein guter Zeitpunkt für ATS. Weil es vielen so geht, ja, vor 20 Jahren auf den LAN-Partys, da haben wir das viel gezockt. Aber heute zocke ich... Neverness to Everness oder was auch immer. Siehst du das so? Weil ich habe schon das Gefühl, also jedes Mal, wenn man auf Schlacht um Mittelerde kommt, dass Leute immer gesagt haben, boah, sowas wieder, sowas möchte ich wieder spielen. Ich möchte Schlacht um Mittelerde, dass es zurückkommt, weil man es ja auch aktuell nirgendwo spielen kann. Und jetzt haben wir kein Schlacht um Mittelerde. Inoffiziell schon. Ja. Aber es gibt keine offizielle käufliche Version. Genau. Und ja, also Schlacht um Mittelerde konkret ist tatsächlich eins von diesen ATS-Namen, der immer noch was gewirkt bei den Leuten. Und das sehen wir auch immer wieder bei GameStar auf meinem Kanal. Sonst was, wenn du auch wieder ein Rückblicksvideo machst oder sowas, das knallt immer richtig rein. Die Leute sind so am Start dafür. Das ist tatsächlich noch der Fall. Aber das ist halt die Nostalgie. Du sprichst ja gerade an. Wir haben Game of Thrones Nostalgie, wir haben RTS Nostalgie. Ich finde, man hat da drin LAN-Party-Nostalgie. Aber die Wahrheit ist ja auch, meine letzten drei LAN-Partys bestanden daraus, und das ist lange her, dass ich drei Uhr nachts mit dem Kopf auf der Tastatur eingeschlafen bin. Und das war dann der Punkt, wo ich festgestellt habe, vielleicht bin ich zu alt dafür und es gibt das Internet. Ich würde es mir wünschen, aber ob das jetzt passieren wird? Wie ist denn da deine Einschätzung, Fabiano? So als Strategieexperte auch von Gamestar, würdest du sagen, es ist noch der richtige Zeitpunkt für dieses Spiel? Auch hier wieder, jetzt wieder ein bisschen mehr als vor ein paar Jahren, weil Echtzeitstrategie war mal toter, als es jetzt ist. Also sie kam so, nach Age of Empires 4 kam es ja so ein bisschen wieder, Dawn of War kommt jetzt auch wieder. Also RTS ist wieder ein bisschen mehr am Umtreten, als es vor ein paar Jahren noch der Fall war, das ist zumindest schön. Mein Problem ist eher, dass ich schon bei der Ankündigung mich ein bisschen gefragt habe, ob ein Echtzeitstrategiespiel initial das beste Strategiegenre ist, das man sich für ein Game of Thrones Spiel wünschen kann. Für Herr der Ringe schon und für viele andere Sachen auch. Aber für Game of Thrones im Speziellen war ich kein riesiger Fan davon, dass sie da so ein klassisches, Oldschool-RTS draus machen, weil ich bei Game of Thrones andere Sachen spannender finde als Schlachten und dazu kommt, das ist für uns anders als Der Herr der Ringe. Noch viel, viel mehr Low-Fantasy ist und viel, viel weniger Varianz an Magie und Fähigkeiten in den einzelnen Fraktionen stecken. Und das merkt man im Spiel tatsächlich auch, vor allem am Anfang, finde ich, merkt man halt da den Unterschied zu einem Schlacht um Mittelerde, wo selbst ein Aragorn eine kleine Armee der Toten beschwören kann und hast halt hier einen Tywin Lannister, der halt seine Truppen bufft. Deswegen war ich so ein bisschen in der Defensive, ob RTS das beste Genre für Game of Thrones ist, weil es gibt glaube ich andere Kandidaten, so Richtung Crusader Kings, wo es ja eine sehr beliebte Mod gibt, ist glaube ich sehr natürlich für das, was Fans von Game of Thrones erwarten. Sowas hätte ich mir persönlich noch vor einem RTS gewünscht aber besser als nichts, weil als Game of Thrones Fan kann man, was Spiele angeht, nicht picky sein Ja, also ich verstehe warum, weil vor allem ja Intrige, Diplomatie, das sind Themen, die für Game of Thrones sehr, sehr wichtig sind. Jetzt muss man dazu sagen, wir haben bisher ja nur den Skirmish-Mode gespielt. Wir haben ja noch gar keine Ahnung, wie es dann wirklich in der Kampagne ist, wie sich Star spielt oder was heißt keine Ahnung, wir haben ein bisschen mit den Dests reden können und Fragen stellen können, aber letztendlich, hörte sich das schon auch so an, als wollten sie ja da auch noch Diplomatie und auch Intrigenspiel etwas mehr mit einbringen. In welchem Ausmaß das dann ist, werden wir sehen. Aber sag dir auch, also Maurice, wie stehst du dazu, würdest du auch sagen, eine andere Art von Strategiespiel hätte Game of Thrones besser gestanden? Wahrscheinlich schon. Ich finde halt trotzdem, es ist trotzdem noch eine coole Fantasy-Welt, in der es epische Schlachten gab. Also ich finde, ich freue mich auch sehr über ein RTS in der Welt, aber es ist richtig, dass, diese Kernebene von Game of Thrones in dem normalen Skirmish-Gameplay wirklich komplett fehlt und dass die Sandbox-Kampagne gut sein muss, um das noch mit einzufangen. Es gibt einen Screenshot, wo man tatsächlich so ein bisschen irgendwie so ein Fenster sieht, links von der Karte mit Bannermen und Schemes, was so danach klingt. Ich habe so ein bisschen die Sorge, und das ist wirklich der einzige Aspekt, wo ich sagen würde, ich habe Sorge, dass Schlacht im Mittelerde das Vorbild ist, weil es ist sonst eins der besten Spiele aller Zeiten, aber dieser Ringkrieg-Weltkarten-Modus von Schlacht im Mittelerde war sehr banal. Und meine größte Sorge für das Spiel ist, wenn sie den als Vorbild nehmen und so ein bisschen ein, zwei Strategiekartenmechaniken noch einbauen, das wird nicht reichen. Da bräuchte es mehr. Damit man so das volle Game of Thrones-Erleben wirklich hat, weil Game of Thrones eben halt mehr eine Serie auch als ein Film ist. Herr der Ringe hat halt sehr auch mit diesen ikonischen Schlachtmomenten Filmgeschichte geschrieben und Game of Thrones mehr mit dem Dialog, wo Tywin seinem Sohn sagt, dass er nie Cast-A-Di-Rock erben wird. Ja, aber mit den Schlachten hat es ja auch Seriengeschichte geschrieben. Ja, aber nur Seriengeschichte, nicht Filmgeschichte. Aber ist das jetzt ein Downgrade in der Zeit, wo Leute mehr Serien streamen als Filme? Naja, aber wenn du, also ich meine, Battle of the Bastards ist für Serienmaßstäbe krass, aber legst neben den Länder und es ist eine Lächerlichkeit. Ja, ich finde das jetzt schwer zu vergleichen. Es ist, ich finde es sexier. Es ist schwer zu vergleichen. Aber Game of Thrones ist halt ein Abstand, erfolgreichste Serie aller Zeiten, egal ob es Viewership ist oder Geld, das dafür ausgegeben wurde, Merchandise, egal was es ist. Und Herr der Ringe ist nicht mal der größte Film aller Zeiten in all diesen Maßstäben. Und ich will damit nicht Herr der Ringe downgraden. Ich glaube nur, dass es eine sehr große Marke ist, die wie Fabiano richtig gesagt hat, jetzt erst langsam wiederkommt. Also es ist wirklich, um noch ganz kurz den Zeitpunkt aufzugreifen, viel besser hätten sie es nicht machen können. The Night of the Seven Kingdoms hat neun Emmy-Nominations oder so. Die zweite Staffel wird heiß erwartet in der Community. Die Viewership hat im Laufe der Staffel zugenommen, wie bei jeder Serie, die später viel größer wird. Das heißt, die zweite Staffel wird größer, die startet Anfang nächsten Jahres. Dieses Spiel ist voraussichtlich Anfang nächstes Jahr. Perfekter Zeitpunkt. House of the Dragon hat die dritte Staffel überraschend gesteamrolled. Weil die zweite Staffel lief sehr viel schlechter als die erste. Und alle dachten, okay, House of Dragons ist so gut wie tot. Und die dritte Staffel lief jetzt am besten von allen drei Staffeln. Also ganz langsam haben sich die Leute von Game of Thrones wieder erholt. Selbst du, ich weiß noch ganz genau, wie wir vor ein paar Jahren in der Küche bei der GameStar standen und du mir mit dem ähnlich ernsten Blick ins Auge gesagt hast, Das Ende von Game of Thrones hat mich gebrochen. Ich will nie wieder was damit zu tun haben. Vielleicht will ich es dir wieder anschauen. Dann war leider Night of the Seven Kingdoms viel zu gut. Und jetzt stell dir mal vor, Marco, wir kriegen dann doch noch nächstes Jahr Winds of Winter. Au. Ach so. Aber glaubst du, das kann ich mir nicht vorstellen? Mittlerweile glaube ich es, aber ich glaube es jedes Jahr. Ich glaube es jedes Jahr. Aber was soll ich machen? Es wird nie passieren. Es wäre für das Spiel natürlich absolut glorreichend. Die würden es feiern. Ich stimme natürlich übrigens zu, ich hatte jetzt wirklich nur auf die Schlachtdynamik, der Serie bezogen, wenn du sagst, was ist an Game of Thrones das geilste, sind nicht unbedingt die ATS-Schlachten. Bei Herr der Ringe werden sicher viele Fans sagen, was an Herr der Ringe das geilste, Theodians Ansturm auf den Pelennor-Feldern. Und deswegen ist vielleicht eben ATS nicht so geil. Ich weiß nicht, wer von euch das gesagt hat, ob es Fabiano war, einer von euch hatte den Gedanken, dass Dune Spice Wars ein überraschend gutes, eine überraschend gute Umsetzung von Game of Thrones wäre, weil das ist ein Dune 4X RTS, wo du mit vier Häusern auch noch den, den Senat irgendwie bespielen musst und die Handelsgilde und was weiß ich nicht alles. Hat dafür aber viel weniger RTS-Power. Und natürlich ist schon so, Game of Thrones, wie Marco sagt, hat auch seine spektakulären RTS-Momente. Und ich fand, das Spiel hat die schon auch cool gebracht. Also wenn du mal ins Late Game kommst und so ein paar unschuldige Starts rennen an durch dein Wildfire-Bombardment als Lannister und überall die grünen Explosionen, Denn, da sieht man schon so, ah ja, Game of Thrones kann schon auch gut vom Leder ziehen. Es ist nicht nur der kleine Rat, der coole Dialoge hat. Man muss jetzt auch dazu sagen, dir fehlt ja jetzt die dritte Staffel Hause zu Dragon, weil ich dich immer noch versuche zu überreden, wieder zurückzukommen. Gerade diese Staffel hat durch zwei Schlachten geglänzt, wobei die erste in Wirklichkeit eine Nacherzählung, ein Remake ist von Jagd auf Roter Oktober. Was schon mal ein cooler Vergleich ist. Also das ist schon so, wie man sich eine Schlacht in Star Trek eigentlich vorstellt. Und die letzte Folge, ich garantiere dir, wenn du die siehst, die letzte Folge der neuen Staffel, du bist der allererste, der sofort den Download-Button bei Stronghold nochmal ankriegt und das dann nochmal nachspielt, weil das ist wirklich. Es kitzelt nochmal andere Gefühle, selbst nach insgesamt elf Staffeln an dieser Welt und ich glaube wirklich, dass das Publikum langsam wieder hinkommt. Ob es das Spiel dann ist, weiß ich nicht, weil ich sehe mich nicht auf einer Landparty gerade. Also das ist das Einzige. Ich würde so gerne in der Zeit zurückreisen und mit meinen Freunden spielen. Und das fehlt mir gar nicht. Aber wie geht es euch, nachdem ihr es jetzt gespielt habt? Was war euer Gefühl? Wir haben jetzt über Erwartungen geredet. Was ist jetzt eure Erfahrung? Also ich fand, ehrlicherweise, ich war am Anfang ein bisschen auch skeptisch, also ich hatte mich darauf gefreut, dann habe ich die ersten zwei Runden gespielt und war erstmal so, ja okay, da bin ich aber auch, ich habe den Gegner relativ schnell fertig gemacht, weil es hieß, wir sollen es im Easy-Mode spielen und der Easy-Mode war sehr, sehr, sehr easy. Ja, aber super, wenn du vorher die Präsentation nicht durchgelesen hast, wie ich, wie das Spiel funktioniert, dann hast du da gesessen, okay, das ist Influence und das ist das, also dafür war es wieder okay, Entschuldigung. Dafür war es okay, das stimmt, aber trotzdem hatte ich schon das Gefühl, also wenn du, bisschen Erfahrung mit RTS hast, dann bist du da sehr schnell reingekommen und hast dann auch die KI sehr schnell verstanden. Die KI war sehr vorhersehbar und dadurch war es dann, bin ich gar nicht in das Endspiel wirklich reingekommen, wo es dann interessant wird. Weil am Anfang, also ja klar, auch da, wir konnten nur Stark und Lannisters spielen. Ich habe mit den Starks angefangen erstmal, weil ich mir dachte, wenn ich die Auswahl habe, spiele ich erstmal die Starks. Sorry, Fabiano. Und habe dann überhaupt nicht. Ich konnte noch, glaube ich, ein Wildlingslager bauen und dann war es auch schon vorbei. Und dann erst im Laufe des Spiels, als ich dann halt mal auf mittlere Schwierigkeit gestellt habe, habe ich dann gemerkt, ah okay, wenn du ins Endgame kommst und dann wirklich Riesen bauen kannst, dann auch die Nachtwache, also du kannst dann einen Pakt schließen, damit du sowohl Wildlinge als auch Nachtwache spielen kannst und das dann verbindest, dann wird es episch, dann wird es richtig gut. Also auch davor, fand ich, gab es schon einige Einheiten, die Spaß gemacht haben, vor allem berittene Einheiten machen, finde ich Spaß, weil sie halt die Gegner zurückwerfen. Weil die Wölfe dazugehören. Die Diabolves gehören zur Reiterei. Wie cool war das denn? Also weil man packt Wölfe aus meinem Stable rausgehoben ist. Und ich habe erst relativ spät verstanden, dass man über die Gebäude dann auch den Pfad breitet, wie man diese Partei ausbauen möchte. Klar, Sarks und Lannisters, aber beide hatten, glaube ich, nochmal drei Zweige ungefähr, die sie gehen konnten. Ob du den Fokus eher auf die Nachtwache legst oder auf das Free Folk, Ich glaube, es sind zwei. Bei den Lannisters sind es auch zwei, aber du hast nochmal Unterkategorien in den Söldnern, die du zum Beispiel hast und sowas. Und das ist so eine kleine Varianz, vor allem, weil du wählst es ja nicht vorher aus, wie du eine Partei auswählst, sondern du schaust, wie die Schlacht sich entwickelt. Aber das ist halt gegen einen Bot schwer nachzuvollziehen, wie es wirklich gegen Menschen wäre. Das Einzige, was mir aufgefallen ist, ich habe ja Schlacht um Mittel Erde 2 tatsächlich nie gespielt, durch dieses Dominating, dieses Erobern der Gebiete, dass du mit drei... Mit drei eroberten Gebieten würdest du gewinnen nach zwei Minuten, wenn du es hältst. Ich glaube, zwei Minuten ungefähr. Ich stelle mir das in der Multiplayer-Partie fantastisch vor. Weil du musst normalerweise bei solchen Spielen, auch gerade deswegen macht das Spaß bei LAN-Partys, wenn sich Leute absprechen. So, okay, der ist gerade am Gewinnen, wir stürzen uns jetzt auf ihn. Das ist automatisch so. Jemand hat diese drei Gebiete, weil ich glaube, alle anderen drei Gegner zu besiegen, ist relativ schwer. Du konzentrierst dich lieber darauf, drei zusätzliche Gebiete zu erobern. Aber das sieht ja jeder. Und dann hast du zwei Minuten Zeit, dich dieser Angriffe der Gegner zu erwehren, der anderen drei, die sich automatisch aufgestürzen, wovon aber einer vielleicht denkt, na gut, die anderen zwei sind ja schon, dann kann ich ja selber die anderen Gebiete. Ich glaube tatsächlich, wenn man so sagt, in einem Vierspieler-Multiplayer-Match könnte sich auf einer Meta-Ebene sehr viel Game of Thrones entwickeln, obwohl es gar keine direkte Spielmechanik ist, von wegen Diplomatie-Mechanik hier. Aber wir sehen, oh, die Lannisters, die haben jetzt schon zwei von drei Gebieten, die sie brauchen, um den Sieg-Countdown zu starten. Dann sollten vielleicht hier die Star-Action, die Targaryens doch mal gemeinsame Sache machen. Und derweil achtet niemand drauf, dass der Nachtkönig seinen Frostboden immer weiter verbreitet. Ach, das stelle ich mir gut vor. Darauf habe ich richtig gehört. Du merkst, das Storytelling schreibt sich doch von selber. Er sitzt schon da, er plant schon den Stream mit Hanno. Ich sehe das doch gerade. Das Storytelling ist da ja schon drin. Du musst nichts groß dazu machen. Selbst wenn zwei Leute Starks spielen, die einen haben sich halt mehr auf Free Folk und die anderen mehr auf die Nachtwache konzentriert. Und dann ist es selbst auf dem Schlachtfeld siehst du den Unterschied anhand der Einheiten. Also das stelle ich mir schon richtig cool vor. Ich muss da nur mal reinkommen. Ja, ich hatte auch tatsächlich sogar, ich hatte auch am Anfang war ich so ein bisschen so, ah, ist so ein bisschen, etwas basic als RTS, aber ich habe dann schon gemerkt. Es steckt auch mehr in den Details drin, als man zuerst denkt, weil es fühlt sich erst mal sehr klassisch an, aber dann merkst du, oh, es gibt ja ein Moralsystem, was für ein ATS von dieser Skala, so diese sehr klassische Age of Empires, Schlacht und Mittelerde Skala, relativ ungewöhnlich ist. Dass du wirklich Flankenboni, Moralsystem, Kavallerie macht einen Unterschied, ob die von vorne oder von hinten in den Feind reinprescht. Das gab es zum Teil. Immer wie so Schlacht und Mittler, der hatte ein bisschen was davon mit den Reitern. Dawn of War hatte Deckungsfeuer und so weiter und so fort. Aber das hat so ein bisschen so einen Hauch Total War, aber in einem klassischen RTS. Und das hat tatsächlich dann auch, finde ich, schon sehr viel Spaß gemacht. Wirklich nur mit, ich habe einen Trupp Lanzenträger und Reiter, der andere hat einen. Und wer gewinnt, ist nicht, wer die besseren Stats hat, sondern wer die besser manövriert. Und ich mochte auch die Entwicklung, die du hast, dass bei Game of Thrones ja auch als Serie und Buch so funktioniert. Es fängt an und du erkennst den Unterschied zum normalen Mittelalter so gut wie gar nicht. Und dann entfaltet sich halt die Geschichte. Und am Ende vom ersten Buch, jetzt gibt es Drachen. Okay, die Geschichte ändert sich jetzt. Aber es fängt sehr an mit zwei Adelshäuser. York und Lancaster. Man kennt es. Das, finde ich, spiegelt das Spiel tatsächlich ziemlich gut wieder sogar, dieses Gefühl, dass es immer weiter eskaliert und am Ende bomben halt die Lannisters Wild mit Wildfire rum, während die Starks mit ihrer nördlichen Allianz mit Riesen- und Mammutreitern anmarschieren. Gut, das ist so historisch, hat bis nicht aufeinander getroffen, in Westeros wirklich. Aber es hätte ja. Es hätte, genau. Es hätte wirklich gewesen. Aber das darf ja, finde ich, ein ATS auch. Also diese Art von Unsinn, weil sonst Schlacht und Mittlerer, da konntest du auch natürlich Isengard gegen Gondor kämpfen. Das muss ja gehen. Das wäre ja sonst spielmechanisch Unsinn. Wenn dann, nein, nein, immer wenn du Isengard hast, muss der Gegner Rohan sein. Ja, Watsch. Was ich relativ schön fand an dem Spiel, sind diese kleinen Kichermomente, die man hat. Da merkt man, oh, das ist eine schöne Idee. Also so wie mit den Direwolves zum Beispiel. Du baust den Stable, du denkst an nichts Böses, auf einmal können da Wolfe rauskommen. Okay, ich will mehr, ich will mehr. Ah, ich hab Jon Snow gebaut. Ich kann seinen Direwolf-Owner dazu holen als levelbaren Held. Perfekt. Und ich gucke sogar so ein bisschen automatisch, wie ich das loremäßig zusammen packe. Die Infanterie mit Jon Snow und seinem Wolf. Und dann ist eben Rob Stark, der mit der Cavallery und so. Das sind so die kleinen Sachen, die mich einfach mit Freude erfüllen. Und als ich Lannisters gespielt habe, dass ich einfach im Stadtzentrum, ich nenne es jetzt mal Stadtzentrum, aber ich nicht mehr weiß, wie es heißt, den Button entdeckt habe, oh, Die Lannisters können Influence, die eine Ressource, tauschen mit Gold. Ja. Und sie können sogar ins Minus gehen. Sie können Schulden machen. Sie können Schulden machen. Es sind so die kleinen Spielmechanischen Ideen, auf die ich jetzt gar nicht so direkt gekommen wäre, die sich sofort als natürlich in dieser Welt erschließen. Und natürlich ist es so bei den Lannisters. Und natürlich ist bei den Lannisters die Kavallerie nicht so der Fokus, sondern mehr die schwere Infanterie. Weil die hatten ja schon immer diese beeindruckenden Rüstungen, während die Nordmänner immer so aussehen, als hätte man sie gerade zu Hause rausgezogen vom Kamin weg. Dann ist das halt so. Also das gibt so dieses schöne Ungleichgewicht in den Fähigkeiten, das die Serie auch hat im Detail wieder. Ja, so war es bei mir auch. Das Spiel hat mir dann am meisten Spaß gemacht, als ich gesehen habe, dass die Fraktionen eben doch unterschiedlich sind. Gerade dieses Hin- und Hertauschen von Gold und Einfluss bei den Lannisters. Ich fand das als Mechanik super. Also mir haben die Lannisters mehr Spaß gemacht als die Starks. Wer hätte es gedacht? Nicht nur, weil ich sie als Faktionssupporter, sondern auch spielmechanisch, was ich nicht gedacht hätte vorher, weil ich dachte, uh, die Starks sind ja die mit den Riesen und die die Wahl haben, mache ich jetzt mehr die Wildlinge oder gehe ich eher auf die Nachtwache? Aber ich fand dann, vor allem im Endgame war das gar nicht mehr so relevant, dadurch die nördliche Allianz kommt halt. Und dann hast du beides. Da war mir irgendwie die Besonderheit in der Spielmechanik gar nicht langfristig ausreichend genug. Und bei den Lannisters hattest du halt die ganze Zeit, das ganze Spiel über immer diesen Vorteil, ich kann Einfluss in Gold umtauschen. Ich habe irgendwie nie einen Ressourcenengpass. Ich habe das Gefühl, ich habe wirklich eine wirtschaftliche Obermacht. Ich habe auch die Minen, die generell mehr Gold generieren, als es die Windmüll machen von den Starks. Und da habe ich dann sofort gemerkt, ja, das macht mir Spaß. Ich sehe hier die Strategie, die sich die Entwickler ausgedacht haben. Die passt sehr gut zu der Fraktion von den Lannisters. Und auch wenn wir den Nachtkönig und die Targaryens noch nicht gespielt haben, wir hatten ja die Chance, mit den Entwicklern ein bisschen darüber zu reden. Und auch das klang sehr cool, was diese Fraktion anbelangt, die wir jetzt noch gar nicht sehen konnten. Zum Beispiel bei den Targaryens hatten sie ja gemeint, ist der Trade-off so ein bisschen, Du kannst sehr früh über Rushs Dominanz ausstrahlen als Targaryen, weil du eine Aki-Reiter hast. Das ist halt eine Horde an Reitern, die kannst du den Leuten entgegenschicken. Aber du weißt auch, je länger das Spiel dauert, irgendwann habe ich meinen Drachen. Und der Drache ist halt eine Macht auf dem Schlachtfeld. Und dann ist die Bollons so ein bisschen bei den Targaryens. Okay, entweder ich versuche meinen Gegner schnell mit den Dos Raki zu überrennen. Oder ich mache das Long Game und pokere darauf, ihn mit den Drachen irgendwann klarzumachen. Aber auch die Drachen sollen ja nicht übermächtig sein, also die Starks haben als Konter für die Drachen Riesen mit Fall und Bogen. Und die Lannisters auf jeden Fall natürlich ihre Skorpione, also diese riesigen, Drachentöter-Ballisten, die man vor allem auf Schiffen niemals kommen sieht. Und das finde ich cool. Und der Nachtkönig auf der anderen Seite, der, hast du schon gesagt, Maurice, der breitet so den ewigen Winter halt aus und überzieht die Map nach und nach. Das heißt, erst mehr eine langsame Repraktion, die nach und nach erst so richtig in Gang kommen. Und Winter is coming. Es dauert ein bisschen, bis der Nachtkönig kommt. Und sie assimiliert die Gegner, oder? Ja, du kannst vor allem auch Helden wieder auferstehen lassen. Über Helden, gerade über Jon Snow. Das ist doch perfekt. Das ist großartig. Also da steckt viel Cooles drin. Ich habe tatsächlich ein... Ah, ein Gespür. Oh ja. Ich habe tatsächlich ein Grundproblem aber gehabt, das du auch angesprochen hast. Ich fand die Matches teilweise ein bisschen zu schnell, dass diese Besonderheiten wirklich sehr zum Tragen gekommen sind. Ich glaube, das war auch dem geschuldet, dass wir 1v1 gespielt haben nur und auch gegen eine noch wohl in Arbeit befindliche, aber wie ihr alle gesagt habt, so recht berechenbare KI. Dieser Dominance-Timer zum Beispiel mit den drei Minuten, das Spiel, wenn du dann gegen einen kompetenten Gegner spielst, der dir immer wieder die Gebiete abjagt, könnte genau das passieren, was Marco sagt und die Matches können vielleicht sogar richtig lang gehen, weil man immer wieder hin und her kämpft. Gegen eine KI, wo du aber genau siehst, oh, die hat immer am gleichen Punkt angegriffen. Ich hoffe wirklich, das ändern sie noch. Sobald du diesen drei Minuten-Timer hattest, war der durch und zum Vergleich bei Age of Empires 4 dauert dieser Timer zehn Minuten. Also da gehen die Matches ziemlich flott. Und das fand ich tatsächlich ein bisschen schade, weil du eben gar nicht so viel davon hattest. So war das nicht eine längere Spielphase, wo du wirklich mit Wildfire rumgespielt hast zum Beispiel. Oder wo wirklich mehrfach fette Armeen der nördlichen Allianz eben auf eine volle Lannister-Armee getroffen sind. Die Entwickler haben das aber auch selber gesagt, dass sie das Spiel noch einen Tick zu flott finden gerade. Sowohl langfristig als auch was das Moment-to-Moment-Gameplay angeht. Weil da war es auch so, dass teilweise... Das will ja auch ein klassisches ATS sein, da geht es ja auch um Reaktionen. Es ist halt kein Total War mit Pausefunktion. Aber es war schon teilweise so, wenn so eine Late-Game-Kavallerie, wenn du die einmal kurz nicht siehst, die flügt so schnell durch eine Armee durch, dass du gar nicht klicken kannst auf deine Lanzenträger. Oh Gott, geht mal hier hin. Plus die Kamera, vielleicht ein bisschen nah dran. Also ich hätte mir tatsächlich ab und an noch gern so, eben nicht viel, also es will kein Total War sein. Es will mehr Schlacht im Mittelerde, Age of Empires sein. Aber so, dass du so diese, wie so ein, zwei Sekündchen mehr hast, um deine Manöver noch einen Tick besser zu planen, weil die Spielmechaniken da extrem viel hergeben. Also viel mehr sogar als in vielen anderen ATS. Und bei Helden auch drauf. Die Helden, genau. Es gibt auch wirklich so Sachen wie, klar, man hat Speerträger, Lanzen, Lanzen, Träger gegen Reiter, aber die verlieren ihre Ansturmresistenz, wenn ihre Moral gebrochen ist. Aber ich hatte das Gefühl, wenn ihre Moral gebrochen ist, sind sie teilweise auch so schnell schon tot, dass ich gar nicht mehr wirklich, und jetzt meine Reiter rein. Und diesen Moment extra hätte ich gerne noch. Verstehe ich. Wie findet ihr, war das Balancing zwischen den verschiedenen. Gruppen, die man bauen konnte? Weil ich hatte schon das Gefühl, vor allem bei den Starks, du hast halt irgendwann einfach hauptsächlich nur noch Reiterei gebaut, weil du damit am weitesten gekommen bist mit der Kavallerie. Finde ich schwierig zu sagen in der kurzen Zeit, auch gerade weil die KI so vorhersehbar war und so, Bei einem ATS ist es ja schon auch immer Teil der Strategie, sich irgendwann zu sagen, welche Einheitentypen will ich eigentlich am stärksten unterstützen. Das ist ja Teil der Taktik von einem ATS, dass man versucht, sich auf einen bestimmten Einheitenfokus festzulegen und den dann irgendwie zur Gänze auszunutzen und dann halt auch mal den Fokus zu wechseln, wenn man merkt, okay, mein Gegner spielt jetzt eher, auf Riesen oder spielt eher auf Wildlinge, okay, dann versuche ich das jetzt zu kontern mit Speerträgern, oder Wölfen oder was weiß ich. Also ich glaube, dafür muss man noch mehr von dem Spiel sehen, um gut sagen zu können, was jetzt die okay Strats sind und was nicht. Auf jeden Fall macht es mir Spaß, da ein bisschen herum zu experimentieren und zu sehen, was so passiert. Ich glaube, ich meine, Riesen fühlen sich schon sehr stark an, muss man sagen. Wenn es ja halt mit Mammuts ankommen, den Moment hatte ich dann bei den Lennestars weniger, da ich dachte, jetzt flüge ich da durch, auch wenn die Kammerdrehe stark ist und die Kingsguard, ich denke es auch, die können ja eine Einheit Kingsguard ausbilden. Eine Einheit sieben Mann, das fand ich auch sehr cool. Wenn du halt deinen Pyropranziker teilst, die Barco erwähnst, nur denkst du, ah, das ist ja nett. Netter Gedanke. Bei den Lennestars fand ich vor allem die Sprengefallen aber lustig und ich war echt immer versucht, meine Scepter damit zu bestücken. Ich fand es auch geil, wenn du deine Armee geheilt hast. Also der Lebensbalken koppelt sich ja an die Anzahl der Einheiten, die in diesem kleinen Trupp drin sind. Das heißt, es kommen neue Trupps dazu und es kostet sich einfach Gold. Wenn du deine Einheiten heilen willst, kannst du es machen, aber es kostet sich Gold. Das ist natürlich bei Lannisters ein bisschen verzeihbarer als bei den Sarks. Aber es sind so diese Details, dass ich dann, obwohl es ein schnelles RTS ist, sich schon angefühlt hat als wie, ich muss halt schon Wie soll ich sagen? Ich muss schon gucken, wie ich meine Dominanz über die Karte hinaus ausbaue. Nicht nur wegen diesen Feldern, aber diese Felder haben halt diese Outposts, die deine Einheiten heilen. Und dadurch ist es auch ein bisschen statischer, als es normales ATS ist. Das stimmt. Du hattest schon gesagt, Fabiano, dass einige der Helden, also zum Beispiel ein Tywin, der fühlt sich jetzt noch nicht so mächtig an, wie wir das von Helden von Schlacht um Mittelerde kennen. Wie fandet ihr denn die anderen Helden, die wir bisher haben? Also wir haben schon gesagt, wir haben Jon Snow, wir haben Ghost, wir haben Robb Stark und Grey Wind auf der einen Seite und auf der anderen Seite Tywin und Jaime Lannister. Da an der Stelle Jaime nur noch mit einer Hand, weil er sonst zu stark wäre? Können wir ganz kurz erwähnen, dass wir eine Teams-Chatgruppe hatten, als die, die es spielen durften. Und die war dazu da, um Stärken und Schwächen und Tipps und Fragen reinzuposten. Und der mit Abstand längste Teil dieses Chatverlaufs, ich würde sagen 80 Prozent dieses Chatverlaufs, sind die groß angelegte Diskussion, ob Jamie Lannister der beste Schwertkämpfer in Westeros je war oder ist. Ja. War sehr ausführlich. War sehr ausführlich. Ich hatte eine klar richtige und eine klar falsche Antwort auf die Frage. Wir sind ein bisschen weiter, als wir zum Chat waren, weil ihr habt euch gegen mich verschworen. Egal. Was soll das denn jetzt heilen? Wir würden uns das nie gegen dich verschwören, Marco. Es gab keine Allianz, es gab keinen zweiten Chat, in dem wir uns saufen. Wir sind in den Rosengarten spazieren gegangen und dann haben wir den Unterkang des Marco Riesch hier. Wie ein South Park. Aber wir sind schon so verblieben, dass es auch schon Unterschiede zwischen Buch und Serie gibt und hat über unterschiedliche Figuren in Wirklichkeit diskutiert. War sehr ausführlich. Es war sehr ausführlich. Jamie Lannister war der Common Ground, wollte ich nur sagen. Jamie Lannister war der Common Ground. Aber fandet ihr jetzt die Helden, so wie sie waren, abgesehen von Tywin, sonst gut umgesetzt? Hat es sich genug nach diesen Charakteren angefühlt für euch? Also ich finde... Um mal etwas Positivem einzusteigen, jeder Held, so wie er angelegt ist, ist sehr clever an der Vorlage ausgerichtet und fühlt sich in seinen Fähigkeiten sinnvoll an. Dass ein Tywin hinten steht und Einheiten-Buff ergibt komplett Sinn. Dass ein Jon Snow bei der Infanterie vorne an der Front kämpft ergibt komplett Sinn. Dass ein Jamin Lannister ein Heldikiller ist, der vor allem darauf ausblickt, dass im einstigen einzelnen anderen Helden klar zu machen, ergibt auch komplett Sinn. Bei Rob, ja, der hat, glaube ich, hauptsächlich so Debuffs gehabt, um halt seine Hinterhaltsstrategien irgendwie darzustellen. Also es hat alles Sinn ergeben, aber hat halt nicht diesen flashy Effekt, wenn man versucht, einen Helden großen Zähne zu setzen. Also sie sind halt kein Gandalf, der Leute mit einer Schockwelle 10 Meter weit ballert. Sie sind auch kein Aragorn, der eine untote Armee beschwört oder halt im Alleingang 500 Orks platt macht. Das sind sie halt nicht. Und ich finde, sie hätten schon, gerade weil es ein ATS ist und gerade weil ich schon darüber geredet habe, dass da auch Quatsch passieren darf in so einem ATS, der in der Vorlage vielleicht undenkbar wäre, hätten sie für meinen Geschwack die Helden noch ein bisschen kreativer, ähm, ja, mit Fähigkeiten ausstatten können, die sich spielerisch Gehaltmolle anfühlen. Also ich hätte zum Beispiel cool, wenn Tywin auch einfach Teile der Map aufdecken könnte, durch ein Spionagenetzwerk oder so etwas. Oder das halt, ich fand's auch gar nicht so cool, dass Ghost und Grey Wind eigene Helden waren, weil ich fand vor allem, Grey Wind ist so mit Rob verbandelt, auch spielmechanisch, die sollen immer zusammen sein, weil ich mich gefragt habe, warum macht die überhaupt einen eigenen Helden aus ihnen? Es wäre doch cooler gewesen, wenn der eine aktive Fähigkeit wäre, wenn ich den rufen kann und mich dann freue. Das ist jetzt die Fähigkeit von Robb Stark. Hast du ihn dann nicht zu Robb Stark gepackt? Das bringt ja auch als Kavallerie, deswegen hat es das Sinn ergeben. Klar, aber ich hätte es trotzdem cooler gefunden, da einfach noch mehr, weißt du, dann hätte ich halt ein Debuff-Fähigkeit weniger gehabt und dafür Grey Wind als Effekt. Dann hätte ich persönlich einfach cooler. Wie viel habt ihr auf die Helden gesetzt im Spiel? Also habt ihr sie viel genutzt oder habt ihr dann doch eher versucht, einfach schnell viele Einheiten zu bauen und damit durchzugehen. Man braucht sie schon, habe ich den Eindruck. Gerade am Anfang, wenn die KI dann kommt und du bist Lannister und sie kommen mit Jon Snow und du hast deinen Jaime noch nicht und du hast nur deine zwei normalen Lanzenträger-Trucks oder sowas, dann siehst du wenig Land. Die sind schon stark. Ich bin auch ein bisschen zwiegespalten. Ich finde, es ist ja so, dass Game of Thrones ein bisschen weniger ATS-Mechaniken für die Helden bietet als Herr der Ringe. Also ich bin sicher, es kommen noch ein paar. Danny auf dem Drachen oder der Dachkönig, die können dann weit auch mehr auffällige Sachen, aber es ist halt nicht ganz so, dass du halt die Gefährten hast, wo irgendwie jeder Typ auf seine Weise, wo du fünf Filmmomente hast, die eine krasse Fähigkeit wären, weil es eben Helden sind, die auch sehr durch ihre Dialoge und Persönlichkeit vor allem besonders sind. Ich fand es aber dann tatsächlich nicht immer optimal, dass sie... Einige Fähigkeiten waren halt so sehr klassische ATS-Versatzstücke, die du schon fünfmal gesehen hast, die passend zugeordnet wurden, aber so Jamie, okay, der hat einen starken Angriff, der viel Schaden macht und er hat eine Spottfähigkeit, die einen Feind auf dich zwingt. Das passt beides super zu ihm aber es ist halt wirklich okay, das kenne ich schon von 10 League of Legends Helden gefühlt und es waren immer wieder zwischendurch sind auch coolere Sachen drin zum Beispiel Jamie kann so einen Ring aus Wachen beschwören, wo du direkt die Szene wo er Eddard stellt im Kopf hast. Der er halt andere Helden festsetzen will, aber es ist nicht so dass jede Fähigkeit und ich finde bei Schlacht und Mittler der hat das tatsächlich hingekriegt, dass du eigentlich bei fast jeder Fähigkeit an irgendeinen coolen Moment von dieser Figur denkst. Und das haben sie bei manchen Fähigkeiten. Und manche sind auch ein bisschen so subtiler, wenn du darüber nachdenkst. Zum Beispiel Taiwin hat eine Fähigkeit, dass er gegnerischen Einheiten alle ihre Buffs wegnehmen kann, die Unterdrückung heißt. Und einen Schritt weiter gedacht, ah, er behandelt seine Feinde so, wie er seine Familie behandelt. Das ist, was er mit seinem Sohn macht. Ihm alles Positive wegnehmen. Das ist irgendwie cool. Das ist schon Du merkst den Gedanken dahinter, aber du könntest den Tywin aus dem Spiel auch nehmen und ihn in Warcraft, packen und ihn Human General nennen und du würdest jetzt nicht, Moment, das ist doch Tywin, du kannst nicht ganz so Aragorn aus Schlacht und Mittelerde in Warcraft nehmen, Moment, das ist ein Schwertkämpfer mit einem zweihändigen Schwert, der eine Armee aus grünen Geistern beschwört. Ach cool, Classic Fantasy sagt mir gar nichts. Wer könnte das sein? Aber die Helden, teilweise ginge das mit denen. Und das finde ich einerseits schade, aber andererseits... Ich bin mir auch nicht sicher, was wären denn bei Tywin die drei ikonischen RTS-Fähigkeiten? Ah, das ist mein Lieblings-Tywin-Moment. Gar nicht so leicht. Shit in gold. Aber eine Frage. Wenn ich das in richtig Erinnerung habe, fehlt da noch ein Lannister-Held, oder? Es fehlen sogar noch mehrere, glaube ich. Wir haben ja zwei noch enthüllt an der Pink-Show. Okay, das habe ich nicht gesehen. Arya Stark hatten wir enthüllt. Ah, habe ich ermutigt. Lass mich raten. Mountain? Ja. Stark, sehr gut. Und tatsächlich bei Arya haben sie wieder gezeigt, da haben sie schon coole Filmmomente, also Serienmomente umgesetzt, weil sie kann tatsächlich gegnerische Helden töten und dann ihre Gestalt annehmen und ihre Fähigkeiten. Das ist so cool. Ja, also das ist wieder richtig cool. Wie gut funktioniert das in einem ATS-Gefecht? Also, nehmen wir an, das ist jetzt ein reales Szenario, du hast den Mountain als Lannister und du schickst den da hin und der wird umgebracht und kriegst auch mit, dass der tot ist. Und du kriegst auch mit, dass du den nicht kontrollieren kannst. Aber es scheint wohl dann so zu sein, dass sie dann trotzdem einfach noch ein starker Kämpfer ist, weil sie dann die Fähigkeiten des Mountains auch hat. Ja gut, das kann sein. Das kann sein und wer weiß, vielleicht reagieren halt dann die Einheiten, deine Einheiten anders auf sie, wenn sie jetzt gerade die Form des Mountains einnimmt oder so. Dass sie halt einfach den Mountain erstmal nicht angreifen. Also wer weiß, ich bin da auch noch sehr gespannt, ehrlicherweise. Ich hatte die gleiche Frage, weil du kriegst das mit normalerweise. Du hast ja schon einen Überblick. Es ist jetzt nicht so, dass du die ganze Zeit irgendwie, oder zumindest mir ging es so, dass ich jetzt viel micro-managen musste und von einer Seite der Karte auf die andere gesprungen bin. Aber auch da ist es natürlich dann nochmal was anderes, wenn du halt nicht gegen diese KI spielst. Da könnte es durchaus sein, dass es dir auch mal entgeht und dann auf einmal. Entpuppt sich dein Charakter, bei dem du dachtest, dass es deiner ist. Irgendwie kann ich den nicht mehr steuern. Verdammt. Das ist anscheinend gar nicht mehr meiner. Es ist halt die Frage, ob da zum Beispiel, also die Helden kannst du ja nicht direkt wieder beschwören, es gibt dann einen Timer, der runter tickt. Denkt ihr, wenn Arya den Charakter einnimmt, dass dann der Timer schon wieder anfängt zu ticken? Weil dann würde es ja bedeuten, dass zwei Berge irgendwann dastehen könnten. Gute Frage. Also das wäre was, was mich jetzt noch interessieren würde. Weil ich finde, jetzt ist sie wieder, wenn der andere wieder da ist. Könnte ich mir auch vorstellen. Okay. Ist halt spekulativ. Aber eine Frage, befandet ihr das so inszenatorisch umgesetzt, die Helden? Ist aufgefallen, Jon Snow klang wie Jon Snow, aber es ist ja, glaube ich, ein Sprecher, der... Ja, es sind keine nicht die echten Städte. Nikolai Kostawaldau klingt halt gar nicht, also der neue Nikolai Kostawaldau und Jamie Landis, der klingt halt gar nicht wie er. Also, ja, ich finde, sie haben es weitgehend ziemlich okay hingekriegt. Also ich finde, bei vielen Helden hast du schon, wenn du nicht ganz genau hinhörst, die klingen schon grob danach. Aber, ja, es ist so schade, dass das nicht die Originalsprecher sind. Sie haben nur Charles Dance für den Trailer gehabt. Das ist der echte. Aber nicht im Spiel dann. Obwohl das schon cool ist. Der macht ja Videospieler, wie ihr wisst. Skyrim. So, das ist ja nichts Neues für ihn. Aber bei Jon Snow auch was er sagt. Er sagt, glaube ich, manchmal, wenn du irgendwo hinschickst, I know something. Ich finde die Lines gut gewählt. Also ehrlicherweise, das macht schon Spaß. Und es sind halt immer mal wieder so kleine Schmunzler, die das bei mir ausgelöst hat. Und ich finde auch allgemein, das ist was, was wir auch noch gar nicht gesagt haben, die beiden Seiten haben sehr, also du erkennst direkt, das sind Starks, das sind Lannisters. Du siehst auch bei den Standardeinheiten schon große Unterschiede. Und das finde ich sehr, sehr cool gemacht. Auch bei, also wie ihr vorhin schon gesagt habt, es gibt halt Mühlen für die Starks, wenn sie Gold farmen. Für die Lannisters gibt es Minen und die sehen auch komplett anders aus. Also das Design auch von den Gebäuden und so, Das hat mich sehr gefreut, dass es da schon eine hohe Varianz gibt. Ich freue mich halt jetzt noch darauf, mehr zu sehen, weil ich glaube, dass vor allem beim Nachtkönig da noch viel kommen kann, was nochmal ganz anders ist, weil wir beim Nachtkönig ja bisher noch nicht wissen, wie kommt der an Geld? Das war für ihn ja nie wichtig. Also wie machen sie das? Wie setzen sie das um? Wird sich das in irgendeiner Weise realistisch anfühlen? Ob der überhaupt Ressourcen hat. Also es kann ja sein, dass der sogar wie, oder zumindest nur eine, oder wie die Necrons in Dawn of War, dass der gar nicht so die ganz klassische Ökonomie hat und stattdessen irgendwie, Vorteile bekommt, je weiter sein Frostboden verbreitet ist oder sowas. Eine Prediction, ohne dass ich es weiß. Für die Influence war es bei den Starks der Wehrholzbaum. Bei den Lannisters war es so eine Statue vom Löwen. Ich wette, beim Nachtkönig ist es so ein Totenritual. Ich wollte gerade sagen, man hat sogar eins ja schon gesehen in einem. Ach, so hat man es gesehen. Aber wir wussten nicht, dass das ein Gebäude ist. Das war so ein... Eher so ein Marketing-Screenshot, wo sie so eine Patrouille der Nachtmache steht vor so einem Ritual. Man denkt direkt an die ersten Momente aus der Serie. Und ich hatte gerade, wie wir es gesprochen haben, den gleichen Gedanken wie du an. Das wird doch das Gebäude sein wahrscheinlich. Einfach alle Gebäude nur aus toten Körpern beim Nachtkönig. Bei Danny sind es an Kreuze genagelte Kinder oder so. Schön. Nein, das ist das Gegenteil. Aber es ist echt. Ja, nee, Sklavenhalter. Sklaven. Ja, ja. Sklavenhalter. Mit ihren Kindern. Das ist immer noch den Aristargaryens. Das ist moralisch fragwürdiger, als wir alle denken. Ihr habt sie alle falsch verstanden. Nur missverstandener Charakter. Okay, na gut. Was würdet ihr denn sagen, welche Heldin ihr euch noch wünschen würdet, auf jeden Fall für die Fraktionen, von denen wir jetzt bisher noch nicht wissen? Auf jeden Fall Jorah Mormont. Okay, ja. Ja, den würdest du jetzt... Ich bin relativ sicher, das wird wahrscheinlich, also aktuell hat jede Fraktion in der Demo, die wir gehabt haben, zwei Helden, wir wissen, es werden mindestens drei. Es gab immer so einen Standard-Kämpferhelden und einen Anführerhelden. Und ich bin sehr sicher, dass Mormont halt bei den Targaryens wahrscheinlich der, also der Jaime und Jon wird, der am Anfang ein bisschen kämpft. Mit Khal Drogo? Er ist ja schnell wieder weg gewesen. Ja, aber... Es ist eben nicht hier. Hier kann ja jeder Charakter, also glaubst du nicht, dass Khal Drogo, vor allem wenn die Dostraki so eine wichtige Rolle spielen, dass Khal Drogo nicht einer der Helden ist? Ja, gute Frage. Ich weiß nicht, wie viele sie haben werden. Sie hat halt viele, wo er gekämpft hat. Grey Worm kann auch gut sein. Weil dann eher als Jorah oder Khal Drogo? Eher Grey Worm, okay. Wie ist noch mal dieser blaubertige Typ aus den Büchern? Darion Aharis, ja. Oh, stimmt. Darion Aharis? Futtergast. Das muss schon Mormon sein, denke ich. Das ist immer noch, das war ja ihr, anfangs Vertrauter. Was ich mir ruhig noch schwer tue. Ramsey Bolton fehlt übrigens. Da kann er ja nirgends was machen. Aber die Boltons kannst du ja treffen. Die sind auf der Karte. Du kannst gegen die Campers gehen. Aber ich kann jetzt als Held. Wer weiß, wenn das Spiel sehr gut läuft, ob sie auch noch andere Häuser bringen werden. Dann könnte vielleicht Haus Bolton irgendwann noch seinen glorreichen Auftritt haben. Ich glaube nicht. Aber was ich am schwierigsten finde, ist, wie bringen sie Helden rein, die sich einfach nicht wirklich als ATS-Helden eignen. Also kannst du ein Haus Lannister ohne Cersei haben? Aber was macht denn eine Cersei in einem ATS? Halt ähnlich dann wie Tywin eigentlich eher befehligen und beeinflussen, aber das ist halt... In der Burg stehen. Steht da mit einem Glas Wein. Dinge in die Luft jagen. Ich stand schon einmal selbst für diese Herausforderung, als wir Schlacht um Mittelerde gemoddet haben und Denethor als Held halt einbringen wollten und auch so, was macht der denn? Wir haben dann wirklich eine Mechanik gemacht, dass Denethor ein Upgrade für deine Festung ist, wo die Festung den Balkon bekommen hat und Denethor dann stand, von dort Befehle auf die Karte verteilt hat, die unter anderem, deine Ritter, machen mehr Schaden, aber erleiden auch deutlich mehr Schaden, holt mal Osgiliath zurück. Also ich weiß nicht, ob man irgendwie Cersei so irgendwie umsetzen könnte oder sie ist einfach so eine Fähigkeit, die die Septe vermient, ich weiß es nicht. Oder das Icon ist ein grinsender Mund vor einem Weinglas oder sowas. Sie hatten ja gesagt, weil ich extra gefragt hatte, dass in Schlacht-Mittelerde gibt es ja noch diese Spezialfähigkeiten, die man einsetzen kann. Ich glaube, jede Fraktion, oder zumindest Gut und Böse, haben unterschiedliche Spezialfähigkeiten. Und ich hatte gefragt, ob es das auch gibt. Und sie meinten, sie wollen was in dieser Art ins Spiel noch einbauen. Und da haben sie gesagt, es soll auch so ein bisschen die politische Dimension abbilden. Und ich könnte mir vorstellen, dass über diese Spezialfähigkeiten bestimmte Helden, die jetzt nicht so viel Sinn ergeben, dass sie auf dem Schlachtfeld rumrennen, irgendeine Form der Möglichkeit bekommen, Einfluss auszutreten auf das Ja. An der Stelle, was wir noch gar nicht besprochen haben, wie findet ihr denn die Steuerung so, also wie fandet ihr, die Steuerung war sehr nativ, also für mich zumindest, mir ging es so, ich fand das relativ, man ist sehr schnell reingekommen, wenn man bereits einige, RTS gespielt hat und auch für Neulinge könnte ich mir vorstellen, dass das relativ einfach adaptierbar ist, weil man einfach nur sagt, okay, ich habe noch nicht viel Strategiespielerfahrung, aber ich habe Bock auf ein Game of Thrones Spiel. Wie seht ihr das? Ich fand es gut. Es gibt ja nicht so viel, was man falsch machen kann. Der einzige Punkt, der mir aufgefallen ist, dass wenn man eine Einheit mit Rechtsklick zieht, damit man halt ausrichten kann, in welche Richtung sie guckt. Das mag ich immer ganz gern, wenn es nie bei Total War ist, dass man so eine kleine Preview hat, wie die Formation eigentlich dann aussieht. Ich glaube, das gab es da nicht. So etwas würde ich mir halt... Interessanterweise haben wir das in manchen von den Entwicklertagebüchern gesehen, aber in unserer Demo war es nicht so. Vielleicht kommt das noch oder vielleicht war es mal geplant, hat nicht funktioniert. Ich fand auch, dass es sich relativ sehr intuitiv gesteuert hat, muss man auch dazu sagen, was sie sehr klar machen, sie wollen ein ATS sein, das dich nicht zu krass mit Micromanagement überfordert, zum Beispiel hast du eben die Truppen als Squads und nicht einzelne Einheiten und du hast nur Baumeister, aber die Gebäude sammeln automatisch. Ich fand witzigerweise manchmal... Hast du dann doch, okay, aber dann passt nicht ganz dazu, dass Jon Snow eine Fähigkeit hat, dass er für 10 Sekunden Flächenschaden macht, weil das ist ja Ultra-Micro-Management, dass du so genau gucken musst, das im richtigen Moment zu machen und Jaime eben einen einzelnen Hieb hat. Aber vielleicht ist auch bewusst so, dass das Micro-Management über die Helden kommen soll, die dadurch ein bisschen Fokus auch gewinnen, während die Armee ein bisschen mehr halt wie ein Befehlshaber gesteuert wird und du nicht 100 Arbeiter noch verwalten musst. Auch da war für mich ein bisschen die Frage wieder, okay, wie machen sie es mit der Time-to-Kill? Also gerade die Cavalry ist halt gerade schon sehr intensiv und das erfordert zwangsweise sehr viel Micromanagement. Aber wir wissen auch, RTS-Fans wollen zumindest einen gewissen Grad an Micromanagement und Intensivität, weil sonst spielst du diese Art von Spiel nicht. Bei Age of Empires 2, bei Turnieren, der mit der größte Jubel aus dem Publikum kommt, wenn jemand gerade im rechten Moment an einem Mangelschuss ausweicht oder damit trifft. Diese Momente, die will ja ein ATS-Fan auch. Der will nicht nur, dass du sagst, ja, wir haben es super gestreamlined, super einfach. Du musst eigentlich nur Rechtsklick auf den Gegner machen. Und das ist es zum Glück auch nicht. Es ist sehr taktisch, aber es will dir so ein bisschen diese, was ja der moderne Ansatz von ATS ist, den sie alle probieren, der bislang ehrlicherweise auch nicht den krassen Erfolg gebracht hat, aber dass man so dieses, ultraintensive Micromanagement an Zehnschronten ein bisschen reduziert. Ja, für wen würdet ihr denn jetzt sagen, ist dieses Spiel gemacht? Wen spricht das an, Marco? Wie schon gesagt, Nostalgiker und Game-of-Thrones-Fans, also ich glaube, das ist also, aber viel größer ist der Sweet-Spot nicht, aber das ist halt eine Gruppe, die da ist und die wieder zurückkommt, RTS kommt wieder zurück, Game-of-Thrones kommt wieder zurück. Aber ich würde es am liebsten Multiplayer spielen. Ich sehe mich das nicht Singleplayer spielen. Ich sehe mich das nicht in Skirmish-Matches gegen Bords spielen. Und das ist für mich die größte Hürde. Die allergrößte. Das ist für mich ein Multiplayer-Spiel, das bei Streamern toll funktionieren könnte, kann ich mir vorstellen. Das auf LAN-Party funktionieren würde. Aber wie funktioniert es zu Hause, wenn ich da alleine sitze und vielleicht über Internet dann spielen würde mit anderen Leuten? Krim? Das steht und fällt halt auch mit dieser Kampagne, die sie da noch haben. Vor allem bei mir. Also ich bin gar kein Multiplayer-Spieler. Ich mache es hier und da mal oder auf einer LAN-Party, wenn es mal vorkommt, schlachten wir, das spielen wir, da haben wir es heute sehr gerne. Aber das ist nicht mein Alltag. Also ich gehe nicht gerne in Multiplayer-Partien. Aber ich mag halt Total War, ich mag halt Kampagnen, die auch irgendwie kombiniert sind mit Echtzeitschlachten. Ich hoffe, dass es gut gemacht ist. Ich glaube noch nicht so wirklich daran. Selbst wenn es Intrigen gibt bei der Kampagne, ich sehe nicht, wie viel Intrigen du wirklich spinnen möchtest mit vier Fraktionen und eine davon ist der Nachtkönig. Also da sehe ich nicht so ganz die Dimensionen, die man erreichen kann, was verschiedene Allianzen und Verrat angeht. Aber ich hoffe, dass es vielleicht einigermaßen Spaß macht. In der Kampagne. Aber ich sehe jetzt auch nicht, dass das Game of Thrones Spiel mit seiner Spielmechanik ATS-Fans hinter dem Ofen hervorloppt, die Game of Thrones nicht mögen. Das ist halt das Spiel für die Game of Thrones Fans, die lange keins hatten, weil Game of Thrones einfach auf dem PC oder auf den Konsolen nicht besonders kompetent stattfindet meistens. Ja, auf jeden Fall. Also man kann, glaube ich, zusammenfassend sagen, wir sind alle schon eher positiv dem Spiel gegenüber eingestellt. Es gibt noch einiges, was man verbessern kann. Es sind noch einige Fragen, einfach offen. Wir haben halt erst zwei von vier Fraktionen gesehen. Wir wissen einfach noch nicht, vor allem dieser Fantasy-Aspekt fehlt halt bei den Fraktionen, die wir bisher gesehen haben, auch noch sehr, weil auch da kurz die Frage noch kam, ist es eher Bücher oder Serie? Bisher fühlt es sich mehr nach Serie an hauptsächlich. Ja, sehr stark. Ja, sehr stark. Aber ich glaube, dass auch da, wie gesagt, beim Nachtkönig und bei Targaryens durchaus noch mal mehr Möglichkeiten, also da sind einfach noch mehr magische Elemente und Fantasy-Elemente mit einzubringen. Darauf müssen wir einfach warten oder auf die Kampagne auch. Also das sind einfach, da sind noch ein paar Fragezeichen, die, finde ich, bis es rauskommt, geklärt werden müssen, damit wir dann abschließend auch wirklich sagen können. Das ist jetzt das nächste große RTS oder das ist einfach nur eine nette kleine Spielerei. Aber vielen Dank auf jeden Fall für eure Zeit. Schön, dass ihr da wart. Sehr gerne. Und wir werden euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten. Wenn wir neue Informationen zu War for Westeros haben, dann kriegt ihr sie natürlich bei uns zuallererst. Natürlich bei Maurice auf dem Kanal. Schaut da gerne vorbei. Fabiane, du hast auch schon was zu War for Westeros gemacht. Also auch da kriegt ihr nochmal mehr Infos. Wenn jetzt noch Fragen offen geblieben sind und wenn ihr mehr über Game of Thrones und die Welt dahinter wissen wollt, dann schaut unbedingt bei Nerdkultur. Ich versuch's. Ich will nur eine ganz kleine Sache noch sagen, weil wir nicht vorher abgewürgt werden. Ich hab's hier hinter den Kulissen angedeutet. Ich habe es unter den denkbar schlechtesten Umständen gespielt. Ich hatte wegen House of the Dragon, weil ich in meinem House of the Dragon Video saß, keine Zeit, dieses Spiel zu Hause zu spielen oder in der Arbeit. Und ich war im Urlaub bei meiner Familie, kein Spielerechner, schlechteste Internet der Welt. Ich habe bei einem Freund, der Starlink hat, damit überhaupt Internet hat in diesem Q-Cup, habe ich dieses Spiel auf den Rechner geladen und habe es unter Zeitdruck gespielt, wissend, dass ich nach einer Stunde Spielzeit in ein Interview muss mit Gary fucking Oldman. Und ich bin aus diesem Spiel raus. Da habe ich gedacht, fuck, ich will aber weiterspielen. Und muss jetzt mit Gary Oldman reden. Und das ist aber das Beste, wie man da rausgehen kann. Wie viel spiele ich in meinem Leben? Ich spiele gerade RTS, wo ich nach einer Viertelstunde weiß, das werde ich nie wieder spielen. Und Robiano und du, ihr müsst das Beruf nicht spielen. Ich kann ja wirklich sagen, fuck it, wieder nix mit meiner Lizenz. Aber da bin ich rausgegangen. Ich will das mit dem Freund, bei dem ich es gerade zu Hause gespielt habe, gerne spielen. Das soll gut. Ein sehr gutes Schlusswort. Damit Ballar Mogulis? Ballar du herz? Hört mich brüllen. Vielen Dank. Hört mich. Okay.