Das hohe Tribunal der Kartenanmaler hat sich versammelt, um über Paradox zu richten oder genauer gesagt über deren neu angekündigte Spiele. Afterworld, ein postapokalyptisches Grand-Strategy-Spiel und Lego Skylines, ein Städtebauspiel mit Lego. Uh, das wird spannend. Diese Kombination Postapokalypse und Lego, das kenne ich sonst nur, wenn der Paketbote das Treppenhaus nicht findet. Mein erster Gast wird mir sicherlich gleich einen flammenden Vortrag darüber halten, warum alles ohne Ritterrüstung ohnehin Schmutz ist. Herzlich willkommen, Maurice. Ja, das habe ich vorbereitet. Wir würden dir jetzt auch mehrere Stunden an die Bühne überlassen. Ja, sehr gut. Meine anderen beiden Gäste, für euch habe ich ebenfalls eloquente Vorstellungen vorbereitet. Aber ich habe gehört, ihr würdet euch lieber gegenseitig vorstellen. Also Ranger, ich erteile dir das Wort, um unseren anderen Gast vorzustellen. Ach so, ja. Meine werten Damen und Herren, heißen Sie herzlich willkommen. Einen der intrigantesten Menschen, die ich jemals kennenlernen durfte, in meiner gesamten Zeit als Content Creator. Jemand, der nach außen hin sehr wohlwollend wirkt, aber hinterrücks einen erdolchen kann. Meine Damen und Herren, krawall nicht, Steinwall meine ich. Vielen Dank für diese Ankündigung. Schaut mal, da gibt es sogar Applaus. Da gibt es, ja. Weil das Volk dich langsam durchschaut, Das hat ein paar Jahre gedauert. Ranger, ich finde es ziemlich langweilig, dass du jetzt Maurice Torki übernimmst. Aber egal. Ja, ich darf diesen guten Herrn vorstellen, der sich hinten selber, geoutet hat, als jemand, der keine Strategiespiele mehr spielt. Willkommen im Strategietalk. Ranger. Das ist die größte Lüge überhaupt. Das direkt zum Anfang. Ja, das stimmt aber schon. Wenn man sich sein Twitch-Profil anguckt, da sieht man schon sehr viel. Hallo, was ist das jetzt? Alle gegen Ranger? Können wir wieder zum Thema? Ich finde es eigentlich gerade ganz gut. Lass uns einfach diese Paradox-Thematik vergessen und ein bisschen weiter über euch reden. Ja, also es kommt mit dieser komische Sombeut-Geschichte, wo ständig, wenn man einschaltet, läuft irgendwas. Ich bin so krass, mega Hardcore-Run Nummer 584. Aber ich darf ihn in Schutz nehmen, ist ja nur eine Vorbereitung auf die Postapokalypse. Ja, das stimmt. Also damit schließt sich der Kreis ja wieder. Alles richtig gemacht im Endeffekt. Maurice, möchtest du deine ersten Worte direkt an Paradox richten? Wir sind ja hier quasi, wir reden ja nicht miteinander, sondern mit der Welt sozusagen. Also ich glaube, das teilen wir uns ja auch, weil wir drei haben doch jetzt eigentlich schon im GameStar-Podcast vor Ewigkeiten paradox ganz klar eine Roadmap definiert, was sie zu tun haben. Und hier hast du nicht eingehalten. Ja, und das nächste Grand-Pretary-Spiel von Ihnen, das offensichtlich fehlende Szenario Fantasy sein muss. Also Fantasy Stellaris, wir hatten es seit Jahren schon definiert und ich verstehe das jetzt eigentlich nicht ganz, warum Sie da nicht drauf hören. Ja. Deswegen sagen wir es jetzt einfach nochmal und hoffen, dass das nächste das dann wird. Achso, ich dachte, du meinst, dass sie es jetzt nochmal scrappen und einfach sagen, okay, waren versehen jetzt die Ankündigungen? Ja, oder so, oder so, ja. Steinbein, was sagst du? Also vielleicht nehmen wir nochmal die Leute mit. Wir reden über das neue, gestern, vorgestern angekündigte Afterworld. So ist es. Für viele, auch für mich, als ich es zum ersten Mal gehört habe, überraschend, dass es ein Post-Apokalypse-Szenario ist. Es wäre nicht mein erster Pick gewesen, muss ich zugeben. Auch ich hätte mir, mal so ein Fantasy Solaris gewünscht. Jetzt haben wir das. Vielleicht passt es aber eher zur Zeit. Oh, wow. Und je mehr ich mich damit beschäftige, umso interessanter finde ich das Konzept. Können wir gleich mal ein bisschen einsteigen. Als interessantesten Punkt, dass es, glaube ich, sehr anders ist als die anderen Grand-Strategie-Spiele. Es ist keine Globalstrategie. Wir haben nicht die ganze Welt, sondern wir haben nur Nordamerika. Und die ganze Skalierung ist viel näher dran. Das heißt, man startet, man krabbelt aus dem Shelter und startet mit kleinen Gruppen, man muss sich Nahrung besorgen. Das ist eine ganz andere, ja, sozusagen eine Lupe als bisher. Und gleichzeitig hat das Spiel wohl auch sehr viel... Soziale Gesellschaftskomponenten, Politik, man kann eine Utopie machen, man kann eine Dystopie machen. Das ermöglicht also wieder ganz viel Roleplay. Also ich bin gespannt. Ich freue mich eigentlich. Ja, es ist damit ja vielleicht doch endlich mal wieder ein Strategiespiel, das Survival Ranger spielen kann. Oh ja, richtig. Weil das ja im Grunde ein Grand-Strategy-Spiel ist, das erstmal so ein bisschen aufgebaut ist wie ein Survival-Spiel. Wie du sagst, deinen Stamm rausführen, erste Ressourcen sammeln. Man muss auch alles wieder neu lernen, so von wegen, man muss den Fluss entdecken, um Bewässerung zu erlernen, weil du einfach noch gar nichts kannst. Das heißt, das könnte dich vielleicht wieder abholen, oder? Das hat mich total abgeholt. Wobei im ersten Moment war es mehr so, kennt ihr das Gefühl, wenn ihr seht ein Spiel und ihr denkt, okay, das ist cool, aber es berührt euch nicht so, sondern ihr schaut einfach neutral da drauf und das war am Anfang bei mir. Je mehr ich dann aber mal über das Spiel nachgedacht habe, war es genau das, was Maurice gesagt hat. Wobei, warten wir noch ein paar Jahre, da ist es vielleicht historisch, Setting, ja. Das heißt, wir haben dann vielleicht keine Fantasy. Aber das hat mich wirklich mitgenommen und auch ein bisschen daran erinnert, ein anderes Paradox Spiel, Surviving the Aftermath, hieß es glaube ich. Und das habe ich sehr gerne gespielt. Das war aber ein kleiner Rahmen, wo ich wirklich nur ein Dorf führen musste. Und das jetzt einmal hoch zu skalieren und eine ganze Nation daraus in Anführungsstrichen formen zu können, das hat mich dann doch jetzt fasziniert. Aber ich bin trotzdem noch ein bisschen verhaltenfreudig. Mir ging es so, ich habe das zum ersten Mal gesehen, dieses Gameplay, was sie auch veröffentlicht haben und habe gedacht, Oh cool, eine Humankind-Mod, so ein bisschen, so eine Post-Apokalypse-Mod für Humankind, weil es auch diese Weltkarte ja, oder diese Nordamerikakarte in so Distrikte unterteilt, in so Regionen unterteilt, wo man dann Dinge drin errichten kann. Dann hat sich das Interface geöffnet und ich dachte, ah, mit Stellaris-Interface, weil es halt sehr, die Buttons oder wie die ganzen Schaltflächen ausschauen, sieht schon sehr nach Stellaris aus. bloß die ganzen Events, die aufploppen, diese kleinen Story-Quests, die man dann so kriegen kann, sehr Stellaris-mäßig. Also es wirkte irgendwie so eine Melange an verschiedenen Strategiespielen, die sie so zusammengepanscht haben. Und je mehr ich aber dann gesehen habe und mich so selber gehypt habe, weil so läuft das immer bei mir, ich sitze dann so davor, bin erst mal grumpy und dann die Entlänger, ich es angucke, denke ich mir, ist schon geil doch. Ich bestelle es sofort vor. Das vielleicht nicht, das wartet man erst mal ab. Aber die, ich finde diese Idee tatsächlich cool, Weil ich mag das Setting eigentlich, aber ich dachte erst so, ist aber blöd, in so einem rostbraunen Ödland anzufangen. Das ist ja eigentlich auch von der Optik her irgendwie super langweilig. Wer will das denn? Ich will doch die Sterne erkunden oder Fantasy-Landschaften, was man da alles machen könnte. Aber von der Idee her, von dem, was vielleicht noch nicht zum Anfang, aber das entwickelt sich ja dann auch wieder über zehn Jahre, was alles an Storytelling drinstecken kann, was sie sich von Stellaris schon jetzt mitnehmen mit diesen Origins. Es gibt ja auch wieder so diese Startgeschichten, dass du als Bunkerbewohner irgendwie rauskommst oder irgendwie als religiöse Eiferer anfängst, die ihren Gott suchen da draußen im Ödland. Ich glaube, da geht was. Also es könnte tatsächlich cool werden. Ob es es wirklich wird, es ist noch weit weg. Ich muss auch gestehen, also ich muss da zu Kreuze kriechen, weil ich natürlich eigentlich grundlegend gegen dieses Setting bin und auch tatsächlich es in Spielen eigentlich nicht interessant finde. Also ich finde auch in Fallout das Setting nicht so interessant. Dann würde ich an der Stelle den Talk beenden und erst mal Maurice verabschieden. Geh weiter forward 76 spielen. Wenn man dann darüber nachdenkt, was das spielerisch bedeutet, sehe ich da schon auch viel Interessantes. Zum einen finde ich in solchen Strategiespielen eigentlich sehr oft die interessanteste Phase gerade das, wenn du noch sehr klein bist und um jedes Fitzelchen Macht kämpfen musst. Oder auch wenn du groß bist, aber bedroht. Zum Beispiel in EU5-Bizanz ist es am spannendsten, wenn du am Anfang richtig bedroht bist Und irgendwann, wenn dann im 1500 die Ökonomie einfach schnurrt und du durch nur 1000 Provinzen weiter aufbaust, das ist oft wirklich der Part, wo solche Spiele ihren Reiz verlieren. Das heißt, du fängst wirklich als winziger Stamm an und musst alles dir aufbauen, finde ich spielerisch spannend. Und dann, wenn sie es gut machen, bin ich natürlich, ich bin immer ein Riesenfan von Strategiespielen, die diesen Rollenspiel- und Gesellschaftsaspekt in den Vordergrund rücken. Und das, was für eine Gesellschaft baust du da? Kann ich vielleicht auch ein bisschen abgedreht sein? Das klingt ja ein bisschen danach mit diesen religiösen Eis zu ran. Also kann ich halt sowas wie Caesar's Legion bauen zum Beispiel oder sowas? Da sehe ich dann tatsächlich sehr viel Potenzial, genau wie du. Und Steinwein wollte, glaube ich, auch gerade Ähnliches sagen. Ja, ich fand die Assoziation mit Stellaris auch ganz gut. Ich würde sagen, wenn man das Spiel vergleicht mit allen anderen Paradox-Brain-Strategy-Spielen, dann ist das am nächsten dran an Stellaris. Natürlich nicht vom Setting, aber ich glaube von der Mechanik und zwar meins aus zwei Gründen. Erstens, das ist auch ein 4X-Spiel, wo du quasi mit Null anfängst, im Prinzip wie Stellaris. Man hat ja nichts, man geht aus einem Bunker raus und fängt ganz minimal an. Man muss erstmal sozusagen die erste Umgebung erkunden. Und sie haben ja schon angekündigt, dass sie die ganzen Mechaniken dann auch erst langsam einführen werden. Das heißt, man beginnt wohl sehr simpel mit wenigen Möglichkeiten. Und das finde ich insofern grundsätzlich erst mal immer interessant, aber ich glaube, für Paradox ist das, glaube ich, auch wichtig, weil du so mal wieder ein Spiel hast, wo du vielleicht auch Neueinsteiger heranführen kannst. Weil, ja, das, ja, aber nehmen wir mal jetzt, nehmen wir jetzt mal Hartz-Royer, Tour de la Kings, Victoria 3, EU5, da hast du quasi schon die fertige Welt, du hast die Länder, es ist alles super kompliziert, alle Mechaniken sind da und du bist überwältigt. Und Stellaris war früher so, dass als du das erste Mal gespielt hast, war der Einstieg sehr einfach. Das haben sie dann inzwischen geändert. Inzwischen ist es auch wieder total selbst mit dem Planeten schon unnötig. Aber ich könnte mir vorstellen, dass das Spiel zumindest am Anfang einen guten Flow bieten kann. Meinst du? Also jetzt gerade so aus dem Gameplay-Urteilen würde ich sagen, ui, schon wieder ganz viele Menüs. Aber gut, es muss ja wohl aussehen. Der Einsteiger sieht das und denkt sich, was ist das? Das sieht er ja nicht am Anfang. Er wird da reingesneakt, weißt du? Nach zwei Stunden merkt er gar nicht, dass er eine Excel-Tabelle spielt. Das finde ich gut. So ist die Idee. Wir haben im Vorgespräch schon gesagt, die Gamescom wird immer mehr zum Paradox-Spiel, weil sie immer komplexer und komplizierter wird. Maurice hat fast die Halle nicht gefunden vor lauter Umleitung. Ich meine, es ist ja tatsächlich nicht komplexer und komplizierter. Sie machen jedes Jahr das Gleiche, dass ihnen zwei Minuten nach Einlass der Leute auffällt, ja scheiße, wir haben schon wieder zu viele Leute für den zentralen Boulevard. Wir müssten den ja wieder sperren und alle drumherum führen. Schreiben wir uns das mal auf? Nee, ich glaube, wir verkaufen nächstes Mal noch mehr Tickets. Ja, Postapakalypse vielleicht irgendwann als Origin-Story im Spiel. Oh ja, oh ja. Die Leute kommen aus der Köln-Messe raus. Boah, was ist denn jetzt passiert? Die waren auch bei einer Spiele-Messe. Ich wollte Halle 7 finden, aber dabei ist die Welt untergegangen. Nein, das ist ein ganz guter Punkt, den du gerade gebracht hast, Steinwallen, weil es gibt ja quasi diese zwei Lager, die es bei einem Strategiespiel immer gibt. Die einen wollen es so komplex wie möglich nehmen dafür in Kauf, dass es eine Menüstruktur hat, wo man nach zwei Minuten sagt, Wo ist eigentlich das Gameplay hin, vor lauter Menüs, die sich öffnen? Die anderen wollen halt leicht reinkommen und einfach ein cooles Roleplaying-Ergebnis. Ranger, wo würdest du dich einsortieren auf dieser Skala? Genau bei Letzterem, weil ich habe nämlich deswegen mit Stellaris angefangen. Vorher habe ich gar kein Paradox gespielt. Dann habe ich Stellaris das erste Mal gesehen und dachte mir, da kommt man vielleicht ein bisschen besser rein. Und nachdem sich das dann nach und nach Gesundheit entwickelt hat. Fand ich das einfach so gut, weil es mich an die Hand genommen hat und mir nicht von vornherein einfach eine ganze Welt gegeben hat und gesagt hat, so, du bist jetzt der König vom meiligen Römischen Reich, führe jetzt mal die Leute. Und dann bricht bei mir eh immer alles zusammen. Deswegen finde ich das wirklich cool, dass sie jetzt auch das hier mal ein bisschen mehr in den Fokus wieder rücken wollen. Sowohl die alteingesessene Spielerschaft mitzunehmen, aber auch die Neulinge wieder ranzuführen. Auch das Setting ist ja dafür perfekt. Ich meine, du hast gerade Fallout genannt, Ne, was, Maurice war das, der Fallout genannt hat. Mad Max. Und da endet es. Es kommt keine Zombies vor, glaube ich. Wer weiß? Aber das kann ich nicht. Mutanten gibt es auch als politische Entscheidung offenbar, wie man mit denen umgehen möchte. Drei Arme sind cool für uns, oder wir haben eine andere Anzahl von Armen im Kopf. Gerade hat man auch im Gameplayer schon gesehen, da wurde die Entscheidung, der Mensch ist Fleisch getroffen. Dann ist das Event die Weltessen aufgeploppt. Und danach hat der Spieler, wer auch immer das da ist, eine Küche gebaut. Man kann wohl schon... Man wird Kinder essen können. Man kann wohl Dinge tun. Ich glaube, wir wissen tatsächlich noch nicht, wie abgedreht Sci-Fi es werden kann. Also ob es auch Sachen wie die Enklave dann gibt oder so. Man sieht, zumindest im Trailer siehst du ja schon so eine... Kampfroboter? Ja gut, stimmt. Und sie sagen ja auch, es gibt Technologie der alten Welt, die man wiederentdecken kann und sie ist gefährlich, eventuell. Also keine Ahnung, ob du dann irgendwie Chat-GPT ausgräbst und es wendet sich gegen dich oder so direkt einfach, nachdem du es angeschlossen hast an den Rest des Internets oder so. Aber den Punkt finde ich interessant mit dem Wiederentdecken der Technologie, weil ich habe ganz häufig schon von Leuten gehört, dass sie das gar nicht mögen, wenn sie Sachen wiederentdecken müssen, sondern sie wollen neue Dinge kennenlernen. Ich verstehe das Prinzip gibt dahinter, aber wenn ich darüber nachdenke, ja klar, wenn ich jetzt die Schreibmaschine wieder entdecke, dann ist es vielleicht für die Zivilisation cool, aber ich selber vor dem PC denke, ja, okay. Das kann man mal kurz dazu zeigen, glaube ich, richtig fetter Ideenbaum mit verschiedensten Sachen, von sehr simplen technischen Sachen bis hin zu gesellschaftlichen Absurditäten, wie es gab den ganzen Kannibalismus-Knoten da zum Beispiel. Aber zum Beispiel, das ist auch cool, dieser Ideenbaum, der ist noch nicht am Anfang quasi offen, sondern der schaltet Es leitet sich immer erst zu, wenn du etwas entdeckst. Wenn du einen Fluss entdeckst, kommt diese Idee in Wasser. Versehendlich Arm angeknabbert, Kannibalismus. Genau. Aber ich wollte noch mal darauf zurückkommen, was Ranger gesagt hat. Technologien wiederentdecken. Ich glaube, man darf das nicht missverstehen. Wir sind, glaube ich, im Jahr 2200 und es hat vorher irgendwie so ein Krieg stattgefunden, der alles, der Apokalypse halt, die Apokalypse. Und insofern, wir entdecken ja nicht die Spaltmaschine wieder oder das Rad, sondern wir entdecken die Technologien wieder, die, ich sag mal, bis zu diesem Krieg, also auch Zukunftstechnologien für uns, die entdecken wir wieder. Also es sind schon Sci-Fi-Technologien, die überraschend sein können. Und insofern ist, glaube ich, der spannende Dreh dieses Spiels im Late Game, vermute ich mal, dass du die gleichen Technologien einsetzen kannst, die auch zur Apokalypse geführt haben und möglicherweise dann die erneut auslösen kannst oder auch vielleicht nicht. Und dann finden wir die Blu-ray. Die Disc. Und dann schafft Sony sie ab. Und das ist die Apokalypse. Ich bin bei dir, Ranger, weil ich finde es auch, es kann unbefriedigend sein erst mal, weil es natürlich auch in dem Civilization so ist, du entdeckst erst mal den Ackerbau und das Rad und so, aber da fühlt es sich halt einfach auch trotzdem nach natürlicher Progression an, weil du fängst auch in der Steinzeit an. Hier stehst du schon auf den Ruinen dessen, was mal cool war und gräbst dann ja auch wahrscheinlich erst mal ein. Wirkt doch schon die Schreibmaschine aus oder die Schmiedekunst oder sowas. Also das ist immer so ein Balanceakt. Ist es dann wirklich trotzdem befriedigender Fortschritt oder fängt der Fortschritt erst im Midgame an, wenn du halt wirklich die cooleren Sachen entdecken kannst, wenn da das, weiß ich nicht, Plasmagewehr ausgegraben wird oder du die Roboter wieder bauen kannst, die uns alle umgebracht haben oder sowas. Schwierig. Maurice sieht skeptisch aus, wenn er Roboter hört. Ja, tatsächlich muss ich sagen, dass ich jetzt gerade auch diesen Prozess durchlaufe, den du durchlaufen bist, dass ich eigentlich zunehmend mehr Bock habe auf das Spiel, je mehr wir drüber reden. Da bin ich gerne hilflich auch. Ja, es sieht halt schon auch cool aus. Da möchte ich jetzt aber einen Teil der Schuld auf mich nehmen, weil mir geht es immer so, wenn Paradox neue Spiele ankündigt, war bei Stellaris schon so, dass ich halt mein Kopfkino anwerfe, was kann man in diesem Setting alles machen? Hey, cool, das mit den Robotern, haben die nie gesagt, steht nirgends irgendwo drin. Es ist halt einfach was, wo ich mir vorstelle, es könnte eine Story sein, plus alle Fallout-Erfahrungen, alte Bunkerausgraben, wo irgendwelche, fragwürdigen Experimente stattgefunden haben und dann darüber mehr erfahren in der Story-Quest oder so, habe ich nie gesehen, weiß ich nicht, ob das drinsteckt, kann ich mir aber vorstellen, was sie machen könnten und dann fange ich selber an, mich in so eine Hey, könnte alles sein, Spirale irgendwie reinsteigern. Aber zurück zu den Facts, ob sie das dann hinkriegen, ob es cool wird, das weißt du halt nicht. Es ist auch bei manchen dieser Sachen oft in dieser Art Spiel so, dass sie dann erstmal cooler klingen als sie sind. Gerade so dieser Gesellschaftsformungsaspekt finde ich, so viel sie damit schon gespielt haben, gerät er am Ende doch oft eher zu einer statistischen Spielmechanik. Du hast Stellaris nicht gespielt, du kannst gar nicht mitreden. Stellaris. Aber ist es gar nicht auch so? Nein. Nein. Ich finde, Stellaris spielt sich extrem anders, je nachdem, was für einen Ursprung du spielst, was für eine Ausrichtung du spielst. Ob du so eine Trading Guild spielst oder einen Geheimbund. Die Stränge sind sehr, sehr unterschiedlich. Ich glaube, in keinem anderen Spiel, außer in Stellaris, ist das halt so geformt. Und deswegen sehe ich auch die Parallele zu Stellaris eher. Und deswegen kannst du auch gar nicht mitreden, Maurice. Zum zweiten Mal schon rausgeschickt. Aber die Frage ist ja, Stellaris macht das ja, weil du alles spielen kannst von einem Stein, wie du es gerne machst, bis hin zu irgendwas völlig... Ein trauriger Stein. Ja, ich weiß. Hier ist man ja trotzdem immer eher ein Mensch. Das heißt, ich frage mich schon eher, gerät das am Ende eher wie die Regierungsgestaltung in Victoria 3 oder EU 5? Ja, das wäre langweilig, ja. Wo es halt, finde ich, dann doch erstmal immer cool klingt. Du kannst alles von Kommunismus bis zu sonst was machen. Aber es ist dann doch, finde ich, eine sehr Excel-tabellige Sache, wo du jetzt nicht wirklich das grundlegende Gefühl hast, es gibt gesellschaftliche Dynamiken, die auch ein Leben für sich haben und mein Volk reagiert darauf. Auf wie das ein bisschen Frostpunk 2 ein bisschen mehr probiert hat. Aber hier spielt man ja trotzdem wieder eine menschliche Gesellschaft mit den Grenzen dessen. Das heißt, das ist ein bisschen meine Sorge, dass es am Ende doch wieder ein bisschen mehr so wird und der Kannibale vom Fanatiker sich halt nicht so unterscheidet wie der Stein vom Vogelmenschen. Frostpunk war das dritte Spiel übrigens, was ich im Kopf hatte, als ich das erste Gameplay gesehen habe, weil diese Events halt auch sehr danach aussehen. Die Kinder hungern, was sollen wir tun? Die essen oder ihnen nahrunggeben? Ja, jetzt sind wir gerade wieder bei diesem Event. Es lugt sich ja alles. Man is meat to eat the world. Klingt nach einem Plan. Jetzt habe ich vergessen, was ich eigentlich sagen wollte, diese Fleisch... Hat dich der Gedanke ein leckeres Fleisch so abgelehnt? Ich bin jetzt hungrig, Ranger, du musst weitermachen. Okay. Aber weil die immer wieder Stellaris erwähnt, ich denke, während wir so darüber gesprochen haben, ich erinnere mich ein bisschen an Stellaris, warum haben sie das wieder... Also ich verstehe schon den Grund, die Leute mitnehmen, die Paradox mögen. Aber stellt euch mal vor, die hätten das wie eine Art Spin-off zu Stellaris gemacht. Und man hätte einfach dann die Welten gespielt, also die apokalyptische Welt oder eine Arktiswelt hätte man per DLC hinzuführen können. DLCs gibt es ja ganz viele Ideen dann dafür. Ich glaube, das hätte auch nochmal was Besonderes sein können. Und vielleicht auch die Leute, die jetzt viel sagen, ich wollte eigentlich ein Stellaris 2 jetzt haben, das wäre eigentlich voll am Turnus gewesen. Also ich glaube, der Bereson-Reiz, dieses Post-Apalypse-Setting ist ja das, dass du quasi unsere, menschliche Geschichte im Hintergrund hast, in diesem Falle die nordamerikanische, und auf Überreste dieser Welt stößt. Und das kannst du nicht so gut machen, wenn du irgendwie solarismäßig irgendwelche Planeten da so abstrakt dir eine Lore ausdenkst, eine Zufalls-Lore. Hier hast du halt einen hohen gesellschaftspolitischen Bezüge, kannst du machen. Also ich sag mal so Planete-Affen mäßig, da findest du dann die Überreste der Freiheitsstatue. Mit Sicherheit Anspielung zum Trumpismus und solche Geschichten. Ist da du auch ein Rushmore, aber einer der Gesichter ist Trump? Genau. Alle Gesichter. Das ermöglicht halt ganz viel Bezüge. Und vor allem, ich glaube, das ist halt wichtig, die Spieler müssen schon was haben, wo sie eine Fantasie anknüpfen können. Die meisten kennen Fallout, die meisten kennen Mad Max. Das ist ein präsentes Setting. Das heißt, das musst du nicht mehr erklären. Und kannst dich auf irgendwie dann... Ist ja schon in gewisser Weise innovativ. Also ein Grand-Strategy-Spiel in der Post-Apocalypse gab es vielleicht noch gar nicht oder nicht so oft. Shadow War oder so, was hieß es? Was gab es noch? Es gab auch Burn-Time, falls euch das was sagt. Anfang der 90er. Jetzt wird es total geschehen. Aber es ist relativ selten und insofern, glaube ich, ist es gut, wenn man was hat, wo der Spieler schon was weiß. Und wo es Anknüpfungspunkte gibt. Insofern, ich halte das für nachvollziehbar. Ich verstehe den Punkt, aber... Also ich kenne mich jetzt mit der nordamerikanischen Geschichte nur stereotypisch aus als Euro-Heil. Das reicht doch. Die doch auch. Darum geht es doch. Ja, aber ob die jetzt eine Alien-Ruine ausgraben oder dann irgendwie so einen Obelisten oder so, wäre für mich zumindest aus meiner eurozentristischen Weise, wäre es dasselbe. So sind doch nur Amerikaner drauf. Jetzt geht's los. Ja, alles klar. Ich würde einwerfen, das wäre viel besser, wenn man das Spiel in Europa spielen würde. Weil dann könnte man alte Burgruinen besiedeln für seinen Stamm. Die es ja natürlich in Amerika nicht gibt, weil sie sowas nicht haben. Und dann könntest du dort das Hauptquartier deines Stammes, ich weiß nicht, in der Wartburg oder sowas aufbauen. Wir können das alles zusammenführen. Es gibt eine Fantasy-Serie, die hat tatsächlich ungefähr das sogar als Szenario. Prince of Thorns heißt die. Und das fängt an, dass du denkst, das ist eine Fantasy-Serie. Und dann fangen die auf einmal an, Plato zu lesen und du merkst, okay, es spielt doch in unserer Epoche, aber es ist offensichtlich nicht unser Mittelalter, was ist passiert. Und dann kehrt er zurück in das Hauptquartier seines Vaters, die sogenannte Hohe Burg, die aus Gründerstahl gebaut ist, ein Material, das wir nicht mehr kennen, stellt sich raus, ist ein altes Parkhaus aus Beton, weil die Welt eigentlich postapherapolitisch ist und wir uns zerstört haben und uns zurück ins Mittelalter geballert haben. Und das wäre doch wie paradox all unsere Wünsche hier zusammenbringen. Schaut auch an alle, die es noch lesen wollten an der Stelle. Ich dachte mir das auch gerade. Nein, das sind die ersten 100 Seiten oder so. Die ersten 100! Das ist ja schon ein interessanter Punkt, warum spielt das in Nordamerika? Und ich habe mitbekommen, in meiner Community wird es auch schon heiß diskutiert, sind viele so ein bisschen enttäuscht, weil es so ein bisschen abgedroschen ist. Und so von wegen, ja, in Amerika, das ist so der wichtigste Spot der Welt. Warum machen sie das denn? Warum nicht Europa? Dan Lindt hat es ja so ein bisschen der Game Director begründet und zwar auf mehreren Ebenen. Eine hatte ich jetzt schon ein bisschen angerissen, dass das, sag ich mal, Apokalypse oder Post-Apokalypse-Settings sind, die wir alle kennen, an die man gut anknüpfen kann. Sie sind auch in gewisser Weise offen, also so Mad Max, Fallout, für auch was Positives. Also es ist nicht ganz so deprimierend, daraus kann ja auch irgendwas Cooles, Neues entstehen. Wenn man die osteuropäische Postapokalypse, Stalker, Metro, da sind immer nur alle verstrahlt, das war ihm zu düster. Ja, da entsteht nicht mal viel. Aber ein anderer interessanter Punkt, er wollte ja nicht eine globale Strategie machen, er wollte einen abgeschlossenen Kontinent haben. Und Europa hatte er rein spieltechnisch wohl das Problem, dass du halt dann Asien hast oder da gibt es keine klare Grenze, während du einfach nur diese Süd-Panama quasi sperren musst. Da haben sie sich irgendwas ausgedacht, warum man da nicht durchkommt. Ja, und das ist halt so ein kompaktes Gebiet, auch deswegen Nordamerika. Und ich habe auch noch natürlich die kapitalistische Begründung dafür, die Dan Lind nicht gesagt hat. Ja, das stimmt. Es ist ja auch ein sehr großer Markt, natürlich die USA, und man will ja da seine Spiele verkaufen. Und ich glaube, das wird schon auch irgendwo eine Rolle gespielt haben, als sie sich überlegt haben, naja, wir müssen ja diesen Markt bedienen und wir brauchen als Paradox auch mehr Internationalität und Europa-Universales. Hat ja schon Europa im Namen und schreckt bestimmt viele ab, so aus der großen, weiten Welt. Dass auch das zu dieser, wie du es vorhin gesagt hast, zu dieser Erreichbarkeit und zu neuen Zielgruppen mit beiträgt, halt sagen zu können, okay, das ist ein Spiel, das wir gemacht haben für unsere Brüder und Schwestern über dem großen Teich. Aber ich finde es auch sehr legitim. Also gerade das, was du gesagt hast, Steinweilen, das sind halt die Settings, wie man sie kennt. Du gehst ja bei solchen Spielen sehr auch auf diese bisschen popkulturelle Resonanz auch. Und genauso, wenn man sagt, okay, was sind die zentralen Sachen in Crusader Kings? Ja, da denke ich jetzt schon erstmal natürlich, ich will bitte Frankreich, Heiliges Römisches Reich und sowas. Ist halt Post-Aktorypse, es gibt ein paar sehr etablierte Settings, die man kennt. Und dieses Spiel will ja offensichtlich auch ein bisschen so ein Riff darauf. Also sehr offensichtlich, hallo, wir sind Fallout, aber als Grand-Trategy-Spiel, wir dürfen es noch nicht so nennen, weil wir die Letztes nicht haben. Dabei wäre die doch jetzt leicht zu kriegen bei Xbox wahrscheinlich. Ja, möglich. Und das finde ich tatsächlich auch völlig okay, hey, wenn man sagt, das ist halt, wofür dieses Setting bekannt ist und wir wollen nicht Post-Aqualypse, aber nicht die, die ihr cool findet, sein. Wir denken uns was Neues auch mit Ritterbogen und sowas. Ja. Man muss ja doch träumen dürfen. Ja, schade. Vielleicht haben sie ja auch schon geplant, irgendwann die DLCs zu machen als Partnerschaft mit Fallout, mit Mad Max, mit, weiß ich nicht, The Silo, was gerade auf Apple läuft und eine sehr schöne Serie ist, by the way. Also Partnerschaften sind ja heute in, so wie bei Fortnite und Co. Also warum nicht auch irgendwann der Fallout-DLC dann? Ich sehe Begeisterung. Naja, Sie haben ja also... Naja. Da würden Sie schon sehr hart von Ihrem Kurs abweichen, weil Sie ja immer gesagt haben, Sie wollen keine feste Lore. Ja. Sie wollen keine Lizenzspiele machen, um halt diese gesamten Fantasien zu kombinieren, so wie Sie es bei Solaris haben. Ist eben kein Star Trek, kein Star Wars, sondern der große Mix. Die Motive, Sie nehmen ja nur die Motive. Aber ich meine, wer weiß, es gibt jetzt inzwischen auch schon Heinrich von Scarlet in Crusader Kings. Das ist wahr. Also vielleicht zumindest ein, zwei Fallout-Gags, mal irgendwo hinter uns da. Du findest irgendeinen Typen, der eine römische Legion wieder aufbauen will oder sowas. Who knows? Aber das wird es definitiv geben. Das ist ja in Stellaris auch so. Es gibt so viele Sachen in Stellaris, die man kennt. Absolut. Aus Star Trek, Star Wars, Babylon 5. Das haben Sie schon angekündigt. Es gibt ja diese Ancients. Das sind so eine Reiche, die schon quasi existieren in Afterworld. Bevor man als Spieler da rauskommt. Das sind sowas wie die fortgeschrittenen Reiche wie bei Stellaris. Die heißen genauso in Stellaris. Achso, die auch Ancients. glaube ich, ne? Also die alten. Genau, die alten. Das heißt, diese sind schon mega etabliert, haben schon diese Technologie, sind schon ewig da und da bietet sich sowas an, dass man so bestimmte etablierte Fraktionen vielleicht aus bekannten Settings einfach nimmt, ja. Naja, spannend. Habt ihr noch abschließende Worte zur Afterwalter? Kommen wir zum eigentlich spannenden Spielbeparadon. Angeblich, weil ich war erstmal überhaupt nicht hyped dafür, aber ihr habt mich dann mitgehypt, beziehungsweise Steinwallen in unserem Chat in der Vorbereitung. Obwohl ich gesagt habe... Er ist ein blinder Hyper, das muss man sagen. In dem Falle tatsächlich, weil ich von dem Spiel noch nichts richtig gesehen habe. Aber abschließend Wort, ich wollte nur sagen, wir durften heute nur so ein bisschen allgemein sprechen über das Spiel. Ab 1. September darf man ein bisschen tiefer gehen. Ja. Das findet sich ja auf den verschiedenen Kanälen statt, wo man dann nochmal ganz hart ins Gameplay... Ja, dann gibt es richtig Gameplay-Details. Dann kann man schon sehr viel mehr Details verraten. Aber wir verstehen es ja hier auch als philosophische Runde sozusagen. Wir müssen ja Paradox verurteilen für die Idee, die sie haben und nicht für die Umsetzung. So verstehe ich dieses Tribunal einfach. Lasst uns über das andere Spiel reden, was auf der Liste steht. Lego Skylines, eine Mischung aus City Skylines und Lego. Und Stein Wallen hat im Chat geschrieben, das ist das eigentliche große Ding. Vergesst Afterworld, hör mir auf mit dem Müll, stand da, glaube ich. Genau so hat er gesagt. Scheiß auf Brand Strategy, schrieb er, ich will Lego. Ich werde Lego-Streamer. Also erstmal habe ich gewundert, uns wurde das zuerst als Lego Cities angekündigt, oder? Habe ich das irgendwie falsch in Erinnerung? Für mich hieß es immer Lego City Skylines Ich habe es in meinem Kopf, aber ich höre selten zu nach dem ersten Wort. Für die, die es nicht mitbekommen haben, es gibt also eine Art City Skylines mit Lego. Genau. Und als ich das zum ersten Mal gehört habe und dann jetzt auch gesehen habe, den Trailer, habe ich gesagt, was für ein perfekter Mensch. Also, was für eine geile Idee. Ich meinte, es gibt Lego Cities, es gibt City Skylines und es passt irgendwie so unfassbar perfekt zusammen. Ich habe aber überhaupt keine Ahnung, wie das Spiel sein wird. Ja. Weil das ist auch interessant, das scheint so extrem gut anzukommen, dass als ich angefragt habe, ob ich hier mal anspielen darf, nö, die Presse hat schon alle Slots besetzt. Also das muss wohl in nullkommanix sein. Eine Riesen-Popularität jetzt auch so bei der Fachpresse so erhalten haben. Das ist ein sanfter Pressedisk gerade so, dass wir dir die... Ja, tatsächlich. Der war nicht sanft, der war schon... Gern geschehen. Ja, also ich glaube, da haben sie echt... Da können sie eine Nummer landen, wenn das dann irgendwie interessant umgesetzt wird. Es war tatsächlich, ich habe mit Pete schon drüber gesprochen, von den Pete's Meets, der auch gesagt hat, es war einer der wenigen Trailer bei der ONL, wo wirklich mal gejubelt wurde im Publikum. Richtig. Also das bedeutet ja schon, was hast du gejubelt im Publikum, Maurice? Tatsächlich so ein bisschen. Innerlich. Sanft, winkelnd. Maurice ist eigentlich ein Norddeutscher. Ja. Ich finde tatsächlich, dass es sehr cool aussieht. Ich habe tatsächlich ein bisschen mit dem Paradox schon drüber geredet. Ich glaube, man muss vorsichtig sein, aus dem Namen zu sehr City Skylines Tiefgang rauszulesen. Das ist auch eine Frage, ob es sich damit einen Gefallen getan haben, es so zu nennen, weil auch die Steam-Seite und so, geschreibt es ja eher als ein casual, relaxed City-Building-Game und das ist für das Lego-Publikum vielleicht auch besser, aber ich tatsächlich, als ich gesehen habe, wie es aussieht, habe ich mich sehr gefreut, weil ich finde, das sieht einfach nach einem Aufbauspiel aus, wo es Spaß machen wird zu bauen. Du siehst diese Städte und du siehst die Systeme und denkst dir, boah, das ist ja cool irgendwie. Es ist auch noch, finde ich, hinter den Kulissen interessant, weil wenn ich das richtig im Kopf habe, ist das das gleiche Studio, wie das, was jetzt neu City Skylines übernommen hat. Und daraus kann man ja aber eigentlich ableiten, dass sie das hier mit Paradox schon davor gemacht haben. Ja. Weil die haben ja erst seit nicht mal einem Jahr, glaube ich, offiziell Cities übernommen. Und in der Zeit machst du so ein Spiel nicht. Also die werden damit ihre Geschäftsbeziehung begonnen haben. Man wird sich daraus ergeben haben, Ja, die bei Colossal Order, wir sind nicht mehr so zufrieden mit denen. Könnt ihr das nicht auch noch machen? Das muss ziemlich lang eingestellt worden sein, weil ich habe auch mitbekommen, viele Mitarbeiter von Colossal Order sind jetzt gewechselt, schon vorher. Ach, tatsächlich? Es ist ja dieselbe Stadt. Genau, sie arbeiten in derselben Stadt und die haben die Leute übernommen. Insofern liegt die Kompetenz jetzt im neuen Studio auch mit. Also wer weiß, was da passiert ist, aber sehr interessant auf jeden Fall. Aber das zeigt wiederum, dass die City Skylines halt genau kennen, dass das nicht nur irgendwie, sag ich mal, eine Namensgag ist, sondern dass das im Prinzip die gleichen Entwickler sind. Und klar, das wird natürlich mehr casual. Aber ich finde im Aufbau. Ein Genre finde ich casual super gut, weil am Ende ist das so ein Entspannungsgenre, finde ich. Ja, total. Warum muss man dann mal super tief gehen? Am Ende will ich schöne Sachen bauen und es sieht aus, als würde ich das dort können. Auch als jemand, der als Kind sau für Lego gespielt hat. Natürlich drückt das auch einfach Knöpfe bei mir. Okay, bei mir waren es mehr Star Wars Raumschiffe, aber trotzdem. Ja, vielleicht kommen die ja. Ja, DLC, wer weiß. Wie in SimCity, da konntest du auch das Alien rufen, um die Stadt sich stören zu lassen. Das habe ich auch immer sehr gerne als 10-Jähriger gemacht in SimCity. Da wird die Stadt zerstört und dann zoomt es raus und ist Afterworld. Und damit haben wir ein großes Ganzes. Aber ich weiß ehrlich gesagt noch nicht so ganz, was ich davon halten soll. Du hast jetzt gerade gesagt, dass auch einige wieder von Colossal Order rübergewechselt sind. Und wir haben ja im Vorfeld auch schon mal ein bisschen geschrieben. Und ich weiß, Micha mag City Skyline 2 mittlerweile sehr. Oh, aber sehr. Ich bin da immer noch kein Fan von. Und ich habe auch immer noch, dass er nicht noch ein Wies gewesen ist. Ich komme mal kurz rüber. Also euer Sofa, ich muss sagen, unser Sofa, Dürrstein, Wallens und Mainz, ist einigermaßen regelkonform hier. Wir haben hier so eine Trapdoor, die ich auslösen kann, dann fallt ihr einfach in den Greller. Es tut mir leid für dich, dass du mit runtergehst. Ja, ich bin ja schon mit Fallout auch raus. Aber ich bin da wirklich noch skeptisch, wie es am Anfang wird. Sie wollen ja im Groben trotzdem... Solche Dinge wie Bedürfnisse mit reinbringen, Elektrizität, Wasser. Dann ist wiederum die Frage für mich, wo geht da so ein bisschen der USP rein? Einfach weil ich dann Lego-Häuschen da habe oder fange ich an, die Lego-Häuser vielleicht selber zu designen und dann aufzubauen? Also da fehlt mir noch ein bisschen was, weil wir haben jetzt nichts anderes gesehen außer den Trailer und ich finde es cool. Aber so ein Langzeit-Motivator sollte dann schon noch irgendwie dabei sein. Ja, also ich glaube, ich fange woanders an. Weil ich habe, dieses Spiel ist ja schon geleakt, also alles leakt ja von Paradox, Afterworld ist ja auch schon ein paar Tage vorher dann draußen gewesen, aber dieses Lego Skylines, schon vor längerer Zeit gab es Gerüchte und Andeutungen, dass das kommt und, alle unsere Kollegen damals in der Redaktion so, Lego Skylines, also Lego Städteball, das ist ja geil und ich so. Das ist wirklich cool. Du bist die Zielgruppe offenbar und deine Kollegen. Naja, ich müsste ja die Zielgruppe sein, weil ich liebe Lego tatsächlich, mein ganzes Haus. Ich habe ja nicht mein Haus, meine Wohnung. Ist aus Legos gebaut. Ist aus Lego gebaut. Ja, hab du mal eine richtige Wohnung in München. Das Bett ist nur ein bisschen hart. So, und Cities Canals ist mein meistgespieltes Spiel jetzt mit 1200 Stunden aktuell. Und eigentlich die Kombination dessen müsste ja mein perfektes Spiel sein. Und ich dachte mir dann aber, Lego ist für mich ja eher eine physische Sache, weil ich auch tatsächlich noch selber so Klemmbaustein-Sachen sammle und da habe ich die Sachen auch gerne in der Hand. Da spiele ich auch manchmal mit meinen kleinen Evox und meinen kleinen Darth Vaders, die da hinter mir rumstehen. Und Cities Skylines 2 wird halt immer mehr zu dem Spiel, was ich eigentlich gern von Anfang an gehabt hätte, wo ich mich sehr austoben kann, Sachen schön zu bauen, neue Gebäude reinzumodden, die ich dann irgendwo hinpflanze und verziere und sowas. als Simulation immer noch, In Teilen fragwürdig, da wollen sie auch weiter dran arbeiten, haben sie zumindest gesagt im letzten Death Diary. Aber so dieses Schönbauding am Computer habe ich in Cities Skylines und dieses Schönbauding in echt habe ich mit physischem Lego. Warum brauche ich die Kombination von beidem noch als Spiel? Ja, und dann hypt mich Steinwall im Chat. Nein, dann sehe ich diesen Trailer und denke mir halt auch so, aber es sieht schon so schnuffig aus irgendwie. Mit den kleinen Lego-Leutchen, die da rumlaufen. Aber wenn das stimmt, was du sagst, dann würden die ganzen anderen Lego-Spiele ja auch nicht funktionieren. Ich habe zum Beispiel mit großer Begeisterung Lego Harry Potter gespielt. Ah. Ja, gibt es da diverse, die sind richtig gut. Und es macht einfach total Laune, diese Sachen da kaputt zu machen oder die Welt aufzuräumen. Also diese... Diese Lego-Steine. Ich will die ja gar nicht in echt haben, weil das ist doch nur nervig, da tritt man nur drauf. Aber dafür ist das Spiel da. Guck mal, kann ich hier eine ganze Stadt bauen, ohne genervte... Und dann muss ich sie noch einräumen oder Boxen haben zu Hause. Ja, es ist schon süß. Ich schaue ja auf solche YouTuber, die so Lego-Städte haben und dann da mit der Kamera, mit so einer Schlauchkamera in die Häuser reingucken. Ja, aber jetzt kann das jeder gucken. Mit so einem Endoskop hier, wie bei der Datspiegelung, in die Häuser reingehen. Wenn das jemand klippt jetzt, ja. Ja, also mir geht es tatsächlich bei so Spielen, die auf etwas Physischem basieren, oft sehr ähnlich wie dir, Micha. Dass ich auch nicht ganz kapiere, es gab auch mal dieses auch ziemlich gefloppt. Mit Brandon Sanderson wollten sie dieses Spiel machen, wo du Sammelfiguren, also Tabletop-Figuren bemalst und gegeneinander kämpfen lässt. Der Computer kann es ja besser darstellen, das ist ja sein Vorteil. Also am Computer, in dem konkreten Beispiel, warum bräuchte ich eine Lego-Stadt? Der Computer kann auch eine echte Stadt rendern. Lego ist dann cool, wenn du es baust, aber was ist der Vorteil des Digitalen? Aber erstens, tatsächlich, dieser Lego-Look wirkt auch im Spiel schön, der sieht gut aus. Und ja, also ich hatte die ähnliche Spirale wie du. Ich dachte mir so, was brauchen wir denn das? Ist das nicht einfach ein minderwertiges Cities Skylines? Aber irgendwie hat es, ich finde, es hat sogar mehr Charme, weil Cities 2 es ja tatsächlich gerade am Anfang überhaupt nicht geschafft hat, irgendwie charmant auszusehen. Nee, es sieht am Ende nicht charmant aus. Ich finde, es sieht alles nur grau und polkig aus. Ich habe das mit meinem Vater gespielt. Der Stadtplaner ist. Und der war echt sauer irgendwann, weil er halt fand, Und dieses Spiel tut dem Architekten- und Stadtplanerhandwerk Unrecht, indem es denen nur so hässliche Städte erlaubt. Nein, das ist inzwischen halt echt anders. Das hat ihn wirklich frustriert. Ja, aber das stand von vor zwei Jahren. Als es hätte Early Access sein müssen, aber Release drauf stand. Das ist inzwischen schon anders mit dem ganzen Modding. Was ich aber glaube, ich glaube der USP, weil irgendwie, ich habe es schon wieder vergessen. Ich habe euren Namen schon wieder vergessen. Ich bin Steinwein. Steinranger und genau. Aber der USP davon ist tatsächlich das Schönbauen, weil man ja auch sieht, man kann die einzelnen Häusermodelle wählen, die man dann dahin stellt. Das ist ja in Cities Skylines standardmäßig so gar nicht möglich. Du musst es modden, um Häuser halt wirklich von Hand, außer natürlich so Dienstgebäude wie Polizeistationen, aber einzelne Wohnhäuser von Hand platzieren zu können und hinzudrehen, wie man sie möchte. Das geht ja normalerweise gar nicht. Geht nur mit Mods, die ich natürlich habe. Aber hier ist es halt standardmäßig drin. Genauso sagen sie ja in der Spielbeschreibung. Es ist sehr wichtig, deine Stadt zu verzieren und so, weiß ich nicht, einen Brunnen auf den Stadtplatz zu stellen dann wahrscheinlich oder Pflänzchen oder sonst was, damit die Einwohner happy sind. Also wirklich dieses Schönbauen, wie man es halt auch machen würde, wenn man wirklich eine sehr große Wohnung hätte, wie ihr offensichtlich alle, und da wirklich eine echte Legostadt drin hat, wo man dann ja auch die Sachen so baut und ganz klein mit Details verziert und so. Das ist eigentlich das, was sie da digital aufbauen und eben. Keine tiefe Simulation. Also wie du von meintest, es ist zwar irgendwie Wasser- und Stromversorgung, aber das ist wahrscheinlich einfach nur, dass es drin ist, weil man es irgendwie erwartet, aber nicht, dass da ein Wirtschaftssystem drin steckt, was nicht funktioniert. Wenigstens, das kann ans Zweifel. Das ist tatsächlich für mich noch die große offene Frage, wie viel Spielmechanik hat es am Ende? Weil ich habe gemerkt, auch wenn ich die erstmal irgendwie immer cool finde, diese reinen cozy Städtebauer, wo du auf gar nichts achten musst, die verlieren mich sehr schnell. Also zum Beispiel ist es kein Städtebauer, zum Beispiel was wie Tiny Glade oder so. Das ist einmal nett, oh, kannst du ein cooles Diorama bauen, aber dann merke ich, es muss nicht super hart sein, aber ich mag schon irgendwie ein bisschen, also irgendwie muss es einen Sinn haben, was ich da mache. Es muss irgendwie eine Progression geben. Wie gesagt, auch Männerlords ist jetzt nicht ultra komplex, aber es ist halt schon gerade so, dass du auch ein bisschen was tun musst. Einfach nur, du hast endlos Lego-Steine, jetzt baue mal. Und am Ende ist auch nichts, was du gemacht hast, eine Leistung in Anführungszeichen. Ein komischer Gedanke für entspanntes Genre. Du bist halt kein Ästhet. Nee, ich bin wahrlich kein Ästhet. Aber ich finde, man ist halt auch noch mal stolzer auf eine Stadt am Ende, wenn man sie sich zumindest auch ein bisschen irgendwie verdient hat und nicht einfach nur, weil auch bei Cities klar könnte ich auch mit endlos Geldcheats spielen und alles abschalten und so. Aber ich finde, da geht was verloren. Es muss nicht viel sein und ich hoffe, es ist zumindest ein bisschen was drin. Aber mich würde es wundern, wenn sie es nicht drin haben, weil bei, das ist ja relativ simpel machbar. Du hast vielleicht ein bestimmtes Städtelevel, Übereinwohner und dann schaltest du halt das Stadion frei oder das Theater und sowas. Also das ist ja machbar. Ich arbeite übrigens daran, dass ich noch irgendeinen Journalisten rauskegle aus dem Termin und am Freitag dann mal spielen kann. Hoffentlich keinen von uns. Wer weiß. Wir haben alles ich. Wenn ich diese Bühne verlasse, sie gehören alle Termine mir. Bin mir komplett geblockt. Dann kann der Stand hier einfach mal ein bisschen vor sich hin arbeiten, ohne mich. Wir arbeiten noch daran. Das kriegen wir noch raus, wie das sein wird. Das werden wir ja auch noch. Wir werden es ja auch noch irgendwann diskutieren können, wie es sich dann spielt. Ich glaube, die Grundidee ist jetzt doch irgendwie reizvoller, als ich sie zuerst befürchtet hatte. Und es sieht ja hübsch aus. Aber ich bin bei euch. Ob das dann irgendwie Tiefe hat langfristig oder ob es irgendetwas hat, was dich wirklich langfristig bindet, ist halt eine entscheidende Frage. Weil auch Cities Cardinals 2, so sehr ich jetzt als Schönbauer gerne spiele, ist das, was mich oft am meisten dran aufhält und immer noch ewig dran tüfteln lässt, diese Verkehrssimulation. Wenn halt wieder irgendwo Stau ist. Und du musst die Straße oder die Autobahn wieder umbauen. Auch da können sich Leute vielleicht reinfühlen, die zur Köln-Messe fahren wollen, um hier die Gamescom zu besuchen. Also dieses ganze Verkehr austarieren, Eisenbahnstrecken irgendwie ziehen und sowas, das ist das, was in Cities Canens 2 ist. Ist das jetzt hier elegante Überleitung zu Transportfieber? Mach einfach weiter. Auf die, die schon die ganze Zeit lauern. Mach ich jetzt? Wann sagt jemand das Wort Straße? Wann darf ich endlich? Aber sag doch mal was zu Transportfieber. Hier auch im Chat gerade wurde schon über Transportfieber geredet. Was ist denn hier los? Habt ihr euch versprochen? Das sind Steinwallenagenten. Das ist der zweite Couch von Feinball. Der hat, das muss man sagen. Nein, ich finde, ihr müsst mir erst mal klären, was an ein Trailsportspieler denn doof ist. Ich finde auch Trailsportspieler super. Das ist doch ein absolutes Highlight-Game dieser Messe. Ein Highlight-Game würde ich jetzt nicht sagen. Ja, siehst du, warum nicht? Ich soll dir jetzt nur gründen, warum das nicht das perfekte Spiel ist. Guck mal, okay. Kriegen wir hin. Es ist einfach Teil 2 mit schöner Grafik. Nein! So, und jetzt begründe mir, warum es besser ist. Das kommt, weil du deinen Mitarbeiter in den Termin geschickt hast und ich selber da warst. Was? Ich stand im Stau eine Stunde vor der Gamescom. Mehr Erfüllungen bitte lassen sich. Steinball, prima, der selbst spielt. Ranger lässt nur noch spielen. Okay, wie war es? So, wo waren wir gerade? Ah ja, Transform Fever. Also, du hast natürlich recht, das ist im Grundsatz natürlich das Transform Fever Spiel mit besserer Grafik, aber sie haben wirklich wahnsinnig viel. Aus der Perspektive eines Transfer-Fielbers-Spielers geändert. Wenn man das bisher noch nicht gespielt hat, dann mag einem das nicht so relevant erscheinen. Aber wenn man die Serie kennt, ist das wirklich viel, weil sie haben gesagt, sie wollen den ganzen Wirtschaftsbereich dynamischer machen und interessanter machen und herausfordernder machen. Weil Transfer-Fielber 2 im normalen Modus war tatsächlich, oder im Sandbox-Modus, war so ein bisschen das, was Maurice nicht mag. Ab einem bestimmten Punkt hast du unendlich Geld, weil es irgendwie dann läuft. Und dann ist es einfach nur noch, ich sag mal, schön bauen oder irgendwie die Karte dann zu verkompletieren. Und das wollen sie jetzt ein bisschen anders machen. Im Kern haben sie halt, die Städte haben viel dynamische Nachfragen. Es beginnt erstmal mit kleinen Rohstoffen am Anfang 1900 und es kommen dann zufällig komplexere Produktketten oder Produkte dazu, die man dann nach und nach erst bedienen muss. Die weiß man vorher nicht. Das heißt, man kann noch nicht am Anfang der Karte alles durchgeladen. Die einzelnen Rohstoffquellen, die haben nicht standardisiert, so schematisch immer nur 100, 200, 400 Rohstoffe, sondern das ist zufällig besetzt. Das heißt, es gibt gute Kohleminen, schlechte Kohleminen. Du weißt nie, wie viel kannst du da noch ausschöpfen. Das heißt, jeder Spielwirklauf ist viel dynamischer und interessanter. Es gibt viel mehr Bedürfnisse, die Städte haben, die man erfüllen muss. Also der gesamte Teil ist total vertieft. Es gibt ein Progressionssystem, wo man so Level aufsteigt, dann schaltet man Sachen frei. So ähnlich wie bei City Skylines, da kann man so Sehenswürdigkeiten, so Megaprojekte bauen, zu denen man dann wieder oder die dann für die Städte dann wieder touristisch gut sind. Also da ist schon viel Neues dabei. Aber ich, Ja, ich bin jetzt erhypt. Also ich finde vor allem toll, wie schön es ausschaut und wie schön Züge sind. Züge sind immer schön. Aber guck mal, wie die abschalten. Nein, das ist der Letzten schon mal gesagt. Die Technik hat gerade schon die Mikros hochgedreht und ich dachte, ihr redet zu leise. Nein, ich bin tatsächlich durchaus schon mehrfach offen dafür gewesen, mich von Steinwallens Begeisterung anstecken zu lassen. Das hat er bei EU5 sehr gut geschafft und es klappt auch bei Transportfever ein wenig. Ich glaube, es ist bei mir einfach mein grundlegendes Ding. Es gibt einfach Sachen in Spielen, die einen subjektiv grundlegend nicht reizen und Zuglogistik war immer eine davon bei mir. Ich kann dir nicht mal wirklich sagen, warum. Ich bin sicher, das ist ein tolles Spiel. Es ist noch wahrscheinlich nicht unbedingt für mich, weil mich Züge nicht interessieren. Ja, ich finde, wir sind aber eine Runde, in der man begründen muss, warum einem Zuglogistik... Meinst du, meinst du? Ja, weil sie so nervig, unhandlich sind. Weißt du, ein Siedler, der Waren trägt, der reagiert sehr dynamisch auf... Ah, du willst einfach Leute arbeiten sehen, oder? Ja, genau. Und der Zug muss halt so, nein, da muss die richtige Kreuzung... Die Erfindung des Zuges war der Punkt, wo es keinen Spaß mehr gemacht hat, Leute für sich arbeiten zu lassen. Ja, genau so nämlich. Weil es zu leicht geworden ist. Genau so nämlich. Der Waren transportiert zu leicht. Es ist unbefriedigend, ein Tycoon zu sein, wenn der Pöbel nicht schleppt. Ja, genau das. Richtig. Schon die Bärdekutsche war möglicherweise ein Fehler, aber die war ja damals den Privilegierten vorbehalten, also geht das vielleicht noch. Ja. 29. September kommt's raus, haben sie auf der Opening Night Live angekündigt. Und ich muss gestehen, bis vor ein paar Wochen wusste ich nicht mal, dass Paradox der Publisher ist. Ja, das ist ja auch noch nicht so lange her. Das war tatsächlich auch eine Überraschung. Und ja, am Ende, ich glaube, das ist... Also Urban Games ist ja stark Entwickler, die, glaube ich, auch wechselnde Publisher hatten und die haben das jetzt selbstfinanziert im Prinzip entwickelt, aber ich vermute mal, dass sie einfach für diesen ganzen Publishing-Prozess, für PR, Diskussion, einfach jetzt einen Partner brauchen. Mestestand und solche Sachen hier vielleicht. Ja, Messestand, genau sowas. Der Talk, das ist der Talk, genau. Reinwallen hat ja offensichtlich gut Paradox-Schmiergeld hier bekommen. Also bitte, muss ich jetzt fast langsam bleiben. Also um vielleicht davon dann kurz abzulenken, damit ich meine Ehre noch einmal verteidigen kann hier. Ich finde natürlich Transport Fever 2 auch super. Ich finde das wirklich ein tolles Spiel. Und bei Teil 3 bin ich noch nicht so tief drin wie du natürlich. Was ich als Problem hatte irgendwann, weil ich einfach mehr der City Skylines Typ bin, ist, dass ich die Städte nur passiv beeinflusst habe. Durch Waren und wie baue ich die Zugstrecke. Und eine Zugstrecke ist auch nicht so leicht zu bauen, wie man sich das vielleicht denken mag mit den Kettensignalen und so. Ja, ist nervig, ist unhandlich. So schlimm fand ich es jetzt nicht. Aber dann irgendwann hatte ich auch, wenn wir bei Kutschen wieder sind, ab Anfang 800 Kutschen, die dieselbe Route immer im Kreis gefahren sind. Das war dann irgendwann ein bisschen zu viel. Die können bestimmt mal zu Fuß laufen. Das haben sie jetzt übrigens abgekurzt, weil es nicht mal 1850 oder so startet, sondern 1900. Deswegen, du hast noch die Kutschen, aber nur eine ganz kurze Zeit. Das könnte sehr gut für mich sein. Deswegen, ich freue mich da drauf, du musst dich nicht löschen überall. Aber man kann zumindest, man kann... Froh sein, glaube ich, dass Paradox wirklich erst gegen Ende, als der Marketing-Publisher reinkam, weil, ich habe ja durchaus viel Liebe für einiges, was Paradox gemacht hat, aber sie waren ein absolut beschissener Publisher, das kann man nicht viel reden. Ich würde sogar sagen, selbst wenn du all die großen Bösen reinnimmst, von denen man gerne so spricht, sie sind einer der schlechtesten Publisher gewesen, den man haben konnte. Auch wirklich, wenn du dir das Endergebnis für viele der Studios anguckst. Spiel gecancelt, Spiel gefloppt, Studio geschlossen. Auch gute Studios, Harrybrain-Schemes zum Beispiel und sowas. Wo einfach am Ende Paradox dir in den Ruin mitgeführt hat. Da waren sicher, die Studios haben auch Fehler gemacht, stimmt. Aber nicht Ruin. Die haben ihr eigenes Spiel zurückgekauft. Also die müssen sehr potent gewesen sein und die gibt es ja noch. Ja, true. Aber es lief halt alles mit Paradox sehr schlecht für die verschiedenen Studios. Also eigentlich nur für die Age of Wonders Leute lief es, glaube ich, gut. Und alle anderen Studios... Für die Standard 1 lief auch gut. Ja, aber heute, weiß ich nicht. Das stimmt. Ich habe jetzt offen gestanden, noch nicht mit Leuten von Colossal Order über ihre aktuellen Gefühle zu Paradox geredet. Vielleicht liege ich falsch. Aber ich glaube mit sehr vielen Entwicklern, die mal unter Paradox als Publisher gearbeitet haben, wenn du mit denen reden würdest, ey. Hier ein Bierchen, deine Meinung zu Paradox. Ich glaube, da kämen interessante Meinungen bei raus. Aber das ist ja auch wieder diese, es gab ja in den letzten Jahren diese Paradox-Achterbahnen einfach, wo sie ja auch irgendwann mal angekündigt haben, jetzt werden wir richtig groß im Publishing, jetzt machen wir Konsolenspiele auch, jetzt kommt Vampire Bloodlines 2. Ah, jetzt habe ich den Namen in den Mund genommen. Ich muss kurz spülen. Und so sie so diese Aufbruchsstimmung hatten und relativ schnell dann aber sie gemerkt haben, oh nein, es funktioniert nicht. Wir können das einfach nicht gut, offensichtlich. Mit all den Problemen, die Bloodlines dann hatte. Dann kam Fred Bester wieder zurück, weil irgendwie lief es halt ohne ihn dann auch nicht, dass sie eigentlich aufhören wollte oder in den Hintergrund treten wollte. Dann sind so Sachen wie City's Canals 2 passiert zum Release. Also selbst Europa Universal ist 5 bei all seiner Großartigkeit und seinem Größenwahn, muss man glaube ich eher sagen, was den Scope angeht. Ich finde, das hätte auch nicht so rauskommen dürfen zu dem Preis, zu dem es rausgekommen ist. Da hatten wir schon unser Streitgespräch, scheinbar. Aber das ist ja jetzt nicht Publishing. Nee, das ist nicht Publishing. Aber es ist halt so Produktstrategie. Was ich ganz interessant finde. Größen Architect 2 übrigens ganz kurz. Absolut. Es gab eine Phase, wo sie sich mega verhoben haben, wo sie größtenwahnsinnig offensichtlich geboren sind, wo sie in Märkte gegangen sind, von denen sie keine Ahnung haben. Ich glaube, das haben sie jetzt aber auch bescheckt. Deswegen haben sie alles abgestoßen und eingesagt. Was ich aber interessant finde, bisher war deren Publishingstrategie, dass sie quasi die Games im Prinzip als Publisher voll finanzieren, sehr früh einsteigen, dann natürlich auch die größte Marge abschöpfen. Sie ist ja die Skylines 1, da haben sie ja unfassbar viel Geld verdient. Während so ein Publisher wie Hooded Horse halt immer erst ganz spät reingeht, wenn sie sehen, die Spiele sind geil, dann machen wir halt ein Publishing-Teil. Das ist eine ganz andere Publishing-Strategie. Dadurch ist das Risiko natürlich viel minimierter und du siehst auch, ob Spiele gut werden oder nicht. Und mit Transport Fever 3 hat Paradox zum ersten Mal quasi diesen Hooded Force Weg gemacht. Das heißt, sie sind erst eingestiegen, als das Spiel quasi fertig war und haben jetzt in gewisser Weise nur einen Service dazu angeboten. Ich glaube, das ist gar nicht unklebber, weil auf diese Art und Weise kann man sich auch seinen Ruf wieder verbessern. Weil Transport Fever 3 wird ein gutes Spiel. Das ist einfach fertig und da bin ich mir hundertprozentig sicher. Und jetzt steht Paradox drauf und dann kriegen sie ein bisschen was ab vom Bum. Ja. Und dann ist vielleicht auch beim nächsten Spiel in der Community kein Shitstorm mehr, wenn wirklich angehündigt wird. Wir haben jetzt Paradox als Publisher. Also machen sie wahrscheinlich genau richtig. Ich denke auch, wirkt schon, als hätten sie draus gelernt und machen jetzt einen anderen Weg. Wir nähren uns leider dem Ende dieser Runde für heute. Und wir sind ja ein Tribunal, hatte ich am Anfang gesagt, also müssen wir ja richten. Ich weiß nicht, ob wir ein einstimmiges Urteil hinkriegen. Wir richten über uns. Jede Couch. Du richtest doch über uns die ganze Zeit. Ja, wirklich. Ich habe das ernst genommen, was er gesagt hat. Was soll denn? Das ist ja auch wir. Das war eine Aufforderung. Ich habe den Job und will ihn erfüllen. Das ist ja auch unser Job, Kontroversen zu befeuern. Und Beefs zu entfachen. Jede Couch fällt jetzt ein Urteil. War es eine überzeugende Messe für Paradox? Couch 2. Ich überlege dir, wir sind Couch 1. Ja, wir sind Couch 1. Was ist ein Manger, Maurice? Also ich bin tatsächlich, ich habe jetzt ein paar Spitzen eingeworfen, aber ich bin eigentlich insgesamt sehr überzeugt. Ich freue mich auf Lego. Ihr habt mir jetzt, also ehrlicherweise nicht nur ihr, aber auch je mehr ich dann über Aftermath gelesen habe, dass ich mir dachte, scheiße. Afterworld. Afterworld, ja. Es klingt eigentlich doch ziemlich geil. Was wir jetzt gar nicht diskutiert haben, weil es auch nicht groß hier Thema war, aber ich freue mich sehr auf die beiden Crusader Kings Addons, die in Arbeit sind, die sehr nach dem klingen, was ich will von Crusader Kings, mehr als sie lange geliefert haben. Und weil ich natürlich niemals die wollen würde und immer sehr auf Versöhnung gehe, vertraue ich auch Steinbein zur Teil sehr, dass Franz Paul Füber 3 auch großartig wird. Das heißt, eigentlich sind sie ganz gut aufgestellt, sagen wir jetzt. Ob dann das dicke Ende aller City Skylines 2 dann doch noch irgendwo bei irgendeinem Verlaunches nachkommt, Das kann man halt nie sagen. Das passiert allgemein in den letzten Jahren häufiger, als man gerne hätte, selbst bei Firmen, die mal eine sichere Bank waren. Deswegen 100% sicher ist man nie. Aber ich muss sagen, sie haben einiges in der Pipeline gerade, auf das ich mich freue und einige Spiele deren Entwicklung ich gerne weiterverfolge wie EU5.