Total War Fans haben aktuell eine ziemlich gute Zeit, denn Creative Assembly arbeitet gerade nicht nur an einem neuen großen Total War, sondern gleich an zwei großen Titeln und das auch noch an zwei lang erwarteten Titeln. Zum einen an Warhammer 40k und an Medieval 3. Und wir reden heute mal drüber, was uns da jetzt genau erwartet. Warhammer 40k durften wir jetzt auch in der letzten Woche anspielen spielen und haben da uns alle schon mal einen ersten Eindruck machen können von diesem Spiel. Wir werden aber auch noch mal mehr darüber reden, was wir über Mid-Evil 3 wissen und wir hatten das Glück, auch noch einige unserer Fragen, die aufgekommen sind, an die Entwickler von Warhammer 40K zu stellen und werden auch da die exklusiven Antworten jetzt hier in diesem Talk noch mal besprechen. Und damit bin ich nicht alleine, sondern ich habe mir natürlich eine Riege an großartigen Strategen hier zu mir auf die Bühne geholt. Neben mir niemand geringeren als den großartigen Benedikt von MeinMMO, der alles an Warhammer-Wissen eigentlich in sich trägt, das man überhaupt besitzen kann. Schön, dass du da bist. Freut mich sehr, dass du da bist. Dann unseren Experten für Mittelalterliches und Strategiespiele, Fabiano, auch schön, dass du da bist. Hallo, sehr gerne. Ich glaube übrigens, die Pause war auch deshalb passiert, weil wir den Maschinengeist nicht genug gehuldigt haben. Oh ja, wir sollten öfter den Maschinengeist holdingen. Auch ihr im Chat gerne, hol dich den Maschinengeist. Wir brauchen den halt hier einfach. Und natürlich darf in so einer Runde unser Imperator der Strategiespiele nicht fehlen. Maurice, schön, dass du hier bist. Hallo, ich habe bestimmt keinerlei Ketzerei begangen und bin deswegen gänzlich unschuldig an, was auch immer Probleme wir mit dem Omnisire haben oder nicht haben. Das hat nichts mit mir zu tun. Definitiv. Du bist gänzlich unschuldig. Ja, immer. Immer. Jeder, der dich kennt, weiß, du bist die Unschuld in Person. Ja, ja. Wir werden jetzt, wir werden im ersten Teil dieses Talks uns auf Warhammer 40k fokussieren und dann im zweiten Teil über Medieval 3 sprechen. In 40K würde ich direkt mal reinsteigen mit der Frage, das ist ein komplett neues, riesiges Universum. Weil ja, klar, wir kennen Warhammer Fantasy, aber das ist ja schon nochmal was sehr anderes, vor allem auch was die Fraktionen angeht, was das Spiel angeht, zu allem, was wir bisher auch von Total War ehrlicherweise kennen. Wie fängt CA diesen gigantischen Maßstab und den Slogan There is no peace amongst the stars ein? Benedikt? Ziemlich gut. Also es ist schwierig, das anders zu sagen. Wir haben es ja gespielt. Es ist sichtlich Krieg. Also mehr als in den Total War Spielen, die ich bisher gespielt habe. Du hast wirklich das Gefühl von, da passiert gerade wirklich was Heftiges. Ich will nicht zu sehr ins Detail gehen, was das Blutige angeht. Aber allein schon, wenn du mit der Kamera oben drüber bist, du hast das Gefühl, das ist ein Kriegsgebiet. Das ist nicht einfach nur irgendwie ein kleines Scharmützel zwischen zwei Mittelalterarmeen, sondern da sind Panzer, die rumballern, da sind Orks, die mit ihren Jetpacks irgendwo rumjumpen, da sind fette Space Marines mit Schwertern, mit Bolten, mit allem. Und der Detailgrad dahinter, also auch wenn man reinzoomt und sieht, wie diese, gerade als Fan, diese Bolter irgendwie da rumballern, man merkt, da ist Wucht hinter. Die Dinger sind explosiv und das merkt man da wirklich. Das ist also von da, allein durch den Maßstab, den man von oben sieht, das ist definitiv, da ist kein Frieden. Also auf jeden Fall, ging mir ehrlicherweise ähnlich. Ich muss dazu sagen, ich habe ja davor wenig Erfahrung mit Total War gehabt und hatte dann auch, wir hatten geschrieben danach, und dann war es so, ja, keine Sorge, du musst überhaupt keine Erfahrung mit Total War haben, weil es ist komplett anders. Habt ihr das auch so wahrgenommen? Ich würde da einhaken, tatsächlich. Sie hatten ja, bevor wir das spielen konnten, hat Creative Assembly in der Präsentation gesagt, das ist nicht einfach nur Total War mit dem Warhammer 40K-Skin. Und das stimmt ein Stück weit aus auch. Aber ich muss sagen, wenn ich so im Nachhinein nochmal drüber nachdenke, ich finde, gerade wenn man sich die Schlachten anguckt, was der Teil war, den wir am meisten uns angucken konnten, weil es gab ja noch den rundenbasierten, Teil von Total War und der war, kommen wir noch zu, in der Demo ein bisschen halbgar. Aber der Schlachtteil, es ist auf jeden Fall, es ist ein anderes Universum. Also bei mir war es zum Beispiel so, als man die, Armeen aufstellen musste, stand ich erstmal so da und dachte mir so, okay, als erstes meine Sperrkämpfer, okay. Okay, dann meine Kavallerie, ach, verdammt. Und dann dachte ich erstmal, okay, was mache ich jetzt eigentlich? Also wie stelle ich diese Armee auf? Und diesen Moment hatte ich schon, wo ich dachte, fuck, das ist ein anderes Spiel, das ist anders. Aber wenn man dann so ein bisschen sich reingroovt und versteht, was sind jetzt eigentlich die Frontkämpfer, was sind die Fernkämpfer, was ist die Kavallerie, dann kann man das eigentlich ganz gut übertragen. Ich finde zum Beispiel, Wenn man es direkt vergleicht, habe ich bei Warhammer 40k weniger Probleme reinzufinden im Vergleich zu Total War Warhammer 3, als es zum Beispiel bei mir ein Umstieg war, von Medieval 2 auf Empire zu wechseln. Ich finde, ein Total War Empire hat sich für mich in der Schlacht nochmal einzigartiger angefühlt als Warhammer 40k im Vergleich zu anderen Warhammer-Spielen. Weil auch bei Warhammer Fantasy hast du natürlich schon extrem krasse Sachen, die passieren. Du hast da Untote, die erweckt werden. Du hast Zauber, die explodieren. Du hast auch da schon Panzer gehabt. Du hast Helikopter, die rumgeflogen sind. Das heißt, es ist gar nicht mal so ein Novum, finde ich, jetzt auf Warhammer 40k zu wechseln im Vergleich von Medieval auf Empire. Von daher finde ich dieses Statement, dass Warhammer 40k jetzt ein kompletter Umbruch ist bei den Schlachten im Vergleich zu anderen Total Wars, gar nicht mal so war, sondern es ist eine Weiterentwicklung dessen, was wir schon von Warhammer Fantasy kennen. Gut, was ja schon neu ist, sind zum Beispiel die ganzen Luftschläge und ähnliches. Also das hatten wir ja so davor nicht. Aber das ist ein Zauber. Also es war zum Beispiel im Vergleich ähnlich. Es ist recht ähnlich, würde ich auch sagen. Was sehr anders ist, ist, dass der... Der Vergleich mit Empire ist schon ein ziemlich guter, weil du merkst, es ist sehr viel mehr Fokus auf Fernkampfmechaniken gelegt. Mit Deckung und auch Fernkampfflankenangriffen. Und ich glaube nicht, dass es das jeder vorgab, dass wenn ein Bogenschütze dich von der Seite trifft, es war eher immer so ein bisschen, es gibt vielleicht ein bisschen Friendly Fire, der sollte jetzt nicht den eigenen Leuten in den Rücken schießen. Da gab es Dinge. Bzw. bei mir war mein größtes Umgewöhnungsproblem, Benedikt wird jetzt entsetzt sein, aber ich kenne die Einheitenriege der Space Marines vor allem aus älteren Strategiespielen wie Dawn of War. Und ich muss aber gucken, okay, das sind ja jetzt die in den aktuellen Editionen, Das sind ja gar nicht mehr meine Einheiten aus Dawn of War 1 damals. Oder auch 2 und 3. Also es gab mehrere Dawn of Wars in relativ kurzer Zeit. Und ich muss aber gucken, okay, was ist denn jetzt? Ach, die haben Flammenwerfer-Handschuhe, wenn ich das richtig verstehe. Okay, ist das eine Front-Einheit? Ist das eine Einheit der zweiten Reihe? Die Jetpack-Intercessors sind das jetzt. Die haben nicht standardmäßig ein Jetpack. Okay, auch gut zu wissen. Da musste ich mich am meisten umgewöhnen. Nicht von Total War zu Total War, sondern von meinen alten Warhammer-Dawn-of-War-Strategie-Spielen, weil es ist, glaube ich, eine Weile her, dass es ein 40k RTS gab, das die aktuellen Regeln benutzt. Deswegen, ich hatte natürlich damit das größte Problem, weil du auch sagst, mit der Einheitenaufstellung. Okay, die Dreadnoughts, das kenne ich noch. Und klar, Space Marines Grundlegen, aber ein paar von den Spezialeinheiten habe ich nicht mehr. Und was für mich viel Umgewöhnung war, mir ist Schritt für Schritt zu Sachen aufgefallen. Ah, das ist aber anders als sonst in Total War. Zum Beispiel einerseits Kampagnenkarte, da kommen wir noch dazu. Aber auch ganz am Ende fiel mir erst auf, Moment, es hat die ganze Zeit Ausdauer keine Rolle mehr gespielt. Es gibt keine Ausdauer. Und ich habe nochmal in unser Videomaterial geguckt, wo ich dachte, vielleicht nur die Space Marines nicht, aber ich glaube, die Orks hatten es auch nicht. Wenn ich über Ork-Einheiten gehabert bin, da wurde auch nichts angezeigt. Da waren für mich schon ein paar Umgewöhnungen da. Aber du hast ja auch generell, also vor allem in 40K, dieses sehr unklassische, dass Psyoniker, die Magier, sind nicht die, die hinten stehen und beschützt werden müssen, das sind die, die in den fetten Terminator-Rüstungen vorne reinrennen und den Leuten aufs Maul hauen. Und das ist wirklich voller Latz. Und du hast ja, also gerade mit den Panzern, anders als in Warhammer 3, wo du deine Artillerie schön hinten aufgestellt hast, dann die Sperrkämpfer davor und dann gewartet, dass der Gegner einfach in deiner Wand an Geschossen rennt. Nee, die Panzer stehen vorne und geben deinen Leuten dahinter Deckung. Und das ist übrigens auch ein System, das jetzt auch neu ist, was jetzt auf mich angesprochen wurde, die Deckung, die ich zumindest bei den Spielen sehr oft genutzt habe, dass ich wirklich die Space-Greens... Echt? Ja, klar. Ich habe freundlich... Also hinter den Barrikaden, ich habe das erste, was ich gemacht habe, war die Panzer dumm rumschicken, damit sie es nicht plattwalzen, weil das geht ja auch. Immer schön an die Front, dahinter die Space Marines anrucken lassen, in Aufstellungen, die sie automatisch annehmen zum Glück, in diese Barrikaden rein und von da aus wirklich einfach Kugelhake in die Orks rein. Ich habe mit kaum Verlust in dem Bereich wirklich irgendwie Zeugs niedermähnen können und das habe ich so halt vorher auch noch nicht wirklich gehabt in dem Total War. Insbesondere eben, weil es nicht dieses klassische da sind zwei Hügel und die Leute prallen in der Mitte aufeinander oder rennen in den Pfeilhagel rein, sondern wirklich eben strategischer, taktischer. Du musst irgendwie mit den Flankenangriffen zum Beispiel planen. Hat mir tatsächlich mehr Spaß gemacht als in den Eltrondalen. Also dann hast du wahrscheinlich die Deckung kompetenter genutzt als ich, weil bei mir war zum Beispiel die Spielerfahrung, wir haben ja gegen Orks gekämpft, wir waren ja alles Space Marines. Erstmal, das fand ich ziemlich cool bei 40k, sie haben ja Ich habe schon vorher gesagt, Space Marines sind Elite-Soldaten. Wirklich krass zu sehen, wenn du da deine Space Marine Armee in die Schlacht führst und du hattest halt 100 Leute, gell? Das finde ich richtig cool. Und die Oks waren 2000. Ich dachte auch am Anfang, wie soll ich denn dagegen bestehen? Und die Anzeige oben zeigt dir an, du bist massiv überlegt. Ja, sehr cool. Genau, das ist da schon einmal krass und auch zu sehen, dass die wirklich bis zum Ende kämpfen. Die Space Marines sind nicht weggerannt, kein einziger von denen. Ich weiß nicht, ob das ein Bug war, weil es gab teilweise eine Moralanzeige, die manchmal hin und her gehüpft ist, was irgendwie komisch war. Sie hatten keine Ausdauer, keine Moral. Die haben einfach bis zum Ende gekämpft. Und wegen der Deckung. Ich habe auch versucht, die Deckung zu nutzen und habe halt meine SESG-Fahrer geteilt. Aber weil wir gegen Orks gekämpft haben, die sind halt einfach stupide auf uns draufgerannt. Und mein Fehler bei der ersten Schlacht war, dass ich dachte, ich schaffe es, die gut wegzuhalten, wenn ich die Marines in Deckung stelle und die ballern einfach in die Masse. Nee, die haben halt meine Marines überflutet. Und ich musste dann beim zweiten Mal dafür sorgen, dass meine Nahkämpfer die Orks von meinen Space Marines in Deckung weghalten. Aber auch dann haben die Orks nicht wirklich auf meine Marines geschossen, weil ich hatte das Gefühl, das ist eine reine Nahkämpferarmee. Also die hatten schon so Begetling-Gans und so etwas. Aber hauptsächlich sind die Orks bei mir einfach über mich drüber gewalzt. Das hat sich schon oft so angefühlt. Aber zum Beispiel, was ich eigentlich auch ganz, Ich dachte auch, ich nutze die Deckung. Und dann hatte ich meine Leute da platziert. Und dann kam halt irgendein riesiger Angriff von die, ich weiß nicht mehr, was das für ein Riesending war, dass da die Deckung einfach weggeschossen hat. Und ich war so, cool. Ich habe gerade alle meine Leute in Deckung gebracht. Es war umsonst. Da sehen wir es gerade. Wie nennt man? Stomper. Den Stomper. Der Stomper hat mich so wütend gemacht, weil der hat alles gestompt. Also ja, SRS ist meinem Namen gerecht geworden. Aber ich hatte mir voll den Plan überlegt, habe versucht, das alles vorzubereiten Und die Orks so, nein, keine Chance. Ja, ich fand das tatsächlich ganz interessant, weil eben, um wieder mit dem Vergleich mit Empire zu machen, das hat ja eben sehr dieses Zweiarmeien machen. Line Warfare und es stehen sich zwei Fernkampflänen gegenüber. Und hier hatte ich fast so das Gefühl, du hast zwei Armeen, die unterschiedliche Total Wars spielen wollen. Die Orks würden gerne Medieval spielen, die würden gern einfach angreifen im Nahkampf. Und die Space Marines würden eigentlich gerne Empire spielen und da schön in ihrer Deckung bleiben. Und bei mir, ich muss es leider einräumen, ist es auch in ziemliches Chaos degeneriert. Also ich habe dann noch gewonnen, aber die geordnete Space Marine Linie ist nicht so geordnet geblieben, wie ich das gerne gehabt hätte. Auch weil dann ja die Fähigkeiten hier nochmal eine ganz andere Rolle spielen, weil in Warhammer Fantasy fand ich die Magie teilweise auch ein bisschen langweilig. Du ballerst halt immer deinen Flächenschaden da rein, wo es geht. Aber hier hatte ich halt auch so Momente, okay, jetzt habe ich dir hier schön Deckung gebracht. Dann kommt diese komische Org-Fähigkeit, die auch noch im Zielen sich noch bewegen kann und deinen Truppen hinterher springt. Ich so, oh scheiße. Und dann, wie rennen meine Truppen nochmal? Ach, sie rennen gar nicht mehr. Nee, halt doch, es gibt eine aktive Fähigkeit. Aber wo ist die nochmal? Ach, da ganz links, klein, über... Oh Gott, hat eingeschlagen. Also ich hatte mehr Chaos in den Linien, als ich wollte. Aber... Ich hatte auch das Gefühl, wenn du ein bisschen besser drin bist und die Einheiten besser checkst, dann hast du dieses Katz-und-Maus-Spiel. Die eine Armee will gerne ein geordnetes Deckungs-ATS spielen und die andere will eigentlich einen Zerg-Rush machen. Und wer kommt dazu, seinen Total War auszuspielen? Du kannst es auch sehr gut ausnutzen. Ich hatte das zum Beispiel gerade in der letzten Schlacht, die ja ein bisschen härter sein sollte, dass ich einfach meinen Käpt'n da reingepackt habe. Der hat irgendwie 200, 300 Orks um sich gesammelt, weil die sich halt dachten, cool, der Käpt'n, lass ihn abschlachten. Und der hat es dann einfach so lange gebunden, bis ich mit einem Airstrike drüber bin. Und dann waren halt drei, vier kontingente Orks weg. Was beim Käpt'n wohl sich dachte, als er den Befehl über den Vox-Kanal bekam, dass der Imperator es nun für gut hieß, dass leider seine Position geht wird, die bombardiert werden muss. Ich meine, er stirbt für den Imperator, das ist sein Job. Ich denke, alles richtig gemacht. Wahrscheinlich war er glücklich in seinen letzten Momenten. Aber auch generell diese Deep Strikes, das ist ja was, was ich auch vorher noch nicht so gesehen habe zumindest. Ist. Was ich sehr cool fand, dass du wirklich einfach deine Truppen noch während der Aufstellung oder während des Kampfes noch dahinter aufstellen kannst, eben zumindest als Space Marine, so wie die Drop-Pots. Und von hinten halt nochmal aufräumen oder halt Leute binden und gab mit Terminatorn dann auch die Schwierigkeit, sie wieder raus zu teleportieren und wieder zu deployen. Ach, das ging. Das habe ich gerade gesagt. Ja, das war so cool. Aufs Schiff teleportieren und dann von da aus nochmal rein teleportieren. Also wieder und wieder. Ich habe das ständig genutzt, um einfach wirklich Chaos bei den Orcs zu stiften, sie irgendwo anders hinzuziehen, irgendwelche Cluster zu formen, wo ich halt mit den Orbital Strikes drüber bin. Das hat schon, deswegen hatte ich das Gefühl, es ist strategischer, es ist aktiver. Hat mir einfach viel Spaß genommen. Ich glaube, je mehr man das spielt, umso mehr neue Strategien entdeckt man auch für sich. Gerade wenn man von Total War kommt. Ich zum Beispiel, wie gesagt, ich hatte halt meine Fernkämpfer und dann davor, meine Nahkämpfer und habe versucht, auch wie du, die Orks so ein bisschen wie so ein Schäferhund zusammen zu treiben und dann da halt die Deep Strikes reinzuhauen ohne Ende. Das hat beim zweiten Mal auch gut funktioniert, beim ersten Mal habe ich die Schlacht tatsächlich verloren. Und je mehr man da spielt, umso besser kommt man da auch rein. Es kann auch am Interface liegen, dass es ein bisschen überladen ist und Sachen wie diese aktiven Fähigkeiten. Dass die so kleine Buttons sind, ist vielleicht ein bisschen ungünstig. Bei Warhammer 3 hatte man ja noch dieses Porträt unten und die Zauber aus Neurom, das war sehr leicht zu erkennen. Und hier, ich meine, ihr könnt hier mal ein Bimmelbildspiel machen, wenn ihr gerade das Gameplay seht. Versucht mal zu erraten, wo auf dem Interface die aktive Fähigkeit von dem Trupp ist. Vor allem, was du nicht recht hittest, du siehst sie zweimal links im Einheiten-Panler, siehst du groß diesen Knopf. Den kannst du aber nicht drücken. Und dann, ich meine, jetzt, wo man es so sieht, ist es irgendwie doch obvious, dass es direkt rechts daneben ist. Aber ich habe echt eine Weile gesucht, hä, wo mache ich jetzt den Zypcionica Vortex? Wo ist denn dieser scheiß Knopf? Weil den kann ich offensichtlich nicht drücken. und dann habe ich möglicherweise auch bei mir etwas viel gelabert während der ersten Schlachten und war dann bei der letzten etwas in Zeitdruck. Möglicherweise habe ich dann auch nicht alle Fähigkeiten erkannt, die ich hatte. Aber ich fand grundlegend, also ich fand, die Schlachten haben tatsächlich sehr viel Spaß gemacht. Auch mit einigen, also was tatsächlich mein Highlight ist, wie du eine Einheit anklicken kannst und dann siehst du alle Wargier, die jeder einzelne Squad-Trupp-Mitglied hat und wann die benutzt werden. Und schaut mal, hier sind neun Space Marines und ein Käpt'n drin. Und die Space Marines haben dieses Gewehr, den Granatwerfer, der dazwischen eingesetzt wird. Der Käpt'n hat eine Pistole und diese Nahkampfwaffe. Und das für jede Einheit. Und du siehst es ja auch wirklich im Schlachtgeschehen dann, dass so ein Space Marine-Trupp sich auch anfühlt wie so eine taktische Einheit, die halt verschiedene Waffen benutzt und zwischendurch Granaten einsetzen kann und so. Das fand ich saucool. Das hat auf dieses, also egal wo du bei Warhammer herkommst, Bei mir sind es mehr die alten ATS, bei dir auch die Tabletops. Aber beide hatten ja dieses Feeling, dass du natürlich deinen Trupp dir zusammenbaust aus verschiedenen Upgrades und so. Und das kam da, finde ich, sehr, sehr gut rüber, dass du wirklich sehr viel Spaß daran hattest, deine Armee. Wenn das dann noch, was ja so sein soll, customizable ist auf der Weltkarte, wie cool das werden kann. Das fand ich saugut. Ja, definitiv. Also du hattest es vorhin schon angesprochen. Es sieht jetzt natürlich anders aus durch die neue Warcore-Engine. Trotzdem weiß ich, dass wir auch im Nachhinein gesagt haben, aber irgendwie so ganz happy sind wir mit dem Look noch nicht. Wie habt ihr das wahrgenommen? Also hat man die neue Warcore Engine gemerkt? Wenn ja, wo? Benedikt? Uff, ist schwierig zu sagen, weil wir über eine Internetverbindung gespielt haben mit einer eher schlechten Optik. Ich würde sagen allerdings doch durch die Bewegung der Truppen, also ich hatte das gerade in Warhammer 3 ganz oft, dass sich meine Truppen einfach stark geweigert haben, meine Befehle auszuführen. Wenn sie halt irgendwo im Nahkampf gebunden waren, war es ihnen völlig egal, was ihnen sagte, geht da raus. Ihr habt da gerade nichts zu suchen. Während ich hier, glaube ich, schon öfter den Fall hatte, dass sie mir gehorcht haben, also dass sie wirklich auch getan haben, was ich von ihnen wollte. Ansonsten habe ich da ehrlicherweise wenig darauf geachtet, weil ich zu viel Spaß damit hatte, rumzuballern. Es tut mir leid, aber ja. Ich habe tatsächlich ein paar Sachen, die mich an der Optik stören. Und zwar schon seit den ersten Reveals. Und ich bin auch nicht sicher, ob ich mich da zu sehr drauf einschieße. Wenn ich zum Beispiel sage, mir ist das gar nicht aufgefallen. Aber gerade wenn man rauszoomt, finde ich, hat das Spiel eine Tendenz, ein bisschen zu vermatschen mit den Farben. Witzigerweise, das ist jetzt, glaube ich, eine der Aufnahmen, die wir haben, wo es nicht so extrem ist. Wir haben hinterher mit den Entwicklern auch geredet. Es ist nicht in allen Schlachten gleich. Und es gab wohl auch Grafikfehler, die das noch befördert haben. Aber es gibt, finde ich, auch schon davor, auch offizielle Marketingaufnahmen von dem Spiel, wo vor allem die Orks einfach eine sehr neongelbe Pixelmasse auf Distanz sind. Gerade wenn du rauszoomst, was meine Meinung nach frühere Total Wars nicht so schlimm hatten. Das ist immer natürlich schwierig, wenn du solche Schlachten hast und du kannst beliebig weit raus loomen. Die ganz alten Total Wars hatten noch das, dass die irgendwann zu 2D-Sprites werden, die Einheiten. Aber ich finde, auf Distanz hat das Spiel irgendwie eine... Ein bisschen eine Unübersichtlichkeit, eine Matschigkeit, auch was manche Interface-Sachen angeht. Wenn du, finde ich, mit Rechtsklick deine Truppen in Deckung ziehst und die Marker, wo die Deckung sind, sind leicht gelblich auf ganz dunklem Boden, hat immer das Gefühl, ich sehe nicht ganz so gut, was ich gerade sollte. Und vor allem auch manchmal tatsächlich, es sieht dann, also hier ist, glaube ich, gerade ein ganz gutes Beispiel, über alles so sehr übersättigt ist, die ganzen Einheiten sind sehr hell, auch die Marines da im Hintergrund, das sieht ein bisschen komisch aus, finde ich. Und wie gesagt, zum Teil wohl noch ein Fehler, hier auch nochmal. Zum Teil glaube ich ein Fehler, an dem sie noch arbeiten, aber finde ich störend. Ich hoffe, sie kriegen das in den Griff. Ja, es war vor allem, es gab ja zwei Schlachtkarten, die wir gesehen haben. Es gab die große Schlacht, die war auf derselben Map, die man auch schon vorher in den ganzen Entwickleraufnahmen gesehen hat. Und es gab diese Tutorial-Schlacht und gerade auf dem Tutorial-Map sah das Spiel irgendwie extrem überbeleuchtet und... Die sehen wir hier auch gerade. Genau, das ist genau das. Sowohl der Untergrund war irgendwie super hell und die Einheiten selber extrem kontrastreich. Das fand ich mir auch nicht so gut gefallen, vor allem... Also selbst, wenn man das mal zur Seite schiebt und sagt, das sind Bugs gewesen teilweise noch, da wird noch dran entwickelt. Bei mir war es vor allem eine kleine Enttäuschung, weil ich nicht optisch so überwältigt war, wie ich dachte, dass ich es vielleicht bin beim ersten Total War in einer ganz neuen Engine. Vor allem auch ein extrem wichtiges Total War, muss man auch mal sagen. Also Creative Assembly hat gerade keinen goldenen Run, die haben gerade keinen Lauf, die sind eher in der Defensive, die arbeiten sich da gerade ein bisschen raus, mit viel Community-Arbeit und so und vielen Sachen, die sie der Community jetzt geben, aber das nach Pharao und so waren die ja richtig in die Ecke gedrängt und das Spiel muss sie da irgendwie rausholen und deswegen war ich, hatte ich ein bisschen mehr erwartet, aber. Wo man, sagen wir mal, die Engine schon merkt, ist bei der Zerstörung, bei dem Zerstörungspotenzial, was da alles in die Brüche gehen kann. Die Krater sind nicht ganz so tief und groß, wie ich sie wünschen würde, aber sie sind da und man kann sie auch als Deckung benutzen. Hier sieht man mich gerade mal ganz gut, wir haben erzählt, gerade wurde eine Truppe befehligt und man hat gesehen, dieses blaue, diesen blauen Bewegungsmarker auf dem gelben Boden hat man sehr wenig gesehen. Das sind so Sachen. Du findest, bringest es ganz gut auf den Punkt, es hat sich jetzt nicht angefühlt wie ein krasses neues Next-Gen Total War. Der Sprung zu Warhammer 3 ist aber insane. Wenn du ranzoomst, einige der Space Marine Einheiten-Modelle sind richtig cool. Auch so die Panzer, der Dreadnought und so. Das sieht richtig cool aus. Aber du wirst, ich mein, du wirst, meistens spielst du es ja nicht so, wie wir es jetzt sehen, sondern wie wir es gerade davor. Hier sieht man zum Beispiel, der Dreadnought sieht schon cool aus. Wenn du so rangehst, das ist schon nice. Aber so spielst du ja nicht. Du spielst weit draußen. Und da fand ich irgendwie, Weiß ich gar nicht. Es gibt unterschiedliche Maps. Ich glaube, das ist ja auch gerade eine von denen, wo es sogar noch weniger schlimm ist. Es war teilweise echt, mal gucken, ob wir noch mal eine Szene haben, wo es dann noch ein bisschen krasser wird. Aber da hoffe ich, dass sie das noch ein bisschen upgraden. Es waren auch, wenn du ranzoomst, so Sachen wie, die Einheit soll angeblich in Deckung stehen, aber der Typ steht vor der Mauer. Das stört mich jetzt bei dem Total War nicht so. Man hat direkt dieses, ja, ist ja auch schwierig. Ist ja ein großes Ding und so. Aber gleichzeitig, wie Fabiano sagt, es muss schon richtig sitzen. Weil Creative Assembly, die hatten wirklich einen echt üblen Lauf eine ganze Weile. Auch mit den Warhammer 3 DLCs, die teilweise sehr, sehr, sehr schlecht ankamen. Man hat schon das Gefühl, jetzt kommt wirklich die große Comeback-Offensive. Wir machen jetzt mit Devil 3. Schaut mal, Warhammer 40k soll ja noch dieses Jahr die Beta in irgendeiner Form kommen. Und wir geben euch Lords of the End Times. Ihr kriegt endlich eine Gash in Warhammer 3. Und das kann auch alles geil werden, aber es muss halt auch geil werden. Ja, das ist das. Da ist schon viel Druck dahinter. Also ich muss auch sagen, Übersichtlichkeit war für mich ein Problem, definitiv, vor allem als jemand, der halt noch nicht so viel Erfahrung hat. Ich fand auch das Tutorial dann im Vergleich zu der Schlacht, die hatten nicht so viel miteinander zu tun, ehrlicherweise. Und vor allem diese ganzen Fähigkeiten, die die Einheiten hatten, wurden ja überhaupt nicht erklärt im Tutorial. Und da war ich auf einmal in der Schlacht und dachte mir, warte, was können meine ganzen Charaktere noch? Ach, das gibt es auch noch und das ist auch noch möglich. Also meine erste Schlacht war auch eine Katastrophe. Ich habe es dann zwar auch endlich, ich habe es geschafft zu gewinnen, aber auch nur durch die Teleportation, die ganze Zeit eben von meinen Einheiten wieder raus und wieder rein und wieder raus und wieder rein. Was ich aber ganz cool fand. Ja, das heißt offensichtlich ein Terminator-Killer-Instinkt. Ist doch alles gut. Also die Pods, meine Einheiten da absetzen zu können, wo ich sie gerade brauche, Das fand ich sehr cool, ein sehr schönes Detail. Und was ich auch gut finde, es ist doch, wenn du näher rangehst, wir haben es auch schon ein bisschen gesehen, schon sehr blutig. Und es gibt, ich weiß, bei früheren Total Wars gab es das als DLC, jetzt ist es ja von Anfang an dabei. Findet ihr, das gehört dazu, dass Total War blutig ist? Benedikt. Total War weiß ich nicht, warm aber auf jeden Fall. Das wäre jetzt auch meine Antwort. Also ich weiß nicht, ich glaube, es würde sich nicht richtig anfühlen, wenn es nie nicht so aussehen würde. Es ist ein essentieller Teil dieser Welt. Also ich meine, das ganze Imperium ist darauf aufgebaut, dass jeder entbehrlich ist. Da machen ja auch die Kommissare keinen Hehl drum, dass wenn du versuchst zu fliehen, du abgeknallt wirst, um die Moral der restlichen Truppe zu erhöhen. Rückzug ist halt nicht. Wahrscheinlich sind deswegen auch die Space Mystics weggerannt. Gibt's halt einfach nicht, Punkt. Und wenn, spricht keiner drüber. Deswegen finde ich das schon sehr passend. Also auch, dass, wie man jetzt gerade hier schön sieht, alles liegen bleibt und teilweise auch nicht am Stück. Fand ich gerade auch, ich habe eine Weile in der Cinematic View zugeschaut, während der Schlacht, da passieren auch Dinge. Also es ist nicht nur so, dass irgendwie danach die Körper irgendwie rumliegen, auch während der Schlacht passiert damit etwas. Und das finde ich schon nicht mal passend, sondern notwendig für das Setting. Ja, also definitiv. Wir haben von den Entwicklern Details zur Kampagne bekommen, weil wir haben danach ein paar Fragen gestellt, die aufgekommen sind und jetzt wäre die Frage an euch, wie funktioniert denn das Reputationssystem und die planetare Politik? Fabian. Ganz kurz, bevor wir die Schlaft abhaken, ich will noch eine Sache vorher erwähnen. Bitte. Creative Assembly hat es sich in dieser Demo ein bisschen leicht gemacht, weil die Gretchenfrage ist ja immer bei Total War, wie gut ist die KI? Und die KI hat gespielt wie ein Ork. Und wir haben halt gegen Orks gekämpft und deswegen haben sie sich, sie haben sich ein bisschen rausgewieselt, weil die Orks sind halt einfach nach vorne gerannt, so, Zerg Rush und das hat gepasst zu den Orks, aber ich fand ein bisschen schade, dass man keine Option hatte, noch in irgendeiner anderen Form sich anzugucken, wie gut ist die KI wirklich, wenn ich jetzt gegen. Die Eldari gekämpft hätte oder gegen andere Space Marines, hätten die sich da anders verhalten. Also falls ihr da Sorge habt, wird die KI wieder mithalten können? Keine Ahnung. Ja, es ist leider, also ehrlicherweise, ich finde es auch manchmal ein bisschen schade, weil ich hatte das auch ab und an in Streams, wo man das in Entwicklerstreams ja auch schon gesehen hat, auch schon diskutiert, und die Community war teilweise auch sehr schnell bei der Hand mit, ja, ja, aber es sind ja Orks. Wir haben noch keinerlei offizielle Infos, dass die KIs so unterschiedlich spielen pro Fraktion, dass das eine beabsichtigte Ork-Personality ist. Das kann auch einfach der aktuelle Status der KI sein. Ich hatte auch so ein Erlebnis, wir haben jetzt im Grunde zweimal die gleiche Schlacht, einmal in Schwerer gespielt und am Anfang hattest du ja so eine kleine imperiale Armeefront an drei Flanken. Aber in der ersten Nacht habe ich noch probiert, ich gehe auch auf alle drei Flanken und versuche die alle zu retten und zu verteidigen. Und für die zweite habe ich dann gewusst, ne okay, der Ork kommt wirklich mit allem über die mittlere fort. Und auch ein Ork ist ja, also das Ding bei denen ist ja, dass sie zwar nicht intelligent, aber sehr wohl im Krieg gerissen sein können. Auch ein Ork könnte mit seinen Raketen-Boys dir mal von der Flanke kommen oder sowas. Oder mit seinen Kriegswägen oder sowas. Und es war wirklich so, nein, sie nehmen wirklich die ganze Armee, wähle alle Einheiten aus, rechtsklick durch die Mitte. Das ist der Status der KI aktuell. Und wir wissen nicht, ob das die Orks nur sind oder ob das halt der Status, weil leider, man muss es halt schon sagen. Bei Creative Assembly, wir sind nicht mehr an dem Punkt, wo man bei der KI sagen kann, ach, aber ich habe vollstes Vertrauen, zum Release wird es besser. Das haben wir zu oft gemacht und wir sind immer auf die Schnauze gefallen damit. Wir müssten davon ausgehen, das ist, was die Aqualand-KI hat. Das ist aber spannend, weil ich habe das auch gemacht wie du, dass ich erst wirklich flanken versucht habe. Und als ich meinen Psionika plus irgendwie zwei, drei andere Leute noch die rechte Flanke abkommen lassen, hat der Stomper abgedreht und hat sich auf diesen Psionika gekillt. Also bevor ich ihn vernichten konnte, war mein Psyoniker tot. Und ähnliches hatte ich danach in der Schlacht nochmal, dass ich, als ich ein paar Sniper oder zumindest ungeschützte Fernkämpfer in die linke Ferne gestellt habe, kam auch der Stomper an und hat sich übergefahren. Also er ist nicht komplett einfach über dem Tunnel in die Mitte, sondern zumindest bei mir hatte ich das Gefühl ein bisschen darauf geachtet, wo es gerade einheitlich ist. Ja, für mich wo Pelga, ist besser. Kann natürlich Zufall gewesen sein, Aber zumindest war das halt, was ich gesehen hatte. Aber jetzt kommen wir trotzdem zu den Kampagnen, weil ich glaube, wir können uns noch sehr darin verlieren. Auch da schaut euch gerne sowohl die Videos von Maurice an, als auch auf unserem GameStar-Kanal ist von dir auf Fabiano ein Video online gegangen. Da gibt es nochmal ein paar Details zu unseren ersten Eindrücken. Aber was die Entwickler eben, was wir sie gefragt haben, war zur Kampagne, wie funktioniert eben dieses Reputationssystem und die planetare Politik? Weil das ist ja schon neu, in diesem Ausmaß vor allem. Ja, also man muss dazu sagen, die Kampagne, die wir gespielt haben, war ein Witz. Ich verstehe nicht, warum sie uns die gezeigt haben. Da war nichts drin. Man konnte quasi einfach nur sagen, Armee geht da hin. Und dann geht die Armee da hin und ich konnte ein Gebäude bauen. Das ist wie, habe ich in meinem Artikel auch geschrieben, das ist, wenn du sagst, ihr dürft jetzt Doom spielen, aber bitte ohne Pistolen. Und dann denke ich so, was soll ich jetzt da beurteilen? Dieses Reputationssystem konnte man sich angucken, weil man konnte halt über Icons drüber hovern und hat dann gesehen, da ist so ein Fenster aufgegangen, da wurde es erklärt. Aber wirklich nutzen konnte ich das nicht. Aber es funktioniert wohl so, als imperiale Fraktion, also auf jeden Fall bei den Space Marines, vielleicht sogar auch beim Master Militarium, das weiß ich noch nicht, aber bei Space Marines auf jeden Fall, ist es so, dass das Imperium eine Meinung von dir hat und von deinen Taten und du kannst entweder Ansehen gewinnen oder Verdacht erwecken beim Imperium. Und wenn du halt hingehst ins Universum, in die Galaxie und eroberst und einnimmst und dein Reich vergrößerst, dann fragst du Imperium sich irgendwann so, geht das da mit rechten Dingen zu? Will der überhaupt hier für den Imperator kämpfen oder für sich selbst? Dann verliert man Einfluss. Und Einfluss kann man wohl nutzen, um sich Unterstützung zu holen vom Imperium. Und wenn ich aber mich nicht so schnell ausbreite, sondern vor allem Schlachten gewinne, Xenos platt mache, das findet der Imperator richtig geil. Dann bekomme ich mehr Einfluss. Mit Einfluss kriege ich halt mehr Fraktions, mehr, Unterstützung von Imperium. Das heißt, der Deal, den man so ein bisschen eingeht, ist, entweder ich breite mich schnell aus, gehe aggressiv vor und verzichte dafür auf die Unterstützung vom Imperium. Vielleicht geht es sogar so weit, dass imperiale Fraktionen den Krieg erklären. Das ist jetzt eine Vermutung von mir. Oder ich halte mich so ein bisschen an die Vorgabe, an den Kodex oder wie man das nennt beim Imperium und versuche so ein bisschen nach den Regeln zu spielen, halte mich ein bisschen zurück und bekomme dafür etwas langsamer immer mehr. Das ist halt der Deal. Entweder schnell und rasant, aber gefährlich oder langsam und bestimmt und in der Imperial-Maschinerie. So wurde das System erklärt und so stelle ich es mir auch in etwas. Es war ja sogar die Rede davon im Ladebildschirm der Space Marines, dass sie Eroberungen abtreten können an das weitere Imperium. Also möglicherweise geht es auch, dass du zwar schon viel eroberst, aber halt nicht viel davon behältst. Sie hatten auch gemeint, so bei den Space Marines ist es gar nicht unbedingt so gedacht, dass die das klassische Total War Map-Painting betreiben und all ihre Planeten dann auch verwalten. Was ja auch total passt, weil ein Space Marine Orden jetzt nicht ein sektorenumspannendes Imperium hat, wo sie jeden Planeten direkt verwalten. Außer die Ultramarines, die man ja spielt. Aber da haben sie auch dazu gesagt, dass eben genau dieses Empire Building Astra Militarum eher für sie da ist. Ja, aber ich meine, vielleicht kannst du halt auch als Ultramarine, wenn du der zurückgekehrte Sohn bist und eine direkte Audienz hattest, ist der Vertrauensmeter vielleicht ein bisschen höher. Man hat ja auch, das fand ich cool, wir hatten auch gesehen, man kann ja sehr wohl seinen Orden selber bemalen und benennen auch. Das heißt, man spielt schon etwas mehr. Also dieser Prolog ist ja wieder so ein Story-Prolog wie in Warhammer 3, der dir bis zum Tutorial gibt. Aber sonst bist du eben nicht die Ultramarines, sondern du bist der Orden deiner Wahl. Aber du kannst dich Ultramarines nennen. Stimmt. Das stimmt. Das fand ich ein bisschen verwirrend. Da müssen die Experten mal dazu sagen, weil eigentlich sind die Orden ja extrem unterschiedlich. Und ich hätte gedacht, dass wie bei Warhammer 3 jeder Orden eine eigene Fraktion ist quasi. Aber wenn ich mich jetzt hier selber bauen kann und ich nenne mich Ultramarines, bin ich dann wirklich ein Ultramarine? Vermutlich ja. Es ist wahrscheinlich schwierig, alle Orden einzubauen, weil es halt ein paar 10.000 gibt, inwiefern der ganz kleinen Orden dazwischen. Aber halt nur irgendwie 20 größere Orden. Da man aber halt die Idee da war, dass man das Tabletop nachahmt, wo ja relativ viele Leute ihr eigenes Farbschema haben und ihre eigene Armee haben. Lustigerweise übrigens mit drei Farben. Drei Farben sind im Tabletop Pflicht, um an Turnieren teilnehmen zu dürfen. Und eben einem eigenen Wappen, den man auch erstellen kann. Du kannst die Orden nachbauen, wenn du willst, musst es aber halt nicht. Und ich denke, dass einfach nur das dahinter stand, diese Freiheit für den Spieler und weniger die Tiefe Lore hinter den Orden. Ich gehe davon aus, dass wenn du wirklich einen Orden spielst, du auch eine Kampagne mit ihm haben wirst und dann diesen Orden spielst. Wissen wir halt noch nicht. Aber für solche Dinge, wie wir jetzt gesehen haben, ist es ja wirklich mehr, ich will diesen Orden spielen oder meinen Orden spielen. Wird aber sehr interessant, wie sie es dann machen mit anderen Space Marine Fraktionen auf der Karte, weil Warhammer Fantasy hat ja auch zu jeder großen Fraktion, gibt es halt dann 10 Rendo-Org-Stämme und natürlich jedes Imperiumsuntergebiet und sowas. Wie sie das wohl hier machen, ob es auf der Karte irgendwelche fest definierten großen Lore-Orden gibt oder dass auch alles eher kleine Rendo-Unterkapitel sind, gegen die du da kämpfst? Also Einspruch ist nicht Rendo. Sämtliche Faktionen und Unterfaktionen, selbst die Minor Factions in Total Warhammer 3 sind tatsächlich loregetreu. Also keine davon ist erfunden worden. Die existieren alle und sie haben auch alle irgendwo eine mehr oder weniger große Rolle in Warhammer. Deswegen gehe ich davon aus, dass es hier gleich sein wird. Die Devs haben schon gezeigt, dass sie wirklich Ahnung von der Lore haben und große Fans sind. Deswegen gehe ich davon aus, dass sie da auch drauf achten werden. Und da Games Workshop dahinter steckt, die ja doch mittlerweile sehr einen Finger drauf haben. Das stimmt. Vermute ich nicht, dass die das erlauben würden, dass da irgendwelche Schnitzer drin sind. Auf jeden Fall. Wir haben auch noch einige Infos bekommen zu der Galaxis-Karte mit Flotten, Raumschlachten und dem Exterminatus. Und haben da vor allem auch nachgefragt, wie funktioniert denn dieser Exterminatus? Kann man den dann überhaupt nutzen? Weil das ist ja schon eine sehr, sehr mächtige Waffe in der Warhammer 40k-Law. Fabian. Die Flotten klangen halt interessant. Also vielleicht mal eine Sache, die mir aufgefallen ist bei der Strategiekarte. Ihr seht es hier gerade. Es gibt eine Änderung und zwar Bewegungspunkte sind ade. Früher konnte ich ja bei Total War meine Armeen bewegen, indem ich sie direkt quasi auf der Karte überall hinschicke. Und je nachdem, wie weit das war, haben sie verschiedene viele Bewegungspunkte verbraucht. Und jetzt hat eine Armee, zumindest die Space Marine Armee, hat zwei Aktionspunkte und mit einer Aktion springe ich von einem Distrikt, was die kleinste messbare regionale Einheit ist auf der Planetenoberfläche, in einen anderen Distrikt. So, das fühlte sich extrem reduziert an, also sehr vereinfacht im Vergleich zu früher, auch weil es keine Armeestellungen mehr gab wie früher, wo man einen Gewaltmarsch machen konnte oder sich eingraben konnte in, einem kleinen Fort und so oder plündern konnte. Das scheint es nicht mehr zu geben, zumindest gab es es in der Demo nicht, fühlt sich extrem verschlackt und vereinfacht an. Also die Kampagne war mein größter Kritikpunkt, weil die nur gezeigt hat, was die Dimitierungen sind. Aber, ich hole gerade weit aus. Es ist ja nur die unterste Ebene der Strategiekarte. Die Planetenoberfläche ist ja gar nicht das Fleisch von dem Ganzen, sondern das ist halt sehr kleinteilig. Und da ergibt es vielleicht gar nicht mehr so groß Sinn, Armeen so extrem feinfühlig zu verschicken, sondern da geht es halt eher darum, richtig positioniert zu sein und Regionen zu halten. Und ich glaube, ich würde einen Planeten am ehesten mit einer Provinz vergleichen in früheren Total Wars, weil man auch diese Dikte erlassen konnte, was ja früher auch für eine Provinz eigentlich zuständig war bei den Total War Gebieten und der bunten Karte. Und die nächstgrößere Ebene nach dieser Provinzen, was dann irgendwie bei früheren Total Wars vielleicht ein Kontinent gewesen wäre oder so, sind halt diese Sonnensysteme. Und ich glaube, die Komplexität, ich hoffe es sehr, ich hoffe, die Komplexität auf der Rundenkarte kommt dann eben von den Flotten. Ich glaube, Flotten werden wichtiger, als man jetzt vielleicht sich vorstellen kann. Was die auch gesagt haben, es gibt diese Flottenverwaltung und du kannst die Flotten irgendwie anpassen. Wie du deine Flotte genau aufbaust, wird extrem wichtig dafür, was für Fähigkeiten du auch hast. Die Orbitalschläge sind abhängig von der Flotte. Genau, ich glaube, diese Flottenverwaltung wird komplexer, als es jetzt die Armeeverwaltung auf der Planetenoberfläche ist, weil halt, ich glaube, eine Kampagnenkarte mehr davon lebt, welchen Planeten du wann angreifst. Und die Flotten sind ja anscheinend auch ein wichtiger Punkt für den Exterminatus, weil über die Flotte läuft es irgendwie. Sie haben jetzt keine exakten Details genannt, wie das funktioniert, aber es wird wohl, man muss wohl über einige Stöckchen springen, bevor man das machen darf. Es soll eine Entscheidung sein, die auf jeden Fall sich gut überlegt sein soll, die man nicht einfach so machen kann. Und es fegt halt einen kompletten Planeten weg. Also der Planet ist einfach zerstört dann für immer und ewig. Und alles, was da drauf war, ist halt auch einfach weg. Aber es geht nicht einfach so. Man kann nicht einfach, zum Beispiel bei Empire at War, dem Star Wars RTS, das ich sehr liebe, konnte man einen Todesstern bauen. Und wenn der einmal da war, war halt zack, zack, zack. Ja, der Unterschied ist halt, da warst du selber das Imperium. Und du konntest halt Tag hin Doktrinen ausleben, wie du möchtest. Ich würde vermuten, dass wahrscheinlich bei den Space Mains zumindest sehr an dieses Vertrauen gekoppelt ist. Ich bin hier, du brauchst wahrscheinlich maximales Vertrauen, bis der Imperator dir zugesteht, ja, ja. Ich glaube, du hast recht, dass das alles Ketzer sind. Wir brennen sie weg. Wohingegen, wenn du schon groß unter Verdacht stehst, wird es wahrscheinlich schwieriger, den Exterminatus bürokratisch durchzubringen, wäre meine Vermutung. Vorbei, dass selbst da, also law-technisch so ist, dass normalerweise dürfen nur die höchsten Inquisitoren das überhaupt und ein paar Ausnahmen noch, was daran liegt, dass es im Perium mal daran interessiert, das Planeten einzunehmen und für sich zu beanspruchen. Und selbst wenn der voller Ketzer ist oder von Tyraniten oder sonst irgendwas, gibt es noch die Chance, den irgendwann in 10.000 Jahren mal wieder einzunehmen. Deswegen wird der Exterminatus wirklich nur extrem selten eingesetzt, weil es dann eben diese Möglichkeit nicht mehr gäbe. Weswegen ich es eigentlich sehr cool finde, dass man irgendwie durch diese 50 Hugspringen überhaupt da irgendwie einen Exterminatus anfordern darf. So sehr darüber gemimt wird, aber das Ding ist halt eigentlich wirklich selten. Ja, das ist schon mal gut zu wissen. Trotzdem wäre da jetzt meine Frage, wie schafft man es denn, sowas dann zu balancen? Weil so einen Exterminator, den haben die anderen Fraktionen ja dann nicht. Also was haben die anderen Fraktionen da für eine Chance, umsobald der irgendwie im Spiel ist? Ja, also wenn ich mir jetzt nur die Lore angucke, könnten die Orks zumindest irgendwie so einen Space Hulk in den Planeten reinballern, der genauso groß ist wie der Planet selbst. Und die Elder haben wahrscheinlich irgendwelche Phantom Lords, die da gut im Schwert reinrammen könnten. Ich kann mir vorstellen, dass es Parallelen dazu gibt. Ansonsten hätten also, keine Ahnung, Orks haben keine Fresse daran, Planeten zu zerstören. Die wollen Leuten auf die Fresse hauen. Und Eldari wollen irgendwie überleben. Ja. Ja, auf welche Fraktion freut ihr euch denn am meisten? Weil klar, wir haben jetzt die Space Marines und Orks gesehen. Ich glaube, das ergibt auch Sinn, dass das die ersten waren, die wir jetzt auch spielen konnten. Aber gibt es eine Fraktion, wo ihr sagt, da freut ihr euch jetzt am meisten und die werdet ihr wahrscheinlich in Warhammer 40k spielen. Fabian? Es ist schwierig. Ich finde ja nach wie vor, dass die vier Fraktionen ein bisschen wenig wirken irgendwie. Vor allem, weil 50% davon Imperium sind. Ich habe ein bisschen die Hoffnung, dass sie noch sowas machen wie mit den Ogern bei Warhammer 3, die dann kurz vor Release noch irgendwie enthüllt wurden. Damals als DLC, was es ja diesmal nicht geben soll. Also keine Vorbestellungspaktionen mehr. Ich habe ein bisschen Hoffnung, gleich kommt noch eine fünfte. Keine Ahnung, es wäre auf jeden Fall schön. Oder irgendeine Form von Endgame betrogen wie die Tyranniden oder so, wäre natürlich krass. Weil ich finde 4 ist ein bisschen wenig für den Anfang, um eine ganze Galaxie auszufechten, ich war eigentlich jemand, der sich gesagt hat ich will mit Eldari anfangen weil die sind irgendwie so Underdogs und niemand mag die, habe ich das Gefühl immer wenn ich irgendwie höre, Warhammer Fans wen finden die so geil, sind die Eldari ganz unten in der Liste, aber ich mag so dieses Last Stand von denen dass die so eine sterbende Rasse sind dass es ja eigentlich Space Elfen sind und so etwas, finde ich aufregend Aber jetzt habe ich mit den Space Marines gespielt und ich finde das so cool, dass man da mit 100 Leuten gegen 1000 Orcs gewinnen kann, dass ich ein bisschen versucht bin, zu den Space Marines überzuwechseln. Verstehe ich. Obwohl ich glaube, dass das Eldari-Spiel auch mit sehr wenigen Einheiten stattfinden muss und du da sicher auch dann einfach ein ganz anderes strategischeres Spiel nochmal hast, als jetzt zum Beispiel mit Astra Militarum oder den Orcs sowieso. Wie ist es bei euch, Maurice? Ja, ich bin sehr enttäuscht, dass das Chaos nicht stattfinden wird, natürlich. Das ist nicht okay. Im Allgemeinen, ich verstehe tatsächlich, wenige ATS, also auch klassische ATS, wo die Fraktionen sehr unterschiedlich sind, haben je mit mehr als vier angefangen, weil es einfach aufwendig ist zu machen. Ich habe nur das Gefühl, so inzwischen, die Warhammer-Welt ist tatsächlich ein bisschen zu groß geworden, dass vier Fraktionen sich noch gut anfühlen können. Zu Dorn of War I-Zeiten, finde ich, haben sie es eigentlich ganz gut hingekriegt. Space Marines, Chaos, Orcs, Elder, da hattest du ein gutes Gefühl dabei. Aber es gibt ja Fraktionen, die seitdem an Prominenz gewonnen haben. Zum Beispiel die Necrons sind viel wichtiger in der Lore geworden, haben mehr Bücher bekommen und sowas. Okay, jetzt fehlen schon Necrons und Chaos als zumindest eine von so zwei irgendwie großen, sinistren Fraktionen. Das fehlt mir vom Feeling her tatsächlich sehr. Wenn du sagst, so die einzige, in Anführungszeichen, chaotische Fraktion, die wir haben, sind die Orcs, mir fehlt halt der Sauron oder was auch immer es ist. Es gibt verschiedene Warhammer-Fraktionen, die diese Rolle einnehmen können, aber sie sind alle nicht dabei. Und das finde ich tatsächlich sehr schade persönlich. Ansonsten muss ich auch sagen, ich bin gespannt auf die Eldari, ob die irgendwelche cleveren Spielmechaniken haben, die sich cool anfühlen. Aber tatsächlich finde ich die Space Marines schon auch mechanisch, gerade mit diesen Deep Strikes, dass du die Drop Pods an die Front fallerst, das fühlt sich gut an, das macht Spaß. Habe ich auch sehr viel Bock drauf, muss ich sagen. Verstehe ich. Bei mir wird es ziemlich sicher das Astra Militarum. Einfach, weil ich normalerweise ein Sororitas-Spieler bin. Und es die noch nicht gibt zumindest. Ich hoffe, sie kommen noch. Aber gerade den Einsatz von Kommissaren, da habe ich einfach Bock drauf. Das ist halt so das Imperiumsfeeling. Und da ich jetzt gesehen habe, wie die Orks kämpfen, kann ich mir in etwa vorstellen, wie das Imperium kämpft. Nur halt noch zusätzlich mit Lasergewehren. Du willst arme Leute hinrichten. Ja, wirklich. arme, ungewöhnliche Leute, die nur überleben wollen. Wieso? Sie sollen für den Imperator sterben, nicht überleben. Du darfst aufhören zu denken, dass das Leute sind. Das sind Assets. Stimmt, das stimmt. Und ja, deswegen wird entweder das oder die Eldari auch, weil sie halt so ein bisschen was ganz anderes ist, als man bisher so kennt. Und wo ich das gerade zufällig im Chat gesehen habe, mit nicht jedes 40k braucht Chaos, stimmt nicht ganz, weil das Chaos existiert, weil die Welt existiert. Deswegen, wenn es eine geheime Fraktion gibt, die noch kommt vor, die tippe ich auch stark auf Chaos. Einfach weil das Sinn ergeben würde, dass das Immaterium eh da ist. Man hat Warpreisen irgendwo, sonst könnte man nicht Interplanetar spielen. Irgendwo muss das vorkommen in irgendeiner Form. Ja, könnte ich mir auch vorstellen. Also Chaos, da würde ich mich auch noch drüber freuen, aber ich bin auch bei den Eldari, weil ich halt... Ich bin auch ein Fan von dem Konzept der Space Elfen und ich mag das, ich mag es strategisch vorgehen zu müssen, weil ich halt nur sehr wenige Fraktionen habe, die ich dann gut platzieren muss. Also da habe ich Bock. Ich bin nicht so der, ich glaube Orks wären nicht meine Fraktion, einfach nur drauf rennen und alles überrennen. Das ist jetzt nicht so meine Art von Spiel, aber Eldarik, glaube ich, könnte sehr cool werden. So, bevor wir jetzt zu MitEvil gehen, machen wir eine ganz kurze Pause, denn ich durfte im Vorhinein mit ITNRW sprechen. Also für alle unter euch, die Bock haben auf Informatik und vielleicht gerade noch auf Jobsuche sind, bleibt dran, denn wir haben da was ganz Besonderes für euch und reden dann gleich weiter über MitEvil. In der IT oder sucht einen IT-Ausbildungsplatz bzw. Ein duales Studium, dann könnte euch das interessieren. Passend zur Gamescom heißt es bei IT NRW jetzt Patch das Land. Der Landesbetrieb bietet einen sicheren und sinnstiftenden Arbeitsplatz, bei dem ihr mit moderner IT die Zukunft der digitalen Verwaltung in NRW mitgestalten könnt. Wie genau das abläuft, erklärt uns Maxi Odenthal. Sie ist seit zweieinhalb Jahren Recruiterin bei IT NRW. Schön, dass du da bist, Maxi. Hallo und schön, dass ich da sein darf. Immer wieder gerne. Gemeinsam für 18 Millionen. Das ist euer Slogan. Was bedeutet das konkret? Wie patcht man denn ein ganzes Bundesland? Ja, also ein ganzes Bundesland patchen, das klingt im ersten Moment natürlich riesig, aber genau darum geht es da auch bei uns. Also jede Zeile Coach, die unsere Softwareentwickler schreiben und jeder Server, den unsere Systemadmins am Laufen halten, kommt am Ende des Tages den Menschen NRW zugute. Und ja, wenn du zum Beispiel BAföG digital beantragst, arbeitet im Hintergrund ein wichtiger Teil der Infrastruktur. ITNRW sorgt dafür, dass die Systeme stabil, sicher und modern laufen, damit digitale Verwaltung für Studierende einfach und zugänglich bleibt. Wir bringen die Verwaltung damit quasi von der eigenen Version aufs nächste Level. Wir beheben da Bugs im System, digitalisieren Prozesse, die frühe Wochen gedauert haben und machen den Start für 18 Millionen Menschen schneller und erreichbarer. Und das Beste daran, bei uns in der IT zu arbeiten, ist eben der Punkt, dass du nicht irgendeinen Onlineshop verbesserst, der mit der am Ende des Tages mehr T-Shirts verkauft, sondern du optimierst das Zusammenleben in unserem Bundesland. Und jedes Update, jeder Patch, den unsere Teams einspielen, macht das Leben für die Menschen draußen ein Stückchen einfacher. Das hört sich auf jeden Fall nach einer ziemlich großen Aufgabe an. Um sowas umzusetzen, arbeitet ihr an modernsten Themen wie Cyber Security, Cloud-Lösungen und betreibt sogar ein eigenes KI-Labor. An was für konkreten Projekten arbeitet man denn bei euch? Also ja, da ist ein super Beispiel unsere KI-Verwaltungsassistenz NRW Genius, mit der wir uns jetzt gerade in der Testphase befinden. Hier geht es darum, künstliche Intelligenz für die öffentliche Verwaltung nutzbar zu machen. Die KI soll Mitarbeiter unterstützen, Wissen schneller verfügbar machen und Prozesse vereinfachen. Wir geben der Verwaltung sozusagen ein Technologie-Upgrade, damit sie für die Herausforderung von morgen noch besser aufgestellt ist. Also für Technologiebegeisterte genau das Richtige. Neben den Projekten muss aber natürlich auch das Teamklima stimmen. Auf der einen Seite seid ihr der öffentliche Dienst, auf der anderen Seite habt ihr aber Initiativen wie eine eigene E-Sport-Gruppe am Start. Wie würdest du das Miteinander bei euch beschreiben? Ja, da sprichst du genau einen richtigen Punkt an. Also viele denken beim öffentlichen Dienst ja leider immer noch an graue Aktenordner oder verstaubte Flure. Aber bei uns ist Gott sei Dank das Gegenteil der Fall. Also das Miteinander bei ETHNRW lässt sich eigentlich am besten als großen Multiplayer beschreiben. Auf der einen Seite haben wir durch die Sicherheit und die Flexibilität mit, auch 80 Prozent Helearbeit eine super entspannte Grundstimmung. Es gibt keinen Ellenbogenkampf und jeder weiß auch, dass wir hier in einem gemeinsamen, sinnvollen Projektarbeiten, nämlich der digitalen Zukunft von NRW. Und auf der anderen Seite verlieren wir uns durch die Flexibilität aber auch nicht aus den Augen. Wir nutzen da moderne Tools, um uns auszutauschen. Und ja, unsere E-Sports-Gruppe ist hier ein super Beispiel. Auch wenn ich mich zwar privat eher mit analogen Hobbys beschäftige und das Gaming den anderen überlasse, finde ich es genial, dass diese Initiative von den Beschäftigten selbst ausging. Inzwischen hat die Gruppe sogar ein eigenes Rocket League-Turnier für die Teile der Landesverwaltung organisiert und auch durchgeführt. Und so kann man eigentlich kurz zusammenfassen. Bei uns trifft die Verlässlichkeit des öffentlichen Dienstes auf den Spirit eines modernen Tech-Unternehmens. Man unterstützt sich bei uns, man zockt zusammen und man bringt gemeinsam das Land voran. Also mit den Kollegen zusammen zocken schweißt auf jeden Fall zusammen, das kann ich bestätigen. Abschließend die wichtigste Frage für alle, die jetzt neugierig geworden sind. Nach wem sucht ihr aktuell besonders und welche Skills sollten die Leute mitbringen? Also ganz ehrlich, wir suchen Leute, die wirklich Bock haben, was zu bewegen und ganz besonders brennt es jetzt bei uns aktuell in der Softwareentwicklung, der Systemadministration und im SAP-Consulting, und fachlich freuen wir uns natürlich vor allem über ein passendes Studium oder eine Ausbildung im IT-Bereich, aber auch ambitionierte QuereinsteigerInnen mit starker IT-Berufserfahrung sind bei uns absolut willkommen, denn neben dem Tech-Know-How ist bei uns vor allem auch Teamgeist super wichtig. Wir suchen natürlich keine SolospielerInnen, sondern eben echte Teamplayer. Und wer Lust hat, Verantwortung zu übernehmen und komplexe Probleme für unser Bundesland zu lösen, kann sehr gerne bei uns starten. Danke Maxi auf jeden Fall für deine Zeit. Wer jetzt mit IT NRW das Land patchen möchte, der schnellste Weg geht über eure Website. Schaut einfach auf www.it.nrw.com vorbei. Dort findet ihr alle aktuellen Stellenausschreibungen. Das Ganze geht schnell und unkompliziert online. Und damit herzlich willkommen zurück. Wir reden jetzt über mit Evil 3. Wie ihr merkt, ich habe mich schon in Klamotte geworfen, um in den nächsten Krieg zu ziehen in meinem Gambi. Es ist natürlich jetzt kein Kettenhemd und sehr lange würde ich nicht bestehen, aber ich würde mich wahrscheinlich eh, ich bin ja in Total War glücklicherweise die Person, die hinten befehligt und nicht das Kanonenfutter, das ganz vorne drin steht. Jetzt wäre erstmal meine allererste Frage, in welchem Zustand befindet sich denn jetzt Total War mit Evil 3 zum aktuellen Zeitpunkt? Was wissen wir darüber, Fabiano? In einem unfertigen Zustand. Ja, das wissen wir. Also Sie hatten ja, als Sie angekündigt haben, gesagt, dass es Pre-Production ist, wo die Leute dachten, oh mein Gott, das heißt, das ist nicht viel mehr als ein paar, Zahlen auf einem Zettel oder so, was nicht stimmt, weil wir hatten dann später gesehen, Pre-Production heißt halt eben auch schon, dass sie sehr viel gebaut haben. Also sie haben schon eine ganze Welt gebaut und so. Man kann da schon Schlachten zeigen und alles. Das heißt, es gibt schon eine Version davon. Aber das sind halt alles noch komplette Platzhalter. Das ist noch nicht in irgendeiner Form final. Es gibt auf jeden Fall schon was Spielbares, Anführungszeichen. Sie haben schon Schlachten gezeigt. Sie haben schon die Karte gezeigt. Das heißt, es ist auf jeden Fall, es kommt voran. Aber es ist halt noch weit weg davon, fertig gebetet zu werden. Also nächstes Jahr auf jeden Fall nicht. Nächstes Jahr darauf höchstwahrscheinlich auch nicht. Ich rech jetzt mal nicht vor 29 damit, hätte ich fast gesagt. Vielleicht sogar 30, wer weiß. Gott, Zeit. Das Spielentwicklung ist ja immer länger geworden. Das heißt, man kann es wirklich schwer einschätzen. Ich glaube, ein Grund, warum es auch dir so schwer wird, ist einzuschätzen. Es ist in einem Zustand, in dem wir normalerweise Spiele schlichtweg noch nicht sehen. Also wir wissen nicht, was ist die Zeitlinie von ein Spiel sieht so aus zu Release, weil Spiele nie so gezeigt werden. Wenn man sich vergleicht, wann ein Anno uns zum ersten Mal gezeigt wurde und so, das war dann schon spielbar und so. Und das ist im Grunde, es sieht aus, die Entwickler bauen es irgendwie gerade live noch im Engine-Baukasten fast schon MS Paint-mäßig zusammen und zeigen uns auf so einer völlig noch nicht mal texturierten Karte, schau mal, und dann kann man manuell Burgen bauen. Also es ist so ein wirter Hybrid aus, sie haben eindeutig schon, durchaus ein paar recht konkrete Ideen, was es für ein Spiel werden soll und die können sie uns auch zum Teil schon zeigen, aber es ist noch sehr weit davon entfernt, dass das eigentlich vorzeigbar umgesetzt ist und der Grund, warum sie das machen, den hat Fabiano vorher, glaube ich, schon sehr gut angesprochen. Sie brauchen jetzt einfach gerade mal ein paar Wins und wir machen Medieval 3 ist ein solcher Win, gerade für die sträflich vernachlässigte Historien-Total-War-Community, die wirklich eine bittere Pille nach der anderen schlucken musste. Ja, Free Kingdoms, wir haben es leider mit den DLCs so verkackt, dass wir nicht weitermachen. Es wird irgendein neues Free Kingdoms kommen? Nee, doch nicht, sorry. Aber wir haben einen Pharao für euch, das garantiert keine Saga ist, die wir nicht nur nicht so genannt haben. Es ist ein ganz vollwertiges Total War. Oh, sorry, jetzt kommt das Update, das es zu einem vollwertigen Total War macht. Spielt immer noch niemand, scheiße. Wenn man sich jetzt vorstellt, nach dem aktuellen Entwicklungsstatus hätten wir eigentlich noch zwei, drei Jahre warten müssen, bis sie überhaupt sagen, dass sie Medieval 3 machen. Nach normalen Timelines, weil da offensichtlich Dinge schiefgelaufen sind hinter den Kulissen. Also irgendein historisches Total War muss, glaube ich, in Arbeit und gecancelt worden sein. Weil das historische Team muss ja Dinge gemacht haben. Wir wissen, dass Pharao nicht vom Core-Historik-Team war. Das war ja eigentlich dieses neu aufgebaute Creative Assembly Studio. Ich hoffe, die haben nicht alle Hyenas gemacht. Ich hoffe, die haben nicht alle Hyenas gemacht. Ja, ja. Und deswegen, glaube ich, ist ein Grund, warum wir dieses Spiel jetzt schon sehen, sind zwei Gründe. Erstens, sie mussten irgendwie sagen, Leute, wir hören euch schon, Historienfans, ihr müsst uns nicht abschreiben, weil das wäre irgendwann jetzt passiert. Ich mag historische Strategiespiele, ich mag kein Warhammer. Diese Zielgruppe gibt es ja, ich bin nicht Teil davon, aber die gibt es. Die hätte irgendwann jetzt wirklich gedacht, okay, wenn es das ist. Dann seid ihr jetzt halt nur noch ein Warhammer-Studio, fair enough, dann gehe ich woanders hin und das zweite ist, dass sie vielleicht auch ein bisschen gelernt haben, um das jetzt auch mal nicht nur negativ zu retributieren, dass sie auch gelernt haben, wir müssen enger mit der Community zusammenarbeiten, wir wollen dieses Feedback, wir brauchen es auch, wir zeigen das einfach schon früher wir gehen dieses Risiko ein, weil das ist ein Risiko als Entwickler, es hat seinen Grund dass sich wenige Devs trauen, sowas zu zeigen, was wir hier gerade sehen weil du musst auf eine Fanbase vertrauen, die checkt, dass das Hard Work in Progress ist und nicht rausgeht mit, ach, das ist die Ingame-Grafik, wie sie aussehen wird. Und sie wollen diese Zusammenarbeit machen und sie machen das auch. Also sie lassen abstimmen, welche Fraktionen werden. Sie verraten auch jetzt schon, auf die haben wir uns schon festgelegt. Es sind gute Entscheidungen. Bizanz ist dabei zum Beispiel. Also es ist ein sehr ungewöhnliches Szenario, das sich, glaube ich, aus der sehr schwierigen Lage von Köln-Osemde ergibt, das sie gerade haben. Definitiv. Also ich finde, man merkt auf jeden Fall auch aus der Community, dass die meisten sich freuen, mehr mit einbezogen zu werden und auch schon in diesem Stadion dabei zu sein und einfach auch, zu sehen, was denn dahinter steckt, hinter diesen riesigen Spielen, die ja auch einfach wirklich, also wir haben ja auch schon öfter mit Entwicklern gesprochen, die Strategiespiele entwickeln, die auch sagen, was das für eine Arbeit ist, die hinter solchen komplexen Strategiespielen steckt. Das können sich die meisten Leute gar nicht vorstellen. Und auch dafür finde ich es gut, dass man da jetzt die Community mitnimmt und sagt, hier schaut mal, das sind die einzelnen Schritte. Da sind wir gerade, das sind unsere Ziele. Was würdet ihr euch noch wünschen? Die Frage ist trotzdem, wie sehr man dann auch wirklich am Ende an einem Ziel ankommt, wenn man so viele Meinungen von außerhalb zulässt. Benedikt, wie schätzt du das an? Gerade bei Creative Assembly gehe ich davon aus, dass sie schon mittlerweile, gerade durch das Warrao-Debaken und auch durch die Total War 3 DLCs einigermaßen gut filtern können, wie viel sie wo mitnehmen sollten und erkennen, wie viel Expertise hinter bestimmten Kritiken steckt und wo halt nur irgendwelche Fans meckern oder Fanboyen. Um es etwas fies zu sagen, aber. Ich kann nicht genau einschätzen, wie gut die Entscheidung ist, so früh damit rauszugehen. Hier sieht man es, glaube ich, mal ganz gut, was wir meinten. Das ist die Weltkarte von Medieval 3, wie sie sie gerade zeigen. Ich finde das cool, um das klar zu sagen. Ich meine das nicht negativ, aber es ist schon gewagt. Es ist eine interessante Entscheidung. Gerade im Vergleich mit Ballos Gate 3, wo sie es ja auch irgendwie sehr, sehr früh gemacht haben, allerdings noch etwas fertiger zu tun als das, da hat es gut funktioniert. Wobei die, glaube ich, etwas anderen Stand waren damals. Aber ich glaube gerade, das hat dann doch viele Studien dazu gebracht, zu sagen, wir fragen früher nach, eben weil das so ein Erfolg war, wegen der frühen Community-Einbindung, dass ich mir gerade bei der CA-Community gut vorstellen kann. Also ich bin öfter im Forum unterwegs, da vorstellen kann, dass da genug Fans mit Herzblut dahinter sind, ich glaube einer sitzt hier zwei links von mir. Dass da wirklich Feedback kommt, das dem Spiel hilft. Ja, doch, ich glaube auch, dass es sinnvoll ist. Also ich persönlich, ich habe diese Frage lediglich gestellt, damit auch die Leute es nochmal einordnen können. Ich finde es an sich immer schön, wenn man die Community mit einbezieht. Jetzt ist es ja so, dass Total War Medieval 3 auch ein bisschen mehr versucht, oder es wirkt zumindest so, als würden sie ein bisschen mehr in Richtung Crusader Kings gehen wollen. Also wie funktionieren hier die Sandbox-Elemente, Dynastien und Charaktere? Was erwartet uns da, Fabiano? Ja, ich finde, dieser Crusader Kings Vergleich, der wird gerne genutzt und ich finde den auch super cool, weil ich finde, das ist das, was historische Total Wars brauchen, was Maurice vorhin erzählt hat mit den Rückschlägen, die man als historischer Fan erhalten hat. Die waren ja nicht nur, dass dann die Spiele... Teilweise im Support sehr geschwächelt sind. Die waren auch im grundlegenden Aufbau nicht so, wie ich mir als historischen Fan die Weiterentwicklung von Total War gewünscht hätte, weil sie sich da halt sehr an Warhammer angenähert haben. Es ging ja bei Three Kingdoms los. Da hatten sie dann Fraktionen, die aus festen Helden bestehen. Und da war es dann auch so, dass die irgendwann einfach abgekratzt sind. Und dann hast du halt deine mächtigste Figur verloren. Dann sind sie später bei Troja und bei Pharao dazu übergegangen, zu sagen, ja, die bleiben jetzt einfach wie immer, wie bei Warhammer. Deine Fraktion ist halt dein Held. So, wenn du in Ägypten spielst, ist halt Ramses dein Held. Und deine Fraktion ist Ramses. Und das war keine Entwicklung, die ich so toll fand, weil für mich gehört zu einem historischen Total War auch die Sandbox, zu sehen, wie entwickelt sich, eine Fraktion über Jahrhunderte weiter. Und das ist natürlich Quatsch, wenn ich da die ganze Zeit nur mit Ramses spiele. Der wird keine 320 Jahre alt irgendwann sein. Und das ist genau der Punkt, wo sie eingehakt haben, den ich gut finde, dass sie gesagt haben, per Crusader Kings hat man das ja auch. Man schreitet durch die Jahrhunderte voran. Man hat seinen Charakter und der ist quasi auch gleichzusetzen mit der Fraktion, weil er halt sehr viel machen kann. Aber er ist trotzdem nur auch manchmal ein Zahnrad in einem größeren Konstrukt, weil er halt nur ein Graf ist oder ein König und es gibt noch einen Kaiser, der ihm übersteht und so etwas. Das ist, finde ich, schon cool. So kleinteilig wird es nicht. Es ist nicht so, dass du dann in Total War als Grafschaft startest und dass es dann noch irgendwie über dir andere Leute gibt. Man spielt schon die Fraktion. Und sie haben auch gesagt, dass man nicht wirklich der Charakter ist, sondern man ist immer noch... Man verkörpert den Geist der Nation, den man spielt. Wenn ich mit dem Heiligen Römischen Reich spiele, dann bin ich das Heilige Römische Reich. Aber in dem Reich gibt es halt eben Figuren und, das teilen sie dann auch mehr so auf in die Richtung, dass du halt schon eine Familie hast und deine Verwandten können Sachen machen und es gibt eine Unterteilung in Adel und in die Landbevölkerung und den Adel kannst du halt dann verschiedene Rollen zuweisen. Das heißt, dieser eine Adelige hier, der soll mein neuer Stadthalter werden. Dieser eine Adelige hier, den schicke ich irgendwie nach Spanien und der soll da für mich Diplomatie machen. Und der Adelige hier, der wird mein neuer Feldherr und so etwas. Und so wie ich es verstanden habe, sollen sie dann auch Persönlichkeiten entwickeln und diese Persönlichkeiten entwickeln. Auch an ihre Nachkommen weitergeben, sodass Dynastien entstehen und, man halt dadurch eine Progression hat, obwohl Jahrhunderte vergehen und irgendwann stirbt vielleicht ein cooler General, aber der hat halt eine Dynastie begründet aus coolen Generälen und auch wenn keiner von denen vielleicht jemals wieder die Höhen erreicht wie dieser General. Sie haben Eigenschaften, die sie weiter mitnehmen und das finde ich sehr clever irgendwie gelöst. Es ist so ein Crusader Kings Light einfach. Es ist nicht ganz so frei und sandboxy. Es hat schon auch seine Progressionsmechanik, aber es gibt mir wieder als historischer Spieler das Gefühl, da entwickelt sich was über Jahrhunderte und das finde ich gut. Ja, also die Dynastien, die haben mich auch gecatcht, als ich das gelesen hatte, dass man da seine Dynastie aufbauen kann. Das fand ich schon sehr, sehr gut. Und es gibt auch Agenten, also Innenpolitik. Man muss sich auch so ein bisschen daran halten, was will denn mein Volk, was wollen die Adligen zum Beispiel auch gerade, dass man die auf seine Seite holt. Ob man jetzt gerade ein bisschen eher in Richtung Religionsspiel geht oder in andere. Also ich glaube, da steckt schon vieles drin, was sehr viel Spaß machen kann. Natürlich, wir wissen einfach noch nicht, wie es am Ende umgesetzt ist. Wir haben dazu noch nicht viel gesehen. Krieg kostet auch Arbeitskraft und man kann sich auch zum Beispiel entscheiden, eben Adlige als Feldherrn einzusetzen oder halt hauptsächlich eher jetzt Bauernbevölkerung als Soldaten einzusetzen. Wie greift denn hier das neue Wirtschaftssystem und das Bevölkerungssystem da ineinander? Maurice, kannst du das einschätzen? Tatsächlich noch nicht so genau. Sie haben ja wirklich gesagt, glaube ich, dass sogar Bevölkerung migrieren kann von Region zu Region. Im Allgemeineren, was ich sehr schön finde, weil du hast vorher gesagt, dass sich die Historischen ein bisschen zu sehr Total War angenähert hatten. Das stimmt mit diesem Aspekt, mit diesem Heldenfokus. Aber wo es nicht stimmt, war, dass Three Kingdoms auch deutlich mehr Tiefgang hatte, was Sachen wie Diplomatie, Wirtschaft und sowas angeht. Und das war für mich eigentlich auch immer was, wo sich die Historischen etwas abgehoben haben von Warhammer, wo der Fokus deutlich mehr noch einfach Krieg war. Und deswegen finde ich sehr schön, dass hier jemand am Ruder ist, der bei Three Kingdoms mitgearbeitet hat und es wirkt in einigen Punkten so, als würde man, also als würden sie diesen Tiefgang in der Verwaltung, jetzt auch wieder hier sehr betonen wollen, dass du, okay, weil wir ihn auch erkannt haben, das ist unsere Stärke, wir können nicht, zwei Mittelalterreiche können sich nicht so unterscheiden wie Space Marines versus Eldari, das geht nicht. Was können wir aber machen? Okay, wir können Burgen und Städte und Bevölkerung Und Handel soll auch wichtiger werden. Handelsrepubliken sind sogar jetzt in den Volksvotes mit dabei. Ich glaube, du entscheidest eigentlich nur, welche. Es sind, glaube ich, mehrere zur Wahl. Es wird wahrscheinlich Venedig werden, seien wir ehrlich. Aber sie gehen dort in Praziburgen frei bauen auf der Karte. Das ging noch nie. Sie gehen richtig viel in diese... Deine Steuern basieren dann, glaube ich, auf deiner Bevölkerung, die du in dieser Region hast. Und wenn du dann zu viele Truppen aushebst, hast du da wieder ein Problem. Das ist, glaube ich, wahrscheinlich alles noch gar nicht im Detail bei ihnen auch noch finalisiert und gebalanced. Das behaupten sie auch gar nicht. Aber allein, dass sie in solchen Begriffen reden. Hypt mich mehr als alles andere auf dieses Spiel, wenn ich da einen Total War Game Designer höre, der über solche Nuancen von Reichsverwaltung redet, und sie sagen auch, dass die Sandbox da eine große Rolle spielen soll, weil du wohl, du hast Mechaniken, die bestimmten Völkern erstmal zugeordnet sind, wie Heiliges Römisches Reich hat diese Wahlmonarchie und Handelsrepublik und so. Aber das ist wohl nicht so, dass das einfach nur Fraktionseigenschaften sind. Das ist schon so, dass du theoretisch auch Frankreich reformieren kannst, um diese Spielmechaniken, die es halt gibt, dort einzuführen. Ob das dann 1 zu 1 so geht, dass Frankreich von dem Dogen regiert werden kann, weiß ich nicht. Also wie genau das geht. Aber es soll wohl schon so sein, dass das spielmechanische Versatzstücke sind, die schon erstmal für bestimmte Völker gemacht werden, wie halt Byzanz und so auch. Aber du kannst da schon mit rumspielen und du kannst dann auch sagen, ich ändere meine Nation mehr, als du es halt kannst, wenn du, wie gesagt, wenn es einfach nur Ramses ist, wo du dann nicht sagen kannst, ich setze den ab und lasse wen anders herrschen. Nee, weil dein Volk ist halt Ramses. Ich finde das auch gar nicht so abwegig, dass man sowas mit einbezieht und halt sagt, hey, andere Völker können lernen und sich das System der anderen zu eigen machen, wenn sie sagen, das funktioniert gerade besser für mein Spiel. Also vor allem dadurch, dass wir ja über die Jahrhunderte hinweg spielen. Kann ich mir das schon sehr, sehr cool vorstellen, dann diese Adaption von anderen Eigenschaften, von anderen Fraktionen. Was glaubt ihr denn, wie flüssig das dann auch ist und wie schwierig es dann vielleicht aber auch wird, die Fraktionen noch voneinander gut zu unterscheiden? Weil das ist natürlich dann das andere, wenn theoretisch jede Fraktion alles lernen kann, wo zieht man dann die Grenzen? Äh, tatsächlich, also ich meine, mich hat vor Medieval 3 Total oder eigentlich vor Warhammer 3 Total War nie so interessiert und mittlerweile habe ich wirklich Bock auf Medieval 3, unter anderem durch eure Informationen gerade noch. Aber mit der Unterscheidung, ich meine, wenn ich mir überlege, wie es in Chrysler Kings 3 war, dass wenn du versucht hast, irgendwie eine andere Kultur oder eine andere Religion irgendwie deinem Volk aufzwingen durch eine Reformation, das ging oft schief. Also ich kann mir auch schon gut vorstellen, dass es hier ähnlich ist, dass wenn du jetzt irgendwie sagst, keine Ahnung, ich würde gerne Frankreich von der Monarchie irgendwie zu einer Demokratie umformen, dann dürften ein paar Leute was gegen haben. Und ich meine, gerade die Franzosen sind doch schon bekannt dafür, das sehr groß zu zeigen. Fände ich cool, wenn solche Details auch mit drin wären, aber vermutlich, hast du dann schon eine Distinktion, also einen großen Unterschied zwischen den Fraktionen in Form von ihrer Kultur einfach. Und das fände ich eigentlich schon sehr schön. Auf jeden Fall. Was ja auch groß oder nochmal, wo Sie auf jeden Fall viel daran arbeiten wollen, ist Belagerungen. Also Belagerungen waren in Total War schon öfter ein Kritikpunkt. Was wollen Sie denn jetzt ändern und warum könnten Belagerungen sogar jetzt richtig, richtig cool werden, Fabiano? Ja, also man hat es ja gesehen, es gibt ja diese eine Belagerungsschlacht, die Sie gezeigt haben. Auch hier alles extrem unfertig und sie unterscheiden oder haben vor, zu unterscheiden zwischen Stadtbelagerung und einer Burgbelagerung. Und es gab es theoretisch auch schon bei Medieval 2, also es gab halt Städte, die waren eher angelegt wie halt eine Großstadt, da war sehr viele Häuser und eine Mauer außenrum. Und es gab Städte, die waren eher angelegt wie Burgen, die hatten dann verschiedene Ebenen. Aber ich glaube, so wie ich sie verstanden habe man sieht das noch nicht, aber Burgen sollen nochmal was ganz anderes sein als Städte, also die sollen noch kompakter werden, noch engere Gassen, also die neue Engine, die sie nutzen ist vor allem auch dafür wohl gut geeignet, so Wegfindungsprobleme bei Einheiten zu beheben, das war ja eines der größten Probleme, bei früheren historischen Total Wars, ist, dass man gemerkt hat, die KI kommt mit Mauern einfach nicht zurecht und also was bei Rome 2 abgegangen ist das kannst du wirklich keinem mehr erzählen. Wie da die angreifende Armee teilweise in ihren Tod gerannt ist. Also was man da machen konnte. Hattest du halt eine Einheitsschwerkämpfer auf deinem Tor und der Gegner hat mit 2000 Mann beugt, durchs eine Tor durchrennen. Du hast das Tor einfach aufgemacht und sind alle von heißem Öl zugelassen worden. Und die kamen mit den Mauern einfach nicht gut zurecht. Und das soll sich wohl ändern. Die Wegfindung soll besser sein. Es soll möglich sein, auch mehr enge Gassen zu haben. Also auch mehr so Straßenkämpfe. Und Barrikaden werden eine größere Rolle spielen, dass man halt wirklich diesen Abnutzungskrieg schon fast hat. Die Angreifer arbeiten sich Stück für Stück erst über die erste Mauer, dann durch die Gassen, dann womöglich über eine zweite Mauer. Man hat teilweise noch Bilder gesehen mit Brücken und Flüssen, die durch die Stadt fließen. Dieses Vorarbeiten wird wohl wichtiger. Und was vor allem auch ein wichtiger Teil ist, den man schon gesehen hat, dass mehr auch in Türmen gekämpft wird und im Bergfried selbst. Also dass man sich dann halt, wenn man dann endlich all diese Hürden übersprungen hat, sich über die Mauer drüber, durch die Stadt, durch die zweite Mauer und dann steht man vor dem Bergfried und dann ist es immer noch nicht vorbei, Weil dann hast du immer noch Ritter, die in dem Bergfried die Treppengänge verteidigen und die Wehrgänge verteidigen und da musst du dann auch noch rein. Und da. Bin ich noch sehr skeptisch, wie gut das funktioniert. Also eine Total War KI kann ich mir gerade nicht vorstellen, wie strategische, anspruchsvoll Kämpfe auch wirklich ablaufen, wenn da in dem Bergfried drin gekämpft wird. Es ist super cool, es sieht eindrucksvoll aus, aber ist das spielerisch so spannend und herausfordernd oder ist es halt im Endeffekt einfach nur die stärkste Einheit in dem Gebäude gewinnt? Weiß ich nicht, aber es ist halt auf jeden Fall nochmal was Neues. Ja, es ist bei mir nicht nur die KI, die mir Sorgen macht, sondern auch, weil du hast schon gesagt, Mauern waren ein Problem. Ich finde aber auch historisch, wenn es das Total War immer schwer getan hat, vom Einheit an, ist jede Form von Engstelle. Also Gassen in Städten und sowas, die, wenn du sie so groß baust, dass eine Total War Truppe da gut durchpasst, dann sieht das unrealistisch und scheiße aus. Wenn du eine Stadt cool aussehen lässt, dann kriegst du halt nicht mal eine Total War-Truppe da gut Rechtsklick-Formationen reingezogen und die verhaken sich überall. Also wenn ich das jetzt auch gerade auf dem Bildschirm sehe, denke ich mir so, boah, das... Ich habe noch kein Total War gespielt, in dem sich das gut gespielt hätte. Vielleicht wird dieses das, will das nicht ausschließen. Sie haben eine neue Engine, ich würde mich freuen. Ich liebe die Ambition, ich finde es geil, dass sie das machen. Aber kriegen sie es hin, weil bislang haben sie mit Mühe und Not gerade mal hingekriegt, dass zwei Truppen auf einer offenen Straße einigermaßen sinnvoll kollidieren können. Und das war schon nicht immer leicht in Total War. Würdet ihr sagen, sie legen den Fokus bei mit Evil 3 gerade auf die richtigen Punkte oder was wäre euch wichtig? Was müsste Creative Assembly machen, damit ihr sagt, ja mit Evil 3, das wird der nächste große Hit für die historischen Total War Spiele? Das, worüber sie reden tatsächlich. Also es ist krass, also der Leif Walter, der da. Sehr viel zu sagen hat bei dem Spiel, der nimmt mir oft die Worte aus dem Mund. Also ich denke mir so, krass, also wenn ich mir vor zwei Jahren, als ich noch nicht wusste, dass sie das machen, einen Medieval 3 hätte zurechtlegen müssen, wäre das gewesen. Es fühlt sich noch sehr surreal an, dass sie damit durchkommen, dass sie das hinkriegen tatsächlich. Aber alles, was hier erzählt wird, klingt immer toll. Die Kleinteiligkeit in der Bevölkerungsverwaltung. Die verschiedenen Dynastien an Adeligen, wie du da durchlaufen kannst, wie ambitioniert sie die Belagerung machen wollen, dass du eigene Burgen auf der Karte platzieren kannst, dass du in der Lage bist, irgendwie die Politik deines Reiches selbstständig zu verändern. Das wären alles Sachen, die ich mir gewünscht hätte. Also sie haben da quasi ziemlich exakt bei mir den Punkt getroffen, wie ich es mir erhofft habe. Das ist bei mir exakt auch so tatsächlich. Also ich habe mir immer gewünscht, dass sie mit den historischen Teilen mehr in Richtung Paradox gehen, aber damit meine ich gar nicht so sehr die Crusader Kings Charakterentwicklung, sondern mehr den Tiefgang bei der Imperiumsgestaltung, weil das ist, wie ich finde, sich die historischen halt von Warhammer absetzen können. Und sie machen wirklich genau das. Sie gehen auf Immersion und Detail und das ist exakt, was ich mir gewünscht hätte. Man muss natürlich, es steht noch sehr in den Sternen, wie gut es wird und ich finde leider, Total War hat auch oft die Krankheit, und wir haben vorher ein bisschen über Warhammer 4DK geredet, wo ich auch den Gedanken hatte, sie haben oft Ideen für Systeme, die erstmal cool klingen. Bei Imperium hast du Vertrauen versus Verdacht und so Und sehr viele sind am Ende einfach recht simple Buffslider geworden. Ich erinnere mich zum Beispiel noch, dass damals Rome 2 hat durchaus damit geworben, dass Intrigen und Politik im Senat wichtig werden. Und es war eine Spielmechanik. Aber das ist mein Satz dazu. Es war eine Spielmechanik. Und das ist oft bei Total War am Ende so, dass dann, ja, boah, der ganze Adel, auch bei Pharao, du hast. Verschiedene Ämter im Reich und am Ende, du klickst halt nur irgendwen da rein, dass er dann Buffs bekommt wie plus 10% Nahkampfschaden für seine Leibgarde oder sowas. Und das ist jetzt dein General. Das ist die große Frage, die für mich offen ist. Aber, wie gesagt, der Leif Walter, der war bei Three Kingdoms dabei, das Total War, das von allen, finde ich, am wenigsten dieses Problem hatte und wirklich Mechaniken gehabt hat, die, auch einfach dann wirklich sich besonders gespielt haben. Wie du setzt einen Spion ins gegnerische Reich. Der Spion ist ein Charakter. Dein Spion kann dort drüben Anführer werden, wenn sie ihn nicht entdecken. Also die haben wirklich ein bisschen mehr gemacht mit diesen Mechaniken. Und dass der Mann jetzt mit Level 3 macht und all diese Dinge sagt, mir geht es genau wie Fabianus. Das ist, also ich hätte auch gesagt, was ist mit Evil 3? Setz jemanden von Three Kingdoms ran und lass ihn noch mehr Three Kingdoms machen, aber Mittelalter. Und genau das scheint es zu werden und das finde ich extrem geil. Ja, ich glaube auch, also klar, das klingt alles ambitioniert, aber auch da könnte es wieder gut sein, dass die Community von Anfang an dabei ist, weil wir ja auch live miterleben, können sie denn diese Versprechungen, die sie machen, auch wirklich einhalten? In welche Richtung geht das denn? Und ich kann mir auch da vorstellen, wenn jetzt die Community gerade merkt, okay, das ist mir zu viel, einfach nur eben ein Buff oder das habe ich mir anders vorgestellt, dass dann auch Feedback kommt und dass sie da dann auch eher rangehen, als wenn sie in ihrem Kämmerchen dran arbeiten, Versprechungen machen und das dann am Ende halt in einem ganz anderen Zustand. Uns präsentiert wird, als wir es uns vorgestellt haben. Also ich glaube, auch da ist die Kommunikation mit der Community sehr, sehr wichtig. Was auch wichtig ist für Total War ist Modding. Und da haben Sie ja auch schon gesagt, das wollen Sie unterstützen mit Warforge. Das ist ein absolutes Kernziel. Wie wichtig findet ihr denn als Spieler von Total War Modding? Und was glaubt ihr, was für eine Rolle das dann auch für Medieval 3 und auch Warhammer 40k spielen wird? Hoffentlich großer. Gerade bei Medieval 3 erwarte ich natürlich eine Helder Hinge-Mod. Natürlich. Ja, der Mann spricht aus, was wir alle denken. Und ja, also auch bei 40k, bei Walmart 3 war es schon so, dass das relativ viele, ich meine, vor allem Grafik-Mods irgendwie sehr beliebt waren, vor allem irgendwie neue Skins für die Helden. Und bei 40k nehme ich an, dass also gerade für die Eldari wird es schnell Tukari-Mods geben und so ein Kram. Es werden auch alle Leute ihre Lieblingsorten als eigene Fraktionen, Detailmodden mit White Scars, haben dann mehr Hit-and-Run-Gameplay und sowas. Das muss es garantiert geben. Schade ist halt immer, dass die Warhammer-Spieler das Problem haben, dass Games Workshop, genau das nicht erlaubt, was du dir gerade gewünscht hast, weil natürlich Warhammer 3 wäre perfekt für den Herr-der-Ringe-Mod gewesen, weil du den ganzen Fantasy-Kram nicht irgendwie tricksen musst, wie das alte Medieval-Mods auch immer gemacht haben. Okay, der Troll ist ein hochskalierter Keulenkämpfer und sowas. Und das geht halt nicht. Bei 40k würden sich sicher auch Leute verschiedene Sci-Fis, Star Wars zum Beispiel, könntest du easy machen eigentlich. Und das wird es wahrscheinlich nicht geben, aber bei Medieval 3 wird es wahrscheinlich, also wenn es gut wird und gut moddbar ist, wird es wahrscheinlich alles geben. Es wird auch jemanden geben, der sagt, ich mache jetzt eine Roam-Mod, weil es zu lange her seit dem letzten Roam. Es wird wahrscheinlich, wenn es so wie Medieval 2 wird, dazu gibt es, glaube ich, wirklich eine Mod zu jedem Szenario, in der ein Mensch mit dem Schwert kämpft. Und das würde ich mir auch diesmal wieder wünschen. Also kann man abschließend sagen, wir freuen uns auf das, was Creative Assembly da jetzt gerade kocht. Mal sehen, ob es uns am Ende dann auch wirklich schmeckt. Aber es hört sich schon mal auf der Speisekarte ziemlich gut an. Sowohl bei Warhammer 40k als auch bei Medieval 3. Und wir halten euch natürlich auf dem Laufenden, wie sich das noch weiterentwickelt. Wir bleiben immer dran. Wenn es neue Infos gibt, dann kriegt ihr die bei uns, bei der GameStar, bei der MeinMMO und bei Maurice auf dem Kanal. Natürlich. Wir versorgen euch doppelt und dreifach. Auf jeden Fall.