Dieser Talk wird euch präsentiert von TicTac. KI, ein Thema, über das wir hier im Talk schon öfter geredet haben und wohl auch in Zukunft noch sehr viel reden werden. Und wir wissen, ihr da draußen seid sehr skeptisch, aus guten Gründen. Heute wollen wir aber mal ein bisschen über die Chancen und Möglichkeiten reden. Wie kann man denn KI sinnvoll im Gaming anwenden? Gibt es wirklich eine Art, KI zu nutzen, die einen Mehrwert bringt? Oder versinken wir am Ende einfach nur in einer Welle von KI-Slobs. Dafür habe ich mir heute drei großartige Gäste eingeladen, die alle schon viel Erfahrung mit KI haben. Zum einen neben mir der liebe Paul Redetzky. Schön, dass du da bist. Du bist Entwickler und auch Gründer von Emergo Entertainment, die das KI-Spiel Promptables gemacht haben. Das ist das KI-Spiel zum ARD-KI-Podcast. So ist es. Genau, und neben dir sitzt niemand anderes als der Host vom KI-Podcast von der ARD. Auch hier herzlich willkommen Fritz Espenlaub. Schön, dass du da bist. Freut mich. Einer der Hosts. Einer der Hosts. Wir haben hier mehrere. Stimmt, natürlich. Einer der Hosts. Du bist nicht nur Host, du bist auch allgemein Tech-Journalist und KI-Experte für den BR und die ARD. Schön, dass ich da bin, dass ich da sein darf. Auch schön, wirklich, dass du da bist. Es freut mich auch, dass du dir die Zeit genommen hast. Und als vierten in der Runde haben wir uns den lieben Andreas Olof eingeladen. Er ist auch Podcaster, er ist Produzent, Host und Kreativer. Er hat schon viele KI-Videos erstellt, die unter anderem viral gegangen sind. Zum Beispiel zu GTA auf Sylt. Auch darüber werden wir gleich reden. Herzlich willkommen, Andreas. Hallo, vielen Dank für die Einladung. Sehr, sehr gerne. Gleich zu Anfang, wir reden heute vor allem über generative KI. Also wir reden über LLMs, wir reden über Bildgenerierung, KI-Stimmen, keine klassischen Skripts. Denn auch was KI wirklich bedeutet, ist da draußen immer noch ein sehr großes Thema. Da wird diskutiert, weil es gibt Arten von KI, die schon seit Jahren im Gaming Verwendung finden. Aber wir wollen uns heute eben auf die generative KI beschränken, vielleicht ein bisschen über agentische KI sprechen. Aber das ist unser Fokus, damit das hier auch nicht ausartet. Und zuallererst einmal würde ich gerne auf das GTA-Sylt-Video von dir eingehen, Andreas. Das ist nämlich das Video, über das wir auf dich aufmerksam geworden sind. Also mein Kollege Micha hatte das gesehen und war so, ja, wir machen was zu GTA. Und hier dieses Video, das ist viral gegangen, wo man GTA auf Sylt sieht. Das ist am Ende ein Trailer. Was hast du dir gedacht, als du diesen Trailer damals erstellt hast? Also das ist ja schon drei Jahre her ungefähr. Also knapp drei Jahre. Also damals konnten die ersten Videogeneratoren so anderthalb Sekunden Animationen zeigen und dann ist meist ein Arm weggeflogen. Aber ich dachte, was kann man mit diesen kurzen, schnellen Bildern machen? Und damals war der erste Trailer zu GTA 6 rausgekommen. Und ich dachte, es wäre doch schön, wenn das mal irgendwo anders spielen würde. Und da war Söld ein großes Thema. Merz ist da mit seinem Privatflieger hingekommen. Lindner hat da geheiratet. Und da dachte ich, das kann man doch mal darstellen. Wer es übrigens nicht erkannt hat, ganz am Ende, das ist Donny O'Sullivan. Hat sich sehr gefreut darüber. Das kann ich mir vorstellen. Man muss ja schon zugeben, man sieht in diesem Video eindeutig, dass es KI generiert ist. Ehrlicherweise, als Micha mir das gezeigt hat, war ich auch so, ja okay, also klar, ist halt ein KI-Video, so wie wir sie heute auch wirklich zuhauf sehen auf Social Media. Jetzt stand aber auch da schon in den Kommentaren, wie cool wäre es, wenn wir einfach GTA wirklich in Sylt spielen lassen könnten. Und jetzt ist dieses Jahr unter anderem Google Genie 3 rausgekommen, wo dann gesagt wurde, ja jetzt machen wir uns einfach unser eigenes GTA 6, bevor es rauskommt. Wie wahrscheinlich ist es denn, dass sowas wirklich funktionieren kann, Paul? Dass ich ein volles GTA anhand von einem Prompt auf Sylt erstelle, meine Dinge anhand von mehreren Prompts. Also die Wahrscheinlichkeit würde ich aktuell mit so null einschätzen. Einfach weil Spieleentwicklung unheimlich komplex ist. Ich glaube, KI-Anwendungen, mit LLMs, wie sie jetzt gerade in Verwendung sind und wie auch die Struktur, die zugrunde liegende Struktur von LLMs funktioniert, wird in der Spieleentwicklung immer nur Komponenten des Spiels entwickeln können. Also dass ich wirklich sage, ich mache einen Prompt und habe da ein ganzes Spiel, das sehe ich bei den aktuellen Modellen und Kontexttiefen einfach noch nicht ansatzweise. Die Frage ist ja auch, also was bringt es denn wirklich für einen Mehrwert, außer vielleicht mal eine nette kurze Spielerei? Weil bei so einem Trailer kann ich noch nachvollziehen, dass man da sagt, das ist gerade lustig. Das ist gerade lustig, das mal kurz auf Sylt spielen zu lassen. Aber wenn man am Ende aktuell ja vor allem eher Klone KI generieren lassen kann, die dann in dem eigenen Spiel im Stil spielen, was bringt das für einen Mehrwert? Und vor allem, wie ist es denn dann auch, wenn das zum Beispiel auf einer sehr rechtlich fraglichen Grundlage basiert? Ja, also ich glaube, wir wissen alle, dass mittlerweile deutlich mehr möglich ist, als es in diesem Video. Und wenn man es auf Komponenten isoliert, sag ich mal, wenn man jetzt eine KI benutzt, um zum Beispiel User Interface mitzuentwickeln oder meinetwegen auch ein Konzept hat für den Charakter oder so, da ist rein technisch mittlerweile schon deutlich mehr möglich. Und genau, also die rechtliche Frage stellt sich da natürlich sofort. Das ist total ungeklärt. Ähm. Ja, dann ist so ein bisschen die Frage als jeweiliger Entscheider dann in dem Unternehmen, bist du eher so move fast and break things oder bist du eher so lieber nochmal Füße stillhalten und vorsichtig sein? Ja, also ich glaube, da ist es total unklar und ich persönlich wäre dann lieber vorsichtig. Hat denn einer von euch dreien schon die Möglichkeit gehabt, Google Genie 3 in irgendeiner Form zu nutzen? Das ist das Bild- und Videomodell, ne? Genau, und das auch wirklich schon so Games, also Walking Simulator versucht hat, herzustellen. Das ist ein bisschen peinlich, weil ich so viele verschiedene KI-Modelle immer verwende, dass ich manchmal den Überblick verliere. Ich kann das sehr gut nachvollziehen. Genie 3, wenn es in Deutschland verfügbar ist oder war, dann habe ich es schon getestet. Wenn nicht, dann wahrscheinlich nicht. Also es war gut oder nicht? Also ich auch nicht. Okay, dann. Bei dir, Andreas? Nee, ich auch nicht. Ich habe auch sehr wenig Zeit, um neue Modelle zu testen, weil ich einfach wirklich Arbeit habe. Und ich sehe immer so viele Menschen, die so Videomodelle gegeneinander stellen und Bildgeneratoren und da irgendwelche Posts auf LinkedIn machen und sagen, hier, das neue Modell, das ist super. Und der Post ist halt, der hält sich halt wie ein Glas frische Milch, genau zwei Tage. Und ich habe gar keine Zeit, solche Tests zu machen. Ja, also verständlich. Natürlich vor allem, weil ja oftmals auch KI erst davon, also du kannst erst richtig gute Dinge mit KI erstellen, wenn du dich da reingearbeitet hast und dir ein bisschen Zeit auch dafür genommen hast. Jetzt ist es so, dass damals als Google Genie 3 released wurde oder beziehungsweise auch allein schon angekündigt wurde, der Hype war riesig und ganz, ganz viele Leute haben halt gesagt, das ist die Zukunft des Gamings. Die Aktienkurse sind runtergegangen von großen Gaming-Filmen wie 2K. Weil Anleger dachten, dass diese KI jetzt GTA 6 den Rang ablaufen könnte. Am Ende hat sich herausgestellt, man konnte einminütige Welten erstellen, in denen man sich bewegen konnte. Sehr viel mehr war da aber noch nicht möglich. Das ist so ein bisschen wie bei Zora. Ja. Genau. Genau, ja. Also ich finde es schon interessant, weil du gerade auch gefragt hast, was bringt das am Ende eigentlich wirklich für einen Mehrwert, außer halt so der, es gibt ja einen sehr offensichtlichen Effizienzgewinn, wenn ich einfach mit Coding-Modellen mein Spiel programmiere, was jetzt nochmal was anderes ist, aber quasi das ist ja was sehr, sehr naheliegendes, wo KI uns... Oder allen Firmen, die irgendwie mit Software arbeiten, ist es einfach für die ein großes Thema ist. Jetzt rein vom Spielerischen her, wenn man Genie 3 anguckt und mir ist gerade eingefallen, wir haben es tatsächlich ein bisschen im KI-Podcast getestet. Mein Kost, der Gregor, hat ein bisschen damit gearbeitet. Für mich, ich bin jetzt nicht der krasseste Gaming-Experte, aber ich finde das schon sehr interessant, darüber nachzudenken, was für Möglichkeiten es gibt, wenn man in so einer, Das ist ja wie, wenn man sich in so einer luziden Traumwelt ein bisschen befindet. Und egal, wo man hingeht, entsteht die Welt so um einen rum. Und das ist, finde ich, schon was Neues. Das ist dann nicht ganz klar, was da für eine Spielmechanik draus kommt. Und ich glaube, das hat dann ganz eigene Limitations. Aber was es zum Beispiel gab vor, ich glaube, über einem Jahr schon, gab es so. Auch sehr, sehr kurz, so Minecraft-Generatoren, die quasi Minecraft simuliert haben und an sich gar keine interne Logik hatten. Also du hattest gar nicht so diese Minecraft-Logik, die du ja eigentlich brauchst, damit ein Spiel Sinn macht. Aber die Leute haben dann einfach in Streams so ein bisschen ihre eigenen Regeln entwickelt. Und zwar, wie schnell kann ich diesen generativen Prozess dazu bringen, dass ich so in irgendwie die Netherworld oder ich kenne mich mit Minecraft überhaupt nicht aus, aber quasi in diese Unterwelt reinkomme. Und wie gehe ich dahin, wo es dann möglichst dunkel ist und was ist da sozusagen der Speedrun? Und das, glaube ich, kann schon interessant sein und ich bin mir sicher, wir sehen da irgendwelche interessanten Sachen, weil das wird nicht bei Genie eine Minute bleiben. Das wird auf jeden Fall höchstwahrscheinlich länger und mächtiger werden und dann, glaube ich, kann da schon interessante Sachen draußen stehen. Also wenn ich da einhaken darf, ich glaube absolut, dass die Technologie dazu führen wird, dass es neue Arten von Spielen gibt, dass es vielleicht auch in Spielen neue Möglichkeiten gibt. Also ich kenne auch, ich weiß nicht, ob das schon öffentlich ist, aber es gibt bei großen Spielefirmen schon Modelle, die wirklich mindblowing Weltinteraktion mithilfe von KI ermöglichen, wo dann dieses, wie die Spielwelt auf Interaktion vom Spieler, von der Spielerin reagiert, wirklich auf einem nochmal ganz anderen Level ist, wirklich, als bisher. Bisher, da wurde auch viel Geld investiert, also da wird es in der nächsten Generation AAA-Rollenspiele, glaube ich, auch echt nochmal einen krassen Sprung nach vorne geben. Und das wird halt dadurch ermöglicht. Aber wie gesagt, deine Frage war ja, kann ich quasi einfach GTA prompten? Und das glaube ich halt nicht. Aber ja, also bei so was ist, stell mich zum Beispiel bei GTA prompten, stell mir dann die Frage, wenn ich jetzt sage, Sora, okay, ich prompte da was, wie mache ich denn Level-Design da? Also wenn das wirklich so eine Traumbild ist, die der User irgendwie erträumt, wo ein Bildmodell sozusagen immer das nächste Videobild erfindet. Ja, wie mache ich denn da als Spieleentwickler eigentlich Level-Design? Weil im Endeffekt geht es ja auch darum, dass es Spaß macht. Es geht ja nicht nur darum, dass die Welt möglichst interaktiv ist, sondern es geht ja auch darum, bestimmte Interaktionen gerade nicht zu erlauben oder den User, die Userin, die Spieler, Spielerin in eine bestimmte Richtung zu lenken und einfach ein geiles Spielerlebnis zu haben. Und das haben wir sogar bei Promptables auch schon gemerkt, dass es selbst mit so Text, mit dem LLM-basierten Text-basierten Spiel schon sehr schwer ist, da zu balancen und dann geiles Spielerlebnis für alle dann letztendlich draus zu machen. Deswegen, ich glaube, es wird neue Arten von Spielen und Spielemechaniken geben, aber dass man jetzt, ich glaube, das Alte wird dadurch nicht weggehen und ich glaube auch, es wird nicht möglich sein, das Alte einfach durch einen einzelnen Prompt zu rekreieren. Okay, weil das wäre nämlich jetzt dann dann halt auch die nächste Frage, so hat denn das, was da noch rauskommt, überhaupt noch eine Seele, weil das ist ja allgemein immer ein Thema. Ich würde da ganz gerne noch zwischenhaken zu dem letzten Punkt. Ich kann mir vorstellen, dass aus solchen World-Generatoren vielleicht auch ein ganz anderes Produkt als ein Spiel rauskommt. Also gerade was du sagtest, das lucide Träumen, dass man sich dann wirklich nicht ein Spiel ausdenkt, sondern einfach eine Welt, in der man sich bewegen kann und da durchwandert, so wie man das möchte und das gar nicht unbedingt ein Spiel sein muss. Firewall ist ein Spiel. Ja, okay. Ja. Ja, nee, aber ich verstehe, was du meinst. Ja. Ich hätte da auch gleich noch einen Anknüpfungspunkt dazu. Demis Hassabis, der Chef von Google DeepMind, also einer der großen KI-Giganten der Gegenwart, hat ja auch mit 16 zum Beispiel an Theme Park mitgearbeitet oder sogar entwickelt. Und ich glaube, an Black & White war der auch beteiligt. Also der ist ja eigentlich, der kommt aus dem Gaming, ist dann in KI gegangen und er sagt immer wieder in Videos, dass sein Großes, was ihn interessiert, was ihn damals an Theme Park interessiert hat und an Black and White und jetzt an KI ist, die Frage, kann ich Realität simulieren oder wie kann ich Realität simulieren, und es gibt auch ganz lustige Äußerungen von ihm, dass wenn es dann diese AGI, also quasi diese Super-KI gibt, die wirklich irgendwie alles kann, was macht man dann in der Zeit danach und er will dann mit eben den KI-Fortschritten das ultimative Spiel entwickeln. Und da kommen wir genau in diesen Bereich von lucides Träuming, weil ich finde es so interessant, da verschwimmt halt die Grenze. Also erstmal ist überhaupt nicht klar, was damit genau gemeint ist und wie das dann aussehen wird. Aber wenn man das jetzt weiterdenkt mit diesem Genie 3 und so weiter, dann verschwimmt da so ein bisschen die Grenze vom Spiel und von sozusagen Realitätssimulationen. Also wenn du dich irgendwie in so eine perfekte, keine Ahnung, mit irgendeiner VR-Brille dann noch in so eine perfekte Matrix reinwählen kannst, wo dann irgendwie in allen Charakteren, in allen NPCs du triffst, ist irgendwie das perfekte LLM drin. Wir ignorieren jetzt mal, dass das aktuell einfach überhaupt nicht wirtschaftlich wäre, weil das alles viel zu viel kosten würde, aber vielleicht geht das ja eines Tages. So, dann laufst du halt rum und dann was machst du? Genau, that's the point. Hat es ein Regelsystem, hat es ein Level-Design und ich meine, vielleicht ist es nicht auf den ersten Blick, aber man kann sicherlich eins erstellen. Also quasi, wenn man das erstmal so auf diesem Detaillevel simulieren kann, das wäre ja quasi so das Super-GTA. Ich bin mir sicher, da kann man dann irgendwelche Quests sich ausdenken und irgendwelche Sachen machen. Also ich sehe da schon Potenzial. Kann sich das wirklich neu und frisch anfühlen, wenn es halt letztendlich nur aus Dingen entstanden ist, die ja schon bereits da waren? Also wenn man 15 Mal da ein Assassin's Creed reingesteckt hat und dann sagt, hey, okay, mach mir ein neues Assassin's Creed, wird sich das nach einem neuen Assassin's Creed anfühlen? Aber so wäre das ja nicht. Also ganz kurz, das wäre ja, du stehst auch schon in den Startrechern. Ja, ich habe Opinions. Es würde ja wahrscheinlich nicht... Also das gute Kunstwerk ist ja nie nur allein... Das Programm oder der Pinsel oder irgendwas oder das LLM, das mir irgendwas generiert, sondern es ist immer auch die menschliche Idee, also wenn die fehlt, wird es halt nicht gut. So und auch jetzt irgendwie. Also ich fand es super lustig, die ganzen KI-Video-Memes rund um die WM, die es jetzt gab, die nochmal irgendwie, also wirklich, mittlerweile sind diese Videomodelle ja wirklich extrem gut und teilweise sind die halt einfach lustig. Weil halt ein Mensch eine lustige Idee dazu hatte, Und wenn ich dann irgendwie mir vorstelle, okay, die technologische Entwicklung mit der KI geht weiter, die allein wird wahrscheinlich nicht, die coole Idee haben für die coole Quest oder das coole Level-Design oder tatsächlich irgendwie das, was uns an Kunst interessiert und an Computerspielen, auch wenn sie Kunst sind, ist ja immer, dass sie, resonieren mit einer Erfahrung, die wir selber machen, mit unserer eigenen Menschlichkeit irgendwie. Und dazu brauchst du natürlich einen Mensch. Aber quasi, wenn die technologische Entwicklung noch weitergeht, heißt das ja nicht, dass der Mensch dann keine Ideen mehr hat und verschwindet, sondern der kann ja immer noch seine Ideen dann auch in dieses Super-GTA mit reinbringen und seine Menschlichkeit. Ich finde, das widerspricht sich gar nicht gegenseitig. Also gerade bei dem Worldbuilding, wenn ich dieser Maschine dann einfach sagen würde, mach mir eine Westernwelt und das wäre mein Prompt, dann ist es natürlich die durchschnittlichste Westernwelt, die es gibt. Wenn ich mir allerdings eine Stunde Gedanken drüber mache, was da alles drin passieren kann und wie das aussieht und ob das eher Steampunk ist oder Dieselpunk und ob Autos da drin fliegen können oder sprechen oder Tiere groß sind, dann kann man da eine eigene Welt schaffen mit dem menschlichen Input. Also das ist am Ende das, was die Kunst ja ausmacht. Also es ist, glaube ich, wie ihr sagt, es ist dann was wirklich Eigenes mit Seele. Also ich sage das auch immer, was KI macht, hat keine Seele. Ist ja eine Summe aus vielen Ideen. Das ist, glaube ich, mal wichtig. Weil es heißt immer, ja, die menschliche Idee, was ja eigentlich gemeint ist, ist die Summe aus allen Ideen und dann auch die drüberliegende Vision, die den ganzen Ideen in Kombination eine Kohärenz irgendwie bringt. Und das ist wichtig. Und ich glaube, da unterscheidet sich dann auch einfach Slop von einem echten, guten, funktionierenden, coolen Produkt, wenn da einfach die Intention und die Vision sozusagen durchgezogen ist. Und dann ist es, glaube ich, wurscht mit welchen Werkzeugen das am Ende gemacht wurde, solange das dabei ist. Ich glaube aber, und das ist vielleicht auch wieder so ein Ding, wir hatten es vorhin auch schon so ganz kurz angeschnitten, dass KI halt sehr dazu verleitet, bestimmte Details eben nicht mit einer Idee und Intention auszustatten, sondern einfach so wegzuwischen und zu sagen, ja, ja, ja, mach mal. Weil es halt angenehm ist und weil man sich halt entspannt, es geht zu schnell, so gesehen und dann also ist es halt auf so einer relativen Detailebene dann doch wieder sloppy und dann gibt es so diese. Dieses Uncanny Valley of Intent, würde ich mal sagen, wo du quasi nicht wirklich genau sagen kannst, warum das jetzt nicht ganz kohärent ist, aber einfach die Summe an Details führt dazu, dass es eben so ist. Und ich glaube, es wird auch super wichtig sein, also wenn unsere Produktionsprozesse jetzt immer effizienter werden und so weiter, dass Producer und auch Programmierer und Artists und Musiker, Soundeffekts, Menschen im Detail abschätzen können, wo ist es denn okay, wenn ich einfach die KI laufen lasse und quasi sage, hey, also what happens, was der mir ausspuckt, packe ich jetzt einfach rein. Weil das gab es auch schon immer übrigens also es gab schon immer Stellen, wo du dann irgendwelche Asset Libraries oder so oder irgendein vorgefertigtes Ding einfach im Spiel lässt weil halt das jetzt schnell sein muss und wo ist es aber wichtig, dass ich quasi wirklich Hand anlege und meinetwegen, den Code von der Animation irgendwie manuell anpasse oder vielleicht irgendwas mir manuell überlege, weil ich halt da genau dieses wichtige Detail habe, was für die Vision entscheidend ist. Ja und der Unterschied schon, Den wir. Vielleicht einmal kurz machen sollten, wenn wir da über das ganze Thema reden. KI als Werkzeug ist immer ein sehr leichter Begriff, den wir da verwenden. Bei einem Werkzeug wie einem Hammer oder wenn wir jetzt über Musik sprechen, einer Gitarre, ist es aber halt so, dass wir ja selber das in die Hand nehmen und was machen. Und während des Entstehungsprozesses uns auch noch umentscheiden können. Müssen oft. Auch müssen. Genau, sehr oft dann auch merken, okay, das funktioniert gerade nicht, das machen wir nicht. Ich kann es technisch nicht ausführen. Genau, dieser ganze Entstehungsprozess, den lagern wir aber ja auch aus. Also das ist ja, oder nicht? Ich sehe dich schon… Ja, kommt drauf an. Andreas. Ja, ja. Also so wie ich arbeite und wie ich die meisten kenne, die kreativ jetzt in Filme machen oder grafisch arbeiten, die damit gut arbeiten mit den Tools, da ist es immer eine Orchestration und der Mensch steht im Mittelpunkt. Also das ist ja nicht ein Tool, an dem man das auslagert und wenn ich ein Bild erstelle oder ein Video baue, dann, fliegt das meistens durch drei verschiedene KI-Tools plus Photoshop und da ist, das, was an menschlichen Input kommt, Das unterscheidet das von Slop. Und vorher nochmal zu dem Argument, wir nehmen dann einfach irgendwas und drücken drauf. Das ist so ein bisschen die Argumentation von Ölgemäldemalern, als die Fotografie aufkam, also der erste Teil des Arguments. Wo ja wir dann auch merken, dass der menschliche Input bei Fotografie eben die Kunst ausmacht. Ja, mhm. Wie meinst du, kannst du das nochmal, also ich habe das Gefühl, du widersprichst mir, aber ich verstehe nicht ganz wie. Nee, der erste Teil war davon, wir lagern das einfach aus und das kommt durchs Handwerk und das muss lange dauern. Das hat der Ölgemäldemaler bei dem Aufkommen der Fotografie dann eben auch gesagt. Und natürlich haben wir auch jede Menge schlimme Fotos. Also ich kann nicht gut fotografieren, aber es gibt Menschen, die kennen sich damit aus und wissen, wie sie Perspektive nutzen können, Farbe und Licht und so weiter. Und am Ende ist das ja auch ein Handwerk, aber es geht viel schneller als Ölgemälde-Bahn. Genau. Aber dann sind wir uns, glaube ich, einig. Also grundsätzlich würde ich sagen, das ist eigentlich ein gutes Beispiel, was du bringst, weil da es ja wieder um die Intention geht und es gibt dieses neue Werkzeug und es geht um die Kunst dahinter und die ist da drin. Fotografie ist eine Kunst, aber es gibt sicherlich auch Fälle, wo jemand einfach schnell mal ein Foto gemacht hat und eben nicht mehr zum Ölgemälde-Maler gelaufen ist und gesagt hat, zeichne mir bitte meine neue große Liebe. Sondern die haben halt ein Foto gemacht, das vielleicht keine Kunst ist. Oder zumindest, dann ist wieder die Frage, was ist Kunst? Da gibt es irgendwie 13 Kunsteffel. Wir haben schon gefragt, was ist ein Spiel? Diese ganze Philosophie. Aber grundsätzlich, ich glaube schon, dass da ein gewisser Kunstmarkt auch dran verloren gegangen ist an der Fotografie. Und das ist auch so gesehen eine berechtigte... Ja, ich glaube schon. Ich glaube schon, absolut. Also ich hätte jetzt vermutet, die meisten Fotos, die gemacht werden, dann hättest du halt früher jetzt auch, keinen Ölgemälde-Maler nach Hause bestellt, um irgendwie zum Mittagessen dein Food-Selfie zu machen oder sowas. Das wäre dann einfach nicht festgehalten worden. Absolut, nicht alle, aber es gibt welche. Ich bin ja hundertprozentig sicher, dass es welche gibt, wo die reich genug waren, die das vielleicht hätten machen lassen und gesagt haben, das ist vielleicht technologisch cool oder das geht schneller, geh mal zum Fotografen. Es hat sich da halt auch ein neuer Markt geöffnet. Dann vielleicht nochmal kurz, jetzt nur noch mal Follow-up, KI tragt das halt extrem auf die Spitze. Also ich finde schon, dass die Geschwindigkeit mit der generative KI-Modelle des Können eine andere Qualität nochmal bedingt. Und das ist halt ein Thema. Ich glaube tatsächlich, da haben wir mit Spielen, mit Computerspielen das Glück, dass dieses Medium einfach so komplex ist, dass es uns nicht so wirklich richtig betrifft. Also dass die Summe der kleinen Entscheidungen halt so wichtig ist und dass es sich so verwurschteln kann, dass, das trotzdem die Branche nicht so richtig kaputt macht, sondern das ist okay. Aber in der Musik zum Beispiel ist es ein anderes Thema tatsächlich. Und ich finde, wie gesagt, die Geschwindigkeit bedingt eine andere Qualität. Das finde ich schon. Kann ich noch was? Aber das ist doch auch, sorry, aber diese Argumentation hatten wir doch auch, als digitales Recording aufkam und vorher analoge Musikstudios da waren. Also ich kann das Feedback, was damals Kraftwerk bekommen hat. Als sie elektronische Musik gemacht haben, das sind die gleichen Argumente. Und ja, das geht verdammt schnell, dass heute Musiker zu Hause im Wohnzimmer oder im Schlafzimmer alle Instrumente da haben und da ist KI noch nicht drin. Und wenn man sich, ich war mal in den Studios von Truckstop, die Älteren werden sich erinnern, da sind riesige Bandmaschinen, um einen Sound aufzunehmen, mussten Leute mit Scheren schneiden und wieder loopen und, die haben sich alle mit den gleichen Argumenten aufgeregt, als digitale Musikrecording aufkam. Das ging auch so schnell. Weil der Unterschied ist, dass man trotzdem Handwerk lernen muss. Also ich habe auch Medienwissenschaft studiert, habe mich auch mit der Mediengeschichte viel beschäftigt. Und in allen diesen technischen Entwicklungen, auch Technologieangst, war es ja immer so, dass am Ende trotzdem Handwerk gelernt werden musste. Bei KI muss man kein Handwerk lernen, weil man die Sprache benutzt, die man schon in die Wiege mitgelegt bekommt. Gut, aber jetzt nämlich die Frage, muss man das nicht lernen oder sollte man vielleicht auch da in Zukunft eben doch auch lernen müssen? Also ich würde vielleicht, wenn ich darf, einmal kurz einhaken, bevor wir in diese Makroperspektive gehen, was das wirtschaftlich alles bedeutet. Ich glaube. Vielleicht bringe ich mal ein Beispiel von was, was ich selber gemacht habe, was für mich irgendwie ein ganz cooles Erlebnis war. es gab vor, Ein paar Wochen jetzt so ein neues KI-Modell, Claude Fable 5 heißt das. Das war relativ gut, war leider nur für ein paar Tage verfügbar und ist dann wieder von der US-Regierung gesperrt worden für die Öffentlichkeit. Und in diesen drei Tagen, wo das aber verfügbar war, habe ich damit so ein kleines Vibe-Coding-Projekt gemacht. So ein Gaming-Projekt tatsächlich, weil ich durch Promptibles, Promptibles ist ja, wir haben ja diese Monster, die gegeneinander kämpfen und können wir gleich noch ein bisschen mehr darüber reden. Aber ich habe dadurch dann so ein bisschen Bock bekommen, auch mal meine Pokémon-Nostalgie, so Monsterchen gegeneinander kämpfen zu lassen, ist so ein bisschen wieder aufgetaucht. Und dann wollte ich einfach mal sehen, okay, ja, kriege ich das hin? Kann ich da so ein bisschen einfach, wie weit komme ich, wenn ich jetzt einfach mal from scratch so ein Pokémon-artiges JRPG quasi programmiere? Und ich war sehr erstaunt, wie gut das geklappt hat und wie viel Lebendigkeit tatsächlich auch von der KI da reingebracht wurde. Also die hat dann den ganzen NPCs, die ich so treffe, so lustige kleine Titbits gegeben und Story. Und irgendwie für mich hat das irgendwie sehr so, da gab es dann so eine Hintergrundgeschichte, dass vor 200 Jahren irgend so ein Meteorit runtergekommen ist und aus diesen Splittern sind diese Monster entstanden und so weiter. Also alles ganz süß. Mir hat es furchtbar gut gefallen. Und der zentrale Punkt ist, aber ich habe nicht einfach auf einen Knopf gedrückt und dann war dieses Ding da, Sondern ich musste zwei, drei Tage sehr intensiv daran arbeiten und iterativ daran arbeiten und immer wieder neue Ideen, in diesen Prozess reingeben und andere Sachen verändern und so. Und ich glaube, das, mit dem ich es am ehesten vergleichen würde, wäre... Also es ist so wie, ich glaube man stellt sich manchmal KI, so ein bisschen vor wie so 3D-Druck, dass ich einfach, ich nehme mir irgendeinen Pfeil, drücke auf den Knopf und dann habe ich eine Skulptur am Ende und die ist dann aber halt scheiße und aus Plastik. Aber es hat sich vom Schaffensprozess ein bisschen mehr angefühlt wie so Bildhauen also dass ich hier ein Stückchen weg haue, da und dass ich dann länger quasi, dass das erst so langsam das finale Produkt entsteht und ich glaube das ist, das wo ich eben schon sagen würde, dass diese Tools so für mich in meinem eigenen, Erleben eine Ähnlichkeit haben mit irgendwie anderen, also ich zum Beispiel ich zeichne gerne und so das hat schon auch was zu tun, da sind dieselben Komponenten dabei, so du kannst, wenn du dich länger damit beschäftigst, wirst du besser darin. Das heißt, quasi Skill hat eine gewisse Relevanz und all diese Dinge. Und ich glaube, dass das, ich sag noch kurz den Satz zu Ende, ich glaube, dass diese Aspekte am Ende dann das sind, dass wir eben, Wir werden, glaube ich, nicht in einer Welt sein, wo, selbst wenn alle Leute theoretisch einfach ein Kommen reinhauen können und es kommt irgendwas raus, wenn das jeder macht und so viel halt einfach liebloser Kram rauskommt, dann ist das eigentlich egal. Also wir haben jetzt diese Welt bereits, aber trotzdem die Sachen, die dann am Ende Aufmerksamkeit und Recognition bekommen, sind am Ende halt die Sachen mit Liebe, mit Menschlichkeit, egal ob die dann mit KI-Unterstützung gemacht wurden oder ohne. Sozusagen, wenn es halt gut ist und wenn es sozusagen Leute irgendwie, wenn es Leuten Spaß macht als Produkt oder wenn es irgendwas in Leuten auslöst, dann funktioniert es. Und damit das passiert, musst du dich schon ein bisschen mehr hinsetzen, als sich, glaube ich, Leute das oft vorstellen oder auch, viele, die irgendwie jetzt da irgendwelche YouTube-Tutorials so kannst du geil mit KI irgendwie XYZ machen und bist morgen reich. Das ist natürlich alles Quatsch. Einfach funktioniert das natürlich nicht. Bist du an der Stelle, wir nehmen jetzt diesen Bildhauer-Vergleich. Bist du an der Stelle der Bildhauer oder bist du an der Stelle der Auftraggeber? Ich bin schon sehr deutlich der Bildhauer. Das ist schon auf jeden Fall für mich dieses Gefühl gewesen, dass ich nicht, also es war ein ganz komisches Gefühl, dass du schon dich so fühlst, so fühle ich mich normalerweise eigentlich nur, wenn ich in einem kreativen Prozess mit einem anderen Menschen bin, dass man sich den Ball so hin und her spielt. Aber eben, ich spiele den Ball hin und her. Und es ist nicht einfach so, dass ich irgendwie sag, jetzt mach mal und dann komme ich irgendwie drei Tage später zurück und dann ist irgendwas rausgekommen, sondern es ist schon so, dass man wirklich... Aktiv und intentional und close mit dabei sein muss, damit irgendwas rauskommt, was brauchbar ist, weil sonst kommt halt einfach was Generisches. Also ich meine, man kann jetzt immer noch sagen, was da rausgekommen ist, das mag immer noch generisch sein. Ich fand es süß, ich habe es ein paar Leuten gezeigt, die fanden es auch ganz süß, ich fand es ganz cute, eigentlich auch mit dieser, Background-Story und diese ganzen Monsterchen, die wir uns dann da irgendwie ausgedacht haben und dann da immer auch so reinzugehen und nochmal Sachen zu ändern, fühlt sich für mich nach einem kreativen Schaffensprozess an und nicht einfach nur nach einem ich sag irgendwas und es passiert. Ich würde da gerne noch, darf ich kurz noch anschließen, weil da würde ich eben beipflichten. Das, was ich vorhin auch meinte, ich glaube, das liegt einfach am Medium tatsächlich. Ich glaube, Computerspiele als Medium sind einfach so komplex, dass es da genau dieser bildhauerische Prozess ist. Letzte Woche war ich auf einem Game Jam, das ist so ein Dinger, wo man als Spieleentwickler einfach sich einschließt und in dem Fall eine Woche lang ein Spiel entwickelt, ein Prototyp. Da habe ich gemacht, A Murder Mystery of Smoke and Mirrors of Itch, kann man kostenlos einfach spielen, da würde mich auch interessieren aus der Community, ob die Ob ihr findet, dass da Seele drin ist, das würde mich mal interessieren, weil da habe ich tatsächlich, ich habe das alleine gemacht und ich habe wirklich quasi nur KI benutzt. Ich habe alles daran gepromptet, die ganzen Code, die ganze UI, alles gepromptet, aber ich habe schon eben genau diese Feedback-Loops gehabt, wo ich extrem viel auch eben iteriert habe. Und es gibt meiner Meinung nach so ein paar M-Dashes und so ein paar Formulierungen, wo man schon denkt, ah, KI könnte jetzt noch besser sein, da war dann die Zeit irgendwann aus. Also das Game-Äquivalent, meinst du, von M-Dashes oder wie? Nee, es ist wie Text-basierte Spiele, da sind M-Dashes in den Texten. Aber abgesehen davon, abgesehen von diesen ganz quasi plakativen Aspekten von KI, würde mich mal interessieren, wenn man das Spiel spielt, fühlt sich das an, als hätte es Seele, fühlt sich das an wie was, was einfach, ja, cool ist und, genau, das Off-Itch kann man einfach spielen. Weil ich hatte eigentlich auch das Gefühl, ich bin eher der Bildhauer in dem Fall tatsächlich und nicht der Auftraggeber. Ihr habt jetzt schon öfter Promptables angesprochen. Wollen wir einmal kurz erklären, was das ist? Weil das ist nämlich das Spiel, über das wir auf dich gekommen sind und dann über dich auf Fritz, weil ihr das eben gemeinsam entwickelt habt. Es ist auf Steam sind die Reviews sehr kritisch. Die sind kritisch, ja. Unser KI-Experte Jan, der heute im Urlaub ist, liebe Grüße an ihn an der Stelle, hoffentlich hat er einen wundervollen Urlaub, hat das auch gespielt und meinte, er hatte also die Idee, grundsätzlich fand er sehr gut und die Idee grundsätzlich ist ja erstmal, dass man, selber Attacken für seine Monsterchen, die man unter anderem jetzt auch hinter euch das als Video anschaut, sehen kann, dass man denen selber Attacken gibt und da halt seiner Kreativität ein bisschen freien Lauf lassen kann, dass es aber dann einen Schiedsrichter gibt, der sagt, ob das passt zu dem Wesen, zu dem Monsterchen, das da steht. Und am Ende gibt es dann auch einen Schiedsrichter, der in den Kämpfen dann sagt, welche Attacke gewinnt. Allerdings war man da sehr schnell sehr eingeschränkt. Also die Freiheit ging da ein bisschen, zumindest ging es uns so. Also ich habe es auch gespielt und ich hatte eine ähnliche Erfahrung, dass ich mir sehr schnell dachte, okay, ich bin da sehr eingeschränkt. Klar, einerseits anhand der Zeichen, die man eingeben kann. Das gehört aber beim Prompten auch dazu, dass man halt ein bisschen beschränkt ist. Aber es war sehr schnell repetitiv. Und wenn du einmal eine gute Attacke hattest, die ganz gut war, dann konntest du damit sehr lange relativ gut durch die Kämpfe durchgehen. Weil die Attacke halt gut ist. Ja, aber manchmal waren auch die Entscheidungen des Schiedsrichters nicht so gut nachvollziehbar und im Großen und Ganzen wurde es relativ schnell leider repetitiv. Was war euer Gedanke? Warum habt ihr euch gesagt, okay, bei dem Spiel, da nutzen wir jetzt KI in dieser Form? Okay, also Ziel mit Promptibles war, ein Spiel zu entwickeln, wo KI Teil der Kernmechanik ist. Also ein Spiel, das ohne KI gar nicht existieren könnte und wo wirklich das einfach cool ist und wo KI quasi irgendwie Sinn macht. Und deswegen war die Idee, na gut, wir machen so ein Creature Collection JRPG inspiriertes Spiel. Ich sag's jetzt einfach Pokémon inspiriertes Spiel. Wo man sich quasi die Attacken für seine Kreaturen selbst ausdenken kann, weil das eine geile Fantasy ist. Das wollte ich früher einfach machen. Man kann sich die Attacken selbst ausdenken und so ein bisschen die Fantasie, keine Ahnung, als Kind so Make-Believe, meins ist viel krasser als deins, bloß dass man halt mit diesem Schiedsrichter eine Instanz hat, die das tatsächlich irgendwie neutral im weitesten Sinne beurteilt und dann sozusagen irgendwie wird halt ein Spiel draus und deswegen ist es auch PvP-Multiplayer tatsächlich. Ja, und es ist richtig, die... Ich kann vielleicht kurz eine Sache sagen, weil du hast ja uns damals dieses Spiel gepitcht und mich hat diese Idee von Anfang an, ich fand die so cool, unter anderem, weil mich das daran erinnert hat, ich weiß nicht, ob das bei euch auch so war, aber als ich in der Grundschule war, hatten wir so eine Phase, wo wir immer Steinschere Papier gespielt haben, also wir haben das Flie Flie Flie Flie genannt bei uns, gibt es ja ganz viele Varianten des Zirn, und wo sich dann alle angefangen haben, so neue Sachen auszudenken. Ja, genau. Meteorit und Spiegel und irgendwie, okay, und hier ist irgendwie der Gigastein oder sowas. Und daran hat mich das von Anfang an erinnert und ich hatte genau diesen selben so, hä, wie cool ist es, dass man jetzt, einfach mal ein Experiment machen kann, eine Technologie zu nutzen und das ist ja das Spannende, was generative KI, unterscheidet von anderen Technologien, von Excel und von Outlook und von klassischer Software, dass sie ein bisschen unberechenbar ist und vor allem, dass du erstmal alles reingeben kannst und immer irgendwas rausbekommst. Und das war, glaube ich, der Gedanke, den ihr hattet, der uns dann auch so überzeugt hat. Zu überlegen, okay, wie nimmt man jetzt das, was aber ja so viel Unberechenbarkeit auch hat, und fügt das in den Rahmen, dass man trotzdem eine Spielmechanik hat, das nicht einfach nur, weil sonst kann ich auch einfach mich an LLM setzen und mit dem irgendwas hin und her prompten, Sondern es muss ja irgendwie was anderes sein, als jetzt einfach mit einem Chatbot, zu schreiben. Und ich glaube, das ist aber dann genau das, Was auch die große Herausforderung für das Spiel ist, zu gucken, wie man diese Unberechenbarkeit von Sprachmodellen nimmt und so macht, dass man am Ende, das kannst du gleich besser sagen als Spieldesigner, dass man am Ende irgendwie, eine Guardrail hat und irgendeine Art von sozusagen. Erfahrung entlang, entlang derer irgendwie der Spieler dann geleitet wird und es nicht komplett random ist, aber trotzdem random genug, dass es eben auch irgendwie abwechslungsreich wird. Ja. Also bevor wir tiefer reingehen, würden wir einmal noch kurz in eine Werbung gehen und dann sind wir gleich wieder für euch da. Ja, ich gebe es zu, manchmal brauche ich eine kleine Abwechslung im Alltag. Rein in mein liebstes Spiel. Einen echten Exotic Escape an ferne Orte, an denen ich mit meinen Freunden einfach die Zeit vergesse. Wenn es dann doch mal länger wird, ist eine kleine Auszeit nie verkehrt. Genau da kommt Tic Tac ins Spiel. Selbst wenn es brenzlig wird, ist ein frischer Gedanke perfekt, um clevere Lösungen und neue Wege in der Gaming-Welt zu finden. Mit der neuen Sorte Tic Tac Exotic Escape geht auch euer Gaumen auf Reisen. Die Kombi aus Ananas- und Maracuja-Geschmack ist einfach eine richtig leckere Ergänzung für euer Setup. Und keine Sorge, Exotic Escape ist ein fester Bestandteil im Tic Tac Sortiment. Wer sein Inventar noch weiter aufleveln will, für den sind die Standard-Flavors Fresh Mint, Fresh Orange, Strawberry Mix und Fruity Mix natürlich ebenfalls am Start. Einen großen Dank an TikTok für den Support. Also rein damit in den Beutel, refresh your good vibes und auf ins nächste Abenteuer! Gut, wir gehen jetzt noch tiefer rein. Was kann denn KI für Games wirklich an Mehrwert bringen? Wir haben gerade schon ein bisschen über Promptables geredet, was da euer Gedanke dahinter war. Jetzt gibt es viele Spiele, die LLMs einsetzen bereits in ihren Spielsystemen. Also es gibt unter anderem SuckUp, das auch gerade sehr gehypt wird auf YouTube, wo man dann, als Vampir durch eine Stadt laufen kann und dann die KI davon überzeugen muss, einen in sein Haus reinzulassen, weil jeder kennt die Regel. Kennst du das Spiel? Nee, das Spiel nicht, aber das Konzept. Grundsätzlich gibt es ja auch Gandalf oder sowas. Genau, also das ist letztendlich, du musst die KI davon überzeugen, dass du halt eigentlich ein Guter bist. Und jede KI, also jeder Charakter. Ist selber auch ein Charakter mit eben Pros und Kontras, Dingen, die er gut und schlecht findet. Und da musst du dir eben überlegen, wie spreche ich mit der? Also man spricht auch wirklich ins Mikrofon rein und sagt der KI, wie man jetzt versuchen würde, sie zu überzeugen und dann wird ausgewertet, ob das funktioniert. Wäre denn so ein Spiel ohne KI überhaupt möglich? Ich habe es nicht gespielt, aber so wie du es jetzt gerade gepitcht hast, denke ich nicht. Ich weiß nicht genau, wie die vergleichende Mechanik funktioniert, wie ich dann das überzeuge. Also man kann ja auch sich eine Heuristik überlegen, keine Ahnung, wenn die Outfits so und so weit auf dem Hue-Saturation-Value-Spektrum, das Programmier-Talk, aber, die Farben so nah beieinander sind, dann zählt es alles gleich und wenn es dann gleich ist, dann gibt es irgendwie einen Punkt oder so. Also man könnte sich da ja auch einen anderen Algorithmus, der jetzt keine generative KI nutzt, überlegen. Weiß ich nicht, müsste ich spielen. Also wenn dieses Spiel ähnlich ist wie Promptables, dann glaube ich, kann man schon sagen, dass es ohne KI wahrscheinlich nicht möglich wäre. Weil Promptables kannst du eigentlich nur mit einem Sprachmodell machen, das da drin steckt. Genau, also das ist nämlich letztendlich halt der Punkt. Also du kannst ja schreiben, was du möchtest oder sagen, was du möchtest. Und da ist halt dann die Frage, ob du das so vorprogrammieren könntest, dass man wirklich, egal was man schreibt, eine Antwort bekommt. Nein, also da ist sozusagen die, also eine Datenbank aufzubauen, wo dann so viele Alternativen drin sind, wie filtert man die dann überhaupt? Ja, es gibt, wie ist der Algorithmus? Es gibt einen Algorithmus um die Distanz, Levenstein-Distanz, genau, wo man die Distanz von Wörtern quasi algorithmisch bestimmen kann, aber auch das ist quasi für so eine große Distanz, also eine große Menge an Wörtern nicht wirklich zielführend. Also ja, das geht nur mit KI und ja, ist ja auch eine coole Anwendung von der Technologie. Wenn das Spiel jetzt erfolgreich ist und Spaß macht, vielleicht haben die bessere Reviews als wir, das wäre geil. Ja, aber es ist, wenn ich das noch sagen darf, bei Prompt.dis, es ist halt wirklich eine andere Art, Gamedesign zu machen. Es ist wirklich eine andere Art, Gamedesign zu machen, es ist eine andere Art des Balancings auch. Es ist auf Spielerinnen- und Spielerseite auch eine völlig neue Spielmechanik. Wir können halt nicht auf irgendwelche etablierten Genre-Konventionen zurückgreifen. Und ich will das jetzt ja auch nochmal gesagt haben, man kann definitiv besser werden in Promptables. Man kann rausfinden, wie diese Prompts funktionieren. Auch wie man um die Schiedsrichter-KI besser rumkommt. Das ist Teil des Gameplays. Man kann das rausfinden und dann, finde ich, macht das Spiel auch echt Spaß. Und mir macht's auch echt Spaß. Ich hab auch selber viel gespielt. Es gibt ja die Rangliste, da gibt's ja, man kann auch eine Elo haben dann in dem Spiel und allein, wenn ihr mal euch anguckt, es gibt Spieler mit über 2000 Elo in dem Spiel, die müssen ja entsprechend gute Winrate haben, irgendwie müssen die das ja schaffen, und das schaffen die halt mit cleveren Prompts und ich, also meine Meinung ist, die Rezeption von unserem Spiel ist vor allem, weil wir es einfach nicht gut genug erklären weil wir halt diese Mechanik irgendwie, wir haben es noch nicht so gut hingekriegt, jemand der neu ist und mit dieser Mechanik zum ersten mal konfrontiert wird, diese Mechanik gut genug beizubringen. Das ist ja immer eine Geldfrage, dann hat man noch irgendwie Budget, um daran weiterzuentwickeln. Wir versuchen das jetzt, aber da helfen natürlich die negativen Reviews wieder nicht, weil dann ist wieder die Frage, kriegt man da noch mal Geld dafür und bla. Aber wir würden da gerne, unheimlich gerne in den Segelplayer-Modus zum Beispiel noch reinmachen, um dann über so einen Challenge-Modus oder so die Leute besser an die Mechanik ranzuführen und dann vielleicht in die PvP-Welt zu entlassen. Ähm. Ja, ist halt jetzt gerade nicht drin, das tut mir leid. Ich würde jetzt gleich mal wieder versuchen, Andreas in den Talk zu holen. Und zwar, Andreas, wo würdest du denn aktuell einen Mehrwert sehen, den KI bieten kann in Spielen, den man davor ohne KI, also generative KI nicht hatte? Das sind wahrscheinlich ähnliche Mechaniken, die auch beim Filmemachen passieren. Es gibt gerade einen Kurzfilm, Animationsfilm, Danse Macabre, der auf dem französischen Animationsfestival gelaufen ist und ausgebucht worden ist. Der Mann hat fünf Jahre daran gearbeitet, glaube ich, hat in Öl eigentlich seine Bilder gebaut, gemalt und die dann animiert. So und hat diese Figuren, die in den Bildern waren, in Blender, in 3D gebaut, und hat gemerkt, dass man die Skins mit den klassischen 3D-Tools nicht bauen kann und hat sich selbst quasi aus den Figuren des Ölgemäldes selber Skins erstellen lassen mit einer generativen KI. Das haben ganz viele Animationsfilmer fürchterlich gefunden, haben gesagt, you are not one of us, das ist ausgebucht worden. Aber das war halt dieser kleine Schritt, dass er einfach Skins generiert hat, die viel besser in die Lichtverhältnisse passen, als die, die er über die klassischen Tools benutzen kann. Und das, glaube ich, passiert auch schon in Spielen. Und das ist das, was wahrscheinlich jetzt zum jetzigen Standpunkt im Handwerk, im grafischen Handwerk, im filmischen Handwerk, das ist, was man auch in der Spieleentwicklung schon nutzt und auch weiter nutzen wird. Sprache natürlich auch. Ja, letztendlich natürlich auch, dass man halt sagt, okay, er hat ja selber was erstellt und das dann eingespeist und damit gearbeitet, richtig? Genau, aber das hätte er natürlich auch anders machen können. Aber selbst da kriegst du dann teilweise bessere Ergebnisse hin als ein klassischer 3D-Artist, der halt versucht, das mit künstlicher Lichtsetzung zu machen. Da ist dann die Maschine einfacher, das auszulesen, wie die Lichtsetzung in dem Ölgemälde ist, um das nachher auf so ein Skin zu setzen. Und das finde ich total legitim. Ich sehe es bei Sprache natürlich so. Arc Radar hat ja, glaube ich, auch schon Text to KI, hätte ich beinahe gesagt, zu KI-Stimmen benutzt. Call of Duty, glaube ich, auch. Und das wird auch mehr werden. Und da sind wir dann klassisch wieder bei, was machen menschliche Stimmen, was machen Sprecher in diesem Konflikt. Ja und vor allem halt, woher kommt denn das Material, auf dem die KI aufbaut, auf dem die KI trainiert ist und das ist ja sehr, sehr oft auch bei allem, was wir jetzt besprechen, immer ein bisschen der Hintergrund. Und ist das denn alles legitim und ethisch vertretbar, wenn vieles von dem, was da erstellt wird, halt nicht mit dem ursprünglichen Ersteller abgesprochen ist? Also wenn da Bilder reingespeist wurden, wo man nie mit dem eigentlichen Maler gesprochen hat. Wie findet man da einen Lösungsweg, der auch ethisch vertretbar ist? Das ist eine gute Frage für die letzten elf Minuten. Das klären wir jetzt. Ich versuche es mal ein bisschen philosophisch zu halten. Ich würde allen empfehlen, und ich hätte nicht gedacht, dass ich diesen Satz nochmal sage, den Papstbrief zu lesen zum Thema KI. Das ist total spannend. Da haben wir noch eine Folge dazu gemacht. Ja, die Frage ist ja wirklich, was passiert, wenn das Wissen der Menschheit und alle Produkte der Menschheit plötzlich durch Maschinen, Privatunternehmen, kommerzialisiert werden? Müssen die nicht a, was zurückgeben und b, müssen wir nicht Urheberrecht auch komplett neu denken? Warum gibt es das Patentrecht, nur weil jemand die Idee zuerst hatte und vielleicht jemand zwei Wochen später die gleiche Idee hat, warum soll der davon partizipieren? Und da sind wir relativ schnell in einem fast sozialistischen Gedanken. Also das ist total spannend, diesen Papstbrief zu lesen. Und auch Urheberrecht nochmal neu zu denken und zu sagen, müssen wir nicht alle irgendwas abbekommen, weil, die KI-Modelle werden ja nicht nur mit populistischen oder populären Bildern trainiert, sondern auch mit Bildern von einem Maler, der vielleicht auf einem Flohmarkt in Marokko drei Bilder verkauft hat. Warum ist das eine Bild von Picasso mehr wert als das Bild von dem Mann, der da auf dem Flohmarkt sitzt? Da kann man noch drei Stunden drüber diskutieren. Ja, das vermischt auch einige Themen. Ja, das ist ein großes Feld. Ich glaube, das ist. Was extrem wichtig ist, diese Debatten zu haben. Ich finde, neben dieser ethischen Frage, die man ganz unterschiedlich beantworten kann, also man kann ja auch fragen, inwieweit hat das mehr Ähnlichkeit vielleicht mit Inspiration, also auch George R. R. Martin hat irgendwie Herr der Ringe gelesen. Ich weiß, das ist, aber ich glaube, das kann man nochmal so ein bisschen, da kann man lange drüber diskutieren. Die Frage, die vielleicht fast noch wichtiger ist, ist einfach die Frage von Wertschöpfung und von Macht, weil das ist ja quasi ja auch eine Frage, die viel größer ist, auch als Gaming oder als Kreativität quasi, wenn immer mehr. Ökonomische Wertschöpfung im Grunde durch diese Modelle passiert und auch Firmen irgendwie ihre Workflows und ihre Prozesse dann da in diese Modelle reingeben und die Firmen, die KI-Labs da wieder ihre neuen Modelle drauf trainieren, die das in Zukunft dann noch unabhängiger machen können. Also das ist ja auch für Microsoft und für diese ganzen riesigen klassischen Softwarefirmen gerade ein riesiges Thema und da sollte man schon, das ist schon ein wichtiges gesellschaftliches Thema, das werden wir heute nicht lösen können. Ich glaube, eine Sache, die da aber auf jeden Fall eine Rolle spielt, ist, wenn man sich damit beschäftigt, dann ist es immer ein Asset, sich auch eben mit der Technologie auszukennen und zu beschäftigen und die nicht aus der Distanz sozusagen irgendwie nur in dieser Vogelperspektive zu bleiben. Also das ist beim KI-Podcast ja so ein bisschen unsere Philosophie. Wir reden ja sehr kritisch auch über. Diese wirtschaftlichen Dynamiken und auch über die Fragen von Urheberrecht und auch all das. Und wir haben dann aber auch immer diese Schlussrubrik, wir nennen die, was haben wir diese Woche mit KI gemacht, wo wir versuchen so ein bisschen zu zeigen, hey, man kann sich auch einmal hinsetzen, man kann das und das damit machen, man kann es einfach mal ausprobieren. Nur wenn man es mal ausprobiert, heißt das nicht automatisch, dass man irgendwie alles gut heißt, was jetzt OpenAI oder sowas macht oder gar keine Kritik mehr hätte. Im Gegenteil. Und gerade deswegen finde ich jetzt auch zum Beispiel Promptibles, fand ich das so ein cooles Projekt, weil es halt gezeigt hat, okay, man geht mal in so einen Experimentiermodus, man überlegt, was das für eine Rolle spielen kann, auch was das bringen kann für Game Design. Weil Technologie ja an sich, die Technologie selber... Immer erst mal irgendwo auch was Neutrales ist in dem Sinne, dass es halt von uns als Menschen abhängt, was wir damit jetzt machen. Ob wir quasi, ob das jetzt am Ende, also wenn wir die Menschheitsgeschichte angucken, würde ich sagen, unterm Strich hat Technologie schon uns sehr, sehr viele positive Dinge gebracht. Also irgendwie niedrigere Kindersterblichkeit, all diese Dinge, muss ich jetzt nicht aufzählen. Und natürlich genauso viel auch irgendwie Risiken. Aber am Ende sozusagen die Frage, wie man damit umgeht, Und wie man das macht, glaube ich, lässt sich, und diese Debatte lässt sich vor allem dann gut führen, wenn man halt nicht. Von vornherein irgendwie sich sozusagen in so einer totalen Anti-Total-Verweigerungshaltung ist. Also nicht, dass das irgendjemand hier in dieser Runde wäre. Und wie gesagt, die Kritik ist alle total legitim, aber ich glaube, das ist schon wichtig, das auch mitzudenken. Ich finde auch Neutralität in dem Punkt, es ist eben schwierig, und sobald es eben um Eigentum, Urheberschaft, um auch solche Dinge, Also eine Stimme ist ja nochmal was anderes als ein Bild, das eine Idee, die man hatte. Weil eine Stimme halt letztendlich eben doch zu einer Person gehört, sie ausmacht und wenn die dann zum Beispiel eingespeist wird, ohne diese Person zu fragen. Also es gibt da ein Beispiel von der Lara Croft, Sprecherin aus Frankreich, die auf einmal in den Remakes ihre Stimme gehört hat, ohne dass sie jemals das abgesprochen hat. Und das darf halt nicht passieren. Und auch dafür müssen wir auch in Gaming und eigentlich überall, in allen Bereichen natürlich, wir sprechen nur heute natürlich gezielt hauptsächlich über Gaming, müssen wir halt Lösungen finden. Das Problem ist auch da natürlich, die KI entwickelt sich aktuell rasend schnell, und die Rechtslage kommt da einfach nicht hinterher. Muss man ein bisschen sagen, dass das in vielen Bereichen einfach aktuell der Fall ist, dass da noch nicht geklärt ist, wie man rechtlich damit umgeht. Wie man eben auch mit, also diese Sozialisierung beziehungsweise das alles allen gehört, ist ja erstmal ein schöner Gedanke, wenn wir in einer Welt leben würden, die nicht kapitalistisch ist. Aktuell führt es aber dazu, dass halt große Spielfirmen zum Beispiel auch Leute feuern, aber sagen andererseits, hey, wir haben eine Effizienzsteigerung von 30 Prozent, damit rechnet EA zum Beispiel aktuell. Square Enix pusht das Thema extrem und dann ist halt am Ende die Frage, kriegen wir dann da wirklich bessere Spiele oder führt das dann nur dazu, dass es halt zum Beispiel einfach, mehr Geld für die Aktionäre ist, die dann in deren Taschen landen. Also diese Demokratisierung, dass alle alles machen können, ist erstmal ein schöner Gedanke, aber in unserer Welt ja aktuell nicht. Ja, das ist auch, hat auch die Gefahr, das sagen wir an der Stelle, der Entmündigung. Also auch das Thema Universal Basic Income, wo ja, soweit ich weiß, Peter Thiel auch ein Fan davon ist, ist ja. Eine Gefahr der Entmündigung, wenn ich davon abhängig bin, nur vom Gutdünken eines anderen, dass ich mein Geld aufs Konto kriege und da keine Leistung dafür gebe, habe ich überhaupt kein Druckmittel mehr, um gegebenenfalls mich zu wehren, wenn der was macht, was ich nicht will. Also das ist ja dann auch nochmal so ein Thema. Was ich aber noch sagen wollte, ist bei aller philosophischer Makro-Perspektive, die es auf dieses Thema KI gibt und auch auf dem Filmemacher, der Animationsmensch, der da ausgebucht wurde, ich glaube, das Problem ist sehr viel konkreter. Das Problem ist einfach, dass ganze Berufsstände einfach echt Existenzangst haben und dass das halt Leute sind, Auch gerade so Artists, das sind ja Berufe, das lernst du nicht in zwei Stunden. So, das ist was, wo du wirklich dein Leben eigentlich drauf ausrichten musst. Und jetzt plötzlich kommt eine Technologie, die einfach sagt, ja, das, was du da, wo du da jetzt die letzten 20 Jahre deines Lebens rein investiert hast, und ich kenne das auch, weil ich bin Programmierer, ich habe mit 13 mein erstes Spiel programmiert. Ehrlich gesagt, Programmierer sind die wahrscheinlich, die man gerade sogar am besten schon ersetzen kann. Das ist halt einfach, das schürt halt Existenzangst. Und es ist halt nicht so leicht gesagt, ja, dann gehe ich ja was anderes machen. Weil da ja auch, es wird ja von dir auch ständig Passion verlangt. Die letzten 20 Jahre wird von dir verlangt, für ein geringes Gehalt zu arbeiten, weil du Passion hast. Und jetzt wird einfach gesagt, ja, nö, ist nix mehr wert. Ciao, Tschüsskowski. Das fühlt sich halt einfach sauscheiße an. Hast du denn das Gefühl, dass du in deiner Arbeit als Programmierer jetzt eingeschränkt wirst durch die KI-Entwicklung in deinen Möglichkeiten oder dass sie deine Möglichkeiten erweitert? Ich habe das Gefühl, dass die KI meine Möglichkeiten erweitert, aber es ist auch so, dass es so klar ist, dass es weniger Programmierer brauchen wird. Wahrscheinlich. Wobei, da ist noch so ein Asterisk natürlich, also kein Spiel wird ohne offene Tickets geschippt. Das ist so ein Ding. Also es gibt immer tausende neuen Bugs und Issues in jedem Spiel, das veröffentlicht wird. Auch die, die sehr gut laufen, haben das. Von daher ist immer noch was zu tun. Die Menge an Arbeit, die da zu tun ist, wird also überwiegt gerade noch den Output, den Programmierer haben können. Deswegen weiß ich nicht, wie sehr das wirklich dann eingedampft wird. Aber ja, trotzdem, also ja, das ist natürlich eine Gefahr und das ist auch für die Artists eine Gefahr, für die Concept-Artists, für die Sprecherinnen und Sprecher. Das ist ja eine Branche, die richtig krass davon betroffen ist. Lustigerweise auch für die ganzen KPMG-Consultants und sowas und wie sie alle heißen, die haben auch einen Hiring-Stop und weil ja auch nur Texte generieren, so irgendwelche Reports. Das heißt, ja, das ist einfach wir haben uns irgendwie also jetzt hier auch in Europa, in den USA eine Gesellschaft entwickelt, wo Arbeit halt ganz oft heißt, ich sitze an einem, Bürotisch und generiere irgendeinen Text oder schreibe irgendeinen Text ob das ins Code ist oder male irgendwas oder so und das ist plötzlich einfach massiv unter Druck und ich glaube schon dass es da irgendwelche. Eigentlich Verwertungsgesellschaften oder sowas braucht, Verwertungsmechanismen um eben die Trainingsdaten und so weiter zu verwenden, weil er hatte da auch neulich auf dem Event mit einer Sprecherin gesprochen, die dann auch meinte, für sie wäre es vollkommen in Ordnung, wenn es eine Plattform gibt, wo sie proaktiv sagen kann, ich lade da meine Stimme hoch und ich stelle das zur Verfügung und es kann dann jemand mich buchen und die KI generiert dann den Voice-Output, den der haben will und ich kriege halt meinen fairen Teil. Darf ich da mal ganz kurz nochmal zwischenhaken? Gerade die Berufsgruppen, die gerade Angst haben müssen. Sprecher zum Beispiel, die sollten sich relativ schnell mit KI-Technologie auseinandersetzen. Ich sehe das gerade bei Sprechern, dass da eine wahnsinnig große Angst davor ist. Also es gibt diese Plattformen, wo man seine Stimme lizenzieren kann für KI-Modelle. Und das andere ist, ich produziere gerade für einen Kunden ein Hörspiel. Und da ist kein Budget für Sprecher da. Und ich benutze KI-Stimmen und KI-Geräusche dafür. Und ich merke selber, dass ich die Stimmen nicht so prompten kann, wie es ein trainierter Sprecher kann. Also ein Sprecher, der sich auskennt und sagen kann, wie die Stimme hochgehen muss oder wann was wie besprochen werden muss oder intoniert werden kann, der kann diese Tools viel besser benutzen als ich. Ich bin kein ausgebildeter Sprecher. Das heißt, jemand, der gerade Angst hat, sollte relativ schnell anfangen, sich mit den Tools auseinanderzusetzen, weil er wird die besser bedienen können. Das gilt für Grafiker, das gilt für Illustratoren und sonst was. Und um diese Angst zu nehmen, um kurz auch nochmal zu placken. Habe ich ein Buch geschrieben, das heißt, das geht nicht mehr weg, Cain der Welt für morgen, gerade für Menschen, die sich noch nicht damit beschäftigt haben und Angst haben, um einen Zugang zu bekommen und auch was wir als Gesellschaft damit ermöglichen. Sowohl auf der Ebene des Urheberrechts als auch der Verwertung der Ideen, wie wir damit umgehen müssen als Gesellschaft oder auch als Regierung. Jetzt wäre meine Frage aber auch da, also du sagst, okay, ein Sprecher, der soll sich damit auseinandersetzen und dann kann der das besser prompten. Aber was ist, wenn der gar nicht prompten möchte? Was ist, wenn der halt sprechen möchte? Ich glaube, ich sehe das tatsächlich anders. Also ich glaube nicht, dass die Zukunft ist, dass Leute, die heute gute Sprecher sind, in Zukunft dann KI-Modelle prompten werden, um zu sprechen, sondern ich denke, die werden weiterhin selber sprechen und es wird auch Nachfrage geben nach menschlichen Sprechern. Bin ich hundertprozentig dabei. Beim Textproduzieren, beim Schreiben, was ja Teil meines Berufs ist, ist das genauso. Da kannst du sehr viel mit KI machen, aber am Ende gibt es, wir sehen das ja an diesen ganzen Debatten gerade. Rund um KI-Einsatz in Politikerreden und Zeitungsartikeln und so weiter. Und vielleicht hattet ihr das auch schon mal, dass ihr irgendwo einen Blogpost hattet und wenn man viel KI liest, dann merkt man schnell, dass das diesen bestimmten Tonfall hat. Mir geht das oft so, ich habe dann gar keinen Bock mehr, den fertig zu lesen, weil ich will ja nicht, das kann ich mir dann selber prompten. Und das ist vielleicht auch wertvoll, was da drin steht und das hilft mir vielleicht auch, über ein Thema nachzudenken, aber dafür gehe ich dann nicht zu einem bestimmten Menschen, um mir, dass der bei sich irgendwas promptet, sondern ich will halt wissen, was denkt Paul Redetzky zu diesem Thema. Wenn ich mit dir irgendwie auf... Irgendeine Frage habe und sie dir stelle, dann gehe ich davon aus, dass ich von dir deine Gedanken bekomme und nicht von einem KI-Modell. Und das wird weiterhin so sein. Und gerade was, also ich glaube, KI-generierte Stimmen, die haben bestimmt viele Anwendungsmöglichkeiten, also dass das, lebendiger intoniert werden kann, also alles von irgendwie Barrierefreiheit und Texte vertonen lassen, die irgendwie man sonst nur in einem Text... Übersetzungen in den Straßen, die nie passiert werden. Genau, da gibt es bestimmt viele Anwendungsmöglichkeiten. Trotzdem wird es in Zukunft Nachfrage nach Hörspielen geben, die von Menschen kommen, weil der Mensch das einfach hört. Also wir haben das bei allen, bei jedem KI-Produkt merkt man das, dass es im ersten Moment beeindruckend ist und wenn man dann, und wir dann sehr, sehr schnell als Menschen sind, wir auch extrem gute Pattern-Recognizer, sehr, sehr schnell merken, ah, da fehlt irgendwas. Irgendwas fehlt. Das Gespräch gesprochen ist irgendwie ein bisschen eintönig. Der Text ist ein bisschen immer in derselben Stimme und so weiter und das ist genau dann das, wenn es dann wirklich gut werden soll, am Ende musst du wieder dieses Bildhauer-Ding haben, dann musst du dich wirklich hinsetzen und das irgendwie krass machen und da viel machen. Du hast immer noch deine technologischen Limitationen und vor allem glaube ich, es wird weiterhin die Nachfrage nach dieser menschlichen Arbeit geben. Ich bin da sehr, sehr viel optimistischer vielleicht auch als du, Paul. Fritz, hast du mich aber auch falsch verstanden. Ich sage noch kurz meinen Satz zu Ende. Genau, ja klar. Oder sag kurz, dann sage ich danach, wenn wir noch Zeit haben. Es wird immer beides geben, die wir am Ende haben. Ich würde nur ganz gerne, es gibt so viele Menschen, die Angst vor der Technologie haben, aber nicht wissen, was es ist. Das heißt auch die Limitationen und zu wissen, was kann ich nicht machen mit, KI-Stimmen und wo liegt der Wert einer echten Stimme, kann man nur sehen, wenn man sich mit den Systemen auseinandersetzt. Und es wird für einige die Chance geben, die auch Spaß daran haben und Sprecher sind und es gibt sehr viele Sprecher, die auch Sprecherregie machen. Die können auch KI-Sprecherregie machen und damit gibt es eine Chance für einen neuen Berufszweig, den sie besser ausfüllen können als ich. Das werden nicht alle machen und es wird auch immer beides geben und die große Diskussion war ja auch immer, werden jetzt KI-Schauspieler echte Schauspieler ersetzen und das wollen wir Menschen auch gar nicht. Die Bunte und die Gala lebt davon, Tom Cruise auch mal mit einem dicken Bauch am Strand zu sehen und das wird mit einem KI-Schauspieler nicht passieren. Wir wollen auch echte Menschen sehen. Wir gehen auf Konzerte, wir wollen echte Musiker sehen und das wird es immer beides geben, aber ich versuche irgendwo Menschen, die Angst haben, ersetzt zu werden, auch nochmal zu sehen. Um den Impuls zu geben, sich damit auseinanderzusetzen, was sie angeblich ersetzen wird, weil daraus können sie nur lernen. Also ich bin da ehrlicherweise ein bisschen auf deiner Seite. Ich glaube auch, dass es beides, oder was heißt ein bisschen auf deiner Seite? Ich bin auf deiner Seite. Ich glaube auch, dass es beides geben wird. Ich glaube auch, dass, und das ist ja auch was, was wir zum Beispiel bei uns regelmäßig sehen, in den Kommentaren, wenn wir, umsobald wir über KI reden, die meisten, dass unglaublich viele Leute auch einfach sagen, sie möchten das gar nicht. Sie möchten, dass da ein echter Mensch dahinter setzt, der sich da die Zeit genommen hat, der sich damit auseinandergesetzt hat und der alles per Hand gemacht hat. Genauso wie man ja auch heute theoretisch immer noch ein Ölgemälde kaufen kann, das halt jetzt natürlich dann trotzdem einen viel höheren Wert hat, als wenn man in der KI mal kurz ein Ölgemälde promptet. Das wird dann einfach auch anders wertgeschätzt. Also wenn jemand ein echtes Ölgemälde in seinem Zimmer hängen hat, dann geht man da hin und denkt sich, wow, okay, krass, dass du da überhaupt dir die Zeit genommen hast, das Geld da reingesteckt hast. Mega. Und das ist halt einfach, ich denke, das wird auch bei anderen Themen so sein. Trotzdem natürlich bleibt das Thema Urheberrecht, was wir heute schon ein bisschen angesprochen haben. Und ehrlicherweise sind wir zeitlich jetzt schon ein bisschen drüber. Ja, da müssen wir nochmal einen anderen Talk dazu machen. Ich befürchte fast, dass wir fast schon einen zweiten Teil machen müssten, um noch über all die anderen Themen zu sprechen. Denn es gibt unglaublich viele Spiele, die bereits mit KI arbeiten. Vor allem dann im Rollenspielbereich, wo du da mit einer KI sprichst und die dann auf dich realistischer reagieren kann, als das ohne KI zum Beispiel möglich wäre. Waren Smith hat damals einen riesen Hype gehabt, weil Leute auf einmal den NPCs einreden konnten, ohne jemals diese Quest gemacht zu haben. Ihnen einfach den Quest-Gegenstand zu geben, was absurd, aber auch irgendwie sehr witzig ist. Und das sind halt einfach so Sachen, also es gibt viele Anwendungsmöglichkeiten. Es gibt Skyrim-Mods, wo du dann einen KI-NPC neben dir herlaufen hast, mit dem du richtige Gespräche führen kannst. Es gibt allgemein im Modding-Bereich so viele interessante Anwendungsmöglichkeiten. Wir haben auch nicht darüber geredet, was das für Kosten, was für Kosten da dahinter stecken und dass das alles, ob das in Clouds gemacht werden sollte, und was ist, wenn Server abstürzen. Es sind so viele Punkte, die da noch theoretisch. Mit reinspielen. Aber was mir jetzt noch wichtig wäre, würdet ihr euch, also so ein bisschen als jetzt für unseren Talk erstmal abschließende Frage, würdet ihr euch denn, dafür einsetzen, dass es in fünf Jahren ein 100 oder findet ihr das eine gute Idee, dass es so in ein paar Jahren ein 100% Handgemacht-Siegel aufs Team gibt, könnte das das wahre Premium-Verkaufsargument sein, damit Leute halt aktiv sich dafür entscheiden können, ist da KI reingeflossen oder nicht? Sollte es eine Kennzeichnungspflicht geben? Und wenn ja, wie gesagt, 100% oder gibt es ein Siegel schon, wenn da halt, keine Ahnung, zumindest in der Ideenfindung mal ein bisschen mit KI gepromptet wurde? Wie steht ihr dazu? Fritz. Also ich glaube, auf der einen Seite ist das eine plausible Idee, weil es Dinge gibt, wie gesagt, gerade dieses Beispiel bei Texten oder bei Gedanken, das ist ja sowas ähnliches wie wenn man sagt, ich will, dass ein Spiel Seele hat, also ich will, dass ein Text die Gedanken von einem Menschen sind. Aus irgendeinem Grund möchte ich das, weil sonst könnte ich es mir halt selber prompten. Das heißt, ich vermute, es gibt jetzt bereits in der Buchwelt Verlage, also gerade Kinderbuchverlage, wo das ein besonders großes Thema ist, weil Kinderbücher lassen sich... Die vermeintlich sehr einfach KI generieren, weil die weniger komplexen Text haben und so, aber da gibt es auch Verlage, ich denke da an einen, die auch wirklich so ein Label auf ihr Cover drauf machen, so irgendwie menschlich geschrieben oder sowas in der Richtung. Also ich glaube, ich habe da schon viel drüber nachgedacht. Ich glaube, das kommt, ich kann mir vorstellen, dass es einen Markt gibt für auch zum Beispiel, dass irgendwie die Kameras, die wir hier jetzt in diesem Studio haben, eines Tages so ein spezielles Crypto-Watermark reinmachen, dass das irgendwie in der physischen Welt aufgenommen wurde mit echten Menschen und nicht sozusagen dieser Talk irgendwie KI generiert ist. Auf der anderen Seite, gerade bei Games, frage ich mich, ob es Sinn macht, dann irgendwie ein 100%-Label zu machen. Weil du hast vorhin ja schon selber gesagt, auch früher hat man schon Asset Libraries genutzt. Und muss ich wirklich, also will ich wirklich, dass quasi so jedes kleine Miniskript irgendwie jetzt von den Menschen gemacht wurde? Keine Ahnung. Also dann muss ich halt auch bereit sein, dafür zu bezahlen. Also dann muss ich halt auch, wenn ich jetzt halt eine handgetöpferte Ming-Vase oder sowas will, dann kostet die mich halt mehr als irgendwas, was ich bei Ikea kaufen kann. Da werden sicherlich nicht alle Leute die Zahlungsbereitschaft haben und muss vielleicht auch nicht so sein. Also vielleicht ist es ja auch okay, wenn wir irgendwie. Es gibt ja diesen, also es ist ja, wenn etwas günstiger und billiger wird, ist das ja nicht unbedingt was Schlechtes. Man redet immer so darüber, als ob das was Schlechtes wäre und dann kann niemand mehr davon leben. Aber es können ja auch Leute davon leben. Wir haben ja eine Volkswirtschaft heutzutage, wo wir alle oder viele von uns Jobs haben, von denen wir leben können, obwohl extrem viele Produktionsprozesse im Laufe der Menschheitsgeschichte günstiger geworden sind. Das ist jetzt erstmal nicht unbedingt was Negatives. Deswegen, also ich glaube, es wird solche Labels geben, egal ob man da dafür ist oder nicht, weil es wird die Nachfrage geben und bei bestimmten Dingen wird die einfach bleiben. Ich kann mir vorstellen, dass es auch ohne Label so wäre, also dass es quasi gar nicht unbedingt ein Selbstzweck ist, sondern sich das einfach anhand der Qualität selbst regelt und von selber durchsetzt. Und ja, wie gesagt, ich glaube, dass am Ende, also auch diese Vorstellung, dass dann bestimmte Berufe nicht mehr nachgefragt werden. Das hatte man auch immer bei vergangenen Technologien schon. Das ist diese, die Ökonomin, ich bin ja Ökonomin, nennt es gerne Lump of Labor Fallacy. Also dass es quasi einen bestimmten Anteil an Arbeitsmöglichkeiten gibt. Und wenn dann technologisch dadurch irgendwas gemacht wird, haben die Leute, die das davor gemacht haben, nichts mehr zu tun. Aber in der Vergangenheit war es eigentlich immer so, bei allen oder bei sehr, sehr vielen technologischen Entwicklungen, selbst wenn es zwischendurch Disruptionen gab, dass am Ende in dem Bereich eine technologische Entwicklung passiert ist, teilweise sogar mehr Leute darin gearbeitet haben als davor. Also mehr Leute in Banken, obwohl es dann irgendwie Bankautomaten erfunden wurden und so weiter. Deswegen glaube ich, kann man da auch ein bisschen also es ist total wichtig, diese Diskurse zu führen, aber ich glaube, wir rutschen sehr oft so in dieses Dystopische als Menschen und sehr oft in die Vorstellung, dass die Zukunft automatisch schlechter werden muss. Was sich eigentlich so jede Generation immer schon so angefühlt hat, Aber am Ende ist die Welt eigentlich, wenn man sich jetzt so anguckt, lebe ich lieber heute oder lebe ich lieber im Jahr 1542. Ich bin eigentlich ganz gerne kein leibeigener Bauer auf irgendeinem mittelalterlichen Feld, der mit 43 irgendwie stirbt. Also ich glaube so on average in Deutschland ist es irgendwie heute ein besseres Leben als vor 500 Jahren. Und ich glaube, dass man das nicht aus dem Kopf verlieren sollte. Sorry, jetzt habe ich viel zu lange geredet. Entschuldigung. Alles gut, du hast nachher ein Termin. Stehst du zu so einem Siegel? Fändest du das eine gute Lösung? Ja, denke ich, wird es geben und wird wie viele dieser Siegel dann wahrscheinlich Bullshit sein. Perfekt. Also würdest du dir kein... Guck mal, der Mann weiß, wie man einfach kurz und knackig antwortet. Ja, völlig klar, das wird wie viele Siegel Bullshit sein. Also du glaubst, dass es dann eher so Siegel, also so VKI-Washing gibt, Greenwashing. Wenn es das gibt, gebe ich ihm maximal sechs Monate, bis das erste Skandal kommt, aber doch nicht so. Okay, verstehe. Andreas, wie siehst du das? Muss es eine Kennzeichnungspflicht für KI-generierte Inhalte in Games geben? Das ist ja eine andere Frage, als ob es das in fünf Jahren auch Spielen gibt. Ich finde das eine romantische Vorstellung und glaube, dass in fünf Jahren das niemanden mehr interessieren wird. Weil KI ist jetzt ein Label, wir haben so oft über die KI gesprochen. Ich versuche immer, die Tools zu benennen, weil die KI ist gerade für die Menschen, die sich nicht damit beschäftigen, ein Angstbegriff, weil die KI wird irgendwann die Menschheit töten, stand auf dem Spiegel. Und mein Vater denkt, dieses kleine Fenster in WhatsApp-Meta, die KI wird irgendwann die Menschheit töten. Deswegen, ich glaube, es wird niemanden mehr in fünf Jahren interessieren. Ich darf abschließen mit dem Zitat eines, des Technikchefs von Amazon, der irgendwann mal sagte, wissen Sie, was das Schöne an der KI ist? Ich werde nicht mehr nach der Blockchain gefragt. Na gut. Sehr gut. Dann auf jeden Fall vielen Dank euch für die Zeit. Schreibt gerne mal in die Kommentare, wie ihr zu KI-Einsatz, generativen KI-Einsatz in Spielen steht und ob ihr euch vielleicht eine Fortsetzung dieses Talks wünschen würdet, indem wir noch all die Dinge ansprechen, zu denen wir heute nicht mehr gekommen sind. Ich danke euch auf jeden Fall für eure Zeit. Danke, Fritz, für deinen ganzen Input, auch den ökonomischen. Das war sehr wehrvoll. Vielen Dank. Danke natürlich an dich, Paul, für den Input, den du als Entwickler auch bringen kannst, als jemand, der halt einfach Spiele selber schreibt bisher noch und, mal schauen, wie sich das in ein paar Jahren dann entwickelt. Und Leute, schaut gerne auch mal selber in Promptables rein und schaut, ob das vielleicht was für euch ist. Und danke, Andreas, auch für deine Einschätzung, auch aus dem filmischen Bereich, aus dem bildgenerativen Bereich und dem der Sprecher. Da hast du auch sehr viel mitgebracht. Vielen, vielen Dank, dass ihr da wart. Das hat mir echt Spaß gemacht. Sehr gerne. Danke ihr. Danke für die Kulümer. Immer wieder gerne. Genau. Bis zum nächsten Mal. Wir sehen uns beim nächsten Talk wieder. Bis dahin. Ciao, ciao.