Einige von euch kennen das sicherlich noch. Früher hat man einfach ein Modul gepackt und in sein Super Nintendo gesteckt und konnte loszocken. Heutzutage ist das ja durchaus sehr anders. Wenn man seine Disc einlegt, dann muss man meistens online mit dem Internet verbunden sein und auch erst mal noch was herunterladen, weil das komplette Spiel gar nicht mehr auf der, Blu-Ray-Disc drauf ist. Und das Ganze soll jetzt dann ab 2028, zumindest bei Sony auf der PlayStation, noch viel krasser werden, dann sollen alle Spiele nur noch digital rauskommen. Und das beschäftigt mich. Aber nicht nur das, ich möchte auch ein wenig mit euch überreden über die Zukunft der Konsolen, denn alles wird teurer. Wem gehören überhaupt noch Spiele? Mein Name ist Felix Rick und das ist GameStarTalk. Und deswegen darf ich jetzt ganz herzlich zu diesem Thema zwei Leute bei mir begrüßen. Und ich fange an mit unserem Special Guest. Er ist Teil der Space Frogs und macht zusammen mit seinem Kollegen Steve auf YouTube auf dem Kanal Space Gaming auch jede Menge Kram zum Thema Gaming. Herzlich willkommen von einem Rick zum anderen Rick. Rick Garrido, schön, dass du da bist. Hallo, hallo. Freut mich da zu sein. Und ich hab natürlich auch noch meinen Kollegen da, den lieben Micha. Ja, wie schön. Rick und Rick, toll. Dann bin ich Morty. Nenn mich einfach Morty. Ja, wunderbar, ihr beiden. Schön, dass ihr da seid. Ihr habt ja schon mitbekommen, das Thema Konsolen und was da in letzter Zeit passiert und mich lässt dieses Thema einfach nicht los. Deswegen gleich mal die erste Frage an euch. Sind wir gerade den größten Wendepunkt in der Konsolengeschichte seit dem Wechsel von Modul auf Disc und warum? Ähm, ich weiß nicht, ob es der größte Wechsel ist, aber ich glaube, dass der Wechsel allgemein schon in gewisser Weise angefangen hat, damals mit der Switch. Weil, ich glaube, dass Nintendo da, also die Switch war ja sowieso sehr erfolgreich, aber da auch irgendwie schon sehr schlau war, dass sie gemerkt haben, warte mal, die Standardkonsole bringt einfach nichts mehr oder wird langsam abgelöst. Wohingegen ja der Handheld ja immer nochmal ein besonderes Merkmal hat. Weil ich glaube ja die Standardkonsole die man sich an dem Fernseher hinstellt wird langsam aussterben beziehungsweise macht einfach keinen Sinn mehr, Hm, steile These direkt zum Anfang. Ich finde aber auch, wir sind, glaube ich, gerade an so einem Punkt, wo, ganz viele Entwicklungen, die es teilweise auch schon länger gibt, so kulminieren und zusammenkommen mit auch ein paar neuen Dingen, die Sachen nochmal verschärfen. So was wie jetzt den Hardwarepreisen, die immer weiter steigen durch diesen Speicherbedarf von KI. Siehst du jetzt plötzlich auch bei den Konsolenherstellern, oh no. Wenn der Herstellungspreis der PS6, so berichten zufolge, bei 960 Dollar alleine liegt, was wird denn dann die nächste Generation kosten? 1000, 1200, 1500? Also einerseits eben diese Preisgeschichte, die dazukommt. Und dann haben wir halt schon lange, schleichend auf den Konsolen diesen Weg hin zum digitalen Vertrieb, zur digitalen Distribution. Ich hab neulich gelesen, 80% der Spieleverkäufe auf der PlayStation sind schon digital, also schon auf jeden Fall sehr hoher Anteil. Aber die sich jetzt auch noch mal kulminieren mit diesen Hardwarepreisen zusammen in diesem jetzt schaffen wir die Disks komplett ab. Also so eine absolute Ansage, die da noch mal kommt. Für PC-Spieler alter Hut, das ist eine Diskussion, die wir damals schon geführt haben, als Steam eingeführt wurde. Und wir gesagt haben, nein, was, wie, ich soll jetzt alle Spiele über Steam aktivieren? Und wem gehört's denn dann? Und was sind denn dann die Eigentumsrechte? Also das ist eine Diskussion, die halt die Konsolen noch nicht so viel berührt hat, aber die sich langsam jetzt eingeschlichen hat. Aber jetzt halt total entbrennt an dieser Ankündigung. Und dann gibt's halt noch die ganzen anderen Veränderungen im Markt. Wir sehen bei Xbox die Entlassungen und wie sie ihre komplette Plattform gerade umstellen müssen und ihre komplette Spiele-Line-Up gerade umstellen müssen. Wir haben bei Sony auf der anderen Seite Probleme, dass überhaupt Spiele aus den hauseigenen Studios kommen für die PS5. Naughty Dog hat noch kein Spiel gemacht für die PS5 und solche Sachen. Also sehr viel, was halt gerade zusammenkommt und so einen Sturm der Veränderung oder so. Ja. Also man hat wirklich das Gefühl, und gerade wenn man so im Konsolengaming drin ist, dieses, okay, jetzt ist irgendwie nix mehr wie gestern. Du hast schon grad sehr viel angeschnitten, Michael. Wir lassen uns erst mal zurückkommen auf das Thema. Es wird jetzt erst mal alles digital, zumindest bei Sony ab dem Jahr 2028. Und das betrifft eben nicht nur die First-Party-Titel, sondern alle Spiele, die für die PlayStation rauskommen sollen, sollen dann eben digital sein. Und das sorgt natürlich für einen Aufschrei bei einigen Leuten. Aber da muss man auch tatsächlich mal fragen, brauchen wir tatsächlich Discs überhaupt noch? Ist der Aufschrei vielleicht einfach von alten Videospielmännern, und die Jugend von heute, denen ist das vollkommen egal. Halten wir nur aus Nostalgie daran fest. Was sagst du, lieber Rick? Also ich denke, Nostalgie ist sehr, sehr groß. Also ich muss auch, ich habe hier direkt neben mir habe ich diese N64-Konsole. Moment, ganz kurz. Das ist ein Satz. Vielleicht sagt euch hier was. N64. Ach, das ist doch das N64. Also es ist ja nicht die N64, ne? Genau, genau. Weil ich hatte, bei meinem Vater lag halt noch eine riesige Schublade rum mit all möglichen N64-Spielen. Tatsächlich für die N64 hatten wir wirklich die meisten Games. Und ich hab sie bisher halt nicht wirklich benutzt, weil ich hab sie jetzt. Und jetzt spiel ich Majora's Mask auf der Switch. Nicht darüber, weil es halt praktischer ist, dann doch online unterwegs im Zug zu spielen. Also es hat halt so einen nostalgischen Wert, an dem man sich halt festklammert. Und es hat natürlich da noch die Sache, dass man halt die Konservierungssache, was ja noch so eine Sache ist, aber ich glaube, für junge Leute ist das jetzt nicht mehr so wichtig oder die kennen das vielleicht auch gar nicht so. Was, glaube ich, aber generell eher so ein Problem ist, dass die Konsolen damit halt so ein Alleinstellungsmerkmal verlieren oder überhaupt etwas, was halt noch. Die Konsolen an sich berechtigt. Weil wenn man sich jetzt mal so überlegt, Früher waren Konsolen ja so noch sehr speziellere technische Geräte, die halt darauf optimiert waren, halt diese Spiele zu spielen. Ich bin jetzt kein Experte, was Chipsets und sowas betrifft, aber ich habe gesehen, dass da Sachen halt anders waren als zum normalen PC. Aber jetzt seit einiger Zeit sind das ja einfach kleine Computer, wo ein Betriebssystem drauf installiert ist, was dir quasi nicht erlaubt, das zu machen, was du normalerweise mit einem Computer machst. Also warum dann 1000 Euro ausgeben für eine Konsole, die künstlich limitiert, was du damit machen kannst, den Markt ja auch limitiert, anstatt einfach direkt einen PC zu kaufen und dann, wie ich das immer gemacht habe, halt ein langes HDMI-Kabel dann einfach in den Fernseher hinten rein. Steam hat ja auch den Konsolen-Modus, holst den Controller, der ferngesteuert ist und dann kannst du ja genau das Gleiche machen. Und gerade jetzt mit dem Geld und sowas ist natürlich dann die Überlegung, ey, wenn ich so viel Geld ausgebe, dann kann ich ja mit dem PC wesentlich mehr machen Und je nachdem, was du halt auch beruflich machst oder sonst für Hobbys hast, braucht man ja vielleicht auch einen Computer. Weil sowohl beruflich als auch in meinen Hobbys brauche ich einen Computer. Und deswegen hatte ich auch zum Beispiel nie eine Playstation oder Xbox oder war da gar nicht so drauf aus, weil die meisten Spiele, die ich darüber gespielt hätte, habe ich einfach über PC gespielt. Ich glaube, dieses alte Konsolen-Mythos ist halt damit jetzt endgültig so ein bisschen Schnee von gestern, dieses Disk einlegen und los geht's. Oder früher halt Modul reinstecken und los geht's. Das war ja eigentlich auch immer das, wo wir gesagt haben, das unterscheidet die Konsole vom PC, die Konsole ist einfach convenient. Du hast da ein Ding, was du nicht erst drei Stunden konfigurieren musst, damit Crysis richtig läuft, sondern du weißt, du legst es ein, der Startbildschirm kommt, nimmst das Gamepad in die Hand und los geht's. Vielleicht noch mit paar Ladescreens dazwischen. Und das ist aber schon lange nicht mehr so eigentlich, wenn wir mal gucken. Vielleicht noch am ehesten bei Nintendo, würde ich sagen, so auf der Switch, da gibt's noch viele Spiele, die zumindest halbwegs vollständig auf den Flashdrives oder auf den Cartridges liegen. Und natürlich, wenn du sie digital installiert hast, dann aus dem Store und so, die du direkt losspielen kannst. Aber dass du die Disc einlegst und das Spiel sofort startet, wo gibt's denn das noch? Weil die allermeisten sind dann okay, ja, Freund, jetzt lad erst mal den Day-One-Patch runter. Oder das Spiel ist gar nicht komplett drauf. Exakt, oder das Spiel ist nicht komplett drauf. Auf der Disc von Call of Duty Modern Warfare 2 waren 70 MB auf einer Blu-ray. Das ist im Endeffekt nur ein Dongle, damit du das Spiel abspielen kannst. Ja, das ist ein Lizenzschlüssel, genau. Ein Lizenzschlüssel aus Plastik war die Disc dann schon. Plus so Sperrenzchen wie irgendwie ... Ja, eben. Also da lädst du halt mal 100 Sieger bei drunter, ne, bei Call of Duty. Also solche Sachen. Und das ist schon lange nicht mehr der Fall bei vielen Sachen, dass man halt sagen kann, okay, auf geht's, das Ding ist direkt da. Ich glaube irgendwie, Star Wars Jedi Survivor ist auch gar nicht erst gestartet, wenn du keine Internetverbindung hattest, weil es einen Pflicht-Download gebraucht hat auch und solche Sachen. Also…. Und da bin ich bei dir erregt, wenn dieser Komfort mal weggeht als Alleinstellungsmerkmal einer Konsole, dann wird es halt wirklich schwierig, Argumente zu finden, wofür man sie noch braucht. Aber dieses Thema hat ja nicht nur damit was zu tun, dass man ein Gerät hat, wo man eine Disc reinschiebt und man kann loszocken. Das Ganze hat ja auch mit Besitz und Eigentum vor allen Dingen zu tun. Ich glaube, das ist ja das, weshalb es ja gerade auch diesen Aufschrei gibt, weil für viele Leute Bequemlichkeit wichtiger geworden ist als der eigentliche Besitz am Spiel, der Eigentum am Spiel. Was man jetzt nämlich gesehen hat bei Sony Playstation, die haben jetzt zumindest in diversen Märkten, bei uns in Deutschland haben sie schon 2022 gemacht, von Studio Konal. Über 500 Filme aus dem Programm genommen, weil die Lizenz abgelaufen ist und wenn du die damals im Playstation Store gekauft hast, selbst dann kannst du diese nicht mehr anschauen. Also Sony hat quasi die Filme, für die du Geld geliehen hast, die von Studio Kanal vertrieben wurde, gelöscht. Und du hast auch dafür kein Geld zurückbekommen. Das ist in Deutschland schon 2022 passiert. Da war der Aufschrei tatsächlich gar nicht so groß, wie er das jetzt in letzter Zeit war, als das jetzt in ein paar anderen Ländern noch passiert ist. Und ich glaube, das ist ja eigentlich oftmals der Kasusknacktus, dass wenn wir jetzt von rein digitalen Spielen reden, dass die Leute noch weniger haben, über das sie wirklich Kontrolle haben. Oder seht ihr das anders? Nee, ich sehe das voll so. Okay, dann fang du an. Aber ich finde, da ist auch mal das Problem von dem, was halt auch vermittelt wird, weil du klickst ja auf Kaufen. Also irgendwo in den AGBs. Und ich finde auch, wer liest sich die AGBs durch? AGBs ist ja eigentlich auch etwas, wo man davon ausgeht, dass das gesetzlich geregelt ist. Du darfst da ja jetzt nicht einschreiben, du musst dein erstgeborenes Kind dann opfern. Das geht natürlich nicht. Und da dann irgendwie reinzuschreiben, dass es jederzeit wieder entzogen werden darf. Das, finde ich, ist halt Verbrauchertäuschung. Aber es ist so eine der mehreren Sachen, wo man immer wieder merkt, dass die Politik auch Gaming einfach gar nicht auf dem Schirm hat. Wir waren ja mal eingeladen bei den Linken zum Podcast von Van Aken. Und der zockt ja auch, der zockt Anno. Und da hatten wir dann so ein paar Sachen auch nebenbei erzählt. Und er wusste es null. Der hat zum ersten Mal davon gehört. Und ich glaube, die meisten wissen nicht, dass dieser Markt so existiert, dass es da gar nicht gäbe ist. Und würden die wahrscheinlich selber zocken. Ein paar mehr, würden die wahrscheinlich auch sauber sein. Oder das besser verstehen. Aber auch wenn es gesagt wird, fände ich es trotzdem scheiße, wenn ich etwas, Weil wenn ich jetzt sage, okay, ich leihe mir etwas, zum Beispiel bei Filmen, ich finde es so nervig, dass entweder es halt so ein monatliches Abo und muss dann hoffen, dass in diesem Streaming-Dienst dein Film drin ist, oder du kaufst den Film. Ich hätte aber jetzt auch kein Problem zu sagen, so, ey, ich möchte diesen Film gucken, ich möchte jetzt zum Beispiel Obsession, wenn der jetzt rauskommt, den würde ich dann irgendwie gerne über den Streaming-Dienst gucken, kann ich nicht einfach irgendwo sagen, hier sind 3 Euro, hier sind 4 Euro für 24-Stunden-Nutzung. Irgendwie, sowas gibt es ja auch immer weniger. Oder ich kenne es nicht, weil ich zu wenig Film online gucke. Ja, das gibt es eigentlich schon bei dem großen Online-Händler. Kann man sie auch leihen, aber ich weiß nicht, ob das mittlerweile weniger geworden ist. Da bin ich nicht so, weiß ich nicht ganz genau. Ich hänge drauf fest, dass Jan van Aken Anno spielt. Weil ich meine, von den Linken so ein Kapitalismus-Simulator wie Anno. Das ist schon sehr cool, muss ich mir mal angucken. Das klingt hinreichend absurd, sage ich mal. Ich glaube, das Ding, was jetzt auch passiert, gerade mit dieser Abschaffung der Disc, ist einfach, dass wir hatten ja vorher schon nur die Illusion von Besitz, wie du richtig sagst. Bisher hieß es ja auch schon immer in den Stores, in den AGBs, selbst bei Spielen, die wir gekauft haben damals auf Diskette, du erwirbst ja nicht das Eigentum am Spiel, sondern die Nutzungsrechte am Spiel. Aber immerhin konnte man das trotzdem früher nehmen und weitergeben. So wie in ihrem Werbevideo damals zur PS4. Genau. Damit hat sich ja Sony wirklich gebrüstet mit dem Game-Sharing, Als damals die Xbox One vorgestellt wurde und dann alles online gehen sollte und dann hat Sony ganz schnell reagiert und hat dieses wunderbare Video mit Shuhei Yoshida gemacht. Bei uns funktioniert das so, man hat einfach das Spiel und man kann es teilen, indem man es einfach weitergibt. Und jeder hat zugejubelt. Sony bejubelt deswegen, das war zur PlayStation 4-Zeit. Und jetzt auf einmal Sony, der Verfechter dieser... Und analogen Medien stellt sich auf einmal hin und sagt, es wird keine analogen Medien mehr geben bei uns, sondern es wird alles digital. Ja gut, das ist ein bisschen natürlich jetzt im Rückblick ein Ei, was sie sich da gelegt haben, aber die Zeiten haben sich ja auch ein bisschen geändert. Ich glaube, der Punkt ist trotzdem, am Ende ist das, was passiert in dieser ganzen digitalen Distribution, und es ist völlig richtig, sich auch darüber zu beschweren und das auch in der Politik gegenüber anzusprechen, ein Rückschritt für den Verbraucherschutz. Natürlich sind Sony-Verbraucherrechte lästig. Freier Weiterverkauf. Also jetzt geht's aber los. Rückgaberecht und solche Sachen. Also das sind Dinge, von denen Sony oder beziehungsweise überhaupt digitale Shop-Betreiber, sag ich mal, digitale Angebote, jetzt erst mal sagen, wäre gut, wenn's die nicht gäbe. Weil dann haben wir alle mehr Geld und verdienen besser an dem ganzen Ding. Plus natürlich dieser ganze Punkt, Sony kann dir, wie du gesagt hast bei Studio Kanal, Sony kann dir und alle anderen digitalen Anbieter kann natürlich auch im gleichen Sinne Microsoft, im gleichen Sinne theoretisch ja Steam, jederzeit die Rechte entziehen. Wenn dann mal jemand sagt, so wie bei The Crew, wo halt irgendwie die Musikrechte ausgelaufen sind, oder vor kurzem, weiß nicht, gibt ja immer wieder Spiele, die auch von Steam runtergenommen werden, nicht oft, aber es passiert, wo man dann sagen kann, okay, Die gibt's dann im Idealfall nicht mehr zu kaufen, aber Leute, die sie haben, können sie noch weiterspielen. Das ist cool, das ist bei Star Trek Research und das passiert vor kurzem. Oder es heißt einfach, na ja, wenn wir wollen, und das steht in den AGBs so drin, entziehen wir dir die Nutzungsrechte, die du gekauft hast. Da kannst du noch so viele Schachteln und Disks daheim rumliegen haben. Und ich glaube, das ist, und es ist vielleicht sogar was Gutes, dass es diese Diskussion jetzt gibt, weil sie damit noch mehr herangetragen werden kann, an, am Ende, politische Entscheidungsträger. An sowas wie die EU, an sowas wie auch hier lokale Parlamente. Also ich finde das sehr cool, dass ihr mit Jan van Aken darüber geredet habt oder dass es Leute gibt, die halt grundsätzlich mal drauf angesprochen werden. Weil vor kurzem auch uns Leute im Livestream im Chat gefragt haben, was kann ich tun? Na, frag doch mal deinen Bundestagsabgeordneten, wie er digitale Eigentumsrechte beurteilt und bewertet oder ob er da Verbraucherschutz für notwendig hält. Ich glaube, ganz viele Bundestagsabgeordnete würden sagen, was genau? Hashtag Neuland. Was ist dieses PSN? Es ist eine neue Partei. Ja, die haben das nicht auf dem Schirm. Das ist ja wirklich eine Sache, wo man sagen kann, da hat der Verbraucherschutz den digitalen Wandel einfach verschlafen. Jetzt muss man aber auch dazu sagen, sieht man in den, ja. Ich würde fairness halber sagen, der Verbraucherschutz ja vielleicht nicht mal, sondern der Verbraucherschutz ist ja durchaus dann die Institution, die dafür da ist, der Politik zu sagen, hey Leute, guckt da mal hin. Aber die Politik sieht halt keinen Handlungsbedarf. Und ich glaube, das ändert sich Stück für Stück viel zu langsam, aber Stück für Stück langsam durch solche Sachen wie Stop Killing Games. Dass es halt dann eine Petition gibt, wo dann viele Unterschriften reinkommen. Und ja, aktuell ist vieles davon dann wieder versandet im EU-Parlament und in anderen Parlamenten. Aber es ist zumindest auf der Agenda von Parlamenten. Und bei der EU gibt es ja zumindest die Diskussion, dass in diesen Digital Fairness Act jetzt mit aufzunehmen oder zumindest in Zukunft aufzunehmen, der so Digitalverkäufe und Abo-Modelle regulieren soll. In Kalifornien gab es ja dieses Protect-Our-Games-Gesetz. Was kommen sollte, jetzt dann auch nicht gekommen ist tatsächlich, weil das auch gescheitert ist. Was aber immerhin dazu geführt hat, dass es auf Steam, also als so die letzte Gesetzgebungsinitiative war von Kalifornien, wo es hieß, man muss die Leute besser informieren, dass zumindest auf Steam jetzt so ein Warnhinweis da ist, wenn man was kauft, dass man nicht das Spiel kauft, sondern nur Nutzungsrechte, die entzogen werden können. Also alles jetzt kleine Schritte und Firlefanz, aber es geht zumindest in die Richtung. Ja, aber du hast es gerade, du hast gerade etwas angesprochen und zwar Steam und das ist natürlich auch der PC-Bereich insgesamt, wo schon länger ja eigentlich alles digital, läuft, wo Leute schon seit langem akzeptiert haben, dass sie haben ihre Steam-Bibliothek oder sind bei GOG, und haben da ihre Bibliotheken. Warum gab es da oder gibt es da nicht so den Aufschrei mehr, wie das jetzt bei den Konsolen ist? Wo ist denn da der Unterschied? Ja. Ähm, ich glaube, also was glaube ich auf jeden Fall auch nochmal ein Unterschied ist, ist die, also Konsolen waren halt umgänglich, ne, konntest einfach, die Disc halt reinschieben und sofort spielen, aber wenn man jetzt halt Sachen installieren muss und das halt regeln muss, finde ich Konsolen wesentlich, wesentlich umständlicher. Also eine Tastatur-Maus lässt Sachen dann doch noch mal wesentlich besser bedienen. Und vor allen Dingen halt auch dieses ganze Festplatten-Management und sowas. Weil ich kann halt einfach in einem Desktop-PC sehr viele Festplatten reinhauen. Ich kann die Sachen auf einen USB-Stick hauen. Ich meine, ich hatte für Loot für die Welt, hatten wir schon mehrfach den tollen Spaß, zwölf Rechner auf einmal fertig zu machen, Steam zu installieren. Das wäre mit zwölf Playstations wesentlich umständlicher gewesen. Weil das ist übrigens, was Steam kann. was auch mittlerweile, glaube ich, auch die anderen Systeme so einigermaßen kopiert haben, also Launcher, dass du die einfach reinpasten kannst und sagen kannst, hier ist das Spiel und dann entdeckt er das und packst halt sofort rein und startet das. Das ist schon nochmal ein bisschen angenehmer. Und ich glaube, beim PC war es auch einfach eher so ein Ding, dass es sich selber einfach retabliert hat, weil es hat keinen Sinn gemacht, wenn du dir einen neuen PC gebaut hast, noch ein Laufwerk reinzuhauen. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal ein Laufwerk in einem PC gesehen habe. Definitiv, ja. Ich glaube, 2005 rum, glaube ich, oder sowas. Aber das ist ja genau der Punkt. Diese ganze Diskussion hatten wir schon mal. Ich habe sie mitgemacht. Ich bin ja ein Wetter. Du ja auch, Felix. Steam. Als Steam vorgestellt wurde. Als es hieß, du musst Half-Life 2 über Steam aktivieren. Als es dann irgendwann hieß, okay, manche Spiele kommen sogar nur auf Steam digital. Also all diese Diskussionen hatten wir vor 15 bis 20 Jahren schon mal, als es mit Steam angefangen hat, auf dem PC. Ich glaube, der Unterschied bei Steam, oder es gibt vielleicht zwei Unterschiede auf Steam. Der erste ist erstmal die Plattform PC, weil Steam durchaus von Anfang an was erleichtert hat, was vorher auf dem PC eine Tortur war, nämlich Patches. Also dieser ganze Patch-Prozess, wisst ihr noch, früher, bevor Steam rausgekommen ist oder bevor es diese Plattform gab, ein Spiel zu patchen, dann musstest du irgendwo den Patch runterladen, dann hast du irgendwie die, weiß ich nicht, taiwanesische Version der englischen Übersetzung gekriegt, musstest du nochmal den Patch neu runterladen, dann ist er nicht kompatibel zu der Version, die du hast, dann brauchst du nochmal eine andere Zwischenhotfix-Version oder sowas. Ich überspitze es ein bisschen, so schlimm war es selten. Aber bei Steam ist es halt einfach ... Es war nicht so leicht. Es war nicht immer leicht, genau. Es war nicht immer leicht damals. Und bei Steam ist es einfach spielaktuell halten und gut ist. Und ich glaube, was die Leute am Ende, weil die Diskussionen sehen wir heute auf dem PC kaum noch so, ich glaube, was die Leute am Ende mit dieser digitalen Distribution oder mit Steam auch insbesondere versöhnt hat, ist einfach, man hat gesehen, es bringt ja auch Vorteile für mich. Also dieses Eigentumsthema ist immer noch da, es ist ja auch immer wieder die Frage, wie vererbe ich zum Beispiel meine Steam-Bibliothek, gebe ich einfach den Zugang weiter, wird es irgendwann ein Feature geben, dass ich sagen kann, das gehört jetzt meinen Kindern. Was wird überhaupt mit Steam passieren, wenn Gabe Juhl irgendwann nicht mehr da ist? Wird's von Microsoft gekauft? Oh Gott, ja, alles Horrorvorstellungen. Aber der Punkt ist, man hat halt gesehen, Steam ist da, Steam hat den Markt verändert und es hat uns Vorteile gebracht, nämlich erstens den Indie-Boom. Viele Spiele, dank dieser Selbstdistribution auf Steam, können ganz leicht vertrieben werden von Leuten, die früher erst mal hätten einen Publisher suchen müssen, der es überhaupt nicht angenommen hätte, weil es viel zu klein oder keine Marktchancen und sonst was. Also Steam hat diesen PC-Markt sehr viel bunter gemacht am Ende, mit sehr viel mehr, was dadurch erscheinen konnte. Und das andere ist, zur Last all unserer Geldbeutel, der Steam-Sale. Aber es gibt immer noch einen Punkt, auf den ich eigentlich hinaus wollte, den ich noch nicht angesprochen habe, wo, finde ich, der gravierendste Unterschied ist zu Konsolen. Und das ist einfach ... Steam hat Konkurrenz. Es gibt unterschiedliche Plattformen, wo du Spiele digital kaufen kannst. Und das hast du bei der PlayStation nicht. Da wird es nur den PlayStation-Store geben. Und das sieht man ja, finde ich, jetzt schon. Wenn du heutzutage in den PlayStation-Store kaufst, da ist selten ein Sale, der sich wirklich lohnt. Spiele sind grundsätzlich teurer als das, was du im Laden dafür ausgibst. Und es gibt eben nicht eine offene Plattform, wo andere Läden dann PlayStation-Spiele digital anbieten können. Und darin sehe ich persönlich eine ziemlich große Gefahr durch diese Monopolstellung. Was finde ich ja in dem Sinne auch sehr krass ist, weil Sony in der Vergangenheit, wenn es um Kartell- und Monopolstellung ging, immer auf den analogen Markt, auf den physischen Markt verwiesen hat und gesagt hat, hey, ihr könnt ja unsere Spiele im Mediamarkt kaufen, im GameStop kaufen, die ganzen physischen Versionen. Und das übt ja Druck auch auf unseren digitalen Store aus. Und damit haben wir keine Monopolstellung. Was diese Argumentation jetzt aber komplett zusammenfallen lässt, wenn nur noch Sony Spiele digital verkauft. Ist das nicht die eigentliche Gefahr? Ja, das finde ich auch sehr interessant. Also ich glaube, es geht auch weiter in die Kategorie, dass im Gaming-Bereich allgemein Dinge passieren, dadurch, dass die Politik halt das nicht checkt, die eigentlich bereits illegal sind. Also Lootboxen wird ja von vielen argumentiert, dass das ja eigentlich nach das Glücksspielgesetz fallen würde und eigentlich reguliert sein müsste, aber es passiert ja nichts. Und das ist schon ein bisschen merkwürdig, dass ausgerechnet Videospieler, die auch dann an Kinder ausgelegt sind, so sehr, sehr merkwürdige Mechaniken haben, die. Sehr grenzwertig wirken und es wirkt halt alles so als, also Sony finde ich, kommt auch gerade nicht so wirklich mit Innovation, ich bin jetzt bei Sony allgemein, hat mich jetzt, Playstation hat mich immer nicht so groß interessiert, aber es wirkt so, wie viele Firmen, dass sie einfach nur versuchen, die Macht zu erhalten, also dass sie halt einfach die Kontrolle kriegen wollen. Anstatt irgendwas Neues, Besseres zu bieten, nehmen sie eher wieder was weg. So wie auch Autofirmen ja jetzt ankommen mit, ey, wir haben eine Sitzheizung eingebaut, aber wenn du sie nutzen willst, musst du monatlich bezahlen, wo man sich so denkt, das kann doch nicht legal sein. Das kann doch nicht sein, dass ich immer noch, oder Werbung in Fernsehern und sowas. Das ist alles so. Dass einfach nur irgendwelche Leute sehen, diesen Markt sehen und den weiter kontrollieren wollen und denken, ey, wenn wir jetzt weiter dieses geschlossene OS-System haben wo nur unser Shop drin sein kann, und nur unsere Spieler mitverkauft werden können und die Leute werden gezwungen, weil sie halt, keine Ahnung, World of War spielen wollen oder was auch immer, halt den Playstation zu kaufen, da müssen sie halt da hinkommen, dass sie halt dadurch dann den. Ja, halt eine höhere Margen kriegen und halt Profit machen. Ich hoffe allerdings einerseits natürlich, dass die Politik da noch irgendwann einschreitet und sagt so, ey, sorry Playstation, aber ihr müsst jetzt Steam anbieten. Ich glaub, Steam wird das hinkriegen, das zu programmieren. Oder, Sie einfach auf die Fresse fliegen, weil der Nutzer halt nicht mitmacht. So wie ja diese ganzen Streaming-Konsolen ja eigentlich auch jetzt immer gescheitert sind, weil die meisten Leute ja wahrscheinlich doch die Geräte selber besitzen wollen lieber. Micha, wie siehst du das? Wenn Sony der einzige digitale Store auf der PlayStation ist, ist das noch Wettbewerb oder ist das bereits zu viel Marktmacht? Ja, nee, natürlich ist es kein Wettbewerb. Also ihr habt völlig recht, das ist eine ... Sony will einfach die maximale Kontrolle über seine Plattform und damit über die Einnahmen. Wie du gesagt hast, alles, was im PlayStation-Store gekauft wird, fließt zu 100 Prozent erst mal an Einnahmen an Sony. Sie müssen es sich nicht teilen mit dem Einzelhandel, sie müssen es sich nicht teilen mit, weiß ich nicht, Steam oder jemand anders. Also es ist erst mal ihr Geld. Ja, wenn es Spiele sind von anderen Publishern, kriegen die natürlich auch was. Aber bei ihren eigenen First-Party-Titeln ist dann halt 100 Prozent Sony. Und ja, das ist ja auch der Grund, warum sie den Gebrauchtmarkt ausschalten wollen. Weil Gebrauchthandel verdient ja Sony gar nichts, die Armen. Sondern das wird alles unter den Leuten selber geregelt. Also grundsätzlich völlig richtig, es geht um Kontrolle, es geht um Plattform-Macht sozusagen. Ich glaube, ein Punkt vielleicht noch, ich würde fast sagen, ja, Steam auf PC hat Konkurrenten. Es gibt ja auch Stores wie GOG für alte Spiele und Itch.io für Indie-Games und die Xbox-App um Himmels Willen für auf-PC-Spiele, auch wenn ich sie nicht freiwillig benutzen würde, aber sie existiert. Aber Steam hat ja fast eine Monopolstellung trotzdem auf dem PC. Zumindest für AAA-Gaming. Aber es wird ja auch sehr viel vermimt. Also das ist ja dieses klassische Meme von wegen, dass die anderen sich einfach nur selber an den Fuß schießen. Also ich weiß noch, als der Epic Store rauskam und ich den runtergeladen hatte und dachte so, warte mal, ich glaube, ich konnte nicht mal auswählen, welchen Download ich priorisieren möchte. Es gab so viele Features, die einfach gefehlt haben, im Vergleich zu Steam. Und auch bei Xbox, als wir mal für Sea of Thieves hatten wir Placement und dann mussten wir uns alle halt verknüpfen. Also Freunde einfach eine Ahnung schicken und halt zusammen ins Game gehen. Und das war so scheiße. Das war so scheiße. Das war so schrecklich, dass ich dachte, ich werde nie wieder ein Microsoft-Spiel spielen, also über diese Microsoft-App. Das ging gar nicht. Also, das ist ja nicht nur. Bei Xbox und sowas so allgemein. Da finde ich es mal faszinierend, wenn man so Apps nutzt, wo man denkt, haben die Leute, die das entwickelt haben, das auch mal selber genutzt? Benutzen sie ihr eigenes Produkt mal? Ja, das kann man sehr viel machen. Stream hat eine sehr große Stellung. Ja, also Steam hat eine sehr, sehr, sehr dominante Stellung, aber man muss fairerweise sagen, das haben sie jetzt nicht durch unfaire Mittel bekommen, sondern einfach, weil die anderen sich immer wieder den Fuß fließen. Es gibt ja auch total faire Sachen bei Steam. Wie zum Beispiel, dass du ein Spiel zwei Stunden spielen kannst und dann kannst du es zurückgeben noch, bevor dieses Limit abgelaufen ist. Aber das haben sie ja auf Zwang eingeführt. Das war dann EU und Australien, die doch gesagt haben, jetzt wird's aber mal Zeit, Freunde, digitales Rückgaberecht. Du musst es unter zwei Stunden gespielt haben und unter zwei Wochen besessen. Dann darfst du es ja zurückgeben bei Steam. Aber immerhin, sie haben es eingeführt. Auch wenn unter Druck. Und ich glaube, das ist genau wieder derselbe Punkt wie bei den anderen, die wir schon hatten. Es muss halt diesen Druck geben. Auch was die Stores angeht, am Ende muss einer da sein, der entweder sagt, die Plattform muss geöffnet werden, ihr müsst Third-Party-Stores zulassen. Und wenn das nicht regulatorisch möglich ist, aus der Politik oder was auch immer, weil die das eh nicht auf dem Schirm haben, dann muss halt mal wieder einer klagen. Dann muss halt mal wieder Tim Sweeney kommen und sagen, hier, wir wollen unseren eigenen Fortnite-Store aufmachen auf der Playstation und ich geb so lange Geld für Anwälte aus, bis ihr uns das erlaubt. So, ob's am Ende klappt, weiß man nicht, aber bei den Handy-Stores hat's ja auch funktioniert. Absolut. Wer hätte gedacht, dass Apple jemals Third-Party-Stores auf seinem. Ja, auf diesem hermetischen Apple-Ökosystem zulassen wird. Haben sie auch nicht freiwillig gemacht, sie mussten. Und ganz ehrlich, das meiste Geld wird trotzdem immer noch in die Apple-Stores fließen, würde ich fast von ausgehen. Ich hab jetzt aber noch keine Statistiken gesehen. Also ich glaube, um Apple müssen wir uns jetzt finanziell keine Sorgen machen. Deswegen Google ja genau dasselbe. Wobei Google war vorher schon liberaler, was Third-Party-Stores anging. Aber genau diese Öffnung... Sollte dann auch erzwungen werden für Konsolen-Plattformen wie eben die PlayStation und wie die Xbox. Und vielleicht sogar Nintendo. Auch wenn die immer auf der sympathischen Seite sind. Aber die sind ja auch ein hermetisches System. Ja, natürlich. Du hast es gerade eben gesagt, Apple musste damals wegen dem Digital Markets Act ihre Plattform, ihr System öffnen, weil Apple als Gatekeeper eingestuft wurde. Das Problem am Digital Markets Act ist aber, dass er nicht Spielkonsolen abdeckt. Also noch nicht. Das heißt, da muss auch eine Klage kommen. Und es ist tatsächlich so, eine niederländische Verbraucherorganisation verklagt gerade Sony wegen der Umstellung auf rein digital. Und du hast ja gerade eben gesagt, Steam hat es ja auch nur gemacht, weil der Druck von außen kommt. Aber genau das muss halt einfach auch passieren, dass der Druck von außen kommt. Jetzt müssen wir mal schauen, wie sich das in den Niederlanden entwickelt mit dieser Verbraucherorganisation. Aber die haben schon eine Klage eingereicht, eben wegen der Umstellung auf rein digital. Und haben auch das Argument benutzt, oder nutzen Sonys Argument, es gab ja früher den Wettbewerb durch Mediamarkt, GameStop und so, haben gesagt, das gibt's ja jetzt nicht mehr. Doch, doch, doch, da haben sie doch ihren Cop-out in ihrer Ankündigung drin, dass sie gesagt haben, naja, es werden keine Disks mehr hergestellt, aber es können weiterhin Schachteln hergestellt und im Einzelhandel gekauft werden. Haben sie ja gesagt, da ist ja dann halt keine Disk drin, sondern irgendwie ein Download-Code für den Playstation-Store. Aber sie haben sich diese Hintertür, ich wette, das ist einfach aus rechtlichen, juristischen Gründen, diese Hintertür offengelassen. weiterhin sagen zu können. Es gibt doch noch den Einzelhandel. Xbox wird's genauso machen. Auch da werden sie sagen. Leute können doch jederzeit eine Schachtel in den Laden stellen mit einem Download-Code drin. Ist auf dem PC theoretisch auch möglich, nach wie vor. Aber ich glaube, das ist so ein Ausflucht-Ding, um das dann hervorbringen zu können vor Gericht, wenn die Niederländer anklopfen. Lieber Rick, du hast es vorhin so ein bisschen schon angesprochen. Ich möchte mal auf den Punkt eingehen. Sollte ein Unternehmen überhaupt etwas als Kauf bezeichnen dürfen, wenn man den Zugriff dann später wieder entziehen kann? Also muss ich da fundamental was ändern an Eigentum oder denkst du, ja, das wird einfach so weitergehen und die Leute haben es einfach akzeptiert? Die alten Leute, die das noch kennen, wo man Spiele per Modul wirklich besessen hat, die sind eh vorbei. Ich denke mal, dass das allgemein, also es kann gut sein, dass es auch so, dass es trifft ja auch halt Filme und andere digitale Produkte, dass es wahrscheinlich irgendwann mal irgendeinen Fall geben wird in einem anderen Bereich, nicht Videospielbereich, wo dann irgendwie Leute klagen oder die EU darauf aufmerksam wird oder die Leute angepisst sind und sie halt dann dafür Regeln schaffen. Also ich finde, wenn man auf kaufen klickt, sollte man kaufen. Und kaufen heißt für mich, ich besitze es. Und das heißt auch für mich, dass ich den Besitz ja auch verändern kann. Also so wie wenn ich ein Auto kaufe, kann ich es ja auch wieder verkaufen. Und bei Videospielen, man kann es ja digital machen. Ich meine, das war im Endeffekt das, was ja ein bisschen mit NFTs da ja auch versucht wurde. Nur, dass sie es halt komplett bescheuert gemacht haben. Weil theoretisch könnte man das ja, glaube ich, über das NFT-System machen. Ich weiß nicht, ob man es unbedingt dafür braucht, aber man kann ja genauso sagen, hier, digitale Produkte kann ich weiterverkaufen. Aber das will natürlich Steam nicht, dass die Leute die Spiele kaufen und dann wieder verkaufen, weil dann würden ein paar Leute, glaube ich, ihre Bibliothek mal ausmisten und warum sollte man dann halt die Produkte ja neu kaufen? Also... Und da, ich fände es aber auch halt unfair, wenn man jetzt sagt, okay, man klickt nicht mehr auf Kaufen, sondern man klickt auf Lizenz erwerben. So, es macht ja keinen Unterschied, wenn du eh keine andere Wahl hast. Also wenn jetzt der Button einfach nur anders heißt, aber es ist derselbe Button und du hast keine andere Möglichkeit, dann, es ist ein bisschen fairer, aber es löst nicht das Problem. Ja, aber wenn da Mieten draufstehen würde oder sowas. Ja. Das ist halt die Frage, ob die Leute dann sagen, so nee, mach ich nicht. Wahrscheinlich nicht. Wie sehr? Ja, ich will ja gerade auch vorspielen. Ja. Mieten meine ich. Ja. Ja. Das ist schon ein... Ja? Es gibt ja, man merkt ja auch den Unterschied so zwischen, je nachdem, welche Bubble du halt hast. Man merkt ja jetzt, wenn du in dem klassischen Gaming-Bereich bist und das hat ja EA immer wieder versucht, wenn sie halt Pay-to-Win-Mechaniken einbauen, dann kloppt das Spiel, das geht total durch. Aber Ausfrauen sind da halt nicht so ganz drin, deswegen sind ja Handy-Games ja komplett überladen mit irgendwelchen Micro-Transactions. die völlig unfair sind, weil da einfach ein Publikum ist, was anscheinend da mit sich machen lässt. Und es ist aber noch faszinierend, dass sowas wie FIFA halt existiert. Also es ist klar, dass Fußballspiele existieren, das macht ja Sinn. Aber halt diese Mechaniken, die FIFA hat, das. Finde ich, sollte illegal sein. Also Glücksspiel mit Pay-to-Win-Mechaniken und so und das ist halt einfach irgendwie dann ein Publikum, was das halt mitmacht. Und das wird es halt immer geben bei gewissen Spielen, würde ich sagen. Also je nachdem, wen du halt erreichst, reißt du manchmal Leute, die halt auch irgendwie nicht das Bedürfnis haben, sich dagegen zu wehren oder sagen so, ey, ich will halt unbedingt FIFA spielen, was soll ich tun? Ich glaube ja tatsächlich, dass Microsoft selber auch ein bisschen dran schuld ist, dass PlayStation bzw. Sony sich jetzt so verhalten kann. Denn ich finde, wir haben eine relativ ähnliche Situation damals, als die PlayStation 3 rausgekommen ist. Die PlayStation 2 war so unglaublich erfolgreich. Es gab keine Konkurrenz. Und als die PlayStation 3 dann angekündigt wurde zu einem Preis von, ich glaube, 600 Euro, da hat Sony sich dann breitbrüstig hingestellt und gesagt, ja, wenn es euch zu teuer ist, dann müsst ihr halt einfach mal mehr arbeiten gehen. Ja, das hat doch damals Ken Kutaragi oder irgendjemand hat es gesagt, wo ich mir echt dachte, okay. Und wo man gemerkt hat, sie wissen, dass sie der Platzhirsch sind und verhalten sich auch dementsprechend. Und die Xbox ist nicht mehr wirklich eine Konkurrenz zur Playstation. Und ich glaube, deswegen kann sich Sony das auch erlauben. Aber ist das vielleicht jetzt nicht die Chance für Microsoft, vielleicht hier genau in die Kerbe zu schlagen und zu sagen so, hey Moment, wir machen jetzt das, was ihr damals gemacht habt, es bleibt bei uns alles analog, ihr könnt auch noch Spiele teilen. Hier, unsere Spiele kommen auf Disc raus. Meint ihr, das wäre eine Möglichkeit für Microsoft, sie wieder in der Gunst der Spieler zu steigen? Ja, also Microsoft hat hier viele Sachen. Die haben ja ein paar Sachen auch gemacht, die ich schon ganz gut fand, dass sie ja generell ihre Spiele ja offener haben. Das Microsoft-Spiele macht ja auch Sinn, dass sie auch irgendwie auf Windows sind. Irgendwie ist es eigentlich komisch, wenn ein Microsoft-Spiel auf einem Microsoft-System nicht spielbar ist. Aber ich meine, auch Sony ist ja da auch nach und nach, auch wenn es dann mal ein oder zwei Jahre später erst rauskommt. Ich weiß auch nicht, ob alle Titel, aber ich habe irgendwo noch God of War in meiner Steam. Library. Ja, aber Sony hat gesagt, dass sie weniger auf dem PC rausbringen wollen. Und auch Microsoft rudert ja ein bisschen zumindest im Konsolenbereich zurück und will auch mehr Exklusivspiele machen, was, denke ich, aber nichts mit dem PC zu tun hat. Ich denke, Microsoft-Spiele werden auch auf dem PC weiterkommen, aber halt nicht auf der Playstation. Ja, gut. Ich fände es fair, wenn es auch auf der Playstation ist, aber ist mir relativ egal, weil ich da keine Playstation habe. Aber Xbox könnte allgemein da, glaube ich, sehr viel machen, indem wir einfach das Gegenteil machen. Und vor allem auch zum Beispiel, soweit ich es mitbekommen habe, gibt es ja die Gerichte, dass die nächste Xbox-Konsole ja auch sowieso ein bisschen offener ist, dass es auch mehr als Multimedia-Home-System gedacht ist vielleicht, so in diese Richtung. Und das macht auch mehr Sinn. Weil du kannst halt einfach einen sehr, sehr starken PC halt schon kaufen ich meine, wir haben ein Video gemacht, wo Steven zeigt, wie man halt einen PC selber zusammenbaut und dann halt Linux raufhaut, um da halt so eine kleine selbstgebaute Steam Machine zu haben die du halt dann mit dem Controller steuern kannst also da selber zusammenbauen, da ist jetzt nicht unbedingt das, was jetzt die meisten Leute Bock drauf haben aber du kriegst ja wirklich schon sehr gute PCs, die auch man auch schick neben einem Fernseher stellen kann, die dann genau das gleiche bieten. Also warum sich dann eine Playstation holen? Und wenn du jetzt natürlich dann unike Features hast, wo die Frage ist, was das überhaupt sein könnte, was könnte man machen in so einem Multimedia-Gerät, was ein PC nicht auch kann. Ja. Aber ja, das Einzige ist halt natürlich halt das direkt annehmen. Das ist halt etwas, was PCs nicht können. Und Mini-PCs erst recht nicht. Das Erste, was rausfliegt, ist natürlich das Laufwerk. Ja. Also ich halte es für unwahrscheinlich, dass sie das machen. Auch einfach, ich glaube, Microsoft tickt inzwischen komplett anders, was sowas angeht. Oder beziehungsweise in dem Fall nicht komplett anders, sondern genau wie Sony. Ich glaube, auch die werden sehr digital gehen. Einfach ich kann mir nicht vorstellen, dass jetzt Xbox um die Ecke kommt und sagt, hey, wisst ihr was? Disk-Unterstützung bis 2050. Weil auch die natürlich, ich meine, wir haben ja alle die Berichte auch gehört und Asha Sharma, die Geschäftsführerin gehört, die gesagt hat, wir verlieren eh gerade Kohle mit Xbox. Für jeden investierten Dollar machen wir 64 Cent Verlust. Also auch wir müssen gucken, uns auf die Hauptmarken, auf die Kernmarken sozusagen konzentrieren. Studios abstoßen, sie haben Leute entlassen. It Software ist ja nur noch entkernt. Ja, da sind nicht mehr viele Leute. Ja, It Software selber sagt, nee, nee, nee, wir können schon noch, aber sie haben ganz schön auch Adern gelassen. Genau. Und dass die dann auch wieder in eine Disc-Produktion reingehen oder noch länger reingehen, die ja Geld kostet. Darf man ja auch nicht vergessen, das ist ja ein Herstellungskosten. Äh, Faktor. Plus noch dazu, äh, ein Faktor, den wir in unserem letzten Talk auch schon angesprochen hatten, wo Leute dann drunter geschrieben haben, das ist ja wohl kaum der Hauptgrund, ist auch richtig, aber die Blu-Ray ist ein 20 Jahre altes Medium mit ihren 100-Gigabyte-Speicherplatz, bei einer dreilagigen Blu-Ray jetzt. Es gibt diese vierlagige, die kann 128 Gigabyte, aber die benutzt man nicht für Spiele, sondern für so Archivierung und solche Sachen. Und ja, es gab theoretisch mal Konzepte für eine 1-Therabyte- Blu-Ray, die man irgendwie hätte produzieren können, aber die ist halt nie in Serienproduktion gegangen. Vielen Dank. Und so groß wie heutzutage Spiele sind, ein Call of Duty kriegst du nicht mal mehr auf diese Blu-ray drauf. Das Problem hat Sony ja jetzt schon bei Modern Warfare 2 gehabt, wo nur noch 70 MB drauf waren und der Rest ist Download. Also dieses Medium an sich ist auch einfach inzwischen zu klein. Und dann kann man halt überlegen, wenn man weiter mit physischen Medien arbeiten wollen würde, müsste man jetzt entweder eine neue Disc-Variante erfinden für die riesigen Spiele der Zukunft, die uns noch bevorstehen, Äh, also müssten sie halt dafür extra wieder in eine Forschung gehen und eine neue Produktion aufbauen. Und das heißt wieder neue Fabriken und Fließbänder und Maschinen, die das alles bauen. Also du müsstest halt die komplette Infrastruktur dafür bauen. Oder man geht den Nintendo-Weg und nutzt Flash-Speicher. Und Flash-Speicher ist ja von den gleichen Preissteigerungen gerade betroffen wie alle anderen Speicherformen durch diese ganze KI-Rechenzentrums-Choose, die in der Welt abläuft. Das ist ja auch der Grund dafür, dass Nintendo jetzt erst im Frühjahr die Preise für physische Spiele erhöht hat. Ich glaube, Mario Kart World kostet jetzt in der physischen Version 90 Euro und in der digitalen schlappe 80. Aber ich glaube, das ist auch einfach, weil Nintendo das kann und Nintendo auch geldgierig ist. Ja, also ja, ich meine, Geld wollen alle im Endeffekt. Aber auch das haben sie gemacht, weil einfach diese Cartridges teurer werden. Und das ist ja die nächste Frage, wie lange kann Nintendo überhaupt noch selber an so Cartridges festhalten, wenn halt abstehbar ist, dass die Speicherpreise steigen, dass die Spiele auch bei Nintendo, ja, ist jetzt keine topmoderne, die Switch ist immer so ein bisschen, sagen wir mal, technisch nicht auf dem allerhöchsten Niveau, aber auch da werden die Spiele halt größer werden, wahrscheinlich über die nächsten Generationen, wenn das halt technisch dann doch immer so Schritt für Schritt moderner wird. Also wo gehen die dann hin? Es ist jetzt schon so, dass viele Switch-Hersteller, kleinere Speichermedien ja benutzen, ne? Also kleinere Cartridges quasi, haben sie bei der Switch 1 schon gemacht, kleinere Cartridges benutzen, wo die ja dann auch wieder die Hälfte des Spiels runterladen muss, weil nur die Hälfte draufpasst auf die kleineren Flash-Karten. Und ich glaube, insgesamt dieses Thema digitale Speichermedien, so schade es ist, ist wahrscheinlich eines der Vergangenheit. Würde ich jetzt sagen. Du hast es gerade angesprochen, eine Sache, die tatsächlich vielleicht auch, ich möchte jetzt mal ganz überspitzt sagen, ein Sargnagel bei den neuen Konsolen sein könnte, ist der Preis. Wir reden von einer PlayStation 5 Pro, die um die 900, teilweise auch mehr, Euro kostet, was schon an der 1000-Euro-Grenze kratzt. Früher hat man immer so gesagt, eine Konsole war so um die 400 Euro rum. Und natürlich hast du deine Kompromisse gemacht, aber du hattest ein System, in dem du halt einfach ein Spiel reinstecken konntest und loszocken konntest. Und man war happy damit, die Spiele waren ganz gut optimiert darauf, man hat viel Preis-Leistungs- oder viel für seinen Preis bekommen, für das Geld, das man ausgegeben hat. Jetzt sieht es so aus, aufgrund dieser ganzen Hardware-Krise, der ganzen Speicher, die gekauft werden von den ganzen KI-Firmen für ihre Rechenzentren, dass die nächste Konsolen-Gen, ja eine Playstation 6 wird ja niemals unter 900 Euro kosten, niemals günstiger sein als eine Playstation 5 Pro, also 1000 Euro mindestens wird eher davon ausgegangen. Die ganze Welt wird teurer. Ist das nicht im Endeffekt das Erste, was die Leute dann streichen werden, wenn sie sagen, Lebenshaltungskosten werden immer teurer? Sorry, aber ich geb da nicht 1.000 und noch mehr Euro für eine Spielkonsole aus. Entwickelt sich Gaming auf der Konsole zu einem Luxusgut hier? Mit Spielen, auch die um die 90 Euro kosten. Ich glaub, dass da ... Das hatte ich auch vorhin schon ... Also, ich war ja immer schon viel PC-Spieler und hab halt noch Nintendo halt gespielt. Und ... Das ist immer das Meme mit PC Master Race, die sich halt dann über die Konsole-Pisons lustig machen, wo ja natürlich immer komplett unterschlagen wird, dass es natürlich keinen Sinn macht, einen 2.000-Euro-PC mit einer 400-Euro-Konsole zu vergleichen. Und dass ja immer Konsolen halt einfach den Vorteil haben. Aber wenn du halt schon so viel Geld ausgibst, um dann halt ein Gerät zu haben, was quasi eigentlich ja ähnlich ist wie ein Computer, aber nicht das Gleiche kann, ist dann vielleicht die Frage, okay, für 1000 Euro, hol ich dann vielleicht lieber ein Multifunktionsgerät wie halt einen PC, einen Desktop-PC, irgendetwas oder einen Laptop. Mit dem ich dann auch viel mehr Sachen machen kann. Und vor allem glaube ich, was auch man nicht unterschätzen darf, weil wir ganz nett auch, sagen ich ja immer, von wegen, Spiele werden immer größer und sowas. Tatsächlich ist es bei mir so, dass die meisten Spiele, die ich jetzt halt immer so spiele, eigentlich eher mal kleiner sind und weniger Leistung brauchen, weil ich halt einfach immer mehr den Indie-Markt spiele. Und da ist halt gerade Steam ja sowieso wesentlich lukrativer, weil du hast natürlich dadurch auch mehr Schrott, weil da einfach jeder halt drauf veröffentlichen kann. Aber du findest halt einfach Spiele mit Pixelart, die 100 MB groß sind, sieben Euro kosten und dir mehrere Stunden Sprechspaß geben. Ich glaube, im Gesamtpaket, wenn du was holst, was du wirklich nur hinstellen willst, wird die Konsole nach und nach immer weiter gegen den PC überverlieren. Ja, sehe ich auch so. Warum soll ich mir am Ende für das, was mich ein PC kosten würde oder vielleicht ein bisschen weniger als das, was mich ein PC kosten würde? PCs werden ja auch teurer. Es ist ja nicht so, dass die gleich ... Definitiv, ja genau, es wird ja alles teurer. Es wird alles mehr zum Luxusgut, das ist schon völlig richtig. Aber ja, im Endeffekt, wenn ich halt die Wahl habe, mir einen PC zu kaufen oder einen PC, der weniger kann, was ja im Endeffekt eine Konsole jetzt ist, in Zukunft, auch Rick hat es vorhin schon gesagt, die Helix, die nächste Xbox-Konsole, ist ja dem Vernehmen nach mehr oder weniger einfach ein PC. Die PS6 wird wahrscheinlich auch nicht jetzt eine komplette Alien-Architektur haben. Haben sie ja jetzt schon nicht, die ganzen Sachen. So, eben, genau. Es ist ja Rättschen relativ nah beieinander. Und es ergibt ja auch total Sinn, dann muss man halt Spiele nicht immer für drei unterschiedliche Plattformen dreifach optimieren, sondern man hat halt eine Optimierung für eine Art von Architektur und gut ist so. Also warum soll ich mir dann für 1200, 1500 Euro ein PC-ähnliches Gerät fürs Wohnzimmer kaufen, wenn ich für ein bisschen mehr vielleicht einen PC kriege, der dann aber auch länger up-to-date bleibt als eine Konsole, die halt nur alle paar Jahre mal neu entwickelt wird sozusagen. Ich weiß, ihr beide seid so ein bisschen mehr. Ich hoffe, ich muss jetzt nochmal besser separieren. Ja, und das kommt noch dazu. So, der Top-PC kann man ja noch Sachen machen. Ja, aber Person, die noch nicht kaputt hat uns doch der Red Ring of Death gelehrt. Oh mein Gott, ich hatte zwei, zwei 360, die mir kaputt gegangen sind mit Red Ring of Death. Ich hab eine eingeschickt, da hab ich eine neu gekriegt, dann war die auch kaputt. Geil. Zweimal. Wahnsinn. Aber ich möchte noch auf eine Sache raus, weil ich weiß, ihr beide seid so ein bisschen mehr im PC-Bereich verankert. Ich bin mittlerweile halt mehr im Konsolen-Bereich und ich hab mal drüber nachgedacht, wo wäre denn meine persönliche Schmerzgrenze für eine Konsole. Also wenn die PlayStation 6 rauskommt, was würde ich dafür ausgeben? Und ich glaube tatsächlich, wenn es bei 1000 Euro wäre, würde ich schon Nein sagen. Weil ich mir einfach denke, hey, die grafischen Sprünge werden von Generation zu Generation immer geringer. Ich fand schon den Sprung bei der PlayStation 5 Pro. Für den Preis habe ich mir gedacht, das ist mir zu viel Aufpreis für das, was ich da bekomme. Und 1.000 Euro wäre ich, glaube ich, nicht gewillt auszugeben. Und ich glaube, es gibt tatsächlich viele Leute, die wie ich auch schon älter sind, die ... Ich hab viel gespielt in meinem Leben. Und irgendwann ist dann der Punkt, wo man denkt so, ja, muss ich dann noch weiterspielen? Ich kann mein Geld ja auch anders ausgeben, weil es ist ja im Endeffekt, buhlen diese ganzen Geräte um deine Zeit. Und bin ich dann noch gewillt, meine Zeit so auszugeben, für etwas, was mich so viel Geld kostet. Ja, ich glaube, das ist genau, was Rick vorhin gesagt hat. Nämlich, was ist das Alleinstellungsmerkmal? Also weil, ja, 1000 Euro ist eh schon so eine psychologische Schwelle, wo ich mir denke, wenn erst mal was vierstellig kostet, dann denke ich dreimal drüber nach, ob ich es mir kaufe. Andererseits, was ich monatlich an Miete überweise, will ich überhaupt nicht dran denken. So, ich glaube, der Punkt ist, das muss irgendwas bieten, von dem ich sage, oh krass, das kriege ich nirgendwo anders. Und bei der Switch, nicht, dass es der einzige Handheld auf der Welt wäre. Es gibt auch genug Steam-Decks und andere Handhelds da draußen, die auch sehr gut sind. Aber bei der Switch ist es halt eben immer noch dieses, okay, ich kann halt meine geliebten Nintendo-Marken, Zelda, Mario, unterwegs in der S-Bahn spielen. Der Akku hält nicht lang bei der Switch 2, ein bisschen doof. Aber es geht immer, eine Zeit lang geht's. Und dann kann ich daheim das Ding ins Dock stellen und kann auf dem Fernseher weiterzocken. Also diese Mischung aus eben stationärer Unterwegskonsole war halt eine sehr gute Idee von Nintendo, das so anzubieten, weil es halt mal eine neue Art des Spielens war. Und bei der PS6 hat Sony einen interessanten Satz irgendwo gesagt, nämlich, dass sie nicht nur konkurrieren wird mit der klassischen Konsole. Also wer weiß, ob das jetzt nur Marketing war oder irgendwelchen Käse, den man halt so sagt, damit Aktionäre nicht komplett alle schreiend weglaufen. Aber wenn das stimmt, müssten sie ja irgendeine Art von Konzept, in der Schublade haben, eine Konsole anzubieten, die mehr kann, als nur einfach Spiele auf dem Fernseher abspielen. Ob die dann halt noch auch ein Handheld ist, ob die auch Streaming hat. Genau, also irgendwas, ob sie VR irgendwie direkt eingebaut hat, also keine Ahnung, was das sein könnte. Aber ich glaube, anders geht's nicht. Also wenn das einfach nur eine PlayStation ist, die mehr kostet, ich glaube, dann würde ich auch sagen, so wofür eigentlich. Okay, lass uns mal so ein bisschen über Alternativen reden. Ich weiß, ihr habt gesagt, ja, PC, wenn man so viel Geld ausgeben kann, PC, aber es gibt ja vielleicht auch die Leute, die eben nicht so viel Geld ausgeben können. Und da möchte ich auf ein Thema zurückkommen, wo ja schon seit Jahren gesagt wird, dass das eventuell die Zukunft des Gamings ist, und zwar Streaming. So Sachen wie GeForce Now, wo du für einen monatlichen Preis von 20, 30 Euro ein Hardware-System quasi in der Ferne gestellt bekommst, auf dem du dann deine Steam-Bibliothek spielen kannst. Ist das vielleicht etwas, was jetzt mehr und mehr an Wichtigkeit dazugewinnen wird, dadurch, dass eben Preise überall anders so steigen? Ähm, es kann gut sein. Also, ich weiß, dass ja auch schon die Switch 1 benutzt wurde. Ich weiß, dass mein Vater darüber ein paar Spiele gespielt hat auf der Switch 1, die die Switch 1 normalerweise niemals geschafft hätte. Ich bin da eher so aus politischem Sinne sehr, sehr gegen. Also, ich finde dieses Konzept, dass ich dann immer das miete und ich selber habe, sehr, sehr befremdlich. Und es wirkt halt wie so ein weiterer Versuch von Firmen, halt quasi alles so bei sich zu haben und wir vermieten nur noch. Nee, du kaufst kein Auto, Du hast ein Abo-Modell und jede kleinste Feature musst du extra dazu buchen. Für mich hat es auch nie Sinn ergeben, weil ich halt immer einen PC hatte. Aber das ist so meine Sorge, dass es halt dann einfach nur erzwungen wird, damit alle die Geräte weiter besitzen und die Macht über dich haben. Die Kids von heute machen es nur noch mit Abo-Modellen auf. Ja. Aber ich glaube auch Kinder und Kids merken ja auch den Kennen-Unterschied zwischen Besitz und sowas. Das, also, es ist auf jeden Fall eine Generationssache, weil ich hab jetzt gemerkt, in meiner Generation, glaube ich, sehr viel in meinem Umfeld spielen zum Beispiel gerade Magic und ich glaube, da ist wirklich dieses Ding, dass du die Karten selber noch hast, ist einfach wirklich sowas so fucking angenehm im Vergleich zu allen anderen. Nichts gegen Trading-Kart-Games und sowas, ich meine, die haben sich alle ein bisschen selber an den Fuß geschossen, weil sie alle zu schnell zu viel Geld haben wollten und eine Powercreep zu stark war. Aber einfach so was selber zu haben, ist schon so, es fühlt sich wesentlich besser an. Ich glaube, das wissen auch noch Kinder zu schätzen, aber das ist, finde ich, auch eine Generationssache. Ja, aber ich bin total dabei, etwas wirklich in der Hand zu haben. Ein physisches Produkt ist halt immer noch was, das fühlt sich einfach anders an, als nur irgendwas Digitales, als nur irgendwie ein Avatar, als nur so ein Abo irgendwie. Aber wie gesagt, ist das eventuell einfach nur eine Generationensache? Das kann schon sein. Ich meine, gerade wenn man sich anguckt, was halt in Spielen wie Fortnite oder Roblox passiert, ich meine, da buttern Leute Milliarden Dollar, Euro in Cosmetics, die ja auch nur digitale Besitzgüter sind, wo du dann deine Spielfigur als Banane verkleidest oder sowas. Also ich meine, hey, nix gegen die Banane, ich liebe sie in Fortnite, aber kostet halt Kohle. Und ist ja auch nix, was du in der Hand hast. Also ich glaube schon, dass es natürlich, das ist ja bei allen, oder fast allem so, dass sich der Markt Richtung digital bewegt und NFTs waren ja die allerblumigste Ausprägung von, wir wollen dir digitale Güter verkaufen, die dir am Ende überhaupt nichts bringen und zum Glück haben es die Leute gerafft, dass es wertlos ist, aber dieses, also. Das digitalem Besitz sozusagen auch viel Wert beigemessen wird, das wird immer mehr. Also ich glaube auch, Kinder wachsen damit auf. Dann ist mir halt mein Kosmetik, das ich mir gekauft hab in Call of Duty, ist mir halt wirklich was wert. Das ist ja auch, womit diese ganzen Stores wuchern. Auch wenn es so idiotisch ist, irgendwie in einem Diablo 4 20 Euro für eine tolle Rüstung zu zahlen oder so. ich persönlich würde es niemals machen. Aber es machen ja Leute. Und das muss ja auch einen Grund haben. So, was war das nochmal? Das machen wenige, glaube ich, oder? Also sie verdienen ordentlich Geld damit. Ja, es ist ja dieses Wahlsystem immer noch. Also das ist ja, das stört es ja, es ist ja konzipiert darauf, nicht der breiten Masse zu gefallen und da halt Geld zu holen. Sondern halt suchtkranke Menschen auszuschlachten. Also das ist ja mal gezielt auf die paar Prozent, die dann tausende von Euro ausgeben. Weil ich hab kein Problem, wenn ein Spiel berechtigterweise irgendwie Modelle hat. Ich find jetzt zum Beispiel, Trackmania find ich zum Beispiel da grad ganz gut. Da zahlt man jetzt 20 Euro im Jahr und dafür hast du halt Live-Service. Das heißt, du hast neue Kampagnen, du hast neue Features, du hast regelmäßige Sachen. Und für 20 Euro im Jahr ist das fair. Es versucht nicht die ganze Zeit hier 200 Euro für irgendeinen scheiß Skin oder sowas rauszuholen, weil das ist ja auch normal. Ein Skin kostet 20 Euro, das Skin-Paket kostet dann 60 bis 70 Euro. Und was ist das für ein Preis? Wie viele Indie-Games kann ich dafür kaufen? Ja, definitiv. Ich meine, das ist ja dieses Ganze, diese Optimierung, von Stores dass auch auf diese Dark Patterns, dass da halt Muster drinstecken und Funktionsweisen, die dich psychologisch in so einen Kauf reinsteuern, ohne dass du es möchtest. Das ist immerhin ein Thema, was in der Politik auch angekommen ist. Es soll ja dieser Digital Fairness Act zumindest anfangen zu regeln, dass man guckt, dass man diese psychologisch optimierten Stores und auch Abo-Modelle irgendwie reguliert kriegt. Weil jetzt das, immerhin, das hat mal jemand kapiert, dass da, also wie du richtig sagst, dass das halt einfach Anfälligkeiten von Leuten ausnutzt. Oder irgendwie, ob es Suchtanfälligkeiten sind, ob es Schwächephasen sind oder sowas, um da einfach Geld aus denen rauszukitzeln. Also mal gucken, was da an Regulierung noch kommt. Was jetzt aber das Spielestreaming angeht, was, glaube ich, das Thema ursprünglich war, was du gefragt hattest. Ich glaube schon, dass das immer noch ein interessantes Zukunftsmodell ist, gerade wenn Hardware halt immer unerschwinglicher wird für Leute. Also ich glaube, wenn man in Zukunft... Niemand ist ja gezwungen, immer High-End zu spielen. Das muss man immer mitschicken, weil es ist ja was, was man selber wollen muss. Niemand ist gezwungen, immer die allerneuesten AAA-Games zu spielen, für die man die allerfetteste Hardware braucht. Ich geb dir völlig recht, Rick, auf dem Indie-Markt oder auch ein bisschen ältere Spiele sind immer noch auch sehr viele, sehr geile Sachen dabei, die man heute auch super immer noch spielen kann. Also man muss nicht immer das Allerneuste und das Allertollste haben, aber natürlich liegt es einem auch irgendwie nahe, immer das Allerneueste und Allertollste haben zu wollen, so als Mensch vielleicht auch. Ähm, und ich glaube, das ... Diese Streaming-Angebote können eine vergleichsweise kostengünstige Variante sein, wie man das trotzdem machen kann, auch wenn man halt nicht, was weiß ich, was ein PC in drei Jahren kostet, ausgeben möchte, wie 3000 Euro oder sowas, sondern da streamst du es halt auf egal, was du hast, ob es auf dein Smart-TV ist, ob es auf deinem Tablet ist, ob es da auf deinem alten Laptop ist. Also auch alte Hardware bleibt ja dadurch weiter quasi relevant und nutzbar. Ich gebe euch auch recht, das ist im Prinzip ja auch nur ein Kontrollmechanismus im Endeffekt, der viele Dinge, die wir heute auf dem PC als selbstverständlich ansehen, nicht mehr ermöglicht. So Modding oder sowas. Ja, bei GeForce Now geht's. Also Plattformen, die das erlauben, teilweise je nach Spiel. Aber es ist natürlich dann einfach ein kontrollierteres Ökosystem, in dem man unterwegs ist, wo halt vieles nicht mehr so geht. Aber es wird kommen. Also ich gehe fest davon aus, dass es auch technisch immer ausgefeilter wird, jetzt auch mit KI. Es gibt ja neue so KI-Upscaling-Mechanismen, dass diese Streams auch nicht mehr so viel Bandbreite brauchen. Dann kann die Mutti nebenher trotzdem noch was hochladen, während du deine Streams runterlädst oder deinen Spiele-Stream benutzt. Oder Fatih natürlich auch, je nachdem, welches Elternteil gerade Zeit hat. Also grundsätzlich werden wir da technische Fortschritte sehen. Und als Alternative, und man darf nicht vergessen, nicht nur Alternative in unseren westlichen Industrieländern, Sondern es gibt ja genügend Länder auf der Welt, wo Leute sich schon heute keine PS5 leisten können. Also wo die Preissteigerung überhaupt keine Rolle spielt, sondern wo die PS5 schon zum Ursprungspreis einfach utopisch war. Weil in Entwicklungsländern kann das keiner bezahlen. Da kostet die halt irgendwie fünf Jahreslöhne oder sowas. Und gerade auch für die Leute dort kann so ein Abo-Modell halt dann der Zugang sein zu irgendwas... Modernem, state-of-the-art, gaming-mäßigem. Wenn's nicht zu teuer ist, natürlich. Wir müssen langsam zum Ende kommen, aber ich möchte noch zwei Sachen ansprechen mit euch beiden. Wenn ihr heute ein Gesetz für die Spielebranche schreiben dürftet, was würdet ihr sofort ändern? Oder wie würde dieses Gesetz aussehen? Das ist ja eine coole Frage. Das ist lustig, weil wir, das ist jetzt noch nicht draußen, aber unser nächstes Video auf Space Gaming ist genau dieses Thema. Vielleicht kannst du dir gleich einen kleinen Speedpeak geben. Also ich glaube, es gibt so ein paar Sachen, finde ich, die kann man sehr, sehr schnell verständlich machen, die sind relativ simpel. Das ist halt zum Beispiel diese Currency. Also ich würde generell einfach diese Currencies, diese Ingame-Currencies verbieten, dass du einfach direkt das halt kaufen kannst oder zumindest, dass du zum Beispiel immer sehen musst, okay, ich habe hier 500 Coins, das ist so und so viel Euros und ich kann die direkte Summe kaufen. Also nicht dieses, oh, du kannst 500 Coins immer auf einmal kaufen und das, was du kaufen willst, kostet dann 550 Coins. Also musst du direkt 1.000 kaufen. So was ist halt das direkt verbieten. Das ist, glaube ich, auch relativ simpel. Da gibt es auch keine großen Nuancen oder so was. So, es ist halt einfach, es ist das Game. Ja. Meine Stimme hast du mit deiner Partei. Aber ich, ja, ich bin da total. Ich stelle es nicht irgendjemand hin und sagt, nein, ich möchte meine Game-In-Game-Currents haben. Wer feiert das? Das sind doch alle Scheiße. Ich will meinen Diamant behalten, den Candy Crush, Mann. Ja, aber ich meine, die Prämisse ist ja einfach, verarscht uns nicht. Das gilt ja für so viele Dinge. Gerade diese Dark Patterns, diese psychologisch optimierten Dinge, die ja nicht nur Stores betreffen, sondern ja komplette Spielkonzepte. Ich habe einmal hier gesagt, ein Spielkonzept, was drauf ausgelegt ist, dass es nur Spaß macht, wenn man Geld reinsteckt, ist ein scheiß Konzept. Weil das ist ja das, was viele Free-to-Play-Games und Mobile-Games machen, ist, sie werden so lange so viel zär und nerviger und mehr Arbeit, bis du endlich deinem Dopaminkick nachgibst und Geld reinsteckst, damit's wieder Spaß macht. Und das ist doch scheiße. Also das ist doch auch kein menschenfreundliches Game-Design, sondern es ist einfach nur Leuten Kohle aus der Tasche jucken. Und. Ja, das passiert und das existiert, aber ich meine, wir reden ja drüber, also wählt mich, wenn ihr nicht mehr wollt, dass sowas entwickelt wird, sondern ab jetzt nur noch Homeworld-Fortsetzung. Ich würde mir tatsächlich einfach wünschen, dass digitaler Eigentum, anders geregelt werden würde, wie das, was wir gesagt haben, wenn ich etwas kaufe, dass es mir dann auch gehört oder dass es dann wie in Form von Stop Killing Games, dass wenn ich ein Spiel irgendwie habe und selbst wenn die Server offline gehen, dass der Hersteller dafür sorgt, dass ich es trotzdem irgendwie offline weiterspielen kann. Dass nicht ein Spiel oder Film einfach gelöscht werden kann und ich hab dafür Geld ausgegeben und ich hab keinen Zugriff mehr drauf. Das darf nicht mehr sein. Oder wie dieser Protect Our Games Act in Kalifornien, wenn ich's richtig verstanden habe, ja regeln sollte, dass, wenn es irgendwann abgeschaltet wird, du immerhin einen kleinen Refund kriegst. Also kriegst einen Teil vom Geld zurück. Weil du hast es ja dann vielleicht schon viele Jahre gespielt und hast Spaß damit gehabt oder so. Aber dann heißt es halt, okay, dann kriegst du 4% des Kaufpreises, fiktive Zahlen, zurück. Dann kommen wir zu meiner letzten Frage. an euch beide, wie sieht eure ideale Konsole im Jahr 2035 aus? Ich weiß halt, Rick, ich weiß, du bist PCler, aber versuch dich in ein Konsolero hineinzudenken. Naja, das Ding ist, für mich ist ja dann halt jetzt die Switch oder eventuell Steam Deck, die hatte ich jetzt noch nicht probiert, aber die Switch ist eigentlich auch eine ziemlich ideale Konsole und da wäre es halt das Ding, sie könnte gerne natürlich auch mit 250 Frames und 4K laufen, Die ganze Performance und der Akku könnte natürlich auch, wenn es trotzdem super klein und leicht bleiben soll, da könnte ich jetzt sonst was mir wünschen, was wahrscheinlich technisch und preislich nicht möglich ist. Aber für mich ist momentan die beste Konsole halt ein Handheld, weil ich halt sehr viel pendle, ich bin sehr viel unterwegs und da ist es halt die perfekte Ergänzung halt zum Heim-PC. Unterwegs halt zocken. Micha, wie sieht's für dich aus? Ist dann der Gehirnchip schon draußen? Wäre natürlich jetzt die Frage. 2035 ist nicht so weit entfernt. Ja, okay, da hast du recht. Also ich glaube, sie muss was bieten, wo ich sage, okay, das krieg ich nirgendwo anders. Für Sony ist ja im Augenblick das Argument, das sind unsere großen Singleplayer-Triple-A-Games. Aber ich muss ganz ehrlich gestehen, weder Wolverine noch jetzt das neue God of War, das sind cool gemachte Sachen, aber haben mich jetzt so krass abgeholt als, wow, das ist was richtig Neues, was ich noch nie irgendwo gespielt habe. Ja, es wirkt halt wie more of the same. Es ist more of the same hochwertig gemacht. Aber es ist jetzt nix, wo ich sage, ui, wie krass. Also irgendwie gilt für Microsoft genauso. Wir wollen nicht die ganze Zeit auf Sony rumreiten. Und es gilt auch für Nintendo genauso. Wobei Nintendo halt immer den Vorteil hat, dass sie die Lizenzrechte an unserer Kindheit haben mit Mario und Zelda und so was. Aber ich möchte etwas sehen von dieser Konsole, was auch nur diese Konsole mir geben kann, weil sonst hat sie keinen Daseinszweck. Weil früher war das einfach Disc rein- und loslegen. Das hab ich verstanden. Also, das ist einfach komfortabler als ein PC. Ich versteh es auch, wenn man sagt, okay, es ist ein Handheld. Ich würd's auch verstehen, wenn man sagt, okay, es ist VR, Augmented Reality, was weiß ich was. So wie ihr's noch nie erlebt habt. Oder endlich so, dass man nicht mehr Höhenangst davon kriegt. Keine Ahnung. Aber dieser USP muss halt da sein. Und sie sollte halt nicht 10.000 Euro kosten, das wär nicht schlecht. Ich muss halt sagen, ich hatte mir eine Playstation damals gekauft wegen Red Dead Redemption, weil ich bin auch immer noch pissed auf Rockstar, dass die halt diese Masche da machen, dass sie es erstmal nur auf Konsolen rausbringen. Und ich muss sagen, das war die schlimmste Fehlentscheidung im Gaming-Bereich, die ich je hatte. Das war die schlimmste Erfahrung. Ich fand die Playstation hochgradig grauenvoll in der ganzen Interface, wie sie gesteuert wird. Ich fand das sowas von Kotzen und ich finde es völlig unverständlich, wie man Playstation spielen kann. Also das sag ich jetzt mal wirklich sehr, sehr, sehr prorokativ. Nee, ich hab sie ja noch verschenkt wieder. Oder verkauft, ich weiß gar nicht mehr. Also ich hab sie nicht mehr angefasst. Ich hab auch Red Dead Redemption dann auf dem PC weitergespielt irgendwann. Also dann irgendwann später, als sie dann rauskam. Weil das, nee. Aber ja, ich meine, Nintendo hat halt immer noch mit den Titeln, das ist ja eine persönliche Sache, aber die Nintendo-Titel, die sprechen mich weit mehr an als ja, God of War war okay, aber ne. Ich seh's einfach so, 2035 wird das immer noch die PlayStation 6 sein, weil Konsolenzyklen werden länger werden, die technischen Sprünge werden geringer werden. Ich glaube auch tatsächlich, dass die PlayStation 6 die letzte traditionelle Konsole sein wird. Und danach kommt das Ganze noch mehr ins Stocken. Ich würde mir tatsächlich wünschen einfach, dass es wieder günstiger wird, aber dass die ganze Welt wird teurer und gerade Hardware wird eben nicht günstiger werden. Und da sieht man ja auch erstmal kein Ende irgendwie, bis die KI-Bubble vielleicht mal platzt. Toi, toi, toi. Ist das so eine Gehaltsverhandlung von dir gerade? Also, wie gesagt, 2035 ist für mich die PlayStation 6 und ich würde sie einfach unter 1000 Euro wünschen und zwar weit unter 1000 Euro, muss ich ganz ehrlich sagen, aber das ist sehr unrealistisch. Das ist so, ja. Ich möchte mich ganz herzlich bei euch beiden bedanken für dieses Gespräch zur Zukunft der Konsolen, wie es da weitergehen wird. Es sind spannende, vielleicht für manchen auch angsteinflößende Zeiten, wenn man sieht, wie das eigene Hobby vielleicht so ein bisschen den Bach runtergeht und immer teurer wird und man immer weniger Verbraucherrechte hat. Aber vielleicht wird mir die ein oder andere Klage da noch kommen, die dafür sorgt, dass Sony zurückrudert oder dass wir wieder mehr Rechte bekommen werden. Wir werden das natürlich weiter für euch verfolgen und begleiten. Vergesst nicht, GameStar anzusurfen. Vergesst nicht, bei den Space Frogs vorbeizuschauen, beim Space Gaming Channel, dem lieben Rick Hallo sagen. Wie gesagt, bedanke mich ganz herzlich für das Gespräch mit euch. Hat mir sehr viel Spaß gemacht. Macht es gut, tschüss und adieu. Ciao, ciao.