Wird Gaming nie wieder dasselbe sein? Diese Frage drängt sich auf angesichts des großen strategischen Resets und der zugehörigen Entlassungen bei Xbox, sowie angesichts der letzten Nachrichten von PlayStation, wie der Abschaffung von Spiele-Discs und des möglichen Preises der PlayStation 6, der wahrscheinlich über 1.000 Euro liegen wird. Um all das ranken sich sehr viele Fragen, ranken sich sehr viele Themen. Über die wir heute sprechen müssen. Ich bin Micha, mir zugeschaltet ist der Chefredakteur von GameStar. Herzlich willkommen, Heiko. Hallo zusammen, hallo. Und ebenfalls mit dabei die Chefredakteurin von MeinemMO. Schön, dass du da bist, Lea. Hi, schön, dass ich hier bin. Ja, eine illustre Runde zum Thema Xbox Reset, Playstation Nachrichten. Lea, wie hast du diese Nachrichten jetzt auch von Xbox, die Entlassungen, das Abstoßen von Studios, die teilweise Neukäufer kriegen, teilweise unabhängig werden. Wie hast du das jetzt erlebt? Was war da deine erste Reaktion? Uff, auf emotionaler Ebene war ich erstmal wirklich wieder traurig. Wir haben viele schlechte Nachrichten gehabt. An erster Stelle muss man sagen, wir werden gleich über sehr viele Zahlen sprechen, über, harte Business-Entscheidungen, aber am Ende stehen da jetzt einfach wieder einmal 3.200 Leute, die ihren Job verloren haben, beziehungsweise ein Teil hat ihn schon verloren, ein Teil wird ihn schon noch verlieren, das steht klar. Und wir haben in erster Instanz natürlich erstmal die Leute leidgetan, die dafür sorgen, dass wir Spiele bekommen, die wir lieben, dass wir Spiele bekommen, über die wir hier philosophieren und sprechen und Spaß haben können, das wir natürlich auch manchmal aufregen können. Und diesen Menschen hätte ich doch ganz gerne eine etwas stabilere Industrie gewünscht, um zu, den coolen Scheiß machen zu können, der uns halt auch Spaß macht und uns hier immer wieder zusammenbringt. Das heißt, ich war tatsächlich erst mal wirklich traurig. War ich schockiert? Nein, wenn ich die nüchterne Brille aufsetze, dann war das schon ein Knall mit einer Ansage. Denn wie es jetzt geknallt hat, das war vielleicht nicht unbedingt zu 100 Prozent klar, in welcher Form sie jetzt weitermachen würden. Aber dass das auf lange Sicht nicht gut gehen kann bei Xbox, das kann man schon länger sehen. Ich glaube, für mich persönlich war so ein Moment, wo ich das erste Mal ein mulmiges Bauchgefühl bekommen hatte, letztes Jahr, als Zenimax dieses Sci-Fi-MMO-Projekt Blackbird cancelte, das ja schon sieben Jahre in Entwicklung war. Und da gab es ja bei Zenimax auch schon einen sehr harten Einschnitt bei dem Team. Da habe ich letztes Jahr schon gedacht, also wenn man schon so ein Spiel, ein MMO abstößt, das seit sieben Jahren mit einem Vollentwicklerteam in Gange ist, das ist schon heftig. Und ja gut, ansonsten ist halt klar, ich war damals eine der ersten, die sich auch den Game Pass mit einer Xbox geholt haben und das auch ein ganz cooles Angebot damals fanden, aber wenn man das dann auch einmal angefangen ist, durchzukalkulieren, musste man auch sagen, dass der Game Pass dann irgendwo auch eine Blase war und da gab es ja jetzt auch nochmal mehr Zahlen zu, dass sie, ich hab's mir nochmal notiert, aus dem Statement auch, von der Ascha 64 Cent pro investierten Dollar waren ein Verlust. Da brennt natürlich die Hütte. Das 69 Milliarden Dollar Loch auch über den Kauf von dem Activision Blizzard Deal. Das war halt einfach klar, dass da, wie gesagt, ein Teil mit Ansage ist. Nüchtern gesehen keine Überraschung. Wie sie es jetzt gelöst haben, da werden wir jetzt natürlich noch drüber reden. Aber ja, erst mal war ich traurig und die Trauer sitzt auch noch, muss ich ganz ehrlich sagen. Ja, und du hast gerade schon das erste Thema angesprochen, was auch direkt gefragt wird hier, nämlich von RT7 499. Wie wird sich der Game Pass, das ist gerade gesagt, war leider eine Blase, beziehungsweise hat nicht das erfüllt, was Microsoft erwartet hat oder was Phil Spencer erwartet hatte. Wie wird sich der Game Pass eurer Meinung nach angesichts dieser Lage jetzt entwickeln, Heiko? Ich gehe davon aus, dass der Game Pass auf absehbare Zeit bleiben wird. Also das ist natürlich das, was Asha Schama jetzt gesagt hat. Das war ja die Vokabel, die sich am häufigsten durch ihr Statement durchgezogen hat, Was ich tatsächlich auch ein überraschend klares Statement fand und verhältnismäßig frei auch von Business-Bullshit-Bingo. Also das waren schon sehr, sehr klare, deutliche Sätze, die dort gefallen sind. Aber. In keinem dieser Sätze wurde das Konzept Game Pass an sich infrage gestellt, sondern eher die Ausgestaltung des Game Pass. Die Blase war ja in dem Sinne nicht, dass sich niemand für den Game Pass interessiert hat oder dass der Game Pass als, Konzept nicht funktioniert, sondern das Problem des Game Pass war, dass der Business Case, den ein Phil Spencer aufgerufen hat für den Game Pass, war, wir wollen damit 100 Millionen Abonnentinnen und Abonnenten gewinnen. Und so, wie es jetzt gerüchteweise durchkommt, ist das Plateau eben bei rund 30 Millionen erreicht worden und seitdem kippt es kein substanzielles Wachstum mehr. Und das ist eben natürlich einfach der Punkt, an dem das grundsätzliche Geschäftsmodell überarbeitet werden muss. Was jetzt aber nicht heißt, dass das Konzept Game Pass komplett in Frage gestellt wird, weil das lässt sich so ein bisschen auch rauslesen aus dem, was Ascha Scharmer ja gesagt hat. Hier geht es mehr um das Wie und nicht um das grundsätzliche Was, denn es sind ja ein paar Sätze, die gehen gern so ein bisschen unter in der Diskussion. Einer, der mich überrascht hat. Das grundsätzliche Investment wird von Microsoft nicht infrage gestellt. Im Gegenteil, sie betont sogar nochmal, wir investieren in diesem Jahr genauso viel Geld in Gaming wie in den Jahren zuvor. Wie viel? Aber wir müssen das Geld eben effizienter und auch fokussierter eingeben. Das war ihr ganz klarer Punkt. Also. Und das ist das, wo sie halt in dem Sinn, dafür wurde sie auch verpflichtet. Also dass sie jetzt im Grunde genommen aufräumt. Also im Grunde genommen die gesamte Art und Weise, wie Microsoft bisher bei Xbox gearbeitet hat, hinterfragt. Und da wird sie jetzt radikal eben durchgehen. Game Pass wird, glaube ich, fest daran, Game Pass wird weiter existieren. Ich habe einen Hotcake direkt für den Game Pass, um ihn hier reinzuwerfen. Nämlich, wir reden ja auch über die Hardware-Krise. Wir reden darüber, dass die Produktionskosten von Hardware immer höher werden. Bei Sony hat man von hinter den Kulissen bzw. Schätzungen zuvor schon gehört, dass allein die Herstellungskosten, die Sony bezahlen muss, für die Playstation 6 bei 960 Dollar pro Konsole liegen werden. Und dann kann man sich ja ausrechnen, wenn sie das dann noch machen, um Geld zu verdienen, wo die Preise liegen müssen. Also da sprechen wir locker über 1000 Dollar, beziehungsweise dann eben Euro bis hin zu 1500, weil sie sich auch nicht mehr leisten können, diese Konsole groß zu subventionieren und dann Geld mit dem Verkauf von Spielen zu machen. Also diese Hardware-Krise ist real, die trifft auch Microsoft und mein Hot-Take für den Game Pass, da hatte ich gar nicht groß dran gedacht zuletzt, aber, heute ist mir eingefallen, vielleicht beleben sie dieses alte Xbox All-Access-System wieder mit der nächsten Xbox, weil Projekt Helix, wann auch immer es kommt, wahrscheinlich irgendwie 2028, nächstes Jahr soll es die ersten Dev-Kits geben, aber Projekt Helix wird ja auch keine billige Konsole. Oder Sie sagen ja selber, Microsoft, das wird ein Premium-Gerät. Also können wir da von ähnlichen Preisen ausgehen wie bei der PSX. Also auch von locker über 1000 Euro. Und das führt ja dazu, dass sie sich langsam ihren eigenen Markt verbauen, wenn das eben so ein Luxusgut wird. Und was, wenn sie dann ein Konsolen-Abo einführen. Dass man quasi die Xbox mietet von Microsoft, also man kauft das Ding nicht mehr, sondern man mietet sie als Game Pass Ultra Premium Option, die kostet dann halt ein Fuffi pro Monat oder sowas. Und du kriegst dann halt die Konsole und die Spiele, oder zumindest die Spiele, die dir Microsoft noch als Teil des Game Pass geben will. Call of Duty wird ja wahrscheinlich Tag 1 nicht mehr mit drin sein, aber das Konsolen-Abo. Ja, Heiko, ich sehe schon, die Skepsis in deinem Gesicht gemeißelt bei Leia auch, glaube ich. Hatten sie ja schon, oder haben sie es nicht sogar schon gekillt? Also, das Konzept gab's ja schon. Also, auf jeden Fall in den USA hieß es Xbox Access oder so. All Access, das war Xbox All Access, ja. Ja, so ein Erfolgsmodell war das nicht gerade. Also ich glaube, es gibt da zwei, das ist ein bisschen das Dilemma, was Microsoft hat. Insofern ist eigentlich das, was jetzt ja Asha Sharma zwischen den Zeilen als Strategie dann doch hat durchscheinen lassen, nämlich eine sehr, sehr konzentrierte Blockbuster-Strategie. Also wieder Games-First und vor allem Blockbuster-First-Strategie, das kommt zwischen den Zeilen so durch. Also es gibt zwei Varianten, die sie aus meiner Sicht haben. Die eine Variante ist eben Cloud, das war ja auch etwas, auf das Phil Spencer gewettet hat, weil kriegst du das in der Cloud hin, hast du das Problem mit den Hardwarekosten nicht, oder zumindest wesentlich geringer, weil du es halt auf jedem Gerät halt spielen kannst. Die zweite Chance, die sie halt haben, dass sie wieder irgendwie anders eine Install Base halt brauchen, so das kann mit einem neuen Gerät sein, das kann mit Xbox Helix sein, das kann aber natürlich auch das Thema Windows Install Base sein, sind wir ja ehrlich das wird gern vergessen in der ganzen Diskussion, welch krasse User Base Microsoft Windows eigentlich hat, natürlich nicht immer zwangsläufig Gaming tauglich Das Ding ist halt. Sie haben halt keine Plattform aktuell. Sie haben keine Plattform, die für sie so funktioniert und irgendwie müssen sie das auch hinbekommen und da... Geht mir gerade auch die Fantasie, wo die herkommen soll, so schnell. Also ich denke auch, ich war tatsächlich auch bei diesem Abo-Modell nochmal gelandet, gedanklich. Wenn es eben einfach nicht finanzierbar ist, mal eben dann die, keine Ahnung, wir sprechen davon Preisen, dass wir sicher bei 1000 bis 1500 irgendwo die Range, kann ich mir halt vorstellen, wenn du wirklich von einer, normalen Konsole einfach ausgehst mit den Kosten. Und dieses Abo-Modell, wo du dann vielleicht über zwei Jahre finanzierst, ich meine, das kennen wir auch von woanders, aber sie wären ja auch nicht die Ersten, die mit Abos, sage ich mal, um sich schmeißen. Wir leben ja mittlerweile in einer Welt, wo sehr viel über Abo läuft und da dann immer die Frage ist, wo nehme ich mir denn noch ein Abo obendrauf, wenn ich schon, keine Ahnung, Spotify, Netflix und was nicht alles am Laufen habe. Ich meine, Gaming konkurriert ja auch groß mit Zeit von anderen Unterhaltungsmedien Und ich habe tatsächlich dann auch eher so in Richtung PC-Konsolen-Hybrid gedacht, dass sie vielleicht nochmal so die Route gehen, auch eher in Richtung Heim-PC für den Fernseher, wo du dann vielleicht schon Microsoft eben vorinstalliert hast, wo du bestimmte Plattformen schon vorinstalliert hast. Sie gehen, glaube ich, schon sehr stark einfach diese Plattform-Route und dass das aber dann auch eher so ein Premium-Device wird, also was halt auch irgendwie, keine Ahnung, seine 1000 bis 1200 Euro kostet. Sie haben halt Microsoft, sie haben diese PC-Historia, also ich glaube nicht daran, dass sie jetzt wirklich einfach eine Konsole, Konsole hinstellen werden. Das Problem bei den ganzen Abo-Services ist halt, dass die Zeit der Krise vorbei ist. Das heißt, sämtliche Abo-Services haben quasi ihre Plattformen erreicht auf unterschiedlichen Höhen. Aber ich meine, das haben ja alle mitgekriegt, was bei den Abo-Preisen passiert ist in den letzten Monaten. Es war allen Streaming-Services, egal ob Netflix, Disney oder... You name it, oder dass ein HBO Max direkt halt schön mit 18 Euro rausgeht für das UHD-Abo-Modell. Also da sind wir längst jetzt. Die Phase, der alle hamstern ihre Abos und subventionieren das, die haben wir halt leider abgeschlossen. Und jetzt wird halt quasi geschaut, wie kann man die existierenden Abos am besten zu Geld machen. Das ist halt auch wieder das Problem von Microsoft. Und die haben halt diese Hauptfrage nicht lösen können. Und es ist ja nicht so, dass sie es nicht versucht hätten, nämlich wie bekommen sie Gaming-User? Denn Apple kann ein Apple Arcade wunderbar quer subventionieren, weil sie halt eine iPhone als Plattform haben, weil sie andere Services haben mit Apple TV, mit Apple Music. Google hat es über das Betriebssystem gelöst, nämlich über Android, das im Grunde genommen auf einer gigantischen Anzahl an Devices einfach ist und damit eine gewisse Form von Kontrolle gibt. Und genau diese Kontrollinstanz oder Kontrollplattform fehlt Microsoft abgesehen von Windows. Und der Witz ist ja, dass es nicht so ist, dass sie es nicht versucht hätten. Also sie hatten ja mal einen... Ändet sich noch jemand an Microsoft Zoom? Ja. In Music Player? Die haben es versucht mit ihrer Mixer, mit ihrer Twitch-Alternative. Damit es halt alles gescheitert. Ja, da habe ich auch noch eine Theorie zu, aber Micha möchte bestimmt auch nochmal Fragen aus dem Chat aufgreifen. Ein Thema, was auf jeden Fall den Chat sehr viel bewegt, ist eines, das auch in Richtung Abo geht, nämlich, was besitze ich dann eigentlich überhaupt noch? Wenn sogar die Konsole, also das kommt nicht, wir wissen jetzt, es war nur Spekulation, deswegen sagte ich ja, das ist mein Hot Take. Aber wenn mir nicht mal mehr die Konsole gehört, was gehört mir überhaupt noch, weil es ja auch in Zukunft keine Spiele-Disks mehr geben soll im Konsolenmarkt. Das hat Sony verlautbart, ab Januar 2028 werden neue Playstation-Spiele nicht mehr auf Disc erscheinen. Es ist der kleine Disclaimer mit drin, dass Hersteller, die vorher ihre Spiele veröffentlicht haben, dann noch Discs nachordern können. Also es kann noch nachproduziert werden, aber neue Spiele, da wollen sie das eben nicht mehr haben. Und die Frage lautet vielleicht erstmal, was halten wir davon und. Ist das etwas, worüber man verärgert sein muss, dass es quasi diese Möglichkeit nicht mehr gibt, ein Spiel auf dem Datenträger zu kaufen? Ja, das Ding ist halt, dass das Problem ist schlicht die Datengröße. So, und es hat sich im Grunde genommen, Speichermedien haben sich nicht mit der Datengröße weiterentwickelt. Das ist das Problem. Bei Musik hast du jetzt ja gerade wieder die Rückkehr zur Schallplatte. So, das funktioniert aber eben, da du nach wie vor ein Album hat halt seine, keine Ahnung, 30 bis 50, 60 Minuten, das kriegst du halt auf eine Schallplatte hin oder auf ein Doppelalbum und kannst es dann hübsch machen. Wir haben im Gaming halt keinen Datenträger, der sich mit den gestiegenen, Speicheransprüchen eben mitentwickelt hat und dadurch ist es einfach automatisch der Fall, dass die Daten irgendwo sein müssen und wenn sie nicht mehr physikalisch, sein können, braucht es eben eine andere Lösung. Deswegen war es ehrlich gesagt nur eine Frage der Zeit, bis die Plattformhersteller so umsetzen. Und was auch noch mit dazu kommt, ist der berüchtigte Day-One-Patch. Also die meisten Spiele kommen ja mittlerweile nur noch mit dem Day-One-Patch und wenn du da dann, sag ich mal, deine Datenträger hast, deine, sagen wir mal, GTA 6 kommt dann vielleicht auf zwölf CDs gepresst. Ich weiß nicht genau, vielleicht 18, wie viel man dafür so brauchen würde für ein Spiel in dem Umfang, aber es wird so oder so dann wieder der Day-One-Patch kommen und dann bist du ja auch schon wieder hinten dran. Deswegen dieses Nachverlagerte, nochmal dann die CD im Nachgang zu geben, das wäre ja noch irgendwo so ein ganz guter Kompromiss für Liebhaber und Sammler. Die meisten Leute haben es ja auch gar nicht mehr physisch zu Hause. Also bei Spielen habe ich auch eigentlich alles digital. Ich bin ein sehr großer Schallplatten-Fan. Also ich habe tatsächlich auch eine Schallplattensammlung zu Hause. Ich mag auch das Physische, ich mag das Haptische, ich mag auch die Vorstellung von, das einfach besitzen und auch weitergeben können. Gerade auch, wenn, ja, dass du einfach ein Spiel kaufen kannst, das auch wieder weiterverkaufen kannst, verschenken kannst und so. Da geht schon was verloren. Auch wie man es selber auch für sich finanzieren kann, Gaming. Weil eben auch der Weiterverkauf natürlich schön für dich ist, wenn du dann, sag ich mal, ein neues Spiel hast, das dann durchverkaufst und von dem Geld dann halt auch schon wieder ein neues und so kaufen kannst. Aber ich verstehe die Emotion total dahinter. Also ich verstehe die Emotion. Und so in erster Instanz bin ich auch erst mal wütend, dass ich nicht mal mehr die Option habe zu besitzen. Aber dann denke ich halt auch, wie viele Spiele hast du denn gerade physisch? Ich glaube, man muss da aber auch tatsächlich unterscheiden zwischen Datenträger und Rechtemanagement. Denn in der Theorie müsste es ja eigentlich möglich sein, dass du ein Rechtemanagement auf nach wie vor einen digitalen Datenträger koppelst. Also, dass du eben sagst, okay, wer diese Blu-Ray oder DVD oder was auch immer besitzt und die reinschiebt ins Laufwerk, der ist quasi der Besitzer von dem, was man sich runterladen kann. Löst natürlich trotzdem nicht das Problem, ne, Stop Killing Games, dass da irgendwo das Spiel noch auf trotzdem irgendwo auf dem Server eben sein muss und dass auch das eingestellt werden kann von Herstellern. Aber das ist nochmal eine ganz andere gigantische Diskussion. Ich sag halt nur, früher ging's halt auch, dass Spiele größtenteils bugfrei erschienen sind. Nicht immer. Also, aber die Branche würde sich schon anpassen, wenn sie es muss und wenn die Gesetze das vorschreiben würden, dass ein Spiel wiederverkaufbar sein muss. Aber ich fürchte einfach, Diese Abfahrt wurde halt schon vor zig Jahren genommen und die Frage ist, ob sie sich umkehren lässt. Also ich glaube, weil wir auch die Frage haben von DrewKledgeTV, was wir als Community tun können, um hier wirksame Veränderungen zu erzeugen oder herbeizuführen. Ich glaube, das ist durchaus ein Feld, in dem es noch Veränderungen geben wird in gesetzgeberischer Hinsicht in Zukunft. Klar, wir haben jetzt die Diskussion um Stop Killing Games. Je mehr Produkte rein digital verkauft werden, desto mehr wird man schon auch drauf schauen, was sind denn dann genau die Gegebenheiten, was irgendwie Käuferschutz angeht. Kann ich das Ding digital zurückgeben? Steam erlaubt es inzwischen, aber wird es da Regelungen geben? Werden Microsoft und Sony verpflichtet sein. War auch gerade schon eine schöne Idee im Chat, ihre Plattformen zu öffnen für Third-Party-Stores, so wie es Apple und Google tun mussten, auf den Handys am Ende, wenn dort der reine Handel nur noch digital abläuft. Und so weiter und so fort. Das sind alles ungelegte Eier sozusagen. Das wissen wir alles noch nicht, ob das kommt, wie das kommt. Aber es kann durchaus sein, dass es da noch. Und sozusagen Saurons Auge auch dahin schauen wird, wenn wir in Zukunft über Verbraucherschutzregelungen und sowas reden. Das vielleicht jetzt eher am Rande, aber es ist in der Hinsicht nicht alles verloren. Was man als Aspekt vielleicht noch anbringen kann, weil das auch eine Frage war von Lobus85, könnt ihr euch vorstellen, dass es irgendwann digitale Marktplätze geben könnte, auf denen man erworbene digitale Lizenzen weiterverkaufen kann? Da würde ich sagen, das glaube ich nicht. Denn die Gründe, dass sowas gemacht wird, auch dass auf die Disc verzichtet wird, sind ja einerseits natürlich die Disc-Produktionskosten. Alle Discs werden von Sony selber gepresst. Natürlich lassen sie sich das auch bezahlen von den Publishern. Aber so die Produktionskosten, die wegfallen, ist das eine. Das andere ist aber ja natürlich gerade, dass es Sony ein Dorn im Auge ist, dass auf dem Gebrauchtmarkt Spiele weiterverkauft werden, an denen sie nichts verdienen. Und gerade in der Zukunft, wenn Sie sehen, naja, es ist wahrscheinlich abzusehen, dass unsere Hardware in der Herstellung immer teurer wird. Also das heißt, wenn wir eh schon 1.000 Dollar mehr oder weniger bezahlen müssen, um eine Playstation zu bauen... Dann müssen wir doch schauen, dass wir mit den Spielen Geld verdienen können, oder wir müssen irgendwann den Preis der PS6 auf komplett astronomische Höhen schrauben, weil sonst bricht unser Geschäftsmodell komplett zusammen. Und ein Teil dieser Idee ist eben dann zu sagen, ja, dann versuchen wir es jetzt halt erstmal so und schieben dem Gebrauchtmarkt auf den Konsolen einen Riegel vor. Und ich kann auch verstehen, warum das ein emotionales Thema ist. Wir erinnern uns noch alle an die Vorstellung der Xbox One, als Microsoft gesagt hat, hey und alles digital und TV, TV, TV und ihr könnt alles runterladen und wo dann Sony diesen wundervollen Clip gemacht hat, jetzt erklären wir euch, wie ihr auf der PS4 ein Spiel an jemand anders weitergebt und dann haben sie einfach die Schachtel von einer Person zur nächsten weitergegeben, fertig. Und dann natürlich viele Jahre später in völlig veränderten Bedingungen und in einem ganz anderen Markt kommt eben dann diese Kehrtwende und sie sagen, die Zeiten sind jetzt bei uns auch vorbei. Wird ihnen ja auch jetzt sauer um die Ohren gehauen. Ja, natürlich. Ja, ich möchte auch noch hinzufügen, dass es natürlich auch ums Binden an die eigene Plattform geht. Also dadurch, wenn du dann eben die Spiele auch mit deinem Account fest verknüpft hast und sie nicht weitergibst, dann ist es natürlich auch, je mehr du dann irgendwann sammelst, so jeder, der halt seine Steam-Bibliothek hat, weiß es, wir sind an Steam so gebunden. Und wenn da jetzt irgendwie, da haben es dann auch neue einfach schwer. Und ähnlich wäre es natürlich dann auch mit Playstation oder mit einem Microsoft-Plattform-Ökosystem. Je mehr du da dann dran gebunden hast, umso schwieriger wird natürlich auch der Wechsel für dich. Und das ist natürlich auch ganz klare Business-Entscheidung. Definitiv, was uns vielleicht ein bisschen rüberschauen lässt zur Frage, wie viel Zukunft überhaupt klassisches AAA-Gaming hat und ob diese Zukunft, also von klassisches AAA-Gaming heißt halt alles, was wir sozusagen, mit dem wir aufgewachsen sind, so Core-Gaming, und ob diese Zukunft überhaupt noch bezahlbar sein wird. Glaubt ihr, dass Gaming immer mehr zum Luxusgut wird? Weil wir haben ja nicht nur die Hardware-Krise, sondern genauso immer weiter steigende Entwicklungskosten im AAA-Bereich. Wir hatten neulich das Rechenbeispiel schon, dass allein Marvel Spider-Man 2 über 300 Millionen Dollar gekostet hat in der Entwicklung. 2020 hat schon ein Last of Us 2 220 Millionen Dollar in der Entwicklung. Also es sind einfach Budgets steigen und steigen. Es wird immer teurer für die Firmen, das zu finanzieren. Es wird immer riskanter, natürlich auch solche Projekte zu machen. Und jetzt kommen halt auch noch diese eskalierenden Hardwarekosten dazu. Lea, glaubst du, wer zumindest high-end mitspielen möchte, wird in Zukunft das, richtig tief in die Tasche greifen müssen? Ja, also ganz kurz und knapp, ja. Ich muss gerade auch nochmal sagen, MMO-Studios lachen gerade noch mit einer Träne über die Entwicklungskosten von dem Spider-Man 2 oder so. Gerade so große, bombastische MMORPGs, die haben mittlerweile auch laufende Entwicklungskosten, die halt auch in, weiß ich, die gehen vielleicht bald auch schon fast in einen Milliardenbereich rein. Also das ist halt auch nicht ganz ohne. Aber ja, ich denke schon, dass Gaming, wenn man eben von diesem AAA-Bereich redet, dass das auch für die Studios einfach nur noch gegenfinanzierbar ist, wenn es eben da das Luxusgut ist, wo, du dann vielleicht das eine oder das zweite Spiel im Jahr hast, wo du dann auch drauf hinsparst. Dann musst du dir halt natürlich auch das ganze Ökosystem leisten können, wenn jetzt tatsächlich irgendwie Konsolen rauskommen, die... Ja, so zwischen 1.000 und 1.500 Euro kosten. Mit dem PC bist du da wahrscheinlich noch günstiger bedient. Dass da dann, sag ich mal, der Markt sich dann auch wieder hin orientiert. Also ich glaube, es wird da tatsächlich auch so eine Schere einfach geben. Dass es halt Leute geben wird, die werden sich das leisten können. Und es wird Leute geben, die sind dann eher im Indie-Bereich, im AAA-Bereich unterwegs. Und da entstehen ja auch fantastische Games. Das muss man ja auch sagen. Also es gab ja auch in den letzten Jahren durchaus Spiele, mit denen man sich viele Stunden beschäftigen konnte. Sehr hohe Qualität hatte, also das Paradebeispiel ist natürlich Care Obscure Expedition 33, wo du nicht, wer weiß, wie tief in die Tasche greifen musstest und ja, ich denke, so die finanzierbare Heimkonsole wird halt bei Nintendo liegen, so die sitzen eh gerade an der Ecke und gucken sich das ganze Feuer bei Sony und Microsoft an und, schlürfen gerade ihr Rahmen und sind eigentlich gerade da ganz entspannt, sich das anzugucken. Und aber auch bei Nintendo Ich kenne mehrere Familien, die schon Probleme hatten mit der Nintendo Switch 2, auch in der aktuellen Wirtschaftslage, sich überhaupt die Switch 2 leisten zu können. Auch wenn es auf dem Schulhof immer noch das Ding ist. Nintendo auf dem Schulhof ist immer noch riesig. Aber das wird halt so aus meiner Sicht die finanzierbare Heimkonsole bleiben mit den noch einigermaßen okay finanzierbaren Spielen. Wie gesagt, auch da für einige Familien mit zwei, drei Kindern sicher schon auch teilweise sehr schwierig. Aber ja, lange Rede, kurzer Sinn. Ja, also es wird eine Luxussparte geben und es wird die Indie und Double-A-Sparte geben, aus meiner Sicht. Ich halte dagegen. Ich glaube das nicht, tatsächlich. Ja, ja, nein, also... Halt gerne dagegen, gib mir Hoffnung. Nein, tatsächlich, also ich war ja normalerweise auch in den letzten Talks, die wir hatten, mich ja war ich ja immer eher der Zyniker. In dem Fall bin ich tatsächlich hoffnungsvoll aus mehreren Gründen. Zum einen, also Nintendo sind nun wirklich die allerletzten, die preislich... Zurückhaltung wagen, denn das waren die ersten, die die Spielepreise erhöht haben. Also die sind ja schon bei 80 Euro Standardpreis, wenn man's physikalisch kauft. Das ist das eine. Zum anderen hat Nintendo es geschafft, das kann man jetzt positiv oder negativ sehen, ihre Spiele werthaltig zu bewahren. Das heißt, die sind in der Lage, ein Zelda eben immer noch für 70 Euro zu verkaufen. Die haben einen Mario Kart 8 über ein Jahrzehnt preisstabil gehalten. Das schafft kein anderer Hersteller. Das muss man bei all der berechtigten Sorge ja auch sagen. Ich habe in den 90ern schon 140 D-Mark für ein Super-Nintendo-Spiel ausgegeben. Es gibt kaum ein. Kulturmedium oder Kultur, die so wertstabil geblieben sind in den Jahrzehnten. Im Gegenteil, wir haben, das ist ja auch ein selbstgeschaffenes Problem der Branche das ist ja nicht so, dass das jetzt unsere Schuld wäre sondern wer kauft sich denn heutzutage gerade auf dem PC noch Spiele zum Neupreis? Du hast die Dinger nach drei Monaten, kriegst du die hinterher geworfen oder wenn du nicht sogar von Epic direkt geschenkt bekommst also dieser Battle of the Stores, der hat ja dafür gesorgt, dass eben, der Preis der Spiele überhaupt nicht mithalten konnte mit den Entwicklungskosten. Das ist das eine. Und der andere Punkt, der mich hoffnungsvoll stimmt, ja, du hast natürlich recht, dass am AAA-Spektrum die Entwicklungskosten extrem explodiert sind. Da ist auch noch kein Ende in Sicht. Aber witzigerweise sagt ja eine Asha Shama, dort ist unsere Zukunft. Also da, wo es am meisten Geld kostet, da bleiben wir dabei. So, das ist jetzt ja, ob das schlau ist, wird man sehen. Ja, aber das ist ja gerade... Asha Sharma hat ja im Grunde genommen das abgestoßen, was ein Double-A-Segment ist, was ein Indie-Segment ist. Sagt auch, dafür sind wir nicht die Heimat. Und die großen Blockbuster-Marken bleiben erhalten. Ja, weil sie eben dann auch aus meiner Sicht mehr in dieses Luxussegment gehen. Und ansonsten haben sie halt stark auf die Cache-Cows jetzt gesetzt. Also du hast ja auch nach wie vor immer noch das Minecraft und King mit Candy Crush. Das sind halt die riesigen Cache-Cows. Und sie hat halt einfach auch schon durchblicken lassen, dass sie eigentlich Minecraft auch gerne mehr in Richtung Oblox entwickeln möchten. Und da erhofften sie sich, denke ich, aus dieser Strategie, dass sie da dann auch, sage ich mal, nach wie vor auch ihre Cash-Cow noch rentabler machen. Also vielleicht für Leute, ich weiß, Roblox fällt manchmal auch so ein bisschen aus dem Core-Gamer-Auge. Leute, die Kinder haben, kennen Roblox auf jeden Fall. Das ist halt kein einzelnes Spiel, sondern tatsächlich einfach eine riesige globale Online-Multiplattform, eine Spiele-Schmiede, wo halt Nutzer selber einfach kostenlos ihre eigenen Spiele erschaffen können. Und da dann auch plattformübergreifend miteinander spielen. So funktioniert halt Roblox und für Minecraft brauchst du halt nach wie vor immer noch, leider Menschen, die was kosten. Ach, so ein Ärgernis. Nein, du brauchst halt, das wird halt nach wie vor immer noch gepatcht. Es gibt Updates und Roblox ist halt einfach eine Plattform, die kreativen Menschen ein Outlet gibt und da haben wir auch Geschichten schon von 17-Jährigen, die als Kinder vom Kinderzimmer aus Spieleentwickler geworden sind und mittlerweile Millionäre sind, weil sie halt bei Roblox so viel verdient haben. Danach du eben das System der Robux. Robux, das ist halt die Premium-Währung und wenn du jetzt in einem anderen Spiel irgendwas kaufst, da ist ein T-Shirt oder keine Ahnung was, dann kriegen die da halt auch 30 Prozent von ab und das ist eigentlich so der Traum. Da sitzen gerade Leute auch bei Microsoft und, Warum sind wir nicht Roblox? Wir haben doch Minecraft. Das ist doch ähnlich. Und da, denke ich, geht halt die Reise hin. Und eben Candy Crush noch weiter. Und dann hast du halt, wie gesagt, die AAA. Und das sind dann auch die Leute, die sie vielleicht dann auch bei Microsoft in Zukunft ansprechen wollen. Und den AA-Bereich, ja, den überlassen sie dann vielleicht auch anderen. Ja, das ist richtig, aber Roblox ist halt immer noch nicht rentabel, ne? Und ich glaube, also sie sagen es auch selbst, sie investieren noch, aber aktuell verdient Roblox noch kein Geld. Und Minecraft bin ich total bei dir, das war die Cash-Counts. Das wird sicherlich auch als Plattform auch gesehen werden. Mein Punkt ist nur, wenn wir uns anschauen, welche Spiele auch in den vergangenen Jahren erfolgreich waren, auch kommerziell erfolgreich waren und auch zu Cash-Cows wurden, dann haben wir das mit Themen zu tun, wie ein Expedition, wie ein Baldur's Gate 3, wie ein Elden Ring. Das sind die Spiele, die eine Microsoft braucht und eine Microsoft eben auch haben möchte. Und eine Sache noch, um jetzt nochmal einen komplett positiven Outlook zu geben, bevor wir wieder Saulty werden. Der Hauptgrund für die aktuelle Krise, Kostenkrise, die wir haben, ist ja KI. Also der KI-Transformationsprozess, der im Grunde genommen sämtliche Speicherkapazitäten wegkauft, sobald sie denn irgendwo kommen. Also jemand baut Speicher, AI kauft den Kram weg und treibt damit die Preise in die Höhe. Das ist ja auch etwas, was sie gesagt haben. Die Kosten für Speicher haben sich verfünffacht in den letzten Jahren. Das ist halt unfassbar für einen Hardwarehersteller. Das Ding ist nur, ich bin der festen Überzeugung, und ja, vielleicht steckt da auch ein Stück weit Hoffnung dahinter, aber es gibt auch jetzt schon, wenn man sich ein bisschen mit. Wirtschaftswissenschaften auskennt, viele Anzeichen dafür, dass die KI-Blase auch irgendwann platzen wird. Da steckt so wahnsinnig viel, da sind wir wirklich bei einer Blase, da steckt so viel Kapital drin. Der Markt ist komplett überhitzt und wenn wir eins in der Vergangenheit gelernt haben, ist das wirklich so überhitzte Märkte irgendwann auch explodieren im wahrsten Sinne des Wortes. Deswegen glaube ich schon, dass wir auch wieder andere Zeiten erleben werden, bei denen die Hardwarepreise eben nicht so exorbitant sind wie jetzt und wo dann auch die Plattformhalter mehr Luft zum Atmen wieder durch. Das wird jetzt auch ausgesessen. Also mit 27 oder so braucht man auch nicht irgendwie mit etwas Neuem rechnen. Also hatten wir auch schon gesagt, Helix, wenn die Devskits frühestens nächstes Jahr rausgehen, dann reden wir auch von einer neuen Box, wie auch immer sie aussieht. Ob es jetzt halt ein PC-Hybrid ist, ob sie vielleicht doch nochmal auf eine, Konsole geht. Ich glaube, das wissen Sie wahrscheinlich bin ich gerade zu diesem Zeitpunkt selber auch noch nicht so genau. Kann ich mir vorstellen. Sie werden versuchen, diese Hardware-Krise auszusitzen. Da bin ich auch zu 100 Prozent bei dir. Wir haben hier eine sehr spannende Frage von Couch-Rebellen. Nämlich könnte sich zum Beispiel durch ein Steam-OS, auch einen Markt entwickeln für so etwas wie quasi Linux-basierte Konsolen wie die Steam-Machine, sodass andere Hersteller, also Dritthersteller, nicht Microsoft, nicht Sony und nicht Nintendo, nur weil die spielen ihr eigenes Spiel, aber Dritthersteller, in Zukunft ähnliche, aber leistungsstärkere Systeme bringen können und dadurch quasi eine. Eine Multistore-Konsole, also ein Multistore-Konsolen-Markt entstehen kann auf Basis von einem offenen Betriebssystem, wie es SteamOS ist. Es gibt ja eine historische Versuchsanordnung dazu. Und zwar hat das schon mal jemand mit Android versucht. Oh. Die U-Jahr. Vielleicht, wer sich noch daran erinnert. U-Jahr, das weiß ich noch. Ja, tatsächlich. Da ist nicht so viel draus geworden. Nee, ist nicht so viel draus geworden. Bitte erklär, bei mir ist es nicht im Kopf. Was war das? Es gab mal, und es wurde per Crowdfunding finanziert, war ein gigantischer Crowdfunding-Erfolg. Eine tatsächlich auf Android basierende Konsole, die war auch sehr Indie-Game-fokussiert, sollte eine sehr offene Plattform sein. Die hieß U, ja. O-U-Y-A hat Millionen, hat wirklich Millionen eingenommen auf Kickstarter. Wann war das? Irgendwo bei mir in irgendeiner Abstellkammer steht noch eine. Echt? Ja, ich habe noch eine. Diese ist richtig wertvoll. Sorry, Fassim, aber wann war das? Boah, zehn Jahre. Ist das so ungefähr? Zehner Jahre irgendwann, genau. Vor der Pandemie auch. Ja, das war zur Hochzeit von Kickstarter. Also es muss so irgendwie... Ich nagel mich jetzt nicht fest aufs genaue Datum. Also ich komme hier an mir vorbeigegangen. Also es gab schon mal so einen Versuch. Ich meine, Vive und die C-Maschinen, die funktionieren sowieso nach komplett anderen Gesetzen. Ja, das ist denen halt alles gerade wurscht, wenn die Hardwarepreise halt... Vive rechnet ja mit die kleineren Stückzahlen. Und das ist so ein bisschen das Problem. Das ist das Ding von Microsoft und Sony. Damit dieses Geschäftsmodell und die Dimensionen, in denen sie denken, funktionieren, brauchen sie halt die Masse. Und mit Linux über Masse, das wird schwierig. Also klar kann es sein, aber das muss halt auch attraktiv sein für die Plattformhersteller. Auch das ist ja etwas, was Asha Sharma sehr offensiv formuliert hat. Sie hat ja gesagt, wir wollen. Eine Billion Menschen erreichen mit Gaming, mit unseren Plattformen. Also eine Milliarde, nicht eine. Nee. One Billion hat sie gesagt. Nee, also. Entschuldigung, mein Fehler, eine Milliarde. Eine Billion wäre ein bisschen schwierig auf der Welt, glaube ich. Dafür bräuchten wir eine Bevölkerungsexplosion, das dauert noch ein bisschen. Das wollen wir nicht. Nein, völlig richtig. Danke für die Richtigstellung. Nein, aber Milliarde ist immer noch sehr, sehr viel. Da wird auch gern vergessen, eben so Plattformen wie eben Minecraft, die eben King, was wir auch haben, womit sich viel, viele Menschen auf Mobile erreichen. Also, die denken da in anderen so gern oder so spannend. Ich Linux als Gaming-Plattform auch finde, gerade bei, wenn man sich das Steam-Deck anschaut und auch die Steam-Machine, das zeigt, wie gut das funktionieren kann. Also, ich will's nicht ausschließen, aber ich glaube, wenn dann wird es nicht Linux, sondern dann wird es irgendeine andere. Ein anderes Betriebssystem sein, das einfach so wie Kai aus der Kiste als destruktives Element kommt. Das würde ich nie ausschließen, dass irgendein schlauer Mensch irgendwo sagt, okay, ich hab hier ein Betriebssystem entwickelt, das all eure Probleme löst, die ihr mit Betriebssystemen hat und das dann dafür sorgt, dass das eben auf so eine Kansone kommt. Das kann sein, aber ich glaube, Linux wird's nicht sein, Windows wird's auch nicht sein und Android wird's auch nicht sein. Ja, aber wer sollte schlauer sein als Gabe Newell? Das ist die, das ist eine Frage, die nicht mal wir an dieser Stelle beantworten können. Glaubt ihr denn grundsätzlich, dass Steam eigentlich gerade, was das angeht, also hier digitales Rechtemanagement und wie vererbe ich meine Steam-Datenbank und sowas, das sind ja alles noch sehr ungeklärte Fragen. Das meinte ich auch vorhin ein bisschen. Das sind halt Fragen, mit denen sich wahrscheinlich in der Zukunft auch noch Leute auseinandersetzen werden, wenn Stores digitaler werden. Aber grundsätzlich ist Steam fein raus, so wie sie gerade fahren jetzt vielleicht nicht direkt mit der Steam Machine, aber so wie sie aufgestellt sind. Oder wird sich auch bei Steam etwas ändern müssen? Die Steam Machine wäre ja auch wieder sofort ausverkauft. Also auch da würden sie in Dimensionen denken, wie Microsoft oder Sony wäre das vielleicht was anderes, aber Steam kalkuliert ja völlig anders. Sie haben ja von Anfang an gesagt, dass die Steam Machine zu einem kompetitiven Preis rauskommen wird, aber sie haben auch immer schon gesagt, sie subventionieren das nicht quer. Also sie kaufen große Stückzahlen ein, verhältnismäßig große Stückzahlen und dann bringen sie das halt zum Preis eben raus, der für sie funktioniert, halbwegs auch wirtschaftlich. Dann packen sie halt Steam als Namen drauf und dann wird sich das Ding halt ausverkaufen, weil sie halt auch nur, keine Ahnung, wie viel sie davon produziert haben, aber das wird halt maximal im sechsstelligen Bereich gewesen sein. Also nichts, was in irgendeiner Form für Sony und Microsoft interessant wäre für ihr Geschäftsmodell. Ja, also ich schließe mich der Heiko an und würde auch noch sagen, dass ich auch noch den Gedanken hatte, dass, ich bin, in meinem Kopf bin ich schon tatsächlich sehr stark bei so einem PC-Konsolen-Hybrid-Ding für Microsoft, Xbox, dass du da halt eher dann die Storefront von Steam auch mit drauf bekommst. Also das kann ich mir eher vorstellen, dass sie sich da dann mehr öffnen, um Leute eher einfach in ihr Ökosystem reinzubekommen, auf ihre Plattform reinzubekommen. Da denke ich, dass sie da eher offen für sein werden und nicht mehr so stark denken. Das würde ich, also wir haben ja gerade von Gabe Newell und Schlau gesprochen. Ich bin hundertprozentig davon überzeugt, dass der schon diverse Kaufangebote von... Big Tech hatte, egal ob jetzt von Amazon, von Microsoft und. Oder auch Sony und halt immer schön gesagt hat, nö, mir doch wurscht. Es gab neulich, glaube ich, das war sogar keine Gaming-Umfrage, sondern es haben Wirtschaftswissenschaftler herausgefunden, dass tatsächlich Valve wohl einst der Unternehmen ist oder wenn nicht sogar das Unternehmen mit dem größten Pro-Kopf-Umsatz. Also eine Person, die bei Valve arbeitet, erwirtschaftet krass viel Kohle. Das heißt, sein Geschäftsmodell ist einfach so rock solid, dass dem halt gerade wirklich alles wurscht ist. Die sind ja auch relativ klein sogar. Genau. Pro Kopf war ja auch gar nicht so viel. Also das, was er halt macht, ist Scuba Diving. Naja. In Meeresbiologie und so investieren, das ist alles, was er gerade will. Genau. Also es kann es und ich glaube, also das ist jetzt ein Hot Take von mir, ich glaube, dass ein Gabe Newell so ein bisschen mit so einem halben Auge drauf lunzt, dass tatsächlich irgendwie, ich meine, die haben ihre eigenen Probleme mit der EU und digitalem Rechtemanagement und den ganzen Kram, also sie werden da auch noch manchen Strauß ausfechten. Am Ende des Tages würde aber natürlich Vive am allermeisten davon profitieren, wenn es plötzlich heißt, okay, Konsolen müssen bitte schön ihre Storefront öffnen. Was glaubt ihr denn, was dann Steam macht? Sie sagen dann, ja. Und das ist so ein bisschen die Gefahr. Das war der Gedanke, ja genau. Ich glaube, das ist das, wovor Microsoft Angst hat. Weil wenn die wirklich Project Helix als Hybrid aus PC und Konsole machen, was glaubt ihr denn dann, was mit Slim passiert. Das ist so schnell auf Project Helix, so schnell kann Microsoft gar nicht gucken. Ja, aber die Frage ist, wäre es tatsächlich zu dieser Situation schlimm für sie? Also, ich bin mir tatsächlich aktuell nicht sicher, ob das ist, worauf es passiert. Das Geschäftsmodell von Microsoft sagt ja, bisher, und das ist die Frage, ob sie das ändern, das Geschäftsmodell von Sony und Microsoft war bisher, okay, wir subventionieren die Hardware-Plattform, weil wir an jedem Kauf, der, auf unserer Plattform passiert, Minimum 30% oder 30% des Gewinns halt einstreichen. Wenn die jetzt aber sagen, okay, wir subventionieren die Konsole, und Steam darf da drauf und seine Spiele verkaufen und jeder kann seine Bibliothek da mitgeben und nur noch 3 Euro pro Spiel beim Steam Summer Sale ausgeben, dann bricht ihnen das Geschäftsmodell zusammen. Das wird nicht passieren. Es sei denn, ihnen gehört, weil es. Also, du weißt nie, was passiert, wenn es Geld mal nicht mehr gibt. Denn selbst, also wenn er es nicht schafft, sein Bewusstsein in den Computer zu übertragen, wird auch Game 0 nicht ewig leben. Und es ist ja immer nochmal eine andere Situation für Firmen, wenn du lange geprägt wurdest von deinem Gründer, der dann aber irgendwann nicht mehr da ist. Und wer weiß, was dann passiert, also was dann die Nachkommen, wie auch immer das dann weitergeht oder das an eine Stiftung übertragen wird. Also das ist wieder ein anderer Schnack, wo man dann schauen muss, wo Steam dann hingeht. Ich glaube auch, also gerade wenn wir jetzt sehen, wie sich diese Industrie gerade entwickelt, bin ich persönlich ja sogar überrascht, dass Microsoft-Spiele nach wie vor auch auf Steam erscheinen, weil der PlayStation 5 haben sie schon eine Absage erteilt. Die PlayStation 5, also Sony, sagt auf der anderen Seite, unsere Singleplayer-Triple-A-Games auf PC kannst du in Zukunft auch vergessen. Also diese Abschottungsbewegungen sind ja schon da. Und für Microsoft wäre es ja relativ naheliegend, für Xbox zu sagen, hey, weißt du was, Elder Scrolls 6 kannst du vergessen auf Steam, kannst du auch vergessen auf der Playstation, weißt du, wo man das spielt in Zukunft? Bei Xbox. Und in der Xbox-App auf PC von mir aus. Also aber nicht mehr in anderen Stores Haltet ihr es für wahrscheinlich, dass das noch kommen wird? Meinst du Elder Scrolls 6 allgemein? Ja, glaubt ihr, dass Elder Scrolls 6 überhaupt noch kommen wird? Das ist die Frage. Ich glaube tatsächlich, dass, sich der Druck massiv erhöht. Das ist ja auch ein ganz zentraler Aspekt. Das ist ein zentrales Problem. Ich meine, Microsoft hat ja Bethesda gekauft wegen Fallout und Elder Scrolls. Was haben sie bekommen? den Starfield. Herzlichen Glückwunsch. So, ähm, Also ich würde es nicht ausschließen tatsächlich. Eine Sache, die halt bei Microsoft dagegen spricht, ist halt, die haben sich halt über Jahrzehnte dieses Ökosystem jetzt gebaut mit, Windows, mit Windows Store und Xbox App und. Die PR-Kampagne haben sie ja eingestellt mit, das ist ein Xbox, das kam nicht so gut an. Also ich glaube schon, dass der Trend, der geht wieder stärker zur Abschottung. Ob sie den PC abschotten, wird massgeblich davon abhängen, das ist meine Theorie. Wie schnell sich die Hardware-Krise wieder verdünnisiert. Bleibt die Hardware-Krise bestehen und Microsoft hält am Geschäftsmodell fest, dass sie sagen, wir subventionieren unsere Konsolen, dann sehen sie, glaube ich, den PC jetzt nicht als absolut direkten Wettbewerb. So, wenn sie halt ihre Konsole für 600 Euro noch rausbringen können oder selbst 1.000 Euro. Wenn man sich jetzt überlegt, was du für einen Gaming-PC mit einer 50, 70, 50, 80 bezahlen würdest, ist der Unterschied immer noch groß genug, um es jetzt als direkten Wettbewerb zu sehen. So, gehen sie wirklich hin in Richtung, okay, unsere Konsole muss jetzt auch ein PC-Hybrid werden, also so ein bisschen Leas-Theorie und das Ding wird dann halt 1100, 1200 Euro kommen, dann wird plötzlich ein anderer Schnack draus sein. Dann sind sie tatsächlich im direkten Wettbewerb zu normalen, handelsüblichen Gaming-PCs. Und dann stellt sich natürlich schon die Frage, was machen sie damit? Wie sieht ihr Geschäftsmodell aus? Und auch da gab es ja schon mal einen Versuch, ich packe die ganzen ollen Kamellen aus heute, ein neues Ökosystem zu errichten, damit Microsoft Geld verdient. Wer erinnert sich noch an Games for Windows Live? Hoffentlich niemand. Also auch das ist ja krachend gescheitert. Ich weiß es nicht. Das Problem, was ich halt für sie sehe, ist, dass sie gerade auch einfach kein gutes Portfolio haben. Also im Vergleich jetzt halt zu den Sony und, Nintendo, so ja, Elder Scrolls 6, du hast Gears, du hast Forza, aber ich weiß halt nicht, ob die genug Strahlkraft haben, um dann halt auch Leute wirklich an das Ökosystem zu binden. Wenn man sich den amerikanischen Markt anschaut und ein Elder Scrolls 6 und ein Fallout 5 kämen exklusiv für eine neue Xbox raus, das wäre schon ein Bänger. Wenn die Spiele Bänger sind, wenn die Spiele Bänger sind, das ist tatsächlich, finde ich persönlich, schon ein Risikomanagement betrachtet, auch nicht ohne, wenn du dann wirklich alles auf diese eine Karte setzt. Und ich glaube, da hätte ich auch als Führung Schiss vor, wirklich alles auf diese eine Karte zu setzen. Ja, definitiv. Aber das ist ja, Heiko hat es ja vorhin schon gesagt, beziehungsweise es wurde ja auch offiziell verlautbart, das ist ja die Richtung, in die sie gerade gehen. Nicht nur mit einer Karte, aber sie beleben ja quasi Activision 2.0 wieder und beschwören den Geist von Bobby Kotick mit den Billion-Dollar-Franchises. Also wir wollen die großen Marken einfach größer machen und melken, sei es ein Fallout, sei es ein Elder Scrolls, sei es auch ein Halo und Gears. Also die Dinge, die wir hier liegen haben. Sie investieren ja auch noch nach wie vor in andere AAA-Projekte also, es ist glaube ich eins, sie haben ein Studio quasi unterstützt, was aus ehemaligen Witcher-Entwicklern in Polen an einem AAA-Rollenspiel gerade arbeitet es gibt, nach wie vor eben diese Investitionen die Investitionen bleiben bestehen, sie glauben nach wie vor an Gaming, das ist zumindest noch eine halbwegs gute Nachricht, meine persönliche Theorie und das ist auch das ja so ein bisschen in Wellen und ich glaube das passt auch so ein bisschen zum Zeitgeist gerade, ich glaube schon, dass sich so ein bisschen viele Dinge zurückentwickeln werden. Also, so ein bisschen glaube ich, mein Gothic Remake ist gerade eins der erfolgreichsten Spiele auf Steam. Wir sehen das gerade, aktuell wird gerade alles geremakt, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Wir sehen selbst bei der Gen Z viel Rückbesinnung auf das, was so Anfang der 2000er cool war und so. Also, ich kann mir schon vorstellen, dass es da Bestrebungen geben wird, gerade weil dieses Geschäftsmodell erwiesenermaßen für Nintendo seit, was weiß ich nicht, wie vielen Jahren funktioniert. Das ist eigentlich, was Microsoft und Sony auch gern hätten, wieder so einen, So eine Konsolenplattform, die halt einfach funktioniert und mit der man Geld verdienen kann. Die hätten das gern wieder. Ob sie wieder hinkommen, ist die andere Frage. Kann schon sein. Ich meine, sie haben ja jetzt mit Asha Sharma auch wirklich eine Numbercruncherin da in die Spitze gesetzt. Ich finde, das ist halt auch einfach so ein gewisser Führungswechsel. Also wenn du Phil Spencer betrachtest, kann man natürlich auch von halten, was man möchte, ob jetzt gute Entscheidungen getroffen wurden oder nicht. Aber man kann halt schon von ihm sagen, das war schon ein Core-Gamer. So, der hat schon diesen Traum gehabt, wirklich dieses Core-Gaming auch zu leben und auch der, Game Pass dann auch mit diesen teilweise Double-A-Studios und auch kleinere Sachen zu unterstützen, dieses Netflix des Gamings, das sind schon auch sehr Core-Gaming-ige Gedanken und die Asha Sharma, das ist halt Ex-Meta, ist so ihr Hintergrund, nicht viel mit Gaming. Das war ja auch das, wo sie mit eingestiegen ist, wo sie auch erst ein bisschen Sympathien erst mal verloren hatte, dann wieder ein bisschen was aufgebaut hat, jetzt ist sie irgendwie, also sie steht auf jeden Fall sympathischer gerade als Sony da, das kann man auf jeden Fall sagen, wenn ich mich so in den sozialen Netzwerken, umgucke, weil sie einfach auch sehr transparent wieder gesagt hat, das Statement war tatsächlich schon volle aggressive Kommunikation nach vorne. Aber reines Number Crunching, was sie jetzt halt auch an die Spitze gesetzt haben, brauchen sie wahrscheinlich auch, um das Management irgendwo aufzuräumen, das scheint ja auch alles einfach sehr chaotisch gelaufen zu sein, wenn man sich das anguckt mit diesen, mit mehreren, mit super vielen Management-Ebenen, ohne ein zusammengeführtes Gewinn-Verlust-System, alle irgendwo so vor ihrem eigenen Ding und sie soll das schon alles wieder mehr stärker zentralisieren, wenn ich mir das angucke. Aber ja, kann schon sein, dass halt auch so ihr Ziel oder in dem Fall halt auch Nadellas Ziel ist, einfach wieder so, ey, wir wollen hier eine Box und da sollen Spiele drauf erscheinen und dann sollen Leute ausgeben, wie bei Baldur's Gate und dann sind wir happy, aber, Der Xbox-Division ging es am besten, als sie die 360 hatten. 360 war eigentlich eine Hochförse, das stimmt. Ich glaube, es ist nicht, also ich glaube, sie sehen die Zukunft nicht in einer Konsole per se. Also ja, Helix wird kommen. Sie sagen ja auch, also haben sie ja schon, jetzt wurde wenig von Asha Sharma dazu gesagt, jetzt im Zuge dieser Entlassungen und so. Aber dass Helix noch kommt, davon können wir ausgehen. Aber ich glaube, es ist weniger die Konsole an sich, sondern Xbox als Ökosystem, das ja genauso auf einem Windows-PC stattfinden kann. Weil von wem kommt Windows? Ach, stimmt, auch Microsoft. Also grundsätzlich, dass sie darauf gehen. Aber ich stimme euch zu oder mehr oder weniger mir selber auch, weil ich es vorhin ja gesagt habe, die stärkste Möglichkeit, so ein Ökosystem zu stärken, ist einfach mit Exklusivtiteln. Du musst irgendwas haben, was die Leute da hinzieht. Die Streaming-Services bei Film und Fernsehen machen es ja auch nicht anders. Hey, wir haben hier die neue House of the Dragon-Serie zu Game of Thrones, also abonniert halt bitte HBO Max. Hey, wir haben hier die Star Wars-Sachen, also abonniert Disney und so weiter. Also du brauchst einen Grund, dass die Leute zu dir kommen. Und das mag durchaus dieses eine Gleis der Microsoft- und der Xbox-Strategie aktuell sein. Also diese AAA-Entwicklung und die strahlkräftigen Marken und Spiele zu stärken. Ob es klappt am Ende? Wissen wir nicht. Also völlig recht, Elder Scrolls 6 kann genauso Schrott werden. Das gibt mit der Möglichkeit, müssen wir alle leben und mit der Gefahr. So, aber das hier sozusagen als eine Entwicklungsrichtung. Und die andere ist aber dann eben zu gucken. Wie sie auch diese strategische Idee umsetzen, die auch dieser Matthew Ball vertritt, der neue Xbox-Chef-Stratege, der sagt, das Gaming der Zukunft oder was junge Leute wollen, formulieren wir es mal so rum, geht eben sehr stark in die Richtung dessen, was Roblox ihnen gibt, nämlich ein offenes, plattformübergreifendes Ökosystem, jederzeit verfügbar, in kleinen Happen konsumierbar, mit anpassbaren Avataren und auch dazu kreativen Editoren, wo man irgendwie selber Sachen entwerfen kann, am besten mit KI-Unterstützung, dass es nicht so kompliziert ist. Und ich glaube, das ist für sie die andere wichtige Richtung, in die sich Xbox entwickelt. Also, dass sie versuchen, gerade aus einem Minecraft und diesem mobilen Ökosystem von Candy Crush, von King, diese neue Art von Gaming-Plattform zu bauen, wo ältere Leute und, also ich sag mal, Leute wie wir, Ü30, Ü40, jetzt da sitzen und sagen, hör mir auf mit dieser Horrorvorstellung. Ich will doch einfach nur gute Spiele die wird es immer noch geben, die werden vielleicht teurer werden, so wie jetzt auch in GTA 6 aber die andere Richtung ist für sie glaube ich gerade eine sehr wichtige, in die sie auch vorangehen nämlich diese Gaming-Plattform, der Zukunft irgendwie zu bauen wie die dann aussieht worauf die dann läuft, wahrscheinlich auf allem einfach, was es gibt, weil die muss so breit wie möglich werden, damit so viele Leute wie möglich dann in dieses neue, wie nennen wir es. Mindblocks reingehen. Rowcraft. Ach, ich weiß es nicht. Aber ich glaube, das sind so ihre strategischen Richtungen, in die sie gehen. Sony ist relativ leicht. Die sagen halt unsere AAA-Singleplayer-Hochglanz-Games, God of War, die Marvel-Spiele und so weiter, die haben wir auf unserer Konsole. Das, was wir an Service-Games machen, leider mit durchwachsenem Erfolg, wenn man sich Concord anguckt, wenn man sich ein Marathon anguckt, cooles Spiel, aber ist jetzt auch nicht wirklich groß erfolgreich geworden. Die bringen wir aber weiter in Multiplattform, um auch da möglichst viele Leute in unser PlayStation-Ökosystem reinzukriegen. Wir erinnern uns alle noch an die Diskussion damals, als es erst hieß, dass Helldiversify auch Steam einen PlayStation-Account braucht. Ja, warum machen sie das? Natürlich, um Leute in ihr System reinzuholen und zu binden. Aber auch die gucken, ne? Auf unserer Premium-Plattform findet Premium-AAA-Gaming statt. Das heißt nicht, dass Servicegames grundsätzlich nicht Premium sein können, Aber alles, was halt viele Leute braucht, um sich zu refinanzieren, was vielleicht sogar Free-to-Play ist, also du musst ganz viele Leute reinholen, um dann damit Geld verdienen zu können, das bringen sie weiterhin Multiplattform. Also ich glaube, sie fahren alle so zweigleisig aktuell. Spannend, wo das hingeht. Wir werden es erleben. Letzte Frage noch aus dem Publikum ist, glaubt ihr, wenn wir jetzt vorhin schon gesagt haben, wenn die KI-Bubble platzt und... Ob sie platzt. Also wenn das passiert, glaubt ihr, wir erleben jetzt halt nur, eine Spitze in den Kosten und einen sozusagen Höhepunkt in dieser Unzugänglichkeit von AAA-Gaming, was die Kosten angeht. Und glaubt ihr, das bricht auch wieder ein? Fragt ehrenloser Verräter, was für ein fantastischer Name. Also geht es wieder runter, wird es wieder billiger oder müssen wir leider davon ausgehen, dass sowohl die Hardware als auch Spiele, wenn man jetzt den Trend von GTA 6 anguckt, nur immer noch teurer werden? Also im AAA-Segment wird es schwierig sein, Spiele günstiger zu machen, weil da haben wir halt dieses typische, dieses große Blockbuster-Problem, wo halt auch die Budgets sind ja schon explodiert, bevor die Hardware-Krise da war. Aber das war ja schon ein Problem vorher, wenn du eben diese riesigen Open Worlds schaffst oder eben auch in meinem Fall, in meinem MMO, wir beschäftigen uns ja viel mit Servicegames, MMOs, wenn du da einfach ein großes Themenpark MMO machen willst. Das sind halt horrende Kosten und teilweise haben sie ja auch das Problem, dass sie einfach auch, die riesigen Studios dann dahinter hatte, die zum Teil ja jetzt natürlich auch wieder eingeschrumpft werden, wo dann sich da mal eben so Studios wie von Expedition 33 dann durchschlängeln konnten. Ob jetzt Hardware groß, günstiger wird, wenn da was platzt, das finde ich persönlich tatsächlich schwierig einzuschätzen. Ich glaube, bei Entwicklungskosten im AAA-Segment schwierig, da mal eben so Kosten zu senken. Aber sind wir schon bei einem Fazit oder ist das jetzt so? Wir sind vielleicht bei einem Fazit, ja, bei einem vielleicht hoffnungsvollen oder auch nicht. Ja, also ich, dann gebe ich nochmal so als ein Fazit mit, auch mal ein bisschen Hoffnungsschimmer mit reinzugeben. Also aus meiner Sicht reißt halt gerade wirklich dieses AAA-Modell ein. Die ganze Branche stellt sich massiv um. Teilweise ist auch Unsicherheit bei den Studios da, wo sie auch nicht zu 100 Prozent sicher wissen, in welche Richtung sie gerade gehen sollen, wenn wir eben an Xbox, Sony und so denken. Und das ist jetzt zynisch und das soll jetzt nicht disrespektvoll gegenüber den Leuten sein, die auch ihren Job verloren haben, aber vielleicht ist es auch gut so. Also vielleicht ist es auch gut so, dass tatsächlich dieses, gerade da auch viel platzt, weil das bringt auch immer Platz für Neues. Das bringt halt Platz für Kreativlinge und das ist ja auch der Trend, den wir gerade sehen, dass auch viele, die keinen Bock mehr auf genau das haben, sich absplitten, neue Studios gründen oder. Vorhin war ja auch diese kreative Ideen mit, dass da dann vielleicht eine Box kommt, wo dann Linux draufläuft. Da wird es noch mehr Menschen geben, die gute Ideen haben werden und wo dann auch einfach Platz für da ist. Das ist so, das ist der sehr... Jetzt hör halt auf. Es tut mir leid. Jetzt müssen wir nicht die Rollen wieder wechseln, Heiko. Jetzt musst du nochmal hoffnungsvoll sein. Mein hoffnungsvoller Silberstreif ist tatsächlich, wir kriegen, also es brennt an allen Ecken und Kanten, anders kann man es nicht sagen, wie sich es dann am Ende zu 100% auf die Preise niederschlagen wird, finde ich tatsächlich schwierig, aktuell einzuschätzen. Vielleicht hat der Heiko was Besseres als ich, aber mein Hoffnungsschimmer ist wirklich der Platz für Neues. Das Ding ist, und das ist jetzt leider der pessimistische Ausblick an einer Stelle, da sind wir jetzt halt bei gesellschaftspolitischen Fragen. Also wir haben gerade in den letzten Wochen und Monaten gesehen, wie anfällig die Weltwirtschaft ist für Themen, wenn die Straße von Hormuz plötzlich nicht mehr befahrbar ist. Dass man möchte sich nicht ausmalen, was passiert, wenn irgendwas mit Taiwan passiert, wo einfach ein Großteil der Halbleiterproduktion passiert. Die Welt ist in den letzten Jahren so gebaut, dass sie eben einfach weltweit ist. Und das heißt, wenn da irgendwo was schief geht, dann hat es auch direkt einen sehr, sehr großen Impact. Und das ist sicherlich eine Herausforderung, vor der die gesamte Weltgemeinschaft gerade steht. Es gibt sehr, sehr viele Bestrebungen, das auch aufzulösen. Das gehört ebenfalls zur Wahrheit. Glaube schon, weil das gehört auch zur Wahrheit. Wir haben diesen, früher sagte man, man ist noch Konso-Cycle. Also du hattest eigentlich immer in der gesamten Games-Branche diese Wellenbewegung, eine neue Plattform kommt, am Anfang die Spiele kommen raus, du hast diesen Peak nach drei, vier Jahren erreicht und dann kommt irgendwann der Absturz und auch durchaus Entlassungswellen, weil eben du für eine Pre-Production nicht so viele Leute brauchst wie für eine Vollproduktion. Also diese Herausforderung, vor der die Branche steht, ist per se nicht neu. Sie war aber noch nie so groß durch viele Faktoren. Die Corona-Krise hat eine große Rolle gespielt, gerade weil da sehr viel Geld einfach in die Games-Branche gepumpt wurde. Also das ist ja ein bisschen das Problem. Es wurde so viel Geld reingepumpt, dass wir jetzt noch dabei sind, das alles aufzuräumen. So, ich bin bei Lea. Es haben sich viele neue Studios schon aus der Asche, um es mal dramatisch zu formulieren, erhoben mit spannenden Projekten. Die Frage ist halt, ich glaube schon, dass die Erholung kommen wird. Sie wird kommen. Die Frage ist vielmehr, wie lange wird es dauern, bis die Erholung kommt. Da sind leider, leider einfach sehr viele Faktoren dabei und das ist tatsächlich neu, die von der Grems-Branche nicht mehr eigenständig zu verantworten sind. Stichwort Speicherkrise, Stichwort Investoren oder Kapital, was im Markt ist oder eben nicht mehr da ist. Aber... Das Positive daran ist, dass es einfach, also die. Multiplizität dieser Krise eben auch zeigt, wie stark Gaming mittlerweile auch einfach ein gesamtgesellschaftliches Thema ist. Gaming ist eben nicht mehr isoliert und das ist vielleicht auch noch etwas, was einem Hoffnung geben kann. Also, dass die Krise gerade so schlimm ist für Gaming, liegt auch einfach daran, dass Gaming, so stark gesellschaftlich und gesellschaftspolitisch verankert ist, dass neben alles, was in der Welt passiert, auch irgendwie mittlerweile auch Gaming betrifft und vice versa. Ja, definitiv auch gerade als Teil der Tech-Branche, der wir ja auch durchaus sind als digitales Medium. So, das war unsere kleine Fragerunde zum Thema Xbox-Krise und Reset, Sony-Krise und auch ein bisschen Reset bzw. Neuausrichtung der Strategie und allem, was da noch kommen mag. Wir werden sicherlich nicht das letzte Mal zusammen gewesen sein, um darüber zu sprechen. Wir bleiben dran und sehen uns wahrscheinlich schon bald wieder, um die nächsten Updates durchzugehen. Ich sage an dieser Stelle vielen Dank Heiko und Leia, dass ihr zu Gast wart. Hat sehr viel Spaß gemacht. Danke für die Einladung.