Jetzt drehen wir aber erstmal über Spiele in der Welt von Game of Thrones. Denn ja, es gibt sie. Allerdings, ich würde gerne sagen, da war schon ein Spiel dabei. Das hat mich komplett mitgenommen. Und das war genau das, was ich mir erhofft habe. Aber das ist leider einfach noch nicht passiert. Es gibt diese Welt seit Ende der 90er Jahren. Seit Ende der 90er Jahren gibt es diese Welt, die George R. Martin da geschrieben hat. Ich verstehe, dass man, wenn ein Buch raus ist, dann noch nicht direkt ein gutes Spiel dazu machen kann, aber spätestens als Game of Thrones als Serie rauskam und man dann auch wirklich Gesichter und Bilder dazu hatte, da wäre es für mich schon mal Zeit gewesen, dass da ein richtig gutes Spiel rausgekommen wäre. Und es ist nicht so, als hätten sie es nicht versucht. Es gab viele Spiele, die unter der Marke Game of Thrones rausgekommen sind. Allerdings sind die wirklich guten gar nicht. Von Entwicklern, sondern von Modern gemacht worden. Und darüber wollen wir jetzt reden. Warum sind die besten Game of Thrones-Spiele meistens Mots und warum sind die Markenspiele selber nie ganz das geworden, was wir uns erhofft hätten? Und dafür werde ich jetzt wieder mit meinen tollen Gästen hier reden, dem lieben Marco von Nerdkultur. Ja, genau, mit Jochen Redinger, unserem Podcast-Kollegen, der früher bei der GameStar war. Und mit dem lieben Jules, unserem GameStar-Gaming-Experten. Schön, dass ihr alle immer noch da seid. Hallo. Und jetzt erstmal, ihr habt, alle schon Game of Thrones-Spiele gespielt oder du noch gar nicht, Marco? Ich wurde gerade im Chat an das Telltale-Game erinnert. Ich habe mich völlig vergessen. Dazu kann man auf gamestar.de immer noch meine Episodentests lesen. Tatsächlich? Ich habe nämlich nur die erste Episode gespielt. Ich fand die auch ganz gut, aber es hat mich nicht genug gecatcht, dass ich mit voller Eif war, sofort die zweite, also gut, ich habe warten müssen auf die zweite und über die Jahre komplett vergessen und das Spiel nie nachgeholt. Es ist auch nicht so schlimm. spricht. Ja, man kann viel durch Schweigen erledigen, aber das ist ein Telltale-Problem. Ja, es ist halt ein typisches Telltale-Game. Ich fand's grundsätzlich nicht schlecht. Ich hab das damals gerne gespielt und damals als Game of Thrones-Fan war ich so, oh mein Gott, ein Game of Thrones-Spiel, ich werde es mir anschauen, ich werde es spielen, ich hab's gespielt und ich war die ganze Zeit so, hm, ja, weiß ich jetzt nicht. Weil es im Grunde ja nur wieder die Hauptgeschichte einmal nacherzählt. Also man hat wieder Starks, sie sind keine Starks in dem Fall, sondern Forresters und Und die erleben im Grunde das Gleiche wie die Starkinder. Es gibt wieder den einen oder anderen Schockmoment. Es fällt halt ab in so der emotionalen Wucht im Vergleich zu der Serie. Ich bin bei dir, es war nicht schlecht. Also das zu spielen hat mir auch damals, es kam ja 2014 raus, da war ich noch voll drin in der Serie. Also ich werde jetzt noch alles erkennen, aber das war so, oh, Marjorie. An dem Punkt in der Serie. Ah, das, was ich gerade gesagt habe, was ich bei Serien nicht unbedingt brauche, dieses die ganze Zeit sich gegenseitig einbetten in irgendwelche Timelines und so. Das hat bei dem Spiel gut funktioniert. Da war so, ah ja, die ist gerade angekommen. Klar, die braucht eine Freundin. Ich bin deine Freundin, Marjorie. Alles gut, wir regeln das zusammen. Aber wenn man dann alles gespielt hat, wurde relativ klar, es hat keinerlei, also der kreative Höhenflug ist wirklich niedriger, als ein Drache sein muss, damit er von der Balliste getroffen werden kann. Guter Vergleich. Ja, bei Telltale, ich brauche sowas wie Wolf von Mongas. Ich war noch ein bisschen auch verwöhnt. Also von Wolf von Mongas ist so ein perfektes Telltale-Game und dann habe ich bestimmt danach erst das Game of Thrones-Spiel gespielt und ich glaube, da war ich trotzdem ein bisschen enttäuscht. Jules, hattest du das Tiltale-Game damals gespielt? Ich habe es gespielt und ich fand es gut. Aber halt eben auch nur gut. Also es hat ja die gleichen Probleme, die die anderen Tiltale-Spiele auch haben. Nämlich, dass man gar nicht so viel eigentlich beeinflussen kann an der Overall-Handlung, wie man vielleicht denkt. Und alles halt am Ende dann doch immer wieder aufs Gleiche hinauskommt. Das hat mich ein bisschen gestört. Aber ich hatte wirklich eine gute Zeit. Ich fand es krass, dass das halt auch mit den Originalsprechern sogar war. Ähm. Also das ist halt im Endeffekt wahrscheinlich einer der Gründe, warum Telltale pleite gegangen ist, dieses Spiel. Weil sie einfach diese ultra teuren Lizenzen sich geholt haben und dazu Spiele gemacht haben. The Walking Dead, Game of Thrones, Borderlands und und und. Aber es war trotzdem eine coole Erfahrung. Aber ich habe diese Telltale-Spiele aus dieser goldenen Telltale-Zeit alle geliebt. Ich habe die mit einem Kumpel zusammen gespielt, wir haben ein bisschen gedrückt, ein bisschen Story erlebt. Und es hat den Vibe des Universums Was? Ich hab mit dir Guardians gespielt, oder? Oder auch Telltale? Du hast mit mir Guardians gespielt, ja. Das war aber, muss ich sagen, fast eins der schlechteren, weil das halt so ein bisschen nach der goldenen Telltale-Zeit war. Also sie haben ja mit Walking Dead den Riesenerfolg gehabt und dann kam Game of Thrones Tales from the Borderlands, was noch geiler war. Also das ist mein Lieblings. Rolf Among Us und Co. und dann hat es eher ein bisschen abgenommen. Ja, also bei dem Spiel merkt man halt, dass, was Julius gesagt hat, diese Wette ist nicht wirklich aufgegangen, weil wenn du dir eine teure Lizenz kaufst, dann musst du ja drauf wetten, dass dir die Lizenz den Weg zu einem Publikum eröffnet, das du sonst nicht hast. Und ich will nicht ausschließen, dass das auch passiert ist. Es sind bestimmt ein paar Game of Thrones Fans, die sonst keine Telltale-Spiele gespielt haben, dazugekommen. Aber nicht in dem Maß, wo man sagen könnte, das ist für jemanden, für so einen kleineren Akteur wie Telltale ausreichend. Da muss es ja wirklich knallen, damit das Geld wieder reinkommt und Leute, die einfach nur eine Serie sehen wollen, in der am Ende Drachen ein paar Zombies wegbrennen, die sagen ja nicht, ah ja, jetzt gehe ich mal zu dieser Adventure-Spiele-Schmiede rüber, die haben ja auch was. Cool, da werde ich mich jetzt richtig reinversenken, da muss ich auch noch warten zwischen den Episoden und zwar länger als zwischen einzelnen Serien-Episoden dann von einer Staffel. Und ja, also das hat Julius ganz gut gesagt. Da ist sehr viel Geld reingeflossen in eine Wette, die man letztlich verloren hat. Ja, es war sehr schade, weil auch da, es hatte so ein bisschen so ein Cliffhanger-Ende, wo man schon darauf gehofft hat, dass es dann noch weitergeht. Ist dann leider nie passiert. Aber lag ja unter anderem auch dran, dass Telltale halt keine Games mehr gemacht hat. Genau dann zu dieser Zeit. Sehr, sehr schade. Was es auch gab, war das Game of Thrones RPG von 2012 von Cyanide Studio. Hattet ihr das gespielt? Habt ihr da damals reingeschaut? Das hat eine richtig gute Story, finde ich. Das nimmt sich nur zur einen Hälfte was, was man relativ gut kennt, weil die zwei Hauptcharaktere sind. Ein so ein bärbeißiger Typ, der bei der Nachtwache ist und die ganze Zeit Wildlinge erschlägt. Und der andere ist ein nonstop saufender roter Priester, der nach Hause kommt, weil sein Vater tot ist. Und jetzt damit konfrontiert wird, dass er ein Lord ist. Und eigentlich ist er ja mal in die Ferne gegangen und hat angefangen zu saufen, weil er kein Lord sein wollte. Und wie sich herausstellt, das hat eine relativ düstere Geschichte gerade nach hinten raus, Aber die hat richtig gut funktioniert. Also die hatte auch wieder, das ist bei Spielen, wie gesagt, komplett anders als bei Serien, die hatte wieder diese Einbindung. In die Zeitlinie von Game of Thrones, wo man auch einfach manchmal, also mir ging es so, wo man schmunzeln konnte, obwohl die Welt grausam ist, weil du hast irgendwann einen NPC, dem du hilfst bei so einem Gladiatoren-Typ und der sagt dann, pass auf, du hast mir jetzt so oft geholfen, ich habe so viel Geld gewonnen, ich gehe jetzt nach Marine und mache da eine Fighting-Pit auf, weil das Geschäft hat Zukunft. Und dann sitzt du da als Spieler und denkst dir, ja, das hat grausam viel Zukunft, was du da machst, aber nimm dein Schiff und fahr los. Das hatte halt, aber das war halt in der Bedienung, das hatte ein ganz interessantes Kampfsystem, aber es war auch eher clunky und die Grafik war jetzt nicht die Oberbombe, es hat auch durchaus mal Längen gehabt in seiner Erzählung. Das ist halt so, wir werden wahrscheinlich bei fast allen diesen Spielen dazukommen, da gibt es keine Triple-A-Spiele. Ja. Ja, das ist halt das Maximum Double-A. Geld. Wir haben ja schon gesagt, teure Lizenz. Und dann, was machst du mit der Lizenz? Machst du entweder einen guten Cash-Grab, was dann oft irgendwelche Mobile-Games sind, oder machst du ein richtig, richtig gutes Spiel, was noch mehr kostet als schon diese scheiß Lizenz? Ich meine... Eigentlich würdest du ja das was wie Bethesda quasi in Elder Scrolls machen, aber Bethesda hat ja Elder Scrolls und nicht mal das machen sie zu Ende. Eben, nicht mal das. Da sitzen sie ja noch dran. Also Elder Scrolls ist ja, wenn du den Lore anschaust, könnte genauso gut aus der Feder von George R. R. Martin sein, jetzt nur, wenn es um diese Welt geht und wie sie aufgebaut ist und sie haben halt ihr eigenes Ding, bei Fantasy kannst du alles selber machen und jetzt nach dieser achten Staffel, wir haben es in einem anderen Talk weit, lang und breit diskutiert. Ist dann auch, wie kommt die Marke noch bei den Leuten an? Ungewisser als davor. Man hätte das eigentlich in dieser Phase machen müssen, wo es die erfolgreichste Serie der Welt war und jetzt nicht jetzt, wo wir viele kleinere Projekte haben, die immer noch viel Geld kosten, noch viel einspielen, aber nicht mehr so groß sind. Gut, obwohl man dazu sagen muss, auch Lord of the Rings bekommt jetzt wieder ein großes neues RPG, beziehungsweise wahrscheinlich sogar mehr. Also nur weil eine Marke gerade nicht mehr in ihrer besten Form ist, heißt das ja nicht, dass man nicht die wieder auch in einem coolen Game wiederbeleben kann. Wann haben sie damit angefangen? Aber das ist halt ein All-Time-Klassik. Also das ist halt, ich glaube, Herr der Ringe wird halt, ist ein anderes Level als Game of Thrones noch einfach in dem Sinne, dass es halt für viele Leute so tief in ihre Identität ingrained ist, dass sie dieses Universum lieben, dass es egal ist, ob es jetzt ein aktuelles, Produkt dazu gibt oder nicht. Aber dieses Herr der Ringe-Spiel haben Sie doch garantiert angefangen vor Gollum und vor dem Hobbit-Spiel, oder? Ne, es wurde jetzt gerade erst wieder angekündigt, dass Warhol Studios, genau. Die Macher von Kingdom Come. Ja, stimmt das. Jetzt ein Lord of the Rings Spiel machen. Es wurde witzigerweise auch im Chat gerade geschrieben, die Leute von Kingdom Come, die könnten sicher auch ein gutes Game of Thrones Spiel machen. Ja, sicher. Irgendwie dreckig Mittelalter. Das können die halt ganz gut. Jetzt ist es trotzdem so, also ich meine, die Lizenz wurde dann sehr oft vor allem auch für Handygames verwendet in den letzten Jahren. Es gab sehr viele einfach so typische Drei-Gewin-Irgendwelche-Casino-Spiele, wo du einfach nur versucht hast, dreimal den gleichen Kopf von Rhaegar oder so zu bekommen. Es gab eins, das war eine coole Variante von diesem Spielprinzip, wo du Entscheidungen die ganze Zeit treffen musst. Reigns, oder? Reigns, das war echt gut. Es gibt eine Reigns-Version von Game of Thrones. Die habe ich auch gespielt. Aber auch das, damit kommst du nicht in den Massenmarkt rein. Damit sprichst du wirklich wieder nur Spieler an, die wirklich jeden Krümel von Game of Thrones auflesen wollen und den dann für sich nutzen. Und vor allem Reigns, muss man auch so zu sagen, das gibt es ja, das gibt es mit der Game of Thrones Lizenz, das gibt es auch so, das ist auch so fantastisch. Also die hätten es auch nicht gebraucht und wegen den Lizenzen, es gibt ja noch die, dann gab es noch Game of Thrones Genesis, das waren alles so eigentlich interessante Spiele, bei denen man teilweise auch sagen kann, ja, da hat die Game of Thrones Lizenz ein bisschen geholfen, dass man es überhaupt wahrnimmt. Das ist so ein kleineres französisches Spiel, ganz interessantes Brettspiel-Strategie-Ding quasi. Aber was sie jetzt dann wieder machen, zum Beispiel mit Warfare Resteros, das ist ja, das greift ja wieder die Game of Thrones Hauptserie auf und das ist ja die, die gerade nicht aktuell ist, weil sie anscheinend denken, naja, Drachen und Tote und Jaime Lannister und Jon Snow, die ballern einfach noch mehr als House of the Dragon. Ich weiß nicht, ob das funktioniert. Für ein Strategiespiel, glaube ich, haben sie die richtige Entscheidung getroffen, weil ein Strategiespiel davon lebt, dass du viele unterschiedliche Fraktionen hast, die sie unterschiedlich spielen, mit unterschiedlichen Charakteren. Wo du dann einfach eine Strategie erarbeiten musst, um möglichst gut gegen ein anderes Heer anzukommen. Deswegen finde ich es da gut, dass sie diese Zeit genommen haben, wo es eben auch die Untoten gibt, damit du nicht nur Menschen auf Pferden, also nicht einfach nur Kavallerie, Infanterie und Bogenschöfen hast. Was ist das gegen Menschen auf Pferden? Ich liebe Menschen auf Pferden, ich liebe die Dothraki, aber ich glaube, du bringst halt einfach mit den Untoten nochmal mehr Möglichkeiten rein, was du alles in diesen Armeen in der Strategie mit beachten musst. Und das finde ich für ein Strategiespiel sehr, sehr klug. Ja, die Wahl, also rein spielmechanisch ist die Wahl clever. Ich weiß nur nicht, ob die Bilder, die das hervorruft, immer noch genauso gut funktionieren. Ich glaube, die Die funktionieren immer noch besser als House of the Dragon. Ich glaube, es gibt immer noch mehr Leute, die sich von Jon Snow, Jaime Lannister und Daenerys geruckt fühlen, als von irgendwelchen House of the Dragon Charakteren. Weil ich glaube leider, dass die Serie einfach durch ihre Prequel-Haftigkeit sich da so ein bisschen, sie wird halt immer Second Fiddle zu der eigentlichen Serie spielen, was die Prominenz angeht, ist mein Gefühl. Plus, man darf ja nicht vergessen, die zwei Protagonisten, die sich für so ein Spiel am ehesten anbieten würden, sind ja Aemon und Damon. Und Aemon und Damon. Und da ist ja schon, die Namen sind Anagramme, die sehen gleich aus, nur die Augenklappe unterscheiden sich voneinander. Aemon will unbedingt Damon sein. Also wie sehr willst du es noch spiegeln? Das ist ja wie in Command & Conquer 1, dass du eigentlich nur die, nicht mal Command & Conquer 1, aber dass du ganz alten Strategiespielen einfach die Farbe änderst und zack, die andere Partei. Ja, gibt es ja auch als Prinzip. Das haben sie halt da jetzt nicht eingeschlagen. Das geht ja mehr den Schlacht-um-Mittelerde-Weg. Aber auch da, also ich mache das alles plausibel soweit. Da gehe ich ja auch mit. Aber ich glaube, es gibt echt noch viele Leute, die ein Zorn haben gegen das Ende der Serie. Und dann kommt noch was dazu, was nichts mit der Serie an sich zu tun hat. Es ist halt ein Echtzeitstrategiespiel. Und ein Echtzeitstrategiespiel, die große Zeit, ich will nicht sagen, dass die tot sind, das ist nämlich Quatsch, es gab immer gute Echtzeitstrategiespiele, aber es ist nicht mehr so, dass jedes Command & Conquer, das rauskommt, sofort alle Spieler auch irgendwie, selbst die, die Shooter spielen, so halt mit aufhorchen lässt, nee, Strategiespieler spielen Strategiespiele. Es ist ja auch, also auch im Chat wurde schon gefragt, was ist denn der USP von dem Spiel? Also außer das Franchise, weil sonst gibt es viele Strategiespiele da draußen, die das alles schon besitzen. Letztendlich ist in Anführungszeichen der USP das, hey, wir machen Widerschlacht um Mittelerde, wo wir uns alle seit Jahren nach verzehren, wo es aber immer wieder hieß, es ist zu teuer von der Lizenz her. Also machen wir jetzt eine andere Lizenz, die dir sehr ähnlich ist. Die dann wieder verschwindet wahrscheinlich nach ein paar Jahren und man darf es nicht mehr verkaufen. Bitte nicht. Alles gelernt aus der Geschichte von Schlacht um Mittelerde? Alles gelernt. Aber letztendlich, das ist es, glaube ich, dass sie halt, sie versuchen einfach wirklich diese Leute abzuholen, die seit Jahren Echtzeitstrategie sich wieder ein Schlacht um Mittelerde wünschen, weil es dafür aktuell kein wirklich gutes, also keinen guten Vergleich gibt. Also es gibt viele tolle Strategiespiele da draußen, aber Schlacht um Mittelerde mit den Helden, mit den einzelnen verschiedenen Fraktionen, die du spielen konntest, war schon was Besonderes. Und wenn du es dann halt noch mit einer Marke verbindest, die du liebst, dann kann sich das halt verdammt gut verkaufen. Und ich glaube, dass da War for Westeros durchaus die Chance hat, genau diese Leute abzuholen, die eigentlich Schlacht um Mittelerde wollten. Aber naja, die meisten Herr-der-Ringe-Fans mögen Game of Thrones schon auch irgendwie. Aber es macht das dem Spiel von vornherein schwerer, weil Strategiespiele, das ist jetzt für die nicht so einfach, den riesen Return on Invest reinzukriegen. Es gibt welche, die gut funktionieren, aber kein großer Publisher wird jetzt sagen, wir bestellen nur noch auf Strategiespiele, um bei dies immer bringen, garantiert. Und da musst du halt noch die Lizenz bezahlen. Ich sage nicht, dass das ein dummer Move ist, weil die Lizenz ist schon, es ist ja noch vorhanden. Ich hab's ja gesagt, das ist abgeflacht, das Interesse, aber man sieht ja in House of the Dragon, das kocht ja auch schnell wieder hoch. Also der ist ja nur ein Deckel auf dem Eintopf drauf. Aber die kostet dann halt auch einfach Geld und das Geld geht dann wieder ab von der Marge von dem Spiel, wo dann am Ende wieder irgendjemand, so ein Exit-Tabellenverwalter sagt, das ist nicht gut genug, das hat hier nur die Farbe hellgrün und es sollte schon tiefgrün sein, damit Teil 2 kommt. Ja, das ist halt gefährlich. Also grundsätzlich auch da das Problem mit der Marke oder warum das jetzt auch in der Zeit spielt und nicht bei House of the Dragons. Ich habe einmal geschaut, es gibt aktuell kein richtiges House of the Dragons Game. Also es gibt ein Dragonfire, wo du dann halt Drachen hatchen kannst, auch Mobile Game irgendwie. Also Mobile Games, da gibt es ein paar, die dann versucht haben mit Erweiterungen für ihr Game of Thrones Ding halt noch House of the Dragons mit reinzubringen. Aber grundsätzlich bleiben alle immer noch bei Game of Thrones, weil das halt die Hauptmarke ist, weil das halt das ist, womit wir alle oder der Großteil von uns den Einstieg in diese Welt gefunden haben und mit der wir halt auch einfach diese Nostalgie verbinden. Das ist, glaube ich, schon was. Das ist halt jetzt das, wo wir jetzt auch drüber sprechen wollen, auch noch ein bisschen, ist, dass ganz, ganz viele Leute Mods gebaut haben, weil sie eben diesen Wunsch danach hatten, ein gutes Game of Thrones-Spiel zu bekommen. Und bevor wir das machen, ich habe ein Spiel noch vergessen. Und zwar eins, über das Jules letztes Jahr geredet hat, und zwar King's Road. Habt ihr das gespielt? Auch eigentlich theoretisch ein Mobile-Game, das aber ja auch für den PC rausgekommen ist. Ich habe nur Julius' Video gesehen und er war ja bis zu einem gewissen Punkt sogar angetan von dem Spiel. Sage ich das richtig, Julius? Fragen wir ihn doch mal. Was sagt denn Julius dazu? Ja, das war tatsächlich sehr schade, weil das Spiel ist überraschend gut. Also wenn du die Story davon anfängst, das hat wirklich eine fantastische Geschichte, muss man sagen. Eine sehr Game of Thrones-ige Geschichte. Das ist tatsächlich genau das gleiche, was Jochen schon meinte. Man kommt nach Hause und der eigene Vater liegt im Sterben und man muss quasi den Estate übernehmen und wird auf einmal zum Lord, während man vorher eigentlich bei der Nightwatch war. Dort hat man dann noch kurzzeitig Jon Snow gesehen und ein paar Wildlings bekämpft. Also. Die Filmcharaktere treten auch auf und dann muss man sich Verbündete suchen, um die Bedrohung an der Watch, also an dem Wall, quasi greifbar zu machen. Also es ist quasi wie so ein Subplot von der Serie eigentlich, dass man versucht schon frühzeitig irgendwie den Leuten glaubhaft zu machen, dass da eine Bedrohung lauert. Und wenn man diese Story nur so spielt, dann ist das wirklich eine gute Geschichte. Es ist von der Steuerung her kein AAA und ein bisschen clunky, weil man halt merkt, dass es eben auch auf Mobile funktionieren muss und dadurch gewisse Einschränkungen hat und die Animationen auch nicht so flüssig sind. Aber man konnte da schon gut drüber hinwegsehen und es hat halt ein sehr, ich sag mal... Ein nicht unmotivierendes Fortschrittssystem bis zu dem Punkt, an dem man dann leider unweigerlich irgendwann kommt, weil, wie wir schon gesagt haben, es ist halt ein Mobile-Game und es, bringt daher halt sehr, sehr viele von diesen vollkommen überladenen Gacha-Mobile-Progression-Systemen mit, wo man halt 15.000 Ressourcen hat, die man in sechs verschiedenen Menüs alle naselang abholen muss, um die halt zu bekommen. Und unglaublicher Grind, um quasi vom Power-Level voranzukommen. Man muss nicht reinpayen. Also ich glaube, es gibt gewisse Dinge, um das zu beschleunigen. Man hätte das aber auch, also ich habe es komplett ohne zu bezahlen gespielt, aber ich kam dann halt irgendwann an den Punkt, wo mein Power-Level, um die Story fortzusetzen, einfach zu gering war. Und da hätte ich jetzt halt extrem reingrinden müssen, um überhaupt die nächste Story-Mission zu spielen und das, was dem Ding so ein bisschen das Genick bricht, dass man eigentlich denkt, ey, eigentlich ein echt solides Game of Thrones Spiel, würde ich gern weiterspielen, aber ich kann nicht ohne jetzt komplett mit diesen Mobile Mechanics. Mich zu beschäftigen und da halt super krass rein zu grinden, um überhaupt die nächste Mission zu starten, und das ist so schade, weil sonst wäre es cool gewesen Aber ich kann das dann leider halt nicht uneingeschränkt weiterempfehlen aus dem Grund. Für Leute, die genau solche Spiele mögen, ja, kann man machen, aber leider wahrscheinlich dann doch am Ende nicht das, was die meisten Leute sich erwarten würden. Da hat Julius eigentlich 95 Prozent gesagt, was mir noch aufgefallen ist, war, dass sie den Namen, das heißt ja Kings Road, also das haben sie irgendwie cool umgesetzt. Das war das, was ich mitgenommen habe, ich habe es auch nicht durchgespielt, aber er hat eine Zeit lang gezockt. Es gibt diese Straße und es gibt diese kleinen Siedlungen und da passiert halt was. Man hat dieses Gefühl, du hast es ja vorher schon mal erwähnt, Julius, dass Reisen bei Game of Thrones durchaus eine Rolle spielt. Das Gefühl vermitteln sie so ein bisschen in King's Road. Also die Straße, die gibt es nicht nur, die hat einen coolen Namen, die ist wirklich wichtig. Und das fand ich beeindruckend, auch wenn es nur so ein Mini-Nebending eigentlich ist im großen Game of Thrones-Universum. Aber ich fand das auch sehr schön. Da haben wir wirklich das komplett Westeros nachgebaut. Also nicht originalgetreu, sondern es sind kleinere Gebiete, aber du kannst vom Norden bis in den Süden, ist komplett Westeros umgesetzt. Was ich nicht wüsste, dass es sonst ein Spiel gerade gibt, das das hat. Also wie gesagt, es gibt kein Spiel, das du so kaufen kannst, aber es gibt Mods für Spiele, die das komplett nachgebaut haben. Und größtenteils, ehrlicherweise, sind es Strategiespiele, also beziehungsweise sowas wie Crusader Kings 3, wo sie wirklich, also wenn du da reinzoomst, da haben sie sich an die genauen Beschreibungen auch aus dem Buch gehalten von einigen Regionen. Und das ist beeindruckend, wie exakt sie versucht haben, sich auch an die Abstände zu halten und dann auch an Gebiete, die dir in der Serie nie begegnen, die du dann da dir nochmal näher anschauen kannst. Also das hattest du, meintest du Jochen, auch viel gespielt, Crusader Kings 3, richtig? Ja, das ist auch so ein, das hat für mich den besten Was-wäre-wenn-Faktor, weil man dann halt sagen kann, okay, Robb Stark, jetzt gucken wir doch mal, wie man wirklich den Krieg gewinnt. Und. Das sieht man hier ran, das sieht man aber auch bei den anderen von Fans gemachten Mods. Du hast es schon gesagt, die haben Details über Details über Details. Das ist der Segen dieser Mods, dieser Projekte. Das ist oft auch der Fluch, weil so nervig das ist, man manchmal einfach sagen muss und anerkennen, es ist nicht immer schlecht, wenn jemand dahinter steht und sagt, es wäre schön, wenn du mit dem Geldbetrag X auch am Ende ankommst und nicht einfach sagst, ja gut, das ist etwas, was bei Modernen oft passiert. Wir kriegen keinen Lohn. Das heißt, dann wird die Arbeitszeit halt ungleich viel länger. Und das führt oft dazu, dass man sich verzettelt, dass man, das ist auch öfter die Kritik, wenn man dann mal sich so die Stimmen zu solchen Mods anschaut. Ja, jetzt habt ihr dieses Haus noch vollständig eingebaut, aber dieses Haus interessiert mich nicht. Es interessiert halt jemanden im Modding-Team. Und das ist auch vollkommen okay, weil die natürlich ihre Liebe und ihre Zeit da reinstecken. Aber gleichzeitig hast du nicht dieses große Schiff mit einem Kapitän, So kommst du zumindest nicht vor, sondern fährst mal dahin, fährst mal dahin, jeder darf mal entscheiden und so zieht sich ja die Entwicklung und man ist vielleicht auch nicht mit jedem größeren Update mit dabei. Also diese stringente Entwicklungsführung, die fehlt halt total, aber dieses Detail-Level, das kriegt man eigentlich nicht in einem offiziellen Spiel, weil da immer jemand sitzt und sagt, rechnet sich das jetzt wirklich bis in den letzten unteren Rüstungsbereich? Von so einem Amber-Soldaten reinzugehen? Wahrscheinlich nicht. Wie oft zieht man die aus der Nähe? Und dann passiert es halt nicht. Das muss nicht immer schlecht sein, wie gesagt. Aber das ist halt der Hauptgrund, warum man das spielt. Und das ist auch gleichzeitig der Hauptgrund, warum man wahrscheinlich nicht die ganze Zeit dabei ist. Also nicht bei jedem einzelnen Schritt. Und diese Was-wäre-wenn- Julius wird mir das bestätigen können, wenn man einen Charakter hat aus Game of Thrones, bei dem man vollkommen zurecht der Meinung ist, dass er ungerechtfertigt die Axt bekommen hat irgendwann in der Serie oder Briennens Schwert, dann muss man halt den Baratheons zum Sieg verhelfen. Das muss ja jemand machen. Irgendwer muss das machen. Einer muss es tun. Ja, es ist halt, also ich meine, es ist ja klar, warum Game of Thrones bei Mods so beliebt ist, weil einfach natürlich, wenn du ein Mittelalter-Spiel machst, und dann möchtest du gerne eine Total Conversion machen, die Fantasy beinhaltet, dann ist halt Game of Thrones die allererste Wahl, eben weil es so bodenständige Fantasy ist. Wenn du Crusader Kings auch nur zwei Minuten gespielt hast, dann fühlst du dich ja schon so, als wärst du in Game of Thrones drin. Das heißt, das ist einfach die perfekte Lizenz dafür. Es gibt für Crusader Kings alle möglichen Umsetzungen. Es gibt auch Herr der Ringe. Es gibt auch Warcraft und was weiß ich. Aber das ist halt immer komisch. Weil was macht denn Sauron in Crusader Kings? Also ich habe im Reddit einen Post gesehen, da da war irgendwie ein Typ am Hof von Sauron bei einem Fest und dann hat Sauron sich verschluckt und ist gestorben. Und das funktioniert halt und das funktioniert halt dann mit so Fantasy-Universen halt nur so richtig gut, weil das ja übernatürlich gewesen sind. Und bei Game of Thrones kannst du es aber super gut umsetzen. Ja, genau. Und dazu kommt ja, dass man für alles, was da noch draufkommt, an übernatürlichen Elementen, da sind die Modder ja total hinterher und versuchen immer Wege zu finden, die noch einzubauen. Ich habe zum Beispiel letztens einen Post bei denen, also ich bin bei denen auf dem Discord und verfolge das ganz aktiv mit, da haben sie gesagt, gute Nachrichten, wir können jetzt endlich Drachen einbauen, weil das Hauptspiel jetzt Seuchen hat. Und dann konnten sie quasi die Seuchenmechanik, haben sie einen Weg gefunden, wie sie die quasi so umbauen, dass sie dann den Impact von Drachen auf eine Schlacht simulieren. Irgendwie. Und das ist halt so die Grenzzeit. Und es ist halt, du hast es ja schon gesagt, das bietet sich halt an, denn man muss sich zwar Workarounds überlegen für diese übernatürlichen Dinge, aber es gibt auch nicht so viele übernatürliche Dinge. Es gibt halt Drachen und Untote. Und ja, die Green Men oder die Children of the Forest, aber wenn die jetzt erstmal nicht direkt auftauchen, dann heult ja auch niemand rum. Die Drachen dagegen sind schon ein bisschen beeindruckender oder eben die Untoten und es geht halt leichter, das sieht man auch oft bei Mods, als zum Beispiel einen Höhlentroll zu modellieren, weil auch Herr der Ringe sitzt relativ bequem in so einem Spektrum, wo man sagen kann, ja, einen Uruk kann man als Modder auch leicht hinkriegen, weil es ist im Grunde ein größerer, muskulöser Mann mit einer schwarzen Rüstung. Siehst sein Gesicht, eh die meiste Zeit nicht. Das ist ja leicht. Dann kommen natürlich Schwierigkeiten wie Trolle, wenn man dann Simmerillionus hat, kommen auch irgendwann Drachen. Aber man erkennt ganz gut, warum Game of Thrones sich halt besser anbietet. Man muss nicht so viel reinstecken in den teilweise seltsamen Umbau von Menschenmodels zu irgendwas anderem. Okay, und jetzt, also, das macht auf jeden Fall Sinn, dass sich die Modder das dann vornehmen, aber jetzt wäre dann trotzdem meine Frage, du hast es zwar vorhin schon so ein bisschen angerissen, warum Modder das besser umsetzen können als andere, Firmen Geld, weil die Modder halt ewig viel Zeit haben und werden sie einfach Bock drauf haben, aber andererseits, andere Firmen entscheiden sich ja trotzdem dazu, dann zum Beispiel Lost the Rings gut umzusetzen und da jetzt viel Geld reinzustecken. Also, warum nicht Game of Thrones? Naja, aber tun das andere Publisher wirklich? Weil das Herr der Ringe Spiel von Warhouse ist doch jetzt ein totaler Lichtblick. Das stimmt. Ehrlicherweise auch bei Herr der Ringe schon seit Jahren wieder auf ein gutes Spiel. Es gibt einen Grund, warum Schlacht um Mittelerde immer sofort genannt wird, weil halt Schlacht um Mittelerde funktioniert halt gut und es war geil. Und dann dazwischen auch, es gab ja auch ein MMO zu Herr der Ringe und alles. Das haben auch viele Leute gespielt, Das will nicht sagen, dass es unerfolgreiche Spiele sind, aber den fehlt immer, meistens fehlt ihnen die Optik, um wirklich bei allen Leuten anzukommen. Und ja, da bin ich bei Julius. Also das hat einen Grund, warum jetzt dann alle Leute gemeinsam einmal kurz die Luft angehalten haben, als Warhouse gesagt hat, ja, wir machen übrigens was zu Herr der Ringe. Ja. Und ja, Game of Thrones, es ist halt leider, ich glaube wirklich, dass die achte Staffel, die ist. Es gibt ja Schaden, der tatsächlich angerichtet wurde, wenn zum Beispiel dir ein Reh ins Auto rennt, aber es gibt ja auch Schaden, der dich trotzdem begleiten kann, wenn dir das Reh nicht ins Auto gerannt ist, aber du so einen Schreck bekommen hast. Dass du nicht mehr so Auto fahren kannst wie vorher. Ja, und ich würde mal sagen, es gibt einen Anteil von der letzten Staffel oder den letzten Staffellen Game of Thrones, die diesen imaginierten Schaden angerichtet haben, wo Leute auch heute noch sagen, ich weiß ja nicht. Ich war auf Reddit und die mögen das nicht. Ja, also es kommt ja auch dazu, es gibt ja auch diese Meta-Ebene einfach bei Game of Thrones. Es ist ja nicht nur, ob man es jetzt mag oder nicht mag, wie das alles ausgeht. Teil der Aussage am Ende ist halt, es sollte niemand auf dem Thron sitzen und die Menschen sollten langsam wieder anfangen, die Politik in die Hand zu nehmen. Und so gut ich diese Aussage finde, ich verstehe, warum das für viele so vieles kaputt macht. Ich will aber, dass mein auserwählter Prinz auf dem Thron sitzt. Ich will, dass der derjenige ist, der den untoten Oberkönig abschlachtet, weil so werden doch Heldengeschichten erzählt. Aber George R. R. Martin war es halt so wichtig, auch so dieses der Bösewicht ist nur der Held der anderen Seite zu zeigen. Das hat er im Kleinen immer wieder gemacht und auf einmal, und egal ob David Bennett von D.B. Weißer Hände im Spiel hatten oder nicht, das ist die Geschichte von George R. Martin auf einmal trifft es auch einen ganz ganz großen zu und das ist so desillusionierend für vieles woran die Leute geklaut haben wie viele Leute ihre Kinder Daenerys genannt haben, es ist ungefähr so als würde ich meinen Sohn jetzt Adolf nennen so ist es ja für manche Leute Ich verrate dir, was ist es passiert? Das mit dem Adolf oder das mit Daenerys? Das ist mit dem Adolf, das ist passiert. Ist das wieder ein cooler Name, oder? Nein, nein, es gab eine Zeit, in der Leute ebenfalls gedacht haben. Ach so, ja. Komm, das machen wir jetzt. Das ist ja so mein Punkt, viel ist auch so desillusionierend, also nennst du die Kinder nicht mehr so ähm, du äh, du, du, du, du dir ist wirklich fast gestorben, was traumatisch ist, ist passiert, genau wie du es gerade gesagt hast, und dann ist es dann auch schwerer mit der Marke, Aber nichtsdestotrotz ist es bei diesen großen Fantasy-Marken auch immer schon schwer gewesen. Es gibt so viele gute Herr-der-Ringe-Spiele auch. Die denken wir heute nicht mehr. Ich weiß auch, auf der Playstation 2 habe ich gerne die direkten Filmumsetzungen gespielt. Es waren so... Rückkehr des Königs, toller Prügler eigentlich. Eigentlich schon, ja genau. Es war so ein Hack-and-Slay. Und es war sehr gut, wegen der DVD-Technik, damals ja noch alles cool und einigermaßen neu, Filmszenen und Spielen miteinander zu verheiraten, sodass es wirklich eine coole Filmumsetzung war. würde heute kein Mensch mehr spielen. Also die Lizenz alleine macht es schwierig. Doch. Doch, würde jemand spielen. Also das Spiel. Wenn so ein Spiel nochmal rauskommt, würde... Na, also wenn jetzt einfach jemand nochmal so ein Spiel machen würde, Return of the King, Herr der Ringe, würde ich spielen, würden, glaube ich, auch viele Leute spielen. Das ist der Survivor-Bias, nämlich. Du erinnerst dich dran, weil es gut war und weil es ein gutes Spiel ist und die Herr der Ringe-Lizenz hatte, hat es gut funktioniert. Aber wenn du nur immer eins von beiden nimmst, dann klappt das halt nicht. Und das ist, glaube ich, auch oft das Problem bei Leuten, die Lizenzen einkaufen. Die sagen dann ja, so ein mittelgutes Spiel und eine sehr große Lizenz wird dann halt ein sehr, sehr gutes Spiel. Nee, weil Leute am Ende des Tages ja nicht nur draufschauen und die ganze Zeit denken, boah, der Nehres. Wenn ich das angucke, vergesse ich alles. Sondern die wollen ja was spielen. Und wenn das nicht stimmt, umgekehrt, ein sehr gutes Spiel wird immer als Spielgut funktionieren und braucht dann gar keine Lizenz. Also das macht das halt. Ich finde, der Anreiz für jemanden, jetzt eine Game of Thrones Lizenz zu kaufen, ist nicht so groß. Also würdest du auch sagen, du glaubst nicht, dass in nächster Zeit nochmal irgendwann ein großes Game of Thrones Spiel, außer War for Westeros, was jetzt das nächste ist, was da vielleicht am Horizont wartet. Aber du glaubst sonst, dass da nichts passiert? Das ist natürlich immer schwierig. Am Ende kann jemand kommen und sagen, ha ha, langst falsch. Ich würde sagen, es bietet sich weiterhin eher für Dinge an, die man ähnlich wie bei King's Road auch mobile-mäßig monetarisieren kann. Weil du da immer hoffen kannst, jetzt ganz zynisch gesprochen, dass Leute, die einfach nur jeden Krümel Game of Thrones wollen, lang genug da bleiben, um sich einmal so ein Founder-Paket zu kaufen. Und dann kann dir ja wurscht sein, ob die das noch weiterspielen. Das müssen ja nur genügend Leute machen. Und da ist es auch dann egal, da ist es gut, wenn du ein Spiel mit einem überschaubaren Entwicklungsaufwand hast, das auch solide sein kann. Hat Julius ja gesagt, das ist ein solides Spiel. Aber das wird halt nicht in Erinnerung bleiben. Solche wird es schon, glaube ich, noch geben. So richtig große, bombastische. Ich bezweifle es stark. Ich glaube auch, dass War for Westeros nicht so groß und bombastisch wird. Das glaube ich auch nicht. Aber lass mal Warhorse mit dem Herr der Ringe Spiel erfolgreich sein. Und dann guck an, wie die Publisher wieder alle denken. Oh, Lizenzumsetzung. Oder auch allein schon der Erfolg von First Light jetzt könnte schon ein Schritt in die Richtung sein. Weil Publisher machen doch immer alles nach, was erfolgreich ist. also die Großen, das wissen wir doch. Und da ist ja auch allein schon 007 First Light ist doch allein schon total besonders. Also, dass das Spiel existiert. Da haben wir doch alle gesagt so, hä? 007? Die machen das oft nach und verstehen aber nicht, das ist, was ich sagen wollte, die verstehen dann nicht, dass die Lizenz nicht alles ist, was zieht. Wenn Warhorse jetzt, also einfach nur aus Erfahrungswerten, wenn Warhorse jetzt ein Herr-der-Ringe-Spiel macht, wird da die Expertise von Warhouse reinfließen. Es wird am Ende ein Warhouse-Spiel mit all dem dran, was Leute daran mögen. Es ist nicht plötzlich so geworden, weil es eine Herr-der-Ringe-Lizenz hat. Aber ganz oft, Julius hat es gesagt, Publisher denken sich dann, ah, Moment, das ist ein Präzedenzfall. Und da hört der Gedanke auch schon auf. Und wenn er da aufhört, dann funktioniert es nicht. Wenn wir beim richtigen Publisher ankommst, wird es auch vielleicht funktionieren. Man darf bei First Light ja auch nicht vergessen, davor gab es halt zehn Bond-Spiele, die schlecht waren und sich nicht verkauft haben. Und deswegen hat jahrelang keiner die Bond-Lizenz mehr gewollt. Und diese Spiele gab es aber, weil GoldenEye so toll war und so revolutionär war. Das heißt, nach der Logik hast du eigentlich frühestens jede Dekade ein geiles Lizenzgame innerhalb eines Franchises. Und dann geht das halt so diesen Weg. Also man kann es nicht ausschließen. Ich würde es mir ja wünschen. Also bei Game of Thrones, diese Welt ist einfach zu gut, um nichts damit zu machen. Aber die meisten, die geile Rollenspiele können, haben schon ihre eigenen Welten und brauchen es halt nicht. Das wäre jetzt die Frage, was für ein Spiel würdest du dir denn wünschen? Wäre das ein Rollenspiel? Wäre es ein Open-World-Rollenspiel-Act? Adventure, in welche Richtung wäre es? Warhouse Game of Thrones wäre es eigentlich schon, ehrlich gesagt. Da würde es direkt anfangen, ähm, ähm. Und Crusader Kings ist eigentlich auch schon perfekt. Vielleicht kann man auch ein offizielles machen. Man muss nicht auf Mods angewiesen sein. Wäre dann aber witzig, wenn die Mods sehr fititiert und besser sind als ein späteres Spiel, das man rausbringt. Es gibt eine Wunschvorstellung von mir, an die ich auch fest glaube, dass die irgendwann passieren wird. Die Frage ist nur, wie lange ich, du und du darauf warten müssen. Es ist nämlich Magic the Gathering meets Game of Thrones in diesem Universe Beyond. Es ist dafür geboren. Ja, es wird selbst passieren. auf der Freude wirklich die Köpfe zusammenstecken. So, okay, welche Farben hätten denn Lennestes eigentlich? Ist es denn wirklich automatisch rot wegen rot oder ist es nicht rot-gold, also Ebene und Gebirge? Weil das ja auch so eine Art... Ja, rot-weiß, weiße Krieger, doch schon, schon, schon, schon, schon. Du könntest stundenlang darüber philosophieren, was hatte die Nachtwache für eine Farbe in Magic? Und das klingt jetzt so banal für alle Nicht-Magic-Spieler, aber wir sind alle der Meinung, dass die Farbe und die Farbkombination, die du Magic-Spiels immer sehr viel über die Kreaturen, nicht nur die Spielbarkeit aussagt, sondern sehr oft auch über den Lore, der dahinter steckt. Und die haben so oft andere Lizenzen umgesetzt, mal besser und mal schlechter, aber besonders gut zum Beispiel bei Herr der Ringe. Das haben sie perfekt genailed. Und. Dieses Herr der Ringe Set und da kommt ja demnächst ein neues Magic the Gathering, das Hobbit Set. Da freue ich mich auch schon drauf. Irgendwann muss ein Game of Thrones Set kommen. Und dann können sie auch ein House of the Dragons Set dann irgendwann machen, irgendwann eine Night of the Kingdom Set. Alles möglich. Night of the Seven Kingdoms. Das wünsche ich mir halt. Also von allen möglichen Game of Thrones Umsetzungen will ich unbedingt Magic the Gathering. Und ich sage jetzt was, dafür könnt ihr mich hassen. Es ist für mich okay, wenn nur jede Dekade ein gutes Lizenzspiel rauskommt. Schlacht um Mittelerde, als ich das aktiv gespielt habe, als es rauskam, habe ich mich als Strategiespieler über ganz viele Sachen aufgeregt. Ich dachte immer, was soll das? Weil ich es dann eher wie ein Spiel betrachtet habe in der Rückschau. Das letzte große Herr-der-Ringe-Ding. Das trägt ein bisschen zur Heiligenverehrung bei, dass es halt nicht so viele davon gibt. Und Julius hat recht, wenn Warhouse das schafft mit Herr der Ringe, dann werden Leute kommen und werden es wieder versuchen. Es ist immer gut, wenn es viele Leute versuchen. Da wird dann auch irgendwann was rauskommen. Aber ich möchte tatsächlich dafür plädieren, sich auch mal diese kleineren Sachen anzuschauen. Jetzt nicht Genesis zum Beispiel, muss man sich gar nicht angucken. Aber dieses Game of Thrones von Cyanide, das ist eigentlich ein cooles Rollenspiel. Das hat ein paar aber es ist trotzdem ein cooles Rollenspiel. Ich finde auch, das kann man noch gut spielen. Das Telltale-Spiel kann man noch gut spielen. Das hat natürlich die Telltale-Grafik aus der Zeit. Damit muss man leben. Aber es schauen sich auch Leute Filme aus den 80ern an, die haben auch andere Aufnahmetechniken. Wenn alle Telltale-Games auch auf dem Handy spielen, dann ist es schon wieder okay. Du kannst auf jeden Fall das einfach easy nachholen. Und das ist für mich. Sind diese kleinen Geschichten, die sie da erzählen, die spiegeln so ein bisschen wieder, dass, wir hatten es jetzt auch schon bei diesen Road-Movie-Buddy-Sachen, das Game of Thrones halt auch oft funktioniert im Kleinen. A Night of the Seven Kingdoms funktioniert im Kleinen, da geht es halt nur um Ritter und Turniere. Also wieso nicht einfach dann mal den kleinen Spielen eine Chance geben, während Warfare Westeros es versucht. Ich drücke ihm hier jetzt offiziell die Daumen. Ich glaube halt nicht dran, aber kann ja sein, dass was wird. Ich glaube auch nicht, dass es riesig wird. Ich glaube auch, dass es schon für eine, auch da wieder eine sehr spezielle Gruppe, die halt Echtzeitstrategie, Spiele mag und Game of Thrones mag. Aber ich glaube schon, dass auch sehr viele Echtzeitstrategiespieler da draußen Bock auf Game of Thrones haben. Ich würde eine andere These aufstellen. Unabhängig von Lizenzen, ich finde schon, dass Game of Thrones eine Wirkung gehabt hat, eine Auswirkung gehabt hat auf Fantasy nochmal in jedem Bereich. Also gerade auch bei Videospielen. Dieses Dark Fantasy ist natürlich nicht neu. Bei Serien war es halt nur ja. Bei Videospielen sind wir ganz gut vertraut damit. Aber man merkt diese Einflüsse. Ich spiele gerade das Gothic Remake durch. Ich bin so gefühlt eine oder zwei Spielstunden vom Ende, also wirklich vom Schlafer. Weil ich stehe schon mit allem bewaffnet, stehe ich vor ihm. Und es gibt da diese berühmte Szene, in der das alte Lager sich gegen die Feuermagier wendet. Und die haben sie im Gothic-Remake inszeniert, als wäre es Game of Thrones. Vor allem geht es um Armbrustbolzen und eine Hand wird gehoben. Okay, ihr habt fucking Game of Thrones gespielt. Und das passt ja so gut zu Gothic. Weil Gothic hat diese eine Fantasy-Welt war und das hat mich vor 20 Jahren aus den Socken gehauen. Würde heute niemanden aus den Socken hauen. Aber dass ich da saß und eine Figur zu mir gesagt hat, fick dich. Oder dass du das als Option überhaupt hattest. Ein Mikkel-Alter-Spiel? Ha, interessante Wahl. Nicht nur dieser Ruhrpott-Slang, sondern diese super dark und edgy und warum denn nicht eigentlich? Und das war so augenöffnet für mich bei Gothic und beim Remake, wie jetzt sehe ich es nochmal, jetzt die direkten Game of Thrones-Einflüsse und umgekehrt hier Elden Ring, dass die es ja auch geil von hinten aufgezäumt haben. Da sind sie ja hingegangen und haben George R. R. Martin quasi die Prämisse der Welt schreiben lassen. Wie sah das aus? So wie Herr der Ringe im zweiten Zeitalter quasi aussah. Stadt im dritten, aber das Spiel spielt im dritten. Du, ich weiß, wir müssen auf die Zeit drücken. Und dann hat es mir Saki eingerissen und das macht Elden Ring so geil und toll. Also, wer die Game of Thrones-Spiele mögt, es gibt ein paar alte Spiele, die sich echt lohnen. Oder Mods oder Elden Ring oder Koffing. Und auch ein paar andere. Ich meine, klar, Skyrim, you name it, Dragon Age. Da gibt es ein paar gute Spiele da draußen, mit denen man trotzdem Spaß haben kann, auch als Game of Thrones-Fans. Auch wenn ich mir trotzdem irgendwann noch ein Rollenspiel in der Game of Thrones Welt wünschen würde. Damit möchte ich mich jetzt aber bei euch bedanken. Jules, ich bin mir auch sicher, dass noch ganz, ganz viele dazu sagen können. Ich weiß schon, wie du das... Es tut mir leid. Vielleicht machen wir hier nochmal einen Anschlusstalk dazu. Aber ich habe schon die Aussage hier aufs Ohr bekommen. Hey, wir müssen heute leider wirklich pünktlich Schluss machen. Dementsprechend, danke, dass ihr da wart. Danke, dass ihr euch die Zeit genommen habt. Danke Marco für all deine Serieneinordnungen. Danke Jochen, dass du all dein Wissen und deine Baratheon-Liebe hier mit reingebracht hast. Und auch dein Historiker-Know-How, immer schön. Das brauchen wir unbedingt öfter. Und danke an dich Jules natürlich auch für dein Gaming-Knowledge. Und danke an die Produktion, danke an euch an den Chat. Und schreibt gerne mal in den Stream, in die Kommentare vom VOD, was für ein Game of Thrones Spiel ihr euch wünschen würdet. Und damit vielen, vielen Dank und bis zum nächsten Mal. Ciao, ciao.