Die Schwerter sind gewetzt, die Segel gesetzt und die Drachen erheben sich wieder in die Lüfte. Die nächste Staffel House of the Dragons ist gestartet, die dritte Staffel. Und wir wollen heute mal ausführlich darüber reden, wo steht eigentlich dieses Franchise Game of Thrones aktuell? Was hat es damit auf sich? Was hat es mit den ganzen Prequels auf sich? Haben die irgendwas verändert seit der achten Staffel, auch für uns als Fans? Wie geht es jetzt weiter mit House of the Dragons? Und dann werden wir noch in einem zweiten Teil über Games in der Game of Thrones Welt sprechen. Und dafür habe ich mir drei großartige Gäste eingeladen. Zum einen unseren Film-Konnoisseur. Er kennt The Song of Ice and Fire wahrscheinlich sogar besser als George R. R. Martin selbst. Und damit herzlich willkommen, Marco. Große Worte. Aber to be fair, George R. R. Martin selbst kennt das gar nicht so gut. Ich habe mal mit diesem einen Typen geredet, der das offizielle Game of Thrones Vigy hat. Er und seine Ehefrau. Ihr habt vielleicht mal von denen gehört. Wir hatten das allererste Game of Thrones Vigy. Mit dem hatte ich ein halbstündiges Interview oder so. Und er hat mir erzählt, dass es sehr häufig vorkommt, dass George R. R. Martin die beiden anruft und fragt, ob das und das noch loregetreu ist und wie die nochmal miteinander verwandt sind. Weil selbst in seiner alten MS-DOS-Kartei ist nicht alles richtig drin. Kein Wunder, dass er so lange braucht. Ja, kein Wunder, dass dann auch so viele andere Leute verwirrt sind, wenn sogar der eigene Autor sagt, boah, ich blick bei meiner Welt nicht mehr durch. Aber du bist ja auch glücklicherweise nicht alleine als Law-Experte hier, sondern wir haben einen ehemaligen GameStar-Kollegen und auch Game of Thrones-Kenner, Baratheon-Fan und auch Podcaster eingeladen. Niemand geringeren als Jochen Rediger. Schön, dass du da bist. Danke, dass ihr mich angeladen habt. Ich freue mich sehr. Und es regt mich ein bisschen auf, dass hinter dir das elende Targaryen-Wappen ist. Aber okay, wir alle wissen, das wird ein Ende haben mit dieser Familie irgendwann. Du hättest ja auch dein Baratheon-Wappen mitnehmen können. Das stimmt, so ein harter Fanboy bin ich zumindest nach außen nicht. Nach außen nicht. Mal schauen, ob wir dazu noch kommen. Aber wir haben noch jemanden dabei, weil wir ja später auch noch über Games reden wollen, der auch sehr tief in der Game of Thrones-Law drinnen ist. Und damit herzlich willkommen, Julius. Schön, dass du da bist. Lea Targaryen, first of her name. Ja, grüß dich. Deine Moderationskarte ist falsch rum. Perfekt. Das ist gar nicht unangenehm. Profis. Ja, schön, dass ich dabei sein darf. Ich kenne mich mit den Büchern tatsächlich gar nicht aus. Ich habe nur die Serie gesehen. Aber ich hoffe, das reicht euch heute. Die anderen beiden wissen mehr. Wir schauen jetzt mal, also an der Stelle, weil auch schon im Chat gefragt wurde, spoilern wir. Wir versuchen es möglichst spoilerfrei zu lassen. Wir werden einmal ein bisschen näher jetzt auf die erste Folge der dritten Staffel eingehen. Wir werden ein bisschen über die zweite Staffel reden, damit wir auf die dritte Staffel eingehen können. Und wenn ihr noch gar keinen Game of Thrones gesehen habt, dann tut es mir leid, dann spoilern wir euch. Dann versteht ihr sowieso nichts. Das ist egal. Warum seid ihr hier? Wie oft ich in meinem Leben schon Leute gespoilert habe, die noch nie irgendwas von Game of Thrones... Danach haben sie es aber geschaut, wegen diesem ganzen Monologen, die ich ihnen gegenüber gehalten habe. Und sie haben zu mir nicht zu mir zurückgekommen, aber du hast mich ja hart gespoilert. Ja, wie oft ich das aber auch schon verirgelt habe. Also die besten Twists in Game of Thrones sind Staffels. Sehr gut, genau, so fangen wir jetzt an. Wir sagen einfach erstmal, jeden, der stirbt. Aber so, wir versuchen jetzt erstmal da anzufangen, was denn für uns aktuell, wo dieses Franchise für uns aktuell steht. Also seit Staffel 8 und was in den letzten Jahren so passiert ist, auch mit den Prequels. Wo ist Game of Thrones gerade in eurem Herzen, Jochen? Also, nach Staffel 8 war es für mich erstmal ziemlich weg. Das war halt so, okay, das hatte nichts mehr für mich, hat kein Feuer mehr entfacht, tragischerweise. Aber jetzt mit House of the Dragon, ich habe nämlich den Night of the Seven Kingdoms noch nicht geguckt, weil das für mich so ein kleines Teil war, das ich auch mal zwischenschieben kann. Aber House of the Dragon hat für mich tatsächlich dazu beigetragen, oder es hat mir ermöglicht, erst mal die Targaryens ein bisschen zu mögen. Ein bisschen. Ja, also Viserys ist schon ein toller Typ. Ja. Tragischer Typ auch. Und dann hat das irgendwie so ein bisschen Schmunzeln ausgelöst, dass, dieses Game of Thrones Franchise, das hat ja jetzt House of the Dragon und A Night of the Seven Kingdoms, aber so groß und riesenhaft drüberstehen, tut jetzt eigentlich nicht, es, ist Game of Thrones Doppelpunkt, House of the Dragon zum einen wäre der Titel unglaublich lang zum anderen. Sie verlassen sich darauf, dass ihre Serien funktionieren und ich glaube, nach der achten Staffel, auch wenn man sagen kann, da war viel ungerechtfertigt, der hält vielleicht dabei, ist es auch besser so, wenn man sagt, hey, denkt da nicht dran, kommt einfach wieder mit nach Westeros, genießt ein paar Geschichten und vielleicht gab es die achte Staffel gar nicht. Welche achte Staffel? Wird auch schon im Z geschrieben, wir reden bitte nicht über die achte Staffel. Ich glaube, das wäre nochmal ein ganz eigener Druck, könnte ich mir vorstellen. Du hast die Bücher aber gelesen, oder? Ja, alle? Also Auffallung Night of the Seven Kingdoms. Ich warte jetzt gemeinsam mit allen anderen Leuten auf das Buch, das niemals kommen wird. Also... Ja, wie ist es bei dir, Marco? Wie stehst du zu Game of Thrones? Also ich war, ich gehöre ja zu denen, die auch ein Verteidiger der achten Staffel ist. Ich weiß ja, ich glaube, das bis heute aufwendigste Video, das ich auf meinem Channel jemals gemacht habe, ist das Ende der achten Staffel erklärt. Das Ende von Game of Thrones erklärt. Das ist eine 40 Minuten Dokumentation. Wenn man die anklickt, denkt man, oh, da ist doch bestimmt ein Talk dahinter, so lange wie das Video ist. Nein, das ist so, ich habe wochenlang dran gesessen, zusammengeschnitten, Deutungsebenen, wie es überhaupt so weit kommen konnte und so weiter. Und mir ist immer gar nicht so wichtig bei Game of Thrones darüber zu reden, ob es einem gefällt oder nicht oder ob einem das Ende gefällt oder nicht, weil die Achtstaffel hat viel dafür getan, dass es einem nicht gefällt. Das heißt, wenn ich mit den Entscheidungen am Ende, also die Implikationen des Endes eigentlich sehr einverstanden bin, weil sich das als Message durch komplett Game of Thrones schon immer gezogen als Message wohlgemerkt. Das Ding ist, es ist eine Welt, in die ich mich so gerne verliere und das ist das Tolle daran. Und ich meine, du bist Historiker, du bist die Studierter-Message. Studiert in der menschlichen Geschichte. Und wenn man mit dir über Game of Thrones redet, merkt man auch noch mal, wie sehr diese Welt, also wie konsistent diese Welt ist, wie sehr sie sich anfühlt, als wenn wir unsere echte Geschichte reden. Was natürlich auch daran liegt, weil sie von der echten Geschichte so deutlich inspiriert ist. Egal, ob es die Rosenkriege waren, die Mongolen waren, du wirst alles mögliche finden. Selbst Westenrost sieht auf den ersten Blick aus wie Großbritannien, wenn du von da oben drauf schaust. Also, es ist alles gut zusammengeklaut, aber zu einer sehr konsistenten Welt, zu der ähnlich wie Star Wars es sich doch lohnen kann, immer wieder zurückzukommen. Star Wars ist vielleicht sogar das beste Beispiel dafür, dass eines erfolgreichsten Franchises der Welt lebt davon, dass für jeden was dabei ist und für jede Generation. Das ist das einzige Kino-Franchise, bei dem du mit deinem Opa reingehen kannst und der hat das selber schon im Kino gesehen und der kann dem auch was abgewinnen. Und da gibt's was für Kinder, da gibt's was für die ganz Alten, da gibt's was für für jeden einfach. Game of Thrones ist noch lange nicht so weit, aber sie sind gerade dabei, so eine Welt aufzubauen. Und weil der Lore dahinter so gut ist, um andere Geschichten zu erzählen. Und gerade A Night of the Seven Kingdoms hat uns das, glaube ich, sehr eindrucksvoll gezeigt, dass man mit einer so kleinen Geschichte, die George R. R. Martin nur geschrieben hat als Kurzgeschichte erstmal für den Sammelband eines Freundes. Gut, man muss dazu sagen, auch Game of Thrones war nur eine Kurzgeschichte am Anfang. Also auch das sollte mal nur eine Kurzgeschichte werden und well, look where we are. Also damit die längste, nie vollendete, bisher nicht vollendete Kurzgeschichte der Welt. Es ist halt ein Ursprung so. Aber bei Night of the Seven Kingdoms fühlt es sich ja trotzdem auch wie so eine Anthologie-Reihe an. Man muss es dann auch erwarten für die nächsten Staffeln, dass es fast schon in sich geschlossene Geschichten über einen langen Lebensweg hinweg sind. Und gerade Night of the Seven Kingdoms hat mir dann auch nochmal gezeigt, wie schön das alles auch nochmal ist. Ich liebe House of the Dragon, aber mir gehen, also diese Zwistigkeiten zwischen all diesen Inzuchtgestalten. Ich hab wirklich, ich hab meine Favorite-Charaktere aber selbst sie sind ja gestört. Also Damon zum Beispiel. Das sind so viele Figuren beyond redemption. Wenn du dir gewisse Szenen nur noch mal in Erinnerung rufst. Zum Beispiel, warum konnte er denn auf einmal noch mal die eine Velaryon heiraten? Was ist mit seiner anderen Frau passiert? Er hat seinen Neffen König für einen Tag genannt. Das ist schon, also das ist schon. Aber so ist es wieder geil, weil das mit diesen Ebenen gespielt hat. Wir haben die ja in der Serie nie aufgeklärt. Hat er das wirklich gesagt? Und wenn, wie hat das gemeint? Und das ist das Tolle an Game of Thrones. So viel Lore dahinter steckt, so viele unterschiedliche Geschichten erzählt, wo du reinpackst als Showrunner für die Serien. Es gibt so viel Deutungsebene und es gibt so viel darüber zu reden und das ist doch toll. Und in Night of the Seven Kingdoms hat mich nochmal dahin geführt, wie liebenswert diese Charaktere innerhalb dieser komplizierten und bösen Welt eigentlich sein können. Und deswegen glaube ich, dass man da noch so viel mehr erzählen kann, egal wie man zum Ende von Game of Thrones steht. Ja, ich glaube auch, dass diese Welt einfach unglaublich viel bietet. Das Schöne ist, ich, bisher haben wir es halt auch bei den Serien so gehabt, dass es nicht weiter gegangen ist. Also sie haben nicht versucht, Staffel 8 weiterzuerzählen und irgendwie dann noch das zu reparieren in dem Sinne, sondern sie sind in die Vergangenheit gegangen. Ich weiß noch nicht, ob sie es so gut schaffen werden, einen Sequel zu machen, weil mit einem Sequel werden sie es sehr viel schwerer haben, als mit all den Prequels, die sie jetzt gerade erzählen. Vor allem, weil die Prequels ja auch eines der größten Probleme, das Game of Thrones hatte, nicht haben. Die sind fertig. Also wir wissen, was mit diesen Charakteren passiert. Wenn man sich mit der Welt auseinandersetzt, dann weißt du, wo diese einzelnen Charaktere landen. Wie sie vielleicht enden. Und das ist dann einfach, da bist du an einem ganz anderen Ort als bei Game of Thrones, wo ja selber die Showrunner irgendwann nicht mehr genau wussten, wo es hingeht, weil es halt keine Vorlage mehr gab. Jetzt einmal, Tuls, wie geht es dir denn mit Game of Thrones? Wie geht es dir mit Game of Thrones? Ja, wie geht es dir mit Game of Thrones? Also das, was du gerade gesagt hast, ist tatsächlich ein guter Punkt, weil das ist der, wo ich immer so ein bisschen dran stoße. Weil ich habe ihnen die Afterstaffel noch nicht vergeben und ich werde es wahrscheinlich auch nie tun egal ob Marco noch drei 40-minütige Videos macht, die mich vom Gegenteil überzeugen wollen das will das Video aber nicht, das stellt mir nichts ja okay, Naja, du wolltest mir auch überzeugen, dass Episode 8 gut war. Also, ich finde, dass... Auch das habe ich lange aufgegeben. Ich finde halt immer diese Momente, also wenn ich House of the Dragon schaue an sich, dann finde ich das eine wahnsinnig gelungene Serie mal grundsätzlich, die mich echt nochmal richtig zurückgeholt hat an diese Welt. Und dann kommen aber ja immer ab und zu diese Momente zwischendurch, wo sie dann doch auf diese Prophezeiung hinaus wollen. und das, was alles mal passieren wird und White Walker und, und, und. Und immer wenn das passiert, dann cringe ich richtig, weil ich dann immer wieder daran erinnert werde, wie unglaublich unzufriedenstellend das zu Ende geführt wurde. Und ich glaube, diesen Schandfleck wird halt kein Prequel je loswerden können, wenn es sich in irgendeiner Weise auf diese Ereignisse bezieht. Das ist so ein bisschen ein ewiger Twist, den ich mit dieser Reihe halt habe. Aber ich stimme euch auch absolut zu, dass das Universum als solches halt so cool ist und so realistisch im Fantasy-Sinne. Also du kannst einfach nachvollziehen, und das ist ja das, was Marco, glaube ich, meinte mit Jochen als Historiker, dass so, hier ist dieses Volk. Dieses Volk macht was, okay, das ist ein Handelsimperium, deswegen sehen die so aus, deswegen steht die Stadt an dieser Stelle und deswegen hat es sich in die Richtung entwickelt. Und das sind ja alles Dinge, wo man halt in irgendeiner Weise geopolitisches Wissen aus dem echten Leben braucht, um das so herzuleiten. Und das, finde ich, macht halt Game of Thrones als Fantasy-Serie aus, dass eben dieses Fantasy-Universum in sich so logisch und nachvollziehbar ist. Wie kein anderes. Und auch deswegen würde ich mir auch wünschen, dass dort noch viel, viel mehr mit passiert. Ich habe auch Night of the Seven Kingdoms absolut geliebt. Wirklich seit langem nicht mehr so mich auf der neue Folge von einer Serie gefreut wie da, weil das einfach so schön war. Und ja, ich will mehr davon. Ich will vor allem mehr davon auch im Spielebereich. Aber da reden wir ja später noch drüber. Ja, auf jeden Fall. Da bin ich auch schon sehr gespannt drauf. Jetzt hat auch Magdalena, die ist ja auch gerade sehr aktiv im Chat, hat auch schon gesagt, sie kann die 8. Staffel auch nicht verzeihen. Es gab da auch noch ein bisschen Zustimmung im Chat. Vor allem, dass man Benioff und Vice die 8. Staffel nicht verzeihen kann. Da muss man jetzt eben dazu sagen, genau, House of the Dragon ist nicht von Benioff und Vice. Da stecken andere Leute dahinter. Gut, jetzt muss man auch da dazu sagen, in der 1. Staffel war noch mehr George R. R. Martin dahinter. Das hat sich dann auch ein bisschen gewandelt. Jetzt ist es wieder mehr Ryan Condell und ich glaube, George R. R. Martin ist nur noch hauptsächlich Gesicht und hat sich da ein bisschen rausgezogen. Findet ihr, das hat man in der zweiten Staffel von House of the Dragon schon ein bisschen gemerkt, dass da weniger George R. Martin dahinter stand, Jochen? Also, ich weiß nicht so langatmig, wie er denn ist. Da hätte die zweite Staffel ja eigentlich ganz gut zu ihm gepasst, weil die hat sich schon so ein bisschen angeführt wie eine Holzkarrenfahrt durch ein sehr langes Tal. Und man kann links und rechts öffnet sich ab und zu der Wald und man sieht dann schon mal was Beeindruckendes und dann rumpelt der Wagen weiter. Also insofern hätte es zu seinem Tempo und so der Art, wie er sich an die Arbeit macht, ganz gut gepasst. Ich fand halt, dass die zweite also wenn es da Abweichungen gab dann ähnlich wie bei Game of Thrones schon ich finde das generell nicht so schlimm, wenn man Abweichungen einbaut in der bestehenden Geschichte, das ist auch ein bisschen, hört sich vielleicht heretisch an, aber es ist vielleicht ein bisschen dann spannender auch, wenn man die Bücher kennt, weil man nicht in jeder Sequenz weiß ah, nee, bis zum Abend, des zweiten Tages kann Person XY sondern überhaupt nichts passieren, weil er dann erst stirbt. Oder dann kommt die Kavallerie, die kommt erst wie Gandalf eben im Morgengrauen. Wenn da mal was geändert wird, das ist eigentlich gut. Ich hätte halt, also die zweite Staffel hätte, finde ich, hätte gerne etwas mehr Action vertragen können. Da hätten sie gerne mehr Action reinändern können, wenn sie wollen. Das war so mein Haupt Kritikpunkt jetzt an der zweiten, aber sonst ob der da dabei ist oder nicht. Also ich muss ja ehrlich sagen, Es gibt ja so den Tod des Autors und ein bisschen ist halt George R. R. Martin direkt dabei beim Tod des Autors. Jetzt nicht, dass er körperlich stirbt, das passiert uns ja allen irgendwann, aber seine Geschichte ist halt so groß und mächtig und die ist ja sowieso schon längst von ihm weggefahren. Also er winkt dir ja so hinterher und ich glaube, der denkt auch selber nicht mehr, dass er damit jemals fertig wird. Also... Würde dich seinen Einfluss daran jetzt nicht zu hoch hängen? Würde es wirklich? Okay, also erstmal ganz kurz. Wir hatten gerade eine Umfrage im Chat, wo gefragt wurde, seid ihr noch Game of Thrones Fans? Einmal 36 Prozent haben gesagt, ja, immer gewesen. Und wieder 36 Prozent haben gesagt, nee, das Thema ist durch. Also sie sind sich da sehr uneinig. Was aber auch halt dafür steht, dass diese Welt, dass einerseits die achte Staffel für viele Leute viel kaputt gemacht hat. Weil anscheinend waren sie da vorher Fans. Wir hätten auch nie gewesen zur Auswahl gehabt. Aber andererseits, diese Welt halt immer noch viel bietet. Und ich glaube schon, dass George R. R. Martin für diese Welt sehr wichtig ist. Also weil auch bei A Night of the Seven Kingdoms, ich fand diese Serie vor allem halt gut, weil man so sehr die Handschrift von George R. R. Martin darin wieder gesehen hat. Also ja, ich sage nicht, er ist ein Genie. Ganz im Gegenteil, er hat auch manchmal wirklich, ich habe mich auch während seiner Bücher manchmal wirklich gelangweilt und dachte mir, du musst mir jetzt jedes einzelne Essen genau beschreiben, dass jetzt bei diesem Festmahl gereicht wurde, okay, hätte ich nicht unbedingt gebraucht. Aber er hat halt schon, ich finde, man merkt ihm halt diese Vision an, die da dahinter steckt. Und das fehlte zumindest Benje vom Weiß irgendwann. Die hatten am Anfang zwar ja auch noch dafür ein Gefühl, aber irgendwann wollten sie halt weiterziehen. Und er will nicht weiterziehen. Das ist schon sein Baby. Also das finde ich, das ist es halt. Ich sehe es tatsächlich komplett anders. Echt? Da bin ich wahrscheinlich, da mache ich mich jetzt sehr unbeliebt mit, aber ihr habt mich ja eingeladen, also müsst ihr meinen kätzerischen Meinung jetzt leben. Ich finde Game of Thrones war bis auf die achte Staffel immer besser, je weniger es Buchvorlage gab. Also mir gefallen die, ich glaube die sechste Staffel ist die beste, meiner Meinung nach. Da passiert so viel geiler Kram und das ist auch viel schneller erzählt und das hat mir viel besser gefallen. In der siebten. Wurde es dann schon ein bisschen viel. Also da war ja dann wirklich, dass man auch Reisen und so gar nicht mehr richtig thematisiert hat, sondern, Die Charaktere hatten dann wie in Skyrim halt einfach Fast Travel Unlocked, weil sie überall einmal waren und sind dann nur noch hin und her geportet. Aber in Staffel 6. Sind mit meinen Lieblingsfolgen und Szenen drin. Das soll natürlich jetzt überhaupt nicht Martins Vision schmälern, weil natürlich existiert das alles nur wegen ihm und er hat die ganze Vorarbeit dafür geleistet. Nur deswegen gibt es das und ist so großartig. Aber dieses sehr Langsame, was du gerade meinst, hat mich immer eher abgeschreckt. Also ich habe auch in der ersten Staffel Game of Thrones, da fand ich die Welt schon interessant. Aber da habe ich mich fast betrogen gefühlt, als es dann so wirkt, als würde einmal endlich eine Schlacht kommen. Und dann trönen sie ja diesen Move, dass dann Tyrion irgendwie ein Pferd ins Gesicht kriegt. Und dann ist die Schlacht vorbei und ich denke mir so, Alter, ich habe mir gerade fünf Folgen Langeweile gegeben, damit hier einmal was passiert und jetzt kattet ihr einfach weg. Auf Zeit und Bad der Tritt muss man dazu sagen. Aber sehr ehrlich war es jetzt bei der House of Dragon zweite Staffel und der Anfang der dritten. Aber das ist witzigerweise halt, ganz kurz noch der Punkt, das ist witzigerweise halt, dass weswegen ich Jochen absolut zustimme, weil das ist ja exakt das, was eigentlich die ganze zweite Staffel ist ja so. Oh, gleich kommt's, gleich kommt's, vertrau mir, vertrau mir. Und dann, ja, kommt's hoffentlich in Staffel 3. Also ich finde schon noch, dass wir Common Ground finden. Also Jojo Martin ist halt mal so, mal so. Also die... Ich finde, er wird auch zu heilig gesprochen, man muss die zwei letzten Bücher nur nochmal in Ruhe durchlesen. Wie er selber da den Fahnen verloren hat, kein Wunder, dass er so lange braucht, weil er nicht weiß, wie er das zu Ende führen soll. Und dann sind David Benioff und D.B. Wise die zwei armen Trottel, die anhand seiner auf Serviette geschriebenen, wie es wohl weiter geht, Geschichte sich damals aus der Nase ziehen müssen und es wird immer zu viel Schuld auf die abgewälzt. HBO wollte ja, dass sie viel mehr Folgen machen und längere Folgen und mehr schlachten, als sie je geplant hatten. Eigentlich wäre das nach sieben Staffeln zu Ende gewesen. Wir können uns natürlich nicht vorstellen, wie das wohl gewesen wäre. Wie, mit weniger Folgen? Aber ich behaupte, sowas wie die Mauer und so, das wäre alles gar nicht passiert. Ich glaube, da wären viele Sachen komplett anders passiert, wenn sie nur ihre sieben Staffeln wie von Anfang an gewünscht gekriegt hätten. Aber wer weiß das schon so genau? Man darf nicht vergessen, so viel ist in Game of Thrones, was wir alle lieben da draußen, egal wie ihr zur achten Staffel oder zu irgendeiner anderen Serie steht, sind da nur drin, weil sie sich das für die Serie ausgedacht haben. Ein paar der allerbesten sehen Game of Thrones, ein paar der allerbesten Konstellationen, Dialoge, Arya und Tywin Lannister. Ich liebe die Blackwater-Schlacht. Es ist für mich, die Blackwater-Folge ist tatsächlich die beste Folge von der gesamten Game of Thrones-Serie für mich. Und ich mochte auch diese Kapitelsequenz in den Büchern sehr gern, aber dass sie zum Beispiel die Kette rauslassen, dass sie einfach. Den Bums größer machen, das war beeindruckend. Und deswegen sage ich auch, es ist mir nicht so wichtig, dass er daran beteiligt ist, weil ob er jetzt dazu gesagt hat, ja, finde ich toll oder finde ich nicht, weil er hat halt die Grundlage dafür gelegt, jetzt können Leute kommen und können auf Basis dessen was machen. Ich persönlich bin eigentlich schon immer so ein bisschen für Werktreue. Ich finde, man muss Abweichungen begründen. Wenn man was verfilmt oder als Serie anlegt, dass es bereits in Buchform gibt oder in irgendeiner anderen Vorlagenform, meinetwegen auch Ausdruckstanz, Aber wenn man es begründen kann und es dann so wie Blackwater wird, dann ist für mich der Punkt erreicht, wo ich sage, danke George R. A. Martin, dass du diese Welt erzeugt hast. Aber es gibt schon Leute, die vielleicht ein bisschen mehr Gespür für Dramatik haben. Ja, auf jeden Fall. Thanks for the world, we'll take it from here. Es kommt da auch Casting-Entscheidungen zu. Es sind so viele Sachen drin, die auch in Anfang ein anderes Medium sind. Also ich habe es geliebt, diese Bücher zu lesen. Also gerade die ersten vier Bücher, die ersten drei Bücher würde ich sogar sagen, sind das Beste, was ich je gelesen habe vielleicht sogar. Aber danach wird es langsam ein bisschen schwierig und die Serie ergänzt sich so toll damit. Diese Casting-Entscheidungen, diese Production-Value, wie manche Sätze einfach aus dem Mund dieser Figuren klingen, egal ob aus dem Buch oder aus der Feder von Dave Benioff und D.B. Wise, meine Fantasie reicht nicht dafür aus, um es geiler zu machen als so, wie ich es in Game of Thrones gesehen habe. Oder teilweise in den neuen Serien, also auch in House of the Dragon wie Zerus. Der liest sich mal komplett anders, wenn ihr die Vorlage reinguckt. Er ist komplett anders. Die Figur ist komplett anders als in der Serie. Und da kommen ja auch so geile Ebenen dazu, die jetzt als Metaverweis auf Game of Thrones also gepassen. Fire and Blood ist ja mehr oder weniger eine Geschichtensammlung, wie Geschichte wohl passiert ist, aus der Sicht von Dritten mit sehr viel Abstand. Und, ähm. Das heißt, alles, was überliefert ist in Fire and Blood, musst du nicht vervollnehmen. Und es gibt verschiedene Wahrheiten für Dinge, die wohl passiert sind, weil man es nicht weiß. Und die Serie muss sich festlegen. Oder sie spielt auch mal damit, so was wir gesagt haben, dass wir Damon, niemand weiß, was Damon wirklich gesagt hat. Und wir werden es nie erfahren. Und das ist das Geile daran. Das war in der Vorlage geil. Das ist cool, dass die Prequests aufgegriffen haben. Und wir haben immer wieder solche Momente. Da ist einfach so viel dahinter. Und wir können auch jetzt, fuck man, also Game of Thrones Staffel 8 ist sage und schreibe sieben Jahre her und wir diskutieren alle noch leidenschaftlich darüber, selbst im Chat. Da würde ich aber einhaken. Die achte Staffel hat es geschafft, dass das als popkulturelles Phänomen relativ schnell abgeflacht ist. Jetzt kommt es wieder. Aber es hat nicht den gleichen Impact wie Nymwas, was auch weniger Filme hat oder wo jetzt nicht die Leute drehen. Der Terminator zum Beispiel, würde ich sagen, ist popkulturell einfach gegenwärtiger als noch Game of Thrones. Das liegt einfach daran, dass... So ist. Meine Wahrnehmung, ist zumindest, dass die achte Staffel das wirklich runtergedrückt hat, dieses Interesse. Es ist natürlich noch da, weil ich will auch nicht acht Staffeln schauen und mir im Grunde meinen ganzen Genuss rückwirkend entwerten lassen. Aber es kam mir zumindest stark so vor, dass bis House of the Dragon dann die Leute auch ganz okay damit waren, dass jetzt nicht immer noch was zu Game of Thrones kommt, dass jetzt nicht die nächste Game of Thrones Con aufploppt. Wo man sagt, ja, jetzt einen Kaffee trinken für 6.000 Euro mit Emilia Clarke. Terminator kommen sie hier auch nicht. Nee, aber das ist, ich finde, das taucht zuverlässiger. Es ist niedrigschwellig, deswegen habe ich es genommen als Beispiel. Aber ich finde, das taucht zuverlässiger immer mal wieder auf. Und bei Game of Thrones hatte ich wirklich stark das Gefühl, da hatte ich irgendwann Glück, wenn noch so eine Funko-Pop-Figur in irgendeinem Laden steht. Und ich hatte auch oft das Gefühl, dass sie einfach abverkauft haben und es manche auch nicht mehr nachkommen. Wenn ich jetzt in den Elbenwald gehe, dann gibt es nur von Harry Potter glaube ich mehr als von Game of Thrones und vielleicht Star Wars. Also das ist krass, aber vielleicht dauert es auch einfach lange. Aber bei Terminator hast du seit Terminator 3 nur Flops, nur Flops, alles flop. Niemand interessiert sich anscheinend dafür, obwohl wir alle Terminator 2 und 1 so in unser Herz eingeschlossen haben. Es wird nie nur Terminator-Con eine richtig coole geben. Nee, garantiert nicht. Bei Game of Thrones, ja klar wird es auch schwierig, aber ich glaube wenn du jetzt auf eine Comic-Con gehst, ist es trotzdem schwierig Game of Thrones auszuweichen. Zu weichen. Gut, ich war jetzt ein bisschen biased, weil ich eingeladen war, auf diese Premiere von House of the Dragon Staffel 3, aber was da los war, was für eine Stimmung war, wie viele Cosplayer da waren. Man merkt, dass sich zwar jetzt natürlich die Leute zurückerobern müssen, aber man darf ja auch nicht vergessen, Game of Thrones Staffel 8 war das Erfolgreichste, was man jemals im Fernsehen gesehen hat, was Reichweite angeht, was finanzieller Erfolg angeht, was auch Kosten angeht. Gut, Kosten sind seitdem explodiert, weil alle das nächste Game of Thrones jagen. Ich sag nur, oder Ringe der Macht und so was und viele verkalkulieren sich. House of the Dragon struggelt ja auch damit, dass es sehr viel kostet, auch wenn es trotzdem sehr viel einnimmt für HBO, für Warner. Es kostet aber sehr viel. Und jetzt haben sie auf einmal mit The Night of the Seven Kingdoms entdeckt, im Moment mal, es reicht, wenn wir auf einer Wiese drehen, da ein Turnier aufschlagen und einfach mal character-driven ohne Drachen irgendwas erzählen. Die Leute gucken das gar nicht wegen den Drachen. Das gibt's ja gar nicht. Das ist halt so diese Erkenntnis, ah verdammt, die Leute schauen ja Game of Thrones gar nicht wegen der Fantasy, also gar nicht wegen eben den Drachen. Das sind halt große fliegende Echsen. Ich liebe Drachen, ich liebe Drachen über alles, also gib mir mehr Drachen. Aber am Ende, das, was ich bei Game of Thrones liebe, sind die Charaktere... Ganz wütend? Aus meinem Rücken. Nein. Where are my dragons? Eine letzte Sache noch zum Erfolg. Was ich auch interessant finde, und dafür kriegt HBO zu wenig Credit, nach der 8. Staffel haben sie auch kapiert, sie kann nicht einfach machen, was sie wollen. Da haben sie David Benioff und DBYs gezwungen, schneller zu arbeiten. Ein Jahr Pausenstaffeln ist schon scheiße. Es müssen aber mehr Staffeln sein und so weiter. Und holen wir Marshall mit ins Boot oder nicht? Schwierig. Und bei House of Dragon haben sie auch noch mal ein paar Lerneffekte gehabt. Auch selber gelernt, so okay, ab dem Punkt gehen Showrunner und Creator hier auseinander. Lassen wir sie jetzt zusammen oder nicht? Was machen wir da? Alles noch ein bisschen schwierig. Bei Night of the Seven Kingdoms von Anfang an geguckt, dass die zwei gute Freunde werden, der Showrunner und George R. R. Martin. Und was sie auch gemacht haben, das darf man nicht vergessen. Ich glaube, sie haben für 100 Millionen oder sowas, also für einen absurd hohen Betrag, haben sie eine neue Prequel-Serie angefangen, den kompletten Piloten gedreht, die Sets gebaut. Alles soll sich in den nächsten Jahren amortisieren. Und gemerkt, das ist nicht gut. Obwohl Naomi Watts und lauter Stars da noch mit drin waren, wir schieben die jetzt unter den Teppich. Wir können nach Staffel 8 nicht sowas machen. Und dann kam eben stattdessen House of the Dragon. Dann kam stattdessen The Night of the Seven Kingdoms. Sie haben in der Zwischenzeit die Jon Snow-Sequel-Serie gecancelt. Weil sie probieren sich viel aus und sind bereit, viel Geld auch in den Brunnen zu werfen. Hauptsache, es kommt nur noch Gutes dabei raus. Und das ist doch zumindest ein schöner Einschlag. Ich wünschte mehr Franchises würden versuchen, egal was es kostet, nur noch Gutes zu produzieren. Also es ist ein schöner Einschlag, aber es ist ihnen ja nicht unbedingt gelungen mit Staffel 2. Also wie gesagt, die war ja nicht nur noch gut. Also wirklich nicht. Also gar nicht, gar nicht gut. Also die war gut, aber nicht nur noch gut. Und vor allem, also ich hatte bei Staffel 2 schon jedes Mal, wenn ich Damon gesehen habe, weiß ich so, ach. Müssen wir, können wir bitte irgendjemand anderen erzählen? Was? Warum? Ich mag, dass diesen kleinen Fight Club Aspekt dann wieder da von sich hin langsam wahnsinnig wird. Kannst du unangenehm. Irgendwas hat mich damit, aber damit stehe ich auch vielleicht allein da. Also die zweite Staffel war schon anstrengender, aber sie hat trotzdem tolle Momente. Also es ist ja immer noch eine gute Serie. Wir kommen halt nur von, also die erste Staffel ist halt viel besser. Die erste Staffel ist viel besser und auch da, also die erste Staffel hatte halt das, dass viele Leute mit dem Pacing nicht ganz klar gekommen sind, weil sie halt gesagt haben, hey, okay, warum ist der jetzt schon wieder neu gecastet? Wer ist die Person jetzt auf einmal? Warum sieht der aus wie der andere Schauspieler? So Eamon und Elgin waren sich ja... Ja, das ist halt sehr merkwürdig. Das war merkwürdig. Aber auch cool, ich meine, cool im Sinne von, lieber springt ihr in der Zeitlinie, bevor ihr euch tot erzählt. Bevor ihr mir hier versucht noch, ihr müssten ja ansonsten noch Dinge reinschieben an Story, nach denen keiner gefragt Und dann langweilt ihr euch eine halbe Staffel lang. Und sie wussten auch am Anfang von Staffel 1, habe ich das so empfunden, dass sie auch noch nicht genau wussten, was machen wir denn jetzt, damit es gut wird. Weil gerade der erste Teil von House of the Dragon, also wirklich die Anfangsfolgen, die setzen noch so auf diesen Splatter und Sex-Faktor, dass irgendwer gesagt hat, hey Game of Thrones, das war doch die Serie mit Splatter und Sex. Und natürlich, es gab Splatter und Sex, aber das ist ja nicht, was Game of Thrones ausmacht. Aber trotzdem hatte House of the Dragon am Anfang, finde ich, noch ganz oft so Szenen, wo ich mir gedacht habe, ich weiß genau, wieso die drin ist, warum jetzt jemandem der Unterkiefer oder so weggetrümmert wird, damit jemand sagen kann, das ist wie Game of Thrones. Es ist wie der zertrümmert, dieser Typ. Das ist ja schlimm, da habe ich geschrieben, das ist aber nicht die Essenz von Game of Thrones gewesen. Sie haben es, glaube ich, sehr schnell begriffen, dass das nicht alles ist, sonst hätte ich auch ehrlich gesagt irgendwann aufgehört. Also wenn nicht jede entblößte Brust und jeder zertrümmerte Kopf sorgt dafür, dass ich sofort mich vor den Fernseher setze. Nee, auf jeden Fall. Also ich finde auch, in der ersten Staffel eben, du hast noch ein bisschen gemerkt, okay, wir versuchen jetzt erstmal zu schauen, was gefällt denn jetzt unseren, die, die noch da sind, was wollen die denn noch von Game of Thrones? In der zweiten Staffel dann, wie gesagt, war ich nicht ganz fein. Jetzt ist die dritte Staffel da und die zweite Staffel hatte ja ein Ende, das sehr viele Leute unglücklich zurückgelassen hat, weil eben eine Schlacht aufgebaut wurde, auf die wir uns alle gefreut haben, von der Leute, die die Bücher gelesen haben, wussten, dass sie stattfinden wird. Dann kam sie nicht und dann war sie nicht Teil dieser Staffel. Hattet ihr jetzt das Gefühl, ihr habt jetzt alle die neue Folge schon gesehen, hattet ihr das Gefühl, das war das, was euch in der zweiten Staffel gefehlt hat, Jules? Ja, ehrlich gesagt genau das. Also weil das Problem war, finde ich auch nicht, dass sie es, also es wäre kein Problem gewesen, wenn nicht die Struktur von der ersten Staffel ja schon genauso gewesen wäre. Weil die erste Staffel ist ja auch schon so, wir bauen diesen Konflikt auf und dann denkst du, oh shit, jetzt geht's ab und dann, alles klar, Ende. Staffel 2, in Staffel 2 wird's abgehen und dann ist halt das Problem, dass Staffel 2 im Grunde das gleiche nochmal macht. Also du denkst, du kommst rein mit der Erwartung, jetzt geht's ab und dann ist es eigentlich die ganze Zeit nur. Rumgezögere mit kleinen politischen Intrigen. Ich meine, auch die sind an Game of Thrones cool, ist alles okay. Aber dann halt zu sagen, okay, wir geben euch immer noch nicht das. Das ist, glaube ich, dann das Problem, dass dann halt du quasi geködert wirst mit einer großen Schlacht, einer großen Konfrontation und es kommt halt, ist dann am Ende wieder das, okay, und jetzt aber wirklich in Staffel 3. Und ja, deswegen ist es, fühlt es sich im Nachhinein so ein bisschen, es passiert wenig Denkenswürdiges. Also ich finde schon, also ich hatte schon meinen Spaß mit der Staffel. Ich habe die wirklich gerne geguckt. Ich dachte auch nicht währenddessen die ganze Zeit, oh, was das, wie langweilig ist das? Und ich war schon hooked. Das ist alles okay gewesen. Nur halt am Ende dann, dass mir das weggenommen wurde, hat mich dann ein bisschen sauer gemacht. Und es ist wenig geblieben, muss ich ganz ehrlich sagen. Also ich glaube, bis auf so zwei, drei Story-Twists kann man nur einfach nach Staffel 1, Staffel 3 gucken. Ganz ehrlich. Also es ist halt wenig passiert, finde ich, was wirklich denkenswürdig war und was den Plot signifikant verändert hat. Bis auf halt ein paar Sachen wie zum Beispiel Alicents Besuch und so. Also die natürlich da schon relevant haben. Also ich meine, auch hier wird gerade im Chat geschrieben, Staffel 2, Folge 4, fand ich schon beeindruckend. Also alles, was mit Reynas passiert ist. Es ist the red dragon and the gold. Das ist genau das mit Reynas. Aber selbst das, du hast auf einmal eine Schlacht und selbst nach der Schlacht, die Schlacht fühlt sich an wie, oh, jetzt geht's los. Jetzt hat der Tanz der Drachen angefangen. Und selbst das fühlt sich an, wie jetzt geht's los. Und das Ende ist jetzt geht's los. Und das ist mein Hauptkritikpunkt an der zweiten Staffel. Das ist einmal ein Kreis. Du bist von der Ausgangssituation her genau da, wo du vorher auch warst. Die Staffel fängt sogar damit an, dass sie die Starks schon als Verbündete gewinnen. Und sie endet damit, oh, die Starks war auf Nürnberg tatsächlich runter. Weil sie sind ja jetzt die Verbündeten. Das ist ja wirklich einmal komplett im Kreis gedreht. Jeder ist genau da, wo er am Anfang auch war. Und da musst du die dritte Staffel dann ein bisschen dran anknüpfen und nochmal diese Schachfiguren mir nochmal alle einzeln zeigen, wo sie gerade sind. Ach ja, genau da. Und die zweite Staffel, ja, das Denkwürdige, was du angesprochen hast. Ich finde, wir haben das im Vorgespräch, ich habe Analysevideos dazu gemacht, Podcast ohne Ende, auch mit dir darüber. Ich glaube, ich habe jedes Jahr 30 Mal gesehen von der zweiten Staffel und trotzdem sitze ich in der dritten Staffel und denke so, ach ja, stimmt, da war was. Wo, Otto nochmal? Ah ja, ah ja. Und das liegt ja nicht daran, weil wir so leuchtregige Gedächtnisse haben. Das war ja deine These erst. Ne, ne, ne. Eine gute Geschichte sorgt ja dafür, dass sie memorabel ist. Die erste Staffel ist sehr viel memorabler und jede Game of Thrones Staffel ist sehr viel memorabler als die zweite Staffel House of the Dragon. Ja, sieht man ja an den Familienstrukturen. Also die Starks sind auch viele eigentlich. Könnte man auch sagen, aus so einer dramaturgischen Sicht, das sind viel zu viele Figuren, diese ganzen Kinder. Wer will denen alles folgen, aber man kriegt sie halt erstmal gezeigt und dann erlebt man was mit ihnen und dann will man denen auch folgen, aber wenn du jetzt zum Beispiel in House of the Dragon dir anguckst, das Haus Hightower oder Hohenturm im Deutschen. Ja, wir kennen Alicent, wir kennen ihren Vater, sie hat auch noch Brüder und andere Verwandtschaft natürlich, aber dann kommt plötzlich irgendwie, in einer geilen Rüstung zugegeben, aber dann kommt Ormund Hohenturm oder Ormund Hightower aus seinem Zelt raus, und du denkst dir erstmal, ich habe keine Ahnung, wer der Typ ist. Er hat ein schickes Zelt und eine coole Rüstung jemand hat ihn vorher gestriegelt damit er richtig top aussieht aber ich hab wirklich keine Idee, wer das sein soll da tauchen so Familien aus dem Nichts auf, auch diese, als man mehr von den Starks dann sieht, nicht nur die Starks selber sondern auch ihre Verbündeten, diese ganzen kleineren Häuser, die wurden halt in Game of Thrones mit irgendwelchen denkwürdigen Szenen der Great John, wie er erstmal Finger abgebissen bekommt, dann lacht und dann der Verbündete von Rob wird Das war cool. Und jetzt ist es so, also der eine ist der Anführer von denen, das habe ich schon gecheckt, das sieht man auch, weil er vorne steht und redet als einziger. Wer ist das eigentlich? Ich habe keine Ahnung. Selbst wenn sie es gesagt hätten, wäre es ja egal, weil die Figuren kommen einfach so plötzlich auf das Feld und weil es so viele sind und weil wir eben nicht die Figuren von Anfang an oft mitverfolgen. Ich will nicht sagen, dass es belanglos ist, aber wenn der jetzt stirbt, dieser alte Mann, wenn er jetzt in zwei Folgen oder drei stirbt, ja mein Gott, dann ist er halt tot. Das ist mir doch wurscht. Ich habe ja nichts mit dem zu tun. Und das ist ein Problem, das hat House of the Dragon tatsächlich, abseits der Hauptfiguren, von denen es ja doch auch ein paar gibt, sehr, sehr stark. Aber das, was du gerade beschreibst, ist das, was ich in der ersten Staffel auch als Stärke sehe, weil es ist eben deutlich fokussierter auf diese Familie oder diese wenigen Familien. Das führt dazu, dass ich bestimmten Handlungssträngen deutlich schneller folgen kann und deutlich schneller emotional involviert bin als bei Game of Thrones, wo ich halt zig Schauplätze habe, wo halt mir zig Familien vorgestellt werden, die alle erstmal gar nichts miteinander zu tun haben, um dann halt irgendwann in Staffel 5 einen Moment zu haben, wo die auf einmal zusammenkommen. Und dann ist der Payout natürlich groß, wenn ich bis dahin dabei geblieben bin. Aber das ist natürlich dann den Preis, den du halt zahlst, dafür, dass du bei House of the Dragon halt sehr stark bei den Targaryens und, Umfeld bleibst und die Sachen dadurch eben auch deutlich schneller erzählt sind. Also es gibt ja, ich habe immer so ein Beispiel in Staffel 1. Wo halt sie irgendwie ja diesen Plan machen, dieses Haus anzustecken. Ich lasse es jetzt mal sehr vage, weil keine Spoiler und so. Aber das ist ja so, in Game of Thrones hätte einer gesagt, hey, wir sollten diese Person, wir sollten das Haus anstecken. Okay, machen wir. Und dann hätten wir eine Staffel gesehen, wie sie vorbereiten, das zu tun. Und vielleicht am Ende der Staffel wäre es dann passiert. Und bei House of the Dragon ist es so, wir sollten dieses Haus anstecken. Ja, gute Idee. Nächste Szene, das Haus brennt. Und das ist halt so ein großer Unterschied im Storytelling, den ich im Guten wie im Schlechten. Sehe. Also ich finde, es ist einfach anders dadurch. Es ist anders, es ist ein anderes Pacing, weil aber halt auch House of the Dragon, vor allem Staffel 1, das war ja nur die Vorgeschichte, nur der Aufbau von dem, was jetzt dann so langsam wirklich passiert. Also das muss man ja auch sagen, das, was wir auch die ganze Zeit gesagt haben. So, jetzt ist es aber soweit, jetzt ist es aber soweit. Das ist halt jetzt der Fall. Jetzt sind wir wirklich im Tanz der Drachen so langsam mittendrin. Und die Szene, die du beschrieben hattest, wo der dass diese eine Person von den Starks auftaucht. Also er ist ja auch kein Stark, Ronny die Ruine. Das war was? Bitte was? Ronny die Ruine, bester Mann. Ich habe mich so gefreut, als er aufgetaucht ist und er war in diesem Moment, auch so traurig, dass er nur so aufgetaucht ist. Weil er taucht in einem Moment auf, wo genau das, was wir in Staffel 1 von Game of Thrones schon mal hatten, auch wieder passiert und was wir auch schon bei House of the Dragon hatten, Wir sehen den Kampf nicht. Wir sehen nicht, was wirklich passiert. Wir sehen halt den Outcome und ich verstehe, dass das auch was mit Geld und allem zu tun hat, weil wir danach eine große Schlacht haben. Aber auch da hätte man, glaube ich, noch mal einigen Charakteren noch mehr Zeit geben können, um eben sie relevanter zu machen. Um so jemanden wie diesen Anführer dieser Stark-Truppen. Wir sehen jetzt sogar zweimal den Kampf nicht. Wir sehen den ersten Kampf nicht und dann kommt aus dem Wald jemand, der auch offenbar einen Kampf erlebt hat. Den sehen wir auch nicht. Das sehe ich jetzt tatsächlich komplett anders, weil ich finde, eine Schlacht gewinnt dadurch, dass du sehr für die Figuren routest, die an dieser Schlacht teilnehmen. The Red Dragon and the Gold funktioniert ja auch nur, weil Rhaenys immer so eine Stimme der Vernunft war und mit ihr stirbt die Vernunft dieser Familie. Und deswegen routet man so, es ist mir immer so traurig, wenn da was passiert. Und der Schlacht, von der du jetzt gerade redest, die einzige Figur, die der Zuschauer bis dahin wirklich kennt, ist ja Damon. Und von dem man eh denkt, der wird jetzt nicht in dieser belanglosen Schlacht sterben. Und was sie da eigentlich machen, ist das Storytelling, was sie Game of Thrones Staffel 2 ja auch schon gemacht haben. Und die haben immer die Blackwater-Schlacht. Das ist bis jetzt immer noch eine der geilsten Schlachten. Aber da, Blackwater ist ja auch so geil, weil auf jeder Seite kämpfen Figuren, mit denen du einigermaßen wuten kannst. Selbst mit dem Verbissen und Stannis Baratheon, der ja nicht der größte Sympathieträger zu diesem Zeitpunkt ist und ganz am Ende natürlich auch nicht mehr. Aber du weißt eigentlich gar nicht, für welche Seite bin ich überhaupt. Ich will nicht, dass King's Landing geradet wird, aber hier der Onion Knight ist doch auch mein Heim Michael. Man will ja auch, dass Joffrey stirbt. Ja, genau. Aber du willst auch nicht, dass Tyrion was passiert. Also es ist wirklich, okay, was mache ich hier eigentlich? So, und die Szene, die du jetzt meinst, mich erinnert das viel mehr an die anderen Szenen in der zweiten Staffel. Du hast immer wieder diese Momente, in denen der große Schlachtherr, den du nie in einer Schlacht siehst, weil er auch in den Büchern ja nie aus seiner Perspektive erzählt wird, nämlich ähm, ähm, Rob sagt, wie er über die Schlachtfelder geht und quasi der Kriegsherr ist, der jede Schlacht gewinnt, aber den Krieg verliert. Und du folgst ihm im Laufe der Staffel immer und immer wieder, bis zu einer gewissen Hochzeit. Diese Momente hast du die ganze Zeit. Und ich finde, das gehört auch ein bisschen zum Worldbuilding dieser Welt dazu. Du bist halt nicht bei jeder Schlacht dabei, aber auch nicht jede Schlacht würdest du wirklich rooten dafür, egal wie gut sie inszeniert ist. Ich mag dann mehr Symbolik. Ich mag dann mehr, dass sie am Anfang dieser Szene, von der du geredet hast, statt mir jetzt zu zeigen, wie sie diese paar tausend Lannisters da jetzt irgendwie auf einem ganz normalen Schlachtfeld niedermetzeln, finde ich es viel stärker, dass dieser komische Löwe, den ich am Ende der zweiten Staffel in diesem Kirch gesehen habe. Das arme Vieh. Das erste, was ich sehe, ist, dass sie das Ding köpfen. Ja, das war stark. Und das zweite, was ich von Lannisters sehe, ist, dass ein Kopf von einem Lannister hingeworfen wird. Ja, das war stark. Ich liebe dieses Symbol, das liebe ich an Game of Thrones. Diese Tiere dann wieder zu benutzen. Und wie wurde Tywin Lannister eingeführt? Er hat einen Hirsch ausgeweidet. Logischerweise. Und gegen wen arbeiten die Lannisters da offensichtlich? Also damit hast du recht. Es hat gut funktioniert, um die Figur aus der zweiten Staffel, diesen sehr pompösen Lord Lannister, um da die Luft rauszulassen. Weil ehrlich gesagt hat man schon in der zweiten Staffel ja anhand dessen, wie er mit seinen Untergebenen spricht, vermutet, dass da nicht viel dahinter steckt. Das ist halt nicht Tywin Lannister. Das ist irgendein Lannister, der einfach nur sehr, sehr viel Geld hat und eine coole Rüstung und deswegen natürlich vorne stehen muss. Da steht man halt, wenn man der Chef ist. Und so funktioniert es schon. Ich dachte halt nur ganz am Anfang so, also das mit dem Löwen fand ich auf eine gruselige Weise gut. Und dann war so, okay, ja, der Kampf ist zu Ende. Das haben sie auch, finde ich, gut mit all der Grausamkeit umgesetzt. Wie gesagt, ich will nicht übertrieben das Splatter, aber dass die sich nichts schenken in Schlachten, das ist okay, das zu zeigen. Und dann kommen halt die Starks, aber ich hatte dieses Problem, also die Armee der Starks kommt, ich hatte halt aber echt das Problem, dass, Der Junge ist noch ganz, der ist jetzt irgendwie auf so eine Kindersoldatenweise einprägsam. Das ist so, solltest du nicht lieber zu Hause sitzen, aber jetzt bist du hier und voller Blut. Und die anderen sind halt, ja, ich kenne Damon. Und wie gesagt, wenn dem wertigen Mann was zustößt, das ist sicher traurig für seine Familie. Für mich bisher noch nicht. Ja, bisher noch nicht. Es ist ja auch die Frage, was sonst passiert. Also meine Kritik an Staffel 1 Game of Thrones richtete sich ja danach, habe, weil halt wirklich sonst ja auch keine Schlaften passieren und dann dieses eine Ding, wo es halt darauf hinspielt und dann wird das geskippt, dann stört mich das. Aber man kann jetzt glaube ich, es kann glaube ich niemand behaupten, dass in Staffel, in Folge 1, Staffel 3 wenig passiert ist und auch wenig Action passiert ist. Also da ist ja unglaublich viel, was einfach, was ich sagen würde, was auch Payout, Payoff irgendwie ist, weil halt Konfrontationen passieren. Und dann bin ich auch okay damit, wenn dann eine Schlacht geskippt wird, weil die halt vielleicht einfach uninteressanter ist, wie ihr sagt, von den Leuten, die da mitmachen oder von den Stakes. Das ist auch dramaturgisch cleverer, weil die Folge lebt ja auch davon, nach 70 Minuten geht sie, glaube ich, dass die letzten 30 Minuten davon wirklich diese Schlacht sind. Und du entwertest es dramaturgisch, wenn du vorher 10 Minuten eine andere Schlacht hast. Stimmt, wie macht man das nicht. Und Schlachten mit Schiffen sind per se oft einfach dadurch beeindruckend, dass das was brennt und dass ein Schiff zu sehen ist. Weil Pferde haben das auch, Kavallerie in Schlachten, das ist immer beeindruckend, weil da auf einmal Tiere zu sehen sind, die sehr groß sind. Und Schiffe sind ja im Grunde einfach nur sehr, sehr große Pferde mit Katapulten obendrauf. Und das, ich hätte es auch schon, also ich bin bei dir, die hätten nicht extra noch eine Schlacht reinpacken müssen und dafür dann weniger Schiffskämpfe reinbauen oder Drachen. Das auf jeden Fall. Also auch da, ich glaube nicht, dass ich was anders, aber zum Beispiel, ich hätte mich schon gefreut, wenn diese Flach, die wir jetzt nur noch zum Ende hin sehen in Staffel 3, wenn das halt zumindest in Staffel 2 passiert. Wäre irgendwas am Ende von Staffel 2, was ich ein bisschen gelohnt habe. Ich finde, man merkt, dass das eigentlich dafür gedacht wurde. Ja, absolut. Das ist ja ganz stark, gerade wegen der Spiegelung. Sind wir im Spoiler-Part? Wir sind jetzt offiziell im Spoiler-Part. Ich glaube, wir haben schon die letzten fünf bis zehn Minuten gespoilert. 20 Prozent von euch haben eh noch nie Game of Thrones gesehen. Das heißt, egal was wir jetzt sagen, ist egal. Ihr werdet schon nicht gespoilert. Was ich eigentlich toll am Ende dieser Folge finde, und das hätte ans Ende der zweiten Staffel gehört unbedingt, ist halt der Tod von Luke, von Lyseris. Weil das spiegelt, äh, Jace, weil Luke in der ersten Staffel stirbt. Weil das spiegelt halt diesen Tod so sehr. Es ist nicht nur, dass schon wieder ein Sohn von Rhaenyra stirbt und sie damit immer weiter in eine gewisse Richtung gepusht wird, sondern es sind auch die Umstände. Einer der Schlüsselsätze der gesamten Serie ist ja von dem Verstorbenen Viserys es sei eine Illusion, dass sie die Drachen kontrollieren. Es ist einfach eine Illusion. Und du hast es schon gesehen, diese Entscheidung, die sie an der ersten Staffel hat, das ist ja durchaus eine Entscheidung, weil das geben die Bücher ja gar nicht her, aber durchaus, wenn du sie uns visualisierst, kannst du das machen. Du kannst die Entscheidung treffen, dass der Tod von Luke eigentlich ein Unfall ist. Dass es Aemon vielleicht so gar nicht wollte, dieses No! Und dann passiert das und was du hier hast, ist dieses von Rayna, dieses No! Schiebst du da? No! Und das ist im Prinzip dasselbe. Und beide Söhne sterben unnötig in einer Situation, mit der sie eigentlich nichts zu tun haben sollten. Also auch Lucerys hat nie vorher Krieg gesehen, tut aber so, als wäre er. Der bessere Drachenreiter, den man da hinschicken sollte und nicht seine Mutter. Also Jace, auch dabei. Mein Gott, ich bringe jetzt die ganze Zeit durcheinander die zwei. Das ist in Ordnung. Jesseris. Die Mutter auch, keine Sorge. Ja, ist gut, dass du das... Ist dir aufgefallen, dass ich die durcheinanderbringe? Ja, aber ich wollte dich jetzt nicht die ganze Zeit unterbrechen. Ich weiß nicht, wie viel es nicht auffällt. Weil diese Namen Luke und Jess ist ja eh schon eine geile Abkürzung für Jesseris und Jesseris. Naja, auf jeden Fall spiegelt es das und ich mag diese Poesie, die du dann immer wieder bei Game of Thrones hast. Das droht du oft reflektieren, wie jemand selbst im Leben gemordet hat, dass da immer so eine schicksalhafte Philosophie auch so ein bisschen dahinter ist. Jeder ist seines Glückes Schmied quasi. Und die Targaryens sind selber schuld, dass sie sich da selber. So reingesteigert haben in diesen Konflikt, der nie hätte da sein müssen. Wenn ein paar Leute ein bisschen mehr miteinander reden und ein bisschen empathischer werden, aber so ist es halt. So funktioniert jede Welt nicht. Es ist ja menschlich. Und das ist ja das Logische daran. Und so sind auch Bürgerkriege in der echten Welt entstanden. Und die exerzieren das jetzt halt durch. Ja, es ist halt, also ich sehe schon, Jochen war nicht ganz deiner Meinung gerade in dem Moment. Nee, ich wollte nur, es gibt halt Adelshäuser haben die Angewohnheit, dass wenn sich mal, das Problem ist, sind alle miteinander verwandt und jeder weiß, dass man sich in Familien auch streitet. Und wenn man plötzlich aber beide Streithähne, die einen Drachen zur Verfügung haben oder einen Panzer oder sonst was, jeder weiß, wie Weihnachtsstreitigkeiten eskalieren könnten, wenn jeder ein Schwert zur Hand hätte, dann passiert halt genau das, was im Dance of the Dragons passiert. Selbst der Erste Weltkrieg basiert darauf, dass drei Konsors nicht miteinander geredet haben. Stimmt. Also selbst das. Stark runtergebrochen. Da kommt noch ein bisschen mehr dazu. Aber das ist vielen Leuten nicht klar, dass die Kriegsparteien alle miteinander verwandt waren. Ja, wo man ja immer dachte, das hilft eigentlich, aber es hilft halt gar nicht. Das ist die Idee der Garriens, wir werden die Blutlinie reinhalten, wir sind ja Familie unter dieser Naive wie Cyrus. Blutlinie reinhalten hilft sowieso generell nie irgendwas. Auch da, wenn wir schon im Spoiler-Bereich sind, wie unangenehm war euch die Szene mit Alicent und Aemon? Wie es jedem unangenehm Ich war aber selber überrascht, im Kino noch mal zu merken wie viele Leute vergessen hatten, aber da ist wieder typisch zweite Staffel, dass das schon vorbereitet wurde in der zweiten Staffel Ja, weil er im Bordell schon ja, also Ich finde das ist doch einfach durch Targaryen vorbereitet, oder? Ja, ist schon Mich hat wirklich nichts daran überrascht Er selber ist ja auch sehr nüchern darin Es gibt ja eine Stelle, da guckt er noch als Kind Helene an seine eigene Schwester und sagt, ich hätte sie eigentlich heiraten müssen. Und das ist auch schon total nötig. Und da war er noch ein Kind. Und dann nimmt er sich später eine Prostituierte, die eindeutig seiner Mutter ähnelt und ja auch in so einer Fötushaltung in ihren Armen liegt. Und er verstößt sie ja dann, weil es ihm peinlich ist, dass Aegon das mitgekriegt hat. Sie selber, die Macher, haben es auch ein bisschen begründet damit, dass der Junge viel zu früh von Aegon mit in ein Bordell genommen wurde und deswegen sowieso sexuell gestört sei. Das soll eine der Ideen dahinter sein. Für den gibt es einfach ganz andere Grenzen als für uns normalsterbliche quasi. Sie. Und ja, das spiegelt sich dann in dieser Szene wieder. Ganz gut gespielt finde ich das übrigens von Alison Darstellerin, Olivia Cook. Weil du siehst diese Panik in ihren Augen, finde ich ganz gut und dieses, okay, davon bin ich jetzt überrascht, aber sie macht da jetzt mit, weil sie ihn ja gerade manipuliert für Bischkemo-France, für ihren Plan, der ja auch sehr anders ist, als es die Bücher hergeben wurden. Also die Bücher sind schon sehr bemüht zu sagen, wie können wir die Serie ist sehr bemüht darin zu sagen, wie können wir Alicent und. Rhaenyra vermenschlichen. Wie können wir sie nicht nur so wie Feiernblatt, also die Geschichtsschreibung von denen, irgendwie auch logischerweise darstellt, wie, guck mal, das passiert, wenn wir Frauen an die Macht lassen, ne? Furien und sie handeln nur emotional. Und die Serie ist sehr bemüht darin, denen mehr Tiefe zu geben. Ja, obwohl sich ja auch da Leute drüber aufringen und sagen, okay, ja, mehr Tiefe, schön und gut, aber da sind Kinder gestorben, mehrfach, da dürfen Leute auch austicken, da dürfen Leute ausrasten und wütend sein und dann auch mal. Ja, einfach deswegen vielleicht einen Krieg anfangen. Das darf passieren. Also sollte es nicht, sollte es nicht an der Stelle, aber das ist dann trotzdem irgendwie menschlich nachvollziehbar. Und das ist schon auch was, was mich, darüber haben wir auch schon ein bisschen im Vorgespräch gesprochen. Was mich schon stört ist halt, dass aktuell gefühlt jeder Kerl ist irgendwie ein Depp und ein Arschloch und die beiden Frauen sind die einzigen irgendwie, die versuchen hier noch für Frieden zu sorgen. Auf einmal sind sie die Vernunft. Das Problem ist diese Kurskorrektur. Jetzt sind sie auf einmal die Stimme der Vernunft. Aber dann wird das Lenkrad sofort wieder in die andere Richtung gedreht. Das kann man sich schon denken, wenn man ein Fire & Blood gelesen hat. Ich habe jetzt den Wissensvorsprung, weil ich die ersten vier Folgen schon als Screener gekriegt habe. Das ist genau wie in der zweiten Staffel. Es ist schon so, ah, einmal so und einmal so. Okay, für menschliche, naja, aber irgendwie machen sie ja doch wilde Dinge. So ein bisschen verrückt müssen sie schon noch sein. Im Endeffekt soll es dafür sorgen, dass du wirklich für eine der beiden Seiten sein kannst und diese Loyalität muss auch mal switchen. Du kannst nicht nur bei den Blacks sein. Okay, wo seid ihr jetzt gerade Staffel 3, Folge 1? Auf welcher Seite seid ihr? Gibt es zwei Seiten? Theoretisch grün und schwarz. Das ist der Punkt. Ich glaube, jetzt ist es noch eine Seite. Ich dachte, es ist völlig klar, dass man für Rhaenyra ist, weil der Typ hat eine Augenklappe von der anderen Seite und ist böse. Vor allem er hat eine Augenklappe, aber er ist kein Pirat. Da muss doch irgendwas nicht stimmen mit dem. Da stimmt irgendwas nicht. Aber daran sind Rhaenyras Kinder auch schuld. Muss man auch wieder dazu sagen. Also es ist halt, ich glaube, Stand jetzt kann man fast nur für schwarz sein. Also mich wundert, dass überhaupt Leute für Green gerade abstimmen. Aber ich muss der dritten Staffel kleines Vorschattling zugutehalten. Sie steuern schon mal ein bisschen dagegen. Dass ein paar Leute mal sich überlegen, weiß nicht, die Greens sind doch nicht das schlimmste Übel dieser Welt. Also die Frage ist ja auch, wie du die Frage interpretierst, also wirklich auf welcher Seite? Also wer sollte jetzt Recht schaffen, diesen Krieg gewinnen? Da ist glaube ich recht eindeutig. Aber ich fände so von den Charakteren her, fände ich halt Amon viel geiler. Und interessanter, weil das ist meine größte Enttäuschung. Ich finde, sie haben Rhaenyra, Stand jetzt, sie haben die so lame gemacht, die steht die ganze Zeit nur traurig in ihrem Schloss rum, dann wird sie von ihrer eigenen Wache im Zimmer eingeschlafen und dann bockt sie ein bisschen rum und sagt, na gut, dann ist das jetzt wohl so. Die ist die fucking Königin, Mann. Kann die mal bitte ein bisschen cooler werden und mal irgendwas Krasses machen, als die ganze Zeit nur rumzustehen, um Söhne zu verlieren. Das ist mir auch aufgefallen, das ist nicht übertrieben schlimm, finde ich, aber die Bücher. Da merkt man, dass Männer diese Geschichte geschrieben haben, da ist Rhaenyra eine unerträgliche Tyrannin und ist auch ein bisschen Gaga und, sieht aus wie eine Kröte und wirklich das Schlimmste, was es gibt. Und jetzt ist es so, die Serie macht das, finde ich, auch ganz gut, weil man ihre Sicht besser sieht. Es wird halt nicht nur über sie erzählt, sondern man erlebt die Geschichte auch aus ihrer Sicht. Aber gleichzeitig bestätigt sie so oft dieses Klischee, dass ja auch die Lords immer wieder sagen, als Viserys gesagt hat, das wird meine Nachfolgerin, haben die Lords ja oft gesagt, warum denn? Eine Frau, die kann sich nicht durchsetzen, die macht heute das, morgen das und das Problem ist, dass Rhaenyra tatsächlich so ist, nicht, dass sie heute das und morgen das macht, das kann ich noch verstehen, das ist halt, du musst dich ja auch in so einem Krieg den Gegebenheiten anpassen, aber wie Julius gesagt hat. Sie könnte den Leuten auch drohen, dass sie sie hinrichten lässt, wenn sie sie nicht aus dem Raum rauslassen. Aber stattdessen ist sie halt dann drinnen und die Tür geht nicht auf. Man schnittnächste Szene, sie hat sich anscheinend die Hände blutig geboxt an der Tür und dann macht sie ihr Kleid kaputt aus Zorn. Ja, tut mir leid, du kannst anordnen, dass diese Tür geöffnet wird. Du kannst sie doch nicht von deinem eigenen Sohn so dermaßen verarschen lassen. Ja, also diese ganze Szene fand ich auch leider, also sie war an sich gut gebaut, also die Musik und so war toll und das sah auch da vom Schauspiel, fand ich es schön, aber es hat mich so wütend gemacht. Erstens, warum die Wache überhaupt auf ihren Sohn hört, weil sie ist die Königin. Weil er einen Penis hat. Genau, weil er einen Pädes hat. Damit ist auch schon alles geklärt. Aber auch da hat mir halt einfach das wieder gefehlt, dass ja alle, die da sind, sind ja da, weil sie an sie glauben, weil sie sie als Königin akzeptieren und anscheinend dann aber doch nicht irgendwie. Und obwohl sie gerade, sie hat einen klaren Befehl gegeben, sie hat gesagt, wir fliegen da jetzt hin, wir machen das jetzt. Warum wird das nicht gemacht? In den Büchern ist sie auch diejenige, die... Niemand glaubt an sie. Alle wollen nur, dass sie sich raushält und sicher spielt und nie dann ihre Pläne verfolgen können. Das ist halt total... Also ich hoffe sehr, dass sich das jetzt ändert, aber wenn Marco meint, das Lenkrad schlägt wieder in die andere Richtung aus, dann klingt es ein bisschen so. Es ist wie hin und her gestorben, was soll ich sagen? Damit habe ich nichts gespawnert, weil das ist die ganze Serie seiner Zeit generell. Rhaenyra darf nie absolut badass sein. Sie wird immer so gezeichnet, aber dann wird sie immer wieder in ihre Schranken gewiesen, muss die Sache ertragen und dann handelt sie wirklich so irrational, wie alle die ganze Zeit sagen und das finde ich schwierig. Millie Alcock war nur badass. Ja, genau. Millie Alcock, andere Phasen in ihrem Leben. Ja, andere Phasen in ihrem Leben, aber trotzdem, dass sie sich so hart verändert, dass sie alles, was sie gelernt hat, weshalb sie ja auch selber davon überzeugt ist, dass sie da ist, einfach über den Haufen wirft, verstehe ich nicht, kann ich nicht nachvollziehen. Und ich finde das sehr, sehr schade, weil ich mag diesen Charakter. Ja, klar, in den Büchern ist sie eine Tyrannin, ich freue mich, dass sie sie nicht eindeutig nur böse gezeichnet haben, aber dass sie jetzt, gar nicht mehr sich durchsetzen kann und gar nicht mehr mal auf den Tisch haust und sagt, so machen wir das jetzt. Weiß ich nicht. Damit nimmst du ja Verantwortung. Das ist das, was mich so ärgert daran. Weil dann die Umstände drumherum, Alice Hins Angebot, alles, was so passiert, ist dann von außen. Das ist gar nicht von mir. Und sie ist nur passiv. Ja, genau. Sie ist passiv. Und sie tun aber so, als wäre sie aktiv. Sie geben ihr Monologe, in den sie so tut, als sei sie aktiv. Aber das sagt sie auch. Nur ist es aber nicht. Und das ist halt schade. Hier wird sehr viel vergeudet. Und ich glaube halt, was das angeht, ist der Showrunner Ryan Condell, der ist da nicht der Stärkste drin, zu schreiben. Und ich glaube, ihm hätte es vielleicht wirklich gut getan, mehr mit George R. R. Martin zu paktieren oder nicht einen seiner besten Writer A Knight of the Seven Kingdoms machen zu lassen. Das kann nämlich auch sein. Das muss man noch dazu sagen. Das ist so ein bisschen, einer seiner besten Writer hat jetzt einfach A Knight of the Seven Kingdoms als Showrunner zu verantworten und ist auf einmal nicht mehr da. Und ich finde, sowas merkst du dann auch mal im Writer's Room. Ja, auf jeden Fall. Naja. Also ich habe übrigens gerade mal gegoogelt, wie schwer ist ein Anker? Ein Anker von einem Segelboot ist so 15 Kilogramm schwer. Na, wird ja wahrscheinlich von einem V-Segelboot vermutlich, oder? Kann aber auch bis zu 30 Tonnen schwer sein bei einem Kreuzfahrtschiff. Aber ich glaube, so schwer waren die nicht. Das ist der zweite Punkt, der mich auch irgendwie nervt, weil ich jetzt mal will, dass es weitergeht. ist halt, ich möchte auch mal, dass jetzt Drachen nicht die ganze Zeit nur durch Dummheit und Unfälle sterben. Also können die jetzt mal einfach so richtig geil sich bekämpfen und beide wenden geile Kriegstaktiken an und dann sterben die in einem epischen Kampf. Aber ist ja nicht passiert. Also eigentlich fand ich nicht, dass jetzt der Drache durch, also es hat dazu beigetragen. Es war doch wieder nur, weil der eine Drache die ganze Zeit durchgedreht ist und dann sind die viel zu lange über diese Boote geflogen. Genau, das war ein Auslöser. Aber das Ding ist ja auch. Wenn das nicht passiert wäre mit diesem Friendly Fire, auch dann müssen die Drachen, die kamen ja nicht unendlich viel Reichweite, müssen relativ nah an die Schiffe ran. Und man hat auch gesehen, dass der erste Treffer, den er kassiert, da ist noch kein Drache, der Amok läuft im Bild. Sondern es ist das ganz Normale. Im Grunde sind die ja wie so Sturzkampfbomber. Die müssen halt sehr schnell nach unten und dann sehr schnell wieder hoch. Und die haben eine Zeitspanne, in der sie angreifbar sind. Auch die Reiter. Solange der Drache runterkommt, kann man ja theoretisch auch den Reiter niederschießen mit Bogenschützen oder Armbrustschützen. Und das ist halt jetzt passiert. Es ist klar in der Serie und in der Folge jetzt ist es ganz klar, warum es passiert ist. Es hätte jederzeit in dieser Schlacht auch passieren können. Und da trifft es halt auch noch so einen relativ kleinen Drachen, der das nicht abkann, wo man merkt, okay. Da reicht halt ein einzelner Banisterbolzen, der ihn dann, also der wäre ja, selbst wenn er nicht, wenn da kein Anker dran gewesen wäre, hätte er vielleicht fünf Minuten länger in der Luft geschafft und dann wäre er gestorben. Ja und das mit der guten Kriegsführung, da drauf sitzen Kinder. Jace ist ein Kind, Wormex ist ein sehr junger Drache. Dass die zusammen jetzt noch nicht die großen Kriegsherren sind, ist selbstverständlich. Es ist halt nicht Balerion, der schwarze Schreckung. Wenn wir den irgendwann mal sehen mit einem Eggen drauf, das wird krass. Das wird, also da bin ich mir sicher, das wird ein richtig, das wird dann genau das, was du dir wünschst. Die einzige, bei der wir das gesehen haben, dass die halt diese Kampferfahrung hatte und die sich da auch, die da, finde ich, gut vorgegangen ist, war halt damals Melaise mit Raines drauf. Das war noch, das war genau das. Die hatte Kampferfahrung, die wusste mit ihrem Drachen umzugehen, ihr Drache hatte Kampferfahrung. Alle anderen Drachen, die wir sehen, zumindest jetzt gerade, sind entweder wilde Drachenschiebstieler oder Drachen. Wo dann der Drachenreiter keine Erfahrung hat. Also es gibt diese Kombination aktuell nicht mehr, dass wir sowohl einen guten Reiter als auch einen starken Drachen haben zu diesem Zeitpunkt. Aber eigentlich auch geil, weil man ist eigentlich, finde ich, aus so Fantasy-Storys mit Drachen immer gewöhnt, dass das so ist wie in Eragon. Dann haben die so eine magische Bindung und auf einmal sind sie unzertrennlich und unbesiegbar. Und bei Game of Thrones ist es halt so, ja gut, sie hat jetzt diese Bindung mit diesem Drachen, aber deswegen kann sie den trotzdem noch lange nicht fliegen und schon gar nicht, wenn er auch noch provoziert wird, dadurch, dass Schaden reinkommt. Aber ich glaube, bei dieser Kriegsführung bin ich, glaube ich, einfach nur auch da wieder von Staffel 8 halt so ein bisschen einfach ein gebranntes Kind, weil ich schicke meine gesamte Kavallerie ins Dunkel und wundere mich, dass sie nicht wiederkommt und so. Ich weiß nicht, also... Ich will immer wieder so geniale Manöver sehen. Dass da die Leute was drauf haben. Ich mochte das jetzt auch an dieser Schlacht in der Gurgel, dass es zwar wieder mit Ballisten spielt auf See, irgendwo kommt das bekannt vor, einer der schlimmsten Momente aus Game of Thrones, zu Recht. Aber hier fühlt es sich erdiger und sinniger an. Viel, viel sinniger. Vorher hast du eine riesige Balliste als Snipergewehr gehabt, die irgendwie gefühlt zwei Kilometer weit schießt. Und du triffst auch noch. Weil es ist halt, du musst, wenn man wirklich nicht weiß, wie man es weiterschreiben soll, was machen die jetzt? Und hier ist es so, mit Lohar hast du ja jemanden, die genau weiß, was sie tut, die darauf vorbereitet war, Lohar, die darauf vorbereitet war, in einer Welt, in der ja Drachen existent sind und normal sind, dass sie dann 200 Jahre später... Das erste Keller entdecken müssen, dass es sowas wie Ballisten gibt, die sie sonst nicht brauchen. In der Welt, in der sie sehr viel näher dran sind, an einem tatsächlich bestätigten Tod eines Drachen durch eine Ballista, weil die Schwester von Aegon auf genau die Weise beim Angriff auf Dorn ums Leben kommt. Ich glaube, das war ein Speer, dachte ich. Es war ein Speerwerfer, ein Skorpion halt bei denen. Das benutzt George Armand ja immer sehr. Ach, Skorpion! Also das ist schon passiert und was ich da auch mochte, das war ja dieses, also Also zum einen in den Büchern werden die ständig erwähnt. Das sind halt auch einfach Waffen, die es gibt. Deswegen war diese Enthüllung so ein bisschen seltsam. Ja, okay, das kommt auch dazu. Und hier in der Folge mochte ich jetzt auch. Also klar, die Piratin. Die hat einmal diesen Gacha-Moment, wenn sie die quasi unter diesem Baidachin rausräumen lässt. Aber man hört später auch, wenn man mal die Befehle der Kapitäne im Hintergrund hört, auf den Velaryon-Schiffen, da hört man auch zum Beispiel Dinge wie Ballisten bereit machen oder sowas. Also alle Schiffe haben das. Alle bereit dafür, ja. Das ist so viel logischer. Der Drache muss halt runterkommen und am besten sind alle Ballisten dann in dem Fall geladen, gespannt und schießen auf ihn drauf. Das sind kleinere Ballisten, die schießen auch nicht so weit, die haben den Anker nötig als Träg und es ist ja wirklich im Vorbeiflug und er war halt nur zu tief. Aber auch da lernt man, also merken wir halt, sie haben aus den Fehlern gelernt. Ja, genau. Ich dachte mir, da ist doch unterbewusst auch noch ein Metakommentar drin. Zum einen, wir wissen, was wir in Staffel A falsch gemacht haben, das kriegen wir besser hin mit den Ballisten und zum Zweiten, lasst uns wenigstens damit spielen, dass so viele Leute durch Fire & Blood oder einfach, weil sie auf Twitter unterwegs sind, wissen, dass, J.S. Harris an der Stelle sterben wird. Lasst uns damit spielen, dass man denkt, passiert es jetzt? Ah ne, doch nicht. Er wird wieder befreit. Passiert es jetzt? Ah ne, guck mal, er ist hier in Titanic, hier Holztür, kenne ich doch. Der schafft das. Und Moment. Einmal abschließend jetzt für diesen Talk. Würdet ihr sagen, ihr seid jetzt wieder positiver Game of Thrones und vor allem auch House of the Dragon eingestellt als noch zum Ende der zweiten Staffel? Wie? Sowieso. Sowieso? Sowieso, weil der Zwischenseit dieser Night of the Seven Kingdoms passiert, das ist für mich eine der geilsten Serien der letzten Jahre, also wirklich unabhängig auch von Game of Thrones. Ich hab mich so verliebt in diese Serie nach drei Folgen spätestens. Diese Konstellation, diese Buddy-Geschichte, das ist immer der meist unterschätzte Handlungsstrang in Game of Thrones. Wir reden die ganze Zeit immer von Schlachten und da ist die Zepte explodiert und alles, aber mit das geilste war, wenn Arya und der Hound einfach auf ihrem Roadtrip waren. Oder Brienne und Jaime. Du hast immer diesen separaten Handlungsstrang, der im Roadmovie nur ist, so cool Charaktere zusammenbringt, die sich gegenseitig eigentlich hassen und was da an Empathie dann für beider Seiten entsteht, Einblicke, und auch Humor einfach und spannende Szenen, dieser Chicken-Moment mit R.S., dieser Western-Moment an diesem Tisch. Jetzt habe ich Hunger, jetzt werde ich zwei Chicken essen das ist so cool, das sind eine der größten Stärken in dieser Welt und selbst das wird jetzt auch in der, also durch die Leiter von den Kingdoms noch mal wiederbelebt und selbst jetzt in der dritten Staffel machen sie ja einen Handlungsstrang auf, der das offensichtlich auch sein soll. Sind die bisher unsympathischsten Penner, die man zusammensetzt, wenn man keinen von beiden mag, aber vielleicht mag man sie am Ende doch ein bisschen mehr, weil du diese Konstellation hast und deswegen bin ich nochmal euphorischer und ich muss ehrlich zugeben, dieses Event in Berlin, diese Premiere, die Stimmung der Leute, die waren alle nochmal so abgeholt von House of the Dragon. Das hielt natürlich auch an dem Event, aber das hat mir gezeigt, dass wir Game of Thrones Fans doch nicht irgendwie alle, jetzt in alle Wände verstreut sind, wegen dieser letzten Staffel, sondern dass wir alle noch da sind. Ich meine, wir sitzen schräg hintereinander zueinander und du weißt ja, wir haben so ein bisschen gebondet, du warst neu in der Firma und wir haben angefangen bei Night of the Seven Kingdoms abzunörden. Halbstündlich, jeden Tag gefühlt. Das war wundervoll. Ja, also... Richtig gut. Wie geht's dir? Es war richtig nervig. Ich wurde die ganze Zeit gespoilert. Julius hatte nur zu leiden unter eurer Freundschaft. Er wollte es eigentlich nicht sehen. Wir haben ihn damit so lange genervt, dass er doch reingeguckt hat und dann war er komplett weggeblasen davon. Hammer Kerl. Es hat bei mir nichts in Bezug auf Game of Thrones verändert. Also wirklich gar nichts. Ich betrachte das als unterschiedliche Entitäten. Ich mag an Game of Thrones, was ich an Game of Thrones mag. Ich mag darin nicht, was ich nicht mag. Und House of the Dragon ist halt für mich jetzt wirklich ein eigener Block. Ich muss mir den Knight eben halt noch anschauen, aber ich glaube auch das ist ein eigener Block. Ich finde das okay, wenn die einfach in einer geteilten Welt spielen. Das ist ja wie wenn man Dungeons & Dragons spielt, in einer Welt, aber unterschiedliche Kampagnen hat. Das ist vollkommen okay. Reicht es, wenn man ab und zu mal merkt, ah, den kenne ich doch, der ist jetzt heilig gesprochen worden? Interessant. Oder von dem König habe ich doch schon mal gehört. Das langt mir vollkommen. Solange sie eine gute Geschichte erzählen, brauche ich nicht die ganze Zeit diese Einbindung in das große Ganze im Sinne von, das ist eine direkte Referenz auf diese Folge von dieser Staffel. Das sieht genauso aus wie das. Nur damit ich quasi als Serienfan oder als visueller Fan was bekomme. Ich möchte eine gute Geschichte haben. Der Rest macht erstmal. Ich habe da Vertrauen. Sehr gut. Dann an der Stelle, Jules, ich bin mir relativ sicher, das geht dir ähnlich. Absolut. Sehr gut. Absolut. Das freut mich. Wir haben leider zeitlich nicht mehr so viel Zeit, um das noch weiter zu besprechen. Und wir wollen ja noch einen zweiten Part machen, in dem wir über Games sprechen. Deswegen möchte ich mich jetzt schon mal bei euch bedanken über die ganzen Einblicke in die Serienwelt, über das kurze Abtauchen, Deep Diven. Und ja, wir sind anscheinend alle noch Game of Thrones Fans. Wir haben alle immer noch Spaß mit diesem Franchise, auch wenn es uns sowas verwütend macht und wir manchmal denken, das wäre doch noch besser gegangen, haben wir trotzdem Spaß damit und können stundenlang in der Arbeit drüber reden. Oder hier in Streams. Deswegen vielen, vielen Dank dafür schon mal. Und wir werden sicher noch ganz viel über das Spiel der Drohne reden.