Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, sicher habt ihr euch schon gefragt, wo war die Ehrenrunde, als Warhorse Herr der Ringe angekündigt hat. Aber ihr wisst auch, die Ehrenrunde kommt nie zu spät, sondern sie kommt genau dann, wenn sie es beabsichtigt hat. Und das ist jetzt. Und in diesem Sinne begrüße ich meine geschätzten Gesprächspartner, Maurice Schlangenzunge-Weber und Ranger Eisenfuß. Ich bin, wie ihr seht, Steinball in der Graue. Das Glasfeld sollte man ihn nennen. Das Glasfeld sollte man ihn nennen. Schlechte Nachricht ist ein schlechter Gast. Schön, dass ihr da seid. Ich muss aber dir leider Respekt zollen. Das war eine ganz famose Anmoderation. Ja, so spontan vor allem. Ja, so spontan. Einfach so aus Wärme geschüttet. Ja, ja. Tja, die Skripte macht ja hier Ranger. Deswegen frage ich ihn auch als erstes, was? nämlich, ich weiß von dir, dass du Kingdom Come 2 durchgespielt hast und ich glaube, dir hat es auch sehr gut gefallen. Aber was ich von dir überhaupt nicht weiß, wie ist eigentlich dein Verhältnis zu Herr der Ringe? Okay, gut, das sind wir ja nochmal. Wie ist eigentlich dein Verhältnis zu Herr der Ringe? Okay. Oh, ich glaube, ich bin nicht so ein großer Herr der Ringe-Fan wie Maurice beispielsweise. Ich fand die Filme ganz cool. Ich hab auch hier passend hinter mir die Triologie der Herr-der-Ringe-Bücher. Oh, hast du die ex aufgestellt heute? Nee, die hab ich immer da, weil ich die einfach schön find. Hab die aber nicht ein einziges Mal gelesen. Was? Ja, tatsächlich. Also, eigentlich find ich nur die drei Filme ganz gut. Die Spin-offs von Hobbit eher so, hm, die Serie hab ich abgebrochen irgendwann. Und auch die Spiele find ich eigentlich selten überragend, weil sie meistens an der Erwartungshaltung scheitern. Also, ich würd sagen... Ja, ich bin positiv dem Franchise gegenüber gestimmt, aber mehr auch nicht. Sehr schön, da sind wir fast schon beim Thema. Aber Maurice, bei dir weiß ich es, dass du großer Herr der Ringe-Fan bist und du hast selbst an der EDA in Mod mitgearbeitet für Schlacht um Mittelerde 2, wenn ich richtig informiert bin. Deswegen frage ich mich, was war bei der Ankündigung, die es heute geht, nämlich dass War Horse an einem Kingdom Come und an einem Mittelerde-Spiel arbeitet, Was war für dich da irgendwie die größere Nachricht? Ja, also auf jeden Fall, das Herr-der-Ringe-Spiel, denke ich, das ... Witzig, also so halb-halb. Es war ja so eins dieser semi-offenen Geheimnisse im Gaming. Also kolportiert wurde es schon lange. Und es hatte ja auch Basis in der Realität, weil sie ja der gleichen Firma gehören, der auch die Herr-der-Ringe-Rechte inzwischen gehören. Deswegen, man war gar nicht so ganz tief überrascht, aber man hat sich trotzdem sehr gefreut, dass es gestimmt hat. Aber ich hab mich tatsächlich über beide ... Also, es war so ein schöner Moment, wenn du ... Ich hätte gern eins von diesen beiden Dingen von euch. Und dann kommen sie und sagen, wir geben dir beides. Das war also ein rundum schöner Moment. Ich möchte noch kurz hinten dranhängen, dass ich an Ranger jetzt hier gerade sehr kritisiere. Ich hab mir für die Ehrenrunde wirklich vorgenommen, weil ich weiß, es ist eine Schwäche von mir, weniger Leuten ins Wort zu fallen. Und Ranger, du hast es mir so ... Also, wir sind fünf Minuten und du machst es mir so schwer. Pack da einfach direkt raus. Ich hab übrigens die Bücher nicht gelesen. Also, ich will ja... Ich hab die aber auch neu zu meiner Verteidigung. Die hab ich noch nicht lange. Die hab ich jetzt in einer Woche oder so. Das Problem ist auch, ich finde diese Gatekeeping-Nerds, die andere dafür judgen, was sie nerdy mögen und was nicht, auch ultra unsympathisch. Ich hasse die eigentlich. Ich will das auch nicht sein. Das heißt, ich hab so viele gute Vorsätze heute, Ranger, und Du machst es mir nicht leicht. Und trotzdem bist du es. Aha, okay. Hat dich das auch getriggert? Das muss ich noch kurz sagen. Hat dich das auch getriggert, dass ich der Hobbit-Spinoff genannt habe? Hat dich das auch getriggert? Oder ist das für dich in Ordnung? Ehrlicherweise muss ich dir zustimmen, dass der Hobbit-Film, der ist so mittelmäßig, dass ich nicht auf korrekter Betitelung bestehe. Weil er leider wirklich einfach ... Ja, er ist halt auch da, wenn man über Herr der Ringe redet, sagen wir so. Okay, es werden hier schon wieder so viele Fässer aufgemacht, das muss ich jetzt erstmal nochmal wieder zunageln. Lasst uns vorne beginnen und wir sind ja heute ausnahmsweise mal bei einem Thema, das leicht spekulativ ist. Ganz leicht. Wir wissen noch nicht allzu viel, aber gerade deshalb müssen wir, finde ich, sehr sorgfältig mit den Informationen umgehen, die wir haben. Deswegen habe ich mir überlegt, dass wir, bevor wir einsteigen, ich mal alle Fakten so kurz zusammenfasse. Was wissen wir eigentlich jetzt ganz genau, sodass alle auf dem gleichen Stand sind und dann gehen wir rein. Und ich glaube, wir teilen das da so ein bisschen auf. Einmal Kingdom Come und einmal Mittelerde. Wir wollen aber über beides heute ausführlich sprechen. Also, es gibt, und das sage ich jetzt als Historiker, sechs Quellen, auf die wir uns jetzt berufen können, die zuverlässige Informationen liefern. Oh, der hat sich richtig vorbereitet. Quelle 1, die Ankündigung auf Social Media von Warhorse, quasi das war das Initiale. Sie haben gesagt, sie bauen ein Open-World-RPG in Mittelerde und ein neues Kingdom Come-Abenteuer, so haben sie es formuliert. Quelle 2, Tobias Stolz-Willing, der PR-Manager, Tobi, der auch hier bei uns schon in der Ehrenrunde war, der hat auf Instagram nochmal ein bisschen präzisiert und gesagt, beide Spiele sind Open-World-RPGs. Quelle 3. Der Jahresreport von Embracer. Da hat Phil Rogers von Embracer, da müssen wir nachher noch überreden, die haben ja eine neue Unternehmensstruktur vorgestellt und der hat auch was zu Kingdom Come gesagt. Und zwar ist das Spiel Kingdom Come, also das Neue, ist in voller Produktion und soll im nächsten Fiskaljahr rauskommen. Das ist also zwischen April 2027 und März 2028. Das Mittelerde-Spiel ist in Pre-Production, so ist es dort genannt worden. Quelle 4 ist ein LinkedIn-Profil von Mitarbeitern von Warhorse. Dann kennen wir nämlich die beiden Namen schon, wer die Creative Directors sein werden, nämlich Prokop Jirja und Viktor Bosan. Wer was macht, ist, glaube ich, nicht hundertprozentig bestätigt. Aber wir wissen, dass es nicht mehr Daniel Wavreis für beide Spiele ist. Ich finde auch eine durchaus interessante Information. Quelle 5 ist der schon genannte Tobi, der im Warhorse-Livestream ein bisschen mehr was zu Herr der Ringe gesagt hat, aber nicht... Zur Sache selbst, sondern wie so ein bisschen der Ansatz ist. Darüber werden wir nachher noch sprechen. Das werde ich jetzt nicht zitieren. Und Quelle 6 ist eine Mittelerde-Karte, die Warhorse auf der eigenen Internetseite veröffentlicht hat, die schon zu diversen Spekulationen irgendwie Anlass gibt. Das sind im Prinzip alle offiziellen Quellen, die wir haben. Mehr gibt es nicht. Aber daraus kann man schon sehr viel, oder sagen wir so, einiges ziehen, Indizien für einige Punkte. Womit ich hier einsteigen würde, und was mich interessiert, wie ihr das seht. Ich finde, die Ankündigung von solchen zwei Hammer-Projekten ist doch ziemlich ungewöhnlich. Auf X mit so einer läppischen Grafik. Wir arbeiten an einem King'n'Cum-Abenteuer und einem Mittelerde-Rollspiel. Das ist irgendwie fast ein bisschen unwürdig, oder? Normalerweise ist doch das Teil einer großen Show Megatrailer und so weiter. Was meint ihr, warum ist das so geschehen? Jetzt muss ich ja meine klischeehafte Rolle des zynischen Spielebranchenbeobachters wieder spielen, aber die spiele ich hier sehr gerne. Ich finde, die naheliegende Interpretation ist, am gleichen Tag, du hast ja auch schon den Geschäftsbericht erwähnt, hat ja Embracer die sehr absurde Neuigkeit geteilt, dass sie sich nochmal aufsplitten. Und ich glaube, das ging bei manchen Leuten unter. Man dachte, ach so, jetzt wird halt vollzogen, was sie vor langem angekündigt haben, sich in drei Firmen aufzuteilen. Nein, es ist so, dass eine von diesen dreien sich jetzt noch mal aufteilt in Embracer und Fellowship. Und so ein wenig Fellowship kriegt die ganzen Premium-Geschichten wie Herr der Ringe. Und Embracer kriegt jetzt auch ein paar Sachen, die jetzt nicht irrelevant sind. Zum Beispiel Gothic verbleibt, soweit ich weiß, mit THK Nordic bei Embracer. Aber es ist schon relativ klar, dass Embracer so den kleineren Happen bekommt. Und das ist alles immer noch eine Folge dessen, dass die sich sehr spekuliert haben, vor einer Weile mit saudi-arabischem Investment das nicht durchgekommen ist und seitdem ja auch sehr viel kürzen mussten. Und meine Vermutung ist, sie brauchten halt dringend eine spektakuläre, gute Neuigkeit, um das zu überschatten. Und das ist auch relativ erfolgreich geglückt, weil natürlich, wenn du sagst, oh, wir gliedern uns auf, ja, ja, liebe Aktionäre, aber schaut mal, wir geben den Leuten alles, was sie wollen, dann redet man, wie wir jetzt hier auch, eher über Letzteres. Und also ich da unterstelle ich jetzt vielleicht aber auch ein bisschen zu viel aber so ein wenig, wichtig zu sagen dass das rein meine Vermutung ist ich könnte mir halt vorstellen, wenn Warhorse komplett eigenständig entscheiden hätte können wie sie diese Ankündigung machen dann wären die auch anders passiert. Also ich glaube, das ist halt dann gleichzeitig noch eine sehr schöne Sache für den Tobi dann gewesen hinterher, weil ich weiß gar nicht, ob er es war, der das gesagt hat, aber man muss ja auch immer das Momentum hochhalten, auch wenn keine Spiele halt dabei sind. Und jetzt ist Casey, die zwei ja auch schon ein bisschen Zeit draußen, im Internet, im Gaming-Leben, sehr lange jetzt mittlerweile wieder draußen. Sodass natürlich dann langsam mal die Lorbeeren verblassen, so schnell wie es ja beim Gaming mittlerweile ist. Und dass man das dann noch, also ich glaube, die Theorie von Maurice, die klingt sehr plausibel. Und dann noch zusätzlich dann als PR-Manager die Möglichkeit zu haben, jetzt das Momentum wieder aufzunehmen und zwei solche Hammerdinger rauszuhauen, Das ist natürlich dann eine schöne Verlängerung des, ich sag's mal, Hypes um das Studio Moorhuis herum, bei dem man jetzt schon auf das nächste hinfiebert, was aber noch sehr, sehr, sehr lange dauern wird. Aber ich glaube auch, also die plausibelste Erklärung ist das, was Maurice halt gesagt hat. Und normalerweise wäre das, glaube ich, so ein Ding gewesen, das wäre auf einer Opening Night Live oder auf so ein, ihr wisst wie die ganzen Festen, Summerfest genau, da wäre es normalerweise dann gedroppt worden. Also ich glaube wirklich, dass Maurice da recht hat. Ausnahmsweise, muss ich das zugeben. Es ist natürlich auch was dran, was du sagst und es ist jetzt auch nicht ohne Präzedenzfall. Wir erinnern uns an was war es, als CD Projekt doch irgendwann auf dem Cyberpunk-Account einfach nur irgendwie einen Piep getweetet hat oder sowas und das Internet für Monate in Brand gesteckt hat. Ich bin mir auch nicht mehr, irgendwas, ich hab's nicht mehr genau im Kopf, was ist alles eine Weile her. Der Chat-Event, auch gerade Elder Scrolls wurde doch auch schon vor Ewigkeiten angekündigt. Ja, die Sache ist... Ja, aber da gab's zumindest einen Trailer, ne? So einen läppischen Trailer. Einerseits das und andererseits muss man auch sagen, dass inzwischen eigentlich, glaube ich, Bethesda mehrfach gesagt hat, sie bereuen das eigentlich. Weil es natürlich dazu führt, und das wird bei War Horse auch so sein. Der Tobi wird keinen King-and-Come-Stream mehr machen können, ohne dass Leute im Chat sein werden, wann was Neues zu Herr der Ringe, wann was Neues zu Herr der Ringe. Aber um das noch abschließend zu sagen, was Ranger ja auch ein bisschen angedeutet hat, man muss da ja die zwei Spiele sehr unterscheiden. So Herr der Ringe fühlt sich sehr früh an und ein bisschen komisch auch, aber KCD, wenn das schon im nächsten Geschäftsjahr kommt, ist eigentlich eine absolut vernünftige Ankündigung jetzt langsam mal und hat auch diesen Effekt, dass Warhorse wieder im Gespräch ist, absolut. Auch das... Ist nur überraschend. Auch KCD wiederum leidet vielleicht noch mehr unter diesem Ankündigungsformat, weil es jetzt so sehr das kleinere von den zwei Sachen ist. Und vielleicht. Du sagst schon KCD, da müssen wir aufpassen. Darüber werden wir gleich reden. Aber ich denke auch, und im Normalfall hätten sie vielleicht jetzt einen Trailer gemacht zur Gamescom, Opening Night Live oder so. Das wäre, glaube ich, vom Zeitablauf sinnvoll gewesen. Ich kann mir auch vorstellen, dass Embracer relativ unter Zeitdruck diese Umstrukturierung gemacht hat. Wir brauchen jetzt irgendwas, was wir konkret machen. Jetzt haben die keine Zeit, noch was groß vorzubereiten. Damit es zumindest nicht in einem Geschäftsbericht revealed wird, haben sie dann eben so einen, ich nenne es mal, Tweet gemacht. Schon ein bisschen holpriger Auftakt, aber egal. Es hat ziemlich gut funktioniert. Der Hype ist schon da. Der Jubel groß, vielleicht nicht nur, aber allgemein ist der Jubel groß. Du hast gerade HC Kingdom Come Deliverance gesagt. Das ist schon ein spannender Punkt, worüber wir reden müssen. Tatsächlich gehen ja einige davon aus, dass es Kingdom Come Deliverance 3 wird. Ich glaube aber nicht. Ich würde viel darauf wetten. Niemals. Sie sprechen ja ausdrücklich von einem Kingdom Come Adventure. Dann soll es zwar ein Rollenspiel sein, aber sie haben immer gesagt, die Heinrich-Geschichte ist zu Ende. Auf dem Jahresbericht haben sie auch gesprochen von der Kingdom Come Franchise. Es macht schon sehr den Eindruck als ob es quasi in der Welt von Kingdom Come stattfindet aber ein anderes und mutmaßlich kleineres Spiel sein wird seht ihr das auch so? Ja, also auf jeden Fall. Sie haben ja extra schon Kingdom Come Story, steht glaube ich nur in dem... Adventure. Adventure, ja. Genau steht da. Warum bringe ich am Anfang alle Quellen, zitiere alles und du... Ja, Huldigung, dass ich das nicht aufnahmsweise in dem Kopf behalten hab. Dafür bist du ja da. Du bist ja hier moderat. Der arme Steinwallen hat sich solche Mühe gegeben, Ranger. Aber was kann man auch von jemandem erwarten, der nicht mal Herr der Ringe gelesen hat. Der kann doch... der ist doch gar nicht trainiert. Wow, okay, genau. Mehr als drei Sätze. Ich kann gar nicht lesen. Ich bin halt junge Generation im Gegensatz zu euch. Gut, mach weiter, wir haben dich so zerbrochen. Hab ich gar nicht gemerkt. Diesmal war es Steinwall, nicht ich. Ist wirklich so, egal. Ich lass mich da gar nicht durchärgern. Jedenfalls, ich glaube, wir müssen den Hype für dieses Kingdom Come Spiel ein bisschen zurückfahren vor allem. Weil der Großteil von uns sagt, sobald wir das gehört haben, und so ging es mir auch, erst mal, boah, ich weiß noch, wie episch Kingdom Come Deliverance gewesen ist. Und dann Teil 2, und das war so geil. Und 100.000-Stunden-Epos, der dann auf einmal kommt. Aber wir wissen ja noch nicht mal, ob es, ihr habt es gerade noch mal mit dem Adventure betont, ob es überhaupt sich so spielen wird wie ein normales Kingdom Come. Und wenn es dann in eine andere Richtung geht, wenn es eben ein Adventure wird, vielleicht sind die meisten Leute dann davon abgeschreckt. Stellt euch mal vor es wird auf einmal ein Spiel, was ich jetzt eher weniger glaube, aber ich persönlich würde es trotzdem lieben, im Stile von Drover was ja nicht untypisch wäre, denn God of War hat genau dasselbe gemacht, die haben auf einmal einen 2D-Side-Scroller Metroidvania-like rausgebracht, Ranger, ich muss dich jetzt oder doch noch mal unterbrechen und muss dich zum zweiten Mal ermahnen. Ich habe in meiner Quellenanalyse, die zweite Quelle war Sir Toby, der gesagt hat, es wird auch das Kingdom-Kampfspiel wird ein Open-World-Rollenspiel werden. Also es wird... Ist Droh war. Ja, okay, okay. Okay. Es könnte... Es kann ein Pixel-Art-Rollenspiel werden. Ja, genau. Wie wahrscheinlich ist das, Mobis? Ähm, ein Prozent. Ich sag 0,1 Prozent. Wir können ja gern mal vielleicht zum Anfang, damit wir eine Diskussionsbasis haben, jeder kurz skizzieren, was wir denken, dass es grob wird. Ja. Weil ich, also meine Vermutung, und das basiere ich erstens darauf, dass sie es einen Kingdom Come Adventure nennen, wie ihr sagt. Kein Kingdom Come 3. Wenn sie Casey die 3 machen würden, hätten sie das gesagt, weil der Hype viel größer wäre. Und das Zweite ist schlichtweg die pure Entwicklungszeit. Das wird innerhalb der nächsten zwölf Monate kommen. Das muss basieren auf dem Gerüst von KCD2. Oder, wie Ranger sagt, es gibt schon die Chance, dass es was ist, was so wenig Aufwand erfordert, dass du es in zwei Jahren von null machen kannst. Glaube ich aber nicht. Meine Erwartung ist, und ich meine das überhaupt nicht abwerten, ich versuche es nur am besten zu beschreiben, es wird eher so eine Art sehr ausgedehnter DLC für KCD 2. Also es wird das KCD 2 als Grundspiel nehmen und sagen wir mal noch eine neue Weltmap davon sein. Schon standalone wahrscheinlich und ein bisschen weiterentwickelt, aber es wird nicht so ein Sprung sein wie von KCD 1 zu 2, sondern es wird grundlegend sein, Ein neues erzählerisches Abenteuer mit neuem Story-Content in der Spielmechanik und der Engine von KCD 2. Also Best Case, so ein KCD 2,5 vom Umfang und Inhalt her. Und storymäßig irgendwas damit Verknüpftes. Viele Leute haben spekuliert, es wird ein Hans-Spin-Off. Ich würde vielleicht meinen Hut in den Ring werfen für, finde ich, die eine offensichtlich noch nicht erzählte Geschichte. Zwei gibt es, Godwins Story als Prequel oder Heinrichs Vater als Prequel. Ich finde, das sind so zwei Figuren, die offensichtlich angedeutet wurden in den zwei Spielen als die haben wir viel erlebt. Wäre das nicht spannend, nochmal zu erleben irgendwann? Also das ist so ein bisschen, was ich mir vorstelle. Die Größe von einer der zwei KCD2-Maps als eigenes Standalone-Story-Kapitel mit so ein bisschen Verbesserungen hier und da, ein bisschen bessere Menüs sicher und so. Und weil ich das jetzt, weil ich jetzt hier sehr viel darüber geredet habe, dass ich mir das eben nicht zu groß vorstelle, ich bin absolut am Start dafür, ich fände das ultra geil, ich hätte mega viel Spaß daran. Aber ich glaube, das ist so der Rahmen, den wir realistisch erwarten können in zwei Jahren Entwicklungszeit. Oder weniger, weil sie haben ja auch noch DLCs gemacht nach dem KCD2-Release. Ranger, bleibst du bei deiner Pixel-Art-These oder war das nur eine Nebelkerze und eigentlich erwartest du was anderes? Ja, also ich erwarte schon, dass es im Stile von KCD wahrscheinlich aussehen wird. Einfach, weil sie die Engine ja zur Verfügung haben und dann dementsprechend das auch noch nutzen können. Schön, vielleicht auch ein bisschen als notwendige Testerei für KCD 3, dass man vielleicht noch ein paar neue Entwickler anlernen könnte. Aber, worum es mehr in der Richtung gehen könnte, also, es werden zwei Sachen aufkommen. Wenn es genau so ist, dass wir halt wirklich annehmen, es ist so was wie ein Standalone-DLC oder ähnliches, dann wird Warhorse schon wissen, dann wird die Frage sehr, sehr häufig aufkommen, warum hat man das dann nicht noch als zusätzliches DLC verpackt? Das wäre das Erste. Das wäre in der Hinsicht, entweder sagen sie, okay, es hätte ein DLC werden können, aber es ist dann hinterher zu einem Standalone-Spiel geworden. Das gab es ja auch schon häufiger. Oder es wird in eine komplett andere Richtung gehen, dass es gar nicht wie ein Standalone-Add-on dastehen wird, sondern halt eben dann in diese Richtung Pixel-Art, Open World. Aber was ich mir wünschen würde und was ich ein bisschen hoffe, ist Godwin, ja, der Vater von Heinrich auch. Aber ich habe, jetzt weiß ich, ich bin furchtbar schlecht mit Namen. Also immer. Die Bande, die sich rund um Heinrich bildet im zweiten Teil, dass davon die Origin-Story erzählt wird. Und zum Beispiel auch, wie ... Ich will jetzt nicht so viel spoilern, aber wie sie einen bestimmten Bereich eingenommen haben in KCD 2. Wenn man dann das erste Mal auf sie trifft, vielleicht ist das ohne Spoiler gut genug umschrieben. Vielleicht wird diese Story erzählt, vielleicht eine ganz andere. Ich fände auch das mit Godwin superlustig. Ich muss sagen, das mit Heinrichs Vater würde mich am wenigsten reizen, um ehrlich zu sein. Also ich bin erst mal bei euch, vor allem auch bei Maurice. Ich glaube auch, das wird genau so werden. Man könnte es vielleicht vergleichen so ein bisschen von der Skalierung so mit Blood and Wine für The Witcher vielleicht. Wobei gerade diese Parallele zeigt, wie man sowas auch als DLC rausbringen kann. Und ich denke, klar, wenn es dann ein bisschen zu klein wird, wird das sicher ein Thema werden. Deswegen könnte ich mir auch vorstellen, zusätzlich zu diesen genannten möglichen Charakteren, denn ich glaube auch, das wird anknüpfen an einen Charakter, den wir kennen. Das wird nicht irgendwas komplett Neues aufmachen. Aber ich könnte mir vorstellen, um das ein bisschen abzurücken von Kingdom Come Deliverance, dass man zum Beispiel vielleicht die Zeit ein bisschen vorandreht und in die Hussitenkriege einschreibt. Das wollte ich auch gerade erwähnen. Das hat auch der Chat gerade viel vorgeschlagen. Und zum Beispiel Jan Zischka als Figur nimmt, die ist natürlich eine historische Figur, ist ein bisschen ein Problem, aber dass man das zum Thema macht, ist auf jeden Fall eine faszinierende historische Epoche, ist quasi im Prinzip alle Assets und so weiter können verwendet werden, aber es ist dann doch so weit weg von der King & Come Geschichte, dass man legitim sagen kann, das ist jetzt kein DLC-Content, das würde ja gar nicht dazu passen. Das wäre ein Weg, das zu machen. Wenn man konventionell das quasi genau in der Zeitlinie ansiedelt, wie wir sie kennen, wäre mein Wunsch, das fände ich jetzt toll, wenn man zum Beispiel Katharina spielen könnte, eine Frauengeschichte irgendwie. Darauf hätte ich Lust. Das wurde auch gerade noch viel im Chat gesagt. Finde ich langweilig. Der ist ja schon Teil 1 vorgekommen, Teil 2 so viel. Das stimmt, aber es wurde halt immer so viel angedeutet, was er alles erlebt hat und so, dass ich immer das Gefühl hatte, da ist noch was Unerzähltes. Ja, das ist wohl so, ja. Aber ja, gerne auch mal in den Chat übrigens, was euch noch einfällt. Aber tatsächlich haben sehr viele auch gerade geschrieben, sie wünschen sich sowas in Richtung von Teresas Geschichte auch aus dem ersten Teil, dass man das in größer macht. Wäre auch spannend. Ich hab noch einen völlig wilden Gedanken, wenn wir schon, nicht Pixelart, aber wenn wir schon bei Hussitenkriegen sind, dass es ein KCD Mount & Blade wird. und man Armeen steuert und das die große Neuerung ist. Das hat höchstens eine 1% Chance zu passieren, aber der Gedanke kam mir grad und ich fand's dann doch irgendwie geil genug, dass ich's zumindest mal on the off chance hier einwerfen will, damit ich dann sagen kann, wenn's das doch wird, ich hatte Recht, weil irgendwie fänd ich's dann geil. Ja, dann markiere ich das direkt für die Pixelart hier auch. Ja, ja. Steinwein, willst du auch noch eine völlig absurde Idee rauswerfen, wenn du denkst, das ist völlig unwahrscheinlich, aber du fändest das irgendwie geil? Ja, ehrlich gesagt nicht, weil ich, also, ich glaube nicht, weil ich finde, Tobi hat das durch seinen Hinweis, beides wie ein Open-World-Rollenspiel, finde ich, sehr hart eingeschränkt. Das stimmt. All diese Spekulationen hat er, glaube ich, auch so ein bisschen mit Absicht gemacht, weil es ganz schön Wildwuchs gab dann aufgrund dieser Formulierung Adventure manche haben sogar spekuliert, es wird nur ein Film der damit angekündigt wird also ganz wilde Takes gab es da und ich glaube deshalb die Einschränkung Das sollte man vielleicht an der Stelle nochmal erwähnen weil du ja auch erwähnt hast, Daniel Wavra ist nicht mehr der Lead jetzt bei diesen beiden Projekten das liegt ja tatsächlich daran, dass es auch ein Kingdom Come Filmprojekt geben wird, an dem er mit beteiligt sein wird ich habe jetzt ehrlicherweise gerade nicht im Kopf wie genau, was wir da schon gesagt haben, ob er der Regisseur, der Drehbuchautor, was auch immer ist, aber das wird es auch noch geben. Das heißt, wer weiß, ob sie da sich irgendwie sogar eine Art Cross-Media-Franchise überlegen. Interessant, ja. Und dass die zwei Dinge sich irgendwie gegenseitig befeuern würden. Ist nicht ausgeschlossen. Ich glaube, der Film mit dem Spiel gemeinsam oder so, das ist ja auch irgendwie denkbar. Interessanter Gedanke, ja. Was glaubt ihr denn? Also wir gehen jetzt, glaube ich, relativ geschlossen davon aus, dass das Spiel kleiner werden wird, als Kingdom Come 2 gewesen ist. Davon muss man wahrscheinlich ausgehen. Glaubt ihr, das wird schwierig werden, kommunikativ? Oder wird es bei der Fanbase zur Enttäuschung führen? Oder glaubt ihr, das würden die ganz cool finden, immerhin was? Also klein würde ich sehen, so zwischen 20 bis 40 Stunden. Das ist so das, was ich erwarte. Wenn es geringer wäre, wäre ich enttäuscht. Wie meint ihr das? Ist das schwierig, nach so einem großen Epos was Kleines zu bringen? Ich würde vermuten, es hängt einfach sehr viel am Preis. Das ist jetzt eine sehr plumpe Antwort. Aber Kingdom Come 2 hat ja auch schon durchaus damit gepunktet, dass es sich dem Trend des neuen Vollpreises von 70 bis 80 Euro widersetzt hat. Und für 60 Euro größer war als vieles, was du für diesen höheren Preis bekommst. Und ich würde mir vorstellen, sagen wir mal, die verkaufen einen 40-Stunden-Story-Kapitel mit einer Welt, die ungefähr so groß ist wie das erste Kapitel von KCD 2, für 40 bis 50 Euro, dass das absolut kommunizierbar ist, wenn du es dann noch irgendwie sinnvoll benennst, ihm einen guten Untertitel gibst. Da sind, ich stimme dir zu, es sind ein paar Fallstricke drin, wie du Spiele benennst, wie du Erwartungshaltungen schürst. Das kann Leuten um die Ohren fliegen, ist auch schon ab und an passiert. Aber ich würde vermuten, Warhorse hat jetzt erst mal eine recht wohlwollende Community. Die ist gut drauf. Das Letzte, was sie bekommen haben, war ultra geil. Sie freuen sich auch auf Herr der Ringe. Wenn es nicht irgendwie sehr offensichtlich was weiß ich, jetzt ein Kingdom Come Battle Royale wird oder ein 10 Stunden DLC für 50 Euro oder sowas, glaube ich, ist das alles kommunizierbar und vertretbar. Ich glaube, also ich habe ein bisschen Sorge. Ich habe ein bisschen Sorge davor, dass ich jetzt auf einmal nach dem grandiosen ersten Teil und dem noch grandioseren zweiten Teil, dass sich dann irgendwie ein bisschen übernommen wird. Mit den einen, ich meine, wir haben es am Anfang schon mal kurz angesprochen, mit der Mittelerde, das ist jetzt eine Sache, aber dann mit dem Adventure, was jetzt noch dazu gehauen wird, das ist so ein bisschen wie, ich will nicht so negativ klingen, aber die Gefahr, dass wir melden, die Kuh besteht natürlich. Und das ist halt etwas, was geprägt ist durch die Spielelandschaft, wie sie halt momentan ist. Und so sehr ich Warhorse liebe und die wirklich ein Stein im Brett haben bei mir, ist es halt immer noch darüber eine Schirmherrschaft, die halt auch Geld haben will. Und das ist die größte Sorge, die ich da jetzt momentan sehe. Und wir wissen, oder ich gehe fest davon aus, da bin ich fest von überzeugt, Es wird kleiner werden, es muss kleiner werden, es ist anders gar nicht möglich. Und darin so eine qualitative Arbeit abzuliefern, wie es in einem Kingdom Come Deliverance eben der Fall gewesen ist, wird sehr schwierig werden, wird eine Leistung werden, die auch die Leute definitiv begutachten, ob sie daran kommen können. Und ich weiß nicht, ob es besser gewesen wäre oder ob es besser werden könnte. Lieber seine vollen Kapazitäten auf Herr der Ringe und später auf Kingdom Come Deliverance 3 zu widmen, als jetzt noch Spin-Offs zu machen, die sich dann wie ein Open-World-Spiel spielen könnten und was weiß ich nicht was alles. Ich bin da ein bisschen skeptisch. Ich bin da einfach jetzt mittlerweile gebrannt, Mark, durch das, was halt passiert in der Spielewelt. Da will ich mal Einspruch erheben oder eine andere Perspektive aufmachen. Ich auch, aber nicht zuerst. Kleiner Nebensatz. Tatsächlich, ich persönlich fand Kingdom Come 2 zu groß und ich freue mich über eine kleinere, verdichtete Geschichte. Das nur nebenbei. Aber ich glaube, du hast schon recht, das hat, glaube ich, auch betriebswirtschaftliche Gründe, warum sie das machen. Aber nicht nur im Sinne von, wir melken jetzt mal das Franchise so richtig, sondern ich glaube, es ist total sinnvoll, wenn man ein großes Studio ist mit zwischen 300 und 400 Mitarbeitern, wie Wars hat. Dass an mehreren Projekten gearbeitet wird, weil es halt du in der Zeit, in der so ein Spiel entsteht, gibt es unterschiedliche Phasen, wo unterschiedlich viele Leute beteiligt sein müssen. Und wenn so ein Riesenspiel wie Mittelerde quasi in Arbeit ist, was wahrscheinlich fünf, sechs, sieben Jahre dauern wird, dann hast du in dieser frühen Phase noch gar nicht den Personalbedarf, den du später hast. Du möchtest aber nicht die Leute rausschmeißen. Und insofern ist es viel, viel besser für ein Studio, wenn sie an mehreren Projekten arbeiten können, wo sie ihr Personal, ihre Fachkräfte flexibel einsetzen können. Das heißt, sie werfen dann jetzt mal ordentlich Personal auf das neue Kingdom Come. Wenn das raus ist, geht es wieder rüber. Ich glaube, das ist für das gesamte Handling des Projektmanagements eine total sinnvolle Sache, das so zu machen. Und natürlich kommt dazu, dass du dann schon in anderthalb, zwei Jahren Einnahmen hast für ein Studio, das das nächste große Ding ansonsten erst in fünf, sechs, sieben Jahren rausbringt. Also das ist schon, glaube ich, von vorne bis hinten relativ sinnvoll, betriebswirtschaftlich. Da würde ich auch noch ergänzen, dass das ja ein Problem ist, mit dem die Spielebranche im weitesten Sinne kämpft. Also wenn du verschiedenen Finanzberichten und CEOs und so in Interviews zuhörst, alle sagen, es ist gerade nicht mehr so nachhaltig, wie wir Spiele machen, dass diese Studios dann teilweise sieben Jahre an einem Spiel sitzen und ob das dann Erfolg hat oder nicht entscheidet, ob das Studio weiter existieren darf oder nicht. Das heißt, dass auch hier ein bisschen experimentiert wird mit, wie können wir vielleicht kleinere Produkte machen, die gut funktionieren. Das finde ich total sinnvoll. Und man hätte ja, das ist jetzt wieder von meiner Spekulation ausgehend, dass es das ist, aber KCD2 ist ja, finde ich, auch absolut noch eine Basis, wo man sagen kann. Das kann man als Plattform für weitere Storys nutzen, ohne das Rad von Null auf noch mal zu erfinden und zu sagen, wir fangen jetzt noch mal bei Null an, das Kampfsystem für ein neues, großes Rollenspiel zu programmieren, sondern gib mir Mittelalter-Rollenspiele mit der Engine von Kingdom Come 2. Das müsste nicht mal Kingdom Come sein. Gib mir irgendwas, das einfach diese Spielmechanik benutzt. Das wird noch eine Weile dauern, bis Kingdom Come 2 veraltet ist und deswegen finde ich das eigentlich sehr clever. Also ich höre das witzigerweise auch von vielen Spielentwicklern. Ich glaube sogar, Dan Wawra hat auch drüber getweetet, dass die halt auch wirklich, die denken ernsthaft in Kategorien wie, okay, ich bin jetzt 50 oder 60. Das heißt, ich kann noch zwei Spiele entwickeln in meinem Leben. So, also so komisch. Aber das ist ja inzwischen so. Das heißt, also damit kämpft die ganze Industrie so ein wenig. Und es gibt welche wie Rockstar, die sagen, nein, wir machen wirklich nur die größten Projekte der Welt. Aber es gibt auch viele, die gucken vielleicht, okay, wie können wir vielleicht, nicht sieben Jahre am nächsten Ding arbeiten und trotzdem was Cooles machen? Ja, aber ich würde da an der Stelle mal sagen, klar, BWL-technisch macht das Sinn. Das ist es auf jeden Fall. Aber jetzt komme ich mal aus der Sicht von Hein, Mück und Ursula, die vorm PC sitzen und zocken wollen und Bock darauf haben. Und dann kommt zwischendrin ein Produkt raus, bei dem halt dann weniger Gehirnkapazität, wie auch immer es hinterher sein wird. Vielleicht ist weniger Gehirnkapazität reingeflossen. Vielleicht ist weniger Manpower reingeflossen. Vielleicht ist es auch einfach nur, Nur, dass natürlich irgendwann auch die kreative Feder eines Autoren auch an ihre Limits kommt zwischen Herr der Ringe und Kingdom Come Deliverance 2. Und wenn das Produkt am Ende hinterher nicht stimmen sollte, dann ist es in der Hinsicht erstmal für die Spielerschaft egal, ob jetzt damit eine Zwischenetappe finanziert wurde und sich Entwickler dann neu ausleben konnten und niemand entlassen werden musste oder sonst was. Weil das ist die Spielerschaft halt so egoistisch als die Menschheit, die wir eben sind. Und dann sagen die, ja, wo ist jetzt mein Kingdom Come, das ich erwartet hab? Wo ist jetzt das Game, was so geil ist wie das Franchise, wie ich's kennengelernt habe? Jetzt hab ich hier eins, da kann ich dreimal Kniffel in der Taverne spielen und bin in Kuckenberg gefangen. So ungefähr. Ja, natürlich, was zählt am Ende auf dem Platz? Da sind wir uns einig, Ranger. Aber ich ... Die Fußballanalogie. Aber ich würde dem noch entgegenwerfen, dass ich finde, also zumindest geht es mir so, ich weiß, das sind nicht alle Spieler. und vielleicht ist es sogar eher ein Streamer-Problem, aber persönlich, auch Steinmann hat es ja auch gemeint. Ich finde, ein kürzeres Spiel ist nicht unbedingt auch ein weniger kundenfreundliches, wenn es fair bepreist ist. Weil ich persönlich bin eigentlich, ich freu mich, wenn Spiele auch mal durchspielbar sind in einem sinnvollen Rahmen. Und gerne darf es auch mal riesig sein, aber das war auch eine Sache, die ich zum Beispiel an Clare Obscure relativ angenehm fand, dass es eher 50 als 100 Stunden waren. Das hat ja auch nur in Anführungszeichen 40 Euro gekostet. Aber ich glaube, es gibt da schon ein Publikum dafür. Natürlich hast du aber recht, das Kingdom Come-Publikum konkret ist jetzt bislang eigentlich erstmal nur umfangtechnische Eskalation gewohnt. Und das ist natürlich ein Risiko zu sagen, und jetzt machen wir das Gegenteil. Das stimmt. Wird man sehen müssen, wie es ankommt. Ich denke, der Preis wird da einfach viel entscheiden. Ich bin voll bei euch. Ich liebe kurze Spiele. Ich glaube, ich bin derjenige von uns, der am kürzesten die Spiele immer nur macht. Deswegen, ich bin, wenn zehn Stunden aktiv sind, ich mag zum Beispiel auch, jetzt kommt's, bitte werf nicht mit Steinen, ich mag auch Call-of-Duty-Kampagnen, weil die schön kurz und prägnant sind und ein bisschen Kino-Flair geben. Jetzt dürft ihr eure Steine wieder einpacken. Aber wie du gesagt hast, ich glaube, das Problem wird die Erwartungshaltung des Publikums hinter Kingdom Come Deliverance sein, erstens und zweitens. Und dann, was dann hinterher dabei rauskommt. Wenn es ein schönes, kurzes, prägnantes Spiel ist, why not? Gut, bevor wir jetzt weiter bei Call of Duty reden, würde ich gerne. Zum zweiten Spiel kommen, außer ihr habt noch was ganz Wichtiges zu King of Cups zu sagen, was noch nicht gesagt wurde. Ich hatte noch eine Sache zu ergänzen, das leitet aber auch zum nächsten über, das ich vorher nicht gesagt hatte, als er über die Ankündigung geredet hat, ist mir noch angefallen. Ein Punkt, und das hat damals Heiko angebracht, als Witcher 4 so früh angekündigt wurde, ein Punkt, den er damals noch angebracht hat, ist, Studios machen das manchmal, um Leute einzustellen. Weil jetzt kann Warhorse offen ausschreiben, RPG-Entwickler dieser Welt, kommt zu uns, ihr dürft ein Herr der Ringe RPG machen. Und ich kann mir vorstellen, es gibt ein paar Leute, die bei anderen Studios sitzen und denken, oh mein Gott, das wollte ich immer schon mal machen. Ich war bislang Autor von The Witcher oder was weiß ich, aber Herr der Ringe, da muss ich mich bewerben. Das wollte ich nur noch als Punkt anwerfen, weil ich es vorher dann, ich wollte da nicht mittendrin reinreden, war noch eine Ergänzung, die mir noch kam. Und eine wunderbare Überleitung, lasst uns über Herr da Ring sprechen und ich würde gerne mit der, wie ich finde, gleich mit der wichtigsten Frage starten, mit der Gretchenfrage in dem Zusammenhang, die sich zumindest mir als erstes aufgedrängt hat. Walls ist bekannt geworden für mich so als die mit dem Slogan Dungeons and not Dragons in die paar visionäre Entwickler, die eine Geschichte ihrer eigenen Kultur erzählen wollen. Historische Fundierung, simulative Open World, eine starke Verankerung in der Region. Es gibt Fanfeste in irgendwelchen alten Burgen in Böhmen. Sie beteiligen sich an der Rekonstruktion dieser Burgen und so weiter. Das ist irgendwie die DNA von Warhouse. Deswegen werden die auch, glaube ich, so geliebt. Und jetzt kommt Herr der Ringe. Das ist quasi, würde ich sagen, im Rollenspielgenre das absolute Gegenteil dessen. High Fantasy, wie es im Buche steht, geht das gut oder verraten Sie da Ihre DNA? Das ist heute schon weit gegriffen. Naja, weiß ich nicht. Vielleicht bauen sie ja Isengard. Kann ja sein. Ja, aber jetzt doch mal ernsthaft. Ist das noch das War Horse, das so geliebt wird? Ich würde tatsächlich mal anbringen, dass, glaube ich, da man im ersten Schritt manchmal gar nicht so ein akkurates Bild von Herr der Ringe im Kopf hat. Ja, okay. Weil Herr der Ringe, es ist High Fantasy im Sinne der Stimmung vielleicht. Das ist eine so sehr epische, getragene Stimmung. Aber Herr der Ringe, ich hab mal mit dem Leif Walter geredet, der bei Total War arbeitet, der jetzt Medieval 3 macht. Und hab ihm auf einem Total War Warhammer-Event gesagt, so live, wann endlich Herr der Ringe? Und Total War, er hat gemeint, Herr der Ringe, Total War wäre spielerisch gar nicht so interessant. Weil es wäre weitgehend Mittelalter. Es gibt fünf Zauberer in der ganzen Welt. Es gibt auf der bösen Seite exakt neun Flugeinheiten. Es gibt einen Drachen, der ist schon tot. Und es gibt die Adler, die nichts machen. Also, Herr der Ringe ist eigentlich, auch wenn man es nicht so sehr damit verbindet, ist eigentlich bodenständiger, als es manchmal im Popkulturdiskurs gemacht wird. Ich muss da auch viel dran denken, es wird zum Beispiel auch gerne oft der Gegensatz aufgemacht zwischen Game of Thrones und Herr der Ringe. Also, Herr der Ringe ist so idealistisch und Game of Thrones ist so endlich bodenständig. Und George R. R. Martin wurde inspiriert zu dieser Trausamkeit von Game of Thrones, witzigerweise von Herr der Ringe, hat er mal gesagt, und zwar von dem Schock, den er hatte, als Gandalf gestorben ist. Wo er dachte, was, das machen die hier? Also eine ganz große Inspiration für ihn, für sein Character-Killing war eigentlich Herr der Ringe. Da kam dann Gandalf natürlich wieder, aber in Herr der Ringe, in der Welt stecken eigentlich auch sehr viele Geschichten, die ziemlich wenig Magie sind und ziemlich bodenständig und Kingdom Come-artig sein könnten, wenn du sagst, du, die Waldläufer oder sowas zum Beispiel oder auch das Leben eines Hobbits, der nicht gerade von Gandalf entführt wird, um mit Zwergen auf Meisterdiebreise zu gehen. Trotzdem ist der Ton ein anderer ich stimme dir auf jeden Fall zu, es ist zum Beispiel deutlich weniger dreckige Witze in Herr der Ringe, also die werden sich schon umstellen müssen, aber ich glaube Herr der Ringe ist nicht ganz so diese. Bombastische High Fantasy, an die man manchmal irgendwie so popkulturell dabei denkt Plädoyer Ende ja. Selbst ich, der die Bücher nicht gelesen hat, kann das auch noch mal … Ich hab da gerade währenddessen den Vergleich im Kopf gehabt mit einem Baldur's Gate, das ja Dungeons & Dragons ist, oder mit zum Beispiel auch einem Skyrim dann vielleicht auf der anderen Seite, wo ja wirklich jeder, der auf einmal ein Schwert in der Hand hat, auch auf einmal einen Zauber in der linken Hand haben kann. Und das ist ja gar nicht bei Herr der Ringe der Fall. Und ich glaube, dass sie dafür einerseits prädestiniert sind, weil sie halt dieses realistische Feeling dann in einer Fantasy-Welt reinbringen können. Und sie haben für sich selber die Möglichkeit geschaffen, sich auf einer Fantasy-Ebene auszutoben, die gleichzeitig dieses unfassende Werk im Hintergrund hat, mit dem Tolkien eigentlich nur eine neue Sprache schreiben wollte. Ich glaube, so war ja irgendwie die Origin-Story davon. und dann hat er auf einmal dieses Franchise rausgehauen auf einmal. Das heißt, da können sie sich auch quellentechnisch wieder an den verschiedensten Sachen orientieren, an dem. Wie heißt das Buch nochmal? Similion? Silmarion. Ja genau, ich habe das auch irgendwo hier im Regal stehen. Habe ich auch noch nicht gelesen. Nicht Leuten ins Wort fallen, Maurice. Du hast einen Vorsatz gefasst. Ich habe von deinen Moderatoren gesagt bekommen, ich soll das heute ein bisschen bei dir triggern, damit du dich daran gewöhnen kannst. Was? Wer wagt das? Aber da haben sie halt eben auch diese, in Anführungsstrichen, Quellenarbeit zur Verfügung stehen, an der sie dann für sich selber eine Welt erschaffen können oder an dessen Welt sie sich orientieren können. Spezies, Kulturen mit einbringen können, aber gleichzeitig noch Realismus behalten und eine Portion Fantasy noch hinzupacken können, mit dem sie dann auch wachsen, um dann irgendwann das ultimative Bethesda zu werden und ein besseres Skyrim zu schaffen. Ja, jetzt mal halblang. Also ich finde die Argumentation erst mal nachvollziehbar, aber dann auch nur so halbschlüssig. Weil, was zeichnet also Rollenspiele wie Kingdom Come aus? Dass sie sehr nah ran zoomen an eine Situation. Wir haben halt da so eine Dorfgemeinschaft mit zwei Burgen. Wir haben irgendwie, keine Ahnung, 20 Quadratkilometer. Und wir haben die historische große Geschichte als Folie im Hintergrund. Das ist ja bei Herr der Ringe auch denkbar. Und dann haben wir aber eine ganz kleine Geschichte, die in diesem Rahmen erzählt wird. Und so funktionieren, glaube ich, diese Systeme gut, so funktioniert auch dieser Ansatz gut. Ich kann mir das, also ja, ich kann es mir vorstellen, dass man sowas auch beim Herr der Ringe machen könnte, dass man halt nicht in diese epische Geschichte des Ringkriegs einsteigt oder das halt nur als Folie im Hintergrund hat und dann irgendwie eine ganz kleine Nebengeschichte, die dann hier und da meine Berührung hat zu dem, was wir kennen, erzählt. Aber ist es das, was man mit so einem Franchise, mit so einem Riesenaufschlag, mit dem wichtigsten Spiel für Embracer, die ja diese Lizenz haben wahrscheinlich, an der sie da arbeiten, machen will? Also ich kann mir das... Wie soll das sein, eine Open World in Herr der Ringe? Ich bedenke mich auch an diese riesige Karte. Wie soll das bitte funktionieren? Reiten wir da einmal von Norden nach Süden? Ja, also ich überlasse gleich Maurice das Feld, ich würde jetzt einfach mal andere Spiele dann ins Rennen werfen, zum Beispiel, wie hieß es nochmal Schatten von Mordor oder so, das ja auch in sich Open World ist, mit einer eigenständigen Story, die halt in diesem Spiel, in dieser Welt spielt, aber jetzt nicht direkt den Ringkrieg behandelt oder die Reise von Frodo. Ich glaube, da gibt es ganz viele Möglichkeiten, die ja auch in den Büchern teilweise, jetzt komme ich mit den Büchern an, die in den Büchern teilweise dann auch beschrieben werden. Nicht in den Haupt-Herr-der-Ringe-Büchern. Ja, klar. Geschichten gibt es ohne Ende, ja, klar. Genau. Und Maurice fang an zu nerden. Ja, also Nummer eins ist tatsächlich, dass leider Witz, also Herr-der-Ringe-Rollenspiele haben sich als schwierig erwiesen. Unter anderem deswegen, glaube ich, was Steinwein gesagt hat. Ich versuche mal, den Konflikt auf den Punkt zu bringen, wie ich ihn verstehe. Weil ich sehe das auch sehr. Das Problem, das Herr der Ringe da, glaube ich, hat, ist, Wir verbinden es sehr mit einer konkreten Story. Es gibt mehr als diese eine, sagen wir mal, zweites Zeitalter und so. Aber selbst da, wir verbinden es sehr mit einer großen, epischen Storyline, die, wenn man ihr folgt, eigentlich keine Freiheiten mehr lässt, weil sie komplett durchdefiniert ist. Wenn du dich aber zu sehr von ihr entfernst, entfernst du dich auch von dem, was wir eigentlich mit dem Franchise verbinden. Nämlich, wie, kein Gandalf, kein Aragorn? Hä, was? und witzigerweise haben das sehr viele Herr-der-Ringe-RPGs bislang versucht zu lösen, indem sie absurdeste Fanfiction waren. Also die Mordor-Spiele zum Beispiel, ich mag die, weil es gute Spiele sind, die sind kompletter Schwachsinn. Also die sind wirklich so unglaublich dumm für jeden, der auch nur eine oberflächliche Ahnung von der Herr-der-Ringe-Lore hat. Da sind ein paar coole Aspekte, wie Caleb Brimbo mit verarbeitet, Aber dann hast du halt Kankra, die eigentlich eine sexy Frau ist, die eine Liebesbeziehung mit Sauron hatte und eifersüchtig ist. Und deswegen macht die Spinne das, was sie tut. Solche absurden Dinge denken die sich aus, um irgendwie bekannte Sachen in ihre komplett frei erfundene Story mit ihrem übermächtigen Fanfiction-Insert-Character, der dann auch zum Nazgul wird, zu bringen. Und das ist natürlich, da wäre ich sehr enttäuscht, wenn Warhorse in so eine Richtung gehen würde. Das würde, wie du auch sagst, ja auch mit sehr dem brechen, was sie eigentlich ausmacht, nämlich bodenständige Geschichten zu erzählen. Die Fanfiction-Route geht ja sehr ins wir erfinden was ähnliches bombastisches wie Herr der Ringe, aber wir erfinden es da irgendwie mit rein nach Mittelerde. Ähm. Und witzigerweise, was ich schon sehe, ist, von allen Fantasy-Werken, die du nehmen könntest, ist Herr der Ringe eigentlich am besten vergleichbar mit echter Geschichte. Und das ist ein bisschen, was Ranger auch meinte, weil es von Tolkien durchaus bewusst so aufgebaut wurde, sich so anzufühlen. Er hat es ja glaube ich wirklich sogar, es gibt jetzt bestimmt noch größere Tolkien-Nerds als ich, korrigiert mich, aber er wollte es ja glaube ich wirklich verstanden wissen als verlorengegangene Geschichte von England oder sowas. Also er sagt ja auch immer so, er hat das übersetzt. Das ist eine Übersetzung aus alter Sprache und so. Und es ist so detailliert ausgearbeitet, dass du eigentlich recht analog vorgehen kannst und den Ringkrieg halt nehmen kannst, so wie sie für Kingdom Come den Krieg zwischen Wenzel und Sigismund genommen haben. Und eine Idee, auf die ich überhaupt nicht gekommen bin, aber die ich zum Beispiel potenziell spannend fand, die kam aus meinem Chat. Man spielt einen Rohirrim, der Rohan erlebt, in der Zeit, wo Isengard einfällt und der König noch besessen ist. Und du bist an dieser Grenze, du hast eine Region, in der du, diese Geschichte ist grob definiert, aber es gibt genug Freiheit, dass wir den Alltag der Leute dort nicht kennen. Sie ist aber sehr verknüpft mit dem Epischen. Und dann steht dieser Rohirrim, den wir da spielen, der vielleicht Quests hat, wie hier Dörfer verteidigen, Leute evakuieren, kämpft dann an den Furten des Isen und wir enden mit Helmsklamm. Dann haben wir das Epische mit drin, aber sind nah genug rangezoomt, um eigentlich eine sehr bodenständige Geschichte eines Menschen in einem historischen Krieg zu erzählen. Also das geht, glaube ich, schon, aber diese grundlegende Herausforderung, die du beschreibst, wie bringt man ein bodenständiges Rollenspiel mit Entscheidungsfreiheit in eine sehr große, vordefinierte, epische Geschichte, die jeder sehen will, die sehe ich auch sehr. Das wird ein sehr interessanter Balanceakt. Ja, dass sie das so, also dass sie bei ihrer DNA bleiben wollen, das hat Tobi in diesem Livestream, der stattgefunden hat, nach der Ankündigung bestätigt. Er hat ausdrücklich gesagt, das soll tief immersiv sein, einen narrativen Fokus haben und quasi auf die gleiche Art und Weise gemacht werden, wie War Horse bisher ihre Rollenspiele gemacht haben. Also es ist jetzt nicht so, dass was da komplett anderes zu erwarten ist, so vom Ansatz, von der Idee her. Und tatsächlich kann ich mir das dann in der Praxis auch nur so vorstellen, wie du es jetzt umrissen hast, Maurice. Weil alles andere ist irgendwie nicht denkbar in dieser Konstellation. Und es gibt ja dann noch das zusätzliche Problem, dass wenn du tatsächlich jetzt den Ringkrieg und irgendwie diese legendären Figuren übernimmst, dann kommst du ja dann wieder in diese Copyright-Probleme mit den Filmrechten, dass du ja nicht diese Filmfiguren nachbauen kannst. Also, weil da gibt es einen eigenen Rechte-Pool. Du kannst jetzt nicht Gandalf so aussehen lassen, wie Gandalf in dem Film. Das ist ja noch mal ein zusätzliches Problem, um so Fanservice zu bieten. Die rechte Lage kann ich vielleicht nochmal kurz versuchen zu umreißen, die ist nämlich ultra kompliziert bei Herr der Ringe, aber grundlegend, sie dürfen relativ viel, weil sie sind nicht direkt Lizenznehmer, es ist wirklich so, dass Embracer hat Middle-Earth oder Tolkien Enterprises, wie die heißen, gekauft, wirklich die Firma, die sich die meisten Rechte von dem Tolkien Estate geholt hat und die ihrerseits dann die Filmrechte zum Beispiel rausgegeben hat damals an Warner. Aber natürlich hat Warner jetzt die Rechte an den Filmen, wie sie sie umgesetzt haben, wie du sagst. Das ist auch der bizarre Grund, warum zum Beispiel Schlacht um Mittelerde heutzutage nicht mehr verkauft werden darf. Weil es damals basierte auf diesen Rechten, die EA anscheinend nur für eine Zeit sich geholt hat. Und deswegen dürfen sie ihr Schlacht um Mittelerde, das sie damals gemacht haben, heute nicht mehr auf Steam stellen, weil sie nicht mehr die Rechte an diesen Filmen haben. Es ist ganz wild. Soweit ich weiß, auch da korrigiert mich gerne, ich hab ehrlicherweise es schwierig gefunden, den kompletten Überblick über diese Rechte zu behalten, haben sie die Rechte am Silmarillion aber nicht. Doch, soweit ich weiß, dürfen sie das als Spiel benutzen. Ach, tatsächlich? Im Spiel benutzen, ja. Okay. Die sind relativ weitgehend, die Rechte. Weil es gab ja auch immer wieder Dinge, dass die Rings of Power hatte irgendwie nur die Appendices und durfte aber nicht das Silmarillion direkt ... So zeigen. Also die Herr-der-Ringe-Rechte sind völlig, völlig wild. Ähm. Aber sie dürfen relativ viel auf jeden Fall. Genau, insofern ist halt auch denkbar, dass sie halt in ein anderes Zeitalter gehen. Wie wahrscheinlich haltet ihr das? Also, ich sag mal so, da bin ich jetzt gerade so in der Zeit drauf gekommen, theoretisch gibt's auch noch einen Weg, den auch schon ein Spiel von Herr der Ringe begangen hat, nämlich Return to Moria, bei dem sie die Zukunft springen, also nachdem die ganzen Geschehnisse passiert sind. Da werden sie natürlich, also, ich weiß nicht, korrigiert mich da, aber da werden sie, glaube ich, absolut frei mit der Story, die sie erzählen würden, weil ich weiß nicht, wie viel Tolkien noch geschrieben hat über das, was nach dem Ganzen passiert ist. Ein bisschen was noch. Es gibt die Anhänge, wo er auch noch mal Dinge beschreibt. Aber ja, aber da passieren durchaus noch Dinge, wie halt dann Mittelerde geheilt und teilweise neu aufgebaut wird. Das stimmt, das wäre auch noch, das ist ein interessanter Gedanke. Weil dort würden sie theoretisch, also wir hätten nicht das Problem des großen Epos, der parallel nebenher laufen würde. Wir könnten trotzdem noch eine interessante Geschichte bauen, denn das, was viele Leute immer wieder vergessen, wenn Krieg vorbei ist, ist der Krieg nicht direkt vorbei. Also, dass es passieren noch, dass es bestimmte Lagerungen gibt oder dass es vielleicht noch Ork-Führer gibt oder was weiß ich, wie man das dann hinterher ... Klingt total langweilig. Ja, ich bin auch nicht der Story-Schreiber davon, Mann. So, der Krieg ist vorbei. Wir räumen jetzt noch ein bisschen Trümmer weg und töten die vereinzelten Orks, die noch rumlaufen. Du bist ein richtiger Krawall, weißt du das? Also, das ist ja ... Ich hab ja jetzt hier nicht die ganze Story für 100-Stunden-Epos aus dem Kopf rausgemacht, weil dann könnte mich War Horse engagieren, ja? Aber die können das ja ... Das sind ja Leute, die wissen genau, wie das geht, und die können das viel interessanter verpacken, ja? Jetzt hab ich keine Lust mehr weiterzureden. Hast du jetzt auch vorne so. Maurice. Ich hab jetzt witzigerweise grad noch nebenbei gegoogelt, wer die Silmarillion- Rechte hat. Und da ist irgendein Artikel von diesem Jahr noch, dass Peter Jackson versucht, vom Tolkien Estate mehr Rechte zu bekommen für das Silmarillion unter anderem. Da muss man unterscheiden bei dieser Rechtefrage für Film und für Spiele. Ich glaube, die Möglichkeiten im Spielen zu machen sind da weitgehender als beim Film. So wie ich das verstanden habe, aber schwierig. Ich glaube, das muss jetzt dieser Punkt muss jetzt ein bisschen offen bleiben. Also halten wir mal fest, wir sind uns einig, dass wenn War Horse quasi bei ihrer DNA bleiben will, dann müssen sie eigentlich den Fokus verengen. Dann müssen sie irgendwie eine Teilgeschichte erzählen. Und wenn es aber eine ist im dritten Zeitalter beziehungsweise eine der Ringkriege ist. Und nehmen wir an, es kommt so mit den Ruim und Helmsklamm als Finale. Was daran, also es ist an sich natürlich ein cooles Setting, was daran finde ich super uncool ist, dass das Ende bekannt ist. Also ich meinte, dann spielst du am Ende die Schlacht von Helmsklamm und weißt aber, wie sie ausgeht. Oder erlaubt man sich ein alternatives Ende? Geht ja irgendwie auch nicht. Aber das weißt du doch bei Casey die auch. Nee, nee, da geht's ja um das Schicksal von Heinrich. Das kann ja sonst wie enden. Ja, aber das geht ja da dann auch. Aber was der König da macht, ist ja völlig irrelevant. Ja, aber das könnte man ja, also das würde ich ihnen zutrauen, dass sie auch einen Charakter aufgebaut kriegen, um dessen Schicksal, weil du weißt ja nicht, ob er dann stirbt bei Helms Klamm oder nicht. Ja, okay, gut, verstehe. Also das sehe ich durchaus vergleichbar. Soweit ich das übrigens sehe, nur im Chat haben auch noch mal viele nachgeschlagen, es ist wohl so, dass sie tatsächlich nicht die Silmarillion-Rechte haben. Embracer, schreiben mehrere im Chat, aber ich würde Ich habe das vorher auch recherchiert, ich bin auf andere Ergebnisse gekommen, aber gut, Es ist wirklich eine komplizierte Arbeit Es ist wirklich kompliziert Ich würde auch tatsächlich einfach grundlegend sagen, ich glaube, selbst wenn sie sie hätten, würden sie da nicht hingehen, aus mehreren Gründen, das eine ist ein recht pragmatisches, Also ich würde vermuten du willst eigentlich, wenn du so ein Spiel machst aus Business-Sicht schon ein paar klare Verbindungen zu dem, was alle kennen. Und das ist halt die Herr-der-Ringe-Geschichte. Und das erste Zeitalter für alle, die keine harten Herr-der-Ringe-Nerds sind, das passt auch noch viel weniger zur Warhouse-DNA als alles, was im dritten Zeitalter passiert. Nur kurz das eine, was ich euch darüber sagen kann. Im ersten Zeitalter gab es Armeen von Balrocks, die da teilweise von manchen der Elbenhelden so niedergeschlachtet wurden in Horden wie Aragorn Orks tötet. Bisschen übertrieben jetzt, aber auch nicht komplett. Und da ist Smaug so der erbärmliche Winstrache, so einer von den Peinlichen, die noch übrig geblieben ist, gegen Ancalagon, den Schwarzen. Also wenn du eine bodenständige Geschichte erzählen willst in diesem Universum, dann gehst du nicht ins erste Zeitalter. Geht vielleicht auch, aber ich würde schon sehr vermuten, dass sie im dritten Zeitalter bleiben, weil man es einfach kennt und ja, Dass sie da versuchen irgendwie, ich finde, es gibt ein paar geografische Regionen, wo man ansetzen könnte, also mein größter Tipp wäre eigentlich die Verbindung, wenn du was Bekanntes mit einer eigenen Geschichte erzählen willst, dass sie halt irgendwie Aragorn in seiner Waldläuferzeit nehmen. Dass du halt da so in der ganzen Region Bruchtal, Bre, Auenland, da ist viel, was man kennt. Da kann man Gollum noch reinbringen und so weiter und so fort. Da wird jetzt auch ein Film gemacht, den niemand braucht. Also das wäre das, was für mich so am wahrscheinlichsten wirkt. In der Intersektion von Business-Bekanntheit und bodenständiger Warhorse-DNA ist eigentlich Streicher. Das ist, wo ich eigentlich immer lande, wenn ich mir das überlege. Oder Hobbit. Der Hobbit. Also so ein kleines Hobbit-Dorf starten, das ist doch so typisch wie Heinrich als kleiner Schmiedesohn. Das stimmt, aber der Hobbit kann halt nicht so weit kommen im Sinne von, also auch die, stell mal die Kinder im Kampfmechanik vor. Aus der Ego-Perspektive, aber jeder ist doppelt so groß wie du. Ja, aber da sind wir bei dem interessanten Thema. wird es eine Rastauswahl geben? Ich meinte, das gehört doch eigentlich dazu, oder? Könnt ihr euch vorstellen, ein Herr der Ringe Spiel zu spielen, ohne dass ihr wählen könnt? Bin ich ein Hobbit? Bin ich ein Elf? Bin ich ein Mensch? Das führt mich zu einem guten Punkt, an den ich jetzt gerade währenddessen denken musste. Also Zwergen sind sowieso das beste Fantasy-Volk. Aber was ist denn, wenn wir die ganze Zeit spekulieren, die Geschichte der Menschen? Aber was ist denn, wenn wir einen Ork spielen würden? Oder einen Uruk-Hai auf einmal? Vielleicht ist das ja der Take von Warhorse zur Herr der Ringe-Geschichte. Ich glaube, die haben ja auch in ihrer Karte, die sie dargestellt haben, relativ Prägnant Mordor mit drin gehabt. Könnte ja sein. Ja, und die Ostgebiete. Diese Karte wurde ja schon hoch und runter analysiert. Wars hat da so eine Karte ins Netz gestellt, wo angeblich zwei oder drei Regionen. Untypischerweise namentlich auftauchen, die auf dieser Art Karten normalerweise nicht auftauchen. Das hat schon zu wildesten Takes geführt. Ich denke dann immer, da hat irgendein Praktikant sich irgendwie eine Karte aus dem Netz gezogen und die da reingestellt, so als Symbolbild. Und jetzt flippt die ganze Welt aus und heimlicht da was hinein. Die habe ich leider noch gar nicht gesehen, diese Karte. Ich habe schlechter recherchiert als du. Die muss ich mir noch angucken. Maurice, kannst du dir vorstellen, dass sie das so linear fixieren, dass du eine Rasse spielst, dass du nicht konventionell wie beim Fantasy-Rollenspiel dir das auswählen kannst? Ich kann mir im Gegenteil nicht vorstellen, dass du die Rasse wählen kannst. Ich glaube, das passt zu wenig zur Worcestershire-DNA, weil Weil Herr der Ringe halt schon eine Welt ist, wo die Lebensrealität der Völker so unterschiedlich ist, dass es nicht ganz so ist wie in einem Dragon Age oder in einem Skyrim. Ja, ein Elf kann auch überall wohnen am Ende. Also nicht ganz so in Skyrim und Dragon Age. Aber es geht so viel damit einher, dass die Story, die du erzählst in einem Herr-der-Ringe-Spiel, zu sehr daran geknüpft ist. Ist, wenn du ein Elb Bruchtals bist, du kannst keine Story erzählen, die in Moria startet und du wählst erstmal aus, bist du ein Bruchtal-Elb, der dort lebt. Gleiches in Rohan, da leben halt keine Elben. Die Story wird ähnelt, also es wird, glaube ich, es muss wie Heinrich sein, glaube ich, du spielst einen Charakter, der zu dem passt, was auch immer die Story ist. Also die eine Sache, die halt natürlich sein kann, ist, wenn sie wirklich, Was wir jetzt gerade so ein bisschen anspekuliert haben, wenn sie in eine der Regionen oder Epochen gehen, über die man wirklich extrem wenig weiß, und dann sagt man, es spielt im Osten zum Beispiel. Dann kann man da wirklich so ein bisschen, okay, bist du, du bist dahergereist, bist du ein Elb aus Dorvignon, bist du ein Zwerg aus den Orocarni, bist du ein Ostling, bist du ein Südländer. Das würde ihnen am meisten Freiheit geben. Da müsste man jetzt, das Witzige ist, da müsste man jetzt ein bisschen mehr Einblick in die Ideologie von Warhorse haben. Wie sehr gehen sie auch damit ran, wir wollen was Bekanntes machen, damit wir diesen Marketing-Effekt haben. Weil ich glaub halt, das wird wahrscheinlich ... Also einerseits sind das ja große Künstler bei Warhorse, also die Autoren von Warhorse. Denen würd ich schon jetzt unterstellen, dass sie eine coole Geschichte erzählen wollen, dabei nicht erst mal nur gucken, wie vermarkten wir die am besten. Aber irgendwie kann ich mir schwer vorstellen, dass sie eine komplett Rando-Geschichte spielen, wo nur die Hardcore-Mittelerde-Nerds sich freuen. Boah, cool, Runen, endlich sehen wir das mal in einem Spiel. Und neun von zehn Leuten musst du erklären, nee, weißt du, das waren die Typen mit den goldenen Masken, die man drei Minuten in der Schlacht auf dem Pelennor gesehen hat. Aber ich fänd das geil. Ja, ich fand die Ostlinge ultra cool, aber ich weiß nicht, ich kann's mir irgendwie schwer vorstellen. Auch, dass das bei Embracer gegreenlighted wird, weil Embracer, du hast es richtig gesagt, Steinwein, Embracer braucht dringend ein paar Wins. Embracer braucht dringend ein paar Wins und ich bin sicher, der Pitch wird irgendwie, inkludiert haben müssen, wie sprechen wir möglichst viele Herr-der-Ringe-Fans damit an? Darauf wollte ich jetzt auch noch zu sprechen kommen. Am Ende, ich meinte, Tobi hat es sehr auffällig intensiv versucht zu sagen, dass sie bei Warhorse alle extrem große Herr-der-Ringe-Fans sind und dass es ihnen ein Anliegen aus dem Herzen ist, endlich ein Herr-der-Ringe-Spiel machen zu wollen. Und das ist das Großartigste, was sie sich jetzt vorstellen können. Aber jetzt mal ehrlich, also Embracer hat diese, der Mutterkonzern hat diese Lizenz seit, glaube ich, 22 oder so. Und sie haben noch nichts Vernünftiges damit umgesetzt. Ich glaube, das Gollum-Spiel war, glaube ich, auch von ihnen lizenziert. Das ist quasi ihr bester Versuch bisher, was mit der Marke zu machen. Und ja, da muss jetzt irgendwas Großes kommen. Und ich kann es mir nicht vorstellen, dass es nicht an die relevanteste Geschichte anknüpft, nämlich an den Ringkrieg. Die werden Teufel tun und sich diese Chance entgehen lassen. Die haben das vermutlich eines der besten Rollenspielstudios quasi und sie haben eine der krassesten Franchises. Das packen sie zusammen und sie wollen nach den Sternen greifen. Die wollen das ganz große Ding machen. Und gleichzeitig, wir haben es ja jetzt herausgearbeitet, Geht das aber mit der DNA von War Horse nur, wenn sie sich wirklich hart konzentrieren auf ein Segment und wenn sie dann auch noch die Auswahl des Spielers einschränken, um eine glaubwürdige Geschichte innerhalb dieses Segments zu erzählen? Puh, also ich muss sagen, ich fände es richtig toll, wenn sie diesen Mut und diese Kraft haben, das so hinzubekommen. Und dann nicht sich überheben mit irgendwie so einer übertriebenen, abgefahrenen Mega-Geschichte. Aber, boah, da gibt's so viele Fallstricke auf dem Weg. Meine Herren. Man muss ja auch nochmal vielleicht dazu erwähnen, Herr der Ringe ist auch, so komisch es klingt, wenn man denkt, da könnte man so viel Cooles mitmachen, ist eine sehr verfluchte Marke, was Spielentwicklung angeht. Ich glaube, seitdem ich als Teenager Schlacht um Mittelerde gemoddet habe, war immer ein großes Herr der Ringe Rollenspiel in Entwicklung. Und es ist in dieser Zeit aber so gut wie keins erschienen. Es war immer eins in Entwicklung. Erinnert sich noch jemand ein? Das hieß Der Weiße Rat damals. Ewig rumort, nie passiert dann. Jetzt gerade erst hat glaube ich Amazon ihr Herr der Ringe MMO eingestellt, das auch seit Ewigkeiten in der Gerüchteküche war. Es sind ab und an schon Sachen rausgekommen und früher die EA-Spiele waren alle fantastisch, aber es ist schwierig, es ist schwierig und dann auch noch es gut zu machen, gerade, wie gesagt, also ich fand tatsächlich wenige Herr-der-Ringe-Spiele, die viele Sachen dazu erfunden haben, waren gut. Du triffst halt auch auf eine sehr puristische Fanbase, natürlich. Was mich auch dazu führt, dass ich dir zustimme, ich wünsche mir eigentlich sehr, dass sie so eine bisschen konzentriertere Geschichte erzählen, weil ich habe auch das Gefühl, damit kannst du leichter Dinge erfinden, die nicht wie ein Bruch mit der Welt wirken. Also zum Beispiel haben jetzt Leute gerade im Chat geschrieben, und ich finde die Idee nicht uninteressant, aber hat jemand geschrieben, man spielt einen der Nazgul, bevor er zum Ringgeist wurde und spielt dessen Laufbahn als König nach. Interessantes Szenario, aber ist halt eine riesige Lore- dazu Erfindung für was Signifikantes, wo du halt wieder in diesem Fanfiction-artigen Bereich bist. Wenn du es halt eher so ein bisschen mit, der Alltag einer Person in Mittelerde, die vom Ringkrieg betroffen wird, machst. Ich glaube, so eine Person kannst du ja viel leichter erfinden, ohne dass man das Gefühl hat, sie verändern grundlegend die Lore von Herr der Ringe. Um bei meinem Beispiel zu bleiben, natürlich wird es eine Menge Rohan-Soldaten geben, die dramatische Schicksale erlebt haben in diesem Krieg. Du kannst dir da einen ausdenken, der sich sehr anfühlt, als wäre er Teil von dieser Welt, ohne dass du das Gefühl hast, ja, die erfinden jetzt irgendwelche random neuen Fantasy-Sachen dazu in meine coole Herr-der-Ringe-Welt. Ja. Ich glaube, wir sind da nah beieinander. Aber ich, also ich sag mal, wenn die das hinbekommen, dass sich da so, sag ich mal, bewusst einzuschränken, dann hab ich da höchsten Respekt vor. Weil die Erwartung, glaube ich, der Spieler, die in Herr-der-Ringe-Rollenspiel in Open World, Herr-der-Ringe, sich vorstellen, ist, glaube ich, einen Tick eine andere, als die wir jetzt hier rausgefriemelt haben. Oder? So eine irrationale Erwartung, sag ich jetzt mal. Das kann sehr gut sein. Sorry, Ranger, du. Ich glaube, ich glaube gerade dadurch, dass wir Warhorse durch diese Kingdom Come Spiele kennen, fokussieren wir uns insgesamt in unserem Gedankengang sehr, sehr, sehr darauf, dass wir Embracer beziehungsweise Fellowship die Kompetenz zusprechen, wenn sie dann die Lizenz an ein anderes Studio geben, dass sie dann die Stärken von denen nutzen. Und was ich jetzt gerade so ein bisschen in der Zeit, in meinem Kopf die ganze Zeit jetzt hatte, während ihr darüber gesprochen habt und so. Ist, ja, was ist, wenn sie auf einmal, so was machen wie die Filmspiele damals von Herr der Ringe. Ich sag's jetzt einfach mal so, ne, ich glaub, Rückkehr des Königs, wo man dann auch an meinem Koop mit denen durch die Massen durchschnetzeln musste oder so. Also, dass sie komplett weggehen von dem, was eigentlich die Stärken gewesen sind, die lebendig fühlende Open World, die Origin-Story von irgendjemandem, vom Nichts, hoch geht. Und wir haben dann einfach in der Hinsicht plötzlich Aragon, der seine Leute durch die Steppe durchführt, aber nebenbei noch mal kurz auf den Turm klettern kann, um dann von da aus Aussicht zu bekommen und dann in den Heuball unten reinspringt, weil plötzlich von oben herab gesagt wird, hier, ihr habt jetzt diese geile Lizenz, wir wissen, ihr könnt gute Rollenspiele machen, aber folgende Vorgaben geben wir trotzdem noch mit rein. Und es wäre leider nicht das erste Mal, dass man das Potenzial eines sehr, sehr guten Entwicklers einschränkt, um einem Franchise beziehungsweise einem Erfolg zu garantieren. Da habe ich ein bisschen Sorge vor gerade. Ja, ich glaube, die Sorgen haben einige schon geäußert. Und deswegen hat Tobi sich auch so deutlich in diese Richtung geäußert und gesagt, das wird auf keinen Fall passieren, sondern wir bleiben bei unserer DNA. Ob das dann so am Ende in fünf Jahren oder wann das Ding auch immer fertig sein wird, so aussieht, wissen wir natürlich nicht. Aber jetzt, stand jetzt, würde ich sagen, können wir dem erst mal vertrauen und sagen, das Studio will es so machen. Aber der Weg ist lang. Also ich sag mal kurz, Tobi ist ein toller Typ, aber er ist halt ein PRler. Also er macht PR für die, er macht Marketing für die. Logischerweise sind sie alle die größten Herr-der-Ringe-Fans dort, lieben alles daran und sie versuchen, ihre DNA zu bewahren. Und ich hoffe wirklich darauf, dass er absolut Recht dabei behält. Aber jetzt nur, weil es in dem Livestream gesagt wurde, ist meine Sorge nicht davon gespendet. Ich stimme dir auch insofern zu, was man, die Sache ist, so blöd es klingt, diese Dinge müssen sich ja nicht ausschließen. Es gibt eine Menge Geschichten inzwischen, wo Entwickler mit bester Absicht begonnen haben, Und along the way ist was anderes draus geworden, aus Corporate-Swängen, aus Budgetgründen oder sowas. Niemand. Niemand nimmt sich vor, ein schlechtes Spiel zu machen. Niemand, der ein Herr-der-Ringe-Spiel macht, nimmt sich vor, ein Spiel zu machen, das nicht der Vorlage entspricht. Aber es gibt in der Spielebranche leider manchmal Sachzwänge, die halt es dann anders werden lassen. Wo ich wiederum bei Steinwallen bin, so... Einen gewissen Grundoptimismus kann man, denke ich, insofern haben, dass Warhawas jetzt einfach gerade ein, also erstens ein sehr talentiertes Studio ist, das wissen wir, und zweitens auch ein ganz gutes Standing gerade innerhalb von Embracer haben dürfte, dass sie jetzt vielleicht schon so ... Wir haben doch gezeigt, dass wir gute Sachen machen. Wenn ihr uns machen lässt, liefern wir euch den Hit, den ihr haben wollt. Aber auch da wieder, wo ich wiederum bei Ranger bin, große Spielefirmen denken leider nicht immer so, auch wenn es rational wirkt von außen. Es ist ein kompliziertes Feld. Und dann, was auch noch dazukommt, das hast du angesprochen, Steinwein, wo ich dir auch sehr zustimme, das Publikum und dessen Erwartungen stehen auf einem ganz anderen Blatt. Weil Kingdom Come ist unter Rollenspiel-Nerds schon eine bekannte Marke, auf jeden Fall. Aber wir können nicht davon ausgehen, dass jeder, der gehypt ist auf ein Herr-der-Ringe-Spiel, Kingdom Come gespielt hat. Und ich kann mir vorstellen, es wird eine Menge Publikum geben. Stichwort Kampfsystem. Ja, Stichwort Kampfsystem. Aber was du halt auch sagst mit der Open-World-Erwartung. Es gibt eine Menge Leute, die sind vielleicht einfach Skyrim-Fans. Und dann hören sie ein renommiertes Open-World-Studio, Rollenspielstudio, machen jetzt ein Herr-der-Ringe-Open-World-Spiel. Und die Erwartung ist so, es wird halt so ein riesiges Ding. Es wird die ganze Mittelerde-Karte. Und ich erwarte mir da so ein bisschen, vielleicht auch, was Ranger meint, so eine Ubisoft-Open-World. Habe ich immer gerne gespielt. Und dann merken sie, ja nee, es spielt sich um drei Dörfer und eine Burg. Hä, was? Also das kann ihnen auch noch blühen, dass da so ein bisschen die etwas kleinere Kingdom Come-Fanbase auf die größere Herr-der-Ringe-Fanbase trifft und diese zwei Fanbases von dem Studio recht unterschiedliches wollen. Ich glaube, wir kommen jetzt in den Bereich des Hoffen und Bangens. Und damit in den Bereich, wo wir, glaube ich, jetzt für heute erstmal die Vorhänge schließen sollten. Außer, ihr habt erneut die Frage noch irgendwas, was unbedingt angesprochen werden muss. Leider bei so einem etwas spekulativen Thema findet man nicht so ein knalliges Ende, wie wir es sonst ab und an finden. Ich finde, was wir zum Abschluss noch machen können. Wir haben jetzt viel spekuliert. Für beide Spiele würde ich das machen. Dass jeder von uns jetzt noch sagt, wenn er Pistole auf die Brust, Geld wetten müsste, was jedes Spiel wird. Also halt, wird es jetzt Heinrichs Vater, wird es Godwin, wird es Rohan, wird es erstes Zeitalter? Was ist unsere Spekulation, dass wir hinterher, wenn sie beide da sind, können wir zurückgehen und schauen, wer von uns jetzt wirklich mit der finalen Prognose es am besten gecallt hat? Okay, ich fange an. Bei Kingdom Come sage ich, es wird eine Hussitenkrieg-Geschichte mit Janszschka. Nicht verkehrt. Und bei Herr der Ringe, ich will die Hobbits drin haben, deswegen sage ich schon Ringkrieg, aber eine kleine oder eine kleinere Bruchtal-Auenland-Geschichte. Okay. Ich würde dann vermuten, dass KCD-Abenteuer wird die Vorgeschichte von Godwin und Herr der Ringe. So sehr ich die Idee meiner Community mag mit diesem Rohan-Ding, wenn ich setzen müsste, würde ich vermuten, es wird Aragorn als Waldläufer, den man spielt. Oh, den man selber spielt, richtig? Oh, krass, okay. Ich glaube, es wird bei Kingdom kam jetzt eine Origin-Story der Bande rund um, Heinrich. Und bei Herr der Ring kenne ich mich mit den Zeiteinsatzungen wenig aus. Und ich glaube, genau darauf zielen die Leute hinterher. Deswegen wird man dort Aragon während des Ringkrieges selber spielen. Also während des Abenteuers von den Filmen her spielen. Wunderbar. Dann freue ich mich schon auf die Ehrenrunde Ausgabe 54. In sechs Jahren, wenn wir es genau wissen. Bis dahin. Schön, dass ihr dabei gewesen seid. Eben so. Tschüss. Tschüss.