Hallo und herzlich willkommen, verehrte Zuschauer. May the force be with you an diesem wunderbaren 4. Mai. Schön, dass ihr da seid. Wir haben heute an diesem Star Wars Day ein grandioses Programm für euch und wir fangen jetzt in dieser ersten Stunde an, darüber zu reden, wie das alles mit Star Wars anfing. Und zwar auf der großen Leinwand, mittlerweile aber auch auf eurem TV-Bildschirm zu Hause. Wir wollen in das cineastische Universum einsteigen, bevor wir später dann über weitere Aspekte reden. Deswegen darf ich jetzt ganz herzlich bei mir begrüßen, die liebe Lea, perfekt angezogen für diesen Tag. Ja, vielen Dank. Das war mir sehr, sehr wichtig, dass ich hier schon zusammen mit Grogu auch auftauche, in Vorbereitung natürlich auf den nächsten großen Film, der da so startet. Und danke, dass ich hier sein darf. Aber es ist ja nicht nur Grogu, sondern auch deine Robe, die hier auch wirklich sehr Star-Wars-mäßig daherkommt. Wirklich toll wieder. Aber das ist man ja von dir gewohnt. Du setzt die Messlatte jedes Mal sehr hoch. Ich mit meinem kümeligen Han Solo-Shirt irgendwo am Kinamarkt gekauft. So eins hätte ich auch gehabt. Nächstes Mal machen wir es so. Und dann haben wir noch den Mann, der unser Filmexperte hier bei der GameStar ist. Der liebe Valentin. Schön, dass du da bist, Mann. Vielen Dank. Vielleicht nicht perfekt angezogen, aber immerhin angezogen. Ja, genau. Das ist ja schon mal was. Ja, und schön, dass ihr da seid, lieber Chad. natürlich. Wir werden heute sehr viel über Star Wars reden. Wir haben auch eine wunderbare Dekoration hier im Studio, hat der Daniel Veit extra gemacht. Ich bin hier auf der dunklen Seite der Macht, auf der Seite des Imperiums, etwas rötlich angeleuchtet, blau da drüben. Und ja, heute geht es bei uns in dieser ersten Stunde um Star Wars im Kino und auf der TV-Leinwand. Deswegen gleich mal die Frage an euch, mit welcher Trilogie seid ihr denn groß geworden? Möchtest du anfangen? Kann ich machen. Ich meine, ich bin ein bisschen jünger, 94er Jahrgang. Ich bin natürlich mit der klassischen Trilogie erstmal groß geworden. Also mein Dad hat mich diesbezüglich gut erzogen, würde ich mal behaupten. Und dann, als halt dann die Prequels in die Kinos gekommen sind, war ich da natürlich voll drin. Aber du hast schon die alte Trilogie vor den Prequels gesehen. Ja. Okay, genau. Interessant. Wie war es bei dir, Lea? Ja, ich bin ja 98er Jahre gegangen, dementsprechend. Bei mir ging das sehr gleichzeitig, als die Prequels dann halt ein Thema waren. Dann haben meine Eltern gesagt, okay, aber wenn wir die Prequels anschauen, dann musst du schon auch wissen, was da vorkam. Also das war alles so in einem Zeitraum dann gemeinsam, Prequels und die Originale, damit man direkt weiß, wo wir stattfinden. Meine Eltern sind auch große Star Wars Fans und nein, ich heiße nicht Lea, weil sie Star Wars Fans sind. Das war nur ein Bonus. Ja, da stellt sich immer die Frage, wird auch schon im Chat gesagt, man sollte schon chronologisch schauen. Ja, aber was ist denn chronologisch? Nach Tag des Erscheinens oder halt chronologisch nach Episodenform? Wie würdet ihr das handhaben? Also heute bei Star Wars, also wir haben immer mal wieder so Star Wars Wochenenden, wo wir Leute einladen und dann gemeinsam die Filme durchschauen. Und dann machen wir es chronologisch nach Episoden. Also Episode 1 bis 6 meistens, weil 7 bis 9 schauen wir dann normalerweise nicht mehr. Ich weiß nicht, wie machst du das? Ja, spannende Diskussion. Ich glaube ehrlich gesagt, da kann man auch gar nicht aufhören, drüber zu diskutieren. Aber ich persönlich bin jemand, der bevorzugt zuerst 4, 5 und 6 und danach 1, 2 und 3. Einfach weil meiner Meinung nach der emotionale Payoff ein bisschen größer ist für die Sachen, die halt eigentlich dann erst im Nachhinein da zugedichtet wurden. Ich bin auch der Meinung, man sollte nach der Erscheinung schauen, wie die Filme rausgekommen sind, weil ich finde, es passt eigentlich auch ganz gut. Aber wie gesagt, das kann ja jeder machen, wie er im Endeffekt will. Habt ihr denn einen Lieblings-Star-Wars-Film und eine Lieblings-Star-Wars-Figur? Boah, superschwierig. Ich glaube, ich bin diesbezüglich langweilig in Anführungszeichen. Episode 5 ist halt für mich je über jeden Zweifel erhaben. Ich muss aber auch dazu sagen, mein Herz schlägt definitiv auch für die Prequels. Ich weiß, da scheiden sich ja auch die Geister und ich glaube, es kommt immens darauf an, inwiefern man damit groß geworden ist. Deswegen auch meine Frage am Anfang. Ja, und deswegen ich kann zum Beispiel auch sagen, hey, Episode 3 klar ist bei Weitem kein perfekter Film, aber der macht schon viele Sachen ziemlich gut. Das stimmt. Also, wenn es um Charaktere geht, klar, Leia, einerseits, weil sie halt Leia heißt, damit wurde man auch als Kind, ich habe normalerweise ja auch dunklere Haare und eher bräunlich und bin da natürlich auch mal in ein Leia-Kostüm rumgerannt. Deswegen fand ich das als Kind, war das schon so eine Identifikationsfigur, eine rebellische, also ja, Prinzessin, aber eine coole Prinzessin, die ja auch selber kämpft und den Blast in die Hand nimmt. Und deswegen mochte ich Leia eigentlich immer ganz gerne. Ich mochte Padme später auch, auch wenn dann die ganze Liebe-Story mit Anakin irgendwann ziemlich nervig wurde. Leider. Mace Windu ist halt cool. Also Mace Windu war für mich halt... Das ist Samuel Jackson. Ich hab Mace Windu halt geliebt und er hatte ein lila Lichtschwert. Deswegen war Mace Windu schon auch einer meiner Lieblingscharaktere. Aber Lieblingsfilm, ich glaube, dadurch, dass ich mit den Prequels sehr aufgewachsen bin, ist es vermutlich sogar die viel gehasste Episode 2, weil es da ganz viele coole Lichtschwertkämpfe gibt. Ich verstehe dich. Ähm, ich weiß, dass der Episode 2 bei vielen Leuten echt einen schweren Stand hat und das auch aus verdammt guten Gründen, aber auf der anderen Seite finde ich halt auch, da sind so coole Sachen drin. Ich meine zum Beispiel diese ganze Detektiv-Story mit Obi-Wan auf Kamino, der Kampf mit Jango Fett, ähm, das auf Geonosis, ey, ganz ehrlich, ich war dann ein Teenager und irgendwie so eine Jedi-Action zu sehen in dieser ganzen Schlacht und das halt ... Ich meine, man kann von den Prequests ja wirklich halten, was man will, aber in meinen Augen hat es George Lucas da durchaus geschafft, das Universum ein bisschen größer, komplexer und halt auch greifbarer zu machen und halt auch neue Facetten in diesem Universum zu eröffnen, wo halt dann 7, 8 und 9 meiner Meinung nach versagt haben. Didi Edy sagt gerade im Chat, Qui-Gon Jinn ist auch so ein cooler Charakter, mag ich sehr und das ist leider auch eine Figur, wo ich sagen muss, ich finde es schade, dass er schon in Episode 1 gestorben ist. Achtung, Spoiler! Übrigens, wenn ihr wollt, dass euer Kommentar definitiv vorgelesen wird. Wir haben hier so ein kleines Gerät. Damit könnt ihr mit Channel Points dann eine Nachricht schicken, die ausgedruckt wird. Wie genau das ganz funktioniert, weiß ich nicht. Das schreibt, glaube ich, jetzt gleich der Jonas in den Chat. Der muss sich darum kümmern. Und dann wird er auf jeden Fall vorgelesen. Nur wenn es funktioniert. Weil letztes Mal hat es, glaube ich, nicht funktioniert. Oh, okay, ich bin gespannt. Aber wie ist es denn bei dir? Hast du denn einen Lieblingsfilm oder einen Lieblingscharakter? Für mich ist es ganz klar entweder Episode 5 oder Episode 6. Was ich noch nicht weiß, Return of the Jedi sagen viele Ewoks und ja schon wieder Todesbären und Yadak finde die Ewoks nicht so schlimm wie viele anderen, haben mich nie gestört. Ich finde aber allein das grüne Lichtschwert von Luke einfach zehnmal geiler als das blaue, weil auch wie er auftritt auf Jabba the Hutt's Barge damit, finde ich zehnmal cooler. Dann ist es für mich der beste Weltraumkampf, wo sie eben um Endor kämpfen und diese zum einen im Thronsaal, zum anderen auf Endor und dann diese Raumschlacht und das ist für mich die geilste Raumschlacht. Dann dieser epische Kampf zwischen Luke und Vader mit dieser Musik, habe ich früher auf Schallplatte gehört, das ist für mich Emotionen pur. Andererseits Episode 5, der halt einfach so schön düster ist, man sieht das Jedi-Training auf Dagobah, fand ich immer so fantastisch, hat mich total umgehauen. Deswegen schwankt das immer so hin und her bei mir. Die beiden mag ich einfach sehr gerne. Und da hatte ich noch nicht Todesstern-Fatigue, wie es dann später so war, wo immer irgendwo ein Todesstern war. Ja, genau. Das waren so meine und mein Lieblingscharakter ist Han Solo. Ich finde den einfach cool as fuck. Sorry, ist für mich halt der Held in dem Sinne. Ich meine, Luke ist natürlich auch super. Mag ich genauso. so. Aber Han Solo ist für mich dann einfach immer noch ein bisschen cooler auch. Aber ist dann vielleicht mit uns beiden sogar recht passend heute, weil ich glaube, bei mir würde ich Boba Fett tatsächlich zu meinem Lieblingscharakter zählen. Und ich weiß, er hat eigentlich nicht viel gemacht und dann auch einen extrem undankbaren Abgang ja in Episode 6. Das ist so krass. Ich werde nie verstehen, wie dieser Hype um Boba Fett entstand, weil er ist ja wirklich so gut wie in keinem Film lang zu sehen. Er ist cool, wenn er zu sehen ist, ist er immer cool. Außer in Episode 6. Ja, auch in Episode 6. Aber sonst, ich finde Lando Carician ist auch so ein Charakter, der ist auch cool. Ja, absolut. Reinigt auch, absolut. Sehr, sehr, sehr cool. Ja, aber das waren ja, wie gesagt, die Serien oder die Hauptfilme. Die ersten kamen raus zwischen 1977 und 1983. Dann kamen die Prequels von 1999 bis 2005. Und dann kamen eben die Disney-Sequels. Und wenn wir jetzt so zurückblicken, Ich glaube, die Originaltrilogie, die ist immer so ein bisschen untouchable, die ist immer relativ in guten Erinnerungen bei allen. Bei den Prequels muss ich sagen, ich bin immer noch kein Fan davon, aber ich bin auch nicht damit aufgewachsen. Ich war dann schon ein relativ großes Kind. Im Nachhinein betrachtet. Ich finde gut, was Lukas gemacht hat, dass er eben versucht hat, das Universum zu erweitern. Ich finde bloß nicht, wie er es gemacht hat, finde ich unbedingt gut. Aber das ist eine lange Geschichte. Aber ich glaube, was am meisten leidet, sind eben die Sequels. Ich weiß noch, wie damals, als man aus dem Kino gekommen ist, waren in der Regel alle begeistert. Ich auch, super begeistert. Und erst so ein, zwei Jährchen später ist mir dann so, eigentlich ist er doch gar nicht so geil, weil es einfach zu sehr more of the same ist. Es ist einfach nur Episode 4 mit besserer Grafik. Irgendwie so. Und ich glaube, die sind einfach nicht gut gealtert. Einfach aus dem Grund, weil man das Gefühl hat, es gab einfach keinen Plan, oder? War ja auch so. Also Kathleen Kennedy hat halt das Ganze ja so ein bisschen in die Hand genommen und da auch neue Regisseure drauf gesetzt. Was ich an sich immer cool finde, wenn man Leuten die Chance gibt. Aber J.J. Abrams wusste ja selber auch noch nicht genau, wo er damit hin will mit dem siebten Teil. Und das hat man dem Teil angemerkt. Und als dann Rian Johnson, also die haben ja dann Pingpong miteinander gespielt. Gegeneinander eher gesagt. Ja, obwohl es auch dazu dann Interviews von den beiden gab, wo sie beide gesagt haben, nein, wir respektieren sehr, was andere gemacht hat. Aber in dem Film hat sich halt null so angefühlt. Also so gar nicht. Rian Johnson hat halt gefühlt alles, was J.J. Abrams aufgebaut hat, zunichte gemacht. Und andersrum dann wieder mit dem dritten Teil, also mit dem neunten Teil, J.J. Abrams alles, was Rylan Johnson aufgebaut hat und das war schade, nervig, dadurch wirkte die Geschichte inkonsequent, so ein Snoke, der aufgebaut wurde und dann im achten Teil halt einfach so, ja, zerschnitten wurde. Das war sehr unbefriedigend, alles einfach sehr, sehr unbefriedigend. Ich finde, man muss aber da auch so ein bisschen fairerweise dazu sagen, weil es wird ja oft immer gerne Catelyn Kennedy da die Schuld zugeschoben. Auf der anderen Seite hat sich halt auch in den Jahren mittlerweile herausgestellt, dass sie hat halt da auch leider sehr viel Druck vom Disney-Chef Rob Eiger bekommen, wo eine harte Deadline bestanden hat, die Filme zu einem bestimmten Zeitpunkt rauszuballern und dann deswegen irgendwann auch keinen Raum mehr für diesen großen Plan gab. Will ich nicht zu viel entschuldigen. Ich finde, es ist auf jeden Fall ein Versagen von Anfang an, dass kein kohärenter Plan für alle drei Filme im Vorderrang bestanden hat. Dass man verschiedene Regisseure genommen hat, die sich nicht miteinander abgesprochen haben und dann teilweise ja auch gegeneinander gearbeitet haben. Und halt dann auch wirklich das ganz, ganz große Problem von J.J. Abrams, halt im Endeffekt mit Episode 7 einen Neuaufguss von Episode 4 zu machen. Was ich aber durchaus noch nachvollziehen kann, weil ich finde, gerade nach den Prequels, die ja nicht gut ankamen bei vielen Oldschool-Star-Wars-Fans, war es Episode 7 sozusagen, das zu zeigen, wir sind zurück so an der alten Trilogie. Und da habe ich mir gedacht, da ist das schon nett, um die Fans wieder abzuholen und denen das zu zeigen. Und dann hätte es eben mit Episode 8 weitergehen müssen, aber dadurch, dass da eben kein großer Plan bestand und dann jeder so sein eigenes Süppchen gekocht hat. Und das ist das, was ich einfach nicht nachvollziehen kann, wenn man für etliche Billiarden Dollar eben diese Rechte kauft, diese Marke kauft, dann muss man die doch hüten wie ein Augapfel und dann muss da ein Plan vorhanden sein, wie man da eine kohärente Geschichte erzählt. Wie gesagt, mich hat halt da auch so am meisten sehr daran gestört, diese Wiederherstellung des Status Quo und worunter halt dann auch nachträglich leider halt die originale Trilogie gelitten hat. Weil wir haben ja diesen harten Reset mit die neue Republik bleibt nicht bestehen, es gibt im Endeffekt wieder eine Rebellenalliation, die gegen ein neues Imperium kämpft und das halt dann auch das dazu geführt hat, dass irgendwie alles, was sich unsere Helden, die wir ja so lieb gewonnen haben, was die erarbeitet haben, sich das halt extrem nichtig angefühlt hat. Und das ist auch etwas, was ich der neuen Trilogie vorwerfe, dass die alten Helden einfach nie so richtig einen gemeinsamen Auftritt haben, dass sie im Endeffekt so eine Sideline-Story waren und das kann ich ja durchaus verstehen, dass man auch neue etablieren will, aber wenigstens in einem Film hätte man sie so ein bisschen mehr scheinen lassen können und ja, da sind viele Sachen schiefgelaufen. Für mich, mir hat endgültig Last Jedi das Genick gebrochen. Ich bin jemand, der diesen Film überhaupt nicht abkann, leider. Tut mir schrecklich leid. Das ist für mich der schlimmste Luke, den ich je gesehen habe und das ist nicht Luke. Finde ich auch spannend, dass wir wieder so eine gegensätzliche Meinung haben, weil ich bin immer noch jemand, der irgendwo Episode 8 etwas abgewinnen kann und bitte versteht mich da nicht falsch. Ich bin vollkommen der Meinung, dass... Wir sind hier in einem Circle of Trust and Friendship. Es ist vollkommen okay, da anderer Meinung zu sein, ist erst nur ein Film. Ja, genau. Ich finde halt, dass Rian Johnson in meinen Augen im Endeffekt so fast das Beste draus gemacht hat, was ihm halt von J.J. Abrams hingeklotzt wurde. Weil ich meine, J.J. Abrams ist halt jemand, okay, der kann spannende Fragen stellen, der kann gute Mysterien aufwerfen, aber er hat noch nie eins davon zufriedenstellend beantwortet. Egal, um was es geht, egal, was er gemacht hat. Lost, Star Trek, Whatever. Und dasselbe Problem hatten wir halt auch bei Star Wars. Und wie gesagt, Rian Johnson ist halt dann vor etwas gestanden, vor der unmöglichen Aufgabe, ein paar Sachen, die halt einfach einer extrem herausfordernden Antwort bedarft haben, eine befriedigende Antwort zu liefern. Ja, und an sich, also bei Rian Johnson hast du ja auch gemerkt, er will halt auch nochmal zeigen, okay, Star Wars ist halt mehr als nur schwarz und weiß und ein bisschen dekonstruieren. Was ich ja eigentlich auch cool finde, also ich mag diesen Ansatz, aber mit der Vorlage, die J.J. Abrams ihm gegeben hat und dann eben Episode 9, wo J.J. Abrams dann ja versucht hat, irgendwie wieder auf seinen Weg zurückzukommen, war das halt einfach insgesamt nicht rund. Ja, ich glaube, Rian Johnson hätte einfach einen eigenen Film, eine eigene Trilogie gebraucht, nicht das Mittelstück der Cifre ist. Ja, absolut, da gehe ich mit, das bin ich auch der Meinung. Aber dann darf man auch nicht vergessen, dann gab es ja auch noch die Spin-Offs Rogue One und Han Solo, die ja auch mal so und mal so aufgenommen wurden. Jetzt sind ja schon einige Jahre ins Land gezogen, seitdem die rausgekommen sind. Wie blickt ihr denn auf diese beiden Filme zurück? Also Rogue One ist glaube ich im Großteil des Star Wars Fandoms einer der beliebtesten Filme überhaupt. Also auch abseits der Hauptstory, weil es halt eine sehr gute Rebellenstory erzählt mit nachvollziehbaren Charakteren, die alle grau sind. Also die sind nicht unbedingt gut, die sind nicht die strahlenden Helden, sondern die haben alle ihre Problemchen, die sind alle irgendwie nahbarer, nachvollziehbarer. Und deswegen mochte ich Rogue One auch. Ich muss leider eingestehen. Und ich weiß nicht, warum, ob ich an dem Tag einfach müde war, fertig war. Ich habe es geschafft, im Kino kurz einzuschlafen. Das liegt nicht am Film. Ich habe mir den im Nachhinein nochmal angesehen. Deswegen hatte ich sehr lange dann auch so, hä, warum feiern die denn alle so? Ich bin im Kino eingeschlafen. Ich habe mir nochmal angeschaut, Die Leute haben ihn aus gutem Grund gefeiert. Es tut mir sehr leid. Schande über mein Haupt. Keine Ahnung, wie das passiert ist. Han Solo, der Film, also ja, der hat viel Hass abbekommen. Und er ist definitiv nicht großartig. Keine Frage. Er ist unterhaltsamer Weltraumwestern. Also man kann sich den schon mal ansehen, unabhängig von Star Wars, mit Star Wars. Also die Fragen, die nie beantwortet werden wollten, werden da beantwortet. Und du denkst dir, aber warum? Ich wollte nie wissen, warum er Han Solo heißt. Das war halt ein bisschen schade. aber er ist unterhaltsam. Mein Mann liebt den zum Beispiel sehr. Auch da, ich weiß, es gibt Fans dafür und am Ende muss jeder für sich sagen, was er von den Filmen hält. Ich finde ja bei beiden Spin-Offs extrem spannend, dass die ja unter wirklich desaströsen Zuständen halt entwickelt wurden. Also bei beiden Filmen hinter den Kulissen ging es halt wirklich katastrophal zu. Und dass dann die Filme eigentlich noch in so solider bis guter Qualität... Bei Han Solo sollten ja erst die beiden Phil Lord, also die den Lego-Film gemacht haben, Chris Miller, haben da Regie geführt und sind dann irgendwie, nachdem sie 30% oder so gefilmt hatten, gegangen worden. Dann hat Ron Howard das ganze Jahr übernommen. Mich hätte immer noch interessiert, wie deren Version geworden wäre. Ich finde Solo tatsächlich durchaus unterhaltsam. Ich finde es toll, über Han Solo mehr zu erfahren, weil ich glaube, da gibt es viele Abenteuer, die man noch nicht mitbekommen hat, die erzählenswert sind. Vielleicht nicht unbedingt das, was man da in dem Film gesehen hat. Das Einzige, was ich mit Elden Ehrenreich habe, dass er halt einfach so ein bisschen, er wirkt halt sehr viel kleiner als Harrison Ford und das merkt man. Das hat mich immer so ein bisschen gestört. Und bei Rogue One war es ja ähnlich. Da waren ja die ersten Trailer, die rausgekommen sind, haben so viele Szenen drin gehabt, die nicht im finalen Film drin waren, wo auch alles sehr anders werden sollte. Aber dennoch fand ich den wirklich sehr unterhaltsam. Hab den damals im Kino eigentlich auch echt gefeiert. Ja, und bei Rogue One, ich glaub, da war es nicht ganz so publik, wie jetzt bei Solo, was da halt hinter den Kulissen schiefgelaufen ist. Aber der ursprüngliche Regisseur, der hat ja im Endeffekt das dann auch liegen gelassen. Und dann ist Tony Gilroy eingesprungen, der ja später uns dann mit Andor die beste Star-Wars-Serie beschert hat und hat halt daraus einen wirklich soliden bis sehr guten Film gemacht. Kann man drüber diskutieren. Und muss man halt dann auch sagen, dass wir halt dann das so viel wie halt über Caitlin Kennedy diskutiert und geschimpft wird. Sie war diejenige, die Gilroy für Rogue One rangeholt hat, der dadurch Rogue One gerettet hat und sie war auch diejenige, die halt Gilroy davon überzeugt hat, Andor durchzuziehen. Weil Gilroy selber war eigentlich kurz davor, bei Andor das Handtuch zu schmeißen. Und jetzt haben wir zwei Staffeln absolut fantastisches Fernsehen und absolut fantastisches Star Wars dadurch bekommen. Ich will gleich noch über die ganzen Serien reden, weil natürlich stehen die bei so einem Rambi am Inneren. Nein, nein, das ist wunderbar. Das klappt ja ganz bald. Das ist überhaupt kein Thema. Und zwar, ich möchte gleich mal mit einer kleinen provokativen Frage einwerfen. Ist Star Wars noch Eventkino oder eher nur noch Content-Plattform? Ich habe die Befürchtung, zumindest bei mir selber die erschütternde Beobachtung gemacht, mir fehlt gerade die Vorfreude auf den ersten Star-Wars-Film seit sechs Jahren, sieben Jahren, auf den ersten Star-Wars-Film nach Episode 9 und es tut sich bei mir nichts. Und das finde ich halt sehr, sehr schade und sehr bezeichnend. Ich meine, es gibt viele Gründe dafür. Ich kann mir das auch alles irgendwo logisch erklären. Aber mir tut es natürlich im Herzen weh, dass für mich so diese kindliche Begeisterung doch verloren gegangen ist. Wie sieht es denn bei dir aus, Lea? Ich kann das komplett nachvollziehen. Also ehrlicherweise, bei mir ist es jetzt auch so, ich werde mir den Film auf jeden Fall im Kino anschauen, weil ich an sich, ich bin eh jemand, ich gehe gerne ins Kino, ich unterstütze das gerne und ich mag das auch, dann mit Freunden das gemeinsam zu zelebrieren. Ich mache das aber auch bei Serien. Wenn ich auf eine Serie Lust habe, mache ich das genauso und dann trifft man sich auch zusammen und schaut diese Serie an. Und das ist jetzt bei diesem Mando und Grogu Film, ich freue mich da so ein bisschen drauf, weil ich The Mandalorian zumindest die erste Staffel habe ich sehr gefeiert. Die zweite hat mir auch noch Spaß gemacht. Bei der dritten gab es dann schon viele Passagen, wo ich mir gedacht habe, okay, schaue ich mir halt jetzt noch an, weil ich irgendwie alles gesehen haben möchte. Aber ich war nicht mehr so involviert und deswegen habe ich ein bisschen Angst vor diesem Film, was der dann mit sich bringt. Und für mich fühlt es sich halt jetzt auch nicht an nach, oh, das ist der nächste große Star-Wars-Film, sondern das ist halt jetzt ein Abschluss dieser Serie, die ich sowieso geguckt habe und deswegen schaue ich den. Aber ist das vielleicht auch nicht genau deswegen so ein Problem, dass man vielleicht Mandalorian und Grogu nicht so als großes Eventkino wahrnimmt, weil es eben kein eigener Film ist, sondern weil es im Endeffekt eine Serienfolge ist, die zu einem Film aufgeblasen wird? Weil also ich finde schon irgendwie das hatte man so im Star Wars Universum noch nicht. Und das finde ich tatsächlich auch ein bisschen weird, weil ich mir denke, was ist denn mit den Leuten, die jetzt nicht die Serie die ganze Zeit verfolgt haben? Werden die die Story verstehen? Und im Endeffekt muss es ja eigentlich eine Story sein, die genügend selbsterklärend ist und alle abholt und nicht nur die Serienleute, oder? Also ich finde es auch, es ist eine extrem schwierige Entscheidung, die Lucasfilm bzw. Disney da getroffen haben. Weil du hast es schon gesagt, es ist eine TV-Serie, die Vorwissen voraussetzt. Es ist ein Film zu einer TV-Serie, wo es jetzt eine Lücke von drei Jahren zu der vorhergegangenen Staffel klafft, wo der Hype, das Movement, das ist weg. Und dann kommt ja auch noch dazu, dass ja viele einfach mit der Entwicklung von The Mandalorian, mit Book of Boba Fett und Staffel 3 halt einfach nicht zufrieden sind. Da gehöre auch ich dazu. Und wie gesagt, wir haben jetzt den ersten Star-Wars-Film nach Episode 9, nach sechs Jahren. Und der muss eigentlich knallen. Da muss man ja eigentlich Bock drauf haben. Und da wäre es halt für mich die bessere oder die smartere Entscheidung gewesen, halt ein völlig neues Kapitel aufzumachen. Und ich kann mir die Entscheidung wegen diesem Ummünzen von Mandalorian auf einen Kinofilm eigentlich nur erklären, weil Disney festgestellt hat, dass die Strategie mit ihren Star Wars TV-Serien und mit ihren Marvel-TV-Serien nicht nachhaltig war und nicht aufgegangen ist. Deswegen wurde das ja auch so enorm runtergefahren, so krass reduziert. Ich meine, die haben ja teilweise hunderte Millionen gekostet, eine einzelne Serie. Und die haben ja teilweise monatlichen Rhythmus rausgeballert zu schlechten bis lauwarmen Kritiken, Einschaltquoten, Abo-Zahlen. Hat halt alles nachgelassen. Und jetzt gerade an eben diese Neufokussierung auf Kinocontent. Und dann hat man gesagt, okay, wir haben da jetzt schon Mando und Grogu oder halt Mandalorian. Machen wir dann halt draus. Die meisten Leute sagen auch gerade hier im Chat, ist Star Wars noch Eventkino oder eher Content-Plattform? 86% sagen Content-Plattform, also sehen das auch eher ein bisschen negativ. Und ich habe schon einige Kommentare auch mitgelesen. Ich kann das natürlich auch nachvollziehen. Star Wars ist für viele durchaus ein sehr emotionales Thema, weil es hängt bei vielen. Ist das nun mal etwas, was sie in der Kindheit und Jugend mitgenommen haben? Und da sind dann einfach Emotionen dran. Und wenn sich dann irgendetwas entwickelt in eine Richtung, die man selber nicht gut findet, dann ist man natürlich arg enttäuscht. Aber du hast ja auch gerade schon was angesprochen. Das ist jetzt der nächste große Star Wars Film, Mandalorian and Grogu. Aber das ist ja jetzt nicht der nächste Versuch, einen neuen Star Wars Film zu machen, weil das ist ja auch etwas, wo man feststellen muss, dass es in der Vergangenheit so viele Versuche gab, neue Star Wars Filme zu machen. Ich zähle einfach mal auf. Rian Johnson sollte eine Trilogie machen. Dann die Game of Thrones-Leute wurden abgeworben, um eben auch neue Star-Wars-Filme zu machen. Ist nichts geworden. Kevin Feige sollte was machen. Was ist mit dem Film von Taika Waititi? Der sollte doch auch irgendwann kommen. Dann James Mangold arbeitet angeblich an einem Star-Wars-Film. Der sollte Jedi Prime heißen und ich glaube irgendwie 25.000 Jahre vor Episode 4 spielen. weiß man jetzt auch nichts davon. David S. Goya, der Mann, der unter anderem Dark Knight geschrieben hat. Hatte zwei Treatments geschrieben zur Jedi Order und eine zu Jabba the Hutt, die von Guillermo del Toro verfilmt werden sollte. Ein Lando-Film mit Donald Glover ist angeblich in der Mache. Der Hunt for Ben Solo wurde vorgeschlagen von Adam Driver und ich weiß leider nicht mehr, welcher Regisseur, Stephen Soderbergh, wurde dann allerdings abgelehnt. Dann soll noch ein Rogue Squadron-Film kommen von Patty Jenkins, die er Wonder Woman gemacht hat. Simon Kimberg bearbeitet angeblich an der neuen Trilogie und ein Film zu Ray, ein neuer Film, wurde auch angekündigt, aber man hat das Gefühl, Irgendwie geht da nichts voran und vieles davon wurde ja auch schon wieder gecancelt. Also das Chaos geht weiter, oder? Also ich glaube das Spannendste, was wir jetzt auch in Star Wars jetzt erstmal auf dem Schirm haben, ist Star Wars Starfighter von Sean Levi für 2027 dann. Das ist ja auch ein Film, der mit Ryan Gosling in der Hauptrolle und der auch tatsächlich nach Episode 9 spielt, also dann irgendwie die erste Geschichte, die wir halt dann in dieser neuen Ära haben. Und unabhängig von den bekannten Charakteren, was auch gut ist. Und ich denke, dass wie genau jetzt die Zukunft halt darüber hinaus aussehen wird, da werden wir uns wahrscheinlich noch ein bisschen gedulden müssen. Man muss ja auch dazu sagen, dass wir gerade bei Lukas Film den Führungswechsel vor uns haben. Oder ich bin mir jetzt nicht hundertprozentig sicher, was da die Timeline angeht. Aber Lukas, äh, Catelyn Kennedy tritt zurück und an ihrer Stelle treten Dave Filoni und, ah verdammt, jetzt sag ich mir von seiner Kollegin, ist John DeVarro? Nee. Im Endeffekt Dave Filoni macht das Kreative, der kümmert sich um die Geschichten und seine Partnerin kümmert sich um sozusagen die ganzen Business-Entscheidungen. Das ist im Endeffekt dasselbe Konzept, was gerade James Gunn und Peter Safran bei DC verfolgen. Ich denke, es ist ein gutes Konzept, auch wenn ich die Wahl von Dave Filoni als etwas zwiegespalten betrachte. Echt? Wieso? Dave Filoni ist zwar jemand, der extrem gut sich mit dem Star Wars Universum auskennt, eine sehr große Liebe dafür mitbringt und auch eine Liebe zum Detail, aber in meinen Augen halt wir haben es vorhin schon ganz kurz gemeint, Lücken füllt die es nicht unbedingt gegeben hat und halt auch sehr viel Fanservice betreibt der eigentlich schon den Bogen damit überspannt. Also das Filoni-Verse, also sagen wir mal so, das Gute ist, wenn er das Kreative verantwortet, dass es nicht, es sollte ja auch mal einen Mando-Verse-Film geben, wo dann alle seine Serien noch zusammen kombiniert werden mit Ahsoka. Da hätte man dann nicht nur eine Serie anschauen müssen, sondern halt alle Serien, die er gemacht hat, um irgendwie zu verstehen, warum jetzt alle diese Charaktere da irgendwie vorkommen und wer die überhaupt sind. Deswegen finde ich schon mal ganz gut, dass er das nicht mehr macht, dass er dafür gar nicht mehr die Zeit hat, sich da ran zu setzen. Aber ich habe halt Angst, dass er nicht... Nicht offen genug dafür ist, neue Geschichten zu erzählen, sondern einfach nur weiter, auf denen IPs besteht. Also meinst du damit auch, dass man zu sehr an den Ursprungsfilmen hängt? Dass man alles ist irgendwie mit Skywalker connected oder spielt in derselben Timeline, in demselben Universum? Meinst du das damit auch? Und vor allem auch an seinen eigenen Charakteren. Also Delfil Loni hat es ja wirklich auch geschafft oder versucht, seine ganzen, also ob das jetzt Ezra oder ob das jetzt Ahsoka ist, alle seine Charaktere, die er gern hatte, immer wieder dann in anderen Universen auch auftauchen zu lassen. Das wird, wie gesagt, mit The Mandalorian versucht er das jetzt auch schon. Und da sehe ich halt einfach die Gefahr hin, dass da dann nicht der Platz ist, neue coole Geschichten zu erzählen. Ein Andor, so wie das jetzt entstanden ist, ist großartig und das hat zwar auch eine Art Lücke gefüllt. Andor funktioniert aber komplett unabhängig davon. Du musst nichts von den anderen Serien geschaut haben, um das zu verstehen. Bei Ahsoka, die Serie, ich hatte mit der auch meinen Spaß, aber um die zu verstehen, musst du ganz viele andere Serien davor schon gesehen haben, um zu verstehen, wer sind die Charaktere, warum bin ich jetzt mit dem irgendwie emotional verbandelt, warum sollte mir der Tod jetzt irgendwas bedeuten. Bad Batch war auch was, das mir auch sehr viel Spaß gemacht hat, aber auch das hat halt vor allem funktioniert, weil du davor halt Clone Wars angeschaut hattest und da schon eine Verbindung zu diesen Charakteren hattest. Und so funktioniert Filoni. Filoni funktioniert in seinem eigenen Universum und da funktioniert es meistens auch ganz gut, aber außerhalb davon fehlt mir die Vision. Und ich muss halt auch dazu sagen, ich finde jetzt die Ahsoka-Serie in Ordnung und das ist halt etwas, die Filoni selber geschrieben und größtenteils halt auch, korrigiere mich, wenn ich falsch liege, ich glaube auch gedreht hat. Ich glaube schon. Und... Es sind zwar coole Ideen, coole Konzepte drin, aber es ist teilweise, es stolpert es sehr vor sich hin, auch was halt eben die Exekution oder halt eben die Inszenierung davon ausgeht. Das ist eine Frage, die ich jetzt fragen wollte, auch an euch natürlich, lieber Chad. Haben die ganzen Star Wars Serien Star Wars zu sehr verwässert? Also wir haben ja wirklich einiges. Andor als lobendes Beispiel natürlich, dann haben wir Mandalorian, das auch sehr gut ankommt. Aber sowas wie Obi-Wan hat viele Leute ziemlich enttäuscht, obwohl man der Ewan McGregor zurückgeholt hat. Ich erinnere nur an diese unglaublich schlecht gefilmte Szene, wie dieses kleine Mädchen durch den Wald gejagt wird, wo ich mir dachte, hat das jetzt irgendein Hobbyregisseur gemacht? Boba Fett, was dann auch irgendwie weird war und dann auch Folgen hatte, die eigentlich Mandalorian-Folgen waren, wo ich mir dachte, wie kommt das jetzt so zustande? Ahsoka, The Acolyte, was dann auch nicht gut ankam. Äh, und also hat das Star Wars entwertet auf eine gewisse Art und Weise? Ich befürchte ja, weil ich hab's ja vorhin schon gemeint, mir fehlt halt einfach so die Begeisterung davon und dafür oder halt, ähm, ich mein, wenn man mir als Kind oder als Teenager gesagt hätte, hey, du hast jetzt alle zwei bis drei Monate eine neue Star Wars Serie und einen neuen Star Wars Film. Ich hätt's nicht geglaubt, ich wär komplett ausgerastet. Und jetzt sind wir halt in der Zeit oder beziehungsweise haben wir jetzt die Zeit eigentlich fast schon hinter uns, wo wir alle zwei bis drei Monate einen neuen Star Wars Film und eine neue Star Wars Serie haben. Und naja, wo sind wir angekommen? Obwohl ich dazu sagen muss, also ganz, ganz viel davon war ja auch großartig. Also The Clone Wars wird auch im Chat gesagt. Natürlich war Clone Wars super und hat einfach nochmal eine ganz neue Perspektive mit reingebracht, die in den Filmen gefehlt hat, weil halt die Prequels sehr viele Probleme hatten und sehr viele Lücken hatten. Und die hat Filoni gefüllt. Also das ist jetzt, das soll überhaupt kein Bash an Filoni sein. Er hat ganz viel Tolles da draußen gemacht. Und ich zum Beispiel, ich hatte mit The Acolyte, ja, das war handwerklich zum Teil auch ganz schwierig, aber ich hatte trotzdem meinen Spaß mit diesem Detektivspiel und auch damit, okay, die Jedi sind ein bisschen grauer, wir spielen, es spielt in einer anderen Zeit, also auch das ist ja mal, es spielt vor den Geschehnissen und nicht zwischen den Haupttrilogien. Das fand ich sehr, sehr gut. Theoretisch gibt es ja auch noch diese Kinderserie, die ich mir jetzt nicht angeschaut habe. Hier die Abenteuer der jungen Jedi, Young Jedi Adventures, die zur gleichen Zeit spielt, die aber auch zum Beispiel ganz gut sein soll. Und das schaffen sie halt, sie schaffen es halt mit all diesen Serien auch wieder neue Fans für dieses Franchise zu gewinnen, die natürlich dann auch wieder neuen Merch kaufen. Ja, ich finde aber, du hast schon absolut recht. Das hat jetzt wahrscheinlich von meiner Seite auch etwas sehr negativ geklungen, weil man muss halt auch fairerweise dazu sagen, dass halt in den letzten Jahren auch coole Star Wars rausgekommen sind. Ich meine, ich liebe die ersten zwei Staffeln The Mandalorian. Danach, gut. Andor braucht man gar nicht darüber hüten, was für ein Brett das ist von der Serie. Oder ich meine, wenn wir uns halt zum Beispiel auch die Videospiele angucken mit den Jedi Survivor-Spielen um Carl Kestis. Es sind ja auch ziemlich coole Geschichten geworden. Aber leider hat halt dann doch eher so das Mittelmaß, wenn ich es jetzt mal diplomatisch formulieren möchte, überwogen. Und weißt du, ich bin halt auch jemand... Zum Beispiel The Acolyte wird halt in meinen Augen mehr gehasst oder hat mehr gehasst, als es das wert ist. Ich finde, da stecken auch viele coole Sachen und Ideen drin. Kenobi, boah, war ich jetzt auch nicht mit Happy, aber es gibt immer noch etwas, wo ich halt dem was abgewinnen kann. Gerade, hätte ich jetzt auch nie gedacht, habe ich mit einer Animationsserie richtig viel Spaß, also mit der Maul-Serie. Die habe ich noch gar nicht mitbekommen. Für mich ist halt Star Wars, Star Wars und Animation passt für mich nicht. Ich mag da immer Spektakel sehen. Und ich weiß, du wirst jetzt gleich sagen, die sieht super aus und die richtet sich an Erwachsene. Aber das ist für mich irgendwie, ich möchte echte Schauspieler haben. Aber das greift ja im Endeffekt das auf, was man ja vielleicht bei Solo am Ende gesehen hat, wo man ja auch einen Darth Maul gesehen hat, der untenrum jetzt Metallbeine hat. Wo landet diese Maul-Serie? Wie ordnet die sich zeitlich ein? Also diese Mall-Serie landet ja genau nach Kenobi auf jeden Fall, beziehungsweise nach dem... Nach dem dritten Teil, nach Episode 3. Ja, zwischen 3 und 4. Noch in den relativ frühen Tagen, Schrägstrich Jahren des Imperiums. Vor Solo. Vor Solo, weil er sein Syndikat noch nicht aufgebaut hat. Ja, genau. Da würde ich jetzt, glaube ich, was spoilern. Genau, weil er sein Syndikat noch nicht aufgebaut hat. Aber ja, die Moll-Serie, ich verstehe es auch komplett, wenn man sagt, okay, Animationen verbinde ich nicht mit Star Wars. Dabei bietet es sich sehr an, weil es ist natürlich, es arbeitet mit Magie, mit Kräften, da kannst du mit Animationen sehr viel machen und die Moll-Serie hat mit die schönsten Lichtschwerterkämpfe, die ich seit langem gesehen habe. Die sind unglaublich gut choreografiert. Und weißt du, Felix, ich muss halt auch dazu sagen, so was wie Clone Wars oder Rebels, ich weiß, dass da sehr, sehr geile Geschichten drin stecken. Aber hier hat mich halt auch einfach der Animationsstil so sehr abgeschreckt. Ich habe es mehrmals probiert, reinzukommen. Ich bin nicht reingekommen. Und ich finde, bei Maul sind wir jetzt, also das haben wir eben auch der Arbeit durch Clone Wars und Rebels zu verdanken, haben wir jetzt eine Animationsserie, die wirklich geil aussieht. Also teilweise, wenn wir da so riesige Häuserschluchten teilweise mit einer Cyberpunk-Ästhetik haben, mit einem wirklich geilen Score unterlegt. Also da muss ich schon sagen, das hat mir richtig gut Stimmung gemacht. Ja, und auch die Gesichter. Also ich finde, die Animationen in den Gesichtern, die Emotionen kommen so gut rüber. Jeder Einzelne, nur so ein kleines Zucken am Auge und du weißt, was dieser Charakter denkt. Das ist schon sehr, sehr gut gemacht. Und eine Serie, die wir noch gar nicht angesprochen haben, haben die aber auch in den Chat die ganze Zeit gesagt wurde. Skeleton Crew. Skeleton Crew. Habe ich auch ganz vergessen gehabt. Die mochte ich sehr. Mit der hatte ich sehr viel Spaß. Weil ja, klar ist die eindeutig an ein jüngeres Publikum, wendet sie sich an ein jüngeres Publikum. Aber für vor allem Goonies-Liebhaber, und ich bin mit den Goonies aufgewachsen, war das halt so, oh mein Gott, Goonies mit Star Wars? Perfekt. Die Piraten, Jude Law als so grauer, irgendwie Jedi, vielleicht auch nicht Jedi-Charakter, mochte ich sehr. Ich musste da auch immer an die Schatzinsel denken, weil im Endeffekt ist es ja die Schatzinsel im Star Wars gewandt und das hat halt dann natürlich, sie haben sich wieder so ein bisschen der Nostalgie aus mehreren verschiedenen Ideen oder Kanälen bedient. Aber ist es nicht auch irgendwie faul und feige, wenn man eigentlich Charaktere, die tot sind, wieder auferstehen lässt? Ich meine, wir haben alle an das Imperator-Debakel bei Rise of Skywalker, das finde ich eine der schlimmsten Sachen überhaupt, weil es auch alles, was Luke gemacht hat, kaputt macht. Und mit Darth Maul, ich verstehe es, ich habe mir auch gedacht, das ist die Figur aus Episode 1, die man, finde ich, zusammen mit Qui-Gon nicht hätte töten sollen, sondern Darth Maul hätte man weiterhin als Bösewicht aufbauen sollen, aber ihn dann zurückzuholen, ist das nicht auch ein bisschen faul und easy? Ich finde, da muss man differenzieren, weil... Beim Imperator kann man ja argumentieren, die Geschichte von ihm war eigentlich vorbei und hier wurde im Endeffekt nur was ausgegraben, was man nicht hätte ausgraben müssen, weil man dadurch auch das, was da vorgekommen ist, abwertet und mindert. Bei Maul, finde ich, kann man wiederum argumentieren, hier hast du einfach sehr viel Potenzial von einem sehr dünnen und blassen Charakter gehabt, wo du theoretisch noch mehr hättest rausholen können. Und man muss auch fairerweise dazu sagen, George Lucas selber wollte ja Maul eigentlich für seine eigenen Sequels wiederbeleben. Also als er selber noch irgendwie darüber nachgedacht hat, Episode 7 zu drehen, war ja seine Idee, dass Maul der große Bösewicht des Sequels wird, der als Boss eines Verbrechersyndikats der neuen Republik Stress macht. Und also klar, ich finde, man kann da auf jeden Fall drüber diskutieren, aber ich finde, es kommt dann immer auf den Einzelfall drauf an. Aber es besteht natürlich auch immer die Gefahr, bringt man zu viele Leute zurück. Wie viel ist dann der Tod in deinem eigenen Universum noch wert? Und ich finde, bei Maul merkst du halt auch, dass da Filoni ja, also er war ja so ein bisschen George Lucas Schüler. Das muss man ja auch immer wieder dazu sagen, dass sie ja sehr lange miteinander zusammengearbeitet haben. Und das merkst du auch an Maul, dass da eben viele der Ideen, die Lucas schon für diesen Charakter hatte, jetzt auch in diese Serie mit einfließen. Und das ist schön. Das ist schön, dass man da halt merkt, was da für Gefühle auch vom ursprünglichen Macher mit drinstecken, was für Gedanken da umgesetzt werden. Und ich finde, Darth Maul ist eben so einer der wenigen Charaktere, die man zurückbringen kann. Wenn jetzt auf einmal so eine Padme wiedergekommen wäre oder sowas, hätte ich mir gedacht, oder ein Palpatine, die Geschichte ist zu Ende, die Geschichte ist auserzählt, wir haben uns damit beschäftigt, wir hatten den schlimmen Tod, der für ganz viele Charaktere ja auch Folgen hatte und das dann irgendwie zu revidieren, das macht keinen Sinn, bei Maul hat es aber ja bis auf für ihn kaum für andere Charaktere Folgen, die sich nachgewirkt haben. Ich finde, man kann ja immer ganz gut Parallelen ziehen zwischen Marvel-Kram und Star-Wars-Kram. Beide gehören natürlich zu Disney. Und bei Marvel ist es nach Endgame halt so gewesen, da wurden auch Serien en masse rausgehauen, zusammen mit den Filmen, die Bezug auf die Serien nehmen und eine gewisse Müdigkeit, Ermüdung ist eingetreten. Und bei Star Wars war es jetzt auch so, dass die ganze Zeit Serien rausgekommen sind, Filme ein bisschen weniger und so weiter und so fort. Aber gibt es auch eine Star Wars Ermüdung und denkt ihr, dass man jetzt auch. Die Serien eher weiter zurückfahren wird? Also ich meine, das Zurückfahren der Serien hat ja schon stattgefunden. Das Einzige, was wir gerade überhaupt noch am Horizont haben, jetzt vor allem in der Live-Action, also in der Realfilmsparte, ist ja die zweite Staffel von Ahsoka. Darüber hinaus wissen wir von keiner einzigen Live-Action-Serie, die jetzt noch irgendwie geplant ist oder sich in der Entwicklung befindet. Und da, ich hatte es ja vorhin schon kurz angemerkt, die Strategie von Disney, beziehungsweise Lucasfilm für Disney+, was halt die Serien anging, ist halt nicht aufgegangen. Und da rüdert man jetzt zurück und jetzt konzentriert man sich wieder mehr aufs Kino. Und ja, ich glaube halt schon eben, diese Star Wars-Ermüdung hat halt dadurch stattgefunden, indem du Quantität vor Qualität gesetzt hast. Ich meine, ey, ich hätte Bock gehabt auf eine geile Kenobi-Serie, ich hätte Bock gehabt auf eine geile Boba Fett. Klar, wenn sie gut wären, hätte auch wahrscheinlich keine gemobbt. Also hätte keiner gemeckert, aber das war es halt leider nicht. Und das bricht halt dann für mich das Genick von... Einem Franchise, mit dem ich groß geworden bin, das ich immer noch liebe, aber wo ich halt schon bei mir selber feststelle, die Begeisterung, die Flamme ist halt nicht mehr so da. Du hast halt gemerkt, dass sie mit Disney Plus da diesen neuen Streaming-Dienst hatten und den mussten sie befüllen und zwar mit ihren Marken und das hast du mit Marvel gemacht, das hast du mit Star Wars gemacht und jetzt rudern sie da glücklicherweise zurück für beide Marken. Ich bin mir fast sicher, dass wir in Zukunft vielleicht noch eine Serie mal im Jahr bekommen werden. Was immer noch viel wäre. Aber es gibt ja auch noch so Sachen wie Star Wars Legends oder die Tales of the Reihe, wo ja auch noch im Gespräch ist, Tales of the Sith zu machen. Und da kann man ja schon auch noch ein bisschen in die Tiefe gehen und da einzelne Geschichten zu erzählen. Aber halt nicht mehr diese großen Epen, die man theoretisch auch in Filme hätte packen können, dann als Serie zu verpacken, wo man dann irgendwie fünf Folgen hat, die es gar nicht braucht, einfach nur damit man acht Folgen hat. Also, dass man da wieder ein bisschen zurückgeht und sagt, okay, nein, wir fokussieren uns jetzt auf die wirklich wichtigen Storys. Ich meine, ich freue mich auch, wenn man weiter solche Geschichten wie Andor in Serienform erzählt, weil das funktioniert in der Serie besser als in einem Film. Ja, absolut. Das hat das Serienformat gebraucht. Aber halt nicht einfach nur Serien des Contents willen rauszuhauen. Genau, ja. Es ist ja auch so ein bisschen... Eine ganz komische Entwicklung, muss man nun sagen. Sie haben ja erst die Filme, sie haben ja erst auf eine fette Kinostrategie gesetzt, sind damit auf die Schnauze gefallen, dann haben sie alles auf eine Serienstrategie gesetzt, sind damit auf die Schnauze gefallen, jetzt sind wir bei der Kinostrategie. Mal gucken, wie es wird. Aber da finde ich halt leider auch, wenn man so mitbekommt, was angekündigt wurde, wie gesagt ein neuer Rey-Film, ein Lando-Film, wo ich mir denke, wäre es nicht wirklich besser, wenn man endlich die alten Figuren oder die alle mit der Skywalker-Saga zu tun haben, einfach mal ruhen lässt und Star Wars endlich seine Knights of the Old Republic Moment bekommt. Etwas, was komplett eine eigene, losgelöste Geschichte ist, auf neuen eigenen Planeten, was nichts damit zu tun hat. Wäre das jetzt nicht eigentlich genau das Richtige, um mit einem Clean Slate, also mit einer weißen Weste anzufangen und die Bücher, neue oder neue Bücher-Geschichten zu erzählen? Ja, ich glaube wir hatten es vorhin auch kurz angerissen gehabt. Ich denke, das wäre für mich halt auch einfach der smarteste Move und wofür wahrscheinlich halt auch Star Wars Starfighter dann 2027 den Anfang machen wird. Und das, was wir halt über die geplante Trilogie von Simon Kinberg schon wissen, soll ja auch in diese Richtung gehen. Aber ist Starfighter nicht auch connected zu Episode 9, wie du meintest? Nicht unbedingt. Spielt nur danach. Genau, spielt nur danach. Aber ich wäre auch dafür, also als ich von dem James-Mangold-Film gehört habe, in der Alten Republik, war ich auch so, ja, Alte Republik, so viele Möglichkeiten. Auch wenn der ja jetzt auch aktuell, soweit ich weiß, auf Eis liegt oder zumindest... Ja, weil sein Indiana Jones-Film auch nicht sonderlich gut ankam. Deswegen, glaube ich, wurde da auch einfach ein bisschen zurückgefahren. Ja, aber das wäre eine Zeit, da kannst du so viel erzählen. Und dann halt mit einem, also ich möchte Darth Bane, ich weiß, das ist Legends, ich weiß, das ist nicht Kanon, aber Darth Bane würde sich so anbieten für eine geile Trilogie. Das ist sehr, sehr witzig, weil auch im Chat wurde gerade eben gesagt, so ja unbedingt Kotor verfilmt, Darth Revan und so. Und das meinte ich gar nicht genau, dass ich Kotor verfilmt gesehen will, sondern ich möchte einfach so einen Moment, wo man einfach eine Geschichte hat, wo man überrascht ist, wow, das hat jetzt nicht mit den Skywalkers zu tun. Ich bin eigentlich kein Fan davon, Sachen zu verfilmen. Es wird oft gesagt, die Timothy Zahn-Buchtrilogie mit Grand Admiral Thrawn, die hätte man gern verfilmen sollen. Bin ich einfach auch nicht so der Fan von, weil die Geschichten kenne ich schon. Und das ist so eine Sache, ich finde, Star Wars hat immer neue Geschichten erzählt, ohne eine Vorlage, die da ein Buch hatte. Und deswegen fand ich das immer so ein bisschen, ich habe die Timothy Zahn-Buchtrilogie gelesen, ich fand die auch gar nicht so geil, die war okay. Aber es war für mich echt so ein bisschen Fanfiction in dem Sinne. Aber ja, ich hoffe, sie schaffen es irgendwann mal so ein bisschen loszulassen und einfach die kreativen Fesseln loszuwerden, weil ich meine, gerade In diesem Star-Wars-Universum, da muss es doch unzählige Geschichten geben und das ist doch eigentlich das Tolle, dass man sich so schön kreativ ausleben könnte. Und da bin ich auch der Meinung, man muss ja auch nicht dann immer gleich einen Blockbuster machen, der 200 Millionen Dollar kostet und die epischste Geschichte erzählt, sondern vielleicht erstmal eine kleine lokale Geschichte erzählt mit einem Jedi oder sowas in die Richtung. Oder vielleicht nicht mal ein Jedi, sondern irgendwas. Und dann baut man darauf auf. Aber man erzählt einfach mal eine gute Geschichte von einem guten Drehbuchautoren mit einem fähigen Regisseur. Das wär's doch einfach mal. Ich glaube, damit sprichst du aber auch ein allgemeines Problem in unserer Kino- beziehungsweise Entertainment-Landschaft an. Weil ich meine, wie viele Trilogien oder Kino-Universen, die das nächste große Ding sein sollten, sind in den letzten Jahren genau daran gescheitert. Ja, das ist leider, es ist leider wirklich so. Also letztendlich, klar, am Ende, wenn wir jetzt über andere große Trilogien sprechen, Herr der Ringe, Harry Potter. Wir hatten auch hier einen Frequent-Moment mit dem Hobbit. Ja, genau. Und auch da gab es schon Kritik. Und dann kam, naja, Ringe der Macht. Und wir reden darüber nicht, was da passiert. Also es ist wirklich schwer, in geliebten Franchises, die so groß sind, wo die Leute so viele Ideen davon haben, wie sie funktionieren sollten, neu zu überzeugen. Dafür muss die Geschichte wirklich sehr, sehr, sehr, sehr, sehr gut sein. Und ich würde mir wünschen, dass wir sehr, sehr, sehr gute Geschichten in der Star Wars Welt bekommen. Weil ich meine, es ist ein Universum voller Planeten. Da kannst du alles machen. Es ist eigentlich alles möglich, egal zu welcher Zeit. Du kannst politische Geschichten erzählen, du kannst kleine einzelne Geschichten irgendwo in einem Dorf auf irgendeinem Planeten erzählen, wo man dann irgendwann mal irgendwelche, keine Ahnung, Legenden von Jedis hört oder so, wie das eben in Skeleton Crew auch ein bisschen schon gemacht wurde. Das ist ja durchaus möglich, aber es muss halt gut gemacht werden und dafür muss sich Zeit genommen werden, dann müssen Leute dafür Geld investieren und es ist halt sehr viel einfacher, Geld in was zu investieren, wo du sagst, ja, aber wir können kleine süße Grogos verkaufen, die sich Leute auf die Schulter setzen. Es scheint ja nicht zu klappen. Ja, das ist das Ding. Ja, ich war gerade am Set von Mandalorian, weil ich... Wegen Fortnite und Star Wars in Amerika war. Und da war tatsächlich auch ein Mandalorian, der hatte auch einen Grogu, aber der hatte so einen richtigen Grogu. Und der sich auch tatsächlich bewegt hat. Das war super abgefahren. Da sehen wir gerade ein paar Bilder davon. Wir werden gleich auch noch ein kleines Filmchen sehen, wo ich nämlich mit dem Prop Master gesprochen habe. Das, was wir hier gerade sehen, sind wirklich Props, die in der Mandalorian-Serie benutzt werden. Und das ist ein ganzes Zimmer voll. Also ich war da wirklich am Set und am Studio von Jon Favreau. Sehr, sehr abgefahren und sehr, sehr cool. und da werden wir gleich noch ein bisschen was von zu sehen, auf jeden Fall. Ja, Mandalorian wird der nächste große Film und dann kommt eben Starfighter, zu dem man komischerweise auch noch super wenig weiß. Und das finde ich auch krass. Wir reden hier vom Star Wars Day und gefühlt hätte man doch da jetzt auch noch irgendwas zeigen können, oder? Ich denke, dass sie sich aktuell vor allem auf Mandalorian und Grogu konzentrieren. Also, dass das jetzt im Fokus vom Marketing steht, dass sie das auch über die Bühne bringen und sich halt jetzt wirklich mehr von Projekt zu Projekt hangeln. Weil ich meine, du hast es ja vorhin auch angesprochen, Felix. Wir haben so viele angekündigte Star-Wars-Filme und Projekte gehabt, die entweder komplett gecancelt wurden oder halt einfach im Sand verlaufen sind. Und ich denke, Disney beziehungsweise Lucasfilm ist sich halt dessen auch bewusst, dass das vielleicht nicht die beste Strategie war, lauter Sachen anzukündigen, aus denen im Endeffekt nie was wird. und vor allem, halt sich jetzt auch erst mal auf das zu konzentrieren, was halt eben näher und akuter ist. Ja, Star Wars, wie seht ihr denn die Zukunft? Seid ihr dem Ganzen eher optimistisch, steht dem Ganzen optimistisch gegenüber? Seht ihr, dass wir einen Wandel hier sehen, der einen hoffen lässt oder ist das alles noch irgendwie im Fegefeuer gefangen? Ich glaube, wir sind jetzt gerade an einem eigentlich ganz guten Punkt, also weil wir sehen, okay, es wird sich wieder ein bisschen zurückbesonnen. Wir hatten jetzt, also Sie sehen ja auch, welche Serien funktioniert haben, dass eben Andor gut ankam, dass man jetzt vielleicht auch ein bisschen bei Mandalorian jetzt wieder ein bisschen dreckiger wird und ein bisschen mehr grounded. Zumindest wirkte der zweite Trailer so, dass es halt mehr wieder diese Buddy-Story wird, die es ursprünglich ja auch war und die man gefeiert hat. Und ich hoffe halt oder ich glaube schon, dass auch mit dem Führungswechsel das in eine gute Richtung gehen kann bei Disney allgemein, dass man halt sagt, okay, wir versuchen jetzt wieder weniger zu machen, aber dafür mehr Qualität zu liefern, solange man halt auch bereit ist, neuen Storys irgendwie die Chance zu geben, noch zu wachsen. Das ist die einzige Sorge, die ich halt mit Dave Filoni habe, im Gegensatz zu Catherine Kennedy, dass ich da halt sage, okay, diese Bereitschaft, Neues auszuprobieren, könnte problematisch werden. Weil das ist bei Disney allgemein auch im letzten Jahr schon, in den letzten zwei Jahren seit dem Führungswechsel von Bob Iger wieder zurück. Seitdem haben sie ja vieles, was moderner war oder wo sie versucht haben, dieses schöne Wort Voker zu sein, wurde da ja wieder zurückgefahren und eingestampft. Und da müssen sie vorsichtig sein, dass sie nicht zu sehr nur versuchen, alte Fans zu bedienen, sondern trotzdem auch noch neue Leute zu überzeugen und neue Geschichten zu erzählen, die überraschen. Ja, also ich bin skeptisch, aber ich bin halt auch ein bisschen ein Pessimistiker. Aber ich meine, ich würde mich natürlich freuen, wenn halt Star Wars schafft, nochmal wirklich mit beiden Beinen auf dem Boden zu stehen und halt eine neue Begeisterung dafür zu entfachen. Ich denke, ein großes Problem ist natürlich auch, dass man zu sehr versucht hat, eben im eigenen Teich zu fischen und halt genau die Fans immer wieder aufs Neue zu bedienen, die man schon hat. Und zwar, indem man halt auch immer wieder dazu zurückgekehrt ist, was man weiß ist, okay, es ist alt, es ist mit einer gewissen Nostalgie verbunden. Damit holen wir die Leute ab und halt irgendwie sich nicht getraut hat, sich von dem alten loszusagen und ich weiß Episode 8 hat einen schwierigen Stand. Aber ich finde halt das Zitat von Kylo Ren in dem Kontext sehr passend let the past die. In eine neue Richtung zu gehen einen neuen Grundstein zu legen und halt nicht immer an dem festzuhängen was vielleicht auch schon einfach zu Ende erzählt ist, Ich sehe es auch schon, man muss einfach mehr Mut beweisen. Disney muss mehr Mut beweisen. Wie gesagt, vielleicht auch mal kleinere Filme drehen, abgedrehtere Storys, aber auch dann wirklich Projekte zu Ende bringen und nicht irgendwie canceln. Und da kann man nur hoffen, dass sich das ein bisschen jetzt irgendwie ein bisschen mehr einpendeln wird. Ja, aber Let the Past Die, da ist Dave Filoni, glaube ich, der falsche Film. Also für genau das ist Filoni nicht der richtige Mann. Ich glaube ja schon, dass es da auch einen Zwischenweg gibt, dass man sagen kann, man kann ja durchaus noch Filme machen, die vielleicht eine Connection haben, die muss ja nicht direkt sein, die kann ein bisschen weiter entfernt sein, aber man kann ja auch trotzdem Neues probieren, das sind immer die verschiedenen Sachen. Ja, ich bedanke mich ganz herzlich für dieses kleine Gespräch über Kino und Serien im Star Wars Universum. Wie gesagt, es wird weitergehen mit The Mandalorian und Grogu. Ab dem 20. Mai ist der dann im Kino zu sehen. Mal schauen, was das wird. Wir hoffen natürlich auf großes Kino, aber das weiß man noch nicht genau.