Erbe zu sein ist doch oft eine gute Sache. Egal, ob ihr jetzt, sagen wir, das Privatvermögen von Jeff Bezos erbt oder Omas kleines Häuschen. Manchmal ist Erbe aber auch eine knifflige Angelegenheit. Stellt euch mal vor, Omas Häuschen wird nur noch vom Schimmel zusammengehalten. Außerdem gibt es einen Erbschaftsstreit und zu allem Überfluss lebt Oma auch noch. Ungefähr so gestaltet sich die Situation aktuell beim Erbe von Mass Effect. Denn ja, offiziell lebt die Rollenspiel-Serie ja immer noch weiter. Gleichzeitig hat BioWare nach den Querelen der letzten Jahre und auch Mass Effect Andromeda vielleicht selbst ein bisschen Schimmel angesetzt. Und es bemühen sich gleich zwei Science-Fiction-Rollenspiele Mass Effect zu beerben. Auf der einen Seite The Expanse, Osiris Reborn, das wir auch gerade in der Beta angespielt haben. Und auf der anderen Seite Exodus. Und beide kommen Anfang 2027 raus. Über dieses Erbschafts-Duell sprechen wir heute. Ich bin Micha, mein erster Gast, hat genau wie ich die Expanse schon gespielt und ist uns zugeschaltet aus dem Speckgürtel von Nürnberg. Es ist also mit Fug und Recht möglich, ihn als Bälter zu bezeichnen. Herzlich willkommen, Peter Bartke. Wunderschöne Einheit. Ja, danke. Danke, dass ihr mich habt hier auf der Erde. Ja, der Beldar, hätte ich sagen müssen, ist auf Fränkisch der Beldar. Gürtler. Gürtler heißt es auf Deutsch. Für alle, die nicht wissen, was jetzt schon wieder los ist, die Beldar oder eben Gürtler sind Leute, die im Asteroidengürtel unseres Sonnensystems leben und arbeiten im DXPENSE-Universum. Und apropos fernab der Zivilisation leben und arbeiten, ebenfalls zugeschaltet ist mein Kollege, der so hyped ist oder war auf Exodus dass er vor einem Jahr sogar das Buch zum Spiel verschlungen hat, aber passt ja denn auch er selbst, hat einen Exodus hingelegt. Nach Holland. Herzlich willkommen, Michi Obermeier. Hallo, ich überhöre dieses Fernab der Zivilisation jetzt einfach mal und freue mich, hier sein zu dürfen. Kann mich nicht erinnern, das gesagt zu haben. Ich würde gerne mit dir anfangen. Warum warst du damals eigentlich so hyped auf Exodus und bist du es heute immer noch? Ich bin es immer noch und ich war es damals, weil ich den Eindruck eben hatte, dass dieses Spiel das Mass Effect förmige Loch in meinem Herzen füllen kann, also alles an dem Konzept, dass dieses Studio sich überlegt hat, klingt eben für mich so wie das, was Mass Effect damals gemacht hat, ohne halt Mass Effect zu sein konkret, und das hat mich damals so fasziniert dass ich mich eben mehr damit befasst habe. Und der Kernaspekt daran, was mich daran so fasziniert, ist dieses ganze Thema Zeitdehnung, was es eben ausmacht, wenn man durch das All reist und dann die Zeit für einen, der im Raumschutz sitzt, anders vergibt, wie die, die man zurücklässt und was das für interessante Konsequenzen nach sich ziehen kann. Und das hat mich dann auch motiviert, dieses Buch zu kaufen und zu lesen, weil da ist auch ganz schön viel Zeit gedehnt worden, dass ich das fertig hatte. Aber es war ein tolles Buch. Also ich habe es mit Freude fertig gelesen. Da kommt jetzt auch, das fassen wir gerade ein, da kommt jetzt schon bald der zweite Teil raus, der auch wieder so fett sein wird. Und ich bin immer noch so groß Fan von Exodus und da freue ich mich immer noch so sehr drauf, dass ich auch ein zweites Buch lesen will. Okay, Wahnsinn. Das ist geschrieben von Peter F. Hamilton und wir haben ja auch einen Peter da. Von dir habe ich vernommen, du bist nicht mehr so hyped auf Exodus. Dafür jetzt umso überzeugter von The Expanse, so zumindest mein Eindruck. Was ist da passiert? Also ich habe mir das Buch auch gekauft, letztens, für einen Euro. Als gab es im Angebot. Ich habe es noch nicht gelesen, weil ja, ich habe so ein bisschen Probleme damit, noch so richtig da reinzufinden, dieses Universum, von dem sie da entworfen haben. Das ist ja riesen. Sie haben da so viele Hintergrundinfos. Und eine der schlimmsten Sachen, finde ich, für mich ist da, dass du halt 20.000 verschiedene Namen hast, die du da jetzt erstmal reinfinden musst. Das erinnert mich alles so ein bisschen an Destiny irgendwie, mit auch so seltsamen. Eigennamen und dann hier noch die Rasse der, das Volk der und hier das und das und, ich weiß nicht, ob ich mich, vielleicht ist das einfach nur so ein bisschen dieses Abschreckende, dass man da erst reinkommen muss, ist ja bei jedem Science-Fiction-Universum irgendwie so, aber wenn ich jetzt an Mass Effect denke, das hatte das halt so gut gemacht am Anfang, dass man da so schön reinkam, deswegen habe ich so ein bisschen diese Skepsis, ob jetzt Exodus, das genauso gut schafft. Und es gab zwischendurch ja auch noch eine, ja nicht eine Serie, aber eine Folge in einer Serie zu Exodus, nämlich bei The Secret Level bei Amazon. Und ja, die hat mich eigentlich ziemlich erschreckt. Also wenn das abgesägt war von den Autoren des Spiels, hätte ich gesagt, dann will ich das Spiel nicht mehr spielen, weil das war so langweilig und blöd und klischeehaft und dumm, dass ich mir gesagt habe, nee, nee, nee, nee. Ja, ich glaube Michi Seele hat gerade seinen Körper verlassen. Ja, so zum Teil. Also wo ich Peter recht geben muss, ist das mit diesen ganzen Eigennamen. Ich kann mich auch erinnern, ich habe das Buch gelesen, immer mit einem Finger so in den Glossar, dass ich immer schnell umblättern kann, weil eben mit diesen ganzen Namen und Begriffen und so. Und dann hat es auch so eine Zeitleiste, die dann nochmal die ganzen Ereignisse erklärt. Also es ist schon sehr zäh am Anfang. Aber ich war eben schon, ich bin mit einer großen Startmotivation da reingegangen, habe mich deswegen dadurch diesen zählen Anfangsteil durchgebissen. Gebissen und dann ist es aber eigentlich belohnt worden, wenn man sich halt dann ein bisschen damit belohnt hat. Aber was ich jetzt nicht so nachvollziehen kann, ich hatte keine so starken Gefühle bei dieser Secret-Level-Folge, also war jetzt auch nicht der Messias der Science-Fiction, aber ich fand das schon sehr unterhaltsam. Das Problem war, dass sie halt eigentlich ständig dir erklärt haben, ah ja, und dann passiert das und das, wahrscheinlich auch ein Problem, weil diese Folge so kurz war. Aber da habe ich so gedacht, okay, wenn das im Spiel genauso ist mit Show, Don't Tell und sie machen lieber Tell, Don't Show dann wird das nix und da kann auch Matthew McConaughey wie heißt der? Matthew McConaughey auch nix mehr bringen, glaube ich obwohl natürlich sehr cool ist ihn als Sprecher da zu haben. Ich habe das auch mir angeschaut, diese Secret-Level-Episode. Und ich sitze irgendwie so ein bisschen zwischen den Stühlen, weil ich fand es auch nicht so uncool, ehrlich gesagt. Aber gleichzeitig war ich überrascht, wie generisch das Universum ausschaut. Weil ja, sie haben ja sich dieses Universum ausgedacht, wo du als Nachzügler, Kolonisten-Nachzügler in den Bereich des Weltalls kommst, der schon vor zigtausenden, vor 40.000 Jahren von Menschen besiedelt wurde, die sich jetzt weiterentwickelt haben zu so gottähnlichen Wesen, also quasi Aliens, nur halt mit menschlichem Ursprung, die jetzt aber so weit überlegen sind, dass du eine Ameise für sie bist, das ich ein tolles Setting finde. Aber diese gottähnlichen Aliens in dieser Secret-Level-Episode sind einfach so Typen in Gummianzügen, die dagegen drum rennen. Das fand ich ein bisschen komisch. Aber gut, mal schauen, wie es im Spiel ist. Sie haben eine Chance. Und wir sind verwöhnt. Denn das ist, wozu ich gerne überleiten möchte. Denn wir sind verwöhnt natürlich auch von The Expanse, einer der besten modernen Sci-Fi-Serien. Vielleicht nicht jede Staffel. Also Staffel vier würde ich zur Diskussion stellen, ob die gut war mit diesen Kolonieplaneten. Und die sechste ist vielleicht ein bisschen zu gehetzt und zu kurz, weil die zu viel zusammenfasst aus den Büchern. Aber an sich für alle, die das nicht kennen, eine große Empfehlung. Und damit würde ich gerne zu drei Kategorien überleiten, bei denen wir diese beiden Spiele vergleichen können, nämlich Story und Setting, Entwicklerstudio und Gameplay. Gameplay sage ich gleich dazu. Bei Expanse haben wir jetzt natürlich die Beta gespielt. Bei Exodus gab es auch schon Gameplay zu sehen. Die teasen ja einen größeren Gameplay-Reveal jetzt diesen Sommer. Aber das ist alles Kategorien, die wir schon bewerten können. Und Story und Setting finde ich tatsächlich am allerwichtigsten, weil, Beides Universen sind, denen man anmerkt, dass da Tiefe drin steckt. Bei The Expanse natürlich, weil es auf der Bücherserie basiert und auch auf der TV-Serie dann im Endeffekt. Und bei Exodus, Michael Zorn schon gesagt, weil die da offensichtlich richtig viel Arbeit rein investiert haben, dieses Universum zu erschaffen. So wie es BioBare damals getan hat bei Mass Effect. Kam ja auch aus dem Nichts. Bis dahin, dass der Drew Caprician wieder mit an Bord ist. Der Narrative Director, damals auch gewesen von Mass Effect, jetzt auch wieder an Bord bei Exodus. Aber fangen wir vielleicht mit The Expanse an. Peter, warum ist The Expanse ein spannendes Setting, in dem du gerne ein Mass Effect spielen wollen würdest? Also spannend in dem Sinne ist es vor allem, weil es nicht, ich sage nicht realistisch, aber glaubwürdige Science Fiction irgendwo ein Stück weit ist, dass es eben, es geht ja darum, dass das Sonnensystem eben erschlossen wird oder erschlossen wurde. Die Leute arbeiten auf den Asteroiden, auf Raumstationen. Es gibt Leute auf dem Mars, die haben dann ein Terraforming-Projekt laufen. Der Mond ist kolonisiert, die Erde ist überbevölkert. Also es sind alles Sachen, die man sich vorstellen kann. Auch die Reisen mit dem Raumschiff dauern Wochen, teilweise von einem Planeten zum nächsten. Und die Kämpfe mit Raumschiffen wirken anders als viele andere Science-Fiction-Serien, also wo du ja oft diesen Fall hast, sind einfach Flugzeuge aus dem Zweiten Weltkrieg halt im Weltraum, wir kennen das aus Star Wars und hier ist es wirklich. Sachen sowas wie mit Schubdüsen manövrieren, du musst den Drift berechnen, die, keine Ahnung, was passiert noch, es gibt keine Laser oder nur eine Whale Gun vielleicht, ja, es gibt nicht irgendwie so komplett absurde Science Fiction, sage ich mal, sondern es ist alles ein bisschen geerdeter, die Leute laufen mit den Magnetschuhen auf der Hülle der Raumschiffe herum und so weiter und so fort. Und es hat halt viele Themen, die wir halt auch haben. Also zum Beispiel Überbevölkerung auf der Erde, das ist alles, die Leute gehen raus. Da gibt es diese Konflikte zwischen den verschiedenen drei Fraktionen, sage ich mal. Das hat halt auch viele Parallelen zu unserer heutigen Welt natürlich, bis zu Immigranten und was nicht alles. Und ja, die Bücher und auch die Serie waren halt deswegen super cool, weil, ähm, Sie einfach sehr starke Charaktere hatten mit James Holden und seiner Crew und die halt in Ereignisse geschildert sind, die halt wirklich den ganzen Sektor und die ganze Menschheit betroffen haben, das halt sehr schön eskaliert ist von so einer ganz kleinen Sache zu dem Schicksal des Universums, sagen wir mal. Ja, das ist tatsächlich was, wo ich in Exodus unsicher bin, weil ich, wie gesagt, dieses Setting, das in diesem entfernten Bereich des Alts spielt und man da quasi nachkommt, während die anderen schon alle Götter sind, ist wie zu spät zur Party zu kommen, so ein bisschen, das finde ich großartig. Großartig, aber die Geschichte dieses Hauptcharakters von Jun Aslan, ist ja der Name. Das erscheint mir so ein bisschen wieder der Auserwähltenkomplex zu sein, weil er kriegt doch auch dann in so einer, man hat das ja schon gesehen, er kriegt so einen, ja was ist denn das, so einen Handschuh, wo sie auch in so Q&A-Episoden sagen, ja, sie haben überlegt, was könnte sein Schweizer Taschenmesser sein, mit denen er alle Probleme löst, naja, wir geben ihm halt so einen magischen Arm. Ich weiß nicht. Ja, Ah, also ich, Das ist tatsächlich aber das, was ich eigentlich daran mag. Also es ist ja der Gegenentwurf dann zu The Expanse, weil es eben gar nicht geerdet ist. Sie haben sich ja diese Freiheit rausgeschrieben, wir haben 40.000 Jahre Zeitunterschied und in der Zeit kann alles passiert sein. Es kann alle Technologien, die man sich jemals irgendwie in seinen wildesten Träumen, die hätte es alle mal gegeben und die sind schon wieder alt. Also es geht ja darum, dass diese Nachzügler werden dann unterdrückt von diesen Celestials, so heißen die, diese gottgleichen Wesen, kriegen Planeten, die durch Jahrhunderte oder Jahrtausende lange Kriege eigentlich so völlige Schrottwelten sind und die einzigen, die noch frei sind, sind die Traveller. Das ist eben auch den, den man dann spielt, diesen June S-Line. Also das sind halt Abenteurer, die im Raumschiff in die entlegensten Winkel der Galaxis fliegen und suchen da alte Technologie. Also für uns, aus unserer Perspektive, extremes Future-Zeug, aber für diese Perspektive halt seit tausenden Jahren vergessen. Also es geht an so eine Mythen- und Sagen-Welt zurück, was ich total sexy finde, einfach so als Konzept. Und obwohl diese Technologie so alt ist, kann sie den Celestials eben gefährlich werden, weil sie da nichts dagegen haben. Die wissen nicht, was das ist, was das sein könnte. Aber es sind alles Waffen, die in diesen galaktischen Kriegen benutzt worden sind. Und das ist der Dreh- und Angelpunkt dieser Missionen. Also man geht raus, macht diesen Exodus, deswegen heißt das Spiel auch so, und versucht eben diese Technologien zu erbeuten. Das sind nicht nur Waffen, sondern das sind teilweise auch Energiesysteme, die aber dann die menschliche Zivilisation aus den Fängen der Unterdrückung rausholen könnten. So sind sie halt quasi dazu gezwungen, sich immer zu verteidigen und zu fliehen. Und jetzt könnten sie den Spieß quasi umdrehen. Und das finde ich total cool. Das ist definitiv cool. Bei The Expanse immerhin können wir jetzt schon naja, ich will nicht sagen beurteilen, weil dafür ist es zu früh oder dafür haben wir zu wenig gesehen, aber einschätzen, wie sie die Coolness ihres Settings ausschöpfen. Bei The Expanse, ich bin immer unsicher, wie viel kann man spoilern? Ich glaube nicht so viel für alle, die es noch nicht gesehen haben. Also ich habe die erste Staffel gesehen und bei der zweiten Staffel irgendwann mittendrin, ich weiß nicht, ich habe anderthalb Staffeln gesehen. Fand ich cool, aber ich weiß nicht, wie es weitergeht. Okay, da wir hier nur zu dritt und unter uns hin, spoilern wir dich jetzt. Nein, Quatsch, ich mach's nicht. Also am Ende. Ja, genau. Oh, da musst du, das wird verrückt. Diese The Expanse of Cyrus Reborn, das Spiel, spielt bis ungefähr von der ersten bis zur dritten Staffel der TV-Serie oder so in den ersten, ich glaub zwei Büchern, anderthalb irgendwie, so in der Richtung. Und es geht um noch mehr als nur die Menschen, die sich im Sonnensystem untereinander nicht leiden können. Erde gegen Mars, der bellt irgendwie dazwischen und wird ausgebeutet als Arbeitskräfte und so, hat aber keine Rechte und so, das ist diese ganze politische Ebene, aber es gibt noch mehr und man kann auch, wenn man die Trailer sieht, da kommt auch schon was vor, was damit zu tun hat, wenn ihr genau hinguckt, aber so, also das, wird auf jeden Fall im Spiel auch eine Rolle spielen, das haben sie schon gesagt und was man bis jetzt sehen konnte davon oder was wir spielen konnten, also ich muss persönlich sagen, ich finde, sie fangen den Stil der Serie, sehr gut ein oder den Stil dieses. Universums, bei allem, was irgendwie Technik ist und die Raumanzüge, die halt super detailliert sind und das ist alles echt gut gemacht. Ähm, Und sie versprechen ja auch, dass es dich einerseits an Schauplätze führt, die du kennst, wenn du halt die Bücher kennst, so Ceres, diese Zwergplanete im Asteroidengürtel, der so ein bisschen die Asteroidengürtelhauptstadt ist, Ganymede, Jupiter-Mond, Saturn-Mond, Jupiter Ja, das fixen wir in der Post. Ein Wohntes Planeten. Tun. Ja, genau. So, auf dem irgendwie Farming-Bauern, wie sagt man, den Lebensmittelanbau, betrieben wird durch riesige Sonnenspiegel, die da das Sonnenlicht hinlenken. Eine Forschungsstation wird eine große Rolle spielen, die auch in der Serie eine große Rolle spielt. Also das wird einerseits übernehmen sie. Und es gibt Gastauftritte aus den Büchern oder der Serie, bekannte Charaktere. Und einen Mini-Gastauftritt, und da habe ich gleich so, als Fan der Serie, bin ich direkt am Anfang dieser Beta erstmal dargestellt und habe gedacht, geil, ist ein TV- Nachrichtenbericht, der läuft auf dieser Pinkwater Station, auf der man ist, und der James Holden behandelt. Und seine. Erlebnisse. Ja, das ist ja eigentlich ganz clever, wie sie es machen, dass du sagst, du spielst nicht die Bücher nach oder irgendwas, sondern du bist halt einfach eine andere Person in diesem Universum, während das halt alles passiert. Und du kriegst das halt mit und du hast die Auswirkung davon, was da los ist in den Büchern, in der Serie. Aber du hast trotzdem dein eigenes Abenteuer, sag ich mal. Und ich finde, das funktioniert am Anfang auch schon ganz gut, dass du halt wirklich dann du bist, das ist eine eigene Story, hat man das Gefühl. Ja, ich finde, der beste Kniff tatsächlich, den sie drin haben, ist dein Zwillingsgeschwisterteil, weil du bist ja, du bist quasi zwei. Also man stellt einen Charakter, in der Beta waren zwei Charaktere vorgegeben, ein Erdenmann und eine Belta-Frau. Lustig auch, Belta sind größer als Erdenleute, weil die in der Schwerelosigkeit aufwachsen. Deswegen bist du als Belta halt irgendwie so ein Kopf größer als die anderen. Und du hast dann nochmal deinen Bruder oder deine Schwester dabei, einfach mit dem Namen Und Jay, weil das kann beides sein, so irgendwie. Und durch die Dialoge mit diesem Geschwisterteil wird das Ganze nochmal lebendiger. Also, weil dann die auch immer sich beide halt in die Dialoge einmischen. Oder selbst wenn du so kleine Environment-Dialoge hast, gehst du irgendwie in die Kantine und laberst da mit der Kantinenbetreiberin. Und dann sagt deine Schwester so, hey, habt ihr wieder, weiß ich nicht mehr genau, Hackbraten im Angebot oder sowas, wie damals immer. Also, ja. Du hast dadurch eine ganz organische Dynamik sozusagen in den Dialogen, dass ihr zu zweit seid. Später wirst du natürlich dann immer, genau wie bei Exodus auch, das ist das Mass Effect-Erbe, zwei Begleiter oder Begleiterinnen dabei haben in jeder Mission, die du selber dir aussuchen kannst. Aber diese Zwillingsschwester- oder Brudergeschichte, das finde ich spannend. Auch was man daraus erzählerisch machen kann. Da wird bestimmt nie was Schlimmes passieren, diesen Zwillingen. Da wird sich auch nie gegen dich wenden oder böse werden. Na. Nein. So als wäre das jemals passiert. Das ist doch kein Trope oder sowas. Naja. Aber cool, auf jeden Fall. Und das andere, was Sie schon gesagt haben, Owlcat, ist ja, dass die Mission, die wir gespielt haben, auf Pinkwater spielt, ist sozusagen die zweite Mission im Spiel. Die erste, das zeigen sie noch nicht, ist auf Eros. Und wer die Bücher oder die Serie kennt, weiß, auf Eros passieren Dinge, die dazu führen, dass da die Leute sehr schnell weg müssen oder ihm anderes zustößt dort. Und danach bist du eben auf dieser Pinkwater Station. Und danach, wenn du das dort dann bestanden und gespielt hast, öffnet sich sozusagen dieses Universum und du kannst mit deinem eigenen Schiff selber entscheiden, wo fliegst du hin. Machst du Hauptquests weiter, machst du Nebenquests weiter. Es gibt eine Nebenquest, nämlich ein selbst gemaltes Bild zu einer Mutter bringen. Das ist auch eine vielleicht etwas traurige Quest nach diesem Einstieg. Aber so ist so ein bisschen die Struktur von diesem Spiel, dass es dann auch wie in Mass Effect damals halt einfach die Galaxiekarte sich öffnet und das Spielerschiff dein Hub ist. Das ist in Exodus ja anders. In Exodus hat man zwar dann auch ein eigenes Schiff, aber sie haben wohl bewusst sich dazu entschieden, nicht die Normandy dann 3.0 draus zu machen, sondern dein Hub ist der Planet, also Leiden ist diese Menschenwelt. Und die Argumentation ist, diese Zeitdilatation so ein wichtiges Feature für das Spiel ist. Und um das abzubilden, wollen sie eben diese Veränderungen, die über die Jahrzehnte dann passieren, an diesem Planeten sichtbar machen. Also dein Raumschiff wird halt ja sonst höchstens nur ein bisschen rostig oder so. Dann stehen da halt irgendwie andere Poster oder irgendwie anderer Müll oder sowas rum. Aber du gehst quasi immer wieder zurück auf diesen Planeten und dann suchst du dort den nächsten Einsatz aus, fliegst dann dahin. Aber es ist nicht so, dass man quasi die ganze Zeit auf dem Schiff rumhängt. Ich finde das erzählerisch wahnsinnig interessant, einfach, was sie damit alles machen können. Theoretisch, wir kommen gleich dazu in der Gameplay-Kategorie, weil das ist ja hier demokratisch aufgeteilt in Kategorien, wie sich das spielerisch gestalten könnte. Aber alleine, wenn man überlegt, was kannst du Storytelling dann mäßig, mit Geschichten daraus spinnen, dass man selber halt irgendwie eine Woche im Weltraum verbringt und auf dem Planeten vergehen dann drei Jahre. Und alles ist plötzlich anders. Und vielleicht hast du ihnen ja vorher irgendwie ein Artefakt gebracht und plötzlich kommst du zurück und sie haben dieses Artefakt genutzt, um Tentakel sich wachsen zu lassen. Also kann ja sein. Also das ist eins der Dinge, die ich an dieser Secret-Level-Episode richtig cool fand und hoffe, dass sowas ähnliches auch im Spiel vorkommt, weil das kann ja dann eben, also die Zeitabstände können ja so groß sein, dass du ankommst und dein eigenes Kind ist älter als du selbst. Also allein, sich da mal irgendwie reinzudenken und dann ist jetzt der eigentlich der mit der mehr Lebenserfahrung und ich habe noch gar nicht so viel irgendwie mitgemacht oder was das auch mit. Liebesbeziehungen machen kann, so wenn man dann irgendwie denkt, nee, geh nicht auf die gefährliche Mission, bleib hier und dann kommst du zurück, da hat die plötzlich jemand anders, so, hä? Habt ihr doch versucht, uns hier zu beschützen? Was soll denn das? Das wäre so genial, wenn du deine Begleiter, die du nicht mitnimmst, einfach auf den Planeten lässt und kommst dann nach 50 Jahren wieder und es ist echt die Leute, die du halt auch mitnehmen kannst auf Missionen. Also es ist so, dass du, also es ist noch nicht final bestätigt, wie viele Begleiter es gibt. Auf der Webseite sind bisher fünf Stück zu sehen, die du quasi so ausrüsten und mitnehmen kannst, aber du sollst pro Mission dann immer nur zwei dabei haben und die anderen bleiben zurück. Und das kann natürlich dann auch Auswirkungen so auf die Gruppendynamik haben, wenn du halt quasi immer nur deine zwei Best Buddies dabei hast, dann wird es halt irgendwann heißen, ja Moment mal, ihr macht da immer hier jahrelang Abenteuerspaß und ich muss immer zu Hause bleiben, das geht auch nicht. Also es ist so, Sie haben auch in dem Interview schon angedeutet, dass es wirklich so ist, du musst dich entscheiden, wen nimmst du mit und wen brauchst du in deinem Team, damit die Person dann nicht altert. Alle, die du nicht mitnimmst oder mitnehmen kannst, weil der Platz, obwohl fünf Leute auf einem Schiff sollte man denken, würde passen, aber weil der Platz halt irgendwie begrenzt ist, alle die bleiben auf diesem Hubplaneten auf Lidon zurück und altern dann. Also wenn du die Leute jung und frisch brauchst, dann nimm sie lieber mit auf dein Schiff. Sonst sind sie vielleicht schon verheiratet oder nicht mehr am Leben, wenn du zurückkommst. Allein die Entscheidungen wenn ich mir das vorstelle. Wenn es denn so ist, dann wirklich im Spiel. Das ist ja der Wahnsinn. Es ist halt echt die Frage, ob das dann tatsächlich Gameplay-Auswirkungen hat. Also ob wirklich ein älterer Begleiter dann langsamer ist oder schneller aus der Puste ist oder nicht mehr so gut schießen kann oder so. Dass das wirklich taktische Überlegungen sind oder ob es dann einfach nur ist, ich will halt nicht, dass der graue Haare hat. Der hat immer so ein Roulato dabei. Er erzählt da noch immer die gleichen Geschichten wie Opa Simpson. Weißt du noch damals, als wir auf diesem Planeten waren, da hatten wir noch mit Pennys bezahlt. Ein Penny waren damals sieben Dollar. Ja. Ja, genau so. Ich würde es feiern. Ich würde es feiern, denn ich bin inzwischen so in meinem Alter. Bevor wir zum Gantle kommen, es gibt eine Sache. Ich finde dieses, Sie haben ja schon mehrere Fraktionen vorgestellt aus diesem Universum, die Celestials, die so gottähnlich sind, bisschen wie so Grey Aliens, so klassisch aus der Science Fiction. Es gibt mein absoluter Liebling, die Marayama, diese komischen, die so eine Fleischmasse, so ein Schwarmfleisch. Borg als Fleisch. Also so streng genommen ist quasi Celestial der Sammelbegriff für alle, die als erstes angekommen sind. Die Marayama wären auch ein Celestial-Geschlecht. Genau. Also die man zum Beispiel mit diesen langgezogenen Köpfen, die auch in dieser Secret-Level-Episode, das sind dann Crown-Dominion-Celestials. Aber genau, die haben sich eben über die Jahrtausende, obwohl sie alle dieselben genetischen Vorfahren hatten, halt komplett anders entwickelt. Die einen sind halt dann eher so auf unsere Psyche und wir können unseren Verstand draufladen und runterladen und uns zum Super-Taktiker hochladen oder wenn wir sterben, unseren Verstand in unsere Kinder runterladen. Also die sterben dann einfach nicht mehr, wir kriegen einen neuen Körper. Und auch die ganze Gesellschaft wird darauf ausgebaut, dass der Job der Kinder nur ist, ihren Körper halt möglichst fit zu halten, so als ein Fallback, falls Papa mal vom Zaun fällt so ungefähr. Also dass man dann quasi wieder den Körper runterladen kann. Und das ist für dich auch die größte Ehre. Also du bist in dieser Dominion-Gesellschaft geächtet, wenn du bei der Wahl, welches Kind den Papa beherbergen darf, nicht genommen wirst. Die werden dann halt alle so in Ungnade gehen, die dann irgendwo zum Militär in der Hoffnung, halt irgendwo erschossen zu werden, damit es halt diese Schande nicht so groß ist. Das ist schon mal super cool. Und was du angesprochen hast, diese Marayama, das sind halt, Die sind dann so wie die Flood so ein bisschen, so Space-Zombie-mäßig. Also die haben dann auch Raumschiffe, die aus sich selbst bestehen und so Fleisch und alles pulsiert und atmet irgendwie. Und dann haben die so biogenetische Fleisch-Heini-Handlanger, die dann eben rumlaufen. Und die saugen ihre Opfer, wenn die die erwischen, nicht aus im Sinne von wie ein Vampir, der denen dann das Leben aussaugt, sondern die saugen denen alle Emotionen und Erinnerungen aus. Und dann bleibt halt nur so eine zwar noch lebendige, aber eigentlich leblose Hülle. Also das ist quasi, der atmet noch, aber da ist halt nichts mehr los. Wir sind ja noch Gamestar-Redakteur. Also die Marayama, auch Heiko Klingel genannt, saugen dir deinen Geist. Das finde ich halt richtig cool, weil das war ein schöner Trailer, den sie damals veröffentlicht haben. Die eine Sache, die ich sehr uncool finde an dem Setting, sind erwachte Tiere, weil ich bin ja anerkanntermaßen ein großer Feind von so anthropomorphem Tierdesign, also Tiere, die sich so verhalten wie Menschen. Die gibt es aber in diesem Exodus-Setting auch, weil die natürlich nicht nur die Menschen weiterentwickelt haben, sondern auch die Tiere per Gentechnik irgendwie weiterentwickelt und mit Intelligenz vollgepumpt haben. Und einer deiner Begleiter ist tatsächlich ein erweckter Oktopus. Salt heißt der. Und das weiß ich, da wird es für mich schon ein bisschen da weiß ich nicht, ob ich kann ich das noch ernst nehmen? Es gibt auch einen Trailer mit Charlotte, da heißt natürlich nicht Charlotte, aber Charlotte sag ich jetzt mal das erwachte Hausschwein. Weil Schweine sind mit eine der intelligentesten Spezies. Ja, tatsächlich gibt es ganz viele dieser erwachten Spezies und einige von denen leben halt immer noch in so einer Servitude, also als Diener. Also die haben halt nur den Job, ihren Herren irgendwie zu gehorchen und andere haben sich dann aber über entsprechende Rebellionen da losgesagt. Also da gibt es dann halt Awoken Bären zum Beispiel, die erst wie so eine Art einfach nur Bergrettung gedacht waren. Also wenn halt irgendjemand beim Klettern verunglückt, dann geht der Bär da hoch und holt den. Aber die haben sich dann quasi losgesagt und sind dann aber eine eigene Gesellschaft geworden, weil dort auf diesem kalten Planeten außer den Bären sowieso niemand hin kann. Das heißt, da kommt auch niemand und macht ihnen das Revier streitig, aber die haben sich dann dort über die Jahrtausende halt dann auch eine eigene Zivilisation aufgebaut. Ich verstehe, dass das ein bisschen affig ist, wenn da so ein Schwein mit einem redet oder der Oktopusmann in seinem Roboteranzug mit einem redet. Aber es ist irgendwie auch cool, also dieser Gedanke, dass die sich... So sich selbst überlassen, dann eine eigene Zivilisation aufgebaut haben, das hat schon was. Ich meine, wenn ihr an ein Nesfekt denkt, wie hießen die, die Hainer oder so? Diese Gliberwesen oder die Elkor, das waren glaube ich die ganz großen, die immer in Emotionen immer noch vor dem Dialog sagen mussten oder auch diese kleinen, dicken, weiß gar nicht mehr, wie Zwerge aussah, also das ist ja auch nicht alles ernst gewesen. Ich finde Humor ist da auch vollkommen am richtigen Platz. Ja, ich verstehe auch, die Tiere sind mir jetzt auch ein bisschen eine Spur drüber. Es gibt Frösche, es gibt Space Frogs, nicht den YouTube-Kanal, liebe Grüße, aber die, so eine intelligente Frosch, das ist doch, also ich weiß nicht, ist vielleicht cool. Aber ich habe auch, ich musste sehr lachen, als ich diesen Kampf gegen diesen augmentierten Bären im Gameplay-Trailer gesehen habe, wenn man so denke, so, aber auf der anderen, ganz kurz nur aus Gameplay-Sicht tatsächlich, ist das ja an sich nicht eine gute Idee, weil sie schaffen halt damit Gegnervielfalt. Das ist ein Problem vielleicht von The Expanse, mit Ausnahme dessen, was wir nicht spoilern wollen, was noch mehr Vielfalt reinbringt. Aber du hast halt Menschen. Und bei Menschen kannst du nicht so viel machen. Und der Vorteil im Gegensatz zu irgendwelchen komplett abgespaceden Aliens ist, es ist lesbarer. Also du wirst natürlich verstehen, wie bewegt sich ein Bär? Was macht ein Bär? Was macht ein Frosch? Und bei so irgendwelchen abgespaceden Aliens musst du halt erstmal eine Kennenlernphase haben, was für Angriffsmuster werden die haben, sind die eher draufgängerisch zurückhaltend, sonst irgendwas und das kann man damit halt, direkt überspringen. Ich muss auch sagen, bei Expense hat man jetzt schon gemerkt, wenn wir jetzt zum Gameplay schon drüber gehen wollen, dass das tatsächlich auch ein Punkt ist, wo ich auch theoretisch Probleme sehe, dass die Gegner, da gibt es halt einen mit dem Schild, einen mit einem Raketenwerfer und das andere sind alles so normale Typen mit einem Maschinengewehr. Wie spannend kann das sein auf Dauer? Da müssen halt diese Encounter dann halt spaßig sein. Da müssen halt interessantes Level-Design haben. Coole Situationen, die du auf unterschiedliche Weise lösen kannst oder es muss sich halt einfach gut anfühlen mit einem tollen Treffer-Feedback und was nicht alles. Davon habe ich nicht so viel gesehen. Darf ich mal eine ketscherische Frage stellen, als jemand, der nur wenig Expanse gesehen hat, aber mein Eindruck war, dass so Schießereien oder überhaupt Kämpfe in die Expanse immer sehr, da geht es immer um sehr viel. Also das ist nicht so, dass die Leute ewig viel aushalten, sondern einen Treffer und dann sind die komplett verwundet und weg. Ist dieser Eindruck richtig und passt das zu einem Spiel dazu, in dem viel geschossen wird und die Feinde dann auch einiges aushalten oder fühlen sich die Kämpfe für euch nicht richtig an? Also sie halten mehr aus als in der Serie, einfach aus Gameplaygründen natürlich. Und manche sind halt auch stärker gepanzert, haben die, wie gesagt, so Schilde mit Energie, die irgendwas abhalten, diese kinetische Energie. Und ich finde, es fühlt sich nicht falsch an, wie auch bei keinem anderen Spiel. Bei The Division denkst du auch nicht, na gut, ich habe mich einmal getroffen, der müsste jetzt schon tot sein. Doch, bei The Division schon. Aber gut, da hat er nur eine Wollmütze aufgehabt. Stimmt. Das ist eine gepanzelt Sci-Fi-Wollmütze. Also ich finde, ich fand es jetzt auch nicht störend in dem Sinne. Bei The Expanse ist es ja oft auch in den Weltraumkämpfen, wo halt eine Railgun, die ja eine Kugel auf wahnsinnig hohe Geschwindigkeit beschleunigt und damit Hüllen durchschlägt von Raumschiffen, Wenn die jemanden trifft, ist es halt rum. Aber das ist ja eher ein Story-Vehikel sozusagen und nicht was, was ständig dir passiert. Was ich nur fand tatsächlich in den Kämpfen, ja, es gibt halt leichter gepanzerte Gegner und Leute mit so dicken Raumanzügen und so, alles fair und gut. Aber diese Typen mit den Schilden, die mit so einem Elektrostarkstock auf dich zurennen, wer kommt auf diese Idee? Es ist eine Zukunft mit Schusswaffen. Wer kommt mit einem Schlagstock zu einer Schießerei? Ja. Ja, ein bisschen Vielfalt wollten sie halt reinbringen. Ich habe es schon verstanden, aber also das fand ich ein bisschen weird. Was aber dafür hervorragend ist, Peter hat es vorhin schon gesagt, es gehört mit zu diesem Universum, dass sie auch manchmal auf den Außenhüllen von Raumschiffen unterwegs sind. Und es gibt auch eine Passage in dieser Beta-Mission schon, wo man auf der Außenhülle dieser Pinkwater Station kämpft. Und das ist geil. Wo dann über dir diese Schiffssektion rotiert, um Schwerkraft zu erzeugen wo du dann den Planeten ist es auch Jupiter? Birgenplanet Ja, irgendeinen Planeten Wie viel haben wir? Acht Ja, plus die Zwergplaneten wollen wir mal nicht so sein Also ja, das sieht halt klasse aus, plus die Schießereien sind dadurch cooler dass man bewegt sich ja mit Magnetstiefeln an dieser Hülle, die auch mal nicht einfach nur ein glatter Boden sein kann, sondern da kann man halt auch an Wänden hochgehen sozusagen, weil man bewegt sich halt dreidimensional auf dieser Hülle entlang und manchmal ist dann halt auch ein Gegner so schräg oben über dir und geht da in Deckung, weil er halt auch an dieser Hülle klebt und du stehst dann, naja ich kann es jetzt mit Worten schwer zu beschreiben, aber die Gegner stehen halt nicht einfach nur vor dir oder knien nicht einfach nur vor dir in ihrer Deckung, sondern sind dann halt vielleicht so schräg oben, schräg hinten und dadurch musst du viel besser auch aufpassen, von wo werde ich gerade beschossen, also das fand ich richtig toll. Das hat Spaß gemacht. Und es gibt so eine Mechanik, dass deine Begleiter in den Kämpfen Umgebung zerstören können. Also so Umgebungseffekte auslösen, so Explosionen auslösen, wo dann auch im Weltraum halt mal so eine Leitung explodiert oder sowas. Das sah auch ganz cool aus. Allgemein gibt es halt ziemlich viel Zerstörung. Sachen gehen kaputt, wenn man schießt. Dann später kommt auch von deinem Schiffskamerad, der Pilot, der kann halt mit seiner, was ist das, ein MG-Flaggeschütz, was durch diese Levels feuern und da geht halt richtig alles kaputt. Das ist natürlich geskriptet in dem Fall, aber auch wenn du so schießt, dann man merkt schon, dass die Waffen halt irgendwie einen Impact haben und das gefällt mir eigentlich sehr gut. Ja, die PDC ist es mit der er schießt, die Point Defense Cannon eines Rauchschiffs, also so eine so eine Mini-Railgun, die dann Geschosse abwehrt normalerweise, mit der feuert er dann da in so einen Kampf rein. Also das hat was. Ansonsten ist es aber, aber Peter, korrigiere mich, wenn du es anders siehst, ansonsten ist es halt so ein bisschen im Clunky-Deckungsshooter, so kann man sagen. Das muss man sagen. Man merkt halt auch, da kommen wir dann noch zu, wenn wir über die Entwickler reden, dass es halt nicht von Leuten ist, die schon ihr ganzes Leben AAA-Shooter machen, sagen wir so. Aber auch Mass Effect, sind wir ehrlich, am Anfang war das jetzt auch kein geiler Shooter. Ich meine, eigentlich nur der dritte Teil war ein kompetenter Shooter, sagen wir so. Die anderen waren ja das hat man nicht für die Kämpfe gespielt du hast du gespielt, du Kämpfer hast du gespielt um weiter zu kommen, den nächsten Storyteil zu sehen deine Charaktere, mit denen zu reden und so weiter und so fort, so ist es hier eigentlich auch ja ich glaube auch, also das wird kein Spiel sein was man jetzt spielt, weil die Kämpfe so cool sind sondern eher Storytelling Entscheidungen, es betonen ja beide sowohl Exodus als auch The Expanse, es gibt. Entscheidungen mit Tragweite, deren Folgen du spüren wirst und noch dazu natürlich Romanzen, deren Folgen du hoffentlich auch spüren wirst. Also das spielt eher die Rolle dann, als dass man sagt, okay, coole Kämpfe. Ich finde auch dann, wie dieses Inventar funktioniert mit diesen, du hast halt Rüstungen, die eigentlich nur kosmetisch sind bei The Expanse und dazu baust du halt so Submodule ein, die dann die eigentlichen Spezialfähigkeiten oder Statboni bringen und sowas. Das ist alles, langweilig. So ein bisschen. Also, soweit wir es bis jetzt gesehen haben, immer der Disclaimer an der Stelle, aber es ist nichts, was irgendwie großartig so wirkt, als wäre es jetzt das riesenfette Rollenspielsystem oder super vielfältig oder sowas. Ihr habt halt den Vorteil, ihr habt das wenigstens schon spielen können. Ich kann mir ja von Exodus Sachen nur aus sehr kurzen Gameplay-Clips, zusammenreimen und Sachen, die in einem Buch beschrieben werden, aber es gibt ja bis jetzt immer noch nicht so wirklich mal ein langes Stück, wo man sieht, wie dieses Spiel eigentlich funktioniert. Wie funktioniert eigentlich bei denen das Marketing? Das habe ich noch nicht ganz verstanden. Also immer so eine Minute und dann sind das so Trailer, wo du denkst so, hm, okay. So ganz normale, so jemand läuft durch den Korridor quasi und benutzt irgendwie sein Gadget und zieht sich zu einem anderen Abhang und dann fertig. Ja, also vor allem, wenn ja beim Summer Games Fest der Reveal ist, das ist ja noch ewig hin, dann wird diese Salami-Taktik jetzt die nächsten Monate noch so weitergehen oder ist dann mittendrin einfach mal wieder Sendepause? Ja, müssen sie irgendwie selber wissen, aber es gibt momentan eben nur diese Ein-Minüter höchstens mal oder irgendwie so einen Zusammenschnitt, der dann immer so einzelne Aspekte zeigt. Also die Kämpfe, die wir gesehen haben, Micha hat es vorhin schon gesagt, auch wieder diese Squad-basierten, das ist im Dreier-Squad Deckungsshooter, Geschieße. Das Ungewöhnlichste daran ist noch, man hat dieses Schweizer taschenmesser der sogenannte recycler das ist eben eine waffe unten ja ente haken kommt da irgendwie auch raus und das kann aber dann je nachdem wie hoch das aufgelevelt ist hat das dann mehrere funktionen also zum beispiel am anfang ist es halt nur so ein karabiner und dann hat es aber eine sturmgewehr funktion und eine sniper funktion und eine shotgun funktion also es wird vielseitiger. Ich glaube, sie haben sich so ein bisschen in diesen Effekt verliebt, selbst, dass das sich so aufbauen kann und deswegen sich darauf verständigt, dass der halt nur ein Ding dabei hat, was sich für jeden Zweck so umbauen kann, weil er hätte auch einfach vier verschiedene Gewehre nehmen können. Aber sie finden das halt cool. Das wird in den Büchern halt erklärt, dass das Celestial-Technologie ist. Unter anderem wird das bei den Waffen so verwendet, dass die halt so modular sich auf den Zweck anpassen können und aber auch der sogenannte Lifestone spielt eine große Rolle. Also das ist Stein, der durch Gedankenkontrolle die Form ändern kann. Und eigentlich können das nur die Celestials, also die denken sich halt dann eine Stadt und dann schießen die aus dem Orbit diesen Lifestone dahin und dann wächst diese Stadt und dann dauert das halt ein Jahrhundert oder so, aber es ist denen ja wurscht, weil sie sind ja unsterblich. Und dann kommen sie zurück und dann steht die fertige Stadt da. Da muss da halt niemand für arbeiten, weil die Sklaven haben sie dann für andere Sachen benutzt, aber bauen kann der Stein schon selbst. Und das ist aber ganz interessant, weil dieses Lifestone kommt auch im eigentlichen Gameplay zum Einsatz. Also June kann das eben auch manipulieren. Es sieht für mich aber momentan so aus, dass da nicht so viel Kreativität und Eigeninitiative gefragt ist, sondern dass es eben vordefinierte Orte gibt, an denen man mit einem Button-Prompt dann was machen kann. Also zum Beispiel, da läuft halt irgendwie Lava aus so einem Fluss hinab und dann kann man, wenn man das Fadenkreuz drauf richtet, jetzt Lifestone, diesen Fluss abdichten, dass man da unten durchlaufen kann. Oder man kann Deckungen weghauen, die da stehen, beziehungsweise man kann sich selbst Deckung schaffen, also so eine hüfthohe Mauer dann, um sich dahinter zu verstecken. Wie dynamisch das am Ende wirklich sein wird und ob man das dann so nach eigenem Gusto immer machen kann oder ob es halt pro Arena drei so Dinger gibt, wo man sich dahinter verstecken kann, das muss sich halt erst noch zeigen. Das ist aber ganz cool. Was man auch gesehen hat, ist, man kann seine Mitstreiter, denen zumindest ähnlich wie über Mass Effect, über Shortcuts, deren Spezialfähigkeiten auslösen. Also da gibt es zum Beispiel die Elise Sheru, die in diesem Kampf-Mech-Anzug, die kann dann wie so eine Art Flak-Beschuss oder so ein Mörser-Beschuss kann man dann anordnen. Dann legt die dann quasi da Deckungsfeuer. Das haben wir also schon gesehen. Es gibt einen Enter-Haken, mit dem man sich so rumschwingen und hochklettern kann, was es ein bisschen dynamischer macht als Mass Effect. Aber auch hier wieder die Frage, wo kann man überall rumschwingen? Weil es sieht momentan nur so aus, als gäbe es halt feste Orte, wo man den Rest machen kann. Und dann ist es halt nicht so Spider-Man-artig, dass man da jetzt frei sich irgendwie durch die Gegend... Ich habe auch nicht gesehen, ob man den im Kampf benutzen kann tatsächlich, oder? Stimmt, also die Trailer sind so schnell geschnitten, dass sie eine Kampfszene und dann schnitt und dann schwingt er sich über irgendwas drüber. Aber ich hätte auch noch nicht gesehen, dass man da im Kampf... Doch, halt, doch. Es gibt in diesem Kampf mit dem Bären, zieht er sich mit dem Enterhaken so aus der Affäre. Stimmt. Also da wird er kurz bevor der Bär ihn erwischt, zieht er sich so weg. Aber ob man da mehr mitmachen kann, dass man zum Beispiel da auch Leute mit umtreten kann, weil man daran schwingt oder so, das... I don't know. Also ich glaube, es ist nicht so ein Sandbox-Kampfspiel wie Crimson Desert zum Beispiel, wo man auch die Freifarken einfach mal versehentlich einsetzt, weil man eh die Steuerung nicht kapiert. Und dann ist es aber trotzdem ein cooler Effekt plötzlich, wenn ein Gegner damit greift. Ich glaube, also für mich sieht es auch so aus, bei allem, was ich bisher gesehen habe, als wäre es eher so, okay, hier ist eine zerstörbare Wand, drückt den Wandzerstören-Button und dann haut er auf den Boden und es kommt halt eine Explosion und dann ist die Wand weg. Was das Munitions- und Nachladesystem angeht, das ist ja in den Mass Effect Spielen so, dass sie sich das für jedes Spiel quasi neu ausgedacht haben. Also einmal war es, man hat feste Munition, dann überhitzen die Waffen, man muss einen neuen Kühler reinstecken und so. Es sieht bei Exodus so aus, als gäbe es so eine Art Universalmunition und die Waffen haben Magazine und wenn die leer geschossen sind, dann lädt man eben nach. Du kriegst aber für jeden erschossenen Gegner eigentlich neue Universalmunition, was die Frage aufwirft, warum man das überhaupt dann so macht und warum die nicht von selbst einfach regeneriert, wenn man eh die Waffe hat, die sich in alles generieren kann, aber keine Ahnung. Ja, das ist eine sehr gute Frage. Die Expanse hat ganz klassisch Munition für jeden Waffentypen. Fünf bis sechs Waffen gibt es in der Beta, da sagen sie, es wären zehn bis zwanzig Prozent des ganzen Spiels ungefähr. Und da muss man nicht vergessen, auch da kann man natürlich die Companions befehligen in dieser aktiven Pause, also so eine Zeitlupenpause, wo man auch die eigenen Fähigkeiten einsetzen kann und die Granate gezielt immer dahin wirft, wo sie nicht hingehen soll. Weil das sehr schwer zu zielen ist mit diesem komischen, insbesondere in engen Räumen. Weil eigentlich ist es eine coole Idee. Dann siehst du halt die Flugbahn der Granate und den Explosionsradius so als Kugel, jetzt so transparente Kugel. Aber wenn es in engen Räumen ist, dann ist es... Ich schmeiß die immer hinter die Rücken der Leute, die auf dich zu rennen. Hinter euch eine Granate, ha? Wir ergeben uns überlaut. Also das ist ein bisschen kompliziert. An sich, von der Spielmechanik her, wirkt beides relativ... Also klar, Expense haben wir jetzt gespielt und wissen, wie es sich anfühlt, aber auch von dem, was ich jetzt von Exodus bisher gesehen habe. Sie haben ja viel veröffentlicht, das ist halt nur immer so kurze Schnipschen. Es wirken, diese Schießereien wirken bei beiden relativ statisch. Bei The Expanse vielleicht noch mal, das haben wir schon gesagt, Clankia, also was so auch das Bewegen aus der Deckung und in die Deckung angeht, da merkst du, das ist einfach kein AAA-Budget, was dahinter steckt, sondern halt das erste 3D-Spiel von diesem Entwicklerstudio überhaupt. Also das fühlt sich alles noch ein bisschen rau an und sehr umständig und ein bisschen leicht umständig, auch das über die Deckung hechten ist irgendwie so, ja, nicht ganz optimal, was den Spielfluss angeht. Aber wie gesagt, Exodus macht jetzt auch nicht den super dynamischsten Eindruck bei diesen Fiesereien. Ich hab den Eindruck, die Animationen wirken etwas geschmeidiger, aber was man dann macht, es ist halt schon sehr darauf ausgelegt, Kopf runter, Entdeckung, die Lage kurz scannen, man hat ja auch dann so ein Kreismenü, wo man dann Befehle und Waffentypen auswählen kann. Und es ist aber nicht so, ich laufe jetzt ultradynamisch im Zeitraffer hier durch die Gegend und kann überall hinspringen, sondern es ist dann schon eher gemächlich und man ist dann erstmal da an Ort und Stelle. Genau. Kommen wir zum wichtigsten Gameplay-Teil aber von Exodus, nämlich wie funktioniert denn diese Zeitdehnung tatsächlich in Spielmechanik? Die kurze Antwort ist, wissen wir noch nicht genau. Es gibt Andeutungen dazu in diesen Q&A-Videos, die sie veröffentlicht haben, aber so richtig eins zu eins gezeigt haben sie es noch nicht. Es gibt aber Informationen darüber, wie es funktioniert im Tabletop-Rollenspiel zu Exodus, zu dem es auch ein Regelbuch gibt und Erklärungen zu den ganzen Völkern, Spielmechaniken und so weiter. Und da gibt es das System der sogenannten Anker. Ein Anker ist ein Charakter oder ein Gegenstand oder irgendein Element der Welt, zu dem dein Charakter, deine Spielfigur, eine Beziehung hat. Also irgendwie wahrscheinlich deine Bekannten, deine Familie oder dein Haustier, was du zurückgelassen hast auf dem Planeten oder, oder, oder. Und in diesem Rollenspielsystem ist für jeden Anker definiert, wie er sich weiterentwickeln kann, je nachdem, wie viel Zeit vergeht in der Welt. Also wenn 10 bis 30 Jahre auf diesem Kolonieplaneten, auf Gidon vergehen, während du weg bist, während für dich halt nur ein paar Wochen vergehen, aber wenn 10 bis 30 Jahre da vergehen, dann kann so ein Anker heiraten, er kann seinen Beruf wechseln, er kann vielleicht sterben, er kann sogar ermordet werden, heißt es in diesem System, Wenn es unter 10 Jahre sind, sind die Dinge weniger gravierend. Die passieren, dann kann es sein, du kommst zurück und alles noch mehr oder weniger, so wie es mal war. Wenn es über 30 Jahre sind, kann der Charakter sogar tot sein und man trifft dann die Kinder als neue Questgeber. Also das ist so ein dreistufiges System unter 10 Jahren, 10 bis 30 Jahre. Da können die Folgen gravierender sein, wird halt ausgewürfelt im System dann. Was genau passiert ist, über 30 Jahren sehr gravierende Folgen. Das ist so das eine. Und das zweite ist, Wir haben ja schon gesagt, die Zeitsprünge, das haben sie auch schon so mehr oder weniger bestätigt, der Drew Caprician hat das mal erwähnt, die Zeitsprünge selber sind nicht dynamisch, also du kannst nicht einfach in der Mission jederzeit entscheiden, wenn du in der Galaxis unterwegs bist, hey, also ich fliege jetzt nochmal rüber zum Jupiter und dann vergehen halt nochmal 50 Jahre und wir gucken dann mal, was dann ist, weil dann würden sie, glaube ich, bei der Entwicklung in 1000 Jahren nicht fertig werden, wenn sie die Eventualitäten alle berücksichtigen wollten, aber es ist so, diese Zeitsprünge selbst sind halt geskriptet innerhalb der Missionsstruktur, man bricht zu einer Mission auf, wie es Michi vorhin gesagt hat, zu so einem Exodus. Und je nachdem, wie weit einen diese Mission aus dem Heimatsystem rausführt bei Lichtgeschwindigkeit, vergeht halt mehr oder weniger Zeit dann auf diesem Planeten. Und das sind dann halt, so ist es dann quasi erzählerisch eingeordnet immer. Die Zeit vergeht immer nur dann, wenn du halt zu dieser Mission aufbrichst. Auf dem Schiff selber passiert nichts. Also das Schiff ist nur zum Reisen da. Und du kannst auch nicht, während du auf einer Mission bist, plötzlich entscheiden, woanders hinzufliegen, sondern es geht danach wieder zurück in diesen Hub. Das ist eigentlich ganz cool, weil das hatte ich bisher noch gar nicht erwähnt. Der Story-Unterbau davon ist ja, dass dieses Reisen mit Zeitdilatation nicht jeder kann, sondern dass es nur denen vorbehalten, die so einen ganz speziellen Generator, Zero-Point-Zone-Generator heißt das, haben. Also es ist auch so eine Remnant-Technologie, die schon vergessen war und es gibt nur ganz wenige. Das heißt, nur Traveller können das überhaupt. Sonst würde das überhaupt keinen Sinn. Es würde eine Gesellschaft ja gar nicht funktionieren, wenn quasi alle immer die ganze Zeit so reisen können. Da kannst du ja, sink mal da deinen Google-Kalender mit irgendwelchen Leuten. Ja, habt ihr am Dienstag Zeit? Am Dienstag in 30 Jahren? Genau. Und es ist auch so, also das wird in den Büchern beschrieben, beim Eintritt in diese Sprungtore, also man fliegt immer zu so einem Sprungtor hin, das haben eben ein inzwischen auch vergessenes Celestiergeschlecht, hat überall in der Galaxis diese Sprungtore aufgebaut. Man hat auf die Technologie nicht mehr neue zu bauen. Also die, die da sind, die gibt es halt und die muss man benutzen. Und wenn man reinfliegt, dann wird dein eigener Verstand in wie so eine Art, Ja, Simulation oder Parallelversion deines Cockpits transferiert und du bist aber dann eigentlich handlungsunfähig. Also du kannst nicht mehr, wenn du die Reise begonnen hast, unterwegs sagen, ach, ich muss immer zurück in meinen Turnbeutel vergessen oder so, sondern du musst wirklich bis zum Ende jetzt durchfliegen und dann auf der anderen Seite kommst du raus, weil das eigentlich nur eine Manifestation deines Verstands ist, um dir das irgendwie zu erklären, was da gerade mit deinem Körper passiert. Aber eigentlich ist dein Körper in so einer Art eingefroren während der Reise und kommt auf der anderen Seite wieder raus. Ah, okay. Träume incoming. Da geht es bestimmt zu Traumsequenzen oder Visionssequenzen. Ja, glaube ich auch. Nun, du musst deine wahre Bedeutung entdecken. Komm nach Dagobah. Naja, okay. Bin gespannt. Bin gespannt. Ja, The Expanse, wie gesagt, sehr viel bodenständiger. Aktuell noch in Osiris Reborn, dann, oh mein Gott, wie kann man sich da drum rum lavieren? Also, ich sag mal so, wenn die eine Fortsetzung machen sollten, kann da auch noch sehr viel mehr passieren an sehr viel ausgefallen nach den Dingen. Da sie jetzt aber nur die ersten drei Folgen der TV-Serie abdecken, äh, drei Folgen, drei Staffeln der TV-Serie abdecken, so ungefähr halt mit den Geschehnissen im Spiel, spielt es da noch keine Rolle. Ich wäre aber sehr gespannt, was danach käme, falls es denn erfolgreich sein wird für Owlcat und falls es danach weitergeht. Übrigens, da gibt es auch keine Timedilatation, wie sagt man es, aber es gibt quasi auch eigentlich ja sehr lange. Reisezeiten bei The Expense und sie machen es im Spiel einfach, das wird dargebildet, aber einfach da gibt es eine Zwischensequenz und dann heißt es, okay, drei Wochen später sind sie da oder was auch immer. Du bist währenddessen aber auf dem Schiff und kannst mit deinen Leuten reden, wie auf der Normandy auch. Das wäre dann zu viel gewesen, wenn sie das dann noch irgendwie spielmechanisch auch noch abbilden wollten, genauso wie es ja auch keine Raumschiff starten geben wird. Das wird es auch nur als Zwischensequenz an bestimmten Punkten. Vielleicht kannst du dann sagen, okay, lass uns fokussieren, lass erst mal die Geschütztürme ausschalten von dem feindlichen Schiff oder so, aber es ist nicht jetzt, ihr steuert dann nicht plötzlich das Schiff. Es ist immer noch ein Third-Person- Action-Rollenspiel. Aber beide weiter fällt es mir gerade ein, auch da, es gibt so eine coole Szene, wenn du auf dieser Außenhülle der Station unterwegs bist, dieser Beta, dieser Demo halt quasi. Und dann kommt das feindliche Raumschiff, so ein Stealth-Schiff, spielt halt in der Story auch eine wichtige Rolle und scannt diese Station so von oben mit so einem Scannerstrahl. Da passiert an sich gameplaymäßig wenig, aber es sieht halt so cool, auf dieser Station zu stehen, während dieses Schiff dann über dir da vorbeifliegt und Teile der Station wegballert auch. Toll. Also die können auch schon aus ihrem Setting noch einiges rausholen, auch wenn sie nicht so abgespaced sind. Ähm. X-Pence kann auch Schauwerte entwickeln. Auf jeden Fall. Manche Szenen haben mich auch sehr stark an Mass Effect 2 erinnert, wenn irgendwie Shepard auf dem Reaper-Schiff und dann noch springt auf die Normen, die im letzten Moment und so. Also da haben sie sich schon sehr stark von inspirieren lassen. Das ist ja auch super. Ist tatsächlich. Das hätte ich aber auch nicht erwartet, weil dann können wir vielleicht gleich zum Entwicklerstudio weiterspringen. Oder sagen wir mal, ich hätte befürchtet, es ist noch hölzerner. Weil klar, in Dialogen jetzt in die X-Pence, die Gesichtsanimationen, Sind nicht schrecklich, aber sie sind jetzt auch nicht super lebendig. Da merkt man schon, dass sie halt jetzt einfach nicht so viel Erfahrung in der Hinsicht haben. Aber die Dialoge in den, zumindest in der Mainquest, sind nett animiert. Immer mal wieder mit ein bisschen, dann hältst du halt hier mal einen Kaffeebecher hoch. Oder dann gibt es irgendwie ein Gespräch mit dem Stationscommander, das halt wohl ein bisschen mehr passiert und gezeigt wird. Und was sie in Sachen Cutscene-Inszenierung zwischendurch machen, war überraschend viel. Also, das... Das ist ja auch ein bisschen der Trade-Off, den Old Cat da macht. Das ist ja das erste, was du gesagt hast, ihr erstes 3D-Spiel. Ihr erstes Spiel, das nicht so für, wie sagt man, Freaks ist. Ganz nett gesagt. Also in dem Sinne, das ist halt ein Charakter. Ich habe die geliebt, die anderen Spiele. Dankeschön. Für Leute, die sich halt so reinfuchsen können in Systeme, glaube ich. Ah, besser jetzt, ja, okay. Mit vielen Zahlen und Werten und 20 Charakterklassen und so. Und das ist halt, sie haben gesagt, okay, wir wollen jetzt ein bisschen signalistisch, ein bisschen filmischer werden. Wir wollen ein bisschen mehr diesen Mainstream vielleicht abgreifen. Natürlich auch mit dieser Lizenz im Rücken musst du ja auch irgendwo in diese Richtung gehen und dafür haben sie halt andere Sachen dann halt links liegen gelassen also es gibt halt nicht mehr so ein komplexes Charaktersystem gibt relativ überschaubare Talentbäume, gibt keine Klassen in dem Sinne, du baust dir deinen Helden so ein bisschen selbst alles mit den Items ist deutlich entschlackter und. Gut, dafür hatten sie wahrscheinlich dann die Ressourcen, um dann coole Zwischensequenzen zu machen. Ja, ich denke, ich meine, sie haben ja gesagt, auch in dieser Präsentation, die wir gesehen haben, dass aktuell 200 Leute an dem Spiel arbeiten, was echt respektabel viel ist. Also es ist kein Hinterhofstudio. Sie haben ja zwei Teams quasi, das für die Expense bei Owlcat und das, was gerade an Warhammer 40k Dark Heresy arbeitet. Das sind so 60 bis 70 Leute. Ich habe es fünfmal angehört, also ich habe das aufgenommen. Fünfmal angehört, um wirklich zu verstehen, sind es wirklich 200 Leute, die an die Expense, aber scheinbar schon. Also Die stecken da schon ordentlich Manpower rein in diese Entwicklung, machen es aber gleichzeitig nicht so riesig. Und das, finde ich, ist eigentlich ein gutes Zeichen, weil sie sagen, naja, das wird halt so um die 30 Stunden Spieldauer haben. The Expanse, Osiris Reborn ist ungefähr so wie Kleops Kür, sage ich jetzt mal. Und es ist vollkommen ausreichend. Also die brauchen sie jetzt nicht überheben mit irgendwie so einem Riesenbrocken, den sie dann nicht richtig fertig kriegen oder den sie mit viel Leere füllen, wie Starfield oder was weiß ich. Sondern lieber ein kompaktes Spiel, was die Outkart-Stärken auslebt, ausnutzt. Nämlich coole Geschichten zu erzählen und coole Charaktere einzubauen. Ich meine, die haben es geschafft, im Warhammer 40k Rogue Trader coole Charaktere. Im Warhammer 40k-Universum, wo doch alle Leute immer nur so, okay, lebt's noch, dann schießt noch ein bisschen länger drauf. Das ist so ungefähr der das ist Warhammer-Charaktere in der Nacht. Nein, ich bin gemein. Ich weiß, dass die Warhammer-Romane und die Bücher da sehr viel facettenreicher sind, aber mehr bräuchte es ja nicht im Warhammer-Universum. Und die haben es geschafft, da echt coole Charaktere zu schreiben für Rogue-Trader. Also die können was. Und Pathfinder natürlich auch in den Spielen. So, und wenn sie das wieder rüberbringen, Wäre auch cool. Also Old Cat ist ja wirklich eine Erfolgsgeschichte. Also gerade, ich habe vorhin ein bisschen abgelästert über die Freaks, aber die Freaks haben das Studio auch erfolgreich gemacht. Sind inzwischen auch ein bisschen Publisher geworden dadurch. Und ja, ich glaube, die haben sehr viel Fachverständnis. Sie haben sich auch Leute noch dazu geholt, die Leute Erfahrungen haben mit 3D-Spielen. Der Game Director war zum Beispiel vorher gar nicht da bei Old Cat. Der hatte gar nichts dazu mit diesen, mit Parfinder und so weiter. Und ich habe ein gutes Gefühl, dass die dass das der nächste Schritt einfach für die ist. Ich meine, BioWare hat ja auch erst Baldess Gate gemacht und dann haben sie irgendwann, was war es, das erste? Jade Empire oder Kotor? Ich glaube, Jade Empire war das erste 3D-Spiel von ihnen. Ja, garantiert. Ja, ich habe keine... Ja, doch, wahrscheinlich schon. Nein, Kotor, oder? Nee, Jade Empire. Ich glaube, Kotor war zuerst. Das wird verrückt. Ich denke, Jade Empire war zuerst. Doch, doch, kann sein, weil Jade Empire habe ich damals... Ich meine, alle Leute können das jetzt googeln und sagen, warum wisst ihr das nicht? Ist aber fair. Google das jetzt. Jet GPT. Ja, genau. Weil ich kann mich noch erinnern, dass Jade Empire von der GameStar getestet wurde. Da war ich noch Leser. Und Kotor wurde dann von uns getestet, als ich schon angefangen hatte, gerade frisch bei der GameStar. Da kam aber die PC-Version auch so spät, weil es kam nicht so spät für Konsole. Also, Knights of the Old Republic ist von 2003 und Jade Empire ist von 2005. So schön. Ja, sag ich doch, genau. Genau, ich behaupte einfach mal das Gegenteil jetzt. Kutta war das Erste. Nie was anderes gesagt. Es wird alles rausgeschnitten jetzt. Ja, dass ihr das nicht wisst, ist ja erstaunlich. Okay, also gut, so rum war es. Wie sind wir jetzt da drauf gekommen? Das ist ihr erstes 3D-Spiel. Und genau bei Bioware war es ja auch so, dass sie dann sich geändert haben und weiterentwickelt haben. Ja, definitiv. So, Exodus. Ja, das ist eine gute Überleitung, weil das ist nicht nur dein erstes 3D-Spiel, das ist überhaupt deren erstes Spiel. Also das ist eine Tochter von Wizards of the Coast, damals eben von dem James Olin als Studiogründer mit aufgemacht worden und die hatten ihm damals so versprochen, du kriegst quasi von uns das Budget, um dein Traumspiel zu machen. Also all das, was er bei Bioware immer machen wollte und nie machen konnte, der hatte selber dann gar nicht mehr so viel an Mass Effect mitgearbeitet, aber an eben, wo wir eben es davon hatten, Knights of the Old Republic ist halt aus seiner Feder. Also dieser James Owen scharrt quasi ein Team aus so Mass Effect All-Stars um sich. Wir haben ja eben schon die Rede gehabt von Drew Carpishon, also dem Chefautor der Mass Effect Spiele, der auch die ganzen Romane geschrieben haben. Also quasi der, die Ahnung hat, wie man so Worldbuilding und sowas macht. Dieser Peter F. Hamilton, der das Buch geschrieben hat, hat eben auch mitgeholfen beim Worldbuilding. Also eigentlich erfahrene Science-Fiction-Autoren haben sich diese Welt ausgedacht. Dann haben sie jetzt als den Game Director, das ist der Chris King, der auch ein erfahrener Gameplay Director bei BioWare war und jetzt nicht lachen, wenn ich nicht sage, an welchen Spielen der gearbeitet hat, nämlich an Anthem und an Mass Effect Andromeda, aber die sind ja nicht wegen ihres Gameplays gescheitert, diese Spiele. Das stimmt, muss man sagen. Also da gab es andere Gründe. Das Gameplay von Anthem war super. Also jemand, der zumindest Erfahrung hat, im AAA-Sektor in leitender Position ein Gameplay-System zu entwickeln, der hat halt jetzt die Verantwortung als Game Director über dieses Ding. Das Ganze, was wir bisher von dem Spiel gesehen haben, wirkt auf mich alles beherrschbar. Im Sinne von, sie haben nicht 9000 Planeten, nicht 35 Charaktere, die man dabei haben kann, sondern es wirkt alles so wie ein eher kompaktes Spiel von der Größenordnung eines Mass Effect 1 oder 2 oder so, hätte ich jetzt gesagt. Und ich glaube, die sind momentan um die 140 Leute. Mit der Zeit, die sie haben, also bis Anfang 2027, soll es ja fertig sein. Das klingt für mich alles realistisch machbar. Jetzt ist aber ein Riesenhaar in der Suppe, das mich so ein bisschen zweifeln lässt, nämlich dieser James Olen, also der, das Studio gegründet hat, dem sie gesagt haben, hier, Car Blanche, mach, was du willst, wir bezahlen das Ding. Ist jetzt einfach ausgestiegen. Also bevor das Ding fertig ist, sein Baby und die Erklärung ist, ja, weil er möchte sich in Zukunft jetzt mehr mit der Entwicklung von anderen Tabletop spielen. Hä? Ich weiß nicht. mit der er irgendwie nicht d'accord ist. Er selbst hat dann so ein Statement rausgegeben, mit der, es ist jetzt an einem guten Ort und es braucht ihn nicht mehr, quasi sein Kind kann laufen und jetzt Laufkind so ungefähr. Voll auf die Fresse. Es ist doch weird, oder? Ja, voll. Dieses Statement war ja sogar, das ist immer der Moment, wo wo man genau hingucken muss, wovon wo es kommt. Die Corporate Communication von Hasbro, also die, Unternehmenskommunikation von Hasbro, der Mutter von Wizards of the Coast, hat gesagt, eben dieses, er hat alles gegeben, was er konnte und Polishing und Feintuning sind jetzt in guten Händen bei seinem vertrauten Team. Wo du so denkst, okay, aber warum sagt man das die Corporate Communication? Das klingt ja so wie Krisenkommunikation. Er selbst hat im Interview angedeutet, es war ihm einfach too much. Also so ein bisschen Burnout. Was ich wieder nachvollziehen könnte, weil er meint halt, ja, so ein Studio aufzubauen ist schon hart. Das ist ja nicht nur, komm, lass uns ein geiles Game machen, sondern du hast Budgets, du hast Druck, du hast Zeitpläne, du hast alles, was halt dazu gehört, so so Management-Geschichten. Und ja. Das könnte ich ein bisschen nachvollziehen. Das ist aber trotzdem komisch, dass er ein Jahr bevor es rauskommt, wirklich so die Reißleine zieht. Ich hatte den Eindruck, dass er ja auch schon innerhalb von Archetype mehr in diese Tabletop-Richtung geht, weil du hast es ja eben schon erwähnt, also dieses Tabletop-Spiel. Es gibt ja auch dieses Exodus-Tabletop-Spiel, was er ja dann auch so als das Face diese Geschichte vermarktet hat, hat dann mit irgendwelchen Streamern zusammen Live-Runden davon gemacht und war dann einfach die Spokesperson dafür. Also hätte man nicht eine Rolle gefunden, dass er halt das eher macht und man halt weniger so, ich sag mal, Excel-Tabellen füllen und irgendwelche Budgets verwalten, wem es anders gibt, aber war wohl nicht drin. Man hat ja auch gehört, dass Wizards of the Coast offensichtlich sehr herausfordernd ist, mit denen zusammenzuarbeiten, von Larian bei Baldur's Gate 3 und so weiter. Also Wizards an sich ja ursprünglich nicht, weil bei Wizards, das hat ja Larian auch gesagt, Wizards hat ihnen sehr viele Freiheiten gegeben und waren super kooperativ bei allem, was mit Baldur's Gate zu tun hatte, bis die Entlassungswelle kam. Und dann haben sie ja alle Ansprechpartner von Larian einfach ausradiert bei Wizards of the Coast, hat Sven Winke auch mal erzählt in einem Interview und plötzlich war da niemand mehr. Also Hasbro ist ein bisschen der problematische Bestandteil an dem Ganzen, weil Hasbro ist ja ein Spielwarenkonzern, aber das klassische Spielwarengeschäft mit physischem Spielzeug ist halt ja, das kriselt, weil die Kinder halt am iPad oder am. Digitalem Spielzeug auf jeden Fall heutzutage, mehrheitlich. Und deswegen hat Hasbro sehr viel Druck durch seine Aktionäre, wie es halt leider immer ist, wenn man eine börsennotierte Firma ist, da inwiefern Veränderungen zu sorgen und Kosten zu sparen. Und das war sehr inkompatibel dann mit der Kultur von Larian, wo ja Sven Linke so sagt, lass mich doch in Ruhe mit Aktionären. Wir wollen hier unseren Traum leben. Was ja auch ein bisschen das war, wenn wir mit Sie James-Olen gelockt haben, wie du es gerade schon gesagt hast. Mach das Spiel deiner Träume. Und plötzlich merkst du, ja, ja, das Spiel meiner Träume, aber es darf nur so und so viel kosten, muss bis dahin fertig sein. Und wir müssen übrigens da und da unseren Quartalsbericht abgeben, wo es gut wäre, wenn wir ein paar Ein-Minuten-Schnipsel von dem Spiel veröffentlicht werden würden, damit wir PR-Pläne einhalten. Und ja. Das ist das eine Ding. Und das andere, wo ich mir noch ein bisschen Sorgen mache, wo ich der Meinung bin oder mir unsicher bin, ob das eine gute Idee ist. es wird halt ja schon vor dem Release zu so einem cross-medialen Ding aufgeblasen. Also wie wir es eben schon hatten mit dieser Episode bei Secret Level. Jetzt gibt es den Roman dazu, jetzt gibt es das Tabletop. Also was natürlich benutzt wird, um dem eine gewisse Größe zu geben, die es vielleicht das Spiel an sich noch gar nicht hat. Mein Take wäre jetzt, jetzt macht wir erstmal das Spiel und wenn das gut ist, dann können wir danach noch irgendwie weitersprechen. Aber so funktioniert halt moderne Medienmarkengestaltung nicht mehr. Da muss das halt immer gleich ein Franchise und am besten gleich die Trilogie muss schon eingetütet sein und das Spin-Off auch mehr dazu. Ja, warum gibt es doch keine Amazon-Serie dazu? Gibt's doch was? Stimmt, Sekunden. Nein, stimmt. Da haben wir doch dran gedacht. Weil die doch gerade, die Amazon-Serie ist, die Mass Effect-Serie entsteht ja auch bei Amazon. Und da gab's doch vor kurzem auch die Neuigkeit, dass der TV-Serien-Chef von Amazon gesagt hat, das ist nicht massenkompatibel genug, dieses Mass Effect. Wir haben doch bei Fallout gesehen, das müssen Leute verstehen, die noch nie irgendwas gehört haben von was Endzeit ist. Und die müssen auch Mass Effect als Cypher-Universum verstehen, deswegen müssen da die Skripte nochmal angepasst werden. Jetzt wollte ich dann ein Witz drüber machen, aber ja, du hast recht, Skripte. Warte mal, ob von Hasbro jetzt dann noch in dem letzten halben Jahr die Stallorder kommt, dass Exodus jetzt auch für Kinder mit dem iPad verständlich sein muss, sodass sie da nochmal ran müssen mit dem Rotstift. Hier, sie haben doch diese ganzen sprechenden Tiere, da könntest du doch so sprechende Frösche rausbringen. Hier, Grow Blue für Disney, hier, Baby Yoda war doch ein super Erfolg, was Spielzeug angeht. Also ihr habt das zuerst gehört. Kauft jetzt im GameStar Schaut, die sprechen nun Frösche aus Exodus. Ja, weiß man nicht. Aber tatsächlich ist diese, vielleicht das noch kurz zu Hasbro, diese digitalen Sachen, die sie machen, sind ihre Cash Cow. So Magic the Gathering, Dungeons & Dragons, alles was bei Wizards of the Coast hängt, ist halt das, womit sie Geld verdienen. Deswegen ist er jetzt auch irgendwie ein ehemaliger Blizzard-Mensch, beziehungsweise Community Manager lustigerweise, der Paul de la Bitta, der Digitalchef von Wizards of the Coast geworden. Paul de la Bitta war derjenige, der die BlizzCon mit erfunden hat bei Blizzard. Also insofern eine durchaus erfahrene Person, auch was Marketing angeht und solche Sachen. Weiß ich nicht, vielleicht fahren wir dann irgendwie in ein paar Jahren auf die Wizards Con. Wizard Con. Coast Con. Ja. Da finden wir Exodus irgendwo als Comic in der hinteren Ecke, also das Spiel gefällt. Oh ja. Und dann kommt Matthew McConaughey auf die Bühne und sagt, you're breathtaking. Und wir verstehen ihn nicht, weil man Matthew McConaughey so schwer versteht, wenn er texanisch spricht. Alright, alright, alright. What breathtaking. Wenn wir von den Wegler reden, ist natürlich ein neues Studio, wie du schon gesagt hast. Die arbeitet jetzt auch dann, wenn das Spiel rauskommt, werden es acht Jahre, glaube ich, sein, seitdem das Studio gegründet wurde. Ähm, deswegen, allein deswegen habe ich schon immer diese Sorge um Exodus so ein bisschen, weil gefühlt kommt das Spiel auch nicht voran oder ist immer so schon ewig, ah, jetzt zeigen sie gleich was, jetzt zeigen sie gleich was und dann wieder, ach nee, doch später, ähm. Weiß nicht. Die Leute verlieren auch, ich habe jetzt so ein bisschen das Gefühl, in den YouTube-Kommentaren teilweise verlieren auch so ein bisschen die Geduld, gerade bei diesem Marketing-Spielchen jetzt gerade mit den 1-Minuten-Trailern und sagen, ja, okay, cool, wir haben es kapiert, das ist Mass Effect. Sag doch mal jetzt, wie es ist oder ich will es jetzt haben. Ja. Ey, Fanshaber, vielleicht das zum Schluss noch muss man betonen. Beide Studios, sowohl Outlet als auch hier Archetype, betonen ja sehr stark, dass es nicht Mass Effect ist, was sie machen. Was logisch ist, weil es ja nicht Mass Effect ist, weil es nicht so high ist. Outlet hat uns auch gesagt im Interview, nee, nee, nee, also ja klar sind wir große Fans von Mass Effect, aber wir machen schon unser eigenes Ding. Archetype sagt nee, nee, nee, natürlich sind wir große Fans von Mass Effect und ja, aber der Denonative Director und ich war früher bei BioWare, aber es ist natürlich nicht Mass Effect. Aber hey, es sind Sci-Fi-Deckungsshooter mit Space-Magie-Kräften und so. Das ist schon sehr nah dran, beides. Auch wirklich das Spielgefühl bei Expanse ist ja wirklich, also da kann mir keiner erzählen, dass sie sich da nicht an Mass Effect erinnert fühlen. Nein, das Spiel. Also es fehlt nur dem Mako. Ja, den gibt es ja nicht tatsächlich bei The Expanse, weil sie sagen, es gibt keine Erkundungsmechanik im Sinne von Planetenscannen wie Mass Effect 2 oder halt mit dem, ich meine, niemand vermisst den Mako aus Mass Effect 1. Mit diesem Gummiball auf Planeten rumdobsen. Obwohl, vielleicht doch. Weiß nicht. Michi glaube ich schon. Die kriegt gerade Vietnam-Flashbacks, ey. Oh. Wo du dich aus diesen, irgendwo da hängst und du musst dich so zwischen zwei Felsen so jumpen. Und dann kämpfst du gegen Riesenwürmer mit deiner Kanone. Das war cool. Das mit den Würmern war cool. Aber das hat ja Dune Awakening jetzt übernommen. Das geht nicht mehr. So, letzte Honorary Mention an dieser Stelle geht raus. Wir zünden eine Kerze an für Casey Hudson, den ehemaligen Game Director von Mass Effect, der nämlich auch ein neues AAA Sci-Fi-Rollenspiel machen wollte, das bestimmt auch nicht Mass Effect gewesen wäre, und der dafür extra ein Studio gegründet hat und es wieder schließen musste Ende 2025, weil er niemanden gefunden hat, der ihn oder die ihn finanziert. Keine Geldgeber gefunden. Das ist wirklich bitter, was sie machen wollten. Man hat es ja nicht gesehen oder sie haben es noch nicht angekündigt, weil wir auch, sie haben ja kein Geld gehabt, um es zu machen, aber, es wäre ein Spiel mit Science Fiction im Stile der 60er Jahre gewesen, also nicht so, dass alles so trashy wieder aussieht wie damals bei Captain Kirk oder so, aber mit diesem Optimistischen, was Sci-Fi damals noch hatte. Heute ist Sci-Fi ja oft so dark irgendwie und so das Universum und die Bedrohung und ich liebe das, aber das ist so ein bisschen der Zeitgeist und in den 60ern war es eher der Weltraum und endliche Weiten. Daher kommt ja Star Trek und lass uns neugierig schauen, was wir da draußen alles finden und so ein bisschen das sollte wohl der Spirit sein. Aber krass, dass da niemand bereit ist für zu zahlen. Warum crowdfundet er das denn nicht? Also gut, Crowdfunding ist vielleicht auch ein bisschen rum so, die goldenen Zeiten, aber... Also Chris Orbeitz hat aber jetzt echt genug Kohle, der könnte doch einfach ein bisschen was... Könnte sie als Nachfolger machen, einfach. Squat in 43 with Casey Hudson. Mit Casey Hudson? Ui. Gut, bevor es damit weitergeht, sind wir, glaube ich, am Ende angekommen mit unserem Vergleich zwischen Exodus und die Expanse. Peter, sieht so aus, als würde er noch was sagen wollen. Nee, ich wollte nur sagen, nee. Ich will nichts mehr sagen. Okay, danke schön. Ich will nichts mehr sagen. Gutes Schlusswort, danke schön. Ja, sehr schön. Wir sind weiter gespannt. Es wird bald Neuigkeiten geben, hoffentlich, oder zumindest mal zusammenhängendes Gameplay von Exodus, soweit wir es wissen. Expanse haben wir jetzt gespielt, freuen uns drauf. Es wird clunky, aber toll clunky. Hoffentlich am Ende. Und ja, das würde ich sagen, das wäre es von dieser Stelle. Ich sage vielen Dank, Peter. Vielen Dank, Michi. Gerne. Bis dann. Vielen Dank an alle, die uns auch diesmal wieder zugeschaut und zugehört haben. Macht's gut und bis zum nächsten Mass Effect. Ciao. Ciao.