Herzlich Willkommen, schön, dass ihr noch da seid. Wir reden jetzt über MMOs. MMO-Fans hatten es in den letzten zwölf Monaten nicht einfach. Große Hoffnungen wurden eingestellt mit New World. Ashes of Creation ist ein ganz eigenes Thema und es gab viele Entlastungen in großen Studios. Aber keine Sorge, es gibt auch einen Lichtblick. Da draußen sind einige MMOs, auf die wir uns auch freuen können. 2026, und darüber wollen wir reden. Wo steht MMO 2026? Was brauchen MMOs heute überhaupt noch, um überzeugen zu können? Und dafür habe ich mir natürlich drei wunderbare Gäste eingeladen. Zum einen unseren MMO-Allrounder. Wenn es um MMO geht, dann muss man ihn eigentlich einladen. Carsten Scholz von MeinMMO, schön, dass du da bist. Hallo, danke, dass ich da sein darf. Immer gern, unbedingt. Ich bin jetzt schon, ich glaube, wir werden dich einfach reden lassen, weil du weißt alles über MMOs. Ich weiß auch nicht, wie du das machst. Du hast gefühlt, jedes Mal, wenn ich dich über irgendein MMO frage, hast du da drin einfach schon mehrere hundert Stunden gespielt. Und ich denke mir, wann schläfst du? Wie machst du das? Das Spannende ist ja, heute reden wir über sehr viele MMO-RPGs, die noch gar nicht spielbar sind oder nur in Asien spielbar sind, dementsprechend. Das wird dann ein bisschen anders ablaufen. Neben dir sitzt jemand, der seine Zeit vor allem in einem MMO verbringt und zwar in World of Warcraft. Herzlich willkommen, Jules. Hi, ich bin Jules. Ich spiele auch gerne MMOs. Ja, darüber werden wir reden. Und wir haben noch jemanden dabei, der eigentlich über alles im Gaming-Bereich immer Bescheid weiß und das auch mal ein bisschen aus der Sicht von jemandem einschätzen kann, der nicht so tief in den MMOs drin ist. Keine Ahnung. Das habe ich so nicht gesagt. Ich habe noch zwei Stunden, dass man sich nach München fährt und dachte, ich will einfach dabei sein. Vielleicht können wir Dimi endlich mal überzeugen. Ich arbeite ja schon sehr lange an dir. Ich habe einmal mit Julius vor vielen Jahren Elder Scrolls Online live gestreamt. Als das Morrowind-Add-On rauskam. Ich hatte keine Ahnung, habe ich heute auch noch nicht. Ja, aber du warst Morrowind-Experte. Ich war Morrowind-Experte, genau. Und da erinnere ich mich immer noch sehr lebhaft dran. Das war eine coole Erfahrung. Ich hatte ein bisschen das Gefühl, du hattest Spaß. Ich hatte wirklich Spaß, aber du hast es auch gut gemacht, die Faszination zu vermitteln. Ja, Michi sagt immer, ich bin wie so ein Kult-Leader, wenn es darum geht, Leute für MMOs zu indoktrinieren. Ja, das stimmt auch. Und kommt in die Gamester-Gilde. Ja, kommt in die Gamester-Gilde. Ja, sehr wichtig. In ESO gibt es Ende des Jahres ein Skyrim-Comeback, also falls ihr sowas wiederholen wollt. Ich überlege auch mit WoW anzufangen, seit ich bei Blizzard zu Besuch war, weil sich das so angefühlt hat, also ich war ja für Diablo und Co da, das hat schon gepasst, aber ich dachte, ich bin so die falsche Person, weil dann da dieser riesige Org steht und diese ganzen Statuen und so. Das ist Jaina Proudmoore. Die kenne ich aus Heroes of the Storm. Ah ja, daher ist sie vor allem bekannt. Ich gebe dir jederzeit ein Intro. Dankeschön. Das macht er wirklich. Also keine Sorge, wenn irgendwer da draußen Hilfe bei WUW braucht, wendet euch an Jules. An der Stelle, was für MMOs spielst du jetzt gerade, Carsten? Aktuell hast du gerade einen MMO, wo du viel Zeit verbringst? Ich habe die letzten Wochen in Crimson Desert gewohnt. Also da bin ich jetzt so bei 160 Spielstunden und habe die Story mittlerweile durch und meinen Drachen und alle Hexenschreine gereinigt und so. Und ist das ein Spiel, wo du auch, also viele sagen, es ist ja wie ein MMO, aber ein Singleplayer. Ist das der Punkt, der dich auch so dran gehuckt hat oder ist es wirklich eher, dass es mal was ganz anderes ist als ein MMO? Mich hat die Open World auf jeden Fall gehuckt und das erkunden, aber das hat ja jetzt nichts unbedingt mit dem Genre zu tun. Und man merkt halt bei Crimson Desert die Wurzeln, dass es von Pearl Abyss kommt und dass die vorher Black Desert gemacht haben. Und wenn man sich so das actionreiche Kampfsystem anschaut und so Features wie das Parcours-System und das Zähm von Tieren und so, da steckt viel Black Desert mit drin. Also ist doch allgemein auch, glaube ich, so ein MMO-Ding. Einfach so dieses... Weil du sagst, du hast jetzt einen Drachen ergrindet. Und das ist ja so ein klassisches MMO-Ding einfach. Ich grinde sehr lange auf etwas hin und irgendwann habe ich dann diese... Ja, dieses Sammelgegenstand, ich nenne mal ein Mount, auch ein Sammelgegenstand in dem Fall. Es hat sich ein bisschen wie damals in Vanilla-W.O.W. angefühlt, als man 40 Level grinden musste, um endlich das Mount sich kaufen zu können. Also dann hat man meistens noch... Paladin-Spieler, ich muss keine Mounts kaufen. Okay, ich war Schurke. Und das hat sich dann halt wirklich richtig gut angefühlt, weil es ist halt ein Unterschied wie Tag und Nacht, ob du zu Fuß durchs Brachland läufst oder auf einem Mount. Und so war das bei Crimson Devlet. Allianz-Spieler, ich laufe nicht durchs Brachland. Wenn man sich da halt so nach 130, 140 Stunden dann endlich den Drachen erspielt und wirklich frei fliegen kann, also frei, das Ding hat ja eine Abklingzeit, wenn man es direkt am Anfang bekommt. Aber das ist schon auch richtig geil. Das verändert die Spielerfahrung komplett. Plötzlich nimmst du halt ganze Siedlungen mit dem Drachenatem auseinander. Und das hat sich schon wie eine wertige Belohnung angefühlt. Und ein schönes hier, du hast durchgehalten bis jetzt. Aber warum kein Charakter-Creator? Gerade Pearl Abyss mit Black Desert Online haben die doch so einen geilen Charakter-Editor, wohl den umfangreichsten aller MMOs. Und Cliff ist sowieso so eine Black Slate. Warum kann ich den nicht? Das finde ich ein bisschen schade, da würde es mich, glaube ich, mehr hooken. Ja, verstehe ich. Aber das ist halt, du kommst halt auch aus dem Spiel mit Charakter-Editoren. Weißt du, wie viel Zeit du schon im Midnight verbracht hast? Jules? Oh, in Midnight? Also ich habe jetzt eigentlich seit Release durchgängig gespielt, schätzungsweise zwei Raids, das sind so sechs Stunden, vielleicht so 15, 20 Stunden pro Woche, wir haben jetzt drei Wochen, also wahrscheinlich so 40, 50, 60 Stunden hätte ich jetzt geschätzt. Neben deinem normalen Job. Neben meinem normalen Job, ja. Ja, also teilweise natürlich, ich habe ja auch das Testvideo da gemacht, da habe ich es natürlich dann auch. War es auch mein Job, aber ich spiele es ja auch privat die ganze Zeit. Das stimmt. Also an der Stelle, du bist wirklich sehr tief drinnen. Du bist ja auch in der Gilde sehr aktiv und versuchst dann auch da immer bei den Raids auch Leute mit reinzuziehen. Hey, wollt ihr nicht auch noch dabei sein? Ich finde das sehr vorbildlich. Ich finde das schön, dass du aktuell in BOW lebst. Dankeschön, ja. Ich finde es auch sehr schön. Ich habe meine Klasse endlich verstanden. Jetzt macht es noch mehr Spaß. Was spielst du nochmal? Holy Paladin. Heiler. Hä, aber spielst du das nicht schon seit Jahren? Ja. Ja? Hä? Okay. Ja, aber es hat jetzt ich hatte echt nochmal so einen Moment, wo es Klick gemacht hat, wo es wirklich auch man halt einfach, gemerkt hat, so okay geil, jetzt bringe ich gerade wirklich auch teilweise mal richtig Leistung und mache den Unterschied. Und WoW ist ja ein sehr zahlenlastiges Spiel. Wir sehen auch gerade in der Footage links oben das Damage-Meter. Weil darum geht es halt im WoW. Wenn du die Zahlen nicht siehst, dann hat das Spiel relativ wenig, was dich den eigenen Impact im Group Play spüren lässt. Deswegen braucht es eben auch diese Damage-Meter und da sich selbst mal im Heilungsmeter dann ganz oben zu sehen, ist schon schön. Dimi, warum spielst du keine MMOs? Größtenteils, also es gibt mehrere Gründe. Das eine ist halt die Zeitfrage. Das zweite ist, glaube ich, so ein bisschen die Sozialisierungsfrage, weil ich einfach als... Zeitfrage, aber dann Marvel Rivals, ne? Genau, das Ding. Ja, das Ding, es ist nicht nur ein Faktor. Aber es wäre halt jetzt, ich müsste quasi Marvel Rivals und Cool Links liegen lassen, weil ich glaube, zu viele Service Games parallel wird dann auch tough. Dann habe ich halt keine Leute, die das spielen, muss man sagen. Also ich meine, dich jetzt, Julius, aber so die Leute, mit denen ich normalerweise spiele, die sind halt nicht in MMOs. Und ich wurde halt nie so richtig rein sozialisiert, weil ich als Teenager nicht das Geld hatte für ein Abo, beziehungsweise meine Mutter halt sehr Abo-skeptisch war, was ich auch verstehen kann, weil ich eh schon viel zu viel Geld ausgegeben habe für Videospiele. Ich habe da eine Zeit lang Lineage 2 gespielt. Das war auch aus Asien so ein MMO. Das sehr intensiv. Aber dann war halt auch so 8. und 9. Klasse und dann hatte man irgendwie andere Sachen im Kopf, halt so erwachsen werden und dann Schule. 8. und 9. Klasse war ich genau, als wir irgendwie rauskamen. Ich war da Anfang 20. Warte mal, du wüsstest gar nicht, wie ältert sich. Nee, aber ich glaube, es sind so sehr viele Faktoren, die da ineinander greifen. Aber ich finde prinzipiell, gerade so World of Warcraft und auch Star Wars The Old Republic verfolge ich als quasi Außenstehender über YouTube-Videos sehr gerne, weil ich finde A.D.Law sehr faszinierend, gerade von WoW. Ich finde es aber auch sehr faszinierend, wie so die Communities miteinander interagieren, wie dann so dieses Storytelling funktioniert. Die Geschichten, die da auch entstehen, auch so was wie Sauerkraut jetzt, da hattet ihr ja einen eigenen Talk zu. Also diese Dynamiken, die halt MMOs entfalten können, das gibt es ja so, ich weiß nicht, Carsten, ob das auch einer der Gründe ist, warum du dem Genre so treu bist, aber das gibt es ja eigentlich sonst nirgendwo. Also in dem Maßstab-Communities gibt es überall, aber dass wirklich Spiele so community-getrieben sind, wie in einem WoW, finde ich krass. Der Maßstab ist auf jeden Fall was Besonderes. Du hast mittlerweile ja eigentlich. In so ziemlich jedem Genre durch die ganzen Service-Modelle irgendeine Art von. Progression und sozialen Features wie Gilden und sowas, ne? Das haben sie mittlerweile alles halt aus dem MMO-Genre raus, weil's halt so teuer ist und machen damit jetzt halt MOBAs und Battle Royale-Shooter und was weiß ich alles. Aber dieses Massively, wenn bei einem Throne and Liberty halt plötzlich irgendwie 1200 Leute um ne Burg kämpfen, das gibt's halt wirklich nur in dem Genre. Und die Abhängigkeit von anderen Spielern. Also dieses, ich muss eigentlich in irgendeiner Weise mich sozialisieren. Klar, es gibt auch MMOs, die sehr solo-freundlich sind, wo das vielleicht gar nicht notwendig ist. In WoW mittlerweile, heutzutage mit Dungeon Browser und so, kannst du ja auch einfach dich in eine Gruppe matchmaken lassen. Und dann gibt es halt ein Hallo und Tschüss und sonst nichts. Aber gerade den höheren Content, da kommst du eigentlich nicht drum rum, dann doch mit Leuten zu interagieren. Und das macht dann irgendwie auch die Magie aus. Das interessiert mich so ein bisschen als Außenstehender. Habt ihr das Gefühl, dass, wenn man so die Trends zusammenfassen würde, dass es eher in Richtung Solo-Play geht oder dass es eher in Richtung, weil was ich halt immer mitbekomme, wenn wir bei der GameStar, wir haben ja nicht so einen MMO-Fokus, aber wir schreiben ja auch ab und zu über WoW und die Leute wollen da halt sehr oft einfach, ist das für Singleplayer interessant, kann ich das Solo spielen, muss ich da mit anderen spielen. The Old Republic, gutes Beispiel. Alle so, ich will nur die Story spielen. Elder Scrolls Online, ja, ich will nur die Story, ich will das irgendwie so erkunden wie Skyrim. Ich will gar nicht mit anderen Leuten. Dann hört man mal immer wieder so, ja, WoW früher, Leute finden, Dungeon Finder. Und boah, das war auch irgendwie auch manchmal schwierig. Aber gleichzeitig, wie ihr es auch sagt, ist es ja das absolute Alleinstellungsmerkmal, eigentlich so ein Raid mit einer Truppe, die sich einspielt. Also würdet ihr sagen, der Trend zeigt sich da irgendwie in irgendeine Richtung? Oder versucht man gerade allen so ein bisschen gerecht zu werden? Im Westen haben wir schon lange den Trend hin zu möglichst geringen Einstieg, also Einstiegshürden für kleine Gruppen interessant machen, für Solospieler interessant machen. Da zieht jetzt quasi Asien seit einer gewissen Zeit auch nach. Also wir sprechen gleich über ein paar Titel, die in den nächsten Monaten bzw. Ende des Jahres, vielleicht Anfang nächsten Jahres rauskommen. Die wechseln genau weg von diesem Sandbox, PvP um große Territorien und sowas hin zu Story-Fokus, PvE-Fokus, kleine Dungeons, Solo-Inhalte und sowas. Das sieht man da schon wirklich sehr verstärkt. Also ich glaube, der Trend ist so ein bisschen das Gleiche, was wir gestern auch in unserem Open-World-Gespräch hatten, dass natürlich heutzutage, wenn viele Leute vielleicht auch. Also Gamer und Gamerinnen älter werden, viele Leute mit festen Jobs nicht so viel Zeit und so, für die ist das natürlich dann alles immer attraktiver, wenn es heißt, ja, du kannst da jederzeit reinjumpen, du kannst solo einfach irgendwas spielen und entspannt in deinem Feierabend, ohne dass du dich halt erst connecten musst und so, ne das heißt, ich verstehe das schon und es macht auch Sinn und ich finde es teilweise auch cool, aber ich glaube, es geht trotzdem natürlich ein bisschen was auch dadurch verloren, dass eben diese Abhängigkeit nicht mehr so da ist, weil wenn du wenn die Leute die Notwendigkeit haben, sich irgendwie eine Gruppe zu suchen, dann entsteht daraus auch irgendeine Form von Magie und da würde, glaube ich, fast jeder WoW-Spieler zustimmen, dass das einfach früher, warum auch Classic so beliebt ist, halt mehr da war, weil du da halt wusstest, ich bin auf diesem Server jetzt, wenn ich mich jetzt hier wie ein Arschloch verhalte, dann kann es sogar sein, dass sich das rumspricht und dann bin ich in dieser Gesellschaft vielleicht nicht mehr so beliebt. Jetzt gab es ja in den letzten Monaten, wie ich am Anfang auch schon gesagt hatte, einige Titel, die leider abgesägt wurden, auf die wir uns vor allem auch groß gefreut haben. Ashes of Creation war, da haben wir alle drüber geredet, das war das Spiel aus dem Westen, das jetzt den MMO-Bereich vielleicht zurückerobert. Was ist schiefgegangen, Carsten? Erklär uns das bitte in drei Sätzen, danke. Finanzierung ist immer das größte Problem. Online-Rollenspiele brauchen große Teams, vor allem wenn sie ambitioniert sind und wenn man auch, mit den etablierten Genregrößen konkurrieren möchte und große Teams kosten. Und man entwickelt sehr, sehr lange und dementsprechend ist die Burnrate jeden Monat sehr, sehr hoch. Da hatten wir auch bei Ashes of Creation zwischendurch dann auch mal Insider-Einblicke, wo der Chef gesagt hat, dass man da halt richtig viel Kohle jeden Monat verbrennt und das Geld muss halt irgendwo herkommen. Und bei Ashes of Creation hat sich halt gezeigt, Es kommt nicht durchs Crowdfunding und durch die Unterstützer, wie viele gedacht haben, sondern eben auch durch viele externe Investoren und die haben dann halt angefangen, mit der Zeit zunehmend Einfluss zu nehmen auf die Entwicklung in eine Richtung hin, wo dann halt der Studio-Chef gesagt hat, das trage ich nicht mit. Und irgendwann haben sie auch gesagt, wir müssen Kosten kürzen, hat auch der Studio-Chef gesagt, das trage ich nicht mit, das führte dann zu seinem Rücktritt, das führte dann zur Entlassung, das führte dann zur Studioschließung. Derzeit laufen diverse Gerichtsverhandlungen, die jetzt klären, wer jetzt die Rechte bekommt, die Assets, was mit Ashes of Creation passiert. Aber ja, das war eine sehr, sehr traurige und plötzliche Implosion. Es war vor allem auch genau der Widerspruch zu dem, was er eigentlich ursprünglich immer gesagt hat. Weil eigentlich war halt das, was sich Ashes of Creation auf die Fahne geschrieben hat, dass Stephen Sheriff selber mit eigenem Budget da großflächig reingeht und dass eigentlich er immer gesagt hat. Ich arbeite nur für die Spieler, es gibt keine Leute, die mir von der Geschäftsseite reinreden. Und ich mache hier das Spiel, was ich machen möchte als MMO-Fan. Und dadurch war es halt einfach so ein bisschen fast so wie so der Highland am Horizont für viele MMO-Fans, kann man sagen, oder? Ja klar, das war auch das Verkaufsargument. Und die eierlegende Wollmichsaus, es sollte alles drin sein. Wir haben keinen Publisher im Rücken. Ich schulde nur euch. Und wie schwer die Finanzierung ist, das hat man ja auch an anderer Stelle gesehen. Das hat man bei Project Ghost gesehen. Das hat man beim Warhammer MMORPG gesehen, was bei Jackalyptik hätte entstehen sollen. Das waren zwei Spiele, die ihre Finanzierung halt von NetEase aus Asien bekommen haben. NetEase hat dann halt irgendwann gesagt, okay, wir drehen unsere Investitionen im Westen zurück. Und das waren halt zwei Opfer davon. Der Geldhahn ist zu. Beide Studios mussten schließen, weil sie halt keine anderen Geldgeber bekommen haben. Ich habe danach im Interview mal mit Jack Emmert reden dürfen. Und ist jetzt wieder zurück bei Cryptic, können wir vielleicht später, wenn noch die Zeit reicht, mal kurz einen Blick drauf werfen, was die planen so für die Zukunft. Aber er hat mir halt gesagt, solche großen Projekte sind heutzutage eigentlich überhaupt nicht mehr stemmbar. Niemand möchte das Geld in die Hand nehmen. Die einzige Chance, die er sieht, ist klein anzufangen, mit einem Budget von 15, 20 Millionen vielleicht, vielleicht wie es Warframe damals gemacht hat, so eine kleine in sich geschlossene Spielerfahrung oder so ein Helldivers 2, und dann baust du das halt mit Updates sukzessive zu einem MMO aus. Das ist jetzt zum Beispiel New World, ist ja auch sowas von Amazon. Sogar die haben gesagt, das können wir uns nicht mehr leisten. Das machen wir nicht mehr, daran arbeiten wir nicht mehr weiter. Wir haben keine Ahnung, wie es mit dem Herr der Ringe im ORPG. Ich habe heute Morgen nochmal gecheckt. Als ich das letzte Mal geguckt habe, stand das Herr der Ringe MMO noch auf der Spiele-Seite von Amazon Games. Jetzt nicht mehr. Oh, das ist ein schlechtes Zeichen. Das ist echt ein schlechtes Zeichen. Schade. Aber ich finde, New World ist auch so ein Beispiel dafür, weil New World ist ja wahrscheinlich einer der vielversprechendsten und öffentlichkeitswirksamsten MMO-Launches oder westlichen MMO-Launches der letzten Jahre gewesen. Also als das rauskam, hat das ja wirklich jeder gespielt. Da war wirklich wieder so ein Hype, spürbar, wie ich das schon lange nicht mehr erlebt habe. Aber da haben die Spieler dann gesagt, ja, okay, irgendwie fehlt jetzt dann doch irgendwie der Content zum Release. Und das ist halt das große Problem des MMO-Genres, dadurch, dass die Spiele so langlebig sind und eigentlich die Platzhirsche, Final Fantasy XIV, WoW, Elder Scrolls Online und was nicht alles halt, das sind halt Spiele, die es seit 10 plus Jahren jetzt gibt. Die sind seit 10 plus Jahren auch immer wieder mit Content erweitert worden. Und wenn du jetzt als neues MMO auf den Markt kommst, du kannst ja nicht 10, 15 Jahre dein Spiel entwickeln und das rausbringen, um dann inhaltlich damit irgendwie zu konkurrieren. Das ist halt super schwer, glaube ich, einfach die MMO-Crowd mit einem neuen Spiel. Inhaltlich zufriedenzustellen zum Launch. Wie war das nochmal bei New World? Da gab es doch dann, weil wir haben auch immer mal wieder die Pressemittagung bekommen mit Updates und so weiter, aber da gab es doch auch diese Art quasi 2.0 Relaunch, ich weiß nicht genau, wie es hieß. New Aeternum. Genau, warum hat das nicht geklappt? Ne, Aeternum. New World Aeternum, genau. Das war der Konsolenlaunch, man hat nochmal den kompletten Start und die Levelphase, modernisiert. Das Ding war bei dem Aeternum Neustart, das hat halt viele neue Spieler hingeholt und dann auch tatsächlich in diesen Bereichen mehr begeistert, als es damals zum Launch gemacht hat. Aber es hatte halt wenig dabei für die Leute, die Veteranen, die schon lange dabei waren. Und das hat sich dann erst mit den Seasons, hätte das quasi ausgebaut werden sollen, aber die ersten Seasons waren halt dann wieder sehr nischig. Du hast dir eine Menge PvE-Fans reingeholt und dann hast du halt einen Hardcore-Modus gebracht, einen PvP-Season. Und das waren halt total unbeliebte Seasons, an denen kaum Leute teilgenommen haben. Und dann sind sie davon irgendwann weggeschiftet und haben die richtigen Updates gebracht, haben das Endgame nochmal umgekrempelt, haben es motivierender gemacht, belohnender, haben tatsächlich auch neue PvE-Inhalte gebracht, die langfristig hätten Spaß machen können. Und dann hat man gemerkt, hier ist gerade ein positives Momentum. Die Leute haben Bock, die Spielerzahlen steigen, es wird auch wieder positiv. Auf den Community-Plattformen wie Reddit über New World diskutiert und dann kam halt die Angekündigung, ja, die Server gehen in ein Jahr oder so. Das war wirklich sehr schwer zu verstehen, weil das Fundament war halt so cool. Also wirklich, ich habe vom Kampfsystem her, also wie sich das Impact-Gefühl in den Kämpfen anfühlt, war New World eins der besten MMOs, die ich je gespielt habe, glaube ich. Also wirklich, wie sich das reine, du schlägst mit irgendeinem Hammer auf so einen Gegner und der fliegt wirklich weg. Also wirklich, das Fundament war ja vollkommen da. eigentlich ein richtig gutes Spiel zu sein. Aber man muss dann wirklich einen extrem langen Atem haben als Publisher. Das ist es halt. Und wenn nicht mal Amazon den hat, ist halt die Frage, wer hat den? Also das ist halt auch allgemein, wir sehen ja nicht nur bei MMOs, sondern auch allgemein in der Spielebranche, die hat es in den letzten Jahren nicht so einfach. Da gab es viele Entlastungen insgesamt. Glaubst du, das ist für MMOs wahrscheinlich auch einfach nochmal schlimmer, weil es halt mehr Leute braucht, weil es noch größere Projekte sind? Ja, ich kann es mir schon vorstellen, also wie Carsten sagt, man braucht halt immense Fundings, glaube ich, um ein konkurrenzfähiges MMO auf die Beine zu stellen, dass er auch irgendwo mithalten kann mit denen, die halt etabliert sind, also... Das ist was, das kann ich wiederum nicht so gut einschätzen, vielleicht wisst ihr das, weil du hast ja am Anfang gesagt, so MMOs sozusagen in der Krise und viele kommen aus Asien und so, aber was ist denn so mit den Platzhirschen, die aus dem Westen sind, also sowas wie Elder Scrolls Online, ich weiß, dass da aus der Old Republic sehr klein mittlerweile ist, sehr nischig, aber WoW ist ja immer, wahrscheinlich immer noch das größte MMO der Welt, oder? Also ist das was, wo man sagt, okay, der westliche Markt ist eigentlich gesund in dem Sinne, dass es halt eine MMO-Crowd gibt, die halt zu den großen Platzhirschen immer wieder migriert und da ist eher so das Problem oder ist es wirklich auch, dass insgesamt der westliche MMO-Markt gerade so ein bisschen Schwund hat oder Herausforderungen hat? Das ist immer phasenabhängig. Also es war zum Beispiel auch bei dem WoW mal so, dass die Spielerzahlen wirklich gesunken sind, spürbar. Gerade so bei Battle for Azeroth, Shadowlands, als auch die Inhalte von den Erweiterungen kritisiert wurden. Und das wurde dann aber wieder aufgefangen. Erstmal durch Classic hat das viele Spieler wieder zurückgebracht. Und dann auch die neuen Classic-Versionen, als man dann gesehen hat, das wird richtig erfolgreich angenommen. Mit den Add-ons, die dann... Ja genau, sie haben dann die Seasons gebracht. Hardcore-Server, dann hatte man ja auch die Twitch-Events dazu, die natürlich ordentlich Bass gebracht haben. Und die modernen Erweiterungen kommen auch mittlerweile wieder besser an. Also Dragonflight, jetzt gerade die Midnight-Erweiterung davor The War Within, das waren auch alles so, es geht wieder in die richtige Richtung. Wenn man das alles zusammenfasst, auch mit dem Comeback in China, kann man jetzt wahrscheinlich sagen, dass so viele Spieler WoW spielen wie noch nie zuvor. Also selbst nicht zum Peak Wrath of the Lich King. Bündeln natürlich sehr, sehr große Communities bei sich. Auch die Elder Scrolls Online hatte zum Beispiel während der Pandemie Erfolgsmeldungen gehabt. Final Fantasy 14, die Server waren am echtsten. Albion Online hat positive Meldungen rausgehauen und so. Also denen geht es schon nicht schlecht, aber die Leute haben natürlich Bock, mal wieder was Neues zu spielen. Also wenn du auf die Steam-Listen schaust, ist Elder Scrolls Online auch immer noch eines der meistgespielten MMOs aktuell. Also die sind immer noch sehr... Das ist natürlich auch gerade in den USA auch auf Konsole nochmal, glaube ich, deutlich stärker als auf PC, das darf man nicht vergessen. Ich glaube, WoW hat halt den riesen Vorteil einfach, dass, WoW für so viele Leute halt immer ein Teil ihres Lebens bleiben wird, weil einfach so viele Spieler damals, die irgendwann mal WoW gespielt haben aus der goldenen Zeit, die haben immer dieses Nostalgie-Ding in sich drin, dass sie doch wieder dazu bringen könnte, irgendwann wieder zurückzukehren und das ist halt der große Vorteil, den das Spiel hat, wo WoW aber natürlich auch Und wo sie seit mehreren Add-Ons versuchen dran zu arbeiten, ist halt neue Spieler reinzubringen. Die New Player Experience hat jetzt bei jedem der letzten Add-Ons irgendein Overhaul gekriegt, aber sie ist immer noch nicht da, wo sie sein müsste. Also wenn man sich jetzt Reviews dazu anschaut, ist es halt immer noch. Viel zu kompliziert eigentlich in dieses Spiel irgendwie reinzukommen, was ja auch irgendwie klar ist bei so vielen Jahren. Aber da sehe ich halt irgendwie ein Problem, was halt auf das Spiel zukommen könnte, weil irgendwann kommen vielleicht halt nicht die alten Leute wieder zurück und dann braucht man neue. Aber deswegen ist es auch gut für Spieler, die Bock auf MMO haben, dass wir ja jetzt ganz viele andere Spieler haben, die hier aufkommen oder auf die wir uns zumindest jetzt in Zukunft auch freuen dürfen. Und da ist es schon so, dass die hauptsächlich aus Asien kommen, unter anderem zum Beispiel Honor of Kings World. Ich weiß nicht, sagt euch Honor of Kings was? Wisst ihr, was das ist? Das ist eigentlich der größte Konkurrent von League of Legends im MOBA-Bereich, aber halt in Asien und die machen jetzt auch ein MMO, so wie Riot das, by the way, auch plant und das kommt jetzt. Das ist jetzt Zeit für Honor of Kings World. Carsten, was erwartet uns da und glaubst du, dass es überhaupt hier im Westen irgendeine Chance hat, weil niemand kennt Honor of Kings. In Asien ist es schon draußen und es ist eigentlich gar kein MMO. Ach so. Es geht in die Where Wins Meet Richtung. Sprich, man spielt sehr viel Solo, beziehungsweise man kann sehr viel Solo spielen, wenn man es möchte. Man sieht zwar andere Spieler in der Spielwelt, das ist anders als bei Where Wins Meet, aber das sind im Prinzip nur Silhouetten, die in ihrer eigenen Version der Welt sind. Also man kämpft nicht um Mobs, man kämpft nicht um Ressourcen. Aber man kann dann, wenn man halt auf so eine Silhouette trifft, kann man mit der interagieren, kann chatten, kann handeln, kann sich mit denen zusammenschließen also das geht nochmal deutlich weiter als bei Webins Meet und es gibt dann halt auch diese MMO Inhalte, das heißt man kann sich zu Dungeons und Raids zusammenschließen, Gildengründen und sowas das geht schon. Mich hat das jetzt ich hab mich ein bisschen informiert, weil halt auch ein Kollege schon versucht hat, die asiatische Version zu spielen und mich hat das tatsächlich aus drei Gründen hat es mich überrascht. Das erste ist halt erstmal dieser komplette Aufbau, dass das von der Struktur her eher so in Richtung Rare Wins Meet geht, mit so ein bisschen Genshin Impact, Gacha, es spielt das Freischalten von Charakteren, die man halt aus diesem Honor of Kings Universum kennt, eine große Rolle, die sind immer verknüpft mit Klassen, die kann man sich dann entweder halt erspielen über einen Grind oder halt auch kaufen. Und wenn man die dann freigeschaltet hat, kann man überlegen, okay, möchte ich jetzt mit diesem Charakter spielen, den ich jetzt neu gekauft habe mit der Klasse oder transferiere ich die Klasse auf meinen Charakter, den ich mir erstellt habe und habe dann halt eine neue Spielerfahrung darüber. Das fand ich ein ganz spannendes Konzept. Und was mich auch überrascht hat, ist, ich hatte das Allerschlimmste für das Bezahlmodell und die Monetarisierung befürchtet. Es ist aber, wenn man es sich im Detail anschaut, nicht so schlimm wie bei I&2, über das wir gleich wahrscheinlich noch reden werden. Ja, auf jeden Fall. Und da war ich positiv überrascht, weil man sich tatsächlich sehr, sehr viel in dem Spiel erspielen kann. Und das, was man, wo es tatsächlich sehr stark mit der Echtgeldwährung verknüpft ist, da geht es dann wirklich vor allen Dingen um kosmetische Sachen, um Dinge, die man sich halt nicht erspielen möchte, also Zeitersparnis zum Beispiel, wenn man halt schnell viele Klassen, viele Charaktere haben möchte, wenn man den Battle Pass, wenn man sich dafür die Währung nicht erspielen möchte und sowas. Da greift dann halt immer die Echtgeldwährung. Aber es ist vergleichsweise harmlos, weil man sich eben wirklich so gut wie alles erspielen kann. Und dann letzter Punkt noch, was mich sehr überrascht hat. Man wird sehr, sehr früh in der Story auf Bosskämpfe geworfen, die dann auch schon sehr, sehr schnell mehrere Phasen und durchaus spannende Mechaniken haben und die toll inszeniert sind. Und da war ich auch, also da sieht man, dass Tencent durch den Erfolg von Honor of Kings und den ganzen anderen Service-Spielen eine Menge Geld hat und dass sie das Geld jetzt auch gerade unter anderem in dieses Spiel reinstecken. Und da soll es jetzt bald den ersten Alpha-Test im Westen geben. Da bin ich sehr gespannt drauf. Hört sich das für euch nach dem Spiel an, das ihr euch anschauen würdet? Also ich sehe auch das Gameplay gerade. Das sieht schon sehr cool aus. Bei dir, Jules? Also, es ist nicht so mein Style. Vom Grafikstil her muss ich sagen. Ich persönlich habe sehr, sehr lange und intensiv Where Wins Meet gespielt tatsächlich. Also mit der Art von Spiel kann ich mich schon anfreunden. Und fand das auch in den Bereichen sehr interessant. Die Kämpfe sehen cool aus. Das ist fetzig, ne? Das ist halt, ja, auch wie bei Where Wins Meet halt, da haben die Kämpfe so leichte Souls-Arteile mit Aufreichen und so. Also das ist halt das, wie meiner Meinung nach ein Next-Gen-MMO sein müsste, was ich spielen wollen würde. Weil ich komme, wie gesagt, von WoW, wo es sehr statisch ist. Deswegen bin ich auch zum Beispiel an Chrono Odyssey sehr interessiert, worüber wir wahrscheinlich auch noch sprechen werden. Aber ich will nicht zu weit vorgreifen. Aber ich finde es insofern interessant, auch als Blaupause, was vielleicht Riot macht mit ihrem MMO, wenn das irgendwann mal kommen sollte. Wenn das irgendwann mal kommen sollte. Du hast gerade Chrono Odyssey schon angesprochen, wir können direkt gerne darüber sprechen. Von Kakao Games ist es ja ein definitiv düstereres Setting als Honor of Kings, ein bisschen erwachsener. Also man merkt halt bei Honor of Kings, es hat diesen MOBA-Hintergrund, diese Charaktere, die alle ein bisschen flashy und bunt sind. Und das ist bei Chrono Odyssey nicht so. Das sieht alles ernster aus. Was erwartet uns denn mit diesem Spiel, Carsten? Genau, das ist von Chrono Studio, das ist ihr erstes Spiel und wie du sagst, das hat einen ganz spannenden Setting-Mix, da ist nämlich ein bisschen Fantasy drin, ein bisschen Sci-Fi, aber auch ein bisschen Cosmic Horror und Dark Fantasy und das war auch das, was mich letztes Jahr bei der Beta-Testphase am meisten so gehuckt hat, durch die Welt zu laufen und da wirklich viele coole Schauplätze zu entdecken und mich dann auch so ein bisschen treiben zu lassen, wie das bei Elden Ring oder vergleichbaren Spielen der Fall ist, weil das Spiel dich halt wirklich sehr, sehr viel durch Points of Interest, durch diese markanten Schauplätze leitet und weil du halt auch an jeder Ecke tatsächlich über irgendein Monster stolpern kannst, das dich halt einfach mal in den Boden rammt, und ich kann mich da zum Beispiel an so ein Krabbenvieh erinnern oder eine Spinne in einem Wald die haben mit mir erstmal den Boden gewischt und dann bin ich halt woanders hingegangen und da bin ich später nochmal stärker wiedergekommen und dann wenn man sie dann besiegen kann, das ist dann schon so... Das ist das Souls-Feeling Es wirkt auch wirklich so ein bisschen so, es ist sehr actionreich, es wirkt in vielen Bereichen auch wirklich nicht asiatisch, obwohl es auch wieder aus Korea kommt, es verzichtet zum Beispiel auf Genderlock in der Charaktererstellung, also du kannst Geschlechter bei allen Klassen und so weiter, da gibt es keine Restriktionen. Du hast keine Zufallsmechaniken bei dem kompletten Bereich Crafting oder Aufwertung von Ausrüstung, was zum Beispiel ein Ion 2 hat. Sie gehen auch sehr, sehr stark weg von diesem Grind und Sandbox, sondern setzen ihren Fokus auf Story, auf die Erkundung der Welt. Da haben wir jetzt wieder Inhalte für Solisten und kleine Gruppen und wollen dann damit im Prinzip ihre Nische schaffen. Und was ja auch spannend ist, ist diese Chrono-Tector-Mechanik, dass du Zeit zurückdrehen kannst. Also das ist was, da freue ich mich drauf. Ich finde Zeitmanipulation in Games eh immer spannend. Kommt immer darauf an, wie es umgesetzt ist, aber das kann Spiele einfach noch mal interessanter machen, oder? Das ist ein Spiel, das ich kenne, weil ich einen Artikel geschrieben habe, ein Video habe ich auch gemacht, zu den meist gewünschten Steam-Spielen. Und da war das, glaube ich, als. Ich weiß gar nicht, was das einzige MMO war, das halt in den Top 15 drin war. Also da haben ja viele, viele Leute Bock drauf. Und dann musst du immer so rausfinden, okay, was ist das Alleinstellungsmerkmal? Und da war halt überall so diese Zeitmechanik und was es auch für die Story bedeuten kann, gerade wenn du das kombinierst mit dieser, wie du es auch gesagt hast, mit dieser, sagen wir mal, Dark Souls-eske Art der Welterkundung, wenn du dir dann plötzlich irgendwie anschauen kannst, okay, was ist hier vorher passiert und so. Also ich glaube, da steckt schon viel Potenzial drin, auch über die reinen Skills hinaus, wenn du dann irgendwie im Kampf die Zeit zurückdrehst. Weiß ich natürlich nicht, wie viel davon es haben wird, Aber da stand zumindest, dass es auch bei der Erkundung der Welt eine Rolle spielt. Es ist auch unklar, wie viel jetzt von der Beta letztes Jahr übrig geblieben ist, weil das Feedback war klar, das Ding ist eine Baustelle. Es muss sich noch eine Menge tun, gerade bei der Technik, aber auch bei vielen Inhalten. Und eigentlich sollte es ja schon Ende letzten Jahres erscheinen, aber dann haben sie es halt nochmal zu sich genommen und haben das ganze Feedback gesammelt und haben dann ewig lange To-Do-Listen veröffentlicht und gesagt, wir haben euch gehört, wir arbeiten dran. Und mittlerweile ist der Release in das erste Quartal 2027 gerückt. Also sie nehmen sich da deutlich, deutlich weiter. Also wir werden nächstes Jahr auf der Kekse nochmal drüber reden. Vermutlich wird es da auch noch Thema sein. Ich fand das sehr schade, dass das nicht so gut angekommen ist, weil von dem, was ich sehe, war das das Spiel, wo ich bei unserem Gespräch letztes Jahr am meisten gehuckt war und gesagt habe, geil, das will ich auf jeden Fall spielen. Aber es ist dann quasi Sorgenkind? Kann man da schon spekulieren? Wenn es in vergleichbarer Form wie in der Beta rausgekommen wäre, wäre es ein ganz klaren Sorgenkind und auch ein Fail mit Ansage geworden. Aber wenn Sie sich jetzt so viel Zeit nehmen, und das ist auch nicht die erste Verschiebung, Sie haben es mehrmals verschoben. Hoffe ich einfach, dass sie jetzt die richtigen Schlüsse aus dem Feedback ziehen und da Gas geben und ein cooles Spiel machen. Weil die Basis, das Fundament ist da. Ich hatte schon mit dieser Baustelle Spaß. Aber das ist ja schon mal gut. Also das ist ja grundsätzlich auch gut, wenn Publisher sich dann nochmal die Zeit nehmen und nicht sagen, nee, wir bringen das halt jetzt einfach so raus und da macht was damit. Du hast jetzt schon mehrfach über ION 2 gesprochen, das auch dieses Jahr endlich kommt. ION 1 war ein Spiel, mit dem ich auch viel Zeit verbracht habe, eine Zeit lang. Aber man kann sich halt, zumindest ich kann mich nur vorübergehend auf ein MMO konzentrieren und habe dann wieder andere. Trotzdem glaube ich, dass es da viele Fans gibt, die einfach wieder Aion wollen. Und das aber noch in einer etwas moderneren Grafik und mit vertikalem Gameplay. Also da hört sich schon vieles sehr gut an, aber du hast ja auch schon einiges an Kritik geäußert. Ja, es ist ja schon draußen in Asien und dementsprechend gucken da alle drauf, was da gerade passiert. Man kann sagen, es ist dort ein Riesenerfolg. So sehr, dass NCSoft sehr happy ist und man hört ja auch, dass es da intern Beförderung und Boni gab und sowas. Da wurden, glaube ich, die eigenen Erwartungen auch übertroffen. Das Ding ist halt, Es hat Gameplay-technisch ein sehr, sehr cooles Fundament. Die Welt sieht toll aus. Du hast die Vertikalität genannt. Man kriegt sehr, sehr früh seine Schwingen, also die Flügel, die man auch aus dem ersten Teil kennt. Und die Welt ist auch so aufgebaut, dass diese Schwingen wichtig sind. Also, dass es nicht nur diese Bodenebene gibt, sondern dass viel auch dann auf höheren Ebenen stattfindet. Und das machen sie wirklich sehr, sehr gut. Genauso, das Kampfsystem ist solide. Es gibt zum Beispiel so ein Dungeon-System wie die Mythic-Plus-Dungeons aus World of Warcraft mit skalierbarem Schwierigkeitsgrad, wo man sich immer stärkere Belohnungen erspielen kann. Es gibt ein Season-System, auch mit Ranglisten am Ende und solche Dinge. PvP ist da natürlich auch mit reingewoben. Der große Pferdefuß ist in Asien gerade so aus westlicher Sicht die Monetarisierung, weil du hast halt zum einen gleich mehrere Abosysteme, die du auch brauchst, wenn du zum Beispiel, handeln möchtest, wenn du das Auktionshaus benutzen möchtest, die du brauchst, wenn du quasi ein Field-Spieler bist und aus den Inhalten, die das Spiel hat, Dungeons und sowas, das Maximum rausholen will, weil das ist, ohne dieses Abo ist das alles sehr, sehr stark gecappt. Und du hast darüber hinaus halt auch noch mehrere Battle-Passes. Du hast einen In-Game-Shop und du hast auch, das muss man auch dazu sagen, NCSoft hat immer gesagt, bevor ION 2 rausgekommen ist, da gibt es ein paar Pay-to-Win-Elemente, das haben sie von sich aus gesagt und die gibt es halt auch. Und sie haben schon Anpassungen vorgenommen, basierend auf dem Feedback, weil es selbst den Asiaten teilweise zu heftig war, aber es ist halt immer noch…. Krass, inwieweit? Also ich sag mal so, wenn man wirklich alles haben möchte, die Battle Passes, das Abo und sowas, dann könnt ihr euch jeden Monat ein Vollpreisspiel überweisen Richtung NCSoft. Aber weiß man, ob das weniger wird vielleicht für die europäische Version? Weil ich glaube zum Beispiel bei Lost Ark haben sie ja für die EU-Version dann Sachen angepasst, die sind ein bisschen runter. Das machen ja die meisten asiatischen MMORPGs, wenn sie dann für den westlichen Markt portiert werden, meistens holen sie sich dafür ja auch einen westlichen Publisher wie Amazon Games oder sowas, im Fall von ION 2 jetzt nicht, da macht es NCSoft glaube ich selbst. Aber ja, wir gehen davon aus, dass es Anpassungen geben wird. Wir wissen halt nicht, in welcher Form es die Anpassungen geben wird. Und auch in Lost Ark oder in Thrown in Liberty waren halt problematisch, was das Bezahlmodell angeht. Weil halt die Echtgeldwährung mit dem Auktionshaus verknüpft ist. Weil du halt ein Free-to-Play-System hast. Und wenn diese Gemengelage zusammenkommt, hast du halt immer Bot-Probleme. Und diese Bot-Probleme gibt es in Lost Ark, gibt es in Thrown in Liberty, gibt es auch in Ion 2. Und das ist halt schwierig immer. Ist das generell ein Problem? Weil das wäre sowas, was mich noch interessieren würde, Monetarisierung in MMOs, weil ich weiß es halt von den Spielen, die ich spiele, von den Service-Games, Multiplayer-Games und so, da ist es ja schon so, dass die Monetarisierungen immer aggressiver werden. Also selbst bei einem Marvel Rivals von NetEase, das am Anfang sehr fair war, du hast quasi jede Woche irgendwas Neues, wo du Geld für ausgeben kannst, Call of Duty, Diablo ja auch, alles wird immer und immer teurer, Skinband für 50, 60 Euro, wie ist das bei MMOs? Also du hast bei MMOs ja, hattest du ja Abo-Modell sehr lange, in den meisten. Das Abo-Modell wird seltener. Also es gibt ja nur noch weniger MMOs, die sich wirklich dieses monatliche Abo-Modell als Pflicht leisten können. Also oft ist es so, wie Carsten gerade auch beschrieben hat, dass du ein Abo-Modell hast, was aber ziemlich elementare Spielfunktionen dann erst bringt, die du dann irgendwann eigentlich, wenn du es Free-to-Play spielst, nicht mehr missen möchtest und dann holst du dir eben das Abo. Das heißt, Abo wird weniger und da kommt dann auch mehr glaube ich von den klassischen. Monetarisierungselementen anderer Spiele und Service Games auch in den MMO-Bereich rein, also In-Game-Shop für irgendwelche Skins und so weiter. Selbst WoW hat jetzt mit Housing einen neuen Echtgeld-Shop bekommen, mit einer neuen Echtgeld-Währung, wo es nur um Dekorationsgegenstände im Housing geht. Der ist noch relativ, Okay gerade. Blizzard die Füchse. Du hast super viel, was du dir erspielen kannst, aber es ist natürlich immer erst der Anfang und wenn man sich nicht beschwert, dann wird immer mehr und so. Also man merkt das schon. Ja, gerade bei Spielen aus Asien hast du halt auch diese ganze Free-to-Play-Kultur von Mobile und sowas. Dementsprechend setzen die da sehr, sehr stark drauf. Wenn da mal wirklich ein Buy-to-Play-Spiel kommt, wie jetzt zum Beispiel in Crimson Desert, das halt sagt, wir sind zwar von einem MMO-Studio, aber wir verzichten halt komplett auf jede Art von Service und zusätzliche Monetarisierung, sondern ihr kauft das Spiel und dann habt ihr alles. Und das war's. Und dann liefern wir kostenlose Updates. Das ist halt super selten. Was man aber sagen muss... Gerade jetzt, Stand jetzt, gibt es bei den westlichen MMORPGs so viel Spiel fürs Geld wie eigentlich noch nie. Also wenn du dir anguckst, wie weit du Final Fantasy XIV umsonst spielen kannst. Guild Wars 2 hat eine sehr, sehr große Free-to-Play-Version. The Elder Scrolls Online hat jetzt nochmal sein Bezahlmodell ein bisschen umgekrempelt mit den Seasons, wo du halt wirklich in dem Basisspiel schon so viel Spiel drin hast wie eigentlich noch nie zuvor. Also es gibt auch diese andere Richtung. Das sind halt auch alles Titel, die schon lange bestehen. und die hat natürlich auch neue Rücken. Die wird auch, glaube ich, sehr oft für ein Apfel und ein Ei verschleudert. Die Old Republic ist ja auch kostenlos. Ja, das stimmt. Vielleicht müssen wir bei GameStar mal Aufwertungen für kein... Für kein Pay-to-Win und Monetarisierung. Apropos Spiele, die versuchen, es besser zu machen. Arch-Age Chronicles will ja daraus lernen aus den Pay-to-Win-Fehlern des alten Arch-Ages. Haben sie gesagt. Versprechen sie, ja. Ja. Was erwartet uns da? Ja, das ist so ein bisschen das große Fragezeichen bei den ganz großen Titeln, weil Ion 2 ist jetzt halt schon raus. Chrono Odyssey konnten wir jetzt schon lange in der Beta spielen. Arc Age Chronicles gab es bisher nur interne Tests, das hat man jetzt auch wieder gehört. Es fanden Tests statt, man ist zufrieden mit dem Feedback, aber was heißt das? Wir wissen aktuell nur, es soll so ein bisschen von diesem Sandbox, PvP, Fraktionen kämpfen gegeneinander und überall in der Welt kann jeder jeden angreifen, Karawanen und sowas, soll es ein bisschen wegrücken, hin wieder zu mehr Story, mehr PVE-Inhalte für kleine Gruppen, Solisten, alles soll einsteigerfreundlicher werden, es soll weiterhin auch diese Säulen geben, wie beim ersten Teil, also dieses Housing in der Welt, der Handel, auch das, Transportieren von Waren, aber sehr viel einsteigerfreundlicher, nicht alles mit PVP verknüpft, nicht so Sandboxy, sondern mit einem roteren Faden. Mehr Themenpark, so ein bisschen, Vielen Dank. Und da ist jetzt halt die Frage, wie spielt sich das? Wie gut ist das? Kann das am Ende auch die Fans vom ersten Teil trotzdem abholen? Kann es die neuen Leute abholen, obwohl die vielleicht mit ArcGage mit dem ersten so ein bisschen ihre Probleme hatte, weil das war halt teilweise auch ziemlich Pay-to-Win und mit dem Sandbox-Pvp-Ansatz hat das auch natürlich eher so eine Nische angesprochen. Wir wissen es halt erst, wenn wir es spielen können und das konnten wir bisher nicht. Es soll Ende des Jahres kommen, also muss da eigentlich bald mal so ein bisschen, müssen die Tore geöffnet werden. Ich bin sehr gespannt. Aber wenn es noch nichts zu spielen gibt, also denkst du, dass sie es wirklich noch dieses Jahr rausbringen werden? Also wie wahrscheinlich ist das? Verschiebungen sind sehr, sehr wahrscheinlich in dem Genre. Also mich würde es nicht wundern. Ich würde es hoffen einfach, weil wir dieses Jahr jetzt nicht so wahnsinnig viele finale Releases haben, dass es dieses Jahr noch kommt. Aber natürlich nur, wenn es dann auch wirklich poliert ist und so, wie sich die Entwickler das vorgestellt haben. Wenn es eine Baustelle ist, dann bitte verschieben auf nächstes Jahr. Von mir aus auch 2028. Hauptsache gut. Dann lieber Zeit dafür nehmen. Es gibt ja auch kleinere Projekte, die nicht ganz dieses Ausmaß haben. Zum Beispiel Stars Reach, wo sich auch ganz viele Leute darauf freuen, dass ja dann, der Name sagt, schon eher ein bisschen Sci-Fi-lastiger ist. Was macht denn dieses Spiel besonders? Was ist der USP? Der eine USP ist, es ist No Man's Sky als richtiges MMO, also quasi ein riesiges Universum voller Planeten und tausende Spieler stürmen in dieses Universum und bauen da im Prinzip ihre Zivilisationen hoch. Es gibt Terraforming, das heißt, man kann alle Planeten dann auch in gewisser Form anpassen und sich komplett ausleben mit Karrieren. Man kann Gouverneur werden oder Erzschürfer oder Händler oder halt kämpfen, was weiß ich. und das zweite US-Pie ist so ein bisschen Rav Kosta steht dahinter und das ist halt so ein Genre-Mastermind. Der war schon für Ultima Online zuständig, der war bei Star Wars Galaxies mit als Lead involviert, der hat ganz viele andere Unternehmen beraten, der bloggt auch sehr, sehr viel oder streamt auch sehr, sehr viel und spricht über das Genre, also der ist wirklich so all MMO-Genergie. Und da hofft man einfach, dass der mit seinem Team aus Veteranen da einfach was richtig Gutes abliefert. Aber das ist jetzt halt auch noch in der Alpha. Das hatte jetzt tatsächlich auch nochmal ein Kickstarter letztes Jahr. Das ist erfolgreich beendet. Da konnten sie nochmal irgendwie so 850.000 so um den Dreh holen. Und dann gab es nochmal einen Investor, der gesagt hat, ich lege euch dieselbe Summe nochmal drauf. Also sollte die Finanzierung bis zum finalen Launch eigentlich jetzt gesetzt sein. Und dann hoffen wir, dass sie das jetzt über die Ziellinie bringen und ein gutes Spiel abliefern. Also da bist du von allen Spielen, jetzt habe ich das Gefühl, mit am positivsten dem ganzen gegenüber eingestellt. Ich hoffe auf jeden Fall, dass er positiv bin. Durch die ganzen Heroops Botschaften der letzten Jahre bin ich so ein bisschen auch gebeutelt. Das Ding ist halt, das ist nicht so mein Wunsch, MMO. Ich hätte LIDA mal wieder so ein richtiges Themenpark, gerne mit Abo, ohne irgendwelche anderen Mikrotransaktionen und dann gibt mir eine lange Levelphase. Eigentlich VOW Classic im Modernen so ein bisschen. Aber es gibt ja jetzt ein Spiel, das als VOW-like so ein bisschen angekündigt wurde, Scars of Honor, das auch VOW-Fans abholen soll. Das war wirklich teilweise absurd, als sie das Spiel angekündigt haben, weil ich stelle euch ein MMO vor, das zwei Fraktionen hat. Die einen kämpfen unter einem blauen Banner, darunter fallen Menschen und Zwerge und Elfen und dann gibt es die Feinde, die kämpfen unter einem roten Banner. Das ist verrückt. Und dann gibt es halt Orks und Untote. Nein. Würde mir jetzt keines einfallen. Die haben dann so Klassen wie Krieger, Paladine, die Jäger hat man halt Waldläufer genannt und die Schurken-Assassinen. So sollte der Schurken-WOW auch mal heißen übrigens. Fun Fact. Sie haben es erst kurzfristig in Rogue umbenannt. Und dann hat man halt auch so eine Comic-Grafik, die stark an WoW erinnert, mit den überproportionierten Charakteren. Ich sehe es, ja. Und als sie das Spiel angekündigt haben, haben sie sehr regelmäßig so selbst erstellte Clips in Ingame-Grafik erstellt, die wirklich so an die WoW-Maschinen, die Mars von so 2007, 2008, 2009 erinnert haben, die die Fans damals auf die ganzen Plattformen hochgeladen haben. Alles so ein bisschen krude, so ein bisschen komischer Humor und genau so sah das auch aus. Also das hat wirklich WoW aus jeder Pore geatmet. Aber man muss sagen, das war ja erst ein Solo-Projekt von einem einzelnen Entwickler aus Bulgarien. Und mittlerweile ist das halt ein Studio von 100 plus Leuten. Und sie haben mittlerweile auch so Alleinstellungsmerkmale herausgearbeitet. Zum Beispiel das namensgebende Gassystem, also die Narben. Das sind im Prinzip so Perk-Karten, die man sich zum Beispiel im Laufe der Levelphase bei Stufenaufstiegen freischaltet. Da kriegt man dann halt so drei Karten vorgestellt, zufällig. Und dann kann man sich davon eine aussuchen, die man dann für seine Sammlung nutzt. Und dann kann man halt aus seiner Sammlung die Perk-Karten aktivieren, um seinen Spielstil anzupassen. Dass das erstmal zufällig ist, finde ich wild. Und dann wird das halt auch noch kombiniert mit einem Talentbaum, der an Path of Exile erinnert. Von seiner Größe und Optionsspiel. Also eher sehr klein. Und jede Klasse hat halt so einen Talentbaum und du kannst halt überlegen, willst du, Also die sind dann halt auch quasi unterteilt in Paladin, hat dann eher so einen Heilbereich, aber kann auch zum Beispiel eher so in die Support-Richtung oder in die Damage-Richtung gehen. Man ist aber halt nicht gebunden an diese Entscheidung, weil man sich halt irgendwann, wählt man diese Unterspezialisierung, sondern man kann halt frei in diesem Talentbaum querbeet auch gehen, wenn man möchte. Ist ja ein bisschen wie WoW Classic eigentlich früher auch war. Genau, mit diesem Mix aus Talentbaum, nur dass du noch viel, viel mehr Optionen natürlich hast und da wirklich richtige Hybride dann auch, ist natürlich die Frage, wie gut die dann sind. Das war ja bei WoW Classic auch so, wenn du irgendwie deine Talente wild gelernt hast in allen drei Bäumen, konntest du nichts richtig. Muss man natürlich so ein bisschen abwarten, aber das sind auf jeden Fall schon mal zwei Sachen, die ich sehr spannend finde. Und 30. April, Playtest auf Steam, kann man sich jetzt für anmelden, geht bis zum 11. Mai, das wird der erste von mehreren Playtests sein. Da kann man dann schon mal so ein bisschen Klassencharaktere, Kampfsystem, Quests und sowas ausprobieren und dann sollen mit späteren Playtests auch die Dungeons und Raids und anderen Inhalte getestet werden. Aber denkst du, das wird halt WoW-Spiele abholen? Weil die bleiben doch bei WoW eher. Oder Jules, glaubst du, du wirst es spielen? Mir fehlt halt Warcraft. Ich weiß nicht, ob ich da für alle WoW... Vielleicht ist das auch mal eine Frage, die wir an den Chat und an die Kommentare richten können. Aber ich, für mich ist ein ganz großer Teil, warum ich World of Warcraft liebe, weil ich die Warcraft-Welt liebe. weil ich die in den Warcraft-Strategiespielen kennengelernt habe und weil es für mich einfach wie ein Traum war, da drin als Charakter zu versinken und jedes Spiel, was sagt, ich bin spielerisch komplett wie World of Warcraft, ist für mich dann trotzdem so, ja, aber du bist halt nicht Warcraft. Ja, verstehe ich. Was aber nicht heißt, dass ich dem gar keine Chance gebe. Ja, wir haben leider nicht mehr so viel Zeit. Ich habe auch im Chat gesehen, wurde Guild Wars 3 bestätigt. Willst du einmal noch kurz was zu Guild Wars 3 sagen? Es wurde von NCSoft im Zuge eines Investor Calls bestätigt. Das hat dem ArenaNet-Verantwortlichen gar nicht gefallen. Und das war es leider im Prinzip. Also es gibt die eine oder andere Stellenausschreibung, die auf Dinge hindeutet. Man kann auch wahrscheinlich davon ausgehen, dass es sich wieder... Man hat ja gesehen, als Guild Wars 2 auf Guild Wars 1 gefolgt ist, das war ein ganz anderes Spiel, eine ganz andere Art von MMO. Es gibt Hinweise darauf, dass sie wieder in etwas anderen Dreh gehen werden, um die anderen Spiele nicht zu kannibalisieren. Aber das ist das Geile an Guild Wars, dass sie so ein bisschen so einen Gegenentwurf immer hatten. Und deswegen wäre ich super gespannt auf Guild Wars 3. Ja, schreibt gerne mal in die Kommentare, welches dieser Spiele euch interessiert. Ob ihr glaubt, irgendeines dieser Spiele kann an die bereits bestehenden Platzhirsche vielleicht auch ranreichen und hat da eine Chance. Ich glaube, wir hätten noch stundenlang hier drüber reden können. Das ist halt einfach ein sehr ausführliches Thema eigentlich, MMOs. Da kommt noch einiges auf uns zu. Aber ich bedanke mich schon mal. Danke, dass ihr euch die Zeit dafür genommen habt. Und wir sitzen sicher nochmal hier, spätestens nächstes Jahr und reden wieder über MSO. Über all die gleichen Spiele, die alle nicht erschienen sind. Weil sie verschoben wurden. Danke euch. Und wie gesagt, schreibt in die Kommentare, worauf ihr euch freut. Vielen, vielen Dank.