Epic feuert 1000 Menschen, Sony schließt noch ein Studio und erhöht gleichzeitig mal eben den Preis der PlayStation 5 um 100 Euro und die Insolvenz von Narkon bedeutet das potenzielle Aus für gleich vier Studios. Oder kurz gesagt, es war eine ganz normale Woche in der Gaming-Branche des Jahres 2026. Die Gaming-Krise ist nicht vorbei. Manche sagen, das sei alles nur eine längst überfällige Konsolidierung. Aber ist das denn wirklich nur das oder erleben wir gerade einen tiefgreifenden Wandel, weil sich das Geschäftsmodell vieler alter Triple-A-Publisher in Luft aufzulösen droht, wie die Entwicklerkarriere von Peter Molyneux? Moment, schlechtes Beispiel, der macht ja gerade wieder was Neues. Aber ihr wisst, was ich meine, oder? Ist Triple-A oder das, was wir bisher unter Triple-A verstanden haben, ein Auslaufmodell? Und ist das vielleicht gar nichts so Schlimmes? Lasst uns drüber sprechen. Natürlich mit niemand anderem als dem ultimativen Gast. Er ist Unternehmensberater bei 1789 Innovations und Podcaster bei Corporate Therapy. Herzlich willkommen, Huma Nagafi. Hey, guten Tag. Hi. Ja, schön, dass du mal wieder bei uns bist. Ich soll dir liebe Grüße ausrichten von Lea, die du abhängig gemacht hast von Kittens Game in unserem Jahresrückblick. Ja, lass die Botschaft noch weiter verbreiten. Es gibt nicht genug Abhängige. Kinder. Das ist ganz schlimm, habe ich gehört. Und Heiko und ich haben dich letztes Mal sehr vermisst bei unserem Gespräch über Matthew Ball und seine Analyse der aktuellen Gaming-Krise. Für euch alle, wenn ihr das verpasst habt, schaut oder hört euch das gerne vorher nochmal an, was Heiko und ich da schon besprochen haben, wer dieser Matthew Ball überhaupt ist und was er so im Groben und Ganzen analysiert hat. Jetzt hast du dich ja auch intensiv mit Matthew Ball auseinandergesetzt und damit würde ich gerne gleich einsteigen, den Herrn Ball mal noch mal genauer unter die Lupe zu nehmen und vielleicht auch ein bisschen auseinanderzunehmen, je nachdem, was jetzt gleich kommt. Ich will nur ganz kurz, bevor es losgeht, meiner Chronistenpflicht gerecht werden. Das neue Spiel von Peter Molyneux heißt Masters of Albion und wird wieder ein Götterspiel und erscheint im April. Sony hat geschlossen Dark Outlaw Games, das an einem First-Party-Titel gearbeitet hat für die PlayStation, der kein Service-Game hätte sein sollen. Und dass erst 2025, also letztes Jahr, überhaupt gegründet wurde von Jason Blundell, der ehemals bei Treyarch beteiligt war, an den Kampagnen und am Zombie-Modus von Call of Duty. Sony hat gesagt, ja, das liegt an gestiegenen Entwicklungskosten, an verlangsamtem Wachstum der Branche und an veränderten Nutzungsgewohnheiten. Und Nacon, der französische Publisher, hat die Studio Spiders, die Greedfall gemacht haben, Kyloton, das waren die, oder sind noch, gibt es ja, die Entwickler von Test Drive Unlimited, Solar Crown. Cyanide, die Blood Bowl-Macher und eine Motion Capturing-Firma namens Nacon Tech, die jetzt auch mit betroffen sind von dieser Insolvenz, wo man nicht weiß, ob sie eine Zukunft haben oder eben mit in diesen Strudel gerissen werden, in dem sich Nacon befindet. Und bei Epic gab es, wie gesagt, tausend Entlassungen und eine halbe Milliarde US-Dollar Einsparungen, weil Tim Sweeney, der CEO, sagt, wir geben mehr aus, als wir einnehmen. Aber gute Nachricht an die Welt da draußen. Wir haben nie dagewesene Talente, die wir jetzt in den freien Markt entlassen. Und das ist doch eine gute Nachricht. Michael Daus, der Publishing Director von Larian, von den Baldur's Gate 3-Machern, hat daraufhin gesagt, ich habe nicht 1000 Leute gefeuert, sondern den Markt mit nie dagewesenem Talent geflutet. Das ist absoluter LinkedIn-Brain-Rot. Zitat. LinkedIn-Brainroad-Human, kennst du das? Oh nein, das ist auch ein New-Surf für mich. Aber wirklich, da muss man schon eine ganz besondere Rhetorik drauf haben, dass man denkt, das ist ein kluger Satz. Aber hört sich nett an. Man gehört zu den Guten. Ja, genau, wir sind ja die Guten. Wir machen Talent frei für die anderen. Epic. Wir stiften es dem Markt. Richtig. Ja, Wahnsinn, Wahnsinn. Viele haben eingeworfen, naja, Epic gibt aber pro Jahr, oder beziehungsweise nicht pro Jahr, aber hat über 700 Millionen Dollar schon ausgezahlt an Map Creator, die so Custom Islands bauen für Fortnite Creative, wo man eigene Spielmodi designen kann und so ein bisschen eigene Minigames designen kann. Also dafür geben sie Geld her an Leute, die Inhalte bauen für Fortnite Creative, aber für ihre eigenen ist dann leider kein Geld mehr da. Es ist ein Kreuz, aber jetzt möchte ich den Ball zu dir spielen. Oh Gott, welchen denn? den Matthew-Ball, Ich habe den Witz genau so letztes Mal gemacht mit Heiko und er wird nicht besser. Das stimmt. Ich dachte, er wäre wie guter Wein und reift, aber nein, er wird immer schlechter. Aber ist egal. Matthew Ball, der Report zum Zustand der Gaming-Branche im Jahre 2025. Du hast ihn ja auch angeschaut, du hast ihn analysiert. Was sagst du? Kann man Matthew glauben oder ist das doch alles ein bisschen übertrieben, verzerrt oder komisch? Und Michael, ich spiele direkt hier im Dribbling und spiele mal unauffällig den Ball zurück. Und ich will dich mal was fragen, weil das würde mich wirklich interessieren. Wann ist denn Matthew Ball für dich auf die Agenda gekommen? Also ich meine, ich kann mich, also vielleicht lass mich mal einen Punkt reinschmeißen, weil das weiß ich, weil wir ja da zusammen was gemacht haben. Das war dieser Metaverse. Ja, genau. Das war das erste Mal, dass ich ihn auf dem Schirm hatte. Aber wann ist denn für dich so hochgerutscht genau da, das war das erste Mal ich erinnere mich damals als wir den Podcast gemacht haben über das Metaverse Ruhe es in Frieden, und dieser Matthew Ball war ja oder ist immer noch glaube ich einer der Advokaten als das Metaverse ist die Zukunft, die Zukunft des Internets, die nächste Stufe des Vernetzens auf der Welt ähm, Das war mein erster Berührungspunkt. Sonst hatten wir mit dem eigentlich nie groß was zu tun. Wir haben immer die großen Marktforschungsunternehmen uns früher angeguckt. So New Zoo, Superdata damals, die es glaube ich nicht mehr gibt und sowas. Aber der Matthew ist immer da, wenn es eine große Veränderung gibt oder wenn er an eine große Veränderung glaubt. Ja, und seitdem habe ich ja das Gefühl, seit dieses Metaverse-Ding, und da war er auch wahrscheinlich zum richtigen Zeitpunkt auf einem Hype und so. Vielleicht erwähnen wir nur am Rand, dass er, glaube ich, auch so ein Metaverse-ETF hat und dass er propagiert hat, dass das Metaverse in 2030, ich glaube, vier Billionen, also nicht das Englische, sondern das Billionen-Billionen-Markt wird. Also seit nur vier Jahren. Also es wird eng. Da sind 100 Millionen für den Game Pass, 100 Millionen Abonnenten für den Game Pass noch realistischer, die Microsoft haben wollte. Also vielleicht hätte auch ein Interesse am Metaverse. Ja, vielleicht. Also ich habe dann gesehen, dass ja immer wieder diese Berichte hochkamen. Ich glaube auch letztes Jahr gab es doch dieses Bericht, wo er meinte, diese Statistika mit ein paar wenige Spiele haben sozusagen den meisten Fokuszeit und so. Und ich glaube bei Matthew Ball, und was ich schon damals sehr herausfordernd fand, und ich finde, du hattest ja noch diese langen Essays geschrieben und dann kam mir jetzt ja in der letzten Zeit diese PowerPoint-Präsentation oder diese Slides, ist. Er redet sehr lang, um auf einen Punkt zu kommen. Also er geht sozusagen, er baut sich ganz viel Fundament oder baut darauf nochmal ein Stück auf und holt sich da nochmal einen Datenpunkt und dann macht er nochmal die Kurve und das. Und dann denke ich mir manchmal so, aber das hätte man ja auch schneller zum Punkt bringen können. Das ist mir bei den Essays aufgefallen, aber ich meine, du hast ja die Präsentation auch gesehen. Das ist ja ein Balken und Zahlen und hier nochmal ein Datenpunkt und hier nochmal 17 Balkendiagramme. Das erschlägt, also ich habe das Ding aufgemacht und ich dachte immer so, oh mein Gott, das ist ja, wie als würde mir jemand ins Gesicht hauen. Und ich meine, es hat so viele Datenpunkte, dass man eigentlich argumentieren kann, also, wie hast du dich denn dabei gefühlt, als du da durchgegangen bist? Für mich war es wirklich so, ich werde gerade erschlagen mit Balken und Zahlen. Aber du bist ja so ein Zahlentyp, ne? Ich bin so ein Zahlentyp, genau. Also ich mag sowas ja sehr gerne. Ich mag ja auch diesen so Datenjournalismus, einfach Zahlen auswerten und Geschichten daraus bauen. Was ich finde, was er hat, ist einfach so eine, so eine eskalatorische Rhetorik. Weil du hast schon recht, wenn er einen Punkt hat, also wenn er ein Argument hat, auf das er hinaus will, dann stapelt er Zahl auf Zahl, um es nochmal und nochmal und nochmal zu belegen. Bei Roblox, als es um Roblox geht in diesem Report, ist das halt super auffällig, weil es fängt an mit, okay, Roblox macht mehr Umsatz. Roblox steigert aber auch die Spielstunden. Es steigert sie aber nicht nur, es ist fast so groß wie Netflix. Und einzelne Spiele auf Roblox sind, so groß wie Playstation und Steam zusammen und und und. Nee, also die Spiele nicht, aber insgesamt die Spielzeit auf Roblox. Und dann nochmal den einzelnen Spielvergleich, wo dann ein einzelnes Spiel größer ist als alles, was Blizzard oder sowas oder alles, was EA hat oder wie auch immer. Und das ist so ein... Naja, man kann auch einfach sagen, Roblox ist einfach wahnsinnig groß, aber Matthew Ball sagt das in 20 Slides. Ja, also da gebe ich dir recht, das ist eine sehr... Eine sehr offensive Art der Argumentationsüberreizung, Überflutung. Ja, und ich glaube, also ich glaube, die erste Linie, wer ist Matthew Ball? Ich glaube, seinen ganzen Background kriege ich jetzt natürlich nicht hin, aber wer ist er heute? Also ich würde sagen, er ist ja kein Berater, auch wenn manche ihn als Berater präsentieren, aber in erster Linie ist er ein Analyst, der im Grunde Zahlen präsentiert und in zweiter Linie, so wie ich verstehen würde, berät der, also wenn der berät, dann geht es eher um so Finanzprodukte oder, Investmententscheidungen. Ich weiß nicht, ob du da mehr Hintergrund hast. Und ich glaube, wenn man die Präsentation schon mit so einer Brille sich auch anschaut, für wen macht der das? Ja. Weil ich meine, jemand, der bei EA sitzt oder so, der schaut sich ja jetzt nicht die Präsentation und sagt so, boah, Ball hat uns jetzt so eine Erkenntnis gegeben. Ich meine, da ist ja nichts dabei, was jetzt ein Spieleentwicklungsstudio nehmen wird und sage, das lässt sich jetzt bei uns in die Produktionsprozesse überführen. Es sind wirklich halt Analystenberichte mit aggregierten Informationen. Es findet ja ganz viel da drin gar nicht statt. Es ist ja aggregiert Zahlen auf Zahlen. Und das Interessante ist natürlich, das habe ich mal an einigen Stellen gemacht, alles, was ich geprüft habe, ist valide von der Datenebene. Also Ball produziert keine fiktiven Zahlen oder so. Aber Ball macht natürlich zwei Sachen sehr besonders. Und zwar, die Zahlen, die er sucht, sind natürlich selektiv. Also er schaut schon, dass er eher die Zahlen nimmt, die ein bestimmtes Narrativ formt. Und die zweite Dimension aus meiner Sicht, die super spannend ist. Und die Zahlen, die er nimmt, sucht er sich aber auch immer die Bandbreite aus, die eher radikaler ist als eine schwächere Version. Also man kann natürlich, am Ende ist ja auch eine Zahl, eben auch so eine Art Interpretations- und auch, wenn zum Beispiel jemand sagt, das ist so ein Korridor oder das ist so ein Rahmenwerk, also geht der schon, nimmt der eher den Extremwert, der dazu hilft, eine bestimmte Geschichte zu erzählen. Und deswegen würde ich sagen, Ball ist am Ende wirklich eher ein Geschichtenerzähler. Und diese Präsentation ist eine Geschichte, die für ein bestimmtes Publikum gedacht ist. Ich habe zum einen natürlich sich selbst als Ball, als eine Autorität darzustellen, aber am Ende, das ist jetzt, ich sag mal, Das ist eine Behauptung von mir. Aber das ist ja interessant für die Leute, die eigentlich keine Ahnung von der Gaming-Industrie haben. Also Private Equity, Leute, die Investments-Logiken suchen und so weiter und sagen, okay, das klingt interessant oder nicht. Ich glaube, das ist im Grunde am Ende, wie man diesen Bericht lesen kann. Und man muss doch sagen, ist das, was er da drin zeigt, auch, Ist es realistisch oder ist es zu sehr einseitig? Aber das ist sozusagen die erste Dimension, die mir sofort ins Auge gefallen ist, wie sehr er eine Geschichte versucht zu erzählen. Und wenn ich das auf der anderen Dimension mal versuchen würde zu analysieren als Berater, fällt natürlich einem ganz viel auf. Ein Berater würde nie sowas schreiben. Er würde ja Hypothesen formulieren, Herleitungen zeigen, unterschiedliche Möglichkeiten darstellen. Das hat es ja nicht. Das Ding zieht eine Linie durch, zeigt gar nicht andere Möglichkeiten, zeigt nicht Wahrscheinlichkeiten und so weiter, sondern zeichnet eine ganz... Konkrete Linie. Und das hat ja einen Zweck. Und ich glaube, für ihn führt das wahrscheinlich irgendeinen Zweck. Ja, ich glaube, der Punkt, dass es eher eine Investmentberatung ist, ist schon genau der richtige. Und eine, die ihn ja am Ende, das hatten wir letztes Mal auch schon angedeutet, die ihn ja bestärkt auch wieder in seiner Metaverse-These, wenn auch vielleicht anders, als wir es uns noch vor ein paar Jahren vorgestellt haben, wegen Roblox. Dieses alte Bild vom Metaverse, was so Ready Player One, wir alle leben in einer virtuellen Realität, die nach und nach unsere echte ersetzt oder ergänzt oder, wo unsere virtuellen Avatare am Ende genauso viel wert sind wie unser reales Leben, unser realer Besitz, auch dank NFTs und Krypto und sonst was. Ich glaube, die Vision, da können wir inzwischen alle von ausgehen, ist nicht da und nicht wahr geworden. Gott sei Dank, ja, nicht wahr geworden. Aber wenn man Roblox sozusagen als eine andere Form des Metaverse nimmt, als eine Plattform, die eine Art Paralleluniversum ja ist, zu dem, was wir kennen aus dem Gaming. Und mit dir meine ich jetzt dich, mich und Leute, die halt wie wir aufgewachsen sind, mit diesem ja mit klassischen Videospielen halt einfach, auch mit klassischem AAA Gaming, klassischem Core Gaming, mit Steam als Plattform. Roblox ist eine andere Welt. Und ich weiß das, weil ich in den letzten Tagen in dieser Welt versumpft bin, einfach weil es mich interessiert, was da passiert, von dem wir nichts mitkriegen, das aber riesig ist, wo wir über Spiele sprechen, die milliardenfache Visits, heißt das bei Roblox, das sind einfach Spielstarts. Also wie oft klickt jemand auf Spielstarten, Milliarden von diesen Visits anhäufen innerhalb von Monaten bis hin zu Spitzenspielerzahlen von über 20, 25 Millionen gleichzeitig aktiven Menschen, die das dann spielen auch auf Roblox, einzelne Spiele. So, und auch das kann man ja sagen, ist eine Art Metaverse, weil die Leute in Roblox ja tatsächlich mit einer digitalen Spielfigur in all diese Spiele reinspringen, die immer die gleiche ist, die sie ausstatten mit neuen Klamotten, die sie kaufen, die sie mit irgendwie nur für diese Skins kaufen und sowas. Also du hast einen digitalen Avatar, der in unterschiedliche Welten springt, also quasi wie Ready Player One, nur ohne den ganzen Virtual Reality und Krypto Käse, den sie damals halt im Metaverse gesehen haben. Und wenn man, also ich fand, ich musste vorhin so lachen, als du gesagt hast, Matthew Ball macht das auch für sich und um sich, für seine Selbstinszenierung sozusagen. Und den Eindruck hatte ich schon auch, dass er weiter nach einer Bestätigung seiner eigenen Vision vom Metaverse als die Zukunft sucht und in Roblox diese Bestätigung sieht. Ob es das ist, weiß ich nicht. Ja, ich meine, das ist interessant. Du siehst da so eine idealistische Perspektive, also dass es sozusagen dieses Ideal gibt. Ich würde wahrscheinlich eine relativ einfache ökonomische Dimension bei ihm sehen, weil anders kann ich mir das nicht erklären, dass er da immer noch dran festhält. Also hoffen wir, dass es wirklich irgendwann, dieses Metaverse nicht kommt. Aber ich weiß gar nicht, ich finde, ich habe dieses Ding sehr stark analysiert und ich denke mir so, wenn man die Aussagen da drin wirklich ernst nimmt, dann hat man eigentlich eine Person, die weder gut den Markt erklärt, was da gerade drin passiert, das Ökonomische da drin, sondern wir haben eigentlich eine Person, die zwei Sachen sehr gut macht. Sie, kann eine Datengeschichte erzählen, die anschlussfähig ist für eine Investorenklasse. Und das ist diese Präsentation eigentlich. Und ich glaube, das Traurige aber sozusagen da drin ist, dass leider diese Investorenklasse selbst ja schon wiederum, das ist ja wieder so ein selbstverstärkendes System und ich überspitze das oder ich überdehne das jetzt. Aber ich meine, man muss sich ja mal fragen, warum wir immer wieder erleben, dass zum Beispiel. Es gibt so einen Trend und dann so fünf Jahre später hat sich gesagt, ey, da müssen wir auch rein und fünf Jahre später kommen sie einfach viel zu spät und haben viel zu viel Geld ausgegeben und dachten sich so, keine Ahnung. Irgend so ein PUBG-Klon oder Amazon denkt sich so, ey, vielleicht mit New World oder so. Wir brauchen jetzt unbedingt alle Service-Games. Und eigentlich sind das ja solche Präsentationen. Das sind genau diese Präsentationen, wo irgendein Investment-Mensch, der gar keine Ahnung hat, vom Gaming in einem Meeting sitzt und so jemand sagt, ey, das ist das nächste große Ding und dann sagen wir, ja, okay, dann gehen wir jetzt da rein. Und dann ist es so ein selbstverständliches System. Dann denkt man sich so, naja, eigentlich haben die gar keine Ahnung vom Gaming. Die abstrahieren das auf so wirklich so Kennzahlen, wo es darum geht, worin investiere ich jetzt? Und eigentlich würde jeder normalerweise sagen, also eher, der so ein bisschen auch nah bei der Materie ist, sagt so, aber Leute, da sind Entwicklungszyklen, das ist High-Risk, das ist ja nicht so etwas wie ihr verkauft das Spiel, sondern ihr müsst es ja jahrelang betreuen. Also so riesen, riesen Ding, Aber trotzdem treffen dann Menschen Investmententscheidungen und wundern sich dann, also ich meine, die letzten AAA-Abschreibungen, was in diesem Kontext los war, war jetzt auch kein kleines Ding. Ja, und dann hat man plötzlich das ganze Ding doch auf so einer Gaming-Ebene, also auch das Spieler, das dann davon berührt sind. Weil eigentlich würde man, also wirklich, man könnte eigentlich sagen, das, was er da drin schreibt, ist für den gemeinen Gamer einfach egal. Aber irgendwie dann doch kann es seine Wege zurückfinden. Ja, und es blendet halt auch sehr viel aus dabei, was ja dann auch Heiko letztes Mal noch hervorgehoben hat und was ein anderer Report, zu dem wir. Auch dankenswerterweise hervorhebt, dass es nämlich nicht nur Krise und Roblox gibt, weil so klingt es halt, so liest es sich ja. Dieser ganze Borderport besteht im Prinzip aus zwei Teilen. Der eine ist, alte Geschäftsmodelle funktionieren nicht mehr, weil der Markt nicht mehr wächst. Im Westen zumindest, weil in Emerging Markets, also in Märkten, die wachsen, weniger Geld verdient wird. Weil in China sich sehr viel Markt und Wachstum konzentriert wo westliche Firmen aber nicht hinkommen oder nicht so viel Geld verdienen können natürlich aus verschiedenen Gründen und das ist alles Krise und auf der anderen Seite ist es Roblox, und das stimmt aber nicht weil zwischen Krise und das ist nicht gelogen, es gibt eine Krise, sonst würden wir ja nicht diese ganzen Entlassungen immer mal wieder sehen komischerweise auch bei Epic, die viel ins Metaverse investiert haben. Hm, Matthew, was ist denn damit? Aber, diese Krise und dieses nächste große Ding quasi, Roblox, das ist immer die Suche nach dem nächsten großen Ding auch manchmal vielleicht, die man gerne anbieten möchte. Das ist halt nicht anders. Und ich würde jetzt mal wagen und ein paar Sachen, also ich will mal eine Sache vielleicht zentral als Beispiel zeigen. Er beschreibt ja irgendwie so vier, fünf Trends, die gerade im Gaming stattfinden. Eins davon hat er genannt Outsourcing. Also für die Menschen, die nicht wissen, Outsourcing heißt im Grunde ja, dass man bestimmte Tätigkeiten nicht mehr selbst innerhalb zum Beispiel des Spieleentwicklungsstudios leistet, sondern im Grunde externe Dienstleister sucht, die das dann für einen machen. Und diese Dienstleister sind im Grunde ja dann sowas wie, die erstellen dann so ein Gewerk. Anders als vielleicht, dass so ein Publisher ein Studio holt und dann im Grunde dieses Studio dann ein Spiel entwickelt. Das wäre jetzt nicht Outsourcing, sondern das wäre ja sozusagen, das ist sozusagen erst mal Spieleentwicklung, sondern eine Spieleentwicklung arbeitet an dem Ding und gewisse Bausteine gibt man raus. Klassischerweise würde man sagen, sowas wie Lokalisation ist etwas, was man oft Outsource oder sowas wie, keine Ahnung, Sounddesign, oder gewisse Bausteine und so weiter. Und Matthew Ball beschreibt, dass die Industrie sehr stark wächst im Bereich Outsourcing. Das Ding ist, dass er gar nicht richtig analysiert, warum das passiert. Es kann ja ganz viele Gründe geben, warum man gerade Outsource. Man könnte zum Beispiel gerade Outsourcen, ein Grund könnte ja sein, man kommt aus einer Phase der Überkapazität, dann hat man erstmal wie wild Kapazitäten abgebaut, aber man braucht ja immer noch Pipelines und Spiele zu produzieren. Und dann merkt man so, okay, wir haben gerade super viel abgebaut, man muss aber trotzdem Spiele entwickeln. Der Bedarf ist sozusagen da und dann, bevor man jetzt wieder anfängt aufzubauen. Outsourcen man ganz viele Elemente. Also es wäre ja auch eine von, aber diese Analyse findet nicht statt. Oder aus meiner Sicht, und das kommt sozusagen wieder die Beraterperspektive, Outsourcing ist auch nicht gleich Outsourcing. Aber er zum Beispiel schmeißt es in einen Topf. Lustigerweise bringt er selber die Daten dafür, aber macht dann selber nicht den Schluss. Er vergleicht zum Beispiel, ich glaube 2000, muss ich mal selber in meine Zahlen reinschauen. Finde ich leider nicht genau das Jahr, aber er vergleicht unter zwei Zeiträume und sagt, naja, da hat Outsourcing stattgefunden und da hat Outsourcing stattgefunden. Aber es ist ein signifikanter Unterschied, was die Gründe des Outsourcing waren. Also ich glaube, das war vor zehn Jahren oder so, als er eine Outsourcing-Welle gestartet hat, war der Grund im Wesentlichen, es gab zu wenig Ressourcen. Also es war nicht so etwas wie, man hat ja nicht genug Leute, um die Dinge zu machen, also hat man outgesourced, weil im Grunde einem die Mitarbeiter fehlen. Jetzt aber, das beschreibt er selber, findet aber Outsourcing nicht wegen Ressourcenmangel statt. Wir haben ja gerade gehört, der Markt ist gesegnet mit Talenten. Von Epic unter anderem, ja. Sondern man outsourced aus Kostengründen. Und das ist ein komplett anderer Modus. Ein Unternehmen, also wenn du als Berater hörst, ich outsource, also wenn ich mit einem Kunden sitze und sagen würde, ich outsource, weil ich nicht genug Leute bekomme, rede ich aber in eine ganz andere Unternehmenssituation, als wenn ich sagen würde, ey, ich outsource, weil ich die Kosten sparen muss. Und eigentlich, das Lustige ist ja, dass er das beschreibt und daraus aber eine Krise ableitet. Und wenn man aber... Und das ist eigentlich, ich sag mal, Mainstream-Ökonomie-Theorie. Also es ist jetzt nichts Verrücktes oder Wildes. Jede Industrie bewegt sich ja in einem Business-Cycle. Also Industrien sind erstmal in so einer frühen Phase, so Atari-Zeit, alles geht, alles wild, Leute machen Dinge, dann kommt so eine Wachstumsphase, dann kommt so eine reife Phase und dann kommt eine gesättigte Phase. Und ich glaube, was er eigentlich beschreibt, und das habe ich wirklich sehr stark dagegen analysiert, ist, er beschreibt einfach eine Industrie, die in der Reifephase ist, die jetzt in eine Sättigungsphase kommt. Und seine Zahlen belegen das selbst. Also er beschreibt eigentlich keine Krise, er beschreibt einfach den Übergang von einer Phase in die andere. Und das ist ja auch argumentativ vollkommen nachvollziehbar, weil ich weiß, als wir angefangen haben mit dem Podcast, da war die Gaming-Industrie wirklich in so einer radikalen Wachstumsphase. Also woran merkt man das? Der Decke, sozusagen die Decke wurde noch nicht berührt. Jedes Jahr steigt, jedes Jahr steigt. Dann kam Corona, das war ja der Brandbeschleuniger oder das hat das nochmal schneller gemacht. Und dann kam ja die Decke. So und dann haben die Leute gemerkt, so boom. Das war dieses eine Jahr, wir haben die krassesten Spiele rausgehauen und alles war krass, bla bla bla. Aber es ist nicht gewachsen. Und das war ja genau das Jahr, wo der Modus sich gewechselt hat und wo direkt danach die Massenentlastung stark war, weil die Investoren, und das ist ja sozusagen wie Investoren ticken, wenn ein Markt ja nicht mehr sozusagen diese Fantasie hat, dass es weiter und weiter weg, sondern wo klar ist, oh, jetzt haben wir die Decke berührt, dann ändert sich die Logik des Marktes. Und was er einfach nur beschreibt ist, ja, das ist vor zwei, drei Jahren passiert und jetzt richtet sich der Markt sozusagen danach. Und man muss eigentlich sagen, naja, es ist eigentlich Business as usual, was gerade in Gaming passiert. Aha. Also doch nur eine ganz normale Konsolidierung? Erwartbar irgendwie? Es ist Konsolidierung in dem Sinne. Also ich würde sagen, es ist anders als so eine klassische Zykluskonsolidierung, wo man sagt, jetzt gerade ist viel Investment und dann gibt es so ein Cycle und dann passiert das die ganze Zeit. Ich würde sagen, was wir eigentlich erleben, ist eine strukturelle Veränderung des Marktes. Und wir sehen die Anzeichen überall. Also der Klassiker, wir können jetzt ganz viele Märkte aufzählen, wo genau das passiert. Der Telekommunikationsmarkt, Biermarkt und so weiter. Der Biermarkt? Ja, Bier. Also der Biermarkt ist 2012 global ungefähr konsolidiert worden. Oder so um die 2000er. Und die Frage ist ja weniger, was bedeutet, also die Strategien, um in so einem Markt erfolgreich zu sein, ändern sich einfach. Und eines der ersten klassischsten Anzeichen, die man beobachtet in einem gesättigten Markt bzw. Reifenden Markt, den es gesättigten gibt, ist, die Preise steigen. Das ist wirklich, wenn du das siehst, sagst du, ah, okay, wir sind jetzt in dem Markt, wo es nicht mehr darum geht, oh, je mehr Leute wir bekommen, desto mehr können wir gewinnen, sondern nee, also müssen wir gucken, dass wir sozusagen an dem, was wir haben, mehr rausholen. Die Preise steigen, die Kosten werden gedrückt, Outsourcing wird relevanter und all das, was wir gerade beobachten, ist alles Anzeichen für den gesattigten Markt und das bedeutet, dass nicht sozusagen diese Unternehmen sind per se in einer Krise, sondern die Unternehmen sind einfach jetzt in einem anderen Modus unterwegs. Was ist auch da wieder per se nicht negativ für den Spieler sein muss. Es ist nur Anlass für die Entwickler. Aber gerade aus Beraterperspektive, wenn du sagst, der Markt ist jetzt in einer Situation, wo er mit den bisherigen Strategien nicht erfolgreich sein kann, nicht mehr erfolgreich sein kann oder zumindest nicht mehr so erfolgreich, wie es mal war, müsste man ja dann fragen, was müsstest du dann machen? Das beantwortet ja gar nicht. Nee, überhaupt nicht. Das findet ja gar nicht statt. Also das ist das Spannende. Ein Glücksspiel, glaube ich, sagt er. Ja, als großer Wettbewerber. Ich muss sagen, ich finde diesen Report da wirklich echt lustig, weil welche offensichtliche Sache fehlt in diesem Report komplett? KI. KI findet statt als KI ist ein Wettbewerber, weil es Aufmerksamkeit nimmt. Aber mal die Frage zu stellen, wo, also er redet über, man sollte ganz viele Leute outsourcen, bis hin zu dem Punkt, und das würde da jeder Berater mit dem Kopf wackeln, also ich habe sogar die Stelle, das Zitat, das ist eine Überschrift, also er macht sozusagen einen Verweis, aber ich würde sagen, das ist ein implizite, Indiz dafür, dass man das tun sollte. Also er sagt im Grunde, dass man seine, dass beobachtet wird, dass nicht nur Downstream-Tätigkeiten outgesourcet werden, also wenn man sozusagen. Spieleentwicklung so ein bisschen unterteilt zwischen Upstream, das ist sozusagen die kreative Tätigkeit, die kreative Direktion, die Entwicklung und so weiter, Midstream, das sind dann so gewisse wiederholte Design-Tätigkeiten und so weiter. Und dann Downstream sind halt so grundlegende, sehr leicht austauschbare Infrastrukturtätigkeiten und so weiter. Sagt er, dass er beobachtet, dass immer mehr und mehr Core-Entwicklungs- und Designtätigkeit outgesourcet werden. Bei diesem Satz würde jeder Berater sagen, aber da zerstört sich das Unternehmen ja gerade selber. Also was ist denn dann noch sein Kerndifferenzierungspunkt, wenn er seine Kernfähigkeit outsourcet? Also jeder Berater würde sagen, dann ist ja das Unternehmen halbtot, wenn es das anfängt zu tun oder es hat eine andere Strategie, in dem Sinne, dass man dann sagt, okay, ich bin kein Spieleentwickler mehr, sondern ich bin jetzt, keine Ahnung, Finanzdienstleister oder so. Und ich komme sozusagen von einem zum anderen. Und das Lustige ist das, was er da beschreibt, was er als Empfehlung ausspricht. Das Wissen Ökonomen und Leute, die sich mit Management und so weiter auskennen, das hat VW zum Beispiel in den 80ern gemacht. Da haben die angefangen, immer mehr outzusourcen. Und dann haben die angefangen, so ein Tier-System. Da gab es sozusagen Tier 1, Tier 2, Tier 3, wo die dann angefangen haben, richtige Ingenieursleistung outzusourcen, wo VW am Ende nur noch die Dinger zusammenkomponiert hat. Und das ist VW selbst so richtig auf die Füße gefallen. Das erleben wir heute. Deswegen tut sich ja die deutsche Automobilindustrie so schwer, damit auf Elektromobilität umzusteigen, weil sie ganz viel ihre Kernfähigkeit, die Ingenieursfähigkeit outgesourced haben und nicht vorwärtskommen. Und er empfiehlt, dass es die Gaming-Industrie das Gleiche macht im Grunde. Also es ist eine implizite Empfehlung, aber ich würde es als Empfehlung lesen. Ja, du merkst, ich kann weiter und weiter gehen. Ich habe noch ganz viele Sachen, wo ich sagen würde, da merkt man, jemand hat sowohl, keine Ahnung, von Gaming als auch von Wirtschaft. Wow. Vielleicht von Finanzen. Na gut, wenn er ein ETF hat oder verkaufen möchte, dann von seinen eigenen Finanzen. Oder wenn er Investoren beraten möchte, wo sie ihr Geld hinfieben sollen in Zukunft. Ja, man redet sich hier echt in Rage. Dafür muss man ja die Industrie nicht kennen. Nee, warte. Aber ja, also ich kann das sehr gut nachvollziehen, weil das einfach, das ist auch ein bisschen... Dieses, wenn man draufguckt mit den Augen jetzt erstmal eines Spielers, die wir ja haben und überlegt, und was sagt mir das jetzt über, wie es mit dieser Industrie weitergeht? Es ist ja gar nichts. Geist. Also es sagt mir, es sagt mir, wo wir stehen. Also ich finde schon, es ist eine, das sind ja auch die Datenpunkte, die er anführt, das ist eine treffende Analyse, was gerade ist, aber es sagt halt nicht, was daraus folgt. Für mich jetzt. Es sagt vielleicht, wo irgendwie Venture-Kapital hingehen soll in Zukunft und wo die Wiesen grüner sind, also in der Gaming- Industrie oder zumindest in der klassischen Gaming-Industrie oder dass sie in Roblox investieren sollen, die immer noch keinen Gewinn machen, wie wir gerade rausgefunden haben, Riesiger Umsatz, riesiges Spiel, verliert aber immer noch Geld. Roblox als Firma pro Jahr. Eine Milliarde war es, glaube ich, letztes Jahr. Aber ich sitze davor und sage, aber was spiele ich denn jetzt in fünf Jahren? Ich würde sogar so weit sagen, es bringt den Spielern nichts. Und es bringt den Menschen, die Spiele entwickeln, nichts. Also was mache ich jetzt sozusagen mit diesem Bericht? Soll ich jetzt Roblox bauen? Oder soll ich in Roblox gehen und dort drin Dinge bauen? Das gibt es ja nicht her. Also das ist halt die Herausforderung. Und vielleicht nochmal so ein bisschen wieder zurück zu dem Punkt mit dem KI. Also KI findet nicht statt. Also es gibt an keiner Stelle, man kann KI kritisch sehen. Man kann auch, ich glaube, es gab ja letztens eine Studie von der Games Developer, also Konferenz, die das mal wirklich auch mit Anwendern analysiert haben, wie viel findet da statt. Und es ist weniger, als viele erwartet haben. Aber es ist ja nicht null. Und für jemanden, der gerne Argumente nimmt und gerne die Extremvariante präsentiert, fehlt diese Variante komplett. Ich meine, das würde sein Outsourcing-Argument abschwächen, müsste man dazu sagen. Aber das ist erstmal wirklich so verrückt, dass es fehlt. Und das andere ist. Du sagst, er zeigt einen Standpunkt, also einen Standort, wo das gerade ist. Und hier würde ich sagen, er zeichnet uns ein Bild davon. Du hast gerade Newsroom gesprochen und die zeigen vielleicht ein etwas leicht anderes Bild. Das heißt, das Bild ist ja dahingehend schon verwässert. Und dann kommt die Ableitung. Also wenn er den Schluss gezogen hätte und sagen würde, ich habe es nochmal angeguckt und dass du dir jetzt auch mein vernünftiger Berater hier mal sich hingesetzt und gesagt hast, okay, das, was ich hier gerade beobachte, finde ich Vergleichspunkte. Finde ich andere Industrien, die das vielleicht auch erlebt haben. Wie ich jetzt gesagt habe, man könnte ja mal gucken, was ist bei der BDB-Industrie passiert? Wie haben sich die Unternehmen danach verhalten, als die Sättigung gekommen ist? Ich meine, die Filmindustrie ist schon jetzt eine Weile her, aber es ist auch eine Entertainment-Industrie. Was hat sich da verändert? Weil was ja jetzt passiert ist, in dem Moment, wo eine Industrie gesättigt ist und nicht mehr so viel Wachstum ist, ändert sich ja das Verhalten der Industrie zu den Risikopositionen. Die Frage ist jetzt, wenn wir mal die Filmindustrie nehmen, die hätte zum Beispiel so ein Modell entwickelt, wo für einen Film eine Firma gegründet wird. Und dann heiert man so ganz viele unterschiedliche, also zum Beispiel für die Kreationen. George Lucas hat seine eigene Firma, die ist dann da auch sozusagen mit drin und so weiter. Das heißt, man hat ganz viele einzelne Akteure, die zusammenkommen. Darüber gibt es sozusagen noch so einen Schirm. Und das macht man natürlich dort, um Risiko zu verteilen. Weil es ist super teuer, es ist sehr aufwendig, es ist sehr komplex. Und man muss jetzt ja Wege finden, in dieser Industrie trotzdem Dinge zu tun. Und eigentlich müssten wir ja genau diese Frage stellen. Und das wäre ja der innovative Teil, zu sagen. Wie ändert sich zum Beispiel diese Risikoposition im Gaming? Weil die ist ja auch immens. Riesig. Wenn wir uns angucken, was wahrscheinlich, wenn GTA 6 in die Hose geht, würde ich sagen, wird auch spannend, wie die Gaming-Industrie danach aussieht. Aber das findet halt gar nicht statt. Und das ist echt eine Leerstelle, die interessant ist. Ja, vom bisschen Netze beschreiben. Naja, das ist schon sehr treffend. Wo es mir am meisten eigentlich aufgefallen ist, was diesen Report angeht, ist ja, er führt die Größe an von Roblox und sagt, wie, ich habe es vorhin schon gesagt, wie riesig, was für ein Phänomen das ist, aber nicht warum. Also auch da fehlt halt diese nachfolgende Analyse zu sagen, ich kann auch sagen, es ist ein wahnsinnig großes Spiel, aber warum ist es das denn? Es gibt ja Gründe, warum es erfolgreich geworden ist. Es gibt vielleicht andere Spiele, in deren Fußstapfen es erfolgreich geworden ist. Und eins davon, und mit wem spreche ich hier, wenn nicht mit dir, dass es fehlt in diesem Report, ist Minecraft. Weil wir haben also wir müssen nicht nochmal komplett wiederholen was sich mit Minecraft alles verändert hat und wie groß Minecraft, geworden ist aber Roblox setzte in gewisser Weise auf das auf was Minecraft schon, etabliert hat und Minecraft setzte wieder auf Dinge auf die vorher schon passiert sind auf dem PC an Modding Szene und an, Vielfalt und Dynamik und Kreativität und das ist halt eben die spielt ja überhaupt keine Rolle Also zu erklären, warum läuft das gerade so besonders gut? Also es wird an jeder Stelle ein Vergleichsmaßstab oder irgendeine Form von Relationsetzung, um daraus mal zu versuchen, eine analytische Argumentation aufzubauen. Deswegen ist es so spannend. Es sind so eine Datenwolke, die, wie gesagt, als Narrativ benutzt wird, um einen Punkt klarzumachen, den man wahrscheinlich schon vorher irgendwie gesetzt hat. Vielleicht ist das auch so retconning. Und vielleicht, um nochmal einen Schritt weiter zu gehen, ich habe mir nochmal den Spaß gemacht, ein paar der älteren Reports mir anzugucken und mir sowohl die Prognosekraft anzugucken, als auch sozusagen den narrativischen Bogen. Und ich glaube, außer bei einem, also ich habe mich nicht alle anguckt, aber außer, ich habe so vier oder fünf analysiert, außer bei einem waren es immer Krisenerzählungen. So jetzt auch. Das ist immer eine Krisenerzählung und was soll ich sagen, der Berater verkauft immer am besten, wenn Krise ist. Und das war auch mein Eindruck und mein Fazit dann, Matthew Ball braucht eine Krise, weil er sich ja inszeniert als Krisenmanager oder nicht Manager, aber Berater. Und wen soll er beraten, wenn es keine Krise gibt oder wenn es keine, gut, ich meine Probleme gibt es, das braucht man nicht sagen, aber er muss ja und seine Rolle ist oder wie er sie sieht, ist ja, er möchte eigentlich den Weg zeigen, aber nicht der Industrie, sondern ja offenbar Investoren. Die einfach nur daran interessiert sind, wo stecke ich mein Geld rein? Ist mir doch egal, wie es der Gaming-Industrie geht. Während die Perspektive, die uns weiterbringen würde, hier als Menschheit, möchte ich fast sagen, oder zumindest als Leute, die Gaming lieben. Ist doch, was müsste die Gaming-Industrie tun, damit es ihr und damit uns allen besser geht? Wo müsste da ein Umdenken stattfinden? Ein paar Sachen haben wir ja auch schon öfter angerissen und besprochen, Was irgendwie, du hast es vorhin schon gesagt, was irgendwie achtjährige Entwicklungszyklen angeht für das nächste Bethesda-Rollenspiel, wo dann halt Abermillionen an Dollar reinfließen, bei einem GTA genauso, bei anderen großen Spielen genauso. Und wenn das Ding am Ende floppt, dann kentert das ganze Boot, weil halt so viel Risiko auf diesem einen wahnsinnig teuren Projekt liegt. Und ich glaube, das wäre auch ein Ding, das wir wahrscheinlich in Zukunft weniger sehen werden. Dass es diese riesigen Risikopositionen geben wird. Ja. Weil wer traut sich da noch so rein zu investieren? Ja, also nicht Matthew Ball auf jeden Fall. Nicht Matthew Ball. Viele andere auch nicht. Ja, definitiv. Ich meine, daher kommt ja auch diese Angst bei vielen Publishern, die wir sehen und bei vielen von den großen Firmen. Und diese einfach, mein Gott, wir versuchen wirklich nur noch die Projekte zu machen, die uns wirklich was bringen. Weil wenn wir zu viele solche Projekte zulassen, werden auf jeden Fall welche scheitern und wir verlieren dann noch mehr Geld. Das Problem ist nur, sie können auch nicht vorhersagen durch diese langen Entwicklungszyklen, welche Sachen denn wirklich erfolgreich werden. Gut, ich meine, wenn man Erfolg vorhersagen könnte, dann wäre ich nicht hier, sondern in meinem goldenen Schloss über den Wolken. Aber dieses immer mehr Zuspitzen auf die Billion-Dollar-Franchises, die Bobby Kotick immer haben wollte. Das ist ja kein Activision-exklusives Ding. Das sehen wir ja bei vielen Firmen hin und wieder ein bisschen aufgebrochen durch irgendwie Indie-Programme, EA Originals und sowas. Private Division, damals bei 2K, gehört ihnen inzwischen nicht mehr, ist eigenständig geworden. Aber immer mal wieder so kleine Sachen auch zu finanzieren, unbenommen. Aber sie setzen ihre große Kohle auf die großen Sachen im Raum. Aber wenn die großen Sachen im Raum und die großen Spiele, die großen Serien plötzlich nicht mehr funktionieren, dann ist richtig was im Argen. Und das ist halt keine Strategie. Ich meine, lange Zeit war es ja die Strategie. Also viel Marketingbudget drauf und schauen, dass die Hoden gut animiert sind und dann wird es sich schon irgendwie verkaufen. Und das war ja ein schönes Zitat. Das drücke ich mir auf ein T-Shirt. Ja, ich meine, das ist doch wirklich die Strategie gewesen. Franchise und, keine Ahnung, langläufig und viele Zyklen und dann, ich meine, ich habe es peripher mitgekommen, dass Call of Duty jetzt auch mal ein bisschen hustet und dann kriegen ja schon wieder alle Panik. Nicht nur ein bisschen. Ja, und ich meine, du weißt, wir hatten ja schon in diesem Podcast mal dazu gesprochen, wo ich mal meinte, es mag ja sein, dass vielleicht mal der Tag kommt, wo es Call of Duty nicht top geht. So, wie sieht dann diese Welt aus? Weil ich weiß noch, in dieser ganzen Activision-Microsoft-Akquisition hat man so getan, als würde Call of Duty bis zur Endzeit das Franchise sein. Und man vergisst, das Ding wird ja jedes Jahr auf neue zur Prüfung gesetzt. Also mutig, auf welcher Dimension Call of Duty dort behandelt wurde. Ja, ein schlechtes Call of Duty ist too big to fail. Ein schlechtes Call of Duty kann es per Definition nicht geben. Ja, und das ist ja krank, so ein Black-Obsie kam. Wie verrückt ist diese Gedanken, also so zu denken in einer Industrie, wo es einem, Unterhaltungsmedium geht. Und gleichzeitig in den letzten Jahren erleben wir mehr und mehr, dass es doch in einem AA oder wie auch immer da echt erfolgreiche oder so ein Service-Game kommt hoch und keiner hat es auf dem Schirm gerade und plötzlich so, das kann einem doch jetzt den Rang ablaufen. Also mehr Motion Capturing bringt jetzt auf. Also was war das mit Spider-Man oder Spider-Man 2, wo sie unglaublich viel Geld nur für die Animation ausgeben haben? War doch ein Flop am Ende. Also ein kommerzieller Flop. Irgendwann züchten sie wirklich so einen Spider-Man, um den dann Motion Capturing zu können. Dann wird es richtig teuer. Das ist dann die nächste Dimension der Spieleentwicklung, der AAA-Entwicklung. Aber ich glaube, das ist ein guter Punkt. um den Ball aus dem Feld zu kicken, weil mit Matthew Ball sind wir durch. Jetzt gewinnt es so. Vorerst, mal gucken. Der macht bestimmt noch weitere Reports und wir werden mit großer Freude auch die uns vornehmen und mal gucken, was da so drin steckt. Mal gucken, was mit Metaverse ist in einem Jahr. Nichtsdestotrotz, lass uns mal rübergehen zu New Zoo und dem bereits angesprochenen Report. Der ist relativ neu jetzt aus dem Jahr 2026, auch aus dem Februar, Nämlich der PC und Console Gaming Report von Yuzu, wo sie einfach sich angucken, wie läuft denn gerade das PC und Konsolengaming einerseits zusammengefasst weltweit, was so die Umsatzentwicklung angeht, aber insbesondere auf dem westlichen Markt. Also sie sagen in 37 Ländern abzüglich China und Indien. Also die sind bei den allermeisten Zahlen ausgeklammert. Und ich habe diesen Report angefordert. Den kann man so anfordern, den kostenlos bei Newsroom. Dann kriegt man den zugeschickt. Und ich habe diesen Report mir angeguckt und mir gedacht, Also ja, auch da lese ich das raus, was wir jetzt schon beschrieben haben. Die Industrie ist an der Decke gestoßen. Es gibt kein so großes Wachstum mehr. Wenn es Wachstum gibt, findet das nicht auf den alten Märkten statt, also nicht in den USA, in Europa, in Japan, Südkorea, sondern halt eher in anderen Bereichen der Welt, China, in Ostasien, vielleicht in Afrika und so weiter. Das ist schon alles mit drin, aber es liest sich viel optimistischer und viel weniger schwarz-weiß als diese ganze Ball-Geschichte, weil sie eben mehr auf die Zwischentöne gucken und auf die Möglichkeiten und Gelegenheiten, die es immer noch gibt, in dieser Industrie richtig geile Spiele zu machen, die auch bei den Leuten ankommen. Das ist insbesondere was du gerade gesagt hast, das, war auch letztes Mal unser Fazit so ein bisschen, als ich mit Heiko durch diesen Ballreport durchgegangen bin, dass gerade in so einem Mid-Price-Segment also bei den mittelteuren Spielen, auch ein Newso sagt, das scheint neuer Sweetspot zu sein, weil Spiele, die gerade in dem Bereich erscheinen, also nicht das allerteuerste AAA-A. Sondern das Drunter, so Claire Obscure oder noch günstiger Schedule One letztes Jahr, dieses Open-World-Drobendealer-Spiel, weil diese Sachen auch wahnsinnig erfolgreich sein können und das mit vergleichsweise bescheidenen Entwicklungskosten. Ich wollte jetzt noch ein schlimmeres Wort raussuchen als bescheiden, Weil ehrlich gesagt, wenn man das vergleicht, wenn irgendwie hunderte Millionen oder 120 Millionen in ein neues Spider-Man-Spiel fließen und dann hörst du, Claire Obscure hat unter 10 Millionen gekostet. Ich glaube, 8,8 Millionen hat die New York Times mal berichtet. Und trotzdem haben sie bis Oktober 2025 5 Millionen davon verkauft. Inzwischen schätzungsweise allein auf Steam 4 bis 5 Millionen plus halt die anderen Plattformen, die noch dazukommen. Ja, dann sagst du doch auch, hat sich dieses Modell AAA überlebt, dieses Modell einfach so viel Kohle in einzelne Projekte zu pulvern, wenn man Erfolg nicht am Geld bemessen kann, wenn Geld halt doch keine Tore schießt am Ende des Tages, sondern die richtige Idee zum richtigen Zeitpunkt. Ja und das ist in diesem User Report. Zumindest also deutlich sichtbarer und schöner argumentiert als es bei Matthew Ball, weil da kommt es überhaupt nicht vor. Ja, ich finde, sorry, dass wir doch ein bisschen mit dem Ball spielen müssen, aber heute sind die schlechten Ballwitzel. Ich finde, der Vergleich macht mehrere Sachen eigentlich ganz spannend, klar oder kann uns mal so ein bisschen dieses Datenspiel zeigen. New Zoo ist im Ball Report eine der häufigst zitierten Quellen. Stimmt. Das bedeutet ja, dass viele Argumentationen von Ball von New Zoo selbst kommen, teilweise auch von seinen eigenen Quellen, die man sich leider nicht nochmal anschauen kann. Also Ball zitiert seine eigene Firma als Quelle. Aber lassen wir das mal einfach so als Randthema stehen. Aber ich will mal eine Sache zeigen. Ich habe mir mal ein Beispiel zwischen, wie Ball eine Sache sagt und sozusagen bestimmte Zahlen sich dafür raussucht und Niusu sich Zahlen raussucht und welche Aussage sie darüber treffen. Also hier geht es jetzt sozusagen, es geht um so einen sogenannten Longtail. Also ein Spiel kommt raus und dann wie viel macht er. Ball sagt, der ist gerade sterbend für die, für den Gaming-Mark als Ganzes, denn vier Titel gleich 50% der New-Release-Playtime. Mhm. Also, ne? Die fressen sozusagen die ganze Aufmerksamkeit. New Zoo sagt aber, wachsend. PC-Rank plus Playtime plus 44% seit 2022. Also der eine sagt, das eine wächst und der andere sagt, das eine stirbt. Beide sind wahr, wenn man sich die Zahlen nimmt. Und zwar, Ball misst Launch-Viabilität, neuer Titel. Also Ball guckt sich an, ein Spiel wird gelauncht, guckt sich an, wie lange ist es lebensfähig und leitet daraus ab sozusagen den Longtail, dass es sterben ist, wohingegen New Zoo sich die Überlebensfähigkeit etablierter Mittiertitel anguckt. Also Spiele, die sozusagen immer noch gespielt werden und guckt sich dort den Longtail an. Beide haben recht, aber die Ableitung, die man daraus trifft, ist natürlich schwierig. Wenn die einen sagen, es ist tot. Macht ja vielleicht Sinn zu sagen, naja, vielleicht mit Titel sich anzuschauen und wie lange sie überleben oder wie viel sie hintraus machen, ist ja auch spannend. Vielleicht noch dieses Ding, ich glaube, was bei Ball sehr wenig stattfindet, ist bestimmt wieder bei Ball, ist alles, was nicht super groß ist, findet bei ihm nicht viel Beachtung. Ja, genau. Ja, es ist halt eine sehr, deswegen auch immer die Suche nach dem Next Big Thing. Das Next Middle Thing ist ja zu klein, will ja keiner. Das ist ja genau diese Metaverse-Idee auch. Es geht ja nicht darum, was spielen wir heute oder wie erleben wir in Zukunft Videospiele und Kreativität im digitalen Raum, sondern es ist der nächste Schritt der Evolution des Internets und damit wahrscheinlich der Menschheitskultur. Das ist ja, also deswegen das Next Big Thing und nicht die Iterationen dazwischen. Genau, das meinte ich vorhin auch mit die Zwischentöne fehlen einfach und die ganz vielen Dinge, die dazwischen passieren. Ich denke, was du gerade gesagt hast, es ist schon beides wahr. Weil natürlich kann man sagen, sehr viele neue Releases auch in diesem Midtier-Bereich scheitern. Und erst recht im Low-Tier-Bereich. Wir haben damals einen Podcast auch gemacht über die Indie-Szene. Die ja, wenn wir gucken, was ist erfolgreich, so einen ganz krassen Survivorship-Bias hat. Also, dass man auf die Spiele guckt, die es schaffen und die wirklich erfolgreich sind. So ein Schedule One, habe ich gerade gesagt, hat irgendwie 10 Euro gekostet. Ich weiß gar nicht, wie viele Leute daran gearbeitet haben. Eine, zwei, also sehr winzig kleine Teams, winzig kleine Budgets, hat sich aber dann 10 Millionen mal verkauft oder 8 Millionen mal oder sowas. Ein hardes 2 oder hardes, wenn du dir anguckst, super riesiger Erfolg. Lass es Spiele sein, die PUBG, die natürlich aus dem Modding gekommen sind und aus dem Indie, die heute Weltphänomene sind, plus das ganze Battle Royale, was natürlich daraus erwachsen ist dann in Fortnite. Also, wir gucken schon sehr gezielt natürlich auf die erfolgreichen Spiele und ignorieren dabei oder blenden aus, dass damit es erfolgreiche Spiele geben kann, diese Indie-Szene. Aus zehntausenden Spielen pro Jahr besteht, die nichts erreichen. Die, wenn sie die Glück haben, vielleicht Break-Even schaffen, was die Entwicklungskosten angeht. Aber oft nicht mal das, was wir auch immer wieder von Entwicklerinnen und Entwicklern hören, die froh sind, in diesem Wust an Spielen, der jedes Jahr auf Steam erscheint, mit irgendwie 10.000, 11.000, 12.000 oder noch mehr, überhaupt entdeckt und gesehen zu werden. Diese Discoverability, die da eine riesige Rolle spielt. Wie findet man mich überhaupt, wenn so viel rauskommt? Und viele werden ja nicht mal gefunden, nicht mal wahrgenommen. Also die paar, die es dann schaffen, sind halt, naja, sind halt die Überlebenden am Ende. Und das ist halt dann auch wieder der Teil, wo man sagen muss, dann ist es auch richtig zu sagen, naja, es schaffen halt nicht viele neue Releases, da nach oben zu kommen, weil die Leute so viel auch natürlich Altes noch spielen. Auf der anderen Seite ist es aber auch was anderes, als zu sagen, es schafft niemand. Oder es gibt nicht auch diese Veränderung am Markt, dass es in den letzten Jahren, und das ist ja was, was New so herausstellt, immer mehr dieser kleinen Releases geschafft haben, erfolgreich zu sein. Newsy hat ja so eine schöne Statistik, wo sie aufzählen, was sind denn eigentlich aktuell die Top 20 Spiele, die Top 20 meistgespielten Spiele der Welt. So, und das sind halt die üblichen Verdächtigen. Roblox ganz vorne, gefolgt von Fortnite, das geschrumpft ist, das war letztes Jahr erster Platz, aber runtergegangen. Call of Duty war letztes Jahr zweiter Platz, ist jetzt auf dem dritten richtig stark runtergegangen. Also sieht man auch nochmal, was für eine Katastrophe eigentlich Black Ops 7 war. Hat 33 Prozent seiner kumulativen Spielzeit verloren über alle Plattformen Call of Duty. Ein Drittel! Das tut richtig weh! Also deswegen, wie du vorhin gesagt hast, da gingen die Alarmglocken an. Ich glaube tatsächlich, dass es durchaus Gründe hat, warum Phil Spencer jetzt nicht mehr bei Microsoft verantwortlich ist für die Studios. Dann kommt Minecraft, EA Sports FC ist mit drin, Counter-Strike 2, League of Legends. Wir kennen solche. Battlefield ist neu dabei, Marvel Rivals ist neu reingekommen als eines der meistgespielten Spiele der Welt. Aber diese Top 20... Die ist zwar immer noch, also der Löwenanteil der Zeit, die Menschen in Videospielen verbringen, wie gesagt in 37 Märkten, abzüglich China und Indien, da gelten nochmal andere Gesetze und da sind andere Spiele beliebt, das ist aber in dem Report hier nicht drin. Aber der Löwenanteil der weltweiten Spielzeit entfällt auf diese Top 20 und das sind heute immer noch 58 Prozent, aber er sinkt. Letztes Jahr waren es noch 64%, das Jahr vorher auf dem PC noch 64%, das Jahr vorher noch 68% und das Jahr vorher auch 68%. So, und der geht zurück. Inzwischen sind wir bei 42% der Spielzeit für alles außerhalb der Top 20. Wie man früher gesagt hat, die Fernaliefenspiele, die werden plötzlich wichtiger und bedeutender. Und nicht nur auf dem PC, da ist es am stärksten, diese Ausprägung, sondern auch auf der Xbox und auch auf der Playstation geht dieser Anteil hoch, laut diesem USO-Report. Und das, finde ich, ist dann wieder die andere Seite, nämlich, nee, das heißt nicht, es ist tot. Sondern es gibt im Gegenteil, aktuell, wer weiß, ob es so weitergeht, aber im Gegenteil sogar eine positive Entwicklung weg von diesen, naja, wie soll man sagen, diesen schwarzen Spielzeitlöchern, wo so viel Zeit reinfließt und so viele Menschen dranhängen, hin zu einer diverseren, breiteren Vielfalt an kleineren Titeln. Und das ist eine ganz andere Tonalität, fand ich. Ja, und auch Gabi da, eine Dimension, sorry, dass ich heute der Ball-Typ bin, die Ball nicht sieht. Für ihn existiert dieses Segment gar nicht, weil es nicht riesig ist, weil die Daten vielleicht auch schwieriger zu bekommen sind. Und ich meine, überhaupt, also wir machen das jetzt hier so lange, wir haben auch schon mal ein paar Mal darüber gesprochen, aber mal einen Blick in diese, in die Double-A-Welt zu bekommen, zu verstehen, was da los ist und so weiter. Ich meine, ich hätte gesehen, aber da habe ich die Zahlen jetzt nicht ganz offen gestorben, es gab doch jetzt irgendwie eine Steam-Statistik, wie viele Spiele irgendwie 100.000 Dollar machen oder so, wie Prozent der Spiele, die bei Steam released werden. Das ist nicht viel, aber das kann ja auch schon Erfolg sein. Am Ende ist ja Spielentwicklung ja auch ein iterativer Prozess und so weiter. Aber das ist so eine komplette Dimension, die irgendwie blind ist, wo auf jeden Fall Ball blind ist, weil das jetzt auch keine Dimension ist, wo man gut investieren kann. Aber jetzt, um mal wieder die Kurve zurückzumachen, eine Dimension, die auch, wo wir jetzt in diese gesetzigte Marktsituation kommen, ich glaube, nochmal eine besondere Form von Relevanz bekommt. Und ich mache ja ungern Prognosen und so weiter, aber ich könnte mir wirklich vorstellen, dass wir jetzt in einen Modus kommen, wo dieser Double-A-Bereich, wo die Budgets jetzt, sagen wir mal, verhältnismäßig sind, wo die Drucksituation eine andere ist. Oder wirklich so komplett Indie-Bereich, wo man, wie gesagt, KI kann man sehr kritisch sehen, aber es gibt ja auch kleineren Entwicklern jetzt neue Möglichkeiten, zum Beispiel sich zu organisieren, Dinge schon mal, also auch allein im Prototyping, Prototyping, also man hat ja neue Möglichkeitsräume jetzt Dinge zu machen. Nochmal diese relevante Dimension, die, jetzt für den Spieler absolut relevant ist, für die Spielerentwicklungsindustrie super relevant ist, weil ja, also auch dort eh schon immer die ganze Innovation passiert ist. Und jetzt glaube ich da nochmal eine spannende. Möglichkeit sich bildet, weil vielleicht jetzt auch nicht mehr, dass die Großen so viel hoffentlich Raum einnehmen. Also dieses Vierfach, ey, das ist tot. Also das wird nicht kommen. Weil es keinen Sinn macht, für niemanden ökonomisch da reinzuinvestieren. Ich kann ergänzen, 5.863 Spiele haben es im letzten Jahr geschafft, über 100.000 Dollar einzunehmen bei Steam. Das ist eine deutliche Steigerung zum Vorjahr. Das Spiel kann ja zwei Jahre Entwicklung brauchen und drei Leute haben mitgearbeitet und das ist nicht eine Person, die 100.000 Euro im Jahr verdient. Ja, leider nicht in den allermeisten Fällen. Also 100.000 ist jetzt auch nicht die Welt, muss man dazu sagen. Die Entwicklung nicht. Aber es wird zumindest mehr. Im Jahr 2024 waren es um die 5.000, im Jahr 2023 um die 4.000, 2022, dreieinhalb, 2021. Ich will nicht der Spielverderber sein, aber die Basis ist, glaube ich, auch immer mitgestiegen. Also das Verhältnis ist, glaube ich, relativ ähnlich gestiegen. Genau, es werden auch immer mehr Spiele released. Natürlich. Aber immerhin werden auch immer mehr Spiele in irgendeiner Form, erfolgreich und gefunden. Könnte ja umgekehrt sein, die Bewegung, und es könnte die Zahl sogar runtergehen, weil die Leute spielen ja alle. Okay, nächstes Jahr, ich sage, vielleicht um das kurz einzuwerfen, weil das war die eine Sache, wo ich mir bei Nuzu dachte, das wird seltsamerweise ausgeblendet bei all ihren Prognosen, bei all auch ihren Voraussagen, wie sich dieser PC- und Konsolenmarkt weiterentwickelt, wo sie sehr deutlich sagen, wir sehen auf dem PC-Markt sogar die größeren Wachstumschancen, jetzt bis ins Jahr 2028, weil er einfach diese Breite mehr hat, weil er diese Vielfalt dank Steam mehr hat als der Konsolenmarkt und insbesondere der Playstation-Markt, der halt sehr Blockbuster getrieben ist, die Sony First-Party-Titel, God of War und sowas, die dort sehr bestimmend sind. Aber was fehlt? GTA. Also der ganze Faktor GTA 6 kommt da gar nicht vor, wie er den Markt verändern kann, wie er nächstes Jahr dieses Marktbild verändern kann. Ich habe immer noch nicht gesehen, dass es eine PC-Version geben soll von GTA 6. Wie viel werden wir nächstes Jahr an... Also kann auch sein natürlich, dass es Schrott ist und keiner spielt es. Das wäre lustig. Das wäre... Dann wäre alles. Oh Gott. Dann muss wahrscheinlich Strauss-Sanik, der CEO von 2K, auf den Mond fliehen vor seinen Investoren. Aber das fehlt halt irgendwie bei all diesen Vorhersagen. GTA 6 als ein Faktor, der, weiß nicht, wie disruptiv das sein kann tatsächlich oder wie viel Spielzeit das binden wird oder wie toll es überhaupt werden wird, aber dass sie es gar nicht erwähnen als ein wesentlicher Faktor jetzt für die nächsten Jahre, das fand ich halt komisch. Und ich weiß, wenn ihr jetzt in die Kommentare irgendwie schreibt, GTA 6 interessiert mich nicht, dann ist es total fair und gut, weil das, ne, also ich bin jetzt, ich sag mal, mich interessiert es schon auch aus beruflichen Gründen, aber naja, ich weiß nicht, die GTA-Spiele habe ich immer gern gespielt. Aber insgesamt ist GTA 6 der Nachfolger eines der, wenn nicht des erfolgreichsten Unterhaltungsprodukts der Menschheitsgeschichte mit GTA 5. Und es gibt jetzt schon Studien, die zumindest davor warnen, dass der Release von GTA 6 sogar das Bruttoinlandsprodukt der USA verringern wird, weil Leute krank machen, um dieses Spiel spielen zu können und nicht arbeiten. Ja, also ich glaube, das ist doch ein General-Media-Thema, ne? Also GTA 6 Announcement wird wahrscheinlich irgendwo in den Nachrichten stattfinden. Ich glaube, da reden wir einfach über eine andere Kategorie von Medienprodukt. Ja. Kaum vergleichbar. Ja. Kann aber halt nächstes Jahr nochmal ordentlich diese ganzen Umsatzzahlen und welche Plattform wächst, welche Plattform schrumpft durcheinander rütteln. Auf der anderen Seite, vielleicht kauft sie jetzt auch einfach keiner mehr eine PS5, jetzt wo sie 100 Euro teurer wird. Ja, also... Kann auch sein mit der ganzen Hardware-Krise. Ich glaube, das ist das Interessante. Ich meine, die Museo-Studie, so sehr sie uns mal die Möglichkeit gibt, so zwei Realitäten zu zeigen, indem man sozusagen mit Daten spielt. Und vielleicht nur ein kleiner Hinweis, weil ich will ja nichts Schlechtes unterstellen, aber Museo verdient ja Geld damit, Zahlen zu verkaufen. Deswegen haben die jetzt kein Interesse, unbedingt ein schlechtes Bild zu zeichnen. Aber das ist mal nur eine Aussage, die man da hinstellt. Was die News-Off-Studie natürlich, wahrscheinlich ist das nicht ihr Job, aber nachzeichnen kann, ist die Marktentwicklung. Also dass das eigentlich ein transformativer Markt ist und dann gewohnt fast alle Anzeichen dafür sprechen, dass es im Grunde ein Wechsel ist in eine neue Logik oder eine Logik, die aber auch jetzt nicht unbekannt ist. was aber, Auch nicht stattfindet ist das Thema, wie soll ich sagen, globale wirtschaftliche Lage. Und zum Beispiel ein guter Argument für PC ist, dass wenn die Einkommen knapper werden, Inflationen steigen und so weiter, Playstations teurer werden, Spiele auch teurer werden, ein PC ist oft schnell da und die Preise von Spielen auf dem PC sind tendenziell vielleicht nicht so teuer wie auf der Konsole. Und das ja auch ein Ausweichmechanismus ist, weil ich glaube, was relativ stabil ist, ist, dass sogar Menschen in der Krise Entertainment suchen, aber. Ob man das sozusagen das Premium-Produkt, PC ist natürlich auch Megapremium, aber bei PC sind wir auch schon am Punkt, dass ein relativ guter PC heutzutage kann ja auch schon fast alles spielen. Also da ist es nicht mehr die Zeit, wo man sich irgendwie seinen Tower die ganze Zeit offen gehalten hat, um da, keine Ahnung, die Grafikkarten, die drei Monate austauschen zu müssen. Ja, das hat sogar Matthew Ball mal gesagt. In einem Matthew Ball Bericht von 2025 sagt er selbst oder gibt es sogar ein ganzes Slide über die Vorteile des PCs als Plattform, sowohl die aktuellen Vorteile als auch die noch weiter wachsenden. Und da ist eben sowas auch drin, wie große Bibliothek, große Vielfalt an Spielen durch das Publishing auf Steam. Große Preis-Leistungsspanne von, man kann relativ günstig einsteigen ins PC-Gaming, auch mit sehr günstigen Spielen natürlich einsteigen. Oder bist du kostenlos, ne? Oder sogar kostenlos. Genau, Free-to-Play auf dem PC. Deutlich größer als auf den Konsolen. Auch im User Report nochmal versinnbildlicht und dargestellt. Aber man kann auch genauso, wenn man High-End spielt, eine viel höhere Leistung noch kriegen als auf den Konsolen, wenn man richtig Kohle reinbuttern will. Early Access ist auf dem PC viel größer und wahnsinnig erfolgreich, wenn man sich Early Access-Spiele anguckt, die halt durch die Däcke gehen. Sons of the Forest, sei mal beispielhaft genannt, was 2023 richtig abgehoben hat. So, und da kommen ja auch noch immer mehr Spiele dazu. Die Bibliothek wächst immer größer. Es gibt Abwärtskompatibilität, wo du bei den Konsolen schon froh sein musst, wenn alte Spiele noch laufen. Also nicht alles ist abwärtskompatibel. Ich habe jetzt gerade versucht, ein paar alte Spiele für eine noch kommende Podcast-Folge, ein paar alte Spiele wieder zum Laufen zu kriegen. Also bei ein paar ist es kein Spaß. Aber nichtsdestotrotz, im Großen und Ganzen gibt es. Abwärtskompatibilität. Es gibt eine immer größere Bandbreite, auch dadurch, dass zumindest Xbox, seine Spiele auch auf dem PC veröffentlicht. PlayStation nicht mehr. Die haben ein Rückzieher gemacht. Bei denen wird es jetzt eher wieder darum gehen, die Plattform PlayStation zu sichern und eine Mauer, um die PlayStation zu bauen, die auch 100 Euro teurer ist, jetzt diese Mauer. Ob diese Strategie hält, das wird sich zeigen. Das ist tatsächlich, das finde ich nämlich auch, das ist ein richtiges Problem. Sony müsste sich eigentlich auskennen mit gesetzlichen Märkten. Sie verkaufen ja Fernseher. aber we'll see. Und zwei weitere Punkte noch, laut Matthew Ball, die auf dem PC sogar steigen. Das eine ist tragbare Hardware, tragbare PC-Hardware, logischerweise Steam Deck, die ganzen anderen Handheld-PCs, Legion Go und so weiter, die es da draußen gibt und die einen kleinen Boom zumindest hingelegt haben. Und Prägung der Jugend, das fand ich interessant, dass Millionen Kinder mit Roblox und ich würde ergänzen Minecraft aufwachsen und damit gar nicht auf die Idee kommen oder in die Versuchung kommen, sich eine 800 Euro Konsole überhaupt kaufen zu wollen, weil sie in einem ganz anderen Ökosystem sich befinden. Weil wir wissen alle, Roblox ist kein technisch aufwendiges und beeindruckendes Spiel. Angela Merkel selbst hat gesagt, dass Minecraft nicht sonderlich gut ausschaut damals auf der Gamescom. Kennst du nicht das Zitat? Nee. Von wo Angela Merkel Minecraft gezeigt wurde und sie hat gesagt, das sieht aber ganz schön alt aus oder so. Ich weiß nicht mehr, wie es wortwörtlich war, aber irgendwie sowas. Und wenn es von Angela Merkel kommt, dann stimmt es einfach. Also... Wenn man jemandem vertrauen kann, dann. So, also das ist eine ganz andere Art, mit Gaming aufzuwachsen, als es in diesen Hardware-Zyklen war, wie halt unsere Generation aufgewachsen, insbesondere Konsolenspieler-Generationen in den USA aufgewachsen sind. Alle paar Jahre eine neue Generation mit neuen Fähigkeiten. Oh, jetzt ist es 3D, wow, neue technische Dimensionen. Dann kommt irgendwie, dann wird es noch realistischer, noch toller. Und dieser technische Wettlauf findet ja in den Roblox gar nicht statt. Und in Minecraft ja auch nicht großartig. Außer, wenn Human es moddelt und dafür NASA-Rechner braucht. Oh ja, das waren gute Zeiten. Machst du nicht mehr? Ach, leider ist es bei mir, hat etwas anderes den Rang abgenommen. Okay. Das gute alte Kittens-Game. Nein, da bin ich ja drüber. Da bin ich ja schon drüber. Am Ende. Eigentlich sind wir ja auch kein Podcast, der irgendwas beraten möchte oder irgendwie in die Zukunft gucken, sondern wir wollen euch einfach Kittens-Game verkaufen. Wir verdienen nichts dran. Es ist free to play. Ohne Mikro-Transaktion. Okay, also das war keine gute Strategie. Nee, aber tatsächlich, also dieses wir haben gerade eine neue Generation, die heranwächst, abseits dieser klassischen AAA-Logik, im Westen insbesondere, nochmal, wir reden nicht über China, aber im Westen, abseits dieser AAA-Logik, immer schöner, immer technisch beeindruckender, immer krasser, sondern bei einem Roblox ist der Kern einfach eine interessante Spielerfahrung. Oft sogar eine relativ simple, die dann aus der eigenen Geschichten und Erfahrungen entstehen. Und ich sage es nochmal, ich habe mich viel zu viel mit Roblox beschäftigt in letzter Zeit, weil ich das einfach sehr faszinierend finde und auch ein bisschen gruselig natürlich, dass da Kinder rumlaufen, aber auch Erwachsene und so auf einer Plattform immer... Gibt es nicht auch so komische Geschichten, wo Erwachsene Kinder arbeiten lassen oder so? Ja, also das ist halt... Ja, es ist eine Plattform auf die man mehr gucken sollte als Elternteil mindestens, wenn man seine Kinder das spielen lässt. Lieber Minecraft spielen lassen. Das wäre, ja. Ja, und dann griefen sie meinen Server kaputt mit ihrem Dynamit. So, aber das wäre mein Rat an alle Eltern, wenn eure Kinder Roblox spielen. Guckt doch mal, was sie da so machen. Definitiv aber eine Plattform, die davon liebt, dass sie auch, wie gesagt, sehr einfache Erlebnisse eigentlich baut, von Spielmechanik her, aus der dann aber halt Geschichten entstehen im sozialen Zusammenspiel. Und Brookhaven RP ist das beste Beispiel dafür. Das ist eigentlich ein Rollenspiel in Roblox, in dem man einfach irgendwie ein Haus hat und einem Beruf nachgeht und mit anderen zusammenlebt, halt einfach mit anderen Spielern. Und das ist jetzt nicht super komplex. Man darf sich das nicht vorstellen wie irgendwie so ein Hardcore-Sims mit super Hausbautiefe und Berufssimulation und sonst was alles. Das ist es alles nicht. Aber, Dadurch, dass sie halt da einfach zusammenspielen, dann sind halt welche auch verheiratet und dann andere haben dann Kinder im Spiel und dann wieder andere sind dann irgendwie Arzt oder was weiß ich, was man da alles an Rufen ausüben kann. Und so erleben sie dann halt einfach spielerisch Geschichten in Brookhaven RP. Und das ist ein cooles Erlebnis, an dem man dann ein bisschen festhängt. Genauso auch das Rabbitone, in dem ich gerade versunken bin und mir Videos angeguckt habe ohne Ende. Blocks Fruits, habe ich nie von gehört vorher, ist eines der erfolgreichsten Roblox-Spiele gewesen der letzten Jahre oder auch aktuell wieder. Da geht es sehr schnell, steigen da Spiele auf und gehen dann auch wieder runter. Und Blocks Fruit, Einzahl, Fruit ist es, glaube ich. Ist im Prinzip ein Open-World-Action-Adventure mit einem relativ ausgekügelten Kampfsystem, in dem man Früchte finden oder kaufen kann mit der Spielwährung mit Robux, die einem dann so Superkräfte geben, inspiriert von One Piece. Man kann auch den Piraten oder der Marine beitreten, Meere spielen eine große Rolle und die zu überqueren und sowas. So, aber das sieht halt aus, wenn du dir das anguckst, als jemand wie ich jetzt, der aus dem AAA-Gaming ja kommt und Unreal Engine 5-Demos noch und nöcher sieht und sowas. Es sieht halt alles aus wie Spiele von 2002. Wenn überhaupt. Oder noch früher. Und trotzdem sind das Spiele, die von Millionen Menschen weltweit gespielt werden. Und zwar auch nicht nur Kindern, sondern Roblox selber hat letztes Jahr in der Statistik veröffentlicht, dass 40 Prozent ihrer Spielerinnen und Spieler über 17 sind. Jetzt kann man sagen, 17 ist immer noch minderjährig, aber über 17. Und mit der Plattform auch altern, weshalb Roblox, die Leute, die in Roblox, Roblox ist ja so ein Spielebaukasten, wo man auch selber Spiele bauen und veröffentlichen kann. So entstehen ja die ganzen Unterspiele von Roblox. 40 Millionen dieser Spiele oder mehr sogar gibt es aktuell in Roblox-Schätzungen zufolge, die man spielen kann. Und Roblox selber hält auch Creator, die auf der Plattform aktiv sind und da Spiele entwickeln, dazu an, halt auch Dinge zu machen, die Erwachsene mehr ansprechen. Eben weil diese Zielgruppe mit ihnen altert. Bessere Grafik, irgendwie KI-gestützte Übersetzung in mehrere Sprachen, Sprachchat, was bei Kindern immer am allergruseligsten ist, Sprachchat, wenn dann auch Erwachsene da auch unterwegs sind, aber für Erwachsene, wenn das dann explizit für sie hergestellt ist, eine gute Idee. Und auf das super spannend einfach. Also ein echtes Paralleluniversum zu dem, was wir eigentlich unter Gaming verstehen. Mir ist gerade aufgefallen, Micha, als du über Roblox redest, dass ich mehr als die Namen nicht weiß, also war ich so frech und habe gerade gegoogelt. Weißt du, was passiert, wenn du Roblox googelst? Du kommst zu Roblox. Google hat so einen Roblox-Effekt. Dann taucht unten so ein Button auf. Wenn du dann draufdrückst, kannst du aber dann auf deine Seite so Sticker verteilen und Punkte sammeln. Ich weiß nicht, was man mit diesen Punkten jetzt gerade macht. Das ist schon 180. Von den Stickern. Tatsächlich? Habe ich dich jetzt aus Kitten-Games ausgeholt? Ich habe gerade eine Katze generiert mit diesem Roblox-Button. Was ist das? Warum hat Google so einen Effekt? Jetzt habe ich Tacos und eine Alien. Und ich kann das teilen per X oder Facebook. Dann können die Leute meine Tacos. Ja, fantastisch. So, eine Subkultur. Eigentlich kann man nicht mehr von einer Subkultur reden, wenn das so viele Millionen Menschen spielen. Wenn Google dafür extra so ein Feature hat. Ja, also es ist wirklich eine Kultur. Und, sorry, dass ich jetzt so viel rede, aber dieses Thema fasziniert mich wirklich so sehr, weil am Ende, es ist zwar ein Paralleluniversum, es ist ein Universum, in dem Spiele gespielt werden, die größer sind als Counter-Strike oder andere große Spiele, wie wir sie kennen, und von denen wir aber gar nichts mitkriegen als klassische Game-Style-Zielgruppe, sage ich jetzt mal, weil es halt einfach was ist, mit dem junge Leute jetzt aufgewachsen sind, als wir schon leider zu Halt waren, um da einzusteigen. Aber der Kern, Dessen, was Spiele da erfolgreich macht, ist ja genau der Kern dessen, was Spiele eigentlich auch erfolgreich machen soll, nämlich es ist ein cooles, oft neues, kreatives Erlebnis, was sich dann wie ein Lauffeuer verbreitet und dann so viel gespielt wird. Also einfach eigentlich ein Indie-Markt innerhalb von Roblox, wenn man so möchte nur dass die Spiele weit größer sind als Indie und weit mehr Geld abwerfen, als es Indie im Regelfall tut verrückt. Krass man kennt den Begriff jetzt habe ich mal drei Screenshots dazu gesehen, wir müssen mal an irgendeiner Stelle eine komplette Roblox-Folge einfach machen, und das mal ein bisschen auseinandernehmen, auch mit den Geschäftsberichten. Das würde an der Stelle jetzt, glaube ich, zu weit führen. Aber ich finde, das ist halt, das hätte eine Message sein können von Matthew Ball. Und es ist eine, die zumindest New Zoo besser rüberbringt. Gaming kann immer noch sehr erfolgreich sein und auch jetzt wieder mehr erfolgreich sein, Weil die Großen halt einfach kleiner werden aktuell, indem man die richtige Idee zum richtigen Zeitpunkt hat. Es klingt einfacher, als es ist, weil das zu finden ist oft ein, ich habe es vorhin schon gesagt, das Gießkannenprinzip. Wenn einfach genügend Ideen da sind, wird eine davon schon die richtige sein, aber eine Person selber wird sie schwer finden. Aber das ist ein bisschen das, was mich sehr hoffnungsvoll macht und ausnahmsweise mal keine Dystopie hier aufziehen lässt, dass es immer noch möglich ist, mit coolen Spielen, die nicht unendlich viel Geld verschlungen haben in der Produktion, super erfolgreich zu sein. So. Ist das nicht... Ja, aber ich würde gerade sagen, das ist ja nichts, was Matthew Ball verkaufen kann. Also wie investiere ich denn in das, was du gerade gesagt hast? Gar nicht, genau. Ja, genau, geht nicht. Also ich kann natürlich in Roblox investieren. Die bräuchten Geld, weil wie gesagt, sie verdienen ja gerade welches. Und kann sagen, ich investiere quasi in die Platte. Ich könnte auch in Steam investieren, aber ich glaube, Valve braucht nicht mehr Geld. Steam kann man investieren, indem man Spiele kauft. Ja, und dann diese Kärtchen da sammelt. Also Steam hat schon genug von unserem Geld, da brauche ich nicht mehr reininvestieren. Aber die Idee, ich glaube, was ich bei Newsohn halt, also wenn ich jetzt Investor wäre, was ich nicht bin, weil ich habe kein Geld, aber wenn ich Investor wäre, wäre bei Newsohn jetzt die Idee, die ich damit rausnehme, zu sagen, es ist immer noch sinnvoll, in Gaming zu investieren und sei es in Gaming als Plattform. Welches Studio dann erfolgreich sein wird, mit welcher Idee in Zukunft, ist schwer vorherzusagen, weil du nicht weißt, was wird denn das nächste Battle Royale oder was wird denn das nächste Minecraft. Ja, kann Leute geben, die dir das vielleicht scouten können, wer sehr viel im Indie-Bereich unterwegs ist oder in so halt irgendwie viel Indie-Entwicklung auch unterstützt, hat da vielleicht einen besseren Blick einfach schon zu sehen, okay, welche Projekte könnten was werden und welche nicht. Aber generell würde ich sagen, Gaming an sich kann weiter wachsen. Und Yuzu sagt ja auch, es wird weiter wachsen. Und zwar insbesondere, und das ist ja schön zu hören, wenn man so aus alter GameStar-User ist, insbesondere auf dem PC. Ja, also ich glaube... Weißt du, ich glaube... Die eine Erkenntnis für mich wäre, Wachstum ist einfach die falsche Kategorie. Wir haben genug Märkte auf der Welt, die nicht mehr nur noch wachsen, aber die trotzdem profitabel sind, wo die Unternehmen doch trotzdem profitabel sind, wo auch immer noch neue Sachen entstehen. Und das ist, wenn ich auf einem gesättigten Reifenmarkt, aber immer noch die Wachstumsbrille, wie Herr Boll das macht, dann kann ich ja nur Krise diagnostizieren. Und wenn ein gesättigter Markt immer noch denkt, das ist ein Wachstumsmarkt und plötzlich wieder 100.000 Leute einstellt, viele Leute einstellt und dann merkt, kriege ich nicht mehr so abgeliefert wie früher, dann werden wir wieder so Entlassungswellen haben. Ich glaube, Aber der Punkt ist, dass mein Ding wäre, die Lesart wäre, der Markt muss einen gesunderen Form finden, mit Risiko und mit Produktion umzugehen, über wie es früher war, einen Haufen Leute heiern, wie wild irgendwas produzieren, einfach mal auf den Markt werfen, sehr viele Dings drauf. Und das ist im Grunde der einzige Zyklus, der funktioniert. Das ist nicht, wenn die Zeichen so sind, wie sie sind, das ist nicht mehr der Markt. Also klar, es könnte ja plötzlich sein, dass morgen eine neue Technologie kommt, Cloud Gaming, und plötzlich ein Haufen neue Leute, mit niedrigen Kosten plötzlich für Gaming begeistert werden oder Zugang dazu bekommen und wir reden dann plötzlich über ganz neue Märkte, Die aus dem Nichts jetzt gekommen sind, weil Zugangskosten gesenkt wurden. Aber wenn der Blick auf den westlichen Markt gerichtet wird und so weiter, der ist jetzt erstmal voll. Und wenn wir uns noch die Demografie angucken, sieht es jetzt auch nicht so aus, als würde er dahingehend wachsen. Aber das heißt nicht, dass er schlecht ist. Das bedeutet einfach nur, die Logik ist anders. Und das bedeutet aber auch, dass, das was wir schon gesagt haben, Double-A-Gaming und Indie-Gaming kann es auch einfach eher Potenziale bedeuten. Ja, hoffentlich. Tut es. Also zumindest, La Juzo, das Wachstum, auch das Spielzeitwachstum findet statt außerhalb der Top 20. Da kommen neue, also nicht neue Leute dazu. Das heißt nicht unbedingt, dass die Spielerzahlen an sich steigen. Aber da wird mehr Zeit drin verbracht. Und Zeit, das wissen wir alle, ist die wichtigste Ressource, die es gibt. Weil erstens hat jeder von uns nur einen sehr begrenzten Rahmen davon. Und zweitens konkurriert Zeit mit Netflix und Schlaf am Ende. Das sind die drei Dinge, die versuchen, uns auf ihre Seite zu ziehen. Gaming, Netflix und Schlaf. Eins davon muss weg. Der schlaft nämlich. Achso, ich habe mein Netflix-Abo gekündigt. Deswegen kauft jetzt den Gamestar Energy Drink. Du hast dein Netflix-Abo gekündigt. Ja, aber schon lange. Ja, ich muss gestehen, ich habe nicht mal eins. Es gibt einfach nicht viel bei Netflix, was mich interessiert. Du hast kein Netflix. Ich habe kein Netflix. Vernünftig. Das ist so ein Satz, wo sich Leute umdrehen und sagen, was stimmt mit dem nicht? Ja. Ich habe aber andere Streaming-Dienste, die nenne ich jetzt aber nicht. Ich wollte gerade sagen, ich habe 20 andere Streaming-Dienste. Ja, genau. Und ich habe einen Game Pass. Also ja, mein Gott. Also ich habe genug anderen Krempel. Aber genau. Also das ist tatsächlich, glaube ich, das allererste Mal, dass wir zusammen einen Podcast machen, der endet nicht mit einer Dystopie, sondern eher mit einer, wie soll ich sagen, pragmatischen Utopie. Weil es ist ja keine Utopie. Ich würde sagen, eine Dystopie für Matthew Ball. Vielleicht wird er bald arbeitslos, hoffentlich. Eine Dystopie für Netz? Das glaube ich nicht. Das glaube ich auch nicht. Weil es immer noch Leute gibt, die, glaube ich, dieser Metaverse-Idee nachhängen. Es gibt ja auch immer noch Leute, die dem kompletten Kryptokomplex nachjagen und so weiter. Also ich glaube, ich glaube nicht. Eine Sache wollte ich aus diesem News Report noch kurz... Ich würde auch sagen, Matthew Ball ist flexibel genug, dass er irgendeine andere Story findet. Ja, ich glaube schon. Also deswegen, ich möchte, dass er gerne weitermacht, weil dann haben wir auch immer wieder was, um uns drüber zu unterhalten. Das ist, glaube ich, viel wert. Eine Sache, aber das ist so ein bisschen Medienkritik. In meiner Vorbereitung habe ich mal geguckt, wie, es war insbesondere die amerikanische. Gaming-Landschaft, Medien, dass die alle fast kritiklos die Aussagen von Ball genommen haben und teilweise sogar Kotaku es überspitzt wiedergegeben hat. Also das ist auch nochmal interessant, wie sehr die Gaming-Industrie, die Medien das gar nicht kritisch analysieren, sondern so wie, als hätte Jesus wieder was geschickt. Und wir sollen das lesen. Also ich meine, ich möchte uns da gar nicht so rausnehmen, ehrlich gesagt. So selbstkritisch dürfen wir ja sein. Ich finde, wir waren heute sehr kritisch. Ja, nee, also uns nicht, aber uns. Also uns als GameStar, nicht dich. Du bist ja dich, wo dich ja immer, wenn es kritisch werden muss. Wir brauchen dringend mal wieder kritischen Content. Ruf Humann an. Nee, aber so ein bisschen, man mag ja als, also ich sage allgemein jetzt gesprochen, man mag als Presse natürlich so Krisenerzählungen, weil man dann, ja auch immer viel zu erzählen hat. Wenn du einfach nur sagst, läuft doch alles, juckt ja keinen, dann sagen die Leute, okay, schön, zuck ich mit der Schulter und lauf weiter, ist doch alles im Lot. Ich würde ja gerade Lanze für die Games brechen, weil wir ja gerade kritisch über Ball reden. Ja, deswegen, genau. Wir versuchen halt, eine Balance zu finden, logischerweise, aber die ist auch nicht, deswegen berichten wir überhaupt über Ball. Wir können ja einfach sagen, Was juckt mich der Typ mit seinen Essays und Berichten? Aber ich fand doch auch, also es ist wert, das ist relevant. Also ich finde das, was er postet, also das hat ja schon eine Bedeutung. Sonst wäre es ja wirklich sinnvoll. Allein, wie gesagt, ich würde schon sagen, Leute nehmen das und also wo auch immer und treffen dann also unkritisch und treffen dann andere Formen von Entscheidung darauf. Der ist ja schon jemand, der zumindest rezipiert wird. Ja, definitiv. Und was wir halt versuchen und das ist ja auch die Idee des Formats, was wir zusammen machen, ist ja einfach nur Bausteine zu geben, euch da draußen, damit ihr vielleicht besser versteht, wie Entscheidungen getroffen werden in dieser Industrie, weil wir treffen sie ja nicht. Ich treffe sie ja nicht. Ich sage ja nicht Yves Gilmour, was er machen soll mit Ubisoft. Ich sage ja nicht Tencent, wohin sie investieren sollen oder EA, an wen sie verkauft werden sollen. Würde ich alles gerne machen. Also ruft mich gerne an, wenn ihr da Hilfe braucht. Aber das sind ja nicht Entscheidungen, die wir treffen. Aber Entscheidungen, die in der Industrie getroffen werden, werden ja getroffen auf Basis solcher Berichte. und solche Analysen. Und nicht nur in der Industrie, sondern natürlich auch in, du hast vorhin schon gesagt, bei denjenigen, die in diese Industrie investieren, ohne sie in ihrer Tiefe überhaupt zu kennen, weil sie einfach auf einem Sack Geld sitzen und überlegen, wo kippe ich den hin? Das ist mal eine Situation, in der ich gern wäre. Aber das ist ein anderes Thema jetzt. Also wenn mir einen Sack Geld schicken möchte, gerne. Ich teile ihn auch mit Humann. Die wollen aber was von dir dann. Ja, das ist dann. Die wollen ja in der Regel dann mehr Säcke zurück. Mehr Geld zurück, ja. Ja, okay. Ich mache euch mal so eine Wachstumsprognose für den GameStar-Podcast. Ja, schauen wir mal. Aber definitiv, das ist halt unser Versuch, euch ein bisschen zu zeigen, wie Entscheidungen entstehen und was dazu führt. Und ich finde es immer wieder spannend, welche Erkenntnisse dabei auch zutage treten. Und sei es nur, dass ich mal irgendwann demnächst anfangen muss, Warblocks zu spielen. Und ich wollte auch kurz eine Sache rausgreifen aus diesem Juso-Report, weil sie gerade passt zu aktuellen Ereignissen, nämlich, welches Spiel hat die bestmonetarisierte Zielgruppe? Das war was, was sie ausgewertet haben bei Juso. Was glaubst du? Wer zieht die meiste Kohle aus den pro Spielstunde, muss man sagen, die im Spiel verbracht wird, pro Spielstunde, aus den Leuten, die es spielen? Also, da es ja pro Person ist, muss es ja nicht der Gesamthoff sein, das heißt, wir brauchen so ein Nischenspiel, was sehr teuer ist. A free-to-play. Ja, okay. Free-to-play Spiele. Candy Crush. Ja, okay, kann sein, genau. Aber Mobile, es ist ja ein PC- und Console-Report. Deswegen, Mobile wäre da ausgeblendet. Ah, okay. Aber es ist Fortnite. Ich weiß nur, dass Offensichtliche... Aber ich habe auch irgendwas Offensichtliche angeantwortet. Ja, Fortnite. Das Spiel, das laut Tim Sweeney nicht so viel einnimmt, wie sie ausgeben bei Epic, ist das bestmonetarisierte, das es gibt. Die haben im Durchschnitt die 1,7-fachen Ausgaben pro Kopf und Spielstunde wie der Durchschnitt der gesamten Free-to-Play-Bubble, sozusagen. Und jetzt kommt es nämlich, weißt du, was zweiter ist? Counter-Strike. Counter-Strike 2 und CSGO auch deutlich über dem Durchschnitt, weil Valve einfach wahnsinnig clever ist mit ihren ganzen Lootbox-Mechanismen. Ich weiß, Valve hat eine andere Art von Ruf, als es vielleicht ein EA hat oder ein Activision hat, aber Valve ist noch viel gewiefter, darin, Dudebox-Mechaniken in ihre Spiele einzubauen und auch anzupassen, wenn es dann Glücksspielregulierungen gibt in manchen Ländern, als man es manchmal auf dem Schirm hat. Ja, und wenn sie manchmal Lust haben, gehen sie einfach hin und machen das gesamte System kaputt. Da ist alles nicht mehr wert. auf. Das ist halt, also das ist verrückt, finde ich. Insbesondere, was ich auch sehr verwunderlich fand, ist, dass Counter-Strike letztes Jahr tatsächlich auch gewachsen ist, was die Spielzeit angeht. Also während im Call of Duty Black Ops 7 insbesondere, aber insgesamt Call of Duty als Marke um ein Drittel eingebrochen ist von der Zeit her, die darin verbracht wird, steigt ein Counter-Strike um über 20%. Und ich habe viel überlegt, warum? Also es ist ja eh nochmal komplett auch wieder ein eigenes Thema, was man aufmachen kann. Wie kann so eine alte Schraube wie Counter-Strike, was ja seit 1900, oh mein Gott, 1999, sich einfach, also es ist halt immer noch im Prinzip von der Spielmechanik ja dasselbe, kaum verändert hat. Und auch da kann man sagen, ähnlich wie bei den Roblox, wo der digitale Avatar ja einer ist, mit dem du in die ganzen Spiele reinhüpfst, den du aber selber immer weiterentwickelst, hast du ja so einen gewissen, naja, einerseits Log-In-Effekt durch Cosmetics, also wenn Leute dann immer neue Skins, immer neue Waffen, was haben sie letztes Jahr, diese Waffenanhänger eingeführt als neue Cosmetic-Art in Counter-Strike, Charms oder so, wo ich mir denke. Hängen die Spezialeinheiten wirklich so Charms an ihre Waffen? Ich weiß, ich muss sie mal nachfragen, wenn ich eine treffe. Aber halt als neues Kosmetik eingeführt. Und natürlich, wenn du ganz viel Geld und Zeit investiert hast in deinen Charakter, wie er aussieht, wie seine Waffen aussehen, dann hängst du da natürlich auch mehr dran, als wenn es ein Spiel ist, in dem du irgendwie gar nichts individualisieren und konfigurieren kannst. Deswegen ist es ja ein so großer Trend, den wir auch gesehen haben. Plus, und das wusste ich auch nicht, Counter-Strike legt gerade ein sensationelles Wachstum hin in Asien. In China unter anderem und in der Mongolei, weil es ein sehr erfolgreiches E-Sport-Team gibt, The Mongols aus dieser Region, bis dahin, dass es riesige Public Viewing Events gibt, wo auf öffentlichen Leinwänden mit tausenden Zuschauern Counter-Strike-E-Sport-Partien übertragen werden in der Mongolei. Jetzt stellt euch das mal in Deutschland vor, wo irgendwie konservative Politiker immer noch zucken, wenn man Counter-Strike sagt, überhaupt. Auf einer Leinwand öffentlich, schon mal vor, auf dem Potsdamer Platz, eine große Leinwand, die Counter-Strike überträgt. Wahnsinn. Aber immer noch ein Boom, den dieses alte, die alte Schinken hinlegt in Teilen der Welt. Das ist echt Wahnsinn. Also ein Riesenerfolg für Valve auch. Tja, der Spielspaß gewinnt am Ende. Außer bei Fortnite, da geht auch die Spielzeit runter, aber die Kosten gehen hoch für V-Bucks, deswegen bestmonetarisierte Zielgruppe, reicht aber nicht weiterhin für Epic. Ich würde sagen, wir sind an einem Punkt angelangt, wo wir, wir gleiten wieder ein bisschen vielleicht ins Zynische ab, aber trotzdem eigentlich eine gar keine, gar keine so schlimme Zukunftsvision entwickelt haben. Ich möchte euch ganz kurz noch eine Zukunftsvision mitgeben für eine sehr nahe Zukunft, nämlich für den 17. Bis 19. April in Leipzig, wo die Cactus stattfindet, das Gaming Festival, bei dem auch wir wieder am Start sind, mit einem riesigen Stand in der Entertainment Area, unter anderem mit Maurice, A.K. Jules, Lea, Michi Obermeier, illustren Gästen und mir. Die dort Bühnenprogramm machen und drumherum passiert auch so viel mehr auf der Cactus an unseren Stand angedockt ist der Indie-Ground wo wir heute so viel über Indie-Games geredet haben, wo ihr über 20 neue Indie-Titel spielen und antesten könnt und vielleicht auch mal mit den Entwicklerinnen und Entwicklern quatschen, wenn die auch da sind und sie mal ein bisschen fragen, wie schwer sie es haben da entdeckt zu werden und gefunden zu werden also die sind an unseren Stand angedockt, es gibt eine Cozy-Game-Lounge auf der Cactus wo man mehrere Indie-Spiele in so einer Wohnzimmer-Atmosphäre antesten kann. Es gibt die Retro-Area mit alten Systemen. Es gibt Cosplay-Workshops, Bühnenshows. Bekannte Streamerinnen und Streamer treten auf wie Maxim, Dr. Freud, JuniCats. Vielleicht auch bei uns im Programm mal hin und wieder zu sehen. Turniere für Warhammer und Disney Locana gibt's. Und auch wir werden auf der großen Bühne Programm machen. Nämlich einmal ein GameStar Pen & Paper mal wieder. Lange nicht passiert, aber wir haben mal wieder Bock auf Pen & Paper in zwei Folgen. Am Samstag und Sonntag natürlich auch bei uns im Twitch-Stream zu sehen. Und am 17. April um 17 Uhr unbedingt einschalten, moderiert von AK und Maurice Weber, die Fing-Show, die Find-Your-Next-Game-Show mit Weltpremieren. Und ich sag mal, ein neues Call of Duty ist es nicht, sondern genau aus dem Bereich, über den wir heute gesprochen haben, der immer erfolgreicher wird. Also Cactus, 17. bis 19. April. Schaut es euch an bei uns im Steam oder kommt vorbei in Leipzig. Wir sind da, wir sind am Stand und ich würde mich freuen, euch zu sehen. Das war eine nahe Zukunftsvision und ich sage an dieser Stelle, ganz vielen Dank, Human. Sehr gerne. dass du dir die Zeit genommen hast. Ja, der Ball ist aus dem Feld. Jetzt. Ich habe extra den Ball-Junge-Witz nicht gemacht heute. Noch nicht. Ich bin ja noch so viel mehr gegangen. Tut mir leid. Jetzt ist es doch noch rausgerutscht. Aber es ist mir jedes Mal eine große Freude, mit dir diese Analyse zu machen. Ich hoffe, euch auch. Sonst schreibt es in die Kommentare. Nee, schreibt bitte nur positive Sachen in die Kommentare. Aber wir wollen hier alle positiv bleiben. Die ganzen Ball-Fans kommen jetzt und haten. Oh Gott, die Ball-Bubble. Ball-Pit wird jetzt von ihm gekauft und umbenannt. Das X ist still. Ball-Pit, wenn ihr das nicht erinnert, ist dieses Breakout, wo man mit so einem Ball auf Paddel Breakout heißt es, ne? Wo man mit dem Ball so Blöcke abschießt. Ball-Pit, auch ein großer Indie-Erfolg gewesen. Auch wieder eins dieser Spiele, die so Breakout-Erfolge waren, wie Niusu auch sagt. So, wie bin ich jetzt da hingekommen? Ich weiß es nicht. Ich sage vielen Dank, Human. Vielen Dank an alle, die uns auch heute wieder zugeschaut und zugehört haben. Macht's gut und bis zum nächsten Mal. Tschüss. Adios. Ciao.