Wir wollen heute über Oldschool-Hardware reden und der Anlass dazu ist dieses Gerät, was ich hier in den Händen halte. Und zwar der Virtual Boy von Nintendo. Lieber Daniel, hast du jemals ein Virtual Boy besessen oder davon gehört? Nein, aber wie du ihn so hältst, sieht er ein bisschen aus wie so ein Inhalator für Asthmatiker. Oh, das stimmt. Oder wenn man Husten hat oder verschnurfte Nase, kann man ja auch hier dieses Inhalationschen. Ich weiß noch, wie das Ding auf den Markt kam und ich mir damals schon dachte, ich war ja immer so ein 3D-Enthusiast.
Das ist ja mega und dann kam aber schon recht schnell die Zweifel, die Optik ist nur schwarz und rot und es flimmert wohl sehr schlimm und man muss es auf den Tisch stellen und sich dann so davor hinkauern. Deswegen war das leider nie so ganz interessant für mich. Aber schön, dass es jetzt davon ein Remake gibt irgendwie. Aber lass uns doch mal drüber reden. Du warst immer schon ein 3D-Enthusiast. Was heißt das für dich? Wie fing das bei dir an mit 3D beziehungsweise Virtual Reality? Wie bist du dazu gestoßen? Zum Thema 3D, also mit die früheste Erinnerung, ist die, dass ich immer schon in Buchhandlungen so optische Täuschungenbilder gern mochte. Oh ja.
Und dann gab es Anfang der 90er Jahre, beim RTL gab es mal so eine Aktion, wir haben jetzt 3D-Fernsehen. Und da konnte man sich dann so eine Pappbrille kaufen, die hatte aber nicht grün und rot, wie es in der Mickey und Mickey Mouse war, wo man so Zeichnungen dreidimensional sehen konnte, sondern ein Glas war gelb, eins war lila. Ich weiß, dieses Verfahren, das hat irgendeinen Namen. Oh, das weiß ich jetzt leider nicht. Das funktioniert aber nur, wenn du Bewegungen anschaust von rechts nach links beispielsweise, weil das dunklere Auge die Bewegung später wahrnimmt und dadurch entsteht ein 3D-Effekt. Das war damals im Fernsehen dann so, dass sich zum Beispiel ist die Kamera um etwas herumgefahren. Gibt es auch heute noch so Videos bei YouTube, schaust du die an und hältst dir zum Beispiel ein Glas von der Sonnenbrille vor das eine Auge. Und das hat dann wirklich einen 3D-Effekt. Und das habe ich dann am Computer bemerkt, ich habe nämlich damals auf meinem Amiga gespielt, Turrican 2, und in Turrican 2 gibt es eine Shoot-im-Up-Sequenz, wo man mit einem Gleiter von links nach rechts fliegt mit Parallax Scrolling.
So wie bei Gradius oder Parodius oder so. Und Parallax Scrolling, für die, die es nicht kennen, da werden dir quasi mehrere Ebenen angezeigt. Das ist etwas, was weiter im Hintergrund ist, wenn man von links nach rechts fliegt, sich langsamer bedingt als eine Ebene, eine Hügel, die weiter vorne sind, die sich dann schneller bedingen, um sozusagen eine Tiefe zu simulieren. Genau. Und wenn du bei so einem Spiel, und da gibt es ja einige von, auch ein Jump'n'Run, zum Beispiel Mario mit Parallax Scrolling von links nach rechts. Wenn du da so eine lila Gelbbrille oder mit einem abgedunkelten Auge dir das anschauen würdest, hättest du auch da einen 3D-Effekt. Dann kam natürlich die Zeit der Stereogramme und so weiter. Das müssen wir jetzt hier nicht besprechen. Aber dann war ich in Berlin mit ein paar Freunden im Urlaub im Jahr 96 und da gab es ein Virtuality-Café. Das ist das, was jetzt VR ist. Da hatte man so riesengroße Helme auf, noch mit analogen Bildschirmen drin. Teilweise war das, oder meistens war das nicht mal dreidimensional, nur wie ein Bildschirm direkt vor die Augen geklebt mit Motion Tracking. Und da sind wir dann da und hingegangen und haben uns das reingezogen. Ja, und dann kam der Virtual Boy und dann dachte ich mir so, aha, 3D auch für die Heimkonsole. Ja, Wahnsinn. Aber es war ja nicht ganz das Gelbe vom Ei damals. Pitti Platsch aus dem Chat sagt, pulfrig heißt das. Ich weiß nicht, ob das stimmt, aber wir glauben dir jetzt einfach mal, lieber Pitti Platsch, dass es der pulfrig-Effekt ist.
Ich muss sagen, ich war damals natürlich auch ein Zocker, der super viel gezockt hat und sich für alles interessiert hat. Und Nintendo war oben bei mir, ganz oben auf der Skala. Ich habe damals ja in Amerika gewohnt und in einer Mall gab es dann tatsächlich mal die Möglichkeit, Virtual Reality auszuprobieren. Und das war dann in so einem großen Rondell war ich dann drin gestanden mit so einem Zaun drumherum und hatte so eine riesige Brille auf und es hat zwar geruckelt, aber du hast das Konzept, dass wenn du dich umblickst, dass du dich im virtuellen Raum auch umblickst, verstanden und das war natürlich super fantastisch. Und da habe ich mir immer gedacht, Virtual Reality, wie geil wird das? Das wird irgendwann kommen, das wird der heiße Scheiß werden. Und dann hatte man eben damals schon mitbekommen, dass eben Nintendo an etwas arbeitet unter dem Codenamen VR32. Virtual Reality 32 und man dachte sich schon so, boah geil, die machen irgendwas, das wird genau in diese Richtung gehen. Und ich weiß noch, bevor der Virtual Boy rauskam oder dann gezeigt wurde, gab es ja viele Möglichkeiten, dass man eben ein Headset trägt. Dass man das Ding also wirklich auf seinen Kopf trägt. Und wie funktioniert das dann? Ist das dann sehr schwer? Kann das gut funktionieren? Und der Vater vom Virtual Boy war Ganpe Okoy, der Schöpfer vom Game Boy.
Und der hat das Projekt vorangetrieben. Das Ganze kam zustande aufgrund einer Firma namens Reflection Technology, die eben diese Technologie bot, die haben das Nintendo dann mal gezeigt und der war davon angetan und wollte das dann eben unbedingt umsetzen, war dann am Ende der Entwicklung aber super enttäuscht, wie das dann umgesetzt wurde, weil total viel seiner Vision eingedampft wurde, aufgrund von technischen Problemen. Weil wir sehen dieses Gerät hier und du hast es schon angesprochen, das Bild, was man dann gesehen hat, wenn man hier reingeblickt hat, man erkennt es auch schon, die Linsen sind sehr rötlich, man hat ein rot-schwarzes Bild bekommen und das hatte mehrere technische Gründe. Zum einen, weil Farb-LEDs da drin zu haben, wäre zu teuer gewesen. Es sind tatsächlich LEDs hier drin gewesen und rot war günstig herzustellen und es war auch unglaublich energieeffizient. Denn das Ganze hat so funktioniert. Hier sieht man jetzt auch gerade ein Spiel. Ihr seht jetzt natürlich nicht den 3D-Effekt. Das ist etwas, was leider komplett flöten geht.
Es waren hier an der Seite LEDs, die nach hierhin ein Bild geschossen haben, das mit einem oszillierenden Spiegel auf das Auge geschafft wurde. So hat das Ganze funktioniert. Klingt sehr angenehm fürs Auge, wenn du so ein kontrastreiches Rot-Schwarz-Bild hast, das aber auch nicht stabil läuft, sondern halt durch einen mechanischen Spiegel dir ins Auge reingeflattert wird. Genau. Da brauchst du lieber vorher schon die Ivo, bevor du es aufsetzt. Absolut, auf jeden Fall. Und das war halt eine Sache, das aber tatsächlich gut funktioniert. Das Problem von dem Ding ist aber, dass du dich so hinsetzen musstest, muss ich natürlich ohne Brille machen, und musst du dann hier drin sein. Und auch bei diesem Virtual Boy, ich habe den jetzt sogar falschrum drin, weil eigentlich muss es so sein, dass das Gestell andersrum ist. Aber so kann ich das Ding hier besser justieren und besser für Größen anpassen. Hier gibt es dann dieses Schaumstoff-Ding, was hier vorne ist, was ein bisschen weich ist.
Und dann musst du das halt eben auf den Tisch stellen und blickst dann hier so rein und kannst das Ganze dann spielen. Für die, die uns nur hören, Felix hat dieses Monstrum auf seinen Knien und hält da seine Augen rein. Es wirkt ein bisschen, als wäre er bei irgendeiner Untersuchung beim Augenarzt und es wirkt auch ein bisschen so, wie wenn man jemanden nach Hause einleitet und sagt, wirst du mal mein neues Hardware-Ding ausprobiert, ich zeige dir mal was und dann setzt du dich an den Tisch und hältst dein Auge da rein und dann, Plötzlich hörst du so einen Klapp und das war dann aber die Haustür. Normalerweise macht man das natürlich auf dem Tisch. Es steht auf dem Tisch. Hier bei uns im Studio geht das halt jetzt nicht, weil wir hier keinen Tisch haben. Aber wie funktioniert jetzt dieser Virtual Boy? Weil das ist ja nicht der echte Virtual Boy mit Scheitern und Regeln und dem komischen Pad mit den Batterien, den man damals hatte. Sondern das ist ja jetzt ein Remake von Nintendo, das man für 80 Dollar kaufen kann. Nun, man klappt das Teil auf und dann nimmt man seine Switch 2. Oder auch switch 1 geht ich muss.
Hier das mal einstellen, kleinen Moment. Es hat ein bisschen was von der Bediengeschichte wie frühe VR-Systeme mit Samsung-Handys, wo man dann auch so eine Art Brille hat, in die man das Samsung-Handy eingeklippt hat. Ach, das ist jetzt aber farbig oder was? Oh, das ist nur das Menü. Nur das Menü, nur dieses Menü ist farbig, alles andere ist rot, ich werde es dir gleich zeigen. Das ist jetzt das, was ich sehe, was ich dann sehen werde, weil ich mache das jetzt natürlich hier rein und ich werde es dann nachher auch nochmal zeigen mit den Spielen, wenn ich es dann rausnehme. Jetzt ist das Ganze hier in dieses Gestell reingeklickt worden und jetzt kann ich hier quasi reingehen und sehe diesen 3D-Empfang. Ich mache mal den Decken-Das-Test, ob du mich noch sehen kannst.
Fantastisch. Und suche jetzt einfach mal ein Spiel aus. Wir machen gleich mal. Es gibt, 22 Spiele sind erschienen insgesamt für den Virtual Boy, mehr nicht. Ich nehme jetzt Dread Alarm, das ist so eine Art Star Fox Spiel, wo man dann wie bei so einer Art Fliegengitter umherfliegt und dann eben gegen andere Raumschiffe kämpft. Ich versuche gerade ein bisschen vorzuskippen, lieber Daniel, damit du dir auch einen kleinen Eindruck machen kannst. Weil der 3D-Effekt ist wirklich sehr, sehr geil, wenn man da drin ist. Und dann hast du quasi diese Third-Person-Perspektive, fliegst hier rum, kannst mit A schneller fliegen. Mit der oberen Schultertaste schießt man dann und so kämpft man dann gegen die Gegner, die ankommen. Ah ja, also wir sehen jetzt hier im...
Im Live-Bild sehen wir, glaube ich, das Spiel, was du gerade spielst. Wir können das, was du spielst, nicht direkt abgreifen. Aber das Spiel, was du gerade geschildert hast, das haben wir hier kurz gesehen. Ein sehr Star-Fox-likiges Low-Polygon-Spiel. Darf ich jetzt auch mal? Genau, nimm das mal, positionier es und ich werde es dann gleich noch mal zeigen, wie das auf der Konsole dann aussieht, weil der liebe Jonas ist hier schon da. Ach, das ist aber schärfer, als ich dachte. Ja, ich gebe dir die Pads mit A. Mit A geht es dann weiter. einfach das Spiel fortsetzen. Du schießt mit dem oberen, mit dem Ding hier. Ah ja. Mit dem kleinen Button.
Und dann beschreib einfach mal das, was du siehst. Also es ist tatsächlich deutlich 3D. Und man sieht auch, es ist pixeliger als gedacht. Also man sieht schon ein bisschen die Auflösung. Das bin ich jetzt natürlich von modernen 3D-Brillen, von VR-Brillen nicht mehr gewohnt, weil die diesen Fliegengitter-Effekt kaum mehr haben. Ja. Aber es ist ein netter Effekt. Hast du denn damals den echten Virtual Boy besessen? Ich habe ihn mir im Nachhinein gekauft. Ich habe den irgendwo zu Hause. Ich weiß aber tatsächlich nicht, ob ich alle Teile noch habe, weil über die Jahre, man zieht um, man verliert Sachen. Ich habe ihn irgendwo zu Hause rumliegen, weil ich habe ein Herz für Kuriositäten. Ja. Und das ist ja im Endeffekt Nintendos größter Flop. Das Teil hat sich gerade 770.000 Mal verkauft. Immerhin. Bereits wenige Monate, nachdem es in Japan erschien, wurde es dort in Japan auch schon wieder eingestellt. War auch relativ teuer, hat bei Erscheinen in den USA 180 Dollar gekostet. Das ist heutzutage um die 400 Dollar. Was natürlich für ein Gerät, das jetzt von der Ergonomie eher fragwürdig ist. Zu sehr schwieriger Preise. Ja, ich finde es jetzt, also klar, ich sitze jetzt hier zusammengekauert auf der Couch bei einem Tisch in entsprechender Höhe und.
Wenn man bequem sitzt, der 3D-Effekt ist super. Ich finde jetzt auch wieder, wie das Gesicht in dieser Passform drin ist und mit der Abdunklung, finde ich auch voll in Ordnung. Es wirkt halt ein bisschen wie eher eine Kuriosität aus den frühen oder sagen wir mal späten 80er Jahren in Arcade-Hallen, wo man das dann macht und sich denkt, ah ja, geil in 3D, aber es ist, also ich habe es mir ehrlich gesagt schlechter vorgestellt.
Und das war auch das, was mich damals überrascht hat. Der 3D-Effekt ist richtig cool. Jetzt wollen wir das Ganze mal rausholen. Darf ich mal eine Sache ausprobieren? Ja, klar. Du wolltest nämlich vorhin, weil ich die Stereogramme... Hol mal die Switch raus, bitte. Wo ich vorhin die Stereogramme erwähnte, wer das nicht kennt, es gab so Bilder, so Dinger, die hießen das magische Auge. Das sind dann so komische Muster. Und wenn man da richtig drauf schielt, dann entstehen da 3D-Objekte. Ja, ja, das habe ich immer richtig bekommen. Das kann man sich aber zunutze machen, weil wenn man gelernt hat, wie man die anschaut, Wenn man seine Augen quasi parallel dreht, dann kann man zwei identische Bilder übereinander schieben und dann sieht man die nämlich in der Drehung. Das würde ich jetzt hier gerne mal ausprobieren. Warte mal. Ah ja, tatsächlich. Okay, es ist dann viel zu klein. Aber es geht auch. Also wenn ich jetzt die zwei Bilder hier mit meinen Augen übereinander schiebe, dann sehe ich in der Mitte ein dreidimensionales Bild. Aber es ist viel zu klein und krümlich, als dass man es spielen könnte. Schade. Ja, ich möchte es nochmal in die Kamera zeigen, wie das Ganze ausschaut. Und das finde ich halt auch so ein bisschen schade, weil das ist jetzt die hellste Stufe und ich weiß nicht, ob ihr das sehen könnt.
Der gute Jonas versucht, das gerade so ein bisschen einzufangen. Kannst du sie nicht ins Dock stellen? Nee, das geht leider nicht. Achso, das geht nicht, okay. Wenn man die Switch ins Dock stellt, sagt die Switch, beziehungsweise bitte nehmen sie die Konsole aus dem Dock raus. Ja, okay.
Was mir dabei nicht ganz klar ist, also klar, die Switch 2 hat eine bessere Auflösung als die Switch 1. Welche Auflösung hat der Switch 2 Screen Full HD? Ja. Ja, dann reicht es nicht. Ansonsten wäre natürlich, vielleicht ist der Virtual Boy der Neue jetzt auch nur ein Testlauf, aber warum gibt es keine richtige VR-Eindock-Programm?
Brille von Nintendo. Es gab doch die Nintendo Labo. Das gab es für die alte Switch, ja, aber halt noch nicht mit der Auflösung der neuen Switch und schon gar nicht mit der grafischen Qualität. Vielleicht wäre das ja mal wieder was. Also sowas, nur dass ich jetzt nicht den Virtual Boy und seine Spiele mit einer Farbe nachstelle, sondern quasi ein erschwingliches VR-System für die Switch 2. Weil ich glaube, ich glaube, Nintendo hat aus dem Virtual Boy gelernt und wenn man sich den VR-Markt heute anschaut, kann ich es komplett nachvollziehen. Ich bin ja jemand, der wirklich, ich habe damals Oculus Rift von Parma Lucky vorgestellt bekommen auf der Gamescom in Köln, als das noch eine Skibrille war. Also wirklich mit Teserband zusammengeklebt. Krasser Prototyp. Und ich war hin und weg. Und ich habe gesagt, das ist die Zukunft des Gamings. Und mittlerweile bin ich davon sehr abgeweicht oder abgewichen, weil einfach es gibt zu viele Hürden, die auch dafür sorgen, dass das einfach nicht im Massenmarkt ankommt. Allein diese Brille aufsetzen als Brillenträger. Jetzt kann man sagen, ja, du kannst dir noch Linsen dazu machen. Ja, aber das ist eine Geldfrage. Es kostet auch viel Geld und es ist umständlich.
Und da habe ich einfach keinen Bock zu und also Sachen sorgen dafür, dass sowas nicht im Massenmarkt ankommt und wenn es im Massenmarkt nicht ankommt, dann gibt es auch keinen großen Support von AAA-Studios, die da vielleicht ein grafisch super geiles Spiel machen. Ich meine, man muss sich nur anschauen, wie stiefmütterlich Sony Playstation VR 2 behandelt, das finde ich leider ein Graus, weil ich finde die Hardware an sich, die Sony da hat, für den Preis ist super geil. Hat viele tolle Sachen mit, dass es nur das gescheit rendert, wo deine Augen sich auch wirklich hinbewegen, ist eine super smarte Technologie. Ich finde es insgesamt echt traurig bei VR ein bisschen, dass mit jedem Jahr, wo die Technik besser wurde, bist jetzt auf einem Niveau, von dem wir damals noch nicht dachten, dass das.
So bald so möglich sein wird. Aber die technischen Fortschritte sind ja enorm, wie gut die Meta Quest 3 ist, wie gut die VR 2 war, wie gut jetzt hoffentlich die Steam Frame wird. Und ich glaube, die wird nochmal ganz schön Schwung reinbringen, weil VR war auch immer so ein politisches Ding.
PlayStation hatte seine Exclusives sich geholt, Resident Evil Village und 7 kann ich immer nur noch auf der VR 2 spielen. Dann kann ich nicht mehr in der PC-Version auf der Meta Quest spielen oder mit einer anderen VR-Brille. Jeder wollte seine VR-Spiele für sich haben, Meta ja auch. Die unzählige VR-Spiele, Unzählige, die einfach keiner braucht, die keiner kennt, die auch nicht besonders gut sind. Wenige sehr gute, die aber auch keiner kennt, weil sie keinen Namen haben. Es ist echt schade und ich glaube, die Steamframe kann das noch ändern, weil ich kenne Valve so gut, dass ich mir relativ sicher bin, dass sie jetzt mit den Möglichkeiten eine sehr, sehr Plug-and-Playige VR-Brille für den PC entwickeln werden, die halt diesen Hauptvorteil hat, dass, wenn du das möchtest, die Rechenarbeit auf dem PC passiert und nur noch auf die Brille wireless gestreamt wird. Und das ist, glaube ich, ganz was anderes. Und jetzt noch, was ich, Capcom oder so sagen, okay, der Exklusiv-Deal für die alten Resis ist zum Beispiel ausgelaufen mit Sony. Lass das mal jetzt in der PC-Version und so. Mal schauen. Also ich glaube, da ist die Messe noch nicht ganz gelesen.
Aber ja, der Schwung ist raus, schon lang. Also ich bin der Meinung, es hätte dafür für VR einfach schon, es ist lang genug draußen, es gibt immer noch das Problem der Motion Sickness, wo ich das Gefühl habe, das wird einfach nicht funktionieren. Ich weiß, im Chat hat gerade jemand gesagt, ich habe auch eine Brille und es passt wunderbar. Ja, ich habe, wie gesagt, ich habe bei mir festgestellt, es passt eben nicht immer wunderbar. Und es ist ja schon einfach der Punkt. Es mag ja bei den einen passen, aber bei den anderen passt es wiederum nicht, die dann natürlich nicht so ein tolles Erlebnis haben werden. Ich finde das schwierig und ich glaube, deswegen hat Nintendo auch nie in den VR-Markt so richtig eingestiegen, weil sie wissen, dass das Nische ist, dass sie sich ja so ein bisschen auch vom Hardware-Markt.
Was High-End-Grafik angeht, verabschiedet haben, was man ja durchaus braucht. Du brauchst ja ordentlich Power auch für VR. Natürlich für so eine Quest, das würden sie wahrscheinlich schon hinbekommen mit einer Switch 2. Die wird da grafisch schon stärker sein. Aber ich glaube, die sehen da halt einfach nicht den Erfolg, was in Anbetracht dessen, wie es jetzt historisch gehandhabt wurde, finde ich durchaus nachvollziehbar ist. Aber ich finde, der Virtual Boy, es ist eine Kuriosität und ich frage mich echt, warum... Nintendo das Ding jetzt so rausgebracht hat, vor allen Dingen, was mich am meisten ärgert, man könnte diese Virtual Boy-Spiele, die du ja nicht kaufen kannst einzeln, sondern die sind in diesem Abo drin, in diesem Erweiterungspack, Nintendo Abo, warum bieten sie nicht Versionen an, wo du sagst so, hey, ich möchte das Teil jetzt nicht aufsetzen, ich zahle extra für das Erweiterungspack, gib mir doch einen Modus, wo das Bild hochskaliert ist und ich nur einen Bildschirm habe und ich das auch in 2D einfach zocken kann.
Also finde ich sehr, sehr schade. Also es gibt Ein Spiel, das ist wirklich richtig geil, das ist hier Wario, Wario Land. Das ist fantastisch. Das spielt auch richtig mit den Ebenen, wo du als Mario dann als Wario in den Hintergrund gehst und im Hintergrund rumhupfst und dann wieder in den Vordergrund gehst. Das ist wirklich ein richtig, richtig geiles Spiel. Das würde natürlich ohne 3D-Effekt nicht ganz so krass wirken, aber es wäre meines Erachtens immer noch ein tolles Spiel. Und für alle Leute, die sich halt nicht für 80 Euro dieses Ding kaufen wollen, was dann wahrscheinlich eh nur rumsteht, einfach eine nette Reingabe, um zu sehen, was waren das für Spiele? Wie gesagt, es waren nur 22 und alle sind noch gar nicht da. Tolero Boxer, was wir hier sehen, ist auch gerade ein Spiel, das damals sehr gefeiert wurde, für das, was man Feiern nennen kann in Bezug auf Virtual Boy. Mir ist nicht ganz klar trotzdem, warum der Virtual Boy, der neue, nicht genutzt wird, um schon vorhandene 3D-Spiele von Nintendo auch darzustellen. Also okay, diese Spiele-Sammlung der alten Virtual-Boy-Spiele in einer Farbe, das ist ja ein nettes historisches Relikt irgendwie und für Liebhaber bestimmt ganz cool. Aber warum beispielsweise, weil die Grafik wird es ja hergeben, warum wird Super Mario 3D World für Nintendo 3DS zum Beispiel nicht für die Switch 2 portiert und dann klippe ich die Switch 2 hier ein und habe dann aber...
Das, was ja in 3D schon war auf dem 3DS, was auch ein fantastisches 3D Jump'n'Run war, warum kann ich das dann nicht mit diesem Gerät spielen einfach? Also ich, das Gerät nutze ich dann nur noch sozusagen als die VR-Linsen oder die 3D-Linsen für die Doppelbilddarstellung auf der Switch 2. Das verstehe ich halt nicht ganz. Oder Zelda damals für ein 3DS, das auch in den Tempeln damit gespielt hat, dass du, was ich, irgendwas, einen Schlüssel von oben runtergeworfen hast in die tiefere Ebene dann musstest du runtergehen und den da wieder aufheben. Jump'n'Runs mit Tiefe ist so ein geiles Genre, wenn man in VR, man sieht es bei Astrobot, bei dem, was es für VR gab, war auch ein so geiles Spiel, wenn quasi die Spielfigur um dich rumläuft und du dich umdrehen musst und springt nach oben und sammelt da was auf. Oh, da habe ich noch einen Schatz vergessen, weil ich mich nicht umgedreht habe. Das verstehe ich halt nicht, warum sich Nintendo, wenn sie schon die Technik bauen, nur auf die Virtual Boy-Spiele fokussiert und nicht sagt, okay, die 3D-lastigen 3DS-Spiele portieren wir auf die Switch und die kannst du dann da einklippen und es dann auf dem Tisch in 3D spielen. Warum denn nicht? Da gibt es definitiv Möglichkeiten.
Ich finde es auch ein bisschen doof. Also ich kann es verstehen, dass sie es so original anbieten, aber sie hätten das Ganze natürlich auch als Headset anbieten können, dass man es ein bisschen komfortabler tragen kann, als sich in dieses Ding reinzulehnen. Aber es ist halt, glaube ich, einfach für die Leute, die Videospiele gerne sammeln, die nicht bereit sind, Geld auszugeben für den Original-Virtual-Boy, die sich das Teil vielleicht gern dekorativ auch einfach irgendwo in den Hintergrund stellen. Ich glaube, für die ist die Leute das gemacht. Aber es kostet halt 80 Euro. Und wie gesagt, du brauchst eine Switch dafür. Es funktioniert auch mit einer Switch 1. Aber das ist halt gang und gäbe. Und das ist der Unterschied zu den anderen Minikonsolen, die ja für sich funktionieren, für einen kleinen Apple und einen iPhone, für einen kleinen Preis. Brauchst du hier halt die vollwertige Konsole dazu. Und das bringt mich auch zu der Frage, für wen ist so ein Gerät eigentlich? Und für wen sind diese ganzen Geräte auch? Macht sowas wie Minikonsolen.
Nutzt das einer von euch da draußen wirklich viel? Und dazu habe ich auch mal eine Umfrage gestellt, die die liebe Regie eventuell reinhauen kann. Wie sieht es bei euch aus mit diesen Nostalgie-Konsolen und diesen Super Nintendo Mini, Nintendo Mini, Mega Drive Classic, Playstation Classic? Nutzt ihr die oft? Habt ihr die gekauft? Wie sieht es da bei dir aus? Ich habe mir eine gekauft, nämlich das Super Nintendo Mini, SNES Mini, was damals auch schon nicht ganz günstig war. Ich habe mal geschaut, das NES Mini und das SNES Mini, die gibt es glaube ich nicht mehr offiziell die kannst du jetzt noch irgendwie bei Idealo oder so mal im Preisvergleich gemacht die kosten jetzt immer noch so 120 bis 140 Euro was ich sehr sehr viel finde dafür teilweise sogar noch mehr, und ich finde aber ähm.
Ich habe mir die damals gekauft, weil ich mir dachte, okay, ich hatte nie ein Super Nintendo und die wenigen Super Nintendo Spiele, die ich super fand, weil ich die bei Freunden gespielt habe, die waren da alle drauf und dann dachte ich mir so, weißt du was, eine so eine Nostalgie-Konsole, ich habe die da noch jetzt nicht zu Hause, sondern ich habe die bei meinen Eltern damals geparkt, weil ich mir dachte, wenn ich dann mal am Wochenende da bin oder so und du hast mal Zeit, dann hockst du dich mal hin und zockst einfach mal das alte Zelda, hast du damals nie gespielt oder, weißt du, als wir haben uns damals ein Super Nintendo, weil es keiner hatte, in einem Videospielladen ausgeliehen, übers Wochenende mit Streetfighter 2 und einfach drei Tage durchgehend Streetfighter 2 gezockt. Immer noch das einzige Fighting-Game, was ich halbwegs kann, so, ne? Sehr gut. Wen hast du da immer gespielt? Gemischt. Ich hab mit Dalsim angefangen, war dann irgendwann bei geil und Blanka fand ich immer blöd, aber der ist so ein bisschen OP. Also deswegen fand ich es immer doof, wenn andere den genommen haben, weil gegen den hatte ich immer nicht das entsprechende Veto-Ding. Aber ich hab jetzt an Weihnachten auch gesehen, da war ich mit den Kindern bei der Oma und Und dann wollten die das auch mal spielen. Und mit Männernichte, die sind zwischen 16 und die kennt das auch noch so ein bisschen von ihrem Papa wieder. Also ich finde, das ist was für Leute in unserem Alter.
Um wieder mal ein paar Stunden lang Kind zu sein. Aber ich muss auch sagen, es sieht auf einem modernen Fernseher einfach anders aus. Es gibt zwar im Super Nintendo Mini diesen Interlaced-Modus, dass es ein bisschen so ein Röhrenbildschirm simuliert, aber man sieht trotzdem, dass es simuliert ist und dass die Pixelart von damals extra angepasst war für CRT-Bildschirme und dadurch eigentlich ein viel schöneres, farbreicheres Bild dargestellt haben, als die Pixel hergaben. Das schafft es nicht ganz. Und inzwischen wirkt es halt dann schon ein bisschen altbacken so. Ich finde, das ist eine tolle Sache, die du da ansprichst, weil ich habe da letztens vor zwei, drei Wochen etwas gesehen, anhand von Sonic the Hedgehog, wie es auf einem Röhrenfernseher oder Röhrenmonitor ausgesehen hat und wie es heute aussieht, wenn man es dann pixelgenau auf so einem HD-Fernseher sieht, an den es halt angepasst wurde. Und da hat man gesehen, dass die Entwickler tatsächlich mitgedacht haben, dass aufgrund der Darstellungstechnologie eines Röhrenmonitors oder Röhrenfernsehers, wenn du bei einem Wasserfall stehst, bei Sonic the Hedgehog, dann sieht das Wasser, wie es runterkommt und dadurch, wie diese ganze Leuchtteknik funktioniert.
Tatsächlich so aus, als wäre das Wasser so durchsüchtig und Sonic würde dahinterstehen, was aufgrund der neuen Technologie in heutigen Fernsehern überhaupt nicht so rüberkommt. Und da wurde halt mit dieser Technologie auch gespielt, um grafische Features sozusagen so umzusetzen. Und das finde ich total geil, diesen Vergleich zu sehen einfach, was sich da getan hat und wie die Entwickler damals auch gedacht haben, wie das Spiel dann auf dem fertigen Fernseher aussieht.
Wir haben eine Umfrage gemacht, wie oft ihr eure Nostalgie-Konsolen nutzt. Und die meisten sagen, meine steht ungenutzt rum, 67%. 25% sagen, ist schon zwei bis drei Monate her. 8% sagen, mindestens einmal pro Woche. Und ja, das heißt, die meisten haben es sich halt mal gekauft aus Nostalgiegründen und benutzen es dann trotzdem nicht. Ich finde, was auch noch ein Faktor ist, ist, welches Software-Angebot ist denn dabei? Denn diese Konsolen werden ausgeliefert mit einem vorinstallierten Spielepaket normalerweise. da ist ein bisschen so die Lizenzfrage und da gibt es finde ich enorme Unterschiede. Ich habe mal nachgeschaut zum Beispiel Super Nintendo, finde ich, hat eine sehr amtliche Spieleauswahl, Contra 3 oder wie es Super Probotector, wie es bei uns hieß, Super Action Spiel, sauschwer, Donkey Kong Country, Klassiker von Rare, F-Zero natürlich dabei, Legend of Zelda, Link to the Past, Mega Man X, Star Fox 1 und 2, Super Castlevania 4, Super Ghouls and Ghosts, Yoshi's Island, Street Fighter 2, Super Mario World, Super Mario Kart das erste, also eigentlich wenn du jetzt ein Quiz machst und sagst, nenne die von mir aus zehn populärsten und geilsten Super Nintendo-Spiele, dann tauchen wir wieder. Mario Paint. Mario Paint war vielleicht nicht so populär, war auch eher so ein Kuriosum, aber dann sind die da dabei. Und natürlich Final Fantasy 3, was man bei uns als Final Fantasy 6 kennt, das vor dem großartigen Final Fantasy 7 wahrscheinlich berühmteste und beste Final Fantasy. Und da finde ich, allein dafür lohnt sich das SNES Mini schon, weil...
Das so aussieht, wie ein Final Fantasy aus der 16-Bit-Ära auszusehen hat. Und nicht wie diese merkwürdigen Square Enix-Remakes für Tablets, die dann so eine grauenvolle Schriftart haben und so komisch hochskaliert sind. Fürchterlich. Also wer nochmal ein Final Fantasy vor Teil 7 spielen möchte, der sollte das 3er bzw. 6er, das ist ja das gleiche, auf dem SNES Mini spielen. Auch das NES übrigens, Moment, da muss ich kurz reinglättern, NES Mini, was damals die erste Retro-Konsole war, da ist eigentlich auch das komplette Oeuvre drin, Castlevania 1 und 2, Donkey Kong, Dr. Mario, wer es noch kennt, das ist das mit den Pillen, Kid Icarus, Mario Brothers, Super Mario Brothers, alle drei Teile, allein der dritte ist schon den Kaufpreis wahrscheinlich wert, Zelda 1 und 2, also da kriegst du auch alles, aber bei so Konsolen wie dem Amiga zum Beispiel, den es auch gibt, Amiga 500 Mini, da muss ich als ehemaliger Amiga-Besitzer sagen, der ist nicht interessant, da sind zwar auch ein paar Spiele bei, die man irgendwo vielleicht schon mal gesehen hat, Aber da fehlen einfach zu viele Sachen. Also klar, da hast du schöne Spiele von den Bitmap Brothers drin, wie Cadaver oder Speedball 2, okay. The Chaos Engine, aber wo ist Lemmings? Wo ist Turrican 1 und 2? Wo sind diese Titel, wo du sagst, okay, das waren, und wo ist der Competition Pro Joystick? Du hast so ein komisches Gamepad, was es für den Amiga schon gab, aber jeder Mensch hat Amiga gespielt mit dem Competition Pro und nicht mit dem Gamepad.
Das gibt es dir halt das gibt mir halt dann eben gar nicht die Experience, die ich hatte, als ich damals mit elf Jahren oder so ein Amiga hatte, sondern das ist halt so ein Ding, was ich anschließen würde und mir denke, ja, Sah so aus, aber kann ich bitte die Spiele hören, die mir damals wichtig waren? Und die sind da eben in der Kompilation nicht dabei. Wir schauen ja gerade hier so einen Trailer an vom Amiga 500 Mini und so. Und dann ist da so ein junger Typ, der das zockt, wo ich mir denke, ihr kennt euer Publikum nicht. Da müsst ihr so einen alten, verbitterten Hansel, wie wir sind, zeigen, der dieses Ding auspackt und so ein leichtes Grinsen auf den Backen hat. Aber genau das ist ja, diese Spielauswahl ist ja oftmals sehr schwierig. Ich habe zu Hause diesen C64 Mini, der gar nicht so mini ist und ich nutze den nicht wirklich, aber ich merke, dass wenn mein Bruder da ist mit seinen Kids, dann wird das viel ausgepackt. Und das finde ich dann auch immer ganz schön, dass die Kids, die sind noch ein bisschen jünger, noch nicht so grafisch verdorben sind, dass sie sowas doof finden, sondern sich freuen, dass sie Sachen auf dem Bildschirm bewegen können und dann so auch ein bisschen Videospielgeschichte mitbekommen. Das finde ich toll. Aber für mich ist es halt auch so, im Endeffekt verstauben diese Dinger. Das ist so, am Anfang habe ich es mir geholt, auch den SN Super Nintendo Mini, habe ihn angemacht, habe vielleicht eine Stunde damit gespielt.
Geil, ich fange nochmal der Link to the Past an, habe ich auch angefangen und dann kam wieder irgendwas dazwischen und dann war es halt und seitdem staubt das Ding vor sich hin. Ich habe mir jetzt aber tatsächlich wieder mal eins gekauft, weil im Hause Rick die allererste Konsole, die wir hatten, war das Intellivision.
Die offiziell erste 16-Bit-Konsole und da kam eben der Intellivision Sprint raus, den ich total geil fand. Ich habe noch das Original zu Hause sogar, mit den Original Spielen, aber das hat halt so einen alten Antennenanschluss, um das an Fernseher anzuschließen, was dann halt auch nicht das beste Bild liefert, und da habe ich mir gedacht so, den hole ich mir jetzt tatsächlich vor der, ich wusste schon, der wird wahrscheinlich rumgammeln und rumstehen, aber, Nostalgie gründetechnisch, Ich will den zu Hause haben, ich will, wenn mein Bruder da ist, vielleicht den einfach mal auspacken und dann spielen wir halt vielleicht nur fünf Minuten Triple Action mit Biplanes, aber das möchte ich einfach, die Option möchte ich haben und du sagst ja gerade eine Sache, die wichtig ist, die Spieleauswahl. Naja, da gibt es ja die Möglichkeiten bei den meisten Geräten, die zu erweitern, ne? Ja, aber halt keine legale Möglichkeit oder vor allem keine einfache Möglichkeit.
Ja, es ist halt schon immer, man kann es machen, es wird auch teilweise sehr offiziell von den Firmen gesagt, so hier, wenn du die Sachen findest, kannst du sie mit USB-Stick draufladen und so weiter und so fort. Auf jeden Fall, das Intellivision habe ich mir geholt und wohlwissend, dass es hauptsächlich verstauben wird. Aber, und eine Sache, die hat mich tierisch genervt, ich habe hier Spiele schon probiert und gespielt hier und die Pixelgenauigkeit ist irgendwie bei dem Ding nicht geil umgesetzt. Es gibt da in dem einen Spiel, muss man so einen Ballon immer abschießen, der rumfliegt und der wird irgendwie total verschoben dargestellt, wo ich mir denke, so hä, das sah auf dem Röhre definitiv anders aus. Und da bin ich so ein bisschen unhappy deswegen, wie das Ganze funktioniert und wie die Technik darin ist. Weil man weiß natürlich auch, dass diese Firmen wissen, ey, wir müssen nur sowas halbherzig auflegen. Es wird genügend Leute geben, die greifen zu. Ja, die, die da noch ein Interesse dran haben, die greifen wahrscheinlich zu, so wie du. Und die wenigen, die sagen, die den Spielekatalog durchgehen und sagen, da ist aber das fehlt noch und dann vielleicht nicht. Wie ich jetzt beim Amiga, das werden so viele nicht sein.
Ich stelle allerdings fest, also ich spiele tatsächlich das Super Nintendo auch nur mit dem Sohn, weil immer wenn wir irgendwie bei meiner Mutter sind, dann möchte er bei Zelda weiterspielen und dann haben wir also einmal im Monat so ein halbes Stündchen, wo wir Link to the Past weiterspielen und er merkt auch den grafischen Unterschied nicht wirklich. Er sitzt dann on the edge of his seat und das ist halt für einen Sohn in seinem Alter... Ist es für mich einfacher, ihn da ranzuführen, weil es halt dann doch so abstrakt ist, dass es irgendwo gewaltfrei ist. Also Zelda ist kein brutales Spiel, aber wenn ich jetzt bei Link to the Past irgendwie einen Monster umhau, da sagte ich mal die skeptische Oma dann so, ob ich das Kind jetzt damit schon konfrontieren muss. Das ist jetzt bei modernen Zeldas auch nicht so schlimm, aber wenn ich jetzt so einen Hansel in Breath of the Wild umhauen würde, dann hätte ich da schon selber so ein bisschen so, naja, muss er das jetzt schon sehen und keine Ahnung, das geht da schon noch. Und der fragt zum Beispiel nach dem Zelda auf der Switch bei uns zu Hause, fragt er nie. Sondern es ist immer nur, wenn wir bei der Oma sind, bisschen Zelda spielen, bisschen weiterkommen. Zu Hause ist Zelda nie ein Thema. Oder dass wir doch da mal weiterspielen können. Insofern funktioniert dieser Retro-Aspekt dann schon. So Sachen wie jetzt Intellivision oder Atari VCS, das wäre sogar mir, obwohl ich das VCS zwar nicht hatte, aber auch beim Nachbarn öfter gespielt habe, das wäre sogar mir zu alt. C64?
Nicht, weil das war halt tatsächlich so der große Einstieg und allein eine anstöpselbare Version von Winter Games zu haben, das würde ich mir tatsächlich auch überlegen. Ich muss aber tatsächlich sagen, ich finde, das Intellivision war im Vergleich zum Atari VCS schon grafisch ein Sprung nach vorne. Da hat man, finde ich, schon Unterschiede gemerkt. Aber dieses komische Bedien... Ding da, ich weiß nicht. Das war super. Du hattest dann, also für die Leute, die noch nie den Intellivision gesehen haben, das hatte einen Controller. Das war quasi ein Rechteck, was man in der Hand hatte. Unten war eine Drehscheibe, mit der man nach links, rechts, oben und unten so steuern konnte. Und dann gab es oben ein Zahlenpad, also wirklich so durchnummeriert. Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs in der nächsten Zeile. Und da konnte man dann Schablonen reinschieben. In jedem Spiel war eine Schablone dabei, die man da reingemacht hat in diesen Controller. Wo man dann irgendwelche Features hatte oder das Spiel steuern konnte oder was freischalten. Und das fand ich total geil. Also sorry, ich weiß, da haben viele gemoppert, weil das war so ungenau, mit dieser Drehscheibe zu steuern. Aber allein das, dass man das machen konnte, fand ich war super geil. Hat ja Atari dann nochmal probiert, beim Atari Jaguar auch bei der Konsole etwas ähnliches zu machen. Und da habe ich mir gedacht, das fand ich echt, ja, hat mir Spaß gemacht. Das war nochmal so ein Gimmick, was das ganze Ding irgendwie abgehoben hat. Aber ja, ich finde, du hast gerade schon genau gesagt, wo so der Einsatzbereich liegt.
Als Videospiel-affiner alter Mensch, das eben an die jüngere Generation weiterzubringen und dann eben durch die Augen seiner eigenen Kids auch nochmal Kind sein. Ich glaube, das ist so der unique selling point, weil wirklich zocken damit...
Tut keiner so richtig nicht, glaube ich. Ein paar tun es schon, haben wir gesehen in unserer Umfrage, die wir gerade gemacht haben. Aber es ist halt hauptsächlich etwas so ein Staubfänger. Aber nichtsdestotrotz haben die sich gut verkauft. Nintendo Mini und Super Nintendo Mini haben sich zusammen bis zum Jahr 2018 10 Millionen Mal verkauft. Ich finde, es ist halt auch, wenn man ein Herz für Reto hat, eigentlich die einfachste Methode, so die wichtigsten Spiele einfach an den Fernseher anzustöpseln. Weil klar, es gibt auch andere Methoden. Es gibt ja auch extra so Converter-Systeme, wo ich dann ein altes Megadrive durch den Converter durchjagen und dann hochskalieren kann und aber gleichzeitig von mir aus so ein CAT-Look. Also wenn man das Originalspielgefühl haben will, dann gibt es ja auch immer noch andere Systeme, wofür du dann aber wieder die Original-Module brauchst und die Original-Konsolen und so. Und dann musst du auf den Flohmarkt und dann musst du da wieder irgendwas raussuchen und wenn es nur darum geht zu sagen, so pass auf, Teil von meiner Kindheit war das Super Nintendo. Klar, drei von den Spielen, die ich damals geil fand, sind vielleicht nicht mit dabei. Aber die wichtigsten zehn halt schon, dann nimmst du das. Außer im Falle vom Amiga jetzt, wo ich sage, ohne Turrican und Lemmings ist es einfach Quatsch.
Aber das ist ja auch eine rechte Sache. Das ist ja super schwierig, gerade von damals. Wo sind da die Rechte? Psygnosis wurde ja dann irgendwann von Sony gekauft und so weiter und so fort. Und sind die Rechte da irgendwann verfallen? Das ist halt eine Riesensache. Und sowas kann Nintendo sich dann vielleicht leisten. Aber in so eine kleine Firma, Commodore gibt es ja in dem Sinne auch nicht mehr so richtig. Ich weiß nicht, gibt es Commodore noch? Haben die noch mal was probiert? Ich wusste noch, wer das genau wissen will, dem empfehle ich dringend, die Stay Forever Tech-Folgen, Technik-Folgen anzuhören mit Henna Thomsen, der das alles fantastisch recherchiert, erzählt hat. Und der hat die ganze Historie von Commodore noch erzählt. Es gibt, glaube ich, eine Folge schon, zum Vorgänger des C64, eine zum C64 und ich glaube drei Folgen allein über den Amiga und danach doch das CD32 oder wie weiß ich mir genau. Und dann war es vorbei mit Commodore. Also wer sich dafür interessiert, der sollte sich das anhören, da kriegt er das super aufbereitet. Ich möchte zum Thema Nintendo noch was sagen, denn ich finde Nintendo hat eine Sache versäumt, Es ist vor einigen Wochen oder Monaten schon der Lego Game Boy erschienen. Ein wunderschönes Gerät, der finde ich auch im Lego-Kosmos halbwegs erschwinglich ist. Ich glaube, der hat ja auch die größere... Ich habe ihn noch nicht gebaut. Du hast ihn gekauft und nicht gebaut, hast du den krieg kaputt. Entschuldigung, es geht mehr ums Besitzen als ums Bauen bei mir manchmal. Darf ich ihn zusammenbauen? Nein!
Es gibt den Lego Game Boy, der wunderschön ist, hat glaube ich auch die Originalgröße und der fühlt sich halt auch vom Gewicht an wie ein Gameboy und sie haben sich sogar was ausgedacht, wie du Folien reinschieben kannst, die ein bisschen so wirken wie die alte Gameboy-Grafik. Was mir fehlt, ist diese Kollaboration mit Nintendo selber, weil sie müssen ja das ganze Ding lizenziert haben. Warum haben sie nicht ein Add-on eingebaut, dass ich einen kleinen.
150 mal 120 oder was die Auflösung war, grau-schwarz Bildschirm mit, 50 oder 20 vorinstallierten Gameboy-Spielen, den ich in meinen Lego Game Boy oben reinschieben kann und dann den Lego Game Boy als normalen Game Boy benutzen. Habe ich mir auch gedacht. So schade. Ich meine, sie haben es cool gemacht, auch mit diesen Folien und dass es halt aussieht wie früher. Aber warum ist er nicht spielbar? Das ist schade. Das kann mir auch niemand erzählen, dass man so einen Bildschirm, der dann einen Chip dabei hat, mit der Technik die Game Boy-Spiele abspielen kann, Das wäre doch möglich gewesen. Das ist einfach so ein etwas größeres Modulbaustein, den du da reinsteckst. Und ich weiß, wahrscheinlich liegt es auch an Lego, weil sie halt sagen, so Elektronik wollen wir ja nicht so richtig. Ja, machen sie jetzt auch mit den Smartbricks auch. Stimmt, machen sie mit ihren Smartbricks ja auch. Übrigens, im Chat wurde jetzt auch gerade gesagt, Commodore existiert, sagt der Moskrips hier. Commodore International ist ein 2025 wiedergegründetes US-amerikanisches Unternehmen mit Sitz in Dover, das seit Juli 2025 die Rechte an allen 47 originalen Markenzeichen des Vorgängerunternehmens gleichen Namens besetzt. Immerhin. Immerhin. Also wie gesagt, danke für diese Aufklärung. Und ja, das ist das, was da noch kommen wird. Ich bin gespannt. Aber wie gesagt, die rechte Sache ist halt eine, die schon immer schwierig dann ist bei den ganzen Spielen. Und da würde man sich dann halt auch mehr wünschen.
Ich kann verstehen, wenn man sich solche Sachen kauft, aber ich weiß auch, dass die meisten Leute, die sich so etwas kaufen wie diese Minikonsolen im Endeffekt sind sie Staubfänger Ja, Den Game Boy hätte ich trotzdem gern auch wenn er nicht funktioniert, aber irgendwann wandert der auch auf mein Sideboard, weiß ich schon Das zumindest unser kleiner Abriss zum Virtual Boy, der sich meines Erachtens nicht wirklich lohnt da muss man schon echt ein krasser Fan sein, dass er auch nicht wirklich gut von der Qualität verbaut ist und so und das Ding halt auch so ein bisschen instabil ist dann auch nochmal, was da dazukommt. Ich weiß es nicht, was sich Nintendo dabei gedacht hat und es ist irgendwie nett, aber irgendwie auch kacke. Einmal hat es sich zumindest verkauft. Ob es 770.000 werden, schauen wir mal. Das würde mir interessieren, die Sales, die verkauft, wie oft sich dieses Ding verkauft hat. Ja, das zumindest unser kleiner Einblick in den Virtual Boy und das Thema VR und Retro-Konsolen haben wir irgendwie alles zusammengeworfen, ne? Ja. Wunderschön.