Wir beruhigen uns jetzt alle erst mal, okay? Weißt du was? Egal! Resident Evil, Leute! Wir reden heute über Resident Evil 9. Und dafür habe ich die zwei Tester mir rangeholt, nämlich einmal Nathalie von der GameStar hier im Studio. Schön, dass du da bist. Wir sind sehr aufgeregt. Wir sind sehr, sehr aufgeregt.

Und natürlich ist auch der liebe Dennis von der GamePro da. Schön, dass du da bist. Ja, ich, Ja, schön, dich zu sehen. Wie ist es denn? Also, hallo übrigens auch erstmal Chat. Wie aufgeregt seid ihr denn wegen Resident Evil 9? Geht's euch da ähnlich wie Nathalie und mir? Und Dennis, seid ihr auch alle irgendwie total gehypt? Schreibt's uns doch gerne mal in den Chat. Willkommen natürlich auch an euch. Wie fühlt sich's denn an, Nathalie, jetzt Resident Evil 9 den Test durchzuhaben? Kannst du jetzt wieder ein bisschen entspannen? Ja, ich habe auch gerade gesehen bei der Bauchbinde, dass ich jetzt auch Olympia-Goldmedaillistin bin. Fühlt sich natürlich nochmal besonders an. Aber tatsächlich bin ich sehr erleichtert, dass es rum ist, weil es war kein einfacher Test aus mehreren Gründen. Da können wir jetzt gleich im Talk wahrscheinlich noch ein bisschen genauer drüber sprechen. Aber ich bin sehr froh, dass alles geklappt hat, dass auch alles mit Video und so geklappt hat, dass auch der Test so geworden ist, wie ich es mir vorgestellt habe. Und am allermeisten freut mich natürlich, dass das Spiel einfach geil ist. Und ich glaube, da freuen sich sehr, sehr viele Leute drauf. Und das ist für uns alle ja ein schönes Geschenk zum 30-Jährigen von Resident Evil. Stimmt, Ende März steht ja 30-jähriges Jubiläum für das Franchise an. Dennis, wie ist es denn bei dir? Bist du froh, dass der Test durch ist? Oder hätte es so ein bisschen länger gehen können?

Das klingt jetzt so dramatisch, als ob Tests immer so schlimm sind. Aber generell bin ich auf jeden Fall froh, dass der Test durch ist. Und dass es vor allem ein Spiel war, wo ich auch schon im Vorfeld dachte, gerade bei Capcom und Resi, das ist ja meist schon jetzt nichts, was ganz, ganz wild ist, auch nicht technisch. Und von daher, das hat alles wunderbar funktioniert. Und das ist ein super Spiel geworden. Von daher auf jeden Fall sehr, sehr froh, wie das Ganze gelaufen ist. Das war auf jeden Fall in den letzten Jahren schon ein bisschen schlimmer gewesen bei anderen Spielen, sagen wir es mal so. Ich bin schon sehr gespannt, was ihr gleich erzählen werdet. An dieser Stelle, lieber Chat auch, ihr könnt sehr, sehr gerne mit Ausrufezeichen Frage natürlich auch jederzeit Fragen an unsere beiden Tester stellen. Und dann werde ich versuchen, die mir immer mal wieder rauszugreifen und eure Fragen hoffentlich beantwortet zu bekommen.

Ganz wichtig, hört ihr denn Dennis mittlerweile, lieber Chat, weil ich gerade gesehen habe, dass man Dennis nicht hört. Ich hoffe, es ist jetzt mittlerweile der Fall. Deliane schreibt zum Beispiel gerade auch noch, dass Nathalie so schön glitzert. Ah, danke schön. Richtig gut, ich lieb's. Es kommt im Licht natürlich noch mal viel besser rüber hier mit unserer netten Studiobeleuchtung. Okay, man hört Dennis. Wunderbar, das freut uns natürlich. Sehr, sehr, sehr, sehr gut. Lieber Chad, wie sieht's denn aber bei euch aus? Freut ihr euch morgen, wenn Resident Evil 9 endlich rauskommt? Oder wie sieht's aus? Ich bin ja schon ganz gespannt, was ihr gleich erzählen werdet. Ich finde aber, da ist auch eine sehr, sehr wichtige Frage gerade reingekommen. Willst du sie direkt mal vorlesen und drauf eingehen? Ja, weil ich finde es schon wichtig klarzustellen, dass natürlich bei diesem Video keine Tomaten irgendwie verschwendet wurden.

Meine Tomaten sind tatsächlich an mein Meerschweinchen Hamilton gegangen. Der hat sie sehr dankend angenommen. Was mit der zerquetschten Tomate von Jonas passiert ist, das weiß ich leider nicht. Die ist so ein bisschen MIA. Aber ich wünsche ihr natürlich und allen ihren Zugehörigen nur das Beste. Absolut. Es wurden keine Tomaten quasi in unserem GameStar-Test-Video verletzt.

Vielleicht hat Jonas ja jetzt wochenlang Bolognese gegessen. Oder die sind als Crimson Heads wieder auferstanden und sind jetzt so ganz krasse mutierte Fleischtomaten. Oder das. Oder auch das. Strohhut Michel schreibt zum Beispiel gerade, ich freue mich mehr auf Midnight. Also wir haben hier morgen eine ganz spezielle Situation. Es kommt hier Resident Evil 9 raus, wo wir jetzt nicht ganz ausführlich drüber reden werden. Und dann kommt hier auch noch die neue Erweiterung von WoW raus. Wie ist es denn bei dir, Dennis? Hast du je WoW gespielt oder freust du dich morgen einfach nur auf Resident Evil 9? War ich wahrscheinlich super unbeliebt bei euch, aber ich habe noch nie WoW gespielt. Nee, Moment, ich habe es einmal für, glaube ich, zwei Stunden mit Philipp probiert und er hat es mir beibringen wollen, aber es hat nicht so wirklich funktioniert, von daher, nee, ich bin kein WoW-Spieler, ich bin Resi-Spieler und ja, daher ganz klar Resi, von daher... Umso besser, denn um Resi soll es ja jetzt auch gehen. Wir haben endlich ein neues Resident Evil-Spiel. Das erste seit fünf Jahren. Ja, es gab zwar dazwischen auch noch das Resident Evil 4 Remake, aber jetzt mit Resident Evil Requiem bzw. Resident Evil 9, wie auch immer man es nennen möchte, ist jetzt endlich mal wieder ein neues Spiel in der Hauptreihe da. Und darüber wollen wir jetzt mit unseren beiden Testern reden. Nämlich einmal mit Nathalie von der GameStar. Schön, dass du da bist. Hallo, ich freue mich sehr. Ich freue mich auch sehr. Und einmal Dennis von der GamePro. Auch schön, dass du da bist. Hello, hello.

Wollen wir am Anfang vielleicht erst mal ganz kurz darauf eingehen, wie wir mit Spoilern jetzt in diesem Talk umgehen werden und wie denn vielleicht auch die Embargo-Situation war? Willst du vielleicht mal anfangen, Nathalie? Ja, sehr gerne. Also vorneweg, es wird hier keine Spoiler geben. Und wir bitten natürlich auch darum, dass das im Chat berücksichtigt wird. Also bitte keine Spoiler reinposten, auch keine Fragen, die so suggestiv sind. So, hey, was passiert denn mit Leon und so? Da werden wir einfach nicht drauf eingehen, weil jeder soll ja dieses Spiel selbst erleben können. Auf der anderen Seite haben wir tatsächlich von Capcom relativ strikte Embargo-Richtlinien, weshalb es durchaus sein kann, dass wir bei gewissen Sachen einfach sehr, sehr vage bleiben müssen, weil wir einfach über sehr viele Dinge noch nicht sprechen können im Detail. Also wir dürfen natürlich Kritik üben und das Ganze. Also es ist keine inhaltliche Vorgabe zu unserer Meinung, dass wir das gut finden müssen oder sowas. Es geht wirklich nur um diesen Spoilerschutz, den wir natürlich auch respektieren und nachvollziehen können und genau. Ja, also ihr merkt schon, lieber Chad, uns ist es super, super wichtig, dass ihr das Spiel weiterhin für euch entdecken könnt. Wir wollen euch aber einfach schon mal so eine kleine Review jetzt hier in dem Talk geben. Dennis, wollen wir vielleicht mal ganz kurz, um so ein bisschen Requiem irgendwie einzuordnen, wo ordnet sich denn der neunte Teil jetzt von Resident Evil ein im Vergleich zu einem zweiten Teil, vierten Teil oder vielleicht auch einem siebten Teil?

Ja nun, also da gibt es ein bisschen unterschiedliche Meinungen. Also Nathalie wird das Ganze ein bisschen höher werten. Bei mir ordnet sich es als sehr, sehr guten Teil ein, der aber nicht ganz an die anderen Spiele rankommt. Also nicht ganz an Village bei mir oder auch an Resident Evil 7 bei mir oder Teil 4. Aber da auch nochmal ganz, ganz klar, nur weil es nicht ganz da rankommt. Ich bin ein riesengroßer Fan der Reihe und auch ein riesengroßer Freund von Resi 7 bis jetzt. Von daher, selbst wenn es nicht da rankommt, heißt das nicht, dass es meilenweit davon entfernt ist und dass es wirklich ein super Spiel ist, auf das ihr euch auf jeden Fall freuen könnt. Ja, ich glaube, hier geht es sehr viel um so Nuancen, weil Dennis und ich sind uns, glaube ich, sehr, sehr einig, was das Spiel im Ganzen angeht und das sind dann halt wirklich so Sachen, dass Dennis vielleicht ein paar Schwächen ein bisschen stärker gewichtet als ich und ich dafür vielleicht ein paar Stärken noch stärker sehe. Deshalb, wir sind uns prinzipiell einer Meinung. Es geht wirklich um die persönlichen Vorlieben.

Wertungstechnisch habe ich Requiem 1,91 gegeben, was gleichzieht mit dem Resident Evil 4 Remake. Das ist jetzt vor drei Jahren erschienen. Für mich persönlich, es ist auf jeden Fall in meiner Top 3, glaube ich, weil es einfach ein Best of Resident Evil ist und dann auch noch mal ein Stückchen weiter gedacht. Was das im Detail heißt, da sprechen wir noch drüber. Aber ich finde, das eröffnet quasi, obwohl es Requiem heißt, finde ich, es ist kein so Abschluss, sondern wirklich ein Vorgeschmack darauf, in welche Richtung sich Resident Evil in Zukunft entwickeln könnte. Und das fand ich sehr, sehr spannend. Und ich finde einfach, auf so einem hohen Niveau haben wir halt gerade keine anderen Survival-Horrorspiele. Ich finde, das hat nochmal einen neuen Maßstab einfach angesetzt. Und ja, historisch gesehen hat es vielleicht nicht denselben Impact, wie jetzt ein Resi 4 damals gehabt hat, weil es einfach nochmal was komplett Neues gemacht hat. Es ist mehr so eine, Es passt eigentlich sehr, sehr gut, dass es zum 30-jährigen Jubiläum jetzt veröffentlicht wird, weil es nochmal einfach so ein Liebesbrief an dieser Reihe ist. Und es verbindet einfach alle Stärken aus allen Neuansätzen und Experimenten, die Capcom gemacht hat in den vergangenen Jahrzehnten, muss man ja mittlerweile sagen. Und ich finde einfach, es ist ein wundervolles Spiel geworden, das einfach sehr, sehr, sehr viel Spaß macht und ich glaube, sehr viele Leute sehr glücklich machen wird.

Große Sorge aus der Community war ja auch, wir haben ja hier zwei verschiedene Spielstile, die miteinander vereint werden möchten, wir haben einmal Grace und einmal Leon, eine Sorge aus der Community war ja, boah, wird es jetzt so ein Resident Evil 6 werden wird es wieder zu viel Action zu viel Abwechslung zwischen den Charakteren, wie siehst du das denn Dennis, ist diese Sorge, gerechtfertigt jetzt hier oder was würdest du sagen? Also ich denke die Sorge die Sorge kommt bei euch eigentlich nur auf wenn ihr mit einem der beiden Spielstile überhaupt nicht klarkommt. Das heißt, wenn ihr überhaupt keinen, sagen wir mal, Survival-Horror à la Resi 2 oder Resi 7 mögt oder überhaupt keine Action mit Leon wie in Resi 4 beispielsweise, also wenn ihr das überhaupt nicht mögt, dann werdet ihr ein Problem bekommen, weil ihr eben beide Charaktere ungefähr zur Hälfte spielt. Und wenn euch dann einen Teil natürlich nicht Spaß macht, dann wird es wahrscheinlich nichts werden. Aber sonst, die beiden Spielstile, die funktionieren wunderbar. Die wechseln sich ab. Das hat ein cooles Pacing, das Spiel. Von daher sollte das eigentlich kein Problem sein. Zumindest vom reinen Gameplay. Weil da bin ich auch komplett bei Nathalie zum Beispiel. Also rein vom Gameplay ist das vielleicht sogar das beste Resi überhaupt da.

Ja, ich glaube auch, dass das, ich habe das jetzt schon ein paar Mal auch in den Kommentaren gelesen, das ist ja schon so, also ich hatte vom Gefühl her, hatte ich den Eindruck, dass Leon sogar noch ein bisschen mehr Spielzeit hat als Grace, das heißt, man muss schon wirklich Bock haben auf beide Seiten, wie Dennis gerade schon gesagt hat und ich habe halt Kommentare gesehen, die meinten, boah nee, also dieses Schleichen ist ja so gar nicht meins oder dieses Action-Gedöns ist so gar nicht meins, habe ich ja auch ein bisschen befürchtet. Mich hat es viel, viel mehr abgeholt, als ich dachte. Aber es ist halt wirklich so eine, ja, es ist eine Mischung, eine sehr riskante Mischung wahrscheinlich auch. Aber ich finde, es war wichtig, dass Capcom auch diesen mutigen Schritt mal macht. Auch so ein bisschen, um Series 6 wieder gut zu machen, glaube ich. Verstehe ich. Ihr habt ja jetzt beide schon gerade gesagt, man muss beide Spielstile auch irgendwie mögen, um auch mit dem Spiel im Gesamten zurecht zu kommen. Nathalie, hattest du denn trotzdem irgendwie einen Favoriten zwischen Leon und Grace? Vor ein paar Wochen hätte ich dir, glaube ich, ganz klar Grace geantwortet. Mittlerweile weiß ich es so gar nicht, weil es gibt so bei beiden Passagen, die ich einfach so toll fand.

Ich glaube, ich bin trotzdem, also mein Highlight aus dem Spiel ist, glaube ich, immer noch Grace. Das wird wahrscheinlich auch die Stelle sein, die wir später dann noch spielen werden im Stream. Das Sanatorium, das ist einfach wirklich, das macht so viel Spaß. Es ist so intensiv von der Atmosphäre her. Da sieht man diese neue Mechanik der Zombies mit am besten. Und das ist für mich wirklich einfach das Highlight gewesen, was sie sich da überlegt haben mit den Persönlichkeiten. Kann ich gleich ein bisschen mehr noch drüber erzählen. Aber das war für mich einfach wirklich, da dachte ich mir, Alter, das blutet hier gerade Resident Evil und das hat mir sehr, sehr viel Spaß gemacht. Aber auch Leon hat einfach so unterhaltsame Passagen und das ist halt auch eine Stärke von Requiem. Es wird nie langweilig. Du hast die ganze Zeit am Laufen im Bann, da hast du irgendwas Neues, was spielmechanisch dazu kommt. Das heißt, ich kann mich da gar nicht so konkret festlegen, wie ich vor ein paar Wochen gedacht hätte, dass ich es noch können werde. Ich hoffe, es war ein grammatikalisch richtiger.

Dennis, wie ist es bei dir? Also ich teile es mal so ein bisschen auf. Also bei mir ist es spielerisch auf jeden Fall Craze, einfach weil ich mehr diesen langsamen Spielstil bevorzuge. Aber Leon ist natürlich storymäßig auch gerade mit seinen One-Liner, mit seinen ganzen Sprüchen und so weiter. Er ist natürlich ein großes Highlight. Deswegen, also Resi 4 ist auch nie mein liebstes Resi gewesen, einfach weil mir das so viel Action war. Und generell auch bei Village zum Beispiel, den Action-Part am Schluss war für mich auch mit Abstand der schlechteste Part vom ganzen Spiel. Aber wenn wir jetzt nur nach dem Gameplay gehen, definitiv die ersten fünf Stunden das Sanatorium, hast du ja gerade schon gesagt. Das ist ein ganz, ganz großes Highlight. Aber für mich ist es auch spielerisch, gerade bei Leon, so ein bisschen abgefallen nachher. Nicht unbedingt wegen dem Actionspielstil oder wegen den Neuerungen, die sie reinbringen, den coolen Szenen, die sie reinbringen, sondern auch ein bisschen wegen den Schauplätzen, die einfach nicht mehr mit dem Sanatorium mithalten können. Von daher, genau. Dann bleiben wir doch einfach mal direkt bei Grace. Würdet ihr denn jetzt beide sagen, vielleicht auch gerne du, Dennis, direkt, fühlen sich diese Grace-Passagen jetzt wirklich nach diesem klassischen Survival-Horror-Flair an?

Ja, ich würde schon sagen. Also es kommt ja auch immer ein bisschen darauf an, ob man es jetzt in der First Person oder in der Third Person spielt. Wenn du dich für die First Person entscheidest, dann kommt das schon gerade in den ersten Stunden sehr, sehr nah an, ja, vielleicht ein Resi 7 ran. Wenn es in der Third-Person spielt, dann sehr, sehr nah an Resi 2 Remake ran. Von daher, für mich kommt das schon sehr, sehr gut hin. Plus, dass sie halt noch so ein paar Kniffe mit reingebracht haben, die dem Ganzen noch so einen kleinen, ich sag wirklich kleinen Touch Neues verleihen. Von daher, ja, doch schon.

Ja, ich finde auch, gerade dadurch, dass bei Grace einfach auch der Fokus sehr auf diesem Inventar- und Ressourcenmanagement ist, also man fühlt sich schon sehr gezwungen dazu, auch wirklich zu überlegen, wie du da jetzt vorgehst. Also das haben sie auch wirklich gut hinbekommen, das zwischen den zwei Charakteren aufzuteilen und dir wirklich ein anderes Gefühl auch zu vermitteln, weil mit Grace hast du zum Beispiel auch sehr, sehr wenige Waffen zur Verfügung. Du hast halt Messer, die auch kaputt gehen können, mit denen sie sich ganz klassisch wehren kann, wenn du eben von einem Zombie so überfallen wirst.

Und sie hat halt die Pistole und den Revolver. Die Patronen für den Revolver sind super selten und kosten auch sehr viele Ressourcen, um es zu craften. Und die Pistole findest du halt schon ein bisschen öfter, aber du brauchst halt auch echt einige Kugeln, um so einen Zombie mal down zu bekommen. Das heißt, du hast permanent diese Abwägung, die du machen musst. So, okay, wen muss ich jetzt wirklich aus dem Weg räumen, weil ich jetzt noch irgendwie fünfmal hier entlanglaufen werde und da ist der Speicherraum direkt nebendran. Das heißt, vielleicht sollte ich da mal so ein bisschen klären. Aber es ist halt sehr viel auch von diesem, was man aus den klassischen Resi-Teilen einfach kennt, dieses taktische am Leben lassen, um einfach Ressourcen zu sparen. Und das haben sie wirklich, wirklich gut hinbekommen und ich mag das sehr gerne. Auch auf beiden Standardschwierigkeitsgraden. Das ist ja auch noch erwähnenswert, dass es einmal Standardmodern gibt und einmal Standardklassisch. Und klassisch brauchst du halt diese Farbbänder zum Speichern und die bringen halt dann auch nochmal ein zusätzliches Element in dieses ganze Ressourcenmanagement, weil du dir auch Farbbänder craften kannst. Und dann musst du dich halt entscheiden, okay, crafte ich jetzt lieber irgendwie supermächtige Patronen oder Spritzen, die halt One-Shot sind quasi oder will ich jetzt doch lieber mal endlich speichern nach drei Stunden. Also es ist wirklich sehr, sehr viele so kleine Stellschrauben, die aber nicht zu sehr, also zu kleinteilig werden, sondern die einfach ein sehr cooles, spaßiges Survival-Gefühl vermitteln. Mhm.

Dennis, gab es denn für dich mal irgendwie einen Moment im Spiel, wo du das Ressourcenmanagement als nervig empfunden hast?

Nervig? Das Ding ist, ich bin ein riesengroßer Fan von Inventar-Tetris. Von daher, nee, überhaupt nicht. Also ich fand das ziemlich motivierend die ganze Zeit auch, dass du eben peu à peu wieder deine Inventarplätze freischaltest. Dir wirklich überlegen musst, okay, was nehme ich jetzt mit? Nehme ich jetzt die Requiem als superstarke Waffe mit? Oder nehme ich lieber noch ein bisschen Heilung mit? Weil diese neuen Spritzen, die man hat, um quasi Gegner von hinten auf einmal mit einem Stich auszuschalten, das hat mir eigentlich super viel Spaß gemacht. Vor allem ist es auch immer super motivierend für mich, dann nochmal neue Sachen freizuschalten. Und halt wirklich dieser Gedankengang, wie gehe ich jetzt vor? Wie gehe ich in den nächsten Gang rein? Wie hole ich den nächsten Schlüssel, um weiterzukommen? Nee, gar nicht. Du hast es jetzt gerade schon angesprochen, diese neue Crafting-Ressource, die ja auch irgendwie jetzt mit Resident Evil 9 implementiert worden ist. Das wurde ja schon davor angekündigt. Wie fügt sich denn dieses neue System ein? Also ist es zu experimentell oder passt es ganz gut in die Geschichte, Nathalie? In die Geschichte weiß ich gar nicht. Also es ist, finde ich, immer noch so ein bisschen random, warum man jetzt aus Blut plötzlich irgendwie Munition und Heil-Items craften kann. Also ich weiß nicht, ob ich mir eine Spritze reinjagen würde, wenn ich das Blut von einem Zombie vorher quasi aufgesaugt habe. Aber gut.

Aber es ist so von der Mechanik an sich fand ich das eigentlich sehr, sehr angenehm, weil es wirklich dieses Crafting, ich bin eigentlich überhaupt kein Crafting-Fan, aber es ist wirklich nur auf das Mindeste reduziert, es sind immer zwei Komponenten, die man braucht und ja, sehr wenige Materialien, die man überhaupt finden kann, das ist jetzt nicht das komplett ausartet und dann hast du halt deine paar Items, die du damit craften kannst und das hilft halt sehr beim Gameplay, weil dann kannst du dich halt auch gezielt mal, wenn da irgendwie eine schwierige Stelle irgendwo ist, kannst du dich gezielt vorbereiten und das so ein bisschen unterschiedlich experimentieren, wie du da dran gehst. Und das hat eigentlich sehr, sehr viel Spaß gemacht. Gerade dieses Abwägen, genau wie Dennis, ich bin auch total Fan von diesem Fummeligen, so okay, und was nehme ich jetzt mit? Womit gehe ich da jetzt rein? Und nein, ich habe nur noch eine Patrone. Und das hat sehr viel Spaß gemacht. Aber ich würde echt, also ich würde echt gerne mal mit Capcom nochmal drüber sprechen, dass die mir im Detail erklären, wie das wissenschaftlich alles funktioniert mit dem Blut.

Ja, verständlich, verständlich. Wir haben jetzt schon, ja, Dennis, gerne. Das ist wirklich ein superguter Punkt, weil du gerade meintest, das ist ja eigentlich gar nicht so, Crafting ist bei mir genauso. Also Crafting ist für mich in 90 Prozent aller Spiele, brauche ich überhaupt nicht. Aber bei Resi ist es halt wirklich so, du hast deine zwei Komponenten, das ist alles sehr, sehr übersichtlich. Du musst nicht Ewigkeiten im Inventar rumfrickeln und da passt das wirklich ganz gut. Und man muss ja auch sagen, gerade bei dieser Spritze, Klar, das ist jetzt ein neues Feature und ja, sie nimmt Blut von Zombies auf oder es gibt auch mal so ein paar Bluteimer, die rumstehen, da zapft sie auch in ihre Spritze was rein, aber im Endeffekt ist es ja einfach nur ein weiteres Item, das du craften kannst und das fügt sich super gut in die normale Formel einfach ein.

Okay, super. Ihr habt jetzt gerade schon mal so ein bisschen angesprochen, dass manche Situationen schwerer waren als andere. Wie war es denn allgemein mit den Rätseln? Weil ja doch gesagt worden ist, bei Grace will man ein bisschen mehr so rätsellastiger sein, Leon eher so Action-Passagen. Wie hat sich das denn angefühlt? Waren da sehr schwere Sachen dabei oder ist es okay? Also ich finde die Rätsel tatsächlich, das ist so ein Kritikpunkt, den ich hätte. Ich bin halt riesengroßer Resi 1 Fan und Rätsel Fan generell. Deshalb ich liebe eigentlich so diese ganz klassischen, oh ich habe jetzt einen gelben Diamanten, dann lege ich das dem ausgestopften Tiger auf die Zunge. Also es macht vielleicht nicht so viel Sinn, aber es ist halt im Endeffekt so diese, boah, ich wünschte, ich hätte ein Guide-Rätsel, finde ich halt sehr, sehr cool an Resi. Und bei Requiem sind nicht schlecht, sie sind nicht schlecht, aber sie sind halt sehr linear und auch sehr simpel, weil entweder befindet sich halt die Lösung zum Rätsel direkt neben dir im Raum oder du musst halt einfach nur Gegenstand von A nach B tragen. Und auch nicht alle Rätsel ergeben Sinn im Kontext, wo ich mir manchmal dachte, okay, musste ich das jetzt wirklich alles machen, um da dran zu kommen? Also das hätte ich besser hinbekommen.

Aber es ist nicht so, dass mich das jetzt komplett rausgerissen hätte oder so. Ich hätte mir einfach mehr gewünscht. Geht es dir da ähnlich, Dennis? Ja, total. Also allein das Wort Rätsel ist eigentlich schon für Rätselspiele eine Frechheit, um ehrlich zu sein, weil die Rätsel sind halt so super seicht. Also ich habe nicht einmal eine Sekunde überlegt und das nur mal für euch da draußen auch ein bisschen klar zu machen, schreiben wir ja bei GamePro oder auch GameStar natürlich, Guides zu spielen. Und Räsi ist normalerweise immer so ein Spiel gewesen, wo man auch mal ein paar Rätsel abgreift, wenn man sagt, boah, da gibt es schon so ein paar Dinge, wo man drüber stolpern kann oder nicht genau weiß, wo der Diamant ist. Und also ich habe hier wirklich nicht eine Sekunde lang überlegen müssen, wo ich als nächstes hin muss, wie die Tür aufgeht, welchen Diamanten ich in welchen Tiger reinsetze. Also es ist schon sehr, sehr seigend. Das ist auch für mich schon ein kleiner Kritikpunkt, weil das war zwar früher auch nie so gewesen, dass ich da Ewigkeiten hing, aber es war zumindest noch ein bisschen mehr in die Rätselrichtung.

Und klar, dadurch wird natürlich auch so ein bisschen der Flow unterbrochen. Das ist natürlich auch wieder so eine Sache, Resi-Requiem ist ein Spiel, wo es immer weiter geht, immer weiter geht. Auch es wechseln sich die Passagen ab und alles. Und Rätsel reißen können natürlich rausreißen. Wenn du irgendwo bist und du weißt nicht, in welchen Raum du rein sollst und so weiter, dann kannst du da schon mal 10, 15 Minuten hängen und dann ist der Flow nicht ganz so da. Deswegen, ich kann mir auch gut vorstellen, dass das eine bewusste Entscheidung von Capcom war, zu sagen, okay, wir wollen das wirklich so durchziehen. Wir wollen wirklich das Regime dieses Spieles, wo sich Leon und Grace abwechseln, wo du einen Fluss hast, wo du viel Abwechslung auch beim Gameplay hast, wo immer mal wieder auch unterschiedliche Passagen eingestreut werden, jetzt beispielsweise Verfolgerpassagen, du hast später mal einen Bereich, wo mehrere Bosse sind und so weiter und so fort. Und da hast du halt immer diesen Flow und jetzt, ja, die reißen dich da halt ein bisschen raus.

Jetzt würde mich noch eins interessieren, bevor wir gleich über Leon ganz viel sprechen. Nathalie, du bist ja auch großer Horrorfan. Wie gruselig waren jetzt wirklich die Grace-Passagen? Ich fand sie schon sehr intensiv. Also ich habe das Sanatorium ja schon mal bei einem Preview-Event gespielt. Das heißt, da war so der Überraschungseffekt vielleicht ein bisschen verflogen. Aber das erste Mal, als ich das gespielt habe, ich war wirklich die ganze Zeit so angespannt, weil alles so neu war. Und ich finde auch die Zombies und die Gegner, die sind super inszeniert mal wieder. Die Soundkulisse ist fantastisch. Die Zombies sprechen jetzt ganz viel und dann hörst du die ganze Zeit wieder so, oh mein Kopf, nicht so laut und sowas ist wirklich sehr, sehr cool und, das hat mir sehr, sehr gut gefallen und es gab auch andere Passagen, wo es dann zum Beispiel viel dunkler war und du sehr viel auch einfach, ja.

Timing planen musstest, um irgendwie durchzukommen. Also ich fand's schon von der Atmosphäre her mega, mega gut. Und ich muss aber sagen, auch Leon hatte ein paar Passagen, wo ich mir dachte, oh, das ist gar nicht so viel Action, sondern auch mehr so ein bisschen in die Horror-Richtung. Da war ich auch ganz happy drüber, dass er da auch nochmal so ein bisschen Horror abbekommen hat dann doch. Das wäre jetzt nämlich meine nächste Frage gewesen, die mich interessiert. Kann man als Leon denn auch schleichen oder geht man nur mit ganz viel Ach und Krach irgendwie durch die Weltgeschichte? Kannst du dazu was sagen, Dennis? Also du kannst mit Leon auch schleichen, du kannst bei dir immer auch quasi Takedowns von hinten machen, aber man sollte sich dann schon die Frage stellen, warum?

Du hast wirklich so viel, also ich habe auch auf Normal gespielt, auf dem Standardschwierigkeitsgrad mit Modern und Modern.

Du brauchst es eigentlich nicht. Also wenn du ein bisschen resi erprobt bist, dann hast du immer genug Munition oder craftest dir was. Ich habe dann auch mal so eine Passage so ein bisschen als Stealth gemacht, einfach auch abends zu testen und es funktioniert auch nur so semi, weil dann meistens immer noch mal Gegner von oben irgendwo runterfallen oder sonst was. und dann bist du quasi aus deinem Stealth-Modus auch wieder draußen. Also das ist wirklich so ein Bereich, den habe ich mit Grace komplett ausgenutzt und habe mich da durchgeschlichen, habe auch Munition gespart und so weiter. Bin dann wirklich effektiv durchgegangen. Mit Leon einfach nur, komm, Waffe raus und los geht's. Also das hat auch für mich dann so ein bisschen den Reiz ausgemacht, weil bei Grace habe ich ja schon die ganze Zeit geschlichen.

Und wenn ich schon Leon spiele mit seinen One-Linern und seiner Schrotflinte und seinem Scharfstützengewehr, ja, dann auf geht's. Also von daher ... Ja, das Spiel motiviert einen ja auch sehr, mit Leon auch wirklich die Gegner alle mitzunehmen. Weil man bekommt als Leon so einen Tactical Tracker. Und für jeden Kill bekommst du dann Punkte. Und du kannst Punkte auch manchmal einfach so finden, wenn du so Module bekommst. Und für diese Punkte kaufst du dir eben Upgrades für die Waffen oder neue Waffen, irgendwelche Gegenstände, Munition, Inventarvergrößerung und so weiter und so fort. Das heißt, das Spiel geht sehr stark davon aus, dass du halt mit ihm nicht einfach dich nur an den Gegnern vorbeischleichst, sondern auch wirklich sehr offensiv spielst. Es gab eine Passage, die hat mit Schleichen sehr gut funktioniert, aber ich hab halt trotzdem alle gekillt. Also einfach nur halt von hinten mit dem Takedown, weil ich das eigentlich auch ganz cool finde.

Aber ja, Leon ist schon sehr auf eine offensive Spielweise ausgelegt. Das stimmt. Wie ist es denn dann, wir hatten vorher schon mal ganz kurz über Resident Evil 4 und auch das Remake geredet, gibt es denn wieder einen Händler in Resident Evil 9? Der Händler ist zu einer Kiste geworden. Oh nein. Im AI-Zeitalter wurde er komplett ersetzt. Es ist auch für Händler schwer. War zu teuer. Ja.

Das heißt, es gibt keinen Händler. Es gibt keinen Händler. Es ist wirklich nur so eine Kiste. Und da gehst du hin und machst so blip, blip, blip, blip. Und dann sind da ganz viele coole Sachen drin. Aber ihr müsst ja auch sehen, so ein Händler dauert ja auch mehr als 20 Jahre, bis der dann mal lebt. Also bis der auch mal da ist und was verkaufen darf. Von daher, das kann man nicht mehr machen in der heutigen Zeit. Ja, klar.

Nee, es gibt nur die Kiste und es gibt noch so Schränke, wo man quasi sich was kaufen kann durch Münzen. Aber ja, also wie ein Village, den sehr coolen Händler gibt es leider nicht oder wie ein Resi4 natürlich. Schade, hätte ich mich gefreut. Aber Kirste hört sich auch gut an. Ja, die redet nur leider nicht mit dir. Die sagt dann nicht so, um, I gotta feel for your taste. Das hat mir schon ein bisschen gefehlt. Aber apropos Reden und Sprüche klopfen und so, wie viele One-Liner hat denn Leon jetzt wirklich? Also wie viele Dad-Jokes macht er denn? Alle, alle. Alle einfach. Alle, wirklich alle. Also es ist ein absoluter Traum. Also ich habe eben schon gesagt, Leon als Figur mein absolutes Highlight. Und ich habe wirklich so oft einfach laut lachen müssen. Also ich bin jemand, eigentlich bei Videospielen lachen, das ist, ja, das ist schwer. Da gibt es ja manchmal ein paar Spiele, wo es funktioniert, aber Leon und seine One-Liner sind wirklich ganz, ganz, ganz, ganz großes Kino, von daher.

Ja, ich fand es auch super. Also ich hatte auch das Gefühl, dass sie diesmal besonders platt waren. Also wirklich flacher geht es gar nicht mehr. Kommt mit dem Alter bestimmt. Es kommt mit dem Alter. habe. Ich glaube, er hat schon alle Dad-Jokes rausgehauen, die er hatte, aber ich finde es grandios. Es macht einfach Spaß und es ist auch immer in den unpassendsten Situationen, wenn ihm gerade irgendwie so ein Skalpell an den Hals gehalten wird oder so. Das ist echt super. Fantastisch, da freue ich mich ja schon drauf. Wir haben übrigens hier gerade auch einen lustigen Kommentar bei uns aus dem Twitch-Chat, nämlich von Garf Kors. Im Gegensatz zu Herr Kennedy geht der Händler nämlich auch mal in Rente. Deswegen wahrscheinlich. Ja. Das stimmt natürlich. Nicht nachbesetzt worden.

Jetzt wissen wir es. Was ja im Vorhinein auch schon ganz viel angeteasert und gezeigt worden ist, ist die Rückkehr nach Raccoon City. Wir haben ja auch schon Leon zum Beispiel im RPD wiederentdeckt. Ohne jetzt natürlich zu spoilern. Wir haben es ja am Anfang schon erwähnt. Fühlt sich denn diese Rückkehr nach Raccoon City nach mehr als nur Fanservice an? Was wirst du sagen, Nathalie? Oh, das ist glaube ich so der Knackpunkt ein bisschen an Requiem. Weil... Ich glaube, das Marketing-Team von Capcom hat hier vielleicht ein bisschen falsche Erwartungen auch geschürt, was diese Rückkehr nach Raccoon City überhaupt bedeutet. Weil ich bin davon ausgegangen, dass einfach der Großteil des Spiels da stattfinden wird und wir einfach unterschiedliche Schauplätze bekommen. Ich habe mir auch ein bisschen tatsächlich Hoffnung gemacht, dass sie so diese Verbindung zu Outbreak wieder stärker herstellen, weil sie jetzt auch Alyssa Ashcroft nochmal eingeführt haben. Für die, die es nicht wissen, die Mutter von Grace war ein spielbarer Charakter in Outbreak und Outbreak Fall 2.

Das war so ein Koop-Ableger, der seiner Zeit sehr voraus war damals. Aber da gab es halt so viele unterschiedliche Schauplätze, Universitäten, Krankenhäuser. Worauf ich echt spekuliert habe, war der Zoo, weil ich fand den Zoo so toll mit den ganzen mutierten Elefanten und Tigern und was nicht alles. Irgendwie zieht sich bei mir so ein Tiger-Thema heute zurück. Aber da hatte ich ein bisschen gehofft, dass sie vielleicht damit ein bisschen mehr rumspielen. Haben sie halt nicht. Also ich glaube, wenn man so diese nostalgischen Gefühle für Raccoon City und gerade auch das Polize-Partner nicht hat.

Dann ist dieser Abschnitt relativ unspektakulär, weil es auch einfach von den Schauplätzen nicht so beeindruckend aussieht. Es ist halt sehr viel Ruine, sehr viel brauner Stein auf grauem Pflaster und da hätte ich mir einfach so ein bisschen mehr Abwechslung, ein bisschen mehr Kreativität auch gewünscht. Gerade so ein Zoo wäre ja super gewesen, um irgendwie zu sagen, ja, da hat irgendwie eine mutierte Pflanze diese Atombombe überlebt und ist jetzt hier irgendwie so ein geiles Gewächshaus oder sowas, das dann wieder ein bisschen mehr Farbe oder sowas reinbringt. Von solchen Ideen hätte ich mir mehr gewünscht. Aber, und das muss ich auch dazu sagen, das ist hier gerade Meckern auf hohem Niveau, weil ich finde, ich finde, Diese Passage durch Raccoon City, es hat ja auch alles seine Daseinsberechtigung, dass das einfach nur so ein kurzer, linearer, recht schneller Abschnitt sein darf. Er fühlt sich halt auch nicht so gestreckt an. Also es geht da ziemlich schnell durch. Ich glaube einfach nur dieses Marketing mit diesem, wir gehen zurück und hier Police Department und babababa, das hat einfach ein bisschen mehr in meinem Kopf erweckt an Hoffnung, glaube ich.

Dennis, wie ist es bei dir? Hattest du da auch eine andere Erwartungshaltung vielleicht durch die Trailer, die davor schon veröffentlicht worden sind?

Oh no, Dennis ist raus. Dennis macht kurz Urlaub in Raccoon City. Der kommt aber gleich wieder zurück. Nathalie, dann frage ich dich einfach die nächste Frage. Dann machen wir einfach weiter. Das ist live. Wir nehmen hier den Talk gerade live auf, falls ihr euch wundert. Aber Dennis wird bestimmt gleich wieder zurückkommen. Ich bin mir sicher. Wie ist es denn, um noch mal so ein bisschen bei der Geschichte zu bleiben? Ist das eine sehr emotionale Geschichte, die uns da erwartet? Und was man ja kennt aus den älteren Resident Evil Teilen, ist, dass es so eine übergreifende Geschichte ist. Die jetzt nicht wirklich, in manchen Fällen schon auch persönlich ist. Aber was für eine Geschichte erwartet uns hier? Ich werde jetzt natürlich nicht zu sehr ins Total gehen, weil ich auf gar keinen Fall möchte, dass ihr hier irgendwie gespoilert werdet und euch Überfassungen vorweggenommen werden. Ich glaube, die Story kommt bei unterschiedlichen Leuten unterschiedlich an. Unser Kollege Jonas zum Beispiel fand die, glaube ich, ganz doof. Ich fand sie super. Also mich hat sie von Anfang an total unterhalten, weil sie halt für mich eine sehr coole Mischung hinbekommt aus eben diesen sehr persönlichen und wirklich intimen Momenten. Also gerade auch mit Grace und ihrer Mutter. Und Grace generell als sehr, sehr ängstliche, sehr neue Protagonistin, die halt mit dieser Sache plötzlich konfrontiert wird und das ihr ganzes Leben auf den Kopf stellt.

Und dann aber auch auf der anderen Seite Leon, der infiziert ist, wie wir ja in den Trailern gesehen haben. was natürlich dann auch diese ganzen, ja, die Stakes erhöht. Also es geht um sehr, sehr viel in diesem Teil. Was ich aber auch sehr cool finde, ist, wie dieses Spiel wieder sehr viel Einfluss nimmt auf die Lore von Resident Evil. Das hatten wir ja in Teil 7 und 8 weniger. Das waren da ja sehr abgekoppelte Geschichten. Und hier geht's wirklich auch wieder ... Bestimmte Sachen werden offenbart oder Schachfiguren, sag ich mal, hinzugefügt zu dieser Lore, die ich super, super, super interessant finde, weil ich finde, dass man da in Zukunft einfach sehr, sehr viel mitmachen kann. Also da bin ich sehr gespannt, wie es in Teil 10, 11, 12 und hoffentlich ganz, ganz vielen Tresis noch weitergeht, weil das einfach eine sehr interessante Wendung ist, die nochmal Möglichkeiten eröffnet, die man so vielleicht bisher noch nicht hatte. Und deshalb hat es mir sehr, sehr gut gefallen. Aber, das muss ich auch sagen, ist natürlich ... Bleibt so auf Resin-Niveau. Also man darf jetzt nicht hier irgendwie.

Weltklasse-Storytelling erwarten, weil natürlich ist wieder so ein bisschen Quatsch dabei und natürlich ist wieder irgendwie, manche Sachen werden halt groß aufgeblasen und am Ende ist so, ah, das war's jetzt, okay, na gut. Also das alles gibt's natürlich auch wieder, aber mich hat einfach dieses sehr Persönliche doch total abgeholt Und gerade die Story von Grace, auch hier ohne Details zu nennen, ich fand einfach die Auflösung ihrer Geschichte sehr ungewohnt auch, weil ich Resi-Spiele so bisher noch nicht erlebt habe und nicht kannte. Und deshalb, ja, ich habe auch ganz viele unterschiedliche Meinungen da draußen gehört, also von den Leuten, die es schon spielen konnten. Manche finden es super, andere nicht. Ich glaube, da kommt sehr, sehr viel auf den persönlichen Geschmack an. Aber es bewegt sich sehr im Rahmen der Resi-Stories. Ich habe gerade auf mein Öhrchen gehört bekommen, dass Dennis wieder da ist und kommt zurück. Hey, da bin ich wieder. Keine technischen Probleme, sorry, aber jetzt muss das wieder, sollte es wieder funktionieren, nicht jinxen jetzt, aber. Der Porsche hat dich zum Glück wieder schnell zurückgebracht, das ist gar kein Problem. Ja, und pünktlich auch mit meiner Hamilton-Uhr ist alles wieder klasse, ja, wunderbar.

Wir haben gerade weiter über die Geschichte einfach von Resident Evil Requiem geredet. Und Nathalie hat gerade darüber berichtet, dass es hier doch auch eine emotionale Geschichte ist, die natürlich wieder ein großes Ganzes mit sich bringt, aber auch sehr persönlich auf Leon und Grace zugeschnitten ist. Wie hast du denn diese Geschichte wahrgenommen?

Bisschen gemischt, ich sag mal so. Also ich fand sie zu Beginn sehr, sehr spannend, auch die ganze Hintergrundgeschichte von Grace und ihrer Mutter und wie es losgeht, auch mit Victor Gideon, was er im Sanatorium für Experimente macht. Und gerade in den ersten Stunden natürlich auch mit Leon selber. Ja, ich weiß jetzt nicht, ob das ein großer Spoiler ist, aber wenn er die Trailer geguckt hat, mit Leon stimmt ja nicht so alles. und man will halt schon wissen, okay, wie geht's da jetzt weiter? Und das fand ich wirklich bis, ja, mindestens bis zur Hälfte richtig, richtig spannend. Man hat da ja auch eben auch über die Nostalgie gesprochen und den mittleren Part mit Raccoon City. Und das ist so ein Bereich gewesen, der bei mir nicht mehr ganz so funktioniert hat. Also ich will nicht sagen, er hat überhaupt nicht funktioniert, aber du merkst halt sehr, sehr, dass Capcom auf diese Nostalgieschiene geht Und wenn du eben auch die ganzen Remakes letzt erst gespielt hast, dann wirst du quasi wieder in diesen Bereich reingeworfen. Und das war mir so ein bisschen so, fühle Nostalgie. Und das war bei mir nicht so ganz, deswegen gab es da so einen kleinen Bruch in der Story.

Was das Ganze aber oftmals kaschiert, ist wirklich die Cutscenes mit dem Humor und so weiter und so fort. Das heißt, bis zum Schluss war das noch ein Spaß, aber nicht mehr auf dem Niveau, den ich mir auch so ein bisschen vom Beginn erhofft habe, aber das ist auch bei mir und bei Resi-Spielen generell immer so ein Ding, umso weiter die Story, voranschreitet, umso weniger kann ich damit anfangen, also es gibt da so ein paar Ausnahmen, mit Resident Evil 3 zum Beispiel, da fand ich das Ende ganz cool oder.

Ja, bei Resi 2 war das auch noch ganz okay, aber gerade auch schon bei Village war das so ein bisschen, und auch bei 7 war das ja auch ziemlich komisch gewesen und in dem Bereich ging das bei mir ja auch also immer noch auf einem Niveau, wo man Spaß haben kann, aber nichts mehr, was so ganz, ganz hohe Klasse ist, Weil ich es gerade bei uns im Twitch-Chat jetzt auch schon öfter gelesen habe. Und Nathalie, du hast es ja auch gerade schon so ein bisschen angesprochen. Wenn wir jetzt mal, rein hypothetisch, wie gesagt, wir wollen ja hier gar nicht spoilern, aber reden wir mal über so ein Resident Evil 10, 11, 12, 12, was auch immer uns da noch erwarten möchte. Kann denn so ein Resident Evil 9 da gute Schritte für die Zukunft im Franchise machen? Ich finde schon. Also ich will wirklich nicht mal andeuten, in welche Richtung ich da denke. Aber ich finde, dass sich das am Ende ganz stark nach so einem Trittstein für die Zukunft angefühlt hat. Also wirklich so was wie der Beginn von etwas Neuem, was Capcom da geplant hat. Ich kann es mir sehr, sehr gut vorstellen, dass wir da noch viele coole Spiele bekommen. Aber wie gesagt, no comment.

Dann vielleicht mal Folgefrage an dich, Dennis. Glaubst du denn, dass Grace als Figur stark genug wäre für weitere Resident Evil-Teile? Das ist natürlich ein bisschen schwer zu sagen, weil für mich war sie jetzt auch gerade im direkten Vergleich mit Leon die deutlich schwächere Hauptfigur, was natürlich auch ein bisschen damit zusammenhängt, dass Leon, man kennt ihn schon, man findet die ganzen Sprüche von ihm cool und er ist halt auch schon gewachsen. Und Grace ist auf jeden Fall ein Charakter, mit dem man zu Beginn von Requiem viel zu tun hat und auch sich gerade in sie hineinfühlen kann und alles, aber die auch später relativ, so habe ich es auch in meinem Test geschrieben, sehr, sehr blass daherkommt. Ich kann ja jetzt nicht ins Detail gehen, weil das einfach viel zu viel Spoiler wäre, aber ich bin auf jeden Fall mal gespannt, wie es mit ihr weitergeht. Und sagen wir es mal so, es würde mich nicht wundern, wenn sie nicht die Hauptfigur im nächsten Teil ist oder auch nicht im nächsten Teil ist. Da kommt es natürlich auch ganz stark darauf an, welche Richtung Capcom generell für Resi jetzt plant. Also wollen sie wieder ein bisschen was abgedrehtes machen, wie in Village? Geht es vielleicht wieder in die Richtung rein oder wollen sie jetzt wieder mehr geerdete Resis machen, wie es auch Requiem ist, Da hängt auch viel von ab. Weil ich es gerade auch gesehen habe, dass da jemand geschrieben hat.

Ich finde, Grace, ich mochte Grace sehr als Protagonistin tatsächlich, weil ich war am Anfang auch so, jetzt ist die die ganze Zeit nur so ängstlich und ob mir das vielleicht nicht voll auf die Nerven gehen wird. Aber tatsächlich mochte ich das sehr, weil sie hat für mich dann irgendwann die Rolle übernommen, die, glaube ich, eigentlich Ethan Winters haben sollte in Teil 7 und 8. Also quasi dieser gesichtslose Held, auf den du dich dann selbst als Spieler projizierst. Aber Ethan wurde dann ja sehr schnell zu so einem Meme, weil er halt wirklich auf gar nichts reagiert hat um sich. Oh, mein linker Arm ist abgefallen, ich tolpert. Ich mache ihn mal wieder kurz dran. Und das ist halt bei Grace anders, weil Grace reagiert sehr, sehr stark auf ihre Umgebung. Also du hörst die ganze Zeit, wie sie ganz ängstlich atmet. und wenn du in third person spielst, siehst du auch, wie sie stolpert, wenn sie von einem Monster wegrennt und so. Also es ist wirklich sehr sympathisch gemacht. Ich fand auch ihre Synchronsprecherin sehr, sehr gut.

Auch im Deutschen, aber besonders im Englischen. Und für mich hat sie halt sehr so diesen Spiegel gehabt für mich als Spielerin. Ich dachte mir so, boah, ich in der Situation, da hätte ich gar keine Kompetenz gehabt. Ich habe mich einfach irgendwo in die Ecke gesetzt und gewartet, bis es vorbei ist. Und deshalb mochte ich sie sehr gerne und was ich vorhin schon angedeutet habe, ich mochte wie ihre Geschichte zu Ende geht weil es ein ungewöhnlicher Ansatz für so ein Resident Evil Spiel ist und, ich will nichts zur Zukunft sagen mit ihr, weil das, zu viel vorwegnehmen würde. Ich hab da meine Gedanken und meine Hypothese, aber ich fand sie für Requiem sehr stark und ich glaube auch, dass sie so ein bisschen der Hebel für neue Spieler sein könnte.

Einfach weil sie halt auch komplett neu in diese ganze Geschichte reingeworfen wird. Und generell finde ich das auch bei den Leon-Passagen mit Raccoon City und so weiter, macht das Spiel eigentlich einen guten Job, Leute abzuholen, die das vielleicht noch gar nicht kennen und für die das wirklich das erste Resident-Evil-Spiel sein könnte. Ich habe schon Meinungen da draußen gehört, die gesagt haben, das ist nur für Fans, das ist nicht geeignet für Neueinsteiger. Das sehe ich anders tatsächlich, weil ich habe schon das Gefühl, dass sich das Spiel mitnimmt in diese Lore und, ich meine, es ist halt ein Best of Resident Evil und dann kannst du dir halt angucken, ob dir das überhaupt zusagt, dieser Reihe und dann hast du halt das beste spielerische Ergebnis von all den Experimenten der letzten Jahre. Also ja, Grace hat mir sehr, sehr gut gefallen. Ich glaube, es gibt aber auch einen ganz großen Unterschied, warum Grace bei dir quasi besser ankam als zum Beispiel bei mir, weil was ich zum Beispiel auch so ein bisschen so sehe, sie ist für mich so ein bisschen das Vehikel, um Angst zu haben, weil sie natürlich auch sehr ängstlich ist zu Beginn, da sollst du natürlich auch mitfühlen.

Das klingt jetzt vielleicht ein bisschen blöd, aber Resident Evil-Spiele sind für mich nichts, wo ich Angst habe. Da brauchst du bei mir wirklich Indie-Horror oder sowas wie P.T. Oder Visage oder sowas, wo wirklich Elemente, auch Gameplay-Elemente kommen, die ich nicht vorhersehen kann. Das heißt, ich gehe nicht durch ein Requiem durch und habe permanent Angst, egal ob jetzt in der First Person oder in der Third Person. Deswegen hat bei mir auch vielleicht ihre Figur nie so funktioniert, weil ich dieses Angstding, was Capcom und Grace mir vielleicht geben möchte, so überhaupt nicht empfinde. Dann denke ich halt eher so, okay, für mich ist die Figur eher ein bisschen blass, weil sie soll halt Angst irgendwo rüberbringen, aber bei mir kommt diese Angst nie an. Ja, das ist ein guter Punkt, weil ich tatsächlich, also es ist jetzt nicht so, dass ich da in Panik ausbreche, aber es ist schon so, dass mich diese Atmosphäre sehr mitnimmt und dass ich dann vielleicht auch so einen Knoten im Magen so bekomme. So, das ist jetzt ein bisschen gruselig. Also es ist ein sehr, sehr guter Punkt, kann ich mir auch gut vorstellen, dass das dann an den Leuten eher abpfeilt, wo es halt mich mitgenommen hat.

Und dann nochmal zur Ergänzung, das soll übrigens nicht heißen, dass Resi für mich kein atmosphärisches Spiel ist. Aber es kann auch wirklich vielen Leuten ganz, ganz anders gehen, weil gerade so, wie es dargestellt wird, wie die Atmosphäre, wie der Sound vor allem ist, das ist natürlich ganz, ganz großes Kino. Und wenn da vielleicht jemand noch nicht, keine Ahnung, 50 Horrorspiele in den letzten drei Jahren gespielt hat, dann wird das nochmal ganz, ganz anders auch rüberkommen. Und deswegen ist das eine super subjektive Wahrnehmung.

Wenn wir gerade schon über Angst reden, da zählt ja nicht nur so etwas wie Atmosphäre zu, wie ihr beide gerade schon erklärt habt, sondern auch zum Beispiel die neuen Monster, die da im Spiel auftreten, weil ich es gerade auch bei uns im Chat gelesen habe. Habt ihr denn da, du hast es ja vorher auch schon kurz angesprochen, Nathalie, dieses Mal sind es wirklich andere Zombies wie in den vorherigen Teilen. Gab es da irgendwie einen Zombie, der dir besonders im Gedächtnis geblieben ist? Fast alle aus dem Sanatorium. Ich will sie nicht alle aufzählen, weil ich will, dass ihr das selbst erleben könnt. Aber ein Zombie, den ich auch schon im Testvideo erwähnt habe und den man auch in den Previews gesehen hat, ist das Hausmädchen. Und das Hausmädchen hat so einen Putzfimmel. Das heißt, sie ist überall an so Blutpfützen dran, versucht das wegzuwischen. Und das Coole ist halt, wenn du irgendwo eine Blutpfütze selbst hinterlässt, weil du gerade irgendwie einen Zombie umgebracht hast oder einen Zombie hast explodieren lassen oder so, dann verändert sie auch ihre Standorte oder geht dann gezielt an diese Stelle hin und fängt an, das wegzuwischen. Und wenn sie auch Grace erwischt, dann wischt sie ihr so übers Gesicht. Das ist wirklich fantastisch animiert. Und ich mag das sehr. Also es gibt, wie gesagt, sehr viele Arten von unterschiedlichen Zombies. Auch bei Leon.

Du kannst damit halt sehr, sehr viel machen. Als Grace kannst du die wirklich, ein bisschen wie so Schachfiguren hin und her platzieren, weil du auf der einen Seite, ja, es ist herausfordernd, weil du dann aufpassen musst, oh, jetzt toll, da muss ich eigentlich wieder rein, jetzt sitzt die da und wischt mein Blut weg. Aber auf der anderen Seite kannst du dann natürlich auch sagen, okay, jetzt mach ich mal bewusst hier einen Blutfleck, damit ich die von einer anderen Stelle wegbekomme oder so. Das ist sehr, sehr, sehr cool gemacht. Und auch bei Leon sind die Zombies, da darf ich tatsächlich noch gar nichts zu sagen, möchte ich auch nicht, aber da sind die Zombies auch so unterschiedlich, dass es jedes Mal Spaß macht, dich neu in diese Kämpfer hineinzustürzen. Weil du dann erst mal gucken musst, okay, wie ticken die? und wie muss ich darauf reagieren? Und das macht einfach super, super viel Spaß. Und ich hoffe sehr, dass Capcom diesen Weg noch weitergeht, weil ich finde, das ist eine ganz grandiose Idee. Gerade bei Leon hat sich sehr vieles vom Gameplay so ein bisschen wie The Last of Us angefühlt, irgendwie dadurch, dass halt diese Zombies... Irgendwie ein bisschen sich lebendiger angefühlt haben, als das, was ich halt in den letzten Teilen gewohnt war.

Also auch gerade, wenn man es mit Resi 4 vergleicht mit dem Remake, da waren es ja auch schon Zombies, die gesprochen haben so ein bisschen und rumgelaufen sind. Aber es war trotzdem immer ein sehr ähnlicher Verlauf und das hast du hier halt nicht so stark. Also du hast sehr viel mehr Abwechslung, sehr viel mehr Persönlichkeit bei diesen Zombies und das hat mir wirklich, wirklich gut gefallen und ich finde, das ist durchaus ein Weg, den sie noch stärker, gehen dürfen in Zukunft, weil das macht wirklich nochmal einen signifikanten Unterschied, wie dieses Gameplay einfach auf den Spieler wirkt und wie sich dieses Spielfeld dadurch einfach die ganze Zeit verändert, weil auch die, Routen der Zombies, also wenn sie irgendwie zuerst in der Küche patrouilliert haben, dann sind die plötzlich in einem ganz anderen Raum und du bist so wow, okay, jetzt habe ich mich gerade erst da drauf eingestellt und habe eine Route gefunden, wo ich entlang gehen kann und jetzt muss ich plötzlich umdenken, das macht schon sehr, sehr viel aus.

Dennis, wie ist es bei dir? Würdest du dann Nathalie zustimmen und dir auch eine Fortsetzung von diesem Zombie-Design für weitere Teile wünschen? Ich glaube, bei mir ist es so ein bisschen gewesen. Ich fand das gerade im ersten Bereich auch ziemlich cool, auch mit den ganzen Jobs, die sie dann weitergehen und alles. Das ist cool. Ich hätte mir nur gewünscht, dass dieser nächste Schritt quasi in Requiem selbst schon stattfindet. Jetzt nicht nur unbedingt auf Zombies bezogen. Ja, bei Leon, da hast du dann auch mit Zombies zu tun und so weiter und so fort. Nur, was mir so ein bisschen gefehlt hat und was für mich hier schon der nächste Schritt gewesen wäre, werden eben auch nochmal andere Gegner reingespült. Das geht jetzt vielleicht auch schon wieder ein bisschen in die Richtung von Village wieder zurück. Aber da war es eben so, da wurden mir halt auch nochmal so ein paar vereinzelt andere Gegner reingespült, die dann quasi dieses neue Gefühl wieder gebracht haben von, das ist nicht nur ein Zombie in verschiedenen Variationen, sondern das ist vielleicht nochmal ein anderer Gegner, den ich so noch nicht gesehen habe. Ich meine, wir hatten ja früher, also ich glaube, die Leute, die sich zurückerinnern an Resi 1, Resi 2.

Weiß ich nicht, wo man dann zum ersten Mal auf den Licker getroffen ist und so weiter und so fort, das war halt richtig, richtig gruselig, ja. Nur das Ding ist halt, wenn du, solchen Gegner schon in vielen, vielen Spielen gesehen hast, dann nutzt sich für mich auch so ein Gegner ab, selbst wenn du quasi dann auch ein bisschen on top was drauf bringst. Aber das wäre für mich jetzt noch sowas gewesen, wo ich gesagt hätte, bring da noch ein paar andere Typen rein und so weiter und so fort, auch im späteren Verlauf gerade. Zu Beginn ist das vollkommen fein, also das gerade auch mit dem Putzmädchen und gut, wir lassen es mal bei dem Beispiel, aber da hätte ich mir noch ein bisschen mehr gewünscht, schon in Requiem selber. Gab's denn so eine Weiterentwicklung dann, was ja auch recht typisch für Resident Evil-Spiele sind, Bosskämpfe? Gab's da auch so eine Weiterentwicklung bei denen? Was würdest du sagen, Nathalie?

Sekunde, ich muss mir kurz zu recht legen, was ich sage. Ich sag mal so, die Bosskämpfe sind nicht das Highlight von Requiem. Die Bosskämpfe sind ... Ähm ... Wenn man schon mal ein Resident Evil gespielt hat, dann wird es einen, glaube ich, nicht sehr überraschen, wie diese Bosskämpfe ablaufen. Ich fand sie stellenweise sogar ein bisschen, klar, war halt da, aber ja, gut, next. Also die Bosskämpfe sind tatsächlich etwas, wo sie vielleicht in Zukunft noch mal ein bisschen schrauben könnten. Das war jetzt nichts, was mir jetzt mega negativ aufgefallen wäre, weil für mich einfach die anderen Stärken von dem Spiel oder die Stärken einfach woanders liegen. Und mir das einfach insgesamt trotzdem sehr viel Spaß gemacht hat. Aber es war jetzt nichts, was mich umgehauen hätte, wo ich gedacht habe, boah, das ist jetzt eine richtig krasse Weiterentwicklung. Also das nicht. Und ich muss, weil ich im Chat darauf hingewiesen wurde, einen Fehler korrigieren, weil in Resident Evil 4 waren es natürlich keine Zombies, sondern Parasiten. Die Las Plagas. Las Plagas. Tut mir leid. Ich gehe mir die Hände bügeln. Ich habe hier Zombies als Überbegriff für alle Gegner. Immer wenn ich Las Plagas ließe, habe ich direkt diesen einen Dorfbewohner. Hi, yes, da. Ja, oder Gloria Las Plagas.

Richtig gut. Über was wir jetzt noch gar nicht geredet haben, ist denn, wie läuft das Spiel überhaupt? Dennis, du hast es ja auf Konsole getestet. Kannst du dazu was sagen? Also, Konsole, fangen wir mal mit dem Guten an. Und zwar, ich habe es auf der PS5 Pro und auf der PS5 gespielt. Generell, also Requiem ist kein Spiel, wo ihr über großartige Bugs drüber stolpert oder ich hatte nicht einen Absturz gehabt. Das Ding sieht super schick aus, egal ob auf PS5, Xbox Series X oder eben auf der PS5 Pro. Also da alles, alles tut die. Es gibt so ein paar Auffälligkeiten, die sollte man vielleicht wissen. Vielleicht die Leute, die auch sich eine PS5 Pro geholt haben, und zwar wenn ihr Raytracing einschaltet, da fängt das Bild gerade an den Raytracing-Stellen oftmals an, so ein bisschen zu zerbröseln, zu krisseln. Das ist nicht wirklich schön und das fällt einem auch nicht das ganze Spiel über auf. Aber das kann ja natürlich so ein bisschen rausreißen. Es gibt dann auch noch einen Modus, wo du Raid Racing einfach ausschaltest, hast dann 120 FPS und da ist es vollkommen fein. Nur das sollte man da wissen.

Ansonsten auf der ganz normalen PS5, da hast du sowas gar nicht. Das größte Problemkind, und das ist wirklich ein bisschen schade, ist auf der Switch 2. Denn Requiem sieht auf der Switch 2 richtig cool aus, spielt sich aber nicht geil. Das heißt, die Framerate geht da teilweise schon ziemlich in die Knie, beziehungsweise ist sehr unstet. Das heißt, du hast dann, gerade wenn du in der First Person spielst, immer Schwankungen zwischen 40 und 60. Und ich weiß ja nicht, wie euch das geht, aber gerade wenn ich First Person Spieler spiele und da gibt es so viele Framerate-Schwankungen, dann schlägt mir das schon ziemlich auf den Magen. Von daher würde ich zumindest da mal empfehlen, wenn ihr es auf der Switch 2 spielen wollt, weil inhaltlich ist da alles gleich und wie gesagt, sieht auch super aus, vielleicht nochmal gucken, ob da ein paar Badges rauskommen, gerade wenn ihr es in der First Person spielen wollt.

Wie ist es auf dem PC gewesen? Wunderschön. Also wenn ihr ein High-End-System habt, dann empfehle ich euch, das auch mit Path-Tracing zu spielen. Weil das ist wirklich, es macht nochmal, es ist ein kleiner Unterschied, aber ich finde nochmal so ein kleines Extra, wo ich mir dann gedacht habe, wenn ich Grace irgendwo in der Spiegelung gesehen habe, in so einer Marmorwand oder so, dachte ich mir, Mensch, das ist so, so, so, so schön. Ich weiß, sehr viele mögen die RE-Engine nicht so sehr. Ich finde sie tatsächlich super hübsch. Also ich finde, das Spiel sieht wirklich grandios aus. Die ganzen Effekte, Lichtstimmung und so. Ich hatte ganz kleine Ruckler. Aber ich glaube, das lag in erster Linie an meinem Aufnahmegerät. Also wenn ich die Aufnahme habe laufen lassen, dann hat es geruckelt. Wenn ich es ausgemacht habe und die Stelle nochmal probiert hat, dann war es alles butterweich. Auch auf Mittelklasse-System hat ein Kollege von mir getestet. Alles super, gar keine Auffälligkeiten, keine Bugs, die mir aufgefallen wären, keine Abstürze.

Und ja, ich hoffe, dass auch bei den Leuten da draußen alles dann glatt läuft, weil es ist ja leider doch manchmal der Fall, dass bei uns in der Review-Version alles super ist und dann irgendwie massive technische Probleme plötzlich zum Release auffallen. Aber wir haben das mit wirklich vielen Leuten auf unterschiedlichsten Systemen und Konsolen ausprobiert und niemand hatte von uns jetzt wirklich gravierende Sachen, die aufgefallen wären. Eine Sache, die man vielleicht bei der PS5 nochmal erwähnen kann, weil ihr vielleicht drüber stolpert. Das Ding ist bei der PS5-Version, dass die eine ziemlich niedrige Auflösung hat. Also die läuft, wie Kollege Chris bei mir das rausgefunden hat, mit 1080p. Und wenn man das erstmal so liest, denkt man sich, boah, was ist denn da los? Das ist sowas wie Star Wars Outlaws im ersten Gebiet, wo du quasi alles verwaschen hast. Das Ding ist aber, die Werte täuschen natürlich ein bisschen, weil die Ari Engine das Ganze ziemlich gut upscaled. Und dann gibt es auch noch so ein bisschen Filmkörnung drüber und auch noch so ein paar Filmeffekte. Und dann sieht das Bild eigentlich richtig gut aus. Deswegen, wenn ihr darüber stolpert, macht euch nicht allzu große Sorgen. Also natürlich Leute, die ja wirklich ganz ins Detail gehen und alles und sonst was, denen kann das vielleicht auffallen. Mir ist das zum Beispiel erstmal gar nicht aufgefallen, bis er es mir gesagt hat, bis er die Werte wirklich mal rausgefunden hat.

Deswegen das eher mal so als Infos. Das gleiche ist auch bei der Switch 2 Version zum Beispiel, die läuft in 540p im Dockt-Modus, was jetzt ja auch schon erstmal von den reinen Zahlen furchtbar klingt und im Handheld-Modus sogar mit 430 oder sowas, also in der richtig niedrigen Auflösung, aber dadurch, dass die ARRI-Engine da so ein paar Kniffe hat, fällt das nicht so ins Gewicht. Also das vielleicht nochmal so als Info. Jetzt würde mich ja mal interessieren, jetzt wo wir über diese technische Einschätzung von euch auch geredet haben und wie es sich denn anfühlt, das Spiel auch zu spielen. Wir haben ja so ein bisschen auch Indie-Horrorspiele angeschnitten gehabt. Und Resident Evil ist ja doch irgendwie jetzt ein AAA-Horrorspiel.

Würdet ihr sagen, Resident Evil ist aktuell das schönste Horrorspiel, das es auf dem Markt gibt? Ja, absolut. Also ich meine, ich liebe Indie-Horrorspiele, aber natürlich reden wir hier von ganz anderen auch Budgets, die den Entwicklern da zur Verfügung stehen. Viel größeren Teams, die halt mehr Expertise ergo dann natürlich auch haben, wenn da mehr Menschen dran sitzen. Also natürlich ist es ein bisschen unfair, das auch mit Indie-Spielen zu vergleichen. Und es gibt natürlich auch wunderschöne Indie-Spiele, die vielleicht auch einen ganz ausgefallenen Artstyle haben oder so. Aber rein aus technischer Sicht ist Resi Requiem einfach ein wunderschönes Spiel. Es macht unglaublich viel Spaß, sich das anzugucken. Ich habe auch wirklich Momente gehabt, wo ich mich einfach hingestellt habe und gedacht habe, okay, ich gucke mir jetzt diesen Lichtstrahl mal fünf Minuten an.

Und das ist wirklich, also ich hatte sehr, sehr, sehr viel Freude daran. Es ist einfach ein sehr schönes Gesamtpaket. Also es ist spielerisch wirklich top. Es ist optisch super, die Soundkulisse, die Synchronsprecher. Es ist einfach, es fühlt sich, du fühlst, dass es halt qualitatives AAA ist. Und das ist ja auch nicht immer der Fall, also nur weil AAA draufsteht, heißt es ja nicht, dass es auch gleich hohe Qualität hat oder so, aber das ist bei Resident Evil Rekim tatsächlich endlich mal wieder der Fall. Siehst du es ähnlich, Dennis?

Das Schönste, ich rede jetzt von der Konsolen-Version wohlgemerkt. Ich habe es nicht auf PC gespielt und da gibt es ja auch noch Parts-Tracing und alles. Und ich glaube, wenn du alles auf Maximal stellst, ist es wahrscheinlich das schönste Spiel. Jetzt rein von Konsolen betrachtet, wir haben tatsächlich mal den Vergleich gemacht mit dem Vierer-Remake und mal geguckt, auch mit Auflösung und so weiter, mit Details. Und dann ist tatsächlich aufgefallen, dass das Vierer-Remake noch ein bisschen stärker ist. Ich fand das super interessant. Ich kann nicht sagen, warum das so ist warum da, alles noch ein bisschen besser funktioniert im Ende ist es aber auch total egal weil das beide super schöne Spiele sind, was mir jetzt noch einfällt ist Silent Hill 2 Remake das fand ich optisch auch grandios.

Gerade überlegen, Kronos fand ich auch ziemlich schick da gibt es in den Cutscenes natürlich da hält das nicht mehr im Ansatz mit, was Captain von mir macht, aber generell so von der Atmo und alles, auch sehr, sehr cooles Spiel, neues Spiel, auf jeden Fall spielen, wenn man es noch nicht gemacht hat, wie auf Survival Horror steht. Hat das auch einen Easy-Mode, falls es euch zu schwer war bisher. Exakt, exakt, das war ja zu Beginn für einige noch so ein bisschen, aber mittlerweile kann man das auch super im Easy-Mode spielen und die Atmosphäre aufsaugen. Also Requiem ist auf jeden Fall, um es zusammenzufassen, das ist ein super schickes Spiel und ganz oben mit dabei. Dann habe ich jetzt noch drei abschließende Fragen an euch. Die erste geht jetzt einfach an dich, Nathalie, okay? Wenn du drei Punkte abziehen müsstest, wo würdest du sie abziehen?

Kein Zoo in Raccoon City, keine komplexen Rätsel.

Ein geheimer Punkt. Ein geheimer Punkt, der mit der Story und einem gewissen Charakter zu tun hat. Okay, jetzt bin ich interessiert. Dennis, wie sieht es bei dir aus? Wo willst du die drei Punkte abziehen? Die drei Punkte? Ich habe sie abgezogen. Erstmal würde ich mir noch, weil wir haben wir, glaube ich, gar nicht gesprochen, ein paar Schauplätze ändern. Weil die für mich teilweise sehr geerdet, sehr normal waren, sehr, habe ich schon mal gesehen, im ähnlichen Stil. Da würde ich ansetzen, ich würde, na klar, ich würde die Switch 2-Technik verbessern, damit ihr es da draußen auch auf der Switch 2 cool spielen könnt. Und was würde ich noch ändern? Ich würde, ja doch, die Rätsel, die Rätsel sind ein guter Punkt. Also so ein bisschen mehr Krips, das wäre schon ganz cool. Also wenn man mal fünf Minuten braucht, wäre es okay. Ja. Dann geht die zweite Frage auch einfach mal an dich, Dennis, direkt. Und dann darf danach Nathalie wieder. Würdest du sagen, Resident Evil Requiem ist ein idealer Einstieg jetzt? Das ist die Frage, warum man das machen sollte, wenn man nicht erst mal die Remakes spielt.

Das Ding ist halt mit der Nostalgie. Ich weiß nicht, wie es für Leute wirkt, die mit der ganzen Nostalgie nichts anfangen können. Ich habe es zum Beispiel auch mit meiner Frau zusammengespielt und die konnte halt damit nichts anfangen. Also wenn ich da viele Anspielungen an die früheren Teile habe.

Dann kommt das halt nicht so rüber. Natürlich, der reine Part von Grace und von Leon, das ganze Problem muss auch so spielen, ohne irgendwie eine Ahnung zu haben davon. Ich glaube, ganz so cool wirkt das nicht. Also wenn ihr da irgendwie ganz neu bei Resi seid, holt euch das Zweier-Remake, Vierer-Remake, Dreier-Remake, spielt das Einer-Remaster oder sowas. Die kann man alle, gut, das Einer-Remaster, weiß ich nicht mehr, ob man es heute noch so gut spielen kann. Aber auf jeden Fall ab Teil 2 kannst du das Problem bloß spielen. Die Spiele sind nicht lang und dann einfach mit Requiem weitermachen. Ich glaube, so würde ich es machen, wenn ich jetzt ganz neu bei Resi wäre. Wie siehst du es, Nathalie? Ich habe es ja vorhin schon ein bisschen ausgeführt. Ich würde nicht sagen, dass es der ideale Einstieg ist. ich bin da schon bei Dennis, ich glaube zumindest zwei wäre ganz gut, glaube ich, um einfach so diese Nostalgie mitnehmen zu können, diese Abschnitte. Aber ich finde, es ist ein möglicher Einstieg, wenn man denn damit einsteigen möchte, weil ich finde schon, dass es dich gut abholt, auch wenn du eben, bei dir wird dann halt einfach dieser Nostalgie-Punkt einfach wegfallen. Du wirst dann nicht verstehen, warum manche Leute Gänsehaut bekommen, wenn Leon da die Tore aufmacht zur RPD. Aber es ist trotzdem, wie gesagt, es ist halt auch ein Best of Resident Evil und da kann man sich vielleicht so ein bisschen dran wagen, vielleicht auch umzugucken, ob einem eher so die gruseligeren Teile gefallen, Zusagen oder dann vielleicht doch eher die ganzen Leon-Spiele mit der Action. Ja, also ideal nicht, aber möglich.

Und dann noch die letzte Frage, auch einfach wieder, wir fangen einfach wieder bei dir an, Nathalie. Wenn du dich jetzt nur für einen der beiden Spielstile entscheiden müsstest, also nur einer darf bestehen, wäre es eher Lyons eher actionlastigere Passagen oder Rays?

Dann doch Grace, weil ich einfach diesen Horror sehr, sehr mag. Es ist sehr viel näher dran an Teil 7 und das ist ja einfach einer meiner absoluten Lieblingsteile aus der Reihe. Deshalb wäre es für mich, es ist ein knappes Kopf-an-Kopf-Rennen, aber es würde, glaube ich, dann doch Grace den Race gewinnen. Auch wenn sie kein Porsche fährt. Auch wenn sie keinen Porsche fährt, das stimmt. Aber sie hat auch eine Hamilton-Uhr. Ja, stimmt. Man verdient wohl auch echt gut als FBI-Agentin. Ihr habt es zuerst gehört. Ja, ich meine, ich habe auch ein Hamilton zu Hause. Das ist halt ein kleines Meerschweinchen. Ich finde auch viel mehr wert als so eine 2000-Dollar-Uhr.

Dennis, wie ist es bei dir, wenn du dich entscheiden müsstest? Ich weiß nicht, ich glaube, ich würde einfach so ein Genexperiment machen und den Charakter von Leon in Grace reinbuttern und dann den Survival-Part nehmen. Also nur Grace zu spielen, mit dem, wie sie jetzt gerade da ist, ja klar, spielerisch wäre das natürlich cool, aber ich spiele Resi natürlich auch wegen den Cutscenes, wegen der coolen Story irgendwo, wegen den Trash-Momenten. Und ich glaube, da wird mir schon viel verloren gehen. Aber ja, rein spielerisch natürlich Grace. Aber es wäre schon ganz cool, wenn da noch ein paar One-Liner kommen. Grace kann ja vielleicht noch aufbauen in ihrer Karte. Ja, sie kann ja noch lernen. Das wird noch. Das wird noch. Wir glauben an nicht, Grace. Leo nimmt es ja einfach unter den Fitticher. Dann machen die so einen One-Liner-101. So einen Workshop quasi.

Ja, vielen, vielen Dank an euch beide für eure Expertise, für eure ganzen Einschätzungen. Ich fand es ultra, ultra spannend. Und schon ganz hype das Spiel, das selbst zu spielen. Ich hoffe, euch da draußen geht's genauso. Schreibt es doch gerne mal in die Kommentare, ob ihr, wenn ihr diesen Talk im Nachhinein anschaut, ob ihr Resident Evil 9 selbst spielen werdet oder ob ihr noch ein bisschen wartet. Schreibt es uns gerne in die Kommentare und dann sehen wir uns hoffentlich oder hören uns hoffentlich beim nächsten Talk. Dankeschön. Viel Spaß beim Spielen. Macht's gut. Ganz, ganz viel Spaß.