Das Team Nextfest ist in vollem Gange und überflutet uns gerade mit Demos aus allen Bereichen. Heute soll es genau um einen Bereich gehen und zwar Strategiespiele. Eine Spieleform, die wir hier bei der GameStar besonders lieben und für die wir einfach sehr viel Zeit uns nehmen, um uns damit zu beschäftigen. Das haben wir jetzt gerade auch schon im Stream getan, haben vier der Spiele, über die wir gleich sprechen werden. Bereits angetestet und vier andere Spiele, die wir thematisieren, haben wir abseits des Streams, der jetzt gerade läuft für alle im VOD, den wir im Vorhinein aufgezeichnet haben, gespielt und jetzt gehen wir rein und reden darüber, was können die Demos? Haben sie uns überzeugt? Wollen wir diese Spiele jetzt wirklich spielen? Was macht denn vielleicht auch eine gute Demo aus und was wünschen wir uns von diesen Strategiespielen? Da bin ich nicht alleine, sondern ich habe einen großartigen Gast und zwar den lieben Writing Bull und damit herzlich willkommen. Schön, dass du dabei bist.

Einen wunderschönen guten Abend. Hallihallo. Ja, ich freue mich auch sehr drauf. Ich liebe es immer, bei euch zu Gast zu sein. Es ist alles immer sehr gut und professionell organisiert. Man hat gut informierte und gut recherchierende Gesprächspartner, um mal ein bisschen ganz ernsthafte Lobbudelei zu betreiben. Und vor allem, das ist ein Thema Strategiespieler, über das ich gerne lang und auswendig ewig lang reden kann, weil ich das halt als YouTube- und Twitch-Mensch laufend mache. Ich zeige halt aktuelle Aufbau- und Strategiespiele. Und du hast ja auch alle Spiele, über die wir heute sprechen, in der Demo schon angespielt. Gab es denn da für dich ein Spiel, wo du sagst, das ist definitiv deine Nummer eins von allem, was du gespielt hast?

Definitiv nicht, weil ich ein riesiger Fan davon bin, dass man immer deutlich etikettiert, für welchen Typ von Spieler oder für welchen Typ von Spielerin ist welches Spiel geeignet. Wir haben City Builder gespielt, wir haben mehrere Echtzeitstrategiespiele gespielt. Es gibt auch noch Rundenstrategiespiele, die mitte drunter fallen. Es ist ein Riesenunterschied zwischen einem schnellen RTS, einem schnellen Echtzeitstrategiespiel und einem gemächlichen City Builder. Und ich würde immer deutlich machen, ich würde immer versuchen zu beschreiben, für welchen Typ von Spieler ist ein Spiel gut geeignet. Es gibt auch noch andere Kriterien, also Echtzeit- und Rundenstrategie, dann die Themenwelt, Fantasy, Sci-Fi, historische Spiele, Dann, ob es für Veteranen geeignet ist, mit knackigem Schwierigkeitsgrad, eher für die Einsteiger. Man kann unglaublich viel differenzieren.

Wie würdest du dich denn als Spielertyp beschreiben bei Strategiespielen? Ich bin der gemütliche Rundenstrategie. Das ist das, was ich am liebsten spiele. Ich mag es lange zu tüfteln, was einerseits klingt wie sehr demütig, diese Ansage, dass man gerne viel Zeit hat und nicht gestresst werden möchte. Andererseits allerdings Rundenstrategiespiele, um ein bisschen anzugeben, sind tatsächlich in der Regel komplexer als Echtzeitstrategiespiele zum Beispiel, weil in dem Tempo, in dem man ein Echtzeitstrategiespiel aufzieht, müssen die Entwickler einfach etwas weniger Spielfeatures einbauen, weil das sonst in Real-Time gar nicht beherrschbar wäre. Weil der Spieler ja immer nachdenken muss und weil die KI-Gegner auch viel schneller klicken und ziehen können als der Spieler selber.

Rundenstrategie-Spiele haben potenziell das größte Potenzial, weil sie viel komplexere Spielmechaniken einem liefern können, die man dann in aller Muße sich anschauen kann. Zugleich bin ich allerdings Lea ein Riesenfan davon, wenn es Entwickler einmal schaffen, mit wenigen Spielmechaniken ein komplexes Spiel aufzuziehen. Also wenn ein Spiel uns nicht versucht zu überwältigen, mit einer Flut von Eindrücken, die uns um die Ohren geballert wird, wie in einem Kinofilm, wo man auf ganz viele Computereffekte setzt. Sondern wenn Spieleentwickler manchmal kommen und haben ein reduziertes Erlebnis und setzen das 1A um, das beeindruckt mich eigentlich am meisten. An der Stelle würde ich dann, ich finde, das ist eine sehr gute Überleitung, zum letzten Spiel, das wir im Stream gespielt haben und zum ersten Spiel, über das ich gerne mit dir sprechen wollen würde. Und zwar Nova Roma, ein City-Builder im alten Rom. Und zumindest mir persönlich gefiel vor allem auch der Stil, in dem das Spiel geschieht. Uns präsentiert wird, dass es ein bisschen zwar kindlicher und niedlicher gestaltet, ein bisschen cozy, aber es macht halt auch Spaß, also man ist jetzt nicht in einem düsteren, komplett zerbombten Gebiet, wie in anderen Spielen, die wir noch besprechen werden, sondern man kommt da rein, ist auf einer schönen Insel, man hat selber so ein bisschen.

Urlaubsgefühle, zumindest ging's mir so und da fühlt man sich einfach wohl, das ist was, was ich mir gut vorstellen kann, was man dann halt auch gut abends, wenn man heimkommt nach einem anstrengenden Tag noch spielen kann. Oder wie siehst du das? Das sehe ich genauso. Also sehr viele City-Builder-Fans sind explizit Leute, die gerne schön spielen wollen, die also gerne eine entspannte Zeit haben wollen. Es gibt auch Aufbauspiel-Fans und City-Builder-Fans, die setzen auf Min-Maxen und darauf, in möglichst schnellem Tempo irgendwelche Rekorde zu erbauen.

Aber die fokussieren sich oft um ein paar etwas größere Games, wo man das dann ausschöpft und mit anderen konkurrieren kann. Aber ich persönlich stelle mir immer den typischen City-Builder-Fan vor, als einen, der am Feierabend gerne entspannen möchte. Und da muss die Challenge auch gar nicht so unbedingt so riesenhoch sein. Man muss nur ein gutes Pacing haben, also dass der Schwierigkeitsgrad sanft ansteigt, dass man immer im richtigen Augenblick mit neuen Spielelementen konfrontiert wird, aber nicht überwältigt wird. Und das ist ein Spiel, Nova Roma, das finde ich auch handwerklich in vielerlei Hinsicht Sehr gut gemacht, Zugänglichkeit, Balancing, Lernkurve, Einführung in das Spiel, User-Interface, da ist sehr vieles handwerklich gut umgesetzt. Es ist ja von den Machern von Kingdoms and Castles, von Lion Shield, findest du, man erkennt da auch so ein bisschen die Handschrift der Macher wieder? Definitiv. Also die haben sicher jetzt ihr Spiel nicht komplett neu erfunden. Also die haben sich hier auch wieder auf das besonnen, was sie können.

Und ein großer Vergleich hängt natürlich in der Luft. Das ist der Vergleich mit Anne 117, Pax Romana. Nova Roma sollte ursprünglich zu einem Zeitpunkt erscheinen, in Nähe des Reises von Anne 117. Die haben dann Gott sei Dank die Reißlinie gezogen und haben gesagt, nein, noch ein römischer, noch ein antiker City-Builder direkt daneben muss nicht sein. Und haben jetzt das Release verschoben auf den 26. März 2026. Es gibt seit langer Zeit schon eine Steam-Demo, die kontinuierlich weiterentwickelt wird. Nicht nur im Rahmen des Team Next Fest, die gab es auch davor und die gibt es auch danach. Das heißt, für alle Interessierten gibt es wirklich die Möglichkeit, sich das in Ruhe anzuschauen. Und die Demo kann man länger spielen. Das Spielerlebnis ist ein leicht gekapptes, es ist nicht das ganze Spiel drin, aber es wurde so reduziert, dass man trotzdem länger spielen kann. Jetzt ist es ja so, also es gibt schon auch Unterschiede zu Anno, neben dem Grafikstil, der eindeutig nicht ganz so realistisch ist, wie der, den wir von Anno gewohnt sind. Und zwar vor allem auch das Göttersystem. Götter spielen hier eine viel wichtigere Rolle, die gibt es in Anno 117 auch. Aber hier sind die Götter eben nicht nur irgendwelche Wesen, die man anbietet, sondern sie sind ganz aktiv Teil dieses Spiels und beeinflussen auch, was man bauen kann, wann man es bauen kann, können Dinge zerstören oder dir auch helfen. Ist das ein guter Ansatz für das Spiel? Das ist eine Frage des persönlichen Geschmacks. Bei mir persönlich ist das nicht unbedingt etwas, was ich brauche.

Also für mich ist, ich oute mich als Atheist, für mich ist alles, wo Götter irgendwie eine Rolle spielen, immer ein bisschen Fantasy. Und das bezieht sich natürlich aus meinem Blick nicht nur aufs Christentum, sondern erst recht auf antike Götter und auf die Vielgötterei. Bekannterweise finden ja viele Leute, die modernen Weltreligionen folgen, halten es für ein Aberglauben, weil man den römischen Göttheiten folgt. Da gibt es immer so ein gesundes Konkurrenzdenken. Ich persönlich bräuchte sogar so überstarke Fantasy-mythologische Einheiten, die sich auf der Karte, die einen bestimmten Aufträge geben, nicht. Das heißt nicht, dass ich das persönlich komplett ablehne. Ich gutiere das, ich finde das okay in Fantasy-Strategie-Spielen. Da gehört das dazu, da ist es Teil des Settings. Also eine Fantasy-Welt ohne Leute mit mythischen Fähigkeiten oder mystischen Fähigkeiten ist schlecht vorstellbar. Aber ich persönlich brauche das in einem historischen City-Bilder nicht. Ich würde es lieber ohne befürworten. Aber das heißt nicht im Umkehrschluss, dass ich das deshalb für ein schlechtes Spiel halte.

Was jetzt zum Beispiel auch anders ist als in anderen Spielen oder zumindest was ein Alleinstellungsmerkmal so ein bisschen ist, da sind wir leider in unserem Test nicht dazu gekommen und ich weiß auch nicht, ob das in der Demo schon wirklich drin ist, das kannst du mir vielleicht sagen und zwar, dass man das Wasser stark beeinflussen kann. Also man kann wirklich Dämme bauen, Flussläufe live umleiten und Aquädukte errichten, was ja schon was ist, was ich zumindest bisher selten in Spielen gesehen habe in City Buildern. Wie hast du das schon erlebt in der Demo? Kann man das da schon machen und wie findest du das System? Habe ich ihn noch nicht ausprobiert, soweit habe ich die Demo nicht gespielt. Er erinnert mich spontan an Timberborn, dieses Aufbau dieser City-Builder mit B-Bahn. Da ist das Ganze der wesentliche Teil des Spielkonzeptes, dass man ganze Abschnitte der Karte unter Wasser setzen kann. Dass man dadurch Terraforming betreibt und in jedem Durchlauf Karten auch immer wieder etwas anders erschließen kann. Finde ich im Prinzip ein witziges System, aber ich habe es selber noch nicht ausprobiert. Passt aber natürlich zur Themenwelt. Aquädukte, Wasserwirtschaft war ein groben wirklich dickes Thema. Ja, Aquädukte waren ja auch etwas, womit Anno 117 ein bisschen geworben hat. Wir können jetzt Aquädukte bauen. Da ist halt jetzt die Frage, wie gut das dann Nova Roma umsetzt. Das haben wir beide noch nicht gespielt.

Dementsprechend müssen das die Leute da draußen selber herausfinden. Aber ich finde es grundsätzlich auf jeden Fall auch eine gute Einbindung dieser römischen Kultur, dieser römischen Geschichte und vor allem auch Baukunst, die da in die Aquaducte geflossen ist.

Gab es denn was, was dir nicht gefallen hat? Was mir nicht gefallen hat? Ich wollte gerade eine ganz andere Frage in den Raum werfen. Also was mir nicht gefallen hat, wie gesagt, ist das mit den Göttern, das brauche ich nicht unbedingt. Ansonsten könnte ich jetzt keine lange Liste aufmachen. Vielleicht eine Frage stellen.

Solche Spiele, so historische City-Bilder, die leben ja vornehmlich von der Immersion, vom Eintauchen in das Spielgeschehen. Und das ist jetzt im Vergleich zu An 117 Pax Romana definitiv ein Spiel mit einer weniger realistischen Grafik und mit einer weniger aufwendigen und weniger detaillierten. Das ist ein kleines Entwicklerteam, das ist ein kleines Budget, das Ganze ist etwas abstrahiert, einen Ticken comicmäßig auch aufgeführt, aufgezogen. Also es ist erkennbar vom Produktionswert, vom Production Value her ein deutlicher Unterschied.

Dennoch habe ich persönlich, ich weiß nicht, wie es dir ergangen ist, bei Nova Roma trotzdem Immersion verspürt. Ich habe das wirklich als ein echtes Spielerlebnis wahrgenommen, hatte das Gefühl, ich bin wirklich prinzipal hier im Römischen Reich und manage meine Siedlung. Das ging mir genauso und ich glaube, das hat was mit dem Pacing dieses Spiels zu tun. Also du hast, es passiert die ganze Zeit was, du hast nie das Gefühl, dass es wirklich langweilig wird oder aber vielleicht auch zu schnell geht, sondern es ist ein sehr angenehmes Pacing. Du hast Aufgaben, die du ausführen musst, du kannst es schneller laufen lassen, du kannst es aber auch kurz pausieren, wenn du merkst, okay, jetzt muss ich einmal kurz mir wieder einen Überblick verschaffen. Und ich finde, das hat dieses Spiel einfach sehr gut gemacht. Und dadurch, dass du halt immer beschäftigt bist, hast du gar nicht die Zeit, dich wirklich damit zu beschäftigen. Ach, das ist ja gar nicht realistisch, weil du bist direkt Teil dieser Welt. Du kriegst Aufgaben, so du musst jetzt das machen, deine Götter wollen jetzt das von dir und dann wirst du Teil dieser Welt, auch wenn es vielleicht nicht so aussieht wie jetzt eben in Anno wirklich das Forum Romanum.

Und das ist etwas, das kann man gar nicht dick genug unterstreichen. Das ist hohe Entwicklerkunst. Das Pacing, also das Entwickler, das Tempo, in dem sich die Spielwelt entwickelt, in dem du als Spieler gefragt wirst bei deinen Fähigkeiten. Dieses Tempo, diese Kurve so hinzubekommen, dass man sachte gefordert wird, ohne gestresst zu werden, dass man immer gerne dabei ist und dass man eigentlich nicht aufhören möchte und immer vorm PC oder vorm Tablet dabei bleiben und weiterspielen möchte. Das muss man erst mal hinbekommen. Und das ist leichter gesagt als getan. Da steckt ein gutes Händchen hinter und sehr viel Beobachtung auch der Spieler vermutlich. Ja, doch, finde ich auch. Und das haben sie wirklich gut umgesetzt. Jetzt hatten wir heute schon Spiele, die waren ein bisschen stressiger. Also zumindest für mich, die gespielt hat. Und das, obwohl wir sie nicht mal auch schwer gespielt haben. Das hat vielleicht auch ein bisschen an meiner Ehre gekratzt, aber es ist okay. Ich habe sie ja auch zum allerersten Mal gespielt. Und zwar zum Beispiel Ashes of Singularity 2. Das ist genau, also wir gehen jetzt von der Zeit her genau in die andere Richtung. Wir sind komplett in der Zukunft. Das ist Sci-Fi. Die Menschheit hat sich weiterentwickelt, beziehungsweise im ersten Teil dieser Spielreihe gab es auch eigentlich keine richtige menschliche Fraktion mehr. Jetzt spielen wir Teil 2 und da gibt es wieder eine menschliche Allianz, die jetzt versucht zurückzukommen und zurückzuerobern, zurück zu erobern, was es noch zu erobern gibt.

Und da war es durchaus so als Echtzeitstrategie-Spiel, wenn du da geschlafen hast, dann hat dich das Spiel dafür bestraft. Und wir haben das direkt gemerkt, weil wir halt drüber geredet haben, wie... Wie hat dir denn dieses Spiel gefallen? Du hast schon gesagt, du bist eigentlich kein Echtzeitstrategiespieler.

Selten. Also ich habe mein allererstes Computerspiel, das ich jemals gespielt habe, ich gucke gerade, ob die Packung in Reichweite ist, weil die halte ich so super gerne in die Kamera, kann sie aber gerade nicht finden. Das war Age of Empires 2, Rise of Rome mit dem Add-on. Du bist ja selber begeisterte Age of Empires-Spielerin. Vielleicht leuchten deine Eugler dabei auch auf. Und damit bin ich quasi groß geworden. Ich habe gesehen, wie mein kleiner Bruder Computer gespielt hat. Und ich stand dahinter als großer Bruder mit Zuglässe in Fingern. Und ich hatte gedacht, wow, welche große weite Welt zeigt er mir. Das war irgendwann Mitte der 1990er Jahre. Und seitdem hat mich das nicht mehr gepackt. Und mittlerweile betreibe ich das, als Berufsspiele zu spielen und anderen Leuten zu zeigen. Und warum ich damit anfange, ist, ich habe ein großes Herz für Echtzeitstrategie-Spieler. Aber ich spiele sie seltener als Rundenstrategiespiele.

Das hängt aber auch damit zusammen, ich spiele meistens öffentlich als Streamer. Das heißt, ich spiele kaum noch privat. Die meiste Zeit verbringe ich öffentlich mit Publikum, das mir über die Schulter guckt und Publikum, mit dem ich auch kommuniziere. Ich greife Kommentare aus dem Chat auf, ich rede mit den Leuten, ich denke darüber nach, was könnte man besser machen. Und das ist bei einem schnellen Echtzeitstrategiespiel schwer möglich. Da ruft dir irgendjemand was zu und du bist schon tausend Klicks weiter und hast wahrscheinlich schon einen anderen Bildschirmausschnitt. Und das geht bei Rundenstrategiespielen halt viel, viel besser. Und deshalb klebe ich da auch eher fest.

Genau, und das ist halt ein großes Spiel von Starlog Entertainment, von dem Publisher aus den USA, Einen Vorgänger hattest du eben ja schon erwähnt und die humanen und posthumanen Menschen oder Kreaturen, die man da spielen kann. Und du hast vor allem gemerkt, dass es da sehr darauf ankommt, dass man möglichst schnell vorankommt und Sektoren erobert, Lea.

Ja, und das ist was, was ich zum Beispiel aus Age of Empires, bin ich zumindest so eine Spielerin, ich brauche schon Zeit, um erst mal meine Holzfäller loszuschicken, um erst mal meine Economy aufzubauen und dann anzugreifen. Also ich bin auch da eher die passivere Spielerin, die nicht direkt angreift und versucht, den anderen ihre Economy kaputt zu machen. Deswegen glaube ich auch, dass mich dieses Spiel so gefordert hat von Anfang an, weil der Gegner war so, ja, ich gehe da jetzt rein und man konnte zwar Abwehrmechanismen aufbauen, theoretisch, aber wenn man dann währenddessen noch redet, hat man dafür keine Zeit. Auch nicht im einfachen Modus oder wir haben, glaube ich, im Novizenmodus gespielt. Also es ist durchaus zeitintensiver und was... Mir zumindest bei Echtzeitstrategiespielen immer so geht, du brauchst auch Zeit, um die kennenzulernen. Also ich weiß auch, dass ich beim ersten Mal, als ich Age of Empires gespielt habe, dass ich da auch meine Probleme hatte und nicht direkt wusste, was muss ich jetzt was bauen, wo baue ich es hin, sondern das ist wirklich was, das machst du immer und immer wieder, um dann dir genau deine Taktik auszulegen, okay, jetzt baue ich die Einheiten, weil die sind zu diesem Zeitpunkt im Spiel das Beste, was ich machen kann. Und wenn du dann am besten auch noch deine Gegner gut kennst, um zu wissen, okay, gegen die Einheiten kann ich jetzt am besten mit Flugeinheiten angreifen oder eben mit Infanterie. Das ergibt sich halt einfach durch das Kennen des Spiels.

Genau, du liest die Einheiten schneller, du liest die Grafiken schneller, du entwickelst mit deinem persönlichen Bildorder, wie du normalerweise in welcher Reihenfolge was baust und wie agierst und rufst diese Automatismen ab. Davon leben diese Spiele sehr schnell. Vor allem, solange es Echtzeitstrategie-Spiele sind, und das trifft ja auf die meisten zu, wenn dir die Klickgeschwindigkeit auch eine große Rolle spielt. Es gibt auch Echtheitsstrategiespiele, die anders funktionieren, in denen man nicht tausend Einheiten oder hundert Einheiten führt, sondern nur wenige Squads führt, also wenige Einheitengruppen, vielleicht drei, vier, fünf oder sechs. Und da kann man dann ein bisschen strategischer vorgehen. Hier hat man auch die Möglichkeit, bei Ashes of the Singularity 2 die Einheiten zusammenzufassen zu Armeen.

Und dann steuert man die Armeen hin und her. Und dann ist das Ganze ein bisschen entspannter. Aber es bleibt zu Beginn eine Spielphase. Die Karte ist in Sektoren unterteilt. Und es geht vor allem darum, möglichst schnell erst mal die noch leeren Sektoren zu besetzen, Ressourcen anzuschließen, Ressourcen anzuhäufen. Irgendwann knallen dann die Grenzen gegeneinander. Dann wird es so richtig kompetitiv im Sinne von Kampf gegeneinander. Und dann geht es darum, ein wenig Meta zu machen beim Angriff auf die feindlichen Stützpunkte. Und da passiert ja dann auch sehr viel. Also ich finde, dieses Spiel ist durchaus auch bildgewaltig. Also wenn man vor allem reinzoomt, man kann da sehr schön nah reinzoomen und kann auch die Einheiten sich dann genauer anschauen. Auch da fand ich den realistischen Grafikstil genau richtig, um das darzustellen, was es ist. und man kann da hautnah dabei sein und das passiert auf jeden Fall viel. Es ist nichts für jemanden, der sich jetzt sagt, okay, ich will einfach nur abends mich mal kurz hinsetzen, entspannen. Ich glaube, dafür ist es das falsche Spiel, oder? Es gibt Leute, die sich total gut dabei entspannen, einen ganzen abendlangen Echtzeitstrategiespiel zu spielen, weil wenn man sich nur aufs Klicken konzentriert, dann geht ja alles weg, was du den ganzen Tag an Sorgen hattest. Du kannst kein Sorgenkarussell betreiben, während du ganz schnell klickst und dich auf ein Spiel konzentrierst. Das ist dann futsch. Insofern kann es durchaus auf eine andere Art sehr, sehr entspannt sein.

Also es ist dann nicht entspannt, aber es führt zur Entspannung, weil es dich unter Spannung setzt. Ja, das ergibt Sinn. Jetzt ist es so bei dem Spiel, das ist ja eine gigantische Skalierung. Das hatten wir auch schon während des Streams festgestellt. Da passiert so viel und trotzdem hatten wir keine Probleme. Also es läuft relativ rund und das ist beeindruckend. Das muss man ganz dicke unterstreichen. Wir haben große Karten, wir haben unfassbar viele Einheiten. Und nicht nur, dass die vernünftig ruckelfrei dargestellt werden. Wir konnten außerdem smooth sehr schnell rein- und rauszoomen. Und beim Rauszoomen konnten wir auch ganz weit rauszoomen. Es gibt ganz viele Echtzeitstrategiespiele, die aus Gründen der Performance einem nicht erlauben, vernünftig rauszuzoomen, weil die sagen, unser Spiel bricht dann zusammen. Und wenn ein Spiel sich hinstellt und sagt, nee, klare Ansage von uns, bei uns geht das. Du kannst rauszoomen in einen Strategiemodus und wieder reinzoomen, mutterweich, dann ist das schon mal ein Statement. Ja, auf jeden Fall. Das Einzige, was mich im Spiel ein bisschen gestört hat, und ich weiß nicht, ob es dir genauso ging, war, dass der Bauplatz begrenzt ist. Also ein Bauplatzlimit ist was, was ich persönlich so in den Spielen, die ich spiele, eigentlich noch nicht hatte. Und ich war so, aber ich möchte da jetzt gerne was bauen und das ging nicht.

Das hat dich persönlich frustriert, weil du es noch nicht kanntest. Ich persönlich habe es eher als wohltuend empfunden, weil es ein bisschen vom Schnellklicken und vom Micromanagement Warn hin zur Makrostrategie einschubst. Weil man dann eher gezwungen wird, knappe Ressourcen zu managen. Und das ist eher so eine Rundenstrategiesache. Also bei Echstatt-Strategiespielen geht es oft darum, dass man das Tempo, in dem Ressourcen reinkommen, anpasst an das Tempo, in dem man baut, Einheiten baut und Gebäude baut. Und das ist dazwischen, dass es matcht. Also das ist Tempo, in dem die Ressourcen raufrattern. Das gleiche Tempo ist, in dem die Ressourcen auf der anderen Seite runterrattern. Und wenn so ein Element noch zusätzlich eingebaut wird, wie knapper Bauplatz, wo kannst du was bauen?

Aber das sind Stücke durchbrochen und eine neue Ebene kommt rein. Und ich persönlich finde das interessant. Es ist definitiv interessant. Ich glaube auch, da muss man der Typ dafür sein, also diese Art von Spiel dann auch zu mögen. Aber das ist ja allgemein bei all den Spielen, über die wir heute sprechen, so. Es gibt halt Strategiespiel ist nicht gleich Strategiespiel. Es gibt da einfach eine sehr breite Bandbreite. Und deswegen würde ich jetzt auch zum Nächsten übergehen, weil wir doch leider auch nur begrenzt Zeit haben. Und zwar zu dem, dass ich vorhin jetzt schon leider falsch eingespielt habe und das ich erwähnt hatte und zwar Aether Dominance Wars das erste Spiel, das wir hier nicht gespielt haben im Stream und das ist ein Spiel das ist High Fantasy also 4X Fantasy Strategiespiel das ähm.

Heroes of Might and Magic, Stellaris und Dune Spice Wars irgendwie miteinander kreuzen will. Ich persönlich fand, in der Demo ist das noch nicht so richtig gut rübergekommen. Also die Demo hat mich viel zu sehr an die Hand genommen. Die Demo hat mir viel zu sehr gesagt, so und jetzt musst du das machen. Jetzt klickst du an den Punkt und läufst da vor. Und das fand ich sehr, sehr schade. Wie ging es dir da? Mir ging es gleich und da sind wir schon beim Thema. Es ist eine hohe Kunst, eine Demo zu bringen. Also es ist leicht gesagt als Spieler oder Spielerin, hey Leute, knipse einfach einen Teil eures Spiels raus und gibt es uns schon mal als Demo.

Ja, müsst ihr einfach nur ein paar Spielabschnitte deaktivieren, den Rest zocken wir dann schon mal. So ist es nicht, weil üblich nicht immer, aber ganz oft bei Demos die Abschnitte präsentiert werden, die einem erstmal das Spiel erklären.

Und viele Entwickler gehen dabei total auf Nummer sicher ganz safe und veröffentlichen als Demo schlauchartige Levels.

Wo man wirklich Schritt für Schritt in die absoluten Basics eingeführt werden. Sowas wie Messer in die rechte Hand und Gabel bitte in die linken und die Ellenbogen nicht aufstellen auf den Tisch und dann langsam kauen. So in der Art etwa. Und das braucht man nicht unbedingt, aber die Entwickler, das hat auch oft so Marketinggesichtspunkte. Weil eine Demo zu veröffentlichen ist auch immer ein Stück Risiko, weil man nicht genau weiß. Da hängt viel von ab. Vor allem, wenn es eine Demo ist, die im Rahmen des Team Next Fest rauskommt. Weil das wissen viele Leute gar nicht, Entwickler dürfen oder Publisher von ihren Spielen nur einmal überhaupt an einem Steam Next Fest teilnehmen. Die können Demos veröffentlichen, wie sie wollen, so oft sie wollen, die können so lange laufen, wie sie wollen, aber die können nur einmal in der Geschichte ihres Spieles die Patrone verschießen, im Steam Next Fest gefeatured zu werden, unter ein paar tausend anderen Spielen dort gefunden zu werden und dicke Reichweite zu kassieren. Und das verleitet viele Entwickler dazu, dass sie sagen, Wir gehen ganz auf Nummer sicher, kein Risiko. Wir zeigen schlauchartig nur ganz bestimmte Spielmechaniken. Wir wollen nicht, dass die Leute frühzeitig aufhören, dass sie rausgehen. Die Leute sollen nicht das Gefühl haben, ich bin überfordert und das Spiel verlassen. Wir machen alles ganz safe. Und das kann bei Spielen wie diesem hier, die eigentlich für eine offene Spielwelt stehen, für ein komplexes Spielerlebnis, für einen Hybriden von verschiedenen Spielmechaniken, kann das bei einer Demo, wir haben noch ein anderes Beispiel, nachher tödlich sein, Leer.

Also das war wirklich sehr, sehr schade, weil ich finde an sich die Idee, die das Spiel hat, dass man sagt, okay, man hat einen Gott sozusagen oder einen Helden, den man da durchleitet und der sich dann immer wieder neue Einheiten dazu holt, um dann gegen Feinde zu kämpfen, um Gebiete einzunehmen. Ganz spannend, auch vor allem, weil sich die Welt ja andauernd verändert in diesem Spiel. Also die Idee ist, durch die Merges, die stattfinden, das sind so magische Katastrophen, verändert sich regelmäßig die Karte. Also ganze Gebiete werden zerstört und neue aufgebaut und dadurch soll es spannend bleiben. Das ist aber halt leider in dieser Demo überhaupt nicht rübergekommen, weil diese Merges, man hat die mal gesehen, man hat sich so gedacht, okay, da wurde jetzt gerade eine ganze Zivilisation einfach ausgelöscht, die wir gerade noch kennengelernt haben. Aber es hatte keinen Impact. Also es hat das Spiel, den Spielfluss überhaupt nicht beeinflusst. Und das fand ich sehr, sehr schade.

Vielleicht ein super Übergang auf das nächste Spiel, wo wir über die Art der Demo, wie die gemacht worden ist, eigentlich nur die Köpflein schütteln können, oder? Ja, oh mein Gott. Das ist wirklich, das war eigentlich eines der Spiele, auf dass ich mich am meisten gefreut habe, weil ich großer Mittelalter-Fan bin. City States mit Evil. City States mit Evil ist auch ein Spiel, bei dem ich weiß, dass sich da draußen schon lange viele Leute drauf freuen. Es ist ein Hybrid aus Grand Strategy, also Weltkarte, City Builder mit RTS-Kampf. Der will ganz, ganz viel sein. Und das kriegen wir zwar in der Demo auch gezeigt, aber es wird uns eben alles nur gezeigt und man spielt es nicht wirklich selber. Also es hat sich nicht angefühlt, als würde ich spielen, sondern ich hätte mir genauso gut einfach ein Video anschauen können. Genau, man hätte auch eine Präsentation bekommen können. Und das ist das, was ich meine, eine falsche Mutlosigkeit, wenn man eine Demo rausbringt. Dass man den Leuten nicht zutraut, das Spiel ein Stück weit selber zu entdecken. zu entdecken. Natürlich braucht man Tooltips und man braucht ein paar simple Tutorial-Fenster zu Beginn. Aber dass man einen in einer offenen Spielwelt, wo man erzählt als Entwickler, ihr werdet ein Erlebnis haben, ihr könnt frei agieren, ihr könnt ab viele verschiedene Spielweisen, die ihr ausprobieren könnt.

Ihr habt eine Handelsrepublik, einen Stadtstaaten im 12. Jahrhundert, die ihr anführt und wo ihr komplexe Strategie und Handeln und Ressourcenverwaltung mit anderen Stadtstaaten treiben könnt. Und ihr könnt euch richtig austoben und viele Strategien ausprobieren. Und wenn das dann kontrastiert mit einer Demo, wo wir wirklich kleinschrittig ein paar Malen nach Zahlen, ein paar Pipifax-Aufgaben absolvieren müssen, das ist einfach mutlos. Das ist mutlos gemacht. Und das ist echt schade. Weil das bedeutet nicht, dass es ein schlechtes Spiel ist, aber das bedeutet, dass viele Spieler deshalb das Spiel nicht wishlisten werden, wenn sie die Demo aufgerufen haben und erst mal gähnend zurückbleiben. Ja, und das ist sehr, sehr schade, weil es ja vor allem auch in große Fußstapfen treten will eigentlich. Mit Stronghold, Crusader Kings und Mountain Blade wurde es verglichen im Vorhinein. Und es wurde gesagt, ja, da werden wir wieder ein ganz, ganz großes, tolles Strategiespiel eben in diesem Mittelalter-Setting bekommen. Und davon sieht man halt leider in dieser Demo gar nichts. Ich meine, macht euch davon selber gerne nochmal ein Bild und spielt die Demo selber an. Das ist eben jetzt gerade möglich.

Wir waren, glaube ich, beide nicht davon überzeugt. Dafür hat mich ein Spiel überzeugt, das auch ein mittelalter Fantasy-Setting hat, von dem ich nicht viel erwartet habe. Aber ich fand die Idee gut, und zwar Tabletop Tavern. Da geht man in eine Taverne rein. Und in dieser Taverne spielt man ein Tabletop-Spiel. Also statt zu sagen, okay, man macht jetzt nur Tabletop oder man macht RPG, verbindet man diese Sachen und hat auch ein bisschen Roguelike-Charakter in dieser Taverne. Das Ganze ist auch wieder vom Grafikstil eher comichaft gehalten, aber die Strategieteile selber erinnern an große Strategie-Klassiker. Zumindest ging es mir so. Oder wie hast du das wahrgenommen? Also es hatte schon Total War Vibes. Das ist genau das, du nimmst mir das Wort aus dem Munde. Es hatte wirklich Total War Vibes.

Man kann sich das im Prinzip so vorstellen, wie ein Total War, das er zu Hause auf der Arbeitsplatte oder auf dem Küchentisch spielt. Ihr seht einen richtigen Tisch hier in der Taverne. Menschen stehen drumherum und gucken euch zu. Und in der Taverne wird halt nicht Billard gespielt, sondern Tabletop gemacht. Und ihr habt in einer Roguelike-Kampagne, geht ihr Schritt für Schritt in kleinen Gefechten, einem Gefechtsbaum entlang. und habt dann so kleine Total-War-Kämpfe. Anfangs mit ganz wenigen Truppen, mit zwei, drei, vieren. Später könnt ihr neue Truppen rekrutieren. Allmählich mit geringer Komplexität, auch mit geringer Einheitenvielfalt. Die steigt dann schnell an. Ihr könnt gegen Untote antreten oder die vielleicht sogar selber rekrutieren. Und allmählich werden, je nachdem mit steigender Anzahl von Gegnertypen auf beiden Seiten des Schlachtfeldes, steigen dann auch die taktischen Möglichkeiten, die man haben kann. Auch eine smoothere Lernkurve. und das Schöne ist auch, man kann das Spiel spielen, ohne sich ohne tausend Werte studieren zu müssen. Die werden euch angeboten, Werte wie Reichweite der Einheit und Anwurfsdefensivstärke. Ich habe es bei mir selber gerade gesehen. Also es gibt, wenn man die Einleiten anklickt, so verschiedene Werte, die man nicht ablesen kann. Man kann daraus eine Wissenschaft machen, auf höheren Schwierigkeitswahlen und dementsprechend mit Konter einleiten, wenn die andere spielen. Oder man Er webt einen knuffigen Abend in einer knuffigen, sehr stimmungsvollen, sehr gut lestnablen Grafik.

Also dieses Spiel fand ich vor allem überzeugend, weil es eben sehr übersichtlich ist, weil man viele der Spieleformen einfach schon kennt. Also man weiß genau, wie man seine Charaktere platzieren muss. Man, ich finde auch die Tastatur, also Mausbelegung und Tastenbelegung ist sehr intuitiv, also es sind alles bekannte Befehle und dann hat man noch diesen Roguelike Charakter, in dem man dann immer wieder neue Aufgaben bekommt, man kann sich neue Dinge kaufen, man hat dann auch immer mal wieder Chests, die man öffnet und hat dann noch so einen kleinen Glücksspielmoment, wo man sich dann freut, wenn man eine seltene Einheit aus dieser Chest bekommt. Und ich finde, das ist sehr schön gemacht und macht einfach Spaß auf mehr. Und ich war überrascht, wie umfangreich diese Demo war.

Kann man wirklich lange spielen. Und um das nochmal in einem Stichwort zu sagen, das Ganze fühlt sich an wie Total War auf einem Küchentisch. Das heißt, ihr habt Schlachten wie bei Total War, allerdings an einem Tisch, der in einer Taverne steht und könnt euch dort langsam immer komplexeren Schlachten widmen. auch für Einsteiger durchaus geeignet. Also das Spiel hat zwar eine langsame Lernkurve, die Schlachten werden komplizierter, weil die Gegnertypen vielfältiger werden. Aber je nachdem, auf welchem Schwierigkeitsgrad man spielt, ist das durchaus einsteigerfreundlich. Karten sehr gut und klar leersbar.

Handwerklich ein Spiel ohne allzu große Produktionsqualität, wo man sagen würde, da steckt kein AAA-Titel, aber wo das Geld, das reingeflossen ist, handwerklich vernünftig und gut investiert worden ist. So muss ein gutes Strategiespiel aussehen. Ja, und eben auch eine gute Demo. Also ich finde, das ist definitiv, bei mir war das eine der Top-Demos, die ich gespielt habe. Und das, obwohl ich mir am Anfang dachte, okay, ja, mal schauen, was ich davon zu erwarten habe. Es hat mir viel Spaß gemacht. Ein weiteres Spiel, mit dem ich viel Spaß hatte und das du auch schon, da weiß ich, da gibt es auch ein Video auf deinem Kanal. Also an der Stelle, falls ihr mehr von dem Spiel wissen wollt, dann schaut da unbedingt mal bei Writing Bull vorbei. Und zwar Wild West Pioneers. Das ist ein Spiel, das wir außerhalb des Streams gespielt haben. Beide. Oder beziehungsweise, wie gesagt, bei dir gibt es ein Video, wo man dich dabei beobachten kann. Und das spielt, wie der Name schon sagt, im Wilden Westen und man selber baut da eine neue Kolonie auf beziehungsweise einen neuen Standort, wo man dann natürlich auch ganz typisch erstmal schaut.

Ist das überhaupt ein guter Ort? Gibt es da genug zu essen? Also gibt es da genug Tiere, die man jagen kann? Gibt es da genug Wasser? Und da fand ich schon, war der erste Punkt, der mich bei diesem Spiel überrascht hat. Man kann nicht nur die oberen Flüsse sehen, sondern man kann weiter nach unten gehen und dann sogar das Grundwasser sehen und wo da Flussadern verlaufen. Und das fand ich ein sehr spannendes Detail, das ich auch noch nicht so oft gesehen hatte.

Ich frage mich gerade, ob es das auch bei Männerlords gibt oder ob ich da was verwechsel. Ich glaube, es war da auch drin. Auch ein Aufbauspiel. Wild West Pioneers wird vom Publisher Toplitz rausgebracht. Und ist der, wenn ich das richtig im Kopf habe, der erste klassische City-Bilder, den die rausbringen. Es ist ein City-Bilder im Wilden Westen. Die Demo ist gut spielbar, liefert einem einen guten Eindruck ins Spiel. Die Karte ist auch klar lesbar. und es ist vor allem was für Leute, die Wilderwesten-Fan sind. Also wenn ihr das nicht seid und wenn ihr mit Cowboy und Indianern nichts anfangen könnt, würde ich eher sagen, nur unter City-Bilder Gesichtspunkten lasst sein, weil das Spiel trieft nur so vor Atmosphäre. Es treten urige Charaktere auf, die nicht auf Deutsch, sondern auf Englisch synchronisiert sind, aber mit einem Dialekt zum Niederknien und zum Fremdschämen. Die reden sich halt mit einem Brei, man kann sich richtig vorstellen, wie der Kautabak im Mund hirn, hergeschoben wurde beim Reden. Man baut einzelne Gebäude auf, Produktionsketten und es gibt auch eine strategische Ebene, auf der man auf einer großen Übersichtskarte allmählich vorankommen kann und andere Gebiete erschließt. Man baut dann nicht auch Städte, das nicht. Man baut immer nur eine Siedlung an dem einen Platz, in dem man begonnen hat. Aber man kann ein Abenteuer erleben an anderen Orten auf der Karte, in dem man das Krauz rüberschickt und das ist schon eine coole Geschichte. Wild West Pioneers erscheint im Frühjahr 2026.

Und also, wenn man es mit anderen Spielen vergleichen will, wäre Banished, glaube ich, ein gutes Spiel. Dann habe ich zumindest einige Überschneidungen gefunden.

Und dieser Wild-West-Faktor ist aber ja genau das, was es für mich spannend gemacht hat. Weil es gibt, finde ich, wenig gute Spiele. Ja, Red Dead Redemption 2, wir alle wissen, es ist großartig. Aber vor allem auch im Strategiebereich, die mit diesem Setting spielen. Und ich fand das erfrischend unverbraucht. Und die Siedler haben auch passende Bedürfnisse. Sie wollen Alkohol, Dekorationen. Du redest dann auch mit denen. Und wie du schon gesagt hast, es hat halt wirklich einfach die richtige Stimmung, die es rüberbringt. Also wenn man wirklich sagt, okay, Red Dead Redemption hat mir gefallen oder man ist großer Western-Fan, dann Western-Film-Fan, dann ist das Spiel definitiv für einen geeignet. Und auch die Demo macht schon Spaß zu spielen. Die nimmt einen auch an die Hand und zeigt einem schon auch am Anfang, du bewegst dich mit BASD über die Karte so eigentlich Grundlagen aber das geht schnell vorbei und du kannst da schnell drüber klicken und dann bist du aber auch im Spiel und spielst es wirklich und dann ist der Spielfluss auch da wieder sehr angenehm, fand ich zumindest und was ich auch cool fand war, dass es einen Tag-Nacht-Rhythmus gibt, weil ich dachte mir nachts, ich hab was aufgebaut, wo sind denn alle meine Leute, warum baut es denn niemand, warum baut denn niemand was, ja weil die alle schlafen, also macht ja Sinn Aber nicht in meiner Stadt, ja.

Normalerweise arbeiten die durch, aber nicht bei diesem Spiel. Und auch das musst du halt dann mit einberechnen. Das ist wieder ein Aspekt, den es seltener zumindest in anderen Spielen gibt, den ich ganz spannend fand.

Und beim Tutorial ist das Schöne, wir hatten eben ja zwei Beispiele von Spielen, bei denen das Tutorial zu kleinteilig war und man wirklich nur massiv an die Hand genommen worden ist und die Hand vom Papa- oder vom Mama-Entwickler niemals verlassen durfte und immer mit denen dann hin und her gezogen worden ist von einem Fleck auf der Karte zur anderen. So ist das hier nicht. Es gibt hier ein dezidiertes Tutorial. Und das Tutorial erklärt auch viele Dinge für Einsteiger. Aber zwischen diesen Tutorial-Aufgaben, die man hat, da ist Raum gelassen. Raum, um in der Weite des wilden Westens eigene Abenteuer zu erleben. Mal hier zu bauen, mal dort zu bauen. Man muss nicht an der Stelle bauen, die einem vorgegeben wird. Man muss die Einleitung nicht dort hinziehen, zwingend, wo ein irgendein Entwickler hinkommandiert. Man kann ein bisschen die freie Luft an der Grenze schnuppern. Und das finde ich handwerklich gut umgesetzt. Und ich könnte mir, wir fragen uns ja auch nach der Zielgruppe, die ein Spiel hat, ich könnte mir vorstellen, klassische Aufbauspieler, Citybuilder-Fans halt. Und auch ein älteres Publikum, weil ein älteres Publikum ist tendenziell Wild-West-affiner.

Und kann mit dieser Welt oft ein bisschen mehr halt anfangen. Und es müssen nicht unbedingt Vielspieler sein, die solche PC-Aufbauspieler schon rauf und runter gespielt werden. Ich glaube, auch als jemand mit eher wenig Erfahrung in dem Genre kommt man trotzdem mit dem Spiel klar. Ja, doch, die Einschätzung hätte ich auch. Und was da auch dafür spricht, und das ist auch was, was du in deinem Video schon gesagt hast, und zwar, es gibt einen, also es gibt vier spielbare Charaktere, und einer davon ist eine ältere Dame. Und ja, das ist was, was leider sehr selten in Spielen vorkommt, und es ist immer wieder schön, es zu sehen. Und ich hab mir die, ich hab die auch ausgewählt, und ich hab sie Bad Bitch genannt, weil die so aussah, die hat schon viel erlebt, die kann dir eine reinhauen, die hat schon hier Prügeleien in der Taverne hinter sich. Im Saloon und hat sich diesen Platz an der Spitze definitiv erarbeitet. So sieht die aus, so redet die und die ist super sympathisch. Ich fand die als Charakter einfach richtig gut. Aber auch alle anderen Charaktere sind sehr sympathisch. Aber eine ältere Dame einfach auch als spielbaren Hauptcharakter und nicht nur irgendwie als Oma oder mal als alte, weise Frau, die einem Aufgaben gibt, fand ich schön. Sehr erfrischend. Da schließe ich mich völlig an. Und jetzt haben wir gerade über Demos gesprochen, die einen nicht zu sehr an die Hand nehmen. Die letzte Demo, die wir... Die vorletzte, glaube ich. Die vorletzte.

Habe ich eine übersehen. Eine Weltkriegsdemo haben wir, glaube ich. Die Weltkriegsdemo. Haben wir über die geredet? Nein, du hast recht. Danke, dass du das hier auch im Überblick behältst. Und dann reden wir erst über die, bevor wir über die Demo reden, die uns gar nicht an die Hand genommen hat.

Und zwar Sunstrike 5, was aber auch schon, wo ich ja zumindest auch bei der Probe schon das Gefühl hatte, manchmal wurde zu wenig erklärt. Da wurde davor gesagt, das musst du machen. Und dann hieß es, okay, jetzt musst du übersetzen. und dann konnte ich das Boot nicht mehr verwenden und ich weiß nicht, woran es lag, aber das hat das Spielerlebnis, zumindest im ersten Durchlauf das zweite Mal, die zweite Kampagne, die wir dann gespielt haben, war da besser, aber zumindest beim ersten Mal, da haben wir die Alliierten gespielt und naja, das lief nicht so gut, ich bin da sehr schnell dann in die andere Kampagne rüber gegangen, weil wir halt einfach fest gesteckt sind, da wo wir waren, da wurde mir zu wenig erklärt. Ich fand aber dann in der zweiten Kampagne, wo wir die Sowjets gespielt haben, war das sehr viel besser. Die war sehr viel übersichtlicher. Da hat man genau gesehen, okay, hier blinkt's, da muss ich jetzt erstmal hin und hat dann auch einen Überblick gehabt, wo sind meine Truppen. Man konnte, hatte unten mit der Karte, fand ich, auch immer wieder, konnte gut sehen, was wird gerade angegriffen, wo muss ich vielleicht nachbessern.

Wie hat dir denn Sunstrike 5 gefallen, auch als Demo? Auch ganz gut. Also ich hab die schon Ich hab selber auf der letzten Gamescom einen Stream gemacht mit einem Publisher Kalypso gemeinsam, wo wir diese Demo, nicht diese Demo, sondern eine andere Mission von Suddenstrike 5 schon mal ... Enthüllt haben und die gezeigt haben, das war damals die Demo, die nur dem Fachpublikum zur Verfügung stand, und habe mir da auch einiges erzählen lassen von der Philosophie, die Kalypse mit dem Spiel umsetzt. Und wenn man diese Reihe kennt, vielleicht noch ein paar Fakten dazu, es hat ein Strike 5, fünfter Teil, alle Teile spielen im Zweiten Weltkrieg, alle Teile liefern historische Gefechte, also keine Fantasiegeschichten, die man nacherleben kann, auf beiden Seiten der.

Politischen Grenze. Also beide Fraktionen kann man spielen in verschiedenen Kampagnen. Und der Unterschied zu dem letzten Teil insbesondere ist der, der war so ein bisschen geskriptet, ein bisschen mehr als der hier. Und der Trend allgemein in der Strategie-Szene, aber auch in der Echtzeit-Strategie-Szene geht dahin, dass man mehr auf offene Spielwelten setzt, auf ein sandboxigeres Erlebnis. Das kontrastiert jetzt mit der Grundidee von Sunstrike 5, dass man historische Schlachten nachvollzieht. Aber ein bisschen davon ist jetzt ja umgesetzt. Es gibt mehr Möglichkeiten, Schlachten erfolgreich zu gestalten, als es noch bei Sudden Strike 4 der Fall war. Das ist im Publisher Calypso recht wichtig gewesen. Und insgesamt ist es auch ein Spiel, obwohl man einzelne Einheiten steuert, das nicht unbedingt darauf setzt, dass man möglichst schnell klickt. Es ist mehr Klickarbeit als bei einem Spiel, wo man Squats, also wo man Einheiten-Truppen führt. Das auf jeden Fall. Aber die Anzahl der Einheiten ist eher limitiert. und du kämpfst nicht an tausend Fronten gleichzeitig. Das Tempo, mit dem die Einheiten sich über die Schlachtkarte bewegen, ist auch nicht ein furchtbar schnelles. Das heißt, das ist ein Spiel von, ich würde mal sagen, mittlerem Tempograd.

Wie war das eigentlich, Lea? Konnte man im Pausenmodus Befehle geben? Hast du das mitbekommen? Ich glaube, ich habe den Pausenmodus nie verwendet. Du bist kein Mensch für den Pausenmodus, ne? Ich war da kein Mensch für den Pausenmodus, weil wir hatten ja auch nicht so viel Zeit und haben im ersten Durchlauf ja schon Zeit verloren gehabt. Weshalb ich dann im zweiten Durchlauf einfach nur noch, da ging es nur noch darum, rein da die Deutschen abhalten. Das war mir dann da wichtig an der Stelle. Aber dementsprechend weiß ich es leider nicht, wie das war. Aber was ich an dem Spiel sehr gut fand, war, dass einige der Mechaniken, dass man zum Beispiel auch Leute noch retten kann, dass man Medics reinschicken kann, also Sanitäter, dass man Sachen reparieren kann, die kaputt gegangen sind. Das sind bekannte Mechaniken, die es auch in anderen Spielen gibt. Ich fand, das war da sehr gut umgesetzt, weil du hast halt nur die Ressourcen, mit denen du in das Spiel reingehst. Du hast halt keinen Basenbau, wie man das sonst in den anderen Spielen, über die wir jetzt auf jeden Fall geredet haben, hat. Sondern du hast halt in der Echtzeit-Taktik genau 300 Einheiten. Und wenn die halt weg sind, dann sind die weg.

Und das fand ich aber ganz gut. Ich hatte eben, als wir die Spiele gezeigt haben, davon geredet, es seien 15 Missionen enthalten. Tatsächlich sind es 25 Missionen. Und die spielbaren Seiten sind die Westalliierten, dann die Achsenmächte und die Rote Armee. Das nochmal kurz als Ergänzung. Und die generelle und Doktrinen, finde ich, machen ja auch dann jedes Spiel nochmal zusätzlich nochmal anders. Also du hast einerseits, klar, die verschiedenen Fraktionen, die du spielen kannst, dann die 25 unterschiedlichen Kampagnen und auch noch generelle und Doktrinen, durch die du das Spiel nochmal verändern kannst. Deswegen glaube ich, dass das durchaus eine Menge Spielspaß bieten kann. Man sollte vielleicht ein bisschen was für den Zweiten Weltkrieg übrig haben, für dieses Setting, sonst wird es schwierig, aber auch das fand ich schön umgesetzt, Also man fühlt sich auf jeden Fall gut in die Situation reinversetzt. Es ist dreckig, die Gebäude sind kaputt. Es ist nicht annähernd so cozy wie einige andere Spiele, die wir hier haben, sondern das ist Krieg. Das ist definitiv ein Kriegsspiel, so wie ein Kriegsspiel aussehen soll. Und ich fand, das hat genau das ermöglicht, was man sich da wünscht.

Was aber ein Problem war in unserer Demo zumindest. Und das nur als Vorwarnung für euch da draußen. Wir hatten Performance-Probleme. Und das hatte ich auch schon online gelesen, dass es die immer wieder gibt. Ob es die dann auch im Spiel letztendlich selber gibt, das bleibt abzuwarzen. Äh, abzuwarzen, genau. Abzuwarten, denn es ist ja erst mal nur eine Demo. Aber zumindest in der Demo selber hatte das Spiel doch Probleme, die ganzen Einheiten anscheinend zu managen und dass das Ganze rund läuft. Ich weiß nicht, wie es so geht. Wenn ich mich richtig erinnere, gab es da im Optionenmenü keinen FPS-Regler. Und das wäre heutzutage mein Wunsch, vielleicht gehört ja jemand vom Publisher zu, vielleicht ein Producer, dass man eine FPS-Begrenzung einführt. Das gehört für mich mittlerweile auch einfach bei Strategiespielen zum Standard, dass man den Optionen ein frei konfigurierbares FPS-Limit erlaubt. Das würde es auf jeden Fall noch besser machen. Aber wie gesagt, es ist noch eine Demo, das Spiel ist noch nicht fertig. Auch so ein paar, also manchmal haben halt Einheiten, die stecken dann fest, weil sie nicht weitergekommen sind, weil andere Einheiten sie blockiert haben. Das ist auch immer was, was mich in Strategiespielen schnell ärgern kann.

Auch das sind so Dinge, an denen vielleicht auch einfach noch gearbeitet wird. Also das muss man bei all den Spielen, die wir hier getestet haben, sagen. Es sind eben nur in Anführungszeichen Demos. Das ist noch nicht das fertige Spiel und oftmals werden diese Demos ja auch genutzt, um dann auch Feedback zu bekommen. Bedeutet, wenn ihr da draußen sagt, das hat mir aber am Spiel nicht gefallen, dann schreibt das oder tragt das in die Welt hinaus in irgendeiner Weise, indem ihr Kommentare auf Steam hinterlasst oder ähnliches und dann können die Publisher darauf auch reagieren, die Entwickler darauf auch reagieren und das Spiel dann vielleicht genau zu dem machen, was ihr euch erhofft. Und alle Spiele, über die wir heute reden, über die reden wir, weil wir der Meinung sind, dass sie durchaus Potenzial haben und dass es da draußen Leute gibt, die damit Spaß haben könnten. Und deswegen gehen wir jetzt zum allerletzten Spiel, jetzt aber wirklich, das wir doch auf unserer Liste haben. Und zwar eins, das einen wirklich in der Demo gar nicht an die Hand genommen hat. Was vielleicht aber auch daran liegt, dass es ein Spiel ist, das es schon mal gab. Also es ist ein Remake des 1994 rausgekommenen Klassikers Machiavelli The Prince. Und das sieht auch genauso aus. Also es sieht auch in der Demo, die man jetzt spielt, noch so aus, als wäre es 1994 rausgekommen. Das soll es aber auch. Es soll halt diesen Charme von damals behalten.

Und es wurde zwar gesagt, also ich habe mir da ein Interview angehört von demjenigen, der das da jetzt wieder rausgebracht hat. Also sie haben versucht, es einfacher zu machen und zugänglicher für heutige Spieler. Ich hatte am Anfang trotzdem meine Schwierigkeiten damit, da erstmal reinzukommen und zu wissen, was muss ich jetzt klicken und wann muss ich das jetzt machen und warum sollte ich das jetzt tun? Also da wurde wirklich wenig erklärt. Du meintest, du hast es dir selber nicht angeschaut. Gar nicht angeschaut. Ja, aus dem Grund, es passt sehr gut in der Überleitung jetzt hin. Diese Spiele sind ja normalerweise etwas für Leute, die das Spiel schon mal vor 20, 30 Jahren gespielt haben.

Also so 1 zu 1 Umsetzungen von alten Schätzchen leben davon, dass die Zielgruppe die Leute sind, die die von früher kennen. Es gibt nur sehr, sehr wenige Spieler. Die jetzt sagen, hey, habe ich ja noch nie gesehen, damals verpasst, das Spiel ist 1995 erschienen, liegt 31 Jahre zurück, geil, dem will ich jetzt mal eine Chance geben, ich liebe Spiele, das sind nur wenige. Entweder man kennt es, dann holt man es sich eventuell oder man kennt es nicht, dann lässt man es bleiben. Ich selber gehöre zur zweiten Gruppe. Ich habe es damals nicht gespielt und deshalb reizt es mich auch nicht. Und das hat zwei Auswirkungen. Die eine Auswirkung ist die, das Spiel muss sich gar nicht erklären, Lea, weil die Leute, die sich das Spiel holen, die kennen es ja schon. Und deshalb brauchen die gar kein Tutorial. Du gehörst nicht zur Zielgruppe. Tut mir leid, dir das so brutal sagen zu müssen.

Aber die wollen gar nicht, dass du das Spiel für dich entdeckst und spielst. Das ist ein Spiel, da ist im Prinzip ein Stempel drauf, für Lea nicht geeignet. Lea soll sich bitte nicht angesprochen fühlen. Ja. Klingt ein bisschen grob, ich weiß.

Nee, führe erst mal weiter und dann werde ich Aber sagen. Ja. Ach, ich gönne dir sehr gerne dein Aber jetzt schon. Okay. Und zwar aber, weil es mir nichts erklärt hat und ich davon eben gehört habe, dass es ein sehr, sehr gutes Spiel sein soll. Also es hat früher auch einige Preise abgeräumt, die 1994er-Version. Also es gibt einen Grund, warum sie es jetzt wieder rausbringen. Es wurde auch in einigen Listen erwähnt als eine der besten Demos, die es halt jetzt zum Steam Next Fest gibt. Und ich dachte mir, ja, aber da muss es ja irgendwas haben und ich will es verstehen. Und dann habe ich mir eben deswegen ein, zwei Videos dazu angeschaut. Und umsobald ich wusste, wie es geht, hatte ich sehr viel Spaß damit. Und das, obwohl es diese alte Grafik hat und das, obwohl es eben eigentlich ein Spiel ist für Liebhaber, hatte ich persönlich damit sehr viel Spaß. Weil du spielst eben in Italien, wie der Name Machiavelli vielleicht schon vermuten lässt und fängst halt an, am Anfang dir ein Handelsimperium aufzubauen. Du handelst erstmal ganz klein, du hast zwei Schiffe und mit denen fährst du dann erstmal ein bisschen nach Rom, dann fährst du vielleicht weiter und spielst. Du versuchst immer mehr, Städte zu erkunden und mit denen zu handeln. Du kannst dir dann auch die Handelsregister anschauen und sehen, was hat denn wo gerade welchen Preis und was macht am meisten Sinn, wo gerade zu kaufen.

Und das Schöne ist, also das ist ja alles nur ein Teil davon, denn das Wichtige für dieses Spiel ist Intrigenspiel. Also während du deinen Handel aufbaust, hast du im Hintergrund in deiner Hauptstadt in Venedig, musst du die ganze Zeit schauen, ah, verdammt, okay, da ist jetzt vielleicht gerade eine andere Familie an die Macht gekommen. Wie schaffe ich es denn, die wieder zu stürzen? Die sind gerade stärker als ich, die sind gerade beliebter in der Stadt als ich. Man kann Attentäter auf die ansetzen, man kann hier Kardinäle kaufen, um die Kirche zu beeinflussen. Man kann Partys feiern, damit die Leute dann ein besseres Bild von einem haben und natürlich seine Villa ausbauen, um zu zeigen, wie reich man ist. Und das sind alles, das sind so viele Punkte gewesen, die ich gar nicht erwartet habe, weil ich dachte halt, okay, ist halt ein altes Spiel für Liebhaber, genau das, was du beschrieben hast und es ist aber so komplex und das bei aber dieser sehr klassischen Grafik und ich hatte so viel Spaß damit, weil es ist Jahrrunden basiert, also auch da eigentlich komplett aus meiner Komfortzone raus, aber auch die Schritte der Gegner sind kurz genug dargestellt, dass es mich nicht gelangweilt hat. Also ich war jetzt nicht so, ah, okay, jetzt muss ich warten, bis er fertig ist, sondern ich habe auch geschaut, okay, was macht er denn jetzt gerade? Hat er da jetzt gerade wirklich mir hier den Kardinal weggekauft? Wie kann er nur? Und dann kannst du denen auch Briefe schreiben und irgendwie Angebote machen und es ist, also.

Sehr komplex und ich hatte sehr viel Spaß mit diesem sehr alten Spiel. Das Spiel ist älter als ich. Obwohl die Deno nur auf Englisch ist, sehe ich gerade und nicht auf Deutsch. Sollte man vielleicht auch noch sagen dazu, falls das manche Leute abschreckt. Aber ich finde, das ist ein super gutes Zeichen für die Qualität dieses Spiels, wenn es so alt ist und dann nach 30 Jahren, nachdem so viel passiert ist in der Spieleentwicklung, jemand für dich so anfixen kann. Ja, also ich, wie gesagt, ich war selber überrascht, weil ich mir von dem Spiel, ich dachte, ich schaue es mir halt an und das ist eben was für Retro-Liebhaber, aber es ist auch einfach was für Leute, die eben Intrigen spielen mögen. Also ich glaube, genau das hat mich am meisten angefixt, dass ich da sagen konnte, okay, wie kann ich denn neben dem Handel und dass ich mir, dass ich klug verkaufe, dass ich bei mir das Glas einkaufe, weil ich halt diejenige bin, die es am günstigsten produziert, wie kann ich da daneben denn noch meinen Einfluss erweitern? Und ich fand, diese Mechanik war einfach schön eingebaut. Es ist ein Spiel, ja, definitiv für Liebhaber, aber auch für Leute, die vielleicht sowas wie Game of Thrones mögen und sich schon immer dachten, so ein bisschen Intrigen, ein bisschen mehr Intrigenspiel in Strategiespielen, das wär's. Und das hat dieses Spiel definitiv. Es ist Trial and Error und man hat am Anfang, also bei meiner ersten Runde in der Demo kann man nur 15 Runden spielen, also es ist auch relativ übersichtlich.

Aber dadurch lernst du dann halt auch schnell, okay, was machen die anderen, wann macht was Sinn. Du kennst dann halt auch so langsam die Karte und weißt, mit welchen Städten kannst du am Anfang handeln und mit welchen nicht. Und das ist auch was, was du kennenlernen musst. Du musst dir dafür vielleicht auch ein bisschen Zeit nehmen. Wie gesagt, ich dachte, ich spiele da rein und ich habe gestern, glaube ich, dann auf einmal saß ich eineinhalb Stunden da. Aber das spricht für dieses Spiel. Das ist ein positiver, wirklich positiver Faktor. Und da wäre jetzt noch eine der Fragen, die ich hier stellen wollte, mit der wir zwar ein neues Fass aufmachen und zwar glaubst du denn, dass allgemein vielleicht in der Strategiewelt dieser Schritt zurück, manchmal gar nicht so verkehrt wäre, weil gefühlt sollen es alles Bildblockbuster werden und es soll schön und groß aussehen, aber geht es nicht viel eher darum, dass die Mechaniken eben gute sind? Puh, ich werde Probleme haben, kurz auf diese Frage zu antworten. Ich gebe mir ganz doll Mühe, aber ich sage jetzt schon mal, ich werde scheitern.

Also erst mal ist das wieder diese Sache mit den Spielertypen. Es gibt Leute, die brauchen für die Immersion. Was wir alle wollen, ist Immersion. Wir wollen, während wir spielen, vergessen, dass es sich um ein Spiel handelt. Wir wollen in etwas eintauchen. Und es gibt Leute, die brauchen dafür eine realistische Grafik. Über die Leute will ich, das hängt vielleicht auch manchmal von der Art des Spiels ab. Es gibt Leute, die brauchen das mehr, es gibt Leute, die brauchen das weniger. Manche brauchen das unbedingt, andere gar nicht. Und je älter ein Spiel ist, dass man wiederbelebt hat oder wieder rauszieht, desto eher ist es halt die Grafik von Ado dazu mal. Eine andere Sache ist, dieser Widerspruch, den du aufgebaut hast, jetzt zwischen altes, gutes Spiel und heutzutage ist alles so schnelllebiger Dreck, ist vielleicht leicht polemisch gewesen. Ich weiß, du hast es nicht genauso gemeint, aber es klang leicht polemisch. Und wenn man das runterbricht, sollte man vielleicht sagen, ja, es gibt heutzutage viel Murks, aber man muss auch ganz klar sagen, es gab früher genauso viel Murks. Nur der Murks von früher, an den erinnern wir uns gar nicht mehr, der ist vergessen. Wollen wir uns erinnern, das sind die Schätzchen von damals. Der Rest, den hat die Geschichte weggefegt. Und wir erinnern uns an die alten Schätzchen, die wir in einer anderen Lebenssituation auch gespielt haben, der sich das Leben oft leichter angefühlt hat.

Indem wir eine Situation, in der wir nur weniger Pflichten hatten. Keine Kinder, die an einem ziehen und sagen, Papa, Mama, darf ich mit dir aufs Klo gehen oder darf ich neben dir sitzen, wenn du zockst oder was weiß ich was. Eine Situation, wo man abends nicht nach Hause kam, fix und fertig war von einem Acht-Stunden-Tag und vielleicht nur noch mit einem Bierchen in der Hand anderthalb Stunden lang daddeln kann, bevor einen die Müdigkeit übermannt. Sondern wo man jung war und als Student oder als Auszubildende vielleicht noch eine Nacht über durchgezockt hat. Vielleicht auch mit WG-Leuten gemeinsam. Das war dann auch oft eine andere Lebenssituation. Und viele Dinge werden auch romantisch verknüpft mit diesen alten Spielen. Und das kann man oft dann nicht mehr in Erinnerung unterscheiden. Und wenn man diese alten Schätzchen dann wieder hervorholt und die dann wieder spielt, das ist völlig menschlich, dann werden auch bei vielen Spielern diese alten Retro-Vibes an ein eigenes unbekümmertes Leben wieder rausgeholt und die sind mit dem Spiel einfach verknüpft dann halt.

Aber ja, es gibt auf jeden Fall Spiele wie dieses hier anscheinend. Die sind es wert, dass man sie aus der Versenkung holt und dass man die Nummer präsentiert. Aber wenn du mir eine Gegenfrage erlaubst, ist es zwingend notwendig gewesen, bei diesem Spiel, das in der Grafik und im Erscheinungsbild von an und da zu mal noch darzustellen. Oder hätte das Spiel nicht genauso gut funktioniert mit einer besseren, moderneren Bedienung und mit einer moderneren Grafik? Das hätte es definitiv. Also ich glaube an sich, die Grafik ist dafür nicht relevant. Die Grafik ist relevant, um eben genau die Leute abzuholen, die es damals gespielt haben und die sich aufregen würden, wenn das nicht mehr so aussehe, wie sie es kennen.

Und auch das verstehe ich. Also auch davor habe ich natürlich größten Respekt, wenn Leute sagen, ja, aber ich liebe diese Grafik, ich bin damit aufgewachsen. Und wenn man mir die jetzt von diesem Spiel wegnimmt, dann ist es nicht mehr das Spiel. Aber das, was ich so beeindruckend fand, war, dass es trotz dieser Grafik funktioniert hat. Also, dass es halt keine großartige Grafik gebraucht hat. Und deswegen glaube ich schon, dass es halt am Ende eben um gute Spielmechaniken geht, die wir aber ja, und da hast du natürlich recht, auch heutzutage haben. Also auch da hatte ich theoretisch, könnte man da die Frage stellen, und auch das wird ja immer wieder gesagt, Spiele werden viel einfacher. Moderne Spiele sind alle viel zu einfach und die Spiele damals waren alle viel schwerer, was unter anderem daran lag, dass sie nichts erklärt haben. Und dass du dir erst mal Videos anschauen musstest, um zu verstehen, wie sie funktionieren. Aber ...

Die Spiele heute können ja durchaus noch schwer sein und wir haben halt heute dann eben vielleicht auch die Möglichkeit einzustellen, ich will es halt jetzt vielleicht einfacher haben, weil ich eben mein Kind da neben mir habe, das da quengelt, weil ich gerade aus der Arbeit komme. Oder ich will heute eine große Herausforderung haben und spiele es halt in einem schweren Modus. Und das ist ja auch was sehr, sehr Schönes. Damals gab es halt keine Unterscheidung, zumindest keine große. Also auch da konnte man zwar einstellen, so ein bisschen, ich glaube, Novize, also es gab drei oder vier verschiedene Schwierigkeitsmodi. Ich glaube aber auch, die waren neu hinzugefügt, zumindest ein Teil davon. Und man hat schon auch dem Spiel eben angemerkt, dass sie versucht haben, es auch für eine neuere Zielgruppe, unabhängig von der Grafik, ansprechender zu machen. Sie haben auch die Musik verändert, die by the way sehr schön war. Insgesamt heute bei den Spielen gab es mehrere Spiele, die mich musikalisch überzeugt haben, unter anderem auch Nova Roma aber eben auch da hier wieder Machiavelli, The Prince kann ich sehr lobend erwähnen dass da wurde extra dafür Musik eingespielt und das merkst du, dass es halt nicht einfach nur irgendwelche.

Generisch erzeugte Musik ist, sondern dass da jemand sich mit dem Hintergrund, dem Setting auseinandergesetzt hat und gesagt hat, hey, ich möchte, dass wenn man dieses Spiel, diese Pixel davor sich sieht, dass es sich anfühlt, als wäre man jetzt in Italien.

Vielleicht war ich heute auch einfach in Italien-Stimmung und habe deswegen mit diesen beiden Spielen so viel Spaß gehabt. Vielleicht bin ich auch einfach urlaubsreif, wer weiß. Aber die Musik dieser beiden Spiele hat mich auf jeden Fall überzeugt Und ja.

Natürlich sind alte Spiele nicht unbedingt besser. Ich glaube, wie du schon gesagt hast, wir haben die Schlechten nur vergessen. Aber auch alten Spielen kann man noch mal heutzutage eine Chance geben. Das habe ich jetzt daraus gelernt. Auch einer Demo eines Spiels aus den 90er Jahren, der kann man heute noch mal eine Chance geben, weil sie könnte einen überraschen. Das ist auch das schönste Kompliment, dass du den Spieleentwicklern machen kannst.

Bei Machiavelli zu sagen, hier, ich bin eine komplett andere Generation. Ich bin geboren worden rund um den Zeitpunkt, als das Spiel rauskam und habe es als Baby nicht gespielt, sorry. Und es hat mich jetzt geflasht. Doch, also wie gesagt, das haben sie geschafft. Würdest du denn, jetzt nachdem ich hier diese Lobeshymne auf dieses Spiel ausgesprochen habe, würdest du es dir denn noch anschauen oder sagst du trotzdem, es interessiert dich nicht? Gute Frage. Also sagen wir mal so, in einer Welt unbegrenzter Ressourcen und Zeit würde ich die Frage mit einem kleinen Ja beantworten. Aber ich bin ja spezialisiert auf Neuerscheinungen von Aufbau- und Strategiespielen. Und ich bin in engem Takt. Es kommt ständig, seitdem die Veröffentlichung aufs Team so einfach ist und Spieleentwickler keine Publisher mehr brauchen, gibt es ständig eine Flut von Spielen. Und der Konkurrenzkampf ist brutal. Und ich bekomme jede Woche mehrere Spielereien, nicht gerne zeigen würde. Und ich glaube, im Zweifelsfall würde ich dann doch eher Spiele vorziehen, die übrigens auch auf Deutsch sind und wo ich weiß, dass es.

Den moderneren Anstrich haben. Natürlich ist das ein dickes Argument von dir und ich bin hellhörig geworden, aber ich bin skeptisch, ob mir das alleine ausreicht, dem Spiel eine Chance zu geben, wenn ich weiß, ich konnte jetzt lange runterrattern, was in diesem Frühjahr noch alles erscheint. Ja, von allen Spielen, von allen Spiele-Demos, die wir heute besprochen haben, Welche dieser Spiele wird man denn bei dir im Stream nochmal wiedersehen? Auf jeden Fall Wild West Pioneers. Das werde ich auf jeden Fall nochmal bringen. Sunstrike 5, Nova Roma, Ashes of the Singularity 2. Das sind die vier von acht, auf die ich mich festlegen würde. Und noch das eine oder andere. Ich werde selber auch noch einen Abend haben, an dem ich eine andere Demo, die wir heute nicht hatten, über ein Spiel, das heißt Possible One, Luna Industries, eine Mischung von Simulationen und Strategie, wo man eine Modekolonie baut, das werde ich bei mir nochmal streamen. Aber das sind die vier von den acht, die ich auf jeden Fall aktiv verfolgen werde.

Sehr gut. Also an der Stelle, wenn ihr mehr über eines dieser Spiele wissen wollt, dann verfolgt auf jeden Fall den Kanal von Writing Bull. Dann werdet ihr da noch ganz viele weitere Infos bekommen. Grundsätzlich kann ich den meisten von euch einfach nur ans Herz legen, spielt die Demos. Bei den meisten dieser Spiele lohnt es sich, um mal einen ersten Eindruck vom Spiel zu bekommen. Ja, ein, zwei Demos sind dabei, die, glaube ich, nicht das Spiel widerspiegeln, das wir da am Ende bekommen. Und das ist sehr, sehr schade. Aber auch da bleibt dann ja die Hoffnung, dass das Spiel selbst weniger enttäuscht, als es die Demo getan hat. Zumindest City States mit Evil. Da kann man, glaube ich, positiv zumindest drauf blicken, auch wenn die Demo uns nicht überzeugt hat, dass das Spiel selber besser wird als das, was wir da gesehen haben. Und auch bei Age of Dominance Wars könnte ich mir vorstellen, dass es dann im Spiel einen nicht mehr ganz so durchführt und an der Hand nimmt und alles einzeln erklärt. Deswegen schaut euch auf jeden Fall die Spiele, die euch jetzt.

Hier aufmerksam gemacht haben oder wo ihr jetzt sagt, da wollt ihr mehr von wissen, schaut sie euch an, bleibt, bei Writing Bull dran und schaut euch die Spiele an, die er nochmal live im Stream spielen wird und über einige werden wir ja vielleicht auch hier bei der GameStar nochmal berichten. Und damit, lieber Writing Bull, mit etwas Zeitverzögerung möchte ich mich jetzt nochmal bei dir bedanken. Vielen, vielen Dank, dass du dabei warst. Vielen, vielen Dank für deine Zeit. Ich hoffe, du hattest sehr viel Spaß mit den Spielen, die wir heute besprochen haben und wirst noch ganz, ganz viel Demos jetzt hier während der Steam Next Week testen. Das war sehr lustig. Ich hatte sehr viel zu lachen und ich habe außerdem einen geistreichen Partner gehabt, um kluge Gespräche zu führen, hoffe ich. Das hoffe ich doch auch, dass du diesen Eindruck hattest. Das Hoffen wendet sich Richtung Publikum, weil wir selber können uns so geistreich finden, wie wir wollen. Letztendlich ist der Chat oder das Publikum, das den Daumen drauf oder runter gibt. Das stimmt.

Bin ich dem Titel Blutgräfin denn gerecht geworden? Das ging. Du hast viele Menschen verheizt, aber es waren überwiegend die eigenen und nicht die fremden, zumindest bei manchen Spielen, das fand ich respektabel. Das ist schon mal sehr gut. Dann damit schon mal vielen, vielen Dank und euch allen da draußen einen wunderschönen Tag noch und einen wunderschönen Abend an alle, die jetzt im Steam hier auf Twitch live dabei waren. Und wir sehen uns in den nächsten Tagen hier auf jeden Fall auf diesem Kanal wieder. Da wird nämlich noch ganz viel weiteres gezockt aus der Steam Next Week. Also bleibt da auf jeden Fall dran. Schaut morgen wieder rein. Da werden eher launige Spiele gespielt mit euch zusammen. Es wird aber auch so was wie Windrose gespielt, bei dem wir auch wissen, dass sich da viele von euch schon drauf freuen. Und dann sehen wir uns hoffentlich ganz bald wieder. Entweder hier im Talk oder in einem der Streams. Auf jeden Fall freue ich mich schon wieder drauf. Und damit einen schönen Abend noch. Bis dahin. Ciao, ciao. Macht's gut. Live geht's bei mir jetzt weiter, aber euch allen bei der GameStar einen schönen Abend.