Herzlich willkommen zum GameStar-Podcast und ja, ich bin wieder zurück aus meinem vierwöchigen Neuseeland-Urlaub und ihr werdet nicht glauben, was mir passiert ist. Ich bin zurückgekommen und das Erste, was passiert ist hier in Deutschland, ist, ich wurde von einer Blaumeise angegriffen. Ja, hört sich wild an, aber es war auch nicht ich, also direkt, sondern mein digitales Ich und zwar in Michas Rimworld-Kolonie. Micha, wie ist das passiert? Und herzlich willkommen in diesem Podcast. Ja, hallo. Das war ein sehr trauriger Moment direkt zum Start, weil ich eine neue Rimbaud-Partie angefangen habe. Und ich muss da natürlich alle benennen nach Freunden, Kollegen und Bekannten. Und du warst Teil dieser Startaufstellung in der Kolonie mit Heiko und Dini zusammen. Kann ich nachher noch ein bisschen mehr erzählen, was die so befallen hat in der Folge. Und in Rimbaud drehen manchmal Tiere durch und greifen Menschen an. Und das kann mal ein Dachs sein, mal ist es so ein riesiges Mastodon-ähnliches Biest und bei dir war es eine Blaumeise und die hat dich gepiekt und dann musstest du verarztet werden. Also ich wurde einfach von einer Blaumeise verprügelt. Heißt das, mein Charakter ist sehr schwach oder sind die einfach sehr krass, Blaumeisen? Ja, wenn die sauer sind, also mit denen würde ich mich nicht anlegen. Okay. Es war zum Glück nur eine. Stell dir mal vor, es wäre ein ganzer Schwarm gewesen, das kann auch passieren.

In dem Fall, du hast dich aber besiegt, das muss ich dazu sagen. Du hast dich heroisch durchgesetzt im Faustkampf gegen diese Blaumeise. Sehr gut. Ich glaube trotzdem, dass ich mich in Zukunft von Blaumeisen einfach vorsichtshalber ein bisschen fernhalten werde.

Aber damit ja noch nicht genug, denn ich bin ja nicht die Einzige, die in deiner Rimworld-Kolonie verewigt wurde. Sondern du hast mir auch erzählt, zwischenzeitlich war ich die Tochter von Fabiano. Hallo Fabiano, herzlich willkommen. Wow. Wie fühlst du dich damit? Also ich weiß nicht, wie das so rein zeittechnisch klappen sollte.

Also ich meine man kann es schlimmer treffen ich glaube man kann auch eine gute Zeit zusammen haben ähm, Ich meine, ich wurde nie von einer Blaumeise angegriffen, aber ich habe mich mal in der Realität einiger Möwen erwehrt, als sich ein Krepp an den Strand an der Ostsee bringen wollten und die sind wie Gangster. Also Möwen sind halt wirklich die Schwerverbrecher der Vogelwelt. Das heißt, ich habe ein bisschen Erfahrung darin, wie man sich gegen Vögel wehrt und könnte dir bei deiner Blaumeisensituation ein bisschen aushelfen. Sehr gut, dann fühle ich mich auf jeden Fall sehr viel sicherer mit dir an meiner Seite. Das freut mich. Ich kann an der Stelle was ergänzen, was den Altersunterschied angeht. Denn tatsächlich waren der auch nur zwei Jahre in Rimworld zwischen dir und deinem Vater Fabiano. Weil Rimworld simuliert ja so eine Weltraumkolonie, wo die Leute vorher im Kälteschlaf waren. Und Fabiano war so lange im Kälteschlaf eingefroren sozusagen, dass sein biologisches Alter nur zwei Jahre älter ist als deins, weil du einfach weniger eingefroren warst. Also insofern ist es immer noch auch in der Realität eine Möglichkeit und ich beobachte das. Wir beobachten das. Wir sind da was auf der Spur. Und wer jetzt denkt, was zur Hölle reden die da? Warum reden die über dieses Thema? Glaubt mir, es wird noch verrückter, denn unser nächster Gast hat sogar einen ganzen Kult aufgebaut mit GamePro-Mitgliedern und Freunden. Ray, warum?

Also theoretisch hat alles angefangen, als ich meinen Glückskeks bekommen habe, wo einmal drinsteht, ich werde einmal Führer einer kleinen Gemeinde werden. Und das war für mich, die hatte ich irgendwie, als ich 18 war oder sowas, und das hat mir irgendwie gezeigt, okay, ich werde halt mal Sektenführer. Aber dann habe ich gedacht, ja, okay, vielleicht ist es halt einfach nur, weil ich halt Gaming-Teams leite. Aber nein, offenbar Sekte. Und ich fand es einfach dann naheliegend zu sagen, okay, Arbeit und Privates, also die Sekte, da überschneiden sich ja Dinge. Also kann ich dann auch alle Leute nach Kollegen und Freunden ändern.

Ja, also hört sich komplett logisch an. Hätte ich genauso gemacht bei den Glückskeks. Man sollte ergänzen, in Cult of the Lamb, für alle, die jetzt nicht aufpassen. Oh, diese Information wäre vielleicht wichtig gewesen. Okay, jetzt, wo du es so sagst. Und die Glückskeks-Sache, das muss ich ganz kurz erzählen, hat nichts mit dem Thema zu tun. Also spult gerne vor, aber ihr könnt auch gerne vorspulen oder mich einen Kaffee holen. Das habe ich nur neulich erfahren, dass der europaweite Marktführer für die Glückskeks-Produktion sitzt im Nachbarort von da, wo ich aufgewachsen bin. Und ich wusste das nicht. Die haben das im Fernsehen erzählt, bei irgendeiner RTL, irgendwie so Taf oder so, keine Ahnung, also irgendwie so eine Boulevard-Sendung. Und haben gemeint, wir besuchen den europaweiten Marktführer für Glückskeks. Und ich so, das kenne ich. Da war ich schon. Das wusste ich nicht. Ich hätte also, wenn ich dort geblieben wäre, wo meine Eltern leben, hätte ich heute in der Glückskeks-Herstellung arbeiten können und genau diesen Text schreiben, den Ray dann bekommt auf diesem Zettelchen. Ich hatte so viele wilde Glückskekszettel. Auf einem Stitt mal, der Glückskeks sagt, du bist total okay.

Also ich kann nur so weitermachen, aber es ist ja kein Glückskeks-Podcast heute. Aber Micha, ich habe viele Fragen. Ich komme nachher auf dich zu. Ja, ja, gerne. Micha ist da jetzt sicher drin. Hast du Freunde, die in der Glückskeksindustrie arbeiten? Nicht, dass ich wüsste, aber vielleicht sagen sie das auch so offen nicht. Ist ja kein so ein Konversationsthema abends an der Bar. Noch nicht, wir etablieren das jetzt. Glückskeksschreiber. Sie sind halt auch magisch, das darf man auch nicht vergessen. Das halten manche Leute vielleicht so ein bisschen unter Verschluss. Wie so ein Buchclub kann man das machen. Man trifft sich so einmal die Woche und redet darüber, welche Glückskeks man heute so gezogen hat und was für Geschichten da erzählt wurden. Das ist ein sehr kurzer Buchclub. Weiß ich nicht. Ich finde, da ist sehr viel Potenzial. Bei einer Freundin von mir stand mal drauf, ihr ALG2-Antrag ist so gut wie durch. Also manchmal sind sie hyperspezifisch.

Okay, das ist wild. Okay, gut. Jetzt aber mal zurück zum Thema Dachstatt. Das wir ja noch gar nicht richtig benannt haben, aber auf das ihr vielleicht schon gekommen seid. Denn es geht darum, wie viel besser werden Spiele eigentlich, wenn man die Charaktere nach Leuten benennen kann, die man kennt. Kollegen, Freunde, vielleicht sogar Familie.

Das wollen wir heute hier besprechen, denn wir haben alle schon selber diese Erfahrung gemacht, haben das in Spielen schon gemacht. Und zumindest mir geht es so, dass man dann da einen Instant-Bonding-Effekt einfach auslöst. Also in einem Spiel, das muss nicht mal sehr deep sein, aber umsobald da vielleicht meine beste Freundin auf einmal mitspielt, wird dieses Spiel so viel besser und ich mache mir halt einfach Sorgen um diese Freundin. Wie geht euch das? Fabiano, was ist deine Geschichte? In welchen Spielen hast du Leute benannt, die du kennst? Also ich habe mich lange dagegen so ein bisschen gewehrt, weil ich wusste, viele Leute machen das, wenn sie Rimworld spielen oder Prison Architect oder solche Sachen, Leute nach Kollegen oder Freunden zu benennen. Und ich habe mich da immer so ein bisschen vorbewahrt, weil ich dachte mir so, nein, ich will schon irgendwie, dass das so eine whimsical Erfahrung ist beim Videospiel und hier. Und da sollen die Leute, ich habe sie schon gerne benannt, ich habe schon immer gerne Charaktere in Namen gegeben, aber habe dann versucht, irgendwie Namen zu finden, die besser ins Setting passen. Ich habe damit jetzt erst seit einigen Jahren, mache ich das aber häufiger, weil ich gemerkt habe, dass es mir gar nicht so viel bringt, wenn jetzt ein Charakter Bullrock heißt, ihn umzubenennen und zu sagen, nee, nee, nee, mein Charakter heißt aber Mullrock.

Das macht halt keinen großen Unterschied, weil am Ende des Tages, auch wenn ich mir den Namen ausgedacht habe, ist trotzdem keine sofortige Verbindung da. Wenn ich aber damit anfange, den Leuten sofort einen Namen zu geben von jemandem, den ich kenne, ist es, wie du gesagt hast, man hat einen Bezug auf jeden Fall. Auch, das muss gar nicht dann sein, dass der Charakter besonders gleich ist mit der Figur, nachdem man ihn benannt hat, aber, Es hat einen Wiedererkennungswert und vor allem bei so Strategiespielen wie eben RimWorld ist es super zuträglich, dass du, wenn du so eine Kolonie hast mit mehreren Leuten und einer davon heißt halt jetzt Micha und ich weiß sofort, ich vergesse nicht mehr, wer Micha ist, ich weiß sofort, Micha ist Teil meiner Kolonie, ich weiß, Micha muss jetzt hier die Latrinen sauber machen, das ist seine Aufgabe für heute.

Und dann hat man halt, glaube ich, einfach eine schönere Einführung in diese Welt, gerade wenn es ein Strategiespiel ist, die auch mal komplexer sein können. Ich habe zuletzt zum Beispiel Darkest Dungeon 2 gespielt. Das ist immer sehr undankbar, da Leute nach Freunden zu benennen, weil die sterben halt. Also in Darkest Dungeon werden alle massakriert, sie bekommen irgendwelche furchtbaren Krankheiten. In Darkest Dungeon 2 haben sie auch Beziehungen das heißt sie können sich auch ineinander verlieben oder vor allem sich auch richtig scheiße finden, ist nicht unbedingt dankbar deswegen muss ich auch oft sehr viel durchwechseln, wer welchen Namen trägt weil die sterben halt andauernd da kann ich gar nichts gegen machen aber auch hier, ich hatte sofort eine stärkere Verbindung zu den Charakteren, ich hatte sofort ein besseres Gefühl dafür, wen will ich eigentlich mitnehmen wer passt jetzt irgendwie zusammen wen lasse ich eigentlich was machen und ich kann mich auch besser daran erinnern was passiert ist, als wenn es nur irgendein Typ war, der Spielmann heißt oder so. Können wir mal kurz über diese Latrinen-Sache reden, die du gerade erwähnt hast? Weißt du, bei mir bist du, du bist Leas Vater, du bist Mathematiker, eine angesehene Persönlichkeit von einer Glitzerwelt in Rimworld und ich muss bei dir die Latrinen schrubben. Es war ein hypothetisches Beispiel, aber irgendjemand muss es halt machen. Ja, okay. Ja, das haben meine Eltern auch immer gesagt. Ah, okay, fantastisch. Fängt schon gut an. Es fängt großartig an. Jetzt hast du aber gerade schon ein Thema angesprochen und zwar diese Charaktere sterben ja dann auch in vielen Spielen.

Ray, ich weiß, bei dir bei Call of the Lamb passiert das öfter.

Wie sehr ist es denn, also ist es schlimmer, wenn jemand stirbt, den du benannt hast nach jemandem, den du kennst? Also rein vom Gefühl. Also nicht bei Cult of the Lamp, würde ich mal sagen, weil das wäre schwierig. Ich muss halt auch Leute ab und zu mal opfern.

Und die sterben halt manchmal auch einfach an Altersschwäche oder wegen sonstigen Sachen. Also es wäre tatsächlich schwierig, aber ich tröste mich darüber hinweg, dass ich denen dann einfach Nummern gebe. Also ich hab dann, wenn ich neue Leute in meinen Kult hole, dann ist es dann, und wenn zum Beispiel Micha 3 gestorben ist, dann kommt halt Micha 4. Also die werden alle schön ersetzt. Das einzige Problem ist, dass ich mit den Nummern durcheinander gekommen bin und dann hatte ich mal von GamePro die Kollegin Elen dreimal da, einmal Elen 5 und zweimal Elen 7. Das wurde da ein bisschen verwirrend. Also ich hab gestern überlegt, ob ich vielleicht anfangen soll, so eine Liste zu führen mit Nummern. Aber ja, also gerade Cult of the Lamp ist ein interessantes Beispiel, weil man ja nicht immer so auch nett zu den Leuten ist, weil manchmal müssen Opfer gebracht werden, damit der Kult auch was zu essen hat. Also Kannibalismus auch. Und ja, schwierig wird es auch immer, wenn man anfängt, quasi dann, die Charaktere miteinander zu kreuzen und sie gemeinsam ein Eile legen. Da habe ich mich aber angewöhnt, die kriegen dann keine Namen von Leuten, die ich kenne, sondern ich nehme einfach die Namen von den Leuten und merche sie. So wie Basti und Hannes, die haben einfach den kleinen Bannes bekommen. Und Kollege Max und Kollege Alex haben Maleks zur Welt gebracht.

Aber bei den Nachkömmlingen tut es mir tatsächlich ein bisschen mehr leid. Und ich weiß nicht, was das über mich und meine Beziehung zu KollegInnen aussagt, aber naja. Ja, und hinzu kommt ja diese Kannibalismus-Thematik. Wir haben gestern kurz, als wir die Idee hatten, das hier aufzunehmen, haben wir kurz drüber geredet, wo du auch meintest, naja, es gibt ja Kannibalismus und man kann für nichts garantieren. Aber was ist denn die Alternative? Gras essen?

Ja, also man hat ja quasi bei Cult of the Lamb hat man ja immer so Doktrine, die man halt quasi ausrufen kann, um zu sagen, okay, in die oder die Richtung kann der Kult gehen oder diese Regeln gibt es, dann kann man Rituale dazu machen. Und es gab halt eins, wo man machen kann, dass die halt alle Gras essen und sich daran nicht stören. Oder ein anderes, wo man sagen kann, naja, die essen dann halt einfach die anderen mit, wenn man so ein Ritual macht. Und ab und zu ist es halt so, dass wenn man jemanden senden lässt oder halt einfach eine opfert, dann regnet es halt sehr viel Follower-Fleisch vom Himmel. Und dann, was soll man denn damit machen? Man kann es auch verkaufen, wie ich später herausgefunden habe. Aber ich wollte halt effizient sein und nachhaltig. Nachhaltigkeit ist wichtig. Und da habe ich gedacht, naja, warum nicht Kannibalismus? Ja, es ist auch einfach witziger. Warum ist das? Ich hatte gestern in Wimbled, manchmal fallen da Sachen vom Himmel oder du bekommst Geschenke, die aber vielleicht gar keine sind. Und da ist so eine Kapsel vom Himmel gefallen mit komischem Fleisch. Das heißt irgendwie Twisted Meat im Spiel. Und dann kannst du halt überlegen, was machst du damit? Und eigentlich sollte man es nicht essen. Also, weil das ist halt komisch und es stammt irgendwie von übernatürlichen Kreaturen und sowas. Und ich dachte mir, ja, aber... Is it fun? Und habe es dann einfach angefangen, in die Mahlzeiten rein zu verarbeiten. Schade, dass nichts passiert ist, aber es war immer noch schön. Heiko kocht bei mir. Heiko einfach dieses Dämonenfleisch quasi braten zu sehen dann auf unserem Herd. Hört sich auf jeden Fall gut an.

Jetzt wäre die Frage, wenn du jemanden opfern musst, Ray, versuchst du da zumindest schon auch, also opferst du da einfach jeden oder gehst du da doch auch schon danach? naja gut, der Kollege war jetzt heute nicht so nett im Büro, der wird heute geopfert. Das noch nicht. Meistens war eher das Verhalten quasi im Spiel. Wenn zum Beispiel halt Kollegin Samara immerzu alles vollkackt und ich da immer so hinterherräumen muss und halt alle um sie herum dann kotzen müssen, dann muss ich sagen, Content Warning, Content Warning. Dann muss ich halt sagen, dann ist sie vielleicht nicht mein liebster Follower, aber ich muss tatsächlich danach gehen, wer mich am meisten anbietet. Das klingt ein bisschen, okay, nichts, was ich heute sagen werde, wird nicht seltsam klingen. Vielleicht sollte ich das einfach mal vorweg sagen. Ich rede immer über das Spiel.

Aber ja, ich habe halt auch schon mal an Momenten überlegt, wo ich gesagt habe, hm... Basti, vielleicht war es das heute nicht. Vielleicht ist Basti 2 jetzt an der Reihe. Also die Überlegungen sind da. Deshalb mache ich ja meistens solche Namenssachen in Spielen, wo es wirklich darum geht, Leute aktiv am Leben zu halten, wo man nicht einfach die Entscheidung fällen kann. Der muss jetzt leider draufgehen. Also in Darkest Dungeon sterben die zwar alle, aber ich habe halt schon die Motivation, sie am Leben zu lassen eigentlich. Eigentlich gehe ich ja da rein und erwarte, dass ich jetzt gegen krasse Monster kämpfe und Abenteuer erlebe. Und dann passiert es halt mal, dass jemand von einem irgendwie kosmologischen Fleischklumpen aufgeschlitzt wird. Und dann, keine Ahnung, dann trifft es halt mal Dimi, ist er halt aufgeschlitzt und liegt jetzt da rum. Und dann sehe ich noch so einen Grabstein von Dimi und denke mir, ach ja, jetzt ist es halt passiert. Aber ich wollte das ja eigentlich verhindern. Und diese Motivation, finde ich, gibt mir eine schöne Distanz, dass ich nicht das Gefühl bekomme, ich tue gerade wirklich Freunde und Kollegen irgendwas Furchtbares an, weil ich Entscheidungen fälle, die sie nicht mögen. Wobei manchmal bei Darkest Dungeon, man fährt ja immer mit so einer Kutsche rum und man kommt immer an so Abzweigungen und Leute in deiner Gruppe, die du gerade dabei hast, wünschen sich gelegentlich andere Ziele. Dann sagt halt einer, ey, da ist ein Monster, wollen wir nicht dahin gehen und richtig den auf die Fresse hauen? Aber der wahrscheinlich gerade am ausblutenden Dimi sagt dann, ey, wollen wir vielleicht lieber ins Krankenhaus?

Und dann muss ich halt entscheiden, ja, okay, Krankenhaus, könnte ich ihn jetzt irgendwie davon bewahren, dass er ausblutet? Oder wir gehen in den Monster, äh, in die Monsterhütte und ich hol noch ein bisschen Loot. Und wenn ich dann mich für das Montion im Monster, ähm, Hort entscheide, sagen wir einfach mal, dass sich das Steffi wünscht, dann freut sich halt Steffi darüber und wenn ich mich für das Krankenhaus entscheide, freut sich Dimmi darüber und dann kann ich schon so ein bisschen abwägen, was jetzt eigentlich gerade wichtiger ist, wobei ich da meistens dann doch Gameplay-Entscheidungen fälle, beziehungsweise Loot geht immer vor. Okay, also bedeutet bei dir ist es nicht so, dass es dein Gameplay beeinflusst, weil zumindest, also dass du jetzt zum Beispiel, keine Ahnung, etwas eher aus dem Weg gehst, weil du Angst hast, dass du jemanden verlierst. Doch in vereinzelten Fällen schon ähm, Ich benenne zum Beispiel auch in Aufbauspielen wie Planet Zoo oder zuletzt in Jurassic World Evolution Tiere und Dinosaurier nach Freunden und Bekannten.

Und ich, Plenzo spiele ich mit meiner Freundin zusammen und da gab es eine Situation, dass ich gerne eine Schnecke in einem Vivarium haben wollte. Meine Freundin ist aber nicht besonders zutraulich, was Schnecken angeht und deswegen hat sie gesagt, okay, bevor wir diese Schnecke haben wollen, dann müssen wir sie aber nach dir benennen, damit ich sie zumindest willkommen heißen kann. Und dann hieß diese Schnecke halt Fabiano und da hatten wir halt eine Schnecke in unserem Zoo, die heißt Fabiano. So, und dann spielen wir halt weiter und ich hatte die ganze Zeit das System an, dass Tiere auch älter werden können und sterben können irgendwann. Und dann haben wir irgendwann die Einblendung bekommen, Schnecke Fabiano ist kurz davor zu sterben. Und dann war ich gezwungen, dieses System komplett zu deaktivieren, weil es unvorstellbar war, dass Schnecke Fabiano irgendwann ins Gras beißt. Das heißt, seitdem ist bei diesem Plan-Zu-Spielstand jedes Tier unsterblich, einfach nur um zu verhindern, dass Schnecke Fabiano mit einer Lebenserwartung von vielleicht zwei Jahren jemals über den Jordan geht. Ich finde es spannend, was du gerade sagst, weil ich habe auch in Cult of the Lamp Tiere, das habe ich jetzt freigestellt, auch mit dem Woolhaven DLC, glaube ich. Und die haben Wortwitze als Namen, also die heißen nicht wie Kolleginnen. Ich habe auch eine Schnecke, die heißt Snailermoon und habe auch eine Kuh, die hieß Munika und Moonfred. Also ich gehe da all in, was die schlechten Wortwitze angeht.

Aber mir ist auch aufgefallen, um die kümmere ich mich mehr. Auch das versuchen wir jetzt nicht psychologisch zu hinterfragen, aber Snellermund bedeutet mir sehr viel. Hey, das ist, meine Rimworld-Kolonie hat einen Hund. Leider kann man die Namen von Tieren, die man vom Startwerk hat, nicht editieren. Das heißt, der heißt Fest Sergeant. Trotzdem habe ich ewig drüber nachgedacht, wie würde ich ihn nennen. Ich bin überlegt, heißt der YouTube. Ist das die kleine Google Search Console oder sowas? So Tools, mit denen wir arbeiten. Aber gut, es ist halt, es ist Sergeant. Und dann schießt Heiko den Hund an. Weil wir wurden von Piraten überfallen. Und Heiko ist eigentlich unser bester Schütze. Was unrealistisch ist, wenn man jetzt mal drüber nachdenkt. Weil ihr kennt ja Heiko und Shooter und so. Das ist nicht seins. Ist aber egal, ne? Also es ist auf jeden Fall, weil er ist Jäger und überlebender der Apokalypse. Also der kann richtig gut schießen mit seinem Bolt Action Rifle. Und schießt aber vorbei an so einem Piraten. und schießt Sargent an den Hund. Und das war ein richtig dramatischer Moment. Ich habe sofort Ray geschrieben, Heiko hat den Hund erschossen.

Aber zum Glück hat Heiko den Hund nur angeschossen. Er hat ihm seinen Schwanz abgeschossen, um das mal hier in aller Plakativität zu sagen. Aber der Hund konnte gerettet werden. Dimi hat den Hund verarztet und Sargent geht es wieder gut. Er hüpft, er springt. Er hat inzwischen das Gegenstände tragen gelernt. Also alles in Ordnung. Aber na klar, du machst dir dann einfach, das ist ja das Schöne, die wachsen dir halt ans Herz. Es hätte mich gebrochen, wenn der kleine Google Search Console einfach gestorben wäre in dem Moment. Ich muss sagen, ich war in einem Meeting, als du mir das geschrieben hast und wir haben ja ein Microsoft-Team so ploppt nur auf, Heiko hat den Hund erschossen. Und ich so, what the, was? Und ich konnte nicht sofort nachgucken bei Meeting, aber das hat mich dann schon beschäftigt, was jetzt schon wieder in München passiert, bin ich ehrlich. Ich meine, wir haben ja auch überhunden in der Redaktion, wer weiß, was da alles passieren kann. Ja eben, vielleicht ist Heiko einfach durchgedreht, weil sein letztes Musikquiz zu lange her ist. Man weiß es nicht, was das mit dem Mann macht. Ja, das sind ja dann auch immer so ein bisschen die Experimentierkästen, um zu schauen, was passieren kann in der echten Welt, wenn man das in Spielen schon mal erlebt hat. Oh, dann haben wir ein Problem mit AK, glaube ich. Oh, dazu kommen wir noch. Oh, da ist einiges passiert gestern mit AK. Da bin ich auch ein bisschen sauer noch jetzt im Nachhinein. Ich kann das dann auch nicht richtig trennen zwischen Spielern. Nee, Quatsch.

Aber was, ich möchte gerne ganz kurz zu was zurückkommen, was Fabiano vorhin gesagt hat, weil es tatsächlich so ist, wenn man diese Charaktere selber benennen kann mit Leuten, die man kennt und die einem auch in gewissem Sinne was bedeuten oder die einem halt zumindest so nahe stehen, dass man sie regelmäßig sieht, dann macht das das Spiel auch intensiver und die Dinge, die passieren, weniger belanglos. Oder so ist zumindest mein Gefühl. Ich hab das damals sehr stark gemerkt in War Tales. Das ist so ein Spiel, wo man auch mit einer Söldnerbande durch so ein Mittelalter zieht, durch so eine Mittelalterwelt und da halt dann Aufträge erledigt und Kämpfe bestreitet, so rundenbasierte Taktikkämpfe bestreitet. Und es ist was ganz anderes, wenn da jemand Benanntes in Lebensgefahr schwebt. Diese Kämpfe werden teilweise richtig schwer, als wenn es halt einfach ein No-Name-Character ist, weil es gibt zwar ein Rollenspielsystem, dass sie neue Fähigkeiten kriegen, aber eigentlich ist es egal, wenn jemand stirbt. Man kann dann einfach jemand Neues anheuern und die werden relativ schnell auch wieder stärker. Aber wenn die einen Namen tragen.

Ist es was anderes. Und auch ich hatte einen Fabiano, der zu Boden gegangen ist und am Ausbluten war in so einem Kampf. Und dann musste ein anderer Charakter, weiß nicht mehr, wer es war, ein anderer Charakter, zwei Ratten mit einer Fackel erschlagen. Also wirklich hardcore, nicht mal ein Schwert und mit einer Fackel zwei Ratten aus dem Weg prügeln, um im letzten Moment erste Hilfe leisten zu können.

Hätte ich nicht gemacht, wenn das einfach irgendwie nur irgendwer gewesen wäre. So viel dazu übrigens. Du lässt mich da drin schrubben. Ich rette die hier mit einer Fackel. Ich prügel zwei Ratten aus dem Weg, um dir das Leben zu retten. Aber du passt einfach viel mehr auf. Oder zumindest geht es mir so. Ich passe viel mehr auf auf die Leute. Es ist einfach viel immersiver. Und eben auch bei so Situationen, die normalerweise, die halt zu dem Spiel dazugehören, dann wird das einfach, das berührt einen mehr. Also bei mir ist es ehrlicherweise so, die Spiele, wo ich das hauptsächlich immer gemacht habe, waren, also meine ersten Spiele, wo ich Leute danach benannt habe, war Pokémon. Und ich habe meine Pokémon nach Bekannten benannt, aber ich habe auch meinen Rivalen nach einer meiner besten Freundinnen benannt. Und jedes Mal, wenn ich dann auf meinen Rivalen getroffen bin, habe ich auch, und sie hat ihren Rivalen nach mir benannt. Und jedes Mal, wenn wir uns wieder auf unseren Rivalen getroffen sind, waren wir wieder so, ja, ich habe gerade gegen dich gekämpft, ich habe dich besiegt, oh nein, ich habe dieses Mal gegen dich verloren oder so. Und wir haben dann immer darüber geredet. Und dadurch hast du auch dieses Spiel, das ja eigentlich sonst ein Singleplayer war, wurde dadurch zu einem Multiplayer, weil du eben mit der anderen Person, die jetzt Teil deines Spiels war, auch drüber reden wolltest und die irgendwie darin teilhaben lassen wolltest. Noch intensiver war es bei Pokémon Dungeon. Ich weiß nicht, ob ihr das kennt, ob das einer von euch mal gespielt hat.

Also ich kenne es vom Sehen her, aber ich habe es selber nie gespielt. Okay, ich habe das sehr exzessiv gespielt, sehr lange. Ich habe das geliebt, als Kind auf jeden Fall eines meiner absoluten Lieblingsspiele, weil da kannst du selber ein Pokémon spielen. Ich habe da sehr lange neu gestartet, bis ich das Pokémon bekommen habe, das ich wollte. Weil am Anfang musst du so einen Aura-Test machen und da musst du Fragen beantworten und dann am Ende wird halt dein Pokémon nach deinen Fragen dir zugewiesen. Wir haben das sehr oft neu gestartet, um die richtigen Pokémon zu bekommen. Und es gab auch eine Zeit, wo du dann halt auch dementsprechend das für deinen Partner machen musstest und du hattest immer so einen besten Kumpel und mein bester Kumpel und ich haben das dann so gemacht, dass er halt immer, er war immer Gagabor und ich war immer Glumander und das war aber dann beim anderen halt auch andersrum so und wir mussten so lange neu starten, bis wir diese Kombination hatten, um es dann zu spielen und ich habe dieses Spiel, ich wäre so viel schneller durch dieses Spiel gekommen, wenn ich ihn nicht an meiner Seite gehabt hätte, weil jedes Mal, wenn ihm irgendwas passiert ist, wenn er gestorben ist oder verwundet wurde oder sowas, habe ich neu gestartet. Ich war so, nein, der darf nicht sterben. Ich brauche den an meiner Seite. Und dadurch wurde dieses Spiel sehr viel intensiver und sehr viel schwieriger, als es eigentlich hätte sein sollen. Weil ich halt gesagt habe, der muss gerettet werden. Der muss es überleben. Weil das ist halt mein bester Freund.

Ja, ich finde diesen... Ich finde, was du gesagt hast mit dem Multiplayer halt super wichtig auch, weil das ist, sobald du Leute benennst, wird daraus irgendwie so eine geteilte Erfahrung. Ich habe das jetzt zuletzt auch bei dem Aufbauspiel, was ich getestet habe, City Tales Medieval Era heißt es. Ähm, das heißt eigentlich nicht so ein Emerging Storytelling Game, wo man in Rimworld, andauernd irgendwelche abenteuerlichen Sachen erlebt, sondern man hat so Gefährten die sind dafür da, dass du die auf Betriebe verteilen kannst und dann arbeiten sie den Betrieb halt an und sie bekommen Fähigkeiten, können verschiedene Sachen gut, aber sie haben halt alle eine, vorgeschriebene Geschichte, die halt in Stein gemeißelt ist und sie haben eine vorgeschriebene Persönlichkeit, da gibt es nichts was irgendwie zufällig gemacht wird Ich kann ihnen aber trotzdem Namen geben. So. Und ich glaube, hätte ich nicht die ganzen Gefährten von mir nach der Redaktion benannt, wären sie mir weniger Erinnerung geblieben, weil die Geschichten, die sie erleben, sind eigentlich relativ banal. Aber sobald man da eine Verbindung zu hat, war das eine sehr interessante Geschichte. Und nicht nur das, ich hab halt auch die Geschichten dann eben geteilt und hab halt in die Chats gepostet, dass es gerade passiert. Ich will jetzt gar nicht zu viel spoilern, aber ein kleiner witziger Spoiler, weil es einfach zu lustig ist. Es gibt eine Situation in dem Spiel, da gibt es einen Begleiter, das ist ein Ritter. Und den habe ich nach Tillmann benannt, nach Tillmann Bier, was für sich schon ein fantastischer Name ist übrigens.

Tillmann war dann also mein Ritter und hat mir in diesem Spiel geholfen. Und irgendwann, kleiner Spoiler, aber wie gesagt, das ist kein großes Ding für City Tales. Irgendwann kommt heraus, Tillmann ist gar kein Mann. Tillmann ist eine Frau, die sich als Mann ausgibt, um Ritter sein zu können. Wann stand ich da und dachte mir, Mist, er heißt ja jetzt Tillmann. Also habe ich natürlich das Einzige Logische gemacht, was man in der Situation tun kann. Der Ritter heißt jetzt Till Frau und die Situation war geklärt. Und solche Sachen kann ich mir einfach mit den Leuten teilen und sofort haben sie irgendwie einen Anteil daran. Wir haben eine Discord-Gruppe, ich mit meinen Freunden. Da gibt es einen kompletten Kanal, der besteht nur darin, dass meine Freunde Spiele spielen, wo sie Charaktere erstellen oder benennen können und die Abenteuer, die sie erleben, dort mit uns allen teilen. Und das ist halt so eine coole, geteilte Erfahrung, die man dann hat, einfach bei einem Singleplayer-Spiel, nur dadurch, dass man jetzt eben seine Freunde da immer wird. Und das finde ich auch immer einen sehr coolen Aspekt davon. Und so ist übrigens die Idee entstanden auch für diesen Podcast, weil ich gesehen habe, wie du diese Geschichten aus dem Mittelalteraufbauspiel teilst. Einfach im Redaktionschat. Und ich habe jedes Mal, ich bin ja da gar nicht so viel, also das ist ja euer Team-Orga-Chat, zu dem ich ja eigentlich gar nicht gehöre. Aber ich habe immer wieder gesehen, oh Fabian hat was gepostet, irgendwie ein Screenshot, muss ich mir mal angucken, mal gucken, was es jetzt wieder ist.

Und das war dann gestern, der Kipppunkt war tatsächlich Tillfrau, wo ich mir dachte, wir müssen mal drüber reden, was da gerade passiert. Weil wir dieses Phänomen, glaube ich, ja alle kennen. Und dann habe ich es Lea geschrieben. Lea hat gleich gesagt, hey, ich habe da so eine Pokémon-Geschichte, die haben wir gerade schon gehört. Dann hat es Ray mitbekommen und Ray hat gesagt, okay, rat mal, was in meinem Kult gerade passiert ist. Und dann war es geschehen, weil es irgendwie angeschaut. Jeder macht gefühlt. Ja, vor allem, also bei mir ist es auch nicht nur Pokémon, ich mache das auch heute noch in Spielen und vor allem dank meinem, weil wir jetzt darüber geredet haben, wie es Leute verbindet, ich streame hier auf Twitch und auf Twitch dann da die Zuschauer mit reinzunehmen ins Spiel, verändert dieses Spiel auch nochmal und das macht es auch für die Zuschauer interessanter, weil es dann halt wirklich, also wir waren, ich habe Perworld eine Zeit lang im Stream gespielt und dann wollten die Leute immer wissen, ja, was macht jetzt gerade eigentlich hier mein Charakter? Was macht jetzt Colossus eigentlich gerade? Und dann war so, ja, Colossus ist gerade unzufrieden. Colossus hat nichts mehr zu essen. Colossus hat jetzt gerade irgendwie was ausgebuddelt. Und ich war so, warte mal, was hat Colossus gemacht? Und dann kamen unten auch immer diese Nachrichten. Und dann schreibt Colossus halt währenddessen dann im Stream und er so, ja, kümmere dich mal mehr um mich. Mir geht's gar nicht gut. Und das war sehr, es war einfach sehr viel immersiver auch für die Zuschauer und hat diese Bindung einerseits von Streamer zum Zuschauer, aber auch da wieder vom Zuschauer zu dem Spiel an sich.

Extrem verstärkt und hat es viel spannender und lustiger auch gemacht. Und wenn man dann auch gekämpft hat, dann hieß es so, ja, hey, nimm mich mal mit, ich bin gerade online, kannst du mich, kannst du mich auswechseln? Auch wenn es überhaupt keinen Sinn gemacht hat, eigentlich für den Kampf, hast du dann halt diesen Charakter mitgenommen. Dadurch hast du vielleicht dann auch mal ein paar mehr Kämpfe verloren, weil er halt eigentlich nicht stark genug war. Aber es hieß, ja, kannst du dich bitte mal ein bisschen um den kümmern, den ein bisschen mitnehmen und leveln. Und so, klar, dann mach ich das natürlich. Aber was passiert, wenn dann jemand stirbt? Ist dann die Sub gleich weg? Das ist eine gute Frage. Also wie gesagt, als es denen nicht gut ging, weil ich zu viele hatte und nicht genug Essen, da war schon, also da hat man schon auch im Chat gemerkt, sie werden jetzt ein bisschen unruhig. Da bin ich schnell dagegen vorgegangen. Ich find's super interessant, wie das auch einfach eine Bindung zum Spiel, mit dem man gar nichts anfangen kann eigentlich, so schaffen kann. Ein Freund von mir, Kollege Alex, den ich vorhin erwähnt habe er spielt immer zusammen mit einer anderen Freundin Chiara, spielt der.

Crusader Kings 3. Und das Schlimme ist, ich kann jetzt wirklich keine Beispiele nennen, weil wer Crusader Kings 3 kennt, es kann wirklich nur ganz schlimm enden, wenn ich irgendeine Art von Beispiel nenne. Aber sagen wir einfach, dass Alex immer mal wieder Webedia Runs hat und da wirklich niemand vor ihm sicher ist. Jetzt auch nicht Geschäftsleitung oder so. Und es ist immer sehr spannend. Also ich bin dann auch immer, wenn die beiden das spielen, gehe ich manchmal auch in den gemeinsamen Discord-Kanal und höre einfach nur zu. Ist wie ein Podcast für mich und dann einfach nur das zu hören und das ist einfach so wahnsinnig, wenn sie philosophieren, wie gesagt, ich kann kein Beispiel das ist CK3, das ist ein bisschen schwierig und es ist nichts, was nicht komplett wahnsinnig oder irgendwie illegal klingt, was ich sagen könnte, deshalb, da leider nichts, aber ich finde es sehr spannend weil ich mag das halt auch, egal ob ich mit dem Spiel was zu tun habe oder nicht, sobald sowas da ist, finde ich es halt super interessant also und ich teile das dann halt auch immer mit den Leuten, also, zum Beispiel mit Mary, da musste ich jetzt auch ein ernstes Gespräch führen, weil sie ständig angefangen hat, Kollegen zu verprügeln. Also, und Kollegin Samara ist deshalb dann ins Krankenhaus gekommen und gestorben danach, weil sie zu alt war, um das dann halt wirklich zu überstehen. Und Marys einziger Kommentar war, ja, hat sie verdient. Ich so, okay, da ist offenbar Beef, den ich nicht kenne, aber to be fair, wenn ich hören würde, in der Realität, Mary hat jemanden verprügelt und ich würde sie darauf ansprechen und sie sagt, hat er verdient, das klingt wie was, was Mary sagen würde. Ja, das absolut. Und ich muss halt auch sagen, würde ich ihr meistens halt auch glauben.

Ja, man muss ja dazu sagen, Mary ist ja unsere Community-Managerin und Leute zu verprügeln ist einfach old-fashioned Community-Management. Das habe ich auch gesagt. Ich habe gesagt, das ist das Management in Community-Management. Deshalb will sie auch mal einen Baseballschläger für die Cactus oder so. Der war bis jetzt nie im Budget, aus Sicherheitsgründen für alle. Ja, das ist halt, das ist so wundervoll, weil es... Es zeigt, ich weiß gar nicht, ob das allen Leuten unbedingt so geht, aber ich glaube, das ist eine Sache, die wir hier sehr teilen, ist diese Liebe zur Absurdität auch. Und die wird ja nur größer dadurch, dass die Leute halt in Spielen so handeln, wie sie im echten Leben höchstwahrscheinlich nicht handeln würden. Gut, das mit Heiko und dem Hund will ich mal dahingestellt lassen, weil ich habe Heiko noch nie so richtig wütend erlebt. Ich weiß nicht, wozu. Und er ist auch eher Katzenmensch. Er ist eher Katzenmensch, eben, genau. Also es würde eher dafür sprechen. So, also da beobachten wir auch noch weiter, ob dieses psychologische Experiment in Wimbled vielleicht auch reale Wurzeln hat. Aber grundsätzlich, wenn man irgendwie sagt, okay, Dimi in meinem Spiel scheitert regelmäßig an der Kartoffelernte. Und man denkt, wie blöd. Also ich meine, Kartoffelernte, das ist halt eine Kartoffel aus dem Boden graben. Die wachsen ja sogar für sich alleine einfach vor sich hin. Man muss nichts machen, außer die Pflanze aus dem Boden ziehen und die Wurzel irgendwo hinlegen. Fertig, Kartoffel geerntet. Dimi kriegt es nicht hin. Und ich weiß aber, Dimi im echten Leben, und ihr kennt ihn ja auch ein bisschen, ist ein sehr intelligenter Mensch. Der wird Kartoffeln durchaus geerntet kriegen. Aber in Rimworld, nee.

Vielleicht hat er so delikate Finger. Wissen wir ja nicht. Also in Rimworld und in der echten Welt. Ich habe noch nie so auf Dibis Finger geachtet. Aber beim nächsten Mal in München dann vielleicht. Das kann sein. So, und halt tausend andere Beispiele. Lea und Jules haben sich gestern geprügelt. Aber im Spiel jetzt, wo ich mir auch so denke, ja, also es ist halt, es ist so eine absurde Übersteigerung. Ist es das?

Is it though? Ja, also in echt muss man dazu sagen, versteht ihr euch relativ gut, glaube ich, bis jetzt. Aber warte mal, vielleicht ist Jules ja wirklich ein Alchemist, der Stahl in Gold verwandeln kann. Und vielleicht hast du damit ja wirklich auch ein Problem und so wie im Spiel. Also wer weiß. Ich glaube, dann wäre Jules wirklich mein bester Freund. Also Jules, sag mir Bescheid, falls du Stahl in Gold verwandeln kannst. Ja, man muss aber dazu sagen, er hat auch einen bröckelnden Verstand und verbringt seine lieben langen Tage damit, eine Gabe Newell-Statue zu schnitzen, weil das Teil unserer Religion ist im GameStar-Kult, witzigerweise. Also mein Camp, das war bevor Ray und ich miteinander gesprochen hatten, war auch mein Camp bereits ein religiöser Kult, weil ich mir dachte, erstens, Heiko ist bei mir immer der Anführer eines religiösen Kults. Also das ist einfach seine, so sehe ich ihn auch, auch im echten Leben so ein bisschen. Und durch dieses Ideology-Update von RimWorld hat man ja die Möglichkeit, eine eigene Religion zu gründen. Und ich dachte mir, klar, mache ich Gamestar sozusagen als Religion und das sind alles Prediger. Weil wir machen ja Podcasts, wir machen Videos, wir senden nach außen. Also dieser Sendungsgedanke bildet sich da ab und wir haben die Statue des heiligen Gaben als eines unserer heiligen Bauten sozusagen. Eines unserer Relikte ist der YouTube Play Button. Da habe ich eine Quest bekommen, den zu suchen, aber wir haben ihn noch nicht gefunden.

Das ist aber auch ziemlich cool. Jetzt wäre meine Frage mal, weil zumindest in den Spielen, über die wir jetzt geredet haben, habe ich das Gefühl, das macht die Spiele besser und immersiver. Glaubt ihr denn, dass es Spiele gibt, wo das nicht der Fall wäre, wo es euch eher stören würde? Micha. Ja, voll. Bei allem, was fest storybasiert ist. Also das sind ja die Spiele, über die wir reden, sind ja zum allergrößten Teil solche Emerging Storytelling Spiele. Jetzt mal mit Ausnahme von City Tales vielleicht so ein bisschen. Aber da steckt ja auch nicht so viel Story drin wahrscheinlich. Aber alles, was eine feste Geschichte erzählt, da würde es für mich dann auseinanderbrechen. Selbst wenn es bei sowas ist wie Baldur's Gate 3, wo ich halt eine Gruppe habe, die eine feste Geschichte erlebt. Und im Idealfall erlebe ich die zusammen mit vorgefertigten Charakteren. Ich kann halt auch eigene bauen, aber da sehe ich es nicht ein, weil ich denke mir, okay, dann habe ich doch lieber, ich finde da kein einziger Name, ein Aldi-Charaktere dabei, die ich so lieb gewonnen habe. Wie der Vampirtyp, wie war sein Name nochmal? Oder die Tollkensfrau. Asterion. Das ist eine Weile her. Aber da würde ich jetzt nicht sagen, ich nehme Ray und Heiko und David mit oder sowas, da würde es für mich nicht passen. Ja, das ist bei mir auch so. Also so Rollenspiele, da ziehe ich auch die Grenze. Also so richtige klassische Oldschool-Party-Rollenspiele, Selbstrollenspiele, die darauf ausgelegt sind, dass du wirklich eine Party aus selbst erstellten Leuten hast. Zum Beispiel Solasta, da kommt ja dieses Jahr der zweite Teil raus.

Das ist ja das Konzept, dass du von Anfang an eine Gruppe erstellst und alle davon sind quasi selbst generiert. Das heißt, alle von denen kannst du auch benennen und ich könnte da eine Heldenparty haben, die besteht eben aus mir, Micha, Ray und Lea. Das wäre da durchaus möglich. Aber irgendwie bei so Rollenspielen und Story-Sachen will ich mich dann doch irgendwie mehr auf die Welt einlassen. Es ist halt eher bei Strategiespielen, also bei Sachen, wo ich auch nicht erwarte, dass die Story besonders gut ist. Also jetzt bei City Tales Medieval Era zum Beispiel, da ging ich nicht davon aus, dass es jetzt eine super tiefgründige Geschichte erzählt. Da fand ich es halt einfach zutrittlich zu sagen, ey, dann heißt halt der alte, raubeinige Ex-Soldat, der einen Pfeil ins Knie bekommen hat, Und übrigens im Verlauf des Spiels mir sagt, wahrscheinlich werde ich bald sterben. Den habe ich Heiko genannt.

Nein, das wusste ich nicht. Das ist halt ... Sofort dann was anderes gewesen, weil ich wusste, seine Geschichte ist wahrscheinlich jetzt nicht super tiefgründig und es wird einfach nur noch lustiger. Dimi zum Beispiel bei Medieval Era war bei mir auch relativ arbeitsfoul tatsächlich. Also ich habe den mal eingeteilt, um Seile zu knüpfen und er hat es gemacht, aber mit Widerworten. Er fand das nicht besonders geil, dass er jetzt irgendwie handwerklich tätig sein muss. Er wollte viel lieber Verbrecher und Diebe jagen, hat dann irgendwann so Obdachlose in so kleine Dörfer quasi geschickt, weil er gemeint hat, wie sie da unterstützen. Und dann ist einer von denen von einem Schwein getötet worden. Aber er hat sich zumindest Mühe gegeben. Das Schwein ist das heilige Tier in meinem Kult. Oh, stark. Ja, also man sieht immer wieder so Parallelen, das ist einfach, irgendwo ist da eine reale Basis. Aber um das kurz zu ergänzen, weil du Solaster erwähnt hast, Solaster 2 ist das erste Spiel, Rollenspiel, bei dem ich drüber nachdenke, die Charaktere wirklich nach Leuten zu benennen, die ich kenne, weil da ja die Besonderheit ist, du spielst eine vierköpfige Gruppe und das sind aber nicht einfach vier Randos, die sich irgendwo in der Welt kennengelernt haben, sondern sie sind eine Familie. Und diesen Familienmitgliedern weißt du Rollen zu, wie das Goldkind, das immer alles bekommen hat, was es wollte. Oder jemand ist der Sündenbock. Du bist immer schuld gewesen, auch wenn es vielleicht gar nicht stimmt.

Und da dachte ich mir, erstens, was ist besser für Konflikte als eine Familie? Weil nichts kann so intensiv sein. Also ich bin sehr gespannt, wie es dann im fertigen Spiel umsetzt. Ich habe es noch nicht gespielt oder so. Ich finde dieses Versprechen, du spielst eine Familie schon mal so gut, weil die, also da muss es eine gute Dynamik geben zwischen den Charakteren. Und ich dachte mir.

Das ist eine Dynamik, die ich gut übertragen kann dann auf Freunde und Kollegen, um es mal so neutral zu sagen, um zu gucken, ist Heiko das Goldkind oder der Sündenbock beispielsweise? Also da hätte ich Bock mal zu gucken, was es mit mir macht. Aber der Hauptcharakter muss trotzdem ich sein, weil sonst gibt es ja keinen Sinn. Ich spiele mich halt auch selten selbst in Rollenspielen, das kommt ja auch dazu, weshalb ich bei Rollenspielen dann davon absehe. Seid ihr bei der Benennung von Charakteren eigentlich eher darauf aus, Charaktere zu finden, wo ihr sagt, irgendwas verbindet die wirklich mit dieser Person oder ist es bei euch komplett zufällig wenigen nach was benannt? Das kommt bei mir sehr aufs Spiel an. Also bei Pokémon habe ich am Anfang schon, also meistens halt Pokémon, wo ich wusste, das ist zum Beispiel Lieblings-Pokémon, dann habe ich die Leute nach diesen Pokémon benannt. Auch im Stream habe ich halt die Leute gefragt, hey, welches von denen soll ich jetzt nach euch benennen? In anderen Spielen, wenn es jetzt Strategiespiele zum Beispiel waren, dann habe ich meistens irgendwelche Namen genutzt. Sehr oft einfach, okay, keine Ahnung, der heißt halt jetzt hier Patrick, der heißt Stefan, weil, naja, das sind halt Freunde von mir. Oder mein Mann. Der Stefan. Der Stefan.

Und ja, also das ist schon so. Und ich meine zum Beispiel, mein Mann ist so sehr viel in meiner Spiele immer irgendwo verewigt und hat da immer oft einen Namen. Das ist dann aber schon meistens irgendwie eben ein, entweder ein Freund oder ein Tier oder ein Charakter, der mir wichtig ist und nicht irgendein random Charakter. Okay, bei einem Tier dachte ich erst, ein Charakter, der dir einfach folgt, überall hin.

Das, äh, nein. Okay. Nee, das ist nicht Dynamik. Ray, wie ist es bei dir? Ich wollte gerade sagen, du hast mich daran erinnert, was ich komplett vergessen habe. 2016 kam ja Pokémon Go raus. Und ich habe damals angefangen, einfach quasi Pokémon auch nach Kollegen und Freunden zu benennen. Und das Ding war, es war, ich habe nie irgendwie groß gefragt, was das Lieblings-Pokémon ist. Das war immer so eine reine Gefühlssache. Und ganz oft hat die Leute gesagt, holy shit, ja, das bin ja schon irgendwie ich. Also das war ein ganz seltsames Skill, den ich da entwickelt hatte. Und die hießen auch, bis ich das quasi spieg... Du hast mich zu einer Knuffenza gemacht. Einmal das und aber auch so, ich hab mir schon gar nicht mehr die richtigen Namen gemerkt, weil ich hab gesagt, ja, das ist Fabiano-Pokémon. Das war so ein kleines, blaues, das so kleine so, keine Ahnung, wie so Schnurrhaare oder sowas hatte. Also, ja, ich hab da wirklich viele, oder halt AK war halt auch so ein, ja, wie gesagt, ich kann die ganzen echten Namen nicht mehr so viel Pokémon gespielt. Denkst du beim kleinen Blauen an Azuril oder Azumaril oder sowas? Nein, das ist die Boing-Maus in meiner Welt. Also, wie gesagt, ich bin ganz schlimm, wenn es um Pokémon-Namen geht. Ich weiß nicht, warum. Die haben immer irgendwelche anderen. Es hat auch ganz viel einfach Nicht-Bisasams gehabt, die grün waren. Aber AK war so ein IK, also so ein Pokémon, das so ein Ei durch die Gegend trägt. Ich weiß nicht, warum ich das sofort gedacht habe. Channara, wahrscheinlich.

Ich will den Namen nicht nennen, aber ich erinnere mich, wie du mir deinen Pokémon-Roster gezeigt hast, den Pokémon Go, als wir nebeneinander saßen auf der DEVCOM, auf dieser Entwicklermesse, die immer vor der Gamescom stattfindet, wo so Vorträge sind. Und wir saßen in ein Publikum. Ich habe keine Ahnung von welchem Vortrag. Ich glaube, wir haben auch nicht viel aufgepasst. Nee, da war so ein Hotspot, also da war so eine Arena. Das war sehr schwierig für mich. Ah, richtig, stimmt. Genau, ja, genau. Und ein Kollege, ich möchte seinen Namen nicht nennen, der damals bei uns war, war das Relaxo. Also ein sehr faules, entspanntes ... Ich möchte sagen, das ist sein Lieblings-Pokémon. Und das habe ich erst ... Ja, da war halt so, wo ich gedacht habe, na ja, er schläft ja auch immer sehr lange. Ja, also ... Wundert mich nicht. War nicht so lange, wie ich im Kälteschlaf geschlafen habe, offensichtlich. Stimmt.

Also bei Cull of the Lamp ist es jetzt auch so, ich gucke nicht immer auf die Eigenschaften, weil die Eigenschaften sind halt meistens so zwei Traits oder drei. Und die sind halt immer, die sind zufällig, die sind halt vor und werden auch vorher definiert. Was sich ja beeinflussen kann, sind halt Name und Aussehen. Und da überlege ich halt immer, okay, welches Tier passt denn zu wem? Also bei Mary sind es zum Beispiel einfach die Katzen, weil das ist halt, sie hat ja auch zwei Katzen, die ich in jedem Call sehe, den wir haben. Und da überlege ich einfach wirklich immer, was passt und auch so welche Farbe könnte dazu passen. Ich muss aber dazu sagen, sobald man dann halt bei Hannes 9 oder so angelangt ist, wird es halt ein bisschen langweilig und seitdem bin ich dann auch ein bisschen sagen wir mal kreativer geworden, was das angeht. Aber da habe ich mir tatsächlich immer dann Mühe gegeben, dass es etwas ist, was ich mit ihm verbinde oder wo ich halt sage, nee, du bist einfach kein Yeti. Aber es war komisch, als ich neulich gesagt habe beim Mittagessen, ich hoffe, dass ich bald einen Affen freischalte, einfach um Kevin mal richtig nachbilden zu können. Aber Kevin mag halt Affen und das verbinde ich mit ihm. Vorletztes Jahr waren wir in San Francisco bei Dragon Age Weigard bei einem Event und wir sind danach in so einen Laden gegangen und er war komplett übermüdet und hat immer zu mit irgendwelchen Affen Spielsachen irgendwie, keine Ahnung, rumgespielt und das verbinde ich dann halt einfach mit ihm. Also es sind immer so Connections, die ich habe, die auch für andere Leute nicht unbedingt Sinn ergeben und die dann manchmal wie einfach ein Diss wirken, aber da steckt tatsächlich einfach die Überlegung dahinter, was ich mit Leuten verbinde.

Aber um das vorher nochmal aufzugreifen, ich nehme auch nur Spiele, die ein bisschen absurd sind. Also ich finde es super spannend, was Fabiano gesagt hat zu Darkest Dungeon 2, da habe ich nie drüber nachgedacht und jetzt bin ich ein bisschen tempted, das auszuprobieren. Aber sonst immer so Spiele, die eine gewisse Art von, ja, auch einfach so Humor mitbringen und nicht so ernst sind. Ich habe mich jetzt wieder daran erinnert, dass als die Sims 4 rausgekommen ist, hatten wir halt auch so eine, damals war ich noch bei Gamespilot, habe Gamespilot geleitet, da haben wir halt auch so eine kleine WG dann einfach gehabt. Und als Linda dann für eine GamePro Sims 4 auf der Konsole getestet hat, das war dann auch, seht ihr auch einfach die Redaktion nachgebaut. Und das war dann auch im Heft. Also wenn ihr da in das alte GamePro-Heft reinguckt, seht ihr dann auch einfach irgendwie, keine Ahnung, und dass Max mal wieder einen Burger gegessen hat und jetzt einfach faul irgendwo rumliegt oder so. Das ist immer sehr witzig. Oh ja, die Sims ist ja ein Klassiker, was das angeht. Früher, ich erinnere mich noch, war das in Sims 1, wo man sogar Fotos von den Leuten einlesen konnte für die Gesichter. Ich glaube schon, das war ja super grobe Grafik damals noch. Also es sah dann nicht nach viel aus, also nicht wirklich realistisch oder so. Aber es ging. Man konnte, glaube ich, die Fotos da nutzen für die Charaktere. Und das war ja nochmal was ganz anderes, als wenn du da deine Familie nachgebaut hast mit wirklich deiner Familie. Und dann haben die sich am besten, haben sich deine Eltern dann getrennt oder sowas.

Also ich weiß nur, dass es bei uns, also wir haben das bei Sims auch gemacht und da haben wir auch Freunde reingebracht und auf einmal hatten dann, keine Ahnung, hatte dann Vicky was mit Felix und ich war so, hä, warte, was? Warum hat jetzt Vicky was mit Felix? Entschuldigung, Leute. Jetzt wurde es erwähnt, ich meine, auch Heike und ich verbindet im RimWorld etwas. Ihr seid nämlich verheiratet.

Also ihr habt euch, das habe ich nicht voreingestellt, sondern es hat sich so ergeben, dynamisch aus der Spielmechanik. Und ihr hattet eine bezaubernde Hochzeit am Fluss bei den Banditengräbern, die wir da ausgehoben haben, um die Banditen zu verscharren, die uns überfallen. Das hört sich wundervoll an. Ja, es war total, es war super romantisch. Ich glaube, es war bei strömendem Regen, mitten in der Nacht, aber es war eine schöne Feier. Es ging mir ans Herz. Ja, jetzt hat er verheiratet. Glückwunsch. Ich weiß nicht, ist Heiko schon eingeweiht? Ja.

Noch nicht, der bekommt jede Woche so ein Newsletter. Alle bekommen, by the way, jede Woche jetzt regelmäßige Updates darüber, was ihnen zugestoßen ist. Nathalie habe ich und morgen schon eins gegeben. Vielleicht ganz kurz, um die Nathalie und AK Geschichte zu erzählen, weil das hat mich wirklich aufgeregt. Das waren zwei Frauen, die geflohen sind vor irgendwelchen Gefahren und um Unterstupf gebeten haben in meiner Kolonie. Und ich natürlich gesagt habe, na klar, seid willkommen, schließt euch uns an. The more the merrier, ihr könnt immer essen und unser Essen ist euer Essen und so. Hab sie aufgenommen, hab sie gesund gepflegt, war für sie da, hab sie arbeiten lassen, weil das gehört ja mit dazu, jeder muss ein bisschen schuften. Und dann eines Nachts beschließen sie, die haben auch in einem Zimmer geschlafen, beschließen sie alle umzubringen. Weil das nämlich zwei Banditinnen waren, die unter dem Vorband des Fliehens nur bei uns sich eingeschlichen haben und dann sind Nathalie und AK mit Messern bewaffnet über die anderen hergefallen. Was sie nicht wussten ist, die anderen haben Schusswaffen. Und schon ging es nicht so lange. Aber Nathalie und AK, diese Verräterinnen und heute Morgen, habe ich mit Nathalie gesprochen, nicht darüber, sondern über einen anderen Podcast, den wir gemeinsam aufgenommen haben und habe ihr diese Geschichte aber so beiläufig erzählt. Hey, gestern hast du mit AK zusammen versucht, Heiko und Dimi umzubringen und sie so, ja, da hat sich auch einiges angestaut in letzter Zeit.

Das musst du auch irgendwie mal raus. Aber sie wurden ja dann besiegt, AK und Nathalie. Ich hätte sie gerne behalten als Teil meiner Kolonie. Sie wurden besiegt. Und in dem Moment, und das war witzig, weil ich habe das Spiel so nebenher laufen lassen, einfach um zu gucken, was noch passiert, wenn man es einfach mal ein bisschen laufen lässt.

Nebenher hat Jules eine Statue geschnitzt, die dann im Zimmer von Dimmi aufgestellt wurde, weil man damit einfach Zimmer verschönert. Das ist halt eine Gameplay-Mechanik. Dann fühlen sich die Leute wohler, die da im Schlafzimmer eine Statue stehen haben. Und es gibt aber einen kleinen Text dafür, der generiert wird vom Spiel automatisch auf Basis vorhergehender Ereignisse. Und tatsächlich war dann die Beschreibung dieser Statue, sie zeigt, wie Dimmi mit gefletschten Zähnen und dem gezückten Messer sich über Nathalie herfällt, um sie heldenhaft zu Boden zu ringen in diesem Kampf, weil er war der Einzige, der keine Schusswaffe hatte. Lea und Heiko sind die Bewaffneten.

Und das war dann die Statue, die bei dem ihm im Schlafzimmer steht, wie er quasi, ja, Nathalie umbringt. Während ich mit Nathalie rede, sehe ich das. Ja, habe ich ihr dann auch erzählt, fand sie lustig. Normaler Redaktionsalltag. Genau, ganz normal. So ist es immer der Gamester. Ich muss kurz AK halb in Schutz nehmen, weil mit AK habe ich gerade, also AK4 habe ich gerade sehr gemischte Gefühle, weil sie hat gut gekocht und hat nur fünf Leute vergiftet. Das war eine Sache. Aber sie läuft halt auch immer zu Leichen hin, wenn irgendwer in Alter zum Beispiel gestorben ist und übergibt sich dann da drauf. Das ist ein bisschen schwierig. Aber ich bin gewillt, AK4 sehr viel zu verzeihen, weil sie sehr gute Gene hat. Also AKs Nachwuchs bevölkert quasi alles. Ich sage jetzt nicht, mit wem sie Kinder hat. Aber ich habe auch herausgefunden, und das finde ich, anders als bei Crusader Kings, kann man hier keinen Inzest betreiben. Fand ich sehr interessant. Also war aber auch ein bisschen schade, weil der Nachwuchs hat meistens sehr, sehr, sehr gute Gene. Und manchmal steht auch, okay, übrigens der Urenkel von Hannes 9 hat übrigens der Shit, der hat die besten Gene ever.

Ja, also, aber man kann da nur so... Man kann so züchten, aber das Ding ist, man kriegt immer so eine Prozentzahl, wer mit wem wie wahrscheinlich halt ein Kind bekommen möchte oder ein Ei. Man legt halt Eier.

Und auch wenn da irgendwie 84 Prozent steht, heißt das halt nicht, dass es gegeben ist, sondern dann steht halt immer, keine Ahnung, dann einfach so ein, keine Ahnung, Basti rum und weint, weil Jolina Sieben ihn gerade abgewiesen hat. Das ist immer sehr tragisch und auch ein bisschen traurig. Vor allem, man verliert dann auch eine Sünde. Man muss erst Sünde generieren, wie zum Beispiel durch Nacktanzen oder Trommeln oder, keine Ahnung, irgendwie Alkohol oder so. Kann aber auch schiefgehen, wie ich bei Eileen 6 festgestellt habe. Die habe ich so oft sündigen lassen, dass sie irgendwann mir das nicht mehr verziehen hat und zu so einem Rache-Dämon geworden ist, der immer dann in meinen Dungeon-Runs urplötzlich aufgetaucht ist, Bis ich sie, glaube ich, musste sie drei, vier, fünf Mal bekämpfen dann auch mit. Und dann konnte ich sie aber wieder neu indoktrinieren. Das war sehr schön. Und seitdem ist sie auch wieder ein bisschen, seitdem passe ich auf mit Elen und Sünde, muss ich sagen. Es ist ja so schön, wenn dieses Spiel tatsächlich so eine Wahrscheinlichkeit berechnet, dass zwei Leute miteinander eine Beziehung anfangen. Das könnte man ja super als Grundlage nehmen für so eine Dating-Plattform. Kannst du sagen, hier ist mein wissenschaftlicher Algorithmus. Ich benenne einfach zwei Charaktere nach euch in Cult of the Lamb. Und dann schauen wir mal, wie gut ihr zusammenpasst. Da werden wir reich. Ich glaube auch. Ich glaube, es gibt es aber schon, oder? Ja.

Also nicht mit kalt und zu lernen. Oder doch, ja, keine Ahnung. Aber es gibt gefühlt für alles irgendwie. Stimmt. Bereits schon eine Plattform. Jetzt wäre, also ich glaube, wir könnten jetzt noch ewig über einzelne Anekdoten in Spielen sprechen. Meine Frage wäre jetzt noch, was wäre denn für euch, also wir hatten jetzt schon so ein bisschen drüber geredet, welche Spielgenres oder was ihr eher nicht sehen würdet. Ehrlicherweise muss ich zugeben, dass mit den Rollenspielen, da stimme ich nicht ganz zu. Vor allem auch in Baldur's Gate hatte ich das auch schon, weil ich mit Leuten zusammengespielt habe, dass deren Charaktere dann halt, als sie offline gegangen sind, waren sie ja noch in meinem Spiel drin. Dann habe ich mit denen weitergespielt und da war es schon lustig, wenn die halt was Dummes gemacht haben. Weil das waren halt die Charaktere, von denen auch erstellt, die ich mit denen verbinde. Und dann hatte das schon auch genau diesen Effekt, den es sonst auch in allen anderen Spielen hat. Wenn dann halt auf einmal, keine Ahnung, mein Mann eigentlich auf unseren Verbündeten schießt, da bin ich so, Entschuldigung, warum hast du das gerade gemacht? Und sagt das ihm halt dann auch im echten Leben. Und das ist eigentlich schon, finde ich, schon auch witzig in Rollenspielen. Das kann deswegen, stimme ich da nicht ganz zu. Aber was ist denn eurer Meinung nach das beste Genre? Und wenn ihr ein Spiel entwickeln müsstet mit dieser Mechanik, was wäre das für ein Spiel?

Fabiano. Ich meine, wie die Beispiele genannt haben, sind, glaube ich, schon extrem gute Beispiele dafür. Also diese ganze Rimworld-Schiene, alles, was eben krasses Emergent Storytelling hat, ist halt die perfekt dafür. Alles, was irgendeine Form von Geschichte erzählt, die einfach aus dem Gameplay heraus passiert, sehr viele Zufallselemente drin haben, das finde ich halt immer super, dass man eben.

Einen Charakter hat und man benennt ihn einfach nur und man hat vielleicht noch ein paar Eigenschaften, die da ausgewürfelt werden und dann nur zu gucken, einfach, es ist halt ein super cooles Zuguck, der Aquariumseffekt ist einfach so groß. Man guckt einfach gerne dabei zu, wie Leuten aus dem eigenen Leben verrückte Sachen passieren und ich weiß gar nicht, ob man es fast besser als in Rimworld machen könnte. Also ich würde halt sagen, wenn ich das entwickeln würde, ich würde einfach Rimworld nehmen, dann noch richtig geile Grafik machen und dann noch viel, viel mehr verschiedene Zufallsereignisse und verschiedene Settings vor allem. Also ich glaube, es gibt wahrscheinlich sogar Mods für Rimworld, die daraus dann in die Mittelalter-Spiele machen und alles mögliche. Also ich würde es auf jeden Fall irgendwo im Mittelalter oder im Fantasy-Bereich ansiedeln und dann den kompletten Rimworld-Chaos da freien Lauf lassen. So ein bisschen wie die Gilde, nur mehr.

Sandbox. Das ist ja genial, würde ich spielen. Ist gekauft. Schon gepreordert jetzt. Habe ich schon geklickt. Mega gut. Ich kann wirklich mich bei Fabiano nur anschließen. Also das Ding ist, ich brauche halt wirklich diese Absurdität. Also genau solche Geschichten, die Micha gerade erzählt hat und was Fabiano gesagt hat zum Aquariumseffekt. Das ist halt das, was ich brauche, wo ich sage, ich habe selbst, wenn ich einfach nur zugucke und die Charaktere einfach machen, was sie wollen, einfach meinen Spaß daran, was für Absurditäten passieren. Weil wie gesagt, zu ernst soll es nicht sein. Ich glaube, das würde mir dann auch keinen Spaß machen. Aber ja, gerade immer, wenn Sachen passieren, mit denen ich nicht gerechnet habe. Das sind immer so die coolsten Momente, Egal, ob es jetzt in Cult of the Lamb oder bei Die Sims ist ja perfekt. Man kann ja auch einfach sagen, okay, ihr habt alle freien Willen, macht, was ihr wollt. Und das einfach nur zu beobachten, was halt so eine GameStar, GamePro oder meine OVG macht, das ist halt, das finde ich sehr witzig. Und wie gesagt, persönlich kleine Schwachstelle einfach für Cult of the Lamb, auch wegen diesem Glückskeks vom Anfang. Ich glaube, das Einzige, was ich halt da noch, wenn ich was selbst entwickeln würde, würde ich halt mit den Settings noch mehr experimentieren. Also gerade auch so was wie Sci-Fi vielleicht, was ich halt einfach sehr, sehr gerne mag. Und ja, ich glaube, daran hätte ich dann einfach Spaß, so eine Cult of the Lamp Sci-Fi-Geschichte oder so.

Sehe ich. Es hört sich auf jeden Fall nach was an, was auch viele Leute spielen könnten. Was mir gerade noch einfällt beim Thema Sims, was ich zuletzt gemacht habe, mit meiner Freundin zusammen haben wir bei Sims so eine Spielweise, dass jeder sein eigenes Spiel hat und wir erstellen für den jeweils anderen eine Stadt und bevölkern sie mit Charakteren. Das können reale Menschen sein. Ich habe zum Beispiel in ihr Spiel Valentin Aschenbrenner reingebaut, aus verschiedenen Gründen. Ich möchte nicht weiter darauf eingehen, warum Walli der Einzige war, der da vorkommen musste, aber er musste vorkommen. Und...

Vor allem haben wir aber Charaktere da eingebaut aus auch Popkultur. Und dann, wir haben extra Sims 3 genommen, weil Sims 3 hat die Open World und da passiert sehr viel Chaos, während man spielt. Und das ist auch extrem lustig, wenn sich plötzlich mit Charakteren, die man aus der Fiktion kennt, seltsame Begebenheiten zutragen. In meinem Fall zum Beispiel, es gibt einen Haushalt mit Sam by Scamji und Aragorn und Rosi Hüttinger und Arwen. Und die sind da drin, weil sie die non-toxic Champs sind, weil Sam und Argon wirklich non-toxic as fucks sind. Sie sind halt super likeable und toll und gute Menschen einfach. Aber sie sind alle auch attraktiv und so etwas. Es hat dazu geführt, dass in diesem Haushalt einfach komplett kreuz und quer gefügelt wird. Also Rosi Hüttinger mit Aragorn, Rosi mit Arwen, Sam mit Aragorn. Sie sind einfach nichts zu stoppen. Und das passiert halt am laufenden Band im ganzen Spiel. Und mein eigener Charakter, ich spiele mich auch selbst in diesem Spielstand, bekommt andauernd Liebesbriefe von Phoenix Wright. Es ist komplett absurd.

Ach, großartig. Das ist ja fantastisch. Aber ihr fangt schon was an, Phoenix Wright und du, oder? Nee, wir haben nur Karaoke. Wer ist cooler als Phoenix Wright? Wir haben nur Karaoke zusammengesunken und dadurch hat sich Phoenix Wright so sehr endlich verliebt, dass er ständig Liebesbriefe an mich schickt. Objection! Ja klar, ist ja super. Ach, fantastisch. Großartig. Schreibt gerne auch mal in die Kommentare, was eure verrücktesten Geschichten aus Spielen sind, die euch mit Freunden oder vielleicht Kollegen passiert sind. Und was ihr vielleicht auch selber euch für ein Spiel wünschen würdet, was euer Lieblingsspiel aus Spielen ist. Ich muss noch eins nennen. Ich habe noch keins gesagt. Es gibt nämlich das perfekte Spiel schon. Es ist vielleicht ein bisschen eingeschränkt in seinen Funktionsweisen, aber es ist Newstower, weil in Newstower spielst du ja in dem Fall eine Zeitungsredaktion. Also da gibt es keine YouTube-Kanäle oder so was oder Websites, aber es ist eine Redaktion und die kann man umbenennen und da kann man dann von der Mafia bedroht werden und Politiker üben dann Druck aus, auf Heiko die Geschichten zu ändern und da gefälligst positiver zu sein und so.

Es ist schon da. Es müsste noch ein bisschen sandboxiger sein, aber so quasi Newstower mit mehr Möglichkeiten, was man da machen kann und was passieren kann. So, da ist es. Ich habe gerade festgestellt, ich habe das. Ich habe gerade nebenbei bei Steam geguckt. Und es ist sogar installiert, warum auch immer. Und jetzt wissen wir, was Ray heute macht. Was wir alle heute machen. Was ihr da draußen heute machen werdet. Newstower einfach eine GameStar GamePro, meine Momoh auch gerne, Redaktion bauen. und dann uns in den Kommentaren schreiben, was da für schlimme Dinge passieren.

Sehr gut. Was wird Heiko mit dem Hund machen? Was wird Heiko mit dem Hund machen? Ich glaube, es gibt keinen Hund in Newstower. Ich glaube, es gibt keinen Hund. Ja, besser so. Hoffen wir es. Hoffen wir es. Wenn es Heiko gibt, soll er es kennengelernt. Wo auch immer ihr Heiko, falls ihr Heiko mal trefft, sagt, Heiko ist schön, dich kennenzulernen, aber das mit dem Hund finde ich okay. Nee, das ging einfach gar nicht. Sagt es bitte. Er kriegt eine Belohnung dafür, wenn ihr einen Nachweis erbringt. Aber seid nett zu ihm.

Er ist mein Mann, also bitte seid nett zu ihm. Wenn er dann noch lebt und er ist dein Mann. Warum ist Heiko so eine präsente Figur auch einfach immer in diesem... Also ich fühle mich gerade auch schlecht, dass ich Heiko noch nicht in meinem Spiel habe, aber ich habe ihm gestern gesagt, fürs nächste GameStar Kickdown, er soll bitte mal die Follower-Seite im Cult of the Lamp-Wiki mitnehmen, damit alle sagen können, mit welcher Art von Tier sie sich identifizieren können, damit ich meinen Kult ausweiten kann. Also ich muss den auf alle Redaktionen ausweiten. Mirko von GameStar Tech muss ich es auch noch sagen, Lea von der MeinMMO. Ja, die Gamebrote keine Wahl, die sind jetzt da drin, aber... Die wurden schon mal vorgewandt, das ist das erste Mal gespielt, ab 2022 oder so. Aber ich brauche auch einen Heiko. Heiko ist einfach der geborene Anführer. Das ist ja auch der, meine Religion hat, du kannst für diese Religion Führungsrollen definieren. Und die GameStar-Religion hat natürlich als Führungsrolle den Chefredakteur und den Redaktionsleiter. Und das sind halt Heiko und Demi in dem Fall. Und die haben dann auch, es gab eine Zeremonie bei Nacht, bei der Heiko zum Chefredakteur ernannt wurde. wiederum bei Gewitter und Blitzeinschlag, der auch Dinge in Brand setzt. Richtig dramatisch standen sie am Altar, der übrigens Windows heißt, weil er eine Plattform ist.

Standen sie am Altar und Heiko wurde erhoben in das Amt des Chefredakteursen. Jetzt trägt er so eine Chefredakteursmaske, die ihm seine Autorität gibt. Und er kann andere inspirieren durch so Ansprachen an der Gabe Newell-Statue, die Jules geschnitzt hat. Aber es ist doch realistisch. So benennen wir immer unsere ChefredakteurInnen. So habe ich auch meinen Job bekommen. und nachts bei Gewitter. Ja, nachts bei Gewitter. Ja, also. Draußen am Altar. Ja. Also es wäre viel cooler, wenn es so wäre tatsächlich. Die Art von, also das wäre meine Art von Arbeitgeber, wo man nachts am Altar. Ich pitch das mal. Ich pitch das David mal. Also vielleicht kann ich ihn überzeugen. Er hat gemeint, er möchte auch in meinen Spielstand und er möchte einfach nur andere Leute essen. Wir versuchen das jetzt mal nicht zu hinterfragen, dass unser Chef das möchte. Aber ich habe gesagt, es ist machbar. Und mir ist gerade eingefallen, ich könnte Heiko zu einem Hundekarakter machen, aber ich weiß nicht, was das bedeuten würde. Dann wäre er von Selbsthass zerfressen. Gut möglich.

Ach Gott, so schön. Es ist so wundervoll. Ich könnte den ganzen Tag nichts anderes machen, als diese Geschichten erzählen. Oh ja. Ja, aber Zeit ist begrenzt. Deswegen würde ich mich jetzt mal bei euch erstmal bedanken. Vielen Dank für diesen großartigen Talk. Danke, Micha, für die Idee und für eure ganzen Geschichten, die ihr mitgebracht habt. Ich fand es fantastisch, euch dabei zuzuhören. Und ich hoffe natürlich unsere Zuhörer und Zuschauer genauso. Danke, dass ihr dabei wart. Vielen Dank, Micha. Danke, Fabiano. Danke, Ray. Sehr gern. Ja, hat riesen Spaß gemacht. Nathalie hat Dimi mal einen Pfeil in den Rücken geschossen in Warthales. Nur noch kurz so als Ergänzung. Ja, da war die Beziehung vorbei. Da waren sie sauer aufeinander. Und damit würde ich sagen, können wir diesen Podcast gut beenden. Und falls ihr vielleicht eine zweite Folge wollt und update wollt, wie es in unseren Kulten, unseren Kolonien weitergeht, dann schreibt es gerne auch mal in die Kommentare. Damit auf jeden Fall euch noch einen schönen Tag und bis zum nächsten Mal. Ciao, ciao. Tschüss. Ciao.