Heigart, das ist ein Spiel, das gerade in aller Munde ist und darüber wollen Felix und ich jetzt mal reden. Es ist gestern, jetzt wenn wir hier eben diesen Talk aufnehmen, es ist gestern rausgekommen und auf Steam wird es zerrissen. Andere Leute sagen, es ist doch ein ganz gutes Spiel geworden und wir wollen jetzt herausfinden mit euch zusammen, wie ist es denn? Du hast es gestern angespielt. Also zum Zeitpunkt dieser Aufzeichnung sind bei Steam um die 19.000 User Reviews mit Mostly Negative, also die meisten davon negativ und das ist ziemlich, ziemlich krass. Ich habe gestern knapp zwei bis drei Stunden reingesteckt, mehrere Runden gespielt, zusammen mit unserem lieben Paul und auch dem Phil aus der GameStar-Redaktion. Und da haben wir dann im Dreierteam gespielt, um mal so ein Feeling dafür zu bekommen, was das überhaupt von der Art von Spiel ist. Weil der erste Trailer, den es bei den Game Awards gab, hat ja nicht so viel offenbart, außer dass der Style eventuell, also das grafische Design, relativ generisch war.
Und das haben wir uns gestern einfach mal angeschaut. Und vor allem, was man ja auch nochmal sagen muss, ja, es wurde ein Trailer bei den Game Awards gedroppt, aber es war ja auch dieses One Last Thing. Es war das Letzte, was gezeigt worden ist. Und das, meines Erachtens, ist Jeff Keighley und die Game Awards daran schuld, dass diesem Spiel das Genick gebrochen wurde. Glaubst du, da gab es zu viele Erwartungen quasi davor? Die Game Awards sind für viele die neue E3. Dort werden die Sachen vorgestellt, die einen begeistern sollen, die einen mitreißen, die großen Blockbuster, die die nächsten Jahre eventuell definieren. Und dann das letzte Spiel dieser Messe oder dieser Vorstellung ist dann ein Titel, der grafisch sehr generisch aussieht und einfach keinen Hype erzeugen kann. Und da ist egal, wie oft ein Jeff Keighley betont, er findet das super. Das ist ja noch schlimmer im Endeffekt, wenn er dann eben das Feuer auch noch anlodert und anfächert und eben versucht, einen Hype zu erzeugen und sagt, das ist das Beste, was er seit Ewigkeiten gespielt hat und es wird ein Leaving Mark hinter, also es wird ein Zeichen setzen und all sowas. Und dann sieht man das und man hat direkt gemerkt, nee, kein Schwein fand das wirklich geil, was man da gesehen hat. Und das Schlimmste daran ist, warum Jeff Keighley daran schuld ist, das Ganze sollte ja komplett anders verlaufen.
Die Entwickler haben mittlerweile in mehreren Interviews gesagt, dass das Spiel als Shadow Drop kommen sollte. Und das Lustige ist, unser lieber Micha Graf hat das eben auch gemutmaßt, erst bei den Sorgenkindern in dem VOD hat er das auch gemutmaßt in dem Talk, dass das ein Shadow Drop sein sollte. Und es hat sich bewahrheitet, es sollte ein Shadow Drop sein. Denn es war ja auch so, dass das Ding auf den Gamerbots vorgestellt wurde für Ankündigungen und dass es dann im Januar rauskommen sollte. ist es ja jetzt auch und zwischendrin gab es ja keine Informationen. Nichts. Und da hat man sich auch gefragt, ja was ist denn das für eine komische Marketingkampagne? Warum macht man denn sowas hier, dass man diesen Trailer raushaut, aber dann halt einfach ja nichts zeigt. Ja. Und ja, bis auf diesen Trailer. Und deswegen, weil das Ganze eben ein Shadow Drop raus werden sollte. Sie wollten eigentlich diese Präsentation die gestern gemacht wurde, halt zeigen und dann das Spiel direkt raushauen. Und stattdessen gab es halt eben diesen Trailer zu sehen, der eben für viele sehr generisch war. Und ich glaube, das ist das große Problem. Weil Wildlight Entertainment, der Entwickler, da wurden auf einmal eine Erwartungshaltung erzeugt, es ist das letzte Spiel der Game Awards. Es muss was Großes kommen, was da kommt. Dann kam das...
Und jetzt kam es halt raus und es gab halt schon im Vorfeld sehr viel Hate. Ich glaube, das Einzige, was da so ein bisschen so eine Art Lichtblick war, war halt das Studio, das da dahinter steckt. Und ich glaube, deswegen haben die Leute das Spiel dann doch nicht direkt abgeschrieben, weil da ja eben doch Leute dran sitzen, die zum Beispiel an Apex gearbeitet haben. Das ist ja die Sache. So ein Spiel, das meines Erachtens durchaus polarisiert oder auch negativ angenommen wird. Und dann ist es free to play. Auch die Hater werden vielleicht mal kurz reinschauen. Einfach um zu sagen, das ist ja wirklich alles Kacke. Das passiert. Aber das Studio ist ja eben eines, das zwar neu ist, aber nicht mit neuen Leuten besetzt ist. Da sind mehrere, die beiden Gründer waren sehr, sehr lange bei Apex Legends oder mitverantwortlich für Apex Legends bei dem Entwickler, haben Titan vollgemacht, haben an Call of Duty mitgearbeitet. Also die waren bei Respawn Entertainment, die wirklich auch viel Ahnung von Spielen haben und auch gerade im Multiplayer-Bereich. einiges abgeliefert haben.
Und deswegen hat man sich gedacht so, ja, okay, das kann ja eventuell gut werden, weil es einfach spielerisch noch so geil wird und weil da einiges geboten wird, weil das Gunplay so gut wird, weil sie haben Ahnung davon. Und deswegen habe ich mir auch gedacht, so, ja, schaue ich mir mal an und auch unser Paul hat gesagt, da musste ich auch gerade dran denken. Weil Paul hat auch den Trailer gesehen nach den Game Awards und war so, hm, weiß er jetzt nicht genau, was er davon halten soll, aber es ist eben dieses Studio, was da dahinter steckt und vielleicht kann man da ja doch ein bisschen Hoffnung in diesem Spiel haben. Jetzt haben wir ja aber ganz viel darüber geredet, was davor alles passiert ist. Wie ist es denn jetzt? Wie spielt sich das Spiel denn bisher so? Das ist ganz, ganz schwierig zu sagen im Endeffekt, weil wenn man dieses Spiel anfängt, wird man erstmal überrannt. Überrannt mit ja super vielen Möglichkeiten, die man eben hat.
Es gibt so viele Phasen in dem Spiel und ich muss da so ein bisschen ausholen, weil ich möchte das, und ich weiß, ich rede sehr viel über Arc Raiders, aber ich möchte es mit einem Arc Raiders vergleichen. Arc Raiders hat ein simples Ziel. Geh auf die Map, loote, verlasse die Map erfolgreich wieder, ohne zu stören. Das ist das simple Ziel bei Arc Raiders. Und bei High Guard hat man auch eigentlich ein relativ simples Ziel. Geh auf die Map, verstöre die Basis des Gegners, Du hast das Spiel gewonnen. Das Problem ist, dass alles sehr aufgeteilt wird in verschiedene Phasen. Wir haben jetzt am Anfang hier zum Beispiel unsere Helden. Davon gibt es acht an der Zahl. Jeder davon hat unterschiedliche Fähigkeiten. Passiv, aktive Fähigkeiten auch noch und dann auch noch einen Ultimate, den man einsetzen kann.
Und dann, nachdem man diesen Held ausgewählt hat, mit dem man sich erstmal so ein bisschen anfreunden muss. Ja klar, man muss sich ja eingrooven und so. Okay, dann muss man erstmal alles ein bisschen kennenlernen. Und deswegen finde ich es auch schwierig, weil es gab schon nach zehn Minuten, gab es super viele schlechte Bewertungen. Man muss erstmal in so ein Spiel reinfinden. Und die Chance muss man, finde ich, dem Spiel auch erstmal geben. Deswegen kann ich solche Bewertungen, finde ich, immer schwierig und kann man nicht wirklich so ernst nehmen, meines Erachtens. Und dann suchst du halt aus, wird eine Map ausgesucht und wie deine Basis aufgebaut ist. Weil jedes Team, das aus drei Leuten besteht, hat dann eine Basis. Und dein Ziel ist es, die Gegnerbasis zu zerstören. Das geht aber nicht von Anfang an. Man fängt erstmal in seiner Basis an und kann dann seine eigene Basis fortifizieren. Also man kann dann Wände zum Beispiel stärker machen. Das kann man irgendwie fünfmal machen. Und das heißt dann einfach, wenn der Gegner in deine Basis kommt, kann er diese Wand nicht ganz so einfach zerstören. Und das macht man eben am besten um verschiedene Punkte in der Basis. Es gibt zwei Reaktoren, A und B. Und dann gibt es noch so ein Superkristall, den man auch fortifizieren sollte. Und das muss man im Endeffekt beschützen vor dem Angriff. Und sobald dann diese Phase abgelaufen ist, geht es dann weiter in die nächste Phase.
Und das ist dann, also diese Phase mit den Wänden verstärken und so, das erinnert mich so ein bisschen an Rainbow Six Siege, wo man auch so erstmal seine Basis oder den als Verteidiger alles so ein bisschen verstärkt. Und dann geht's eben los und man wird auf die Map losgelassen, drei gegen drei Leute, auf eine relativ große Map. Und da muss man dann MOBA-ähnlich erst mal looten und Rohstoffe abbauen. Also man findet dann so Kisten, blaue Kisten, die so ein bisschen eher Rüstung drin haben, rote Kisten für Waffen. Und auf den großen Maps gibt es dann aber auch immer wieder so Points of Interest, wo man dann zu so einer Sternenwarte geht. Auch hier sieht man gerade so eine Sternenwarte oder sowas in die Richtung. Und da ist dann zum Beispiel hier diese Kristalle. Da gibt es dann so ein Minigame, da muss man immer zum richtigen Zeitpunkt drücken, um die schneller abzubauen. Und diese Kristalle sind dann wiederum eine Währung, um bei einem Händler, der auch in der Basis und auf der Map ist, der ist direkt hier daneben an.
Dann zum Beispiel bessere Waffen zu kaufen oder Rüstung zu kaufen, falls man sie eben halt nicht in Kisten findet. Man findet auch Amulette, das sind dann so Perks und so weiter und so fort. Und das ist dann diese Phase, die passiert, wo auch immer ein Timer einem im Rücken sitzt, wo man erstmal versucht, bessere Waffen zu finden, die eben legendärer sind oder halt bessere Attribute haben. Man levelt sich in dem Sinne auf, um dann für den Kampf gewappnet zu sein. Kann sein, dass man in der Phase dann vielleicht schon mal auf einen Gegner trifft, aber kann auch sein, dass einfach nichts passiert. Weil die Map ist relativ groß, also die Maps. Bis jetzt ist es für viele Leute ein bisschen zu groß, weil sie sagen, da passiert dann zu wenig. Ich sehe es eher so, das ist wirklich so eine Phase, da geht es noch nicht ums Gemetzel, sondern da geht es wirklich darum, sich jetzt einfach aufzuleveln als Vorbereitung auf das große Gemetzel. dann. Okay, jetzt habe ich aber schon öfter Eindrücke im Chat gelesen im Sinne von, das erinnert mich zum Beispiel an Apex, es sieht jetzt nicht nach wirklich einem neuen Prinzip aus, dass es schon Sachen sind, die man aus anderen Spielen kennt und dass es ja doch auch am Anfang und das hast du auch schon so ein bisschen angerissen, ein bisschen überfordernd sein kann, weil es vielleicht zu viele Komponenten sind, die sie alle in einem Spiel verbauen wollen. Was sagst du denn dazu? Also es ist einfach super viel. Das Spiel macht schon.
Spiel ist eigen durch Elemente, die es sich von anderen Spielen aneignet. Also ich habe ja gesagt, Rainbow Six Siege, hier das Verstärken der eigenen Basis, dann diese MOBA-Elemente mit Looten und Rohstoffe abbauen und dann gibt es jetzt eben gleich diesen Capture-the-Flag-Element. Also es spawnt jetzt dann gleich auf der Map ein großes Schwert, der Shieldbreaker. Und der Shieldbreaker, der ist dann umkämpft wie eine Flagge bei Capture-the-Flag-Modus. Den muss man erobern und dann zur gegnerischen Basis tragen, um dort an bestimmten Punkten reinzudrücken, damit das Schild der gegnerischen Basis zerstört wird. Und dann erst kann ich die gegnerischen Punkte bzw. Die gegnerische Basis richtig angreifen und dann wird das Ganze wiederum zu einer Art Counter-Strike, Bomb-Diffusal, also Bombenentschärfung, weil das angreifende Team dann diese drei verschiedenen Punkte versucht zu sprengen. Also Bomben dort zu legen und die anderen müssen versuchen, das zu entschärfen. Und das ist halt einfach echt viel.
Gerade wenn man zum ersten Mal reinkommt, du musst erst mal versuchen zu verstehen, was da passiert, was da los ist im Endeffekt und dann, okay, jetzt bin ich in der Basis, muss ich hier bauen, die Zeit tickt, dann bin ich auf der Map unterwegs, die Zeit tickt, ich muss hier schnell was finden. Ich hab mich die ganze Zeit sehr unter Druck gesetzt gefühlt. Aber das sind halt auch Sachen, muss man auch klar dazu sagen, das ist halt einfach am Anfang dieses versuchen zu verstehen.
Was das Spiel von mir will, wie funktioniert das, was muss ich machen, wie ist ein Rundenablauf. Das ist bei jedem Spiel am Anfang erstmal ein bisschen. Muss man sich dran gewöhnen. Auch bei einem Ark Raiders am Anfang hatten auch viele das Gefühl, oh, diese Loot, ich weiß nicht, was ich mitnehmen soll, was soll ich sonst machen. Was ist wichtig, was die Workshops, die Workbenches bei mir in der Basis, auch da hat man das. Ja und vor allem kommen ja hier mehrere Faktoren zusammen, also man hat diese ganzen Komponenten in der Welt, die man ja erstmal verstehen muss und dann ja aber auch je nachdem, für welchen Helden man sich, also je nachdem, welchen Helden man ausgewählt hat, kommen da ja auch nochmal verschiedene Attribute wahrscheinlich dazu. Du hast ja vorher schon gesagt, dass die alle ihre anderen Fähigkeiten auch haben. Wahrscheinlich werden die Fähigkeiten dann auch bei diesen Points of Interest oder bei den Sachen, die man hier eben erledigen muss, auch unterschiedlich eingesetzt werden, würde ich jetzt mal vermuten. Ja, das ist definitiv so. Also ich habe auch mehrere Helden probiert und bis ich überhaupt erst mal gecheckt habe, so im Spiel, ah, jetzt kann ich mein Ultimate einsetzen, jetzt habe ich hier meine Spezialfähigkeit. Allein das erstmal rauszufinden und währenddessen wirst du halt von anderen Gegnern auch noch beschossen, das ist super viel und das muss man dem Spiel leider meines Erachtens so ein bisschen vorhalten es holt einen auf den ersten Blick nicht sehr gut ab.
Und es ist super kompetitiv. Das ist kein Casual-Spiel. Das mag durch die Optik meines Erachtens so relativ seicht daherkommen mit diesem Comic-reduzierten Fortnite-Look und so. Aber meines Erachtens ist das ein Spiel, das sich komplett hier an eher E-Sports-affine Leute richtet. Okay, das ist auch interessant, dass das eher dann so eine Zielgruppe ist, weil es ja doch nochmal ein ganz anderes Feld dann ist, in dem sich dieses Spiel rumbewegt, wie jetzt bei so einem Arc Raiders. Ja.
Wie ist das denn? Wir haben es jetzt hier schon öfter im Footage auch gesehen und ich habe es auch öfter jetzt hier schon im Twitch-Chat gelesen. Wie passen denn die Reittiere rein? Also sind die einfach dafür da, dass man schneller zu den Punkten kommt? Haben die auch nochmal irgendwie andere Fähigkeiten, irgendwelche Vorteile? Ja, das ist ja ein Feature, das viele auch relativ cool fanden bei der Vorstellung. Sagt man so, hey, cool mit so einem Reittier. und das ist wirklich so auf Doppeldruck von einem Knopf, spawnt das Reittier direkt unter dir und dann flitzt du los, bist schneller, kannst dann auch noch durch Portale reiten, die dir auch nochmal einen Speedboost geben und das ist einfach, damit du schneller, auf der Map klarkommst, zu Zielen kommst, eventuell auch in einem Gefecht, wo du merkst, das sieht nicht gut aus, schnell die Flucht antreten kannst. Wobei das relativ selten passiert, weil die Time to Kill ist sehr, sehr gering, also man stirbt wirklich sehr, sehr schnell in dem Spiel, finde ich, das ist nicht ohne, weshalb ich auch finde, dass es eben so einen krassen Wettbewerbsgedanken hat und sich eher an die Competitive-Spieler richtet, aber diese Tiere sind wichtig, auch für die kannst du nämlich Upgrades finden, zum Beispiel unterschiedliche Sättel in den Kisten und die sorgen dann dafür, dass mein Reittier.
Mehr Gesundheit hat oder schneller auf dem Feld ist und das ist so eine Sache, das musst du halt auch erstmal verstehen. Und dein Reittier kann auch gekillt werden, dann ist erstmal ein Timeout, bis sich das wieder resetet, bis das eher ein Cooldown, bis es dann wieder erscheinen kann. Das heißt, da brauchst du jetzt nicht irgendwie eine Ressource oder so, um das Reittier wieder zu überlegen. Nee, da musst du einfach warten, genau.
Und ja, deswegen, das spielt eine essentielle Rolle, ist wichtig, aber auch dieses Element ist, man muss erstmal verstehen, wie ordnet sich das Ganze in dieses Gefüge ein, wie wichtig ist das? Ist es wirklich so maßgeblich, dass mein Reittier schneller ist. Das sind alles so Sachen, da muss man ein Gefühl für entwickeln und das wird sich erst über die Zeit heraus zeigen, wie gut das alles zusammenspielt, wo finden die Leute die Balance, was ist das Gespür für, was ist wirklich wichtig abzugraden, zu leveln und so weiter und so fort. Und das ist halt schwierig. Das Spiel macht es einem einfach von Anfang an nicht leicht, weil es so viele Elemente sind und so viele Phasen. Was dem Spiel aber auch eben sehr viel taktische Tiefe verleiht, weil es eben in diesen verschiedenen Phasen ja unterschiedliche Sachen gibt, wie man erfolgreich sein kann.
Und ja, das ist echt, es ist einfach schwer zu begreifen, was da alles los ist immer. Konntest du denn in den paar Stunden, die du jetzt gespielt hast, schon herausfinden, ob es da so eine Art von Prioritätssystem gibt? Also man sollte zuerst immer diese Points of Interest machen, danach dorthin gehen oder Oder ist das einfach je nachdem, was auf der Map quasi spawnt? Die Entwickler haben ja auch gesagt, hey, spielt erst mal, lootet und ballert. Und ich glaube, man muss am Anfang den Gedanken, wenn man dieses Spiel anfängt, ablegen, dass man alles sofort machen und beherrschen muss. Also erst mal hier da eine Wand verstärken und dann schauen, dass man diese Kisten findet und dann einfach ballern. Also... Jedes System versuchen jetzt gleich in der Tiefe zu ergründen, nee, erst mal spielen und ein bisschen gucken, wie das alles abläuft einfach.
Okay, und vor allem auch einfach mal die Helden kennenlernen. Genau, die Helden kennenlernen, die Fähigkeiten, die Ultimates. Also ich habe erst in dieser Runde, die wir jetzt hier die ganze Zeit schon so sehen, habe ich das erste Mal mein Ultimate überhaupt eingesetzt und auf dem Schirm gehabt, wann ich den einsetzen kann. Ich habe da so einen Typen gespielt, der mit Feuer hantiert. Ich hatte auf L1 so eine Spezialattacke, dass es so eine Art Feuerball wirft, aber der macht dann auch so einen Pfad aus Feuer direkt zu seinem Ziel, wo man andere verletzt. Und der Ultimate war dann so ein großer Feuerballhagel, so eine Wolke, die dann kommt und dann einfach so runterballert und auf Gegner draufhaut. Das habe ich dann auch erst mal verstanden. Und dann gibt es hier noch das Raid-Tool. Sie nennen es nicht Raider-Tool, das hat Arc Raider schon. Das Raid-Tool, um dann eben zum Beispiel Mauern zu durchbrechen in der gegnerischen Basis. Da hatte ich so einen Raketenwerfer, der kommt durch so eine normale Mauer, die nicht verstärkt ist mit einem Schuss durch. Mit verstärkter Mauer sind es dann zwei oder drei Schuss. Und da fragt man sich dann auch, bringt dieses Verstärken der Mauern irgendwas? Du kannst nämlich nicht, du wirst nicht alle Mauern in deiner Basis verstärken können.
Aber welche, die schnell zugänglich sind oder einen leichten Weg zum Ziel bringen, schon eher. Ja. Das mag das gegendrische Team nicht komplett aufhalten, aber es verzögert das Team. Ein bisschen verlangsamen einfach, ne? Und wir alle wissen, gerade bei einem Modus, wo es dann um Bomb-Diffuser geht, um eine Bombe zu entschärfen, wie bei Counter-Strike, sind Sekunden manchmal enorm wichtig. Die können spielentscheidend sein. Und da kann man dann schon sagen, ja, das mag erst mal so ein bisschen nicht wirkungsvoll wirken, kann aber dann wirklich im Endgame oder am Ende der Runde spielentscheidend sein. Wie würdest du denn... Jetzt deine persönliche Meinung, würdest du sagen, das Spiel hat Schwächen und Stärken, die sich irgendwie ausgleichen oder würdest du sagen, es hat eher Schwächen und weniger Stärken oder wie wäre so deine Einschätzung? Also das Gunplay zum Beispiel finde ich echt gut. Das macht Laune, das Gunplay fühlt sich gut an. Aber auch hier, man muss erst mal die Waffen kennenlernen. Es ist so viel, was man bekommt, was auf einen zugeworfen wird. Und dann ist es halt so ein bisschen, was ich auch ein bisschen strange finde, das habe ich auch mit Paul gestern so ein bisschen besprochen, man hat dieses Fantasy-Szenario mit Magie und dann rennst du halt irgendwie... Wir haben gerade Resident Evil-Bild. Habe ich irgendwie was falsch gemacht? Ja, klick mal da drauf. Ja, sorry.
Tut mir leid, danke lieber Chat, da habe ich das falsche Bild gerade. Aber genau, dann hast du halt, du hast dieses und dann rennst du halt mit MGs rum, Kann ich verstehen, wenn man das nicht ganz so geil findet. Mir ist das im Großen und Ganzen eigentlich am Anfang fand ich es ein bisschen weird, aber dann egal, weil mir geht es ja da um diesen spielerischen Aspekt. Wie passt das spielerisch alles zusammen? Und da kann ich ruhig verzeihen, dass das vielleicht vom Setting und Szenario ein bisschen komisch wirkt. Und das ist einfach viel. Aber das Gunplay finde ich richtig gut. Das macht Laune. Die Time to Kill ist vielleicht ein bisschen kurz, aber das ist halt dieser Wettbewerbscharakter. Das kann ich verstehen. Und dann ist das Spiel durchaus eigen. Es ist originell. Man kann sagen, ja, aber es nimmt doch nur Elemente von den Spielen und den Spielen und macht da so einen Mischmasch draus. Ja, aber der Mischmasch wird dadurch etwas sehr eigenes, das du so bei keinem anderen Spiel gehabt hast. Ob du das jetzt gut findest oder nicht, das steht natürlich auf einem anderen Blatt Papier.
Und ich finde tatsächlich, der Look ist besser als vermutet. Also als ich dann ins Spiel gestartet bin, Ja, das sieht eigentlich schon ganz okay aus. Es ist nicht so schlimm, wie ich es mir am Anfang gedacht habe. Spielt es sich denn auch flüssig? Hast du da irgendwelche technischen Probleme gehabt? Ich habe es auf der Playstation 5 gespielt. Bei mir lief das alles super flüssig. Klar, es ist kein technisches Brett wie manch anderes Spiel, muss man ganz klar sagen, weil da steht einfach, dass das flüssig läuft, steht da im Vordergrund. Da gibt es andere Spiele, die beeindrucken technisch definitiv mehr. Ich habe aber von einigen Leuten gehört, dass das Spiel auf dem PC gar nicht gut performt. Da kann ich persönlich gar nicht so viel zu sagen, weil ich habe es auf der PlayStation 5 gespielt und bei mir lief es tatsächlich sehr, sehr flüssig. Ja, weil ich meine, auch in den Steam-Kommentaren gelesen zu haben, dass sich da doch einige über die Performance beschwert haben. Aber immerhin läuft es auf der PS5 gut. Ja, wie gesagt, zur Performance auf PC kann ich leider nicht so viel sagen. Tut mir leid. Wie würdest du das denn.
Man muss ja bei solchen Spielen auch dadurch eben, du hast es schon vorher angesprochen gehabt kurz, wie die Grafik gestaltet ist, wie es angekündigt worden ist auf den Game Awards, hat es ja doch sehr viele Leute erstmal angesprochen in der Hinsicht, weil sie das erste Mal von so einem Spiel jetzt gehört haben und die Reichweite ja doch auch recht groß war bei den Game Awards. Wie würdest du denn sagen, jetzt zum Beispiel im Vergleich mit so einem Arc Raiders, weil du es vorher auch schon angesprochen hast, wie einstiegsfreundlich ist denn so ein Spiel? Also das Ding ist super schwierig reinzukommen. Und ich glaube, da kommt auch viel der Kritik von den Leuten her, weil du nach einer Runde fühlst du dich komplett verloren. Also direkt überfordert quasi. Man fühlt sich überfordert, es sind so viele Sachen, die passieren, dann sollst du auch noch gut spielen, Action, die abgeht, du musst dich erstmal zurechtfinden. Also dieses Onboarding, dieses Tutorial, wie man reinkommt. Es gibt zwar ein Tutorial, das so die rudimentären Sachen erklärt, aber wie sich sowas dann im Kontext einer Runde einfügt und zusammenspielt, das ist super schwierig. Und da muss man Zeit investieren. Meines Erachtens, also wie gesagt, ich hab ja auch nur zwei Stunden, zwei, drei Stunden gestern gespielt und ich bin auch immer noch überfordert.
Aber ich hab das Gefühl, da ist Potenzial drin für ein Spiel, das kompetitiv wirklich einiges leisten kann. Also auch es gibt manche Sachen, die ich noch gar nicht verstanden habe, zum Beispiel, wenn man es geschafft hat, dieses Stormbreaker schwer zu finden und das Schild der gegnerischen Blases platt zu machen und es darum geht, dann die verschiedenen Reaktoren kaputt zu machen, die dort sind. Irgendwie hat man da aber nur eine gewisse Zeithöhe oder man kann nur so und so oft spawnen, wenn diese Phase erreicht ist. Das habe ich auch erst sehr viel später verstanden.
Und das ist das ist, ja, es ist einfach viel. Also es ist kein Spiel, wo man leicht reinkommt und das ist, glaube ich, etwas, was für viele dann, die eben nicht diesen kompetitiven Charakter des Spiels sehen, ein sehr großer Abtörner. Ich glaube auch und ähm, Im Endeffekt ist es halt auch immer ein bisschen schwierig bei solchen Spielen. Ich möchte nochmal vorheben hier. Ich habe acht Leute gekillt. Das war meine beste Runde. Da war ich richtig gut. Du hast es ja auch schon angesprochen, dass es am Anfang viele Informationen auf einmal sind. Man muss sich ja mit den Helden erst mal vertraut machen, mit dem ganzen Gebiet, das da auf einen wartet. Und ich glaube aber schon, dass es bei solchen Spielen ja irgendwo auch ein Anreiz ist, sich in diese ganzen Mechaniken reinzufuchsen. Würdest du aber trotzdem sagen, dass High Guard sich gerade für dich schon so relativ fertig anfühlt? Oder glaubst du, dass die Entwickler da noch an einigen Dingen arbeiten können und zum Beispiel das Tutorial noch mal einstiegsfreundlicher machen können? Ich bin mir ziemlich sicher, die werden sich da einiges anschauen. Also gerade diese Kritik, dass die Maps zu groß sind und zu leer und deswegen da nichts passiert, da kann ich mir vorstellen, dass sie vielleicht an anderen Modi arbeiten werden. Es wurde ja auch schon gemunkelt, dass ein 3-gegen-3-gegen-3-Modus kommt.
Dass vielleicht weitere Maps anders designt werden, dass sowas Einfluss hat. Also natürlich werden die, weil das ist ein Multiplayer-Spiel. Das lebt von seiner Community und die werden sich genau anschauen, was da kommt. Das Problem ist einfach, wie gesagt, es ist gerade unglaublich viel negative Kritik. Meines Erachtens nicht alles berechtigt. Das liegt an der Erwartungshaltung, die durch Leute wie Jeff Keighley geschürt wurde. Ich bin mir hundertprozentig sicher, wenn das Spiel einfach den Shadow Drop gemacht hätte, hätte das weitaus weniger negative Stimmen auf sich gezogen. Es ist ein Free-to-Play-Ding, was an sich ja auch gut ist, weil viele Leute können sich einen Eindruck machen, aber es ist halt, Dadurch, dass es ein sehr komplexes Spiel ist, viel von einem fordert und durch die Erwartungshaltung, das ist keine gute Mixtur einfach. Und wir alle wissen im Internet, es gibt immer nur super schlecht und super gut.
Töne dazwischen fallen weg, die werden nicht wirklich wahrgenommen. Und auch wenn ich jetzt sage, hier, das Spiel ist nicht so schlecht, wie es gemacht wird, werden viele Leute sagen, du hast keine Ahnung, total scheiße. Nee, tut mir leid. Vom Gunplay ist das gut. Es hat ein interessantes Spielkonzept, aber es ist eben sehr schwer greifbar. Und ob man da vielleicht nicht hätte etwas kürzen können, dieses simple Konzept der, hey, ich habe eine Basis des Gegners, die muss ich kaputt machen, mit weniger Phasen anreichern, Was das Ganze ein bisschen simplifiziert, das wäre vielleicht besser gewesen. Könnte gut sein. Wie gesagt, individuelle Meinungen gibt es bei solchen Spielen ja immer. Du hast es gerade auch schon angerissen. Ich habe aber das Gefühl, wenn ich jetzt mal.
Weil ich ja doch gerade den Twitch-Chat von uns auch so ein bisschen verfolgt habe, da waren doch viele Leute dabei, die meinten, okay, das ist unfair mit den negativen Kommentaren. Sie haben es reingespielt, so schlecht ist es doch gar nicht. Wir werden sehen, vor allem, wie es sich dann weiterentwickelt. Weiß man da denn schon, haben sie schon irgendwie eine Roadmap veröffentlicht? Haben sie schon gesagt, ob noch mal mehrere Karten kommen, mehrere Helden? Weiß man da denn eventuell schon? Ja, lass uns doch einfach mal anschauen, weil wir haben da verschiedene Sachen, die wir uns anschauen können. Und zwar, wir können mal gucken, was der Launch-Content ist. Also wir haben fünf Maps, die sind am Start, was durchaus nicht wenig ist, und sechs Basen. Und das musste ich auch erst mal verstehen, dass wenn du eine Map wählst.
Beziehungsweise die Map wird gewählt, dass du dann unterschiedliche Basen irgendwie auswählen kannst. Mit einem unterschiedlichen Layout. Unabhängig von der Map. Unabhängig von der Map irgendwie. Und das habe ich auch noch nicht so richtig verstanden. Dann hat man diese acht Helden mit passiven und aktiven Fähigkeiten, mit Ultimate. Dann hat man drei unterschiedliche Reiztiere, die man nutzen kann. Und dann eben diese zehn Waffen und Raid-Tools. Da ist dann zum Beispiel auch was dabei, wie so ein Greifhaken, den du verschießt, So eine Zipline kannst du verschließen. Sind das Sachen, die jeder Held benutzen kann? Oder sind bestimmte Wagenwaren? Die kann jeder Held benutzen. Genau, diese Sachen kann eben jeder Held benutzen. Und dann hast du aber noch mal mehr, weil sie haben schon wirklich eine krasse Roadmap für das komplette erste Jahr vorgestellt. Und das ist super löblich, muss man ganz klar sagen.
Also sowas hätte ich gern auch schon direkt bei Arc Raiders gesehen, dass sie so eine krasse Roadmap haben. Sie haben hier Seasons, ich glaube, die heißen hier halt Episoden. Episode 1, 2, 3, 4, 5, 6 und 7 und da sieht man schon, was kommt. Also es kommt bei Episode 2 im Februar und März, neuer Warden, also ein neuer Held kommt dazu, neue Karte kommt hinzu, es kommt ein Rank-Mode, es wird einen neuen Mount geben, neues Raid-Tool, neue Base und da sieht man schon, also da ist schon einiges in der Mache und da wird super viel kommen über dieses Jahr. Und ich bin mir ziemlich sicher, auch wenn das Spiel jetzt erstmal nicht gut laufen wird, ist das etwas, wo ich denke, dass da schon die Finanzierung steht und das werden sie versuchen rauszubringen. Kann natürlich sein, wenn das Ding komplett abstürzt, sie sagen, hey, wir gehen nochmal zurück und sagen so, hey, wir schmeißen die Roadmap über den Haufen und überarbeiten das Spiel nochmal, kann ich nicht sagen, aber das ist die Roadmap, die sie für sich jetzt gerade gesetzt haben und die hört sich meines Erachtens sehr ambitioniert, aber auch durchdacht an, als hätten sie da schon eben einiges geplant und natürlich ... Sind am Entwickeln oder ist halt teils auch schon fertig, muss ja teilweise schon fertig sein, wenn es jetzt auch schon sehr bald kommt. Ja, vor allem, wenn sie es so auch schon angekündigt haben, soweit in die Zukunft. Ich bin gespannt, wie es laufen wird, weil im Endeffekt solche Spiele leben ja sehr davon, wie sie in Zukunft noch weiterentwickelt werden. Also wie du vorher auch schon gesagt hast, wie viel die Community da noch an Liebe reinsteckt, wie viel die Entwickler dann auch auf dieses Community-Feedback hören.
Deswegen, ich bin gespannt, was da in Zukunft noch auf uns warten wird und ob sie sich an diesen Gameplan, den sie eben veröffentlicht haben, auch halten werden. Prunky hat bei uns im Chat gerade gefragt, kann man was zum Release sagen? SteamDB sagt, 100.000 gestern im Peak, heute früh knapp 11.000, kann das Spiel, wenn es sich da etabliert, überleben? Also kann das Spiel überleben? Das ist natürlich die Frage. Es ist ja Free-to-Play. Das heißt, das Geld kommt rein über Microtransactions, die bis jetzt meines Erachtens relativ fair sind, die sind nicht überteuert, der erste Season Pass ist kostenlos und so weiter und so fort. Ähm...
Und gestern 100.000, der Peak, das ist ordentlich, aber jetzt auch nicht Bombe. Also wenn man sich anschaut, der Peak bei dem Battlefield war 780.000, 780.000, aber das war auch gigantisch geil. Bei dem Arc Raiders waren es 400.000, das ist ordentlich, aber kann mit den ganz Großen dann nicht mithalten. Wichtig wird sein, wo pendelt sich das jetzt ein? Also jetzt dann der Drop, der dann immer weiter passiert ist, jetzt heute früh gehabt bei 11.000, das ist natürlich dann nicht ganz so geil. Und man muss auch dazu sagen, es gab gestern durchaus Connection-Probleme auch. Also bei uns hat es erst mal eine Dreiviertelstunde gedauert, war ich in der Warteschlange, bis ich überhaupt reinkommen konnte. Das ist natürlich auch ein Abturner, wo dann viele Leute, die vielleicht auch eh schon negativ dem Spiel gegenüber eingestellt sind, sagen, siehste, und dann auch noch mal ein negatives Feedback hinterlassen.
Das ist dann natürlich problematisch. Wird das Spiel überleben? Ich glaube, das ist zu früh zu sagen. Das wird sich zeigen müssen, ob das Ding eine Community findet. Aber für mich ist das ganz klar eher im E-Sports-Bereich angesiedelt. Das ist ein Spiel, was wirklich viel von euch fordert. Das ist ein Spiel, was meines Erachtens komplett keinen Sinn mit Randoms macht. Also das ist ja auch schon mal so eine Sache, wo ich mir denke, so ein Arc Raiders, auch da ist es besser, wenn du mit Leuten zusammenspielst. Aber bei diesem Spiel, aufgrund des Wettbewerbsgedanken, macht für mich null Sinn, das mit irgendwelchen Fremden zu spielen. Das heißt, da brauchst du auf jeden Fall deine zwei Kumpels oder zwei Leute einfach, mit denen du dann zusammenspielst. Ja. Verstehe ich.
Genau, das ist so eine Sache. Ich würde mal ganz gern noch eine Meinung vom Paul dazu hören, denn unser lieber Paul, mit dem habe ich ja gestern gespielt und der hat auch ein wunderbares Filmchen für uns dazu gemacht, ein kurzes, kleines, um seine Eindrücke mal loszuwerden. Deswegen schauen wir uns die doch einfach mal an. Da musst du ganz kurz ... Genau. Und das Spiel ist gar nicht so schlecht wie befürchtet, aber auch hat mich jetzt auf den ersten Blick nicht so umgehauen, wie gehofft vielleicht. Im Kern ist es ein 3 gegen 3, ich hau deine Base um-Spiel. Aber dafür gibt es irgendwie dann doch wieder sehr, sehr viele Zwischenschritte. Und irgendwie hat man das Gefühl, dass die Devs sehr viele unterschiedliche Spielmodi und Spielideen quasi in einem Modus kombiniert haben. Das hat den Vorteil, dass ich sowas noch nie gespielt habe und eine neue, einzigartige Idee im Shootermarkt ist echt selten und gern gesehen. Das Problem ist, man muss sich da wirklich reinarbeiten. Ich glaube, das geht, wenn man erst mal so 10, 20 Runden gespielt hat, aber nach den ersten vier Runden gestern sind da noch ein paar viele Fragezeichen. Es hat so sehr viele unterschiedliche Schritte. Wer es deinen Helden aus der Fähigkeit hat, dann musst du deine Base verteidigen wie bei Rainbow Six Siege. Dann gehst du raus in die Welt und lootest neue Waffen und Rüstungen wie bei einem Apex Legends zum Beispiel das sind ja auch Ex-Apex Entwickler.
Dann kannst du noch bei einem Händler deine Waffen aufstocken dann spawnt irgendwann ein Schwert, das musst du nehmen gehst zur Basis, dann ist es ein neues Minigame quasi.
Es wirkt alles noch ein bisschen viel und was man auf jeden Fall gemerkt hat, es hat wirklich das Potenzial zu einem sehr kompetitiven Spiel also für Casuals ist es glaube ich eher weniger geeignet, tendenziell. Da gibt es viele Mechaniken zu lernen, viele Waffen zu lernen, acht Charaktere, die jeweils zwei, eine halbe Fähigkeiten haben, zwei aktive, eine passive. Also mal gucken, wie da so sich die Erwartungen oder die Rezeption entwickelt in den nächsten Wochen.
Das hat er doch richtig gut zusammengefasst. Ja, finde ich auch. Also es ist, wir haben alle festgestellt und wir haben heute Morgen alle in der Redaktion viel über das Spiel gesprochen. Es ist super viel auf einmal, viele Sachen, die da reingemischt wurden. Und das hat Potenzial, aber es wird gerade meines Erachtens ein bisschen niedergeschrien, weil die Erwartungen auf den Game Awards, weil das halt einfach, das hätte als Shadow Drop kommen sollen. Das ist der größte Fehler, den die Entwickler gemacht haben. Leider haben die Entwickler das auch angesprochen und sie haben auch in diversen Interviews gesagt, sie hätten einen anderen Trailer bei den Game Awards zeigen sollen, der das Spiel besser erklärt, was man macht. Und ich glaube, selbst das hätte nicht geholfen, weil die Leute bei den Game Awards One More Thing, da erwarten sie einfach etwas, was bombastischer auftritt als einen Hero-Shooter.
Und der grafisch auch sehr generisch aussieht und das Beste wäre gewesen, sie hätten Jeff Keillys Angebot bei den Game Awards dabei zu sein, die mussten ja nicht mal was für ihren Slot, um da Promo zu machen, Zahlen, was wir sonst alle machen müssen. Das Beste wäre gewesen, Sie hätten das abgelehnt, sie hätten das geshadowedroppt und das wäre meines Erachtens ein ganz anderes Feedback gewesen. Glaubst du, dass da auch so ein bisschen mitspielt, dass man zum Beispiel so ein Arc Raiders vor kurzem hatte, was ja auch... Ich sag mal, eine ähnliche Zielgruppe anspricht, aber viel besser angekommen ist oder dass auch ein Battlefield in letzter Zeit rausgekommen ist. Also glaubst du, dass da nicht nur die Game Awards ein bisschen Einfluss hatten, sondern eben auch andere Spiele in diesem Genre, die vor kurzem rausgekommen sind? Ja, natürlich. Also der Mehrspielermarkt ist umkämpfter denn je. Man hat seine stetigen Begleiter wie ein Counter-Strike und so weiter und so fort. und dann, wenn man was mit Hero-Shooter hört, dann denkt man sich eh schon, wow, da gibt's ja eh schon super viele davon und ist der Markt da nicht übersättigt. Dann da in die Bresche zu schlagen, ist sehr schwer. Da musst du ja quasi fast schon Free-to-Play sein, weil du musst ja eine Community aufbauen.
Das ist gut, dass sie das auch so gemacht haben, dass dann rauszukommen in einem Umfeld, wo ein Battlefield gerade den besten Start seit Ewigkeiten hingelegt hat, wo ein Arc Raiders immer noch seine Zahlen halten kann, seit November und super ständig ist, und eben auch was gefühlt Neues bietet, das ist super schwierig. Ja. Es gibt einfach sehr viele Optionen, die Spieler mittlerweile da draußen haben und das Gameplay ist sehr eigen, auch wie gesagt, wenn es so ein Mischmasch ist aus verschiedenen Spielen, macht es es dennoch zu etwas Eigenes. Aber dann kommt dann noch diese fehlende Einsteigerfreundlichkeit. Ist echt super schwierig. Und dann steht auch noch sowas wie Marathon, wird auch gerade im Chat erwähnt, auch noch an.
Es ist super viel los in diesem Bereich der Action-Multiplayer-Spiele und das ist schwierig. Und wie gesagt, ich bin der Meinung, ein Shadow-Drop wäre besser gewesen. Wäre einfach smarter gewesen, dass im Vorfeld weniger negativ behaftet gewesen wäre. Ja, oder vielleicht auch, weil ich es im Chat gerade auch gelesen habe, vielleicht auch erstmal im Early Access rausbringen und dann vielleicht über ein Jahr hinweg mit der Community zusammen dieses Spiel formen. Shadow Drop, Early Access, Playtesting machen, über ein Jahr hinweg auch schon eine Roadmap haben, wo man sagt, auch im Early Access kommen schon neue Maps dazu. Das wäre es gewesen. Ich meine, bei uns im Chat sagt gerade Insidious Snakes, Shadow Drops sind generell immer cool. Wer beschwert sich denn über einen fucking Shadow Drop? Niemand beschwert sich über einen Shadow-Tool. Ja, richtig. Bei einem Free-to-Play-Spiel, das ist kostenlos. Und wenn es dir nicht gefällt, ja, okay, du hast nichts gezahlt. Aber wenn eben so ein Spiel so krass angekündigt wird auf einer Show, die so einen Stellenwert hat...
Dann ist das halt einfach wirklich nichts. Ich glaube auch eben, dass da mehrere Faktoren zusammenkommen, wie ich vorher auch schon gesagt habe, das Spiel wurde auf den Game Awards angekündigt, das ist so eine enorme Reichweite für so ein Spiel auch eben. Dann hat man seitdem quasi nichts mehr darüber gehört und jetzt ist es rausgekommen und die Leute wissen jetzt glaube ich erstmal eben dadurch, dass es am Anfang auch so überfordernd sein kann, nicht was sie mit diesem Spiel anfangen können. Der Blonde sagt gerade bei uns im Chat, AI-Slop-Spiel spielt in einer Woche keine Sau mehr, langweilig und unkreativ.
Dass in keiner Woche keine Sau mehr spielt, das kann durchaus sein, aber langweilig und unkreativ ist es durch die Spielmechanik nicht, das ist, meines Erachtens stimmt das nicht, es hat, wie gesagt, es ist ein Mischmaß aus Spielen, schafft es daraus etwas Eigenes zu machen, den Grafikstil kann man unkreativ finden, da würde ich auch mitgehen oder, ja, aber es ist vom Spielerischen steckt da enorm viel drin, das ist wirklich super taktisch, aber damit wirst du halt jemanden, der einfach nur mal reinschauen will, nur schwer abholen können, weil sich die meisten Leute da einfach überfordert fühlen. Absolut. Es wurde vorher zum Beispiel auch schon im Chat geschrieben, dass die Motivation im Tutorial schon so ein bisschen verloren gegangen ist. Ja, kann ich nachvollziehen, weil das Tutorial, man muss es erstmal machen.
Man sollte es auch machen und da muss man halt sich erstmal so ein bisschen durchkämpfen, Aber das Tutorial vermittelt halt hier einfach nicht genau, was das Spiel im Spielerischen ist. Und ja, der Blonde, das Spiel ist anspruchsvoll. Wenn man es ein bisschen länger gespielt hat, es hat super viele Elemente. Es braucht sehr viel Skill. Die Time to Kill ist sehr niedrig. Das Gunplay ist gut. Und dann eben zu wissen, wie man die ganzen Komponenten, die im Spiel sind, wie die Fortifizierung, wie man das eben taktisch nutzt, das ist schon, ja, da ist durchaus Anspruch drin. Ja, deswegen ist die Frage eben, ob das Spiel vielleicht bessere Rezensionen haben wird, sobald die Leute sich mehr reingefuchst haben und merken, wie viel dahinter steckt. Ja, das wird kommen. Ich denke mal, das Ganze wird jetzt erst mal weiter nach unten gehen. Ich glaube, es wird eine kleine Fanbasis finden und dann wird wichtig sein, was machen die Entwickler als nächstes. Aber im Endeffekt wirkt das wie ein großer Abhell-Battle. Ich glaube, da noch mal das Ruder rumzureißen wird, superschwierig. Superschwierig. Also da muss schon viel kommen, weil wir alle kennen das Internet, sobald jemand was Gutes sagt, wird gesagt, ja, du bist gekauft.
Stimmen, die das Spiel wohlwollender bewerten, werden da durchaus niedergeschrien und wie kannst du nur und, Wie gesagt, ich sehe in dem Spiel, es ist kein grandioses Spiel, es ist aber auch kein mieses Spiel, es ist definitiv nicht so schlecht, wie das bei Steam gemacht wird. Es ist okay, aber reicht das heutzutage? Das ist die Frage, ne? Das ist halt schwierig. Es ist ein Spiel, das einen okayen bis guten Eindruck macht, wo es aber schwer ist reinzukommen und das ist halt keine gute Mixtur.
Ja, ich glaube, da kommt jetzt wirklich ganz viel darauf an, wie die Entwickler damit jetzt weiter umgehen werden, wie viel neuer Content da kommt, wie viel sie auch auf die Community hören werden, wir werden es sehen. Ja, ich finde die Runden teilweise sind ja auch teilweise relativ fix. Also wenn alles richtig läuft, dann hast du eine Runde innerhalb von 17 Minuten, hatten wir unseren Gegner besiegt, aber es gibt halt auch die Möglichkeit, was ist zum Beispiel, wenn du machst diese Schildbrechersache, du machst das Schild der gegnerischen Basis auf und du schaffst es, keinen Reaktor zu zerstören. Dann geht es in die nächste Runde. Zwar hat die Basis dann insgesamt weniger Energie, aber dann kann das nochmal weitergehen. Und so gibt es dann die Möglichkeit, das Ganze auch zu verlängern, wo es dann halt wirklich über mehrere Runden hinweggehen kann, bis man da einen Sieger hat. Und ja, das ist halt einfach, es steckt viel drin.
Viele Leute tun sich halt damit schwer, wie das halt dargeboten wird. Und kann ich auch immer nachvollziehen. Aber viele der Kritiken, die dann halt schon nach zehn Minuten da waren, ist halt dann auch einfach Käse. Das sollte man sich einfach mal eingestehen. Aber ja, da weiß ich auch, wenn ich sowas sage, dass ich bei so einem Statement auf dem verlorenen Posten stehe, weil dann wird gesagt, ja aber es ist seelenlos und kann man so empfinden aber es hat spielerisch definitiv einiges zu bieten, aber es muss halt von den Leuten angenommen werden und wenn es das nicht wird, dann, ja, und da steht das Spiel relativ schwierig da.
Wir werden sehen, zum Zeitpunkt der Aufnahme ist ja jetzt quasi gerade mal ein Tag vergangen, sage ich mal. Wir werden sehen, wie sich das jetzt in den nächsten Tagen noch entwickeln wird. Ja, auf jeden Fall. Ich prognostiziere jetzt in dem Sinne keine gute Zukunft heraus. Wie gesagt, das an die Game Awards zu koppeln, war der größte Fehler der Entwickler überhaupt. Wäre das einfach als Shadow Drop rausgekommen, das Spiel wäre anders aufgenommen worden.
Okay, hast du denn noch irgendwas zu ergänzen? Hey, probiert es halt einfach mal aus. Das Ding kostet nichts. Jeder kann einfach mal reinschauen. Wenn es euch nicht zusagt, dann ist es ja auch okay. Aber ich würde sagen, einfach mal zocken. Ihr müsst kein Geld ausgeben, ihr müsst keine Microtransactions machen und zwar ein paar Runden zocken. Einfach nur mal ein paar Runden zocken, erstmal ein Gefühl dafür kriegen, was das Spiel will, weil am Anfang ist das enorm viel. Man fühlt sich so ein bisschen verloren, weil man noch nicht versteht. Man fühlt sich unter Zeitdruck und so. Aber einfach mal probieren, drei, vier Runden spielen. Wenn es einem da nicht zusagt, ja, hat man es gespielt, hat reingeschaut, eigene Meinung gebildet. Und dann kann man es zur Seite legen oder vielleicht findet man, man spielt es weiter. Vielleicht wird es auch eins dieser Spiele, wo man dann irgendwie nochmal nach einer längeren Zeit reinschaut und es ist viel besser geworden. Kann auch sein. Also ich bin gespannt, was die Entwickler jetzt aus diesem Launch mitnehmen. was so ihr Fazit sein wird, wie sie berechtigte Kritik von Hate filtern werden. Was werden sie daraus für sich rausziehen?
Ja gut, dann vielen, vielen Dank für deine Einschätzung zum Spiel. Schreibt uns doch gerne auch mal in die Kommentare, ob ihr ins Spiel schon reingeschaut habt oder ob ihr noch reinschauen werdet. Und gebt ein bisschen euren Senf ab, wir würden uns freuen. Und ansonsten vielen, vielen Dank fürs Zuhören, Zuschauen, wie auch immer ihr gerade dabei wart und bis zum nächsten Mal.