Fallout-Fans wissen, Krieg, Krieg ändert sich nie. Ob das jetzt der Krieg von Mensch gegen Mensch ist oder Mensch gegen den eigenen Verstand oder Mensch gegen die Sterblichkeit. Alles wird in Fallout so ein bisschen besprochen. Und ja, wir wollen heute auch darüber sprechen und schauen, wie realistisch ist denn Fallout in den technischen Aspekten, die da vorkommen. Und was ist ein bisschen Unfug und was gibt es denn heute schon, was wir aus Fallout kennen. Und bevor wir uns jetzt reinstürzen in das spannende Thema, ein kurzer Disclaimer, denn wir wollen uns jetzt natürlich mit Fallout ein bisschen ernsthafter beschäftigen, aber wir orientieren uns trotzdem ein bisschen an Fallout selbst, denn Fallout bespricht diese oder spricht sie an, diese Themen, diese recht ernsthaften, auch mit einem Augenzwinkern und so wollen wir das auch machen. Also wenn wir über Themen wie Atombomben oder Transhumanismus reden.
Es sei hier gesagt, wir sind keine Wissenschaftler und wir reden aus Fanperspektive, informierte Perspektive, wir haben recherchiert, wir haben uns informiert, das will ich auch gesagt haben, aber falls ihr wirklich ernsthaft Informationen für einen Ernstfall zum Beispiel für Atombomben wollt oder so, da gibt es offizielle Anlaufstellen, bitte nehmt nicht diesen Podcast als eure offizielle Informationsquelle. Das wäre nicht gut. Ich würde mich da nicht wohl mit fühlen, Jan. Ja, ich auch nicht. Hallo Max, du bist auch da. So, jetzt, wenn wir das aus dem Weg haben, würde ich sagen, fangen wir ganz locker an. Wir steigern uns dann rein. Und zwar mit Fallout an sich. Es läuft ja gerade die zweite Staffel von der Fallout-Serie. Und ja, wir sind hyped. Fallout ist schon lange eine Leidenschaft von uns. Natürlich erstmal aus dem Gaming-Bereich. Die Serie hat uns dann schon mit der ersten Staffel echt umgehauen und hat uns begeistert. Ja, jetzt geht es gerade mit der zweiten Staffel weiter und spannenden Themen, die wir natürlich hier auch besprechen können. Alles natürlich ohne Spoiler. Zum Zeitpunkt der Aufnahme habe ich eh noch nichts von der zweiten Staffel gesehen. Da hast du mir was voraus. Ich habe einen Wissensvorsprung. Ich bin etwas neidisch, aber naja. Aber um ein bisschen allgemein einzusteigen, würde ich sagen.
Was macht denn so die Welt von Fallout aus und was hat dich fasziniert an dieser Welt? Boah, ich fand Fallout schon früher total interessant, also noch bevor es in die dritte Dimension ging bei den Spielen, weil, wie drüge ich das jetzt aus?
Wenn du eine Geschichte hast, hast du normalerweise drei Säulen. Du hast einen Plot, du hast die Charaktere und du hast das Worldbuilding. Und das Worldbuilding spielt normalerweise eine untergeordnete Rolle. Wenn du irgendwie eine Geschichte hast, die Plot-driven ist, dann hast du ein Krimi oder sowas. Wenn du eine Geschichte hast, die Character-driven ist, dann hast du ein Drama oder eine Komödie. Und wenn du eine Geschichte hast, die Worldbuilding-driven ist, hast du wahrscheinlich eine Enzyklopädie. Und das kommt halt nicht so oft vor. Aber das Worldbuilding bei Fallout spielt halt so eine große Rolle, weil es einfach so all over the place ist, dass mich das schon immer fasziniert hat. Du hast irgendwie gruselige Sachen wie Gule, du hast so abgefahrene Sachen wie Mutationen, dann kommt da noch irgendwie so die Tech mit dazu und überhaupt die Tatsache, dass es eine Post-Apokalypse ist, du hast schwarzen Humor, also das ist einfach, diese Welt ist so reichhaltig, das hat mich schon immer fasziniert. Also Charaktere, super Geschichte, alles, alles toll, aber das eigentliche Worldbuilding, das ist einfach so deep und Und Fallout hat auch keine Angst, sich bei seinem eigenen Worldbuilding zu bedienen. Und das finde ich immer geil, dass du halt, da wird nicht mit Hand Bremse gefahren, sondern da wird halt Paddle to the Metal. Gedrückt. Und das finde ich faszinierend und das macht mir großen Spaß, da immer neue Sachen zu entdecken. Ja, safe. Also mir geht es recht ähnlich. Ich muss aber auch sagen, was mich hauptsächlich reingezogen hat, ist die Musik.
Ich bin super großer Fan von dieser Vordermusik, von den Oldies. Und ja, auch einfach dieser Kontrast hat es mir mega angetan. Diese, ernsthaften und teilweise auch sehr grausamen Themen und Vorkommnisse in den Spielen, die dann aber mit einem, ja, wie schon gesagt, mit einem Augenzwinkern oder ja teilweise wird sich ja direkt lächerlich gemacht über diese Sachen oder irgendwelche grausamen Dinge werden nochmal mit irgendwas sei es was sexuellem oder eben irgendwas witzigem nochmal so ein bisschen umgedreht und bearbeitet und das ist, für meinen Geschmack eine sehr schöne Sache auf jeden Fall und dann kommt noch diese ganze Plop-Twist nochmal hinzu, wenn man Fallout anfängt zu spielen dann weiß man ja noch gar nichts über die Welt und was da los ist mit den Vaults und so. Was da experimentiert wird. Und wenn man da ganz frisch einsteigt und man kriegt so nach und nach mit, was da für fucked up Dinge passieren, das ist schon richtig spannend. Und da gibt es einige Gänsehautmomente in den Spielen, die ich vorher überhaupt nicht erwartet hatte.
Man kann das auch sehr leicht als so ein bisschen Trash-mäßig abtun, weil es ist ja auch irgendwo Trash. Aber Fallout embraced das. Und was ich cool finde, ist, ich sag immer, ihr wisst da draußen, ich bin Autor und ich sag immer, dass andere AutorInnen den Mut haben sollen, sich ihrer eigenen Welt zu bedienen und einfach das schreiben sollen, was nur sie können. Und nur Fallout kann halt mit all diesen Elementen, die es da halt gibt, genau diese Geschichten erzählen, wo du dir halt einfach vor den Kopf haust, wo du halt, das kriegst du nur in Fallout in der Verbindung, du kriegst nur, nennen wir mal ein Beispiel, da war doch in, war das in Fallout 4, da kommst du in so einer Nebenquest in so ein, was ist denn das, so ein kunsthistorisches Museum, da ist so Kunst von so einem Typen, da wirst du so hingelockt, ich krieg's nicht mehr zusammen, es ist viele, viele Jahre her, aber ich weiß noch, dass mich das total weggeballert hat, weil das was total, skurriles und gruseliges und abartiges war, weil es da irgendwie auch so, war das Kunst aus Menschen, irgendwie sowas war das, wo ich dann denke, geil, das kannst du aber nur so machen, wie Fallout das gemacht hat und das kriegst du nirgends anders. Ja, absolut. Ja, ein Teil der Faszination kommt natürlich auch von der Technik, eine ganz dezente Überleitung zu kriegen.
Ja, einiges davon ist, wie schon gesagt, super realistisch und einiges ist ein bisschen schwachsinnig, aber ich glaube die Mischung macht es ja auch. Zum Beispiel, um mal das erste Thema anzuschneiden, Kryoschlaf, wo du es gerade schon von Fallout 4 hattest, da kommt das ja ganz am Anfang vor. Man geht in ein Vault, eine Atombombe explodiert, kurz davor und man legt sich in einen seltsamen Tank und man wird eingefroren Und da ist die Frage, wie realistisch ist das denn? Das haben ja Leute bestimmt schon mal probiert, oder? Ich spiele den Ball eigentlich einfach zurück. Was glaubst du, wie viele Leute gibt es, die jetzt schon im Kryoschlaf liegen? Boah, das ist eine gute Frage jetzt. Das hatte ich jetzt gar nicht erwartet. Ich hatte jetzt nicht erwartet, dass es überhaupt schon großartige Leute gibt, die sich haben einfrieren lassen, beziehungsweise ja wahrscheinlich so ein paar Millionäre, Milliardäre oder so kann ich mir gut vorstellen, aber keine Ahnung, ich würde sagen höchstens ein paar Dutzend. Was ich rausgefunden habe gibt es schon rund 500 Menschen die sich haben einfrieren lassen.
Wobei man da natürlich sagen muss also es ist im Prinzip kein Schlaf, es gibt eine Firma, die bietet das schon an die heißt tomorrow.bio also bio und die sprechen auch nicht von Kryo-Schlaf die sprechen von Kryo-Konservierung weil im Grunde genommen, schlafen diese Menschen nicht, sondern sie sind, gestorben und ihre Körper werden halt konserviert, in einer Kühltruhe jetzt mal ganz salopp gesagt. Deswegen. Also ja, finde ich erstmal verrückt. 500 Leute, das finde ich crazy. Aber ja, es ist schon mal ein guter Punkt, den du ansprichst, weil es ist ja kein Schlaf, weil ich glaube, so stellen sich das viele Leute vor und so wird es ja auch oftmals dargestellt. Jetzt nicht nur in Fallout, sondern auch in anderen Science-Witch-Geschichten. Futurama beispielsweise. Ja, man legt sich da rein und man wacht halt einfach irgendwann wieder auf, wie man vorher war, so tausend Jahre später und alles ist cool. Aber im Endeffekt, selbst wenn du da noch leben würdest, wirst du ja wahrscheinlich eher erfrieren. Aber kannst du mir dazu mehr sagen? Kannst du dir vorstellen? Also es ist nichts, ich verrate es nicht. Kannst du dir vorstellen, warum es funktioniert nicht? Es funktioniert aktuell noch nicht. Kannst du dir vorstellen, warum es nicht funktioniert?
Ja, also erstens denke ich mir, man stirbt. Man stirbt halt einfach, man erfriert quasi. Aber da ich das gerade eben schon gesagt habe und du mich nochmal gefragt hast, wird es das wohl nicht sein. Jetzt frage ich mich, vielleicht stirbt nur ein gewisser Teil oder so, vielleicht kommt das Hirn einfach nicht drauf klar oder da platzen zu viele Äderchen oder so. Du bist auf einem guten Weg.
Ja, vielleicht altert der Verstand weiter. Nee, das kann eigentlich was nicht sein. Nee, ich tappe im Dunkeln. Verrat's mir. Also im Grunde genommen, es geht erstmal nicht wegen des Gehirns. Du kannst das Gehirn nicht konservieren. Es gibt doch keinen Weg, das so zu konservieren, dass es halt keinen Schaden nimmt. Und selbst wenn es einen gäbe, müsste man das quasi vorher tun, weil sobald dein Herz aufhört zu schlagen und kein Sauerstoff mehr ins Gehirn kommt, nimmt es Schaden. Das heißt, selbst wenn du hops gehst und dann kriegst du gleich sofort, wird dein, weiß ich nicht, dein Hirn rausgenommen und kommt in ein Schraubglas rein oder so. Es hat bis dahin schon Schaden genommen. Das ist schon mal ein Problem. Was den Körper anbelangt, das ist eigentlich, das ist, als ich das recherchiert habe, dachte ich, okay, es ist so simpel, ist Wasser in unseren Zellen gefriert und dadurch dehnt es sich aus. Und wenn du jetzt nicht als eine verbeulte Cola-Dose aufwachen willst... Dann funktioniert es halt nicht. Also es gibt schon Möglichkeiten, also das haben wir tatsächlich gelöst. Dieses Wasserproblem haben wir gelöst. Und das finde ich hochinteressant. Und zwar, indem einfach das Blut aus dem Körper rausgepumpt wird, der verstorben ist, und durch Frostschutzmittel ersetzt wird. Das nennt sich Vitrifikation. Das heißt, das funktioniert theoretisch. Und man kann den Körper konservieren, ohne dass er Schaden nimmt. Und dann bleibt aber immer noch das Problem mit dem Hirn.
Frostschutzmittel. Einfach von der Tanke kurz in die Venen pumpen. Easy.
We have Vitrification at home, ja. Oh mein Gott. Das ist ja richtig verrückt. Ja, aber ich dachte mir schon, so Hirn macht Probleme. Wasser im Körper ist ein Ding, ja. Stimmt. Also ja, ja. Mega spannend, aber da fragt man sich immer, kannst du ungefähr einschätzen, gab es da was in deinen Recherchen, wo du sagst, keine Ahnung, wir sind halt auf dem Weg dahin und das kann irgendwann kommen oder ist und bleibt das eigentlich heutzutage zumindest erst mal Science-Fiction-Mambo-Jumbo? Es bleibt erst mal Science-Fiction-Mambo-Jumbo, weil das Hirn, wir können das Hirn nicht konservieren, und was wir tatsächlich alles bräuchten zu der Konservierung des Gehirns, um einen Kryoschlaf tatsächlich möglich zu machen, also im Sinne von eines tatsächlichen Schlafes, ist, dass wir unseren Stoffwechsel senken können, ohne dass es zu Schäden kommt, dass wir unsere Organe unversehrt quasi mit in den Schlaf schicken, dass die auch keinen Schaden nehmen.
Dass unsere Körper nicht irgendwie infiziert werden, dass keine Gerinnsel sich bilden, kein Zellzerfall. Also das muss alles fresh gehalten werden. Frischhalterfolie bringt da nicht viel. Und, und das ist wahrscheinlich der größte Punkt, dass wenn wir wieder aufwachen, dass wir auch einfach kognitiv intakt sind. Dass du aufwachst, klar, dann geht es dir vielleicht irgendwie, musst du dich übergeben oder so und bist ein bisschen baller, baller in der Birne, aber das funktioniert eben nicht. Wenn du aufwachst und bist ein halbes Gemüse, dann hast du ja auch nichts gewonnen.
Ja, und vielleicht zum Abschluss für die Kriotechnologie, so würdest du, wenn es jetzt heißt, ey, wir haben eine Möglichkeit gefunden. Oh, okay.
Gut. Themaabgang. Ich finde Unsterblichkeit total interessant, aber da kommen wir gleich wahrscheinlich noch darauf zu sprechen, das sandbagge ich jetzt einfach, aber ich würde es mal davon abgesehen, dass es jetzt nicht unendlich schmerzhaft ist, würde ich es wahrscheinlich tun, als purer Neugier. Ja, geht mir ähnlich aber genau, lass uns vielleicht einfach mal zum nächsten sehr verwandten Thema weitergehen, nämlich Transhumanismus, was ein bisschen anderes, aber hat ähnliche Ziele zumindest denn das kommt ja auch immer wieder in Fallout 4, nicht nur bei einem Charakter, und an einer Stelle sondern gleich an mehreren, falls ihr die Spiele gespielt habt im ersten Teil gibt es schon den Master im New Vegas gibt es, Den Dr. Mr. House. Dazu vielleicht nicht allzu viel. Du weißt es schon mehr als ich, aber wir wissen ja, Staffel 2 und so, da kommen eventuell diese Dinge vor.
Ja, Transhumanismus, mega spannende Sache, kommt erstmal aus der Philosophie und es geht natürlich erstmal darum, so die Menschlichkeit und vor allem, nicht die Menschlichkeit, sondern den menschlichen Körper zu überwinden. Es geht ein bisschen darum, dass Transhumanismus, die den Körper oder das Altern so als Krankheit ein bisschen empfindet und diese Krankheit quasi heilen will oder eben überwinden will, die Menschheit quasi stärker zu machen oder leistungsfähiger zu machen oder einfach halt Unsterblichkeit zu erreichen, mehr oder weniger.
Und ja, dazu gibt es verschiedenste Methodiken, zumindest hauptsächlich Science-Fiction-Geschichten, aber natürlich auch in Fantasy kommt es immer wieder vor durch verschiedenste Methoden. Es gibt Fantasy-Geschichten, es gibt Anime-Mangas, es gibt Science-Fiction-Geschichten, in denen es immer wieder so ein Sachen ist, wo Leute den Körper wechseln. Ja, selbst wenn es Freaky Friday ist, ist jetzt vielleicht ein schlechtes Beispiel, aber fällt mir spontan ein. Also da gibt es ja dieses klassische, ich transferiere meinen Geist in eine Maschine, in einen Roboter, in irgendein elektrisches System. Mach eben aus meinem Hirn quasi Schaltkreise, mehr oder weniger. Es fußt wahrscheinlich einfach darauf, dass der Gedanke ist, dass das Hirn so ein bisschen die Schaltzentrale ist und dass der Körper ja, keine Ahnung, wie so ein Fleischmecher ist, den wir einfach steuern. Und ich kann mir das schon vorstellen, ich könnte mir jetzt auch vorstellen, dass man beispielsweise mit.
Nanotechnologie den menschlichen Körper so modifizieren könnte, dass man jetzt mal ganz simpel gesagt das Herz am Schlagen halten kann auch wenn es eigentlich von selbst aufhören würde zu schlagen. Ich nehme an, dass einfach durch die Tatsache, dass unsere Körper ja aus organischer Materie sind und die ist halt nicht unendlich haltbar dass es daran vielleicht scheitern könnte aber halt so den Körper zu unterstützen dass er in seinen Körperfunktionen, damit wir am Leben bleiben, das könnte ich mir zum Beispiel vorstellen. Auf jeden Fall, also man kann ja auch in die Tierwelt schauen, das machen ja Forscher auch schon. Es gibt ja so, ich glaube, ein oder zwei unsterbliche Tiere in Anführungszeichen, die können natürlich getötet werden. Aber es gibt so eine Qualität, die zum Beispiel einfach ewig alt werden kann. Und ich meine auch in Hummer, Halbwissen, wie gesagt, Augenzwinker. Aber das ist schon eine mega spannende Geschichte. Aber ich glaube, gerade in Fallout ist es ja auch so ein technologisches Ding auf jeden Fall, auch wenn diese Ziele ja auch mal mit Gehmanipulation oder mit biotechnologischen Eingriffen, du sagst jetzt gerade eben schon Nanoroboter, wir kennen jetzt zum Beispiel auch aus Cyberpunk 2077 so, wie heißen sie noch, diese elektrischen Erweiterungen einfach, wenn man irgendwelche Teile in seinem Körper durch robotische Teile ersetzt. So Biotechnologie, ja. ja.
Und Transhumanismus ist aber auch so ein bisschen umstritten, muss man auch dazu sagen. Das ist jetzt auch nichts Neues, muss man auch sagen. Es ist jetzt nicht erst seit 20, 30 Jahren so eine Idee, sondern das hat schon im 20. Jahrhundert angefangen, im Frühjahr. Und ja, der hauptsächliche Kritikpunkt ist ein bisschen, dass es so unreflektiert ist und teilweise, da gibt es ganz viele Aspekte von, diese Fortführung von Menschen ist es dann, gegen die Natur sagen natürlich viele, da kommen dann auch religiöse Geschichten mit rein und so. Und da muss man ganz vorsichtig sein. Es gibt auch aktuell Menschen, die im öffentlichen Leben stehen, in der Öffentlichkeit stehen und darüber sprechen und das ganz toll finden. Und da aber zweifelhafte Methoden vielleicht sich überlegen oder anwenden wollen. Wir haben vorher kurz darüber gesprochen. Peter Thiel ist, können wir glaube ich ganz offen sagen, kein super korrekter Typ.
Der redet ganz gern darüber. Also ja, das ist alles sehr verworren, aber auch spannend. Denn ich glaube, wir alle, wie wir jetzt gerade schon gesagt haben, so Unsterblichkeit ist einfach was, das juckt einen in den Fingern als Mensch. Wir haben keinen Bock zu gehen, zumindest nicht, wenn wir jung sind. Ich habe es schon öfter gehört, im Alter ändert sich das vielleicht und irgendwann reicht es dann auch. Ich kann mich an ein Gespräch mit meinem Vater erinnern, der meinte, er will nicht unendlich lang leben. 80, 90 Jahre reichen ihm und dann ist es auch gut. Und ich glaube, je älter man wird, desto wahrscheinlicher wird es auch, dass man sagt, ja, passt. Ich glaube, das kommt auch aufs Mindset drauf an. Also ich finde Unsterblichkeit, jetzt mal so aus einer, wie soll ich sagen, die Narrative finde ich ganz interessant. Ich fand schon immer interessant, keine Ahnung, Vampire, die seit Jahrhunderten, Jahren leben, weil die einfach so.
Als Charakter so interessant sind, weil das einfach was ist, was unseren menschlichen Verstand übersteigt. Man kann sich nicht vorstellen, wie jemand drauf ist, der seit 500, 600 Jahren beispielsweise lebt. Das geht nicht, aber das macht es so faszinierend. Und halt auch dieses, das Sterben ist für den Mensch halt so ein Fixpunkt. Dann ist halt vorbei. Wir wissen auch nicht, was danach kommt. Kommt unser Bewusstsein in die Ursuppe zurück und wir werden wiedergeboren? Oder was ist danach? Das sind halt alles so Fragen, die treiben uns um, auch weil wir es halt momentan noch nicht verhindern können. Und ich glaube aber, dass das bei so Leuten wie uns ist so, ja, keine Ahnung. Also ich würde jetzt so in der aktuellen Welt, würde ich jetzt auch nicht unbedingt länger leben wollen als nötig, bin ich ganz ehrlich. Aber ich bin ein unverbesserlicher Optimist und ich glaube, dass es wieder besser wird. Und mich würde einfach interessieren, wie sieht denn die Welt aus in 500 Jahren oder so? Was hat sich bis dahin verändert? Und bei mir ist es so eine spielerische Neugier. Ich habe dann das Gefühl, ich verpasse vielleicht irgendwas, wenn ich vorher hops gehe. Und ich bin jetzt keine Ahnung, so ein Milliardär, der irgendwie noch mehr Asche machen will und die Menschheit kontrollieren will, weil das steht oftmals bei denen dahinter.
Bei mir ist es einfach pure Neugier, um rauszufinden, was noch passiert in der Geschichte. Ist es bei dir auch so? Mir geht es eigentlich ganz genauso. Es ist die Neugier. Für mich ist es auch so ein... Schade, dass ich zu früh geboren bin, um fremde Galaxien zu entdecken. So ein bisschen. Ich habe so den Space-Entdecker-Trang in mir, aber ich bin einfach zu früh geboren. Ich glaube, das wird nichts mehr in dieser Lebenszeit. Deswegen bin ich in der Hinsicht auch total interessiert an Unsterblichkeit. Aber auf welche Art halt ich will jetzt halt auch nicht so 600 Jahre alt sein und mich nicht mehr bewegen können und nur noch da liegen oder so ist halt auch eine Frage von wie fit ist man noch, wie fit ist man geistig, wir haben ja jetzt schon es gibt jetzt schon Menschen leider die halt alt werden, und einfach nicht mehr geistig fit sind aus diversen verschiedenen Gründen, sei es jetzt Alzheimer oder andere Geschichten und da, Kann man sich auch die Frage stellen, wie lang bleibt der Verstand überhaupt gesund und so. Finde ich auch eine mega spannende Sache, wo du schon Vampire sagst. Es gibt da so verschiedene Interpretationen, da wird man einfach immer weiser, weil im Alter wird man weiser. Und das macht ja durchaus Sinn, einfach, dass man immer vernünftiger und reflektierter wird. Sollte man meinen, ja.
Könnte man meinen, hofft man vielleicht auch. Aber ja, es ist und bleibt einfach eine spannende Frage, was so passieren wird. Aber würdest du jetzt zum Beispiel, angenommen, wir hätten die Technologie, man könnte dir die Erbse aus der Birne schälen und in einen Roboterkörper setzen. Würdest du das machen?
Jetzt mal ganz gut, alles weggelassen. Einfach nur mal ganz plakativ diese Frage. Ganz prinzipiell, ja. Würde ich schon machen. Ich glaube aber im Detail hätte ich dann schon noch ein paar Fragen. Also, kann ich zum Beispiel dann fühlen? Hat der Roboter Nerven? Kann man gewisse Dinge empfinden?
Sowohl fühlen im Sinne von fühlen etwas auf der Haut, als auch vom Verstand her. Also davon gehe ich jetzt mal aus, wenn wir einfach sagen, wir nehmen das Hirn, pflanzen es woanders hin, Patrick-Style, dann gehe ich mal davon aus, dass wir noch fühlen können. Aber ja, auch sowas wie ne, körperliche Lust gehört auch zum Leben und wenn ich dann Roboter bin, ist das noch am Start. Lauter solche Fragen muss man sich dann halt schon stellen und ich glaube auch, dass es so ein ganz großes Problem wird, dass dann ja…, Und ich will jetzt nicht sagen, dass Rassismus heute kein Thema mehr ist, aber ich glaube, das wird dann nochmal ein zusätzliches Ding, das noch dazukommt, wenn es dann Robotermenschen gibt und Nicht-Robotermenschen. Da wird es ganz große Konflikte geben, denke ich, wenn das mal soweit ist. Und ich kann mir gut vorstellen, dass es irgendwann soweit sein wird. Vielleicht jetzt nicht unbedingt, ich nehme jetzt mein Gehirn und schiebe es woanders hin. Sondern ja, schon so wie vorhin erwähnt, im Cyberpunk-Maß, wenn man so Körperteile austauscht oder so. Also ich glaube, das wird auch schon sehr umstritten sein und ja, da bleibt es erstmal abzuwarten, wie das dann umgesetzt wird und welche Kontrolle können andere über mich haben. Technologie lässt sich auch immer beeinflussen von anderen Menschen. Mein Hirn lässt sich jetzt zumindest heute noch nicht hacken.
Aber wäre das dann vielleicht was anderes? Welche Firma macht das was? Weil das macht ja jetzt nicht Privatperson X, das macht dann wahrscheinlich Google oder so. Das ist ein Google-Roboter. Nur als Beispiel. Ja, denen will ich keine Daten schenken mehr. Ja, genau. Haben die dann permanent Zugriff auf meinen Datenfluss im Hirn und so weiter und so fort. Ich glaube, da kann man ganz, ganz tief reinsteigen und da sehr viele Fragen stellen. Aber prinzipiell habe ich Bock. Wie ist es bei dir? Auch so Roboter oder beziehungsweise lass mich anders fragen. Was ist dir lieber? So eine Roboter-Zukunft? Ich habe einfach gar kein Problem mehr mit Altern. Oder hättest du lieber eine Möglichkeit, deinen Körper zu erhalten? Boah, du fragst mich gerade, ob ich lieber ein Roboter sein will oder ein Vampir im Grunde genommen. Genau. Also mal davon abgesehen, wenn wir jetzt Vampir mal so als klassisches Beispiel nehmen, weil in meinem Körper 600 Jahre alt werden ist unrealistisch. Ich glaube, ich wäre lieber der Vampir. Ich meine, du hast zwar Nachteile, du kannst nicht in Sonnenlicht, aber ich finde den Winter eh schöner. Also ich habe nichts, ich bin ein Kellerkind. Statt mich jetzt nicht so Blut trinken. mei, das ist vielleicht einseitig, aber.
Ich glaube, ich hätte das lieber, weil dieser Roboter-Körper ist cool, du musst dich um nichts kümmern, aber du hast die Nachteile ja eben ganz gut genannt. Es ist zu leicht zu abusen und als Vampir ist man vielleicht nicht so leicht zu abusen. Das ist ein komisches Gespräch.
Das ist ein bisschen seltsam, ja. Vampir ist ja jetzt auch nur ein Beispiel. Ja, ja, ja, logisch. Also jetzt nicht ein Blutsauger, sondern halt einfach seinen Körper behalten und so und welche Nachteile würde das vielleicht mit sich bringen? Das ist natürlich auch interessant, was ist, wenn du jetzt einfach sehr alt werden kannst, du kannst einfach sehr alt werden, wie ist das dann mit so, stellt dann niemand Fragen, wenn du einen Job wechselst oder wenn du irgendwo wohnen willst, deine Daten sind ja irgendwo erfasst und niemand dürfte das vielleicht wissen, weil du halt einer der wenigen bist, das ist auch so eine Sache, wo ich mir denke, okay, ich muss ja auch irgendwie Geld verdienen. Gut, vielleicht, wenn ich unsterblich bin, könnte ich irgendwie Talkshows auftreten oder so und drüber reden, da könnte ich auch Kasse machen. Am gewissen Moment bist du dann berühmt, ja. Die Frage ist, müsste das wirklich sein dann für die Unendlichkeit oder für 600 Jahre oder was es dann auch immer ist. Ach ja, wir sollten vielleicht, ja, wir wollten gerade dasselbe, lass uns mal von diesem Gespräch sprechen. Lass uns mal lieber über den Tod sprechen, das ist besser. Oh ja, super. Wie kommt denn der Tod für viele in Fallout? Es sind Bomben, Atombomben, um genau zu sein. Super, super spannendes Thema, aber auch leider sehr ernsthaftes, unrealistisches Thema.
Aber wie realistisch sind Atombomben? Nee, das ist die falsche Frage eigentlich. Wie realistisch ist es, dass man das überlebt? Und wie sieht es hinterher aus? Das wollen wir so ein bisschen besprechen. Aber erst mal, was passiert, wenn die Bombe fällt, wie es zum Beispiel in Fallout der Fall war? Kannst du uns da ein bisschen durchleiten? Also, das hängt natürlich immer ein bisschen davon ab, Wie groß ist die Bombe? Wie stark ist die Bombe?
Detoniert sie am Boden? Detoniert sie in der Luft? Wir gehen jetzt einfach mal davon aus, dass eine Atombombe am Boden explodiert. Wir gehen jetzt mal von der relativ kleinen Größe aus. Von 15, was sind es? Kilotonnen? Megatonnen? Es gibt beides. Klein wäre auf jeden Fall Kilotonnen. Von 15 Kilotonnen. Ich glaube, das war auch die kleinste Atombombe, die die Amerikaner damals abgeworfen haben.
Wenn so eine Bombe hochgeht, ist das Erste, was passiert, ein gewaltiger Blitz. Also es wird einfach ziemlich, ziemlich hell. Und wenn du ganz in der Nähe des Einschlags stehst, dann brauchst du ja um nichts mehr Gedanken machen, weil dann verdammst du einfach. Das sieht man in Dokus zu Hiroshima zum Beispiel. Da sind so Schatten an den Wänden, die so Menschenform haben. Literally, du verdammst. Da bleibt nichts mehr von dir übrig. Nach diesem Blitz folgt eine extrem heiße Schockwelle. Und die breitet sich mit Schallgeschwindigkeit aus. Und ich sage mal so, innerhalb von so rund drei Kilometern macht die alles platt. Also da ist nichts mehr. Da steht nichts mehr. Und je weiter weg man von diesem Detonationszentrum kommt, desto mehr schwächt sich diese Schockwelle natürlich ab. Da hast du dann eine Mischung aus, entweder verbrennst du oder du wirst vielleicht von irgendwelchen Trümmern erschlagen. Das kommt dann ganz darauf an, wo man eigentlich steht und wie sehr diese Schockwelle sich schon abgeschwächt hat. Und die dritte Stufe, die danach kommt, ist dann der nukleare Fallout. Daher auch der Name der Serie und des Spiels.
Da werden ein Haufen radioaktiver Elemente freigesetzt. Und da kommt es dann drauf an, was für ein Element es ist, weil je nach Isotop können die, haben die eine Lebensspanne von ganz kurz, von wenigen Sekunden oder bis zu einer Million Jahren und dieser radioaktive Fallout ist im Prinzip das, worum es in Fallout geht und was das Leben ja so hundsmiserabel macht für die Leute in dieser Welt.
Ja, also gerade der Vordat, den finde ich mega spannend, weil das stellt man sich gar nicht so vor, dass das eigentlich einer der gefährlichsten Sachen ist, die so eine Atombombe klar ist. Also wenn man sowieso im Nähe der Explosion steht, dann ist das das Gefährlichste, dann ist man halt weg.
Aber im Umkreis und vor allem je nach Windrichtung auch entscheidend. Man kann ja Dutzende, Hunderte Kilometer manchmal weg sein von der Explosion, denkt man ist sicher. Aber wenn der Wind ungünstig steht, dann hat man ein Problem. Denn da kommt dann der Vordat runter. Also um das nochmal genauer zu sagen, das sind dann einfach Partikel, die sich quasi mit dem Staub vermischen. Deswegen ist eine Explosion am Boden auch quasi in dem Sinne gefährlicher, dass mehr Fallout entsteht, weil sich einfach mehr radioactive Partikel quasi vermischen mit dem Boden, mit dem Sand. und das wird einfach aufgewirbt wie Staub. Das ist dann das, was man sieht, diese berühmte Pilzwolke.
Und das regnet einfach wieder runter, mehr oder weniger. Aber das ist jetzt nicht so, da fliegt ein Ascheteilchen und das muss ich jetzt meiden. Teilweise sieht man das auch gar nicht. Naja, die sind winzig. Was tatsächlich auch ganz interessant ist, was mir jetzt einfällt, als Tschernobyl passiert ist, 1986. Ich erinnere mich noch heute dran, wie meine Mutter, die sagt das heute manchmal noch, dass sie damals keine Pilze gekauft hat im Supermarkt, weil Wind stand ungünstig. Und je nachdem haben die auch Radioaktivität aufgenommen, weil halt diese Pilze im Waldboden mit ihrem Netz das aufnehmen und so. Also Tschernobyl ist ein paar Kilometer weg und das ist eine furchtbare Tragödie gewesen. Aber selbst die Leute hier in Deutschland, selbst meine Mutter war davon beeinflusst, weil sie gesagt hat, ich habe keine Pilze gekauft, weil könnte radioaktiv verseucht sein auf die eine oder andere Weise. Natürlich nicht extrem stark, wie wenn du jetzt in der Nähe dieser Explosion gestanden hast, aber eben nicht unbedenklich.
Genau, und das ist eben einer der vielen Gründe, warum Atombomben so verrucht sind, so einen schlechten Ruf haben, sage ich jetzt mal, das klingt ein bisschen seltsam, aber warum sie einfach so als grausam bekannt sind. Ja, genau, grausam ist gut. Ja, weil sie sehr viele Folgen haben für Leute, die unmittelbar natürlich in der Nähe sind, die in der Explosion stehen, die die Druckwelle abbekommen. Aber eben die Strahlung ist natürlich das größte langatmige Problem auch, dass einfach die Umwelt quasi mehr oder weniger verseucht, kann man eigentlich schon sagen, mit Strahlung. Und das kann eben ganz blöde, gefährliche Sachen hervorrufen, wie eben Mutationen oder einfach Krebs erzeugen. Strahlenkrankheit ist natürlich auch eine Sache, die einen relativ schnell, je nach Strahlungsmenge, natürlich dahin raffen kann, auf sehr unschöne Art und Weise. Was ich tatsächlich auch ziemlich abgefuckt finde, was mir auch nicht klar war, ich habe es eben zwar erwähnt, aber ich habe ja gesagt, je nach Isotop können diese radioaktiven Teilchen auch Millionen Jahre überleben und überdauern und radioaktiv sein. Was aber verrückt ist, was aber eigentlich Sinn ergibt, weswegen auch Fallout oder die Welt von Fallout so aussieht, wie sie aussieht.
Dieser radioaktive Staub und der Schmutz und was dann in der Atmosphäre ist und was vielleicht auch am Boden liegt, der geht nicht weg. Das heißt, durch Winde wird es umhergetragen, es wird immer umgewälzt. Durch Regen regnet es wieder runter, dann wird es wieder umgewälzt. Es bleibt also radioaktiv. Natürlich nimmt diese Radioaktivität mit der Zeit ab, aber dadurch, dass es nie weggeht so richtig. Mein Tschernobyl ist heute noch...
Und radioaktiv versorgt. Es gibt ja zwar so Touri-Touren hin, die du machen kannst. Ich weiß nicht, wie ungefährlich die sind, das habe ich jetzt nicht geguckt. Aber es geht nicht weg. Es wird halt immer wieder umgewälzt und durch das Wetter und die ganzen Umstände und die Isotope, die nicht zerfallen und so, hast du halt relativ gelitten, wenn du halt in der Nähe wohnst. Genau, es wird quasi ein Stück Land permanent zerstört auf eine gewisse Art und Weise. Genau. Und einfach unbrauchbar gemacht für die Menschheit. Also man, auch wenn das Fleck Erde noch da ist, sozusagen ist es eigentlich auch weg auf gewisse Art und Weise. Ja, also ich habe das auch recherchiert. Es gibt, also du kannst da schon wohnen. Das ist jetzt nicht so, dass es unbewohnbar ist. Ich habe so viel auch rausgefunden über eine Seite, die Herb Explorer heißt, dass in der Nähe von Tschernobyl in diesem Umkreis heute auch 180 Menschen noch leben und trotz der Gesundheitsrisiken also du kannst da schon leben und du kannst da was weiß ich auch Gemüse anbauen, du musst dir halt im Klaren darüber sein, dass du halt permanent einer höheren radioaktiven Strahlung ausgesetzt bist und da sind wir ja konstant immer, die meisten Sachen geben ja radioaktive Strahlung ab, aber da ist sie halt deutlich höher und dass das eben Nachteile haben kann. Ja.
Genau, was wir euch noch empfehlen können beim Zuhören oder Zuschauen. Es gibt eine interaktive Karte, die von einem amerikanischen Wissenschaftler erfunden und erstellt wurde. Die heißt Nuke Map, also Nuke wie die Atombombe.
Da kann man verschiedene Sachen auswählen und quasi Explosionen simulieren. Also das könnt ihr euch vorstellen wie eine Karte, wie auf Google Maps beispielsweise. Und da könnt ihr Städte eingeben oder bestimmte bekannte Bomben auswählen und dann seht ihr, wie groß der Explosionsradius ist, der Radius der Druckwelle, ihr könnt auch geschätzte Casualties, Verluste finden. Quasi einstellen, anhaken, wie groß es ist. Also ich habe das zum Beispiel für einen Artikel bei Berlin mal gemacht und dann sieht man, wie viel hunderttausende, tausende Millionen Opfer quasi eine Bombe geschätztermaßen Opfern fordern würde. Und man kann auch den Fallout zum Beispiel einstellen und die Windrichtung einstellen und bei gewissen Bomben ist das eine total interessante Sache, weil manche Bomben deutlich weniger Fallout erzeugen als andere, und bei manchen geht es wirklich bis, also wenn es jetzt in Berlin explodieren würde beispielsweise, dann geht das bis nach Polen und sogar noch weiter, je nach Windrichtung oder bis ans Ende von Frankreich, dieser Fallout, der sich da verbreitet und das ist eine spannende Geschichte, wenn ihr da also mehr euch informieren wollt und ein bisschen da was zu sehen wollt, die Nuke-Map einfach in Google eingeben. Erster Link findet ihr direkt. Das ist eine sehr spannende Sache.
Was tatsächlich ganz interessant ist, dass wenn so eine Nuke hochgeht und du bist jetzt nicht irgendwie in unmittelbarer Nähe, sondern du bist bei so einer kleinen Atombombe zehn Kilometer weg, wenn du im Keller bist, dann bist du eigentlich relativ safe. Dann bleiben die Gebäude noch stehen, Fenster zersplittern und sowas. Aber wenn du dann irgendwie im Keller bist, dann bist du relativ sicher vor der Explosion. Es hieß dann auch, man soll irgendwie so drei Tage im Keller bleiben und nicht nach draußen gehen, bis sich dieser Fallout auch so ein bisschen gelegt hat. Aber das fand ich irgendwie ganz interessant, weil ich denke mir, wenn eine Atombombe hochgeht, da ist halt nichts mehr in einem riesigen Radius. Aber es stimmt tatsächlich gar nicht. Wenn man Glück hat, kann man tatsächlich dann im Keller überleben. Man steppt dann wahrscheinlich relativ schnell danach am Fallout, aber die Bombe hätte man zumindest in diesem Fall für den Moment überlebt. Genau, das fand ich auch mega faszinierend. Das habe ich auch recherchiert. Gerade auch, wenn man keinen Keller hat, hilft es halt auch einfach weit weg von Fenstern zu gehen. Also wenn man jetzt zum Beispiel einen Flur hat, wo keine Fenster direkt angeschlossen sind, Türen zu und dann im Flur vorhallen, kann schon helfen. Ja, ich habe auch einen Flur, schön. Also sollte es zum Ernstfall kommen.
Hoffentlich nicht. Ist das eine Methode, wie man sich retten kann? Also möglichst viel Material zwischen sich und die Strahlung und das abstrahlende Material quasi bringen zwischen den Fallout. Fand ich auch sehr spannend, weil man hat schon immer so die Vorstellung, ja, da ist einfach alles komplett tot im Umkreis und man hat keine Chance und man wird dann dahin gerafft. Das ist zwar natürlich so für viele leider, aber man kann dagegen vorgehen und das zumindest teilweise verhindern. Und was mich auch gewundert hat, du hast jetzt gerade schon gesagt, wenn man dann so drei Tage im Haus bleibt, also ich habe auch gelesen von 24 Stunden mindestens.
Und dann kann man quasi rausgehen, ohne dass man direkt, also alles jetzt relativ gesehen, es kommt auch auf die Bombe an und so weiter und so fort. Aber ich habe gelesen, nach 24 Stunden kann man sich zumindest aus dem Radius entfernen, ohne allzu viel Fallout quasi abzubekommen, weil der sich ja dann auch mit der Zeit niederstreckt. Und ja, spannende Sache. Was man auf jeden Fall nicht tun sollte, und das bezieht sich auf den Wallpark aus Fallout, ist den jetzt zu machen und zu gucken, ob der Atompilz irgendwie kleiner ist als seinen Daumen. Das wurde damals in Zeiten des Kalten Krieges so ein bisschen auch erklärt in der Schule. So ein bisschen, um die Leute zu beruhigen, aber also ich meine, wenn ihr den Atomenpilz seht und er ist relativ nah, dann ist es wahrscheinlich eh schon zu spät, aber dann zu checken, ob der weit genug weg ist, ist keine gute Idee, bringt euch gleich in Sicherheit. Lieber den nächsten Keller suchen oder zumindest ins Auto steigen und ganz, ganz schnell wegfahren, aber da kommt wahrscheinlich nicht noch die Idee. Das ist dann so ein bisschen schwierig. Aber U-Bahn, U-Bahn ginge zum Beispiel auch, man könnte jetzt, wenn man in der Stadt wohnt mit Mit einem U-Bahn-Netz könnte man theoretisch sich da unten Schutz suchen. Ja, genau. Das sind ja je nach Stadt auch recht tief unten. Also das könnte durchaus eine Möglichkeit sein.
Aber ja, wenn dann die Atombombe explodiert ist, dann haben wir vielleicht ein Wasteland, wie in Fallout.
Wie kann man sich das vorstellen, Maxi? Du hast ein bisschen dazu recherchiert. Also wie kann dann die Welt oder wie sieht die Welt aus und wie realistisch ist, dass dann einfach alles Wüste ist, wie es in Fallout der Fall ist? Also es ist tatsächlich so, dass Fallout diese, wie soll ich sagen, dieses Wasteland relativ gut darstellt. Also da ist es ja auch nicht so, dass alles total brach liegt und öde ist schon das meiste, aber du findest auch mal Bäume, du findest auch mal solche Oasen. Du findest natürlich auch Gebiete, da gibt es doch in Fallout, ist das in Fallout 3 oder in Fallout 4, da gibt es doch so ein Gebiet, auch so eine Wüste, wo dann auch so eine Deathclaw rumläuft, wo du dann auch so einen Supermutanten triffst. Wie heißt denn das? Das ist glaube ich drei, der dritte Teil. Aber du weißt, was ich meine. Da ist so ein permanent Gewitter und sowas. Sowas wird es wahrscheinlich nicht geben, aber es gibt halt einfach Flecken, die einfach stärker betroffen sind als andere. Und wahrscheinlich wäre es so, dass Leute sich da zusammen oder Überlebende sich da zusammenfinden würden, wo halt solche Oasen sind, wo Wasser vielleicht nicht unbedingt verseucht ist. Weil wenn eine Atombombe jetzt in Berlin hochgeht und Und ja, der Fallout geht relativ weit, je nach Windrichtung und so, kann es trotzdem sein, dass du halt Patches zwischendrin hast, Flecken, wo halt nicht viel radioaktive Strahlung ist. Und da würden sich dann wahrscheinlich auch die meisten Überlebenden finden. Ja, Punkt im Prinzip.
Ja, also was das angeht, das dann Fallout, kann man schon sagen, recht realistisch eigentlich. Ja, ja, das haben die überraschend realistisch hingekriegt. Also dieses Wasteland, natürlich, klar, da laufen bei uns wohl keine Superbotanten rumlaufen oder Gulo oder sowas, aber rein von der, wie sagt man dann, von der Geografie und von der Topografie ist es schon...
Ziemlich realistisch. Du hättest jetzt nicht sowas wie, keine Ahnung, wie heißt die erste Stadt in Fallout 3, wo diese Atombombe in der Mitte im Stadtzentrum liegt? Ist das Shady Sands? Nee, das ist nicht Shady Sands. Das ist die erste Stadt in Fallout 1. Genau. Megaton? Megaton, das kann sogar sein. Ich weiß es nicht genau, aber man kennt ja oft, wo die Bombe anbeten und so. Ja, genau. Ich glaube, Megaton heißt die Stadt, ohne es jetzt genau zu wissen. Sowas würde halt wahrscheinlich vermutlich nicht passieren, dass da Leute sich denken, oh, da liegt ja ein Sprengkopf, da bauen wir eine Stadt drum. Das ist natürlich abstrus, das jetzt nicht, aber du kannst, ich habe es ja eben gesagt, es gibt Leute, die auch in diesem Einzugsgebiet von Tschernobyl heute leben. Du kannst auch in so einem radioaktiv verstrahlten Ödland leben. Du hast halt wahrscheinlich nicht so ein langes Leben und wirst relativ häufig krank, aber das ginge theoretisch. Dinge theoretisch und da muss man gar nicht weiter gucken, eben als Fallout die Serie oder die Spiele, die zeigen das relativ realistisch. Ja, und du hast gerade eben auch Supermutanten und Ghule erwähnt und das basiert ja beides so ein bisschen auf Mutationen und Strahlenkrankheit und so.
Da kann man glaube ich relativ eindeutig sagen, das ist Schwachsinn. Das ist Fiktion. Also ich meine, Mutanten finde ich total interessant und das macht diese Welt ja auch interessant und Ghule sind ja nichts anderes als Mutanten aber da nimmt sich Fallout die größten Freiheiten also mal angenommen man kriegt so eine relativ hohe Dosis an Strahlung ab dann wird man nicht zum Ghoul man wird auch nicht einer von diesen Leuchtenden oder so und man wird auch nicht zu einem Feral Ghoul oder zu einem wilden Ghoul wie es auf Deutsch heißt bei einer hohen Dosis ionisierter Strahlung.
Sterben unsere Zellen halt relativ schnell ab und das schädigt die Organe. Das heißt, eine relativ hohe Dosis würde dazu sorgen, dass wir einfach ziemlich schnell, unser Körper einfach ziemlich schnell down gehen würde und wir wären innerhalb von weniger Wochen tot. Also da gibt es keine Mutationen, da ist Schicht im Schacht. Wenn du jetzt niedrigen Dosen ausgesetzt wirst an Strahlung über einen längeren Zeitraum, indem du zum Beispiel in einem verstrahlten Teil des Landes lebst, dann steigt halt, du hast es vorhin schon gesagt, das Krebsrisiko, insbesondere Schilddrüsenkrebs übrigens, und dann geht es dir halt einfach nicht so gut, du lebst nicht so lange. Aber diese Mutationen, wie sie kennen, sind so theoretisch möglich, man wird sie aber wohl kaum sehen. Das heißt allerdings nicht, dass gar keine Mutationen möglich sind. Jetzt kommt nämlich das große Aber. Mhm, ich bin gespannt. Durch diese Strahlung wird die Mutationsrate der Zellen erhöht. Das heißt…, Es kann schon was mit deinem Körper passieren. Es ist viel wahrscheinlicher, dass diese Zellen sich dann in bösagrige Krebszellen umwandeln und sich halt gegen deinen Körper richten. Also irgendwie so neue Fähigkeiten oder Quasi-Unsterblichkeit oder so kannst du vergessen. Du wirst nicht irgendwie super stark, wenn du verstrahlt wirst und du leuchtest auch nicht im Dunkeln.
Es wäre wohl eher so, dass du so Mutationen siehst wie, keine Ahnung, Vögel, die ungleich große Flügel haben oder Menschen, die einen zusätzlichen Finger haben oder irgendwie so ungewöhnliche asymmetrische Gliedmaßen, sowas.
Sowas würde man schon sehen. Und theoretisch, ganz rein theoretisch, es gibt ja so krasse Mutationen in Fallout, die sind, wenn ganz viele Wahrscheinlichkeiten zusammenkommen, sind sie möglich, aber der Organismus würde sehr schnell sterben, weil der Körper das einfach nicht aufrechterhalten kann, diese krassen Mutationen. Und ich erinnere mich da zum Beispiel, in der ersten Staffel gab es diesen, was war denn das, dieser Axolotl, dieser riesige. Ja, mit den Fingern im Mund und so. Ja, ja, genau. Das wäre möglich, aber dieses Tier würde nicht sehr lange überleben, weil es einfach, das ist einfach zu...
Zu heftig, das ist too much, das kann der Körper nicht aufrechterhalten. Und selbst wenn, also Mutationen können ja sich auch auf Zellebene, also in deiner DNS niederschlagen und da was verändern, aber diese DNS-Mutationen, die werden so gering, dass es im Prinzip keine Rolle spielt. Also du, ja, wie gesagt, ein zusätzlicher Finger vielleicht, wenn du Glück hast, kann ganz praktisch sein, aber wahrscheinlich fallen dir eher die Haare aus oder so. Irgendwie sowas. ja, das ist wahrscheinlich auch so eine Sache, also wenn mir jetzt ein zusätzlicher Finger wachsen würde oder dann wahrscheinlich, na, das ist jetzt ganz gefährliches Halb- bis Viertel- bis Achtelwissen, wahrscheinlich dann eher auch bei Neugeborenen, oder? Also mir wächst ja jetzt nicht einfach so, wenn ich jetzt verstrahlt bin, wächst mir jetzt nicht einfach so ein neuer Finger irgendwie aus der Hand. Da frage ich mich echt, wie inwiefern man den dann wirklich steuern und benutzen könnte, weil du jetzt gerade gesagt hast, ja, könnte praktisch sein, aber Du spielst doch Gitarre, oder nicht?
Ja, ich spiel Gitarre. Da wäre vielleicht ein extra Finger gar nicht so übel. Also, wenn man den wirklich richtig benutzen könnte, würde ich einen extra Finger nehmen. Also, es gibt ja schon Leute, die sind mit einem extra Finger oder einem extra C oder so geboren. Ohne es jetzt recherchiert zu haben. Ich glaube schon, dass sie die ganz normal verwenden können. Also, wenn der jetzt nicht irgendwie verkümmert abhängt, dann ist es doof. Aber wenn du den jetzt, keine Ahnung, so verwenden kannst, bei so fingerfertigen Arbeiten, Nähen oder Gitarre spielen oder so, könnte schon ganz von Vorteil sein.
Ja, lass uns vielleicht aus dem Halb- bis Viertel- bis Achtel-Wissen raus und zu etwas Realistischerem kommen. Denn da gibt es ja durchaus Sachen in Fallout, die auch realistisch sind. Zum Beispiel die Powerarmers. Die sind jetzt zwar nicht super duper, wir haben das schon und alles ist klasse und das wird es auch so geben. Das jetzt nicht unbedingt, aber es gibt sehr viele realistische Aspekte. Gerade wenn man das Thema Exoskelet anspricht, was Powerarmer ja in gewissem Maße ist. Also es soll ja Bewegungen verstärken, hat natürlich so diesen Iron Man Effekt auch, der vielleicht dann weniger realistisch ist. Also man hat da super viele Waffen drin und ein Jetpack und kann damit fliegen und was weiß ich was nicht noch alles. Aber dennoch ist das, wo von den Techniken in Fallout gezeigt werden und die einem vielleicht futuristisch vorkommen, mit Abstand die realistischste. Denn es gibt schon Exoskelette und gar nicht so wenig und die kann man auch erwerben quasi. Die sind jetzt natürlich nicht so komplett rüstungsmäßig aufgebaut, denn in Fallout hat das natürlich diesen fast schon ritterlichen Vibe von der Fraktion. Sag mir, wie sie hieß, mir fällt es gerade nicht ein. Da entsteht ja eine Bruderschaft. Ganz genau, die steht an der Bruderschaft, die ja schon diesen ritterlichen Weib fährt, die haben ihre Knappen und so weiter.
Das ist jetzt nicht das Ding, aber in der Realität gibt es einige Exoskelette bereits, die auch schon eingesetzt werden in verschiedenen Bereichen. Also dazu zählen, Fabriken zum Beispiel, so in der Automobilbranche, wenn Menschen den ganzen Tag die Arme über dem Kopf halten müssen, um an irgendwas zu schrauben oder zu handwerken. Dann haben die Exoskelette, damit diese Haltung unterstützt wird und denen nicht die Arme abfallen im übertragenen Sinne. Auch eine weitere Anwendungsmöglichkeit sind Reha-Kliniken, was einfach bei Bewegungen hilft. Und schon vor fünf Jahren, also das ist jetzt wirklich nichts brandneues, das gibt es jetzt schon seit ein paar Jahren und wird auch immer weiterentwickelt. Schon vor fünf Jahren gab es so Exoskelette, die gelähmten Leuten helfen, dann beim Laufen zwar weiterhin mit Stütze und so weiter. Da ist es jetzt nicht so, dass man das Ding anzieht und sagt, wow, jetzt kann ich laufen und besser als zuvor und ich kann irgendwie fünf Meter hoch springen. So ist es jetzt nicht, aber dennoch ist das eine sehr realistische Technologie und das finde ich auch mega spannend. Also gerade diese Unterschiede zwischen so passiven und aktiven Exoskeletten, zum Beispiel was ich erwähnt habe, diese Über-Kopf-Halte-Exoskelette, das sind eher so die passiven.
Und die Aktiven haben zum Beispiel dann diese, ja, die Querschnittsgelben beispielsweise oder für Reha-Zwecke. Ein Kollege von uns hat ja tatsächlich schon auch getestet. Ja, der Ling nämlich. Ein super faszinierender Artikel, der ist damit wandern gegangen und hat das ausprobiert. Also wenn euch das näher interessiert, könnt ihr da mal auf gamestar.de slash tag nachschauen. Der gute Ling hat da einen wirklich interessanten Artikel geschrieben. Und das ist super spannend, weil ich, bis ich den Artikel gelesen habe, war ich auch so, ja, Exoskelett, Science Fiction kommt bestimmt irgendwann und testet der Kollege einfach eins. Super spannend. Also, was man da wirklich nochmal dazu sagen muss, das ist jetzt nicht so komplett, ich bin jetzt in dem ganzen Anzug, sondern viele sind wirklich um die Hüfte oder dann speziell um die Arme so umgeschnallt. Aber das heißt ja nicht, dass das wahrscheinlich relativ naher Zukunft nicht auch umgesetzt werden kann, dass eben alle Gliedmaßen gleichzeitig unterstützt werden und man das für noch mehr Felder anwenden kann und, Wenn du jetzt gerade erzählt hast habe ich mal einen Artikel rausgesucht und habe ich geschrieben und zwar, im Januar 2024, also fast vor zwei Jahren und.
Es gibt mittlerweile in Japan zum Beispiel schon Firmen, die Mechas herstellen. Also so eine Power-Rüstung ist natürlich ein Exoskelett, aber es ist irgendwo auch eine Art Roboter, weil du halt auch da reinsteigst. Und es gibt ein Startup in Tokio, das heißt Tsubame Industries, und die machen so von Menschen gesteuerte Roboter. Sieht so ein bisschen aus wie so eine Mischung aus Neon Genesis Evangelion Mechas und ja, so eine Art Transformer hätte ich jetzt mal gesagt, findet ihr auch bei uns auf der Seite und das geht dann auch wieder in so eine Richtung es ist wenig Exoskelett, aber es ist auch ein Gerät in das du einsteigst sozusagen und mit dem du dann halt Sachen steuerst und Kisten schleppst und was man da halt so mit machen kann ja.
Und wo wir den realistischen Teil abgehakt haben, kann man auch mal das unrealistische besprechen, das in Fallout vorkommt. Denn gerade so eine Power-Armour, die braucht massig Energie, denn die ist an sich schon super schwer, die muss dann noch die menschliche Last dazu tragen und das ist halt auch einer der größten Probleme bei so Exoskeletten, so die Energieversorgung, wo kommt die her? In Fallout sind das die Power-Cores, wie heißen die denn? Energiekerne, glaube ich, einfach auf Deutsch. Kann sein, ja. Ich dachte auch an so Nuklearkerne oder Energiekerne, ja. Genau, das Es sind eben in Fallout fiktive kleine, ja sind es sogar so Nuklearaktoren in Miniform irgendwie, so eine Batterie quasi, die halt durch Nuklearpower quasi diese Rüstung mit Energie versorgt. Und das ist natürlich Mambo Jambo, so weit sind wir noch lange nicht. Aber dennoch ist es eine spannende Geschichte, eben weil es so darauf hinweist, ja okay, also man muss halt das Ding mit Energie versorgen, das ist realistisch. Wie sie es allerdings machen, das ist unrealistisch. Und da gibt es natürlich noch weitere Sachen...
Die Probleme darstellen würden in so einer Rüstung. Zum Beispiel eben, dass sie zu schwer ist, aber es wird auch oft so dargestellt, als ob die dann einem vor einem super hohen Sturz schützen würde. Und das ist halt einfach nicht der Fall. Das liegt an der Physik. Bis zu einem gewissen Punkt kann einem so eine Rüstung, wenn die auch gut gepolstert ist, dann so natürlich schützen. Aber wenn man jetzt von 50 Metern irgendwie runterfällt, oder 100, dann ist man trotzdem innerhalb der Rüstung halt Matsch.
Brauchst du eine verdammt gute Federung, ja. Ja, da brauchst du wirklich eine richtig, richtig gute Federung oder einige Matratzen, auf denen du landest. Ansonsten ist da nicht viel mit, yo, ich kann jetzt hier einen super krassen Sturz überleben oder eine krasse Druckwelle, die mich gegen die Wand schleudert oder sonst irgendwas. Das ist eher nicht so. Und was man vielleicht gar nicht so stark im Kopf hat, ist auch die Verzögerung. Denn das ist so ein Problem, denn die Die Exoskelette reagieren halt auf die Muskelbewegung. Und in Science Fiction und gerade auch in Fallout ist es eher so, dass es den Anschein hat, als wäre das so gedankengesteuert, dass sich das alles gleichzeitig bewegt. Ja, stimmt, Feier, ja, ja, ja, ja. Und das ist so was, das hat man geachtet. Ich fordere Recherche, zumindest nicht im Kopf, ah ja, klar, das muss ja auf irgendwas reagieren. Und wie schnell reagiert das überhaupt? Das ist echt eine coole, spannende Geschichte. Und ich dachte auch ehrlich gesagt nicht, ich habe es gerade eben schon erwähnt, dass wir überhaupt schon so weit sind bis vor kurzer Zeit.
Coole Sache auf jeden Fall. Ja, Fallout ist da eh so ein Mischmasch, was die Technik angeht. Wir haben das jetzt ein bisschen außen vor gelassen, weil die meiste Technik in Fallout ist halt so retro-futuristisch, die halt auf einem Stand ist, more or less, oder zum größten Teil aus den 50er, 60er Jahren. Du hast auch viele Sachen aus Metall, alles ist so ein bisschen rundlich, alles hat diesen Retro-Vibe. Auf der anderen Seite hast du dann sowas wie Powerarm aus, was überhaupt nicht in die 50er-Jahre passt, oder solche Mr. Handys, die eine eigene KI haben. Und das Fallout hat halt so eine Mischung geschaffen. Deswegen kann man auf die eigentliche Technik bei den meisten Sachen gar nicht so richtig eingehen, weil wir sie nur aus dem heutigen Blick betrachten können. Und da nimmt sich Fallout natürlich auch relativ viele Freiheiten. Das ist aber auch einer der Dinge, die wir jetzt am Anfang nicht genannt haben, die so faszinierend an dieser Welt sind. Dieser Technologie-Mix, auch dieses 50er, 60er, ist ja sowieso für viele schon so ein faszinierendes Thema. Und das dann eben verbindet mit diesem Atomar-Hype, sag ich jetzt mal.
Sorgt einfach für eine große Faszination und macht es auch irgendwie spannend, wenn du dann in Fallout im Spiel rumläufst und du findest da irgendwelche Terminals, die halt aussehen, als wären sie, Aller spätestens aus den 90ern, so dieses 90er-PC-Grau kennt man ja, so diese sehr, ja, ich will jetzt, ja doch, sagen wir mal hässlich, das war schon hässlich.
Hässlichen Kastendinger, wo so noch eine Tastatur mit eingearbeitet ist, das ist jetzt vielleicht eher 80er-Kram, aber ja, gehört auch mit dazu zu Fallout und das ist natürlich in dem Rahmen realistisch, dass wir das auch schon hatten. Und auch diese monochromen Bildschirme, das ist ja zum Beispiel auch so ein Ding, das gab es ja bei uns auch lange. Also wir hatten ja sehr, sehr lange keine, schon bei TV-Bildschirmen keine Farbe und bei PC-Bildschirmen dann eine Zeit lang auch nicht oder eine ganze Weile lang nicht. Es war halt entweder schwarz-weiß oder es war schwarz-grün, gab es auch oder es gab diesen, wie hieß der noch, war das der Visual Boy oder so, wo du... Der von Nintendo, wo rot auf rot ist? Genau, roter rot aus dem schwarz-rot. Also das ist durchaus... Ne, ich hab den in Japan gespielt, das kannst du knicken. Das ist nicht... Kannst du knicken, ja? Das macht keinen Spaß. Das tut irgendwann, das macht einfach keinen Spaß, irgendwann anzugucken, weil es wehtut in den Augen. Ah, Mensch, schade, ey, ich hab das immer mal ausprobieren wollen, aber ja, hat es wenigstens für eine Zeit lang Spaß gemacht und dann wird es aber schnell kacke oder ist es einfach so, ja, ne, lass es bleiben?
Ja, also ich verstehe schon, warum Nintendo das gemacht hat, aber es ist halt, du kannst da nicht lange drauf gucken. Es ist sehr anstrengend für die Augen, weil dadurch, dass das Rot auf Rot ist, erkennst du auch so den Unterschied nicht so richtig. Der Kontrast ist nicht hoch genug. Und dann musst du dich sowieso mehr anstrengen. Das Hirn muss mehr rein interpretieren. Und dann ist Rot jetzt auch nicht die angenehmste Farbe dauernd reinzugucken. Und da wirst du einfach, deine Augen werden einfach furchtbar schnell müde.
Ja, ich glaube, wir sind am Ende angekommen, oder Maxi? Mich würde tatsächlich interessieren von den Zuschauerinnen und Zuschauern, was euer spannendster Aspekt ist, oder der Fallout für euch hat. Was findet ihr da dran am besten? Was würdet ihr vielleicht auch mal interessant finden, was wir in einem Artikel oder auch in einem anderen Tag Talk, Staffel 3, ich höre dir trapsen, mal behandeln sollen? Schreibt es in die Kommentare. Ich will mich da super gerne austauschen, vor allem, weil ja auch in so einer Stunde können wir von Fallout nur von der Welt alleine nicht alles abdecken. Das ist einfach so reichhaltig.
Gib mir, gib mir, gib mir. Absolut, also wir gehen ja auch gerne auf Gamestar Tech so ein bisschen auf Science-Themen ein, wir haben sie jetzt gerade eben auch angeschnitten, haben dazu auch schon einige Artikel, Kollege Alex geht auch sehr tief gerne in wissenschaftliche Themen rein er ist da privat super leidenschaftlich unterwegs, also gerne wenn ihr Themenvorschläge habt haut sie rein, sagt uns Bescheid wie cool und wieso ihr voller cool findet und dann hören und sehen wir uns das nächste Mal. Danke fürs Einschalten und fürs Zuschauen und viel Spaß beim Fallout schauen. Bis dahin. Tschüss. Schöne Weihnachten. Ciao.