Willkommen zurück aus der Werbung. Schön, dass ihr immer noch da seid. Wir reden jetzt über ein Spiel, das wir gerade auf den D-Rang unserer Tierlist gerankt haben. Und zwar Warlock. Und ich möchte einmal das Setting setzen, in dem wir uns jetzt befinden, für den nächsten Talk. Stellt euch vor, ihr sitzt mit euren besten Freunden an einem Tisch. Einer von euch ist der Game Master, die anderen spielen ihre Lieblingscharaktere. Auf einmal kommt eine verhüllte Figur mit einem schwarzen Mantel an eure Seite und legt euch einen Vertrag auf den Tisch. Auf dem Vertrag steht, ihr könnt ein Pakt eingehen mit Invoke Studios. Und zwar für ein neues Spiel, ein neues Spiel in eurer Lieblingswelt in D&D. Aber es ist kein Rollenspiel. Würdet ihr diesen Vertrag unterschreiben? Genau diese Frage stellen wir uns heute in unserem Talk zum neuen D&D-Game Warlock von Invoke Studios. Und dafür habe ich mir großartige Gäste eingeladen. Zum einen meinen lieben Kollegen und selber auch Game Master und D&D-Ultra, Paul. Schön, dass du da bist. Moin, da bin ich wieder Da bist du wieder Das freut mich und auch das nächste Gesicht ist schon bekannt.

Unser Chefredakteur von der GameStar Hallo Heiko Hallo Und wir haben uns noch Verstärkung aus der Rollenspielszene geholt Eigentlich so das Urgestein Wenn es um guten Rollenspiel-YouTube geht Und zwar die liebe Mayri Schön, dass du Zeit gefunden hast, dabei zu sein.

Hi, vielen Dank für die Einladung. Unbedingt, sehr, sehr gern. So, als allererstes wäre meine Frage, wie seid ihr denn zu D&D gekommen? Was war euer erster Berührungspunkt? Paul. Du guckst mich so an, ja. Erster Berührungspunkt war so 2017, 18, ich bin relativ spät in Zuby eingestiegen, weil ein Kumpel von mir immer erzählt hat, was sie da für ein komisches Brettspiel spielen. Und ich war so, hä, wie? Und das war, glaube ich, gar nicht D&D, sondern ein bloßes Regelwerk. aber dann so dieses ja und dann diese Story erzählt und dann haben wir das gemacht und dann ist das passiert. Ich so, hä, was ist das für ein Spiel? Wie geht das? Wie kann ich dann in einem Brettspiel, also ich laufe doch eigentlich über ein Brett und dann passiert da irgendwas und vielleicht ist da mal eine Story dahinter, aber ich kann mich doch nicht aussuchen. So, eigentlich noch nie gehört davon. Und ich fand das super beeindruckend und dann habe ich so Anfang 2019 habe ich mir dann mal Critical Role angeguckt mit dem Hintergrundwissen so ungefähr, was das ist und bin dann voll eingestiegen. Also dann habe ich mir ganz schnell allerlei Bücher gekauft zu D&D, habe in meinem Local Game Store eine Runde beigetreten, habe dann kurz später selber noch eine neue gegründet, wo ich dann geleitet habe und habe jetzt über die Jahre viel D&D gespielt und probiere auch sehr gerne in anderen Systemen rum, Cyberpunk, Merkborg.

Und Heiko, wie ist es bei dir? Ich hab tatsächlich Pen & Paper nur, glaub ich, mal zwei Jahre gespielt als Teenager. Das war, glaub ich, die zweite Edition vom Schwarzen Auge. Ist da schon weichen her.

Ähnlich alt sind meine D&D-Erfahrungen. D&D tatsächlich nur über Computerspiele. Also ich war nie Pen & Paper-D&D-Spieler. Bin tatsächlich eher der Brettspiel-Typ. Weil ich da nicht so die lebendige Fantasie so mitbringe. Mir war das immer zu... Abstrakt so, ich kann nichts anfassen, was ist hier? Sprich, ich bin aber tatsächlich mit den sogenannten Golden Box Spielen von SSI damals in D&D eingetaucht. Pools of Radiance, Curse of the Azure Bonds. Das waren Spiele von SSI, die tatsächlich sich dem D&D-Regelsystem auch danach orientiert haben. Und das war meist so eine Mischung aus Dungeon Crawler und Taktikkämpfen, aber auch das schon mit dem kompletten D&D-Regelwerk im Hintergrund. Also man musste sich auch damals schon eine komplette Party dann erstellen und dadurch habe ich mich so ein bisschen da reingefuchst und ich habe sehr viele dann D&D-Spiele auf dem Computer einfach gespielt. Sei es jetzt Baldur's Gate 1, Baldur's Gate 2, Baldur's Gate 3 natürlich. Aber auch Action-Rollenspiele wie Baldur's Gate Dark Alliance. Aber das war 2001. Das war 2001, genau. Das andere habe ich weggelassen aus Gründen.

Ja, also das ist so mein Hauptberührungspunkt mit D&D, sind tatsächlich die Computerspiele. Wie ist es bei dir, Mayri? Ich weiß, dass du in der Rollenspielwelt, du machst eigentlich fast alles, was irgendwie Rollenspiel heißt, ob es jetzt LARP ist, du leitest auch eigene Kampagnen. Wie ist deine Beziehung zu D&D?

Also meine erste Begegnung mit denen, die war Ende der 90er. Ich habe mit anderen Rollenspielen angefangen, mit DSA, wo wir ja auch schon einige Leute reingeschaut hatten. Und dann habe ich da eine Runde gefunden, mit der ich dann Dungeons & Dragons, Advanced Dungeons & Dragons Second Edition, glaube ich, gespielt habe. Und auch Computerspiele, natürlich Baldur's Gate. Und heute ist mein Verhältnis zu Dungeons & Dragons, dass es eins von den Systemen ist, dass ich spiele. Ich leite 50 verschiedene Systeme. Manche mehr, manche weniger. Aber Dungeons & Dragons ist schon das Häufigste, das am häufigsten nachgefragt wird. Und das auch tatsächlich so etwas wie eine Industrie geworden ist, in dem Sinne, dass ich auch eine professionelle Spielleitung bin, die durchaus auch gar nicht so wenig Geld manchmal bekommt auf Events, um Dungeons & Dragons zu leiten. Das heißt, es ist ein Spiel, das ich gerne spiele. Nicht nur, weil ich manchmal dafür bezahlt werde, sondern auch, weil ich die Welten mag, die damit in Verbindung stehen und die High-Fantasy-Charakter-Konzepte. Also, wenn man wirklich mal abgefahrene Helden, Heldinnen spielen will, dann ist Dungeons & Dragons schon ein gutes Spiel dafür. Ja, das stimmt. Also ich muss zugeben, mir geht's ähnlich wie Heiko und dir, dass ich auch mit DSA angefangen habe. Also D&D war für mich sehr lange, ja, das war halt die große Marke, aber ich war so, nee, ich mag DSA, ich mag, dass es ein deutsches Regelwerk ist, ich mag die Komplexität. Also als ich mir D&D das erstmal angeschaut habe und das Charactersheet angeschaut habe, war ich so, Da ist ja viel zu wenig Auswahl. Ich will viel mehr machen können.

Ich war etwas unterfordert, würde man fast sagen. Wo ist die Fähigkeit zum Brot backen? Wo kann ich hier Holz schnitzen? Eben, ganz genau. Das sind die Fragen, die man sich da dann stellt. Bin dann aber auch mit einer guten Freundesgruppe, die halt auch nur die in die gespielt hat, auch in die in die reingekommen und war dann so, okay, es macht auch Spaß, wenn du da die richtigen Leute hast. Du findest da auch deinen Weg. Und heute habe ich auch die Erfahrung gemacht, auch mit anderen Regelwerken, die noch viel, viel einfacher sind, dass es am Ende ja eben genau um das Rollenspiel beim Pen & Paper geht. Und jetzt sind wir an dem Punkt. Rollenspiel. Das ist der Begriff, der jetzt gerade über Warlock so wie ein Damoklesschwert schwebt. Denn es ist keins. Wie ein Holy Avenger. Ein Holy Avenger. Es ist kein Rollenspiel. Wie war deine erste Reaktion, Paul? Meine erste Reaktion war so, hä? Also.

Ich fand das halt ein bisschen skurril einfach für eine Marke, die sich selber als das größte Rollenspiel der Welt bezeichnet und dann auch noch von einem Studio, also deren eigenes Haus, Inhouse-Studio macht ein Spiel zum größten Rollenspiel der Welt und es ist kein Rollenspiel. Fand ich erstmal befremdlich, aber ich finde durchaus Durchaus gibt es in der Welt von D&D oder allgemeinen Spielumsetzungen von Tabletops oder Pen & Papers, gibt es durchaus Platz für Nicht-Rollenspiele in der Videospielwelt. Also es muss nicht jede Videospielumsetzung auch direkt ein RPG sein oder RPG-Elemente haben. Es muss nicht. Es kann sehr cool werden.

Nur weiß ich halt, dass das Studio vorher Dark Alliance gemacht hat und nicht das Gute von 2001, sondern dass auf Metacritic mit 53 steht und auf Gamestar mit 58 steht, Dark Alliance von 2021. Und da bin ich halt, ja... Vorsichtig. Heiko, du grinst schon so. Du hast anders auf dieses Spiel reagiert. Ich hab, naja, man muss dazu sagen, dass Warlock zu den Titeln gehört hat, von denen wir vor der Show schon etwas wussten, über die wir uns schon vorher informieren durften, wo wir einen Call hatten mit den Entwicklerteamen, die uns da so ein bisschen was erzählt haben, was sie da vorhaben, sodass wir das Ganze eben auch vorbereiten konnten.

Und man muss halt sagen, dass das Baldur's Gate Dark Lines, also das schlechte Spiel, Das gute Spiel, Baldur's Gate Dark Lines, das von 2001. Ich meine jetzt aber das neuere. Einfach Dungeons & Dragons Dark Lines. Genau. War noch in der Frühphase das Studio. Das Studio wurde ja gekauft von Wizards of the Coast und wurde in den letzten Jahren massiv ausgebaut. Und ich habe mir dann halt mal angeschaut, wer arbeitet denn eigentlich für dieses Studio? Und da muss ich fairerweise sagen, da sind mir schon die Ohren geschlackert. Denn das ist tatsächlich ein ziemliches All-Star-Team, was sie sich zusammengesucht haben aus Eidos Montreal und Ubisoft Montreal. Also einer der führenden Köpfe des Studios ist z.B. Dominic Gay, der Watch Dogs verantwortet hat. Wir haben jemanden wie Jeff Hatton dabei. Also das sind gute Namen. Das sind Entwickler, die sehr viel Blockbuster-Erfahrung mitbringen, aber eben bei Open-World-Action-Adventures, nicht im Rollenspiel-Ding. Ich halte es für eine logische Schlussfolgerung, auch von Wizards of the Coast. Die haben ja mit Baldur's Gate 3 erst ein großes Rollenspiel auch mitfinanziert und mitgepublished, die waren ja daran beteiligt.

Und das ist ja das, was sie gerade versuchen. Sie versuchen ja gerade, Dungeons & Dragons in der Popkultur zu verankern. Wir haben Stranger Things, was sicherlich einer der größten Boosts für Dungeons & Dragons in den letzten Jahren. Wir hatten den Dungeons & Dragons-Kinofilm, der jetzt auch nicht zwingend Mittelalter-Rollenspiel war, in so mancher Hinsicht. Aber das ist ja Dungeons & Dragons auch nicht. Genau, wir haben sowas wie Critical Role, sowas wie Legends of Mox Machina. Also es gibt diese Bestrebungen eben aus dem Universum mehr rauszuholen. Das, was mich gestört hat oder wo ich das Problem einfach sehe, war einfach die, Entschuldigung, dümmstmögliche Präsentation, also den Reveal. Wenn ich ein Studium mit Open-World-Erfahrung habe, wenn ich weiß, ich habe hier ein erklärungsbedürftiges Spiel, dann kann ich nicht so einen generischen Render-Trailer den Leuten vorsetzen.

Man kann da viel rein, rausziehen. Da werden wir sicherlich auch noch drüber reden, was da alles drinsteckt eigentlich. Aber irgendwie Leute für ein Spiel zu begeistern, das geht halt anders. Aber ich würde tatsächlich das Studio nicht abschreiben. Ich würde auch das Spiel nicht abschreiben. Ich glaube, das kann ein sehr, sehr gutes Action-Adventure geben, aber auf Basis des Trailers, keine Ahnung. Keine Ahnung. Ja, Mayri, also wir wussten ja alle schon etwas früher, dass dieses Spiel kommt und konnten uns schon intensiver damit auseinandersetzen. Du hast den Trailer natürlich erst zu den Game Awards gesehen. Wie war denn deine Reaktion als D&D-Kennerin?

Ja, es war zugegeben auch ein bisschen ein, das ist jetzt gar nicht mal so aussagekräftig, was wir da sehen. Also ich freue mich über Trisha Helfer, aber da bin ich mit Sicherheit auch nicht die Einzige, die die mag. Und wenn ich ein Action-Adventure machen würde auf Basis von Dungeons & Dragons, ist Warlock schon die Klasse, die sich dafür am besten eignet, weil die auch im Pin & Paper, im Rollenspiel eine Klasse ist, die ganz viel mit Fähigkeiten arbeitet, die nicht auf Spell-Slots gehen. Also zum Beispiel Zaubertricks so genannte. Der Eldritch Blast, der schaurige Strahl. Ich weiß gar nicht, ob es die aktuelle deutsche Übersetzung ist. Aber nicht so cool von der Übersetzung her, aber eine sehr praktische Fähigkeit, die auch sehr stark wandelbar ist, je nachdem, wie man den Warlock spielt. Also es ist schon die Klasse, die sich am ehesten dafür eignet.

Ich habe so Erinnerungen zum Beispiel an einen Wheel of Time, wenn ihr das noch kennt, was ja ein Fantasy- Shooter war im Endeffekt. So etwas in der Art hätte ich mir auch gut vorstellen können damit. Und dann war es so, wir sehen keine bekannte, in der Welt, sondern wir sehen ja nur so Ausschnitte, diese in Licht schwebende Festung. Und das sind Hinweise drauf, was der Patron sein könnte. Warlocks, Dungeons & Dragons beziehen ihre Magie und ihre Fähigkeiten immer von einer mächtigen Entität, die ihnen das leiht. Und so viel wissen wir ja auch schon. Und da ist dann die Frage, was ist das für eine Entität und wie ist das Verhältnis? Und dann kann man ein paar von den Dingen, was sind die Fähigkeiten für dieser Warlock, die potenziellen und was könnte der Patron sein, aus dem Trailer ziehen. Aber das ist nicht viel alles. Ja, das stimmt. Also was ich auch gerade im Chat gesehen habe, wir haben eine Umfrage gemacht, was ist für euch wichtig, wenn ihr D&D hört oder was macht das Herz von D&D so ein bisschen aus und da hieß es Party und Chaos und.

Also Chaos weiß ich jetzt nicht, das könnte man aus dem Trailer vielleicht noch rauslesen, nach Party fühlt sich das gar nicht an, weil es ist nur sie, es ist ein Singleplayer, es geht nicht darum, mit Freunden gemeinsam diese Welt zu erkunden. Party im Sinne von Gruppe, nicht im Sinne von Freie. Party im Sinne von Feiern, stimmt für alle, die kein, sorry, ich bin jetzt schon voll so, ja, wir reden über D&D, also müssen alle wissen, was eine Party ist, stimmt natürlich nicht im Sinne von Feiern, sondern im Sinne von Gruppe und genau diese Gruppe ist ja auch was, was auch den D&D-Film und auch Vox Machina so besonders gemacht hat, weil wir haben nicht einmal in dieser D&D-Welt bisher das gehabt, dass du nur diesen einen Charakter hattest, sondern du hattest immer diese Welt, die eben mit diesem Charakter agiert und eben meistens auch diese Freunde, die dann dieses Chaos auch mit, anfachen, über die du mehr erfahren willst, interessante Charaktere und aktuell.

Katri, der Hautcharakter, mir das noch so gar nicht. Nein, das stimmt auch. Wir haben tatsächlich auch die Entwickler danach gefragt und sie haben schon gesagt, nee, du bist da schon allein mehr oder weniger. Sie haben schon angedeutet, dass die Beziehung zu deinem Patron natürlich eine große Rolle spielt. Ich finde die Hinweise im Trailer, welcher Patron das sein wird, jetzt auch nicht sonderlich so tief, wenn da so Rabenfedern durch die Gegend springen. Ja, so, also das haben sie schon gesagt, das wird eine wichtige Rolle spielen. Sie haben auch gesagt, man wird natürlich auch mit Charakteren interagieren, aber es ist kein Partyspiel. Was ich persönlich nicht schlimm finde, bin ich ehrlich, weil ich finde, es muss auch erlaubt sein, ein Spiel zu machen. Ich mag halt gute Action-Adventures. Ich mag gut gemachte Open-World-Action-Adventures und meine Hoffnung ist, dass sie ein handwerklich sehr gut gemachtes Open-World-Action-Adventure, hinbekommen in einer Welt, in der ich spüre, dass sie eine sehr tiefe Lore hat, die mir sehr viel Fanservice liefert, wo ich dann Dinge erkenne. Und auch da haben sie ja schon Dinge angedeutet, einen Trailer wie einen Beholder. Das kenne ich noch von Eye of the Beholder, als alter Mensch. Also da stecken Dinge drin.

Und deswegen, es muss für mich nicht ein zwangsläufig ein partybasiertes Rollenspiel sein. Dann haben wir andere Sachen, auch im D&D-Universum, wie so Last of the 2, was jetzt dann kommt. Diese Spiele gibt's ja. Und da mal einen frischen Take in diesem Setting, mit dieser Lizenz zu machen, finde ich erst mal nicht verkehrt. Nur, wie gesagt, mit dem Trailer so, wie sie's gemacht haben, Und das war halt dünn. Das ist ganz genau mein großes Problem mit diesem Spiel an sich noch. Das kann alles... Cool werden. Aber von dem, was sie halt, also wie sie es präsentieren, bin ich halt absolut nicht interessiert. Also hätte ich mich nicht auf diesen Talk vorbereitet und hätte ich nicht auch schon die Infos vorher gehabt, wäre das so an mir vorbeigezogen und ich hätte das überhaupt nicht mit dem Arsch angeguckt. Also es sind halt so viele Abers, die ich noch bei diesem Spiel habe, und, ganz vorne mit dabei, Wizards of the Coast, weil die einfach, finde ich, seit Jahren nicht so wirklich gut mit ihrer Lizenz umgehen. Auch nicht so die besten, die größte Kundenfreundlichkeit haben.

Und gefühlt seit den, also über Corona ist halt D&D auch wahnsinnig explodiert, weil die Leute halt Zeit hatten ohne Ende.

Sie stolpern irgendwie immer wieder und wissen, also ich habe so das Gefühl, sie wissen gar nicht so, was sie jetzt mit diesem Riesen-Biest D&D machen soll. Sie wissen vor allem nicht, was die Community will. Das ist, finde ich, immer das, was du bei Wizards of the Coast so ein bisschen, merkst, dass sie kein richtiges Gefühl für die Community haben, weil die Community, also, dass das ein Spiel ist, das vielleicht viele Leute auch außerhalb von D&D ansprechen könnte, durchaus, aber für mich jetzt als jemand, der ein D&D-Fan ist, der diese Welt liebt, ich dachte mir so, das ist jetzt nicht euer Ernst. Also, das ist alles, was sie können, das ist alles, was sie mir gebt. Das ist so generisch, das ist so oberflächlich. Ich fand's einfach ein bisschen schade, was sie daraus gemacht haben. Und das ist allgemein oft das Gefühl, was ich halt bei Wizards of the Coast habe. Sie haben halt da diese Riesenwelt und dann schauen sie so, ja, okay, was ist denn das, was wahrscheinlich, wenn ich jetzt Gemini oder ChatGPT fragen würde, wie sieht ein Warlock aus? Und was sollte ich in diesem Trailer zeigen? Nehmen Beholder, hier noch ein bisschen ein Hinweis auf den Patron, der ein sehr bekannter Patron ist. Welchen Patron sollten wir denn nehmen? Über den reden wir gleich ausführlicher. Und wie soll die Figur aussehen? Dann würde mir, glaube ich, die KI genau das ausspucken. Ich würde mich mal bei Mary interessieren, wie hast du die Heldin empfunden? Hat es dich angesprochen oder hast du das auch als generisch empfunden?

Die Heldin habe ich vom Design her auch generisch empfunden. Ich muss jetzt tatsächlich aber ein Actually machen. Was wir sehen, ist kein Beholder. Sonst hätten die Tentakel am Ende Augen. Die Tentakel haben aber Münder. Das heißt, es ist ein sogenannter Death Kiss. Das ist etwas, was entsteht, wenn ein Beholder einen Albtraum davon hat, dass er krank wird oder ihm Blut abgesaugt wird. Das ist lustigerweise schwächer als ein echter Beholder. Das heißt, wir sehen eigentlich ein zweitrangiges Monster. Und deshalb, meine Damen und Herren, braucht es Experten. Es gibt ja noch den Spectator, oder? Es gibt Spectator, aber die haben auch Augen am Ende ihrer Tentakel, aber sie haben weniger Tentakel. Das ist eine schwächere Version. Das ist quasi ein Baby-Beholder. Und dann gibt es noch den Gazer, der hat nur vier Tentakel. Und es gibt noch untote Beholder. Es gibt einen Eye-Dragon, glaube ich, heißt es. Wenn ein Beholder davon träumt, der wäre gerne ein Drache, dann ist es ein Drache, der Tentakel mit Augen hat und ein Auge insgesamt. Es gibt so viele verschiedene Varianten davon. Beholder sind aber auch. Bin mir sicher, das hier ist ein Death Kiss. Was aber tatsächlich da ganz spannend war, wir haben in einer Vordiskussion drüber gesprochen und wir haben ja auch alle so meinten, oh, das ist so generisch. Und dann kam aber so fünf Minuten später, ja, aber wenn ich ehrlich bin, der erste Warlock, den ich selbst gespielt habe, war ganz genauso. Ja, das ist wirklich.

Aber das ist es ja. Also ich weiß nicht, wie viel Warlock-Erfahrung ihr habt, aber ich habe meinen ersten Warlock zumindest zu einem Arakokra gemacht. Das war mir sehr wichtig, dass ich eine Rasse spiele, die nicht so häufig vorkommt. Und ich mir dachte, okay, das könnte ganz cool sein. Über den Patron, den ich gewählt habe, der war wiederum sehr generisch und der passt auch sehr gut zu dem Patron, den ich hier vermute. Aber für mich war halt das damals auch natürlich, war die dunkel gekleidet. Ich meine, sie waren Arakokra, deswegen waren Federn sowieso überall. Älteste Arakokra, deswegen schwarz-weiß. Also ja, es ist alles... Da wollen wir mal über den Patron reden, den wir die ganze Zeit anhalten. Ja, unbedingt, unbedingt. Ja, lasst uns über den Patron reden. Ich weiß ja schon, was wir vermuten. Katri.

Mayri, was denkst du, was Katri für einen Patron hat?

Ich glaube, wir sind uns alle relativ einig, dass es vermutlich die Raven Queen ist oder maximal vielleicht noch die Königin des Gloaming Court unter den Erzfehen, was aber möglicherweise ohnehin die gleiche Person ist. Aber es ist ein Patron, der unter den Erzfee-Reiter gehören würde und höchstwahrscheinlich die Raven Queen. Also das ist eine Entität, die wahrscheinlich mal eine Elfe war und oder eine Fee, beziehungsweise die auf jeden Fall ihren Hauptsitz im Shadowfell hat. Das ist so eine schattenhafte Welt, die ein Spiegel der Material Plane, also der normalen, realen Welt bei Dungeons & Dragons ist. Und die ganze Beschreibung von ihrem Sitz, wo ihre Macht ist, ihr Schloss, das in diesen Schatten und in der Finsternis liegt, die ganzen Rabenfedern und dergleichen, ist das relativ sicher. Die einzige andere Sache, und das ist der letzte Tipp vielleicht noch, ist Auriel, das ist eine Göttin der Kälte und des Verlustes und die Raven Queen bzw. Die Königin des Gloaming Court haben auch mal sich als Auriel ausgegeben, aber jetzt wird es wirklich sehr esoterisch. Wir haben jetzt gerade einen kleinen Ausschnitt aus der Vox Machina-Serie, also der animierten Version von Critical Role gesehen. Und da, also auch ganz viel durch Critical Role wurde die Raven Queen ja sehr beliebt, weil sie da der Patron oder eine wichtige Figur war und dann irgendwann zum Patron von einem Charakter wurde.

Also das hat der guten, glaube ich, einen ziemlichen Popularitätsboost gegeben. Noch dazu steht die, weil die Raven Queen ja eine Göttin des Todes ist und sagt halt, also es ist ein bisschen kompliziert in den Feinheiten, aber sie findet jedenfalls Untote nicht so cool. Das wird im Trailer ja angedeutet. Es gibt ja ein paar Zombies und so ein Vampir ist da auch bei. Es könnte sich zum Beispiel beim Setting auch um Ravenloft handeln. Habe ich auch gedacht, bei diesem rotischen Schloss und dem Vampir-Zombie, den man da gesehen hat. Ravenloft ist so das Setting von Curse of Strad, einem der beliebtesten D&D-Module, wo es halt auch um großen Vampirfürsten geht. Ja, aber auch das, wie gesagt, ich finde das ja, das muss man sich ja klar machen, das Ding, ich finde es ja fantastisch, wie ihr hier abnerdet. Aber ich glaube, das soll ja kein Spiel für Nerds werden. Das wird ein Spiel, das soll D&D oder das D&D-Universum einer breiten Gaming-Masse irgendwie schmackhaft machen. So. Vielleicht auch dann mit dem Nachteil, dass dann halt einige D&D-Enthusiasten so ein bisschen die Nase rümpfen und sagen, na ja, mein Gott, tausendmal gesehen, tausendmal gesehen.

So, ja, komm, hier, Mainstream und so. Ich glaube, das ist einkalkuliert. Auch mit der Protagonistin, die ist sehr so, ja, kann halt von einer schönen Schauspielerin gespielt werden. Aber auch da wieder muss man ja sagen, gute Wahl mit Tischer Helfer. Also hätten sie schlechter treffen können.

Und was ich tatsächlich noch spannend finde, jetzt mal rein auf einer spielerischen Ebene, weshalb ich die Warlock-Klasse dafür ja spannend finde, das ist auch die Vermutung von unserer Expertin Steffi. Sie geht halt davon aus, dass wir uns da mit einer Blade Dancer als Subcluster... Hexblade.

Hexblade beschäftigen, um eben diese, was sie schon bestätigt haben, es wird auch Nahkämpfe geben.

Und weil es sich aus meiner Sicht einfach für... Es bietet sich für ein Action-Adventure einfach an, diesen Mix aus schnell nahkämpfen, dann in einem oder anderen darf man Zauber sagen? Man darf Zauber... Zauber. Sie haben auch schon bestätigt, dass man Zauber auch für Rätsel einsetzen wird. Auf einer rein spielerischen Action-Adventure-Ebene kann ich mir das eigentlich alles ganz gut vorstellen, ehrlich gesagt. Ja, generisch. Ja, aber das muss erst mal nicht schlecht sein. Also ich habe jetzt im Chat gesehen, da kam nochmal die Frage, worum geht es in Warlock? Also wie gesagt, es geht um Katri, wir wissen noch nicht so viel über das Spiel, muss man dazu sagen. Es geht eben um Katri, um diesen Warlock, von der wir ausgehen, dass sie einen Patron hat, der wahrscheinlich irgendwie in Richtung Raven Queen gehen wird, dass sie vielleicht Hexblade als Unterklasse genommen hat, beziehungsweise darauf hat sie sich spezialisiert. Sehr viel mehr wissen wir aus diesem Trailer nicht. Was ich oder was wir uns, als wir mit Steffi gesprochen haben, ein bisschen erhofft haben, damit sie nicht die ganze Zeit alleine als hier edgy Warlock durch die Welt reist. Wenn sie die Raven Queen als Patron hat, dann könnte sie vielleicht so einen Raben als Sidekick an die Seite gestellt bekommen, durch den die Raven Queen da mit ihr redet. Das wäre auch Law Accurate. Ja.

Und wie findet ihr diese Idee? Würdet ihr das feiern? Finde ich cool.

Also von dem, was ich so auch vermute, so storytechnisch.

Also wird es halt wahrscheinlich darum gehen, okay, wieso hat sie diesen Pakt, abgeschlossen? War das freiwillig? War das aus einer Not heraus? Aus Rache? Das wird garantiert eine Rache-Geschichte sein. Also schau sie dir an. Sehr cooles Detail übrigens, ihr Auge da, also ihr linkes Auge mit diesem Tattoo drumherum. Das ist das Logo der Warlock-Klasse in D&D. Das finde ich hier ein ganz witziges Detail.

Das alte Logo der Klasse. Das alte Logo, stimmt. Da sind wir jetzt nämlich an dem Punkt, wo es spannend wird, dass die Klassen ja nochmal geändert worden sind, 2024 und 2025. Es gibt ja eine überarbeitete Version der aktuellen Ausgabe von Dungeons & Dragons. Also beruht dieses Spiel auf der alten Version oder auf der neuen? Nein, weil in der alten ist Hexblade eine Subklasse. Ja, da wählte man zu Beginn, was für einen Patron man hat und dann eine Subklasse, die einen bestimmten Pakt enthält und eine davon konnte sein, dass man eben eine coole Waffe beschwören kann. Aber nach den aktuellen Regeln ist es so, dass man erst ab Stufe 3 rausfindet, wer ist überhaupt eigentlich mein Patron und vorher hat man andere Dinge. Und man kann mehrere Sachen lernen. Man ist also nicht gezwungen, sich auf eine von diesen Eldritch Invocations zu beschränken. Und man kann also sowohl einen Begleiter haben als auch einen Schwert, je nachdem, wie man das Ganze dann zusammenstellt. Also das wäre zum Beispiel eine Frage, orientiert es sich nach den älteren Regeln oder nach den ganz neuen Regeln, weil dann ist das Schwert nur eine Option und wir können mehrere Dinge probieren. Wirklich so ein Mischmal? Ja, wahrscheinlich, obwohl ich glaube, dass es eher in die neue Richtung geht, weil du dann halt wieder mehr Möglichkeiten hast für diesen Charakter. Die Entwickler haben auch schon gesagt, dass sie sich da auch erlauben, um auch Freiheiten zu nehmen, wenn es sich für das Spielprinzip eben auch anbietet. Aber um auf die Frage zurückzukommen.

Die müssen einen Sidekick reinbringen. Also ich halte es wirklich für essentiell. Also ich mag die Star Wars Jedi-Spiele. Ich vergesse immer, wie der Droide heißt, der auf der Schulter sitzt. BD-1. BD-1, ja.

Entschuldigung. Ja, BD-1 ist einfach Killer. Und ich kann mir das wirklich gut vorstellen mit so einem Raben, ein intelligentes Tier auch. Das kann schon gut funktionieren. Und ich wette, du kannst ihn so einsetzen wie bei Assassin's Creed, dass du mit dem Vogel zum Beispiel ein Camp auskundschaften kannst und dann durch deine Augen wuchst und sowas. Ja, das habe ich geliebt. Vor allen Dingen hat das mein Kater geliebt. Also wenn ich bei Assassin's Creed, mit dem, dann war der sofort vor dem Fernseher was passiert hier? Beste Spiel aller Zeiten.

Und hier macht es dann ja sogar lore-technisch Sinn. Bin mir nicht sicher, wie Assassin durch die Augen eines anderen schauen oder mit dem Auskundschaften. Aber Warlock, doch. eine gute Ausbildung. Aber kann denn so ein Sidekick diese typische Party, die man eigentlich von die und die kennt, ersetzen? Also eine ganze Party nicht, aber es hilft halt einfach, dass dein, ich meine, in so vielen Spielen hast du halt deinen Hauptcharakter, der die ganze Zeit mit dem Sidekick redet. Du hast bei God of War hast du deinen Sohn dabei. Bei Geralt redet mit seinem Pferd. Also es ist durchaus... Und ich muss halt auch sagen, jetzt auch da wieder, wenn man sich wirklich selbst hinterfragt, was passiert spielmechanisch in einem Party-Rollenspiel?

Ist es jetzt auch nicht so, dass man ständig irgendwie mit den Leuten redet. Die rennen gefühlt 80, 90 Prozent der Spielzeit, rennen die halt auch nur stumm hinter dir her, schalten sich da mal in Dialogen ein. Unterschied ist, wenn man dann wechselt, wer ist gerade die aktive Person, da wird es dann interessant. Es kann aus meiner Sicht aber auch eine Chance durchaus sein, gerade auch, um Leute in die D&D-Lore 1 zu führen. Denn was ja die Funktionalität von Partymitgliedern im klassischen Rollenspiel, sie sind ja im Grunde genommen Spiegelbilder. In Baldur's Gate 3 generierst du ja deine Figur selbst. Da steckt nicht, es sei denn, du spielst einen vorgefertigten Charakter, aber steckt jetzt nicht so viel Backstory dahinter. Das heißt, die Interaktion kommt durch die Reflexion zu dem, was dir deine Partymitglieder wiedergeben. Und wenn man das jetzt hier mit einer ausgearbeiteten Figur, mit Backstory und so zu tun hat, bin ich mir jetzt nicht zwingend sicher, ob man das wirklich super viel vermisst. Natürlich, wenn man ein Tabletop-Feeling haben möchte, aber darum geht es in dem Spiel ja nicht.

Und mit einer Figur, eine D&D-Welt zu erleben, die eine Backstory hat, die in dieser Welt schon verwurzelt ist, die man nicht selbst mit Leben füllen muss, sondern deren Leben man auch so ein bisschen erkundet und erforscht. Ich denke da immer noch gern, ein altes Spiel, also ein Planescape Torment, wo man auch eine Figur spielt, die sehr viel Backstory hat und man erkundet diese Backstory und taucht dadurch auch in eine fremde Welt ein, wo man sehr schnell merkt, die hat eine sehr tiefe Lore. Das kann super interessant sein. Witcher 3. Auch das. Ich denke auch, dass es eher in diese Witcher- Kerbe schlagen wird. Oder ich hoffe es so ein bisschen, dass es eher in die Richtung gehen wird. Wie seht ihr das denn? Also weil ehrlicherweise, ich verstehe schon den Schritt, dass Invox Studios gesagt hat, wir machen kein Rollenspiel. Nachdem wir Baldur's Gate 3 hatten gerade eben, als das D&D-Rollenspiel überhaupt. Die sollen ja sofort damit verglichen werden. Genau, das nächste Rollenspiel, das da danach kommt, Solastra zum Beispiel, Solastra 2, das wird es schwer haben. Oder wie seht ihr das, Mayri?

Ja, da würde ich mich auch nicht sozusagen anlegen wollen. Weil das Spiel ja auch noch, nicht nur, dass es ein gutes Spiel ist, es hat auch in der Community eben einen noch fast überhöhten Stellenwert dann zusätzlich bekommen, weil es so ein, Überraschung ist jetzt das falsche Wort, aber weil es so ungewöhnlich gut, ist und nach einer längeren Durststrecke von dieser Art von Rollenspielen und, dann ist das eine gute Entscheidung, da woanders hinzugehen und ich glaube, dass man da was ganz Gutes erzählen kann, weil Warlock schon auch die Klasse ist, die ganz viel an Hintergrund hergibt. Die Person läuft ja nicht allein so durch die Welt, sondern die hat ja einen Patron, die hat auf jeden Fall immer schon mitgegeben, einen großen Konflikt. Nicht alle Patrone sind böse, auch die Raven Queen ist per sie nicht böse, die ist nur, Etwas gnadenlos, könnte man sagen. Es gibt auch Patrons, die sogar wohlwollend sind. Und da ist auf jeden Fall ganz viel Potenzial drin, eine gute Story zu erzählen. Man muss sich jetzt nur noch finden und auch umsetzen. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Ich finde aber tatsächlich auch, also die Warlock-Klasse zu nehmen, liegt halt echt auf der Hand. Und tatsächlich ist die Warlock-Klasse eine der wenigen Schwächen von Baldur's Gate 3. Ja.

Die kann man sich, also du kannst sie entweder, begegnest ihr auf zweierlei Arten, entweder indem du für deinen selbstgemachten Charakter die Warlock-Klasse wählst, was da aber passiert, also du findest nie raus, außer dem, was du dir so selber zusammendichtest, warum du diesen Pakt eingegangen bist. Du kannst ihn natürlich ausdecken, was du magst, aber.

Bis auf so einzelne Dialogmomente kommt dieser Patron halt gar nicht zur Geltung. Und das ist auch egal, welchen du nimmst. Der kann halt in situativ, wo halt andere Klassen insert your Backstory hier machen würden, insert your Klassenfeature hier, hat halt da der Warlock seine Stimme aus dem Off. Und zweierlei gab es den Begleiter Will, der ja auch seinen Patron hat, den werden wir auch kennen im Laufe von Ballers Gate.

Und ich finde, Will ist, also meine persönliche Meinung und Erfahrung, Will fand ich den schlechtesten Charakter. Erzählt auch nicht zu den Fan-Favoriten. Nee, gar nicht. Der Patron ist halt nur Questgeber, sehr viel mehr kommt da nicht, die Story ist nicht sehr deep. Genau, es ist halt auch ein bisschen, ja, und da ist es halt jetzt, also da hat jetzt Warlock die Chance zu punkten mit dem Hexenmeister als Klasse, also Hexenmeister ist auf Deutsch Warlock, gerade weil, Ja, weil es das nicht so dolle hingekriegt hat. Das stimmt. Jetzt ist halt die Frage, kriegt ein Studio wie Invoke Studios das hin? Heiko, du hattest das schon angeteasert, dass es, ja, das ist das Studio, das uns Dark Alliance, also das schlechte Dark Alliance von 2021 gegeben hat. Aber dieses Studio hat sich verändert seitdem. Also würdest du diesem Studio das zutrauen, diese Tiefe, die das braucht, damit dieses Spiel funktioniert, auch wirklich geben zu können? Das ist tatsächlich reine Spekulation. Wo ich positiv bin, ist, dass sie eine sehr solide Open-World-Mechanik hinbekommen und auch eine solide Spielmechanik. Das Know-how haben sie sich eingekauft.

Ob sie das in Sachen Lore und Story hinkriegen, da habe ich jetzt, bin ich ehrlich, zumindest von dem, was ich so mal auf LinkedIn mir zusammengesucht habe aus dem Studio, jetzt nicht so das entdeckt, von dem ich sagen würde, okay, hier haben wir jetzt jemanden, so wie Drew Capershin bei Exodus, was ja auch von Wizards of the Coast ist, wo ich sage, okay, hier haben wir einen wirklich etablierten, sehr, sehr guten Games-Autoren, der weiß, wie man ein Universum erschafft, der weiß, wie man Bindung aus einem Spiel in ein Universum schafft, der.

Bücher geschrieben hat, um eine Lore für ein noch kommendes Spiel zu erschaffen. Was er jetzt auch wieder bei Exodus gemacht hat. Unbedingt das Buch lesen. Hammer. Und ja, und das habe ich jetzt hier bei Warlock halt nicht gefunden. Also das weiß ich. Kann sein, dass es fantastisch wird von der Story. Aber das ist tatsächlich reine Spekulation, ob es diese Studien gibt. Spielmechanisch bin ich optimistisch. Story, keine Ahnung. Wie ist es denn auch, also wie klug ist es, dieses Spiel jetzt anzukündigen, während von Larion selber ein Divinity angekündigt wird und dann auch noch da ein Solaster 2 ansteht, das halt eher in diese Baldur's Gate Schiene schlägt. Was glaubst du, Mayri?

Ich weiß nicht, ob das eine Entscheidung ist, wo man sagen kann, wir kündigen das jetzt nicht an. Das ist ja schon eine Weile, sag ich mal, schon in der Mache. Und wir hatten es ja vorhin auch davon, dass Wizards of the Coast manchmal ein bisschen am Rudern ist, in welche Richtung es gehen soll mit der Marke und wie man das weiterentwickelt. Das sind teilweise Leute, die sehr lange jetzt die aktuelle Edition und die Storys und die Marke auch geprägt haben, nicht mehr bei Wizards of the Coast sind. Und dann darf man nicht vergessen, Wizards of the Ghost gehört Hasbro. Und denen traue ich keine guten Entscheidungen zu. Ich bin bereit, das einfach so hier offen zu sagen. Also Wizards ist auch eine Firma, die hat halt die Pinkertons losgeschickt.

Sie haben, weil jemand eine falsche Box von Magic the Gathering zugeschickt hat und trotzdem sie in einem Livestream gezeigt hat, eine private Diktai losgeschickt, um diese Sachen zurückzuholen. Und die private Dikteil hieß Pinkertons. Das sind nicht die Pinkertons gewesen. Ich bin da vielleicht, ich habe da vielleicht länger Dinge zu recherchiert, weil sich Leute sehr darüber aufgeregt haben. Aber es lässt sich so schön sagen, die haben dir Pinkertons losgeschickt. Ja, das ist schön. Wir haben leider nicht mehr viel Zeit, deswegen würde ich euch jetzt die Frage stellen, würdet ihr den Pakt, der euch sozusagen am Anfang hier auf euren Tisch gelegt wurde, euren D&D-Fan-Tisch, würdet ihr den jetzt unterschreiben für dieses Spiel? Oder was muss dieses Spiel haben, damit ihr vielleicht später unterschreibt, Paul? Also ich unterschreibe nichts, wo Hasbro draufsteht.

Aus den gerade genannten Gründen. Ähm... Ich muss Gameplay sehen. Ich hatte mir jetzt wirklich gewünscht, wenigstens so ein Snippet-Gameplay, so ein Haps. Zeig mir mal einen Kampf, zeig mir mal ein Open-World-Rätsel, zeig mir mal die Open-World. Also irgendetwas brauche ich, anstatt diesen wirklich schlechten Trailer, um da irgendwie eine Hoffnung für dieses Spiel zu haben. Ja, Heiko? Sie haben ja angekündigt, wann sie Gameplay zeigen, nämlich im Sommer 2026. Also da soll der Gameplay-Review kommen. Und ich formuliere es mal so, ich unterschreibe sowieso nichts, von dem ich nicht weiß, was dabei herauskommt. Ich bin aber neugierig. Ich mag einfach handwerklich gut gemachte Action-Adventures, die eine coole Geschichte erzählen, die eine schöne Open-World haben.

Die einen interessanten Charakter haben. Das Potenzial dafür bringt es alles mit, weil ich einfach D&D als Setting einfach liebe. Ich war jetzt nie derjenige, ich glaube, ich habe das heute so ein bisschen rübergebracht, ich war jetzt nie derjenige, der sich mit dem Regelwerk total gut auskennt, aber ich fand es immer cool, in dieses Regelwerk einzutauchen. Ich habe mal gespürt, okay, da steckt sehr viel dahinter, das Setting, das ist irgendwie, das ist nett, das holt mich ab. Und ja, ich würde gern mehr sehen. Mari, wie ist es bei dir als jemand, der tief im Setting ist? Wir haben leider nicht mehr viel Zeit, deswegen halte ich gerne kurz. Sorry.

Das wäre tatsächlich meine Frage, welcher Teil des Settings ist es? Wir haben mindestens ein halbes Dutzend offizielle Welten, in denen es spielen könnte und noch zusätzliche Welten wie das Fae World, das Shadowfell und dergleichen. Ich würde gerne wissen, wo bewegen wir uns überhaupt? Wann und wo wird diese Story erzählt? Und vorher würde ich überhaupt nichts unterschreiben. Und wahrscheinlich nachher auch nicht. Ja, ich denke, also mir geht's ähnlich. Ich glaube, wir sind uns da alle einig. Also das, was wir da gesehen haben, reicht auf jeden Fall noch lange nicht, um irgendwas zu unterschreiben oder dieses Spiel auf eine Wishlist zu setzen. Aber wir werden wahrscheinlich auch alle dranbleiben. Weil es halt doch, es ist D&D, es ist diese Welt, die einfach so viel zumindest Potenzial beinhaltet. Und wenn sie das umsetzen, dann kann es sehr geil werden. Damit würde ich sagen, beenden wir diesen Talk. Und ich bedanke mich bei euch für diesen wirklich wundervollen, nerdigen D&D-Talk. Danke an dich, Mayri, für deine Expertise. Es war mir ein Fest. Schön, dass du da warst.

Danke für die Einladung. Und danke natürlich auch an euch beide, meine Kollegen. Schön, dass ihr da wart, dass wir hier rumdernen durften. Danke, Heiko, dass du es ausgehalten hast. Alles gut. Ich habe mich wohlgefühlt. Sehr gut. Und danke euch alle im Chat. Gleich geht es weiter. Und wir freuen uns dann auf einen Diablo-Quiz. Also bleibt unbedingt dran. Bis dahin. Ciao, ciao.