Jeder von uns kennt diese Spiele. Spiele, die einen nie wieder loslassen und sich für immer ins Gedächtnis brennen. Sie haben die Messlatte für alles, was danach kam, neu definiert. Genau um diese Spiele geht es in unserem neuen Talkformat Kilo. Wir tauchen ab in die digitalen Universen, die uns und unser Gaming-Verhalten nachhaltig geprägt haben. Die Schlüsselmomente unserer Gaming-Geschichte. Heute starten wir mit einem absoluten Klassiker und einem Gast, der vor seiner Karriere bei der GameStar selbst passionierter GameStar-Leser war und der die Redaktion heute mit seiner Expertise über Singleplayer-Rollenspiele und Shooter bereichert. Jesko, schön, dass du dabei bist. Danke für die Einladung. Hallo. Okay, wir sprechen heute über Star Wars Battlefront 2, passend zum Release von Episode 3, damals im Jahr 2005 veröffentlicht, von LucasArts und entwickelt von Pandemic Studios für Playstation 2, die Xbox und den PC. Battlefront 2 bot nicht nur epische Bodenschlachten auf ikonischen Karten und hat uns selbst zum Teil der Star-Wars-Welt gemacht. Mit der Kampagne rund um die 501. Erweiterte es die Star-Wars-Lore und bot uns mit epischen Weltraumschlachten und dem Galaxis-Eroberungsmodus neue Möglichkeiten, die Star-Wars-Welt zu erleben.
Jasko, dieses Spiel war dein erster Shooter und damit ein echter Türöffner für deine heutige Karriere. Wie bist du denn damals zu Star-Wars Battlefront 2 gekommen? Boah, wie bin ich zu Star Wars Battlefront 2 gekommen? Star Wars Battlefront 2 kam ja parallel oder etwas später als der Kino-Release von Episode 3 und ich war damals.
War ich 2005, jetzt muss ich kurz überlegen ich glaube so, 9 irgendwie, 8, 9 Perfektes Shooter-Alter Ja, ich hab das Spiel ein bisschen später bekommen also ich, aber das ist ja so das perfekte Alter, ich muss da noch, Jaja, als der Film rauskam und dann ist man so in dem Alter komplett empfänglich für diesen Star Wars Hype, also Star Wars 3, den hab ich damals, das war der erste Film, den ich im Kino gesehen hab und ich.
Total immersed. Ich fand das richtig, richtig geil irgendwie. Der Film fängt ja an direkt mit einer Weltraumschlacht. Der Film ist das Finale der Klonkrieger. Also da passiert sehr, sehr, sehr viel handlungsrelevante, große Star Wars Action. Und der ältere Bruder von meinem besten Kindergartenkumpel damals, der hatte Star Wars Battlefront 2 dann auf dem PC. Ich hab das Spiel da irgendwie ja dann schon mehrmals gesehen. Und dann hab ich's mir irgendwann, als ich dann so ein bisschen älter war, so 10 oder so, hab ich mir das dann auch selbst gekauft mit einem Trick. Das war damals, kennst du noch die Software-Pyramide?
Im Edeka bei uns an der Kasse gab's damals so ein dreieckiges Gestell, wo so Spiele irgendwie zu so... Was halt heute der Steam-Sale ist, wo du halt so bestimmte Spiele zu Ramschpreisen dir irgendwie ziehen kannst. Also für, keine Ahnung, für 10, 15, 20 Euro gab's dann da immer Spiele abzugreifen. Auch Star Wars Battlefront 2. Auch Star Wars Battlefront 2 gab es damals in der Software-Pyramide. Da war natürlich so ein 16-Sticker unten drauf von der USK. Ich hab das dann, was soll ich vorstellen, wenn das diese Spielebox ist und hier unten ist die 16 und ich war mit meinem Vater einkaufen und hab ich das irgendwie so, Papa, Papa, kann ich das haben? Das ist voll das coole Star Wars-Spiel. Hab das dann zugehalten unten und mein Vater hat das nicht gecheckt. Ja, das ist klar, mega gut, weil mein Vater mochte auch Star Wars. Der hat damals 1977 den ersten Star Wars Film im Kino gesehen und war genauso immersed und konnte diesen Hype dann verstehen. Und so habe ich dann Battlefront 2 bekommen. Meine Mutter fand das natürlich gar nicht witzig, als sie die 16 gesehen hat. Die war nie so Fan von diesen Ballerspielen.
Aber ich hatte natürlich dann sehr, sehr viel Spaß, weil ich dann auch endlich Battlefront spielen konnte. Aber hat dann dein Dad auch mit dir zusammengespielt? Nein. Also mein Vater war nie so ein Bustercomputerspieler. Der hatte auch ein paar Spiele, damals noch ... Auf Diskette. Also ich weiß, bei uns lag daheim noch irgendwie das erste Doom aufgeteilt auf, also auch irgendwie so eine Kopie dann aufgeteilt auf mehrere Disketten. Das war dann auch irgendwie ganz kompliziert, das zu installieren. So bei den modernen Spielen, als ich dann angefangen habe.
Schade, weil ich hätte jetzt gedacht, dadurch, dass er ja selber auch großer Star Wars Fan war, dass das vielleicht auch so ein Vater-Sohn-Moment hätte sein können. Also wir gucken immer gerne zusammen die Filme an, aber zu spielen hat er da glaube ich nie so den Zugang gefunden wie ich. Aber jetzt ist natürlich eine sehr wichtige Frage, du hast dich selber als Star Wars Fan bezeichnet und wenn Episode 3 dein Lieblingsfilm oder dein erster Film war, was ist denn dein Lieblings Star Wars Film? Hm, Episode 5. Nein!
Nein! Episode 5, okay, Klassiker. Ist aus so, von der Machart her, der beste Star-Wars-Film. Also ich meine, 4 ist auch sehr, sehr gut, aber der leidet halt auch an einigen George-Lucas-Fehlern. Ich meine, George Lucas kann halt einfach nicht so besonders gut Writing. Das merkt man gerade bei den Prequels sehr, sehr doll. Der dritte täuscht halt darüber hinweg, weil da halt so viel episches Zeug passiert. Aber der erste und der zweite sind schon sehr clunky. Und bei fünf hat, wenn ich mich jetzt nicht täusche, Irwin Kirschner, glaube ich, Regie geführt. Ja, genau, wenn George Lucas halt das aus der Hand gibt, dann werden die Filme gut. Auch nicht immer, siehe alle Sequels. Wir ignorieren, dass die existieren. Ich möchte nicht über die Sequels sprechen. Schön, schön. Und ja, es hätte mich jetzt auch, also mich hat es ehrlicherweise interessiert, weil du ja eigentlich in der Generation wärst, um auch zu sagen, nee, die Prequels sind super, weil ja oft darüber so geredet wird, dass Star Wars auch so ein Generationending ist. Dass halt alle, die mit Episode 4 bis 6 aufgewachsen sind, die halt großartig finden und alle, also in unserem Alter, die halt dann mit den Prequels aufgewachsen sind, halt sagen, hä, aber die Prequels, Anakin ist doch super, wir lieben Anakin. Ich finde die Prequels auch nicht so ...
So schlecht, wie jetzt viele Leute da draußen im Internet sagen. Und ja gut, jetzt haben wir gerade schon die Sequels angesprochen. Im Vergleich damit können wir wahnsinnig froh sein, dass wir so einen Goldschatz mit den Prequels bekommen haben, weil die ja dann doch im Vergleich sehr gute Filme sind. Also sie machen zumindest mir auch immer noch Spaß, auch wenn ich halt sagen kann, ja, von der Machart haben sie schon einige Schnitzer. Keine Frage, obwohl man auch da dazu sagen muss, wenn man Schnitzer sucht, die findet man auch in den alten Filmen. Also 100 Prozent, wie du schon gesagt hast, Storywriting. Aber jetzt gehen wir zurück zu dem eigentlichen Thema unseres Talks, und zwar Battlefront 2. Das war eben dann dein erstes Spiel und auch dein erster Shooter. Es war nicht das erste Spiel, was ich selber hatte. Das war tatsächlich Oblivion. Aber so meine Liebe fürs Shooter-Genre habe ich mit Battlefront entdeckt. Obwohl man ja sagen muss, aus heutiger Sicht, das ist ein ziemlicher Casual-Shooter eigentlich. Battlefront 2 ist überhaupt nicht Hardcore irgendwie. Ich habe auch, muss ich zugeben, wenig den Online-Modus gespielt. Battlefront 2 hatte, glaube ich, es gibt vier ...
Nicht Spielmodi, aber das hat vier Komponenten. Du hast die Kampagne, du hast die Galaxis-Eroberung, den Soforteinsatz und dann halt den Multiplayer. Ich hab wahnsinnig viel Soforteinsatz geballert, weil du kannst dir da ... Da hast du halt einfach so eine Liste, wo du durchscrollen kannst mit allen Maps, allen Raumschlachten, ganzen Spielmodi, kannst du alles einstellen. Und was ich sehr, sehr cool fand, du kannst da an der Seite eine Playlist bauen. Also du kannst quasi mehrere Runden hintereinander voreinstellen, wie du die haben willst. Dann klickst du auf Spielen und der fährt dir halt alle hintereinander ab. Ja, das ist cool. Du musst dann halt nicht noch mal raus ins Menü. Der lädt dann halt automatisch alle Matches, die du vorher voreingestellt hast. Und das ist sehr, sehr cool. Die Kampagne ist aber auch sehr, sehr cool. Du hast es eben schon angesprochen, wo es um die 501. Legion geht. Und man erfährt so ein bisschen mit.
Das spielt dann parallel zu Episode 3, wie die Klonarmee so am Ende von den Klonkriegen kämpft Und welchen Schauplätzen, teilweise auch aus den Filmen, den Verrat am Jedi-Orden, Aufstieg des Imperiums. Also du gehst so ein bisschen in der Kampagne durch zwei verschiedene Epochen des Star-Wars-Universums und wechselst dann auch die Seiten. Das ist auch sehr, sehr cool, weil du dann von der Republik zum Imperium überwechselst. In Battlefront 1 war es ja noch so, dass in den Zwischensequenzen dann immer Ausschnitte aus den Filmen genommen wurden. Das war ja in Battlefront 2 nicht mehr so, wenn ich das richtig weiß. Sondern das waren dann auch wirklich im Gameplay-Stil einfach selbst erzählte Geschichten, richtig? Ja, das waren...
Es waren sehr grisselige, krude Render-Sequenzen aus Gameplay, wo du dann halt Klone hast, rumrennen sehen. Also das Spiel hatte, wenn du die Kampagne anfängst, auch einen Title-Crawl, so ganz Star Wars-typisch, wo dann die gelbe Schrift durchläuft und die Star Wars-Melodie. Und es wird erklärt, was ist das Setting. Aber zwischen den einzelnen Missionen wird dann immer nur kurz mit so Gameplay-Videos, die halt nicht der Rede wert sind. Also die sehen aus, als wären sie in 420p aufgenommen. Ich hatte eben noch mal reingeguckt, bevor wir uns jetzt hier hingesetzt haben.
Es ist nicht zu vergleichen mit echten Filmsequenzen oder jetzt halt irgendwie sehr aufwendigen, wenn man es jetzt mit dem modernen Battlefront 2 von EA vergleicht, das hat ja damit eine sehr aufwendige Kampagne, wo du halt Zwischensequenzen hast, die wirklich mit Synchronsprechern und Schauspielern richtig vertont und gespielt sind. Damit kann man es nicht vergleichen. Diese Wendersequenzen dienen da eher so dazu, ja, du leitest jetzt halt Mission ein. Kurz hier, das ist das Setting, let's go. Wohl die Story ja schon damals, also für die damalige Zeit was Besonderes war, weil es halt eine neue Geschichte erzählt hat in dem Star-Wars-Universum, richtig? Ja, das waren, aber die war auch relativ lang, also es müssten so um die 15 bis 20 Missionen müssten das gewesen sein und es verzahnt sich halt sehr mit Episode 3. Ich würde fast sagen, 2005 war ein sehr gutes Jahr für Shooter und für Star Wars Fans.
Weil da kam ja auch noch wirklich noch etwas früher, Battlefront 2 kam ja im Herbst und im Frühjahr noch etwas vor dem Kinostart von Episode 3 kam Republikkommando raus. Das ist ja auch ein sehr legendärer Star Wars Shooter, der hat keinen Multiplayer, das ist ein Singleplayer Story Shooter, wurde damals gar nicht so gut bewertet auch von der Fachpresse und hat dann erst so im Nachhinein viele Fans gewonnen, wo man ja, es ist so eine Art Taktik-Shooter, wo man sein eigenes Klon-Squad durch die Gegend kommandiert und weil das vor dem Kinostart von Episode 3 rauskam, hast du da schon so einen kleinen Hint auf General Grievous bekommen, der dann ja der große Schurke in Episode 3 am Anfang war und zwei so große Star-Wars-Shooter in einem Jahr, das war.
Da gab's schon irgendwie Futter für die Fans. Ja, das kann ich mir vorstellen. So als Star-Wars-Fan, das war das perfekte Jahr. Vor allem, weil du ja auch, also allgemein in Episode 3 ja auch, du kriegst halt mal mehr von der dunklen Seite mit und auch, wie Leute überhaupt da hinkommen. Und das war ja auch bei Order 66 dann so ein großes Thema. Auch in der Kampagne, wie fühlen sich die Klone dabei? Das hat man ja davor, waren das halt irgendwie so NPCs, über die man nicht so groß nachgedacht hat. Aber dank diesem Spiel und später natürlich Clone Wars, keine Frage, wurden die halt zu Menschen gemacht. Und also ich habe mir einige Szenen auch angeschaut. Ich habe Battlefront 2 leider nur die neue Version von EA gespielt, nie die alte. Aber es sah schon ziemlich cool aus. Und ich habe das Gefühl, dass man einfach mehr Teil dieser Welt war, als es noch zuvor der Fall war, oder? Also definitiv, weil du begleitest ja diese Klone, die 501. Durch verschiedene Kampagnen und Missionen in den Klonkriegen, auf verschiedenen Planeten, wo sie im Einsatz sind. Und durch diese Sequenzen erfährst du so ein bisschen was über das Innenleben von diesen Soldaten. Das sind ja auch alles Menschen. Und sonst in den Star-Wars-Filmen begleitet man immer die Jedi. Das sind so die großen strahlenden Helden. Und in der Kampagne von Battlefront 2 kriegst du so ein bisschen einen Einblick in die Gedankenwelt der einfachen Soldaten. Die erzählen dann zum Beispiel irgendwie, lacht von Felusha, ja, das ist.
Jetzt mit anderen Shootern vergleichst du, das ist wie Vietnam, das ist so die Hölle im Dschungel, da alles voller Monster, du kriegst Krankheiten, die dein Fleisch auffressen und zwar ganz, ganz, ganz schlimm und davon kriegst du ja in den Filmen so gar nichts mit, aber bei, du hast ja eben gesagt, Stichwort Order 66, da steht Battlefront aus heutiger Sicht ja im krassen Widerspruch zur Serie The Clone Wars, Weil bei Battlefront 2 damals die Order 66 nicht wirklich erklärt wurde. Also in The Clone Wars, in der Serie, wird es ja damit erklärt, warum die Klone das einfach so machen und nicht hinterfragen. Die haben einen Chip im Gehirn implantiert. Die sind gezwungen, den Befehl von Darth Sidious zu befolgen und einfach alle Jedi umzunieten und das nicht zu hinterfragen. Und bei Battlefront ist es so in der Kampagne, das wird quasi in Rückblicken erzählt von einem Klon, spielt Jahre später und der lässt das quasi immer schon anklingen, so ja, wir wussten eigentlich alle, was passiert, also die Befehle waren von Anfang an bekannt und dann kommt dieser Befehl.
Ja, und dann haben wir halt die Idee umgenietet. Das tut uns dann leid, weil das waren auch gute Soldaten, die haben gut mit uns gekämpft, aber der Kanzler hat gesagt, wir müssen das machen, das ist für die Republik und ein guter Soldat befolgt. Befehle. Also, das ist jetzt so ein bisschen die Frage, was findet man irgendwie überzeugender? So mit Tipp im Gehirn, ja, keine Ahnung, als ich das damals bei The Clone Wars gesehen habe in der Serie, da gab es ja auch durchaus Kontroversen bei Fans, die dann halt gesagt haben, ja, das ist doch völliger Blödsinn. Du kannst doch einen nicht irgendwie befehlshörig machen, nur weil du dem irgendwie so ein Mikrochip ins Gehirn ballerst und dann macht er alles, was du sagst. Also in einer Welt, in der Laserschwerter funktionieren, wie sie in der Star Wars Welt funktionieren, funktioniert auch ein Chip im Gehirn. Ja, da fand ich schon eigentlich, weil wenn du dir so die Welt anguckst, Menschen können schon auch willentlich ziemlich böse sein und abgefragtes Zeug machen. Und ich fand es eigentlich immer irgendwie ganz glaubhaft zu sagen, naja, wir hatten halt einen Katalog mit Befehlen, keine Ahnung, Order 1 bis 250 und die Nummer 66 war dann halt so, die Jedi haben sich gegen die Republik gewandt und wir müssen die jetzt loswerden. Und dass das ein Katalog ist, der bekannt ist und dann wird halt dementsprechend gehandelt. Hast du Star Wars danach mit anderen Augen gesehen? Auch den dritten Teil vielleicht? Meinst du, nachdem ich die Battlefront-Kampagne? Nachdem du Battlefront gespielt hast.
Schwierig. Weiß ich gar nicht. Okay. Also, ich hab einige Videos dazu angeschaut und da haben Leute dann halt auch gesagt, ja, hey, keine Ahnung, ich hab mich halt gefühlt, als wär ich jetzt hier dieser Klon 500, was auch immer, der da hinten steht und in den Jedi-Tempel marschiert.
Das war ich, das war ganz sicher ich, der halt mitgelaufen ist, weil man halt diese Sachen alle schon erlebt hat. Oder war ich der Klon, der vielleicht Aayla Secura umgebracht hat? Who knows? Also es ist sehr cool gemacht, weil du in diesem Spiel ja Schlüsselmomente des Films begleitest, unter anderem den Sturm auf den Jedi-Tempel. Dass du dann da halt mit Anakin reinmarschierst und bestimmte Missionsziele erledigen musst. Wir müssen jetzt die Ratskammer vom Jedi-Rat hier erobern oder Raumschlacht von Coruscant. Wir müssten das Flaggschiff der Separatisten sabotieren. Das ist schon sehr cool und da fühlt man sich so irgendwie mit dabei und mittendrin im Film. Und ich glaube, das ist auch mit der Grund, warum das Spiel so erfolgreich war, weil das halt vor allem Star Wars Fans sehr, sehr viel Immersion gegeben hat. So nochmal zusätzlich zum ich gucke mir jetzt den Film zum x-ten Mal an nee, ich gute jetzt Star Wars Battlefront 2 und gehe rein und mache das Zeug aus dem Film. Ich bin dabei. Wie hat es das Spiel denn geschafft, eben dieses Gefühl rüberzubringen, ich bin da jetzt dabei? Waren es die Details der Welt? Unterschiedlich. Also sowohl als auch. Du hast ja in dem Spiel wahnsinnig viele ikonische Schauplätze, die man irgendwie abklappern kann aus den Filmen. Felucia, Coruscant, Javin 4, Maegitu, Tatooine. Du kannst auf Tatooine in die Mos Eisley-Cantina reinlaufen. Und da läuft dann halt auch die Cantina-Band.
Und halt auch, wo wir gerade bei der Cantina-Band sind, der Soundtrack. Das ist auch ein Element, was Star Wars Battlefront 2 sehr, sehr, sehr, Du hast die ganze Zeit von dem Moment an, wo du ins Hauptmenü kommst, diesen unglaublich geilen Soundtrack von John Williams im Ohr, der dieses Spiel auch so passend untermalt. Ich hab eben noch mal einer meiner Lieblingsmodi bei Battlefront 2 ist die Heldenschlacht. Da gibt's einen Modus, da muss man spezielle Sachen einstellen im Soforteinsatz. Das ist Map is Mos Eisley während dem Galaktischen Bürgerkrieg und Angriffsspielmodus. Und dann kriegst du die Heldenschlacht. Nur Helden gegen Schurken. Ich glaube, 180 Punkte jedes Team. Und es läuft die ganze Zeit nur irgend so eine Spar... Also es laufen keine ernsten Soundtracks, sondern halt die Cantina-Band, während du irgendwie mit Yoda gegen den Imperator kämpfst. Und es ist sau, sau witzig. Dankeschön, wir sind die Cantina-Band. Wenn ihr Songwünsche habt, ruft sie einfach. Spielt denselben Song noch mal. Alles klar, denselben Song und los. Das kann ich mir vorstellen. Das ist halt eher ein Meme. Aber ja, genau das. Aber das Spiel hat halt auch seine ernsten Momente. Also wenn du gewinnst am Ende von der Runde, dann kommt halt irgendwie so ein epischer Star-Wars-Soundtrack. Oder wenn du Darth Vader spielst, dann kommt der Imperialmarsch und läuft da drunter sehr schön dunkel. Und das zieht dich rein.
Das sieht auch alles einfach richtig gut aus. Allein schon, dass du einen Han Solo in Karbonit siehst auf der einen Map. Oder dass du dann halt auch hier die Rancor-Grube hast und soweit ich weiß sogar von dem Rancor zerfleischt werden kannst. Ich glaube, man kann reinfallen. Das ist halt schon verrückt, dass sie das alles mit eingebaut haben und was ich cool finde, was sie ja leider dann später so in den EA-Spielen nicht mehr hatten, dass es Fahrzeuge gab, die man einfach so übernehmen konnte und theoretisch auch umprogrammieren konnte von den Gegnern. Hast du das oft gemacht? Die Fahrzeuge bei Battlefront 2 beziehungsweise die Kombination aus Fahrzeugen und Raumschlachten haben dieses Spiel ja eigentlich so genial gemacht, weil du nicht nur als Fußsoldat rumrennen konntest, sondern auch einfach überall, sei es jetzt in der Weltraumschlacht, du kannst auf deinem Schiff rumlaufen, kannst aber auch einfach in den Jäger einsteigen, rausfliegen. Dann kannst du halt sagen, okay, ich fliege jetzt nur rum und schieße feindliche Jäger ab. Oder ich fliege in das feindliche Raumschiff rein, lande im Hangar, sabotiere das von innen, steige wieder ein, fliege wieder raus. Und halt bei den Bodenschlachten, okay, ich greife mir jetzt einen Panzer oder einen Kampfläufer, AT-ST, kannst du auf dem Boot, kannst du, glaube ich, auch mit dem AT-AT rumlaufen, also diese ganzen ikonischen Fahrzeuge. Und das moderne Battlefront 2 hat es so gemacht, dass du halt bestimmte Punkte, also musst du irgendwie bestimmte Punkte an Zahlen erreichen, um die Fahrzeuge freizuschalten.
Bei dem alten haben sie das mit Klassen gelöst, also die Spezialeinheiten. Du hast vier normale Truppentypen in jeder Runde und dann kannst du noch, wenn du genug Punkte erspielst, genug Kills machst, zwei Spezialeinheiten freischalten. Das fand ich ein bisschen besser gelöst. Weil diese Spezialeinheiten, die haben zwar coole Waffen, aber die sind nicht übermächtig. Die Fahrzeuge stehen aber halt dafür jedem offen. Du kannst halt einfach rumlaufen und sagen, okay, hier steht jetzt ein Panzer, ich nehm den jetzt. Aber auch beim feindlichen Team. Also die Panzer sind nicht teamgebunden, sondern wenn der gerade leer ist, dann kannst du halt einfach einsteigen und den nehmen. Also eigentlich ein bisschen mehr Sandbox als jetzt. Toll, toll. Und die Sandboxiness ist, glaube ich, auch so ein bisschen das, was das Spiel so witzig gemacht hat. Wohingegen das moderne EA-Battlefront dich da so ein bisschen limitiert. Du hast gerade schon gesagt, es gab verschiedene Klassen. Es gab ja auch verschiedene Fraktionen. Hattest du da eine Lieblingsfraktion oder eine Lieblingsklasse? Hast du einfach alles durchprobiert? Ich habe hauptsächlich, also ich habe natürlich alle Fraktionen gespielt, auch die Kampagne von, ja, ich habe alle vier Kampagnen und die Galaxiseroberung auch mit allen, nee, die Hauptkampagne und die vier Galaxiseroberung so mit allen Fraktionen einmal durchgespielt. Aber mein Herz braucht natürlich für die Republik. Natürlich. Das ist sehr wichtig, an dieser Stelle mir zu sagen.
Und ich habe hauptsächlich den ganz normalen Sturmsoldat gespielt von der Republik, weil ich das Gewehr vom Standard-Klonsoldat sehr, sehr, sehr geil finde. Wenn du in einem Leben mehrere Kills hast, dann hast du ja auch das Auszeichnungsgewehr bekommen, dann wurde das stärker. Oh, okay. Dann hast du so.
Schnellere Schusssalven und mit mehr Schaden abgeschossen. Das konnte aber, glaube ich, jede Klasse. Der Scharfschütze hatte dann weniger Streuung auf der Schrot, Aber der Standard-Klonsoldat war schon sehr, sehr gut. Und die Klone hatten auch, das fand ich, Jet-Truppen. Also wenn du irgendwie sieben oder acht Kills gemacht hast, konntest du mit einem Jetpack-Klon durch die Gegend fliegen. Der hatte dann einen Raketenwerfer und du konntest von oben einfach Leute mit dem Raketenwerfer wegpusten. Also es hat sich eigentlich immer gelohnt, auch zu versuchen, am Leben zu bleiben. Nicht einfach nur reinzurennen und ja, gib ihm, sondern auch ein bisschen taktischer daran zu gehen. Ja, in der Kampagne oder in den Bot-Modi, in den Singleplayer-Modi war das auch relativ einfach, weil ich sagte ja eben schon, das war so ein bisschen ein Casual-Shooter. Die KI ist nicht so smart. Also die, du ziehst Schüsse magisch an, also dass die KI dich mit Schüssen trifft, das haben sie schon sehr gut eingestellt. Also manchmal wird man halt auch einfach wirklich, du kannst nichts machen, du wirst weggeballert, aber die KI an sich steht halt auch manchmal einfach, oder sehr häufig, die stehen einfach super dumm in der Gegend rum.
Und dann kannst du halt einfach draufspammen. Mit dem Standard-Sturmgewehr kann man halt einfach Dauerfeuer und rein. Und du triffst halt immer irgendwen. Die bewegen sich auch nicht weg. Es ist relativ einfach, Killserien zu kriegen, was halt im Multiplayer so nicht funktioniert, weil der Multiplayer noch das Problem hatte, dass er relativ, wenn ich mich richtig erinnere, damals auch laggy war. Und du dann, das führt dann dazu, dass die Leute eher Klassenspielen, die einen hohen Einmalschaden haben, was halt nicht der Standard-Klon mit dem Sturmgewehr ist, sondern eher Sniper auf lange Distanz oder auf Close-Range die Shotgun vom Techniker. Da musst du aber halt sehr nah dran stehen, aber dann mit einem Schuss versuchen, die Leute wegzumachen.
Wenn du mehrere Schüsse brauchst, du triffst auf Dauer nicht. Und dann ist halt sehr viel rumhüpfen und die Ausweichrolle. Also das Spiel hat eine sehr ... Es ist ein bisschen clunky, so auch die Steuerung. Aber war das der Grund, also dass es so laggy war, der Grund, warum du keine Multiplayer gespielt hast? Oder hast du einfach damals, weil du bist ja auch an sich eigentlich Singleplayer-Rollenspiel-Fan, hast du einfach gesagt, das ist eigentlich eher das, wie du damals Spiele einfach gespielt hast? Ich glaube, das ist so ein bisschen das, wie ich Spiele gespielt habe, dass ich damals eher so den Fokus darauf hatte, dass ich für mich allein Spaß habe und ich hatte bei Battlefront auch nicht so wirklich, so Multiplayer-Shooter machen mir ja vor allem Spaß, wenn du irgendwie einen Spot hast, mit dem du das spielst. Bei Battlefront, das war nicht so ein klassisches Teamspiel, wo du zusammen mit Freunden reingehst, sondern du gehst halt einfach online, guckst in die Serverliste, was ist gerade online und gehst rein. Du bist dann halt, keine Ahnung, eine halbe Stunde mit dabei und spielst und dann gehst du wieder raus, wenn du genug hast.
Aber das hat mich nie so angezogen, wie jetzt zum Beispiel die Galaxiseroberung, oder die Kampagne oder der Soforteinsatzmodus. Was genau ist denn die Galaxiseroberung? Der Name ist jetzt heute schon häufiger gefallen. Was hat diesen Modus vom normalen Kampagnenmodus so unterschieden und so besonders gemacht? Die Galaxiseroberung ist eine Mischung aus Echtzeitshooter-Gameplay und taktischer Flottenbewegung auf einer Galaxis-Karte. Du kannst, bevor du die startest, kannst du auswählen, mit welcher der vier Fraktionen du die spielen willst. Kone, Republik, Rebellenimperium und dann startet man jeweils ein bisschen auf einem anderen Planeten mit anderen Voraussetzungen, Und bewegt seine Raumflotte über verschiedene Knotenpunkte. Das ist so ein bisschen, ich weiß nicht, wie man das vergleichen kann. Es ist sehr rudimentär, es ist kein wirklich tiefes Taktikspiel. Man hat halt eine Galaxis-Karte und die Planeten sind immer Knotenpunkte. Dazwischen gibt es Linien, auf denen man seine Flotte verschieben kann. Man kann immer einen Knoten pro Zug gehen. Und wenn sich die Flotten begegnen, im Weltraum gibt es einen Raumkampf.
Wenn du gerade Truppen auf einem Planeten hast, der gehört dir und eine andere Flotte geht dahin, dann gibt es Kampf auf dem Planeten. Und das Ziel ist dann, die gesamte Galaxis zu erobern. Am Anfang hat man nur eine Truppe, also halt den Standardklon. Du musst quasi alle Truppen erst freischalten. Man muss zwischendurch auch Boni verwalten. Also man kriegt immer Budget, wenn man gewonnen hat, gewinnt man ein paar Credits. Kann sich dann davon für die nächste Runde zum Beispiel Bagdad-Tanks, Autogeschütze, zusätzliche Truppen, also wenn deine Truppen irgendwie fast erschöpft sind, dass du nochmal eine Zusatzgarnison bekommst. Da muss man dann schon immer sich überlegen, okay, auf welchem Planeten gewinnen eher die Droiden? Dann ist es schon sinnvoll, wenn ich jetzt mir noch mal Verstärkung hole. Oder werde ich den Planeten hier sowieso wahrscheinlich gewinnen? Dann reichen mir auch irgendwie, keine Ahnung, kann ich keinen Bonus nehmen? Oder ich nehme die Autogeschütze, irgendwas anderes.
Kann man aber auch gut austricksen. Wenn man nicht zufrieden ist, man kann vor der Runde einfach speichern. Ein bisschen Safe-Scumming einfach. Nee, das wird doof ausgegangen. Ich lade das jetzt noch mal. Mach das jetzt noch mal. Das ist aber nur fair. Das habe ich schon häufiger gemacht, da so ein bisschen zu bescheißen. Wenn ich nicht zufrieden war mit einem Zug, dann habe ich das einfach nochmal geladen, neu gemacht. Im Singleplayer ist das, finde ich, vollkommen in Ordnung. Ich habe den Großteil meiner Pokémon-Zeit so rumgebracht. Es ist aber schon ein bisschen schimmelig. Ich finde es okay. Schreibt mal in die Kommentare, ob ihr das in Ordnung findet. Ich finde es super. Aber ja, ich verstehe es auf jeden Fall, warum man es macht. Ja, es fühlt sich falsch an manchmal, wenn man es dann nochmal machen muss, weil man hat ja dadurch ein bisschen versagt, wenn man das so sagen will. Nein, deswegen waren meine Runs immer perfekt. Wenn du nie verlierst, dann hast du am Ende in einem Rutsch die Galaxis erobert und bist quasi der beste Eroberer. So muss man's sehen. Immer positiv denken. Es gab ja noch einen Modus, außer die Galaxis-Eroberung neben der Kampagne, und zwar die Space Battles. Hast du das gespielt? Also hast du Space Battles überhaupt groß genutzt oder war das eher so ein nettes Gimmick. Die Raumschlachten. Bei Battlefront 2. Also...
Ich habe jedes Mal, wenn ich das Spiel nach längerer Abwesenheit neu starte, erstmal wieder kurz Anlaufschwierigkeiten mit der invertierten Steuerung. Weil die genau andersrum ist, wie wenn du jetzt die Fußsoldaten steuerst. Dann fliege ich immer erstmal in die Hangar-Decke, wenn ich abhebe. Aber ansonsten sind die halt sehr, sehr, sehr funny. Weil du hast in den Raumschlacht-Modi ja dein Flaggschiff, das feindliche Flaggschiff. Und drumherum hast du noch Unterstützungsschiffe. auf jedem Schiff sind Autogeschütze, also es sind nicht nur die feindlichen Jäger, die da rumfliegen, sondern wenn du zu nah an die feindlichen Schiffe ranfliegst, dann schießen die auch auf dich, und man kann so ein bisschen, man hat die Freiheit sich zu überlegen, okay, wie gehe ich das jetzt an? Schieße ich jetzt? Also oben ist natürlich ein Counter, wie viele Einheiten habe ich? Wie viele Einheiten hat mein Gegner? Oder halt die KI. Aber du kannst dann sagen, okay, ich kann jetzt rumfliegen und die abschießen. Ich versuche, das feindliche Schiff von innen zu sabotieren, ich versuche von außen die Systeme kaputt zu schießen oder eine Mischung von allem. Ich persönlich finde es immer irgendwie cool, reinzufliegen in das feindliche Schiff und dann halt einfach ganz normal Infanterie-Gameplay zu machen. Und wenn man es geschafft hat, sein Transportschiff in den feindlichen Hangar reinzustellen, dann kann man da auch immer nachspawnen. Also es ist wie so eine Spawnbarke bei Battlefield, die du einfach hinstellen kannst. Und wenn die Feinde nicht drauf kommen, also wenn die KI ein bisschen.
Laggy ist und es nicht checkt, dass du da dein Spawning hingestellt hast, dann kannst du immer wieder nachjoinen, wirklich das ganze Schiff einfach kaputt machen. Und weil die Bots halt auch so blöd sind, ist es dann ganz normal so Botballerbude. Das hört sich aber auf jeden Fall spaßig an. Es ist sehr spaßig. Aber die Raumschlachten, die gab's ja dann in späteren Battlefront-Teilen auch, aber ohne diesen Aspekt, dass man auf die Schiffe konnte, richtig?
Im neuen Battlefront 2 gab's wieder Raumschlachten, weil das EA, das erste EA-Battlefront hatte die nicht. Es kam ja 2015 oder so, oder? 15 müsste das erste gewesen sein und 17 kam dann das zweite. Genau, da haben sich ja sehr, sehr viele Fans bitterlich beschwert bei EA, warum sie denn die größte Innovation von Battlefront rausgenommen haben, die Raumschlachten. Dann haben sie die wieder implementiert, aber du kannst nur rumfliegen. Obwohl ich es trotzdem, also wie gesagt, das ist das einzige Battlefront, was ich gespielt habe und ich fand die Raumschlachten super. Ich wusste aber auch nicht, dass es davor halt noch besser war. Die waren, also, ich will's auch nicht haten, das Battlefront 2 von 2017 spiel ich auch heute noch sehr gerne, weil es halt, es ist von DICE. Es sieht wahnsinnig gut aus. Es ist quasi ...
Battlefield mit einem Star-Wars-Skin, so würde ich das nennen. Und natürlich ist das der Traum von einem Shooter-Fan. Irgendwie eine Grafik aus der Frostbite-Engine sieht wahnsinnig schick aus. Star-Wars-Fahrzeuge, Star-Wars-Soldaten, Star-Wars-Musik. Was willst du mehr? Es ist halt von den Funktionen war es etwas rudimentärer.
Du hast jetzt schon gesagt, du hast den normalen Multiplayer in Star-Wars-Battlefront 2 von 2005 damals eigentlich nicht so wirklich gespielt. Aber es gab ja auch einen Vierspieler-Splitscreen-Modus oder Zweispieler, wie viele Freunde du halt da hattest. Hast du den mal genutzt oder eigentlich auch gar nicht? Auch nicht. Ich hab online dann halt, wenn dann im normalen Server-Browser online gespielt. Ich glaube, man konnte aber die ... Es gab auch eine PSP-Version von Battlefront 2. Und ich glaube, da konnte man sich auch irgendwie im Bluetooth mit den Konsolen zusammenschalten. Und ich hab das mit einem Kumpel mal auf der PSP im Koop gespielt. Das ist aber auch ...
Die PSP-Version war auch noch mal anders. Das hat irgendwie ein anderes Studio gemacht. Da gab es keine Britannien in dem Sinne. Da gab es so drei verschiedene Missionstypen mit den verschiedenen Aktionen, dass du irgendwie beim Imperium Rebellen jagen, wenn Rebellen imperiale Offiziere jagen. Noch eine. Das war noch mal so ein bisschen anders. Das war eigentlich schon noch mal so ein etwas anderes Spiel. Es gab ja auch einige, also schon auch Kritik, damals schon, an Battlefront 2, unter anderem, dass es halt eigentlich nur Battlefront 1 ein bisschen besser ist. Also man hätte theoretisch einfach nur, damals waren halt Updates eigentlich noch nicht so ein Ding groß für Spiele. Deswegen hat man dann einfach ein neues Spiel rausgebracht. Wie hast du das denn wahrgenommen? Hast du Battlefront 1 überhaupt jemals gespielt? Ich hab's gespielt, aber nachträglich erst. Ich hab mir das dann danach.
Sowohl für den PC als auch für die PlayStation 2. Irgendwie so, ich hab ja auch einen Bruder und wir haben dann immer so jeder unabhängig voneinander mal Spiele gekauft, zwischendurch im Supermarkt oder irgendwie im Technikladen. Und dann schlagen halt teilweise auch irgendwelche Sachen zweimal daheim auf, so einmal für PC, einmal für die PlayStation. Und ich hab Battlefront 1 dann danach gespielt. Der Vorteil an Battlefront 1 war halt, es gab andere coole Maps, also zum Beispiel die Wolkenstadt, von Bespin, die gab's in Battlefront 2 nicht. Die fand ich im 1er immer sehr, sehr cool. Weil du da auf verschiedenen Ebenen so übereinander da vielleicht rankommst. In Battlefront 2 ist Kamino. Die Klonen, die Klonen-Facilities, aber ...
Hat schon auch einfach ein anderer Vibe. Diese Wolkenstadt ist ja auch in den Filmen schon sehr beeindruckend einfach. Aber Battlefront 1, ja gut, das war halt im Prinzip, es ist einfach, es ist ja auch nur ein Jahr später rausgekommen. Ich glaube, da war halt der Anreiz bei EA einfach zu sagen oder beziehungsweise damals noch bei LucasArts. Ja, also ihr habt jetzt einen guten Shooter gemacht. Nächstes Jahr kommt aber unser neuer Kinofilm. Wollt ihr das nicht einfach nochmal machen? Also macht das halt nochmal, dann können wir noch ein bisschen Kohle rausmelken. Wir haben zwar auch noch einen Shooter in der Pipeline hier mit Republikkommando, aber das passt schon irgendwie. Und es hat auch irgendwie gepasst. Also das Spiel an sich ist also es ist nicht nur im Prinzip einfach nur der verbesserte Vorgänger nochmal, sondern es ist auch in den Funktionen eigentlich ein sehr rudimentärer Shooter. Es ist nicht großartig taktisch. Du kannst die Neuerungen gegenüber Battlefront 1 wahren, man kann jetzt sprinten und rollen und halt die Raumschlachten. Die Raumschlachten waren sehr cool. Aber ansonsten so, wenn ich mir Shooter-Gameplay aus heutiger Sicht angucke, was ich da erwarte, irgendwie sowas wie hinlegen, Crouching, keine Ahnung, an der Deckung klippen und da irgendwie die Waffe drüber halten und so Zeug. Das hat da alles gefehlt. Der Multiplayer war halt auch sehr rudimentär und laggy. Das Spiel spielt man eher.
Für die Atmosphäre. Es geht um die Star-Wars-Atmosphäre. Es geht nicht darum, einen coolen, also cool ist es schon, aber einen technisch sauberen Shooter zu haben. Ja gut. Was aber ja auch neu war im Vergleich zum ersten Teil, war Heroes vs. Villains. Also, dass man die auch spielen kann. Weil es gab Heroes, auf jeden Fall auch schon im ersten Teil. Aber soweit ich weiß, konnte man die damals noch nicht spielen.
Selbst. Sondern das ging erst im zweiten Teil. Ich bin mir gar nicht mehr sicher, wie das mit den Helden gelöst war im ersten Teil. Aber genau im zweiten Teil konntest du halt, wenn du in einer Runde genug Punkte gemacht hast, zusätzlich zu den Spezialeinheiten, auch dann einmal die Runde noch einen Helden machen. Schwören. Oder als wenn du tot warst, konntest du dann als der Held quasi respawnen. Das war aber immer mapabhängig. Wenn du halt sagst, auf Kashyyyk, so wie in den Filmen, kommt dann halt Yoda. Auf Felusha kannst du Ela Secura rufen. Auf Utapau mit den Schurken, also mit der KOS, kannst du Grievous rufen. Und dann hast du immer einen Helden, beziehungsweise einen Schurken pro Map. Außer wenn du die Heldenschlacht spielst. Dann kannst du alle gegen alle. Und das ist auch sehr, sehr witzig. Ja, vor allem ist das halt episch, weil da kommen halt Kämpfe zustande, die du so in den Filmen ja nie sehen wirst, wahrscheinlich. Auch völlig blöde Situationen, also wenn du irgendwie, keine Ahnung, ich hab ja eben noch mal ein paar Runden gespielt, dann rennst du mit Yoda rum und dann steht da einfach noch ein Yoda. Oder du hast zweimal Obi-Wan, weil es gibt ja nicht, also der Heldenkatalog ist nicht so groß und wenn dann halt, keine Ahnung, mit sechs oder sieben verschiedenen Helden, aber 20 Leute aus dem Team gleichzeitig auf der Map unterwegs und 20 Bots, dann hast du teilweise auch zweimal den gleichen, Helden einfach nebeneinander stehen. Oder du begegnest irgendwie dreimal die Minute, kommt Anakin Skywalker um die Ecke und du denkst dir so, Moment mal, den hab ich doch gerade erst. Dieses Spider-Man-Meme so.
Wait, I'm Spider-Man, ja, ja. Und du denkst dir so, Moment mal, den hab ich doch gerade erst weggeschossen. Aber diese Helden waren auch ziemlich overpowered, richtig? Also im Vergleich halt so zu einem anderen. Ja, es geht. Also in der Heldenschlacht selbst, wenn du diesen Heldenschlacht-Modus spielst. Nicht, weil ja alle so krasse Fähigkeiten haben. Das Hauptschadensding ist eigentlich, wenn du mit einem Laserschwert gegen normale Soldaten kämpfst. Das ist halt easy. Das Problem ist, dass der Lebensbalken von den Helden nimmt aber mit der Zeit, wenn du einmal Schaden genommen hast. Ich weiß nicht genau, wie diese Mechanik funktionierte. Meine Hypothese war immer, wenn man einmal Schaden nimmt mit einem Helden, dann fängt der Lebensbalken an, langsam runter zu ticken. Also es wird, wenn du nichts machst und einfach stehen bleibst, du kannst nicht ewig den Helden spielen. Das tickt runter. Und du bist dann immer nur zeitlich begrenzt der Held oder die Heldin. Du teilst halt viel Schaden aus, aber man muss schon auch aufpassen. Also so richtig übermächtig sind die auch nicht. Okay, hattest du einen Lieblingshelden oder einen Lieblingssturken? Wer weiß? Darth Maul fand ich immer sehr cool.
Episode 1 ist zwar wirklich ein schlechter Star-Wars-Film, aber ich liebe Darth Maul, der hat einfach so ein geiles Charakterdesign, der redet ja auch gefühlt im Film nur drei Sätze und hat dann so eine kratzige markante Stimme und ein Doppellaserschwert und du kannst es werfen ja das ist halt mega geil das ist schon sehr sehr geil also einfach mit dem Laserschwert die Leute abwerfen und mit dem Doppellichtschwert kämpfen das hat mir schon immer sehr viel gegeben bei den Schurken bei den Helden.
Also Yoda hab ich häufig gespielt, weil der am höchsten springen konnte. Was auch witzig ist, dass er am höchsten springt mit den Kürzen. Ja, weil der die meiste Macht hat. Dann hast du so eine Machtleiste, was bei den normalen Soldaten die Ausdauerleiste ist. Aber Yoda ist halt am mächtigsten. Klar. Und deswegen kann er auch am höchsten springen. Wenn du immer die Leertaste spammst, dann hüpft er halt so ganz, ganz, ganz, ganz weit nach oben. Da kann man immer sehr weit wegkommen aus blöden Situationen. Situationen. Weil wenn andere dann irgendwie nur einmal springen können, kannst du mit Yoda fünfmal quasi on top of another jump nochmal weiterspringen in der Luft. Ja gut, das ist natürlich dann auch super strong, wenn du eben wegkommen willst oder so. Aber sonst Han Solo mit dem klassischen Blaster ist auch ganz gut. Klassiker. Weil der macht sehr viel Schaden und wenn du da Headshots drückst, das ist auch, das ist schon auch sehr gut. Fühlt sich gut an, oder? So einfach. Die Helden haben ja dann auch immer geile Zitate. Also wenn du mit den Helden spielst, dann hauen die auch zwischendurch so situativ passend immer irgendwelche Sprüche raus. Oder die Klone. Das ist ja auch so ein Meme bei Battlefront 2. Bis heute. Wenn die Klone irgendwie rumrennen und sagen, just like in the Simulations. Und das ist immer wahnsinnig witzig, wenn man das aus heutiger Sicht so hört, wenn man sich so denkt, yo, das hat sich so eingebrannt, irgendwie kollektiv bei allen Shooter-Spielern. Also das Spiel hat schon durchaus so seine.
Daseinsberechtigung irgendwie übererfüllt, weil es eben zum Meme geworden ist und weil wir heute noch darüber reden und weil viele in der Star Wars Community ja bis heute so der Meinung sind, boah, da hat Star Wars gepiekt. Da hat Star Wars gepiekt und dann ja leider keinen dritten Teil mehr abgeliefert. Wie ging's dir damals damit, als du das mitbekommen hast, es gibt kein Battlefront 3? Das kam ja schrittweise. Also man hat das gar nicht so richtig erfahren, dieses Battlefront 3, das war ja auch bei Pandemic in Entwicklung. Das wurde dann abgesägt, aber so inoffiziell. Ich glaube nicht, dass das damals so offen kommuniziert wurde. Das kam dann so nach und nach raus, als dann Pandemic ein Jahr später geschlossen wurde. EA hatte das in der Zwischenzeit aufgekauft, hat es dann zugemacht. Das ist der EA-Move.
Und nach und nach ist so über die Jahre immer mehr schrittweise bekannt geworden, dass da eigentlich noch was in der Entwicklung war. Und dass Battlefront 3 wohl auch sehr fertig war eigentlich. Also es war wohl spielbar und auch gut spielbar. Und online arbeiten viele Fans seit Jahren daran, das wieder spielbar zu machen. Also du kannst es wohl auch auf Community-Servern mit Mods als Mod für Battlefront 2, weil es technisch wohl auch auf dem auf einem ähnlichen Unterbau lief.
Sind diese Maps und neuen Modi dann spielbar. Also das hätte wohl noch mal sehr innovativ noch ein paar neue Modi hinzugebracht, aber ich weiß gar nicht mehr, warum LucasArts sich damals gedacht hat, nee, das machen wir jetzt nicht. Wahrscheinlich auch irgendwie Geldgründe. Wie immer, vermutlich. Aber eigentlich super schade, weil wie gesagt, Battlefront 2 lief ja super und ist bis heute für die Popkultur wichtig. Also ich hätte gerne Battlefront 3 auch gehabt, weil ich glaube, ein Battlefront 3 von Pandemic wäre sehr, sehr anders als das neue Battlefront von EA gewesen. Auch wenn ich das neue Battlefront 2, das 1er nicht so, aber das 2er schon auch ganz gut. Es hatte ja dann auch wieder eine Kampagne. Es wurde auch besser. Es wurde mit der Zeit auch besser, genau. Es hatte einen sehr holprigen Start. Da gab es ja auch Riesendiskussionen wegen den Lootboxen, weil das ja sehr aggressiv versucht hat, Mikrotransaktionen reinzubuttern, dass du irgendwie für Helden Blutboxen brauchst. Und ich glaub, da gab's auch am Anfang so, wo jemand überschlagen hat, wie viel, wie lange muss ich spielen, wenn ich gratis Darth Vader freischalten will? Was dann irgendwie ewig, ewig lange gedauert hätte.
Aber das wurde ja dann auch abgeschwächt. Die Mikrotransaktionen wurden dann rein auf kosmetische Inhalte beschränkt, so wie es sein sollte. Eigentlich. Und sie haben bei dem Spiel auch viel mit Patches gemacht. Und dann kam mit den ... Ich glaube, zu Episode 8, relativ ähnlich, haben ja Battlefront 2 raus. Dann auch noch mal in Maps. Die Sequel-Filme fand ich jetzt nicht so dolle, aber die Kampagne von dem Spiel hat ja dann auch so ein bisschen die Brücke geschlagen zwischen der klassischen Star-Wars-Trilogie und den neuen Filmen. Weil dann so gezeigt wird, okay, was passiert jetzt eigentlich mit diesen Soldaten des Imperiums nach dem Ende des Imperiums. Was machen die? Sind die vielleicht irgendwie zu der Einsicht gekommen, hey, das Imperium war doch gar nicht so geil, weil die einfach wehrlose Planeten ausplündern und die Zivilbevölkerung töten und du läufst ja dann zur Rebellenallianz über in der Kampagne. Das ist natürlich auch cool. Das ist nochmal ein neuer Angle. Das finde ich halt geil, dass diese Spiele einfach nochmal Dinge beleuchten, die uns in den Filmen nicht erklärt werden. Klar, es gibt die Serien, aber wer hat Zeit, alle Serien zu schauen, in denen das oft auch thematisiert wird, aber ich fand das cool, dass es das in den Spielen auch gibt.
Wenn man da Bock drauf hat. Aber wie hat für dich Battlefront 2 heute dein Verhalten in Shootern beeinflusst? Oder hat es dein Verhalten in Shootern beeinflusst? Weil es war dein Einstieg in die Shooter-Welt, aber es war ja schon sehr anders zu dem, wie du heute Shooter spielst. Total. Also ich hab ja eben schon gesagt, ich hab damals ja meistens alleine gespielt und bin dann halt so auf einen Server gegangen, der halt grad online war und einfach für mich so ein paar Runden spielen. Und jetzt spiele ich ja eher so Teamshooter. Ich meine, gut, Battlefield spiele ich immer noch ganz gerne auch allein, einfach, dass ich so reingehe und so ein paar Runden mache, weil das lustig ist, weil du da nicht unbedingt einen Squad brauchst. Aber für Ark Raiders oder Hunt Showdown, das sind jetzt so die Shooter, die ich viel spiele momentan, da brauchst du ein eingespieltes Squad, die sind, also vor allem Hunt, Ark Raiders ist ja noch eher einsteigerfreundlich, aber Hunt Showdown ist eher darauf ausgelegt, dass du dich mit diesem Spiel beschäftigst. Dass du lernst, mit den Ohren zu spielen, weil das Spiel sehr viel mit Sound macht.
Es ist halt sehr casual. Du gehst halt einfach rein, vor allem die Kampagne und die Singleplayer-Modi, die ich damals gespielt habe, das ist halt Bots umschießen. Das ist lustig. Das macht, keine Ahnung, hat dem 10-jährigen Jesko wahnsinnig viel Spaß gemacht, weil er mochte Star Wars und nicht gern verlieren und dann kannst du halt gegen Bots, das ist easy. Die perfekte Kombination für einen kleinen Jungen. Ja, ein bisschen Schießbude, ein bisschen Star Wars drauf, Star Wars Musik, Star Wars Truppen, Schauplätze, mega gut, hat mich abgeholt. Aber heute.
Würde mir das, glaube ich, nicht mehr reichen, weil man vielleicht auch so ein bisschen die Entwicklung des Genres miterlebt hat, weiß, was ist jetzt eigentlich möglich im Shooter-Genre, kompliziertere Spiele gespielt hat, vielleicht da auch so ein bisschen Fallen und Spaß dran gefunden hat, weil Hand Showdown belohnt es halt, wenn man sehr praktisch vorgeht und dann irgendwie im Team zusammen coole Sachen entwickelt, coole Vorgehensweisen. Das kann dir auch sehr, sehr viel geben. Aber ich kehre auch immer noch ganz gerne mal so zu Star Wars Battlefront zurück. Das wäre jetzt meine Frage gewesen, du hast es ja heute noch mal gespielt, wie hat sich das angefühlt? Also kann man es heute überhaupt noch spielen oder funktioniert es auch nur, weil du Nostalgie mit diesem Spiel einfach so viel verbindest? Ich finde, man kann es schon noch ganz gut spielen. Also ich spiele es auch alle paar Jahre mal wieder. Ich mache mir so, ich glaube so alle zwei Jahre schmeiße ich mir mal eine Galaxiseroberung an und spiele die dann durch. Weil die Galaxiseroberung ja so ein Mix bietet aus Raumkämpfen, bisschen eine Art von Story. Es ist ja nicht wirklich eine Kampagnen-Story, sondern du erzählst ja die Story selbst, wenn du da halt taktisch die Galaxis eroberst. Es hat so ein bisschen Selfmade-Storytelling.
Infanteriegefechte und Raumkämpfe. Und es hat einen begrenzten Rahmen. So als sagst du, ich kann keine Ahnung, ich kann das in zehn Stunden schaffen. Das ist jetzt nicht so wie, boah, ich muss mich wieder komplett reinhängen, jetzt 50 Stunden, um einen neuen Shooter wirklich zu meistern. Um es jetzt zum Beispiel mit Hand Showdown oder so was zu vergleichen, wo du halt Stunden brauchst, um wirklich alle Elemente, alle Gameplay-Mechaniken zu durchdringen und da wirklich ein Können aufzubauen. Und Battlefront da, joa, du klickst und dann schießt er. Und du drückst Shift und dann sprintet der und viel mehr musst du eigentlich nicht machen. Also ein bisschen rumrennen, ein bisschen schießen und dann hast du eigentlich schon die Grundmechaniken dieses Spiels sehr gut verstanden und viel mehr kann dieses Spiel auch eigentlich nicht. War es aber vielleicht auch genau dieses Simple, dieses Casual-Shooter-Thema, das dich dann zumindest in den Shooter gut reingebracht hat? Weil meine Erfahrung ist, wenn du am Anfang in den Shooter reingeworfen wirst, der eigentlich viel zu schwer ist, dann wirst du dich sehr schnell vom Shooter-Genre abwenden und das war es glaube ich mit einem Casual-Shooter, wo du einfach nur mal lernst, okay, hier so ein bisschen zielen und so, das kann schon Spaß machen und dann kannst du dich danach halt verbessern. Glaubst du, das ist ein guter Einstieg gewesen? Ich denke schon, dass es ein guter Einstieg gewesen ist. Ich bin ja dann auch dabei geblieben beim Genre.
Ich muss dir jetzt überlegen, wie das bei mir so weiterging mit Shootern. Ich glaub, das nächste Projekt, was dann nach Battlefront kam, für mich Shooter-mäßig, ich war nie Call-of-Duty-Spieler. Ich war immer eher Battlefield. Und mein erstes Battlefield, ich weiß nicht, ob dir das was sagt, Battlefield Play for Free, das war mal so ein Online-Experiment. Ein Gratis-Ableger von Battlefield. der vor Battlefield 3, da das rauskam, basierte technisch irgendwie und grafisch, es war eine abgespeckte Version von Battlefield 2, dass es halt online lief. Man hatte im Browser eine Serverliste und konnte dann irgendwie da drauf. Das war ganz komisch. Es war ein sehr rudimentäres, sehr schlechtes Battlefield. Aber das war damals gratis. und das war und sehr leicht zugänglich, weil es online war. Das ist halt gut. Und da hatten halt meine Eltern konnten da nicht kontrollieren, ob ich einen Shooter spiele, weil Battlefield war ja schon immer irgendwie ab 18 oder zumindest ab 16. Und da hatten meine Eltern dann bei so einem Browser-Game nicht die Hand drauf, was ich da mache. Wie alt warst du da?
Boah, 14 oder so? Also, keine Ahnung, das ist schon lange her. Aber ich glaub, damit ging's dann weiter. Und als ich dann gesagt hab, okay, das macht mir Spaß, ich will jetzt richtig Battlefield spielen, dann kam Battlefield 3 raus. Dann hab ich mir ... Das ist auch alles so sketchy. Und du überlegst, ich bin damals zum Kiosk gegangen, weil ich, um Paysafe-Cards zu kaufen, diese Codes ... Und der Kioskmann hätte eigentlich auch das Alter kontrollieren müssen. Oder nicht. Nein, natürlich nicht. Der Kioskmann hat gesagt, ja, ja, hier, deine PaySafe-Card, nimm dir noch einen Center-Schock mit und viel Spaß. Das sind die Besten.
Und dann konnte ich dann online bei Origin, hieß EA Play damals ja noch, bei Origin konnte ich dann die Codes einlösen, dann hab ich mir ein Battlefield gekauft. Battlefield 3 mit den Premium-DLCs, das hatte ja damals noch das Premium-Modell und dann, gut, bei Battlefield 4 war's dann eh egal, dann war ich auch alt genug dafür. Ja gut, dann ist es irgendwann eben egal, wenn man alt genug dafür ist. Aber davor, man findet auch immer Wege. Also ich sage das auch jedem, ich hatte schon Gespräche mit Müttern, ja wie schaffe ich es, dass mein Kind kein Fortnite mehr spielt? Und ich so, wenn dein Kind Fortnite spielen will, dann wird das Wege finden, Fortnite zu spielen. Und das auch? Auch das? Keine Frage. Aber wenn jemand ein Spiel spielen will, dann wird das Kind die Wege finden, dieses Spiel zu spielen. Auch wenn es vielleicht nicht alt genug dafür ist. Wenn es bei Freunden ist, wenn es keine Ahnung beim großen Geschwisterchen ist oder so. So hat es bei mir ja auch irgendwie angefangen, dass ich bei einem Kumpel, also so meine ersten Spiele, ich hab das irgendwie bei einem Kumpel gesehen, ich hatte daheim erstmal gar nicht so viel Initialkontakt mit Videospielen, aber so fing das bei mir auch an, dass ich gesagt habe, boah, sieht geil aus, das willst du auch haben, jetzt auch kaufen. Das hat dir jetzt auch nicht geschadet. Also gut, du bist Gaming-Redakteur geworden, das kann jeder älter Teil jetzt für sich entscheiden. Du müsstest ja da draußen entscheiden, ob mir das geschadet hat.
Aber ich würde sagen, du lebst den Traum von sehr vielen Gamern. Ja, schon. Also, macht Spaß. Aber hat es dich dann auch geprägt, dass du gesagt hast, du willst Gaming-Redakteur werden? Hatte Battlefront in irgendeiner Weise da einen Einfluss drauf? Hast du damals GameStar-Artikel zu Battlefront 2 gelesen? Nee, Battlefront gar nicht so sehr. Nicht die Shooter. Okay. Die Shooter waren nie so mein Kontaktpunkt mit Gaming-Journalismus. Das waren immer eher die Rollenspiele wo ich wirklich sehr intensiv dann angefangen hab zu lesen war vor dem Release von Skyrim, weil ich halt, ich war riesiger Oblivion-Fan, also die Rollenspiele die haben's dann eher gemacht, so große Rollenspielprojekte weil ich wissen wollte, okay, wann kommt das raus was bietet das, wie geht's da weiter, Skyrim, The Witcher 3 da hab ich auch ich hab daheim noch so einen fetten fetten Schuber mit allen möglichen GameStar-Heften von damals als sie da noch stehen. Ausartig. Und so hat das dann irgendwie angefangen. Da habe ich halt, ja gut, in der Schule war es dann so, okay.
Sprachen liegen mir, ich studiere mal Journalismus und dann bin ich halt irgendwie hier gelandet. Und wir freuen uns sehr, dass du hier gelandet bist. Also ich freue mich auf jeden Fall sehr, weil du damit hier den ersten Keylor-Talk mit mir gestartet hast. Vielen Dank auch dafür. Wenn du jetzt nochmal einmal einen Moment oder einen Aspekt von Battlefront 2 nennen müsstest, der für dich so, der sich so in dein Gedächtnis eingeprägt hat und dich vielleicht bis heute immer wieder auch beim Gaming begleitet. Gibt es da so einen Moment oder einen Aspekt vom Spiel?
Eine Karte, ein Charakter, ein Zitat, wer weiß. Ja gut, das Zitat wäre Just Like in the Simulations. Karte, die ich sehr, sehr mag, ist Javin 4. Sturm auf diesen Rebellentempel, wenn man das Imperium spielt und mit den Panzern da hochfährt. Diese Map, die ich weiß nicht, wenn ich an Battlefront denke, ich muss immer an diese Map denken irgendwie. Das Design davon war auch cool. Weil der links auf der Map war viel Wald und man kam da mit den Panzern auch nicht so gut durch, weil man konnte die Bäume damals auch nicht zerstören. Also das Spiel hat keine Umgebungszerstörung. Vielleicht ist er verstecken. Ähm ...
Was halt auch dafür spricht, dass es eher ein rudimentärer Shooter war. Aber diese Karte ist mir sehr im Gedächtnis geblieben. Und dann halt, was ich eben sagte, so diese Verzahnung von dem unglaublich guten Soundtrack. Weil der Star-Wars-Soundtrack, der ist auch so, wenn ich den ohne Spiel mir anhöre, ist der schon gut. Ja. Zusammen mit einem halbwegs vernünftigen Gameplay mit Star-Wars-Schauplätzen und Truppen macht das die perfekte Immersion. Ja, guter Soundtrack ist unglaublich wichtig für ein gutes Spiel. Ja. Aber damit würde ich behaupten, wir haben ein sehr gutes Ende gefunden. Oder gibt's noch was, wo du unbedingt uns über Battlefront 2 erzählen willst? Wo du sagst, das haben wir jetzt komplett außer Acht gelassen. Weil sonst würde ich mich bedanken, dass du da warst. Nee, ich würde halt sagen, es wird mal wieder Zeit, dass mal ein neues Battlefront kommt. Also EA könnte jetzt, wenn ich das jetzt entscheiden dürfte, so, bitte, bitte, bitte redet nochmal irgendwie mit Disney und setzt euch nochmal zusammen.
Es gibt schon Leute, die Lust auf einen neuen Star-Wars-Shooter hätten. Aber dann in welchem Setting? Also zeitmäßig? Alles. Also die Sequels gerne rauslassen, aber halt so wie Battlefront 2 mit Galaktischer Bürgerkrieg und Imperium Trebellen. Fände so ein bisschen an Andor angelegt von der Zeit her. Fände ich sehr gut. Rogue One, Andor. Da haben ja viele Spieler, sind da ja wieder zu dem neuen Battlefront 2 zurückgekommen und haben gesagt, so ey, jetzt.
We ain't got no Battlefront in x years. So, mach mal wieder eins jetzt. Also das würde sich ja anbieten. Und da hätte ich schon auch Lust drauf. Großer Andor-Fan, by the way. Die Serie war hervorragend. Wirklich mit das Beste, was bei Star Wars passiert ist die letzten Jahre. Oh ja. Aber da könnten wir selbst auch mindestens eine Stunde drüber reden. Das machen wir jetzt wahrscheinlich, umsobald die Kamera ausgeht. Schreibt gerne mal in die Kommentare, ob ihr euch ein Battlefront 3 wünschen würdet, ob ihr Battlefront 2 gespielt habt und was euer Lieblings-Star-Wars- Teil ist, dann bedanke ich mich vielen, vielen Dank, Jesko, dass du dabei warst, dass du diesen Talk mit mir gestaltet hast. Ich hoffe, du hattest Spaß. Ja, ja, schon. Und möge die Macht mit euch sein. Denkt immer daran. Möge die Macht mit euch sein und jetzt einen schönen Tag noch. Bis dahin. Ciao, ciao.