Gerade erst auf dem Markt bricht Call of Duty Black Ops 7 einen Rekord, der Activision vermutlich so gar nicht gefällt. Der neueste COD-Ableger hat auf Metacritic den niedrigsten User-Score der First-Person-Shooter-Reihe überhaupt. Gleichzeitig kündigt Battlefield 6 große Pläne für die Zukunft an, Escape from Tarkov bringt nach acht Jahren das 1.0 auf Steam raus Und mit Arc Raiders kündigt sich ein neuer Konkurrent an, der den etablierten Titeln zeigt, wie es richtig geht. So spannend wie gerade war es in der Shooter-Welt schon lange nicht mehr. Und deswegen müssen wir jetzt darüber reden. Wo steht das Genre aktuell? Welche Titel überzeugen? Und wer formt die Zukunft? Dafür habe ich drei großartige Gäste eingeladen. Einer davon hat mich überhaupt erst auf diese Thematik aufmerksam gemacht. Er ist der Redaktionsleiter von gamestar.de und natürlich großer Shooter-Experte. Herzlich willkommen, Dimi. Hallo. Schön, dass du da bist. Und wie ihr seht, sitzt er nicht alleine auf der Couch, sondern an seiner Seite ist ein weiterer Shooter-Fan und mein geschätzter Kollege Paul. Moin, hallo. Schön, dass du da bist. Und ich habe ja drei Gäste gesagt. Jetzt kommt die Crème de la Crème, ein Veteran der Shooter-Welt. Er war früher selber Redakteur bei der Gamestar und ist nun erfolgreicher Content-Creator. Wir freuen uns, dass du es einrichten konntest. Hallo, Fabian Siegesmund. Das bin ich. Hallo, ich grüße euch.

Zu allererst einmal, das Thema aktuell ist natürlich COD Black Ops 7. Wie habt ihr das Spiel wahrgenommen? Habt ihr es schon gespielt? Dimi? Also ich glaube, hier in der Runde bin ich der Einzige, der es gespielt hat. Und ich musste es auch beruflich spielen, weil ich es getestet habe für die GameStar. Genau, also das Leben ist hart. Ich war dafür auch extra in London auf dem Review-Event von Activision. Also es ist ... Haus verlassen, furchtbar. Ja, ja, ja, ist ganz schlimm. Ja, tatsächlich, ich habe die Kampagne in London gespielt und den Multiplayer jetzt dann hier wieder in München. Und spiele es tatsächlich privat auch noch. Also ich gehöre zu den Leuten, die das Spiel gar nicht so schlimm finden. Aber der Großteil der Kritik entbrennt ja auch gerade vor allem an der Kampagne und an, sag ich mal, dem Verhältnis zwischen Activision und der Community und weniger daran, ob der Multiplayer jetzt Spaß macht oder nicht.

Wie findest du denn selbst die Kampagne? Aber ich finde sie, also sie ist absolut nicht das, was ich mir gewünscht hätte. Und ich verstehe auch den Unmut der Community. Also vielleicht für den Kontext, die Black Ops 7 Kampagne bringt ja den David Mason zurück aus Black Ops 2. Also sie spielt sehr mit so der Nostalgie. Und Black Ops 2 ist ja für viele Leute da draußen, glaube ich, mittlerweile eines der wichtigsten Call of Duties überhaupt. Zusammen mit Modern Warfare, dem ersten Modern Warfare, hat das ja viele Leute überhaupt erst zu Call of Duty gebracht, die das in der Schule dann gezockt haben. Das heißt, diese ganzen Charaktere, ein Mason oder auch ein David Mason, ein Alex Mason, ein Frank Woods und Co., die haben halt einen großen emotionalen Wert für die Leute und die Kampagne von Black Ops 7 weiß das auch, weil sie spielt da sehr mit den Gefühlen der Leute, weil das Ganze ist im Prinzip, das merkt man.

Eigentlich mehr so ein Versatzstücke-Shooter, der sehr darauf hindeuten oder hinleiten soll auf diesen großen neuen Endgame-Service-Game-Modus, den sie eigentlich promoten wollen mit der Kampagne. Also dieser Endgame-Modus ist eigentlich so eine Art Extraction-Shooter ohne andere Leute. Also die gibt es zwar, es gibt auch andere Teams, aber du kannst nicht gegen sie kämpfen. Du sollst halt auf so einer großen Avalon-Battle-Royale-mäßigen Map Kram extrahieren. Und das soll das sein, wo die Leute hunderte Stunden Weinbuttern, einbuttern im Prinzip die neue große Säule neben dem regulären Multiplayer und Zombies. Und die Kampagne ist eigentlich nur eine Hinleitung darauf. Also sie fühlt sich sehr gamey an. Es gibt sehr bullet-sponjige Gegner. Ein großer Zankapfel sind auch diese ganzen übernatürlichen Sachen. Also dass du da so ein Gas einatmest und deswegen halt halluzinierst. Und diese Halluzinationen rechtfertigen im Prinzip, warum du da permanent gegen Zombies kämpfen musst und irgendwelche Zombiespinnen und gegen gigantische Varianten von Harper und so. Also sehr abstruse Kreaturen, gegen die du da kämpfst. Aber das finden die Leute halt über weite Strecken nicht so toll, weil das eigentlich sehr weit weg ist von dem, was ein Call of Duty für sie ausmacht. Und das Spiel spielt ja auch gerade im Marketing sehr damit. Menendez ist zurück, Raul Menendez, einer der größten Schurken der Call of Duty-Marke. Und was das Spiel dann letztlich damit macht, ist halt sehr enttäuschend. Also ich verstehe den Unmut der Spielerschaft da draußen schon sehr.

Ich persönlich finde, man kann mit der Kampagne Spaß haben, wenn man die wirklich in so einem absoluten Kopf-Aus-Modus spielt, idealerweise im Koop, dass man sich gegenseitig irgendwie vom Tag erzählt und da einfach durchgeht und nicht groß drüber nachdenkt. dann kann die funktionieren. Aber das sind sehr viele, sag ich mal, Präambeln, die man da akzeptieren muss für ein 80-Euro-Spiel, das halt sich auf die Fahne schreibt, das größte Black Ops aller Zeiten zu sein. Du hast gerade schon gesagt, du bist wahrscheinlich der Einzige, der es hier gespielt hat. Warum haben denn die anderen beiden es vielleicht auch noch nicht gespielt, Fabian?

Ich bin ja, wenn ich mich entscheiden müsste, zwischen Call of Duty und Battlefield bin ich ja ganz klar Battlefield. Schon immer, schon seit GameStar-Zeiten. Das ist halt mein Zuhause. Ich kann Call of Duty durchaus was abgewinnen. Ich glaube, viele Sachen macht Call of Duty auch immer noch besser als Battlefield. Also wenn ich schnelle Modi will, im Kreis rennen, capture the flag, seek and destroy, search and destroy, Bomben legen, das macht glaube ich Call of Duty immer noch besser als Battlefield, aber dafür spielt man ja auch nicht Battlefield. fehlt. Deshalb habe ich diesmal auch gesagt, also ich da gucke ich gar nicht erst rein, ich habe Black Ops 7 eigentlich nur in dem Zusammenhang wahrgenommen, dass es am Release-Tag glaube ich 70.000 Spieler im Peak hatte und gleichzeitig Arc Raiders, was gerade mein Leib- und Magenspiel ist, 700.000.

Und das zwei Wochen nach Release. Also das Arc Raiders Und was ja eher ein Underdog ist, gerade im Kampf mit Battlefield und Call of Duty, zehnmal so viele Spieler hat wie das neue Call of Duty, obwohl es schon zwei Wochen draußen ist. Das fand ich halt, das war meine News, meine Call of Duty-News. Ansonsten, wie gesagt, lasse ich auch dieses Call of Duty aus, zumal ich eben anders als Dimi gar kein Kampagnen-Spieler bin. Also Solo-Shooter interessiert mich gar nicht.

Das steht auch als Motto auf meinen Kanälen, ich suche Gegner, keine Opfer. Das klingt jetzt größenwahnsinniger als ich bin, aber ich finde halt, KI-Gegner, wenn man jetzt nicht gerade irgendwie so ein Souls-like spielt, sind doch im Shooter-Bereich immer leicht zu verstehen. Und dann ist es nur ein Abarbeiten dieser Hindernisse, die einem das Spiel in den Weg setzt und idealerweise eine coole Story. Und da schaue ich mir wahrscheinlich lieber eine Serie an, als eine Shooter-Kampagne zu spielen, weil die Story, selbst die, bei denen man sagt, das ist eine richtig geile Story, muss man immer noch sagen, für einen Shooter. Und deshalb sind diese Spiele, also Battlefield und Call of Duty und was da noch so alles gibt, für mich immer Multiplayer-Titel und wenn es mal eine Kampagne gibt, ja, spiele ich die vielleicht, wenn es da nachher irgendwie fancy Klamotten gibt, die ich unbedingt haben will, aber eigentlich lasse ich die hier regelmäßig aus. Battlefield 6 zum Beispiel Kampagne auch nicht gespielt, werde ich auch eigentlich machen. Hast du auch nicht viel verpasst? Nee, das lohnt sich auch nicht. Ja, schade.

Diese, ähm... Das ist ein sehr, sehr klassisches Battlefield in der Hinrichtung, weil in der Richtung ist es gut am Multiplayer und die Kampagne Nee, ist ja ein bisschen Käse. So wie früher. Diese Steam-Zahlen, die du da ansprichst, sind ja auch die, die gerade wirklich in aller Munde sind. Man sieht ja gerade auf YouTube auch sehr viel, oder auf Reddit auch viele Diskussionen, dass Call of Duty jetzt quasi Cookt ist, dass Black Ops 7 der Sargnagel ist. Und da muss man ein bisschen aufpassen, weil wir haben einfach stand jetzt noch keine belastbaren Zahlen, die das belegen würden. Weil ja, die Steam-Spieler-Zahlen sind wirklich schlecht.

Auch Battlefield ist jetzt gerade auch noch bei über 200.000 Concurrence. Und wenn du dir die, ne, Call of Duty hat ja so ein Sammelprodukt, ja, die haben ja nur noch dieses Call of Duty Sammelprodukt, wo dann alle neuen Teile immer reinfließen. Das heißt, du kannst dir die Kurve über Jahre hinweg anschauen lassen bei SteamDB und der Peak war bei Black Ops 6 deutlich, deutlich höher. Also da bist du dann hoch auf, weiß ich nicht, 200.000, ja, irgendwas um den Dreh. Und jetzt sieht man im Prinzip gar keine große Beule nach oben, ähm. Das ist schon nicht gut. Gleichzeitig, wir kennen den Kontext der anderen Plattformen nicht. Call of Duty war immer schon eher ein konsolenlastiges Ding. Es gibt dann auch immer wieder die Zahl, dass halt die physischen Releases, also 60 Prozent in den UK, unter dem Vorjahr liegen. Das ist natürlich auch nicht schön für den physischen Disc-Markt in Großbritannien, aber ja auch keine belastbare Zahl für, sag ich mal, die Gesamtverkäufe. Und man muss auch mitbedenken, Call of Duty macht mittlerweile so um die 60 Prozent seiner Umsätze mit Mikrotransaktionen. Das ist halt, also zu sagen, dass das Spiel ein Flop ist, dafür ist es einfach viel zu früh, weil die Mikrotransaktionen haben noch gar nicht angefangen. Das machen sie ja immer ganz clever bei Activision, dass sie den Shop erst dann mit aggressiven Echtgeld-Bundles füllen, wenn die ganzen Review-Phasen rum sind und die Test-Scores raus sind.

Das heißt, das letzte Wort ist da noch lange nicht gesprochen. So würde ich auch die größtenteils negativen User-Scores einordnen, weil die hat jedes Call of Duty seit, glaube ich, Black Ops, seit eigentlich Modern Warfare 2019. Auf Steam sind die alle immer im feuerroten Bereich oder zumindest im gelben Bereich. Da wird jetzt natürlich auch zu Recht viel gemeckert über die Kampagne. Aber letztlich findet das Spiel seine Spielerschaft. Und man muss halt auch gucken ... Ich glaube, Activision achtet mehr darauf, dass die Conversion dann stimmt. Und dass du dann die Leute, die es spielen, eher dazu bekommst, die teilweise ja sehr, sehr teuren Bundles zu kaufen, die Black-Sale-Battle-Passe zu kaufen, die ja, glaub ich, auch 30 Euro kosten, jede Season. Also da werden halt die Leute dann ordentlich gemolken. Das heißt, ich will zumindest nur zur Vorsicht mahnen, die Zahlen halt differenziert zu sehen.

Aber gleichzeitig sind natürlich die Systemzahlen trotzdem ein Indikator dafür, dass irgendwas da bei Call of Duty gibt. Im Busch ist oder sich auch transformiert. Dafür spricht ja auch, dass sie sehr, sehr ... Sie haben ja noch Mitte des Jahres großgetönt. Call of Duty is too big to fail, was vielleicht auch stimmt. Und wir machen uns keine Sorgen wegen Battlefield 6. Und dafür, dass sie sich keine Sorgen machen, haben sie jetzt sehr oft sehr stark reagiert auf die ganzen Erfolge von Battlefield 6. Dass sie dann gesagt haben, okay, wir machen jetzt unsere Vorbesteller-Skins ein bisschen weniger abgedreht. Das ist ja ein Riesenkritikpunkt in der Community, diese ganzen albernen Ninja-Turtle-Skins und Beavis und Butthead. Bei Battlefield hat diese eher geerdeten Sachen besser ankommen. Passen sie die dann an? Wir machen das umschrittene Skill-Based Matchmaking drosseln wir runter. Also sie reagieren schon sehr, sehr stark auf Battlefield. Auch für Activision-Verhältnisse sehr, sehr stark. Dafür, dass es da halt gar keinen Grund zur Sorge zu geben scheint, angeblich. Oder vielleicht auch andersrum. Vielleicht war das auch mit ein großer Erfolgstreiber für Battlefield 6. Weil die ja genau auf dem Höhepunkt von Call of Duty bringt, Beavis in Butthead. Ey, wer kennt denn heute noch Beavis in Butthead? Das ist doch 30 Jahre her. Wenn ich das meinen Kindern zeigen würde, hä, was ist das so ein Quatsch? Wer sind die Leute?

Also das richtet sich ja eher an meine Generation dann, hätte ich fast gesagt. Und genau in dem Punkt, und ich hab das auch nur dann am Rande mitbekommen, auch dieses komische Sturmgewehr, wo eine Achterbahn raus und rum fährt. Ich hab gesagt, seid ihr komplett bescheuert. Und in dem Moment kommt Battlefield 6 an. Auch noch mit diesem fantastischen Trailer, wo du diese vier, C-Promis, naja, Zac Efron ist schon, naja, okay, sagen wir mal, A-Promis kommen ins Bild und denkst, oh nein, jetzt machen die auch sowas mit Call of Duty, mit so Promis und dann explodieren die und normale Soldaten kommen rein und sagen, hä, wer waren die? Ja, scheißegal. Und das war so brillant alles und auch diese Ansage, ja, Microtransactions, schön und gut, aber wir versuchen, so lange es geht zumindest, dieses Spiel grounded zu halten, das war, glaube ich, auch ein großer Erfolgsbringer für Battlefield 6 und Und, Vielleicht ist da jetzt Call of Duty dann auch gezwungen zu sagen, ja, fangen wir die Leute vielleicht auch wieder ein bisschen ein. Und das finde ich ganz vermannt, weil eigentlich schon immer im Kampf Battlefield gegen Call of Duty ja, Battlefield, die waren, die so ein bisschen zurückgehangen haben und sich an Call of Duty orientiert haben und gesagt haben, okay, wir brauchen offensichtlich auch eine Kampagne und wir brauchen dies und wir brauchen das. Und sind da immer so ein bisschen hinterher gehächelt und haben versucht.

Call of Duty ein Stück weit auch zu kopieren. Und dass jetzt diesmal Battlefield, die insbesondere aus meiner Sicht den richtigen Approach gefunden hat und gesagt hat, nee, grounded und nicht so bunten Fancy-Scheiß, das hab ich sehr gefeiert. Ja, tatsächlich ist ja Battlefield 6 aktuell, besonders auf dem US-Markt, eins der sich am besten verkaufenden Spiele 2025.

Das hatte EA, hat das gestern oder vorgestern selbst über ihr eigenes Spiel gesagt, das ist super verkauft das kann man natürlich immer, so und so sehen, aber ich habe jetzt gerade leider die Quelle nicht im Kopf, und es kamen jetzt auch Zahlen des US-Marktes zumindest, von denen man natürlich dann nur ableiten kann, wie es weltweit aussieht aber in den, USA geht Battlefield 6 gerade richtig ab, witzigerweise der Vergleich, der Spielerpeak auf Steam jetzt, das sind halt das, wo wir die konkreten Zahlen haben, liegt bei lass mich lügen, 780.000 Usern bei Battlefield 6 der höchste Spielerpeak dieses Jahr war aber ein ganz anderes Spiel Monster Hunter Wilds 1,3 Millionen.

Ein reines Koop-PVE-Spiel. Nur als vergleichbar, fand ich das witzige Zahlen, einmal hier reinzubringen. Aber ist auch kein Shooter, von daher auch schon wieder abgeschlossen. Ja, war trotzdem auch spannend halt zu sehen, weil eigentlich ja die Shooter immer die größten Zahlen haben, wenn man das so beobachtet. Wenn man auf SteamDB schaut, sind die Shooter immer ganz, ganz oben. Und dann ist Monster Hunter da dabei. Also ist schon spannend. An der Stelle ein Kritikpunkt an Black Ops 7 war ja unter anderem auch der Einsatz von KI-Tools. Wie steht ihr denn dazu? Tja, also Arc Raiders zeigt da ganz gut, wie man KI-Tools richtig nutzt. Also bei, ich glaube, du meinst jetzt bei Black Ops 7, dass diese Calling Cards KI generiert sind. Das ist halt etwas, was die Arbeit echter Leute ersetzt und sie haben diese echten Leute, in der Vergangenheit hatten sie sie zumindest. ist. Fred weiß, was da mal wieder bei Studio Umschriftungen passiert ist. Arc Raiders hat auch sehr viel KI genutzt.

Insbesondere in zwei unterschiedlichen Feldern. Einmal benutzen sie KI bei Stimmen, also die Stimmen der NPCs und wenn dein Raider sagt, wenn du überhin pingst und sagst, lass mal da zu dem Turm gehen, das ist jeweils eine KI-Stimme. Das ist ein tatsächlich kurzzeitig sehr strittiges Thema gewesen auch. Und das andere, sie benutzen ganz viel oder haben sehr viel Machine Learning in der Entwicklung benutzt, denn die ARC-Roboter in ARC Raiders haben sich das Laufen halt selber beigebracht.

Die sind so KI-Agenten, die halt auch permanent sich selbst und ihre Umgebung wahrnehmen, das heißt, wenn man so eine Drohne anschießt und da den Rotor abballert, dann sieht das nicht nur so aus, als würde die ihre Balance wiederfinden, die findet gerade ihre Balance wieder. Das ist halt ein sehr positiver Nutzen von KI, da gehen halt auch keine Jobs verloren. Das kann man natürlich jetzt argumentieren, auch bei ARK, bei den Voice Actern. Allerdings wurden die dafür bezahlt, die Voice Actor, die ihre Stimmen hergegeben haben. Es ist jetzt nicht, dass irgendwelche Stimmen geklaut wurden. Es scheint nur bei den Calling Cards eben so ein bisschen dafür, dass Call of Duty so eine Riesenmarke ist, kannst du mir halt nicht erzählen, dass sie nicht das Geld dafür hätten, die Artist zu bezahlen. Ja, also Heiko hat das in irgendeinem internen Gespräch mit uns, irgendwie an Kaffeemaschinen oder so, ganz gut gesagt, dass halt KI immer dann für ein im Prinzip auch.

Shitstorm sorgt, wenn es oder für Irritationen sorgt, wenn es um Sachen geht, von denen du eigentlich genuine menschliche Expressionen erwartest. Also sowas wie eben künstlerische Sachen, Konzeptart, aber auch Storytelling, Storywriting, solche Sachen. Und ich glaube, die Leute würden sich weniger aufregen, wenn jetzt, also Ubisoft macht das ja seit Jahren, dass sie bei ihren Open Worlds halt die Landschaften maschinell halt, also über Algorithmen halt besetzen lassen, dass da irgendwie die Bäume platziert werden und die Steine platziert werden, sodass das halt irgendwie realistisch aussieht. Das sorgt, glaube ich, weniger für ein Aufstoßen, als wenn da plötzlich irgendwelche Calling Cards, das Schlimme ist, die sehen ja auch wirklich noch aus wie dieser typische AI-Slop. Also es ist ja wirklich diese Gibby-Kunst, das ist ja so ein Klischee mit, also jetzt schon, und so ein Meme, und dass sie ja ausgerechnet das nehmen und da halt ihre Calling Cards machen und das ja auch noch gekoppelt damit ist, dass du grinden musst für den Bums.

Das heißt, es ist auch noch da verknüpft mit dieser ganzen Diskussion, dass es eigentlich sehr viel das ist ja eine Riesendiskussion bei Call of Duty, sehr viel eigentlich nur darum geht, dich engaged zu halten. Du sollst halt so viel freischalten wie nur irgendwie und möglichst halt drinbleiben, drinbleiben, drinbleiben in dem Loop. Und das eigentliche Match, das eigentliche Gameplay, das strategische Überlegen, wie du halt eine Runde gewinnst oder so, spielt gar keine Rolle mehr, sondern es geht mehr drum, Zeit, Zeit, Grind, Grind, XP, XP. Und dass du dafür dann KI-generierte Calling Cards bekommst, die ja eh schon, also Calling Cards sind jetzt eh nicht die sexy Belohnung da draußen, sondern eher Füllmaterial. Ähm, also das kachelt, also das steigert das Ganze natürlich äh, und die Leute suchen ja im Moment auch so ein bisschen nach Munition, um halt da auch den Case zu machen gegen Call of Duty, und da haben sie halt einfach sehr gute Argumente dagegen gefunden.

Und weil wir jetzt ja die beiden Baustellen aufgemacht haben mit KI, also ich finde so Sachen wie Machine Learning zu nutzen, damit die Gegner gut funktionieren, das hat ja sicherlich keiner ein Problem damit. Das ist ja gerade auch ein Grund, warum Arc Raiders so toll ist. Und um nochmal auf mich selber zurückzukommen, dieses Gegner suchen und keine Opfer, das habe ich eben bei Arc Raiders. Also die Arcs sind halt wirklich Gegner. Die haben halt richtig Charakter. Und ich habe vorher immer gesagt, ja, Shooter spielen gegen nichtmenschliche Gegner, das finde ich immer fad, weil das, gerade Roboter, vielleicht ist das doch PTSD von Half-Life 1 damals, als in der deutschen Version die menschlichen Gegner durch Roboter ersetzt wurden, aber Roboter im wahrsten Sinne des Wortes seelenlos. In ArcGradius halt gar nicht. Und das kommt eben daher, dass sie auch wirklich gelernt haben, KI-mäßig, ähm, mit ihrem Körper umzugehen. Und deshalb haben die eben Charakter und sind echte, ernstzunehmende Bedrohung. Dass aber wie ein Spiel hergestellt wird, nämlich wirklich die Produktionsseite, wenn man da KI benutzt, das ist natürlich dann nochmal ein anderes Thema. Wobei ich da zwei Meinungen habe.

Die erste habe ich vergessen. Aber die andere ist, dass ich in dem Moment, als das bei mir im Stream auch aufkam, das Thema, dass ich gesagt habe, ein Glück, bin ich nicht mehr bei der GameStar und muss das bewerten, inwiefern der Produktionsprozess mit in eine Wertung einfließen muss. Ich weiß, ein Konkurrenzmagazin hat das gemacht und ArcGraders dafür abgewatscht, dass da eben Sprecher oder die Stimmen teilweise eben auch von der KI dann ja, statt Sprecher KI genutzt wird. Ich könnte das gar nicht bewerten, denn das Ergebnis ArcGraders ist ein fantastisches Spiel. ist, wie man an meinem Hintergrund sieht, glaube ich, auch mein Spiel des Jahres. Das ist ein bisschen tragisch wegen Battlefield 6. Also, warum können die sich nicht besser absprechen?

Aber es ist halt ein fantastisches Spiel. Und da zu sagen, okay, irgendwo im Mittelteil war vielleicht das Druckerpapier, stammt aus Regenwaldbäumen, finde ich wahnsinnig schwer. Dann ist das Spiel aber keine 10, sondern nur eine 5 oder so. Ich habe wirklich gedacht, ein Glück bin ich nur noch Content Creator und kann sagen, es ist ein geiles Spiel. Und fertig. Aber der erste Punkt war der, dass es ja, wenn ich es richtig verstanden habe, noch so war bei den Sprechern, dass es Sprecher gab und die mit ihrem Vertrag quasi einen Buyout bekommen haben. Eure Stimmen sind jetzt Grundlagen für unser Machine Learning.

In Zukunft und in irgendwelchen Add-ons brauchen wir euch nicht mehr, aber dafür zahlen wir euch jetzt ja schon ein bisschen mehr. Und das ist, da werden wir nicht nur in unserer Industrie, sondern da werden alle Industrien früher oder später nicht drum rum kommen. Also meine Frau macht auch Content Creation, so klassische Produktfotos und überlegt sich jetzt schon, in einem halben, dreiviertel Jahr braucht man dafür gar keine Menschen mehr.

Wie geht man damit um? Oder meine Kinder, meine Söhne 14 und 16, die lernen gerade irgendwelche Jobs oder jetzt noch nicht, die sind noch in der Schule, aber irgendwann studieren die was und in fünf Jahren gibt es diese Jobs gar nicht mehr. Also da finde ich jetzt den Approach von Embark zu sagen, ja okay, wir leben jetzt mit dieser neuen Realität und versuchen das aber immer noch halbwegs fair mit unseren Mitarbeitern irgendwie zu gestalten. Finde ich jetzt erst mal nicht verkehrt. Zumindest nicht so verkehrt, dass ich sagen würde, und deshalb ist dieses Spiel keine 10, sondern nur eine 4 oder was. Ja, Fairness ist ja allgemein ein sehr, sehr großer Punkt. Unter anderem, wegen dem Arc Raiders auch gerade gefeiert wird. Weil ja, es ist ein Extraction-Shooter, der 40 Euro kostet. Aber für diese 40 Euro kriegt man halt auch was. Und es geht halt nicht so sehr um Microtransactions wie in vielen anderen Spielen. Wie findet ihr diesen Approach auch von Arc Raiders, dass ihr sagt, hey, okay, wir nehmen jetzt 40 Euro für dieses Spiel, für grundsätzlich eine Spielform, die ja auch im Free-to-Play zu kriegen ist. Aber dafür ist es halt auch einfach besser. Dafür haben wir da mehr Zeit reingesteckt. Paul? Ja, sehr clever.

Bin ich das erst mal. Ganz kurz ein Wort zu den Mikrotransaktionen. Also die sind durchaus ziemlich happig gewesen dafür, dass es ein 40-Euro-Spiel ist. In der kosten die Skins teilweise 24 Euro, als es rauskam. Mittlerweile sind die günstiger geworden. Ich glaube, der größte Preisellas sind bei diesen 24-Euro-Skins um 8 Euro. Aber immer noch 16 Euro für ein Skin-Bundle mit noch einem E-Mode dazu. Bei einem 40-Euro-Spiel ist schon nicht wenig. Ich möchte da kurz einwerfen, dass Mark ja dann tatsächlich nicht nur die Preise runtergesetzt hat, sondern sogar rückerstattet hat. korrigiert mich, wenn ich da falsch stehe. Das habe ich noch nie gehört, dass ein Spielstudio Geld zurückgibt, obwohl sie es wahrscheinlich eigentlich nicht müssten. Das aber nur, wollte ich nur kurz einwerfen. Aber das ist auch nochmal so ein Fairness-Faktor. Also es ist so, die haben Geld zurückerstattet und haben halt auch, wie gesagt, die Sachen direkt angepasst. Und sobald es Kritik aus der Community gab, waren die so, oh, sorry Leute, hier. Und das ist halt nicht selbstverständlich. Ja, und ich mag total in der Kommunikation von Embark, dass die sehr, Die schmieren dir nicht so Honig ums Maul. Oft hast du das so, ja, wir hören euch und euer Feedback und das ist uns wichtig, lalala. Und ein zynischer Kommentar, den ich dazu mal gelesen habe, wenn ein Spiel die ganze Zeit sagt, ja, wir hören euch und bauen das Spiel so, wie ihr es haben wollt, dann wissen die Entwickler eigentlich gar nicht, was die Fans haben wollen.

Sehr zynische Ansicht, aber ich fand es auch gar nicht, also nicht unbedingt falsch. Aber sie sind da sehr direkt mit den Leuten. Sie sagen halt, also ohne dieses ganze Pipapo, sondern so, okay, wir haben jetzt das, wir haben euch gehört, wir machen das jetzt, fertig. Und dann ist das Thema auch aus der Welt und wir reiten ja jetzt nicht ewig lang drauf rum, guck mal, wie toll wir sind, dass wir jetzt weniger gierig sind. Und ansonsten kriegst du halt auch ein wirklich poliertes Produkt für die 40 Euro es ist kein Early Access da sind keine groben Bugs drin es funktioniert natürlich nicht immer alles aber mein Gott, kein Spiel ist perfekt, du hast unheimlich viel Content, ich bin jetzt bei keine Ahnung, lass mich lügen, 50 Stunden Spielzeit und ich war jetzt noch nicht mal auf dieser neuen Map Stellamont ist, wo auch noch mal neue Gegner sind und neues Loot und sowieso Trinken wir schon an, man. Mache ich da gerne. Oder zwei.

Die Nerves und Buffs, die sie für die ersten Waffen jetzt veröffentlicht haben, sind alle nicht so super krass und übertrieben, sondern alle gemäßigt. Sie schauen sich sehr überlegt an, was sie denn da eigentlich machen. Also es ist ein rundes Produkt wirklich. Sie haben sich lange überlegt, was machen sie aus diesem Spiel. Sie haben es ja sogar schon einmal ein bisschen umgeschmissen in der Entwicklung. Es war ja als PvE-Spiel gestartet, wo du nur gegen die Ark kämpfst, also so ein bisschen Helder-Was-mäßig eigentlich und dann haben sie gemerkt, okay, das funktioniert nicht und sind dann eben auf den PvP-Ve-Aspekt gegangen mit anderen Spielern dazu und sie wissen einfach, dass sie jetzt hier ein echt poliertes Produkt haben. Ja, das Genre gibt es schon anders und es gibt es auch in ganz vielen Free-to-Play-Varianten, aber meistens halt mit Einbüßungen dadurch, dass es halt in einem technisch schlechteren Zustand ist.

Ist das bei euch in der Gamestar-Community auch so ein Streitpunkt, dieses PvE und PvP und das Spiel war doch eigentlich als PvE gemeint? Ich hatte das noch nie, dass ich ein Spiel spiele und dabei fast beschimpft werde, wenn ich PvP mache. Wahnsinn, ja. Ich bin halt erneut Gegner, keine Opfer. Ich spiele immer gegen Leute. Ich möchte gegen Leute spielen. Deshalb spiele ich Arc Raiders auch fast nie Solo, weil da so, glaube ich, die Stimmung eher ist, ja, da arbeitet man eher zusammen, dann auch friendly, friendly und dann hier sehen wir es auch gerade, da können dann einfach mal sechs Leute zusammen irgendwas machen.

Ist nicht so mein Mindset, ich möchte dagegen andere Leute spielen. Und ich habe jetzt neulich ein Video gebracht, der hat mich regelrecht beschimpft, dieses Griefer-Gameplay und jetzt würde ich dem auch noch eine Bühne bieten. Da kannst du ja relativ einfach Beispiele nennen, warum offensichtlich dieses Spiel ein PvP-Spiel auch sein soll. Also ich meine, du kriegst XP, sprich Punkte für Damage, du kriegst Punkte für Nocks und du kriegst Assists dafür. Das heißt, das Spiel belohnt dich dafür, das zu machen. Und es ist nicht nur wie zum Beispiel bei The Cycle, Gott habe es selig, dass du da PvP gemacht hast, um die Leute auszurauben.

Sondern du kriegst halt wirklich auch Punkte dafür. Das heißt, die Entwickler wollen, dass du das machst. Und in The Cycle hast du zum Beispiel keine Punkte gekriegt. Da war das immer so ein Risk-Reward-Ding. Hat der vielleicht eine bessere Waffe? Ja, dann natze ich ihn um und hoffe. Hier besteht für mich nie eine Frage, greife ich die jetzt an. Also gerade wenn ich Duos oder Trios spiele, das ist, glaube ich, mental auch noch mal was anderes. Da weißt du, okay, das ist mein Kumpel und das ist mein Kumpel und alle anderen sind Feind. Wenn du Solo spielst, ist es noch mal was anderes. Aber das da wirklich auch dann immer wieder gesagt, ja, aber es sollte doch ein PvE-Spiel sein. Und ich möchte das nur PvE spielen. Und wer da jetzt reinkommt und auf mich schießt, ist ein Schwein. Das habe ich vorher nie erlebt. Aber das zeigt eben auch, und deshalb ist das Spiel auch so toll, weil es so viele tolle intrinsische Storytelling-Möglichkeiten hat und Situationen hat. Also sowas wie Verrat funktioniert ja überhaupt nur, wenn man die Möglichkeit hat, jemanden zu verraten. Also wenn alle nur miteinander und schön, dann wäre es langweilig. Und das sage ich auch immer. Also die Option, dass du weißt, ja, ich kann ankommen und sagen, friendly und don't shoot. Und vielleicht funktioniert es. Aber vielleicht schießt er mir am Ausgang in den Rücken. das macht es doch überhaupt erst spannend. Ganz genau. Ich habe ein Video mit genau dem gleichen Thema auch gemacht, letzte oder vorletzte Woche.

Stimmt. Ich habe es mir sogar angeschaut. Ich hoffe, ich habe jetzt nicht zu... Nee, weil dann auch tatsächlich Leute bei mir im Chat gesagt haben, GameStar hat dazu ein Video gemacht. Schau es dir an, es stimmt. Und da hast du natürlich recht gehabt.

Mensch, aber dann weißt du ja schon, was ich sagen will. Nämlich, ziemlich das Gleiche wie du. also, Also diese Runde, die man da jetzt gerade sieht, die war für mich super besonders, weil wir da zu siebt rumgerannt sind und wir alle friedlich waren. Aber wäre das ein reines PvE-Spiel, hätte es vielleicht auch dazu kommen können, aber es wäre überhaupt nicht weiter erwähnenswert gewesen, weil es ja völlig normal ist. Das Besondere war, dass keiner dieser sieben Leute... Ich habe den Krieg da noch rein. Ja, den haben wir noch, den haben wir so lange zum Ausgang geschleppt. Das war... Egal. Schaut das Video, da ist alles erklärt. Danke.

Das Besondere war, dass eben von diesen sieben Leuten und dann anderen, denen wir unterwegs begegnet sind, keiner von denen hat das Vertrauen gebrochen, aber sie hätten es machen können. Und das ist halt das Spannende. Wenn ich einfach nur Arc Riders nehme, so wie es jetzt ist, und einfach den PvP ausschalte, ist das Spiel in zwei Monaten tot. Ja. Und lustigerweise gibt es die Leute, die nur für PvE sagen, und die sagen, das Spiel ist in zwei Monaten tot wegen der ganzen Griefer und Camper. Ich bin offensichtlich auch völlig anderer Meinung. Und ich merke dann auch selber, ich finde es dann auch selber gar nicht mehr spannend. Also ich habe jetzt neulich mal eine Runde Solo gespielt, da macht man ja mal so Runs und sagt, okay, ich gehe jetzt nur Blumen pflücken und Batterien sammeln. Und war auf Stella Montes, da kannst du nicht Blumen pflücken und Batterien Salmen, weil eh immer alle aufeinander schießen. Aber ich hörte dann im Nebenraum, die zwei, die fingen dann auch gleich an, ja, friendly, friendly. Das ist ja auch so geil, dass du halt ingame so miteinander reden kannst und der Sound auch so gut dabei trägt. Und die hatten sich ja sogar einig, okay, die sind friendly. Und ich hab gesagt, nee, ich bin ja nicht friendly. Und da haben die mich aber irgendwann gehört. Da haben sie gesagt, hey, du, im Nebenraum, was mit dir? Du sagst, auch friendly. Ja, hab ich noch nicht entschieden. Hängt davon ab, was ihr so dabei habt.

Und dann, ja, jetzt musst du dich aber entscheiden. und meinte, okay, ich bin nicht freundlich, also nur für die Planungssicherheit, ich bin nicht freundlich, aber ich gehe auf Abstand. Denn ich hatte nur so einen Freeloadout, du kannst eben auch, und das ist auch eine tolle Funktion, du musst eben nicht investieren, du kannst auch mit kostenlosem Loadout rein, hast dann auch gute Überlebenschancen, aber im 2 gegen 1 nicht so. Deshalb habe ich gesagt, okay, ich halte ein bisschen Abstand. Zwei Minuten später laufen die mir über den Weg mit ihren Knarren und sagst, wie sieht es denn jetzt aus, hast du dich schon entschieden? Oh ja, okay, dann bin ich halt friendly. Und dann bin ich es aber auch. Also ich scheiße dann halt die Leute nicht. Und dann sind wir aber so eine Polonaise geworden. Nächster Raum noch einer. Zu dritt den angeguckt und gesagt, hey, ich bin auch freundlich. Und dann waren wir wirklich sechs Leute. Und ich dachte, okay, das ist jetzt, das ist ein geiles Phänomen irgendwie. Aber eigentlich, ab jetzt ist es echt langweilig. Ich möchte doch auf Leute schießen. Und dann habe ich halt gesagt, ja, geht ihr mal. Ich mache hier was anderes. Ich versuche zu merken, wie hier alle aussehen. Aber ich bin doch nicht freundlich. Das ist woanders hin. Und dann bin ich alleine wieder rausgegangen und habe gesagt, ja, Das ist es nicht. Aber es war geil, dass das geht. Genau. Das ist auch die Abwechslung. Bieten dir das andere Spiele nicht eigentlich besser? Also wenn du sagst, hey, du willst halt auf Leute schießen, warum spielst du dann nicht Battlefield 6 oder halt COD? Ja, die spiele ich ja auch.

Aber es ist eben gerade auch die Option, also in beide Richtungen. Also ich finde, das macht schon auch Spaß, Solo zu spielen. Und wenn du dann aber siehst, ey, da schießt einer den anderen hinterrücks beim Looten um, dann so, ey, so geht's aber auch nicht. Also wenn ich Solo spiele, nehme ich tatsächlich auch einen Defi immer noch mit. Nur für die Option, na, vielleicht ergibt sich ja mal was. Und hat sich bis jetzt auch immer ergeben. Und manchmal muss man ja dann auch eben verhandeln. Also gerade wenn du weißt, hier, die Welt geht gleich unter, das ist der letzte Aufzug. Wir können uns jetzt drei gegen drei da noch mal richtig im Aufzug auf die Schnauze hauen, aber mit ein bisschen Pech bleibt halt einer zurück und wir sind doch eh schon die Taschen voll, das lohnt sich doch jetzt eigentlich gar nicht mehr, und das macht es eben so spannend und ich habe neulich auch nochmal ein Video dazu gesehen mit so einem spieltheoretischen Ansatz dazu, gibt ja diese Spieltheorie, hat jetzt erstmal nichts mit Gaming zu tun, sondern es ist eigentlich eher auch so eine Wirtschaftssache, was so wirtschaftliche Verhandlungen angeht, auch wie Firmen miteinander umgehen und so und da gibt es auch dieses.

Phänomen, ich hole jetzt wahrscheinlich zu weit aus, aber, Bist du in der Verhandlung, bist du ein Falke oder bist du eine Taube? Wenn zwei Tauben aufeinandertreffen, gehen die friedlich miteinander um. Wenn zwei Falken aufeinandertreffen, hauen die sich gegenseitig auf die Fresse. Spannend wird, wenn Falke und Taube aufeinandertreffen, wenn die sich gegenseitig, wenn die Taube sich als Taube zu erkennen gibt, dann wird der Falke sie ausnutzen und so weiter. Deshalb sagst du erst mal, hey, freundlich, und dann guckst du, wie es weitergeht. Und das ist also wirklich, dass dieses Spiel so eine Ebene mit reinbringt, das ist halt für mich im Shooter-Bike was relativ Neues. Ich habe jetzt 9000 Spielstunden in Hunt Showdown, ist auch nach wie vor immer ein wahnsinnig tolles Spiel und finde ich als Ego-Shooter auch immer noch mit das beste Gameplay, was es gerade da so gibt. Und da hast du das auch mal, dass du sagst, okay, jetzt schießen wir mal nicht aufeinander, jetzt gehen wir mal friedlich aneinander vorbei, aber das ist eher.

Zufall. In Arc Raiders ist es immer auch, finde ich, Bestandteil. Also gerade so, die großen Gegner wie Queen oder Matriarch, die kannst du halt als Trio. Ja, kannst du schon. Aber es geht halt besser, wenn du sagst, okay, hör mal, alle aufhören zu schießen. Die schießen jetzt alle auf die. Dann wird's aber erst wieder spannend, wenn die kaputt ist. Und wenn's darum geht, ach so, die hat nur sechs von diesen Reaktoren, wir sind aber zwölf. Also, das ist so ein zwischenmenschlicher Faktor. Den hat halt so irgendwie keinen Shooter, den ich so weit gespielt hab. Demi, spielst du eigentlich Ark Raiders? Entschuldigung. Ja, ich spiel's. Also ich find's auch ein sehr, sehr cooles Spiel. Das ist halt so ein bisschen ein Zeitkonflikt, weil einfach sehr viele Shooter gerade draußen sind. Ich spiel ja auch noch sehr viel Marvel Rivals und Battlefield und Call of Duty.

Also irgendwann ist dann auch meine Freizeit beschränkt. Aber ich find tatsächlich den Punkt, den du eingangs erwähnt hast, auch Lea mit der Geldfrage, find ich halt sehr faszinierend, weil ich glaube, die meisten Konflikte, die es aktuell gibt in der gesamten Shooter-Landschaft, haben mit Geld zu tun. Kann man sagen, geht das nicht für die gesamte Welt? Ja, meinetwegen, aber ich finde, die meisten Sachen kannst du halt sehr direkt davon ableiten, weil...

Die Kommunikation zwischen Publishern und den Leuten da draußen resultiert ja sehr oft daraus, dass die Publisher ein bestimmtes Paket schnüren und verkaufen wollen. Oder die Leute dazu kriegen wollen, irgendwas zu kaufen. Und das Paket aber eigentlich vielleicht nicht so ideal ist. Und dann wird dann anders kommuniziert und so. Das war bei Call of Duty übrigens auch so, das auf dem Review-Event. Ein anderer Journalist hat ein Interview mit Treyarch und hat dann gesagt, ist reingegangen mit der Frage, ja, jetzt ist ja die Kampagne von Black Ops 7 ganz anders als die von Black Ops 6. Es gibt ja da nicht mehr so Schleichmissionen und so weiter. Und dann meinte der Treyarch-Chef dann auch, ich weiß gar nicht, welcher von den Exekutives das war, der meinte dann auch so, wie, nö, das ist, nö, das ist überhaupt nicht anders. Also da ist doch quasi genau das Gleiche. Und wenn du dann halt die Bilder siehst von diesem übermenschlichen Harper oder dieser ganzen Monsterblume, dann hältst du die gegen irgendwie diesen Stealth-Einsatz in der US-Gala, wo du halt irgendwie da eine Clinton-Rede infiltrierst und so weiter. Das könnte ja unterschiedlicher nicht sein. Aber so ist es eben oft. Und deswegen mache ich auch ungern Call-of-Duty-Interviews, weil das halt... Die sind halt in ihrer Kommunikation nach außen absolut eisern, wenn es darum geht, ihr Spiel zu verkaufen. Ja, genauso wie dieses, das ist das größte Black Ops aller Zeiten. Ja, also, da muss man halt sehr viel zusammenstreichen. Und da kann man natürlich, wenn man da jetzt alles mit reinzählt, dass halt jeder, die meisten Skins und so weiter, was weiß ich.

Größer ist halt relativ, ja. Und was ja im Endeffekt die Wahrheit ist, dass aktuell, wenn ein Call of Duty rauskommt, wie ein Black Ops 6 oder ein Modern Warfare 2, und ein Jahr später dasselbe Studio, ein Back-to-Back-Sequel rausbringt, ein Black Ops 7 oder auch ein Modern Warfare 3, dann ist dieses Sequel nicht so sehr eine vollwertige Packung wie das Spiel im Jahr davor. Das hatten wir bei Modern Warfare 3, da wissen wir, dass es das Add-on geplant war und dann umgelabelt wurde, um es doch für 80 Euro zu verkaufen. Und man kann zumindest spekulieren, dass es bei Black Ops 7 genau das Gleiche war. In der Kommunikation findet das aber, und ich verstehe auch warum, aber es findet halt absolut nicht statt. und da entsteht sofort ein Bruch im Vertrauen zwischen deiner Community und dir als Publisher, wenn du trotzdem so tust. Und dann auch noch sagst, es ist das größte Call of Duty aller Zeiten. Und ich finde, das ist.

Sehr stark, gerade das Problem in der Shooter-Landschaft, gerade im AAA-Bereich, dass diese Kommunikation nicht 100% aufrichtig scheint oder zumindest, dass es da so einen Bruch gibt. Das ist natürlich was, was ArcGraders ganz, ganz anders gemacht hat. Mit diesem 40-Euro-Preistag, der ja auch bewusst niedriger gesetzt ist, als er vielleicht auch hätte gesetzt werden müssen. Also die hätten das bestimmt auch für 50 Euro verkaufen können und keiner hätte gemeckert dafür, dass das Produkt am Ende so polished und so fertig ist. Bei Battlefield war es ja auch so. Wir wissen ja, dass dieses Spiel in der Entwicklungsgeschichte viele Probleme hatte. Also Ridgeline, das Studio, das die Kampagne entwickelt hat, wurde ja auf halber Strecke, nicht nur auf halber Strecke, auf der Zielgeraden quasi dicht gemacht. Und die hatten im Prinzip nur ein Jahr Zeit, diese Kampagne zu entwickeln. Das ist natürlich kein Wunder, dass wir auch so spät erst was von der Kampagne zu sehen bekommen haben. Denn das, was sie da zusammengestöpselt haben, aus nachvollziehbaren Gründen, war halt wenig. Und auch diese ganze Progression, alles, wo es darum geht, sich halt beim Spielen zu halten in Battlefield 6, ist ja bei Launch kaputt gewesen. Also es ist ja immer noch dran, das irgendwie zu fixen und irgendwie wieder zusammenzustöpseln und so.

Das heißt, auch da diese Kommunikation, was bekommst du als Produkt eigentlich geliefert? Und auch, wie aufrichtig wertschätzen wir deine Zeit als Spielerin und als Spieler? Und wie sehr wollen wir dich einfach nur bei der Stange halten? Da finden gerade sehr, sehr viele Diskussionen statt. Und da sind gerade eigentlich so die Sollbruchstellen in der Community. Tarkov ist auch so ein Beispiel. Ja, Tarkov kommt jetzt bei Steam raus. Kesselt in den negativen Bereich, weil das Ding, also das melkt ja die Leute ohne Ende. Du musst 30 Euro zahlen, um PvE spielen zu können. Auf dem gleichen Server, nach den gleichen Regeln wie im PvP, nur halt gegen Bots. 30 Euro, und das Spiel kostet schon, 40, 50 Euro Vollpreis. Und dann gibt's ja noch diese ganzen Debatten um diese ursprünglichen Alpha-Editionen und so, die ja teilweise, ich glaub, die teuerste Version von Tarkov kostet 250 Euro. Also was da ein Geld gemacht wird, ist doch klar, dass die Leute dann pisst sind, wenn sie für Sachen, die andere Spiele dir kostenlos zur Verfügung stellen, nach acht Jahren 30 Euro Aufpreis verlangen. Und dann musst du am Ende 80, 90 Euro insgesamt zahlen. Aber hat so ein Spiel wie Tarkov überhaupt noch die Chance.

Langfristig zu überzeugen, wenn jetzt so viele andere gute Extraction-Shooter auf den Markt kommen, beziehungsweise den Markt jetzt auch vielleicht für sich einnehmen, siehe Arc Raiders, aber zum Beispiel auch hier Arena Breakout ist ja auch ein Spiel, das da in diese Kerbe schlägt. Sie haben auf jeden Fall so viel Konkurrenz wie ewig nicht und sie müssen sich auch Mühe geben, da was zu tun. Also Tarkov konnte sich halt, und ich sage nicht, dass die Devs sich ausgeruht haben, will ich gar nicht sagen, weil ich weiß es nicht. Ich bin nicht so tief drin in Tarkov, aber natürlich war die Konkurrenz weniger dominant. Wir haben Delta Force, das auch über 100.000 Concurrence hat auf Steam. Wir haben Arc Raiders, wir haben Arena Breakout und bestimmt auch viele Spiele, die ich jetzt gerade vergessen habe. Und gleichzeitig hast du bei Tarkov das große Problem, du hast eine Player Base, die zu großen Teilen schon seit Alpha spielt. Die kennen jeden popeligen Pixel auf dieser Map, jeden Angle, absolut alles. Und du lässt neue Leute mit den Leuten auf denselben Server, teilweise mit quasi Server-Ladezeiten von fünf, sechs, sieben Minuten, das kann ja nicht funktionieren. Also du hast als neuer Spieler ja gar keine Chance, da irgendwie was zu lernen. Da hilft dir auch ein Server-Wipe nix, weil wenn dein Gegner jeden Winkel der Map kennt, hast du trotzdem einen Nachteil. Einfach dadurch, dass halt der besser Bescheid weiß.

Und da musst du dir halt was einfallen lassen. Und wenn du dann, und das ist auch der Grund, warum die meisten Leute dann in PvE wollen, um halt das Spiel zu lernen, wenn du dann 30 Euro dafür abknöpfen willst, dass sie das Spiel lernen, um überhaupt im Multiplayer spielen zu können, passt es halt nicht. Und da müssen sie halt ran, weil ein Arena Breakout ist kostenlos, mit vielen Fußnoten, dass es ein Battle Pass und alles hat. Aber prinzipiell ist das Spiel erstmal kostenlos, genau wie ein Delta Force. Du, Fabian, spielst ja auch viel Arena Breakout oder beziehungsweise hältst da gerne oft mal die Flagge hoch und sagst, hey, Arena Breakout, schaut auf dieses Spiel. Wie ist es gerade aktuell, jetzt, wo auch Arc Raiders da ist? Also ich muss sagen, seit Anfang Oktober bin ich im Battlefield-6-Tunnel und im Nebentunnel Arc Raiders. Ich weiß gar nicht mehr, wo der eine anfängt und der andere aufhört. Insofern habe ich seitdem auch keinen Arena Breakout mehr gespielt. War aber vorher für zwei Wochen schockverliebt. Vielleicht auch, weil ich, wie gesagt, nach 9000 Stunden Hand mal ein bisschen was anderes brauchte. Das ist ein ganz komischer Satz. Das klingt komisch miteinander. Aber egal.

Ja, es dauert ein bisschen. Aber das fand ich wirklich, also an Tarkov habe ich mich nie herangetraut aus den Gründen, die Dimi auch gerade genannt hat. Also erstmal, ist super teuer, dann wahnsinnig sperrig. Ich mag ja schon so Realismus, aber Realismus im Sinne von Hardcore, nicht im Sinne von ich brauche auf jeden Fall einen zweiten Monitor, um überhaupt nur zu wissen, wo ich auf der Map bin. Das war mir alles zu viel. Und dann noch das ganze.

Inventar, Tetris und das alles. Und dann Permadeath, geil, an sich geil, aber wenn du da, das muss so eine steile Lernkurve sein. Ich glaube nicht, dass ich die Frustrationstoleranz da noch habe. Und da ist Arena Breakout eben ein schöner, da sagt man ja auch, das ist quasi die Casual-Version davon. Du hast vieles, wo Tarkov-Spieler sagen würden, das ist ja eins zu eins geklaut. Womöglich ist es das auch, denn Tarkov hat, glaube ich, auch bei Stalker geklaut und ich finde auch dieses ganze Klauen im Gaming-Bereich immer so ein bisschen schwierig. Warum nicht eine gute Idee nehmen und irgendwie weiterspinnen. Aber das hat mir wirklich großen Spaß gemacht. Weil es nicht so schwitzig ist, weil es nicht so kompliziert ist, weil es im Vergleich zu Tarkov viele Quality-of-Life-Features hat. Dass du zum Beispiel sehen kannst, wer von diesen Leuten hier sind meine Teammates. Die werden also wirklich auch markiert und so weiter. Und trotzdem hast du aber immer noch diesen Hardcore-Infantry-Aspekt mit um die Seite lehnen und verschiedenen Munitionsarten und so weiter. Das hat mir also viel Spaß gemacht und würde jetzt auch immer noch, wenn ich nicht noch so krass im Arc Raiders-Tunnel wäre.

Ähm denn, aber ArcGraders verzeiht halt noch viel mehr, ich sprache ja auch von diesen, Preloadouts, die man da haben kann sowas in der Art gibt's eben ja auch bei Arena Breakout, da kannst du ja auch wie bei Tarkov als quasi Bot spielen und wenn du dich da gut schlägst, hast du auch die Chance mit guter Ausrüstung reinzukommen, was aber bleibt und was, zugleich Frust und Lust ausmacht ist dieses, okay, ich gehe mit Equipment rein und wenn ich sterbe, ist das alles weg und da ist die Fallhöhe bei Arena Breakout auch immer noch höher als bei Arc Raiders. Bei Arc Raiders habe ich immer das Gefühl, okay, wenn es jetzt dreimal richtig scheiße gelaufen ist, mache ich Reloadout und mit ein bisschen Glück komme ich da mit gutem Zeug wieder rein. So ein bisschen mit dem Mindset, das geht eh alles nicht mir, das rotiert nur im Kreis, aber bei Arena Breakout und sicherlich bei Tarkov auch, ist der eigentlich genötigt, immer mit dem besten Scheiß reinzugehen, den du hast, weil der dir direkte spielerische Vorteile gibt. Also bessere Rüstung lässt dich einfach objektiv länger leben und die bessere, teurere Munition lässt dich länger leben. Das hast du eben bei Arc Raiders nicht. Das hast du zum Beispiel bei Hunt Showdown auch nicht. Und da habe ich auch immer gesagt, das ist halt die perfekte Balance und deshalb braucht ein Hunt Showdown genauso wie in Arc Raiders auch keine Wipes, so wie Tarkov.

Weil du auch mit der 30-Dollar Shotgun in Hunt Showdown einen mit der 1000-Dollar, Elefantenbüchse killen kannst und musst dafür keine 100 Stunden gespielt haben, sondern kannst gleich rein und los.

Und das ist eben das, was ja Tarkov bis heute noch macht. Ich weiß, da gibt es dann so die auf Beine schießen-Meter und so Geschichten. Aber ich finde das so sperrig.

Die werden immer ihre Community haben, weil es, glaube ich, kein anderes Spiel gibt, was da so genau in diese Kerbe reinschlägt. Aber ich glaube, die werden sich schwer tun, da auch jemals neue Leute zu finden. Gerade weil es ja auch nicht jünger wird, wie wir alle. Also du, Lea, natürlich schon, aber auch ich werde nicht jünger, also keine Sorge. Aber es ist auch genau das eine, was Tarkov ja noch hat, ist dieses super Hardcore Ding. Das macht sie halt wirklich einzigartig und es gibt viele Leute, die das halt geil finden, aber es gibt ja echt diesen Need für einen Casual-Ansatz und ich möchte aber noch mal ganz kurz meinen Hut für Escape from Duckhoff in den Regen werfen. Diese PvE-Parodie, die aber halt tatsächlich viel besser ist, als man sie eigentlich jedes Recht hat zu sein also für dich Fabian wird es dann wahrscheinlich nichts sein, weil es halt keine menschlichen Enden gibt oder wie auch immer.

Aber das Ding hat halt auch einen Nerv getroffen es ist halt ein PvE Extraction Shooter, der sich halt überhaupt nicht ernst nimmt, aber halt die besten Sachen.

Oder die besten Elemente des Genres übernimmt, Finde ich auch ganz witzig. Erinnert mich so ein bisschen an das Phänomen Battlebit. Ich weiß noch nicht, was es noch gibt. Nee, gibt es nicht mehr. Das Spiel wird seit längeren... Also es gibt es noch, aber es ist mehr oder weniger tot. Die Devs haben seit mehreren Monaten keine Updates mehr veröffentlicht, nachdem es so einen Riesenhype gab letztes Jahr, wenn ich mich nicht irre. Nur die Fanbase ist sehr angepisst darüber und ich glaube mittlerweile sind die Spielerzahlen weit unten und die Reviews auch. Denn da habe ich immer gesagt, da haben ja alle gesagt, hey, du musst BattleBit spielen, weil ja 2042 doch eher kacke war. Ja, das ist mega. Und ich habe dann immer gesagt, es ist das erste Spiel, ich glaube auch das einzige Spiel, was ich auf Steam jemals refundet habe. Weil ich meinte, das ist überhaupt nicht meins. Und habe damals auch gesagt, wenn BattleBit 2042 nicht so kacke wäre, würden wir das alle mit dem Arsch nicht angucken. Nur weil gerade die Kerbe so groß ist, die ein richtiges Battlefield hinterlässt, stürzen wir uns alle auf irgendwas, was annähernd so ist. Aber das ist es halt nicht. Und deshalb habe ich das wie gesagt refundet. Bin aber jetzt auch umso froher, dass Battlefield 6 wirklich wieder super ist. Und das ist ja noch so ein Nachteil bei Tarkov. Du weißt halt, wenn du dich mit dem Spiel auseinandersetzt, okay, kauf ich's oder kauf ich's nicht, weißt du, dass du dann nochmal mindestens 10 bis eher 15, 20 Stunden reinstecken musst, um überhaupt erstmal Fuß zu fassen.

Bei Arkreders kannst du reingucken und du weißt, okay, in den ersten zwei Stunden kann ich entscheiden, ob das was für mich ist oder nicht und dann kann ich es refunden über Steam. Bei Darkoff weiß ich, das Zeitfenster wird abgelaufen sein. Und was ich, weil wir es vorhin mal kurz angesprochen haben, aber ich finde in dem Zusammenhang auch ein wichtiges Thema ist, ich bin halt wirklich ein Fan von Skill-Based Matchmaking, gerade auch für neue Spieler. Also wenn du als Tarkov-Neuling in einen Server reinkommst, wo aber dann halt auch die 10.000-Stunden-Grinder schon sind, und es gibt da gar keine Abstufung, wer gegen wen antritt, dann ist das halt gerade für neue Spieler ist das mega scheiße. Und der Sage nach, gibt es ja vielleicht, seid ihr da näher dran, weil ihr auch bestimmt mal mit den Entwicklern gesprochen habt, der Sage nach hat diese Kundenbefragung, die nach den Runden kommt, nämlich wie fandest du PvP in der letzten Runde, wie fandest du PvE in der letzten Runde, auch Einfluss auf das Matchmaking. Also immer, wenn ich gefragt werde, wie fandest du PvP in der letzten Runde, selbst wenn ich gestorben bin, sage ich immer, loved it.

Weil angeblich das Spiel dich dann in Lobbys packt mit anderen Leuten, die gesagt haben, im PvP, loved it. Und wenn du es halt blöd fandest und sagst, nee, behated it, kommst du eher in die Lobbys mit den Leuten, die auch so ticken, sprich, eher mit den friedfertigen Leuten zusammen. Und ich sag in dem Zusammenhang, ich mein, das Thema Skill-Based Matchmaking ist auch bei Hunt seit Jahren umstritten. Ich sage immer, die meisten Leute denken, dass Skill-Based Matchmaking blöd wäre, weil sie hoffen, ohne Skill-Based Matchmaking leichtere Gegner zu kriegen. Das heißt, das Mindset dahinter ist, ich bin besser als der Durchschnitt. Und ja, wenn du besser bist als der Durchschnitt, ist kein Skill-Based Matchmaking für dich besser. Die Frage ist nur, sind die Leute, die sagen, ich will keinen Skill-Based Matchmaking, sind die wirklich besser als der Durchschnitt?

Und wenn du die Leute fragst, das hat man schon in Umfragen festgestellt, wenn du die Leute auf der Straße fragst, wie gut fahren sie Auto, gut, schlecht oder Standard, dann hast du nachher 80% der Leute, die sagen, ich fahre besser als der Durchschnitt. Aber das geht ja nicht.

Weil 80% der Leute sagen müssen, ich fahre Standard. Aber ja, und so ist es, glaube ich, beim Skill-Based Matchmaking auch. Und diese Diskussion gibt es bei Call of Duty seit Jahren. Ich verstehe das nie. Es ist doch viel spannender, wenn du weißt, ich spiele in jeder Runde ungefähr gegen Leute, die gleich so gut sind wie ich. Ja, es gibt ein gutes und schlechtes Skill-Based Matchmaking bei Call of Duty. Ist halt das Resultat dieses aggressiven Skill-Best-Match-Mackings, dass alle Lobbys sich extrem gleich anfühlen. Und wenn das halt auch noch gepaart ist mit einem Spiel, das sowieso will, dass du halt sehr reibungslos ... Also, die Maps gleichen sich ja immer weiter einander an. Du hast sehr ähnliche Map-Designs, es wird alles geschliffen und runtergeschliffen. Dann gerade Black Ops 6 war halt super, also super, ja, gründlich, wenn's darum geht, kleine Maps reinzubringen, wie Stakeout, was, glaub ich, die kleinste Map ist, die es jemals in Call of Duty gab, damit du ununterbrochen in Gunfights sein sollst, um halt deinen ganzen Bums zu grinden, was halt das einzelne Match völlig entwertet. Also diese ganzen Mechanismen sind da am Werk. Und wenn dann halt noch Skill-Maced Matchmaking dazu führt, dass du zum Beispiel nie die großen Killstreaks bekommen kannst, weil du immer nur so mit einer Average KD rausgehst, dann führt das alles zusammen dazu, dass das Spiel sich nicht mehr cool anfühlt. Und für viele Leute ist es ja eben das, du willst halt mal eine Lobby haben, wo du rausgehst und dich fühlst wie der King. Und dann gehst du, oder die Queen, und dann gehst du aus einem Match raus und nimmst es in Kauf, wo du halt voll auf die Mütze bekommst. Es gehört halt dazu, da kannst du dran wachsen.

Und das haben sie jetzt mit Black Ops 7 wieder verstärkt. Angeblich, wir können ja nie hinter den Vorhang schauen, aber angeblich so gemacht. Und zumindest, das fand ich jetzt beim Testen sehr angenehm. Dass es wirklich mal Lobbys gab, wo ich halt ein VTOL bekommen konnte und das Gefühl hatte, okay, bin doch noch nicht so alt. Und dann aber, dann gibt's aber auch Lobbys, wo ich halt voll auf die Mütze bekomme. Aber das kann ich dann eben irgendwie besser verkraften. Da ist natürlich auch immer noch dieses ganze Aim-Assist auf dem Controller versus Maus und Tastatur, weil ja die ganzen Profis nicht ohne Grund alle mit dem Gamepad spielen bei Call of Duty, wo sie jetzt auch bei Black Ops 7 noch mal rangehen wollen. Also das, was sie jetzt machen, vielleicht auch als Reaktion auf den Erfolg von Battlefield 6, das sind schon sinnvolle Änderungen. Ähm ... Letztlich wird aber bei einem Call of Duty eh entschieden werden, in Season 1, 2 und 3, ob das Ding, wirklich auf die Community hört oder ob wir dann am Ende wieder Beefes in Butthead haben und halt die Ninja Turtles und so, weil am Ende die Farbe des Geldes ist am Ende die schönste für alle. Ich finde das bei Extafine ganz gut, nur ganz kurz, das war eine der wenigen Sachen, die Extafine gut gemacht hat. Es gab so eine Einsteiger-Playlist bis Level 20 oder 30, da waren dann alles Neulinge oder Smurfs und darüber war es dann.

Ohne SBMM? Ja, genau. Also, dass du halt einen softeren Start hattest, um erstmal zu lernen, wie funktioniert das Spiel und dann ging's in den normalen Modus über. Ubisoft ist wirklich, die haben so viel versucht, in diesen Shooter-Mark reinzukommen und es hat, ja, X-Defined, möge es in Frieden ruhen. Es war echt eigentlich ein schönes Spiel. Aber Arena Breakout hat das meines Wissens nach auch. Da spielt auch die ersten Missionen gegen Bots, ohne dass du weißt, dass es Bots sind. Die Erkenntnis kam mir dann leider auch, ich bin so gut, ich bin so gut. Wie, was, warum? Das ist, ich hasse es. Ja, aber es war geschickt gemacht. Ich habe es auch lange angezweifelt und ich lasse mir das auch nicht nehmen. Ich habe von Anfang an gegen echte Spieler gespielt. Aber auf jeden Fall für das Onboarding war das halt wirklich sehr gut. Weil ich dachte, okay, ich weiß jetzt auch so langsam, wie die Maps und wie die Waffen funktionieren. und das war also ein sehr smoother Weg da ins Spiel rein. Ich mag das überhaupt nicht, gegen Bots zu kämpfen, wenn ich denke, ich kämpfe gegen Menschen. Das ist lange ein ganz großes Thema bei Marvel Rivals gewesen. Da ist die Überleitung.

Tatsächlich, es gibt auch so einen Modus, dass du halt PvE spielen kannst, komplett. Wenn ich weiß, dass ich gegen Bots kämpfe, habe ich damit gar kein Problem. Aber wenn ich denke, ich spiele gegen Spieler, mag ich das gar nicht. Und zwar war da in dem Quick-Match-Modus, wenn das Spiel gemerkt hat, dass du in mehreren Runden hintereinander nur auf die Fresse bekommen hast, hat es dich gegen schwache Bots geschickt, damit du wieder gute Laune hast und weiterzockst. Und das hat mir dann immer richtig die Laune versaut. Weil wenn ich gegen Bots spielen will, dann spiele ich im Bot-Modus. Das ist halt auch wieder dieses, du hast das Gefühl, da manipuliert dich das Spiel. Und da bricht halt genau wieder dieses Verhältnis zwischen Publisher und Community, wenn du das Gefühl hast, du wirst veräppelt. Es ist übrigens auch immer super unangenehm, wenn du, du kannst ja nicht rauskriegen, ob Gegner Bots sind, ohne dass du sehr unhöflich bist und sie halt fragst, ob sie echte Menschen sind. Seien ihr quasi echte Menschen? Und dann kommt nur so ein trauriger Smiley aus dem Gegner zurück. Ja, oder Zwillinge halt nicht. Ich weiß ja auch nie, ob du gegen ein zwölfjähriges Spiel. I'm not a bot, I'm trying. Ich bin aber auch so krass dumm. Wir haben im Vorgespräch über Marvel Rivals gemacht. Und ich habe Mario Rivals verstanden. Ach so? Ich dachte, du machst die. Mario Rivals. Nein, ich habe es parallel noch gesucht. Mario Rivals, was ist das? Der neue Mobile Cheat aus dem Hause Nintendo.

Ja, gut. Wäre doch was. Würde sicher auch funktionieren. Das ist auch eine große Marke. an der Stelle, Paul, warum spielst du Marvel Rivals? Weil du hattest mir im Vorhinein gesagt, es ist immer noch ein Game, über das du auch reden möchtest. Ja, es ist mein... Es ist mein Multiplayer-Spiel des Jahres, glaube ich, tatsächlich.

Ich bin... Also ich mochte Battlefield 6 sehr. Ich mag Ark Raiders sehr, aber am meisten Spaß habe ich mit Marvel Rivals. Wir spielen als erstens in einer relativ konsistenten Gruppe. Wir haben meistens Spaß miteinander.

Also mit Freunden spielen ist immer das eine, aber ich habe nicht ohne Grund fast 500 Stunden in diesem Jahr in dieses Spiel gesteckt ähm, Ich finde, es ist unheimlich abwechslungsreich. Es macht sehr viele Sachen, die Overwatch damals gemacht hat. Als es rauskam, wurde es viel als Klon beschimpft. Ich habe dann immer schon gesagt, es ist das Upgrade. Weil es viele Lektionen gelernt hat aus dem Hero-Shooter-Markt, der ja wirklich lange ein Ding war. Overwatch, Paladins gab es. Immer mal wieder ist es ein Ding und ich finde Rivals macht das halt so gut wie kaum ein anderes. Die haben außerdem einen unheimlich guten Content-Fluss. Da kommt jeden Monat kommt da ein neuer Charakter raus und jetzt sind es gerade 44 mit Gambit als neuem Healer. Sie haben zwar aktuell noch so ein bisschen Dissonanz zwischen DPS, Tank und Heals. Da merkt man aber auch, dass sie auf die Community hören und sagen, okay, okay, ihr wollt weniger DPS und mehr die anderen Rollen, okay, gut, dann kommt jetzt diese Season zuerst der neue Healer rein. Ein Charakter, von dem auch alle erwartet haben, dass es eher ein DPS wird.

Und ich finde es halt, also mir macht es total viel Spaß, ein Spiel zu meistern und in Rivals gibt es eine ganze Menge zu meistern. 44 Charaktere an der Zahl, die natürlich alle in unterschiedlichsten Kompositionen mit immer neuen Karten, mit immer neuen Extra-Fähigkeiten dazu, und mir wird es einfach nicht langweilig und wenn ich dann einen Charakter wirklich gemeistert habe, dann fühle ich mich halt auch richtig mächtig und kriege diese Power-Fantasy noch dazu ich fühle mich dann wie Iron Man zum Beispiel wie dieser Marvel-Charakter, den ich ja sowieso schon kenne, Ja. Ich hab's deshalb, weil ich auch Marvel-Fan bin, hab ich's tatsächlich auch angefangen. Aber lustigerweise, weil du sagst, ja geil, 44 Charaktere, das war genau das, was mich nachher abgeschreckt hat. Ich sag, oh, das sind so viele. Ich hab irgendwie drei, vier dann reingeguckt und jeder hat dann, korrigier mich, irgendwie drei, vier Fähigkeiten und Dings und dann gibt's auch die Kombinationsmöglichkeiten. Der eine kann den anderen schmeißen und dann können die zusammen und dann gibt's Ultis und das ist mir alles zu viel. Das darf ich alles nicht. Und deshalb hab ich den Einstieg leider nicht gefunden. Obwohl ich eben Marvel-Fan bin und dachte, geil, Spider-Man, geil. Und dann bin ich irgendwie dreimal gegen irgendwelche Wände geschwungen. Naja, so geil ist es auch wieder nicht. Spider-Man ist halt auch einer der schwierigsten. Ah, ja, ja.

Aber ich habe auch 500 Stunden in Rivals, also das ist auch für mich mein Multiplayer-Spiel des Jahres, obwohl ich auch Battlefield sehr mag. Es ist aber auch wirklich, Marvel Rivals ist in allen Aspekten so unglaublich gut gemacht. Also, Lea, du bist ja auch League of Legends-Spielerin. Es hat halt diesen unglaublichen Eisberg an Sachen, die du halt meistern kannst, wie Paul auch gesagt hat. Aber ich finde auch, es ist in der Kommunikation und wie es mit der Community umgeht eigentlich, also das Spiel ist Free-to-Play, hat kein riesiges Cheater-Problem, anders als zum Beispiel in Delta Force, obwohl es Free-to-Play ist. Und die Mikrotransaktionen, die sind, also die Bundles kosten zwar teilweise viel Geld, aber es ist, also der Battle Pass bleibt halt bei seinen 10 Euro. Du hast nicht das Gefühl, du musst dauernd Geld dafür ausgeben, um irgendwie ...

Irgendwie was zu machen. Also du bekommst auch wirklich kostenlos sehr, sehr viele neue Sachen. Du musst auch nicht irgendwie neue Helden erstmal irgendwie ergrinden oder so, wie das bei einem Rainbow Six. Weiß gar nicht, ob das immer noch so ist, aber langer als so war. Doch, immer noch leider. Und so weiter und so fort. Also das Kern-Gameplay, das kann extrem gut für sich stehen. Also das würde auch Spaß machen, selbst wenn es überhaupt keine Drumherum-Progression gäbe. Und darüber hinaus ist das Drumherum aber wirklich vergleichsweise fair und ich hab nicht das Gefühl, dass da meine Zeit auf Teufel komm raus gemolken wird oder irgendwie auch nicht respektiert wird. Und das macht natürlich das Verhältnis zwischen Community und Entwicklern halt sehr harmonisch. Sie hatten einen Punkt in der letzten Season, wo es kurz davor war zu kippen, auch bei uns, weil sie beim Ranked haben sie die Konstellation, in der du spielen kannst, sehr stark verändert. Also du konntest ab einem gewissen Level nicht mehr zu viert spielen, sondern nur noch zu dritt. Und das hat's für uns echt beinahe gekillt. Also zumindest sehr nah an den Rand gebracht, weil wir halt einfach unsere coole Gruppe haben, manchmal von sechs Leuten. Und wir konnten dann ... Ja, das ist eben auch tatsächlich das Spiel, wo wir die meisten Leute zusammenbekommen.

Und wir konnten es dann nicht mehr zusammen spielen. Und wir mussten dann getrennte Voice-Channels aufmachen, um halt ... Das fühlt sich total doof an. Und dann haben wir teilweise nur noch Quick-Play gespielt. Also, das haben sie mittlerweile aber wieder gekillt. Genau, das war in Season 3, wo das eingeführt und jetzt in Season 5, die jetzt gerade gestartet ist, machen sie so viele Sachen, die die Community schon längst haben wollte. Eben zum Beispiel diese Änderung rückgängig. Die Balance-Patches dieses Season sind nur Buffs. Es gab keinen einzigen Nerf. Die Tanks haben alle viel mehr Teamplay bekommen. Also Tank-Spielen war immer so ein bisschen ...

Also es wurde meistens aus Pflichtbewusstsein gemacht. Es hat sich nicht so richtig belohnend angefühlt. Das haben sie jetzt verändert. Und noch dazu so ein paar Fun-Modi und so weiter. Also sie machen einfach sehr viel richtig. Sie hören sehr aktiv auf ihre Community. Es macht einfach unfassbar viel Spaß. Und es ist ein wirklich, wirklich gutes Spiel. Aber würdet ihr es noch als, also, weil ihr habt jetzt gesagt, das ist euer Multiplayer des Jahres, aber ist es auch euer Shooter des Jahres? Weil es ist ja schon noch mal sehr anders als das, was man, wenn man jetzt sagt, ich möchte Shooter spielen, ist das jetzt nicht das Erste, was einem in den Kopf kommt, wenn man an Shooter denkt. Ja, das ist richtig. Also, wenn ich jetzt, ne, wenn man jetzt filtert nach Hero Shooter, dann, also, schon ja irgendwo und ich meine, es gibt den Punisher, der hat eine Knarre.

Nice. Aber sonst, wenn mich jemand nach Shootern fragt, würde ich wahrscheinlich dann nicht Marvel Rivals aufzählen. Sondern dann eher Arc Raiders oder Battlefield. Wahrscheinlich Arc Raiders als bei mir. Ja, Third Person finde ich... Also, Shooter, da denke ich immer First Person. Ich glaube, wenn mich einer nachts um drei wecken würde und sagen, Schul des Jahres, würde ich wahrscheinlich Battlefield 6 sagen. Wenn ich Third Person mitdenke, dann auf jeden Fall Arc Raiders. Genau, das wäre jetzt auch meine Frage, weil Arc Raiders ist ja auch Third Person und trotzdem Shooter.

Ja, Vertan, das gehört hier gar nicht rein. Machen wir nochmal neu. Machen wir nochmal rein. Ich möchte übrigens zu Ark Raiders noch ein Feature nennen, denn das ist, sag ich mal, mein Gameplay-Feature des Jahres. Ich finde das ganz großartig, dass Ark Raiders die Möglichkeit hat, den Voice-Chat mit Sprachveränderung zu nutzen, beziehungsweise Stimmveränderung, dass du sogar dein Geschlecht ändern kannst. Also, das bekämpft natürlich nur ein Symptom und nicht die Krankheit, aber ich glaube wirklich als Spielerin hast du gerade im Shooter-Bereich, wo viele Jungs unterwegs sind, mit angestautem Testosteron, oft das Problem Lea, das wirst du selber wissen aus League of Legends, kannst du wahrscheinlich auch gleich noch mehrere Geschichten von erzählen, wenn du dich als Frau zu erkennen gibst, dann kriegst du blöde Sprüche zu hören. Und Arc Raiders hat das einfach so gelöst, dass du, wenn du Ingame-Voicen willst, und das würde ich jedem empfehlen, weil das einfach wirklich zu dem Spiel auch dazugehört, und da kannst du einfach als Frau sagen, ich stelle meine Stimme um auf Mann 1 oder Mann 2 und dann klingst du KI bedingt wie ein Mann und das ist nicht zu unterscheiden. Oder das geht natürlich auch andersrum, wenn du denkst, wenn ich eine Frau klinge, helfen mir die Leute vielleicht mehr. Und wie gesagt, es bekämpft nur ein Symptom, aber es ist ein tolles Feature, gerade auch für Leute, die vielleicht gar nicht wegen Toxizität, sondern einfach, weil sie ein Problem mit ihrer eigenen Stimme haben.

Transmenschen zum Beispiel, das höre ich auch immer wieder, die dann sagen, ja, meine Stimme ist halt noch nicht da, wo sie sein soll. Dass sie da sagen können, ich benutze diesen Voice Changer und kann ohne Sorge mit meinen MitspielerInnen sprechen, das finde ich ganz toll. Habe ich vorher in noch keinem Spiel gesehen, ich hoffe, wir mehr Spiele machen das in Zukunft. Ja, das ist super. Das ist ziemlich cool, das wusste ich auch gar nicht, ehrlicherweise, aber finde ich an sich eben, um einfach inklusiver zu sein und für Leute auch, weil das ist allgemein was, ähm, Ich bin ja grundsätzlich eben nicht so der Shooter-Mensch. Aber bei Ark Raiders hatte ich jetzt schon öfter überlegt, das zu spielen. Jetzt, wo ich Marvel Rivals gesehen habe, sage ich auch, das ist auch was, was ich mir eher vorstellen kann. Weil ich hab mal ein bisschen Overwatch gespielt. Ich hab mal ein bisschen Valorant gespielt. Also wenn Shooter, dann waren das eher Hero-Shooter. Und weniger ... Komm in die Gruppe!

Porsche, Panamera. Nein, oh Gott. Ja, aber wie gesagt, das finde ich ... Finde, grundsätzlich, wenn du halt einen Einstieg hast, der Spaß macht, weil das ist auch Escape from Tarkov, da haben wir ja jetzt auch schon öfter drüber geredet, dass es für viele abschreckend ist, wie das von Anfang an ist, aber auch ein Rainbow Six Siege war für mich, da wurde ich auch mal ein bisschen dazu gezwungen, das zu spielen, war ein bisschen, abstreckend, wenn man da reinkommt. Siege ist leider so ein bisschen ein Trauerspiel 2025. Ich hab da, das ist mein meistgespieltes Steam-Spiel mit 1000 irgendwas. Also nicht zu vergleichen mit 9000 in den Anschauen. Aber es ist für mich, also ich habe das immer so fadenweise gespielt. Mal dann wieder in ein halbes Jahr nur das und auch wieder liegen gelassen.

Und jetzt ist es aber für mich ein bisschen gestorben. Anfang des Jahres kam dieses Siege X Update, was sie damals wieder völlig falsch kommuniziert haben. Sie haben gesagt, das ist jetzt die Revolution, das ist hier quasi Siege 2.0, es wird alles geiler, besser, schöner, ihr werdet mehr Kills machen als jemals zuvor, keine Ahnung, und was sie am Ende gemacht haben... Ist die Einzigartigkeit von Siege nach hinten gestellt. Bei Rainbow Six Siege existiert in dieser Form kaum noch einmal, zumindest auf diesem Level, auch mit dem Polish, mit dem Geld, was dahinter steckt. Du hast hier ein paar Angreifer und hier ein paar Verteidiger und die sitzen in einem Haus und das können sie verbarrikadieren und sie können dich lenken dadurch, wo sie hingehen und dann noch dieser Hero-Shooter-Ansatz, ja auch noch mit dabei, Das gibt es so in keinem anderen Spiel. Und mit C-Jax haben sie gesagt, wisst ihr, was die Leute an unserem Spiel bestimmt super finden? Ein 6-gegen-6-Modus. Das machen die doch schon überall anders. Brauchen wir das jetzt auch. Was passiert, hat keinen gejuckt. Und die Corebase war jetzt angepisst, weil sie halt nicht genug die Corebase gefördert haben. Wobei ich sagen muss, ich fand das wirklich gut. Also nicht so gut, dass es länger geführt hat. Aber wir sprechen von diesem Modus, wo beide quasi Angreifer und Verteidiger sind.

Fand ich ganz gut. Also ich hab früher gerne und viel Siege gespielt. Ich hab auch relativ viele Videos zu gemacht, hab ich dann auch erst gemerkt, 80 Stück oder so. Also ich musste sehr lange gespielt haben. Hab dann aber irgendwann bin ich ausgestiegen, wahrscheinlich wegen irgendeines Battlefields und bin nie mehr reingekommen, weil gefühlt nur noch die Leute da waren, die halt durchgespielt haben. Und dann kommst du halt in Lobbys, da sitzen die Leute und schießen durch irgendwelche Winkel durch, bis du da wieder drin bist und die Maps wieder gelernt hast und das Meta-Gameplay.

Das habe ich einfach nicht geschafft. Und mit Siegex bin ich dann mal wieder reingekommen, weil das wirklich dieses, ach, jetzt bin ich gestorben, blöd, aber ich respawne und renne wieder los. Das hat für mich, für die zwei, drei Tage hat es Spaß gemacht. Aber dann habe ich auch gedacht, ja, okay, eigentlich war es doch wirklich auch diese Spannung, kommen sie durch die Tür oder kommen sie durch die Tür und dann Seitenwechsel und das habe ich dann schon auch vermisst und ich glaube, dann ist wieder ein anderes Spiel passiert und dann habe ich es wieder vergessen. Wie wichtig? Sorry, Paul? Ich wollte nur ganz kurz sagen, ich hatte halt immer das Gefühl, dass Ubisoft nie ganz verstanden hat, was dieses Spiel so besonders macht. Bei allen ihren Updates. Das wäre jetzt genau die Frage, wie wichtig ist es denn, so eine Markenidentität für ein Spiel zu haben und auch eben zu verstehen, was das Spiel sein will. Weil das ist ja allgemein auch für so große Marken, die jährlich rauskommen, wie COD oder Battlefield, da ist halt die Frage, wie sehr passe ich mich an das an, was gerade angesagt ist, Extraction Shooter, oder wie sehr mache ich halt das, wofür meine Community dieses Spiel eigentlich spielt und liebt? Das ist, glaube ich, eine der größten und wichtigsten Fragen.

Denen sich die Studios stellen müssen. Und eine, an der auch viele schon gescheitert sind. Siehe Battlefield 2042. Also das war ja der große, der größte Fehler, den dieses Spiel gemacht hat. Die eigene Identität so ein bisschen riskieren, opfern. Über weite Strecken war das Ding ja geplant als so ein Mix aus, weiß ich nicht, Tarkov-mäßig im Hero-Shooter, Battle Royale, was weiß ich nicht alles. Und die eigentliche Battlefield-Experience haben sie dann ja erst im Nachhinein auf die Straße, also nicht erst nach Release, aber quasi später eine Entwicklung auf Schiene gebracht. Und das hat man dem Spiel halt angemerkt zum Launch. Es war halt nichts Halbes und nichts Ganzes in keinem Bereich. Und auch bei Call of Duty jetzt. Und das ist halt das Ding, was deine Marke für wen bedeutet. Das ist halt ein sehr esoterisches Konzept. Also sehr schwer zu quantifizieren und auf den Punkt zu bringen. Und auch mit einer Demografie, die sich ja auch immer weiter immer vielfältiger wird, auch im Alter. Call of Duty, unser eins hat mit, Fabian und ich haben mit den Weltkriegs-Call of Duties angefangen. Es gibt viele Leute, die haben mit Modern Warfare angefangen. Es gibt Leute, für die ist Black Ops das, das sage ich mal, für sie prägendste Call of Duty. Und es gibt sicher auch Leute, die erst mit Warzone angefangen haben. Für die ist Call of Duty in erster Linie ein Battle Royale. Und das ist natürlich dann was, was sehr viel Geld bringt, klar. Und was auch, ist ja auch in Ordnung, dass eine Marke sich weiterentwickelt. Aber gleichzeitig musst du dir immer wieder die Frage stellen, was ist eigentlich dein Gesamtkonzept, deine Gesamtvision? Und das ist, glaube ich, auch ... Ich glaube, die meisten Leute Kampagnen in einem Call of Duty.

Ist jetzt nicht das wichtigste Thema. Die meisten spielen Multiplayer. Aber diese Black Ops 7-Kampagne ist auch nach außen sehr sinnbildlich für eine Krise in der eigenen Identität. Also wenn du plötzlich dann diese riesigen Monster da siehst, gegen die gekämpft wird mit irgendwie Battle-Pickups und blinkenden Kisten und Loot und Bullet-Sponges, auf die du wie in Destiny 30 Minuten draufhalten musst und so. Das alles schreit halt nach, ich weiß nicht mehr, was eine gute Call-of-Duty-Kampagne ausmacht. Und wenn das halt dann auch noch kommt, nach einer einjährigen Historie von Skins, Ninja Turtles, Dinos, ich hab jetzt die Tage mal bei Black Ops 6 einfach aus Spaß nochmal drüber gescrollt, was es da eigentlich für Operator gibt.

Also ich hab als Kind immer von den Serien, die ich mochte, mir so Figürchen gemalt und ausgeschnitten. Und wenn du die alle nebeneinander stellst, hat das ein kohärenteres Konzept, glaube ich, als das, was man in Black Ops 6 da findet. Also das kannst du dir im wildensten Fiebertraum nicht ausdenken, was es da halt gibt an Skins und an Kollaborationen. Und das ist das, was die Leute halt sauer macht. Nicht, dass jetzt diese eine Kampagne mal ein bisschen anders ist, sondern dass sie das Gefühl haben, der Publisher versteht nicht mehr, was dieses Spiel eigentlich ausmacht. Das war auch die große Kritik, deren sich DICE stellen musste mit Battlefront 2042. Und das ist deswegen auch ihr großes Marketing-Tool gewesen für Battlefield 6 jetzt, wo sie ja zum Glück auch geliefert haben am Ende. Weil du hast halt diesen Druck. Du hast diesen Druck, okay, im Shootermarkt verändert sich alles. Fortnite ist plötzlich da. Mit den Kollaborationen, mit den ganzen Mikro-Battle-Passes, mit diesen Milliarden Umsätzen anhand von irgendwelchen ... Und wir haben immer noch diesen Shooter, der einmal im Jahr rauskommen soll und 80 Euro oder 70 Euro damals noch kostet. Was machen wir jetzt damit?

Wie reagieren wir da drauf? Und ich glaube, darauf Antworten zu finden, ist eigentlich das, was die Shooter-Welt seit 2018 nonstop beschäftigt. Das wird, glaube ich, auch noch eine Herausforderung für Embark und Arc Raiders. Sich da stilistisch treu zu bleiben, weil jetzt schon viele sagen, oh, da jetzt so ein, ich hab's selber gesagt, da jetzt so ein Mandalorian-Skin, das wär ja richtig geil, das Spiel hat ja so stilistisch schon ein paar Star-Wars-Anmutungen oder Fallout-Anmutungen oder so. Da gäbe es ganz viele Skin-Möglichkeiten, die super reinpassen würden, aber ich meine, Embark hat auch schon gesagt, nee, machen wir nicht, weil wir ja unser eigenes Universum damit verwässern und die Diskussion gab es auch bei Hunt Showdown.

Mit Post Malone. Bei Post Malone, vorher gab es das schon die große Diskussion mit dem Ghostface. Ja, stimmt. Die Stream-Maske. Haben alle gesagt, und ich gehörte auch dazu, da jetzt so ein Hollywood-Franchise reinzubringen in ein Spiel, was so einen eigenen Stil hat und so unverwechselbar ist, Und plötzlich hast du da so Lizenzdinger drin. Das ist kacke. Nun war aber blöderweise dieser Skin dann der bestverkaufte Skin im Hunt-Store. Und natürlich lernt dann auch so ein kleiner Indie-Entwickler wie Crytek auch daraus, ja, okay, ein paar Leute werden schimpfen, aber viel mehr Leute werden es kaufen. Dann müssen wir es halt machen. Und dann wird sich zeigen, wie Arc Raiders da in Zukunft stehen kann. Aber das ist eben genau das. Es gibt eben nicht diese eine Community. Das ist ja bei Call of Duty genau das Gleiche. Die bunten Lizenzskins sind in der Regel die Best-Fall-Fall-Fall. Du glaubst nicht, wie viele Beavis und Buttheads da draußen rumlaufen. Obwohl Fabian meinte, das ist ja eigentlich gar nicht mehr die neue Generation. Also die kennen die ja eigentlich gar nicht mehr. Aber ich sag nur, wann ist Beavis und Butthead? Das war aus den 90ern.

Ich glaube 2000er auch noch. Ich weiß, also ich hab's nie geholt, aber ich weiß zum Beispiel noch, dass es das mal gab. Ja, aber Aber trotzdem, du siehst halt diese Cell-Shading-Operator überall und das ist halt das Ding. Auch dafür gibt es ja eine Zielgruppe, die sagen, ich hab da Bock drauf. Das ist halt... Weiß ich nicht, nicht die laute Zielgruppe. Und es kann auch falsch sein, für diese Zielgruppe nur neuen Content zu machen, weil du dann irgendwann die Leute verlierst, die halt, dir helfen auch deine Markenidentität halt abzugrenzen zu anderen Franchises. Weil wenn alle Franchises aussehen wie Fortnite, dann hast du halt irgendwann auch ein Problem, weil dann kannst du im Marketing nichts mehr machen. Und ja, also das ist einfach ein Ringen, glaube ich, ein richtiges Tauziehen, wo du die Grenze setzt und wann du die Grenze setzt. Und wie viel Geld du verdienen willst, das ist natürlich immer Ja, also ob du auch riskieren kannst, dass dein Projekt vielleicht nicht die Milliarden macht, sondern halt ein bisschen kleinere Brötchen backt, aber dafür eine Zielgruppe hat, die unglaublich treu und unglaublich loyal ist. Also reicht es dir schon zum Beispiel in The Finals zu sein, was ja nicht tot ist, aber jetzt auch nicht der ganz große Wurf, hat halt seine kleine, feine Hardcore-Community. Oder willst du halt die Größe von einem Ark Raiders haben, was ja jetzt schon, glaube ich, deutlich größer ist, als Embark sich auch erwartet hätte, was ja cool ist. Oder Oder muss es halt ein Call of Duty sein, das halt, muss man ja auch sagen, mittlerweile Produktionskosten hat? Also ich glaube, 20...

2020 waren das schon Produktionskosten von 700 Millionen oder was für das Cold War, die jetzt vielleicht bei einer, weiß ich nicht, einer Milliarde angekommen sind. Wir haben ja da gerade keine verlässlichen Zahlen. Was muss das Spiel an Umsatz machen, um auch die Studios zu bezahlen, die daran arbeiten, damit du nicht halt wieder dauernd Leute feuern musst, wie es ja auch da wieder bei den Call of Duty Studios passiert ist, also bei Raven und bei Slidesheimer. Also es ist ein sehr, sehr komplexes Konstrukt, das du da idealerweise am Leben halten sollst mit deinen kreativen Entscheidungen. Und deshalb habe ich damals auch bei der großen Aufregung über Skins gesagt, in Hand gesagt, ja, die Mikrotransaktionen sind halt, wenn wir ehrlich sind, wahrscheinlich das Einzige, womit Crytek jetzt nach dann jetzt auch schon sieben, bald acht Jahren noch Geld mit Hand verdient. Also ich glaube nicht, dass die noch so viele Copies verkaufen. Und wenn, dann kosten die auch nur noch 20 Euro. Also irgendwo muss ja die Kohle herkommen. Und wenn die da einen Weg gefunden haben, und letztlich sah ja auch immer noch ganz cool aus, und er hatte dann einen Hut auf, und auch alles, was später gekommen ist, und auch Post Malone passt da auch gut rein. Und wenn die sagen würden, ey, wir machen Siegesmund-Skinn, die kaufen den auch. Wenn man sagt, also am Ende wollen wir ja auch, dass das Spiel weiterlebt. Und solange noch nicht Beavis & Butthead und Nicki Minaj durchs Bayou springen, ist das doch auch immer noch cool.

Man muss es ja auch nicht kaufen. Man kann vielleicht am Ende dann auch einfach nur dankbar sein, dass es ein paar Leute gab, die den jetzt gekauft haben, damit Crytek noch ein paar Leute wieder mehr bezahlen kann. Und wir wissen, dass der Konto noch weiterkommt. Aber genau wegen der visuellen Identität von ArcGraders, diesem, ich nenne es immer Vespa-Punk-Style. Oh, das ist gut. Das klaue ich dir. Ich versuche, das zu verbreiten. Ich versuche das. Oder Vespunk, wenn man nicht so viel Zeit hat.

Ich muss los. Ich muss ein Video machen. Ich habe es in meinem Test-Video schon drin. Nein, also, weil das so ein unverbrauchter Arn-Style ist, verstehe ich auch total die Leute, die halt sagen, ich will das PvE haben, weil ich will da eine Singleplayer- oder eine Koop-Kampagne oder sowas. Das kann ich wiederum absolut verstehen, aber das möchte ich halt in einem anderen Spiel haben. Ja, kann man ja machen. Also allgemein, wie würdet ihr jetzt den aktuellen, wir sind ja reingegangen damit, dass es aktuell die spannendste Zeit seit langem für Shooter ist, würdet ihr dem zustimmen nach unserem jetzigen Talk? Ich auf jeden Fall. Ich finde 2025 war ein fantastisches Jahr für Shooter-Fans. Sachen, über die wir gar nicht geredet haben, Borderlands 4, Doom the Dark Ages hat einen fantastischen Singleplayer. Gut, Fabian, schade.

Nie von mir an. Also, wer Shooter mag dieses Jahr, hat glaube ich eine echt gute Auswahl. Ist auch was, also wenn man in die Battlefield-Community reinschaut gerade, ist halt so alles doof. Ja, alles doof. Aber der ist immer alles doof. Genau, ist immer alles doof. Aber die Wahrheit ist, glaube ich, die Shooter-Welt ist gerade so gesund und vielfältig wie halt ewig nicht. Also es gibt, auch die Dauerbrenner sind ja nach wie vor da. Ein PUBG und ein Counter-Strike und ein Veteran und ein Team Fortress und ein Rainbow Six. Es gibt so viele spannende neue Spiele wie ein Arc Raiders. Es gibt diese ganzen Nischenspiele, die Boomer-Shooter und so für Singleplayer-Fans, Neusthoom und so weiter und so fort. Und ich glaube, so hitzig dann die Diskussionen bei den einzelnen Spielen auch innerhalb der Communities geführt werden und manchmal auch geführt werden müssen, damit sich was zum Besseren verändert.

Insgesamt geht es der Shooter-Landschaft von den Spielen halt wirklich, wirklich, wirklich gut. Und ich glaube, was auch immer du halt magst an Spielen, du findest es irgendwo. Und das, finde ich, ist echt ein gutes Zeichen. Das ist ein sehr gutes Zeichen für die Shooter-Welt gerade. Ist leider ein sehr schlechtes Zeichen für mich. Ich bin so unausgeschlafen wie schon lange nicht mehr. Ich war seit dem 1. Oktober nicht mehr beim Sport, weil ich seit dem 1. Oktober, da war Testphase von Battlefield 6, habe ich nur Battlefield 6 geschrubbt. Als das Spiel rausgekommen ist, war ich glaube ich schon Level 70 oder so, weil ich ja auch Tutorials zu dem Ding mache. Und dann habe ich die ersten 6, 7, mittlerweile sieben Tutorials rausgehauen. Dann ist Arc Raiders gekommen. Seitdem häng ich wirklich, wann was?

Und jetzt sind noch drei Tutorials offen. Ich mach jetzt mal ganz frech Werbung für mich. Also ich hab wie früher zu GameStar-Hilfzeiten eben auch da wieder die Erklärvideos zu Battlefield 6 gemacht. Und jetzt fehlen mir noch die Fahrzeuge, da bin ich gerade dran. Dann die Helis und die Jets. Und ich komme überhaupt nicht weiter, weil ich ja dann auch wieder Blumen sammeln und Batterien sammeln muss in ArcGraders. Der Rust Belt braucht mich. Und ich komme gar nicht mehr zum Schlafen. Das ist furchtbar. Aber ist doch schön. Aber erneut, warum können die sich nicht absprechen? Ein halbes Jahr Battlefield 6, dann ein halbes Jahr ArcGraders. Was soll das? Was soll das? Naja. Ja, dann wäre es langweilig. Ich habe das Gefühl, also meine Einschätzung als jemand, der eben jetzt gar nicht so sehr Shooter spielt, ist schon, dass dadurch, dass es eben jetzt so viel gibt, ja auch die anderen ein bisschen dazu gebracht werden, sich nochmal Gedanken zu machen. Wie ist mein aktuelles Produkt? Ist das, was ich da mache, wirklich gut? Ist das, was ich da mache, richtig? Muss ich vielleicht eben auch nochmal mehr auf meine Community hören? Muss ich irgendwas ändern? Und das ist ja gut.

Ja, das ist sehr gut. Denn Battlefield 6 braucht jetzt zum Beispiel wieder sehr lange für irgendwelche Updates. Die hatten zu Beginn gleich schon irgendwelche, na ja, jetzt wirklich nicht Game-Breaking-Geschichten, aber diese Challenges, die irgendwie falsch angesetzt waren, so den einen oder anderen Bug. Und mitunter sind die jetzt noch da oder mit jedem Update kommt dann auch wieder Neues. Und die brauchen wahnsinnig lang, was man da noch merkt. Also je größer, glaube ich, das Unternehmen ist und je mehr Studios da auch involviert sind, desto hakeliger wird's wahrscheinlich auch mit den Abnahmen. Wohingegen Ark Raiders wahnsinnig schnell ist. Also da merkt an einem Tag einer, ach, man kann die Queen killen, indem er in der zwei Blaze Traps an den Arsch klebt.

Und einen halben Tag später ist das rausgepatcht. Also sie sind wahnsinnig schnell und gehen eben wahnsinnig gut auf die Community ein. Und ich glaube, wenn da mal im nächsten All-Hands-Meeting bei EA jemand sagt, die bei Ark Raiders sind ganz schnell, dann geht es bei denen vielleicht auch ein bisschen schneller. Ja, sogar Ex-Battlefield-Leute, ne? Ja. Genau, der Chef von Embark ist der Patrick Söderlund, der war mal Chef von DICE. Ich finde das auch so witzig, dass Arkred es so einen Erfolg feiert, in dem Zeitfenster, dass Titanfall 2 umgebracht hat. Ja. Zwischen Battlefield und Call of Duty. Das muss auch erstmal schaffen. Ist auch mutig, dann Spiel zu releasen. Aber ich, also Limi, du hast es vorhin auch gesagt, ich kann mir nicht vorstellen, dass die so einen Erfolg erwartet haben. Ich habe damals in der Beta gesagt, ich kaufe das so, wie es ist. Die müssen es nur so rausbringen. Ich kaufe das. Das ist jetzt schon runder und hat... Das ist gemein. Es ist aber ein runderes Produkt als vieles anderes, was seit Jahren auf dem Markt ist. Das haben die wahrscheinlich schon kommen sehen, dass sie ein rundes Ding abliefern. Aber dass das so knallt, haben die, glaube ich, nicht gemeint. Ich würde bei denen gerne mal Mäuschen spielen. Die müssen den ganzen Tag mega besoffen sein.

Schon bei dir ohne Ende. So, ja. Also würde ich machen. Mega geil. Auf jeden Fall. Also vielen, vielen Dank euch, dass wir uns hier zusammen gesetzt haben und gequatscht haben über den aktuellen Shootermarkt. Ich glaube, wir könnten das jetzt noch ewig machen, weil es da einfach so viele Themen gibt, weil es einfach so viele gute Spiele gibt. Und abschließend, glaube ich, können wir einfach sagen, es bleibt spannend, zukünftig auch. Die neuen Spiele, die rauskommen, sind gute Rivalen für das Altbewährte und die müssen sich warm anziehen. Und damit sage ich Dankeschön. Vielen, vielen Dank an Fabian Sigismund, dass du da warst. Danke für die Einladung. Schön war es. Gerne wieder. Sehr, sehr gerne. Und natürlich auch vielen Dank an meine beiden Kollegen Paul und Demi. Danke, dass ihr euch die Zeit genommen habt, hier dabei zu sein. Sehr gerne. Dankeschön. Jedenzeit. Und damit schreibt gerne auch mal in die Kommentare, was euer aktueller Lieblings-Shooter ist, was ihr euch von den Shootern in Zukunft vielleicht erwartet. Und dann freuen wir uns auf den nächsten Gamester Talk. Vielen Dank, dass ihr dabei wart. Bis dahin. Ciao, ciao.