Music.
Liebe Freunde, zurück zur Ehrenrunde Ausgabe 4. Und vielleicht hatte der ein oder andere schon gedacht, die Ehrenrunde ist verschwunden, sie gibt es nicht mehr. Das liegt nicht daran, dass wir vielleicht die Ehre verloren haben, wobei man weiß bei den Anwesenden hier und da auch nicht so weiter. Aber nein, der Grund ist die Sommerpause und ja, auch hier und da gesundheitliche Problemchen. Ich war schuld, ich war krank. Die dazu geführt haben, dass wir eine längere Pause gemacht haben. Aber wir sind zurück. Und wie mit einem Sonderthema, Ehrenrunde Nummer 4 zum Thema Gamescom 2025. Bevor wir da einsteigen, aber erstmal noch eine offizielle Begrüßung hier meiner Co-Moderatoren, darf ich euch so nennen. Also, lieber Maurice, schön, dass du wieder genesen bist und wir das Ganze hier endlich durchziehen können. Ja, dankeschön zum verspätesten Gamescom-Podcast von allen. Aber die Ehrenrunde strebt ja auch stets nach Superlativen und das ist heute unserer. Genau. Man könnte auch sagen, jetzt sind die Dinge erstmal so ein bisschen gesackt. Wir können jetzt wirklich mit einer gewissen Distanz und Unabhängigkeit das Ganze bewerten. Nicht wahr, Ranger? Sei willkommen. Ich bin da immer distanziert wie sonst was. nach der Sommerpause jetzt direkt so eingeleitet zu werden, weiß ich nicht. Weiß ich nicht, was ich jetzt davon halten sollte von Krawallen.
Naja, wir werden das heute schon ausklammig gesagt bekommen. Wir haben ja heute auch wieder Kontroversen direkt. Das ist auch ein Aspekt dessen, dass wir eine Weile gewartet haben. Es gibt neue Entwicklungen und Kontroversen. Aber da kommen wir alles noch dazu. Heute hat Steinwallen das Zepter der Moderation in der Hand. Das heißt, er bestimmt, worüber wir wann reden.
Aber ich muss direkt trotzdem reingrätschen. So funktioniert das so ein bisschen. Ja, ja, ihr wisst, Leute, ihr wisst alle, dass wir grundsätzlich nicht viel reden. Dass wir reden nicht viel. Aber was mir eingefallen ist, wir haben jetzt ganz oft über die Liste drüber gesprochen, welche Messe-Highlights und sonst was es sein könnten oder so. Wir bereiten uns ja vor. Und jetzt fällt mir ein Spiel ein, über das ich ja jetzt reden darf, worüber ich hätte letzte Woche nicht reden dürfen, das alle bestimmt interessiert, dass wir jetzt nicht drin haben. Das nimmst du spontan rein bei deiner, ja, bei deinen Kurznennungen. Ganz am Ende. Und da kannst du ausnahmsweise drei Sätze mehr zu sagen. Okay, ja gut. Oder gibt es irgendein Spiel, was auf deinen Hauptnennungen steht und was du jetzt rauskicken würdest dafür? Live on Air würdest du nochmal sagen, dieses Spiel ist eigentlich doch nix. Ich hab ja jetzt das andere, das ich viel lieber mag. Oh Gott, ey, Leute, ich Ich wollte hier moderieren, ich hab hier eine Struktur reingekriegt und jetzt macht ihr sowas. Ich mach gar nichts! Ranger, mach! Ich hab nichts! Ich wollte es nur anmerken, aber ist gar kein Problem. Niemand mag dieses Spiel überhaupt. Ich sag es nur nebenbei. Okay, ich bin gespannt. Ey, das ist eine schöne Dramaturgie. Ich finde das gut. Die Zuschauer sind super gespannt darauf. Perfekt. Die können kaum dazu warten, worüber wir jetzt reden. Dazu kommen wir nämlich erst am Ende. Wir beginnen.
Wir beginnen erst mal damit, Leute, Gamescom 25, mal bevor wir zu unseren Spiele-Highlights kommen, wie war für euch die Gamescom? Wie habt ihr sie verbracht? Habt ihr sie anders verbracht als sonst? Wie war allgemein vielleicht die Stimmung, mal abgesehen jetzt von einzelnen Titeln? Maurice, wie war deine Gamescom 25?
Das ist, finde ich, tatsächlich eine interessante Frage, weil es wird ja immer viel über die Gamescom geredet. Ja, natürlich, du stellst ja nur gute Fragen. Richtig. Es wird ja viel immer darüber geredet, so ist es eine Influencer-Messe und so weiter und so fort. Und das Blöde ist, dass dieserjenige Influencer hier gar nicht so viel drüber sagen kann, weil ich Gamescom sehr viel im Tunnel verbringe, entweder an unserem eigenen Stand für Programm und das vorzubereiten. Wir hatten diesmal auch eine eigene Show und dann natürlich auch ein paar Talkslots am Gamestar slash find your next game stand. Das heißt, viel von meiner Messe war zum einen das und zum anderen Termine eher in der, also wie für euch sicher auch, eher halt in dem geschlossenen Bereich, wo Entwickler für Meetings und Präsentationen nochmal separate Stände haben. Das heißt, bizarrerweise war ich im öffentlichen Bereich wenig unterwegs, außer am Samstag erst, um mir noch die Indie-Arena anzugucken. Also die ganze Halle da. Es gab ja mehrere Indie-Bereiche, die sich in einer Halle versammelt haben. Und da werden wir auch noch bei den kleineren Nennungen später dazukommen, was es da für nette Highlights gab. Das heißt, für mich war die Gamescom sehr stressig. Also die Gamescom ist eigentlich für mich immer ...
Essen besteht aus den Sachen, dass du auf dem Weg von Termin A zu Termin B zu dir nimmst. Bringt es, glaube ich, ganz gut auf den Punkt. Es ist keine Zeit für Mittagessen oder sonst was. Und dann abends gibt es oft immer noch verschiedene coole Events, wo man sich treffen kann, wo man networken kann.
Also es ist immer eine sehr intensive Zeit und eine Zeit, wo ich wenig eigentlich von allem mitbekomme, was gerade nicht konkret mit meinem nächsten Termin oder meiner nächsten Verpflichtung zu tun hat. Aber es ist auch eine sehr coole Zeit. Und ja, Gehirnkampf schreibt, ja, ich war mit Gronkh in Punkerkneipen unterwegs um 6 Uhr nachts. Diese Geschichte gibt es auch noch. Um 6 Uhr nachts? Fabian Döhler war schuld. Es war nicht nur W3, es war eine wundervolle Runde. Und wir sind halt nach der Rocket Beans Party noch durch Köln begeistert. Wie, da seid ihr noch irgendwo hingegangen? Ich hab dich irgendwie vier Uhr weg gesehen. Ich war da noch bis vier Uhr dreißig, aber dann bin ich ins Bett gegangen. Aber gut. Es gab noch die Tradition, weil letztes Jahr da war ich mit Fabian und Erik noch unterwegs und es gab die unglaublich dumme Idee und es war Eriks Idee, muss ich dazu sagen, dass wir noch, weil wir nichts anderes mehr gefunden haben, noch ins Lost Level gehen, was ja eine Gaming-Kneipe ist.
Und in dem Moment hielt ich es auch für eine gute Idee. Und dann fiel uns erst hinterher auf, ja, mit Gronkh am Gamescom-Samstag in eine Gaming-Bar gehen. Das ist vielleicht nicht die beste Idee, die je ein Mensch hatte. Der arme Mann wurde so viel aufgehalten dort, am Ende, als es zu war, kam der Bartent dahinter, der Bar fuhr um 4.00 Uhr nachts und hat uns ausgelacht, wie bescheuert wir waren. Aber natürlich musste das Barziehen dann dieses Jahr wiederholt werden. Und dieses Jahr sind wir aus irgendeinem Grund in wahrscheinlich die eine Bar in Köln gekommen, wo Leute dann mich zuerst erkannt haben und wo ich jetzt für mich beanspruchen kann, dass von einem sehr liebenswürdigen Zuschauer, der erst mal drei Minuten sich gefreut hat, dass ich da bin, danach die Frage gestellt wird, machst du eigentlich auch ab und an was mit Gronkh? Während Gronkh die ganze Zeit daneben stand. Das war, glaube ich, ein humoristisches Highlight dieses Abends.
Maurice, jetzt weiß ich, warum du diese Geschichte so ausführlich erzählt hast. Ja. Ich kann es gut verstehen. Rangel, habe ich mir auch dann direkt wieder gedacht. Ja, natürlich.
Kannst du auch mit sowas bieten? Nein, jetzt erst mal kurz deine Games kommen. Wir haben uns nur einmal kurz gesehen, das war enttäuschend. Aber ansonsten? Ja, das ist sowieso grundsätzlich enttäuschend, wenn wir uns so wenig sehen. Aber während die Leute, ich habe das nämlich auf Instagram gesehen, während die Leute um 6 Uhr oder 7 Uhr auf Instagram ihre Bildchen gepostet haben, wir sind noch unterwegs von einer Branchenparty oder sonst was, bin ich um die Uhrzeit aufgestanden und auf die Messe gegangen. Warum, sage ich euch gleich. Aber ich habe dieses Mal extra mal weniger Termine gemacht als sonst. Was ich jetzt im Nachgang ein bisschen bereue, weil ihr sehr geile Termine hattet, bei denen ich da nicht dabei gewesen bin. Ähm, aber ich wollte einfach mal gucken dass ich das ein bisschen ruhiger mache, weil ich hab mich auch eher darauf fokussiert, was jetzt so am Abend stattfindet und vor allem auch auf den Freitag, weil am Freitag hatte ich mit der Indie Arena Booth zusammen, mein erstes Mal meine eigene Show auf der Gamescom, ähm, und konnte dann dort Indie-Entwicklerinnen und Entwickler einladen, konnte denen dann zeigen oder beziehungsweise den Leuten die Spiele von denen zeigen, konnte mit denen sprechen und das war mein absolutes Highlight und deswegen musste ich auch so früh schon aufstehen, weil wir sind dann um sieben Uhr rüber gedackelt, weil um sieben Uhr dreißig mussten wir mit den Vorbereitungen und Proben und sonst was beginnen und um acht Uhr sind wir schon live gegangen mit den ersten Personen, die dann da vor Ort waren. Das war interessant, aber auch sehr früh. Wer guckt dann um acht Uhr einen Livestream?
Ich hab mir das auch gedacht in dem Moment. Maxims Zuschauer. Maxims Zuschauer. Und da Maxim ja nicht live war, waren die alle gefühlt dann bei mir. Und Maxims schon echt? Maxims Zuschauer sind auch sehr affin für Indie-Games. Also ich finde, das ist meisterlich geplant gewesen.
Großartig. Gut. Aber sag mal, du warst auch bei der Branche-Party, aber wir haben uns nicht gesehen. Bist du da schon 21.30 Uhr gegangen oder was? Nee, ich war bis 1.30 Uhr da. Was? Aber du hast irgendwo in der Ecke gesessen und hast dich nicht bewegt, oder was? So Buddha-mäßig. Natürlich, ich habe die ganze Zeit darauf gewartet, dass du kaum so meine Wampe streichelst. Es kamen halt so viele Leute, die seinen Bauch streicheln wollten, dass er sich nicht bewegen konnte, der arme Mann. Ja, okay. Buddha-mäßig. Das war da, wo die Traube war. Genau.
Die sind nicht mehr zu Gronkh gegangen, sondern die sind direkt zu mir gegangen, um über meinen Bauch zu reiben. Ja, das stimmt. Die Gronk-Zuschauer haben sich ja aufgeteilt an diesem Abend. Die einen waren in, nee, genau, weil sie alle bei dir waren, waren sie nicht in der Bar, wo ich dann gelandet bin. Und deswegen, wenn die 100 Gronk-Zuschauer bei dir waren, waren die drei Maurice-Weber-Zuschauer alle in dieser Punker-Kneipe und haben mich da erkannt. Und am Ende haben wir alle für unser Ego was bekommen. Ist doch perfekt. Ich finde, das war meisterlich eingefädelt. Absolut. Ich finde das gut. Ich werde mal versuchen, ein bisschen sachlich zu bleiben. Langweilig.
Er macht den Stein wein. Ja, genau. Ich kann sagen, ich hatte noch keine Gamescom, wo ich so früh, irgendwie vier Wochen vorher quasi fast meinen gesamten Kalender schon voll hatte. Ich war irgendwie verrückt. Ich habe schon im Urlaub irgendwie in Finnland begonnen. Und das war schon wirklich vier Wochen davor, Termine zu machen. Ich hatte das Gefühl, die Zahl der Games, die mich interessiert hat, sozusagen in unserem Bereich, sag ich jetzt mal, auch was die Qualität betrifft hat, war ziemlich hoch, was man gucken konnte. Also es war erstaunlich. Ich fand, es war inhaltlich eine wirklich gute Gamescom. Am Dienstagabend die ONL, will ich kurz nochmal erwähnen, die Opening Nightlife mit Jeff Keighley, fand ich tatsächlich diesmal persönlich die beste, die ich gesehen habe, weil sie haben sie verlängert. Das finden manche langweilig. Ich fände es aber interessant, weil dadurch, dass sie mehr Zeit hatten, haben sie auch nicht nur komplett diesen Triple-A-Splatter-Shit gezeigt, sondern war zwischendurch nette Sachen. Sachlichkeit, ja, ja.
Also, ich muss sagen, ich weiß nicht warum, also natürlich auch die Abende und die Ereignisse dort, über die ich jetzt aber schweige, anders als ihr. Insgesamt war das ein wunderbares Gameshow. Ich hab richtig gute Laune, wenn ich daran zurückdenke. Das find ich tatsächlich interessant, weil ich sie jetzt thematisch, es gab Highlights, aber ich fand sie gar nicht so krass thematisch. Ich auch nicht. Ich dachte, ich wär jetzt alleine. Bei der ONL kam ja, ich mein, die Sache ist, die Shows wie die ONL werden jedes Mal kritisiert. Also ich glaub, nach jedem Game Award und nach jeder ONL, diesmal hat der Kili aber eine schwache Show abgeliefert. Ist eigentlich jedes Mal so. Und zum Teil bin ich mir auch einfach bewusst, dass ich nicht die Zielgruppe bin für das dritte megacool aussehende Dark-Fantasy-Rollenspiel, wo man dann hinterher merkt, dass es ein Soulslike ist. Oh, furchtbar. Das ist auch total okay. Aber ich war diesmal tatsächlich auch, also ein Grund, warum ich auch mit Terminen vergleichsweise weniger hatte diesmal, dass ich gar nicht so viel hatte, wo ich dann dachte, okay, da muss ich unbedingt hin und einen Termin machen.
Das ist wirklich spannend. Da hatte ich auch schon andere Messen, aber wir werden ja zu den Themen kommen. Ich bin mal gespannt. Vielleicht tischst du mir jetzt lauter Sachen auf, die ich verpasst habe, wo ich dann denke, oh, scheiße, der Steinwallen, der weiß, wo die Party abgeht. Und ich bin in irgendwelchen Kneipen rumgehangen. Naja, ich hatte ja schon einen persönlichen Auswertungsstream. Der war sehr anders als das, was wir heute besprechen. Und da hatte ich 16 Spiele, die ich vorgestellt habe. Das ist eine Menge, die ich mir angeschaut habe. Und davon war ein Großteil wirklich cool. Liebe Leute, aber ich würde sagen, coole Games, genau damit starten wir jetzt. Wir haben uns überlegt, dass 16 Spiele ein bisschen zu viel sind.
Zumindest weil ihr ja auch gar nicht so viele gute Sachen gesehen habt. Wir sind ja schon so weit und wir haben noch gar keins erwähnt. Ich will ja nicht alleine hier den Abend bestreiten, deswegen werden wir uns auf sechs, sag ich mal, Messe-Highlights für uns konzentrieren, zu denen mindestens zwei von uns immer was zu sagen haben und der andere kann irgendwie entweder schlau in die Kamera schauen oder kluge Nachfragen stellen. Das ist das Konzept dieses Abends und wir haben uns ursprünglich überlegt, dass wir über Anno 117 eigentlich nicht reden wollten, weil es dazu schon an anderer Stelle sehr viel gab. Aber erstens sind wir jetzt schon wieder ein bisschen weg von der Gamescom. Da haben sich wieder neue Dinge ergeben. Unter anderem ist die Demo öffentlich gegangen für alle. Zum Zweiten hat Anno einfach auch ein Stück weit die Messe dominiert. Sie hat den Gamescom Award, also das Spiel hat den Gamescom Award gewonnen. Es war sehr präsent auf der Messe. Man konnte es öffentlich spielen. Und zum Dritten war Ranger nicht in unserer großen GameStar-Anno-Talkrunde dabei. Deswegen muss er hier nochmal die Gelegenheit bekommen, seinen Senf zu diesem Spiel abzugeben und deswegen leite ich jetzt direkt über zu Ranger und berichte uns, Von deinem Anno-Erlebnis zu Gamescom, vor der Gamescom, nach der Gamescom. Wie siehst du die Dinge?
Also erst mal muss ich sagen, ich habe ja euren Anno-Talk da gehört bei der Gamescom. Das war sehr cool. Also, Chateau an euch ist ja auch vielleicht mal schön zu hören. Nein, ich will das, ich will das, jetzt hör doch mal auf. Ich will das aus der Zuschauersicht mal sagen. Das war aus der Zuschauersicht wirklich sehr cool. Ja, weil nämlich, du hast ja gesagt, die Messe komplett dominiert wurde so ein bisschen von Anno 117. Und zwar nicht nur Content-Creator-wise, sondern auch tatsächlich, was die Bühnen und ähnliches angeht. Wenn du in die erste Halle quasi gegangen bist, runtergegangen mit dem Rollstuhl, mit der Rolltreppe und dann links in die erste Halle rein, ein riesengroßer Anno-Stand. Und auch für mich privat war das dann so, dass ich zum Beispiel Mittwoch, den allerersten Abend, habe ich auf der Anno-Feier dann verbracht und dort viel mit den Leuten gesprochen.
Vor allem auch weil ja das allererste mal für viele leute überhaupt diese neue mechanik spielbar geworden ist dieses albion nenne ich es jetzt mal bei dem sie ja auch eine neue struktur jetzt versuchen die meisten leute die demo schon gespielt haben werden es wissen dass sie ein bisschen von dem anno 1800 weggehen dieses wie hat es gestern genannt dass alles aufeinander aufbauend ist und wir quasi einer Geschichte nicht mehr einer Geschichte folgen, um alle Inseln freizuschalten, sondern, dass wir jetzt modular, in die Inseln selber reingehen können und von vornherein einfach selber unseren Start schon mal besser definieren können, als es zum Beispiel in 1800 der Fall gewesen ist. So, jetzt gibt es aber einen ganz großen Punkt und das ist eigentlich der Hauptgrund, warum ich heute nochmal mit Anno 117 reingehen wollte, nicht damit ich euch nochmal was erzähle oder ähnliches, sondern die Demo ist ja jetzt online für alle.
Und ist ja auf eine Stunde limitiert. Aber das wissen wir ja alle. Eine Stunde anno und das ist auch sehr, sehr wenig. Aber im Moment ist es so, dass auf Steam die Rezensionen und die Reviews ja komplett wild loslegen, was die Bewertungen der Demo angeht. Und teilweise, ich habe mir das mal extra durchgelesen, halt auch nicht nur auf die Spielzeit gehen, auch wenn ein paar davon immer noch da drauf sind. Und daher wollte ich einfach mal wissen, wie jetzt euer Eindruck so von der Demo gewesen ist, als ihr es dann live vor Ort gespielt habt. Dann auch vielleicht auf den 2K-Bildschirm, was ihr da für positive Momente rausgenommen habt oder vielleicht sogar an Krawallen jetzt an der Stelle für negative Aspekte dann herausgenommen werden konnte von euch. Können wir erst mal kurz, ich habe es nicht ganz verstanden, warum eigentlich die Demo jetzt so schlecht ankommt. Vielleicht erst mal zum Verständnis. Die Demo ist doch dasselbe, was wir auch spielen konnten auf der Gamescom, oder? Genau, das ist haargenau dasselbe.
Und immer auf eine Stunde limitiert. Aber man kann die Stunde dann immer wieder neu starten? Ja. Oder wie ist das bei der Demo? Genau. Okay. Und kann jemand kurz mal die Kritik zusammenfassen, was da von den Leuten kritisiert wird? Also ich habe mir das durchgelesen, als wir noch bei 160 Reviews waren. Jetzt sind wir bei 305. Also die Hälfte davon habe ich jetzt auch nicht mehr mitbekommen. Viele Leute, die negative Aspekte gebracht haben, sagten zum Beispiel, dass sich das UI schon sehr an Konsolen-Releases orientiert, weil man dieses verschachelte Menü hat, wo man entweder auf diesen Grundbaubereich draufklicken kann oder dann auf die Stufe 1 Bewohner oder Stufe 2 Bewohner, dass es dadurch ein bisschen ad absurdum führt, dass es jetzt eben auch wieder diesen Punkt gibt, dass man ein Radius hat und sich das nicht an langen Straßen orientiert. Und die Gebäude dann mittendrin platzieren kann. Das sind so Kritikpunkte allgemein. Und etwas, was viel genannt wurde, ist natürlich die eine Stunde Spielzeit, was meiner Meinung nach keine gültige Kritik für eine Demo ist, um ehrlich zu sein. Ja, ich muss es jetzt einfach droppen. Trau dich, Ranger. Dazu hab ich tatsächlich eine andere Meinung.
Also ich finde tatsächlich, um das erstmal vor Recht zu schicken, ich finde den aktuellen Stand der Steam-Reviews, dem Spiel maximal nicht gerecht. Also man kann daran sicher Dinge kritisieren, aber 44% positiv geht komplett weg von allem, was ich zu Anno 117 denke und fühle bislang. Ich glaube aber tatsächlich und das habe ich auch in meinem Demos gestern dann selber gemerkt, ich glaube, sie haben sich mit dieser zeitlimitierten Demo keinen Gefallen getan, weil das ist jetzt für viele Leute der erste Anspieleindruck von Anno 117. Und unter Zeitdruck eine Stadt zu bauen, die nach einer Stunde weggeworfen wird, geht ja gegen alles, wie du Anno eigentlich spielst. Und die Demo hatte ja eigentlich, also hat auch eigentlich ein Content-Limit. Nämlich du kommst nicht über die zweite Bevölkerungsstufe hinaus. Ich hab die damals nicht gespielt, aber mir wurde gesagt, Anno 1800 hätte eine Demo oder irgendeine Beta oder was das war gehabt, die auch im Content limitiert war, aber nicht in der Zeit. Und ich glaube, das wäre der schlauere Weg gewesen, dass Leute das Spiel gut erleben können. Weil ich hab's halt selber an mir gemerkt, wie ich dann gestreamt habe, war so, okay, ich baue das jetzt hier nicht mehr so gut hin, dieses Feld. Ich will einfach nur grad die Produktionskette haben, um noch da hinzukommen im Stream in der einen Stunde. Also du erlebst halt nicht Anno 117, wie es am besten ist.
Versus einige von, ich glaub, wir alle drei hatten ja auch schon diese vier Stunden limitierte Anspielversion, die sie uns am Anfang gegeben haben. Wo es auch noch hochging bis zum Aqueduct. Und ich verstehe, dass sie noch nicht alles raushauen wollen vorher, aber das gibt einen besseren Eindruck. Also persönlich, ich finde, 44 Prozent ist nicht gerecht dem Spiel, aber ich sehe trotzdem, dass diese Demo vielleicht strategisch, ich sag mal so, wenn ich der Mensch wäre, der entscheidet, wie wird Anno für die Leute zum ersten Mal spielbar, für eine Messe absolut okay, weil du musst ja irgendwie die Leute, du kannst ja dich da hinsetzen und sagen, unser Stand, Wir haben 20 Gaming-Stations, jeder darf fünf Stunden spielen. Geht halt nicht. Für so eine Public-Steam-Demo hätte ich es anders gemacht. Okay, das ist jetzt sozusagen Kritik an der Demo selbst. Das können wir vielleicht mal dahingestellt lassen. Jetzt gibt es aber auch diese Kritik, sag ich mal, an bestimmten Inhalten. Unter anderem wird die UI mehrfach angesprochen. Das finde ich interessant, weil ich habe zugegendermaßen Anno 1800 bei Release zehn Stunden gespielt und es dann beiseite gelegt. Für mich, ich merke da irgendwie gar nichts. Also ich stecke da nicht drin. Ist die UI jetzt so anders? Ist das so eine Konsolen-UI-Feeling? Könnt ihr das nachempfinden? Was ist denn da anders jetzt?
Ranger, was du sonst kann ich? Ich habe jetzt gerade viel geredet. Nee, sag du noch mal erst mal. Ja, also ehrlicherweise, und ich bin da ein bisschen vorsichtig jetzt tatsächlich geworden. Wir hatten das Thema ja auch in einer Ehrenrunde. Ich bin zum Teil... Ja, Zip 7. Ist auch noch ein Thema. Aber sage ich ganz offen, habe ich damals schon gesagt, ich bin zum Teil nicht mehr gänzlich sicher in meinen eigenen Einschätzungen, weil ich das Gefühl habe, manchmal sehe ich vielleicht Dinge weniger schlimm, die dann Spieler doch stören. Aber persönlich, ich habe das gespielt damals in Rom und, Es war halt ein UI, also es funktioniert, es gibt Dinge, die kann man kritisieren, es gibt zum Beispiel diese Unterteilung in, manche Sachen sind nach Bevölkerungsstufe gegliedert und dann gibt es noch ein zweites Baumenü daneben mit den allgemeinen Sachen, die aber zum Teil auch nach Bevölkerungsstufe freigeschaltet werden. Das ist schon so, stolpert man vielleicht kurz mal.
Aber andere Sachen, es gibt auch Leute, die sagen, es sieht unglaublich hässlich aus. Es ist so ein hässliches, modernes, schmuckloses UI. Das wiederum haben wir ja auch damals bei Civ 7 kritisiert. Das, finde ich, trifft hier nicht zu. Es ist ein schlichtes, elegantes UI. Das muss man nicht mögen. Aber ich finde, es ist kein hässliches UI. Es gibt viele Strategiespiele, die diese Art von UI haben. Age of Empires 4 auch zum Beispiel. Es ist halt nicht, wie Strategiespiel-UIs vor 20 Jahren waren. Es ist ein antikes Spiel, also basteln wir so viel wie möglich Marmortexturen rein und dann kannst du keinen Text mehr lesen. Also, es ist sicher jetzt nicht das beste Interface, das je ein Strategiespiel gehabt hat, aber ich sag mal so, es ist ein UI, das mir bei meinem ersten Anspielen einfach gar nicht aufgefallen ist. Im Guten wie im Schlechten. Ich hab das Spiel einfach gut spielen können sofort. Das ist eigentlich ein gutes Zeichen für eine UI für mich. Und mir ging es tatsächlich so ähnlich. Ich habe das jetzt überhaupt gar nicht verstanden. Also ich habe ja einiges zu kritisieren eigentlich an der Anno, aber die UI flutschte bei mir irgendwie. Das habe ich überhaupt gar nicht kapiert. Ja, also ich bin tatsächlich auch jemand, das muss ich im Vorfeld jetzt sagen, für mich ist UI.
Man mag sie häufig als wichtig betiteln, aber für mich ist sie persönlich nicht so wichtig. Wenn ich ein Spiel vor mir habe und wild rumklicken muss, dann habe ich mich irgendwann da reingewöhnt. Und so war es jetzt tatsächlich auch bei dem neuen Anno 117 bei dem UI, dass ich da auch erstmal ein bisschen verloren gegangen bin, aber trotzdem dann recht schnell verstanden habe, was dahinter ist. Was man jetzt nicht vergessen darf, und das wundert mich ein bisschen, weil die Kritik ja häufig auch von alteingesessenen Anno-Fans kommt, also auch welche, die viel 1800 gespielt haben, Das Anno 1800 Menü ist mit der Zeit vollkommen zugemüllt worden, das UI. Am Anfang war es noch relativ leicht, wenn man die ersten Städte gebaut hat und ähnliches. Und dann haben sich die Bauketten auch immer zu der jeweiligen Bevölkerungsschicht dazu gepackt und so.
Und ist dann aber immer und immer und immer und immer und immer größer geworden, bis es dann hinterher so eine riesengroße Leiste ist, wo man durch die verschiedenen Bevölkerungsstufen durchklicken musste. Und die konnte man auch nochmal in zwei verschiedene Varianten nehmen. Also zum Beispiel aufgeteilt in Produktion oder halt aufgeteilt auf die Bürgerklassen. Und ich glaube, dass das jetzt in dem Fall, wie sie das UI hier handhaben, von vornherein übersichtlicher werden kann, wenn es nach hinten hinaus komplexer werden könnte durch Season Passes, durch DLCs und ähnliches. Ähm, da müsste man dann müsste man dann nochmal schauen so allgemein, es ist halt ein modernes UI wie ihr schon gesagt habt, wirkt auch ein bisschen bisschen moderner, die sind, muss ich auch sagen, die haben so ein bisschen den Stil von den alten UIs verloren, wenn du damals in die Spiele reingegangen bist und dann war die Holz verschnörkelt und dann war alles genau perfekt abgemessen und keine Ahnung was alles dafür gab es dann Probleme mit Skalierung teilweise äh, wenn du einen anderen Bildschirmauflösung hattest, bin ich auch nicht so der Fan von, dass das ein bisschen weggefallen ist, aber, für mich ist UI nicht das größte und wichtigste.
Vom Design her. Insofern kann man aber mal sagen, es ist vielleicht so ein bisschen ein Achtungszeichen für die Entwickler, weil bisher war das so eine Art Selbstläufer, dieses Spiel. Es war eigentlich überall wurde es bejubelt, außer in dem einen oder anderen gallischen Dorf. Außer von dir! Genau! Nur du! Der eine, jetzt endlich kriegt der so eine Bestätigung. Nein, nein, nein, nein. Ich glaube ja immer noch, das Volk, äh, das Volk, ja, das Volk. Das Volk wird das Spiel lieben. Das Volk, er ist voll drin.
Der dumme Pöbel wird es lieben. Ich werde weiter als intellektueller Kritiker. Ja, ja. Der Preto hat gesprochen. Was hättest du so gesagt? Nein, also, es ist ein kleines Achtungszeichen vielleicht für die Entwickler, dass es vielleicht doch nicht ein super Selbstläufer ist. Vielleicht aber auch nur... Ein Merkmal, wie, wie soll ich sagen, wie konservativ vielleicht auch, und das mache ich jetzt im besten Sinne, das mache ich jetzt nicht kritisch, der klassische Anu-Spieler ist, der es eigentlich am liebsten immer so gerne haben möchte, wie er es schon gewohnt ist. Und ich glaube, eigentlich erfüllt ja, das ist ja das, wie ich das Spiel einschätze, eigentlich erfüllt ja Anno 117 genau das. Sie sind meines Erachtens sehr risikolos dabei. Sie verändern spielmechanisch gerade so viel, dass man sagen kann, rechtfertigen kann, das ist hier ein neues Spiel. Und ansonsten machen sie natürlich ein neues Setting usw. Ein Setting, was auch, wie ich finde, fast ein Selbstläufer ist. Ihr wisst ja, jeder Mann denkt einmal die Woche an das Römische Reich und so eine Geschichte. Also das ist sozusagen, auf allen Ebenen ist das quasi eigentlich auf sicher gespielt. So ist eigentlich meine Einschätzung bisher. Und das Interessante ist, sie stellen ja jetzt im Moment auch sehr stark die fantastische Grafik nach vorne. Ich weiß nicht, ob ihr den vor ein oder zwei Tagen erschienenen Trailer gesehen habt, den PC-Trailer.
Ja, noch nicht tatsächlich. Die haben einen eigenen Trailer gemacht, wo sie fünf Minuten lang erklärt haben, was alles als PC-Spieler man für eine geile Grafik man erwarten kann, also was sozusagen technisch dahinter steht. Was ich sehr bemerkenswert finde, ist ein folgendes Zitat in diesem Trailer. Die größte Simulation, die je in einem Bildergame erschaffen wurde. So ging dieser Trailer los. Da hat man natürlich meinen inneren Aufbauspieler gesagt, oh mein Gott, nein. Habt ihr nicht Workers and Resources? Ja, genau.
Dass die Entwicklung jetzt eingestellt hat. Nein. So, aber es stellt sich heraus, die meinen mit Simulationen, es geht um die Grafik-Engine. Das ist sozusagen das, was die in diesem Trailer mit Simulationen meinen. Und das finde ich insofern interessant, weil ich glaube, es wird sehr viele Ressourcen in die grafische Pracht dieses Spiels gesteckt. Und das Ergebnis ist auch, muss man einfach mal sagen, fantastisch. Also es sieht wirklich unfassbar gut aus. Und da ist halt die Frage für jeden Einzelnen, wie lange trägt das? Und bei mir persönlich ist es so, die reine Grafikpracht, die habe ich nach einer Stunde vergessen. Dann geht es so unter die Haube und dann ist halt die Frage, was mag man für eine Art von Aufbauspiel?
Insofern glaube ich, es ist ein relativ risikoloses Spiel mit einer fantastischen Grafik. Es werden viele lieben, aber die Anno 1800 doof fanden, die werden es auch nicht toll finden. Ich bin tatsächlich auch bei dir. Das ist jetzt sicher nicht die Rezeption, die man sich für die Demo erwartet hat. Man muss, glaube ich, aber auch noch mal zur Einordnung sagen, wie Rain-Dragon gesagt hat, 300 Steam-Reviews, das ist nicht so viel. Ganz klar dazu zu sagen. Und ich glaube auch, viele Leute, wir haben es auch gerade im Chat ein bisschen gehabt, wissen gar nicht, dass man Demos reviewen kann auf Steam. Das ist auch neu, das gab es früher nicht. Es ist ihnen sonst auch egal. Ich bin gespannt, ob sie auf das Feedback noch eingehen. Schreibt doch gerade Nano, genau, wer zum Teufel rezensiert auch eine Demo auf Steam, lol. Das machen ja vielleicht auch eher Leute, die wirklich denen es wichtig ist, sich darüber zu beschweren. Du musst erst mal überhaupt sehen, dass das geht und dann es machen. Manche Kritik, da stimme ich übrigens auch zu, es kam vorher so ein bisschen, das Spiel hat recht viele so Pop-Ups und auch so Tutorial-Meldungen, die kann man zum Teil deaktivieren, die sich dann zum Teil auch überlagern Und dann wird das Interface ein bisschen nervig, wenn okay, ich muss jetzt hier nochmal, er will unbedingt, dass ich einen Hafen baue, ich muss das Interface aber wegklicken, um in die Bevölkerungsstufen zu kommen, weil ich eigentlich gerade Käse bauen will und so.
Aber ich denke, man darf es auch nicht überbewerten, aber ich meine, wer weiß, am Ende stehen wir wieder da und machen dann in zwei Monaten die nächste Ehrenrunde und wiederholen unser ZIF-Thema. Wie konnten alle Influencer außer Steinwallen so falsch liegen? Anne 117 bei 30% positiv auf Steam. Also ich hoffe wirklich nicht, aber... Das würde mich überraschen. Das würde mich überraschen, wenn es so weit kommt. Ich sage ja selbst, dass das ein Erfolg wird. Ich oute mich jetzt hier. Ich glaube wirklich, dass das ein Erfolg wird. Dann werden alle falsch gelegen haben, inklusive Steinwallen, wenn wir unser Thema da machen. Alle. Keiner wird mehr wissen, was Phase ist. Was wir nicht vergessen dürfen, ist, vielleicht auch noch mal um das Thema UI mit dazu zu packen und wir haben über Konsole gesprochen und ähnliches. Das ist ja, jetzt werden sie ja von vorne rein den Konsolenmarkt mit berücksichtigen. Das ist ja bei Anno 1800 erst später mit dazugekommen. Kleiner Side-Fact, für die Konsolen gibt's gar keine Demo, was ich ein bisschen seltsam dann in dem Zusammenhang finde, aber liegt bestimmt an den Entwicklern dahinter.
Das ganze Spiel, die müssen ja auch effizient arbeiten und es ist immer noch Ubisoft im Hintergrund. Auch so viel, wie ich den Entwicklern an Lorbeeren dazugebe, es ist immer noch Ubisoft im Hintergrund. Und das Ziel von Anno 117 ist ja, ähm, international erfolgreich zu werden. Deswegen heißt es ja auch Pax Romana. Und deswegen entwickelt es sich von vornherein auch für die Konsole, die ja auch einen großen Markt außerhalb von Deutschland hat tatsächlich die Konsole. Es richtet sich an die lateinsprachige Weltbevölkerung. Äh. Es richtet sich an alle, die wissen, was dann mit Romana gemeint ist. Ach, da ist Rom, das habe ich mal gehört.
Und dann ergibt es natürlich auch für die Sinn, dass sie beim UI erst mal das so einfach wie möglich zuschustern, um dann hinterher alle damit zufriedenzustellen. Ich habe es jetzt versucht, diplomatisch zu sagen. Okay, also es ist der heikle Punkt. Das ist interessant, vielleicht, um das jetzt abzuschließen, weil wir nicht den ganzen Abend mit Anno verbringen wollen. Entschuldigt, bitte. Ein heikler Punkt, der tatsächlich ja über viele Spiele, also viele Spiele betrifft. Wir haben das gleiche Thema bei Civ 7. Es gibt ja Content Creator, denen Civ sehr, sehr wichtig ist. Die haben mir gesagt, die Konsolenspieler haben mir Civ versaut, weil am Ende auch Civ 7 hat mit der UI zumindest halt sehr stark auf die Konsolen geschaut und hat damit ein großes Klientel verärgert und sicher ein Teil des Problems von Civ 7 lag ganz sicher daran. Aber ich habe übrigens auf der Gamescom erfahren, dass übrigens Civ 7 sich extrem gut auf den Konsolen verkauft hat, sodass unterm Strich vielleicht sogar die Rechnung aufgeht. Interessant.
Zumindest rein kommerziell. Ob das dem Ruf so gut tut, ist eine andere Sache. Aber ihr seht, dieses Thema UI in Strategiespielen, Konsolen ist ein spielübergreifendes Problemchen. Müssen wir einen eigenen Podcast mal zumachen. Eigentlich müssen wir so einen UI-Designer holen und dann einen Podcast wirklich mit dem machen. Wobei ich halt finde, dass bei CIF wirklich, also ich meine, bei vielem war ich ja der Meinung, ich mag es mehr als die Kritik, aber das UI, da war ja nicht nur das Problem, dass es konsolisch war, sondern es einfach potthässlich war. Und das, finde ich, trifft zum Beispiel auf Anno nicht in der Form zu, auch wenn manche Leute das sagen. Das Anno-UI ist schlicht, ja, aber es ist nicht hässlich. Das CIF-UI wirkt ja wirklich wie, Eine Skizze eines UIs, dass die dann noch schön gezeichnet wird später.
Aber wir kommen zum nächsten Thema. Genau, ich habe einen riesen Fass jetzt mit Civ gleich noch aufgemacht. Das mache ich aber sofort wieder zu. Da können wir noch so viel rausholen. Wisst ihr zum Beispiel, dass Civ VI und Civ V in der Top 100 ist und Civ VII nicht mal in der Top 100? Neulich hat der CEO von 2K gesagt, Civ VII ist on-track geschäftsmäßig. Ja, habe ich dir doch auch gesagt. Ja, also, jetzt nächstes Thema. Konsolenspiele machen es. Nächstes Thema und aber zum Ausgleich übergeben wird trotzdem Maurice gleich noch das Wort. Wir gehen aber weg von dem absoluten, ich sag mal, Mainstream-Triple-A-Strategie, sondern wir gehen in die Indie-Arena, wo ein sehr besonderes Spiel zu sehen war, auf das ich mich zum Beispiel auch sehr freue. Schon, über welches Spiel wollen wir jetzt reden?
Planeten-Verteidigungs- Kanonen-Kommandant. Das Spiel mit dem besten Titel auf der Gamescom. Und die hatten dort, die haben sich was wirklich Großartiges einfallen lassen. Das ist ein Spiel, das seine ganze Spielmechanik daraus zieht, dass du eine sehr antiquierte, sehr komplex zu bedienende Kanone bedienen musst. Also wirklich mit, du musst jeden Hebel umlegen, um das Ding zu laden und dann manuell anvisieren und so. Und was sie gemacht haben, ist auf der Gamescom wirklich dieses Bedienpult aus dem Spiel aufzubauen und mit dem Spiel zu verknüpfen, sodass du wirklich halt nicht im Spiel auf Schalter geklickt hast, sondern wirklich das Ding physisch bedient hast. Und das war so genial, das hat so viel Spaß gemacht. Und es war wirklich direkt eben mit dem Spiel verknüpft. Man hat schon gemerkt, sie haben es dafür vergleichsweise simpel gehalten. Also du konntest da eigentlich kaum scheitern daran, weil du warst genug damit beschäftigt, oh Gott, was muss ich alles drücken und sowas, dass die Demo relativ einfach war.
Aber das Spiel, das hat wirklich Spaß gemacht. Hanno hat so gefragt, ob wir das Ding mal ausleihen können. Ja, ich auch. Also ich glaube, jeder Streamer, der dort war, hat sich gedacht, boah, ich würde eigentlich gerne mal einen Stream mit dem Ding machen, irgendwie ein Studio aufbauen. Das war wirklich eine coole Idee. Und dazu kommt auch, dass das Spiel auf eine bizarre Art und Weise sehr lustig aussieht. Also ich hatte auch noch eine Präsentation und das war mit zehn anderen Influencers und am Ende hatten wir alle Papers, Please als Vergleich im Kopf. Stimmt, ich auch, ja. Weil du halt so einen Zahnrad in einer diktatorischen Regierung spielst, das einfach immer nur Befehle ausführt. So jeden Morgen wachst du auf, hier ist dein Kaffee oder Tee ist es, glaube ich, in dem Spiel. Jetzt geh raus, bedien die Kanone, frag nicht, wen du da abschießt. Und dann bezieht es eine perverse spielmechanische Befriedigung aus einer Aktivität, die eigentlich keinen Spaß macht. Das gleiche, dieses Papierabfertigen bei Papers, Please.
Aber es funktioniert und ich bin sehr gespannt drauf. Ich bin auch gespannt, ob es das schafft, eine ähnliche Story-Faszination noch wie Papers, Please zu erreichen. Aber das können wir nicht einschätzen. Aber das grundlegende Spielkonzept war richtig geil. Vor allem mit diesem Controller auch noch.
Ja, ich habe ja den Entwickler bei mir in der Show gehabt, oder einen der Entwickler bei mir in der Show gehabt, und am besten finde ich die Idee, wie das Spiel entstanden ist, und zwar hatte der ursprüngliche Erfinder der Idee einen Knopf-Sound bekommen, so ein Sample, und das hat er als so befriedigend eingestuft, dass er dafür ein Spiel machen wollte. Und dann ist immer mehr drangekommen, immer mehr drangekommen. Dann haben sie irgendwann an Space Invader gedacht. Und wie könnte man Space Invader noch vielleicht neu machen? Und wie könnte man diesen Knopf einbauen? Bis dann hinterher PVKK da rausgekommen ist. Das finde ich so wahnsinnig, aus was solche kreativen Spiele entstehen können. Super. Mir wurde es auch von einer der dort anwesenden Entwicklerinnen als Cozy Game für Männer verkauft. Was natürlich reduktiv ist, weil auch Frauen das genießen können, will ich hier ganz direkt dazu sagen. Aber halt so dieses, okay, der klischeehafte Mann, der ist doch, wenn er da drückt und dann wird das dicke Kanonenrohr geladen und dann macht die fette Maschine große Geräusche, das bedient doch alles im Manne, was er klischeehaft toll findet. Es ist leider was dran, es ist was dran. Dann macht die Kanone und fährt sich aus und dann macht bumm und dann oh.
Tatsächlich, ich hatte leider nicht die Gelegenheit, mir das dieses Jahr anzuschauen. Ich war letztes Jahr da bei dem Entwickler und der hatte mir noch erzählt, dass er so eine riesige Faszination hat zu riesigen Schaltflächen, so wie im Flugzeug, wo es irgendwie tausend Schalter gibt, wo man eigentlich nicht weiß, wozu die da sind. Und die Vorstellung, dass man in der Lage ist, das irgendwie perfekt aus dem FF zu bedienen. Dieses befriedigende Gefühl, an so einer riesigen Armatur zu setzen und Schalter umzulegen, Knöpfe zu drücken, Schieber zu schieben und so weiter, das ist so eine zentrale Motivation, so ein Spiel zu machen. Aber für alle, die jetzt irgendwie denken, das ist ja super merkwürdig, man muss dazu sagen, genau, das ist ja eingebettet in eine Story, die wir natürlich noch nicht kennen, die sich entwickeln wird über immer so kleine, Fetzen, die man wahrscheinlich bekommt im Zusammenhang mit seinen Missionen. Das ist nicht nur die reine Armaturbedienung. Da steckt noch richtig was hinter. Das ist vielleicht nochmal erwähnt dabei. Vielleicht kennt ihr das aus dem Trailer. Ihr werdet ja jeden Morgen eben geweckt von einer, Offizierin, wird es wahrscheinlich sein. Das ist eine richtige Schauspielerin. Die kommt wohl aus Leipzig, hat der Entwickler gesagt.
Ich will nicht nichts Falsches sagen, ich weiß nicht, Theaterschauspielerin ist es, glaube ich. Und ihr seht dann immer die Emotion, die dann auch, wie sie dann seriös in die Kamera guckt und wenn es zu lange dauert, dann auf einmal die Gesichtszüge entgleiten und sie auf einmal genervt anfängt, zur Seite zu gucken, dann wird das Video wiederholt und sie lacht wieder in die Kamera und das sind so Kleinigkeiten dabei, die einfach sehr schön sind, oder auch wenn du eben das dicke Rohr dann ausfährst und schießt, dass es wirklich das Gefühl hat, einer, ich will jetzt nicht zu weit greifen, aber für Laien wie so eine Physik-Simulation, dass man genau sieht, wie das Geschoss hinterher fliegt und dass es auch genau dort einschlägt, wo man es auf seinen kleinen Pult eingebettet hat. Und ich finde, diese kleinen Details, diese Liebe zu diesem Detail und auch eben dann Schauspielerinnen und Schauspieler mit einzubauen, das ist super. Indie-Games schaffen das, was große Studios teilweise nicht schaffen. Chad wirft dir übrigens vor, Ranger, dass dir ganz viele blöde Witze in den Kopf kamen, als ich sachlich nüchtern über Männer, die mit großen Rohren schießen, geredet habe. Was sagst du dazu? Mir ist natürlich kein einziger Witz damit eingefallen. Ich musste mir auf die Lippen beißen, damit ich sie nicht raushau. Das wäre ja auch unanständig.
Unseriös. Eine Ehrenrunde, nicht würdig. Genau, richtig. Gut, dass wir uns da alle einig sind. Eben für das Stichwort Leipzig. Ich glaube, ich will nichts Falsches sagen, aber die Entwickler kommen auch aus Leipzig oder Sachsen. Also es ist insofern ein deutsches Entwicklerstudio. Es ist auf jeden Fall ein deutsches Team und es sind die Macher von Domekeeper. Ich weiß aber, wie sie herkommen. Ja, genau. Stimmt. Ja, die kommen, glaube ich, aus Sachsen.
Domekeeper tauchte auch irgendwie so ein bisschen mal auf. Ich glaube, in irgendeinem Trailer oder auf der... Es ist ein Minispiel im Spiel selber. Ach, das ist richtig, als Minispiel. Also eine einfache Version davon, aber sie haben ihr Spiel im Spiel gebaut. Du kannst ein D-Maker von Domekeeper auf einer von den komischen archaischen Maschinen da spielen, die du hast. Ja, es ist eine unglaubliche Kreativität offenbar in diesem Studio und eine totale Begeisterung. Und man muss sagen, das ist so abgefahren, das geht ja mit dem Titel schon los. Das ist ja eigentlich ein absurder Titel, aber ich glaube, durch seine Absurdität und Sperrigkeit steigert das jetzt nochmal den Hype und das Marketing um das Spiel. Und es ist wirklich so, dass dieses Spiel jetzt es geschafft hat, ziemlich bekannt zu werden. Also ich habe mit ganz vielen Leuten gesprochen und das Spiel tauchte immer auf bei irgendwelchen Toplisten. Das war sogar in der Gamescom-Jury, ich bin Teil der Award-Jury. Das war unter den Top 5, das kann ich glaube ich verraten, des besten Spiels war das mit drin. Ich glaube, es hat... Jetzt hast du es schon gesagt, egal ob es verraten darfst oder nicht.
Genau. Hat es nicht, oder war es diskriminiert für irgendwas in Richtung bester Stand? Ähm, nee, das hat auch Anno gewonnen, ne, glaube ich. Ja, ja, Anno hat alles abgewandt. Aber in dem Fall würde ich, das hätte ich, also ich meine, der Anno-Stand war natürlich der krassere insgesamt, aber das hätte ich ihnen für dieses Setup sogar gegönnt. Ähm, was man auch noch dazu sagen muss, weil du sagst Marketing und so, zum einen, die wissen offensichtlich, was sie tun, um ihr Game ein bisschen zu mimen, ne? Allein der Titel. Ja, genau. Dann haben sie halt, ich meine, dieses Pult war ja eine unglaublich wirksame Aktion, dass man drüber redet. Ich glaube, das ist auch, wie du Messe machst. Das ist, wie du Messe machst. Du musst die eine Erinnerung sein, weil Gamescom ist ja eigentlich nicht effizient, jetzt im Sinne von, wenn du da von Mittwoch bis Sonntag stehst und dieses Pult ist in Dauerbetrieb, wie viele Kunden hast du gewonnen? Da kann ja immer nur einer dran spielen, völlig ineffizient. Du musst eins von den Spielen sein, wo Leute dann hinterher, das können sowohl Influencer sein wie wir, können auch irgendwer dann all seinen Kumpels davon erzählen, wenn er heimkommt, ähm. Und letztes Mal haben sie Pins verteilt, wo einfach der volle Titel des Spiels drauf war. Ja, ich liebe diesen Pin. Das ist der beste Pin. Alle anderen geben sich Mühe mit irgendwelchen coolen Logos. Das ist einfach das Wort Planetenverteidigungskanonenkommandant. Und du musst dir vorstellen, da sind ja auch Leute, die nicht deutschsprachig sind. Und dann nimmt sich irgendein Australier auch den Planetenverteidigungskanonenkommandant-Pin mit.
Das ist großartig. Das ist das eine, was ich dazu sagen wollte. Das andere, was ich dazu sagen wollte, ich war auch bei einer Präsentation, wo ich gar nicht vorher wusste, dass das dort Teil sein wird, aber der Publisher des Spiels ist inzwischen Kepler, das ist der gleiche Publisher wie Claire Obscure. Also da ist inzwischen auch ein Haus dahinter, das auch gerade am Durchstarten ist mit Geschmack für gute Spiele und einem Verständnis dafür, wie man sie an ein begeistertes Publikum bringt.
Ja, sehr schön und dass das Marketing, das Messe-Marketing geklappt hat, sieht man daran, dass wir es jetzt hier in der Ehrenrunde so ausführlich. Genau, wir. Die Crème de la Crème. Wir, die wichtigsten. Steinwein war sogar in der Jury. Ranger und ich hatten beide Shows auf der Messe. Also wer ist wichtiger als wir? Warum reicht es nicht, wenn ich das so leicht betont sage? Ihr müsst es immer noch so austrampeln. Das hat doch auch so jeder verstanden, was ich damit sagen wollte. Du hast absolut recht, Stefan. Du hast absolut recht. Ich glaube aber, um das wieder gut zu machen, kommen wir als nächstes zu einem Thema, das du auf dem Zettel hattest und wo du, glaube ich, kaum abwarten kannst, drüber zu reden, oder? Ich bin auch so gespannt, was du erzählst jetzt.
Ja, das ist eher ein Problem, darüber zu reden, weil man gar nicht weiß, wo man anfangen soll und wo man aufhören soll. Ich habe es deswegen, also, es ist ein bisschen merkwürdig. Wir reden jetzt über Europa Universalis 5. Das ist insofern ein bisschen merkwürdig, weil das für die normalen Zuschauer oder die normalen Besucher der Gäste im öffentlichen Bereich gar nicht spielbar war. Es war eigentlich gar nicht offizielles Messe-Thema, aber halt, stopp, insofern schon, weil auf der Opening Night Live wurde.
Wurde es in der Pre-Show oder in der Hauptshow? Ich weiß nicht. Auf jeden Fall lief der Pre-Order-Trailer von EU5 und dort haben sie noch nicht mal im Trailer, sondern quasi klammheimlich den Release von EU5 verkündet, quasi auf der Messe. Und deswegen war das für mich persönlich fast das wichtigste Messe-Thema, um ehrlich zu sein. EU5 wird am 3. November. Ich hoffe, jetzt sage ich nichts falsch. 4. November, es war mein Geburtstag. Ach, verdammt. Am Geburtstag. Und ich saß da so, müsst ihr das jetzt wirklich eine Woche vor Anno bringen, ihr Säcke? Muss das jetzt echt sein? Ja. Genau. Also das war insofern schon ein Messethema, weil es dort präsentiert wurde. Wann soll ich denn frei haben? Egal. Paradox hatte im Fachbesucherbereich sich irgendwo mit eingemietet und hat Europaenswahles 5 präsentiert für interessierte Fachbesucher. Diese Idee, Europa-Nunzades-5 dort zu präsentieren, ist eigentlich so wahnsinnig wie das Spiel selbst. Weil irgendwie in einer Stunde hätte man es spielen können. Es ist unmöglich, in einer Stunde irgendwie dieses Spiel zu begreifen. Man kratzt an der Oberfläche. So muss man es einfach sagen. Hört sich wie Anno an.
Ranger. Das ist jetzt wirklich unangemessen. Ich kann Ich will tatsächlich sagen, dass meine Anspielrunde sehr effektiv war, mich für das Spiel zu begeistern, aber da kommen wir gleich noch dazu. Da bin ich sehr gespannt. Vielleicht für die Leute, die jetzt mit Oma Savinas gar nicht so viel anfangen können. Das Spiel ist schon, also der Vorgänger ist logischerweise Teil 4. Teil 1 ist das Spiel. Ja, entschuldige, Ranger. Ja, sehr gut, Steinwallen. Lass uns bei Teil 1 anfangen. Ja, natürlich. Erzähl uns, wir haben ja noch viele andere Spiele. Erzähl uns die. Das ist der 5. Teil. Wurdet ihr mich nicht immer unterbrennen, wäre schon lange fertig. Außer für eure Zuschauer muss ich kurz ein bisschen sagen, dass Teil 4 vor Teil 5 kam. Nein, also Teil 1 ist, Teil 1, damit ist Paradox groß geworden. Also ich würde behaupten, das ist die zentrale Spielerei von Paradox. Bernta, wo bist du hin? Wie auch immer. Deswegen würde ich sagen.
Deswegen ist es, glaube ich, ein super wichtiger Release für Paradox. Teil 4 ist halt die Reihe typisch Grand Strategy, frühe Neuzeit und Europa-Universität 5 will aber mehr als alle Folgen davor und will mehr als alle anderen Grand Strategy-Spiele, die Paradox bisher gemacht hat. Sie konzentrieren sich nicht mehr auf irgendwie so eine separate Spielmechanik, die zum Zeitalter passt, sondern meines Erachtens ist das der Versuch, so viele Spielmechaniken in ein Spiel zu platzieren, dass es eine wirkliche Geschichtssimulation ist, wo man so maximal wie möglich versucht, Geschichte zu simulieren. Hier zufällig frühe Neuzeit, weil das die Serie so ist, aber man könnte eigentlich alles damit simulieren. Es ist Grandest Strategies, so nennen sie es selber. Es ist der absolut größenwahnsinnige Versuch, nach dem gescheiterten Imperator Rom, wo viele gesagt haben, das ist alles zu dünn, zu mainstreamig, zu lau, zu wenig Inhalt und so weiter, hat glaube ich der Johann Andersen, der auch Imperator Rom gemacht hat, hat gesagt, ey, wenn ihr das so seht, dann bin ich jetzt bockig. Ich mache genau das Gegenteil. Ich mache den absoluten Hardcore-Nerd-Shit und der kommt jetzt raus und ja, das wird eine totale, wie soll ich sagen, das wird eine Wundertüte. Ich kann es schon spielen. Ich habe es hier zu Hause. Ich spiele es auch schon. Aber ich kann euch noch nicht sagen, also ich bin super fasziniert, aber ob das ein geiles Spiel wird, ich weiß es wirklich nicht.
Ja, weil es einfach, du spielst ein Land, da kannst du es geil haben, aber das andere dann spielt sich so anders. Okay, ich höre jetzt auf. Maurice, du hast mit EU4 nicht viel zu tun. Was sagst du zu EU5? Also tatsächlich ist es bei mir so, dass... Ich mal wieder Bock hätte, ich merke das immer wieder auf ein Strategiespiel, wo man sich so richtig reinbeißen kann. Und das ist ja die Definition dann von EU5. Also das könnte dieses Craving, das ich habe, sehr gut erfüllen. Das liegt bei mir auch ein bisschen daran. Ich weiß, dass diese Spiele nicht vergleichbar sind und nicht so tief sind. Natürlich ansatzweise nicht. Aber dass sich mein bislang Lieblingsparadox-Strategiespiel Crusader Kings 3 von mir wegentwickelt hat. Von dir ja auch. Das Thema müssen wir nicht ewig wieder aufrollen. Haben wir schon neufig drüber geredet. Ich hätte aber mal wieder Bock auf eins.
Und dann hatte ich, ich hatte auch gemerkt, okay, wir müssen irgendwie jetzt diese, da war ja ein Entwickler dabei, der das Spiel mit präsentiert hat. Und ich hab auch gemerkt, okay, wir müssen jetzt irgendwas hinkriegen, wo diese eine Stunde Sinn ergibt. Und dann habe ich natürlich, weil was sonst, das Byzantinische Kaiserreich gewählt und hab dann diesen Entwickler gefragt, okay, ich hab ja hier haufenweise Probleme, was könnte ich jetzt alles machen am Anfang, um zu versuchen, die zu lösen? Und da hat er mir halt verschiedene Sachen als Walkthrough quasi geben. Du könntest hier Handelsbilanz ausgleichen, dann haben wir gezeigt, wie das geht. Du könntest hier deine Regierung reformieren, Legitimität erhöhen, gezeigt, wie das geht und so. Und es war wirklich so, nach dieser einen Stunde wären wir dann den Punkt, okay, jetzt könnte ich die Startpause des Spiels beenden und tatsächlich loslegen.
Aber es war eine coole kleine Einführung in so, okay, das wären jetzt die dringendsten Schrauben, wo du bei einem marodierenden Kaiserreich dran drehen würdest und das sind alle die Möglichkeiten, die du hast. Natürlich an der Oberfläche, weil darunter immer, hier sind noch fünf andere Sachen, auf die klick mal nicht. Das sind jetzt gerade die wichtigsten. Also es war gut, dass da ein Dev da war. Wenn die mich einfach nur hingesetzt hätten, wie du sagst, völlig sinnlos. Da hätte ich einfach in der Zeit, habe ich jetzt alle Tooltipps einmal durchgelesen in der Stunde. Aber mit dieser Erklärung, boah, jetzt hätte ich richtig Bock weiterzumachen. Ich muss jetzt gerade natürlich aufhören, wenn ich die Pause beenden würde und loslegen würde. Auch wie du natürlich keine Ahnung, ob das Spiel am Ende gut wird. Und ist ja auch für Paradox, glaube ich, jetzt aus mehreren Gründen, nicht nur, weil großer Release ein wichtiger Teil, sondern weil Paradox wirklich einiges eher nicht so hingekriegt hat in letzter Zeit. Und wir kommen, glaube ich, auch noch zu einem Spiel, wo das mehr im Zweifel steht. Aber sowohl als Publisher als auch als Entwickler. Ich meine, wenn man sich bei uns allen dreien mal anguckt, Paradox war, glaube ich, bei uns allen mal ein viel größerer Teil des Programms, als sie es aktuell sind. Aus verschiedenen Gründen, bei Steinwall noch am meisten, aber eben auch du hast dann Crusader Kings Let's Plays eher abgesetzt, pausiert.
Seh dich jetzt auch nicht täglich Victoria streamen zum Beispiel oder sowas, also es ist schon noch, da sind ein paar Dinge einfach alle nicht ganz so gelaufen, wie sie sollten, manche sind auch Zeitgründe, Victoria 3 würde ich gerne wieder reinschauen, es gab ein paar DLCs, die echt gut gewesen sein sollen, ich find die Zeit dafür nicht, aber das wird auch ein Release, Ich glaube, es wäre für Paradox schon jetzt geil, mal wieder einen einwandfreien Win zu haben. Also einfach mal was, was landet und knallt und nicht durchwachsen, nicht ein Flop. So einfach mal, bam, schaut mal, wir sind die Kings, der Grandest Strategy, feiert uns mal wieder. Die Community ist begeistert. Das würde ihnen, glaube ich, jetzt schon echt mal guttun wieder.
Ranger, hast du EU4 gespielt? und wenn ja oder nein, wie stehst du mit Blick darauf? Nachdem du jetzt hier gesagt hast, du Schuff, dass du schon ein Europa-Universales 5 spielen kannst und ihr liebe Leute wisst ja, es gibt ja immer PR-Kontakte, habt ihr vielleicht schon mal gehört für uns Content Creator und der die ganze Zeit in seinem Profil stehen hat, EO5 is not ready yet, muss ich mal ein ernsthaftes Wörtchen mit dem Freund aus Schweden reden. Steinwein hat ja Privilegien, weil er so viel Paradox gemacht hat. Wirklich? Die mögen ihn. Ist halt auch noch nicht ready. Also, tatsächlich ist, das weiß man, glaube ich, wenig, weil ich wenig Content dazu online gemacht habe, aber EU4 ist mein liebstes und auch fast meistgespieltes Spiel nach Hearts of Iron 4 gewesen von Paradox. Ah, krass, okay. Und es ist aber auch gleichzeitig, ich habe lange das vor mir hergeschoben, weil es halt so komplex ist, aber irgendwann mal die Zeit gefunden, mich da reinzuarbeiten und habe mich dann richtig da drin verliebt. Und es hat mir unfassbaren Spaß gemacht, macht es bis heute. Was ich mir jetzt allerdings nur denke, Und ich bin der Einzige von uns, der es noch nicht gespielt hat. Leider, es zerfrisst mein Herz, aber darum muss es jetzt nicht gehen. Sondern vielmehr, du hast gesagt, Grandest Strategy.
Also macht das wirklich noch Spaß? Das wird die spannende Frage sein. Also ich glaube ... Paradox ist mit Crusader Kings 3 in so eine Art Massenmarkt eingedrungen. Das kann man, glaube ich, schon mal sagen. Und dieses Spiel richtet sich nicht an diese Zielgruppe. Also ich würde mal behaupten, jemand, der Crusader Kings 3 toll fand, der wird nicht automatisch EU5 toll finden. Es ist wirklich eine andere Zielgruppe, die dieses Spiel anspricht. Natürlich gibt es eine Schnittmengen, ist logisch. Das Spiel ist größenwahnsinnig und man muss davon ausgehen, dass es mit Sicherheit nicht im klassischen Sinne fertig released wird. Das klingt jetzt ein bisschen merkwürdig. Das ist eine schöne Formulierung. Also ich würde so weit gehen, ich bin mir relativ sicher, dass für die Fans von EO4 das Spiel auf jeden Fall richtig viel Spaß machen wird zum Release. Aber man muss sich einfach darauf einlassen, weil das so größenwahnsinnig ist, mit diesen ganzen Mechaniken und Submechaniken, dass das eine lange Reise wird mit diesem Spiel, eine Entwicklung, die wir über Jahre verfolgen können, wo das immer weiter verfeinert ist. So wie bei EO4 im Übrigen eigentlich auch. EO4 ist nach zehn Jahren ein nahezu perfektes Grand Strategy Spiel, muss man einfach sagen. Es ist vielleicht das perfekteste Spiel von Paradox überhaupt.
Alle, die Angst haben, dass die ganzen Inhalte von EO4, dass da EO5 enttäuschen wird, den kann ich auf jeden Fall die Angst schon mal nehmen. EO5 wird vollgepackt sein mit Spielmechaniken, aber auch schon mit Inhalten für die einzelnen Länder und Regionen. Das Spiel ist übervoll von Mechaniken. Und mein Eindruck ist auch, die Mechaniken sind in der Basis richtig gut. Die tragen dieses Spiel, tragen das echt weit.
Aber die Mechaniken sind so ineinandergreifend, so komplex, so wild, was man auch machen kann, mit dem Handelssystem, mit dem Gebäudebau, 200 Gebäude mit x Produktionsmethoden dabei, mit einem krassen Handelssystem von Angebot und Nachfrage und, und, und. Das ist jetzt alles nur Kultur, Religion, Pops und so weiter. Das ist so komplex und man kann so wahnsinnige Dinge machen, dass es auf jeden Fall bei Release, wenn da tausende Spieler spielen werden, werden sofort irgendwelche skurrilen Probleme, Fehler, Unstimmigkeiten auftauchen. Das ist vorprogrammiert. Also man muss sich einfach bewusst sein. Und da hängt, glaube ich, viel davon ab, was für eine Spielerschaft eigentlich jetzt dieses Spiel konsumieren wird, was das werden wird. Es wird wild werden. Es wird meines Erachtens sehr cool werden. Ich liebe es jetzt schon. Aber es ist kein Spiel, wo man sagt, hey, ich kaufe das und das ist so perfekt wie jetzt EU4 nach zehn Jahren. Also ich habe tatsächlich das Gefühl, Das Thema hatten wir auch schon ein paar Mal. Und es ist zum Teil gerechtfertigt, zum Teil stimme ich dann nicht immer zu.
Die Spielerschaft ist härter geworden in ihren Kritiken. Wir hatten gerade heute schon mal das Thema Steam Reviews. Es war auch zum Lys von Victoria 3 ging es ja erst mal recht stürmisch los.
Ich bin gespannt tatsächlich, wie viele Unstimmigkeiten sie bereit sind zu verzeihen für den größeren Traum. Genau. Das hast du schön formuliert. Ja, die Sache ist gleichermaßen, habe ich das Gefühl, manchmal sind es wiederum gerade diese Spiele, denen dann vielleicht doch was verziehen wird. Also Spiele, die hart und anspruchsvoll sind und sich nicht scheuen, den Spieler zu fordern. Aber ich meine, selbst in Elden Ring hatte, glaube ich, gemischte Steam-Reviews zum Launch. Hat dem Spiel keinen Abbruch getan. Aber es lag zum Beispiel auch an technischen Problemen, also auch zum Teil gerechtfertigt. Aber ich habe das Gefühl, in letzter Zeit, also in den letzten Jahren, sind häufiger Spiele rausgekommen mit durchwachsenden Steam-Reviews, wo ich eigentlich fand, okay, klar, es gibt Kritikpunkte, aber es ist doch ein schönes Spiel.
Also da könnte es potenziell, glaube ich, so in diese allgemein etwas leichter verärgerbare Spielerschaft reinstoßen, die wir, aber ich weiß nicht, wie euch das geht, aber es ist meine Wahrnehmung schon, dass sich da Dinge schon nochmal geändert haben, dass Steam-Reviews leichter ins Negative schlagen. Aber bin ich gespannt.
Ja, also wenn ich mir, ich gucke mir immer regelmäßig, sogar teilweise einmal am Tag so die meistgespielten, 100 meistgespielten Spiele auf Steam an. Und wenn du das zweit, das drittmeistgespielte Spiel PUBG mit 300.000 Leuten oder 600.000 Leuten in der Peak anguckst und das ist eine ausgeglichene Review, weiß ich nicht, wie viel man halt wirklich noch darauf geben kann, weil die Leute sich da teilweise über Patches und sonst was beschweren. Und das fünf meistgespielte Spiel Banana, wo man die ganze Zeit nur eine Banane anklickt, ist bei sehr positiv. Also ich gebe auf Reviews tatsächlich schon länger da in der Hinsicht nichts mehr, auch wenn das immer wieder ein schöner Punkt ist, an dem man sich aufhängt. Aber das ist so, die Menschen schreiben hauptsächlich etwas, wenn ihnen was nicht passt. Die schreiben selten, hey, das ist ja richtig geil, das macht richtig Spaß und sonst was, sondern es wird kritisiert und dementsprechend auch eine Bewertung dann hinterhergegeben. Wie man das, also auch wie man das anpassen könnte, das wäre auch nochmal ein kompletter eigener Podcast, da könnte man wirklich, glaube ich, zwei, drei Stunden drüber reden, aber ja.
Ich würde gar nicht so sehr auf das Thema Steam-Reviews abheben, weil wie du richtig gesagt hast, am Ende zählt, wie viel Spieler spielen es. Du hast Mittel-Reviews, aber trotzdem super Spielerzahlen und so weiter. Die Frage, die hier ja relevant werden wird für Paradox, Paradox lebt davon, dass diese Spiele ja langfristig funktionieren. Über das DLC-Modell und regelmäßig gepatcht werden, auch mit kostenlosen Updates. EO4, zehn, elf Jahre DLCs bekommen. Es ist am Ende ein mega cooles Spiel daraus geworden. Und bei Imperator Rom haben wir es erstmals gesehen, dass es nicht funktioniert hat. Und.
Da ist jetzt die große Frage, kriegt das Spiel seine Spielerzahlen, dass diese Maschinerie in Bewegung kommt. Dass es sich lohnt, DLCs zu machen, dass es sich lohnt, Patches zu machen, dass die Spieler immer weiter spielen und das Spiel dadurch immer, immer besser wird. Und bei Imperator Rom war es so, dass das Spiel meines Erachtens eines der technisch saubersten Releases von Paradox überhaupt gewesen ist. und die Mechaniken, was das Spiel hatte, es funktionierte auch alles gut. Also es war eigentlich im klassischen Sinne ein fertiges Spiel. Aber die Spieler, der Großteil der Spieler fand es langweilig. Sie fanden es zu dünn, zu inhaltsleer, zu sehr Grippe. Und deswegen habe ich persönlich ein sehr gutes Bauchgefühl, was EU5 betrifft. Das Spiel wird mit viel mehr Problemchen auf den Markt kommen.
Aber die, die das wollen, und das ist halt die Kernspielerschaft meines Erachtens, die dann auch den Prozess trägt, die haben so viel Stoff in diesem Spiel. 100 Stunden Einarbeitungszeit prognostiziere ich euch. Und da wisst ihr noch lange nicht alles. Also da ist so viel dahinter, dass es quasi, glaube ich, ich habe mein Bauchbefühl, es sagt mir, es wird funktionieren. Es wird vielleicht schlechtere Steam Reviews bekommen, aber die Spielerzahlen werden da sein, weil die Leute einfach was haben, wo sie sich so richtig reinbeißen können. Ich kann mir das auch gut vorstellen. Ich glaube, es gibt auch einfach ... In letzter Zeit haben wir häufig gemerkt, oft sind das dann die Spiele, die die Überraschungserfolge haben.
Souls-Likes sind das klassische Beispiel, aber halt Spiele, die dieses glattgeschliffene Massenmarkt-Ding ein bisschen weniger machen und wirklich mehr sagen, wir wissen, wer unsere Zielgruppe ist, wir vertrauen, dass die da ist und wir gehen für die all in. Und wehren uns nicht darum, ob jetzt hier der Call-of-Duty-Spieler vielleicht auch endlich mal reinschaut. Sondern häufig sind es eben diese Spiele, die dann in verschiedensten Formen, also eben, ob es jetzt ein Elden Ring ist, auch ein Baldur Skate könnte man, glaube ich, so bezeichnen. Auch ein Clare Obscure oder sowas. Also häufiger eher die Spiele, die sagen, für uns ist es auch okay, wenn es Leute gibt, die nicht Teil unserer Zielgruppe sind. Das sind oft die, wo am ehesten dann diejenigen, Die Zielgruppe sind vielleicht auch ein bisschen Kanten verzeihen und dafür auch sich so ein Lauffeuer entfacht, dass dann der eine Hardcore-Paradox-Nerd sagt seinem Kumpel, ey, ich habe jetzt EU5 gestern geholt, es ist genau, was wir immer wollten, hol es dir auch. Kann ich mir gut vorstellen tatsächlich. Ich glaube, das könnte so werden. Und um das jetzt abzuschließen, weil wir haben ja noch andere Spiele.
Sie haben sehr viel, glaube ich, aus Imperator Rom gelernt und versuchen jetzt auch, was die Marketingstrategie betrifft, einen völlig anderen Weg. Imperator Rom war so fertig entwickelt. Hier habt ihr es. Sie haben ja jetzt schon zwei Jahre lang Entwicklertagebücher zum Spiel gemacht, wo das quasi unter Project Caesar lief, bevor sie es angekündigt haben. Und sie haben jetzt das Spiel sehr früh an einen begrenzten Kreis, tut mir leid, Ranger, Content Creator gegeben. Eine Elite, möchtest du sagen. Ein Abnerkreis. Die schon mal Zugriff hatten, weil sie gesagt haben, wenn das Spiel dann irgendwann rauskommt, dann möchten wir zumindest ein paar kompetente Spiele haben, die es zum Release schon zumindest ansatzweise verstanden haben. Aber Ranger, du guckst mich jetzt böse an. Ich kann dir schon mal eine gute Nachricht bringen. Sie erweitern die Gruppe der Beteiligten in den nächsten Monaten noch. Es gibt, glaube ich, zwei weitere Phasen, sodass immer mehr beteiligt werden. Und wir werden dann alle gleichberechtigt irgendwann kurz vor Release das Ganze dann zeigen können. Alles gut. Alles wird gut, Ranger. Ich spiele eh lieber Battlefield 6, also.
Ja, und Anno vielleicht auch, ne? Und Anno, ja, Anno kommt einfach, ja, also ich will. Brauchen wir wirklich EU5, frage ich euch? Leider ja. Ich denke mal, ich werde jetzt auch nicht zu weit vorweggreifen, wenn ich sage, dass wir wahrscheinlich auch mal eine Ehrenrunde zu Europa Universalis 5 machen würden. Das hätte gut sein. Ja, wer weiß. Wer weiß. Vielleicht wunschen wir weiter im Thema. Ja, das tun wir. Ranger scharrt schon mit den Füßen, denn er möchte uns über ein komplett anderes Spiel, das, um ehrlich zu sein, komplett an mir vorbeigegangen ist, berichten. Und ich bin sehr froh, dass er das jetzt tut, damit ich jetzt davon auch erfahren werde. Ranger, was hast du noch zu bieten? The Blood of Dawnwalker, das ist ein Spiel, auf das ich mich freue, seitdem ich das erste Mal einen Trailer davon gesehen habe, für diejenigen, die nicht wissen, was sich hinter dem Spiel verbirgt, vielleicht habt ihr einen Trailer vor einigen Monaten gesehen, bei dem ein König mit seinen Rittern, ein Mann mit seiner Tochter oder Schwester in so eine Krypta verfolgt und plötzlich kommen Vampire und fangen an zu kämpfen.
Und die alle aufzufressen und sonst was alles, ja. Das war ein sehr cooler Cinematic-Trailer. Und auf der Gamescom konnte man das das erste Mal sehen. Man konnte es leider nicht selber spielen, sondern man wurde da durchgeführt. Und das wird gemacht von ein paar Leuten, die das ehemalige Witcher 3 gemacht haben. Und in diesem Stil ist es auch ein bisschen angehaucht. Und zwar, dass es in die Richtung gehen soll, von der Musik her, von der Atmosphäre her. Und vor allem auch, dass man so ein bisschen versucht, mit der Zeit da drin zu spielen. Die Prämisse von dem Spiel ist, dass, ich will jetzt nicht zu viel spoilern, die Familie des Protagonisten ist irgendwie durch irgendwas betroffen und dann läuft ein Timer runter, der 30 Tage beinhaltet. Und dann ist man in dieser Open World unterwegs. Aber es ist ja nicht ein normaler Tag-Nachtwechsel, wie man rumläuft, sondern die Zeit geht immer wieder voran, wenn wir bestimmte Missionspunkte der Hauptmission erreichen. Bei Nebenmissionen ist es gar nicht so. Da können wir so viele machen, wie wir möchten.
Und jedes Mal, wenn wir eine Hauptmission machen, geht der Timer voran, bis wir halt endlich diese 30 Tage erreicht haben. Und dadurch ändert sich aber auch die Tageszeit. Es kann zum Beispiel sein, dass wir am Tag an einen Punkt ankommen oder bei Nacht an einem bestimmten Punkt ankommen. Und je nachdem, wie, Welche Tageszeit dann ist, spielen wir die Mission auch anders? Und das haben sie exemplarisch an einer gezeigt, an einer Kathedrale, in der wir ein Grab finden mussten. Und sie haben einmal bei Nacht angefangen, wir sind so ein Dawnwalker, also eine Mischung aus Mensch und Vampir, haben Vampir-Fähigkeiten, The Witcher lässt grüßen mit Halbfantasie und ähnlichem und damit können wir dann zum Beispiel versuchen, uns durch Teleportationsfähigkeiten und durch bestimmte Fähigkeiten, dass wir uns tarnen können, reinzuschleichen, reinzusneaken und zu gucken, was dann wo ist, gehen einen ganz anderen Weg, bis wir dann hinterher auch im Hinterhof sind und dann dort Ritter besiegen können, auch mit sehr coolen Kampfanimationen.
Punkt. Dann haben sie einmal die Mission gezeigt bei Tag und am Tag sind wir ein ganz normaler Mensch und müssen dann uns auch dementsprechend verhalten. Das heißt, während wir in der Nacht geschlichen sind und gekämpft haben, ist es am Tag eher so gewesen, dass wir Dialoge führen mussten, dass wir Aufgaben erfüllen mussten, dass wir auf einmal die Hilfe vom Abt geworden sind und fegen mussten. Um dann hinterher langsam in den Bereich reinzukommen, in dem sich dann eben jene Krypto befinden könnte, die wir vorher relativ leicht erreicht haben, aber dann am Tag doch länger machen mussten. Und das ist ein sehr, sehr interessanter Twist, vor allem mit dieser Zeit, die wir eben nicht aktiv beeinflussen können, sondern die immer weiter voranschreitet und wir mit dem leben müssen, was uns halt zur Verfügung gestellt wird.
Ja. Spannend. Ries, hast du das auch gesehen? Ich hab's auch gesehen. Man hat's noch nicht gespielt, deswegen bin ich auch noch immer etwas vorsichtig mit Vorschusslorbeeren. Es macht auf jeden Fall neugierig, finde ich. Ein Risiko, das ich bei dem Spiel ein bisschen sehe, ich find, sie gehen schon auch im Marketing und so sehr hart in dieses das ist von ehemaligen Witcher-Entwicklern, Schaut mal, ein düsteres, gritty Dark-Fantasy-RPG aus Polen mit Story-Entscheidungen. Ist ja auch total legitim, kann ja auch geil sein. Es ist nur halt so, wenn du ob implizit oder explizit diesen Standard ansetzt an dein Spiel, dann machst du halt einen Vergleich auf, den die wenigsten Spiele gewinnen können.
Und ich weiß nicht, ob sie sich wirklich einen Gefallen damit tun. Und wenn es nur durch Implikation ist zu sagen, Das ist quasi das nächste Ding nach Witcher 3. Schaut, es sind ja auch führende Entwickler. Es ist ja nicht so, der eine Programmierer hat mal eine Quest programmiert. So recht hohe kreative Köpfer von Witcher 3 sind da dabei. Und das kann geil sein. Aber natürlich haben die nicht die gleichen Mittel jetzt, wie ein CD Projekt inzwischen hat. Also das Spiel wird in Sachen Grafikbudget und so was nicht ganz auf dem Level sein. Und da wird sich noch zeigen müssen, finde ich, ob sie diesen hohen Standard ... Ja, Leute schreiben grad im Chat, ich denk grad an Mainzei vom GTA-5-Macher. Ja gut, das ist das allerextremste Beispiel. Das ist das allerextremste Beispiel.
Das will ich nicht implizieren, weil damit könnte man auch denen vorwerfen, dass sie Scammer sind, wie ja Mainzei offensichtlich am Ende war. Das kann immer auch ein tolles Spiel werden. Ich bin auch neugierig drauf.
Aber ich warte mal noch, wie es sich tatsächlich spielt. Weil es gibt halt Sachen wie Kampfsysteme und sowas, die da sehr wichtig sind. Da musst du Hands-on-Eindrücke haben, um ein Gefühl dafür zu kriegen, ob das wirklich als Spiel dann cool ist. Aber ich bin neugierig drauf und ich freue mich drauf. Habe ich das richtig verstanden? Also, es ist ja wohl irgendwie so eine Art Action-Rollenspiel. Ist es dann so, wenn man eher die Sachen, kann man das steuern, ob es Tag ist oder Nacht in diesen Missionen? Und habe ich das richtig verstanden, dass wenn es Tag ist, ist es eher so rollenspiellastig und wenn es Nacht ist, ist es eher ein Actionspiel. Ist das so intendiert? Ich hab das noch nicht zu 100% verstanden, wie Sie es genau meinten, muss ich ehrlicherweise gestehen. Soweit ich es verstanden habe, ist es, man muss mit der Tageszeit, die dann zu dem jeweiligen Zeitpunkt ist, klarkommen und kann das dann halt noch steuern, indem man dann vielleicht andere Missionen nebenbei erstmal macht, die Zeit voranbringen. Und am Tag sind wir wirklich ein normaler RPG-mäßiger, Schwert, kämpfen wir so ein bisschen wie bei Gothic ungefähr, würde ich jetzt sagen. Und bei Nacht sind wir eher der Witcher. So kann man es, glaube ich, eher vergleichen. Also Tag ist Gothic und Nacht ist Witcher, so ungefähr. Okay.
Aber du hast ja auch gesagt, dass der Spielstil dann anders ist, dass man halt tagsüber mehr so klassisch Gespräche macht, versucht irgendwie auf vielleicht unblutige Art und Weise die Quests zu lösen. Oder geht das zu weit? Kann man so viel noch nicht sagen. Wir haben halt wirklich nur eine Mission gesehen, die denselben Weg die ganze Zeit folgt, ob es dann dann möglich ist unblutig den Weg zu machen oder nicht ist nur unmöglich zu sagen was ich noch dazu sagen kann ist, wie Maurice auch schon gesagt hat, sie gehen nicht nur marketingmäßig diesen Witcher Weg sondern sie versuchen wirklich, es soll dir komplett vermitteln es ist Witcher 4 mal blöd gesagt, es soll dich in diesen Witcher Tunnel bringen Witcher 3,5 so ungefähr Ja, ja.
Und gerade auch, wenn du gegen andere Vampire, also so Vampirmutationen, die nicht richtig durchgegangen sind, dann hat man auf einmal so eine Zombie-Vampir-Mischung. Wenn du in dem Kampf drin bist, dann erinnerst du dich auch direkt an diese Witcher-mäßigen Kämpfe. Aber ich kann überhaupt nicht sagen, wie es sich an sich selber spielt, weil, und das macht mich immer kritisch, bin ich ehrlich, eine bestimmte Person von der Q&A das nur spielen durfte bei der Mission. Und das macht mich immer kritisch. Ich weiß nicht. Wenn man die Steuerung selber noch nicht machen durfte, warum ist das dann so? Das ist übrigens noch mal ein Punkt, tatsächlich, das ist ganz was anderes, weil wir das Thema vorher hatten mit Gamescom-Terminen. Das ist zum Beispiel ein Grund, warum ich mir auch zum Teil weniger Gamescom-Termine gemacht habe, weil ich persönlich den Wert in solchen, jemand spielt mir was vor Terminen auch immer weniger sehe. Auch einfach für die Art, wie ich Inhalte mache inzwischen. Ich habe ein YouTube-Video pro Woche, was keine Stream-Aufzeichnung ist, maximal. Manchmal auch sogar weniger, wenn ich länger recherchiere. Werde ich jetzt wirklich ein eigenes Video machen? Mir wurde eine halbe Stunde eine Mission vorgespielt. Nee, wahrscheinlich nicht. Ich bin da selektiver geworden, was Termine angeht. Weil ich finde, was man nach so einem Termin nur sagen kann, ist, könnte spannend werden. könnt, aber auch nicht spannend werden.
Ja, und damit hast du ein schönes Schlusswort gebracht. So bin ich, so bin ich. Ich bin der Mann für die guten Schlusswörter. Für diesen Titel. Naja, ich werde es auf jeden Fall beobachten, der ein oder andere Zuschauer auch. Ich meinte The Witcher, Gameplay und dann so, Sie sagen ja selber, Europa, 14. Jahrhundert. Das ist ja schon erstmal sehr attraktiv. Das catcht uns ja erstmal. Also Bock habe ich drauf. Ich hoffe, es wird gut. Genau, wie the days before. Da haben wir uns auch alle drauf gefreut und anders. Ich hoffe, es wird gut. Könnte auch eigentlich Thema jedes dieser Titel sein, die wir besprechen, aber vielleicht insbesondere zum nächsten. Es gibt ja manche, wo wir schon an dem Punkt sind, wir glauben wirklich, es wird gut. Sowohl Anno als auch EU5. Wobei EU5 warst du auch noch bei, du hoffst. Wir schauen, okay. Jetzt lass uns zu Maurice Thema gehen. Ich bin gespannt, was er sagt. Da bin ich gespannt, welche Kategorie das nächste Spiel wird. Ich glaube, es wird gut oder du hoffst, es wird gut. Worüber sprechen wir jetzt, Maurice? Wir sprechen über die Highlight-Ankündigung für ein sehr nischiges Publikum der Messe, aber Ranger ist Teil davon. Dawn of War 4 kommt. Ja!
Also, das war wirklich, es ist ja heutzutage auch nicht mehr, wir sind ja alle inzwischen recht abgeklärt. Ständig kommen Spieleanfragen bei uns rein, ständig, dann covert man halt das, und so weiter. Aber als Heiko mir geschrieben hat, Maurice, übrigens Dawn of War 4 und zwar von einem deutschen Studio, das du kennst, von King Art, da bin ich kurz vom Stuhl gefallen. Wait, what? Weil also man hat halt überhaupt nicht mehr damit gerechnet, finde ich. Es gab natürlich immer diese Hoffnung, Dawn of War 4 kommt nochmal. Aber man hat leider auch gemerkt, jetzt mal ganz wertfrei gesprochen, Relic hat nicht mehr die Ressourcen, die sie früher mal hatten, die ursprünglichen Entwickler, da wurde, die haben abgebaut, die haben sich unabhängig gekauft und seitdem dann noch mal Leute entlassen, machen jetzt okaye Definitive Editions ihrer alten Spiele. Also man könnte sie auch ...
Mittelmäßig nennen. Das Spiel ist immer noch toll, aber darauf einst, ich finde es schon ein anderes Thema. Aber dass dann ein anderes Studio diese Lizenz noch bekommt und wirklich ein neues Dawn of War machen kann, damit hätte ich null gerechnet. Aber es ist, finde ich, eine sehr inspirierte Wahl, weil King Art, die haben Iron Harvest gemacht und das war deren erstes ATS. Das war nicht perfekt, aber da hat man schon gesehen, oh, die können was in diesem Genre. Die können auch eine Menge Sachen in Richtung, sie können geil ein interessantes Universum umsetzen. Für Dawn of War super wichtig. Sie können gute Kampagnen, sie können Atmosphäre, sie können Stimmung.
Und dann war das ja nicht nur eine Ankündigung, sondern tatsächlich gab es auch schon spielbare Versionen. Hier, Steinwallen, bin ich im elitären Kreis. Hurra! Ich weiß, in dem Fall kann ich nicht damit prallen, weil dir wäre es scheißegal. Ich glaube nicht, dass du Interesse daran hättest. Maurice, ich konnte es auch spielen. Was, echt? Ich hab's auch gespielt. Du hast doch noch vor 4 gespielt? Ja, natürlich. Vor der Gamescom. Ausführlich. Naja, ausführlich nicht, aber ich hab's gespielt. Ich hätte gedacht, das wäre dir völlig egal. Ach, okay. Pass mal auf, das war so. Der Publisher hat mich angefragt, sie veröffentlicht ein tolles Spiel, was super geil ist, was viele lieben werden. Spiel doch die Demo. Aber sie wollten mir nicht verraten, was... Ah, sie haben dich gebatet mit neues Strategiespiel einer tollen, bewährten Marke. Ah! Oh, aber der arme Ranger. Wir müssen langsam aufhören. So, Ranger, vielleicht kannst du mir aber erklären, was ist denn eigentlich das Tolle an Dornow an der Reihe? Für solche Ignoranten wie mich. Kein Problem. Und so jemand durfte schon spielen. Nein, ich sag nachher, wie ich das Spiel empfand. Ich bin gar nicht kritisch gegenüber eingestellt. Ich war ja nur semi-professioneller E-Sportler für alle Relic-Titel, unter anderem Dawn of War 1 oder Company of Heroes. Das kann man mal interessieren. Ich interessiere ja keinen.
Wen interessiert, was du in deinem Leben alles geleistet hast? Ja, eben, ist wirklich so. Also, ich muss dazu sagen, mit Dawn of War habe ich eine ganz, ganz, ganz, ganz besondere Beziehung, weil Dawn of War damals 2004 das allererste Spiel war, mit dem ich angefangen habe, online zu spielen. Und mich das dadurch gepackt hat, weil es halt einfach dieses, ich kannte damals diese Tabletop-Figuren und plötzlich waren auf einmal die Kämpfe, wirklich RTS-mäßig in einem Computerspiel zu sehen. Jetzt ist es aber so gewesen, während dann Company of Heroes relativ konstant von Relic entwickelt wurde, also Relic Entertainment ist ja vorheriger Entwickler von Dawn of War, deswegen rede ich über die.
Sind sie bei Company of Heroes in einem Kern geblieben und bei Dawn of War haben sie die Experimente versucht. Teil 1 ging auf Massenschlachten, Teil 2 ging auf einzelne Trupps, Und Teil 3 hat man versucht, ein MOBA mit reinzupacken, indem man dort über Lanes, wie sie so schön heißen, auf der Karte bestimmte Punkte angreifen musste, Türme dort annektieren musste und dann erst die Hauptbasis zerstören konnte. Und das ist halt furchtbar nach hinten losgegangen. Und jetzt hat man sich halt gedacht, nachdem das bei erst THQ Nordic als Publisher oder Sega als Publisher nicht so erfolgreich war, dass man das halt dann an andere Teams gibt und jetzt halt King Art Games das Ganze übernimmt. Und dadurch, dass King Art Games sich erstmal an dem alten Teil, also an dem ersten Teil orientieren möchte und auch schon gezeigt haben, dass sie alte Spiele wieder in gute neue Verpackungen packen kann, zum Beispiel Battleworld Kronos, das Rundentaktik-Spiel, und gleichzeitig auch gezeigt haben, dass sie eine cinematastische Kampagne machen können mit die Zwerge und auch, dass sie eben Company of Heroes bzw. Dawn of War-like Gameplay machen können mit Ein Harvest, Sind sie meiner Meinung nach ein sehr, sehr gutes und prädestiniertes Studio, was das in die Hand nehmen kann und bei dem Dawn of War 4 dann wirklich auch über die Hoffnung hinaus hin ein gutes Spiel werden könnte? Mehr kann ich dazu nicht sagen, weil ich es nicht gespielt habe. So, ich hab's gespielt. Hau raus.
Nicht allzu lang, wie ich hätte spielen können, aber so lang, um mir einen großen Eindruck zu finden. Ja, du warst ja zu beschäftigt mit einer EU5-Version, das verstehe ich. Nee, da hatte ich das noch nicht. Aber ich will Folgendes dazu sagen, wenn man Echtzeit-Taktik oder Echtzeit-Strategie mag, dann wird das, glaube ich, ein sehr cooles Spiel werden. Das war mein Eindruck. Also es machte einen, wie soll ich sagen, einen massiven Eindruck, so audiovisuell wird da richtig was aufgefahren. Die Sounds sind geil, die Einheiten splattern sich gegeneinander nieder. Das ist so klassisch als RTS-Gameplay. Als Laie würde ich eher sagen, er erinnert mich so ein bisschen so an StarCraft-mäßig. Aber der Punkt ist, ich persönlich hasse, oder hasse ist ein bisschen viel zu viel gesagt, aber ich kann mit Echtzeit überhaupt nichts anfangen, weil ich einfach die Hektik dieser Spiele nicht ertragen kann. Ich mag Echtzeitspiele, wo man pausieren kann und während der Pause Befehle gegen kann. Das finde ich gut. Das kann man bei Dawn of War 4 nicht. Habe ich als erstes nach 30 Sekunden ausprobiert? Geht nicht.
Steinwald, ich muss mal kurz dazwischen grätschen. Wer sagt, dass Warhammer genauso wie StarCraft ist, der sagt auch, dass Anno genauso wie Workers and Resources ist. Weil das Aufbauspiele sind. So vom Spielgefühl her, so habe ich das Gefühl. Ich wollte doch jetzt nicht irgendwie, ich gehe doch immer spielmechanisch rein. Die Universen sind natürlich andere. Was war dein Eindruck, Maurice, von der Demo? Also ich auch einen sehr positiven und das ist ja erst mal das, was man sich da erhofft. Das hat sich, also sie haben ja sehr, sie haben sehr wieder den Ansatz von Donner vor eins zurückgenommen, zum Teil sogar intensiver, also noch größere Schlachten als der Einser. Beim Einser, die waren ja gar nicht so groß, wenn wir ehrlich sind, es war nur so, dass die Kamera so nah dran war, dass die teilweise größer wirkten, als sie waren.
Und in dem Fall hast du wirklich, du hast ein Popcap von 300 und ein Space Marine kostet ein Popcap. kannst du theoretisch 300 Space Marines haben. Und ich nehme mal an, dann entsprechend noch mehr Orks. Was jetzt für ein klassisches ATS schon relativ weit oben ist, verglichen, wenn du dir anguckst, was so die traditionellen Age of Empires, Popcaps und sowas sind. Und sie haben auch im Kleinen so die Sachen, wo ich mir dachte, das waren so die kleinen Details, über die ich mich damals bei DonnerfW1 so gefreut habe. Wie zum Beispiel sehr detailliertes Einheiten aufwerten. mit Waffe hier, Waffe dort und noch ein Upgrade dazu. Und dann hat der einen Flammenwerfer in der Hand. Und das siehst du auch am Modell. Und dann ist das der eine, der mit den Flammenwerfer schießt. Ähm, ist alles nicht so eins zu eins wie früher. Aber in sehr vielen Bereichen hast du das Gefühl, okay, sie haben den gleichen Grundgedanken von früher noch mal anders aufgegriffen, vielleicht ein bisschen anders umgesetzt.
Aber haben ihn schön gemacht. Ich muss übrigens dazu sagen, weil das wahrscheinlich auch manche Leute in den Kommentaren schreiben, wenn auch bei mir schon geschrieben haben, ich fand tatsächlich auch Dawn of War 3 nicht so schlecht, wie es teilweise gemacht wird. Das ist jetzt meine ketzerische Meinung in dieser Runde.
Das heißt, für mich ist das nicht ganz so ein, davor war es kompletter Scheiß und jetzt ist es endlich wieder gut. Aber wenn du dir eine Rückbesinnung auf Dawn of War 1 wünschst, und das würde ich mir auch wünschen, habe ich das Gefühl, das wird es. Wir hatten auch ein Interview mit Jan, dem Chefentwickler, wo er sehr gute Antworten auf viele Fragen hatte, was so ihre Gedanken waren, worauf sie gehen. Und ich habe auch das Gefühl, sie haben aus verschiedenen Teilen das genommen, was Leute daraus dann doch cool fanden. Zum Beispiel, ja, es ist Donner 4.1, aber du hast den Last Stand Modus und Koop Kampagnen wieder drin. Was so das war, wo ich aus Donnerfall 2 sagen würde, das war eigentlich das Geilste daran. Das habe ich da schon sehr genossen. Also ich glaube, die Fahnen einen sehr guten Ansatz, das zu machen, was die Community haben will. Ich habe auch den Eindruck, sie machen das maximal Mögliche, was man heutzutage mit einem Echtzeitstrategiespiel machen kann. Sie haben, glaube ich, ein megagroßes, sag ich mal, spielmechanisch Sandbox erst mal drin, mit wahnsinnig vielen Möglichkeiten.
Mit großen Karten, wahnsinnig vielen Gebäuden, sehr, sehr unterschiedlichen Fraktionen, was ja, glaube ich, auch immer sehr wichtig ist bei diesem Genre. Dann haben sie, glaube ich, für jede Fraktion eine große Kampagne. Das heißt, auch der Singleplayer-Spieler wird befriedigt werden. Multiplayer wird natürlich eine große Rolle spielen und so weiter. Das ist, glaube ich, das, was man so von einem Echtzeitstrategiespiel erwarten wird, wenn es technisch noch super läuft.
Eigentlich besser kann man es vermutlich nicht machen, möglicherweise. Die Frage ist aber, die sich mir stellt, ist, wird es trotzdem funktionieren, weil Echtzeitstrategie hat man das Gefühl, ist irgendwie ein Ladenhüter geworden, selbst bei richtig tollen Titeln. Ist das nicht aus der Zeit gefallen? Ist das jetzt die letzte Nagelprobe für dieses Genre? Wenn das jetzt nicht wird, dann kann man es auch gleich einsagen. Wie seht ihr das? Naja, also King Art Games, muss man da halt ganz klar dazu sagen, steht nicht dafür, den Mainstream-Titel zu bedienen, sondern immer das zu machen, was eigentlich gar nicht so das Erfolgreichste Sondern worauf die am meisten Bock haben. Das war zum Beispiel schon mit Battleworld Kronos oder halt deutschen Fantasy zu so eine Produktion, Und hohe Produktion da reinzustecken in die Zwerge war halt immer für sie so, ja, es wird seine Fans finden, es wird seine RTS-Community wahrscheinlich finden, aber dass es jetzt erfolgreicher wird, wird als Tempest Rising, bezweifle ich.
Weil halt ATS einfach, es ist, die Zeit ist vorbei, es sind Weiterentwicklungen es gibt Autobattler, die in Multiplayer lieber kompetitiv gespielt werden, wie Mechabellum oder ähnliches es wird begeistern im Singleplayer hoffentlich, hoffentlich wird es begeistern im Singleplayer und dann ein bisschen Multiplayer und dann wird es ein paar hundert Leute als Stamm-Community haben, vielleicht sogar 3000, ja das ist, es ist so die erfolgreichsten ATS momentan, nachdem wir mal die großen Sachen wie Age of Empires mit 30.000 Spielern, Age of Empires 2 wohlgemerkt, oder Starcraft mit 30.000 Daily-Spielern so im Schnitt rausnehmen, kommt danach schon Company of Fibos mit 3.000 Spielern im Schnitt. Das ist eines der erfolgreichsten ATS-Spiele. Deswegen... Leider! Das ist leider wirklich so. Die Sache ist, die Frage, wird das jetzt die letzte Chance fürs ATS? Die haben wir schon oft gestellt, dann ist diese letzte Chance gefloppt und es kommen trotzdem noch weitere. Also es probieren schon weiter Leute, aber es ist leider schon so, dass du sehr recht hast in dem Ansatz der Frage, Steinwallen, weil es selbst Spiele, man merkt immer wieder, es ist schon immer noch Interesse da. Als zum Beispiel Tempest Rising, da die Vorschau-Videos sowohl bei mir als auch bei GameStar zum Beispiel haben extrem viel Interesse hervorgerufen.
Interessanterweise dann das Spiel, als es rauskam, deutlich weniger, obwohl es nicht schlecht war. Es war jetzt nicht das beste Spiel ever. Ich fand die Kampagne aber leider nicht ganz so gut, wie es ein Command & Conquer-Like sie bräuchte. Aber es war ein gut gemachtes, schönes ATS. Und das dümpelt, glaube ich, gerade bei 300 CCV, also CCV sind viewers, aber Spielern rum. Also wirklich, wirklich schlecht leider.
Wie gut sich's verkauft hat, weiß ich nicht, weil auch der Peak, das war dann, glaube ich, was waren's? Ich will jetzt gerade keine Zahl aus dem Kopf sagen, die könnte falsch sein, aber ich weiß, dass die aktuellen Spielerzahlen knacken nicht mehr die 1000, die sind wirklich, wirklich schwach und das gleiche, selbst, also zum Beispiel Age of Mythology Retold war, finde ich, ein wirklich extrem schönes Remake eines wundervollen ATS-Klassikers, hat sich, glaube ich, ganz gut initial verkauft, die Startspielerzahlen waren schon gut, es sind wirklich nicht viele geblieben. Und nun muss man dazu sagen, King Art ist ja bislang offensichtlich gut gefahren mit ihrem Modell. Wenn jetzt Iron Harvest sich nicht finanziert hätte, würden sie wahrscheinlich nicht Dawn of War 4 als Nächstes machen. Das kann ich mir nicht vorstellen. Man merkt aber schon auch, sie haben es nicht so explizit gesagt, aber sie haben zum Beispiel gesagt, es gibt ein Render-Video für jede Fraktion. Render-Videos sind teuer. Sie stecken da jetzt schon noch mal Mittel rein. Das siehst du dem Spiel auch an. Das ist ein Spiel, das mit einem gewissen Budget entwickelt wurde. Das hörst du dem Spiel auch an. Musst du auch bei Dawn of War. Das geht nicht auf Sparflamme. Das ist auch ein Grund, warum manche ATS-Entwickler sind inzwischen in einer Abwärtsspirale, so Petroglyph. Die machen nicht mehr genug Geld mit ihren ATS, deswegen müssen sie immer weiter reingehen. Wir haben jetzt 8-Bit-Armies. Wollt ihr nicht immer schon Command & Conquer, aber mit schlechterer Grafik und Technik als Command & Conquer 1? Nee, wollen wir nicht.
Ob sich das noch auszahlen kann heutzutage, wenn du nicht Age of Empires oder StarCraft heißt, weiß ich nicht. Das ist wirklich schwer zu sagen. Aber selbst Age of Empires 4 hat es ja nicht geschafft, die Age of Empires 2 Online-Community irgendwie abzuziehen, oder? Ja, die sind auch sehr unterschiedlich. Aber auch da wären wir wieder beim eigenen Podcast. Man muss aber sagen, Maurice hat gerade gesagt 8-Bit-Army. Aber auch die haben trotzdem noch mal 9-Bit-Army jetzt rausgebracht vor kurzem. Also ich irgendwo, wie ihr schon gesagt habt, irgendwo muss da Geld liegen, was es lukrativ macht, trotzdem noch da reinzugehen und zu entwickeln, was wir nicht sehen. Ich glaube, es ist weniger lukrativ, als dass es halt, es gibt einfach auch noch Entwickler, die Liebe für dieses Genre haben, ist denke ich eine Sache. Und es ist natürlich gleichzeitig so, das hatten wir auch häufiger das Thema, wenn du es schaffst, das Ausmaß deiner Entwicklung an die Zielgruppe anzupassen, dann ist es für ein kleineres Team vielleicht potenziell interessanter, eins der besten aktuellen ATS zu sein, als der 500 beste Shooter oder das 400 beste Roguelike, blöd gesagt. Also sehr simpel runtergebrochen. Aber wie ihr schon sagt, selbst gut gemachte ATS mit großen Marken sind teilweise wirklich absurd geringe Spielerzahlen.
Age of Empires 4 hat sich inzwischen tatsächlich gut gefangen, das muss man sagen. Das hat nach gewissem Stolpern, das ist immer noch kleiner als Teil 2, was natürlich bizarr ist irgendwie. Aber das hat schon eine Community. Auch die DLCs verkaufen sich gut nach allem, was wir wissen. Es kann schon funktionieren mit ATS, aber es ist wirklich schwer geworden.
Gut. Schlusswort mal wieder von Maurice. Akzeptieren wir das so, Reg? Ja, ja. Wir akzeptieren das so. Wie gesagt, das ist auch nochmal ein kompletter eigener Podcast, die Thematik. Das ist so. Ja, ein Podcast, bei dem ich nicht so viel zu sagen hätte.
Anders vielleicht als beim nächsten und damit unserem letzten Spiel, was wir ein bisschen größer besprechen wollen. Und damit kehren wir, und das ist mir ein bisschen unangenehm, weil ich schon wieder hier als Paradox-Fanboy abgestempelt werden könnte. Wir kehren zurück zu Paradox, die nicht nur als Entwickler auf der Gamescom präsent war mit EU5, sondern auch als Publisher. Fanboy, Fanboy. Wir wollen reden über Vampire the Masquerade Bloodlines 2. Ein Spiel, und jetzt komme ich wieder mit dem Urschleim, mit einer relativ langen Vorgeschichte, die man in diesem Fall durchaus, glaube ich, erwähnen sollte. Ja, in dem Fall muss man sie erwähnen, tatsächlich. Aber ich fange vielleicht noch weiter... Also erzähl uns die Geschichte der Tabletop-Vorlage, Steinwallen. Der Pen-and-Paper-Erfinder, wie wurde es... Warte, ich ruf mal kurz Wikipedia auf. Ja, ja, ja, ja, genau. Also genau, das ist, glaube ich, das entscheidende Stichwort. Es ist ein sehr geliebtes Pen-and-Paper-Rollenspielsystem, das es schon lange gibt, das viele Fans hat. Und das wurde dann irgendwann zu einem Computerspiel, Vampire the Muscat Bloodlines, damals noch nicht eins, sondern einfach nur das. Ich weiß gar nicht genau, wann es erschienen ist, Anfang der 2000er oder so in der Drehe. Die Source Engine war noch neu. Es war, lustigerweise, es war vor Half-Life 2 fertig, aber durfte vertraglich nicht vor Half-Life 2 erscheinen. Deswegen kam es danach.
Auf jeden Fall, dieses Spiel hat inzwischen einen ziemlich legendären Status erreicht, obwohl es zum Release auch ziemlich, ziemlich, ziemlich kaputt und verbuggt war. Aber es wurde immer besser und hat so ein bisschen Kultstatus erreicht, aufgrund des Settings, aber sicher auch aufgrund des sehr interessanten Rollenspielsystems, der Möglichkeit, Quests sehr unterschiedlich zu lösen, in dieser Welt von Vampire sehr unterschiedlich zu agieren und tatsächlich so einen eigenen Weg als Vampir zu gehen. So, und dieses Spiel, dieses Legenden-Statusspiel hat lange Zeit keinen Nachfolger halten, bis Paradox ... Weil es kein Erfolg war, muss man dazu sagen. Also es war ... Stimmt. Es war die Art von Kultklassiker, Leute schreiben auch gerade, die wegen der Community auch später nochmal gefixt wurden, aber für das Studio damals war es kein Erfolg. Man kann auch nicht mit einer riesigen Fanbase rechnen, glaube ich. Also selbst so Kultklassiker, da muss man mal gucken, Kultklassiker finanziert keine moderne AAA-Produktion. Vielen Dank. Ich habe damals nicht gespielt, aber ich habe neulich den Stay Forever Podcast dazu gehört und richtig Lust drauf bekommen, weil sie haben unter anderem erzählt, also nur vielleicht als ein Beispiel, wo glaube ich auch dann klar wird, warum das so ein Kultspiel ist.
Du kannst wohl, also das heißt, du kannst unterschiedliche Vampirclans nehmen, die alle ihre eigenen Vorlieben und auch Probleme haben und einer davon, die Malkavianer, die sind einfach wahnsinnig. Das heißt, du kannst einen Charakter spielen, der wahnsinnig ist. Und es gibt wohl immer wieder im Spiel einen Nachrichtensprecher, der dir einfach Sachen im Hintergrund erzählt. Und wenn du Malkavianer bist, dann fängt der an, mit dir zu reden.
Dann erzählt der so, und dieses Massaker wurde verursacht von dir. Und irgendwann kannst du wohl mit dem Dialoge führen. Das hast du aber nur, wenn du dieser Irre-Vampir bist. Und es hatte halt diese Art von RPG-Reaktivität, die halt was sehr Besonderes ist. Ich bin kein Experte, mehr will ich dazu nicht sagen. Das ist das Beispiel, habe ich aus Stay Forever, es ist ein großartiger Podcast, aber das hat gereicht. Die haben mir nur das erzählt. Scheiße, ich muss das noch spielen, wie geil.
Und jetzt kommt der zweite Teil. Und Paradox hat glaube ich sogar den Pen & Paper Verlag mit aufgekauft. Also sie haben nicht nur die Lizenz, sondern sind auch jetzt Inhaber dieser ganzen Geschichte oder zumindest Teile davon und haben gesagt, wir machen eine Fortsetzung. Und die haben sie schon, ich weiß nicht mehr genau die Chronologie, 2019 gefühlt angekündigt und haben das auch schon teilweise verkauft beziehungsweise verschenkt. Ich kenne Leute, die es in der Steam-Bibliothek hatten, die haben es auf einer Convention vorgestellt. Ich war selber bei zwei Präsentationen von diesem Spiel vor, weiß ich nicht, fünf, sechs, sieben Jahren.
Und dann hat man lange Zeit nichts mehr gehört und dann ist rausgekommen, es war irgendwie alles scheiße, sie haben das komplett eingestampft, sie haben das Entwicklerstudio, was sie dann beauftragt haben, quasi davon abgezogen, ein komplett neues Entwicklerstudio beauftragt, nämlich The Chinese Room, das sind glaube ich die, die Amnesia gemacht haben und die haben, ich glaube, fast von Grund auf neu angefangen. Also Es ist insofern eine sehr schwierige Entwicklungsgeschichte. Nun ist es fast da, es gibt einen Releasetag, 21. Oktober und ich konnte es auf der Gamescom anspielen. Ich habe die erste Stunde gespielt, also insofern anders als bei dem Spiel, was wir vorhin gespielt haben, The Blood of Dawnwalker, konnte ich es schon spielen. Was habe ich dort erlebt? Ich habe erlebt, diese erste Stunde ein sehr actionlastiges Spiel, man wacht als mächtiger Vampir auf. Und ich weiß gar nicht, warum man jetzt in dieser Zeit ist. Das spielt, glaube ich, so einigermaßen in der Gegenwart.
Und es beginnt mit so Stealth-Mechaniken. Man muss sie ein bisschen verstecken vor Polizisten, weil man die nicht sofort töten sollte, weil dann die Maskerade natürlich fällt. Das ist so Thema dieser Reihe. Die Menschen dürfen natürlich nicht bemerken, dass es mächtige Vampire gibt in ihrer Welt.
Deswegen kann man nicht einfach auf offener Straße jemanden aussaugen, sondern das muss immer ungesehen passieren. Das heißt, die unglaublichen Mächte, die man als Vampir hat, darf man nur einsetzen, wenn man nicht gesehen wird. Das ist also so eine Art Stealth-Spiel mit so Nahkampf-Action. Das heißt, man kommt dann auf Ghule, die dann irgendwo hausen da in so Bruchruinen, die man bekämpfen muss. Also es war sehr, sehr, ich würde sagen, auf den ersten Blick erstmal ein Action-Adventure. Und das endet dann diese erste Sequenz in dem Moment, wo man so eine Art ersten Unterschlupf hat, wo man sich umziehen kann, wo man dann von dort aus beginnt, die Welt zu erleben. Das heißt, da endete dann aber auch meine Stunde und insofern blieb bei mir jetzt erstmal eine große Skepsis da. Ich würde mal sagen, die ganze Grafik und die Action war alles solide, das war handwerklich gut gemacht, da kann man nicht meckern, das spielte sich gut. In Ordnung. Aber das, was wir gerade eben besprochen haben, dieses krasse Rollenspielsystem, was Teil 1 hatte, davon habe ich noch gar nichts gesehen. Und da habe ich die Entwickler direkt gefragt, ist das jetzt ein Actionspiel oder wie schätzt ihr das ein? Ist das jetzt eher ein Rollenspiel? Was habt ihr da gemacht? Und dann haben sie sehr ausgeholt und gesagt, natürlich ist das ein Rollenspiel. Das ist im Kern steht das bei uns ganz weit oben. Es ist also mehr Story, mehr Entscheidungen als Action. Haben sie mir versichert. Gesehen habe ich es tatsächlich Das muss ich auch mal so sagen.
Aber zumindest ihr Anspruch ist es, anzuknüpfen an diese Tugenden von Teil 1. Was mich aber, um jetzt zum Schluss zu kommen, tatsächlich ein bisschen angefixt hat, war diese Story-Idee, die das Spiel hat. Man wacht als mächtiger Vampir auf, hat aber in seinem Kopf noch einen anderen Vampir, der etwas jünger ist, drin.
Und mit dem ist man ständig im Dialog. Und es wird wohl so sein, dass man irgendwann quasi ja schlafen muss, als Vampir, also tagsüber und dann wechselt das komplette Geschehen und während man schläft, träumt man das Leben dieses anderen Vampirs, der in seinem Kopf ist und das spielt 100 Jahre vorher, irgendwie um 1900. Ach cool, okay. Und der ist quasi Detective oder der, warum auch immer, der ermittelt in irgendeinem Mordfall dort. Und das heißt, man hat halt zwei unterschiedliche Szenerien in der gleichen Stadt und muss wohl die Geschichte quasi auf beiden Zeitebenen vorantreiben, um zum Kern des Problems zu kommen, nämlich warum man in dieser Welt ist und wie man da wieder rauskommt. Und das fand ich schon, das hat mich tatsächlich gecatcht, das ist irgendwie eine sehr coole Idee. Vor allem die Frage ist, wenn man diese Vergangenheit spielt, beeinflusst das dann auch irgendwo die Gegenwart? Gibt es dann so diese Zeitreise-Problematik? Also was hat das? Und da hat er gesagt, oh, das ist eine spannende Frage, aber das wollen wir nicht weiter verraten und so weiter. Also das fand ich jetzt plötzlich interessant. Das Gameplay fand ich jetzt sozusagen, dieses Action-Gameplay hat mich jetzt nicht so richtig abgeholt.
Sagt natürlich aber auch was darüber aus, wenn sie sich dazu entscheiden, das als Demo zu präsentieren. Also zum Beispiel, Ranger hat ja vorher ein bisschen erzählt, was die Blood of Dawn Walker Leute gezeigt haben und das war natürlich nicht spielbar, aber halt, okay, was ist an unserem Spiel cool und wie machen wir eine Präsentation, die das zeigt? Natürlich, da ist auch immer eine Ressourcenfrage dahinter. Und jetzt einfach mal den Anfang des Spiels spielen zu lassen, ist wahrscheinlich das Einfachste. Weil Gamescom-Demos, wir wissen das, das ist nicht nur Spekulation. Es gibt Entwickler, die crunchen sich tot. Nicht für einen Release, sondern für eine Messe-Demo. Weil das nicht so einfach ist, wie einfach immer, wir haben doch dieses Segment aus dem Spiel, wir nehmen es einfach raus und starten das so. Da muss man halt schon drauf gucken, ist es auch eine gute Erfahrung für Leute, die es neu spielen. Trotzdem, wenn sie das so präsentieren, schwierig. Ich glaube, ich spreche hier nicht eben als Fan der alten Teile, aber der Diskurs um das Spiel war ja, das ist, glaube ich, was viele als Sorge haben, dass das nicht diese alten Rollenspiel-Tiefgänge erreicht, die das Original ja so zu einem Kultklassiker gemacht haben. Und dann ist schon die Frage, okay, also hat zum Teil auch so ein bisschen den Anflug, finde ich, von einem Projekt, das seine eigene Daseinsberechtigung fast vielleicht ein bisschen verloren hat, aber jetzt halt noch gemacht werden muss, weil jetzt hat halt Paradox auch schon so viel reingebuttert.
Spannende Frage. Und es ist auch, und das ist ja auch nochmal für uns hier, glaube ich, die historische Einordnung in Anführungszeichen ist spannend. Es ist halt ein weiteres in der langen Kette von Spielen, wo Paradox als Publisher ziemlich versagt hat, muss man sagen. Also selbst wenn es am Ende noch gut wird und gut rauskommt, muss man sagen, der Weg dahinter, Entwicklerstudio wechseln und sowas, da liefen Dinge schief.
Und, aber da will ich erst drauf kommen, wenn wir alles, was ihr sonst noch drüber sagen wollt, besprochen haben. Es steht der Elefant im Raum der DLC-Politik. Aber davor wollte ich erst mal machen. Haben wir noch andere Themen dazu, die besprochen werden sollten? Darüber muss gesprochen werden. Ich weiß jetzt gar nicht, ob Ranger ... Wird das jetzt ein Dialog zwischen Maurice und mir?
Das wird wahrscheinlich ein Dialog zwischen euch beiden. Das kann ich aber relativ schnell sagen, wieso das so ist. Und dann wird es wahrscheinlich eher fertig wieder reinkommen, wenn Maurice mit seinem Thema anfängt. Und zwar hat mich Paradox absolut verloren mit dem, wie sie es gemacht haben dabei. Also, dass es halt angekündigt wurde, dann wurde es wieder eingestampft, dann kam wieder was, dann das nicht und das nicht. Obwohl es mich am Anfang wirklich sehr interessiert hat, hat es mich immer und immer mehr verloren. Und als sie dann jetzt gesagt haben, so, wir hauen das Spiel raus und dazu gibt es nochmal ein DLC, dann bekommt ihr nämlich die zwei Clans nochmal oben drauf, dachte ich mir dann, alles klar, dann, wisst ihr was, dann habe ich auch echt keine Hoffnung mehr da drauf, weil dann reicht es mir dann auch irgendwann. Und zwar aus der Sicht heraus, dass ich es kostenlos bekommen könnte, weil irgendwann denke ich mir trotzdem, es reicht.
Es reicht. Wenn ihr schon im Vorfeld über Jahre hinweg so ein, und das muss man eben aussprechen, so ein Mist verzapft habt, dann haut doch nicht bei Release DLC rein. Auch wenn die Kosten sich vielleicht decken müssen irgendwie, dann versucht es trotzdem später irgendwann rauszuholen. Ihr müsst erst mal was gut machen für die Leute, die sich da seit Ewigkeiten drauf freuen. Boris, bring uns doch erst mal faktenmäßig auf den Stand. Was ist denn der Grund für diese Aufregung? Also es hat sich dann wohl herausgestellt, dass du, wenn du einfach die normale Launch-Edition kaufst, nicht alle Clans spielen kannst, die zum Launch spielbar sind, sondern du musst, und man muss gleich dazu sagen, alles was ich jetzt sage, inzwischen haben sie gesagt, sie überdenken das nochmal, aber ich glaube nicht, dass wir an einem Punkt sind, wo die Überdenkung finalisiert ist, korrigiert mich aber gerne lieber Chat, wenn ich falsch liege.
Es ist so, dass vier Clans zum Launch da sind und mit DLC oder der teureren Edition gibt es dann, oder sind es nicht sogar, ist es nur die Deluxe-Edition zum Start? Das weiß ich gerade gar nicht mehr. Aber sollen dann noch zwei weitere dazukommen. Dazu sind zwei Dinge zu bedenken. Zum einen, mit sechs Clans es immer noch weniger als der erste Teil hatte. Und zweitens ist da auch ein wohl unter Fans besonders beliebter Clan drin, die Kunstfanatiker der Toreador, die man nur so spielen kann. Und Ranger, finde ich, bringt das Problem sehr gut auf den Punkt, Und unabhängig von aller Wirtschaftlichkeit ist das, glaube ich, ein unglaublich dummer Schachzug für ein Spiel, das komplett im Modus ist, wir müssen die Community zurückgewinnen. Wir hatten eine unglaublich schwierige Entwicklungsgeschichte. Der Ersteindruck von vielen Leuten ist, wir sind nicht mal mehr ein Rollenspiel. Das ist nicht der Moment, wo du noch guckst, okay, wie können wir zum Release noch von der Hardcore-Community noch extra mehr abgreifen. Das ist auch Ziv 7 ein bisschen auf die Füße geflogen mit Frühzugang für die noch teurere, glaube ich, 100-Euro-Edition.
Wenn du in dem Modus bist, du musst den Fans beweisen, dass du das richtige Spiel für sie bist, Das ist nicht der Moment, wo du diese Art von Aktionen bringen kannst. Das kannst du machen, wenn du sicher bist, dass dein Spiel für die Fans geil wird. Und wenn du jetzt zum Beispiel denkst, okay, wir glauben, EU5 wird das Schlaraffenland für alle Hardcore-Fans, ja, nein, dann können wir uns auch leisten, noch ein DLC zum Start mitzubringen. Machen sie in dem Fall, glaube ich, nicht, weiß ich gerade nicht. Nein, machen sie nicht, ja. Aber Bloodlines 2 ist nicht in diesem Modus. Bloodlines 2 sollte eigentlich in dem Modus sein, zum Launch kriegt ihr auch noch 10% Rabatt. Bitte gebt uns einfach eine Chance, dass das Spiel gut wird. Ja. In der Sache, glaube ich, ist halt die Frage, das mag ein beliebter Clan sein, was für mich völlig noch unklar ist, wie unterschiedlich spielen sich dann überhaupt die Clans? Also wie relevant ist dann eigentlich diese Erweiterung? Weil am Ende ist es ja so, das macht ja nur Sinn, entweder wenn du unbedingt als Hardcore-Fan diesen fehlenden Clan spielen willst, oder wenn das Spiel so gut ist, dass du wirklich mehrere Durchläufe mit verschiedenen Clans machst. Und das ist eigentlich nur gerechtfertigt, wenn das Spielerlebnis sehr unterschiedlich ist. Also ich glaube, korrigiert mich auch wieder, Chad, die Clans sind in dem Spiel so ein bisschen deine Klassen. Also die bestimmen schon ganz gut das Spielerlebnis.
Ja, aber es ist halt die Frage, bestimmt das Spiel im Sinne, was für eine Skills du einsetzt im Kampf? Oder ist es so, wie du zum Beispiel berichtet hattest von Teil 1, dass die Frage, welchen Clan du spielst, das auch storymäßig verändert? Ich meine, es soll es auch storymäßig verändern. Die Sache ist, wir wissen noch nicht, wie intensiv. Aber es gab schon Anspielberichte, glaube ich, von Leuten, die den DLC-Clan gespielt haben und dann so ein bisschen auf Dialogoptionen geachtet haben.
Und, genau, laut GameStar-Video gibt jeder Clan dir fünf Skills. Die Skills sind clanbasiert, du kannst aber später wohl auch Skills von anderen Clans bekommen. Aber vermutlich dann auch nicht, wenn du nicht von DLC-Clans, die du nicht besitzt. Also, die Kampffertigkeiten sind clanbasiert. Und die Sache ist, was man auch dazu sagen muss, wenn der Clan die Story nicht tiefergehend beeinflusst, dann hat das Spiel auch wieder ein Problem. Weil das ist ja, was Leute erwarten. Das heißt, Leute gehen ran mit, Der Clan hat so einen Einfluss wie der Malkavianer aus dem ersten Teil. Fun Fact, denn Malkavianer gibt es im zweiten Teil gar nicht. Nur der Typ in deinem Kopf ist Malkavianer. Aber du kannst ihn nicht selber spielen. Also wirklich an mehreren Punkten ist es halt leider komplett an der Fan-Erwartung vorbei. Und sie haben das begründet mit, es ist halt eine wirtschaftliche Entscheidung. Es kam jetzt schon sehr viel Fan-Feedback, was die Leute noch wollen. Und wir mussten uns halt danach richten und das muss natürlich auch finanziert werden. Die Sache ist aber, das ist natürlich okay, wenn dein ursprünglicher Plan war, okay, wir machen vier Clans, das ist ja voll cool, das ist ungefähr halb so viel, wie der erste Teil hatte und dann sind wir überrascht von Fanfeedback, das ist zu wenig, wir müssen jetzt da mehr Ressourcen reinstecken in mehr Clans.
Ja, es tut mir leid, aber das ist halt leider ein bisschen die Erwartung an das Spiel. Paradox könnte auch nicht kommen mit, ja, also in Crusader Kings 3 kannst du Frankreich Heiliges Römisches Reich oder England spielen. Wir haben jetzt nicht erwartet, dass Leute mehr wollen. Okay, dann gibt's halt jetzt noch DLCs für andere Länder. Wir haben halt einfach gedacht, nur Europa, das reicht völlig aus. Nee, tut's halt nicht. Es tut mir leid. Gewisse Grunderwartungen gehen mit so einem Spiel einher. Und die Begründung Fanfeedback war, es soll so umfangreich sein wie der erste Teil, deswegen muss es jetzt teurer sein. Nein, die greift nicht. Und jetzt müssen wir natürlich abwarten, wie sieht die neue Lösung aus, die sie bringen werden.
Ich glaube, an dem Punkt sind wir uns sehr einig. Ich würde auch genauso wie du, Maurice, einschätzen, das kann man machen, wenn man halt total etablierte Serie hat, wo die Fans wissen, das wird laufen, dann kann man sowas machen, aber nicht bei diesem absoluten Wackelkandidaten. Das ist, glaube ich, wirklich eine PR-Marketing-Katastrophe, sondergleichen. Also ich kann mir auch ehrlicherweise sehr gut vorstellen, dass es viele Entwickler in diesem Studio gibt, die denken, scheiße, wozu zwingt uns da der Publisher? Das würde mich absolut nicht wundern. Ähnliche Sachen wie, wenn du halt hörst, ne? Also, es gibt immer wieder so Publisher-Entscheidungen, wo du denkst, ich bin sicher, es gibt auch viele Anno-Entwickler, die zum Beispiel damals gewollt hätten, Anno 1800, bleib bitte auf Steam und wird nicht da wegverschoben und nur zu Uplay und solche Geschichten. Oder du denkst so, ich hab jetzt das Ding entwickelt, warum trifft jetzt irgendein CEO eine Entscheidung, die mein Spiel so sabotieren wird? Und jetzt hassen ja alle mich als Entwickler auch mit dafür. Ich bin sicher, die gibt es. muss man weiter, finde ich, also Paradox als Publisher einfach weiterhin leider eine Leidensgeschichte. Wohl wahr. Jetzt dachte ich, dass ich mal ein Schlusswort zu einem Spiel bringen kann, aber Maurice hat es wieder hinbekommen, dies zu tun. Wir sind durch mit diesen sechs großen Spielen, die wir besprechen wollten, aber wir sind noch lange, wir kommen zum Schlussteil, auf den alle warten, weil Ranger wird jetzt gleich in seiner.
Kurznennungsliste ein Spiel bringen, das er eigentlich als Hauptgame bringen wollte und wir sind schon super gespannt, was es werden wird. Was ist ihm zu spät eingefallen? Nur kurz nochmal, um die Regeln zu erläutern. Wir wollen jetzt nicht nochmal ausführlich über alle möglichen Anwurtsspiele sprechen, sondern jeder darf bis zu drei Titel nochmal nennen, die ihn außerdem sehr gefallen haben auf der Gamescom, die unbedingt noch genannt werden müssten. Da können die anderen gerne nochmal drauf reagieren, aber natürlich nicht in der gleichen Ausführlichkeit. Ranger, ich würde sagen, du machst den Start mit ein bis drei Titeln und einer davon sollte dieser mysteriöse von dir angekündigte Titel sein. Ich frage mich, ist es Heroes of Might and Magic Olden Era? Jetzt gehen wir in die nächsten zwei Stunden, oder? Habe ich richtig verstanden. Nein! Ja, okay, also welche Spiele habe ich sonst noch, auf die ich mich... Also wir müssen die nicht gesehen haben, oder? Sondern es können auch welche sein, die wir so im Vorbeigehen und wo dann gesagt haben, no, let's go. Okay, es gibt drei Spiele. Das erste ist, die erste Nennung ist The Expanse, auf das ich mich auf jeden Fall freue, das Spiel, weil ich bin großer Fan von der Serie und von... Der Buchrei? Vom Buch.
Habe ich direkt hinter mir liegen. Dann das Zweite ist Menace. Auf das freue ich mich schon, ja, weil die Entwickler sind die, die Battle Brothers gemacht haben und jetzt halt mit Hooded Horse als Publisher dahinter. Let's go. Und das Dritte, worüber ich dann jetzt einmal kurz noch mal länger reden wollte, ist Heroes of Might and Magic Olden Era. Ich wusste es. Ah, der Steinwallen, da hat er es erraten. Also fangen wir mal an Fangen wir an bei Heroes 1, ne? Wir wissen ja inzwischen ... Fangen wir an bei Heroes 1. Ich bin ja ein riesengroßer Fan. Also von Unfrozen wurde es ... Also Olden Arrow von Unfrozen entwickelt, die vorher Itarus gemacht haben, so ein Darkest Dungeon-like. Und gepublished von Ubisoft in Verbindung mit Hooded Horse. Und Hooded Horse hat ja mittlerweile bei Strategiespielern überall schnell die Ohren gespitzt. Und ich konnte es auf der Gamescom spielen. Ich hab tatsächlich mal eine Runde auf der Gamescom als einziger Stratege verloren.
Ich war nämlich der einzige Stratege da, aber ich bin jemand, der Heroes seit dem allerersten Teil spielt und bis zum Teil 7 und sogar den Teil 7 einigermaßen gut fand. Und jetzt haben sie in Olden Era ein Spiel oder bringen sie ein Spiel raus, das als Grundgerüst, das den besten Teil von Might & Magic nimmt, nämlich Teil 3 und dann dort alle positiven Errungenschaften, die man hinterher in der Reihe nach 3 entwickelt hat, mit versucht hineinzubringen. Um dann daraus ein wunderschönes Nostalgiker-Spiel zu machen. Das gar nicht so nostalgisch ist, denn so ein kleiner Funfact in Osteuropa bis hin zu Russland ist Heroes of Might and Magic 3 immer noch quasi der E-Sport-Titel. Was echt?
Ja, tatsächlich. Auch wenn ihr auf Twitch guckt, findet ihr immer noch Streamer, die das hoch und runter spielen den ganzen Tag über. Und da will man jetzt in Olden Era hin. Und der erste Eindruck, den ich dazu hatte, als ich spielen konnte, war auch wirklich, war auch wirklich positiv. Die Soundeffekte erinnern an Teil 3, die Musik erinnert sehr stark an Teil 3. Sie haben drei Fraktionen, die es in Teil 3 schon gab und drei neue Fraktionen. Ihr müsst noch kein Heroes gespielt haben, wenn ihr da einsteigt, weil es nämlich ein Prequel zur kompletten Heroes-Reihe ist. Und auch wenn viele Leute auf den Screenshot schauen, es ist kein Pixelbrei, sondern sie haben sich für einen bestimmten Artstyle entschieden, der diesen Oldschool-Look einfängt, aber trotzdem detailgetreue, normalgrafische Assets verwendet im Spiel hinterher. Und ich freue mich wirklich sehr darauf, wenn das Spiel released, weil ich halt ein großer Heroes-Fan bin. Ich habe es auch gespielt und kann das unterstreichen. Es war ein sehr guter Ersterindruck. Danke für deine drei Titel.
Aber ich habe von vielen auch Gutes gehört. Auch die GameStar-Kollegen, die es gespielt haben. Ich glaube, da sind viele sehr angetan davon. Ich finde die Publisher-Historie noch irgendwie ein bisschen weird, weil es war ursprünglich ein reiner Ubisoft-Titel und haben sie es irgendwie jetzt im Co-Publishing mit dem viel kleineren Hooded Horse. Da ist so, okay, ey, was sagt das jetzt genau aus? Ist das irgendwie Teil von Ubisofts? Wir konzentrieren uns auf unsere Kernmarken. Der Sohn vom CEO macht jetzt Assassin's Creed. Und wir gucken mal, ob wir die anderen so ein bisschen ausfarmen an kleinere Publisher. So wirkt es irgendwie auf mich. Ich will nicht zynisch sein, aber ist so ein bisschen mein Eindruck. Ich habe zwei Thesen dazu. Die erste These, die wohlwollender ist, weil Hooded Horse sich halt im nordamerikanischen Bereich deutlich mehr auskennt, weil sie halt von dort kommt, dass sie dort das Publishing vielleicht übernehmen könnten. Die zweite These, die nicht ganz so wohlwollend ist, Heroes of Might and Magic war ein absteigender Ast. Man konnte die Marke nicht abstoßen. Hat dann gesagt, okay, wir drücken trotzdem was für alte Fans raus, damit man noch einigermaßen Geld mit abstauben kann. Und um das finanzielle Risiko zu minimieren, haben wir einen zweiten Publisher mit hinzugenommen, damit es kein Desaster wird, wenn es nicht zündet. Könnte absolut sein. Ich hoffe, es ist eins gewesen.
Maurice, was sind deine Nennungen, die du hier noch vortragen möchtest? Wir haben jetzt eigentlich die meisten Sachen schon genannt, deswegen fasse ich mich etwas kürzer, damit Ranger die Zeit hatte für sein Herzensthema hier noch. Aber ich würde gerne noch einen kleinen Indie reinwerfen, nämlich Wanderburg. Das habe ich in der Indie-Arena gespielt. Das ist ein deutsches Entwicklerstudio. Das Studio heißt Randwerk. Standwerk, ihr vorheriges Spiel hieß Abriss und jetzt machen sie Wanderburg und es ist im Grunde ein Vampire Survivors-like, aber du bist eine fahrende Burg und du fährst mit dieser Burg über die Karte und baust die aus mit Upgrades wie Kanonenbatterie an der Seite, Flammenwerfer, Zauberer auf dem höchsten Turm, der dann Blitze schießt und es ist komplett bescheuert. Man hat auch gemerkt, die Demo, so ein bisschen Steuerung und so, da könnten sie noch dran arbeiten. Aber es ist ein so herrlich, wundervoll dümmliches Konzept, dass ich es einfach haben will. Und ich bin sehr gespannt drauf, mehr davon zu spielen. Es hat sehr viel Spaß gemacht und war auch allgemein cool. Es war so einfach so ein PC in der Indie-Arena. Ich weiß nicht, ich sag immer, ich fände das immer so anonym. Es gibt diese Halle für Indies und da ist die Indie-Arena-Booth und andere Indie-Konglomerate. Es war jedenfalls dort aufgestellt. Und es war mir auf jeden Fall wichtig, da noch ein bisschen durchzugehen und nicht nur die großen Termine zu machen. Und das war mein Highlight von dort.
Sehr schön. Meine drei Highlights, da hat eins Ranger schon genannt. Die Expanse definitiv. Ich war bei der Präsentation der Entwickler und das hat mich wirklich begeistert. Ich bin genauso ein Fan dieser Serie. Großartiges Universum und die Idee von Old Cat Games, tolles Rollenspiel-Entwicklerstudio, das Ganze mit im Prinzip einer 1 zu 1, ich sag mal Mass Effect Gameplay zu verbinden, passt so gut in dieses Universum. Das sah auch richtig fantastisch aus. Darauf habe ich richtig Bock. Die Expanse sollte man auf jeden Fall im Blick halten. Ich glaube, das wird ein absolutes Rollenspiel-Highlight. Und der Versuch von Old Cat, nach diesen sehr erfolgreichen Pathfinder-Classic-RPGs in so den richtigen AAA-Markt mit dem Titel reinzugehen. Zwei Beitritt. Ich wollte nur kurz sagen, das finde ich auch einfach sehr spannend zu beobachten, weil man merkt ja, ob jetzt wirklich sehr explizit oder nicht, sie wollen damit das besetzen, was BioWare hat fallen lassen. Du hast Mass Effect konkret angesprochen.
Und es ist halt ein Studio, das bislang extrem gut in der Nische war. Und dass die es damit jetzt geschafft haben, sich nach bisherigem Anschein ein AAA-Budget zu erarbeiten. Und jetzt gucken, können wir unsere Rollenspiel- Skills, die wir mit Pathfinder und Rogue Trader wirklich meisterlich bewiesen haben, auf ein, also das ist so ein bisschen, ab und an klappt das. CD Projekt, Witcher 1 zu Witcher 3. Ich finde es sehr spannend, dass jetzt ein weiteres Studio diese Art von Schritt geht. Und wenn das klappt, bekommen wir halt den nächsten großen Triple-A-Rollenspiel Titanen. Und da hätte ich richtig Bock drauf.
Das wäre schön. Und es ist auch toll zu sehen, wie Maurice selbst nur ein Spiel nennt, aber bei den anderen durchaus noch seine Redebeiträge bekommt.
So, zu den anderen beiden Spielen. Ja, mal schauen, was ich dazu zu sagen habe. Stopp! Halt die Klappe jetzt! Transport Fever 3. Das ist ja auch noch gewesen. Ja, ihr habt nämlich alle geilen Titel vergessen. Es war eine fantastische Gamescom. Transport Fever 3, großartiger Termin. Mein erster Termin hat mich total geflasht. Ich bin echt der Fan von Teil 2. Und das ist ja auch eine super erfolgreiche Reihe. Die Fans haben so Kritikpunkte an Teil 2, Sachen, die sie sich wünschen. Und so präzise wie die Entwickler.
Das irgendwie verstanden haben, was sie jetzt alles neu machen an Teil 3, das ist wirklich bewundernswert. Sie sind auch erstmals für das Indie-Ding, Urban Games aus der Schweiz, glaube ich, ich werde jetzt nichts Falsches sagen. Hatten vorher mal einen Publisher, jetzt machen sie es komplett selbst und vertiefen vor allem die Wirtschaftsmechanik, den Tycoon-Teil, auf sehr coole Art und Weise. Ich habe übrigens schon ein kleines Vorstellungsvideo dazu gemacht, wo man mehr dazu erfahren kann. Hat mich wahnsinnig begeistert. Und der letzte Titel und für mich eine der absoluten Überraschungen war, dass Daedalic mit einem Star Trek Spiel um die Ecke kam. Star Trek Voyager mit einer tollen Präsentation im Fachbesucherbereich.
Ihr müsst euch das vorstellen. Es ist so eine Art Faster Than Light, Roguelike Mechanik. Das heißt, man muss als Voyager, klassisch, wer die Serie kennt, ist man in Delta Quadranten geschleudert worden, muss nach Hause kommen, Muss so durch Systeme gehen, irgendwie versuchen, sich durchzuwurschteln, Ressourcenmanagement. Ein fantastisch aussehendes Schiffs- und Crewmanagement-System dabei. Und verbunden aber mit so einer Frostpunk-Ernsthaftigkeit, was die Events, die Missionen betrifft. Man kann Crews verlieren, Permadeath gibt es. Das sah super gut aus und war vielleicht einer meiner Top-3-Titel überhaupt auf der Gamescom. Bin ich wahnsinnig gespannt darauf. So, das waren meine drei. Verliert man dann nur Red Shirts oder verliert man dann auch seine normale Besatzung? Du kannst alle verlieren. Ja, du kannst richtig die prominenten, das hat die komplette Lizenz mit der klassischen Crew. Und du kannst, es ist halt so ein Was-wäre-wenn-Szenario. Oh, das ist geil. Das ist sehr viel randomisiert. Das heißt, es ist auf Wiederspielbarkeit angelegt. Man springt immer maximal durch zwölf Systeme, bis man es dann irgendwie schaffen kann. Aber so wie bei Faster and Lighting versucht man es halt nochmal anders und so. Es gibt sehr unterschiedliche Wege, das zu spielen.
Das hört sich wirklich sehr cool an. Warte, wenn Maurice nur einen Titel genannt hat, dann ergänze ich noch einen Titel. Das muss noch genannt werden. Bale's da Galactica scattert hopes. Das will ich auch noch mal als Ehrennotiz hinten dran nennen. Weil du nämlich Farce and Light gesagt hast, auch Rogue-like Elemente mit der Serie. Okay, mehr wollte ich nicht sagen. Seid ihr gestattet. Hat der Kaiser gesprochen, meine Redezeit ich aufgab, die darfst du dafür haben.
Jetzt bin ich durch und damit liebe Leute sind wir auch komplett durch mit dem was wir uns vorgenommen haben, unser Gamescom Rückblick auf die diesjahre Gamescom etwas verspätet aber deshalb umso fundierter, so würde ich das zusammenfassen, das war jetzt mal mein Schlusswort. Das kann man für dich so stehen lassen. Jetzt dürfen wir nichts mehr dazu sagen.
Passt doch. Ja, es hat wieder sehr viel Spaß gemacht. Wir werden eine weitere Ehrenrunde einlegen. Dann vermutlich wieder mit einem Gast. Das habt ihr vielleicht bemerkt. Wir sind heute zu dritt gewesen, aber wir haben gedacht, in diesem Bereich sind wir ausnahmsweise mal selbstkompetent genug. Da brauchen wir keinen Gast zu haben. Und ich meine, gebt uns da gerne aber auch mal Feedback, weil wir haben das Thema hin und her diskutiert. Wir fanden die Idee mit dem Gast ja sehr cool. Haben aber gleich auch gemerkt, wir sind schon drei recht geschwätzige Leute. Ist es manchmal vielleicht so, dass vor allem der Gast zu kurz kommt? Da können wir auch noch dran arbeiten selbst, aber würde mich nur interessieren, weil wir selber noch nicht sicher waren. Ist es besser zu dritt? Ist es besser mit Gast? Schreibt es uns in die Kommentare. Auf jeden Fall. Oder je nachdem, ob ihr im Stream seid oder sonst was, wir wollen wirklich, wenn wir den Gast einladen, den Mehrwert dann bieten und euch nicht noch mehr an die Backe labern als jetzt schon mit über zwei Stunden nur für den Gamescom-Recap. Und wir hätten noch so viel zu sagen! Oh Gott, wir müssen aufhören. Steinmann hat es so gut abmoderiert. Ich freue mich aufs nächste Mal. Wir wissen noch nicht, was das Thema sein wird. Wir wissen noch nicht, ob es einen Gast geben wird oder nicht. Aber wir wissen, wir werden zurückkommen mit der Ehrenrunde Nummer 5. Bis dahin, macht's gut. Tschüss! Ciao! Adios!
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