Hey Digi, So geht Lernen heute live von der Didakta. Das hört ihr vielleicht im Hintergrund. Hier ist eine Menge los. Viola wird auch gleich losgelassen, denn die wird einfach mal durch die Hallen schlendern und sich ein bisschen was anschauen. Ja klar, wir wollen natürlich live für euch berichten und euch die Didakter nach Hause bringen, für all diejenigen, die nicht hier vor Ort sein können, denn es gibt ganz, ganz viele spannende Stände zu sehen, es gibt riesige Hallen, über die sich die Didakter hier in Köln erstreckt und ich bin schon gespannt, was mir da begegnen wird. Meistens mache ich das ja so ein bisschen nach Bauchgefühl, schaue, was mich persönlich anspricht und spreche dann die Leute vor Ort an. Also du bist ja noch Greenhorn sozusagen. Naja, komm, es ist das dritte Mal. Ich habe es bei der Bildung Digital in Rostock gemacht und beim DSLK. Denn der Herr Mängel ist ja gerne auch mit anderen Sachen beschäftigt. Von daher bin ich dann als rasende Reporterin unterwegs und hole mir auch dein Lob dafür ab. Gib es zu. Ja, du machst das fantastisch. Ich meine natürlich, dass du Greenhorn auf der Didakta bist und nicht am Podcast-Mikrofon. Da würde ich ja gar nicht trauen, so etwas zu sagen. Ja, das stimmt tatsächlich. Ich war noch nie bei der Didakta und bin erst mal ganz schön geflasht, wie man so schön sagt, denn die Eindrücke sind schon vielzählig. Also von daher würde ich sagen, rein ins Getümmel und los geht's.

Schulfachglück strahlt mir hier entgegen und das ist natürlich meine Überschrift, die hängen bleibt. Darüber möchte ich mehr erfahren und bei mir ist jetzt Monja. Und erzähl doch mal, was verbirgt sich denn hinter dem Schulfach Glück konkret? Das Schulfach Glück ist eigentlich ein provokanter Titel. Im Grunde genommen eine Forderung, dass wir Glück oder Wohlbefinden bzw. Persönlichkeitsentwicklung, das was wir unter Glück verstehen, als Bildungsauftrag von Schule ernst nehmen. So wie es ja auch im Schulgesetz in vielen Ländern verankert ist, dass das Teil von Bildung sein sollte. Und wir möchten mit dem Titel Schulfach Glück eigentlich die Forderung vertreten, dass es einen Raum geben sollte in Schule, um Persönlichkeitsentwicklung ernst zu nehmen und für die Schüler ganz konkret anzubieten. Ich sehe, ihr seid ja auch all over Deutschland vertreten auf eurer wunderbaren Karte, die die Standorte zeigt. breitet euch auch Richtung Schweiz aus. Also ich merke, dass es ein Konzept, was durchaus gut ankommt und positive Resonanz findet. Ja, also unser Fritz-Schubert-Institut, die Wiege des Schulfachglück ist eigentlich in Heidelberg. Der Ernst Fritz Schubert, unser Namensgeber und Gründer, der hat 2007 als Schulleiter in Heidelberg das Schulfachglück erfunden und tatsächlich eingeführt.

Davon ausgehend gab es viel mediale Aufmerksamkeit für seine Konzepte, für seine Ideen, auch für die wissenschaftlichen Grundlagen, die damit verbunden sind und die Praxistauglichkeit dessen, was es da an der Schule tatsächlich in der Umsetzung gab. Und es entstand eine Weiterbildung für Lehrpersonen, die also mittlerweile mit 20 Jahren Erfahrung immer besser geworden ist und sich immer weiter auch über Deutschland und auch mittlerweile in die Schweiz und Österreich verbreitet hat. Was ich ja ganz spannend finde, man denkt ja so bei Schulfach Glück, also ich zumindest als erstes mal so an die Schüler und Schülerinnen. Die sollen es gut haben, die sollen lernen, wie man glücklich lebt, wie man Glück in sein Leben vielleicht auch zieht und die schönen Dinge mehr in den Fokus stellt als die negativen. Aber ich sehe hier auch, ganz wichtig, eure Punkte Lebensfreude in der Schule für alle und Lehrergesundheit. Das heißt, ihr arbeitet wirklich in beide Richtungen und allumfassend.

Ja, so wie wir Glück verstehen, nämlich als Entwicklung der eigenen Persönlichkeit. Und das bedeutet vor allem, einen Fokus auf gelingende zwischenmenschliche Beziehungen zu setzen und auf die eigene Entwicklung. Das müssen natürlich die Lehrpersonen, die Glück unterrichten möchten, auch selber erlebt haben, damit sie das gut vertreten können und damit sie vor allem auch den Mut haben, diese Prozesse bei ihren Schülerinnen und Schülern langfristig zu gestalten und zu begleiten. Und als, ich sag mal, fähige und mutige Begleiter auch im Lernumfeld aufzutreten. Das heißt, in unserer Weiterbildung gibt es nicht nur die wissenschaftlichen Hintergründe und die Modelle, auch Impulse zur Vermittlung im Klassenraum, sondern eben auch einen großen Anteil Selbstprozess, dass die Lehrpersonen selber ausprobieren können, wie sich das anfühlt, sich zu zeigen in der Gruppe, mit anderen Vertrauen aufzubauen, Verantwortung füreinander zu übernehmen und diese wichtigen Prozesse eben zu kennen, zu erkennen und auch ein bisschen in Richtung einer gelingenden Prozessgestaltung begleiten zu können. Wie bekomme ich das Schulfach Glück an meine Stuhle?

Der beste Weg wäre natürlich, sich diese Weiterbildung zu gönnen, die wir als Fritz-Schubert-Institut zertifizieren und an vielen Stellen in Deutschland anbieten, weil das die wirklich nachhaltigste Art und Weise ist, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und Gestaltungsimpulse zu bekommen, die wirklich in der Praxis wirksam sind. Die Umsetzung an den Schulen ist dann wiederum sehr individuell abhängig von den eigenen Neigungen, von den eigenen Fähigkeiten der Lehrperson und auch ein bisschen von dem Gestaltungswillen und der Experimentierfreude der Schulleitung, weil natürlich das Schulfachglück als solches noch nicht im Lehrplan verankert ist und dadurch viele Formen annehmen kann. Es gibt Schulen, die das bereits in der Stundentafel tatsächlich verankert haben und umgesetzt haben für ganze Klassenstufen. An manchen Schulen ist es eben nur ein Wahlfach, an manchen Schulen ist es auch nur eine AG oder wir nennen es dieses sogenannte Gerierglück, wenn es im Fachunterricht einfach mit der gelernten Haltung auch um die Schüler als Individuen geht, auch um die Persönlichkeiten und ihre ganzheitliche Entwicklung. Vielen Dank und mehr Infos gibt es natürlich für euch in den Shownotes.

Die Deutsche Bibelgesellschaft ist vielleicht eine Gesellschaft, die man jetzt nicht als allererstes auf der Didakte erwarten würde, finde ich aber trotzdem sehr spannend und natürlich auch relevant. Bei mir ist Sven Biegel. Sven, erzählt uns doch mal ein bisschen etwas über eure Arbeit und warum ihr hier auf der Didakte seid. Wir sind hier auf der Didacta, weil wir neben klassischen Bibelausgaben, die ja auch im Religionsunterricht und an der Schule eingesetzt werden, auch Material anbieten, um die Bibel zu erschließen, um sie aufzuschließen. Weil das natürlich ein Buch ist, was schon älter ist, was man immer wieder neu entdecken und erleben muss, was sich nicht immer für junge Menschen von selbst erklärt. Und so haben wir verschiedene religionspädagogische Angebote, wir haben Stundenentwürfe, wir haben Übersetzungen für junge Menschen, spezielle Auswahlbibeln, die sich textlich vor allen Dingen an bestimmten Altersgruppen orientieren, Grundschule, aber auch darüber hinaus, die den Text so wiedergeben, dass man ihn auch heute gut verstehen kann. Und darüber hinaus eben auch Entwürfe, wie man mit diesen Ausgaben arbeiten kann im Unterricht, wie man sie einsetzen kann, interaktive Stundenentwürfe zu bestimmten biblischen Figuren, zu biblischen Themen, aber auch zum Thema Bibelübersetzung.

Zum Thema Bibel im Kirchenjahr, zu den kirchlichen Festen, Weihnachten, Ostern und so im Prinzip die Bibel in das Leben der Schülerinnen und Schüler bringt. Das finde ich einen sehr spannenden Ansatz, dieses Übersetzen der alten Schrift in die Neuzeit und natürlich auch das zugänglich machen. Jetzt kann man sagen, natürlich ist die Bibel im Religionsunterricht vertreten. Aber merkt ihr vielleicht auch von einzelnen Schülern und Schülerinnen, gibt es da Feedback, dass das Interesse auch groß ist, dass es wirklich auch viel Spaß macht, sich der Bibel wieder anzunähern? Oder habt ihr das Gefühl, dass es immer weiter untergeht, das Thema Glauben in der heutigen Schulgesellschaft? Also an den Zahlen der Kirchenmitgliedschaft, da kommen wir an der Stelle nicht vorbei, weil es natürlich auch die Zahlen des Religionsunterrichts abbildet.

Wir sehen natürlich auch, dass die biblischen Geschichten nicht nur ihre Anknüpfungspunkte im Religionsunterricht haben, sondern ganz viel auch in unserer Kultur verankert ist. Also von den Festen, Weihnachten, Ostern, Pfingsten bis hin zu Serien, biblischen Motiven in Büchern und Filmen.

Lebt unsere Kultur ganz viel von biblischen Inhalten. Oder es stecken ganz viele biblische Inhalte drin. Und das zu verstehen geht nur, wenn man die Inhalte kennt oder wenn man sie näher gebracht bekommt. Und da sehen wir schon, ist ein Interesse da nach wie vor. Und was wir auf der anderen Seite sehen, ist eben die Herausforderung, da sprachlich mitzugehen. Also, dass es mit der klassischen Luther-Übersetzung einfach heute bei jungen Menschen immer schwieriger wird. Ich sehe jetzt aber auch zum Beispiel einen ganz neuen Ansatz, nämlich die Jakob und Isaiah Kochshow. Was ist das denn? Das ist ein interaktiver Stundenentwurf eben zu der Geschichte Jakob und Esau. Da können Schülerinnen und Schüler interaktiv in diese Geschichte einsteigen, indem sie miteinander Gerichte nachkochen. und dann im Prinzip eine Kochshow vorspielen. Also das ist so ein Ansatz von uns, dass wir sagen, die Geschichten bieten immer noch so viel, was das Leben von jungen Menschen anknüpft, dass wir da mit den interaktiven Stundenentwürfen versuchen, die Schülerinnen und Schüler dort abzuholen. Also ein Klassiker, ganz neu interpretiert. Und ich würde sagen, guten Appetit und schaut euch das auf jeden Fall mal in den Shownotes an.

Kupp statt Klassenraum. Wie könnte ich da als Mutter einer 20-jährigen Tochter nicht stehen bleiben? Und bei mir sind Jule und Tom. Erzählt mir doch mal ein bisschen, wie muss ich mir das vorstellen? Ist das jetzt ein Abgesang auf die Schule und wir gehen alle tanzen oder was genau verbirgt sich dahinter? Voll gut, aber so ähnlich nur. Wir kommen eigentlich aus der Jugendarbeit. Wir haben eine App, die kostenlose Jugend- und Freizeitangebote aus Sozialräumen, sprich einem Jugendclub, einem Sportverein, einer Musikschule, bündelt in einer App und sie sichtbar macht für Jugendliche, die dann schauen können, hey, was passiert bei mir und der Umgebung, was gibt es für coole kostenlose Angebote, an die ich teilnehmen kann. Und Club statt Klassenraum heißt bei uns, dass wir versuchen, dieses System in Schulen zu integrieren als Schulfach. Das heißt, anstatt einer vielleicht öden AG, wo ich anderthalb Stunden absitzen muss, kann ich über unsere Club-App schauen, was gibt es für Angebote, die ich rund um meine Schule wahrnehmen kann, die entlang meiner eigenen Interessen sind.

Deine Tochter hat vielleicht auf TikTok einen coolen Keramiktrend gesehen und kann ihn jetzt im Rahmen eines Schulfachs kostenlos um die Ecke von der Schule ausprobieren. Klingt sehr cool und natürlich Stichwort Lebensweltbezug, also wirklich genau das in die Schule holen, was die Kinder dann auch noch interessiert. Jule, vernetzte Schule, Bibliothek, Schule, Makerspace, Betrieb, Sportverein, Jugendclub, sind das so die Stationen, die ihr bündelt? Ja, auf jeden Fall. Also wir vernetzen alle möglichen Sozialräume in der Nähe von der Schule. Die Schule kann Anfragen an die Sozialräume in ihrer Nähe schicken und die Jugendlichen halt dahin gehen lassen. Das öffnet einfach super viele Orte. Da steht total für Chancengleichheit, weil bei so welchen Orten halt einfach alle zusammenkommen und die gleichen Chancen haben. Besonders die Jugendclubs sind da einfach sehr darauf fixiert, mit Jugendlichen zu arbeiten und auch einfach sehr jugendnah zu arbeiten.

Was ich nicht sagen möchte, dass Schule das nicht auch kann, aber Schule ist ein Ort, wo man Bildung erreicht. Aber nonformale Bildung findet nicht nur in Schule statt, sondern auch in Jugendzentren oder da, wo Jugendliche halt sich einfach ausleben können, ohne von Lehrkräften bewacht. Das ist ein sehr starkes Wort, der was so die ganze Zeit irgendwie ein bisschen unter Druck stehen. Weil Schule ist manchmal auch ein Ort von Druck und Jugendclubs ist ein Ort der Auslebung oder generell Sozialräume, auch Makerspaces oder halt Bibliotheken. Gibt es euer Angebot denn schon bundesweit oder wie weit gestreut seid ihr mittlerweile über die Bundesländer hinweg? Wir haben in Berlin angefangen, einfach weil wir daherkommen. Dort sind wir in vielen der zwölf Bezirken auch aktiv und fangen dieses Jahr an, unsere Fühler so ein bisschen auszustrecken Richtung andere Gebiete in Deutschland. Wir fangen in zehn Kommunen in Brandenburg an, bald hoffentlich auch in Köln.

Spannend. Viel Erfolg euch weiterhin Club statt Klassenraum. Sollte man sich auf jeden Fall mal angucken. Ich habe mich jetzt hier schon genug bewegt und Futter für den Kopf bietet die Didakta ohnehin. Von daher nur konsequent, dass ich jetzt gelandet bin bei das Knollektiv. Die Knolle kommt und damit ist natürlich die wunderbare Knolle Kartoffel gemeint. Was macht ihr denn jetzt hier auf der Didakta? Ja, das Knollektiv vorstellen. Das ist ein buntes Schulprojekt mit Biss- und Bodenhaftung für Schülerinnen und Schüler in der dritten bis sechsten Klasse in dem Zeitraum. Wir stellen Unterrichtsmaterial kostenfrei zur Verfügung, komplett aufbereitetes Material für die Lehrkräfte, um die zu entlasten und die tolle Knolle ins Rollen zu bringen.

Also alles dreht sich wirklich um die Kartoffel. Vom Wachstum bis zu den Blättern über die Verarbeitung und das Angebot, was letztlich auf dem Teller landet. Ganz genau. Das Schöne ist, dass an der Kartoffel ja ganz viele Aspekte zu erklären sind, nämlich CO2, Fußabdruck, Klimaschutz, Nachhaltigkeit, Themen wie Lebensmittelverschwendung, Wertschöpfungskette vom Acker auf den Teller, lässt sich schön erklären. Die Suss schlüpfen in Berufsprofile der Wertschöpfungskette und handeln und diskutieren die Lieblingskartoffel aus, die fiktive Wunschkartoffel. Also sehr spielerisch aufbereitet bis hin zur Ernährungsakademie, wo es dann um die Nährstoffketten geht und wozu brauche ich eigentlich Proteine, was sind Kohlenhydrate, wie kann ich am besten lange spielen, lernen, toben. Das sind die ganzen Aspekte, mit denen wir inhaltlich ein großes Feld abdecken, was also nicht monothematisch die Kartoffel ist, sondern sehr weit erzählt, aber am Ende immer wieder auch auf die Kartoffel zurückkommt. Jetzt muss ich doch mal fragen, ich finde ja diese Idee von einem Lebensmittel, was ja wirklich phänomenal ist und für den Unterricht, gerade fürs Lernen am Leben, so viele Möglichkeiten bietet. Wo kommt denn eure Initiative her? Wer hat sich das denn ursprünglich mal ausgedacht? Ein Pommes-Liebhaber?

Wir sind tatsächlich, das ganze Projekt finanziert sich aus der Wertschöpfungskette, die Landwirte, die Bauern, die Packer, die uns auf den Weg schicken. Tatsächlich ist es eine Kreation aus verschiedenen Köpfen und einer tollen Designagentur, die das so freudvoll und schön und bunt und farbig aufgesetzt hat, was wir im Kopf hatten. Und Methodik-Didaktiker, die mitarbeiten. Also es ist ein sehr umfassendes Team, was sehr schmal und schlank arbeitet und hier die Knolle auf den Tisch bringt. Das kann ich bestätigen. Also auch optisch sieht das wirklich ganz toll aus, jung, modern, ansprechend und macht richtig Lust, sich mit dieser tollen Knolle mehr zu beschäftigen. Lieben Dank. Dankeschön. Vielen Dank.

Wir wollen ja immer auch ein bisschen Bewegung in den Schulalltag bringen und von daher bin ich jetzt gestrandet bei Tossit. Und ihr müsst euch das so vorstellen, hier stehen sehr viele Menschen, die sehr viele Dinge durch die Gegend werfen, in der Hoffnung, dass sie irgendwie etwas Sinnvolles treffen. Denn natürlich als Englischlehrerin habe ich schon flott übersetzt, Tossit heißt so viel wie Wirf ist. und darüber möchte ich gerne mal jetzt mehr erfahren von Claudia. Claudia, erzähl uns mal bitte, was ist denn hier los? Hallo, ja, also das ist ganz einfach. Torset ist eine tolle Kombination zwischen Dart und Bull. Schon mal gespielt? Ja, sie lieben gern sogar. Sehr schön. Das kannst du jetzt auch drinnen spielen. Also das ist eine schöne Indoor-Variante, auch für regnerische Jahreszeiten oder wenn das Wetter nicht so mitspielt, aber auch gut geeignet für den Klassenraum. Das heißt, ich muss mir euer Set einmal bestellen und kann dann mit den Kindern spielen oder wie muss ich mir das vorstellen? Genau, jedes Kind, also jeder Spieler bekommt drei Tossets in einer Farbe und wir starten immer mit dem Blackjack, das ist der Start Tosset, wie beim Bullspielen, der wird zuerst geworfen, zuerst platziert und dann versuchst du halt so nah wie möglich an den Tosset.

Ist das jetzt gedacht als Pausenspiel vielleicht oder eher auch in den Klassenraum für ein Stück weit Teambuilding, ein bisschen Bewegung, Auflockerung? Wo seht ihr Tosset da platziert? Genau, der Einsatz ist vielfältig. Wir haben extra für euch ein Booklet zusammengestellt, was ihr über unseren QR-Code herunterladen könnt. Da geben wir Anregungen, Ideen, wie ihr das auch im pädagogischen Kontext einsetzen könnt. Tossert ist ein tolles Spiel, um Bewegung in den Schulalltag zu bringen, die Koordination zu fördern, aber auch die Kommunikation hat einen unheimlichen Spaßfaktor, bringt viel Freude und Emotionen mit und eignet sich daher bestens, um Lerninhalte zu vermitteln und zu trainieren.

Vor allen Dingen die sozialen Fähigkeiten, die ja damit immer auch verbunden sind. Absolut. Es ist natürlich auch eine super Möglichkeit, um die Frustrationsgrenze zu maximieren und auszugrenzen. Also gerade für die, die in der Koordination etwas Bewegungsschwierigkeiten haben oder etwas untalentiert sind. Aber der Spaßfaktor ist immer sehr hoch und es ist auch leicht zu erlernen. Also im Endeffekt, Übung macht den Meister und du kannst halt damit nicht nur deine Freude an der Bewegung fördern, sondern halt auch damit spielerisch Lerninhalte aufnehmen. Und ich möchte da noch eine kleine Side-Story zufügen. Ich sehe hier auf eurer Abbildung auch lauter Tossets an einem Kühlschrank kleben. Also, liebe Lehrer und Lehrerinnen, vielleicht ist es ja auch was für das Lehrerzimmer, denn ab und an hat man vielleicht auch da das Bedürfnis, mal etwas an die Wand zu werfen. Absolut. Viel Spaß.

FAZ-Schule.net, das Schul- und Lehrerportal. Kostenfreie Unterrichtsmaterialien, medienpädagogische Schulprojekte und digitale Klassensätze für unseren Unterricht. Da bin ich gestern schon drüber gestolpert, muss ich sagen, denn ich gestehe, die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die habe ich wirklich bisher im Zeitungsbereich verortet. Mir war nicht bewusst, dass es so ein umfangreiches Schul- und Lehrerangebot gibt. Und da bist du in guter Gesellschaft. Also wir haben ja schon ganz viele Gespräche geführt mit Lehrkräften. Wir sind auch jedes Jahr auf der Didakta, weil es uns ein großes Anliegen ist, Lehrkräfte in ihrer täglichen Unterrichtsgestaltung zu unterstützen. Und deswegen gibt es eben die kostenfreien Unterrichtsmaterialien. Da sind immer Zeitungsartikel enthalten. Es gibt dann verschiedene Fragestellungen, also dass der Lehrer oder die Lehrerin ein bestimmtes Thema, ein tagesaktuelles Thema im Unterricht direkt anwenden kann. Das ist so unser Anliegen. Aber wir machen auch viele tolle Bildungsprojekte und das seit über 40 Jahren. Das ist ja schier unglaublich. Seit über 40 Jahren bin ich ja auch auf diesem schönen Planeten unterwegs und ich habe davon wirklich noch nicht so viel mitgeschnitten. Wie kann das sein? Ihr seid ja eigentlich sehr bekannt, aber für mein Empfinden noch nicht genug in dem Bereich. Den letzten Satz habe ich jetzt nicht ganz verstanden. Für mein Empfinden noch nicht genug in diesem Bereich.

Ja, deswegen sind wir ja auch auf der Didacta jedes Jahr wieder mit dabei und sprechen mit so vielen Lehrkräften und freuen uns auch darüber, dass das total gut angenommen wird. Und oftmals kommt dann die Rückfrage, ist das wirklich kostenfrei, unser Angebot? Und wir sagen, ja, das ist kostenfrei, weil es uns als FAZ total wichtig ist, die Lehrkräfte gut auszustatten mit tagesaktuellen Informationen und sie aber auch gut auszustatten, um mit ihren SchülerInnen zu arbeiten, hinsichtlich Fake News zum Beispiel. Dass man lernt, wie man ein Thema gut recherchiert und das den SchülerInnen auch gut beibringen kann. Ich glaube, da sollten alle Zeitungen zusammenhalten und das ist auch unser Anliegen und wird auch von der Geschäftsführung und von den Herausgebern sehr stark mit unterstützt.

Stichwort Medienkompetenz, das ist natürlich genau das, wo wir hinwollen und wenn dann da alle zusammenarbeiten, umso besser. Du hast es schon gesagt, ihr bietet viele tagesaktuelle Materialien an. Wie bekomme ich die denn im Alltag für meine Schulklasse? Also du kannst dich ganz einfach bei uns auf fzschule.net registrieren. Kostenfrei gibst deine persönlichen und schulischen Daten ein und reißt hinter ein Schulstempelchen ein bei uns an schulportal.fz.de. Da sind dann meine Kollegin Greta und ich. Wir gucken in das Postfach und schalten dann die entsprechenden Lehrkräfte frei. Also wir sind ein ganz kleines Team, aber haben richtig viel Spaß an der Arbeit und arbeiten total gerne mit den Lehrkräften zusammen. Und ja, dann ist man schon startklar und kann alles kostenfrei herunterladen und auch kostenfrei an den Bildungsprojekten teilnehmen. Man bekommt auch den monatlichen Newsletter geschickt. Da werden dann die Materialien, die wir neu haben, weil das so zwei bis drei im Monat sind, nochmal vorgestellt worden.

Und dann heißt es nur noch Zugreifen und Unterricht gestalten. Das klingt sehr gut. Nochmal eine Nachfrage zu euren Bildungsprojekten. Die hast du jetzt schon angesprochen. Was ist das? Was kann ich mir darunter vorstellen? Wir haben unsere ganz großen Projekte, die auch aus der Redaktion heraus betreut werden. Das ist zum Beispiel Jugend schreibt. Das ist das Projekt, das wir am längsten, mittlerweile seit 40 Jahren, umsetzen. Da nehmen jährlich 2000 SchülerInnen am Projekt teil und lernen, wie man für einen Artikel recherchiert, also erstmal das richtige Thema zu finden, wie man dann recherchiert, mit wem man sprechen sollte, wie man auch nochmal Informationen auswertet und überprüft, das ist ja auch ganz wichtig. Und dann werden die besten Artikel ausgewählt und die finden auch in unserer Zeitung dann statt, also werden publiziert. Das heißt, als SchülerIn habe ich die Möglichkeit, in der FAZ zu veröffentlichen. Und so haben wir ganz unterschiedliche Themen, von KI über Demokratie, Diversität, zum Digitalpakt Schule, Update Your School. Also wir möchten SchülerInnen eine Stimme geben und für ein bestimmtes Thema, dass sie für ein Thema stehen können und sagen können, so soll die Schule der Zukunft zum Beispiel aussehen. Ich glaube, dem ist nichts hinzuzufügen. Das klingt wunderbar. Viel Erfolg weiterhin auf eurem Weg und vielen Dank Gunnhelmich von der Frankfurter Allgemeine Zeitung. Danke dir.

Mathe easy peasy, das ist jedes Mal wieder eine Überschrift, die mich ganz persönlich catcht, denn das ist das, was ich mir gewünscht hätte. Leider wurde es für mich nie easy peasy, sondern ein frühes Abwahlfach, aber wir wollen ja, dass unsere Kinder sich mehr für Mathe, MINT etc. Begeistern. Von daher Mut statt Mathefrust finde ich einen guten Slogan und lass mir gerne mehr darüber erzählen von Julian Labensberg.

Wir bauen ein Mathe-Tool, was wir ab der 5. bis zur 10. Klasse bauen. Wir wollen vor allem Schüler abholen, die in animierten Spielsequenzen in ein mathematisches Thema einsteigen können, ohne direkt Angst vor Mathe zu haben. Denn viele scheitern schon da. Sie haben Angst davor und dann blocken sie das ab, ganz verständlich, weil man sich dieser Charme nicht immer erlegen möchte. Und wir möchten diesen Einstieg schaffen, dass wir durch Spielsequenzen einmal die Theorie vermitteln können und abstrahieren das immer weiter, bis wir auch zu Handschriftaufgaben können, wo die Schüler dann ihre Aufgabe auf dem Tablet oder auf Papier lösen können, ein Bild machen und dann individuelles Feedback dazu erhalten. Das ist nämlich das Schöne, was mich hier auch so zu dem Stand hingezogen hat. Ein wunderbares Bild, wo auch ein Gaming-Ausschnitt zu sehen ist, aber sehr kindgerecht, sehr positiv und sehr ansprechend. Das ist also so eure Basis, auf der ihr aufbaut, ja? Auf jeden Fall. Also wir möchten wirklich die Schüler abholen und wirklich durch dieses spielerische Erlebnis einen Zugang schaffen. Das ist für uns wirklich immer der erste Step. Denn das Wichtigste ist, dass die Schüler zu Hause die Zeit auch nutzen sollen, um zu lernen und nicht dann vielleicht noch mit den Eltern einmal streiten sollen, wenn man zusammen die Hausaufgaben bearbeitet, weil das ist, was in vielen Haushalten Tag für Tag noch Realität ist. Ja, das kann ich leider bestätigen, auch als Mama von vier Kindern, das stimmt.

Ihr seid ja ein Start-up und habt einige Partner und Förderer und vor allen Dingen ganz spannend auch die Film- und Medienstiftung. Wie kam es denn dazu, Mathematik und ich sage mal Kreativität, wie verbinde ich das miteinander? Das ist ein guter Punkt. Wir verbauen die Mathematik nämlich in ein Spiel, also dass wir wirklich auf spielerischem Ansatz sind. Und da war die Film- und Medienstiftung auch begeistert von, sodass wir Ende letztes Jahres eine Förderung bekommen haben in einem sechsstelligen Bereich, um dieses Projekt Matopia zu verwirklichen. Das heißt, ich kann mir euch als App runterladen und dann mit meinen Kids loslegen? Im Moment sind wir noch in der Entwicklungsphasen und in einer Beta-Phase. Bei uns auf der Seite easypeasy.de, PISI an der Stelle wie die Zahl, also Kreisleit PI geschrieben, starten wir eine Pilotprojektphase als Beta-User und ab September sind wir dann auch verfügbar. Perfekt, das gucken wir uns wieder an. Lieben Dank. Dankeschön.

Der Freitag bei der Didakta leigt sich langsam dem Ende zu, aber mein Kollege Gerd hat mir gesagt, ich muss unbedingt noch Mario Schwarz interviewen von Rocket One e.V. Und Mario, das machen wir natürlich gerne. Lieben Dank erstmal für deine Zeit so spät an diesem Didakta-Freitag. Ja, hallo. Vielen Dank auch, dass ich hier sein darf und dass wir die Chance haben, miteinander zu sprechen. Jetzt erzähl mir doch mal, Gerd war ganz begeistert von eurer Arbeit. Ich habe es noch nicht bis zu eurem Stand geschafft, aber ich möchte gerne wissen, was machst du und warum bist du hier auf der Didakta? Wir sind ein Verein, der zwei Projekte hat und angefangen haben wir vor sechs Jahren etwa mit dem Projekt Azubis an Schulen, um die digitale Bildung in Grundschulen zu unterstützen. Und dazu war die Schule unserer kleinen Tochter der Auslöser, weil ich mich gefragt habe, was passiert hier eigentlich in Sachen digitaler Bildung? Und da war nicht viel und deswegen haben wir gesagt, okay, lass uns schauen, was wir machen können. Und wir setzen Azubis ortsansässige Unternehmen ein, die kriegen von uns Inhalte an die Hand und gehen damit in die Schulen.

Okay, also das bedeutet, ihr holt euch auch quasi Lehrpersonal von außen und stattet das mit Materialien aus? Nee, das sind Azubis dann tatsächlich. Also die kriegen von uns die Inhalte, die von Lehrern entwickelt werden, die in unserem Team sind. Lernrobotik, KI, Social Media und gehen damit in die Grundschulen. Das kostet die Grundschulen auch nichts, das ist rein spendenbasiert, das Projekt. Und dementsprechend sind wir jetzt mittlerweile in sechs Bundesländern, konnten 22.000 Kinder mit 950 Azubis betreuen. Das ist ja wirklich ein spannendes Projekt. Und wo kommen die Azubis her? Melden die sich bei euch mittlerweile? Habt ihr einen gewissen Pool oder wie muss ich mir das vorstellen? Es ist so, dass wir vor Ort schauen, welche Unternehmen es gibt und sprechen die dann manchmal über die IAKs, über Wirtschaftsförderung oder auch im direkten Kontakt.

Mich erinnert das gerade ein kleines bisschen an Live-Teachers. Ich weiß nicht, ob du die kennst. Die holen sich auch Live-Teachers. Jeder Freiwillige, der möchte, kann sich melden. Wir werden natürlich auch alle geprüft und bringen Ihre eigene Erfahrung aus Ihren Berufen in die Schulen, zum Beispiel wenn Unterricht ausfällt. Also einfach um die Schulen auch zu öffnen und das Angebot breiter zu streuen. Ist das auch das, worum ihr angetreten seid? Einfach um mehr Leben an die Schule zu holen und wirklich auch zu schauen, wie können wir mehr anbieten als nur Unterricht? Die erste Idee war zumindest mal zu schauen, wie können wir den fehlenden Part der digitalen Bildung in der Grundschule einbringen, insbesondere auch um die Lehrkräfte zu unterstützen, denn die Inhalte sind alle am Medienkompetenzrahmen ausgerichtet. Und dann haben wir gesagt, okay, die Azubis gehen ja zwölf Stunden pro Schuljahr in die Klasse. Also es ist jetzt kein, ich will als Azubi meinen Job präsentieren, sondern ich möchte die Kinder wirklich unterrichten, denen was beibringen. Und der zweite Schritt ist dann, dass dadurch, dass die Azubis so lange in der Schule sind, die Eltern es auch mitbekommen und verstehen, dass die Ausbildung von heute nicht mehr mit der 15 oder 20 Jahren zu tun ist.

Also digitale Bildung ist ja etwas, über das wir auch schon länger sprechen. Du sagst, das war für dich auch Stein des Anstoßes, da mal genauer hinzuschauen. Wie hat es sich denn in den letzten Jahren entwickelt? Bist du zufrieden? Also als ich damals angefangen habe an der Grundschule unserer kleinen Tochter, war es so, das hat mich überrannt. Weil so viele Schulen dazu kamen, die mitmachen wollten. Dann haben wir den Verein gegründet und dann kam natürlich immer die Frage, wie können wir von Stiftungen unabhängiger werden. Und daraufhin haben wir dann das Projekt mit KICKT entwickelt, was an die Berufsorientierungsklassen rangeht, wo wir mit spielerischen Formaten Jugendliche und Unternehmen zusammenbringen, um mal dieses ganze Steife einer klassischen Ausbildungsmesse aufzuheben und wirklich die beiden Seiten in Interaktion zu bringen. Und das klappt sehr, sehr gut. Wir sind jetzt dieses Jahr bereits zehn Events in den Schulen. Sie gehen jetzt machen etwas in der Schule und haben zwischen 10 bis 15 Unternehmen jetzt schon vor Event. Letztes Jahr waren es nur in Anführungszeichen fünf und das scheint zu funktionieren und somit dann auch dazu bis an Schulen quer zu finanzieren. Wo siehst du denn Rocket One in fünf Jahren? Was wäre so dein Wunsch, in welche Richtung soll es sich entwickeln? Mein Wunsch ist, dass wir in fünf Jahren spätestens es schaffen, die Denkweise in der Berufsorientierung umzukehren. Nämlich nicht, wie kann ich auf einen Job passen, sondern dass die Jugendlichen, aber auch im Erwachsenenalter, das ist sicherlich ein wichtiger Punkt.

Meine Werte, meine intrinsische Motivation und meine Begeisterung finden und welcher Job passt dann auf mich. Weil dadurch haben wir wesentlich weniger Abbrüche in den Ausbildungen und wesentlich geringere Fluktuationen in den Jobs. Das klingt super. Also auch als Mama von vier Kindern und zwei, die 18 und 20 Jahre alt sind und genau damit oft strugglen, finde ich das einen wunderbaren Ansatz und wünsche euch weiterhin ganz viel Erfolg. Wer sich da informieren will, der findet natürlich alle Infos auch in den Shownotes. Ich danke dir und wünsche allen, die hier zuhören, einen tollen Tag.

Ich bin nicht nur jetzt hier als rasende Reporterin am Stand, sondern ich darf das Panel auch moderieren. Hol doch mal unsere Zuhörer und Zuhörerinnen in einem ersten Schritt ab. Was ist Women Do Science und was können wir heute erwarten? Vielen Dank, schön, dass du da bist. Women Do Science ist eine soziale Initiative, die wir letztes Jahr im September in NRW ausgerollt haben, um jetzt es deutschlandweit weiter auszurollen, indem wir junge Mädchen und Frauen im MINT-Bereich stärken und fördern wollen, damit sie ihren Weg gehen und den Mut finden, auch genau diese Perspektiven weiter zu verfolgen, weil Diversität in diesen Bereichen ist absolut wichtig. Und dafür haben wir uns Unterstützung geholt von vier Wissenschaftlerinnen aus NRW.

Ganz tolle Frauen, eine Analogastronautin, eine angehende Plasmaphysikerin, eine angehende Chemikerin mit dem Schwerpunkt organischer Chemie und eine Mechatronikerin auf dem Schwerpunkt Robotik. Also wirklich ganz, ganz toll. Und wir setzen eben auf Nahbarkeit und Austausch, weil wir ermöglichen wollen, dass die Wissenschaftlerinnen an die Schule kommen, um sich mit den SchülerInnen auszutauschen, um in den Dialog zu gehen. Das ist auch das, was mir so gut an der Initiative gefällt. Du hast gerade schon gesagt, angehende Wissenschaftlerinnen auch. Wir reden wirklich auch mit Studentinnen, die ihr geholt habt für die Initiative, für das Projekt Women do Science. Und das ist ja so toll. Also Vorbilder, die greifbar sind. Keine Professor, Doktor, wo man denkt, oh Gott, das schaffe ich sowieso nicht und die sind viel klüger, sondern Frauen, die auf dem Weg sind und andere Mädchen und junge Frauen mitnehmen möchten. Genau, das war uns so wichtig. Wir wollten, dass sich junge Mädchen und Frauen mit diesen Vorbildern eben identifizieren können. Ich glaube, wir kennen alle diese historischen Vorbilder aus der Schulzeit, die wir im Physik- oder Mathematikunterricht gelernt haben. Das sind große, starke Vorbilder, die viel verändert haben, aber mit denen kann sich, glaube ich, heute kaum jemand so richtig identifizieren. Und genau das wollen wir eben verändern mit diesem.

Jetzt habt ihr Women Do Science nicht nur inhaltlich sehr gut umgesetzt und auch stark besetzt, sondern auch mit einer wunderbaren Künstlerin illustriert. Also ich kann nur sagen, die Bilder, die ich hier am Stand sehe und auch wie es auf der Homepage, die ihr euch natürlich unbedingt über den Link in den Shownotes mal angucken müsst, was ihr da gezaubert habt, das ist schon wirklich bemerkenswert. Wobei, ich korrigiere mich, ihr habt das ja nicht gezaubert, sondern wer war das? Josephine Rice, eine wunderbare Künstlerin aus Berlin, die eben auch genau dafür steht. Sie setzt sich für Diversität ein, sie macht sich für Frauen stark und möchte Frauen eben durch ihre Kunst eine Stimme geben. Und genau deswegen haben wir uns für sie entschieden, weil sie genau das in Zusammenarbeit mit unseren Wissenschaftlerinnen eben schafft. Es ist jung, es ist dynamisch und es ist wirklich ein ganz toller Ansatz von Casio. Vielen Dank an der Stelle für eure MINT-Begeisterung. Vielen Dank auch dir, dass wir dabei sein dürfen.

So, Gerd, jetzt sind wir durchgetourt bei der Didacta in den letzten paar Tagen. Und ich habe viele Töne einsammeln können, hätte gerne auch noch mehr gemacht, aber teilweise weiß man wirklich gar nicht, wo man anfangen soll. So groß ist das Angebot. Ich bin jetzt seit Montagabend hier. Wir haben aufgebaut und heute ist Samstag, Vormittag. Und es kommt so eine leichte Freude auch auf, dass die Didacta vorbei ist. Aber jetzt läuft sie noch. Es ist natürlich voller Eindrücke. Also so viele Gespräche, die ich jetzt geführt habe, nicht als Beratung. Sondern eben als Aussteller hier auf dem Stand von Bündnis für Bildung mit unserem Unternehmen Managed Now. Das ist sehr interessant, aber auch den Dingen nachzugehen, sag mal so das alte Schulleiterherz, das Lehrerherz schlägt natürlich auch noch in mir, dass ich einfach mich umschaue und die Dinge sehe, die das Lernen einfach leichter machen. Da gibt es solche fantastischen Angebote hier.

Ja, das ist das, was mich auch immer umtreibt. Wenn ich auf den Messen bin und vor allen Dingen hier auch bei der Didakta, dann sehe ich, was es für viele motivierte Menschen gibt, die wunderbare Produkte für etliche Problemlösungen schon entwickelt haben. Also es ist alles da. Wir müssen es nur in die Schulen bringen. Und dafür sind ja auch unsere Sonderfolgen und dafür sind natürlich auch die Digis, um wirklich digitale Bildung und auch Lernen hands-on aus dem Lebensweltbezug mehr in den Unterricht zu bringen. Und davon haben wir hier viel gesehen. Ja, absolut. Was auch eine Wahrheit ist, dass viele Sachen gar nichts kosten. Also es gibt ja viele Initiativen, die hier sind, die hast du ja auch interviewt, die ihr Angebot kostenlos in die Schulen bringen, weil es über Stiftungen zum Beispiel finanziert wird, weil sie aus einer Eigenmotivation heraushandeln. Auch diese Dinge sind hier auf der Messe zu sehen. Mit diesen Menschen haben wir, oder hast du gesprochen, die sollte man genauso unterstützen und auch in seine Schule holen. Es ist wirklich unglaublich, wie viel Enthusiasmus es hier auch gibt. Und wie du auch richtig sagst, wie viele Menschen sich einbringen, ohne dafür jetzt nur den wirtschaftlichen Nutzen zu sehen. Natürlich geht es auch ums Verkaufen, Sehen und Gesehenwerden. Dafür sind wir da. Und wenn die Dinge nicht verkauft werden, dann können sie auch nicht in die Klassenzimmer kommen. Ja, das ist auch eine Industrie. Also Bildung ist auch ein Wirtschaftszweig, der wichtig ist.

Das arbeiten Menschen und die müssen auch Geld verdienen. So funktioniert es nochmal. So funktioniert es. Aber es gibt auch einen wirklich breiten Kanon darum herum. Und auch die Möglichkeiten von Tosse zum Beispiel. So ein Spiel, was einfach geworfen wird. Unsere nette Abwechslung ist soziale Kompetenzen schult. Bewegung ermöglicht. Auch in kleineren oder engeren Raumen oder andere Raumkonzepte, die man entwickeln kann. Was es da alles für Module gibt. Also so rund um den Kern des Unterrichts. eigentlich herum. Das fand ich auch beeindruckend. Ja, und wie gesagt vom Unterricht. Wir wollen ja, ich bleibe mal bei Stefan Rupala, wir wollen ja das Lernen verändern.

Hier kann man sich ganz viel Input für seinen Unterricht, für das Lernen, jetzt habe ich selber auch Unterricht gesagt, um die Schule auch zu verändern. Wir haben ja auch einige Leute natürlich getroffen. Wir haben Silke Müller getroffen, Jan Vetter war hier, Florian Nuxoll, also auch Bob Blume. Es ist ein bisschen ein Klassentreffen. Ja, sowohl von den Leuten, die ihr sicherlich auch von Social Media kennt oder deren Bücher ihr zu Hause habt, aber auch für mich jetzt seit einem Jahr nun in der Bildungswirtschaft tätig bin, ich treffe natürlich auch alle wieder, mit denen ich auch sonst auf anderen Messen bin. Es ist aber auch eine ganz fantastische Stimmung und ein sehr kollegiales Miteinander. Und kollegial war auch unser Live-Panel, beziehungsweise unsere beiden Live-Panels, Gerd. Da haben wir uns wirklich mal gut verstanden und gut vertragen. Ja, sonst, ihr merkt ja hier auch, hier ist ja immer doch ein bisschen Gewitterluft bei uns. Ein bisschen Reibung bei Grumpy Cat.

Gerd ist jetzt ein bisschen auch durch nach den vielen Messetagen, was ich ihm auch nicht verübeln kann. Für mich waren es drei und auch die merke ich schon. Aber zurück zu unserem Panel-Talk. Wir waren ja... Mit dem Projekt Women do Science von Casio live zu sehen. Und das ist wirklich ein wunderbares Projekt, was ihr euch unbedingt anschauen müsst. Denn da geht es darum, mehr junge Mädchen und Frauen für MINT zu begeistern. Und zwar auf eine Art und Weise, die einen ganz kreativen Ansatz hat. Josephine Reis, eine bekannte Künstlerin aus Berlin, hat das alles illustriert. Und es macht so einen Spaß, sich das anzuschauen, und sich diese kostenlosen Unterrichtsmaterialien auch mal zu Gemüte zu führen. Das ist wirklich MINT neu gedacht. Ja, Casio Education bringt Vorbilder in die Schule, die wirklich auf Augenhöhe sind. Das habe ich heute im letzten Panel dann noch so formuliert und das ist es auch. Und ich bin total begeistert von den beiden Wissenschaftlern, aber auch von der Künstlerin, weil sie so nahbar sind. Man kann sich so gut identifizieren und man hört ihnen auch wirklich gerne zu, weil sie nicht nur etwas sagen, sondern auch etwas machen. Also wenn du jetzt Sophie Charlotte zum Beispiel nimmst mit ihrer Robotik.

Die verbessert das Leben von Menschen, die ein Handicap haben, erleichtern den Alltag. Also Robotik, die sofort das Leben verbessert. Also sie macht das als junge Frau, die sich da auch durchgebissen hat. Ja, und Mara Meier als angehende Chemikerin, sie studiert ja selber noch und das finde ich auch toll, dass das ein Role Model ist, ein Vorbild. Keine Professor Dr. Meier, die fertig ist und schon auf viele Jahre Karriere zurückblickt, sondern wirklich Frauen im Werden. Kluge Köpfe, mit denen es Spaß macht, sich mehr mit MINT zu identifizieren. So, lieber Gerd, ich würde sagen, wer darüber mehr erfahren will, der muss sich natürlich auch noch den Podcast, den wir mit den dreien Mara Meier, Sophie Charlotte Keunicke und Josephine Reis aufgenommen haben, anhören. Da gibt es nochmal viel mehr Infos zum Projekt.

Ja, da gibt es noch eine Folge, auch noch mal von den Machern. Wir werden noch mal Behind the Sands schauen. Behind the what? Hinter die Kulissen schauen. Okay. Habe ich falsch ausgesprochen? Ja. Sorry, das ist die Englischwählerin in mir. Behind the Sands. Besser. Okay, weiter im Text. Lob mich, ich brauche das. Hast du gut gemacht. Da fahrt ihr noch viel mehr. Mehrfach wurden wir angesprochen, hey, das bräuchten wir doch auch mal bei uns in der Schule. Also vielleicht sind wir demnächst auch nochmal bei der einen oder anderen Messe unterwegs. Aber Women, du seins, könnt ihr in eure Schule holen. Macht das, alles findet ihr in den Shownotes. Was wir gestern auch noch besprochen haben, wollen wir auch nicht unterschlagen. Wir haben das Buch mit vorgestellt, das erste Mal, wo wir auch mitgearbeitet haben, KI statt K.O. Haben wir drüber gesprochen, hat mich besonders gefreut. Ein Exemplar durften wir schon rausgeben und das hat ein ehemaliger Referendar von mir gewonnen. Liebe Grüße gehen raus an Alexander Schmidt.

Genau, wir haben das Buch selber noch gar nicht in den Händen gehalten, aber gestern gesehen. Und ja, auch dazu mehr in den Shownotes und sicherlich demnächst bei uns im Podcast. So, lieber Gerd, ich würde sagen, jetzt beenden wir die Didakta 2026 für uns und für unsere Hörer und Hörerinnen. Für die Hörer. Ich muss noch ein paar Stunden. Ein paar Stunden musst du noch. Und übrigens, es hat uns auch ganz doll gefreut, dass viele von euch, die uns immer zuhören, wirklich persönlich gekommen sind und gesagt haben, Hey, wir mögen Hey-Diggis, wir hören euren Podcast, wir nutzen das Material. Das macht uns richtig Spaß und motiviert uns natürlich, umso mehr für euch dran zu bleiben. Ja, da gehen gleich auch mal Grüße raus. Laura lernt verliebt, Wachstumsfunken, die waren nämlich hier. Und Herr Flüss, die habe ich mir jetzt gemerkt. Wollte ich gerade sagen, gemerkt, aber es waren auch noch viele mehr. Waren noch viele mehr. Wirklich auch mich beim Interviewen on the go, die mich einfach angetippt haben, gesagt haben, Hey, ich kenne Sie doch, Sie machen doch den tollen Podcast. Richtig, richtig toll. Lieben Dank dafür. Bleibt dran. Und jetzt kommt Gerds Abschluss. Ja, wenn ihr keine Folge mehr verpassen wollt, dann abonniert doch einfach. Hey Dickies, so geht Lernen heute. Gebt uns eine gute Bewertung auf Spotify und Apple Podcast. Dann hört ihr diese doch sehr komische Stimme, die ich hier gerade aufgelegt habe. Noch viele weitere Male. Vielen Dank. Und immer zuerst. Ja. Auch das. Auch das. Bleibt dran.

Das war Hey Diggies, der Bildungspodcast mit Viola Patricia Herrmann und Gerd Mängel. Immer dienstags auf allen Podcastplätzen.