Hey Dickies, so geht Lernen heute. Schön, dass ihr wieder dabei seid. Ja, herzlich willkommen und diesmal eine ganz besondere Folge, muss man sagen, denn leider hast du dieses Interview diesmal alleine geführt. Eigentlich ist es ja schon nichts mehr Besonderes. Ich glaube, die letzten Folgen und die kommenden führen wir alleine. Also da kommt ja mit Udo Kempers, das sage ich jetzt schon mal, der nächste Folge, deshalb ist auch das Interview alleine geführt. Es hat sich jetzt halt so ergeben, wir haben in der Weihnachtszeit aufgenommen, du warst im Urlaub, ich hatte Termine, aber wir sind für euch da. Einer von uns beiden hat immer Zeit für spannende Gäste und so einen spannenden Gast haben wir heute. Auf jeden Fall, denn wir begrüßen heute Sven Täuber, den Bildungsminister von Rheinland-Pfalz und ich muss sagen, natürlich habe ich das Gespräch schon gehört, wäre aber auch wirklich gerne selber dabei gewesen. Sven Täuber ist jemand, den man in bildungspolitischen Debatten jetzt ganz oft hört. Ich würde auch mal sagen, das ist jemand, der Aufsteiger 2025.

Der ist in diesem Jahr Bildungsminister in Rheinland-Pfalz geworden und ist, glaube ich, gleich jemand, der Stimmen 2025 auch geworden mit ganz vielen richtigen Dingen, die er gesagt hat und Entscheidungen, die er getroffen hat. Ja, man muss ja auch sagen, er ist Lehrer, er kommt aus der Praxis. Richtig, er kommt selbst aus der Praxis, er war Lehrer und er kennt die Schule von innen. Plus noch etwas, natürlich auch ein Bonus aus unserer Sicht, er ist ja inzwischen auch Podcaster. Wir könnten sagen, Herr Täuber, wenn Sie es hören, guten Morgen Kollege. Nein, wir sind noch nicht Bildungsminister. Noch nicht. Das wäre doch was. Ja. Wir machen das beide zusammen. Ja, ein multiprofessionelles Team, so wie wir es immer in der Schule sehen wollen. Das wäre doch echt mal eine gute Idee. Nein, wir beschränken uns jetzt auf die Leute, die das wirklich können, so wie Sven Teuber. Und mit dem habe ich ein spannendes Interview geführt und das will ich euch noch nicht länger vorenthalten. Ja, ich werde seinen Podcast natürlich auch in den Shownotes verlinken. Man muss ja auch sagen, du hast es schon erwähnt, er war eine der führenden Stimmen, hat aber auch zuletzt mit seinen Entscheidungen für Diskussionen gesorgt. Ja, das war zum Beispiel unangekündigte Tests. Aber auch das Rund um das Thema Smartphone ist eher eine Stimme in der Debatte, die man ernst nehmen muss. Darüber werden wir uns auch im Interview unterhalten. Also ich will noch nicht so viel spoilern. Am besten hört euch das jetzt einfach an. Das machen wir. Wir hören jetzt rein. Los geht's.

Hey Diggis, so geht Lernen mit. Sven Täuber ist Bildungsminister des Landes Rheinland-Pfalz. Er kommt nicht nur aus der Politik, sondern aus der Schule. Sven Täuber war selbst Lehrer und kennt den Alltag von Unterricht, Lernprozessen und Schule aus eigener Erfahrung. Im Zentrum seiner Arbeit steht das Lernen selbst. Weniger Druck, mehr Zeit, mehr Beziehung. Digitalität versteht er als Werkzeug für gutes Lernen, nicht als Selbstzweck. Und Bildungsgerechtigkeit ist für ihn kein Schlagwort, sondern sein Zielwelt, eine ganz konkrete Aufgabe. Ich freue mich sehr auf dieses Gespräch. Herzlich willkommen, Herr Minister. Vielen Dank für die nette Einladung. Vielen Dank auch für die Einladung, Herr Mingel. Momentan kommt man ja an Ihnen nicht vorbei.

Wir sind ja überall. Das ist für den Minister vielleicht nicht so schlecht. Nee, ist nicht schlecht. Zeigt aber auch, dass man ein paar richtige und wichtige Punkte gesetzt hat, dass das Leute interessant finden und ja auch Gehör findet. Viele Themen, die Sie ansprechen. Klar ging es ums Handyverbot. Vielleicht kommen wir dahinter noch zu KI. Aber auch ganz zentral das Lernen. Und da bleiben wir mal gleich bei Ihrem alten Beruf. Der ist ja nicht weg. Und da würde ich ganz gerne mal darauf eingehen, Herr Minister. Sie waren selbst Lehrer. Was aus dieser Zeit prägt Sie bis heute in Ihrer Rolle als Bildungsminister? Erstmal prägt es mich vor allem, dass ich weiß, dass in der Praxis sehr, sehr viele gute Ideen auch entwickelt werden, die vielleicht gar nicht erstmal in manchen Bereichen so überall vorgesehen sind, wenn man über Regelungen diskutiert. Und deswegen bin ich jeden zweiten Tag in einer anderen Schule in Rheinland-Pfalz, um mit der Praxis einfach zu sprechen und zu schauen, hey, was hat sich bewährt bei euch und welche Diskussion ich viel wichtiger noch finde, was meint ihr denn, könnten wir auch lassen morgen in der Schule? Weil wir brauchen Zeit, um diese Ziele, die Sie angesprochen haben, die viele, viele unterstreichen. Das heißt, das Thema mentale Gesundheit von jungen Menschen treibt viele um, weil das immer schwieriger wird, in einem gesunden Umfeld auch lernen zu können.

Und das heißt, ich brauche mehr Zeit, um Bindungs- und Beziehungsarbeit zu machen und dann auch Leistungen zu ermöglichen. Und, glaube ich, auch Zeit, um neue Dinge zu implementieren. Das heißt, wir sagen immer wieder schnell als Gesellschaft, ach, das kann die Schule machen. So einen Umgang mit künstlicher Intelligenz lernen müssen wir auch in Schule machen. Aber wir selber, muss man ja auch mal sagen, meine Generation und auch die davor, die heute alle Lehrerinnen und Lehrer sind, sind nicht Digital Natives. Das heißt, wir brauchen auch für die Zeit und Raum mit den Schülerinnen und Schülern auch Dinge zu erarbeiten. Und deswegen, das weiß ich, das ist in Schule häufig diskutiertes Thema. Deswegen bin ich auch keiner, der sozusagen fernab von Praxis, sondern mit Praxis die Praxis gestalten will.

Ja, ähnlich wie die Schülerschaft der Heterogenes, ist es ja auch die Lehrerschaft. Und wenn sie sagen, sie sind jeden zweiten Tag an einer Schule unterwegs, dann werden sie ja auch auf ganz verschiedene Meinungen treffen. Da werden die einen sagen, hey, bitte nicht so viel Digitales. Vorher hatten wir das auch nicht. Und die Nächsten sagen, mir geht das viel zu langsam. Du weißt doch, was wir brauchen. Oder sie wissen doch, was wir brauchen. Je nachdem, Lehrer duzen sich ja auch. Was hören sie da und welche Antworten gibt man denn bei den Gruppen? Man möchte ja alle eigentlich erreichen. Ja, und das muss man halt einfach auch sagen, man muss sich mehrere Meinungen anhören und dann auch Entscheidungen treffen. Also das ist für mich ganz wichtig. Wir können nicht alle gleichermaßen befriedigen. Und ich glaube, was die Leute aber anerkennen, das habe ich schon als Rückmeldung, dass da, wenn da jemand ist, der eine Idee hat, der auch die Idee miteinander diskutiert und dann auch Entscheidungen trifft, dann muss das auch nicht unbedingt die Entscheidung sein, die man sich selber vielleicht daraus entwickelt hat. Aber man begrüßt es schon sehr, dass jemand aus der Praxis kommt, so wie ich, und dass er auch, in dem Fall ich, dann auch Entscheidungen treffe und nicht abwartet oder Angst hat vor Entscheidungen. Das ist schon so ein Punkt. Ich glaube, wir müssen auch einfach miteinander Entscheidungen gehen und auch manchmal sagen, wenn man Fehler macht, das gehört auch zu einer Fehlerkultur, die wir haben, die wollen wir auch von unseren Schülerinnen und Schülern haben. Ja, dann ist es halt vielleicht mal eine falsche Entscheidung gewesen, Dann muss ich aber auch so groß sein und das anzuerkennen. Und die anderen müssen auch sagen, okay, komm, der steht auch zu Fehlern.

Und auch das ist, glaube ich, was, was in der Demokratie dazugehört. Jetzt haben Sie gerade das Thema Fehlerkultur angesprochen. Ist natürlich auch eine goldene Brücke. Mit einer Sache sind Sie natürlich so ein bisschen medial steil gegangen. Das war diese Bewertung von Hausaufgaben, auch unangekündigte Tests. Dass man die nicht mehr bewertet, das wurde sehr umstritten. Ja, die müssen doch lernen. und unter Druck entstehen Diamanten, also ein ganz fürchterliches Sprichwort, bitte, ich möchte das nicht mehr hören, ich habe es jetzt selber noch einmal zitiert und da sagen Sie, nein, das wollen wir nicht, das ist nicht unser Ansatz, das hat überhaupt nichts mit Lernen zu tun, warum? Ich würde auch sagen, ich würde ganz klar sagen, ich würde ein anderes Sprichwort tatsächlich nehmen oder eine andere Lehre aus Physik, Aus zu viel Druck entsteht nur Zerstörung und kaputt. Und in dem Zusammenhang erleben wir ja alle auch als Erwachsene, dass wir, egal in welchem Beruf wir sind, wir erleben sehr viel Druck. Gefühlt vielleicht selbstgemachten Druck auch, aber auch von uns außen auferlegt. Und wenn das auf Erwachsene schon so wirkt, dass wir merken, dass mentale Gesundheit eben einen deutlich höheren Stellenwert hat, dann müssen wir uns nicht wundern, dass auch mit Corona und den Folgen daraus dass auch bei Kindern und Jugendlichen spürbar Spuren hinterlassen sind, die uns Herausforderungen beim Lernen machen. Wir brauchen ein positives Bild vom Lernen, weil wir können ohne lebenslanges Lernen diese Gesellschaft in Zukunft heute nicht und in Zukunft erst recht nicht gestalten.

Und das heißt, das Lernen muss ein positives Bild haben und nicht muss ein Klima haben. Das zeigen uns auch andere Länder, die deutlich besser abschneiden bei Studien, dass wo ein gutes Klima herrscht, man auch besser lernt und damit auch höhere Leistungen bringt. Und eben nicht durch Druck lerne ich nicht mit Druck umzugehen, sondern ich brauche Strategien und Resilienz, um mit Druck umgehen zu können. Und das geht nur in einem angstfreien Raum. Und deswegen müssen wir Kolleginnen und Kollegen entlasten, weil die empfinden ja auch Druck, vielleicht auch manchmal von Eltern, manchmal von Rechtfertigungsdruck. Warum ist diese Note da oder diese? Und dann wollen die mehr Noten machen, um sich abzusichern. Das verstehe ich auch als Lehrer.

Gleichwohl müssen wir den Druck nehmen und müssen dadurch mehr in Kommunikation mit Eltern gehen und auch erklären, warum Pädagogik den Raum in Schule braucht und nicht Bürokratie und Absicherung. Ich glaube, wir sind da gar nicht so weit auseinander. Ich glaube auch nicht, dass die Quantität von Noten das Problem ist. Also ich habe selbst ja agile Methoden eingeführt. In meinem Unterricht es war gar nicht so einfach bei den Kollegen, die dafür zu begeistern. Thema Fehlerkultur, da würde ich auch gleich nochmal hängenbleiben. Aber ich Dann über eine Agilität und du darfst Fehler machen, du bekommst es wieder, korrigiere es, unterstützt euch kooperativ. Wer arbeitet so noch? Also hier hast du eine Aufgabe, du darfst dich mit niemandem unterhalten, du darfst dir keinen Tipp holen. Und wenn du es falsch gemacht hast, dann beschäme ich dich noch. Und wenn du es gut gemacht hast, dann wirst du einmal gelobt. Das sind ja nicht Prozesse, wie wir, ich sag mal, außerhalb von Schule arbeiten. Leider, ja dieses Denken von Bewertung und keinen Fehler machen dürfen, ist natürlich auch fest in den Kollegien verankert. Bloß keinen Fehler zu geben, nicht auch mal vor die Klasse treten, Freunde, da habe ich was falsch gemacht, oder im Lehrerzimmer. Also dieser Selbstüberbietungswettbewerb von Kolleginnen und Kollegen, wer nun der härteste und strengste ist, das ist ja auch eine Realität. Das große Problem ist die mangelnde Fehlerkultur.

Und ich glaube, das ist ein Thema bei Unheilgekündigen nach Üs gewesen. Viele Kolleginnen und Kollegen haben schon so gearbeitet, weil das ist so eine Fernab der Realität, dass ich immer ab und immer, es ist wie wenn ich morgen Unheilgekündigen in den Unterricht geben würde und den benoten würde. Das würde kein Kollege wollen. Warum? Weil er sagt, ich konnte mich nicht darauf vorbereiten. Und das ist genau das Argument. Man will nicht bloßgestellt werden und man will nicht sozusagen eine Prüfung als Disziplinierungsgrund, sondern es soll eine Entwicklungsmöglichkeit sein und auch ein Zeitszeigen, ein Feedback haben, okay, da bist du schon gut und da musst du dich noch weiterentwickeln und ich helfe dir auch, diese Weiterentwicklung voranzutreiben. Und deswegen glaube ich, geht es immer besser, indem man sich teamorientiert vorbereitet. Es gibt auch mittlerweile ja andere Möglichkeiten, weil die Gesellschaft, die Unternehmen, alle erwarten daraus, dass wir schneller in Lösungen orientiert arbeiten müssen. Die Dynamik, das merken wir doch, über Push-Nachrichten sind ja nur Symbole dafür, wie Dynamik in unserer Gesellschaft ist und wie schnell wir reagieren müssen. Und das geht nicht, indem ich tatsächlich sage, okay, wir machen die Schule wie vor 50 Jahren, sondern wir brauchen Teamorientierung und ähnlich gesagt auch schon in der Ausbildung von Lehren und Lehrern nicht Einzelkämpfertum ausbilden, Teamkämpfertum ausbilden. Und in dem Zusammenhang würde das auch zu einer mentalen Entlastung führen. Übrigens auch andere Unterrichtsformen würden dazu führen. Weniger frontal.

Mehr didaktisch, methodisch, vielfältig arbeiten, dann bin ich nicht derjenige, der da sozusagen der Vorkämpfer alleine ist, sondern der sich sozusagen in einem Team mitentwickelt und der auch unterschiedliche Teamstrukturen erkennen kann und dann auch steuern kann. Da ist ja, glaube ich, auch ein großes Missverständnis, was bei vielen Kolleginnen und Kollegen besteht, dass man Lernen mit Lehren verwechselt. Also es wird synonym verwandelt und man ärgert sich dann, wenn der Effekt nicht da ist oder eben nur kurzfristig, also für Prüfungen lernen und dann wieder vergessen, Der Nachhaltigkeitsbegriff, den müssen wir auch unbedingt in der Bildung einführen, indem die Dinge verstetigt und behalten werden. Und das ist ja, wo ich Professor Köller auch total recht gebe. Der sagt ja auch immer wieder von der Ständigen Wissenschaftlichen Kommission, sagt immer wieder, wir müssen die Prüfungskultur ändern, wie Sie sagen, in dem Zusammenhang, damit sich das Lernen ändert. Weil wenn ich nicht für eine Prüfung lerne, sondern für eine Kompetenz tatsächlich viel Sinn stiftender erkenne, warum ich das mache, dann ist es an der Stelle auch zu sagen, dass ich wirklich nachhaltig lerne und Kompetenzen vertiefen kann und aus Potenzialen erst Kompetenzen auch werden.

Und in dem Zusammenhang ist es für mich auch ganz wichtig, das Thema Partizipation immer wieder in den Mittelpunkt zu rücken. Da, wo ich selber sehe, okay, ich kann hier mit an meinem Lernfortschritt arbeiten, da werde ich viel, viel sinnstiftender arbeiten, übrigens auch nach hinten raus weniger Probleme machen, wo Herausforderungen entstehen. Es ist häufig so, dass keine Integration stattgefunden hat, dass kein Gefühl dafür da ist, dass es eine Rolle spielt, ob ich da bin oder nicht. Und dann sozusagen auch Auffälligkeiten auftreten. Und das sind sozusagen gleich auch von Beginn an präventive Maßnahmen, Wenn ich von Beginn an Bindungsbeziehungsarbeit mache, dafür muss ich Raum und Zeit bieten. Das heißt, ich muss sagen, wovor verzichte ich morgen?

Und in dem Zusammenhang muss ich dann sagen, fülle das wiederum dann auch mit Zeit dafür, auch andere Lernformen auch einführen zu können, selbstorganisierte Lernformen von Beginn an auch zu machen. Da wächst sehr viel auf bei uns. Ich glaube, da sind manche Schulen schon sehr weit, das erlebe ich bei meinen Schulbesuchen und da müssen wir dann auch miteinander schauen, welche Ziele haben wir bis 2030, welche Maßnahmen brauchen wir dafür und welche sollten wir auch besser sein lassen. Und ich glaube, da müssen wir uns selber auch an die eigene Nase fassen, auch als Politik. Ich will nicht jede Sau durchs Dorf treiben, sondern ich will mich auf welche konzentrieren, die gemeinsam erprobt sind und wo Köller oder auch andere sagen, das ist auch wissenschaftlich belegt und Lernforschung zeigt uns, wo wir da sich orientieren können. Und dann, glaube ich, kommen wir auf einen guten Zweig, der auch Ergebnisse liefert, die im Sinne der Kinder und Jugendlichen sind, die wir stark machen wollen. An dieser Stelle, Professor Köller, wir haben Ihnen eine Einladung geschickt. Falls Sie das hören, bitte antworten. Und das kostet ja auch nicht unbedingt Geld. Also es wird ja immer, wir brauchen erst mehr Geld, wir brauchen mehr Ressourcen. Hört jeder Politiker natürlich gerne. Und als Sie auf der anderen Seite gesessen haben als Schulleiter, haben Sie sicherlich auch gesagt, ein bisschen mehr Budget oder...

Schulleiter war ich nicht. Ach so, als Lehrer, Entschuldigung. Aber als Lehrer konnten Sie sagen, die Schule bräuchte jetzt mehr Geld. Klar, jeder nimmt mehr. Jeder nimmt mehr Geld. Keiner würde sagen, ich nehme auch mehr Kollegen. Ich stelle auch sehr viele ein. Also wir haben jetzt wieder Rekordbeschäftigung in Rheinland-Pfalz, was Lehrerinnen und Lehrer angeht. 45.000 Lehrerinnen und Lehrer, so viele hatten wir nie. Warum? Weil wir immer nahehaltig eingestellt haben in den Jahren auch zuvor. Das hören wir auch nicht auf.

Nichtsdestotrotz, wie Sie sagen, das Arbeiten daran ändert sich ja nicht, weil jetzt ein Lehrer mehr oder weniger da ist. Also das entlastet vielleicht an der einen oder anderen Stelle, weil Fach mehr stattfinden kann, als es vorher ist. Aber mein eigener Unterricht ändert sich nicht dadurch, sondern ich kann in meinen vier Wänden, die mein Unterricht ausmachen, so viel individuell jetzt schon machen. Da muss ich auf niemanden warten. Und das wird auch viel getan. Und deswegen bin ich da so viel im Austausch, weil ich da sehe, hey, die arbeiten schon so, dass der Spang, Also ich war zum Beispiel BBS Saarburg, selbstorganisiertes Lernen, tolle Kolleginnen und Kollegen, dann Realschule Plus in Germersheim. Da haben die wiederum ganz andere Lernformen etabliert, die für ihre Zielgruppe genauso gut passen. Ja, warum denn nicht? Und das sind mal zwei Beispiele.

Da könnte ich auch noch Gymnasien, das Frauenlob-Gymnasium beispielsweise in Mainz ergänzen, die wiederum ganz anders unterwegs sind, mit Lernlaboren, mit Lernlandschaften im Gymnasium. Also wir haben da ganz unterschiedliche Modelle und wir müssen schauen, was ist denn der Kern des Ganzen. Und der Kern ist meistens nicht in Fächer orientiert denken, sondern in Kompetenzen orientiert denken. Dadurch, dass ich nicht in Fächern orientiert alleine denke, habe ich eine ganz andere Teamstruktur, die ich dahinter setzen kann. Und wenn ich dann auch Raum gebe, wo sich Kinder und Jugendliche selber mit Begleitung natürlich der Lehrkräfte und auch mit Anleitung an vielen Stellen, je jünger man ist. Von Lehrerinnen und Lehrern, desto selbstbestimmter die aber mitbestimmen können und auch sehen können, wie sie sich entwickeln. Da kann man übrigens mit digitalen Mitteln heute so viel begleitend und unterstützend tun, desto erfolgreicher sind die. Das ist sehr, sehr viel Verbindendes, egal wie die Form dann didaktisch, methodisch ausgewählt. Ich bleibe nochmal dran, ich war bei mir richtig.

Und diese Dinge in die Sichtbarkeit bringen, da würde ich Ihnen noch was empfehlen. Machen Sie YouTube, laden Sie die Schulen ein, Sie sind ja digitaler Fien, bringen Sie diese Sachen in die Sichtbarkeit. Das kostet wenig Geld, einen Lehrer, eine Schülerin einzuladen und sowas zu machen. Wir haben das in Corona als Schule gemacht. Und haben so eine Mietabreihe gestartet und haben Dinge einfach in die Sichtbarkeit gebracht und sowas vielleicht mal in den Austausch bringen. Das kann man leicht teilen, das kostet wenig Geld, eigentlich gar nichts. Wir haben den Austausch. Aber es ist natürlich auch immer eine Entscheidung, jedes Kollegen, jeder Kollegin selbst vom Lehren hin stärker zum Lernen zu kommen. Den Austausch ist mir übrigens auch wichtig. Also ich mache das zum Beispiel über, ich habe ja einen eigenen Podcast gegründet und all diese Sachen. Ich lasse Schülerinnen und Schüler auf unserem Instagram-Kanal des Bildungsministeriums auch zu Wort kommen, weil ich will, dass die sichtbar sind und zeigen, hey, ich muss das nicht alles erzählen. Das könnt ihr selber erzählen. Ich mache auch Pressekonferenzen mittlerweile zu Neueinführungen, beispielsweise Pflichtfachinformatik. Das hat bei uns ein neunt Klässler, hat er die Pressekonferenz gemacht. Der konnte selber besser davon erzählen, weil die hatten diese Schule, das war eine Realschule Plus in Wörstatt, die hat das schon eingeführt gehabt. Der hat gesagt, warum will ich das haben, warum brauche ich das als Schüler? Oder an anderer Stelle hatte ich sozusagen das ähnlich.

Lehrerinnen und Lehrer, die dann auch vorgestellt haben, warum wir das so machen. Das hatten wir letztens zum Thema Betamarks oder andere Sachen. Das heißt, das sind so Punkte, warum nicht die Schulgemeinde, die Bildungsfamilie, wie ich es immer so nenne, einfach selber mal zeigen lassen, was sie alles kann, weil da sind so viele Vorurteile auch in unserer Gesellschaft unterwegs, die nichts mit Realität zu tun haben. Lassen Sie uns echt an den 90 Prozent orientieren, die jeden Tag hart arbeiten und nicht immer nur an den 10 Prozent, wo Herausforderungen sind und Probleme sind, die hat jeder Berufsstadt. Aber gerade, was Sie gesagt haben, ein fantastisches Beispiel, der Neunklässler aus der Regalschule, der den Informatikunterricht vorstellt. Was wird der denn erzählen? Das erzählt er auch all seinen Freundinnen und Freunden, der teilt das vielleicht selbst, wenn er Instagram hat. Wir reden jetzt nicht über Social Media ab 16. Wir haben ja auch eine klare Meinung. Da sind wir nicht einer Meinung. Aber der wird es teilen, der wird es erzählen und er wird Selbstwirksamkeit erleben. Da erzählt er sein ganzes Leben von, dass er die Pressekonferenz gemacht hat. Sie hätten das auch gemacht. Vielleicht hätten Sie sich mal daran erinnert. Ich will Ihnen jetzt nicht zu nahe treten, aber das ist jetzt Ihr Alltag. Für ihn ist es eine Ehrung. Der wird es weitererzählen. Das sind natürlich top Beispiele, wie man Selbstwirksamkeit erleben kann. Ich möchte jetzt nicht die Debatte über die Wehrpflicht aufmachen, aber ich habe es halt gerade erlebt.

Wo Schülerinnen und Schüler sehr unzufrieden waren. Die wollten um Vormittags um 12 Uhr demonstrieren dagegen. Mir geht es gar nicht darum, ob man dafür oder dagegen ist. Aber Schülerinnen und Schüler erleben gerade etwas, wo sie selber nicht Teil der Debatte sind, sondern wo ihnen Erwachsene erzählen, die vielleicht Anfang der 90er Jahre in Zeiten der politischen Entspannung, ich meine noch nicht den Balkankrieg, selber Wehrdienst gemacht haben. Ich war bei der Soldatenseelsorge, deswegen kann ich das relativ gut einschätzen. Da kamen die Ersten aus den Kriegsgebieten zurück. Ich habe auch gedient und die werden belehrt, beschämt. Man kriegt vielleicht so ein paar Stammtisch-Schenkelklopfer, aber die Schülerinnen und Schüler werden nicht gehört. Man spricht über sie und nicht mit ihnen. Und es ist für uns doch demokratiebildend. Ich bin selbst ja auch Sozialkundelehrer, politisch bildend. Das heißt, in dem Zusammenhang ist es ganz entscheidend. Deswegen bin ich auch so für Wahlalter mit 16. Was in Europa geschafft wurde, scheitert in Rheinland-Pfalz sozusagen immer an der Opposition. Leider, muss man sagen, auch an der CDU. In NRW hat die CDU ja jetzt einen Vorstoß gemacht. Ich war der erste Jahrgang, 82er Jahrgang bin ich. Ich bin in Niedersachsen geboren, zur Schule gegangen, nachher in Hamburg. Aber in Niedersachsen war ich 98. Ich war der erste Jahrgang, der dort mit 16 wählen durfte. Gerhard Schröder war damals Ministerpräsident.

Und in dem Zusammenhang hat mich das so früh politisiert und demokratisiert, wo ich gesagt habe, hey, es kommt darauf an, ich muss mich jetzt auch damit auseinandersetzen. Und das ist in der Schule jeden Tag schon früher so. Das heißt, wenn ich mitkriege, es wird mit mir geredet und gesellschaftlich spielt es eine Rolle, wie es mir geht, dann bin ich viel schneller demokratisiert, viel schneller integriert und gehe damit verantwortungsvoll auch um. Ich habe jetzt bei einer Veranstaltung vor zwei Wochen in Worms am Abend eine Veranstaltung mit über 100 Menschen aus Schule und Kita gehabt. Da war auch die Vorsitzende des Jugendparlaments da. Und die hat dann gesagt, Herr Täuber, ich möchte mich bei Ihnen bedanken. Sie sind der erste Politiker, der so nachhaltig immer Schüler in den Mittelpunkt rückt und auch wie es uns geht und wie wir auch besser werden können. Und das erste spürbare Moment, was ich erlebt habe, war die Abschaffung der uneinkündeten HÜs.

Und das ist wie ein Geschenk gewesen, weil man gesehen hat, wenn ich meine Meinung äußere, dann hat das auch eine Relevanz. Und wie schön ist das, wenn junge Menschen sehen, das, was wir tun, ist für sie und sie kriegen das auch mit. Das ist Demokratie fördern at its best. Und da kann ich nichts Negatives dran finden. Im Gegenteil, wir brauchen starke, selbstbewusste, selbstbestimmte Jugendliche. Und ich bin leidenschaftlicher Anwalt für Kinder und Jugendliche, weil sie brauchen noch viel mehr davon und die Wehrpflichtdebatte ist ein gutes Beispiel dafür, finde ich. Jetzt kann man über die Wahlalter ab 16 streiten. Sie haben das jetzt sehr positiv beschrieben. Ich glaube, so weit müssen wir vielleicht noch gar nicht gehen, aber es ist natürlich ein Beispiel dafür. Aber wenn wir das in der Schule nicht hinbekommen und wenn Kinder da keine Selbstwirksamkeit spüren, dann trägt sich das ja weiter fort, Diese erlernte Hilflosigkeit, wie die Marina Weisbrand das immer nennt. Also wenn man über die geringsten Dinge nicht mitentscheiden darf oder dann belehrt wird, das entscheiden wir hier, dann bringt das nichts. Also wir müssen nicht über Demokratie reden, ja bestimmte strukturelle Vorgaben erfüllen. Wir besetzen jetzt so eine Schulkonferenz, da sind natürlich Schülervertreter dabei, aber Ihr habt sowieso keine Ahnung. Oder das haben die Erwachsenen vorher schon alles geregelt. Das bringt nichts. Das sind ja dann auch Dinge wie ein Schul-Hackathon, einen Raum selbst gestalten, eine Junior-Wahl gestalten etc. Oder den Friday, dass man wirklich sagt, wir bringen jetzt ein Projekt vorbei, das müssen auch die Erwachsenen nicht immer gut finden.

Aber die Schüler müssen Selbstwirksamkeit erleben. Und das ist ja das, was wir in einer Gesellschaft auch, was ja auch Erwachsene nicht erleben. Und dann kommt es zu solchen Dingen. Sie gehen an die Ränder und denken, ja, wenn ich mir nicht helfen kann, die helfen mir. Genauso ist es. Und ich sage mal, wo war es denn so, dass immer die Erwachsenengeneration was toll fand, was die junge Generation gemacht hat? Das war ja noch nie so. Und in dem Zusammenhang, gleich im Nachgang, aber wenn man heute mal drüber nachdenkt, ich habe neulich den Film über Bob Dylan gesehen und die Friedensbewegung, die damals sozusagen da war. Ja, meine Güte, waren das gesellschaftliche Konflikte, die da auf Zwischeneltern oder Rolling Stones, Beatles und was nicht alles und die Musik, die dann sozusagen kann. Ja, heutzutage alles sozusagen Standard und man lacht fast drüber, was da für Kämpfe ausgeworfen wurden. Aber das zeigt ja, jede Generation hat ihre Konflikte.

Nichtsdestotrotz ist es immer gut, gerade der Generation, die die morgige Zeit mit prägen und gestalten soll, auch eine Stimme frühzeitig zu geben. Der Brexit ist für mich ein weiteres tolles Beispiel dafür. Die jungen Menschen sind zu Hause geblieben, weil sie offensichtlich nicht gemerkt haben oder sich auch nicht angesprochen gefühlt haben. Aber diejenigen, die jetzt tatsächlich das ausbaden müssen, die Konsequenzen, sind die jungen Menschen von morgen. Und das wird Großbritannien oder Europa insgesamt hat das verbringt, dass Herausforderungen, die jetzt in einer so stark wie der bipolaren Welt zwischen Ost- und Westkonflikten, wo wir leben, auch noch mehr Herausforderungen bringt, als man sich wahrscheinlich damals hätte gedenken können. Ich glaube, die Entscheidungen würden heute anders ausfallen. Aber in dem Zusammenhang will ich nur sagen, ich glaube, man hat in Europa nicht ohne Grund das Wahlalter mit 16 eingeführt, weil man sieht, Europa ist eine Entwicklung, die den Frieden mit ermöglicht hat, die aber immer stärker unter Beschuss gerät von Populisten.

In dem Zusammenhang will man frühzeitig mitbinden durch Wahlalter mit 16. Ich finde es dann Treppenwitz, wenn man sein eigenes Kommunalparlament in Rheinland-Pfalz nicht mit 16 wählen darf. Kann man ja keiner erklären. Die höchste politische Ebene darf ich mitbestimmen im Europaparlament. Aber die Ebene, die über meinen Jugendraum oder über den Kicker oder Billardtisch dort oder hier mit entscheiden kann, die darf ich nur wählen, wenn ich 18 bin. Das finde ich lächerlich. Da wird es sicherlich auch eine Anpassung geben. Die Debatte reißt ja nicht ab. Und letztendlich sind die Argumente auch. Da wird über verfassungsrechtliche Dinge argumentiert. Die Nächsten sagen, ja, dann kommen die extremen Meinungen so rein. Es ist eine relativ kleine Gruppe. Es wird am Wahlergebnis wenig ändern. Aber an der Haltung und zur Einstellung zur Demokratie, das Argument kann ich nachvollziehen. Wo das aber auch natürlich mit reinspielt, ist das Thema künstliche Intelligenz. Da ist Rheinland-Pfalz ja ziemlich früh gewesen, hatte eine Lizenz damals ihre Vorgängerin für Vorwitz gekauft, KI. Haben wir jetzt, habe ich jetzt verlängert.

Wie bitte? Habe ich jetzt verlängert, die KI wird weiter nutzbar sein, kostenfrei. Ja, weil ich früher den Vorwitz-Podcast gemacht habe, deswegen weiß ich das. Rheinland-Pfalz war ziemlich früh dran. KI ist natürlich auch ein Thema, was die Gesellschaft gerade verändert, die Arbeitswelt auch. Ich bin in der IT-Branche tätig und sehe das natürlich, was da passiert, aber auch in vielen anderen Bereichen. Und die Jugendlichen müssen sich mit künstlicher Intelligenz auseinandersetzen. Die Lehrerinnen und Lehrer sind manchmal sogar hintendran. Warum ihrer Regierung oder ihrer Vorgängerin so wichtig gewesen, relativ früh dort einzusteigen? Weil nicht mal alle Bundesländer haben zurzeit eine KI-Lösung für ihre Schülerinnen und Schüler. Es ist für mich gut, dass diese Entscheidung so getroffen wurde, da konnte ich gut drauf aufbauen und wie gesagt jetzt auch Lizenzen verlängern. Mir ist es ganz wichtig, deswegen bin ich auch nicht für ein striktes Handyverbot an Schulen bezüglich. Übrigens, bei Social-Media-Regulierung sind wir gar nicht, glaube ich, großartig auseinander, aber bei dem Thema Handyverbote, weil ich glaube, dass das Smartphone gehört zur Selbstbestimmung heutzutage mit dazu, je älter ich bin.

Je jünger ich bin, desto restriktiver, je älter, desto liberaler. Aber bei Social-Media-Regulierung sind wir, glaube ich, sehr nah beieinander. Können wir nur nicht in Schule regeln. Wir müssen aber Kinder und Jugendliche fit machen. Wir können nicht sagen, Schule ist ein eigener Kosmos und der hat nichts mit Smartphone und mit KI zu tun, sondern wir müssen im Gegenteil das tun. Wir müssen Strategien entwickeln, reflektiert damit, sich auseinanderzusetzen. Dazu brauche ich aber gebührenfreie Zugänge für alle und dafür brauche ich tatsächlich auch das Handwerk, das ich, deswegen bilden wir mit Fraunhofer-Institut, mit unserem pädagogischen Landesinstitut gezielt viel stärker auch Lehrerinnen und Lehrer aus und fort. Das haben wir jetzt nochmal verstärkt, in dem Sinne, weil das sehr stark nachgefragt wird. Das ist, finde ich, auch ein schönes Zeichen. Lehrerinnen und Lehrer wollen sich fortbilden, weil sie selbst ja merken, das Thema geht nicht weg. Im Gegenteil, so dumm wie jetzt bleibt, wird die KI nie wieder werden. Wir müssen Strategien sozusagen haben, damit umzugehen. Wir können nicht sagen, da will ich nichts zu tun haben, hoffentlich geht es an mir vorbei.

Ein Schüler, der heute keine KI nutzt, wäre ja fast schon... Wäre ja fast schon naiv bis dumm. Ja, weil im Endeffekt muss man klar sagen, es gibt Bereiche, da muss ich es nutzen. Ich muss nur clever damit umgehen. Und ich darf es nicht unreflektiert nutzen, weil ich genau wissen muss, was heißt Quellenkritik? Was heißt Prompten? Was sind denn die Techniken, die dahinter sind? Wie kann ich auch möglichst vielfältig auch so prompten, dass ich auch Unterstützung habe? Und was ich übrigens auch mache, da sind wir jetzt gerade dran. Das war eine meiner ersten Aufträge auch, die ich erteilt habe. Ich möchte auch Lehrerinnen und Lehrer mit KI entlasten. Das heißt, wir bauen gerade eine eigene Chatbot so auf, dass für den Fachbereich Deutsch der komplette Lehrplan aufgeführt wird. Dann eine Unterrichtsplanung durch die KI-Erfolg, die ich dann kritisch reflektiert wiederum anpassen kann, wo ich aber sehr viel Zeit spare. Und in dem Zusammenhang, warum soll man Schülern das verwehren? Im Gegenteil, wir müssen schauen, wie kriegt man die fit gemacht. Und deswegen ist es ein ganz starker Schwerpunkt, digitales Fit machen und kritisch reflektiert sein. Wir kommen immer wieder auf unser Thema jugendliche Selbstwirksamkeit zurück.

Was mir aufgefallen ist, ich bin vor einiger Zeit mit dem Zug in einem Zugabteil gefahren mit fünf Senioren. Und am Tag zuvor lief die Fernsehsendung Hart aber fair, da ging es auch um Handyverbot und der Lehrer Schmelzer war dort. Und dann, ich weiß gar nicht, aus welchem Bundesland der ist. Aus Hessen. Aus Hessen ist der. Und dann ging zwischen diesen Senioren eine Debatte los. Ich habe das auch in einem Text verarbeitet. Ich kann nicht alles wiedergeben, was dort gefallen ist. Das fällt auch schon unter Zensur. Also der Staatsschutz musste noch nicht eingreifen, aber das war kurz davor. Und dann wurde rumgelästert über die Haare. Und dann wurden aber auch KI-Bildchen in der WhatsApp-Gruppe gezeigt. Und guck mal hier, was der wieder gemacht hat. Es war Fake News. Ich wurde permanent in diese Gespräche mit hineingezogen von den Senioren und dann auch permanent wurden sich WhatsApp geschickt und der Schwiegersohn ging nun nicht, der hat doch schon den blauen Haken, er hat doch schon gelesen. Also das Thema Medienkompetenz, was ich sagen will, betrifft unsere ganze Gesellschaft und ich glaube, was da so, ich habe kein Telegram, aber was so an Telegram-Gruppen und auf Facebook geteilt wird, Da sollten sich viele Erwachsene mal vom Problembewusstsein der Kinder und Jugendlichen eine Scheibe abschneiden.

Vorbildwirkung, wie ich dort spreche über bestimmte Politikerinnen und Politiker, egal ob die jetzt von der CDU sind oder von der SPD oder von den Grünen, was dort losgelassen wird, ist unter aller Kanone und gleichzeitig wird aber auch über Jugendliche sehr herablassend gesprochen. Ich glaube, das hängt zusammen. Und ich bin da ganz bei Ihnen. Deswegen, ich bin einer, der immer wieder mit den Jugendlichen auch spricht und die sind total begeistert davon, dass ein Politiker so auf sie zukommt. Das finde ich eigentlich schön für mich, aber erschreckend in dem Bild, was sie offensichtlich von Erwachsenen teilweise haben, dass über sie negativ geredet wird und ein Bild bereitet wird. Ich habe letztens mit einem Ausbildungsbetrieb gesprochen, weil da sind ganz viele Tolle unterwegs. Aber der ist mir so aufgefallen, weil der hat über junge Menschen geredet. Da habe ich gedacht, da will man ja kein Azubi sein. Da wundere ich mich nicht, dass da keiner hinkommt an manchen Stellen. So wie ich den Wald hineinrufe, so schallt es hinaus, ist immer ein schönes Sprichwort. Und das gilt auch für junge Menschen. Die haben vielleicht andere Fähigkeiten und Kompetenzen, als wir sie damals haben mussten. Die sind in vielen Teilen viel schneller, dynamischer, flexibler an.

Passen sich schneller an, sind viel möglich, viel vielfältiger. Man hört aber immer nur, die können sich nicht mehr genau so gut konzentrieren wie wir. Und das mag an der einen Stelle sogar auch richtig sein, aber das ist gar nicht schlimm an der Stelle, wenn ich weiß, warum ich das, wie ich das auch einsetze, denn die Flexibilität, die überfordert uns ja an einigen Stellen, drei Dinge gleichzeitig zu machen. An manchen Stellen ist es bei jungen Menschen aber anders, weil es auch anders gar nicht geht, weil wir einfach anders leben und arbeiten heutzutage und übrigens auch Familie leben und pflegen und weil die auch räumlich getrennter ist als früher. Das heißt, Welt ändert sich und die Anforderungen an den Menschen auch. Ich bin auch davon überzeugt. Das Problem sind häufig nicht die jungen Menschen, sondern was wir über die jungen Menschen und von den jungen Menschen erwarten und über sie sagen. Lasst sie uns die stark machen und auch stark reden, dann werden wir bessere Ergebnisse haben. Auch das ist ja deutlich. Das ist ja die Self-Fulfilling-Prophecy häufig auch. Und in dem zeigen uns das Lernforschung auch, wenn Lehrer, Lehrerin mit positivem Bild rangeht, das werden meine Schülerinnen und Schüler schaffen. Schaffen sie es zu einer größeren Wahrscheinlichkeit, als wenn ich das mit einer anderen Haltung mache. Und die Haltung ist eine gesellschaftliche Gesamtherausforderung.

Ja, und wir können das ja sogar auch so sagen, das ist ja, man kann ja bildungstheoretisch daran gehen und sagen, das ist jetzt meine Einstellung und meine Überzeugung, so aus einem philosophischen Prinzip heraus. Wir können es ja auch empirisch belegen. Also HETI-Studie, beide Sachen kommen ja übereinander. Wir können beides ja auch belegen, da nicht den Mut zu haben, aus unserer Komfortzone als Lehrerinnen und Lehrer zurückzugehen oder als Erwachsene zurückzugehen. Und den Jugendlichen dann mehr zuzutrauen, schadet uns letztendlich allen selbst. Genau so ist es. Und ich würde deswegen auch immer sagen, lieber digital fit machen. Und um nochmal auf das Thema Social-Media-Regulierung zu kommen. Ich glaube, dass wir müssen, wenn wir den Kinderschutz und Jugendschutz noch stärker machen würden, dann würden wir, glaube ich, auch noch besser und noch freier aufspielen können. Weil ich erlebe in diesem Bereich auch sehr viel Angst und an meinen Stellen auch Unwissenheit. Wenn wir das abräumen können, aber das ist eher europäische Regulierung natürlich auch nötig an meinen Stellen, das ist ja dann auch höchste kapitalistische und Wettbewerbsdiskussionen mit Donald Trumps Freundinnen und Freunden. Das ist ja manche Herausforderung. Ich bin aber mit Katharina Barley zum Beispiel auch darüber im Austausch von Vizepräsidenten im Europäischen Parlament.

Und welche Möglichkeiten wir dazu haben. Weil ich glaube, wenn wir das mal wegnehmen würden und Jugendschutz stärken, mit Silke Müller diskutiere ich das auch immer wieder. Ich weiß. Sie wollte gerne eine Dreierdiskussion zwischen uns und mal so richtig loslegen. Die Silke wird sich jetzt wahrscheinlich, sehen, dass sie ihr Einfluss bei mir schon gewirkt hat, aber, in dem Zusammenhang glaube ich, da müssen wir auch selber mit uns in unserer Meinungsbildung und Entwicklung glaube ich vorankommen und da nehme ich mich nicht aus, da muss ich auch lernen und ich glaube wirklich, wenn wir Kinderschutz, Jugendschutz stärken, erleichtern wir glaube ich die Debatten an anderer Stelle. Die Episode habe ich schon erzählt, ich war auf der OMR und da war ein riesiger TikTok-Stand, ich will das jetzt nicht vertiefen und dann sagten die, ich hätte gerne, Er hat die mehrmals angeschrieben, TikTok, und dann haben die immer abgesagt, ja, ich könnte ihnen hier mal was zeigen. Und dann haben die mir Familienaccount gezeigt und man könnte hier so ein bisschen was einstellen. Die Anbieter gehen ja selbst auch nicht in die Öffentlichkeit und sprechen darüber. Also sie lassen das einfach laufen und das ist, glaube ich, auch ein Problem. Genauso, dass man ja gar nicht offen über die Dinge spricht oder sich der Debatte auch mal stellt. Das würde ich mir von den Anbietern auch wünschen. Und ich würde mir wünschen, dass Erwachsene nicht sagen, das verbieten wir nur bei den Jugendlichen und das interessiert uns dann für uns selber nicht.

Wir müssen sagen, Kinder- und Jugendschutz stärken, aber ich möchte auch nicht digitale Analphabeten ausbilden, weil dann versündigen wir uns an unseren Kindern, Jugendlichen und vor allem an unserer eigenen Zukunft. Das heißt, das sind unterschiedliche Sachen. Deswegen eine reine Verbotsdebatte ist zu kurz gegriffen, aber die ist natürlich populistisch schlagzeilenorientiert von Erwachsenen leicht zu führen, aber die geht an den Realitäten vorbei. Ich muss ehrlicherweise sagen, dass ich natürlich auch Teil dieser Debatte bin und habe da auch eine Meinung. Ich bin für digitale Endgeräte in der Schule. Ich bin für viel Lernen in der Digitalität. Dafür brauche ich noch nicht mal ein Endgerät, wenn ich über Fake News spreche oder über sinnvollen Umgang im Internet und auch Schule am mächtigen, KI-Einsatz etc. Literar, würde mir mehr digitale Endgeräte noch in der Schule wünschen, dass wir eben nicht auf Smartphones zugreifen müssen. Aber ich verstehe, wie Sie rangehen. Also ich kann die Argumente nachvollziehen, dass Sie sagen, okay, das Smartphone wird hinterher aber unser wichtigstes Instrument sein. Also andere Endgeräte werden immer mehr verschwinden. Also ich kenne zum Beispiel einen Unternehmer, kann ich ihn ruhig nennen, Robert Dahl, der betreibt so Freizeiteinrichtungen und Erdbehhöfe. Der hat gar keinen, der hat nicht mal mehr ein Tablet. Und seine mehreren tausend Mitarbeiter, das organisiert er alles über Smartphone. Und das wird sicherlich für viele von uns hinterher auch Arbeitsrealität werden.

Man muss ja nicht in jedem Punkt übereinstimmen, aber ich glaube, wir haben eine Basis, was die Kinder und Jugendlichen, was das Lernen betrifft. Wenn Sie jetzt so daran denken, 2030, Rheinland-Pfalz, Sie können auch gerne größer denken. Wo steht für Sie eine Schule, die den Kindern dann gerecht wird und Lust auf Zukunft macht? Also ich glaube, die steht da, dass ich von Beginn an mich auf Augenhöhe mit allen Beteiligten dieser Schule bewege, jeden in seinen Perspektiven auch wahrnehme und auch die Selbstbewirksamkeit spüren lasse in den Bereichen und dann unterschiedliche Rollen auch im Sinne einer Stärkung von Kindern und Jugendlichen auch einsetze, weil das ist der Hauptaufgabenpunkt. Und ich sehe da die Möglichkeiten, dass man digitale Tools zur Ergänzung, zur Unterstützung dieses Prozesses nutzt, aber nicht, dass man sagt, okay, wir sind jetzt eine digitale Schule und damit haben wir sozusagen ohnehin schon eine Aussage getroffen, dass wir gut arbeiten. Nein, der junge Mensch muss im Mittelpunkt stehen. Ich muss mir anschauen, wie können wir gemeinsam deren Kompetenzen auswählen und ich würde mir wünschen.

Dass wir 2030 deutlich bildungsgerechter noch sind, als wir es heute sind. Manche sagen, es muss auf Leistung ankommen. Ja, schön wäre es. Rheinland-Pfalz ist zwar das westdeutsche Bundesland, das am gerechtesten ist, aber auch wir haben immer noch knapp vier von zehn Fällen ist trotzdem Herkunft statt Leistung, der Aussagepunkt. Es muss um 100 Prozent Leistung und 0 Prozent Herkunft gehen. Und was ich möchte ist, dass wir in dem Zusammenhang deutlich weiter sind, auch im Bereich von selbstorganisierten Lernen und dass wir das auch viel stärker implementieren, weil das stärkt Kinder und Jugendliche in der Organisation ihres Lebens und ihrer Selbstwirksamkeit und Selbstbestimmung. Das sind ein paar Werte, die dann werteorientiert auf unserer Verfassung beruhend, auch Demokratie vielfalt stärkend. Vielen herzlichen Dank. Viel Kraft für die nächsten Monate, auch für Ihr Amt, für Ihre Vorhaben, dass Sie da viel in Bewegung bringen können, aber auch nachhaltig verankern vom Lernen in und für die Zukunft für die Kinder und Jugendlichen. Vielen Dank für Ihre Zeit. Ich danke sehr für den bereichernden Austausch und möchte mich auch bei Ihnen und bei allen, die an diesen Prozessen in Schule oder auch außerhalb von Schule arbeiten, herzlich bedanken, weil nur gemeinsam kommen wir hier voran und das wird unsere Gesellschaft, glaube ich, auch noch mehr wertschätzen können und nüssen in der Zukunft.

Gerd, wir hatten ja im Vorgespräch schon gesagt, dass der Sven Täuber wirklich ganz nah an der Praxis auch dran ist, natürlich auch durch seine beruflichen Erfahrungen als Lehrer. Und ich muss sagen, auch nach dem Gespräch habe ich das Gefühl, das, was er erzählt, ist sehr nah dran an dem, was politisch gerade passiert. Oder auch anders gesagt, er setzt politisch das um, was gerade passieren muss. Und da beginnt nämlich die grundlegende Frage, die haben wir ja sogar bei uns im Podcast. Nicht als Frage, sondern eher so als Imperativ. Wie Lernen überhaupt stattfinden kann?

Also so geht Lernen heute für die, die den Namen unseres Podcasts nicht kennen. Sven Treuber hat im Gespräch einen Satz gesagt, der für mich existenziell ist. Wir brauchen ein positives Bild vom Lernen ohne Angst. Und das ist ein wichtiger Ausgangspunkt. Wenn Lernen von Angst geprägt ist, dann geht Beteiligung verloren, dann halte ich mich zurück, dann probiere ich weniger aus, dann bin ich nur jemand, der eventuell im besten Fall repetiert und etwas wiedergibt. Das ist kein Lernen. Ich finde auch, es ist ein ganz wichtiges Zitat. Auf der anderen Seite bin ich auch so geneigt zu denken, das müsste doch eigentlich selbstverständlich sein, oder? Also wir wissen doch auch aus der Lernpsychologie, dass Lernen natürlich nur ohne Angst funktionieren kann. Aber dennoch denke ich, ist es wichtig, dass auch auf politischer Ebene das im Fokus ist, gesehen und verstanden wird und von da aus dann entsprechend auch agiert wird. Und man muss sagen, es wird ja dann auch sehr konkret, zum Beispiel beim Praxistag. Ja, eine ganz, ganz, ganz aktuelle Meldung, glaube ich, aus dieser Woche noch, also aus letzter Woche, wenn ihr das jetzt hört. Der Praxistat ist kein kurzes Praktikum, sondern die Schüler gehen nicht einmal irgendwo hin und schauen mal so ein paar Tage zu, wie läuft das in der Wirtschaft, sondern sie gehen regelmäßig in die Betriebe, ein fester Tag in der Woche.

Über einen längeren Zeitraum. Das hilft den Jugendlichen bei der Orientierung. Die Jugendlichen merken, das, was ich in der Schule lerne, hat etwas mit meinem Leben zu tun. Ich kann es sofort anwenden. Und ganz praktisch geht es darum, Übergänge in Ausbildung und Beruf besser zu gestalten. Und das ist eben ganz wichtig. Wir haben viel zu viele Schulabbrecher in Deutschland, Ausbildungsabbrecher, Entschuldigung. Das soll ein bisschen vermieden werden. Ich kann mich vorher schon orientieren. Ja, ganz wichtig natürlich. Und ich muss auch sagen, es gibt so einen Moment im Gespräch, der mich besonders beeindruckt hat. Hast du vielleicht eine Ahnung, welcher das gewesen sein könnte?

Das mit dem Informatikunterricht, der Pressekonferenz mit dem Schüler. Juhu, ich habe so einen Ordner, das ist auf einer Skala ein, bei Wer wird Millionär? Was war das für eine Frage? Im Bereich zwischen? Ging schon Richtung 500.000, würde ich sagen. War schon nicht schlecht. Oh, danke.

Schmeichlerin. Aber wir wollen ja nochmal darauf zurückkommen. Was war da passiert? Für die, die es schon wieder vergessen haben. Nein, das hat niemand vergessen. Wenn dieser neuen Klässler selbst vor die Presse tritt und erklärt, warum Informatikunterricht wichtig ist, dann ist das für den Schüler eine Erfahrung, die bleibt. Also für den Minister ist es ja etwas, was sein täglich Brot ist. Für den Schüler ist es etwas. Ganz besonders, ich werde gefragt, ich darf sprechen, meine Sicht ist relevant. Genau da schließt sich der Kreis wieder und wir sind wieder beim Thema Angstfreiheit, was wir gerade hatten, Jola. Wenn ich mich sicher fühle, traue ich mich zu reden und dann entsteht Beteiligung. Ja, es ist das Thema Angstfreiheit und ja damit verbunden auch das Thema Selbstwirksamkeit. Weißt du, also dieses Buzzword und das ist ja viel mehr als das, haben wir ja schon auch so oft im Podcast gehabt. Dieses Gefühl für die Schüler und Schülerinnen ist so wichtig zu merken, ich kann wirklich eine Veränderung erreichen. Meine Stimme zählt. Das ist auch etwas, was natürlich in unserer demokratischen Gesellschaft ganz wichtig ist und wir wollen ja unsere Kinder zu Demokraten heranbilden und von daher ist es ganz, ganz elementar, dass die Schule auch diese Möglichkeiten bietet und dafür einen geschützten Raum vorstellt. Und man muss auch sagen, das ist ja letztlich nicht nur etwas, was nur die Politik kann, sich hinstellen und reden und sich selber Gehör verschaffen.

Sondern, Gerd, es kann ja letztlich jede Schule auch im Kleinen machen. Ja, da sind wir wieder bei Annika Limburg, wir sind bei Marina Weißband. Dort fängt es an, in der Schule müssen wir anfangen, in der Schülervertretung, in Projekten, in einem Schul-Hackathon oder einfach im Unterricht anfangen. Mal fragen, wie lernst du? Hilft dir das? Hilft dir das nicht? Damit ist schon mal, ich werde gefragt, ich werde gesehen, meine Bedürfnisse werden erkannt. Und das ist der erste Schritt zur Selbstwirksamkeit und auch zur Demokratieerfahrung. Oder die Schülerinnen und Schüler werden gefragt oder werden gehört, besser noch, wir haben eine Idee, wie unsere Schule lebenswerter werden kann. Und diese Idee wird nicht einfach weggebügelt, sondern ernst genommen. Und dann entsteht Selbstwirksamkeit. Um es mit Marina Weisband zu sagen, dort, wo keine Selbstwirksamkeit ist, dort werden Schultoiletten kaputt gemacht. Dort, wo Selbstwirksamkeit ist, werden Schultoiletten vielleicht umgestaltet.

Absolut. Und erinnerst du dich noch an das Gespräch? Mir fällt jetzt gerade der ganze Name nicht mehr an. Die Freie Schule, wo war die? Mit den beiden. Freie Schule Friedland, genau. Da müssen wir mal wieder anrufen. Wir hatten versprochen, wir melden uns. Mit den beiden Schulleiterinnen, die ja wirklich diesen Gedanken von der Pike auf da umsetzen, wo Schüler und Schülerinnen an jeder Entscheidung beteiligt sind. Also da solltet ihr auch unbedingt nochmal reinhören, wenn euch das Thema interessiert, wie man sowas im Schulalltag umsetzen kann. Ist sehr spannend. Aber nicht nur das, nicht nur diesen Podcast-Tipp möchten wir euch geben, sondern natürlich auch noch ein paar Digis rund um das Thema Demokratie empfehlen. Da haben wir wunderbare Auswahlmöglichkeiten in unserer Digitek, um die Selbstbeteiligung für das Lernen eurer Schüler und Schülerinnen zu fördern. Packe ich natürlich wieder in die Shownotes. Und dazu passend auch Rheinland-Pfalz und Saarland arbeiten auch zusammen im Rahmen von Demokratie und Selbstbeteiligung. Gab es auch vor kurzem eine Presseerklärung dieser beiden Länder. Auch da nochmal die Empfehlung hört nochmal in die Folge mit Annika Limbunk rein, auch mit Frau Boser. Also im Januar steht das Thema Demokratie und Selbstbeteiligung, Selbstwirksamkeit bei. Uns ganz oben bei den Themen Hashtag Selbstwirksamkeit könnte man unter unserem Podcast schreiben. Wir packen auch das alles in die Show Notes, das findet ihr alle. Beiträder auch. Genau, allein der Januar war schon vollgepackt mit wirklich tollen Gästen rund um dieses Thema. Sehr spannend.

Und natürlich geht es im Februar auch spannend weiter. Du hast es schon verraten, Udo Kempers wird bei uns zu Gast sein. Also auch ein wunderbarer Gesprächspartner, könnt ihr euch sehr drauf freuen. Und ich würde sagen, Gerd, jetzt gibt es bloß noch eine Sache zu sagen. Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann abonniert Hey Diggis, so geht Lernen heute.

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