Hey Dickies, so geht Lernen heute. Heute mit eurer Top-Folge 2025. Fun Fact an dieser Stelle, ich glaube wir haben sie fast auf den Tag genau vor einem Jahr aufgenommen. In diesem Jahr ist viel passiert und eure Top-Folge 2025 ist Ein Herz für Bildung mit Professor Dr. Alperöner. Für die ganz große Top-Folge hat es noch nicht gereicht, aber da ist sie im Vormarsch. Da hat Matthias Schraller hier noch einen Vorsprung, aber die Folge ist ja auch schon ein Jahr älter. Also Alper, bleib dran, da sehe ich große Chancen. Aber hier auf dem Podest ist natürlich Platz für viele und jeder Gast ist bei uns natürlich gern gesehen und eine Top-Folge. Ich habe Alper Oehner drei Fragen geschickt per WhatsApp, die er mir beantwortet hat. Das möchte ich euch nicht länger vorenthalten, denn bei ihm ist einiges passiert im letzten Jahr.
Hallo Alper, hier ist Gerd. Du, ich habe eine schlechte und eine gute Nachricht für dich und ich fange mal mit der schlechten Nachricht an. Für dich hat es nicht zur Top-Folge von Hedikis gereicht. Jetzt kommt die gute, aber du bist die Top-Folge 2025. Matthias Schraner hat da noch einen Vorsprung. Die Folge ist auch ein Jahr älter, aber du bist ihm auf den Fersen. Also dranbleiben mit viel Herz. Jetzt meine Frage an dich, an die Top-Folge. Was gibt es bei dir Neues? Denn da ist ja einiges passiert 2025 beruflich.
Ja, lieber Gerd, das macht mich natürlich traurig, dass ich das nicht geschafft habe, die absolute Top-Folge zu sein. Aber es ist ja immerhin auch eine Leistung, die Top-Folge 2025 zu sein. Es ist nicht meine Leistung, sondern es ist eure Leistung und ich habe nur versucht, durch die Antworten der brillanten Fragen, die ihr gestellt habt, dahin zu kommen. Aber es ist tatsächlich so, es ist einiges passiert bei mir 2025.
Ich habe mich beruflich neu orientiert. Ich habe den Weg zurück in die alte, aber jetzt auch gerade wieder neue Heimat zurückgefunden. Ich bin tatsächlich wieder zurück nach Köln gezogen, bin jetzt Klinikdirektor einer sehr großen Kardiologie und Intensivmedizin in Leverkusen geworden. Das war mehr oder weniger auch ein wenig Familienzusammenführung, weil, Doch die Eltern und die Großeltern meiner Kinder hier in der Region leben und die Perspektive der Klinik auch eine sehr, sehr gute und auch sehr, sehr spannende ist. Und deswegen habe ich mich entschieden, ins Rheinland zurückzuziehen. Es ist traurig, dass die Ostsee nicht mehr vor der Tür ist, aber wir haben hier auch ein großes Gewässer, das nennt sich Rhein. Und das macht doch auch Spaß, dort mit dem Hund spazieren zu gehen.
Da wünschen wir natürlich viel Glück in Leverkusen und mit L, genau wie Leverkusen, fängt Longevity an. Das ist ja sozusagen der ganz heiße Trend 2025 gewesen, ja, 2024 schon angefangen. Und da ist eine riesige Industrie drumherum. Hast du für uns zwei bis drei Tipps, die gar kein Geld kosten, aber auch lebensverlängert sind und uns einfach fitter 2026 machen.
Ja, lieber Gerd, du triffst den Nagel auf den Kopf. Longevity ist aber nicht nur ein Thema von 2024 und 2025. Nein, es ist wahrscheinlich ein Thema, was so alt ist wie die Menschheit selber. Wenn wir mal daran denken, was die alten Ägypter schon alles versucht haben, aber auch die Griechen und die Römer, damit ihre Herrscher immer älter werden können und immer länger leben, vielleicht sogar das ewige Leben für sich buchen können. Aber das ist noch keinem wirklich gelungen. Man muss das sicherlich so betrachten, dass es da eine ganze Wissenschaftsindustrie auch hinter verbirgt, hinter diesem Thema Longevity, weil der Urinstinkt des Menschen ist ja so, dass er am liebsten nicht nur lange leben will, sondern auch unsterblich werden will. Das Zweite, das ist, glaube ich, nicht so ganz einfach zu bewerkstelligen.
Aber dass wir alle ein Stück weit länger und auch gleichzeitig besser leben, das haben wir zum Teil in der eigenen Hand. Und die Frage, die du gestellt hast, um die konkret zu beantworten, ja, ich glaube, Achtsamkeit kostet nichts, ist aber der erste Schritt hin zur Besserung. Weil Achtsamkeit bedeutet ja, dass du über das Handeln, welches du vorhast, dass du darüber nachdenkst. Und das bedeutet letztlich, dass du bei jedem Essen, was du bestellst, die Möglichkeit hast, dich für die ein oder andere Version zu entscheiden. Dass du gegebenenfalls an einem Abend, an den du mit Wohlwollen zurückdenkst, hättest du dich vielleicht entscheiden können, auch weniger bzw.
Gar keinen Alkohol zu trinken. Das sind alles so Dinge, die ja fast in jeder Apothekenzeitschrift drinstehen, man sie aber in der Umsetzung doch eher stiefmütterlich behandelt. Und da würde ich sagen eben, dass man davon wegkommen muss, diese Eigenschaften stiefmütterlich zu behandeln, sondern dass man hingeht und einfach achtsam ist im Umgang mit sich selbst, natürlich aber auch mit den anderen. Und das ist der erste Schritt zur Besserung. Das kriegt man, glaube ich, auch gut in seinen Alltag integriert. Jetzt meine allerletzte Frage. Über das Gesundheitssystem wird viel geschimpft und genörgelt, wenn du einen Wunsch frei hättest. Was würdest du sofort ändern?
Ja, lieber Gerd, das ist eine sehr berechtigte und hochkomplexe Frage eigentlich, die du stellst. Es ist sehr schwierig, diese Frage in einem Satz zu beantworten. Wir haben eine großartige Gesellschaft mit einem großartigen Gesundheitssystem, welches offen für jeden ist, der Hilfe braucht. Natürlich gibt es auch Missbrauch in diesem System. Und wenn du mich fragst, was ich als erstes ad hoc verändern würde, dann würde ich sagen, ich würde Medizin wieder mehr in den Fokus der Wissenschaft rücken, tatsächlich nur noch Leistungen zahlen, die nach wissenschaftlichem Erkenntnisstand wirklich auch einen Effekt haben. Und ich möchte da keinem auf die Füße treten, aber Sachen wie Globuli und andere Dinge, das ist so weit weg von wissenschaftlicher Erkenntnis, wenn wir alleine da sind. Ansetzen würden, könnten wir Abermillionen sparen und ich glaube, das wäre der richtige Weg, um dieses Geld wieder in Dinge investieren zu können, die tatsächlich Menschenleben nicht nur retten und verlängern, sondern auch verbessern.
Danke, lieber Alper. Das war ja schon fast ein neuer Podcast. Und wer noch nicht genug gelernt hat, dem empfehle ich jetzt unser Interview. Bleibt dran. Jetzt das ganze Interview mit Prof. Dr. Alper Oehner. Eure Top-Folge 2025. Jetzt geht's los. Hey Diggis, so geht Lernen heute. Der Wissens-Podcast mit Viola Patricia Herrmann und Gerd Mengel.
Herzlich willkommen bei HeyDiggis, so geht Lernen heute. Und Gerd und ich freuen uns, dass wir euch auch in diesem Jahr wieder in unserem Podcast begrüßen dürfen. Wir haben ganz tolle Sachen für euch geplant 2025 und ich kann schon mal versprechen, es wird eine aufregende Reise. Aber heute fangen wir mal ganz bei uns an, nämlich in unserem eigenen Körper. Aber viele von euch starten ja das Jahr mit guten Vorsätzen, mehr Sport, bessere Ernährung, was auch immer man sich da so vornehmen kann. Und wir wollen heute mal einen Blick auf das Zentrum des Ganzen werfen, nämlich auf unser Herz. Also Gerd Mängel, herzlich willkommen auch dir in unserem schönen Herzlich willkommen. Ich begrüße dich von Herzen. Ich würde dich gerne mal fragen, den Gast der heutigen Folge, das ist der Prof. Dr. Alper Oehner, ein ganz, ganz toller Kardiologe, Professor und tatsächlich auch Erfinder. Aber sag mal, woher kennst du den denn jetzt eigentlich? Wie kommt der zu uns Digis? Der Hintergrund ist, dass der Vater ist bei uns noch nach Schule. Und dann sind wir in den Austausch gekommen. Ich kenne ihn privat, aber ich kenne ihn, da habe ich ihn dann leider, muss ich auch sagen, ist ja alles positiv dann ausgegangen, auch kennengelernt. In seinem Arbeitsbereich, nämlich nach Corona, nach meiner Corona-Infektion, hatte ich eine Herzmuskulenzündung.
Und da hat er mir geholfen, da bin ich auch sehr dankbar. So hat sich das ergeben. Und so sind wir regelmäßig da im Austausch und man muss eben einfach darauf achten, da werden wir sicherlich auch drüber sprechen. Ich weiß ja, das ist eher Prävention, Prävention, Prävention. Muss ich jetzt kein Hellseher sein, um jetzt schon zu wissen, dass er da drauf eingehen wird. Na klar, das ist ja auch total wichtig. Wir wollen ja nicht abwarten, bis das Kind in den Brunnen gefallen ist und der Herzinfarkt da ist, sondern wir wollen ja schauen, wie können wir uns als Lehrkräfte in diesem wirklich oft stressigen und herausfordernden Beruf gesund halten. Und natürlich haben wir dazu auch eine tolle Digi am Start. Die Digi heißt ganz deutlich Herzinfarkt zu finden in unserer Digitek über einen Klick in den Shownotes. Aber auch die Digi-Blutkreislauf ist unglaublich spannend und gehört natürlich zu dem Thema dazu. Hängt zusammen. Aber ich sage mal trotzdem so, wir sind ja keine Experten an der Stelle, sondern ich würde jetzt gerne das Wort an Alper Oehner übergeben und bin auch ganz persönlich sehr gespannt auf seine Tipps für ein herzgesundes 2025. Hey Diggis, so geht Lernen mit Prof. Dr. Alper Oehner. Er ist Leitender Arzt der Kardiologie und Professor für Interventionelle Kardiologie an der Universitätsmedizin Rostock.
Als Experte für minimalinvasive Herztherapien und engagierter Wissenschaftler hat er bahnbrechende Innovationen entwickelt, die vielen Menschen das Leben erleichtern. Und er ist nicht nur Arzt, sondern auch ein passionierter Lehrer und Erfinder.
Mit über 20 Jahren Berufserfahrung hat er nicht nur die moderne Herzmedizin aktiv mitgestaltet, sondern ist auch ein gefragter Referent auf nationalen und internationalen Kongressen. Seine Leidenschaft gilt der Prävention von Herzerkrankungen. Ein Thema, das uns alle betrifft, besonders aber diejenigen, die in stressreichen Berufen wie dem Lehramt arbeiten. Heute sprechen wir mit ihm über Herzgesundheit, die Prävention von Herzinfarkten und praktische Tipps, wie man im Alltag etwas für sein Herz tun kann. Herzlich willkommen, Alper. Vielen Dank. Danke für die schönen Worte. Dankeschön. Ja, ich habe mich ja ein bisschen vorbereitet und ich steige jetzt gar nicht mal das Herzthema ein. Aber sagen wir mal, 1,0 Abi, Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes, vermutlich Kopfnoten, alles sehr gut. Was ist da bei dir schiefgelaufen in der Jugend? Ich weiß nicht, ob viel schiefgelaufen ist, aber es gehörte sicherlich ein bisschen Glück mit dazu, aber auch sicherlich ein bisschen Engagement und Resilienz. So würde ich das mal sagen. Spannender Werdegang auf jeden Fall. Und bis dahin, wo du jetzt heute schon gekommen bist. Und wir möchten ja heute über Herzgesundheit sprechen. Wir wollen gesund in das neue Jahr starten und freuen uns dann natürlich über Tipps von dir als Experten.
Herzgesundheit, aber wie definierst du das denn eigentlich überhaupt als Arzt? Also was macht ein gesundes Herz aus und warum ist Prävention gerade bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen eigentlich so wichtig?
Das sind tolle Fragen erstmal. Was macht das gesunde Herz aus? Ich glaube, um das verständlich wiederzugeben, kann man sagen, das Herz schlägt im Takt, also der Herzrhythmus sollte gesund sein. Der zweite Punkt, das Herz ist ja ein Muskel, was unaufhörlich arbeitet. Es gönnt sich keine Pause, sollte es auch nicht und braucht deswegen unaufhörlich auch Sauerstoff, um eben als Energiequelle Sauerstoff permanent zur Verfügung zu haben. Und da braucht es gute Leitungen, um das Herz mit Sauerstoff zu versorgen. Das sind die sogenannten Herzkranzgefäße. Da fließt das Blut rein. Und zwar eben minütlich und sekündlich muss da eine gewisse Menge an Sauerstoff da sein, um den Bedarf an Sauerstoff im Herzmuskel decken zu können. Das ist der zweite Punkt. Und der dritte Punkt sollte so sein, dass die Herzleistung sowohl als Pumpkraft, also um das Blut, was sich in den Herzkammern befindet.
Das sollte mit einer ausreichenden Kraft in den Kreislauf gepumpt werden können. Und auf der anderen Seite, und das wissen wir seit neuestem, will ich nicht sagen, aber seit einigen Jahren auch, dass die Entspannungsfähigkeit des Herzens auch gut sein sollte. Und diese Marker bzw. diese vier Faktoren bedeuten für mich, es ist manchmal etwas schwieriger in der Leidenssprache das auszudrücken, das bedeutet für mich Herzgesundheit. Was heißt Entspannungsfähigkeit? Also dieses Wort würde mich dann nochmal interessieren.
Der Terminus technicus dafür ist Herzinsuffizienz. Herzinsuffizienz bedeutet, dass das Herz nicht mehr die Fähigkeit hat, dass wir bei Belastung oder auch in Ruhe ohne Luftnot auszukommen. Atemnot ist ein klassisches Syndrom oder Symptom für die sogenannte Herzinsuffizienz, also eine unzureichende Herzfunktion. Und früher haben wir nur über die Herzleistung gesprochen im Sinne von das Herz hat nicht mehr die Möglichkeit, weil es zum Beispiel einen Herzinfarkt gab oder eine Herzmuskelentzündung gab, das Blutvolumen, was sich im Herzmuskel befindet, auszuwerfen, also in den Körperkreislauf reinzupumpen. Das war für uns die Definition Herzinsuffizienz. In den letzten Jahren, Jahrzehnten mag man auch sagen, haben wir auch festgestellt, dass die Entspannungsfähigkeit, also nicht nur der Moment.
In dem das Herz sich zusammenzieht als Muskel, das heißt die Kraft aufwendet, um das Blut aus dem Herzmuskel rauszukriegen, sondern auch die danach folgende Entspannungsfähigkeit, die muss auch gegeben sein. Da gibt es auch Marker und das ist ein Marker bzw. Eine Form der Herzinsuffizienz, die sehr viel mit Risikofaktoren zu tun hat. Also Risikofaktoren wie Diabetes, Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Risikofaktoren wie Herzklappenerkrankungen. Das sind so streng genommen diese Risikofaktoren, die die Entspannungsfähigkeit des Herzens auch beeinflussen. Und dazu zählt auch ganz sicher Stress. Ja und Lehrkräfte sind ja oft starken Belastungen ausgesetzt. Stress, wenig Bewegung, unregelmäßige Mahlzeiten, dann kommen noch Vertretungsstunden hinzu. Welche dieser Faktoren machen dir aus kardiologischer Sicht die größten Sorgen?
Es ist schwer, da eine Reihung reinzubringen, muss man sagen. Also ich würde das gar nicht so hierarchisch betrachten, sondern die Summe dessen, was du gerade eben genannt hast, ist eben im Lifestyle toxisch, so würde ich das mal sagen.
Und viele Dinge, die können wir erklären und können die aber auch unter dem Begriff subsumieren einer Entzündung. Also alles das, was du gerade aufgezählt hast, ob es jetzt Stress ist, ob es auch Bluthochdruck ist, ob es ungesunde Mahlzeiten sind, unregelmäßiger Schlaf oder zusätzliche mentale Anstrengung. Das bewirkt ja im Körper nichts anderes, als dass man Stresshormonen unterworfen ist. Und das Problem von Stresshormonen ist eben, dass sie auf molekularer Ebene, das ist jetzt wissenschaftlich nicht hochpräzise, aber auf molekularer Ebene lösen sie eine Form von Stressreaktion in den einzelnen Zellen aus. Und das bewirkt dann in der Summe, wir müssen ja Organe als Summe von Zellen betrachten, das bewirkt eben.
Dass die normale Funktion inklusive der Funktion der autonomen Reparaturmöglichkeiten, dass diese gehemmt werden. Man muss sich vorstellen, dass jede Zelle gewisse Ernährungsfunktionen hat, dass sie auch Funktionen hat mit Noxen oder Toxen, so würden wir das bezeichnen, also mit Giften, die im Körper entstehen, dass sie da auch autoregulatorische Maßnahmen hat, um damit klarzukommen. Nur wenn das auf einem permanent hohen Level ist, dann entstehen unter anderem eben auch Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, aber auch sicherlich Erkrankungen wie Krebsarten oder ähnliches, die damit eine Rolle spielen.
80er Jahre, Filme, Manager, der Ritterschlag oder der Orden war der Herzinfarkt. Michael Douglas, Wall Street, Herzinfarkt, das war cool, das war sozusagen eine Auszeichnung, das gehörte damit dazu. Mit Hämorrhoiden sieht das schon ein bisschen anders aus.
Wird das auch so ein bisschen verklärt? Also einer, der so richtig Stress macht, der so, und dann hat er auch einen Herzinfarkt gekriegt, ja, damit kann man nochmal auftrumpfen, so in Führungspositionen gerade? Ich glaube schon, dass das, so wie du das gesagt hast, früher ein Zeichen von viel Arbeit oder Überarbeitung war. Also wer einen Herzinfarkt hatte als CEO oder Wall Street Manager oder was auch immer, das war sozusagen der Beweis, wie in der Mathematik, Quaterat Demonstrandum, das war sozusagen das Ende der Gleichung. Ich habe bewiesen, dass ich sehr viel gearbeitet habe und das, was ich erreicht habe, durch Arbeit und Leistung geschafft habe. Dazu zählt natürlich mehr. Dazu zählt natürlich auch, dass die Awareness von Themen wie Cholesterol oder Rauchen oder Bluthochdruck in den Jahren oder Jahrzehnten eben noch nicht so präsent war, wie es heute ist. Und ich muss sagen, dass wir, soweit ich das verfolgen kann, vom Studium aus bis jetzt, wir sehr, sehr viel erreicht haben in den letzten Jahrzehnten, auch was gesunden Lebensstil und auch Risikofaktoren, wie eben hauptsächlich Bruchhochdruck oder Rauchen betrifft, auch die Rauchverbote in öffentlichen Gebäuden und die Awareness, dass das eben was stark Ungesundes ist. Das hat dazu geführt, dass die Herzinfarktrate insbesondere bei jüngeren Menschen abgenommen hat. Und man muss auch sagen, dass es heute repräsentativer ist und auch ein Zeichen von Wohlstand ist.
Wenn man gesund aussieht, also wenn man schlank ist, wenn man gut durchtrainiert ist, wenn man einen positiven Lifestyle hat, das ist ein Hinweis dafür, dass diese Menschen in Bildung oder auch in Einkommen über anderen stehen. Und das ist etwas, was sie sich dann auch erarbeiten wollen. Ja, heutzutage ist es ja so, dass leider Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wenn man es streng betrachtet, auch mittlerweile sehr, sehr viel mit sozialem Status, Bildung und Einkommen zu tun hat. Je schlechter, desto schlechter ist auch der Erkrankungszustand bzw. Die Häufigkeit in diesen Gruppen. Also hat sich das Bild, was ich gerade beschrieben habe, genau gewandelt? Ja, absolut. Kann man so sagen. Ja, ein spannender Weg, den du da aufzeigst und es ist interessant, du hast ja auch gerade vorher noch von dem toxischen Lifestyle gesprochen, jetzt im Zusammenhang auch mit der Belastung von Lehrkräften häufig, gilt sicherlich auch für andere Berufswälder, aber klar, Lehrerjob ist halt einfach immer viel los, immer under pressure und, Der Lärmpegel ist da und so weiter und so fort. Aber nun gibt es ja auch gerade viele Menschen und natürlich auch Lehrkräfte, die sagen so, für 2025 meine guten Vorsätze, ich möchte etwas ändern. Entweder ich lasse mich nicht mehr so unter Druck setzen oder ich achte doch auf regelmäßige Mahlzeiten, wenn ich keine Pausenaufsicht habe oder ich bewege mich bei der Pausenaufsicht. Ich komme auf meine höchstens vielleicht im letzten Fall 10.000 Schritte. Die ganzen Faktoren, die du gesagt hast, die dazu beitragen können, herzgesund zu bleiben.
Aber ganz oft verebben diese Vorsätze ja dann auch. Ich weiß jetzt nicht, ist das einfach nur menschlich oder was würdest du aus deiner Perspektive sagen? Was können wir tun, um dran zu bleiben, wirklich was für unsere eigene Prävention zu tun und auch vielleicht diese psychische Hürde ein bisschen zu überspringen? Also ich glaube, es gibt da kein Geheimrezept, aber es ist immer sinnvoller, kleine Schritte zu machen und sich die kleinen Schritte als Vorsätze zu nehmen, die man dann auch erfüllen kann und sich Zeit zu nehmen, eben gewisse Dinge zu modifizieren und zu verändern, anstatt die großen Würfe zu versuchen. Der große Wurf ist immer mit viel Frustration verbunden, weil man das Gefühl hat, ich erinnere mich an die Schulzeiten, es ist immer so, wenn man das Gefühl hat, dass man diesen Berg auf einmal nicht schafft, dann ist die Frustration so groß, dass man es dann erst gar nicht packen will. Und da ist es eben so, dass kleine Schritte, eine Kontinuität da drin wahrscheinlich bedeutend besser sind, was auch...
Was auch die Langfristigkeit betrifft. Für mich ist es eben so, ich habe ja, mein Job ist jetzt auch nicht mit wenig Stress verbunden. Und da ist auch sicherlich viel körperlicher Stress, aber auch viel mentaler Stress dabei. Und ich mag mein Fach und ich habe es immer wieder mal gesagt, wenn ich elfmal die Möglichkeit hätte, auf die Welt zu kommen, würde ich elfmal den gleichen Job auch im gleichen Fach machen. Weil das Ergebnis ist bei mir sehr, sehr schnell sichtbar.
Also insbesondere, wenn ich jetzt Patienten habe, die mit einem akuten Herzinfarkt nachts ins Krankenhaus kommen und wir können den behandeln. Da spreche ich, glaube ich, für viele interventionelle Kardiologen. Man sieht sofort das Ergebnis dessen, was man gemacht hat und wofür man gearbeitet hat und sich ausbilden lassen hat. Und bei Lehrkräften ist es eben so und dessen bin ich mir auch bewusst. Und ich habe immer noch mit meinen Lehrern, und das ist ja schon einige Jahre her, mittlerweile schon über 80 Jahre alt, habe ich mit dem einen oder anderen immer noch Kontakt. Wir schreiben uns und wir haben Geburtstag, wir gratulieren uns, weil es, glaube ich, auch für solche Menschen, die sehr viel Energie und auch sehr viel Herzblut in diese Themen der Ausbildung reinstecken, ist eben die Zeit, bis das Ergebnis kommt, das dauert ja. Also wenn ich jetzt mir einen Lehrer vorstelle, der von mir aus in der Sekundarstufe 1 sehr viel Energie auch in Schülerinnen und Schüler reinsteckt. Manchmal ist es ja so, die sind dann irgendwann aus der Schule raus und nur zufälligerweise erblickt man den einen oder anderen und hat das Gefühl, dass man dazu was beigetragen hat. Also ich bin heute da, wo ich bin, nur durch meine Lehrer. Ich hatte hervorragende Lehrer, nicht Durchweg, aber sehr, sehr viele, sehr gute Lehrer, die mich inspiriert haben und mir den richtigen Weg auch hin und wieder mal gezeigt haben und denen bin ich dankbar dafür.
Wir wollen ja auch, dass wir die Lehrkräfte so lange wie möglich gesund halten können. Wir haben Lehrkräftemangel, das heißt also wir haben viele Burnouts zusätzlich. Wir wollen ja schauen, dass die tollen Leute, die wir haben, auch gesund bleiben und lange Freude an diesem wunderbaren Beruf haben. Von daher, wir haben auch gerade zum Thema Herzinfarkt eine wunderbare Digi, in der das alles nochmal super aufbereitet ist. Nicht so perfekt wissenschaftlich wie bei dir, aber genauso, dass man es optimal eben in den Unterricht integrieren kann. Komplexität runtergebrochen für Schüler. Genau, schön didaktisch reduziert, aber so, dass es natürlich trotzdem umfangreich ist und einen super Mehrwert hat. Also an der Stelle der Tipp, da mal in die Shownotes zu klicken und sich die Digi zum Thema Herzinfarkt anzugucken. Mich würde jetzt auch nochmal interessieren, in Bezug auf die Lehrkräfte, wenn man jetzt merkt, entweder ich fühle mich nicht so gut oder ich komme mit meinen guten Vorsätzen nicht weiter, es hakt hier und da. Und manchmal drückt es vielleicht auch, welche Warnsignale eines Herzinfarktes sollte man denn kennen, um dann wirklich gewappnet zu sein und vielleicht auch noch Schlimmeres zu vermeiden? Darf ich vielleicht einen Schritt vorgehen, weil das liegt mir am Herzen tatsächlich, das auch nochmal zu erwähnen, auch in dieser Jahreszeit, auch vielleicht schon eigentlich früher gestartet. Wir haben auch hochwissenschaftlich beweisen können, dass Impfungen, Grippeschütz, Umfeld und ähnliches.
Ganz klar vor kardiovaskulären Ereignissen, wie zum Beispiel Herzinfarkt schützen.
Lehrer sind eine besondere Population, so würde ich das sagen, gehören zu einer Gruppe von Menschen, die sehr, sehr viel mit sehr vielen jungen Menschen, die sich mischen mit sehr, sehr vielen immer wiederkehrenden Viren und Keimen zu tun haben. Deswegen in erster Linie, Lehrer sollten tatsächlich gucken, dass sie gut geimpft sind, also Grippeschüpfsimpfungen und Ähnliches. Wenn man gewisse Risikofaktoren hat oder auch mal hin und wieder vielleicht Kopfschmerzen, pochende Kopfschmerzen verspürt oder das Gefühl hat, irgendwie kriege ich nicht mehr so gut Luft oder meine Belastbarkeit lässt nach, dann in jedem Fall mal zum Arzt gehen und überprüfen lassen, ob man nicht unter Bluthochdruck leidet. Denn diese Themen der Anspannung und des Stresses, das kann schon mal ein Faktor sein für den Bluthochdruck. Und Bluthochdruck ist sicherlich einer der Hauptfaktoren für Herzinfarkt. Der zweite Punkt ist, das gilt für jeden eigentlich, auch für jeden Lehrer, weil man da ja schon ein gewisses Alter haben muss, um Lehrer geworden zu sein. Man sollte den Cholesterinspiegel überprüfen lassen. Und da ist eben die Meinung manchmal auch unter den Kollegen nicht ganz so kongruent. Aber da gibt es keine zweite Lehrmeinung. Cholesterin ist ein Hauptrisikofaktor für Herzinfarkte oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Da gibt es auch neue Richtwerte und Richtlinien, an die man sich richten muss. Auch das ist ein therapierbarer, also vermeidbarer Risikofaktor. Und wenn es um Herz-Kreislauf-Erkrankungen geht.
Ich würde sagen, wenn man, ich kenne ja die Don Bosco-Schule, wenn man da die Treppen hochgeht, die eine Etage oder zwei Etagen und da ganz gut hochkommt, ohne zwischendurch stehen bleiben zu müssen oder Druck oder Schmerzen in der Brust, bei Frauen häufiger auch mal in der Magengrube oder im Rücken zu verspüren, dann ist das wahrscheinlich okay. Aber wenn das nicht so ist, wenn man eben beim Treppensteigen schon kurzatmig wird, Oder eben auch Beschwerden wie, das ist nicht immer der klassische Schmerz in der linken Brusthälfte, das ist allgemein in der Brust bei Belastungen, Schmerzen oder auch Magenschmerzen oder Rückenschmerzen. Das können, müssen nicht, aber können Hinweise sein, die man zumindest einmal abklären sollte. Und natürlich, ich habe das in meiner Sprechstunde auch häufiger mal gesehen und das ist jetzt nicht zwingend wissenschaftlich nachgewiesen, aber die Häufigkeit der Herzmuskelentzündungen bei Lehrergruppen ist doch ein bisschen höher. Also nochmal da, das sind verschiedene Viren, das können Magen-Darm-Viren oder ähnliches sein, die können auch Symptome eines Herzinfarktes imitieren. Das kann manchmal auch eine Herzmuskelentzündung sein, die man früh genug erkennen sollte und dann auch therapieren sollte. Ja, wir hatten ja auch schon das Vergnügen, kann ich auch euch erzählen. Was da geholfen hat, war in dem Fall sogar...
Also für mich nochmal, um das auch einzuordnen und auch für dich dann hinterher in der Behandlung, war ja dann doch, dass ich eine Smartwatch hatte und das aufgezeichnet hatte, dann irgendwie geistesgegenwärtig, weil ich gemerkt habe, wir stimmen für es nicht. Das ist sicherlich etwas, was immer stärker Einzug in die Medizin erhalten wird, mit an Sicherheit kennenzulter Wahrscheinlichkeit. Unsere Aufgaben werden sich verschieben. Und wem sage ich das? Also Lehrer sind, glaube ich, mit künstlicher Intelligenz und Digitalisierung noch stärker oder intensiver müssen die sich damit beschäftigen. Ich natürlich selber auch wissenschaftlich, aber auch in meiner klinischen Tätigkeit. Diese Transformationsgeschwindigkeit ist unglaublich, die es da gibt. Und auch bezüglich digitaler Hilfsmittel habe ich auch mal eine Studie gemacht, die relativ groß war. Eine der größten Deutschlands, wo wir Herzschwäche-Patienten, Bluthochdruck-Patienten und Herzrhythmusstörungs-Patienten auch versucht haben, digital auch von zu Hause aus nachzuverfolgen, um zu sehen, ob es einen Benefit gibt von digitalen Maßnahmen wie eben Uhren oder digitalen Wagen oder iPads. Da sind wir noch in den Kinderschuhen, aber ich glaube, mit der notwendigen Software, die dahinter steht, verändert sich die Welt auch im Sinne von Selbstdiagnose ganz stark und die werden auch akkurat werden und die Smartwatch ist nur ein erster Baustein.
Du bist ja auch nicht nur Arzt, sondern man merkt es, wenn man dir zuhört, ein Teil deines Herzens schlägt ja auch für die Lehre. Ja, also du unterrichtest auch als Professor und gibst dein Wissen da weiter.
Ein bisschen konnten wir ja schon davon auch profitieren, aber trotzdem nochmal die Frage, wie schaffst du das, so komplexe medizinische Themen für deine Studierenden aufzubereiten, dass sie sie verstehen, auch zu Beginn ihres Studiums, dass sie Lust auf den Job bekommen, Und ja, vielleicht würde dieses Thema genauso irgendwann brennen wie du. Also vielleicht ist das auch nochmal spannend für uns als Lehrkräfte zu erfahren, wenn wir jetzt so einen großen Batzen an Informationen wie das Herz haben oder andere Unterrichtsinhalte. Wie gehst du daran, wie brichst du das auf, um wirklich so häppchenweise dein Angebot zu servieren? Also ich glaube, gutes Training zu Hause ist hilfreich und da habe ich meine drei Töchter und meine Frau, die haben, die eine studiert jetzt auch Medizin, aber die haben ansonsten mit Medizin wenig zu tun, insbesondere meine Frau. Ich versuche diese Inhalte so runterzubrechen, dass ich sie, dass ich persönlich sie so gut verstanden habe, dass ich sie meiner Frau auch verständlich erklären kann. Also das ist dein Testpublikum? Das ist mein Testpublikum. Und dann gibt es natürlich, ich habe mal gelernt.
Je einfacher man versucht, etwas zu erklären und transportieren, desto eher hat man bewiesen, dass man es selber verstanden hat. Und vieles von dem, was wir als zusätzliches Wissen in den Schwerpunkten haben, jetzt in der Kardiologie, ist eben Spezialwissen. Aber um das Interesse zu wecken bei den Studierenden auch.
Muss man oder sollte man eben auch Methoden anwenden, dass sie von vornherein das Gefühl haben, dass es praktisch auch notwendig sein kann für ihr Leben. Und wenn ich in meine Vorlesungen gehe und interventionelle Kardiologie oder Themen aus der Kardiologie lese oder vorbereite, dann möchte ich natürlich, dass nicht nur diejenigen zuhören, die Kardiologie machen wollen später im Leben, sondern auch die, die vielleicht Orthopädie machen oder auch Augenheilkunde machen. Und denen sage ich auch, sie werden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in eine Situation in ihrem Beruf kommen, wo sie durch das Wissen, was sie jetzt hier haben, indem sie einen Infarkt in einem EKG erkennen können oder in einem Bild eine schlechte Herzleistung erkennen können, Menschen Lebensjahre schenken. Und das ist eigentlich eine Motivation genug, weil die meisten ja diesen Beruf ergreifen wollen, weil sie Menschen Lebensqualität und Lebensjahre schenken wollen. Wenn man das vor Augen hält, dann ist jeder Batzen, den man abarbeiten muss, auch in den Vorlesungen, ist nur ein Baustein, keine Hürde mehr. Ja, und dann Bausteine erarbeitet man sich gerne und Hürden sind eher so etwas, was eher negativ bei den Studierenden aufkommt. Und da ist es eben wichtig, dass man sie motiviert hält.
Also auch dieser Lebensweltbezug, von dem du gerade sprichst. Ich denke, das ist auch das, was wir in der Schule unbedingt brauchen, dass die Kinder einfach verstehen, warum? Warum sollte ich das lernen? Welchen Sinn bringt mir das oder für andere? Was kann ich damit Gutes tun? Finde ich ganz wichtig, den Übertrag auch nochmal zu haben und sich das halt deutlich zu machen.
Also ich glaube, das ist auch ein Teil. Ich war auch in anderen Ländern unterwegs, auch in meinem Studium, aber auch darüber hinaus, was uns nicht alle, aber viele Schulen oder Bildungssysteme, auch Universitäten in den USA zum Beispiel, die ich ganz gut überblicke kann.
Voraus haben, dass sie sehr stark und sehr früh schon an dieses problemorientierte Lernen sich herangetastet haben Und tatsächlich aus dem Leben Probleme schildern, die man dann durch Wissen oder auch durch selbst erarbeitetes Wissen dann lösen möchte oder lösen kann. Ich glaube, das ist dieser praktische Bezug, dieses sogenannte Appliant Science. Das ist, glaube ich, ganz wichtig, dass man 90, 95 Prozent der Studierenden damit eben abholen oder auch Schüler damit abholen kann. Einen echten Bezug herstellen zum Leben. Ein echter Bezug zum Leben. Und da sind wir in Deutschland ja gar nicht so gut aufgestellt, zumindest wenn man ein Handelsblatt verfolgt oder auch Gründer-Podcast, dass wir ja in diesem Start-up-Bereich, aber auch Innovation in den letzten Jahren so ein bisschen an drei verloren haben. Du selbst bist ja auch Erfinder im medizinischen Bereich. Und da ist dir ja auch, was die Herzklappentherapie betrifft, was richtig Gutes gelungen.
Das stimmt. Der Erfindergeist, der hat als Grundlage sicherlich mehrere Motivationen, aber Neugier ist eins davon. Und mich hat schon sehr, sehr früh in meiner Tätigkeit, auch als Arzt, haben mich viele technische Dinge auch interessiert. Also wir sind sicherlich heutzutage in der Therapie, insbesondere der Heizkreislauferkrankungen, sehr, sehr technikabhängig, auch medizinprodukteabhängig. Und die wenigsten beschäftigen sich tatsächlich intensiv auch mit den physikalischen Grundvoraussetzungen dieser Stents oder auch Herzklappen oder Ähnliches. Und das war schon immer ein Antrieb. Und ich habe das Glück, auch als Clinical Director in einem An-Institut der Universität, es sitzt in Warnemünde, dem IEB mit Professor Schmitz, als Leitung und einem sehr, sehr gut aufgestellten, sehr, sehr klugen Team von Ingenieuren zusammenwirken zu dürfen. Und ich sage immer, ich bin der Ingenieur unter den Medizinern und der Mediziner unter den Ingenieuren und wir befruchten uns da gegenseitig. Und es stimmt, wir arbeiten im Bereich der Herzklappentherapie mit innovativen Methoden, versuchen diese zu verbessern, haben in dem Institut enorm viele Mengen an Patenten.
Das hat man sich dort mit sehr, sehr klugen Menschen erarbeitet. Ich selbst habe auch für Herzinsuffizienzpatienten einen Monitor mitentwickelt. Es bleibt spannend. Also wir müssen natürlich immer gucken. Das eine ist die Entwicklung, das andere ist dann das, was sozusagen in der breiten Masse auch Anwendungsfähigkeit finden wird. Wir haben ja noch einige Jahre vor uns. Ich bin da eigentlich sehr zuversichtlich, dass das, was wir tun, auch Menschen hilft.
Ja, mit Sicherheit. Und damit bist du ja selber auch das beste Beispiel für lebenslanges Lernen. Absolut. Und fächerübergreifend. Fächerübergreifendes lebenslanges Lernen. Und was ich da ganz da raushöre bei dir, ist ja auch diese Neugierde.
Diese Lust, Sachen zu entdecken, zu erforschen, herauszufinden und Probleme auch zu lösen. Also mega, welche Fähigkeiten du da absolut in dir kombinierst und sicherlich auch ein großes Vorbild. Und zum Thema Vorbild noch eine Frage. Wenn du jetzt unseren Zuhörern und Hörerinnen mal drei konkrete Tipps für ihren Lehreralltag geben würdest.
Hashtag gute Vorsätze. Hashtag gute Vorsätze. Welche wären das? Du hast gesagt, niedrigschwellig soll es sein. Okay. Aber welche drei Tipps aus deiner professionellen Sicht würdest du geben? Der erste Vorsatz, den man sich vornehmen sollte, ist erstmal einen Statuscheck zu machen. Also man kriegt vieles, was nicht wehtut, also akut nicht wehtut, aber als Risikofaktor man in sich trägt, das kriegt man nur durch Messungen. Bewiesen oder eben heraus. Und das bedeutet, jeder sollte zumindest einmal ein paar Blutdruckmessungen bei sich gemacht haben und mal einen Laborstatus, insbesondere das Cholesterin. Da lege ich extrem viel Wert drauf. Das ist auch ein Thema, was auch in der Bundesgesundheit Fahrt aufgenommen hatte, jetzt mit unserem Bundesgesundheitsminister, der sich da sehr, sehr stark eingesetzt hat für den Cholesterinwert. Man sollte den mindestens einmal im Leben bestimmen. Also das wäre der erste Vorsatz, den ich jedem mal mit an die Hand geben würde, Ob Frau oder Mann spielt keine Rolle, dass man einmal den Status hat und sein Risikoprofil so ein bisschen vor Augen hat. Der zweite Punkt ist, das soll jetzt nicht pathetisch klingen, aber ich als Hochschullehrer, aber auch ehemaliger Schüler schätze ihre Arbeit extrem hoch. Sie sind diejenigen, die die Basisarbeit machen, damit Menschen wie ich eben auch den Spaß an der Lehre nicht verlieren und auch am Lernen nicht verlieren. Das heißt, versuchen sie weiterhin Spaß an ihrer Arbeit zu haben und zumindest mental, auch wenn es manchmal stressig ist, das Gefühl zu haben.
Dass sie etwas Sinnstiftendes tun. Das hat mir immer geholfen zu sagen, das ist eine total sinnvolle Arbeit, auch wenn ich jetzt eine Vertretungsstunde machen muss. Das gehört dazu, aber die Arbeit, die sie machen, ist extrem sinnvoll. Das ist eine Basisarbeit für Frieden in unserer Gesellschaft, so würde ich das formulieren. Deswegen ein Hoch auf alle Lehrer in allen Schulen, dass sie eben Menschen auch entwickeln, so wie ich entwickelt worden bin. Also ich bin jetzt nicht vom Himmel gekommen und war so, wie ich bin, sondern da haben sehr, sehr viele sehr gute Lehrer mir dabei geholfen, mich zu entwickeln und habe sie auch als Role Models gesehen. Und der dritte Punkt ist das, was ich auch vorhin gesagt habe. Vielleicht auch ein bisschen achtsamer im Gesamtlebensstil mit sich umgeht, zu sagen, auch wenn Aufzüge da sind, lieber die Treppen benutzen, dann doch lieber mal einen längeren Spaziergang machen und ich sehe das auch immer wieder, Lehrer sind ja gute Beispiele dafür, mit dem Fahrrad mal zur.
Schule zu fahren und den Lebensstil in kleinen Schritten so anzuwenden, dass man nicht irgendwie sich dazu zwingt, dreimal oder viermal die Woche ins Fitnessstudio zu laufen, sondern wirklich mal einen Spaziergang zu machen, um Tief durchzuatmen und das ist etwas, was ich vielleicht jetzt persönlich, wo ich gebiased bin, weil ich über ein halbes Jahr auch mal in China in meinem Studium war, in Peking und dort auch mal andere Einblicke und Eindrücke gewonnen habe. Das war noch vor der Olympiade, also in den 90er Jahren. Ich habe auch gesehen, dass sie eben durch so Kaiji-Methoden oder auch Atem, also bewusstes Atmen, dass sie sehr, sehr viel erreichen konnten, was ihre innere Spannungshaltung betrifft. Also bewusstes Atmen, das ist das, was wir in Europa zum Beispiel überhaupt nicht machen, was aber in Asien, in der asiatischen Kultur extrem stark vertreten ist. Und was die Apple Watch, und da komme ich jetzt nochmal zurück auf Gerd, der ja gesagt hat, dass er eine Smartwatch hat, die hat sogar eine Einstellung zu sagen, die erinnert dich daran, mal eine Minute bewusst zu atmen. Das führt eben dazu, dass die Herzfrequenz runtergeht, das führt dazu, dass der Blutdruck runtergeht und das führt dazu, dass wir insgesamt durch das bewusste Atmen etwas entspannter werden und dann, dass einen positiven Beitrag dazu leistet, dass diese Noxen und Toxen, die im Körper sich befinden, dann doch ein bisschen besser verstoffwechselt werden können.
Danke für die Tipps an der Stelle, Alper. Und nicht nur ist es jetzt nötig, sich eine Smartwatch zu kaufen, sondern wer das nicht möchte, kann oder wie auch immer, der kann jetzt wirklich direkt mal klicken in unsere Digis-Folge im Dezember. Die heißt nämlich Achtsam durch den Advent mit Yoga hilft und Meta-Zeit. Und da reden wir genau mit zwei tollen Gründerinnen, die diese Initiativen für mehr Bewusstsein, für Atmen, für Lehrkräfte und Schulklassen in Deutschland fast flächendeckend auf die Tagesordnung gesetzt haben und genau diesen Ansatz verfolgen, von dem du gerade gesprochen hast. Also es gibt es, die Angebote sind jetzt schon da und wer da Interesse hat, hört mal in die Folge rein mit Yoga hilft und Meta-Zeit.
Also ich weiß, dass die Pläne, Entschuldigung, ich weiß, dass die Pläne natürlich voll sind und dass man Wissen transportieren muss. Aber vielleicht kann man das ja auch mal einführen als Pilot irgendwo zu sagen, ich beginne jede Unterrichtsstunde mit einer Minute für alle, bewusstem Atmen. Also das war jetzt Zufall, dass ich das so gesagt habe, aber ich glaube, so die Konditionierung oder die Präkonditionierung, auch das, was jetzt kommt, also es kommen 45 Minuten Unterricht oder 90 Minuten Unterricht und die Präkonditionierung für diesen Unterricht für 90 Minuten kann nicht sein, dass wir jetzt von Schlag 100 Prozent konzentriert sind und dann sofort loslegen, sondern vielleicht ist es eben so, dass wir Schülerinnen, Schüler und Lehrer einmal bewusst uns werden müssen. Wir kommen jetzt alle einmal kurz runter, atmen tief durch, 30 Sekunden, eine Minute, kommen aus der Ruhe heraus und finden dann die Kraft und auch die Konzentration, weitermachen zu können.
Die Übung dazu ist nämlich genau in der Folge, vor der Yoga-Folge, nämlich da erklärt Steffi Dahl genau diese Atemübung. Also nochmal, bevor ihr die Langfolge hört, hört bitte auch die Kurz- und Gutfolge aus der Adventszeit. Da erklärt Yoga-Lehrerin Steffi Dahl genau das, wie das mit dem Atem funktioniert. Und wenn wir schon in Rostock sind, ganz kurz als Lokalpatrioten, Warum sollte man an der Universität Rostock studieren? Nicht nur Medizin, um bei dir dann in der Vorlesung zu sitzen, aber warum sollte man nach Rostock kommen und hier studieren? Ganz kurz. Ganz kurz. Also erstmal ist es eine tolle Region. Sie haben tolle Hochschullehrer. Sie haben eine tolle Rektorin. Wir haben ja jetzt nach 600 Jahren eine Rektorin auch an unserer Universität, was auch zeigt, dass wir Transformationen auch leben, also dass wir Lehrer auch weiblicher machen und Führungspersonen und Führungspersönlichkeiten. Gibt es hier en masse, wir sind sicherlich eine geografische Randlage, so sage ich das immer, aber inhaltlich nicht. Inhaltlich sind wir in allen Bereichen mittendrin und die geografische Randlage ist manchmal etwas mühsam, weil man das Gefühl hat, man kommt da mit dem Flieger nicht so gut hin oder mit der Bahn manchmal nicht so gut hin. Aber viele der Dinge, die man dann hier vorfindet, machen das alles wieder wett. Es sind extrem kluge Lehrkräfte, es sind sehr, sehr nette Menschen in der Stadt und in der Umgebung.
Die tagtäglich daran arbeiten, dass die Wissenschaft und auch Forschung und Lehre immer wieder einen Schritt nach vorne kommen. Ich bin sehr, sehr zufrieden mit dem, mit meiner Entscheidung vor zehn Jahren, aus der Region Köln hierher zu kommen. Das war kein Fehler. Es war im Gegenteil. Es war eine Bereicherung. Wir haben eine tolle Universitätsmedizin mit einer tollen Leitung und Führung, die tatsächlich auch die Transformation in die Zukunft versucht. Wir arbeiten ganz, ganz energisch und transparent daran, eben all diese Dinge, die in der Zukunft auf uns zukommen, nicht zu verpassen. Und da kann ich wirklich sagen, man ist am Puls der Zeit. Es wird sehr viel Energie reingesteckt. Ob es jetzt unsere Vorstandsvorsitzende ist, ob es der Dekan ist, ob es die Kaufleute sind, die arbeiten wirklich immens daran und stecken auch da sehr viel Energie rein, dass es ein weiterhin lebenswerter und lehrenswerter Ort bleibt. Vielen Dank an der Stelle, Professor Dr. Alper Oehner. Es war wirklich ganz interessant, die Einblicke zu bekommen und auch mit vielen Tipps nach Hause zu gehen. Als Lehrkraft, als Zuhörer, Zuhörerin allgemein. Ich meine ganz ehrlich, auf ein gesundes Herz müssen wir alle achten. Wenn wir jetzt so in 2025 starten, ich denke, da haben wir die besten Voraussetzungen, das auch gesund zu erleben und uns zu erfreuen und unsere lebenslange Neugierde jetzt auch perfekt auszuleben. Vielen lieben Dank für deine Zeit. Sehr, sehr gerne. Vielen Dank für die Einladung. Dankeschön.
So wie Ulla, ich war heute erst mal froh, dass du die Vorstellung gemacht hast. Minimalinversiv. Gut, ich habe es jetzt hingekriegt. Ich hätte mich da bestimmt noch verarspelt. Jetzt so im Nachklang. Wie fandst du es? Du hast mich letztens auch gefragt. Hast du eine Gästin hier gehabt? Wir hatten eine Aufnahme schon. Ich weiß gar nicht, wann die kommt. Genau, das ist ja für uns als Podcast-Duo oft so, dass der eine oder der andere dann einen Gast vorschlägt und einlädt, eben weil man Leute kennt und denkt, das wäre ein interessantes Thema. Und der Prof. Dr. Alper Oehner, der kommt jetzt von dir, Gerd. Ich mache es natürlich immer so, wenn wir uns oder wenn ich mich vorbereite auf unsere Gespräche, dann google ich denjenigen, ich gucke, wie sieht der oder diejenige aus. Das finde ich immer ganz wichtig für mich, um so das ein bisschen einschätzen zu können. Wie alt ist er? Welche Erfahrungen bringt er oder sie mit? Also ich informiere mich natürlich schon. Ich weiß ja auch, wenn du jemanden gut findest, sagst, der kann gut erklären, ist auch privat ein netter Typ, dann vertraue ich dir ja da.
Also von daher war ich jetzt positiv überrascht, weil ich für mich selber auch wirklich viel mitgenommen habe. Einfach nochmal so zurückgekommen. Impulse auch, Gedankenanstöße. Die Frage ist immer, was man davon jetzt eigentlich umsetzt. Aber einfach nochmal ein anderes Bewusstsein mitzunehmen, das hat mir jetzt nochmal gut getan. Weil ich finde eh, dass wir mit der Gesundheit ja oft eher schludrig umgehen. Also das wird so als selbstverständlich dann wahrgenommen und auffallen tut es eigentlich nur, wenn irgendwas im Körper nicht mehr so ganz funktioniert. Wenn es hier drückt oder da zieht, dann sagt man, huch, was ist denn jetzt los? Aber dass man zwischendurch mal innehält und sagt, hey, danke, lieber Körper, du arbeitest hier wirklich auf Hochtouren. Großartig, was du für Leistungen für mich bringst, jeden Tag. Ja, und da auch mal in die Dankbarkeit zu gehen und zu sagen, es ist ein hohes Gut und ein Geschenk, wenn man gesund seinen Alltag gestalten kann. Ja, das finde ich gerade auch zum Jahresbeginn nochmal ganz wichtig. Ja, und das ist Qualität. Absolut, Lebensqualität. Wir hatten uns ja letztens als Team getroffen. Durch Zufall schwappt so eine Welle rüber vom Nachbartisch. Und auf einmal sitzen die mit am Tisch, weil die sich dann so laut unterhalten haben. Dann saß ein Rentner am Tisch und das soll gar kein Rentner-Pasching sein. Aber sie übertrafen sich dann in den Krankheiten und in den Medikamenten, die jetzt eingenommen werden müssen. Und dann habe ich mir so gedacht, vielleicht möchte ich mich denn, wenn ich denn einmal alt bin, über andere Sachen unterhalten.
Und nicht über die Quantität der Pilleneinnahme. Das möchtest du nicht nur, das solltest du auf gar keinen Fall tun, weil da gehen wir für mein Empfinden nämlich auch in den Bereich der mentalen Gesundheit und das tut ja niemandem gut, sich nur auf Krankheiten zu fokussieren. Genau. Denn je öfter wir was denken, umso mehr setzen wir das ja auch in die Realität um. Also von daher schön aufgepasst an der Stelle und lieber den Fokus auf all das, was gut funktioniert. Zum Beispiel, dass man auch in etwas höherem Alter, wie du sagst, abends im Restaurant sitzen kann und mit Freunden essen kann. Also ich denke, das ist doch eigentlich eher das Geschenk und der Fokus, der sich lohnt an der Stelle. Es sind einfache Dinge, die wir integrieren können in unseren Alltag. Das hat er auch gesagt. Er hat jetzt nicht gesagt High Level Workout. Kann man machen. Macht sicherlich auch viel Spaß. Aber Spazierengehen ist bei mir eben auch ein Thema. Beim Hund Spazierengehen. Genau deswegen habe ich einen Hund.
Oder haben wir einen Hund, damit ich dann auch gezwungen bin, spazieren zu gehen, um mich zu bewegen. Ich habe einen Anlass. Der fragt jetzt auch nicht. Der muss dann und das ist auch schön und man hat gleichzeitig diese Bewegung und Bewegung ist eben ein ganz entscheidender Faktor. Und Longevity heißt es ja heute auch. Da kommen noch viele andere Sachen hinzu. Aber ein Faktor für Lebensqualität, das Leben zu genießen auch. Ja, das stimmt. Du hast natürlich recht. Ich habe keinen Hund, aber ich gehe dafür sportlich ins Fitnessstudio, weil mir das Spaß macht und ich auch einfach finde, das ist jetzt nicht nur ein Mittel zum Zweck. Ich habe das gesehen auf Instagram. Ach. Ihr müsst mal bei die Bildungsexperten hin. Da sieht man mich auch. Aber da habt ihr vielleicht gleich ein schlechtes Gewissen. Also alle, die jetzt sich vorgenommen haben, ab Januar, Also von denen, wir sind jetzt ja Mitte Januar. Das ist übrigens wissenschaftlich erwiesen, dass 75 Prozent der Leute brechen in den ersten drei, vier Tagen sofort wieder mit ihren guten Vorsätzen ab. Guckt mal bei Viola, die macht das regelmäßig. Die anderen, die jetzt alle jetzt schon in den ersten Januarwochen ihr Abo abgeschlossen haben bei den diversen Fitnessanbietern, die Fitnessanbieter freuen sich. Ihr habt jetzt schon direkt aufgegeben, ihr kündigt aber nicht.
Also ihr finanziert das mit? Nein, Spaß beiseite, bewegt euch. Wobei mir da gerade bei den guten Vorsätzen noch einfällt, guter Vorsatz wäre natürlich auch, sich mal die Digis noch genauer anzugucken und mit der Schulleitung den Zuständigen zu sprechen über ein Abo für die Schule oder wenn das nicht funktioniert, zu sagen, hey, ich persönlich finde es super und ich schaue einfach mal, welches Abo-Modell es für mich als einzelne Lehrkraft gibt, weil da gibt es natürlich auch immer wieder ganz tolle Angebote, die sich definitiv lohnen. Gerd, zum Abschluss noch die Frage an dich. Was sind denn deine guten Vorsätze für dieses Jahr? Ja, ich habe schon Vorsätze.
Nochmal, also in der Schule, wo wollen wir uns hinbewegen in der nächsten Zeit, da nochmal den Blick zu schärfen. Das ist ein ganz wichtiges Thema, dass man weiter in Bewegung bleibt und auch Auszeiten nehmen. Also Thema Urlaub ist bei mir auch immer so eine Geschichte, wo ich sage, ja, muss das jetzt sein. Dieses Abschalten, ich glaube, das ist eine ganz wichtige Sache und das kann ja auch mal kleine Auszeiten sein, die man dann bewusst setzt. Ich glaube, das muss sein. Das merke ich auch, dass man das braucht und ich denke, das werden auch viele Hörerinnen und Hörer von uns kennen. Da habe ich übrigens noch einen Tipp. Ich habe das jetzt gemerkt oder rückblickend, habe ich gesehen, viele Kollegen, die auf einmal in totale Panik verfallen. Im Dezember schreiben wir auf einmal wie die irren Tests und Klausuren. Dann kommen zwei Faktoren hinzu. Das ist wie so eine selbsterfüllende Prophezeiung. Im Dezember sind ganz viele Kinder krank. Ich muss dann diese Tests, diese Leistungen wieder nachholen. Ich habe selber Stress. An den Adventssonntagen kontrolliere ich Arbeiten. Das Thema, und das werden wir hier sicherlich auch dieses Jahr besprechen, das Thema agiles Unterrichten und agile Prüfungskultur. Dass man eben auch sagt, ich muss jetzt hier nicht drei Monate unterrichten, um eine Klausur zu schreiben. Es geht um Kompetenzen, es geht um Fähigkeiten und nicht um Wissenswiedergabe.
Und entstresst euch da bitte auch, indem ihr einfach durch eine gute Planung ganz viel Stress sich die Kollegen ersparen können und nicht am Ende dann alles reinpressen und vor allem auch an die Kinder denken, die ich dann sehe. Wir reden von besinnlicher Adventszeit oder besinnlichem Jahresausklang und dann ist da immer so ein Terror, weil natürlich die Halbjahreszeugnisse bevorstehen. Teilt euch das gut auf und arbeitet agil. Das ist, glaube ich, ein ganz wichtiger Punkt. Da werden wir demnächst drüber reden. Das ist wirklich ein Thema. Das ist ein spannendes Thema. Greifen wir auf jeden Fall nochmal auf. Wir freuen uns, wenn ihr nächste Woche wieder dran seid, dann in meiner Kurz- und Gut-Folge von Hey Digis, so geht Lernen heute. Ja, und damit ihr das nicht verpasst, abonniert diesen Kanal, gebt uns eine Bewertung auf Spotify, gebt uns ein Feedback, dann seid ihr immer die Ersten, die diesen Podcast hören. Dann heißt es bei euch bald wieder, Hey Digis, so geht Lernen heute. Das war HeyDiggies.