Hey Diggis, so geht Lernen heute. Der Wissenspodcast mit Viola Patricia Herrmann und Gerd Mengel. Hey Diggis, so geht Lernen heute mit einem Special rund um das Thema KI. Viola und ich haben auf dem Deutschen Schulleitungskongress mit verschiedenen Vertretern aus der KI-Szene, mit Startups, aber auch mit Lehrern gesprochen. Was bedeutet künstliche Intelligenz für euch und wie können wir mit ihr das Lernen in der Schule verändern? Und das gibt es jetzt für euch zu hören. Los geht's! Hey Digis, so geht Lernen mit...

KI für Lehrkräfte bietet To Teach an und ich sage mal, welches Thema könnte drängender sein als künstliche Intelligenz im Klassenraum? Wir hören es immer wieder, die KI ist auf dem Vormarsch und natürlich müssen wir uns da auch in der Schule drauf einstellen. Bei mir ist jetzt Felix Weiß von To Teach. Felix, erzähl uns doch mal, wie ihr KI für Lehrkräfte anbietet und inwieweit man davon profitieren kann. Sehr gerne. Also bei uns kann die Lehrkraft quasi die komplette Unterrichtsvorbereitung durchführen. Das heißt, von der Planung der Einheit oder der Stunde, der Materialerstellung und der Differenzierung bieten wir auf der Plattform eigentlich alles an. Unser Ansatz ist ein bisschen anders als jetzt Chachibiti und Co., weil wir arbeiten viel mit Vorlagen und mit Templates in dem Bereich, wo sich Lehrkräfte schon auskennen. Das kann das Arbeitsplatz sein, die Übungsaufgabe und die kann ich dann im Hintergrund mit KI immer wieder anpassen oder differenzieren, ausdrucken und damit meine Schülerinnen und Schülern auch teilen. Klingt spannend. Welche Fächer deckt ihr da ab? Habt ihr schon so das ganze Unterrichtsangebot bei euch auf der Plattform oder momentan nur Auszüge? Genau, wir bilden eigentlich alle Fächer ab letztendlich von der Grundschule bis zum Gymnasium und auch zur weiterführenden Schule quasi, aber auch die Berufsschule. Und bei uns kann man einen kompletten Unterricht vorbereiten. Ihr sagt, man kann bis zu zehn Stunden pro Woche bei der Vorbereitung des Unterrichts sparen, so roundabout, das klingt ja super.

Wie gelingt mir das, indem ich eure Templates mir anschaue und die dann entsprechend anpasse oder wo ist jetzt genau für mich als Lehrkraft oder natürlich auch als Schulleitung im Unterricht mal der Vorteil zu sehen? Und letztendlich die Idee zu haben, was ich machen möchte, das kommt immer noch von der Lehrkraft. Und dann ist ja ganz viel Fleißarbeit gefragt, das auch umzusetzen und das dann mehrfach zu differenzieren für verschiedene heterogene Klassengruppen. Und diese Arbeit kann KI einfach abnehmen. Das heißt, ich kann A, ich gebe einfach das Thema meiner nächsten Stunde ein und zack, ich habe quasi fertige geplanten Unterrichtsentwurfe mit Materialien oder ich mehrfach differenziere einfache Sprache, meine Inhalte und ich kann einfach mit der Zeit, die ich zur Verfügung habe, entweder mehr machen oder den halt einfach schneller umsetzen und auch ein bisschen Zeit einsparen. Seid ihr bei Tutich ein Abo-Modell oder wie kann ich von euch euer Angebot nutzen, wenn ich Lehrkraft bin und denke, das klingt super, möchte ich gerne mal ausprobieren? Habt ihr da spezielle Einsteigerangebote oder verpflichte ich mich längerfristig? Wie ist da euer Konzept? Genau, also man kann natürlich kostenfrei testen. Jeden Monat kann man da ein gewisses Kontingent erstellen und ansonsten gibt es quasi Einzellizenzen für Lehrkräfte, entweder monatlich, das sind 5 oder 12 Euro im Monat oder natürlich auch Jahreslizenzen, dann spart man sich die Sommerferien quasi. Aber wir haben auch Schullizenzen. Ich glaube, inzwischen nutzen uns knapp 4000 Schulen und wir sprechen auch mit den ersten Bundesländern.

Es gibt also ganz viele verschiedene Lizenzmodelle von der Einzellehrkraft bis hin zur Schule, bis zum Bundesland ein. Bei KI geht der Trend hin zur Spezialisierung. Das ist die Zukunft. Ich habe sehr spitz ausgerichtete Lösungen für ganz spezielle Probleme und Alexander Slateski ist jemand, der Schule GPT erfunden hat. Was ist das genau? Ja, also wir sind momentan noch die erste und einzige KI-gestützte DSGVO-konforme Assistenzlösung. Unterschied zu herkömmlichen DSGVO-konformen Lösungen ist, dass wir jetzt keine Lehrkräfte unterstützen für Unterrichtsmaterialien, noch nicht, aber uns spezialisiert haben seit zwei Jahren, um die Schulleitungs- und Verwaltungspositionen zu unterstützen, also Menschen zu unterstützen bei ihren alltäglichen Aufgaben. Sieht das ganz konkret aus? Also es gibt, ich nehme mal ein Beispiel, ich war ja Schulleiter und jetzt muss ich eine Ordnungsmaßnahme aussprechen, da könntet ihr mir behelfen, aber ich darf natürlich keinen Namen vom Schüler angeben, ist richtig? Doch, darfst du? Wir sind in Deutschland, wir benutzen nicht Chat-Sheep-Bedien im Hintergrund, also es geht nicht zu den Amerikanern rüber, sondern bleibt hier in Europa, bei Mistral, in Frankreich. Dazu haben wir von unserem Haus aus einen Algorithmus entwickelt, der Namen erkennt und die dann von uns noch schwärzt, auch wenn es Tal jetzt sagt, dass sie oder garantieren sogar, dass man Eingaben nicht für Trainingswecke benutzt.

Also die werden digital geschwärzt und damit. Selbst wenn wir ihm einen Namen geben wollen würden, würde er es nicht annehmen. Ja, aber die Ordnungsmaßnahmen sind ja in unterschiedlichen Bundesländern unterschiedlich. Da hast du recht.

Wie kann man das differenzieren? Differenzieren können wir das ganz einfach. Es gibt ja Ordnungsmaßnahmen, wie wir gesagt haben, mit Dateien und wenn man jetzt zum Beispiel diese Dateien händisch raustun würde, dann wäre das immer schon kein Problem. Wir haben jetzt, wie ich dir gesagt habe.

Ein TÜV-Zertifikat, dass wir das bekommen würden und dann würde jede einzelne Speicherung und also jede einzelne Zeile vom Code durchgegangen werden von unserer Datenschutzbeauftragten. Dann müssten wir ganz genau, welche Daten wann, wo, wie verarbeitet und gespeichert werden und dann auch, wie sie gelöscht werden könnten. Das heißt, wenn wir dann soweit sind, kann man die auch ganz einfach da reintun, ohne irgendwelche Hintergedanke. Das wäre sozusagen, wie ihr Ordnung macht. Mir ging es eigentlich darum, Ordnungsmaßnahmen ist eine Sache im Schulgesetz. Wenn ich jetzt eine Ordnungsmaßnahme aussprechen muss an Alexander, weil er ja schon wieder E-Zigarette auf der Toilette gerauchen hat. Ein realistischer Fall. Nicht aus meiner, doch, ist ein ganz Klassiker. Jetzt ist er so ein heißer Trend, diese fürchterlichen E-Zigaretten. Ich muss jetzt einen Tadel aussprechen. Das würde gehen, ja. Ja, das wollen wir aber nicht. Es geht gar nicht um die Blitzbestrafung von Schülern. Ihr habt auch viele andere Erleichterungen. Nehmen wir mal, wir gucken mal positiv in die Zukunft.

Schulprogramm schreiben, das könntet ihr auch machen. Ihr greift dann auf das Landesgesetz zurück, also die KI? Genau, wir haben jetzt nicht nur diese zwei konkreten Beispiele, sondern wir haben 186 Arbeitsprozesse, allein nur für die Schulleitung. Schulaussicht sind jetzt noch mal ungefähr 40 weiter. Für die Schulträger sind wir seit einem Monat dabei, da kommen noch welche dazu. Aber ja, du hast genau recht. Genau, das heißt, per Klickverfahren würde man sich diese Kachel vom Schulprogramm ausnehmen. Man könnte auch jetzt ein eigenes bestehendes Schulprogramm nehmen und dann kann man das, je nachdem, wie man das promptet, aber wir haben schon nach jedem klickbasierten Klick von uns. Das sind drei Stück jeweils. 30 Seiten kommt von uns selber gepomptet. Das heißt also, die Antwort gegenüber JGBT wäre dann Bombe. Geht ja nicht nur darum, Masse zu machen, sondern auch Klasse.

Was sagen denn die Schulleitungen, die mit euch schon arbeiten? Was kriegt ihr da für Rückmeldungen? Ihr müsst ja euch sicherlich auch Feedback holen, um euch weiterzuentwickeln. Wir haben jetzt zum Beispiel die Resonanz von heute und von gestern und von vorgestern. Ich kann wirklich nur sagen, ich bin auch von uns selber positiv überrascht. Schön, dass man sich nur selber überrascht. Genau, weil ich wusste jetzt, wie gut, also ich will jetzt nicht von mir selber schwärmen, aber ich wusste jetzt, welchen Vorteil unsere Lösung mehr gegenüber Chachepit oder herkömmlichen KIs hat. Aber da macht man so positive Resonanz zu bekommen. Zu sagen, ey, es ist keiner, der hier ist, bietet so eine Antwort wie wir. Sorry, wenn ich das so sagen darf, aber in dem Ausmaß mit der genauen Spezialität, weil dort ist ja auch mit der landesspezifischen Antwort betragt. Dadurch, dass die Schulen sich bei uns registrieren und ihre Adressen eingeben, die ja öffentlich zugänglich sind, die sind öffentlich bekannt, sucht sich unser System die Landesgesetze raus. Und nicht Landesgesetze, sondern auch Regierungsbezirksgesetze. Das heißt von den Kommunen selber. Es gibt ja auch verschiedene Unterschiede.

Bei Schulträger kann euer Chatbot darauf zugreifen. Genau. Ja, fantastisch. Ich bin natürlich gespannt. Ich habe es letztes Jahr gesehen. Ich habe auch einen deutlichen Fortschritt gesehen. Ihr habt euch weiterentwickelt. Ich konnte dir so ein Zeugnis ausstellen. Aber mit Schule, GPT geht das noch schneller. Noch nicht. Könnt ihr noch nicht. Aber ich könnte euch eins ausstellen. Jetzt mündlich kann ich ein Feedback geben. Habt ihr euch deutlich weiterentwickelt. Danke, danke. Also die Oberfläche spricht an. Das ist viel angenehmer. Da bin ich mal gespannt, wie es nächstes aussieht, wenn wir uns hier treffen. Auf jeden Fall noch viel besser. Danke dir. Bleibt dran. Die nächste Lösung sitzt jetzt hier in der Podcastbox und zwar Christoph und Stefan von Xplify. Was ist Xplify? Xplify ist eine Lösung, die im Berufsschulkontext entstanden ist. Es ist eine KI-Umgebung, um Unterrichtseinheiten in einem adaptiven Dialog Schülern zur Verfügung zu stellen. Besonderheit ist, dass Xplify aus dem Schulträger heraus entstanden ist. Wir haben mit dem Kolping Bildungswerk in Baden-Württemberg zusammen diese Lösung entwickelt. Und bei diesem Schulträger gab es das Problem, Unterrichtsausfall, fachfremde Besetzung und die Lösung arbeitet, dass tatsächlich komplette Unterrichtseinheiten, also für den ganzen Schuljahrgang, prüfungsrelevant.

DSV-GO-konform, Curriculum-konsistent Unterricht angeboten werden kann, der dann eben KI-Dialog und adaptiv gestützt ist. Ja, das ist speziell für die Berufsschulen eure Lösung oder für allgemeinbildende Schulen? Genau. Ihr kommt aus der Berufsbildung, bietet es aber allen an. Genau, weil das Kolpin Bildungswerk einen Schwerpunkt hat im Bereich Berufsschulen. Aber Steffen zum Beispiel ist Gymnasiallehrer. Das heißt, wir arbeiten eben auch mit den allgemeinbildenden Schulen bei diesem Schulträger. Es war praktisch die low hanging fruit bei Berufsschulen dafür zu sorgen, dass dort die Ausfälle schnell und unkompliziert kompensiert werden können. Was kann ich alles mit Xplify machen? Also es gibt mehrere Perspektiven. Ich bin entweder eine Schülerin, Schüler, dann lerne ich mit Explify erstmal und das halt in verschiedenen Formen. Im genannten Fall an den Berufschenschulen geht es darum, dass ich eben im Prinzip mir Wissen erarbeite, also einfach banal in Kursen lerne, dass ich auch in dem Tool Prüfungen ablegen kann und mehr ist eigentlich für die Schülerinnen und Schüler erstmal nicht zu tun. In dem Tool, was wir für die Allgemeinbildenden jetzt gerade am Testen und Releasen sind.

Ist mehr möglich von der Interaktion, weil da auch Methoden vermittelt werden, wie zum Beispiel Lesen und da kann ich mir also auch dann vielleicht einen Text mit einem persönlichen Interesse generieren und an dem arbeiten, also was auf Papier schreiben, abfotografieren und hin und her spielen. Also ich kann zwischen der analogen und digitalen Ebene hin und her, mich hin und her beamen, um mal in der Digitalsprache zu bleiben. Genau, weil das eben für die jüngeren Schüler natürlich ganz entscheidend ist, dass nicht alles nur Tastatur gesteuert ist, sondern dass ich auch tatsächlich Handschriftlichkeit mit verarbeite, dass ich andere Eingabemöglichkeiten habe. Deshalb sind wir diesen Weg auch mitgegangen. Genau. Und dann aus Lehrkraftperspektive ist es so, dass wir die in dem Sinne nicht so sehr in den Fokus stellen wie manche anderen Tools, weil eigentlich ja Schule wegen der Schülerin, Schüler hoffentlich stattfindet und nicht wegen der Lehrkräfte sozusagen. Also das ist halt so als Grund. Ihr definiert es vom Lernen her. Ja, genau. Wir kommen über das Lernen. Dennoch hat natürlich die Lehrkraft eine ganz wichtige Funktion, weil wir haben Analytics. Und während dieses Lernen also jetzt stattfindet im Tool, haben die Lehrkräfte halt über eine vernünftige Art der Darstellung von den richtigen Kenngrößen eine Möglichkeit zu verstehen, wer wo ist, wer Unterstützung braucht. Und dann kann ich halt auch eingreifen. Und gleichzeitig haben wir in der Content Factory schon die Option, dass die Lehrkräfte auch eigenes Material erstellen können, einzelne Stundenkurse sozusagen verteilen können. Aber es ist nicht das, wo wir herkommen. Wir möchten am Lernen uns abarbeiten.

Und in welchen Fächern wendest du es jetzt ganz konkret an oder für welche Lernumgebung wendest du es an? Also ich als gymnasiale Lehrkraft habe ja Mathe, Physik, Informatik. Da ist es so, ich habe so ein Kombifach in Baden-Württemberg, IMP. Da mache ich öfter mal im Prinzip eine Art Lernkontrolle oder ein bisschen Flip-Classroom-Elemente. Also da habe ich das in meinem Kontext eingebaut. Und sonst eben bei uns, die Fünfer, machen diese Grundkompetenzen, wie eben das Lesen. Das ist erstmal bei mir alles, was es gibt. An den Berufsschulen haben wir ziemlich viele Fächer und da werden alle möglichen Fächer Chemie, Informatik, Physik oder eben auch Deutsch, Gemeinschaftskunde, Wieso, einfach angeboten. Okay. Wohin soll die Reise gehen, Christoph? Was habt ihr euch noch vorgenommen, die nächsten Jahre? Ja, bei KI denkt man ja an, ich will nicht sagen Wochen, aber an Monaten. Ja, das stimmt. Wir sind erstens daran interessiert zu verstehen, was sind die besseren Lerninhalte. Also da hilft uns das Analytics auch zu verstehen, womit kommen SchülerInnen weiter.

Das ist für uns ein ganz zentrales Thema. Und wo soll es hingehen? Ins Adaptive und ins noch Adaptivere Lernen. Also wir sind heute adaptiv auf Dialog-Ebene. Der nächste Schritt ist, dass die Inhalte, die zum Lernen angeboten werden, auch adaptiv sind. Und wir arbeiten heute mit Inhalten, die vorbereitet sind. Was wir wollen, wir wollen immer den Blick auf Lehrplan und Prüfungsrelevanz behalten. Das ist sozusagen unser Kernversprechen. Aber der Inhalt kann natürlich, das ist völlig klar, das liegt auf der Roadmap, auch adaptiv sein in Zukunft und kann individuell erzeugt werden, je nach Lernstand des Schülers auch mit ausgegeben werden. Ich könnte noch ergänzen, dass wir halt in den Berufenschulen neben dem Problem, dass vielleicht eine Fachkraft fehlt, also eine Fachlehrkraft fehlt oder jemand mal länger ausfällt wegen Krankheit, wir schon auch gemerkt haben, dass die Schülerschaft immer diverser wird von den Voraussetzungen, Lernvoraussetzungen, aber auch sprachlich. Das wollen wir halt auch mit dem Tool kompensieren, einfach auch in Sachen Lerngerechtigkeit. Das ist so ein ganz wichtiger Ransporn für mich jetzt als Lehrkraft auch als Person. Ja, das war auch mein Einstieg in KI, habe ich schon öfter erzählt und auch schon Titeln geschrieben.

Also der Angriff Russlands auf die Ukraine, die Geflüchteten, ja genau, jungen Menschen, die dann bei uns in der Schule waren. Ich kann kein Ukrainisch, auch kein Russisch, aber ich konnte YouTube-Videos transkribieren und dann die Texte mit KI ins Ukrainische übersetzen oder ins Englische, je nachdem.

Und die Schülerinnen und Schüler konnten trotzdem auch im Unterricht einnehmen. Das ist ein perfektes Beispiel. Genau das, was wir gemerkt haben, wie auch das Selbstbewusstsein bei den Lernenden steigt, wenn sie ihre Lieblingssprache verwenden können, also Deutsch als Fremdsprache. Wir kennen die Sprachheterogenität ja alle an den Schulen. Und das ist ein ganz, ganz wichtiger Effekt. Was wir, unser Ansatz dabei ist, dass wir immer sanft auch wieder zurückführen in die Prüfungssprache. Also dass natürlich, aber dass ich zumindest eine Reaktion bekomme oder dass ich auf meinem intellektuellen Niveau eben auch mit dem Kurs interagieren kann, das sehen wir auch als einen ganz großen Vorteil. Das ist ein sehr, sehr guter Punkt. Prima. Ja, bitte. Du willst noch eine Sache ergänzen? Nee, sonst fasse ich mal zusammen. Ich denke, XWiFi kann da vielen helfen. Wenn man euch erreichen will, findet man die Kontakte in den Shownotes und ich denke mal, werden schon einige Berufsschulen, weil ihr daherkommt, aber vielleicht auch Gymnasien auf euch zukommen und sich mal austauschen und das vielleicht in die Anwendung bringen. Ja, viel Erfolg damit. Dankeschön. Vielen Dank. In der Podcastbox die nächste KI-Lösung, aber du wirst natürlich keine KI-Lösung. Du wirst Dr. Hallo Johanna. Schön, dass du da bist. Schön, hier zu sein.

Was ist eure DNA? Wo setzt ihr an? Ich hatte jetzt schon ganz verschiedene Lösungen. Schule GPT, Xplify war jetzt gerade hier, To Teach, alles verschiedene KI-Anwendungen. Was macht ihr? Wir machen auch eine Software zur KI-gestützten Unterrichtsvorbereitung für Lehrkräfte und unsere DNA ist ganz klar die Didaktik und die didaktische Ausrichtung. So diese Verbindung von Technologie und Didaktik ist das, was School2Go im Herzen ausmacht. Unsere KI hat didaktisches Know-how, die verfügt über Wissen, wie Lernen funktioniert, wie Lernen strukturiert wird, welche Prinzipien wichtig sind beim Unterrichten in unterschiedlichen Schulkontexten, Bildungskontexten. Hat ein riesen Methodenrepertoire, aus dem sie auswählen kann.

Und ja, jeder Schritt eigentlich, der von Lehrkräften mit unserer KI oder mit unserer Software gegangen wird, wird begleitet von unterschiedlichen KI-Assistenzen, kleinen System-Messages, die wir mitschicken und die unsere KI zu der didaktischen Intelligenz macht. Um es mal zu übersetzen, ihr habt euren Chatbot oder eure Lösung mit didaktischem und methodischem Wissen trainiert. Ist das so richtig? Genau, unter anderem, ja. Genau, wir schicken also unserer KI in dem ganzen AI-Workflow, der so passiert bei jedem Schritt der Unterrichtsplanung, den wir Lehrkräfte auch gehen, schicken wir Informationen mit, die für den jeweiligen Schritt bei der Unterrichtsplanung relevant sind. Nur so ganz allgemein gesprochen. Du hast ja promoviert auch im Fachbereich Didaktik, ne? Genau, in der englischen Fachdidaktik, allerdings nicht über KI, sondern über die Frage, wie wir Menschen informell lernen mit digitalen Technologien. Ja, aber ist ja genau die Frage. Ist ja trotzdem die Frage, ob es nun diese adaptiven Lernsysteme da schon gab. Auf KI-Basis ist ja irrelevant. Die Frage, die du beantwortest, die bleibt ja die gleiche. Ja, wie lernen wir und wie lernen wir möglichst am besten.

Aber es ist auch ein Unterschied, weil ich habe ja das informelle Lernen untersucht und wir befinden uns ja in der Schule im formalen Kontext und leider ist da schon immer noch ein Unterschied zwischen informellen Lernpraktiken und dem formalen Lernen, das in der Schule passiert. Das ist eigentlich auch mein Problem. Mein privates Steckenpferd lange gewesen, diese zwei Welten so ein bisschen zu verbinden. Hast du gestern bei Ranga Yogeshwar beim Vortrag? Ja, genau das hat er nämlich aufgeworfen.

Grundsätzlich Schule eben weg von diesem Stoffbasierten hin zu diesem weg vom Unterricht hin zum Lernen, um es mal ganz simpel zu machen. Du bist Wissenschaftler, aber ihr habt glaube ich auch eine wissenschaftliche Unterstützung. In Saarbrücken sitzt ihr? Genau, also wir sind ursprünglich auch entstanden aus einem Forschungsprojekt am Vorbild, dem Forschungsinstitut Bildung Digital in Saarbrücken und in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz. Das ist auch der Ursprung, wo unsere Verbindung von Didaktik und Technologie herkommt. Wer euch finden will, wir packen alles in die Show uns. Du hast schon drei anstrengende Messetage hinter dir. Wir haben die Infos, die wir brauchen und wir machen nochmal eine große Folge, wenn du wieder richtig fit bist. Aber trotzdem vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, Jörner. Danke, lieber Gerd. Und jetzt habe ich jemanden aus meiner anderen Podcast-Vergangenheit bei Kreide KI Klartext, Cenes, aus Delmenhorst, Hinter Getränke Hoffmann steht ihr Gymnasium. Und Jenis war schon mal bei Kreide KI Klartext zu Gast, aber nicht nur da, die war ja sogar schon bei der UNESCO und hat über KI erzählt. Ja, das war ich.

Hi, hallo, schön, dass du da bist. Hi, Gerd. Und jetzt bist du bei Magma Mess. Wie kam das denn? Ich vermute mal wieder, Klaas Wickers ist schon wieder der Erste, der den richtigen Riecher hatte, oder? Ja, auf jeden Fall. Also wir sind tatsächlich auch über Sarah an das Unternehmen gekommen und Sarah war total begeistert und Sarah hat das Unternehmen uns vorgestellt und dann war Klaas, Vegas direkt begeistert und dann waren wir alle direkt begeistert und dann sagten wir, okay, machen wir das mal. Und habt ihr das jetzt bei Herrn Klaas oder bei Herrn Wiggas schon im Unterricht? Testet ihr das? Und wie funktioniert das? Erklär uns das mal. Ja, wir haben das schon getestet und man muss sich das so vorstellen, das ist eine Mathe-App, die ziemlich selbstverständlich und spielerisch und nicht so alt und langweilig aufgebaut ist, wie man das eigentlich aus dem Matheunterricht gewohnt ist. Ich nenne keine Namen.

Nein, ich bin ja auch noch Schülerin. Aber es ist total innovativ und es ist ein datengestütztes Programm. Das heißt, man hat Aufgaben auf der einen Seite und auf der anderen Seite hat man Platz, um die Aufgaben zu berechnen. Und genau der Rechenweg wird sich dann angeschaut und dann haben wir die Lava. Wenn man Fehler macht, dann kommt Lava und sagt, nee, nee, nee, nee, nee, ich glaube, du brauchst Hilfe. Und dann sage ich, ja, ja, ja, ich brauche Hilfe. Und dann kann Lava mir genau anzeigen, wo denn der Fehler ist. Und das macht halt total viel Sinn, vor allem in der Oberstufe, aber eigentlich auch in allen anderen Kassenstufen. Denn wenn man so eine unendlich lange Gleichung hat und ich sitze da schon seit zehn Minuten dran und irgendwie ist das Ergebnis aber trotzdem falsch, weil irgendwie ein Minus gefehlt hat oder ein Plus vertauscht wurde oder ein Zahlendreher drin war oder was auch immer. Und dann kann Lava mir genau zeigen, wo ich den Fehler gemacht habe. Und dann kann ich da ansetzen, dann kann Lava mich da genauso wie eigentlich ein Lehrer das macht. Also nicht direkt sagt, hey, das ist falsch und wegsetzen, sondern vielmehr heranführen und sagen, hey, ich glaube, du musst nochmal multiplizieren und ich glaube, da hast du ein Minus vergessen und so. Positive Bestärkung.

Genau, das ist es, was Lava macht. Sehr spannend, also individuelles Lernen. Ja. Jetzt machst du Abitur. Dann heißt es doch, das musst du alles so können. Wir hatten doch früher auch keine KI. Was würdest du da sagen? Also ich würde sagen, das ist ja super pessimistisch. Genauso wie das Internet irgendwie uns unterstützt, kann uns auch die KI unterstützen und genauso Magma. Magma soll nicht den Matheunterricht ersetzen oder den Mathelehrer ersetzen, sondern das Ganze revolutionieren und auf eine ganz andere Ebene bringen.

Matheabitur ist das Abitur, was am meisten gehasst ist und was am schwersten ist. Warum genau, also warum... Gestern Abend übrigens auf der Bühne auch hat Ranga Jogesh vor das gesagt. Ja, genau. Warum nicht da ansetzen? Warum nicht da eine Lösung finden, um das Ganze leichter zu machen, um Schülern zu helfen? Matheabitur soll nicht immer schwer sein. Vielleicht müssen wir da ganz woanders ansetzen und genau da setzt halt Marc mal an und sagen, hey, wir müssen da was tun und genau das macht Marc Marc. Ja, wir können es jetzt mal so übersetzen. Ich versuche mal, ob ich es richtig verstanden habe. Magma macht die Aufgaben nicht leichter. Also das Level bleibt ja gleich, der Schwierigkeitsgrad. Aber macht die Schüler stärker, dieses Level zu erreichen. Habe ich es richtig verstanden? Genau, so sieht es aus.

Ja, und der hat individuelle Förderung. Wie kommt das bei deinen Mitschülerinnen und Mitschülern an? Also wir haben nur positive Rückmeldungen bekommen, weil erstmal, also ganz grundsätzlich, mit einem iPad zu üben und dann hat man noch eine coole Lava und noch ein cooles Design. Das sind so grundsätzliche Sachen, die den Matheunterricht schon mal attraktiver machen. Und dann hat man noch die individuelle Lernförderung, die nicht nur jedem Schüler dann, Moment, das muss ich nochmal sagen, dann hat man nochmal die individuelle Lernförderung, nicht ein Lehrer, der sich nur die Leistung starken aus dem Unterricht zieht und dann den Matheunterricht weitermacht, sondern jeder wird abgeholt. Und genau das ist es ja mit Mathe. Wenn man einmal das nicht versteht, dann hat man eigentlich direkt wieder verloren. Aber das ist ja falsch. Ich muss nicht im Gleichschritt durchgehen. Wenn die anderen schon weg sind, ich kriege trotzdem noch die Hilfe. Genau. Und das ist halt mega wertvoll. Vor allem hat man ja auch die Daten, die in Echtzeit an die Lehrkraft weitergetragen werden. Das heißt, der Lehrer hat eine ganze Statistik und kann genau sehen, okay, die Klasse 7b, die muss irgendwie nochmal Brüche wiederholen. Aber das andere, irgendwie Geometrie kriegen die schon ganz gut hin. Und da hat man halt einen Überblick über alle Daten von den Schülern und kann das Ganze, kann darauf basiert halt den Unterricht anpassen. Du hast eigentlich schon alles rübergebracht. Ich hoffe.

Wie können denn Lehrerinnen und Lehrer euch erreichen? Also direkt auch Herrn Wickers mal schreiben oder direkt Magma anschreiben oder vielleicht sogar machst du eine Fortbildung in der Schule? Ich weiß ja, du bist ja schon überall gewesen. Also wenn man mich anfragt, gerne. Im Moment habe ich das nur so kostenlos für Schüler in Jamenhorst angeboten, aber wir können auf jeden Fall, Also mich, Herrn Wiggers und auch Magma erstmal natürlich LinkedIn. Magma, wenn man Magma Mathematics googelt, findet man uns direkt. Pinkes Logo, dickes App. Also ihr habt auf alle Fälle, das muss man mal sagen, es gibt hier einen ganz bekannten Bildungsaktivisten, das ist der Udo Kempers und der trägt immer eine grüne Brille und grüne Schuhe. Aber ihr habt es jetzt wirklich nochmal auf ein ganz anderes Level gehoben. Das kann man, leider haben wir keinen YouTube-Kanal oder kein YouTube-Kostkast. Du sitzt ja in einem strahlend... Einen magentafahrenden Anzug, einem Wollanzug mir gegenüber. Euer CEO trägt einen goldenen Paillettenanzug. Dann gibt es noch Regenbogenfarben, Dschungel. Was habe ich noch vergessen?

Blau glitzern, auch noch so Meeres. Also ihr seid nicht zu übersehen. Ich habe auch gestern, ich habe nicht mitgefeiert, aber ich habe euch gestern auch auf der Tanzfläche gesehen. Da habt ihr hier alles umgekrempelt. Und ihr seid auf alle Fälle die, glaube ich, die meiste Aufmerksamkeit, die es ja bekommen haben. Der ist in der Tat. Danke. Cooles Marketing. Vielen Dank, das gebe ich so weiter. Wir haben jetzt ganz viel über Lösungen gehört. Da waren auch Lehrerinnen und Lehrer dabei. Jetzt habe ich aber einen Experten, der sich vor allem mit Prüfungsformaten beschäftigt. Norm Graf. Norm, was ist dein Ansatz, wenn du mit KI arbeitest? Mein Ansatz, mit KI zu arbeiten, ist die Möglichkeiten von KI so einzusetzen, dass sie wirklich auch die Stärken der Schülerinnen unterstützen. Und das ist mein Ansatz. Das heißt also nicht KI um des KI-Willens, sondern KI um des Potenzial-Willens. Und du hast gerade was vom Prüfungsformat und auch Aufgabenkultur gesagt. Und da geht es vor allem darum, dass wir KI eben nicht benutzen, um beispielsweise die schnellen Abkürzung zu nehmen, um Aufgaben so zu lösen, wie sie maximal einfach gelöst werden können, sondern eben KI benutzen, um über die Aufgabenformate beispielsweise auch hinaus zu gehen und nicht einfach nur in dem.

Eingesetzten Framework zu bleiben. Ja, und vor allem, wie ich sie am schnellsten lösen kann. Ich löse sie ja nicht. Na gut, ist auch eine Lösung, wenn ich einen Prompt eingebe und habe dein Ergebnis, wäre eine Lösung im klassischen Sinne. Aber ich lerne nichts, das ist es. Und das war auch gestern, was Ranga Yogeshwar in seinem Vortrag hatte, den hatten wir hier auch im Podcast, der hat das auch schon mal erklärt, dass wir immer von diesem Produkt aus denken. Wir denken immer Schule, da kommt ein Produkt, schreibe einen Aufsatz, rechne die Aufgabe und so weiter. Was wir vergessen ist dieser Prozess. Und du verbindest beides, ne? KI mit reinbringen, aber trotzdem den Prozess nicht kaputt machen. Ganz genau. Das ist genau der Punkt. Wir können KI natürlich benutzen, um Aufgaben so zu lösen, dass wir keinen Prozess mehr haben, beziehungsweise der Prozess irrelevant ist. Und das darf nicht passieren. Und man kann KI benutzen, um den Prozess zu unterstützen, beziehungsweise man muss sich in Schule jetzt auch ganz besonders auf den Prozess konzentrieren. Wir haben sehr lange in den Schulen versucht, nur noch auf das Produkt zu schauen. Und KI ist an der Stelle jetzt leider ein Kondensator, um uns zu zeigen, warum das immer schon eine schlechte Idee war. Und jetzt noch viel mehr, weil wir den Prozess mit KI komplett überspringen könnten, wenn wir das wollen. Gerade wenn es einfachere Aufgabenformate ist. Und hier müssen wir unbedingt ansetzen und das möglichst unterbinden. Ja, ich habe jetzt ganz viele Tools, was du nicht dabei hättest, die dich jetzt dabei haben müssen, hätten wir so ein Jury machen können, aber bring doch mal ein positives Anwendungsbeispiel aus deinem Alltag.

Das freut immer die Kolleginnen und Kollegen, wenn sie etwas hören, was sie selbst dann auch umsetzen können. Ja, beispielsweise aus dem Geschichtsunterricht würde mir jetzt spontan was einfallen. Und zwar, wenn wir uns vorstellen, wir haben ein Transkript einer Zeugenaussage, beispielsweise aus dem Kontext DDR 80er Jahre. Und die SchülerInnen sollen diese Quelle bearbeiten und sie sollen sich möglichst sinnvolle Fragen an diese Zeugen in der Quelle überlegen. Und jetzt können wir KI dazu benutzen, um uns beispielsweise mögliche Fragen, die man an die Zeugen stellen könnte, generieren zu lassen. Und wir nehmen dann diese Fragen, die KI erstellt hat, und vergleichen sie mit unserem Wissen darüber, wie man an eine Quelle herangeht. Und können dann diese Fragen auswählen, die uns gut genug erscheinen, und dann zwei, drei nehmen und damit diese Quelle ausarbeiten oder erarbeiten. Und dann haben wir KI nicht dafür genutzt, uns die Quelle zusammenfassen zu lassen, sondern wir haben KI dafür genutzt, uns Perspektiven und Fragen an die Quelle geben zu lassen, analysieren diese und nutzen sie dann gleichzeitig.

Multiperspektivität nennt man das in der Geschichtsdidaktik. Richtig. Genau, und da kann die KI dann helfen. Ja, ich habe auch mal Geschichte studiert und das war immer der Slogan Multiperspektivität. Wir wissen, das im Seminar hört sich gut an. In der Realität wurde das von vielen Kollegen gar nicht so beachtet. In diese Tiefe der Multiperspektivität ist man gar nicht so reingekommen, man ist ob so auf so einer eindimensionalen Ergebnisorientierung, ich habe ja vorher schon aufgeschrieben, was rauskommen soll, so läuft der Unterricht, so lernen wir es im Referendariat, jede Minute schon mit der Antwort, die die Aufsageäffchen dann von sich geben, aber das auch nicht so richtig lernen, aber jetzt haben wir Multiperspektivität, KI kann da helfen. Wenn du dir jetzt was wünschen könntest in Sachen KI, und damit endet jetzt nämlich auch unser kleines Special zum Thema Künstliche Intelligenz, was würdest du dir wünschen?

Wenn du Schulminister wärst, in Niedersachsen bist du, ne? Genau. Waren wir den Schulminister in Niedersachsen nicht? Oder die Schulministerin? Weiß ich gar nicht. Wer habt ihr jetzt gerade? Wir haben eine Ministerin. Wir die Ministerin, ne? Nicht in Verlegenheit bringen. Aber du wärst jetzt Schulminister und könntest morgen etwas ändern. Was würdest du in Sachen KI ändern? Ich würde zuerst mal die Verfügbarkeit ändern. Ich würde ändern, dass Schulen einen einfachen Zugang zu KI-Lösungen haben, damit sie mit denen arbeiten können, damit die Kolleginnen und Kollegen die zur Unterstützung benutzen können. Aber auch, um sie den Schülerinnen und Schülern zur Verfügung zu stellen, damit sie die Kompetenzen erlangen, die sie benötigen in den nächsten Jahren. Und was ich unbedingt auch gerne hätte, wäre, dass wir als Schule oder dem Schulen mehr Freiräume geben, um Lernräume zu entwickeln, auch für sich selbst. Dass auch die Kolleginnen und Kollegen, die Kollegien und die Schulleitungen die Möglichkeit haben, einfach auszuprobieren, ohne dass sie sich erstmal Gedanken darüber machen müssen, ob sie jetzt wieder irgendwas falsch machen aus Sicht des Kultusministeriums. Dabei belassen wir es. Vielen herzlichen Dank, Norm, dass du dir noch die Zeit genommen hast. Wer noch ein längeres Interview mit Norm hören möchte, da verweisen wir auf unsere Freunde von Kreide.KI Klartext. Da warst du gerade in der November-Folge und sprichst auch nochmal ganz ausführlich zu Prüfungsformaten. Also unbedingt mal rein und ein Hörtipp bei Diana und Judith. Vielen Dank für die Einladung. Gerne. Nachgedacht.

Ja, und das war sie schon, unsere Sonderfolge zur künstlichen Intelligenz in der Schule. Schön, dass ihr dabei wart. Wenn ihr noch mehr erfahren wollt und noch tiefer einsteigen wollt, da hatten wir natürlich dieses Jahr einige Folgen. Da könnt ihr gerne noch mal reinhören. Zum Beispiel von Viola kurz und gut KI verstehen. Auch im Frühjahr mit Professor Jasmin Weiß, Kinder können KI, wo sie auch mal erzählt hat, wie sie das in ihrer Familie macht und warum wir KI unbedingt den Kindern beibringen müssen. Dann zum großen KI-Wettbewerb, da hatten wir Professor Dr. Ulrike Kress, KI braucht Didaktik und welche Haltung auch damit verbunden ist. Also es nützt sich nur, Zugang zur KI zu haben, sondern wir müssen sie auch sinnvoll nutzen. Ja, besonderes Highlight dann HeyDiggis Drift. Kreide, KI, Klartext. Also meine alte Podcast-Vergangenheit mit der neuen hat sich getroffen. Ganz liebe Grüße an dieser Stelle nochmal an Judith Ermann und Dr. Diana Knode, mit der wir ja wirklich ganz tief in das Thema eingestiegen sind und mit beiden auch nochmal auf drei Jahre ChatGPT zurückgeblickt haben.

Eine sehr spezielle Folge, die sich auch an Schulleitung richtet, war die Folge mit Pavel Matsirov, der ja auf vielen Messen unterwegs ist als Kino-Speaker. Und der hat nochmal einen Einblick gegeben, wie können wir als Schulleitung unsere Arbeit mit KI verändern. Organisation, Kommunikation, Führung, ganz konkret und immer mit dem Blick auf die Schule. Und auch Ranga Yogeshwar war dieses Jahr zu Gast, einer der führenden Wissenschaftsjournalisten in Deutschland. Er hat mit uns einen Blick in die Zukunft gemacht, aus Sicht seines Enkels Emil, und hat auch nochmal die Chancen, Risiken von KI bewertet und welche Verantwortung damit einhergeht. Und wir werden trotz allem als Menschen handlungsfähig bleiben. Also ganz viele Möglichkeiten hier nochmal tiefer in das Thema KI einzusteigen und eine herzliche Einladung, aber die meisten von euch haben die Folgen ja sowieso schon gehört. Aber Wiederholung festigt, ihr findet das auch alles natürlich in den Shownotes. Ja und als letztes möchte ich einen Lehrkräften an dieser Stelle noch was mitgeben.

Und was mir wirklich, wirklich wichtig ist, und da spreche ich auch im Namen von Viola, habt Mut, nutzt KI. KI ersetzt euch nicht, sie nimmt euch nichts weg. Sie kann euch unterstützen. Sie erklärt, sie übt, sie strukturiert und sie entlastet euch. Und sie schenkt euch Zeit für das, was wirklich in Schule zählt.

Beziehung, Begleitung und gutes Lernen. Fangt klein an, probiert es aus, auch gerne mal im Lehrerzimmer, stellt euch etwas vor, zeigt etwas, was ihr mit KI generiert habt, was direkt auf das Lernen einzahlt. Ganz im Sinne der Kinder. Das könnte doch ein Motto für 2026 sein, oder? Danke, dass ihr dabei wart. Wir freuen uns, wenn ihr auch in die nächsten Folgen reinhört. Bis zum nächsten Mal. Und bitte nicht vergessen, abonniert diesen Kanal, gebt uns eine gute Bewertung auf Spotify, schreibt doch gerne mal eine Kritik in unseren Blog oder auf Apple Podcast. Wir freuen uns. Dann seid ihr nämlich immer die Ersten, die Hey Dickies so geht lernen, heute hört. Bis dann. Ganz liebe Grüße und bis bald. Bis zum nächsten Mal.