Willkommen zu einer neuen Folge unseres Digis-Formats Pitch des Monats. Heute habe ich einen Gast bei mir, der täglich daran arbeitet, Schulen und Organisationen fit für die digitale Zukunft zu machen. Moritz von der ACS Group. Und vielleicht habt ihr es am letzten Sonntag schon gehört. Die ACS Group ist unser neuer Partner bei der DIGI der Woche und arbeitet mit uns gemeinsam daran, digitale Bildung unkompliziert und benutzerfreundlich in die Klassenzimmer zu bringen. Denn ACS begleitet Bildungseinrichtungen auf allen Ebenen, von der Technik über die Pädagogik bis hin zur Strategie. Ich freue mich sehr, dass du heute bei uns bist und mehr dazu erzählen wirst. Herzlich willkommen, Moritz. Hallo Viola, danke für die Einladung. Moritz, wir starten direkt mal in die Vollen. Stell doch mal in deinem Pitch kurz ACS vor. Wer seid ihr und was macht euch aus?
ACS, wir sind Bildungsdienstleister für Apple-Lösungen an Schulen deutschlandweit, haben über 30 Jahre Erfahrung jetzt in dem ganzen Segment, betreuen derzeit über 4000 Schulen in ganz Deutschland. Und ja, wir sind ein ganz vielfältiges Team. Wir haben Pädagogen mit dabei, ganz wichtig, dass wir die Schulen wirklich vollumfänglich betreuen können, aber dann natürlich auch viel an Technikern und Digitalexperten, um der Schule eine ganzheitliche Lösung dann auch präsentieren zu können, um mit der Schule umsetzen zu können. Unser Anspruch ist einfach, dass wir der Schule digitale Bildung ermöglichen und das Ganze ohne jegliche Hürden für Lehrkräfte, aber auch SchülerInnen.
Spannend. Also wirklich allumfassend euer Angebot. Damit wir vielleicht nochmal ein ganz klares Bild bekommen, welche zentralen Angebote bietet ACS denn im Bereich digitale Bildung an? Klar, im Fokus steht die Gerätebeschaffung und Ausstattung mit vor allem iPads, sind das zentrale Endgerät für SchülerInnen, aber dann natürlich auch Lehrkräfte, aber dann auch jegliche Services drumherum. Das heißt, wir stricken mit den Schulen individuelle Finanzierungskonzepte für die Gerätebeschaffung. Wir haben unseren MDM-Service, iPad Manager, wo wir die zentrale Verwaltung der Geräte dann auch für die Schulen übernehmen und bieten dann natürlich auch Fortbildungen, Workshops an, Und Strategieberatungen zum Beispiel auch, um die Schulen hier einfach von vornherein abzuholen. Also ich fasse das mal zusammen. Ihr macht das Rundumpaket, damit unsere Digis gut laufen. Genau, absolut.
Ja genau, darum freuen wir uns ja auch, dass wir diese Partnerschaft zusammen eingehen können und die Digi der Woche gemeinsam jetzt präsentieren, weil es einfach so super gut passt. Ja, ich denke, es ist auch ein sehr guter Match und wir freuen uns, dass wir hier dabei sein dürfen. Wir kennen das ja, du sprichst von den iPads und der Ausstattung. Das klingt alles super, aber sicherlich begegnen euch auch in den Schulen ähnliche Baustellen immer mal wieder. Also welche typischen Herausforderungen seht ihr da und wie löst ACSC konkret? Also vorweg schicken möchte ich, jede Schule ist einzigartig, ist individuell. Dementsprechend sind natürlich die Probleme auch immer individuell. Aber klar gibt es Probleme, die an fast jeder Schule leider auftreten. Das Thema Nummer eins ist klar, das Budget. Die Geräte müssen schlussendlich durch irgendjemanden bezahlt werden. Wie gesagt, wir haben sehr individuelle Finanzierungskonzepte, bei denen verschiedene Entscheidungsträger auch mit ins Boot geholt werden, aber das ist natürlich eins der zentralsten Themen. Aber dann auch nicht nur jetzt für die Digitalisierung relevant, aber Lehrermangel, Überlastung der Lehrkräfte ist natürlich auch ein großes Thema. Viele Lehrkräfte scheuen dadurch auch die digitale Bildung, weil sie sagen, okay, jetzt müssen wir uns auch noch mit den iPads, mit dem digitalen Unterricht beschäftigen. Wir haben sowieso schon keine Zeit, sind sowieso schon überlastet. Wie sollen wir das dann auch noch machen?
Und dann geht es natürlich auch weiter weiter.
IPads, irgendjemand muss sich drum kümmern. Wer kümmert sich um die Technik? Wir wollen uns eigentlich als Lehrkräfte um die Pädagogik, um die Didaktik kümmern, um die Arbeit mit den Kindern und nicht auch noch IT-Support nebenbei machen. Und das sind, würde ich mal sagen, so die drei zentralsten Probleme, denen wir begegnen, wo wir den Schulen aber auch natürlich die Angst nehmen wollen und sie begleiten wollen, dass wir als Partner an der Seite der Schule stehen und mit ihnen zusammen die Probleme dann auch meistern können. Das wäre jetzt auch meine nächste Frage gewesen, denn du hast es ja jetzt wunderbar auf den Punkt gebracht und gerade dieser Zwiespalt zwischen, ich möchte mich eigentlich fortbilden, ich höre es immer wieder als Lehrkraft, die Digitalität kommt, KI und so weiter und so fort, steht vor der Tür bzw. Ist eigentlich, sollte schon im Klassenzimmer sein. Auf der anderen Seite ein bisschen auch die Angst davor und vielleicht auch bei älteren Lehrkräften der Gedanke, muss das jetzt wirklich sein? Eigentlich ging es ja auch anderweitig. Wie begegnet ihr diesem Zwiespalt? Wir versuchen alle abzuholen. Die Lehrkräfte kommen aus unterschiedlichen Kompetenzniveaus. Du hast die älteren Lehrkräfte angesprochen, ich würde es aber gar nicht so aufs Alter differenzieren. Wir begegnen auch immer wieder sehr jungen Lehrkräften, die gerade aus dem Referendariat in die Arbeit starten, die teilweise auch einfach in der Lehrerausbildung wenig Digitalität genossen haben. Wie kann das denn heutzutage noch sein? Das ist eine sehr gute Frage.
Wir haben viele Baustellen, aber gerade um in Zukunft wirklich die Kinder auf die Arbeitswelt von heute, viele sagen die Arbeitswelt von morgen, aber die Arbeitswelt von heute ist ja schon digital, darauf vorzubereiten, können wir nicht begegnen mit Lehrkräften, die noch wie vor 20, 30 Jahren ausgebildet werden. Das heißt, da müssen wir dran arbeiten. Da können wir natürlich als Bildungsdienstleister, Mit den Lehrkräften, die schon an den Schulen sind, viel arbeiten. Wir sind natürlich mit den entsprechenden Gremien auch in der Politik vertraut, sprechen mit denen, versuchen auch deutlich zu machen, dass die Lehrkräfteausbildung sich verändern muss. Aber zentrales Thema bei uns ist dann eher die Lehrkräfte, die schon an den Schulen sind, die dann fit zu machen und denen auch die Angst zu nehmen, dass das iPad nichts ist, wovor man Angst haben muss. Wo ich jetzt Angst haben muss, dass die Kinder mich vielleicht dann überholen, die Kinder fitter sind bei den Geräten. Das ist ja der zentrale Punkt eigentlich. Aber möchte ich jetzt, dass jedes Kind wirklich ein iPad im Unterricht hat? Ich habe überhaupt keine Kontrolle. Ich weiß nicht, was die Kinder dort machen. Und da den Lehrkräften wirklich die Angst nehmen. Und wir gehen natürlich so ein bisschen auch in unseren Workshops, die ich angesprochen habe, so ein bisschen auf die Technik, aber das ist gar nicht so ein zentrales Thema. Wie ein iPad funktioniert, hat, denke ich mal, jede Lehrkraft auch in einer halben Stunde oder Stunde verstanden. Das ist ja ein sehr einfaches Gerät, ist ja auch der Grund, warum die iPads so häufig an Schulen eingesetzt werden.
Wir arbeiten mit Lehrkräften zusammen, die schon seit Jahren in iPad-Klassen unterrichten und die dann wirklich an der Schule vor Ort auch einfach Ideen mitbringen. Ich würde es mal so nennen. Einfach zeigen, was kann man mit dem Gerät im Unterricht machen und wie kann dieses Gerät, dieses iPad dann im Unterricht auch einen Mehrwert entfalten. Und da wirklich einfach so ein bisschen Inspiration mitbringen und versuchen den Lehrkräften die Angst zu nehmen. Und dann ist es natürlich ein Prozess. Das wird nicht von heute auf morgen passieren. Aus der Schulung werden die Lehrkräfte dann nicht rausgehen und sagen.
Super, ab morgen mache ich meinen Unterricht anders, sondern es ist ein Prozess und auch diese Schulungen bieten wir laufend an. Das ist nicht nur einmal, die iPads werden geliefert und dann machen wir einmal eine Schulung und dann lauft man los, sondern wir begleiten die Lehrkräfte langfristig, dass sie sich auch immer weiterbilden. Du hast KI angesprochen, die Welt entwickelt sich so schnell da draußen aktuell, da ist es vermessen zu sagen, wir schulen euch jetzt einmal und danach macht ihr alles von selber, sondern auch wir versuchen uns natürlich weiterzubilden, am Zahn der Zeit zu bleiben und das dann auch an die Lehrkräfte weiterzugeben. Ja, ich denke nur so kann es auch gehen, dass immer wieder die Impulse gesetzt werden und durch die Wiederholung dann auch die Notwendigkeit immer wieder deutlich wird und der aktive Umgang mit dem Lernmaterial und den iPads, weil ich kenne das ja von meinen Kindern. Ich habe ja vier Kinder, meine große Tochter studiert schon, drei sind noch in der Schule und dieses Thema, es gibt zwar digitale Endgeräte, wie es so schön heißt, aber wenn ich meine Kinder frage, dann sagen sie, die liegen nur hinten in der Ecke, die haben wir noch nie benutzt. Dann sage ich, warum? Ja, da wird dann gesagt, die sind kaputt oder funktionieren nicht. Also ich sag mal so, die Geräte sind da, aber der Unterricht bleibt trotzdem analog. Was macht ihr da bei ACS, um es wirklich sinnvoll in den Unterricht zu integrieren?
Das begegnet uns an ganz vielen Schulen, gerade Geräte, die während des Digitalpakt 1 oder mit den Corona-Soforthilfen, die es gab, angeschafft wurden. Da wurden ja wirklich palettenweise einfach Geräte an die Schulen geschickt, damit die Schulen irgendwie ausgestattet sind. Aber wenn die Lehrkräfte nicht abgeholt werden, dann werden diese Geräte auch nicht genutzt. Jetzt haben wir eine Finanzierungslücke, eine große. Deswegen, du hast es angesprochen, die Geräte sind teilweise kaputt, liegen in der Ecke.
Das heißt, da müssen wir zum einen mal schauen, wir müssen uns mit den Schulen in Richtung einer 1 zu 1 Ausstattung bewegen. Das heißt, jedes Kind hat ein eigenes Gerät. Das ist natürlich mit der aktuellen Haushaltslage schwierig finanziell auch zu realisieren, aber da haben wir verschiedenste Finanzierungslösungen. Ein großer Punkt ist die Elternfinanzierung, die mehr und mehr gefragt wird.
Und wenn wir das schaffen, dass jedes Kind ein eigenes Gerät hat, dann ist A für jedes Kind immer ein Gerät zur Verfügung. Das heißt, ich kann auch spontane Unterrichtsszenarien mit dem iPad realisieren, die ich mit so iPad-Koffern, die irgendwo im Schulgebäude liegen, nicht realisieren kann. Die Kinder gehen deutlich sorgsamer mit den Geräten um und ich kann meinen Unterricht vollumfänglich digital ausrichten, weil die Kinder die Geräte dann auch mit nach Hause nehmen können und auch zu Hause an Arbeiten weitermachen können. Was nicht heißt, dass der Unterricht zu 100% digital ablaufen soll. Es wird durchaus immer noch Stunden geben, wo das iPad dann einfach in der Schultasche bleibt. Und wie ich jetzt eine analoge Stunde mache. Die Prüfungen, Prüfungsformate, auch so ein Thema, digitale Prüfungsformate noch nicht wirklich etabliert. Das heißt, die Prüfungen finden ja auch weiterhin noch analog statt. Da muss ich die Kinder super drauf vorbereiten, weil das ist schlussendlich das, was zählt. Auch wenn die Kinder primär mal Spaß in der Schule haben sollen und Spaß beim Lernen haben sollen, muss ich sie auf eine analoge Prüfung vorbereiten. Das heißt, der Unterricht wird nie zu 100 Prozent digital stattfinden. Aber ja, wir versuchen, wenn jedes Kind ein iPad hat, das möglichst flexibel zu gestalten und die Lehrkräfte dann natürlich auch so zu schulen, dass sie diese spontanen Unterrichtsszenarien dann auch erkennen und nutzen können.
Diese 1 zu 1 Ausstattung, von der du eben sprachst, denkst du, das ist realistisch oder anders gefragt, wie lange mag das wohl noch dauern?
Wir haben es heute schon. Also wir haben einige Schulen, die komplett eins zu eins ausgestattet sind. Klar, bis jede Schule ausgestattet ist, wird es bestimmt noch dauern. Da kommt es auch viel auf die Politik drauf an. Die Politik hat erkannt, dass wir da handeln müssen. Das möchte ich gar nicht kleinreden. Aktuell sehe ich es aber eher kritisch wie die Politik in diesem Feld agiert warum? Weil sie uns eher Steine in den Weg legen es wird viel angekündigt wir wollen machen wir brauchen Lösungen.
Wir hauen jetzt einfach mal raus ja wir statten alle Kinder mit iPads aus es gibt aber keinen Plan wie das funktionieren soll es gibt keinen Plan wann es funktionieren soll und das einzige was aktuell dadurch passiert ist, dass Konzepte, die die Schulen selber vorangetrieben haben in den letzten Jahren, unabhängig von der Politik, gestoppt werden, weil zum Beispiel Eltern sagen, na halt Moment, warum soll ich denn jetzt ein iPad kaufen? Die dort oben haben doch gesagt, ich bekomme jetzt dann ein iPad. Also es ist aktuell eher kontraproduktiv, was passiert. Ich würde mir wünschen, dass es natürlich eine zentrale Lösung gibt, nicht deutschlandweit, wir leben im Bildungsföderalismus, aber zumindest mal, dass jedes Bundesland eine entsprechende Lösung präsentiert mit einem konkreten Fahrplan, mit einer konkreten Info, wie das Ganze auch finanziert werden soll, damit man sich darauf einlassen kann. Und wenn das was ist, was noch fünf Jahre dauert.
Kann man damit planen und kann sich darauf einstellen. Aber aktuell herrscht völlige Planungslosigkeit und jeder spricht nur davon, dass wir was machen müssen. Das ist ja wirklich kontraproduktiv im Moment. Das kommt einfach zu wenig in der Breite dann an. Ja, definitiv. Sag mal, wir haben ja jetzt weitgehend natürlich bei den Diggis hier über die Schulen gesprochen, über die Ausstattung von Schulen. Aber bei der ACS Group seid ihr eigentlich auch geeignet für andere Organisationen oder deckt ihr wirklich jetzt nur den Bildungsbereich ab? Wir haben uns fokussiert auf Bildungsbereich, wirklich 100 Prozent Bildung und dort auf den allgemeinbildenden Bereich. Das heißt Kindergärten bis dann gymnasiale Oberstufe. Das ist so unser Kernthema. Aber natürlich betreuen wir auch andere Bildungseinrichtungen. Wir arbeiten viel mit Schulträgern und Kommunen auch zusammen, aber haben hier wirklich unseren Fokus drauf. Das heißt, jeder Mitarbeiter bei uns, egal wen man dort antrifft, weiß, wie Schule funktioniert, weiß, wie Digitalisierung in der Schule funktioniert, was natürlich dann schon auch ein großer Vorteil ist.
Du hast ja schon viel auch über die Weiterbildung gesprochen, insgesamt das Paket, was ihr mitbringt von ACS, um es wirklich dann mit den iPads der digitalen Bildung auf die, ja nicht auf die Straße, aber in die Unterrichtsräume zu bringen. Hast du ein Beispiel dafür, das zeigt, welchen Unterschied ACS an einer Schule oder auch Organisationen gemacht hat? Also vielleicht auch so ein Erlebnis, was ich dich vorhin nochmal gefragt hatte, dieser Zwiespalt als Lehrkraft soll ich oder soll ich nicht? Oder in welchem Umfang benutze ich jetzt diese Endgeräte? Welches Feedback bekommt ihr oder hast du ein Beispiel aus der Zusammenarbeit mit Schulen? Klar, da gibt es mannigfaltige Beispiele. Ein Leuchtturmbeispiel ist die Alemann-Schule Wutöschingen. Ich denke fast allen geläufig. Mit Stefan arbeiten wir schon lange zusammen. Wir haben die Schule von Anfang an begleitet bei der Umsetzung des Konzepts, eben dann auch mit der Kommune zusammengearbeitet. Aber dann höre ich natürlich auch vielfältig, okay, das ist ein Einzelbeispiel, das ist nicht in der Masse durchsetzbar. Deswegen vielleicht auch ein kleineres Beispiel, ein bisschen weniger bekannteres Beispiel ist die Stadt Heubach, auch aus Baden-Württemberg. Eine relativ kleine Kommune, haben drei weiterführende Schulen. Mit denen haben wir 2017 angefangen und da die ersten iPads in die Schulen ausgerollt. Und die Lehrer waren wirklich skeptisch. Die haben gesagt, wofür brauchen wir iPads? Wir haben unseren Unterricht, der funktioniert.
Die iPads wurden da nicht wirklich angenommen. Wir haben da einfach mal mit ein, zwei iPad-Koffern gestartet. Und sind dann aber viel in den Schulungsbereich gegangen und haben mit den Lehrkräften zusammen die Möglichkeiten eruiert, was ich mit so iPad-Koffern dann machen kann, welche Unterrichtsszenarien man entwickeln kann. Und daraufhin ist dann tatsächlich innerhalb des Kollegiums an den drei Schulen der Gedanke gereift, dass man doch eigentlich gerne in eine 1-zu-1-Ausstattung gehen würde. Die Lehrkräfte sind dann wiederum auf die Stadt zugegangen und haben die Stadt gefragt, wie es denn machbar wäre, wirklich komplett eins zu eins zu gehen, dass jedem Kind die Möglichkeit besteht, ein eigenes iPad zu haben. Und dann haben wir mit der Stadt zusammen ein relativ innovatives Konzept entwickelt und zwar sind die auf Elternfinanzierung gegangen, allerdings mit Förderung seitens der Stadt. Das heißt, die Eltern kaufen die Geräte selber, sind Eigentümer der Geräte, die Stadt hat keinen Verwaltungsaufwand mit den Geräten, aber beteiligt sich mit 100 Euro an einem Kauf von so einem iPad.
Heute haben wir wirklich alle drei weiterführenden Schulen komplett eins zu eins ausgestattet. Jedes Kind hat ein iPad zur Verfügung und die werden super angenommen und im Unterricht einfach auch sehr zielgerichtet eingesetzt. Also da sieht man schön, wie es von Ablehnung, warum brauche ich iPads, dann wirklich komplett umschwenkt. Die Lehrkräfte sehen, alle Lehrkräfte, egal ob jung oder alt, sehen den Mehrwert und gehen dann selbst initiativ auf die Stadt zu und sagen, wir wollen, dass jedes Kind ein iPad hat. Toll, also wirklich auch nochmal hier ein kleiner Appell an die Lehrkräfte, diese Selbstwirksamkeit mal einzusetzen und auch so einen kleinen Impuls zu geben und zu sagen, ich finde das toll, ich möchte das vielleicht auch mal in meine Schule holen und dann gucken wir mal, was sich daraus im Kollegium ergibt. Genau, richtig. Definitiv auch gerne an uns herantreten, auch als Lehrkraft. Wir arbeiten nicht explizit mit Schulleitungen oder Schulträgern zusammen. Wir haben auch einige kleinere Projekte, wo dann wirklich eine Lehrkraft nur mit ihrer Klasse so einen Piloten fährt. Auch das jederzeit möglich. Greife ich gleich nochmal auf. Wie muss ich mir das konkret vorstellen? Ich höre das jetzt als Lehrkraft und denke, oh wow, also ich glaube, das ist jetzt so das letzte bisschen, was ich brauche, um es mal wirklich zu testen und mich davor zu wagen. Was mache ich dann? Wie wende ich mich an euch? Wie sind die nächsten Schritte?
Einfach auf uns zugehen. Ich denke mal Kontaktdaten bzw. unsere Website ist ja dann auch in den Shownotes zu finden. Das heißt, dort einfach auf die Webseite gehen, Kontakt mit uns aufnehmen, entweder das Kontaktformular ausfüllen oder einfach mal anrufen bei uns und dann vereinbaren wir mal einen Beratungstermin und eruieren erstmal, wo steht die Schule heute, welche Möglichkeiten gibt es, inwiefern ist ein Schulträger auch bereit, sich hier mit zu beteiligen an so einem Konzept. Und dann entwickeln wir daraus das passende Finanzierungskonzept und Gerätekonzept auch. Gerätekonzept ganz wichtig, man muss sich vorher natürlich Gedanken machen, was will ich mit den Geräten im Unterricht tun, was brauchen die Kinder dementsprechend auch für Hardware, um die Unterrichtskonsumption dann auch durchführen zu können.
Und darauf basierend schauen wir dann, welche finanziellen Möglichkeiten gibt es. Wie gesagt, Elternfinanzierung, normalerweise das Modell der Wahl mit Subvention, ohne Subvention und schauen dann, dass wir hier ein Komplettpaket für die Schule stricken, Gerätemanagement natürlich, dass sich die Schule dann, gerade wenn der Schulträger sagt, er ist da erstmal außen vor, sich nicht um die Technik kümmern muss, wir alles machen und dann natürlich auch für die entsprechende Schulung sorgen. Das klingt richtig, richtig gut und natürlich seid ihr direkt in den Shownotes verlinkt und ich kann nur euch alle dazu auffordern, da mal zu schauen, weil das Angebot ist wirklich super. Moritz Seemann, vielen Dank für diese Einblicke und dafür, dass du uns gezeigt hast, wie ACS Schulen und Organisationen auf ihrem Weg in die digitale Zukunft unterstützt. Und wie gesagt, wir freuen uns wirklich sehr, dass ihr als Partner der Digi der Woche zukünftig an unserer Seite seid. Wer direkt über euch mehr erfahren will, der guckt in die Shownotes oder geht einfach mal straight auf eure Homepage. Das ist natürlich möglich. Ich danke dir vielmals. Es war bestimmt nicht das letzte Mal, dass wir gesprochen haben. Ich hoffe nicht. Danke dir, Viola. Danke.