Hey Diggis, so geht Lernen heute. Der Wissens-Podcast mit Viola Patricia Herrmann und Gerd Mengel.

Hey Diggis, so geht Lernen heute. Zweiter Tag DSLK. Heute sind noch mehr Schulleiterinnen und Schulleiter da. Hier ist schon richtig was los. Heute würden die Tische leer gemacht, alles wird mitgenommen, aber es ist auch noch mal viel mehr Programm, viel mehr Vorträge, viel mehr Keynotes und Preisträger. Preisträger werden wir auch noch im Podcast begrüßen können. Ja, die Preisträger-Schulen. Ja, da freue ich mich schon drauf, bin ich sehr gespannt. Mit ganz innovativen Konzepten sind ja hier diverse Schulen angetreten, da werden wir uns dann selber auch nachher überraschen lassen. Aber ich gebe dir recht, Gerd, es ist wirklich ein besonderer Tag hier, der Freitag beim DSLKS ist richtig voll. weil es gibt sogar noch einen zusätzlichen Ausstellungsraum, wo ganz viele neue Aussteller dazugekommen sind. Fand ich auch selber sehr spannend. Also Langeweile kommt hier garantiert nicht auf. Und wir sind gut beschäftigt in unserer Box, oder? Absolut. Politprominenz haben wir heute. Zwei Staatssekretäre, eine Bildungsministerin, viele Projekte nochmal. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Ja, ich sag dir, was du jetzt noch vergessen hast, nämlich unsere eigene Masterclass. Ja, richtig. Wir haben einen Live-Podcast. Ja, den haben wir auch noch. Das stimmt. Also ist es hier mächtig was los beim DSLK und wir freuen uns, dass wir euch auch am zweiten Tag mit auf unsere Reise nehmen können. Und ich würde sagen, jetzt geht's los.

Hey Diggis, so geht Lernen mit. Eine ganz besondere Ehre heute für uns als Hey Diggis Podcast Frau Dorothee Feller, Schulministerin, Bildungsministerin in Nordrhein-Westfalen. Frau Föller, was macht das mit Ihnen, wenn Sie die beiden größten Bildungsevents, ich bin ehemaliger Schulleiter, ich denke immer in Schuljahren, in einem Schuljahr in Nordrhein-Westfalen haben? Das ist eine tolle Ehre für Nordrhein-Westfalen. Wir sind aber auch das bevölkungsreichste Bundesland. Also von daher stellen wir auch sehr, sehr viele Schulleitungen und Schulleitungen, weil wir über 5.400 Schulen haben. Aber ich finde es einfach gut, dass es so ein Format gibt, wo Schulleiterinnen und Schulleiter sich auch mal austauschen können.

Ich habe bei Ihrem Vortrag ganz begeistert gehört und Sie haben eine Sache gesagt, da schlägt mein altes Schulleiterherz noch hoch. Die Ministerin kümmert sich selber um die Reformen für die Schulleitung. Sie haben eine Arbeitsgruppe. Was können sich Ihre Schulleitungen darunter vorstellen? Die wissen das sowieso, aber andere Bundesländer können ja von Ihnen lernen. Naja, genau. Wir haben eine Arbeitsgruppe, die ich auch selber moderiere, weil mir schon wichtig ist, immer zuzuhören. Also ich versuche immer, möglichst viel in das Schulsystem einzutauchen, auch durch Schulbesuche und so weiter. Und die Rolle der Schulleiter, der Schulleiterin ist mir sehr, sehr wichtig. Und ich brauche mal den unmittelbaren Kontakt, um zu hören, was erwarten die eigentlich? Welche Vorstellungen haben Schulleitungen für Schulleitungen in ein paar Jahren? Und deswegen ist der Austausch mir so wichtig. Und wir haben ein Eckpunktepapier erstellt. Da sind auch Sachen drin, die wir nicht sofort umsetzen können, weil wir eine schlechte Haushaltslage haben. Aber ich bin immer sehr mutig und sage, wir müssen auch eine Perspektive aufzeigen. Und deswegen ist es mir wichtig, sowas auch in solchen Papieren mit aufzunehmen. Da gehört eine stärkere Rolle für die Schulleitung. Da gehört aber auch das Thema Entlastung zu. Und damit sind wir jetzt angefangen, dass wir gucken, wie wir die Schulleiterinnen und Schulleiter von dem Verwaltungsaufwand ein Stück weit entlasten können. Da kann ja Digitalität auch eine ganze Menge leisten, KI.

Ich bin auch mit einem Start-up, gestern waren wir, Tobit heißen die, die fördern Sie auch als Kultusministerium, so ist es richtig. Wo sehen Sie da die Chancen, was unternimmt das Land in Richtung Digitalität? Ja, wir machen ziemlich viel im Bereich Digitalisierung, aber auch jetzt künstliche Intelligenz. Das kommt ja jetzt nochmal neuer dazu und das ist ja sehr schnelllebig. Und in der Tat, wir gucken gerade, wie wir Schulleitungen durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz bei Verwaltungsaufgaben entlasten können. Ich glaube, da steckt viel Potenzial drin.

Allerletzte Frage, Marina Weisband, eine flammende Rede für Demokratie in der Schule. Sie haben von einem Projekt gesprochen, was Sie gerade in Vorbereitung haben, wo Schülerinnen und Schüler beteiligt werden.

Selbstwirksamkeit, gemeinsam etwas zu machen. Fühlen Sie sich da bestätigt oder ist es nochmal Motivation, vielleicht nochmal eine Schippe draufzupacken? Es ist beides. In Schule darf man nie aufhören und stehen bleiben. Es ist immer ein Prozess, aber ich finde, der Weg ist richtig, dass wir Schülerinnen und Schülern Demokratiekompetenz nur vermitteln können, indem sie Beteiligung schon in Schule auch erleben. Und da sehe ich einfach eine große Chance in unseren Schulen. Wir können in Schulen nicht alles regeln, aber Demokratiekompetenzvermittlung halte ich gerade in diesen Zeiten für ein ganz wichtiges Thema in Schule. Sie müssen weiter. Vielen herzlichen Dank, dass Sie sich die Zeit noch genommen haben und heute noch gute Gespräche und gute Arbeit. Und eine schöne Adventszeit wünsche ich Ihnen natürlich auch.

Hey Digis, so geht Lernen heute und wir sind immer noch live beim DSLK und nicht nur das, sondern jetzt gehen wir mal wirklich in die Digis-Thematik ein bisschen mehr rein. Wir hatten so viele tolle Aussteller, die wir euch schon präsentiert haben. Jetzt wollen wir auch noch einen genaueren Blick in unseren Digis-Kosmos werfen und dafür ist bei mir Sandra Rexhausen. Liebe Sandra, du kannst uns noch ein bisschen mehr und genauer darüber erzählen, wo wir jetzt gerade bei den Diggis stehen, was es Neues gibt und ja, nimm uns doch einfach mal ein bisschen mit hinter die Kulissen. Ja, super gerne. Danke, Viola. Also schön, dass ihr natürlich hier seid mit uns. Das ist großartig. Und dann Podcast lieben wir, feiern wir. Ganz klasse.

Inhaltlich ist es so, dass wir über 1100 Diggis, Unterrichtseinheiten jetzt natürlich schon haben und Highlight des Jahres auf jeden Fall, dass Englisch dazugekommen ist. Ja, gerade für dich, ich weiß natürlich, großes Anliegen. Das ist natürlich super, super gut und wächst auch ständig in unserer Digitek. Ebenso haben wir die Verfassungsviertelstunde, die wir anbieten in verschiedenen Einheiten, die ja in Bayern zum Beispiel im Unterrichtsfach auch etabliert und festgelegt. Ja, verankert ist. Ebenso ist Medienkompetenz ein ganz großes Thema, was wir auch als Editionensammelpakete und wie auch immer anbieten. Und da merken wir, dass da auch eine gute Resonanz ist. Ja, das muss man ja auch sagen. Die Digis sind ja nicht nur auf einzelne Fächer gemünzt, sondern wirklich auch fachübergreifend einzusetzen. Also gerade Themen wie Medienkompetenz, Präsentationsfähigkeiten etc. Etc. Sind Themen. Demokratiebildung, alles genau. Also das sind tolle Themen, die wir da mitbieten. Genau. Ja, das kommt alles immer mit. Noch dazu natürlich die digitalen Elemente, die wir da vereinbaren in der Digitek. Sandra, was gibt es noch Neues? Was kannst du uns noch berichten? Wohin gehen die Pläne? Und was ist passiert, seitdem wir uns das letzte Mal über die Digis unterhalten haben? Denn das machen wir ja in unregelmäßigen Abständen hier.

Also erzähl doch nochmal ein bisschen was, wie es jetzt bei uns ausschaut. Ja, wir haben natürlich die Didakter besucht, Stotter, die Didakter besucht und waren auf verschiedensten Medientagen unterwegs, haben Resonanz weiterhin eingeholt von den Lehrkräften, von den Schulen, die wir dann tatsächlich mit nach Hause nehmen und auch in den Digis sich dann umsetzen lassen. Dass wir geschaut haben, was passiert Richtung KI, was machen die einzelnen Bundesländer, Also speziell jetzt Tally als KI-Einsatz. Da haben wir uns sehr, sehr getummelt, haben geschaut, was wir am besten noch umsetzen, um die Digis optimal für den Schuleinsatz zu gestalten. Was kann auf Schulträgerseite, auf Länderebene mit den Digis passieren? Das sind die Kernpunkte, die wir verfolgt haben. Ja, du sagst gerade, ihr habt die Resonanz auch eingeholt. Wie ist denn so die Resonanz? Welches Feedback bekommt ihr mal so ganz objektiv betrachtet auf unsere Digis? Tatsächlich rennen wir offene Türen ein. Das ist weiterhin so. Das ist großartig. Der digitale Content wird gebraucht. Die Hardware ist da. Die Geräte müssen, wollen, können genutzt werden. Und da rennen wir offene Türen ein. Denn die Möglichkeit, die wir auch genommen haben, ist, über technische Anbindungen der Länderportale dann leichteren Zugriff für die Schulen und Lehrkräfte zu schaffen.

Und ja, also ein positives Feedback weiterhin. Das trägt uns sehr. Da freuen wir uns enorm.

Ja, das merke ich ja auch hier beim DSLK. Also das Interesse ist natürlich da, denn wir haben ja diese wunderbaren Komplettlösungen, die so individuell sind, anpassbar für verschiedene Unterrichtsstufen, Klassenstufen etc.

Wie erlebst du denn hier den DSLK? Ist das für dich so wie ein großes Klassentreffen, habe ich bisher mal gehört? Ja, absolut, natürlich. Ich habe ja gesagt, wir sind viel dieses Jahr, letztes Jahr unterwegs gewesen. Da trifft man sich wieder, das ist ganz klar. Hier auch auf dem DSLK, DSTK.

Es ist nicht nur Aufbruchsstimmung, sondern auch nicht, wir müssen mal was tun, sondern wir machen jetzt. Das war auch ein Teil des Vortrags heute von Jakob Chamond von der Telekom Stiftung, den ich sehr, sehr schön fand. Er hat auch Beispiele vorgestellt, wie eben über Schulträger, die jetzt Mitgestalter immer mehr werden sollen, sollten und es auch schon sind, hat er da Praxisbeispiele aufgezeigt und eben auch diesen Satz. Der Satz ist gefallen, nicht nur wir müssen mal machen, sondern wir machen jetzt wirklich. Also das fand ich sehr, sehr, sehr motivierend nochmal. Finde ich super. That's the Spirit, genauso machen wir das. Wir machen weiter beim DSLK, bei den Digis. Lieben Dank für das Gespräch. Danke dir.

Die politische Prominenz reißt bei uns im Podcast nicht ab. Erst heute früh, Frau Feller. Jetzt sitzt bei uns der Staatssekretär aus Thüringen. So richtig gratulieren kann man noch nicht mehr zu dem Amt. Aber noch, ich sag mal, noch relativ frisch in diesem Amt. Aber nicht frisch in der Bildung. Jahrelange Erfahrung in der Lehrerausbildung, in der Schulaufsicht, Schulverwaltung. Also ein Fachmann aus der Praxis. Und er ist auch Lehrer. Richtig.

Für Naturwissenschaften. Eigentlich eine Schande, dass er in die Politik gegangen ist. gute naturwissenschaftliche Lehrer werden eigentlich gebraucht. Wie begründet man so etwas? Achso, Bernd-Uwe Althaus, ich habe es noch nicht gesagt. Ja, vielen Dank. Ja, tatsächlich ist meine Grundprofession, und jetzt ordne ich es ein, zu DDR-Zeiten studiert. 1982 bis 1987 bin ich Lehrer für Mathematik und Physik geworden und habe dann 1990 parallel zur Übernahme der Tätigkeit des Schulleiters in einer Schule in Leinefeld im Eichsfeld, im sozialen Brennpunkt, den fachlichen Bereich weitergenommen und habe mich qualifiziert mit der Promotion in theoretischer Physik. Also insofern war ich in meiner persönlichen Biografie schon immer Wandler zwischen den Welten. Das eine, das Fachliche, das zweite, das Pädagogische. Und bin dann in vielen Jahren, sei es im Landesinstitut, Sie haben es gesagt, oder als Schulaufsicht in 16 Jahren, dann gefragt worden im letzten Jahr, ob ich bereit bin, in den Koalitionsverhandlungen mit zu verhandeln für die CDU als CDU-Mitglied. Und im Anschluss kam dann die Frage als Staatssekretär in den Bildungsbereich mit einzusteigen als Amtschef und innerhalb dieses großen Ressorts jetzt für den Bereich Bildung. Ja, ich kenne ja eigentlich einen Ministervorgänger.

Sie können richtig loslegen, es ist vieles liegen geblieben. Kann man das auch so sagen? Ja, das sage ich sogar differenziert, weil auch wenn die politische Feldpostnummer eine unterschiedliche war, habe ich persönlich in meiner Rolle als Schulamtsleiter mit Helmut Holter sehr gut zusammengearbeitet. Und wir haben in den Jahren 2017 bis 2020 zum Beispiel einen Zukunftskongress Zukunftsbildung 2030 auf den Weg gebracht, wo alle Fragen identifiziert wurden. Das Problem ist, von den Daten, Zutaten, von dem politischen Willen zur Umsetzung zu kommen. Was mache ich denn, wenn ich Lehrkräfte einstellen will, aber der Bewerbermarkt ist komplett leer? Das ist unsere momentane Problemlage, dass auch durch den Generationswechsel, wir hatten nach der politischen Revolution 1989-90 einen sehr starken Wechsel und jetzt steht demzufolge durch den sehr intensiven, quantitativen Wechsel der nächste Wechsel an. Das heißt, neben dem allgemeinen Problem, dass die Boomer-Jahrgänge in Ruhestand gehen, ist auch dieses Erneuerungsproblem in Schulleitung, in Schulaufsicht und in anderen Bereichen eins, was verbunden werden muss. Und da muss man eben sagen, müssen wir auf die Bedingungen eingehen und die Bedingungen sind an vielen Stellen nicht einfach. Thüringen steht ja in vielen Bereichen sehr gut da. Also wenn wir uns jetzt die verschiedenen Studien ansehen, gerade das Thema MINT, ein absolutes Zukunftsthema, Deutschland, das Land der Ingenieurinnen auch. Was macht Thüringen anders? Was können andere Bundesländer davon lernen?

Also da muss ich tatsächlich in Schule anfangen und dann aber auch ein bisschen über den Horizont von Schule selber als Schulort hinausgehen. Wir haben nach wie vor eine hohe Wertschätzung gegenüber dem naturwissenschaftlichen Unterricht, den naturwissenschaftlichen Projekten, sowohl in den Sekundarschulen, das sind bei uns die Regelschulen und Gemeinschaftsschulen, als auch im Gymnasium.

Hat seinen Nachhall. Wenn ich an meine Generation denke, wir alle sind, zu DDR-Zeiten hieß es, diese Olympiadebewegung mit Mathematik-Olympiade, mit naturwissenschaftlichen Olympiaden groß geworden. Wir haben uns da engagiert und das war für uns ein selbstverständliches Element unserer Tätigkeit in der Schule. Und das ist dann auch weitergetragen worden. Das hat neue Formate gefunden. Wir haben naturwissenschaftlich Schwerpunktschulen in Thüringen, zum Beispiel in Erfurt und in Jena. Aber wir haben auch verschiedene Formen in den Wettbewerben. Wir haben eine gute Verknüpfung zu den Unternehmen und das ist jetzt die Stelle, wo ich ganz bewusst sage, wir brauchen auch die Partnerinnen und Partner. Wir müssen Schule als Partner, wir müssen außerschulische Lernorte aktiv nutzen und jetzt gucke ich nur nach Jena, jetzt gucke ich an die Orte, wo unsere Hochschulen sind, die Schüler, Forschungszentren aufbauen, die dort Lernort sind und so ein bisschen anfixen, wenn man das so sagen darf, für junge Leute, dass auch Naturwissenschaften nicht nur anstrengend sind, sondern auch sich mit den Fragen der Zeit beschäftigen. Ich kann ökologische Fragen, ich kann klimatische Fragen seriös und zukunftsfähig nur dann lösen, wenn ich die naturwissenschaftliche Kompetenz und natürlich auch das gesellschaftliche Miteinander im Blick habe.

Stichwort Wettbewerb. Denken Sie denn, dass es den Schülern und Schülerinnen guttun würde, wieder mehr in Wettbewerbe einzusteigen? Da gibt es ja auch viele Diskussionen darüber, wie man das jetzt eigentlich gestaltet. Also wir haben in Berlin natürlich auch Bundesjugendspiele etc. Also diese ganze Art von Wettkämpfen, miteinander vergleichen, ist ja auch so ein bisschen in Verruf geraten, kann man so sagen. Wie sehen Sie die Situation?

Wir müssen aufpassen. Es ist natürlich, Sie sagen, ein Verruf geraten, eine gesellschaftliche Situation in den letzten Jahren gewesen, keine Rückmeldungen zu geben, keine Ansprüche zu stellen und dergleichen. Die Antworten und die Fragen müssen heute andere sein. Natürlich ist die Frage von, wie hart trainiert, jetzt nehme ich ein Beispiel aus dem Sport, ein Trainer mit jungen Leuten, das muss in der heutigen Zeit anders beantwortet werden, als vielleicht noch in meiner oder ihrer Jugend. Aber ich glaube, dass nach wie vor junge Leute etwas leisten wollen. Das merke ich inzwischen jetzt meine Enkelkinder, die in der Schule sind und die unzufrieden nach Hause kommen, wenn ihnen diese Rückmeldung fehlt. Aber die Rückmeldung darf natürlich nichts Herabwürdigendes haben. Und gerade für die Beteiligung an Wettbewerben muss man anfüttern, man muss Lust darauf machen. Und man muss eben zeigen, dass es entwicklungsfördernd ist und nicht wie mit dem Daumen nach oben oder nach unten, um jemanden gegebenenfalls abzustrafen. Das heißt also, die wichtige Komponente ist, auch solche Fragen in die heutige Zeit zu definieren.

Ja, absolut. Also kann ich aus meiner Erfahrung wirklich auch so bestätigen. Ich merke das bei meinen Kindern auch, gerade meine zehnjährigen Zwillingsmädchen, die messen sich tatsächlich sehr gerne auf unterschiedlichen Ebenen. Aber natürlich, wie Sie richtig sagen, geht es nicht darum abzustrafen und herabzuwürdigen, sondern die Kinder zu fördern und vielleicht da auch noch Kompetenzen herauszukitzeln, die einfach auch eine gewisse Leistungsbereitschaft dann mit sich bringen.

Kommen wir mal zur digitalen Bildung. Die ist ja auch hier beim DSLK natürlich sehr präsent. Wir bei den Digis stehen natürlich auch dafür ein. Wie erleben Sie das Angebot hier zum einen in Düsseldorf, aber vielleicht auch bezogen auf Thüringen, Ihr Bundesland? Welche Erfahrungen haben Sie da gemacht? Also wenn ich auf die Messe hier schaue, auf das Angebot, was ich nenne es jetzt Messe am Deutschen Schulleiterkongress da ist, dann ist das natürlich faszinierend und das ist auch wichtig, auch mal Dimensionen aufzuzeigen. Und nicht jetzt blauäugig, sondern wenn wir uns ein Beispiel von KI nehmen, KI hat enorme innovative Chancen, aber birgt auch Gefahren mit. Und hier in einem solchen Messeraum neigt man natürlich dazu, nur das Positive irgendwo zu zeigen. Das fasziniert, das ist auch wichtig, damit die Ansprechpartner in Schule auch sehen, was heutzutage möglich ist. Und dann muss sich das aber auch an unserem pädagogischen Selbstverständnis brechen, dass ich sage, nicht all das, was möglich ist, ist auch realistisch, nicht all das, was ich hier an einem Messestand sehe, passt vielleicht in die schulische Wirklichkeit von der Schule XY mit rein. Das heißt, wir brauchen die Übersetzungsvorschriften, wir brauchen die Möglichkeiten, dass Unternehmen bereit sind, Pilotprojekte zu machen. Da sind natürlich hier an dem heutigen Tag nicht nur die Schulleiterinnen und Schulleiter wichtig, sondern ich war gestern in einem Forum in dem Schulträger Teil des Kongresses, dass man auch sagt, auch die Schulträger müssen wissen, dass es heutzutage selbstverständlich zur Schulausstattung gehört.

Das Moderne, angefangen von einem guten Netz in der Schule, von der Erreichbarkeit der digitalen Lernform und dergleichen, dass das auch in einer guten Form ist. Wenn Sie fragen, wie wir das in Thüringen machen, wir sind in einem guten Diskurs mit den kommunalen Spitzenverbänden. Das ist uns ganz wichtig, weil diese als Partner von Bedeutung sind, um etwas zu realisieren. Man kann mal durch ein Landesprogramm, durch ein Bundesprogramm wie den Digitalpakt unterstützen, aber zuvorderst muss ich auch sagen, es ist Aufgabe der Schulträger, für die Schulausstattung zur Verfügung zu stellen. Und wenn ich das nur mal in einem Beispiel nehme, nämlich die Verantwortung für Hardware, dann sieht man, welche große Herausforderung das ist. Es geht nämlich nicht nur um die Anschaffung, es geht um die Pflege, es geht um den Ersatz und dergleichen. Das ist eine riesen Herausforderung, ein Riesenthema für die Kommunen, für die natürlich auch andere Finanzierungsdinge im Mittelpunkt stehen. Das ist auch manchmal für Außenstünde gar nicht so leicht zu verstehen, was da alles hinter steckt. Also ich arbeite für Manager Now und man kann nicht eben einfach mal so sagen, es stellt sich die Bevölkerung manchmal so vor, gib doch einfach iPads in die Schule, zu Hause funktioniert das ja auch. Da steckt einfach viel mehr drin. Das muss koordiniert werden, das muss strukturiert werden. Da braucht es eine gute Lernplattform, eine Plattform, wo die richtigen Sachen drauf sind.

Ich sage mal, ich mag das Wort nicht so gerne. Da muss man sich ehrlich machen, aber man muss einfach ganz klar sagen, das geht nicht über Nacht, aber wir dürfen es jetzt nicht mehr liegen lassen. Wir müssen es anpacken. Das ist ganz klar. Andere Länder sind weiter. Also wenn ich an China denke oder auch, wenn wir in Europa gucken, Estland, da gibt es schon kleine Unterschiede. Wir brauchen definitiv den Schulterschluss zwischen dem, was technologisch möglich ist, was wissenschaftlich über Lernprozesse bekannt ist und was die schulische Wirklichkeit bietet. Damit man dann die Technik so einsetzt, so vorbereitet, dass Schule damit arbeiten kann und dass es nicht nur als zusätzliche Belastung wahrgenommen wird, sondern dass wir angefangen von Plattformen bis zum Beispiel als Physiker als experimentersetzende Dinge, dass wir die Möglichkeiten kennen, dass wir sie aber in dem Lernprozess auch gezielt einsetzen können. So machen wir das. Wir machen keine Experimente mehr in der Schule. Da haben wir schon zu viel gemacht. Wir wissen, was gut ist, aber wir machen Experimente in der Schule, damit die Kinder gut sind in Naturwissenschaften. Vielen herzlichen Dank für Ihre Zeit. Sie sind schon wieder auf dem Aufbruch. Politiker haben immer viel zu tun.

Aber vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, zu uns hier in den Podcast zu kommen. Herzlichen Dank. Jetzt muss ich leider mal meine Lieblingslebkuchen hier unterbrechen, die ich schon die letzten Tage gerne konsumiert habe. Denn ich habe mir mal die Firma rangeholt, die uns diese wunderbaren Lebkuchen mitgebracht hat, aber natürlich noch viel mehr als das. Manage Now und die Podcastbox ist voll, denn ich habe gleich drei wunderbare Gäste hier am Start. Vielleicht könnt ihr euch alle mal einmal kurz der Reihe nach vorstellen. Ich bin Christine Bach. Wunderschönen guten Tag. Ja, hallo erstmal. Mein Name ist Ben Drettke. Ich gehe auch zu Manage Now. Ja, und ich bin Gerd Mengel und arbeite auch bei Manage Now. Ach, Herr Mengel, so sieht man sich wieder in der Box. Das ist doch schön. Ich freue mich sehr, dass ihr alle drei hier seid. Christine, magst du uns einmal kurz abholen? Manage Now, was kann man sich denn darunter vorstellen?

Und Begrifflichkeiten, wenn ich die jetzt in den Raum werfen würde, digitale Infrastruktur, Orchestrierung, dann klingt das erstmal relativ abstrakt. Und ich würde es versuchen, mit einem kleinen Bild zu beschreiben. Und zwar, wenn wir uns verschiedene Tools, Software, Hardware, alles, was es so im Bildungsbereich gerade gibt, was auch im Zuge des Digitalpakt 1 viel in den Schulen Einzug erhalten hat, dann kann man sich das einmal vorstellen, als würden diese ganzen genannten Dinge alle auf einer Bühne stehen. Und das ist also ein wunderschönes, großes Bildungskonzert.

Aber wir brauchen jemanden, der vorne steht und den Takt angibt und sagt, wer ist wann dran? Welches System wird wann genutzt? Wann hat wer welche Rechte, um welche Tools nutzen zu können? Und wie läuft das mit den ganzen Daten? Und wo haben wir die Sicherheit dahinter? Und das ist eigentlich das, was wir machen. Wir haben also unter anderem ein Identitäts- und Zugriffsmanagement, was eben genau dafür sorgt und also wie eine Dirigentin auf der Bühne steht und allen sagt, dann bist du dran, der darf das, der kriegt jenes und das Ganze datenschutzkonform und sicher. Bernd, hat Christine das jetzt so vollumfänglich erklärt oder würde dir dazu noch was in der Ergänzung einfallen? Ich will mir nicht anmaßen, das noch ergänzen zu müssen, weil es ist alles gesagt. Vielen lieben Dank, Christine, das hast du super gemacht. Dafür stehen wir und das ist unsere Kernkompetenz. Und ja, kommen Sie einfach auf uns zu, wir können Ihnen einen guten Dienst erweisen.

Ja, in dem Zusammenhang ist es ja ganz interessant. Ich mische mich mal ein und gehe mal aus meiner Rolle raus als Mitarbeiter von Managen. Genau, da ist es natürlich ganz interessant, wo wir schon unterwegs sind. Das ist Rheinland-Pfalz, gibt es eine Case-Study, wird auch demnächst bei uns auf der Homepage sein, kann man mal sich genauer damit beschäftigen. Aber Schule at BW war ja hier gestern auf der Bühne der Volker Flugfelder, der arbeitet beim Kultusministerium, ist dort ein hoher Beamter und hat Schule at BW vorgestellt. Das ist ja eine ganz praktische Anwendung, Bernd, was passiert da? Ja, Schule at BW, das ist das Bildungsportal in Baden-Württemberg. Und dieses Portal ermöglicht es, den Schulträgern und den Schulen letztendlich auch, natürlich auch den Lernenden und Lehrenden, wunderbar auf Applikationen zuzugreifen.

Und das total einfach und unkompliziert, das denke ich, ist das Wichtigste an der ganzen Geschichte. Es muss sicher sein, das ist natürlich auch von hoher Relevanz. Aber ich sage immer, die Bildungsapplikationen selbst, die ja das Wesentliche sind für die Lehrer, für die Lehrerinnen und für die Schülerinnen und Schüler, die sind natürlich erst dann wertvoll, wenn sie auch einfach zugänglich sind. Soll heißen, es ist immer erst dann eine Akzeptanz in der Nutzerschaft gegeben, wenn eben der Zugang einfach ist. Und das ist das, was unsere Kernkompetenz ist. Wir ermöglichen den einfachen Zugang unkompliziert und sicher. Ja, und es sind eben ganz verschiedene Tools. Jetzt mische ich mich mal mit ein und wir können ja ruhig auch Namen nennen. Einige sind hier. Naja, es sind ja auch Tools, die hier oder Lösungen, die hier vor Ort sind. Nehmen wir zum Beispiel It's Learning in Baden-Württemberg oder Moodle.

Und die Lehrerinnen und Lehrer können auswählen. Und wie nervig ist das, wenn man immer so verschiedene Zugänge hat. Da hast du ja gesagt, das hat mich als Lehrer auch immer ziemlich gestresst. Wir hatten eine andere Lösung damals bei uns in der Schule, aber du brauchst ein klares Konzept. Damit steigerst du auch die Akzeptanz einfach. Und da haben wir ja einen großen Nachholbedarf in Deutschland, was Digitalität betrifft. Und deswegen sind diese Lösungen auch notwendig. Messenger ist mit dabei, man erreicht, man kann sich untereinander austauschen, ein Office-Paket, man kann die Sachen bearbeiten, das ist ganz wichtig und es ist jetzt KI mit dabei auch in Baden-Württemberg, hat Baden-Württemberg sogar alleine entwickelt, F13, das ist ein ganz spannendes Projekt, also eine ganze Bandbreite, sehr interessant. Nun seid ihr drei natürlich voll im Thema drin, ich nicht so sehr. Von daher kann ich das nochmal so von außen fragen fürs Verständnis. Es klingt ja super, was Gerd erzählt hat und auch das, was ihr vorgestellt habt.

Diese Lösung, wie gut kommt die denn bei Schulleitungen an? Also rennt man da wirklich offene Türen ein oder müsst ihr lange erklären, was eigentlich euer Mehrwert ist? Oder wird schnell verstanden, das ist eigentlich genau so ein Tool, was wir schon lange gesucht haben? Wir waren ja Anfang Oktober und das war für mich auch mal eine ganz neue Erfahrung. Jetzt nicht, weil ich die Seiten gewechselt habe aus der Schule auf die Seiten derer, die solche Anwendungen in die Schule bringen, sondern ich fand, Baden-Württemberg macht eine super interessante Veranstaltung. Die lädt nämlich die Schuladministratoren ein und man holt sich Feedback. Und ich meine, so funktioniert ja auch Lernen. Also das Kultusministerium lädt alle Lehrerinnen und Lehrer ein, die diese Administratoren sind an den Schulen, die Anbieter sind vor Ort. Man kann auch mal kritische Töne loswerden, aber man kann auch ganz praktische Hinweise geben und sie stellt sich also auch den Lehrern und Lehrern, das ist ja auch Nähe, Bindung, Erziehung. Ich bin wieder beim Thema Selbstwirksamkeit. Die Lehrerinnen und Lehrer empfinden sich nicht ohnmächtig, sondern wir sind Teil der Lösung, wir werden gehört und das ist bei Open Source Lösungen ja immer so. Man kann sich mit einbringen und das ist eigentlich so, wie wir uns das auch vorstellen.

Ich würde noch mal ein bisschen ergänzen, dadurch, dass ich jetzt ganz neu und frisch dabei bin, kann ich in den Gesprächen ja immer sehr viel aufgreifen und lernen. Und dachte auch, als ich bei der Manage noch angefangen habe, Mensch, denke ich mir, das ist wirklich die wichtige Basisarbeit. Basisarbeit, das, was es wirklich braucht, damit man eben auch unterrichten kann, zeitgemäß unterrichten kann, aber auch damit man Lehrkräfte entlasten kann, damit sie mehr Zeit für Beziehungsarbeit haben, um neue Tools auch auszuprobieren. Ich denke, bei den Schulträgern, bei den Schulleitungen haben wir immer sehr viele offene Ohren jetzt auch auf die Tage bekommen und sagen, ja, genau das brauchen wir. Wir brauchen eine Standardisierung, wir brauchen zuverlässige, sichere Systeme. Wir brauchen die Souveränität, die dabei ist.

Lehrkräfte merke ich mittlerweile, die sind langsam müde, weil es so langsam noch nicht funktioniert hat. Wir hätten das schon länger gebraucht, wir hätten es schon früher gebraucht. Und jetzt kommen wir mit einer Lösung, wo alle sagen, ja, das ist ganz wunderbar. Und die Lehrerinnen und Lehrer sagen, Mensch, warum dann nicht schon von Beginn an? Und dass man da erst mal sagen muss, okay, ja, das ist eine Zeitverzögerung. Die digitale Transformation ist ein Prozess. Das ist kein Sprint, das ist ein Marathon. Und genau an der Stelle, denke ich, ist es wunderbar, wenn wir also aufzeigen können, in welchen Bundesländern ist schon gut und sicher und stabil funktioniert, damit sie einfach wissen, sie gehen in die Schule, sie machen ihren Unterricht und auch wenn eine Meldung kommt, ja, jetzt hatten wir am Montag schlechtes Wetter und überall Schnee, selbst wenn die Schule zu wäre.

In Baden-Württemberg könnten die Kinder lernen oder in Rheinland-Pfalz. Alles ist quasi vorbereitet. Es wäre kein großer Stress, es wäre kein Zittern, ob die Technik funktioniert, sondern man weiß, die Basis läuft, die funktioniert. Darauf kann ich mich verlassen, da muss ich nicht mehr überlegen. Und ich glaube, das schafft eine gewisse Gelassenheit, die es braucht. Also ist euer Ziel, eure Vision jetzt dann auch die nächsten Bundesländer zu erobern? Ja, das ist nicht unsere Vision, das ist unsere Mission. Und da sind wir so ganz stark dran und engagiert und haben auch schon erste Gespräche geführt mit einzelnen Bildungsministerien und Entscheidern aus diesen Bildungsministerien. Und ich denke, man erkennt den Mehrwert, den wir bringen, obwohl man als Manager ja eher im Hintergrund agiert. Man sieht uns ja nicht. Wir haben ein Portal, das wird entsprechend des jeweiligen Bundeslandes aufbereitet und dass das Look and Feel auch die Heimatverbundenheit ein bisschen zeigt. Wir sind eigentlich nur das Mittel zum Zweck, aber es ist wichtig, dass wir mit unserer Lösung da sind, um eben genau diesen Weg aufzuzeigen, ja, wir brauchen hier etwas, was eben einfach diese Möglichkeit gibt, diese Bildungsapplikationen einfach und sicher zuzugreifen. Ganz wichtig, wir entwickeln die Lösung ja mit den Bundesländern zusammen. Deswegen heißt es Schulportal Rheinland-Pfalz oder Schule.atbw. Wir sind die Partner, die eben diese Lösung dann in die Überführung, in die Machbarkeit führen.

Aber einen haben wir noch vergessen, wo wir ein bisschen anders unterwegs sind. Da sind wir als Software-as-a-Service-Lieferant, das ist bei der Bayern-Cloud, also der Goldstandard, ein sehr hochwertiges und viel gelobtes Projekt.

Dort helfen wir anderen Anbietern, ich nenne mal stellvertretend die Stewie, die hier auch Aussteller ist, vielleicht klappt es heute noch, hörte die heute sogar noch hier am Podcast, die zum Beispiel den Messenger für Bayern machen. Und da sind wir Partner und bringen das auch in die Anwendung, unterstützen das. Spannend. Also viele Wirkungsfelder, die ihr schon bespielt und andere, die ihr noch eröffnen werdet mit Sicherheit. Weiterhin viel Erfolg, Christine Bernd und Gerd von Manage Now.

Politmarathon in unserer Podcastbox. Frau Feller war heute schon da, Herr Althaus aus Thüringen und jetzt ist Jürgen Böhmner jemand, der Bildungspolitik seit 20 Jahren eigentlich schon mitgestaltet in Deutschland an verschiedensten Stellen. Aber da geht jetzt schon mal eine Sache voraus. Das ist hier nur der Spoiler heute, denn wir wollen dich mal für eine lange Folge haben, weil die Story ist einfach zu spannend. Aber hol unsere Zuhörer noch mal schon mal ganz kurz ab, wie dein Weg so aussah. Der fängt 1990 an, vom Lehrer bis hin zum Staatssekretärin, über Bayern nach Magdeburg, nach Sachsen-Anhalt. Ja, von Thüringen nach Bayern, nach Berlin, nach Magdeburg. Also das waren schon ein paar Stationen, die da drin lagen. Ja, Bildungspolitik mache ich schon so lange mit, weil Politik ist ja eigentlich alles. Eigentlich schon als Student im Studentenrat hat man irgendwo Bildungspolitik mitgemacht. Und das waren interessante Jahre damals, die Jahre 89, 90 an der Universität in Jena. Ich habe dann Referendariat gemacht, Thüringen, der erste Referendarjahrgang überhaupt, den der Freistaat Thüringen damals ausgebildet hat. Und dann kam ein kleiner Cut, keine Stellen, es wäre die Arbeitslosigkeit gewesen. Und dann habe ich den Freistaat Bayern angesteuert und dort habe ich eigentlich meine gesamte Lehrerkarriere zugebracht. Also Lehrer, Lehrkraft für Deutschgeschichte, Sozialkunde, evangelische Religion, IT.

Und war dann zweiter, erster Konrektor. Dann war ich Gründer einer Schule, habe eine Realschule gründen dürfen. War dann Landesvorsitzender, Bundesvorsitzender des Realschullehrerverbandes. Dann Berlin, Deutscher Beamtenbund und dann jetzt seit 23 Jahren. Sachsen-Anhalt als Staatssekretär. Die Geschichte gucken wir uns nämlich nochmal richtig an. Da sind nämlich ganz, ganz, ganz viele Dinge passiert. Bayern natürlich der Goldstandard so in Deutschland so ein bisschen, bei allen Umfragen ziemlich weit vorne. Du wirst jetzt natürlich Sachsen-Anhalt total pushen und dafür sorgen. Beides, beide hervorragend. Aber du bist natürlich auch dafür bekannt, das Thema Digitalität, Lernen in der Digitalität ist ein Thema, was dich beschäftigt. Du bist ja neugierig, du guckst dir alle Lösungen an. Du kennst dich fantastisch aus mit allen Lösungen. Alle kennst du noch nicht, wir stellen dir gleich noch was vor. Aber warum ist dir das so wichtig?

Ja, Digitalität oder Digitales interessiert mich schon mit Erfindung des PC letztendlich. Ich habe schon Ende der 80er am PC arbeiten dürfen, auch wissenschaftlich ein bisschen, habe ich in Datenbankprogramme eingearbeitet. Habe das dann, ja, habe ein bisschen teilweise ein paar Semester belegt in Informatik noch nebenbei. Ich habe gesagt, das braucht man vielleicht mal im Leben, habe es auch wieder gebraucht. Und dann als Lehrkraft bin ich relativ zeitig in die Schulverwaltung mit eingestiegen. Da hat mich auch digitale Verwaltungsprogramme spannend. Ich denke, dass Verwaltung moderne Schule nur mit Digitalität zu bewältigen ist und digitalen Programmen. Ich bin dann mal 2014 von der Gesellschaft für Informatik zum digitalen Kopf Deutschlands gekürt worden.

Ja, weil die Schule, die ich gründen durfte, wir haben uns ganz stark auf den digitalen Weg begeben, also digitale Medien im Unterricht eingesetzt, schon sehr frühzeitig mit Laptops, mit digitalen Präsentationsmöglichkeiten gearbeitet, das als Normalität betrachtet und ich denke, dass das auch richtig ist. Digitales ist eine Hilfe für die Bildung, ein Unterstützungssystem und überhaupt kein Teufelszeug. Da ist es ja anscheinend gelungen. Wir haben gerade gelesen vom Philologenverband NRW, Die Vorsitzende hat es groß gefeiert. Ja, ich glaube 69 Prozent nutzen KI-Tools wöchentlich einmal oder digitale Tools und wurde als großer Erfolg gefeiert. Ich finde es eigentlich erschreckend.

Also es ist ein Anfang, ja, aber andere Länder sind viel weiter weg. Wie hast du die Lehrerinnen und Lehrer damals motiviert, so auf den Weg zu gehen? War es an der Gründung, dass man gleich die richtigen gefunden hat? Oder was war da dein, glaube ich, das interessiert ganz, ganz viele Schulleiterinnen und Schulleiter. Wie kann ich die Kollegen mitnehmen? Naja, eine Gründung gibt einem natürlich schon ein bisschen die Linie vor. Da kann man letztendlich sagen, da gibt es den Satz halt nicht, das haben wir noch nie so gemacht, sondern man hat sich gemeinsam auf den Weg gemacht, welche Möglichkeiten gibt es denn durch die Digitalisierung. Und wir haben auch versucht, wir, sage ich, das war ein ganzes Team an Leuten, allein ist man ja wirklich in Schule nichts.

Wir haben versucht, auch die Kollegen zu motivieren mit kleinen Fortbildungseinheiten, um sie dann für diese Medien aufzuschließen. Also wir hatten damals die sogenannten Mikroschulinterne Lehrerfortbildung gleich am Ende. Das waren so zehn Minuten, acht Minuten nach der Schule. Da gab es einen kurzen Input und dann konnte dorthin gehen, wer will. Und dann ist das so übergeschwappt, die ganze Welle. Also es war auch einfach, wenn man gründen darf. Klar, es war ein sehr junges Kollegium damals. Ich war mit 39, 40 war ich der Älteste. Aber es liegt nicht am Alter, da bin ich fest davon überzeugt. Es gibt sehr aufgeschlossene ältere Kollegen und es gibt andere auch. Also das war so eine Möglichkeit und natürlich auch einen Träger, einen Sachaufwandsträger, der auch die Rahmenbedingungen dafür geboten hat. Erst ging es los mit Vernetzung, LAN legen, später dann WLAN-Umgebungen, die ersten Laptop-Wägen, die da angeschafft wurden, das war schon eine hohe Investition.

Vor Digitalpakt 1, 2, das war, wie gesagt, wir reden vom Jahr 2005 und im Jahr 2006 hatte jeder Schüler der Schule eine eigene E-Mail-Adresse. Also das war damals schon Standard.

Das haben manche Bundesländer jetzt noch nicht.

Dann müssen Sie sich beeilen. Dann sollten Sie sich 20 Jahre später auch um diesen Anschluss beeilen, definitiv. Nun sind wir ja hier direkt beim DSLK. KI und digitale Bildung natürlich auch ganz wesentliche Themen. So beim Rumschauen und bei den Eindrücken, die Sie gewonnen haben, gab es da etwas, was Sie besonders angesprochen hat, wo Sie gedacht haben, oh, das ist interessant, das habe ich so noch nicht gesehen? Oder denken Sie, das sind jetzt ja alles so die Basics, die man kennen sollte? Ich bin immer wieder von einzelnen Projekten beeindruckt, will jetzt gar keins hervorheben. Immer wieder kommt was Neues dazu, aber ich kenne die, sagen wir mal, die Szene, die A-Tech-Szene sehr gut. War auch ein paar Jahre Vorstand im Didakterverband in der Beziehung. Ich glaube, ich bin nicht gut vernetzt in die A-Tech-Blase, um es mal vorsichtig auszudrücken. Aber ich möchte wirklich sagen, hohen Respekt vor den Unternehmen, die immer wieder sich Lösungen einfallen lassen. Und es muss halt gelingen, dass die Politik auch erkennt, dass ohne diese Innovationen Schule im nächsten oder in diesem Jahrhundert nicht gestaltbar ist. Also ich sage mal wieder, ich bedanke mich wirklich und da stecken Leute, die ich auch persönlich kenne, viel Lebenskraft hinein und holen sich dann manchmal auch Abfahrten, blutige Nasen, weil einfach nicht erkannt wird, welcher Vorteil für die Schule oder für die Bildung diese Programme oder Systeme bereithalten.

Ja klar, digitale Bildung zum einen, eben haben wir über die E-Mails von vor 20 Jahren schon gesprochen. Werfen wir doch nochmal einen genaueren Blick auf das Thema KI, künstliche Intelligenz immer weiter auf dem Vormarsch. Wie sehen Sie das? Kommen wir da mit? Können wir das Tempo halten oder werden wir da von den Neuerungen überrollt?

Ja, das ist ein spannendes, ein hochspannendes Thema. Sachsen-Anhalt war das erste Land, das Landeslizenzen für KI eingeführt hat und an die Lehrkräfte auch rechtssicher ausgegeben hat. Rechtssicher, weil ich denke, KI muss Gegenstand des Unterrichts sein. Man kann nicht nur KI anwenden, was ja gut und richtig und wird immer besser. Und wir müssen vor allem in die Qualifikation unserer Lehrkräfte im Umgang damit und in die didaktische Vermittlung investieren. Und ich habe es gestern auf dem Kongress in Halle an der Saale gesagt, dass die Zukunft wird an KI-Tools nicht vorbeigehen. Das wird Normalität werden und ich halte von Verboten oder Einschränkungen überhaupt nichts, Wie generell, Maschinenstürmerei hat noch nie zu etwas geführt in der Geschichte und deswegen, KI hat eine große Bedeutung, muss institutionalisiert werden, es muss in den Unterricht eingebunden werden und die Herausforderung mit KI ist halt die, dass wir über Prüfungsformate neu nachdenken müssen. Das wird das Entscheidende werden. Wie erheben wir Leistung? Wie erkennen wir auch, was ist KI? Wo sind die Grenzen der KI? Was ist die Leistung von KI? Aber das Leuten zu entziehen, zu verbieten, ist der absolut falsche Weg.

Ich glaube, da können wir mal so einen Punkt stehen lassen. Und wir haben jetzt, glaube ich, noch viele Themen, die wir dann in einer langen Folge nochmal vertiefen werden. Wie können wir die Bildungswirtschaft fördern? Das sind auch mittelständische Unternehmen. Du hast es gerade gesagt, das findet kaum irgendwelche Bedeutung. Wir reden immer von anderen Firmen, aber das ist auch eine Zukunftswirtschaft, Bildungswirtschaft. Das Thema künstliche Intelligenz und Jugendliche und auch das in eine und die Digitalität in die Breite zu kommen und Prüfungskultur. Also wir haben noch viele Themen auf dem Zettel und demnächst mal in einer langen Folge. Vielen Dank, dass du bei uns warst. Ich danke dir. Ich komme gerade aus dem Vortrag von Marina Weisband und die hat eine Sache gesagt, wie Kinder richtig gut lernen können, wenn sie sich bewegen dürfen. Und eine Initiative, die Bewegung in die Schule bringt, ist Basketball macht Schule. Bei mir sitzt der erste Vorsitzende von Basketball macht Schule und von den Rostock Seawolfs aus der Basketball-Bundesliga. Herzlich willkommen, André. Hallo.

André, erzähl mal, Basketball macht Schule. Was kann man sich darunter vorstellen? Ja, Basketball macht Schule. Also wir freuen uns erstmal hier auf dieser Veranstaltung dabei zu sein. Das ist ja eher ein Unding. Ich habe wenig Sportvereine hier gesehen. Aber wir sind die Einzigen. Ich würde das auch behaupten. Vielleicht der ein oder andere Gast, der auch sportansässig irgendwo ist. Aber mal dahin. Also es passt ja eigentlich sehr, sehr gut, dass wir hier sind. Obwohl, ich muss schon sagen, die Welt, die hier gezeigt wird, wie Schule aktuell funktioniert, digital und so weiter. Das funktioniert zum Glück im Sport nicht ganz so einfach, dass alles digitalisiert wird. Wir haben uns mit Basketball macht Schule beschäftigt, schon eigentlich die letzten 10, 12 Jahre im Verein, weil es gehört einfach zu unserer DNA, die Jugend zu bewegen. Und die Zusammenarbeit mit den Schulen hat sich stark entwickelt in den letzten Jahren und wir haben uns überlegt, wie schaffen wir es eigentlich, den Grundschulen und vielen Schulen, also in einem großen Flächenbundesland MV, eine Möglichkeit zu geben, eine Schul-AG zu bekommen. Daraus ist jetzt ein eigener Verein entstanden, der neben den Rostock Seawolfs jetzt sozusagen gegründet wird und sich nur um zwei Dinge kümmert, nämlich Schul-AGs ermöglichen und eine Grundschulmeisterschaft im Land zu organisieren, sodass die Kids auch ihr Erlerntes können unter Beweis stellen können.

Du hast es schon gesagt, ihr seid hier vielleicht so ein bisschen die Exoten. Was hat euch denn trotzdem dazu bewegt, zum DSLK zu fahren und zu sagen, doch, wir machen das, wir nehmen den Weg auf uns, wir möchten uns präsentieren. Was versprecht ihr euch davon? Ja, zum einen, es ist ein Pilotprojekt, das muss man auch ganz klar sagen. Es ist etwas ganz, ganz Neues, was es so noch nicht gibt, dass ein Verein sich ausschließlich eigentlich dem Ganztagsprogramm widmet und gerade dafür ein Angebot schaffen möchte. Und dass es jetzt mit Basketball zu tun hat, ich meine, der Begriff Basketball ist dort austauschbar, es kann auch Volleyball, Handball macht Schule sein, aber wir betreten dort eigentlich Neuland und wollen ja genau auf diese Nische, also dieses Ganztagsprogramm zusammen mit dem Sport dann ja auch möglich zu machen, wollen wir darauf einwirken und wollen mal schauen, was braucht denn eigentlich das Ganztagsprogramm vom Sport, weil einfach zu sagen, der Sport ist jetzt mit dabei und ermöglicht uns bitte die sportlichen Angebote, das wird so nicht funktionieren. Die Erfahrung haben wir schon gemacht in den Kreis- und Stadtsportbünden, sondern man muss da schon strukturell etwas auch beim Sport verändern, damit wir genau daraufhin eine Antwort haben. Ihr habt ja ganz verschiedene Verbündete. Wer ist das so? Wer hat euch da den Start erleichtert? Hier gerade auf der Veranstaltung sind wir natürlich der Einladung von Manage Now jetzt gefolgt.

Ja, das stimmt. Ich meine auch so im Land. Ich würde da nochmal anknüpfen. Ja, es ist zum Beispiel eine sehr, sehr enge Zusammenarbeit dort mit dem Bildungsministerium. Gerade die Frau Simone Hollenburg war von Anfang an da dabei. Wir haben aber auch in unserem Vorstand den Landeselternratssprecher AD Kai Schawinski mit drin, der dort sehr, sehr viele Kontakte hat. Wir haben im Beirat Leute, die aus der Bildung kommen mit Gerd Mängel, der ja auch dabei ist als ehemaliger Schulleiter und bauen da natürlich auf einen Fund von Wissen auf, was wir jetzt einfach etablieren wollen, entwickeln wollen. Und es ist schon eine Herausforderung in einem Flächenland jetzt die Möglichkeit zu schaffen an vielen, vielen Schulen, was unser Ziel ist bis 2032 beispielsweise, allen Schulen ein solches Angebot zu ermöglichen. Das ist schon eine Mammutaufgabe jetzt gerade. Absolut. Das wäre jetzt auch mal eine nächste Frage gewesen. Was wären denn deine Ziele und Wünsche? Also wo soll denn die Reise hingehen im besten Fall? Naja, um mal klein anzufangen, was eigentlich ja die Arbeit des Vereins darstellt. Wir bewegen jetzt mittlerweile schon um die 2200 Kinder jede Woche. Also schaffen wir ein Angebot für etwa 2200 Kinder. Das Ziel ist es eigentlich, in den nächsten zwei, drei Jahren diese Zahl auf 5000 zu erhöhen. 5.000 bewegte Kinder, wo wir dann vor allen Dingen in den Schul-AGs, also Grundschule vorhanden sind, aber auch schon in den weiterführenden Schulen. Das Ziel ist es, glaube ich, die Bildung mit auf diese Reise zu nehmen.

Also gerade das Bildungsministerium auch bundesweit dann eigentlich. Was braucht eigentlich der Sport, um solche Strukturen aufzubauen? Und da ist es ganz, ganz wichtig, dass wir dort Hauptamt schaffen in den nächsten Jahren. Ich finde das immer eindrucksvoll, als ein Beispiel zu nennen, diese Lehrertrainerpositionen stellen, die dort uns sehr, sehr die Arbeit erleichtern würden, wenn ich im Vormittagsbereich halt noch als Lehrer fungiere im Sportunterricht und im Nachmittagsbereich dann in der Kernsportart, in der ich vielleicht gut bin oder unterwegs bin, dann dort auch AGs anbiete, weil nur so kann es am Ende funktionieren. Und wer Basketball macht Schule unterstützen will, wir packen alle Infos rein.

Sponsoren sind gerne gesehen, gerne auch aus der Bildungswirtschaft. Ein paar sind schon mit dabei. Ich sage doch ruhig hier mal, Deutschfuchs hat euch gerade einen Check übergeben. Die Digis haben schon vor einigen Monaten unterstützt. Aber eben auch die Idee kann man auch in andere Bundesländer bringen. Da seid ihr auch gerne Ansprechpartner und unterstützt im Ganztagsprojekt. Definitiv, das muss man sagen. Viele sind dafür offen und unterstützen dieses Projekt, weil ich glaube, es ist ganz, ganz wichtig, dass die Kinder sich bewegen, dass sie sich stärken, gerade durch Sport. Und ich glaube, es sollte die sportliche Konstante im Leben vieler Kinder dann einfach sein. Vielen Dank. Danke ebenso. So trifft sich das wieder, denn wie bin ich überhaupt zum Podcasten gekommen? Ich habe früher Küchentalk gehört in Corona, da ging es um Schulentwicklung und einer der Hosts war Franziska, Franziska Zieb. Da ist viel passiert seitdem, wir haben auch in der Schule viele Dinge zusammen gemacht. Also ich erinnere mich dann noch an unseren Meet-Up-Reihe mit dem damaligen Bürgermeister Klaus-Rohematz. Du erinnerst dich sicherlich auch noch. Aber heute wollen wir uns über Gesundheit in der Schule unterhalten, denn das ist dein neues Aufgabenfeld.

Schön, dass du da bist. Herzlich willkommen, Franziska. Ja, hallo. Du bist bei Weitblick. Das ist ein toller Name. Das ist ein schönes Bild. Was können wir uns darunter vorstellen? Weitblick heißt, wir blicken auf die Herausforderung, gesunde Schule zu gestalten, mit einem nachhaltigen und mit einem wirksamen Ansatz. Das heißt, wir schauen, wie können wir Schulen unterstützen, wirklich nachhaltige Präventionskonzepte zu entwickeln. Die Herausforderungen kennt ihr, die aktuell da sind.

Bundesschülerinnenkonferenz hat gerade gesagt, uns geht es gut oder gefragt, uns geht es gut. Bitte helft uns, bitte unterstützt uns.

Unsere, Wir haben so viele Kinder und Jugendliche, die ohne Abschluss die Schule verlassen. Wir haben Kinder und Jugendliche, die so stark belastet sind. Uns werden in Zukunft, auch gestern Abend im Vortrag haben wir es wieder gehört.

Einfach Menschen fehlen, die unsere Gesellschaft mitgestalten und unsere Arbeit machen. Und darum ist das im Moment eine unglaublich wichtige Aufgabe für Schulleitungen, zu sagen, wie gestalte ich eigentlich einen Rahmen für gesunde Schule oder einen Rahmen, in dem Kinder und Jugendliche gesund aufwachsen können. Ja, ganz wichtig und ein wirklich auch sehr spannendes Thema, was auch unheimlich facettenreich ist, denn es geht euch auch nicht nur in Anführungsstrichen um mentale Gesundheit. Was beinhaltet das denn alles? Vor allen Dingen beinhaltet das eine Datenbasierung. Also wir arbeiten mit einem wissenschaftlichen Instrument, mit einem Fragebogen, entwickelt und gehostet beim Niedersächsischen Präventionsrat. Und dort fragen wir nach all den Faktoren, die vorliegen. Wir fragen, was für Problemverhaltensweisen sind an der speziellen Schule akut. Wir befragen die SchülerInnen. Was gibt es für Risikofaktoren, denen die Schülerinnen noch ausgesetzt sind im familiären Bereich, im nachbarschaftlichen Umfeld? Und wir fragen aber auch, was gibt es für Schutzfaktoren? Wo liegen die Potenziale der Schule, hier einen starken Regenschirm aufzubauen für das, was die Herausforderungen der Kinder sind, dann problematisches Verhalten zu entwickeln? Und auf dieser Basis, datenbasiert, erarbeiten wir ganz konkrete Ziele und Maßnahmen. Schauen wir uns an, was gibt es an der Schule schon?

Überprüfen wir, passt das zu dem, was wir uns vorgenommen haben? Und damit arbeiten wir auch ressourcenschonend. Wir gucken auch, haben wir vielleicht hier auch Ressourcen an anderen Stellen eingesetzt, als wir das wollten. Und wir stärken auch so ein bisschen die Motivierung des gesamten Kollegiums zu sagen, wir haben hier wirklich Herausforderungen und wir wissen auch ganz konkret welche. Und jetzt wissen wir auch, wie wir es angehen. Wie wir es angehen, das ist genau das Stichwort. Denn ich glaube, ihr begleitet den Prozess ja dann auch, oder? Zwei Jahre.

Wir geben jeder Schule eine individuelle Prozessbegleitung oder wir nennen es auch Entwicklungsbegleitung. Das heißt, wir laden ein zu einem Schulentwicklungsprozess. Also nicht einfach eine Implementierung eines Programms, sondern eben wirklich zu gucken, wie können wir Präventionsverständnis an unserer Schule stark verankern? Wie können wir das in unsere Schulentwicklungsaufgaben integrieren? Dann auch, wie können wir weiter damit arbeiten, auch wenn vielleicht die Prozessbegleitung dann irgendwann nach zwei Jahren endet? Welche Themen bearbeitet ihr ganz genau? Kannst du mal so zwei, drei nennen? Also du hast das mentale Gesundheit schon genannt, aber das geht auch noch weiter. Du meinst, welche Themen uns auffallen? Ganz großes Thema Mediensucht. Also nun hängen ja alle Themen zusammen. Mentale Gesundheit, Mediensucht. Ganz großes Thema auch Gewalt in vielfältigster Weise, Mobbing, verbale Gewalt, aber auch ganz konkret. Gewalterfahrungen, die natürlich auch durch mediale Erfahrungen geprägt werden können. Thema Substanzkonsum weiterhin ein Thema.

Es gibt für das alles auch eine schöne Antwort und auf dem Weg sind auch schon viele Schülerinnen. Wir können sagen, je stärker wir Bindung organisieren an Schule, je stärker wir Beziehung fördern an Schule, dem liegt die soziale Entwicklungsstrategie zugrunde. Das ist ein Ansatz von 1996 schon, der diesem ganzen Modell zugrunde liegt, mit dem wir arbeiten. Man sagen kann, je mehr wir Potenziale fördern, Fähigkeiten fördern, Gelegenheiten und Anerkennung für Mitwirkung geben, desto stärker ist die Bindung zur Schule, zu den schulischen Personen und desto leichter übernehmen Kinder und Jugendliche auch die Regeln und Wertevorstellungen der Schule. Das knüpft direkt an den Vortrag von Marina Weißband an. Erinnere ich auch mal an die Folge, die wir hier ja schon hatten mit Marina. Ich glaube, die ist aus dem Frühjahr. Wir packen das mal auch mal mit in die Show Notes. Ihr findet das. Und da hat sie das ja auch genau gesagt. Sie ist heute auf der Bühne.

Selbstwirksamkeitserfahrung. Wenn ich erlebe, mein Handeln hat eine Auswirkung, es bestärkt mich und es bestärkt auch andere, dann werde ich gesünder aufwachsen, werde ich weniger zu Gewalt neigen. Ich muss mich nicht in Mediensucht flüchten oder Drogen nehmen. Nennen wir das Kind ruhig beim Namen. Das ist der Ansatz, das müssen wir in Schule organisieren. Jetzt hast du gesagt, naja, ihr begleitet zwei Jahre. Ja, vielen Dank. Ich habe gar kein Budget dafür. Das ist auch eigentlich nicht nötig, denn Gesundheitsförderung und Prävention ist der Auftrag der Krankenkassen. Das Schulen zu finanzieren, also schulische Präventionsarbeit zu finanzieren. Deswegen ist Weitblick sowieso und auch unser Schwesterprogramm Schools That Care kostenlos für Schulen. Wird finanziert über die Krankenkassen, Weitblick über den Verband der privaten Krankenversicherungen.

Da können wirklich alle Schulen teilnehmen, die das Angebot wahrnehmen wollen. Und dann gibt es eben noch die Möglichkeit über Schools That Care mit einem individuellen Fördervertrag der Krankenkassen, Das begleiten wir auch, dann das wahrzunehmen. Letzte Frage dazu, müssen die Schulleitungen sich selbst drum kümmern oder nehmen die in dieser bürokratischen Arbeit noch ab? Wir nehmen ihnen diese bürokratische Arbeit ab und bei Weitblick ist es ganz einfach. Sie rufen bei uns an und sie bekommen die Möglichkeit, an Weitblick teilzunehmen. Besser geht es ja nun gerade gar nicht mehr. Also ein rundum sorgloses Paket von Weitblick. Herzlichen Dank für die Information, Franziska, und weiterhin viel Erfolg. Vielen Dank.

Unser Podcast, der heißt ja nicht umsonst, so geht Lernen heute. Wir sprechen nicht über Unterricht, wir reden über das Lernen. Und ein Ansatz in der Schule zu lernen, dafür steht Tobias, nämlich für den Friday. Tobias, stell dich einmal ganz kurz vor, um was ist der Friday? Hallo, erstmal vielen Dank für die Einladung. Der Friday ist ein vierstündiges Projektlernformat, an dem Kinder und Jugendliche entlang der 17 Nachhaltigkeitsziele eigene Projekte entwickeln und diese dann ganz konkret bei sich in der Schule oder im Sozialraum umsetzen. Und dadurch, dass das Fest im Unterricht verankert und im Stundenplan verankert ist, hat da jedes Kind die Möglichkeit, eben über seine Schullaufbahn Zukunftskompetenzen zu erwerben und zu merken, was es bedeutet, sich für die Gesellschaft einzusetzen. Als Projektleiter für den Freide begleite ich dieses Format seit sechs Jahren und hatte die große Ehre, schon über 250 Schulen dabei zu unterstützen, mit meinem Team dieses Format zu etablieren.

Die Erfinderin des Freides ist Margret Raasfeld, ist ja Koryphäe in der Pädagogik, ähnlich wie Stefan Rupana. Wenn es um Schule und um Diskussion um Schule geht, da war Margret Raasfeld mit ihrer Innovationskraft ganz weit vorne. Und sie hat den Freide erfunden und glaube ich auch damals in Berlin war es die erste Schule dort, wo sie Schulleiterin war. Das stimmt nicht ganz. Der Freide ist tatsächlich aus ihrer federierten Sprung, nachdem sie ihre Schule, die ESBZ, verlassen hat. Und wir haben 2019 sozusagen die Anfänge des Freides erlebt mit ersten Schulen auch aus Niedersachsen, die gesagt haben, wir probieren das aus. Und 2020 haben wir das erste Programm zum Freide gestrickt und da waren dann plötzlich über 50 Schulen, die Interesse an dem Programm hatten. Und von denen haben dann knapp 25 auch im ersten Jahr den Freitag eingeführt. Ja, wir haben das ja bei uns auch in der Schule gehabt. Mecklenburg-Vorpommern hatte ja die Möglichkeit mit diesem Wahlpflichtunterricht, dass man so Fenster schaffen konnte. War gar nicht so leicht zu etablieren. Und jetzt gab es eine Schulgesetzänderung. Da ist in diese Stunden, die man frei verwenden könnte, da ist Berufsorientierung reingerutscht, sodass man da gar nicht mehr so viele Möglichkeiten hat. Wir haben so ein bisschen das Thema, also an meiner ehemaligen Schule, so gerettet, Wir haben einen Berufsorientierungspodcast entwickelt, wo Schülerinnen und Schüler in Unternehmen gehen und nicht nur die CEOs oder Geschäftsführer interviewen, sondern auch Auszubildende.

Die Stadt hat es sogar als Marketing eingesetzt. Also ganz witzig, also die Schülerin wäre ein Marker, ein Botschafter der Stadt und der Unternehmen. Ja und das ist tatsächlich ein ganz gutes Beispiel dafür, wie Schulen mit Rahmenbedingungen umgehen können, die von oben vorgeschrieben werden. Keiner sagt ja, dass Berufsorientierung so oder so funktionieren muss und wenn ich aber weiß, ich habe zwei Stunden für Berufsorientierung in der Woche in Klasse 9 und 10, Warum nutze ich dann nicht am Freitag die Möglichkeit, dort die Berufsorientierung zu machen und dann aber zu sagen, eine Voraussetzung für eure Projekte ist ein Kooperationspartner in folgenden Bereichen. Das kann sich sowohl auf Industriebereiche beziehen, das kann aber auch auf soziale Bereiche beziehen, wo man dann sagt, diese Organisation oder diese Organisation sollten Kooperationspartner für eure Projekte sein und schwupps hat man eben Berufsorientierung drin, so wie du das gerade beschrieben hast. Und das sehen wir tatsächlich bei Schulen, dass sie genau so kreativ mit diesen Rahmenbedingungen umgehen. Da muss man ein bisschen spielen, da muss man auch pro Jahrgang gucken, was ist da möglich und welche Rahmenbedingungen kann ich auch wie auslegen, sodass ein Friday auch durchgängig machbar ist. Warst du heute früh bei Marina Weisband?

Leider nicht. Ja, und die müsste ja eigentlich auch Fan vom Freidea sein, oder? Auf jeden Fall. Die sind auch bei uns in unserer sogenannten Freidea-Allianz. Da haben wir viele außerschulische Akteure zusammengesammelt, die verschiedene Angebote auch haben, die den Freidea großartig ergänzen. Denn durch den Freidea werden ja viele gesellschaftliche Herausforderungen, die sich ja in der Schule im Kleinen auch widerspiegeln, aufgegriffen. Und da braucht es manchmal inhaltliche Expertinnen und auch Prozessbegleitung, die die Schülerinnen, aber manchmal auch eben die Schulen bei solchen Themen begleiten. Und da ist dann Aula ein Kooperationspartner, aber natürlich haben wir auch viele andere tolle Organisationen, die inhaltlich zu den 17 Nachhaltigkeitszielen und darüber hinaus Kooperationspartner sein können. Ja, und es ist ja auch eine Form von Selbstwirksamkeit, genau das, was Marina sagt, das ist der Schlüssel.

Selbstwirksamkeitserfahrung ist das Beste, um die Demokratie zu stärken. Ich werde nicht von oben dirigiert, sondern ich kann hier selbstständig mitgestalten und Schülerinnen und Schüler brauchen die Erfahrung. Ich bringe nochmal ein Beispiel aus meiner Schule. Und da haben Schülerinnen dafür gesorgt, dass Hygieneartikel in die Toiletten gekommen sind. Da gab es richtig Diskussionen. Das ist doch kein Unterricht. Was lernen die da? Wie sollen die Mathe und Deutsch machen? Ja, war sogar eine Kollegin, die sich besonders lauter aufgeregt hat. Was war aber wirklich passiert? Das will ich mal ganz kurz beschreiben. Das ist für unsere Zuhörerinnen und Zuhörer. Die Schülerinnen haben ein Problem erkannt. Das war immer wieder unangenehm, du musst ins Sekretariat gehen für die, ich habe ja nur mein Büro gehabt daneben.

Wenn du denn als Mann dazu, dann war das schon mal schambehaftet. Und sie haben es durchgesetzt. Sie haben sogar unseren Schulträger überzeugt, der hat dann hinterher diese Dinge, also viele, muss ich jetzt auch mal so sagen, die Berne Stiftung in dem Fall, die hat das dann unterstützt, hat diese Dinge gekauft. Es wurden diese Boxen angeschafft, die haben ein echtes Problem gelöst für die anderen Schülerinnen. Jetzt kam es, die Stadt hat angerufen und hat gesagt, wie ihr das gemacht habt, das können wir ja noch in anderen Schulen in Rostock machen. Und die waren natürlich stolz wie Bolle. Ja, auf jeden Fall. Und das ist ein sehr großes Projekt oder so ein großer Impact, den das vielleicht auch bei den Schülerinnen und Schülern selbst ausgelöst hat. Aber das ist ja sozusagen ein bisschen auch das Ende der Fahnenstangen. Man kann ja aber auch ganz kleine Erfahrungen machen und das ist ja das Wunderbare am Freitag. ich muss nicht mit einer großen Vision kommen. Und die Schülerinnen haben ja auch nicht gesagt, oh, ich möchte jetzt ein ganz Rostock irgendwie. Die wollten einfach dieses schambehaftete Thema, für sie schambehaftete Thema, dass man denen hilft. Genau, und das ist ja das Wunderbare, was dieser Freide eben ermöglicht, dass ich Themen in die Welt oder mich mit Themen auseinandersetzen kann, die mir persönlich wichtig sind. Und dann finde ich an ganz vielen Stellen plötzlich Allianzpartner, Unterstützer, von denen ich nie gedacht hätte, dass die das auch ganz aktiv mit fördern und dann wird wahrgenommen von außen, hey was du machst.

Das ist großartig, das ist richtig viel wert und wir haben ganz viele tolle Projekte auch in der Peripherie, wo Schülerinnen und Schüler merken, hey, auf dem Schulweg liegt total viel Müll und erkennen, bei mir in der Gemeinde gibt es nicht einen einzigen Mülleimer, wo die Schülerinnen und Schüler auf ihrem Schulweg diesen Müll entsorgen können und dann in der Gemeinderatssitzung einen Antrag stellen, dass da doch Mülleimer aufgestellt werden und das dann gemeinsam mit dem Gemeindearbeiter aufbauen. Das ist doch das Beste, wenn ich jeden Tag zur Schule komme und auf dem Schulweg erinnert werde. Da sind Dinge verändert worden, weil ich mich dafür eingesetzt habe. Oder wenn ich auf die Toilette gehe oder wenn ich durch das Schulhaus laufe. Das war auch sehr witzig im Friday. Die haben einen Pfandbrunnen gebaut, der musste hinterher entfernt werden wegen der Brandschutz. Du kennst die Geschichte. Die haben einen Pfandbrunnen gebaut aus alten Corona-Schachteln. Riesendinger. Also diese Corona-Tests, die haben einen unheimlichen Müll produziert und haben gesagt, wir können auch was Gutes draus machen, haben dann diesen Pfandbrunnen gebaut. Aber ja, der Pfand wurde eingesammelt. Aber wir haben ein zweites Problem geschaffen.

Die mussten dann weg, weil der Brandschutzgefährte war. Aber über, glaube ich, anderthalb Jahre standen die in der Schule. Auch wenn ich jetzt hier etwas verrate, was nicht brandschutzkonform war. Aber die Schüler fanden es trotzdem super. Ja, und ich glaube, das ist ja... Und die haben jetzt eingebaut, der brandschutzkonform ist. Richtig. Und das ist ja genau das, was wir eigentlich erreichen müssen in Schule. Dass die Schülerinnen und Schüler sich mit Themen auseinandersetzen, die in der Welt und auch in Deutschland gerade, wir sind ja ein sehr regelkonformes Land.

Wo man mit sich beschäftigen muss, aber da denkt natürlich am Anfang niemand über Brandschutz nach, sondern die sagen, wir machen das einfach und dann gucken wir mal und dann kommt plötzlich jemand in der Baut eine Regel. Und dann ist aber nicht die Sache, ah ja, jetzt lasse ich das sein, sondern dann überlege ich, wie kann ich denn mit dieser äußeren Gegebenheit umgehen und wie kann ich da eine Veränderung machen, damit mir der Brunnen das nächste Mal nicht abgerissen wird. Und das ist genau das, was wir brauchen. Die meisten, viele, viele, viele Projekte sind so auch Schulgehalt, solche Geschichten. Also auch viel ökologisch, auch draußen, Schulgelände, Verbesserung, sowas ist glaube ich sehr oft, was Schülerinnen für sich auch verifizieren als Problem und dann angehen, oder? Ja, auf jeden Fall, weil das ist ja der Lebensraum, in dem sie sich befinden, den Großteil ihrer Wachzeit.

Und da gucke ich natürlich auf den Schulhof und sehe, was da nicht läuft. Was aber interessant ist oder was wir auch dann von den Freitagschulen ganz oft hören, dass auch die Schülerinnen und Schüler über die Zeit, die sie in der Schule sind, eine Art Scheuklappen entwickeln und bestimmte Probleme nicht mehr wahrnehmen. Deswegen, wenn man sich die Freitagprojekte auch anschaut, Dann sind Themen wie Müll ganz, ganz häufig in der fünften, sechsten Klasse noch ein Thema und ab der siebten Klasse sehen sie den gar nicht mehr auf ihrem Schulhof. Auch nicht in ihrem Zimmer, also an die Eltern, also wenn jetzt Eltern das hören, das ist normal, die haben dann eine Blindheit entwickelt, eine vorübergehende, wird dann ab 19 wieder besser. Ja, das ist doch ein guter Hoffnungsschimmer.

Genau, und so kommen aber trotzdem mit jeder Altersgruppe neue Themen auf, mit denen man sich auseinandersetzen kann. Und wenn Schulen den Freitag richtig gut begleiten und dann die Schülerinnen und Schüler eben auch mitnehmen und ich möchte das an der Stelle auch nicht verhehlen, das ist eine Herausforderung für viele Schulen, dieses Format richtig gut zu begleiten, denn es bedeutet nämlich, dass ich aus der Rolle der Lehrkraft in eine Lernbegleitungsrolle bin. Das bedeutet, ich habe nicht mehr den Output, sondern den Prozess im Blick. Und das bedeutet auch, wenn ich Schülerinnen und Schüler habe, die keine eigenen Ideen haben und die gibt es beim Freiday auch, dass ich überlege, wie nehme ich die denn mit? Welche Angebote mache ich denen denn, damit sie auch eine Selbstwirksamkeitserfahrung machen? Denn nur weil wir ein Freidee haben, heißt das nicht.

Die können da jetzt rumgammeln, sie sagt das mal überspitzt, und nichts tun. Es ist unsere Aufgabe und Verantwortung als Pädagoginnen am Freidee, diese Kinder an dem Punkt abzuholen, wo sie gerade sind und ihnen Angebote zu machen, sodass sie über die Zeit herausfinden, hey, was interessiert mich eigentlich und dann vielleicht auch nach einem Jahr, nach zwei Jahren plötzlich auch ihr eigenes Projekt entwickeln. Ja, Geduld. Man muss da Geduld haben. Man darf das nicht aburteilen, weil wir natürlich als Lehrerinnen und Lehrer daran gewöhnt sind, wir geben jetzt, was wir vorher für die Schülerinnen und Schüler uns ausgedacht haben. Im Referenzial lernt man ja noch für jede Minute, was da passieren muss. Oder wenn man so meint, das ist das Lernen, dann ist natürlich so ein Friday ja mehr als eine Herausforderung, ja eine Zumutung für solche Kolleginnen. Das ist ja der Change. Also weniger die Schüler, sogar die Kollegen, die aus ihrer Rolle raus müssen. Vielleicht noch eine Sache, die ich total spannend finde und auch wichtig.

Daran, eure Schülerinnen und Schüler von Anfang an mit in diese Prozesse einzubeziehen. Und ich war letzte Woche an einer Freitay-Schule und was die ganz toll gemacht haben, die haben ein Freitay-Büro. Und in diesem Freitay-Büro entscheiden Schülerinnen und Schüler über andere Projekte, ob die so überhaupt durchgeführt werden können, weil sie nämlich einen Kriterien- Katalog haben, wie zum Beispiel sind die Ziele richtig gesetzt? Ist eine Zuordnung zu den 17 Nachhaltigkeitszielen da? Gibt es ein ähnliches Projekt schon an der Schule. Wir glauben ja immer als Erwachsene, wir müssen überall den Finger drauf halten. Das stimmt nicht. Wenn wir uns, wenn wir den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geben, solche Prozesse, essentielle Prozesse am Freitag mitzugestalten, dann entlasten wir uns nicht nur selber, sondern geben jungen Menschen auch an vielen anderen Stellen im Prozess Wirksamkeitserfahrungen. Besser kann man aus diesem Interview nicht rausgehen. Ich hoffe, es wird überall gehört. Vielen Dank Tobias, dass du da warst. Ja, vielen Dank dir für das Interview.

Sterneküche macht Schule und natürlich ist auch das ein ganz, ganz, ganz wichtiges Thema. Gesunde Ernährung in der Schule. Und ich freue mich sehr, dass wir jetzt hier Stefan Markwart bei uns begrüßen können. Wir hatten dich schon mal in einer langen Podcast-Folge, aber toll, dass wir uns jetzt auch mal live kennenlernen. Herzlich willkommen, Stefan. Vielen, vielen Dank. Freut mich sehr. Wir haben uns ja gestern Abend schon kurz vorm Hotel gesehen und du hast erzählt, du kannst noch weitermachen mit deinem wunderbaren Projekt und noch mehr Schulen erreichen. Magst du uns mal erzählen, was du bisher schon aufgebaut hast und was jetzt eigentlich dein Ansatz bei Sterneküche macht Schule ist? Also ein ganz tolles Projekt, was wir gemeinsam mit der Knappschaft seit über acht Jahren jetzt machen. Wir waren an über 200 Schulen mittlerweile und die Reise geht weiter. Wir haben einen Auftrag für weitere 50 Schulen bekommen. Da freuen wir uns natürlich sehr. Ja, was machen wir da draußen? Wir unterstützen auf der einen Seite die Caterer in Sachen Wirtschaftlichkeit und Effizienz in der Küche und Alters.

Gesundes Kochen in den Mittelpunkt zu rücken. Das Schöne an dieser Geschichte ist, wenn sie unsere Garmethoden übernehmen, die wesentlich einfacher sind als alles, was wir vorher gelernt haben, dann schaffen die das wirklich bis zu 30 Prozent Wareneinkauf einzusparen, weil wir keine Gewichtsverluste mehr haben. Auf der anderen Seite brauchen wir dann auch noch wesentlich weniger Energie, weil wir eigentlich nur mit 55 Grad und mit 75 Grad arbeiten und natürlich dann Pick-up. Dazu muss ich es heiß machen. Aber da braucht man natürlich einen Bruchteil an Energie, wie wenn die Kiste den ganzen Tag bei 210 Grad Volllast fährt.

Und natürlich noch weniger Zuhandabwasser und weniger Arbeit pro Mitarbeiter am Tag. Hört sich an wie ein Märchen in unserer Branche, aber das ist Fakt und das bringen wir den Leuten bei. Und dann, der nächste Tag ist einfach zur Bespaßung der Kinder. Ja, da kochen wir mit einer Horte Kinder dann für die gesamte Schulgemeinschaft. Ich könnte jetzt ja einfach erzählen, wie das ist. Denn du bei uns an der Schule, dort an der Schule, wo ich Schule hatte, warst du ja und hast mit dem Keterer, du, die hatten richtig Bammel, als du gekommen bist. Gefährlich Ausschau, oder? Ja, aber auch so, jetzt kommt mal einer, also dieser Impuls, also aus diesem Trott, aus diesem Alltag mal rauszugehen und neue Dinge zu probieren, das fällt nicht nur Lehrern schwer, auch dem Keterer. Aber er war ja neugierig, der Chef ist extra gekommen, hat mitgekocht, aber der nächste Tag mit den Kindern, das war natürlich der große Spaß. Und da sind wir wieder beim Thema, es wird heute in der Folge mehrfach zu hören sein, das Thema Selbstwirksamkeit. Denn was erleben die Kinder an so einem Tag? Egal wie alt die Kids sind, wichtig ist der Umgang mit ihnen. Und zwar geht es an, dass wir auf einer Stufe stehen, dass wir alle gleichberechtigt.

Und dass es eben komplexe Aufgabenstellungen gibt, nämlich Dinge von A nach B zu bringen und zwar ganzheitlich. Und dann fühlen sich natürlich die Kids auch gewertet, weil sie wirklich ein vollwertiges Teammitglied sind. Und hinterher natürlich unser Schwor, wir sind dann wirklich, das sind meine Agenten, die nach draußen gehen und wirklich ihren Eltern erzählen, ihren Geschwistern, ihren Freunden, wie toll frisch Kochen ist. Und das ist einfach ein ganzheitlicher Event, wo, das ist so ein Glücklich-Mach-Ding. Also wir sind immer total hebt, du bist danach komplett am Arsch, ist klar. Manchmal, wenn du die erste, zweite, dritte Klasse hast, bist du durch mit 20 kleinen Kindern.

Ja, da bist du durch, ja, kennen wir. Aber es ist genial. Also ich könnte mir nicht vorstellen, was anderes zu tun. Das ist so schön, weil wenn man nicht reden hört, dann merkt man auch, es ist hier so ein richtiges Herzensanliegen. Es ist so voll dein Thema und du schaffst so eine Win-Win-Situation für so viele Beteiligten. Auf der anderen Seite denke ich so, es kann ja so einfach sein, so wie du sagst, so einfach und dann so gut. Warum ist es denn auf der anderen Seite so, dass Schulessen oft noch so ein negativ besetztes Thema ist? Ich kenne das von der Schule meiner Kinder. Du über die Jahre hinweg glaubst nicht, wie oft der Essensanbieter gewechselt hat und am Ende hüpfen wir nur von Stöckchen zu Steinchen, weil alles irgendwie doch das Gleiche ist und keiner wirklich zufrieden ist. Also warum schaffen wir nicht, diese simplen Methoden, die du auch beibringst, in die Breite zu bringen, sodass alle davon profitieren können? Ja, also ich meine, das Problem ist, dass es dieses Wissen, was wir da anwenden, da draußen so nicht gibt. Wir haben das nie gelernt als Köche in unserer Ausbildung. Aber warum denn nicht? Ja, ich habe keine Ahnung, frag mich nicht. Unsere Ausbildung, unser Berufsstand, der gehört schon seit 35 Jahren auf dem Prüfstand. und muss sich was ändern, aber.

Einfach nichts. Also ich habe das wirklich auch versucht, mit der Inno zu reden und mit dem Hotel- und Gaststättenverband. Ich habe schon wieder die Deutsche Gesellschaft für Ernährung, da bist du Pate, ne? Ne, ne, ne. Rotes Tuch, ne? Also wie gesagt, da gab es mal eine Podiumsdiskussion, wo ich dann wirklich gegangen bin. Warum, muss ich an der Stelle mal fragen? Naja, weil die Deutsche Gesellschaft für Ernährung, das ist eine Institution, die wirklich auch staatlich anerkannt ist. Und das, was die machen, ist nämlich gerade mal nichts. Die haben seit 30 Jahren gar nichts mehr geändert. Und diese Pyramide, die die aufstellen, das ist nur bedingt richtig. Alle Schulen sollen danach kochen und das ist, finde ich, ein völliger Blödsinn. Du kannst nicht Dinge in die Kinder reinstopfen, wo sie keinen Bock drauf haben, sondern man muss die wirklich daran anführen. und die Dinge, die sie lieben, eben gesund machen. Es ist eine ganz andere Herangehensweise. Und warum ich aufgestanden bin und gegangen bin, weil dieser Häuptling von dieser Firma damals, lange her, da kannst du natürlich mittlerweile einiges geändert haben. Die gesunde Ernährung unserer Kinder kommt für ihn an 16. Stelle. Was ist denn dann auf den anderen 15 Stellen? Was kommt denn an den anderen 15 Stellen, frage ich mich dann?

Der ganze Theoriekram, der ganze Wasserkopf, der oben dran hängt, Alles ist wichtig, aber die Ernährung der Kinder eben nicht. Na gut, das ist natürlich eine komplett falsche Prioritätensetzung. Wir sind ja lösungsorientiert hier im Podcast. Wir präsentieren dich ja auch, damit möglichst viele Schulen dich einladen, die Förderung steht. Aber man nimmt als Lehrer auch etwas mit, denn ich habe nie wieder Lachs, also nur noch mal ganz kurz angebraten, ich habe ihn nur noch bei 55 Grad.

Vorgedünstet im Backofen und dann einmal kurz gebraten. Und den Aktivator, den habe ich mir auch selbst gesetzt. Der ist eben wichtig. Aber jetzt noch mal ganz kurz zurück zur deutschen Gesellschaft für Ernährung. Oh, ich habe ihn angemeldet. Ich bin schuld. Ich würde mich gerne mit diesen Leuten mal an einen grünen Tisch hinsetzen. Ich würde mit denen auch gerne gemeinsam mal was machen. Weil jeder kocht sein eigenes Süppchen. Das ist ein völliger Blödsinn. Ich bin gerne bereit, in Gespräche reinzugehen und ich bin gerne bereit, auch gemeinsam Dinge anzufrieden. Ja, dann laden wir die doch einfach mal nächstes Jahr zum Deutschen Schulleitungskongress ein. Wir haben hier einen weißen Tisch, vielleicht kommen die zu dir an Tresen und wir packen es an und für alle anderen den Aktivator benutzen. Aktiviert euch, ladet Stefan Markmann in eure Schule ein und kocht einfach effizienter, und es schmeckt sogar noch besser. Vielen herzlichen Dank. Vielen, vielen Dank und bleibt aktiviert. Danke. Hallo, ich bin total fertig.

Ja, Gerd und ich sind jetzt langsam etwas durch. Müde. Aufgrund der vielen Eindrücke, ich habe sogar nur mit Schrittzähler mir umgemacht. Und? Schlappe 10.000. Bist du noch da, Gerd? Ja, ich bin noch da. Zweimal Currywurst gegessen bei Stefan Marquardt. Oh, Stefan Marquardt. Das lässt mich durchhalten. Das macht mir Mut. Grüße gehen raus an die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Tut mir leid.

Ja, aber Stefan Marquardt, wirklich auch eins meiner Highlights am heutigen Tag. So ein guter Typ. Und gerade dieses Catering, die Ernährung ist auch so wichtig. Bevor wir über alle Arten der Bildung reden, brauchen wir einfach eine gesunde Basis. Absolut. Wir haben ja ganz viel zum Thema Gesundheit heute nochmal gehört. Das Thema Selbstwirksamkeit. Marina Weisband, das war für mich auch so ein Highlight-Vortrag, muss ich ganz ehrlich sagen. Wir hatten sie ja hier auch schon im Podcast.

Sie war heute auf der Bühne, hat alles gegeben und danach war sie auch wirklich sehr zu viel Energie rausgelassen. Da wollte ich sie auch nicht nochmal überrumpeln. Hört gerne nochmal in die Folge rein. Sie hat es heute nochmal auf der Bühne nochmal schärfer formuliert, aber hat mich nochmal viel stärker abgeholt und motiviert, dass wir lernen, komplett neu denken und die Lernen funktionieren nur mit Selbstwirksamkeit. Kinder müssen sich selbstwirksam erfahren, sie müssen Chancen haben, ihre eigenen Ideen umzusetzen und auch merken, was ich mache, hat Sinn. Das macht ja auch so viel Sinn. Das ist ja eigentlich wirklich in sich selbst begründet und du sagst es jetzt so im Nebensatz auch nochmal, wir hatten sie auch schon im Podcast, man muss dazu sagen, wir haben ja seit dem Frühjahr hier die besten Speaker des DSLK bei uns, bei HeyDigis, So geht Lernen heute im Podcast begrüßen dürfen und haben da viele, viele Sonderfolgen zu gemacht. Die haben immer einen grünen Rahmen, wenn ihr dann mal schaut bei Spotify oder Apple Podcast, wo ich auch leicht zu identifizieren, wer Lust hat, im Nachgang da nochmal reinzuhören. Lohnt sich auf jeden Fall. Ja, und wir hatten heute Politprominenz. Ich hatte heute früh Frau Föller, die war ganz stark in Eile, hat eine tolle Rede gehalten, hat auch nochmal gesagt, ich will Schulleitung stärken. Wir sind auf dem Schulleitungskongress.

Das ist Chefinnen-Sache. Das fand ich auch ganz toll. Also ich leite die Gruppe persönlich als Ministerin, die die Schulleitung entlastet. Das ist eine Ansage. Das ist eine Ansage und natürlich auch genau der richtige Ansatz, dass es von oben dann wirklich mal nach unten in die Breite kommt. Genau. Wir hatten hier noch Jürgen Böhm, Sachsen-Anhalt.

Interessanter Typ. Richtig interessant. Da haben wir auch gesagt, machen wir nochmal eine große Folge, auch überhaupt den ganzen Weg und was er alles schon gemacht hat und wer an die Dinge rangeht und diese Neugier auf Neues. Und wir hatten den neuen Staatssekretär aus Thüringen, mit dem haben wir auch nochmal vertieft gesprochen, der eben für MINT-Bildung einsteht und auch gezeigt hat, wie kann man Schulen mit der Wissenschaft vernetzen. Also speziell hat er dort Jena genannt. Auch das fand ich ganz spannend. Ja, fand ich auch. Und auch, dass er Doktor der Physik war. Hat mich gleich nochmal ein bisschen tiefer hier. Du hast zusammengezuckt. Wir können jetzt hier keine Frage mehr stellen. Allerdings, ja. Der theoretischen Physik. Wo auch immer der Unterschied sein mag, an der Stelle. Hör auf, wir dürfen uns nicht im Kopf gekragen. Wir kennen uns natürlich fantastisch aus in Physik. Absolut, selbstverständlich. Das war jetzt nur so. Also ihr merkt, liebe Zuhörer und Zuhörerinnen, wir haben ganz viel Input in unseren Köpfen und natürlich immer wieder Thema hier auch beim DSLK, das Thema KI, künstliche Intelligenz oder wie Stefan Rupaner auch so schön gesagt hat. Kindliche Intelligenz, was für ein tolles Bild, oder? Wie gut ist denn dieser Begriff? Typisch Stefan Rupaner, oder? Absolut. So simpel und so gut. Ja, hört ihr auch nochmal. Ich darf noch nicht so vorweggreifen.

Wir haben ja da noch was für euch. Ja, da haben wir noch was für euch. Und wir haben jetzt, ich muss ehrlicherweise sagen, wir sind schon fast fertig, aber wir werden heute Abend noch mit den Preisträgerschulen aufnehmen. Ihr habt das gerade schon gehört, die vielen Preisträgerschulen. Die nehmen wir heute noch auf. Wir wurden gerade überredet. Macht das noch. Wir machen es auch. Da werden auch nochmal die Kinder, das weiß ich jetzt schon, die Kinder, die dort zu uns im Podcast kommen, die werden uns wieder überraschen. Das ist immer so. Das ist Thema Selbstwirksamkeit wieder. Ich wiederhole mich. Merkst du das? Ja, ich merke das. Genau. Hast du eine Strichliste geführt, wie oft ich das gesagt habe heute schon? Nein, Gerd, wenn ich die schon in unseren ganzen Folgen geführt hätte, dann würden wir ja gar nicht mehr hier sitzen.

Und Selbstwirksamkeit, KI hast du schon genannt, dein Buch. Wann kommt das raus? Ich habe letztes Mal schon nachgebohrt, da wolltest du nicht so richtig raus, das war dir so ein bisschen unangenehm, aber wann gibt es das endlich? Ja, das stimmt, da durfte ich noch nicht wirklich was sagen, aber ich merke auch hier, wie das Thema KI immer mehr drängt und mein Buch wird ja ein Elternratgeber, es ist nicht explizit an Schulleitungen gerichtet, aber natürlich sind ja auch Schulleitungen Eltern und Fachpersonal, was sich informieren möchte. Das Buch heißt ganz simpel dann Mein Kind kann KI. Ich sage mal, das ist ja erstmal ein Statement, sind sieben Schritte, die ich da beschreibe, wie wir zu einem souveränen Umgang unsere Kinder da anleiten können. Und das erscheint im Mai und da werden wir sicherlich Anfang des nächsten Jahres nochmal ausführlicher drüber sprechen. Absolut. Oder wir könnten ja auch mal in so eine Schule gehen und eine Lesung machen. Das wäre auch richtig cool. Ruft uns an, schreibt uns eine E-Mail, schickt eine Brieftaube. Schickt eine Brieftaube. Wir freuen uns an dieser Stelle empfehlenswert. Mag ein Blick in die Shownote sein, denn da geht es deutlich schneller als mit Brieftauben. Da findet ihr auch nochmal alle tollen Gäste aus der heutigen Sonderfolge verlinkt. Gerd und ich freuen uns auch immer über Feedback, über Kommentare. Abonniert den Podcast, gebt uns fünf Sterne und schreibt uns gerne, wenn ihr noch Input habt, Ideen für neue Gäste. Wir sind auf jeden Fall offen dafür. Vielen Dank.

Bildungspodcast mit Viola Patricia Herrmann und Gerd Mängel. Immer dienstags auf allen Podcast-Plattformen.