So, gleich geht's los mit der ersten Live-Folge vom DSLK, mit ganz vielen Eindrücken vom Donnerstag. Aber wenn ihr die Folge heute hört, am Freitag, heute gehen wir auch mit unserem Live-Podcast live. Hört sich ein bisschen komisch an. Ja, es ist auch schon 0.12 Uhr, wo ich den Podcast nicht nur geschnitten habe, sondern auch noch diesen kleinen Trailer einspreche. Also seht mir es nach, ich werde hier keinen Versprecher rausschneiden, denn ich muss gleich schlafen, denn wir gehen morgen live. Oder heute? Heute gehen wir schon live, am Freitag, 14.45 Uhr in der Masterclass A. Viola, ich und Daniela Heinrich-Stiller, mehrfach ausgezeichnete Lehrerin mit ihren Projekten rund um das Thema Chemie, Biologie, aber auch als beste Lehrerin Deutschlands. Das solltet ihr auf keinen Fall verpassen. 14.45 Uhr in der Masterclass A. Ich packe noch einen Rabattcode rein für ganz kurzentschlossene, für einen Freitag. Und wer am Samstag kommen will und was ihr am Samstag erlebt, das hört ihr morgen früh. Bis dann. Hey Diggies, so geht Lernen heute. Der Wissenspodcast mit Viola Patricia Herrmann und Gerd Mängel.

Hey, Diggis, so geht. Lernen heute. Deutscher Schulleitungskongress. Korrekt. Beides. Oder beides. Lernen heute auf dem Deutschen Schulleitungskongress. Und auf dem Deutschen Schulträgerkongress. Und dem Deutschen Aus... Aufsicht... Ausbilderkongress. Nein, nein, nein.

Schulaufsichtskongress. Auch noch. Ja, oder? Gar nicht so einfach, oder? Aber man kann einfach sagen, Schul-Summit. Das fasst es wunderbar zusammen. Und da sind wir gerade, Gerd und ich, und zwar nicht irgendwo, sondern in unserer wunderbaren Podcastbox. Darum, wenn ihr jetzt denkt, die verschockeln uns doch, es ist ja ganz leise, da kann kein Mensch sein. Das liegt nur daran, dass die so super schallisoliert ist und wir aber durch die Glaswand einen Megablick nach draußen haben und alles im Blick haben und uns immer wieder hier tolle Gäste reinholen dürfen. Aber es geht jetzt nicht nur in dieser Sonderfolge um die Gäste, die wir uns reingeholt haben, sondern ich auch, du natürlich auch. Wir waren als rasende Reporter wieder unterwegs. Du heute ein bisschen mehr, weil ich ja schon Masterclasses hatte heute. Wir haben ja schon zwei Masterclasses gehabt für meine Firma Manage Now und da musste ich natürlich dabei sein, wir haben es präsentiert und natürlich sehr, sehr viele Gespräche geführt hat. Deswegen ist man ja auf der Messe, man tauscht sich aus, man bekommt Feedback von den Schulleitern oder andere Ad-Tags oder Vertreter der Bildungswirtschaft kommen auf einen zu, die wollen sich mal austauschen. Was macht ihr? Können wir zusammenarbeiten? Ist ja interessant. Und dafür ist man auf der Messe.

Es ist sehr anstrengend, aber auch sehr schön. Also ich finde es toll. Großes Klassentreffen. Ein großes Klassentreffen. Für mich ist es ja das erste Mal hier live vor Ort, auch wenn ich es über Social Media die anderen Jahre mit euch begleitet habe, mit den DGs. Aber ich muss sagen, im Moment bin ich ganz euphorisch, ob diese wunderbaren Eindrücke überall, also so viele spannende Aussteller, so viele tolle Konzepte, die es gibt, so viele Möglichkeiten, die im Angebot sind und dazu noch die tollen Vorträge. Richtig, richtig gut, finde ich.

Das war natürlich schon eine Sache, Iranga Jogisch war es noch da, Marina Weisband, kommt morgen, könnt ihr alles nochmal euch anhören, da versuchen wir natürlich auch nochmal einen O-Ton zu bekommen. Frau, die Kultusministerin von Nordrhein-Westfalen wird morgen hier sein, Staatssekretär aus Thüringen ist hier, also viel Politprominenz auch aus den Bundesländern, aber auch vom Städte- und Gemeindetag, da war ich heute früh auf dem Vortrag. Oder der Peter Müller, der war mal Ministerpräsident vom Saarland, ehemaliger Bundesverfassungsrichter, der hat aber, naja, wenn die Politiker nicht mehr im Amt sind. Dann geht es los. Dann können die so richtig Klartext reden. Das ist doch mal auch ganz schön. Ja, und ich gebe das nicht wieder, was er gesagt hat. Das kam im Saal aber sehr gut an.

Für mich ganz persönlich, wir hatten jetzt soll ja vielleicht jemand auch mal, Bundespräsidentin werden, wenn Herr Steinmeier aufhört, aber der Peter Müller der hat sich heute aus meiner Sicht, ich habe null zu sagen, dreht Mängel jetzt durch aber ich glaube, das wäre auch mal wieder so ein richtiger Bundespräsident, auch mit Ecken und Kanten, also das hat mich echt beeindruckt. Wenn er denn irgendwann kommt, dann können wir sagen, wir haben ihn ja zuerst entdeckt. Genau, wir haben ihn entdeckt. Wir haben ihn entdeckt, parallel zu unseren Podcast-Aufnahmen. Nein, also wir möchten euch gerne mitnehmen auf diese spannende Reise durch den School Summit 2025 hier in Düsseldorf. Und wir hoffen, ihr habt ganz viel Spaß bei dem Hören der Folge. Viele O-Töne haben wir eingefangen. Und natürlich all das, was ihr jetzt hier gleich hört, findet ihr zusammengefasst in den Shownotes. Denn es macht wirklich Sinn, sich da weitergehen, zu informieren, zu klicken, umzuschauen. und Gerd, hast du noch jetzt ein paar einleitende Worte zu sagen, bevor wir wirklich in die Vollen gehen? Jetzt geht's los!

So, und jetzt sind wir in der Podcastbox und die Podcastbox, die jetzt hier steht auf dem DSLK, die hat Maren Petersen mitgebracht von der Firma Framery. Und ja, wir sind ein finnisches Unternehmen, das seit 2010 Raum-in-Raum-Lösungen für Büros, aber auch für alle anderen Orte zur Verfügung stellt, in denen man Rückzug benötigt, um sich zu konzentrieren oder auch um die Menschen in der Umgebung, mit denen man zusammenarbeitet oder zusammen Zeit verbringt, nicht stören möchte. Da habe ich gleich direkt eine Nachfrage. Wenn ihr sagt, ihr seid ein finnisches Unternehmen, ist es in Finnland schon sehr verbreitet, dass es in den Schulen solche Boxen gibt, für Podcast, aber auch für Rückzug? Das finde ich jetzt sehr, sehr spannend.

Absolut. Also im skandinavischen Raum wird das Thema Bildungswesen ja noch ganz anders gefördert, sowohl emotional als auch mit Geldern und da haben wir von der Grundschule bis zur weiterführenden Schule und natürlich auch in Universitäten tatsächlich schon sehr, sehr viele Kabinen untergebracht, die genutzt werden, damit sich Schüler in Bibliotheken unterhalten können oder für Gruppenarbeiten nutzen können oder auch Lehrer-Schüler-Gespräche, damit diese eben nicht in großen Klassenzimmern stattfinden müssen und man wirklich auf Augenhöhe sich dann unterhalten kann. Jetzt kommt ja aber dann der ganze Realitätscheck zurück von Finnland nach Deutschland. Wie sieht es denn hier bei uns aus? Wie ist da die Resonanz auf Framery und euer Angebot? Im Schulwesen tatsächlich noch etwas verhalten. Also wir haben tatsächlich einige Universitäten, wo das genau in diesem Bibliotheksbereich oder auch im Verwaltungsbereich schon eingesetzt wird. In anderen Schulformen aktuell meines Kenntensstandes noch nicht. Aber im Bürobereich ist das eben sehr stark im Kommen. Was heißt im Kommen? Also wir sind da schon sehr etabliert und freuen uns.

Umsatz in mehreren Millionenbereichen in Deutschland auch machen zu dürfen. Aber eben würde ich sagen, 95 Prozent geht eben in Bürogebäude. Ja, jetzt muss ich aber auch mal eine Lanze für euch brechen, denn wir sind ja nun ein Podcast und kein Videocast. Darum möchte ich gerne mal beschreiben, so ein bisschen, was ihr anbietet. Wir nennen es immer so unsere Podcast-Box. Es ist wirklich für vier Personen. Wir haben ein wunderbar helles Setting, links und rechts verglast. Die Rückseiten so, dass man guten Sound aufnehmen kann, komplett schallisoliert und innen ganz gemütlich ausgestattet mit Teppich und Sofa und einem Tisch. Also es ist wirklich Wohlfühlatmosphäre, muss ich sagen. Alle Anschlüsse sind da, Licht ist zu regulieren. Also richtig, richtig cool. Sollte man sich auf jeden Fall auch mal anschauen über den Link in den Shownotes, was ihr da alles für Lösungen anbietet.

Genau. Ja, vielen Dank schon mal für die Zusammenfassung von den Features. Also Raum-in-Raum-Lösungen, die eben vor Ort aufgebaut werden und dann braucht man nur eine Steckdose, um das ganze Modul in Betrieb zu nehmen. Man hat eben einen Raum, der funktioniert. Das heißt, man hat eben Möblierung, man hat Licht, man hat eine Lüftung, man hat Anschlussmöglichkeiten für Endgeräte, die man mitbringt und kann eben sich zurückziehen, ohne dass man irgendjemanden stört und ungestört arbeiten. Genau das. Ich kann euch, glaube ich, noch eine kleine Anekdote dazu erzählen. Ich habe vorhin gesehen oder beziehungsweise gehört, als ich die Tür halb offen hatte, da gingen zwei Schulleiterinnen vorbei und sagten, gucke mal, das wäre doch perfekt für, ich sage jetzt mal Emma, dann könnten wir die wieder mal reinsetzen, die könnte ganz in Ruhe für sich arbeiten. Ja, genau das ist halt das, wo ich mir wünschen würde, dass das eben in Zukunft auch in Deutschland angenommen wird, um eben auch das Thema Inklusion vielleicht weiter voranzutreiben, eben Schülern die Möglichkeit zu geben, die sich zurückziehen möchten, eben da auch einen ruhen Raum zu geben und nicht auf dem Flur sitzen zu müssen und das Gefühl zu haben, jetzt bin ich ausgeschlossen, sondern ganz im Gegenteil, dass man sich inkludiert fühlt und gewertschätzt fühlt, weil man eben einen schönen Raum zur Verfügung gestellt bekommt. Das ist wirklich wünschenswert und in dem Sinne wünschen wir euch weiterhin ganz viel Erfolg am deutschen Markt. Vielen Dank, liebe Maren von Framery. Vielen Dank.

Jetzt bin ich hier gerade durch die Heerenhallen des DSLK gelaufen und stehen geblieben bei einer Einrichtung, ich sag mal, die erstmal aussieht wie eine Honigwabe aus Holz, sehr gemütlich, kuschelig, ausgelegt mit Vlies und schönen Kissen und dachte mir, wow, das ist ja mal ein Klassenzimmer oder ein Lernraum, wie ich ihn mir wünschen würde. Und schon habe ich Dr. Christian Hiltz bei mir von der Trent Interior GmbH, der hier dieses wunderbare Möbelstück hingestellt hat. Jetzt würde ich doch gerne mal wissen, abgesehen davon, dass es super schön aussieht, was ist der Gedanke dahinter? Wie ist denn dieses Design entstanden? Das Design ist ganz anders entstanden, als man denkt. Normalerweise überlegen sich Möbeldesigner, wie das Möbel aussieht. Und dann bekommen Schulleitungen und Schulen einen Katalog und dürfen sich Möbel aussuchen. Hier ist es genau andersrum. Wir sind angesprochen worden von einer super innovativen Schulleitung, die gesagt hat, so wie es momentan läuft, funktioniert es nicht. Wir müssen aus der Pädagogik heraus die Schulmöbel definieren und den Kindern Möglichkeiten bieten, dass sie selbstbestimmt überlegen können, wie lerne ich denn am besten, wie löse ich meine Aufgaben am besten. Alleine, zu zweit in der Gruppe.

Und genau das ist ein Thema. Ich will mich zurückziehen. Ich brauche Rückzugsräume. Wir sind weg vom Frontalunterricht und die meisten Möbel zahlen halt momentan noch auf den Frontalunterricht ein. Und so gestalten wir neue Lernräume und wir haben zum Beispiel hier, also in der Gemeinde Schneidach, einfach mal ein Klassenzimmer gestaltet, das eigentlich genau diesen pädagogischen Ansprüchen genügt. Die Kinder sollen frei entscheiden. Der Raum passt sich an die Bedürfnisse der Kinder an und nicht umgekehrt. Ja, das ist ja genau das Spannende, wollte ich gerade sagen. Ihr habt ja auch als Slogan, das Design der Lernräume folgt der Pädagogik. Und das ist ja eigentlich genau so, wie wir uns Schule wünschen. Wirklich Lernräume, die animieren auch zum Lernen, die auch Freiräume schaffen. Wie erfolgreich seid ihr denn mit dem Konzept? Gibt es da große Nachfrage? Es gibt eine sehr große Nachfrage. Wir haben vor zwei Jahren begonnen.

Und ich behaupte mal, wir sind momentan bei ungefähr 300 Schulen in Deutschland. Und das Bemerkenswerte ist, Schulen haben aktuell wenig Geld, Staatsforschungsschulen mal außen vor. Aber manche Schulen fangen mit kleinen Projekten an und sagen, uns ist es wichtig zu überzeugen. Die Kinder sollen es erstmal spüren, dann spürt es die Schule und dann spürt es der Schulträger. Und auf einmal gibt es so einen Hebeleffekt, dass man sagt, so muss man Schule definieren. Nicht mehr wie früher, so wie wir es heute machen. Wunderbar. Neue Pädagogik, entsprechend auch neue Lernräume. Weiterhin viel Erfolg auf diesem Weg. Wirklich, wirklich toll. Wir verlinken das in den Shownotes, damit ihr, liebe Zuhörer und Zuhörerinnen, euch die Konzepte mal anschauen könnt. Das lohnt sich wirklich. Ich setze mich jetzt gleich nochmal rein.

Danke, jederzeit. Ein Stand hat mein Interesse besonders geweckt, weil ich mich erstmal auf, sagen wir ruhig schmerzliche Art und Weise, an meine Schulzeit zurückversetzt gefühlt habe. Die ganzen guten Taschenrechner von Casio. Wer kennt sie nicht? Ich hatte damals gedacht, als wir sie benutzen durften, super, jetzt beginnt meine steile Mathe-Karriere, bis ich dann feststellen musste, nein, da kann mir leider auch der Taschenrechner nicht weiterhelfen, aber man muss sagen, heutzutage sieht das Sortiment ja ganz anders aus und auch äußerst ansprechend, gerade für Frauen. Und darüber möchte ich jetzt gerne sprechen mit Wahan Balayan von der Casio Europe GmbH. Wahan, erzähl uns doch mal ein bisschen zum einen, wie Casio sich gewandelt hat im Laufe der Zeit und warum ich hier so viele tolle Frauen aufgedruckt an eurem Stand sehe. Ja, hallo. Das mit den Taschenrechnern, da fühlen sich immer sehr viele in die Schulzeit versetzt, weil jeder und jede kennt den guten alten Casio Taschenrechner, den es seit den 70er Jahren gibt. Und die Modelle haben sich natürlich auch immer weiterentwickelt und wir haben auch Emulatoren und Apps, also sind auch im Softwarebereich angekommen.

Was wir 2019 gestartet haben, erstmal in Spanien, aber dann auch in Italien, Frankreich und jetzt am 1. September auch in Deutschland als Projekt, das ist Women do Science. Und zwar möchten wir damit Wissenschaftlerinnen einerseits in den Fokus stellen, die Großes, Großartiges geleistet haben. Und wir möchten junge Frauen und Mädchen begeistern für die MINT-Fächer. Also sie dazu bestärken, in den MINT-Bereich zu gehen, sich für Mathematik, Physik und die Naturwissenschaften zu interessieren. Und in NRW sind wir im September mit dem Projekt gestartet und haben zugleich als Vorbilder Kooperationspartnerinnen gefunden, die einen Bezug haben zum Bundesland. Also die Dr. Carmen Köhler beispielsweise, die ist Analog-Astronautin oder auch die Sophie, die ist im Bereich Robotik unterwegs. Beide Damen sind auch zugleich Unternehmerin. und wir wollen mit Workshops, die wir an den Schulen in NRW anbieten und auch Treffen mit den Wissenschaftlerinnen, wollen wir den Mädchen, den Schülerinnen zeigen, welchen Weg man mit Mathematik gehen kann.

Und jetzt, wo man so runterguckt, wir sehen es jetzt nicht, aber Sie hören es, wir haben drei Cover für Taschenrechner hier vorliegen mit Illustrationen, mit schönen Illustrationen dieser Wissenschaftlerin und wir haben Emmi Nöter, die bekannte Mathematikerin, als historisches Vorbild auch mit dabei. Ja, das sieht richtig toll aus. Man muss sich das vorstellen wie so ein Cover, wie bei einer Handyhülle im Grunde genommen. Mit drei tollen Frauen, also auch optisch sehr ansprechend, nicht nur in der Theorie. Ich muss jetzt aber doch nochmal nachfragen, was ist denn eine Analog-Astronautin? Ja, man fragt öfter, also Analog-Astronautin, da musste ich selbst auch nochmal nachlesen. Das ist eine Astronautin oder ein Astronaut, der oder die also vollumfänglich vorbereitet ist. Und für den Flug zumal aber eben noch nicht im Weltall war. Aber hier auf der Erde eben mit der vollen Ausstattung und auch mit dem wissenschaftlichen Hintergrund eben forscht und tätig ist in diesem Bereich. Sehr spannend und wir wissen, die MINT-Förderung ist natürlich ein ganz wichtiges Thema allgemein. Danke, dass ihr da dran seid. Women do Science heißt das Projekt und das verlinken wir definitiv in den Shownotes. Schaut euch das mal an. Sehr spannend, gerade um mehr Mädchen für den Bereich zu begeistern. Vielen Dank.

Mental stark durch die Schule. Ich denke, kaum ein Thema ist wichtiger als das, denn bei aller Digitalität müssen wir natürlich gucken, dass unsere Schüler und Schülerinnen mental gesund bleiben. Und dazu spreche ich jetzt mit Jana Sarting von Prevenio. Liebe Jana, erzähl uns doch mal, was ihr macht bei Prevenio, Institut für Psycho-Edukation. Was kann ich mir darunter vorstellen? Wir unterstützen ganze Kollegien, also die ganze Schulfamilie mit den psychischen Auffälligkeiten der Kinder und Jugendlichen besser, kompetenter umzugehen und sich da auch sicher und kompetent zu fühlen. Wie macht ihr das? Wie sieht eure Unterstützung aus? Wir haben einen Dreiklang Wissen, Material und Beratung. Also wir bieten psychologische Beratung an, wirklich mit Kinder und Jugendlichen Psychotherapeutinnen. Dann haben wir eine Plattform, wo alle Materialien und Wissensinhalte immer zur Verfügung stehen.

Okay und wenn ich jetzt sage, ich interessiere mich dafür als Lehrkraft oder auch als Schulleitung, dann gehe ich auf eure Webpage und spreche euch an oder wie ist der Weg bei euch? Genau, einfach auf die Webseite gehen, prevenio.org und da kann man dann direkt mit uns Kontakt aufnehmen und wir stehen jederzeit bereit. Hast du denn das Gefühl, dass das Thema mentale Gesundheit auch bei euch, also die Anfragen mehr werden, das Thema immer drängender wird? Das ist ja leider, muss man sagen, das, was man allgemein hört. Ja, also der Bedarf ist riesig, das sehen wir auch. Die Anfragen steigen. Es ist aber auch sehr, sehr viel Unsicherheit da. Wie kann ich das Thema richtig angehen als Schule? Welche Ressourcen habe ich? Welche Fördermöglichkeiten gibt es? Und da beraten wir wirklich ganzheitlich von, wie kann ich das eigentlich finanzieren, was kann ich da machen und wie kann ich mich und sollte ich mich als Schule aufstellen.

Ganz wichtiges Thema. Vielen Dank für eure Arbeit. Alle weiteren Infos hierzu auch verlinkt in den Shownotes. Und ja, ich danke dir für das Gespräch. Danke. Es war gar nicht so leicht, endlich an diesen spannenden Stand zu kommen. Ich habe es schon ein paar Mal vorher probiert. Das stimmt tatsächlich. Aber der Andrang bei No Isolation und einem Avatar, der sich als Lösung bei Schulabwesenheit vorstellt, ein Gespräch zu bekommen, hat ein bisschen gedauert. Dafür habe ich jetzt Lars Otto bei mir. Er ist von der No-Isolation GmbH und kann uns mal ein bisschen was erzählen zu diesem kleinen weißen Gerät, der die Lösung bei Schulabsentismus sein möchte. Was ist denn das Spannendes? Ja, hallo erstmal. Das mache ich sehr gerne und es freut mich sehr, dass Sie so hartnäckig geblieben sind und versucht haben, uns hier doch noch zu erreichen. Also der Avatar ist dafür gedacht, dass kranke Kinder, die für einen längeren Zeitraum nicht zur Schule gehen können, über diesen Avatar dennoch Zugang zu Bildung bekommen, Zugang zu sozialer Teilhabe, weil sie eben vom Krankenbett aus oder von zu Hause aus, von der Klinik aus, je nachdem, wo sich die kranken Kinder befinden, am Unterricht aktiv teilnehmen können.

Wie muss ich mir das denn vorstellen? Also ich sehe jetzt hier vor mir ein Gerät, das hat so zwei Elemente, komplett in weiß. Oben vermute ich stark eine Kamera und unten eine Mikrofonanlage. Und jetzt, wie verbinde ich das oder wie genau hilft mir der AV1? Das ist ganz einfach, viel einfacher als die meisten glauben. Der Avatar, der Name sagt es schon, ist der Stellvertreter des kranken Kindes. Der steht im Klassenzimmer, am besten an dem Platz, wo das Kind normalerweise sitzt. Und der Avatar überträgt den Unterricht verschlüsselt, wird auch nicht gespeichert, also auch datenschutzrechtlich hundertprozentig sicher. Der überträgt den Unterricht auf ein mobiles Endgerät. Es muss mobil sein, ganz wichtig. Auch wieder aus Datenschutzgründen. Idealerweise ein Tablet. Zur Not geht auch ein mobiles Telefon. Und das Kind muss sich nur einmalig einloggen. Also es muss die App runterladen, sich einloggen und kann dann den Unterricht verfolgen. Kann den Avatar steuern, kann sich melden. Dann blinkt der Avatar grün. Es kann anzeigen, weil es ja kranke Kinder sind. Das darf man immer nicht vergessen. Wenn es quasi den Button, ich nenne es mal passiven Modus anklickt, dann blinkt der Avatar blau, dann ist damit angezeigt, ich bin da, ich höre zu, aber ich möchte nicht gestört werden, weil es mir eben gerade nicht gut geht.

Wow, also das ist ja wirklich mal eine ganz innovative Lösung, von der ich so auch noch nichts gehört habe, muss ich gestehen. Aber dieser Ansatz digitale Präsenz statt sozialer Isolation ist ja unheimlich wichtig. Wie ist denn so die Resonanz? Also die Resonanz ist großartig. Wir als Firma existieren seit zehn Jahren. Wir kommen aus Norwegen und wir sind in Deutschland vertreten seit vier bis fünf Jahren. Also mit Beginn der Pandemie quasi haben wir den Markteintritt vollzogen. Mittlerweile sind über 1500 Avatare im Einsatz, flächendeckend in Deutschland.

Und ja, die Resonanz ist großartig. Also Schulen lieben es, die Lehrer sagen, es ist gar keine Störung im Unterricht, weil der Avatar einfach quasi integriert wird in den Unterricht. Die Kinder nutzen es natürlich, profitieren davon. Also rundum eine tolle Sache. Woher kommen denn dann eigentlich die meisten Anfragen? Eher von den Lehrkräften oder vielleicht auch von Eltern, die sagen, Mensch, wie kann ich das denn gewährleisten, dass mein Kind weiter im Unterricht teilnehmen kann, auch wenn klar ist, dass es jetzt eine Weile präsent ausfallen wird? Sehr gute Frage. Also die Anfragen, die direkt an uns gerichtet werden, kommen von Eltern, wie Sie sagten, oftmals von verzweifelten Eltern, deren Kinder gerade im Bereich ME-CFS, also diesem chronischen Fatigue-Syndrom, was ja so ein bisschen auch eine Folge von Corona ist, die sich melden und sagen, Mensch, wir kommen zu keiner Lösung. Das sind teilweise Menschen, die sich melden, dann teilweise Schulen selber, Schulleiter, die von uns gehört haben, die in der Zeitung einen Artikel gelesen haben und die sich informieren möchten, wie es mit Beschaffung aussieht. Aber auch teilweise eben Schulträger, Vereine, Stiftungen, Fördervereine, also sehr unterschiedlich, aber grundsätzlich schon aus dem Bereich Schule. Ganz spannend. Vielen Dank für das Gespräch und natürlich verlinke ich den Avatar in den Shownotes, damit man sich das dann auch mal anschauen kann und noch einen besseren Eindruck bekommt. Ja, vielen Dank für das Gespräch.

Bessere Bildung ist natürlich unser Anliegen, auch bei den Digis, keine Frage. Aber ich möchte auch gerne mal den Fokus auf ein Thema lenken, was für mein Empfinden noch viel zu wenig gesehen wird, nämlich komplett fehlende oder wirklich stark mangelnde Bildung. Und dafür bin ich jetzt bei Action Kids von der Kindernothilfe gelandet und spreche da mit Cornelia Olivier.

Können Sie uns mal ein bisschen verraten, was genau macht die Kindernothilfe? Das können wir uns vielleicht denken. Aber die Kampagne aktuell Action Kids gegen Kinderarbeit, warum sind Sie dann hier beim DSLK? Wie können wir das alles zusammen unter einen Hut bringen? Also die Kindernothilfe ist eine Kinderrechtsorganisation, die sich für Kinderrechte im globalen Süden einsetzt. Wir haben Projekte in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa. Und die Action-Kids sind praktisch eine, das ist eine Schulkampagne, die sich an Kinder in Deutschland richtet. Und die Themen, die wir in unseren Projektländern erfahren, die Geschichten, die wir von den Kindern dort erzählt bekommen, hier nach Deutschland transportiert. Wir möchten damit Aufmerksamkeit für das Thema ausbeuterische Kinderarbeit erwirken. Und docken damit auch beim Thema Kinderrechte an, was unter anderem im Lehrplan verankert ist, und setzen uns dann dafür ein, dass dieses Thema nicht nur hier gelehrt wird und von uns anschaulich in Workshops und mit Filmen verdeutlicht wird, sondern dass die Kinder hier in Deutschland an den Schulen auch erfahren können, dass sie Selbstwirksamkeit haben und dass sie zum Engagement eingeladen werden. Also für uns ist es ganz wichtig, dass es nicht nur bei der Lernübertragung bleibt, sondern dass die SchülerInnen hier in den Schulen verstehen, Sie können Teil von etwas sein und das ist in diesem Fall die Action-Kids-Bewegung. Eine Schulkampagne, wo man mitmachen kann als Klasse, als Gruppe und sogar gewinnen kann.

Bevor wir jetzt zum Gewinnen kommen und zum Mitmachen vielleicht auch bei der Kampagne, muss ich nochmal ganz neugierig fragen. Ich stehe jetzt hier an dem Stand und sehe einen Ziegelstein vor mir, der auch bedruckt, beschriftet ist. Was hat es denn jetzt mit einem Ziegelstein auf sich?

Frage. Dieser Stein steht eigentlich symbolisch für ein Beispiel von ausbeuterischer Kinderarbeit in Nepal. Ich habe ihn persönlich vor einigen Monaten aus Süd-Nepal mitgebracht. Dieser Ziegelstein ist geformt worden von Anil. Das ist einer der Jungs, die wir getroffen haben, interviewen durften. Anil hat uns seine Geschichte erzählt und was es für ihn bedeutet, schwer schuften zu müssen in Ziegeleien jeden Tag, acht bis elf Stunden und nicht zur Schule gehen zu können. Und damit zeigt dieser steigen auch die Schwere von Kinderarbeit und was es bedeuten kann für Kinder, eben keinen Zugang zur Bildung zu haben. Und das ist ein ganz zentraler Aspekt unserer Kampagne und der Arbeit der Kindernothilfe. Dieser Zugang zur Bildung ist für viele Kinder in Deutschland natürlich nicht nur Pflicht, sondern selbstverständlich. Und das ist für die Kinder, die wir in den Ländern erreichen möchten, eben absolut unerreichbar zum großen Teil. Und darum möchten wir einfach verdeutlichen, dass Kinderarbeit wirklich etwas ist, was in die Vergangenheit gehört und was die Rechte der Kinder in unseren Partnerländern einschränkt und beschneidet.

Ja, es sollte definitiv in die Vergangenheit gehören, gar keine Frage. Es macht mich auch immer wieder sprachlos, wenn ich bewusst werde, wenn mir bewusst wird, dass es das 2025 noch so sehr gibt und wir hier in Deutschland natürlich den Fokus auf ganz andere Bildungsthemen oft richten. Aber allein der Slogan Schule statt Arbeit lässt mich irgendwie schon ein bisschen schlucken, muss ich sagen, weil natürlich gehört das zu den Kinderrechten.

Jetzt noch einmal zurück zu der Kampagne und dem Mittwochwettbewerb. Vielleicht noch ein paar Worte dazu? Ja, die Action Kids laden dazu ein, in ganz Deutschland bundesweit sich nicht nur mit unseren Inhalten auseinanderzusetzen. Wir kommen gerne an Ihrer Schule vorbei, wenn Sie möchten und bieten kostenlos Workshops an, sondern wir laden dazu ein, dass Sie als Schulklasse, als Schulgruppe, als Schulgemeinschaft sich beteiligen, indem Sie eine Spendenaktion auf die Beine stellen. Und die Kinder können eben vorher das Land und das Projekt auswählen, das sie unterstützen möchten. Wir haben einen Projektpool, wo neben Nepal gerade auch Sambia, Indonesien, Guatemala und Haiti vertreten sind. Man kann aus allen Ländern Kinder kennenlernen mit Videos und Materialien und dann eben mit einer Spendenaktion für diese Kinder gezielt Spenden sammeln, die auch wirklich dann in das Projekt gehen. Und das geschieht schon mit tausenden von Kindern in ganz Deutschland jedes Schuljahr. Zum Beispiel gibt es Flohmärkte, es gibt Fahrradputzaktionen, es gibt Sponsorenläufe. Es sind wirklich keine Grenzen gesetzt, den Ideen, die die Schüler selber dann haben. Wir begleiten die Vorbereitung und Durchführung von Aktionen, wenn Lehrkräfte das wünschen, sind wir vor Ort, auch mit Presse und unterstützen auf jeden Fall dabei, dass dieses Engagement praktisch Hände und Füße bekommt.

Und von den kreativsten, tollsten, erfolgreichsten Aktionen jedes Jahr gibt es einen Gewinner bzw. Eine Gruppe von Gewinnern. Und es zwingt eine Preisverleihung mit musikalischen Highlights und Vernetzungsmöglichkeiten, zu der wir dann einladen. Es lohnt sich also mitzumachen. Auf jeden Fall. Wer jetzt Lust bekommen hat, findet alle weiteren Infos in den Shownotes und sicherlich auch noch andere Möglichkeiten der Unterstützung. Vielen lieben Dank. Danke Ihnen. Mein Weg hat mich geführt zu smartphonefry.com, Handytaschen für Schulen. Super Aufsteller hier, bunt, farbenfroh, sehr ansprechend, sodass ich gleich mal Stopp gemacht habe bei Yvonne von SmartphoneFry. Yvonne, endlich eine Handyregelung, die funktioniert. Das klingt gut. Wie genau funktioniert das denn? Ja, wir haben hier Handytaschen und jede Schülerin und jeder Schüler packt zum Beginn des Schultags sein Handy in die Handytasche und verschließt diese magnetisch. Und am Ende des Schultages werden sie durch spezielle Entsperrmagneten wieder freigegeben und das Handy kann entnommen werden.

Spezielle Entsperrmagneten, sagst du? Wer hat die dann, die Lehrkräfte? Wir haben mobile Entsperrmagneten für die Lehrkräfte oder wir haben auch sogenannte Boxen, die dann an zentralen Stellen angebracht werden, nach dem Unterricht geöffnet werden, dann können alle ihre Handytaschen entsperren. Okay, also wie muss ich mir das vorstellen? Die Schüler, Schülerinnen kommen morgens in die Schule, dann gibt es eine zentrale Sammelstelle oder wie funktioniert das? Und wo werden die dann in ihren kleinen Taschen gelagert? Jede Schülerin und jeder Schüler kauft diese Handytaschen selber. Das heißt, das ist das Eigentum und die bringen die Tasche mit und verstauen das Handy dann dort für den Schultag. Das heißt, keine Haftung für Lehrkräfte, keine Schränke, wo Akkus exkludieren können. Das heißt, es bleibt alles bei den Schülerinnen und Schülern. Und wir haben auch spezielle medizinische Taschen, wenn es Schülerinnen und Schüler gibt, die vielleicht Diabetes haben, wo was beim Handy gekoppelt ist, haben wir spezielle Taschen, die keine Signale abschirmen. Alle unsere Taschenschirme, sonst alle Signale ab, es können keine Anrufe durchgehen, keine WhatsApp, keine SMS und so ist der Alltag.

Spannend. Und ich sehe auch, die sind, glaube ich, personalisierbar. Ist das richtig? Das ist für die Schüler und Schülerinnen ja auch nicht ganz unerheblich, dass es so wirklich sich nach sich selber anfühlt. Genau. Alle Handytaschen können mit dem Schuhlogo personalisiert werden und sie haben auch die Möglichkeit, hinten drauf haben wir so kleine Taschen, wo dann der Name rein kann, den man personalisieren kann. Oder auch die Handytaschen werden schon bemalte, haben wir schon die tollsten Sachen gesehen, dass die dann dadurch individualisiert werden. Spannend. Verlinke ich auf jeden Fall in den Shownotes smartphonefrei.com. Und ja, weiterhin viel Erfolg beim DSLK. Ja, dankeschön.

KI für Lehrkräfte bietet To Teach an. Und ich sage mal, welches Thema könnte drängender sein als künstliche Intelligenz im Klassenraum? Wir hören es immer wieder, die KI ist auf dem Vormarsch. Und natürlich müssen wir uns da auch in der Schule drauf einstellen. Bei mir ist jetzt Felix Weiß von To Teach. Felix, erzähl uns doch mal, wie ihr KI für Lehrkräfte anbietet und inwieweit man davon profitieren kann. Sehr gerne. Also bei uns kann die Lehrkraft quasi die komplette Unterrichtsvorbereitung durchführen. Das heißt von der Planung der Einheit oder der Stunde, der Materialerstellung und der Differenzierung bieten wir auf der Plattform eigentlich alles an. Unser Ansatz ist ein bisschen anders als der ChatGPT und Co., weil wir arbeiten viel mit Vorlagen und mit Templates in dem Bereich, wo sich Lehrkräfte schon auskennen. Das kann das Arbeitsplatz sein, die Übungsaufgabe und die kann ich dann im Hintergrund mit KI immer wieder anpassen oder differenzieren, ausdrucken und dann mit meinen Schülerinnen und Schülern auch teilen.

Klingt spannend. Welche Fächer deckt ihr da ab? Habt ihr schon so das ganze Unterrichtsangebot bei euch auf der Plattform oder momentan nur Auszüge? Genau, wir bilden eigentlich alle Fächer ab letztendlich, von der Grundschule bis zum Gymnasium und auch zur weiterführenden Schule quasi, aber auch die Berufsschule. Und bei uns kann man eigentlich den kompletten Unterricht vorbereiten. Ihr sagt, man kann bis zu zehn Stunden pro Woche bei der Vorbereitung des Unterrichts sparen, so roundabout. Das klingt ja super. Wie gelingt mir das, indem ich eure Templates mir anschaue und die dann entsprechend anpasse? Oder wo ist jetzt genau für mich als Lehrkraft oder natürlich auch als Schulleitung im Unterricht mal der Vorteil zu sehen? Genau, also letztendlich die Idee zu haben, was ich machen möchte, das kommt immer noch von der Lehrkraft. Und dann ist ja ganz viel Fleißarbeit gefragt, das auch umzusetzen und das dann mehrfach zu differenzieren für verschiedene heterogene Klassengruppen. Und diese Arbeit kann KI einfach abnehmen. Das heißt, ich kann A, ich gebe einfach das Thema meiner nächsten Stunde ein und zack, ich habe quasi fertige geplanten Unterrichtsentwurf mit Materialien. Oder ich mehrfach differenziere einfache Sprache, meine Inhalte und ich kann einfach mit der Zeit, die ich zur Verfügung habe, entweder mehr machen oder den halt einfach schneller umsetzen und auch ein bisschen Zeit einsparen.

Seid ihr bei Toteach ein Abo-Modell oder wie kann ich von euch euer Angebot nutzen, wenn ich Lehrkraft bin und denke, das klingt super, möchte ich gerne mal ausprobieren? Habt ihr da spezielle Einsteigerangebote oder verpflichte ich mich längerfristig? Wie ist da euer Konzept? Genau, also man kann Toteach kostenfrei testen. Jeden Monat kann man da ein gewisses Kontingent erstellen. Und ansonsten gibt es quasi Einzellizenzen für Lehrkräfte, entweder monatlich, das sind 5 oder 12 Euro im Monat. oder natürlich auch Jahreslizenzen, dann spart man sich die Sommerferien quasi. Aber wir haben auch Schullizenzen. Ich glaube, inzwischen nutzen uns knapp 4000 Schulen und wir sprechen auch mit den ersten Bundesländern. Es gibt also ganz viele verschiedene Lizenzmodelle von der Einzellehrkraft bis hin zur Schule, bis zum Bundesland eigentlich. Also KI und das auch noch kompetent. Ich verlinke das alles in den Shownotes, da kann man sich dann weiter informieren. Lieben Dank für das Gespräch. Vielen, vielen Dank.

Wir sind ja Podcast-Partner und Table Media oder Table Bildung ist Medienpartner. Im Grunde genommen sitzen wir am selben Boot. Podcast, Audio, Tief, ihr mit dem geschriebenen Wort, aber auch digital. Hallo Vera, schön, dass du da bist. Hallo Gerd, ich freue mich auch. Erzähl uns mal, Medienpartnerschaft, wie unterstützt ihr den DSLK dies Jahr? Genau, wir sind als Medienpartner beim DALK dabei, also beim Deutschen Ausbildungsleiterkongress und beim Deutschen Schulträgerkongress bzw. Dem gesamten Schul-Summit. Und wir unterstützen in dem Sinne, dass wir einfach mit Berichterstattung begleiten. Das heißt, es gab schon eine Sonderausgabe zum Start dieser Woche, als das Ganze losging und wir haben uns das Thema Schulbau genauer angeschaut und wir sind auf KI in der beruflichen Ausbildung eingegangen und in der Berufsorientierung, da ist das auch eine sehr, Wichtiges oder immer wichtiger werden das Tool. Genau, und ich habe vorhin ein spannendes Panel zum Thema attraktive Lernräume moderieren dürfen. Okay, attraktive Lernräume. Wir sitzen ja hier in einer Podcastbox.

Ihr habt ja vorhin gerade schon das Interview gehört. Mich würde jetzt mal interessieren, was sind da so die Trends? Stefan Rupana hat ja hier auch gesprochen. Eine Schule, nur ein Lernraum. Ja, genau. Also ich hatte auf diesem Podium jetzt gerade viele verschiedene Perspektiven vertreten, also von Schulträger über Schulaufsicht, die Schulleiterin, die aus der Praxis berichten konnte und auch der Schulträger, der so ein bisschen die knappen Kassen im Blick hatte. Das heißt, wir hatten da die verschiedenen Perspektiven auf jeden Fall vertreten und trotzdem relativ große Einigkeit, dass sich da was ändern muss. Aber das ist natürlich die Einschränkung, die Stefan Rupana wahrscheinlich so nicht mitgehen würde, dass viele auch sagen, wir müssen erst mal mit dem arbeiten, was wir halt haben, mit der baulichen Substanz arbeiten und dass aber immerhin da auch dann schon viel möglich ist. Lernräume natürlich ein ganz wichtiges Thema. Was hast du jetzt so für dich ganz persönlich hier noch identifiziert? Was sind vielleicht so die Themen oder auch Aussteller, wo du sagst, ach, das ist interessant, das ist spannend, gibt auch nochmal einen neuen Blick auf Bildung. Abgesehen von den Digis, natürlich, das ist klar.

Ja, also was ich weiterhin als großes Thema hier erlebe, ist das Thema künstliche Intelligenz und wie das die Schulen und Lernen verändert. Ansonsten muss ich zugeben, dass ich noch gar nicht so viel sehen konnte heute. Ich bin aber noch ganz gespannt auf viele weitere Podiumsdiskussionen und Ausstellungsbesuche. Kommt ja morgen auch noch ein ganz spannender Tag dann dazu. Hast du dir da schon was rausgesucht, was du dir gerne anschauen möchtest? Oder lässt du dich einfach hier so ein bisschen treiben? Es gibt ja auch die wunderbare App und es gibt so viele Angebote parallel und auch so viele spannende Aussteller. Mir ging es jetzt heute so, dass ich teilweise gar nicht wusste, wo ich eigentlich zuerst hingehen sollte. Das stimmt und dann finden natürlich auch manchmal noch spannende Diskussionen parallel zueinander statt und dann muss man sich da wirklich entscheiden. Genau, das steht mir noch bevor, dass ich da diese Entscheidung jetzt treffen muss. Ein Thema, was ich natürlich als Abonnent verfolge, ist das Thema Digitalpakt. Da berichtest du ja auch viel drüber. Wir haben ja ganz, ganz viele Anbieter aus dem Digitalbereich hier auch, neben dem Schulbau oder Einrichtung, aber vom Digitalpakt. Was gibt es da Neues zu berichten?

Die digitale Bildungswirtschaft wartet ja auf diese positiven Signale. Wir wollen loslegen. Ja, absolut. Und vorhin war Jakob Schamon auf der Bühne von der Deutschen Telekom Stiftung, meinte er, er ist da total zuversichtlich, dass mit dem Digitalpakt, das wird schon alles gut klappen. Und dann war so ein bisschen Gelächter im Raum und man hat gespürt, da sind nicht ganz alle so sicher, wie er sich gegeben hat. Trotzdem von politischer Seite bekomme ich gerade sehr viel die Signale mit, wir wollen uns da auf jeden Fall einigen und das wird weiterhin an dem Ziel festgehalten, das bis zur nächsten Bildungsministerkonferenz zu tun, also am 16. Dezember, wenn dann die Länderminister und Ministerin wieder mit der Bundesbildungsministerin Karin Prien dann auch zusammenkommen. Bis dahin will man sich geeinigt haben, aber natürlich so ein paar Kleinigkeiten, ein paar kleine Reibereien muss man gerade noch beseitigen. Ich glaube, es liegt aber weniger an Karin Prien. Die hat ja eigentlich schon ziemlich oft gesagt, er kommt. Genau, daran hält sie auch weiterhin fest. Also ich glaube, auch da spielt das Thema Geld wieder eine Rolle. Also es war jetzt ja vor ein paar Wochen auch das große Thema im Haushaltsausschuss, dass da die Bundeshaushälter gesagt haben, die Länder sollten stärker in die Pflicht genommen werden. Es kann ja nicht sein, dass nur der Bund das Geld gibt, auch die Länder müssten mehr Geld geben. Also das war ein Thema, was erstmal noch geklärt werden musste.

Digitalpakt 2.0 in Verbindung natürlich auch mit dem Thema KI, was du vorhin schon angesprochen hattest. Du siehst, mir geht es auch so, es kommt immer mehr. Es ist ein großes Thema hier. Gerd und ich haben schon oft in unserem Podcast darüber gesprochen. Das sind die Folgen, die die Leute uns aus dem Äther rausreißen, weil KI treibt alle um. KI treibt alle um. Mich treibt es auch um, weil ich ein Buch dazu schreibe, zu dem Thema, was dann im Mai kommt. Aber ich würde dich gerne auch da nochmal fragen, wie siehst du denn vielleicht auch die Diskrepanz zwischen dem, was hier beim DSLK präsentiert wird, besprochen wird, welche Angebote es gibt und dem, was dann wirklich in den Schulen umgesetzt wird? Wie viel KI ist denn da wirklich schon angekommen? Ja, es stimmt natürlich, auf solchen Veranstaltungen kommen oft die Leute zusammen, die sowieso schon den Handlungsbedarf erkannt haben, die große Motivation mitbringen.

Trotzdem glaube ich auch, dass dieser Handlungsbedarf jetzt auch in der Breite angekommen ist und natürlich gibt es noch ein paar Lehrkräfte, die.

Die noch nicht so überzeugt sind und die auf dem Weg vielleicht noch stärker begleitet werden müssen. Aber ich denke, dass auch in der Praxis schon viel passiert, wenn auch vielleicht noch nicht ganz so abgespaced, wie man das hier teilweise mit einzelnen Projekten sehen kann, wo es dann wirklich darum geht, es macht nur noch die KI den Unterricht oder sowas. Also ich denke, davon ist der Schulalltag, das kannst du, Gerd, bestimmt noch besser beschreiben. Menschen folgen Menschen, aber mit KI kann man nicht noch viel mehr Möglichkeiten schaffen. Und sie löst natürlich einige Probleme, die Lehrerinnen und Lehrer im Schulalltag belasten. Nehmen wir mal das Thema Unterrichtsvorbereitung. Das heißt ja nicht, dass sie alles planlos vorbereiten soll, sondern ich kann das ja durch geschicktes Pumpen, durch das gutes Material, was ich reingebe in eine datenschutzkonforme KI, kann ich mich groß entlasten. Telekomt jetzt ja in viele Bundesländer. Vorbilds haben wir seit einigen Jahren, oder seit KI kam es Vorbilds dabei. To teach und viele school to go. Also hier sind so viele Anbieter von KI-Lösungen. Das muss jetzt kommen. In anderen Ländern wird, in China wird nicht gefragt oder in Estland, da wird das einfach gemacht. In Deutschland ein großer Erfolg könnte so ein Bedenkenträger-Chatbot werden. Also da sind wir wirklich gut drin, Angst zu haben davor und ich will eigentlich allen nur sagen, habt den Mut, lasst euch drauf ein, beruft euch auch auf eure Werte, die ihr habt.

Ihr gebt die nicht auf, wenn ihr KI einsetzt. Genau, ich glaube es ist schon auch gut, dass nicht alles von oben herab vorgegeben wird, sondern dass man versucht, die Leute mit auf den Weg zu nehmen. Aber klar, dadurch wird es eher nochmal langwieriger Prozess und manchmal machen wir es uns vielleicht auch unnötig kompliziert an der einen oder anderen Stelle.

Vielen herzlichen Dank für deine Zeit. Du wirst jetzt die nächsten Panels besuchen und du wirst sicherlich heute Abend auch noch schreiben, oder? Ich werde mich auch noch heute unserem Briefing widmen, Denn morgen erscheinen wir natürlich ganz regulär wieder. Genau deswegen wird auch das mich weiter beschäftigen. Schauen wir rein. Vielen lieben Dank, Vera Kraft. Ja, vielen Dank auch euch beiden. Das war Hey Diggies, der Bildungspodcast mit Viola Patricia Herrmann und Gerd Mängel. Immer dienstags auf allen Podcast-Plattformen.

Ich will eigentlich allen nur sagen, habt den Mut, lasst euch darauf ein, beruft euch auch auf eure Werte, die ihr habt. Ihr gebt die nicht auf, wenn ihr KI einsetzt. Genau, ich glaube, es ist schon auch gut, dass nicht alles von oben herab vorgegeben wird, sondern dass man versucht, die Leute mit auf den Weg zu nehmen. Aber klar, dadurch wird es eher nochmal ein langwierigerer Prozess und manchmal machen wir es uns vielleicht auch unnötig kompliziert an der einen oder anderen Stelle. Vielen herzlichen Dank für deine Zeit. Du wirst jetzt die nächsten Panels besuchen und du wirst sicherlich heute Abend auch noch schreiben, oder? Ich werde mich auch noch heute unserem Briefing widmen, denn morgen erscheinen wir natürlich ganz regulär wieder. Genau deswegen wird auch das mich weiter beschäftigen. Schauen wir rein. Vielen lieben Dank, Vera Kraft. Ja, vielen Dank auch euch beiden. Vielen Dank.