Music.
Hey Diggies, so geht Lernen heute. Und wir haben eine Sonderfolge. Aber wie Ola, bevor wir anfangen, sei mal spontan, hör dir das mal an. Blueberry Ice, Watermelon Candy, Cotton Candy Dream, Gummy Bear, Unicorn Milk. Woran denkst du spontan? Im besten Fall an meinem Mittagessen. Da kriege ich nämlich richtig Hunger, weil das sehr, sehr lecker klingt, Gerd. Aber ich vermute mal, deshalb sind wir heute nicht hier, oder? Deswegen sind wir heute nicht zusammen. Wir sind nämlich deswegen zusammen. Solche Namen sind Markentricks einer Industrie, die gezielt Kinderköder reiten sich natürlich ab. Im letzten Schuljahr musste ich, glaube ich, so drei Hände voll von diesen Teilen wegwerfen. Wir reden über E-Zigaretten oder Webs auch, volkstümlich genannt. Einweg-Wilps waren das da und da gab es die dollsten Sachen. Mein absoluter Favorit unter den Geschmacksrichtungen, es gibt auch eine Geschmacksrichtung, zum Beispiel Lebkuchenmann. Natürlich richtet sich überhaupt nicht an Kinder, richtet sich total an Erwachsene.
Das ist klar. Ja und deshalb? Ja und deshalb, bei uns dieses Thema nämlich sehr, sehr wichtig ist, sprechen wir heute mit dem besten Experten dafür. Kein Lobbyist der Tabakkonzerne, sondern der Kinder. Dr. Michael Hubmann, Kinder- und Jugendarzt und Präsident des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte. Herzlich willkommen. Herzlich willkommen, Frau Herrmann und Herr Meggel. Ich freue mich. Herr Dr. Hupmann, was sagt es denn über die Produkte, wenn sie Gummy Bear oder Unicorn Milk heißen oder auch Lebkuchenmann, also rundum leckere und vor allen Dingen harmlose Namen haben, für die wir ja eigentlich auch alle andere Assoziationen im Kopf miteinander verbinden? Es ist im Endeffekt, wenn man das ergebnisorientiert sieht, wahrscheinlich eine gute Kampagne, wie man das in der Werbebranche nennen würde. Und das ist eben eine Situation, auf der wir Kinder- und Jugendärztinnen auch warnen, dass man hier gezielt junge Menschen anspricht, eine Positionierung als harmlose Lifestyle-Produkte auf den Weg bringt.
Der Tagesspiegel hat das sehr treffend zitiert. Das sind die Alkopops unter den Tower-Produkten. Und wir sehen ja natürlich, dass die Erfolge, Erfolge, die wir im Rückgang von Nikotinkonsum bei klassischem Nikotinkonsum bei Jugendlichen in den letzten 15, 20 Jahren als Gemeinschaft erreicht haben, in den letzten Jahren da wieder schwinden. Und da sehen wir eine klare Gefährdung. Insofern bin ich sehr froh, dass Sie in dem Rahmen dieses Thema ansprechen. Wie verbreitet sind E-Zigaretten bei Jugendlichen wirklich? Haben Sie da Trends? Können Sie da Zahlen nennen? Nee, Zahlen in der Tat können wir keine nennen. Wir sind natürlich jetzt eher da auch unterwegs in der Situation, eine Awareness zu schaffen in der Politik und auch die Messages aus den Praxen aufzunehmen. Und ich sage mal, in der üblichen Sprechstundenkonsultation ist es eher noch ein Thema, so wie Sie es vorhin beschrieben haben, das liegt halt so unterm Tisch. Man sieht dann seine Patientinnen in der Straße und dann halten die mal schnell versteckt den Wave hinter dem Rücken. Im Vergleich zu der Nutzung von sozialen Medien ist es in der Beratung bei den Judenlichen in der Sprechstunde aktuell noch weniger ein Thema, was uns aber eher motiviert ist im politischen Feld vorher zu thematisieren, bevor wir jeden Tag dreimal in der Sprechstunde drüber sprechen.
Stichwort Awareness, also Bewusstsein. Sie haben es gerade eben schon gesagt. Ich glaube auch, dass viele Jugendliche denken, das ist ja nur Dampf. Riecht ein bisschen lecker, aber hat jetzt nicht so den Habitus von einer normalen Tabak-Zigarette, sage ich mal, von einer gedrehten oder so einem richtigen Tabak-Produkt. Aber warum ist genau das denn eine gefährliche Verharmlosung? Ich glaube, das ist auch die Erklärung für das, was Sie am Anfang beschrieben haben, dass dieser steile Anstieg des Vapings durch diese vermeintliche Harmlosigkeit hervorgerufen wird. Und wir sehen zum einen, dass das Einstiegsprodukt, das trotzdem Nikotin enthalten ist und klassischerweise dann ein Übergang stattfinden kann. Auf der anderen Seite möchten wir, da gibt es viele gute Publikationen, beispielsweise vom Bundesinstitut für Risikobewertung, dass eine Gefährdung des Lungengewebes auch vorhanden sein kann. Durch andere Substanzen, die nicht Nikotin sind. Da sind zusätzliche Chemikalien drin, die teilweise als krebserregend gelten, wie Formaldehyd, Benzole, Glycidiol. Also insofern, das ist nicht harmlos, definitiv nicht.
Definitiv nicht harmlos. Und man hat immer so diesen Begriff Nikotin im Kopf. Mir geht es zumindest so, wie Sie sagen, gerade steckt ja noch ganz, ganz, ganz viel mehr da drin. Uns geht es ja hier auch vornehmlich ums Lernen. Also schauen wir doch mal in die Richtung. Welche Auswirkungen haben denn diese Stoffe auf das jugendliche Gehirn? Wir sehen, dass ein frühzeitiger Einstieg in abhängig machende Substanzen eine Gehirnentwicklung definitiv schädigen kann. Und neben dem Gehirn würde ich sicher auch die Auswirkungen auf die sonstigen gesundheitlichen Faktoren sehen für die Lunge.
Stichwort Atemwegsanfälligkeiten, Asthma-Patienten, die ja häufig sind, haben da eine höhere Gefährdung. Und ich glaube, die Awareness zu sagen, man hat ja mit dem Nikotin das eigentlich sehr, sehr deutlich versucht, die Schäden darzustellen. Und man hat ja gesehen, dass wenn man als Nichtraucher in der Tankstelle die Zigarettenpackungen anschaut, dann hat man das Gefühl, man steht vor dem Horrorfilm.
Nichtsdestotrotz werden die Dinge gekauft und wenn man nebenan die in schönen.
Weichen Farben verpackten RAPE sieht, schauen die harmlos aus und ich denke, dass wir unheimlich viel Awareness einfach dafür brauchen.
Dass es sich um eine Nikotinverabreichung in den meisten Fällen der Fälle handelt, dass wir den Einstieg in die Abhängigkeit sehen und dass wir natürlich damit verbunden die gesundheitlichen Risiken sehen. Sehr stark, glaube ich, wird man diesen Dreiklang spielen müssen. Es ist deutlich weniger abschreckend als eine Zigarettenpackung. Und natürlich auch da müssen wir gemeinsam überlegen, warum sind denn politische Initiativen, wie sie beispielsweise in Belgien, schon auf den Weg gebracht wurden in Deutschland, bisher wieder mal stecken geblieben. Ja, da würde mich auch interessieren, weil Sie gerade sagen, Tankstelle. Ich habe jetzt noch einen neuen Trend entdeckt. Obwohl mein Urgroßvater jetzt evidenzbasiert als ganz schlechtes Beispiel dient. Der ist nämlich 103 Jahre alt geworden. Der hat Kautabak immer noch gegessen. Und der Kautabak kommt auch wieder zurück. Und zwar mit identischen Tricks wie bei den Wilps, mit Minzegeschmack und auch mit ähnlichen Aroben, Zuckerwatte, Kaugummi, Gummibärchen. Auch da wird sich in nächster Zeit was tun. Das sind vermutlich auch Schlupflöcher, die man nicht so im Blick hatte. Also neue Nischenprodukte, die aber vielleicht auch ein Trend werden können. Aber bleiben wir mal bei diesen Aromen. Zuckerwatte, Kaugummi, Gummibärchen. Die sind doch auch ähnlich problematisch. Also neben dem Nikotin. Ich glaube, da könnte man jetzt noch was ganz anderes ergänzen, das uns in der Lipositasprävention total wichtig ist. Nehmen Sie das banale Wasser.
Das Wasser mit dem Minzgeschmack, mit dem Erdbeer- und dem Zitronengeschmack. Und wieder geht es darum, dass man Zusatzstoffe da reinbringt. Und ich glaube, das ist ja so eine Dichotomie. Es gibt das Paradoxonscheid seit unserer Jugend schon, Herr Mengel, dass die sozusagen linksalternative Szene vor allen Umweltgefahren Reval ohne Filter geraucht hat. Und das ist ja dieses Paradox inzwischen, es muss alles mega gesund sein, aber Nikotin und Alkohol sind irgendwie so in unserem Kulturgut verankert, dass wir da immer einen großen blinden Fleck haben. Und ich denke, das geht nur mit repetitiver Information und im Prinzip sind die harmlos klingenden Namen und die vermeintlich attraktiven Zusatzstoffe so ein bisschen das trojanische Pferd, um eine gefährliche Substanz näher an den Menschen zu bringen. Aber ist nicht genau hier der Ansatzpunkt, wo man angreifen könnte? Also man kann sich da entsprechend informieren. Klar ist ein kleiner Aufdruck drauf, aber eben nicht diese abschreckenden Bilder wie bei den Zigaretten und Zigarren, Zigarillos, was es da alles gibt. Bei den Vapes, die ja nun gerade besonders bunt, knallig daherkommen. Sie haben Lifestyle gesagt, das würde ich genauso unterstützen, dass man dort ansetzt und sagt, hier wird doch ganz besonders um Kinder geworben. Das ist Werbung, die sich an Kinder richtet. In anderen Bereichen haben wir da klare Richtlinie.
Wenden wir die doch auf die Vapes auch an. Ich würde mir eigentlich da fast das noch verstärken wollen, dass wir unserer Wahrnehmung und Erfahrung und auch unserer politischen Einschätzung nach redundant über mehrere Legislaturen darauf hinweisen, dass wir diesen Kinderschutz im Lebensmittelrecht, nennen wir es mittlerweile, eigentlich sehr in der Defensive sehen. Und da kann man ganz, ganz viele Beispiele nehmen und man muss nur mit offenen Augen durch die Einkaufswelden gehen. Die Süßigkeiten am Supermarkt, die sozusagen am Ausgang des Supermarkts stehen, die Thematik mit einer ungesunden Ernährung und der permanenten Angst der deutschen Politik vor einer effektiven Reduktionsstrategie für Zucker, da hängt ja ganz viel zusammen. Und ich glaube, dass wir in jedem dieser Beispiele einen verbindenden Parameter sehen. Das ist, es wird gerne über Kinder und Kinder sind unser Ein und Alles und man muss Kinder in den Mittelpunkt der Politik stellen. Nur bisher ist außer Lippenbekenntnissen leider zu wenig passiert.
Und da, glaube ich, kann man dann in der losen Folge die thematischen Inhalte eigentlich drunter hängen. Ja, spannend. Also ich lasse mir das gerade alles so durch den Kopf gehen, auch als Mutter von vier Kindern, die ich ja bin und auch schon viele Kinder durch den Supermarkt manövriert habe, an der Quengelware vorbei, hinaus durch die Kasse. Ich bemühe mich ja mit offenen Augen durch die Welt zu gehen und staune dann manchmal auch, worüber ich stolper, diese versteckten Zuckerfallen, diese gradischen Ansprachen, diese sogenannten Müsli-Sorten, wo ich denke, hä, das kannte ich doch früher nur als Schokoriegel. Interessant, dass es dieses Produkt jetzt ins Müsli-Regal geschafft hat. Ich bespreche das dann auch mit meinen Kindern und wir fragen uns, wie das sein kann, um natürlich so ein gewisses Bewusstsein zu schaffen. Aber ich denke, da gibt es trotzdem noch viele Fallen, in die man tappen kann. Aber zurück zum Vapen. Wir haben jetzt über Deutschland gesprochen. Sie sagten, es muss über mehrere Legislaturperioden angegangen werden, das Thema, und nachhaltig behandelt werden. Wenn wir uns mal in Europa umschauen, Großbritannien und Frankreich planen ja Verbote von Einweg-Vapes und andere Länder haben strengere Regeln. Wie sieht es denn da im Vergleich aus und warum hinkt Deutschland gefühlt hinterher? Dieses über mehrere Legislaturen bezog sich auf unseren Einsatz und war eher Ausdruck der Frustration, dass wir noch nicht mehr erreicht haben.
Der Bundesrat hat ja 2024 eigentlich vorgeschlagen, Einweg-E-Zigaretten im ersten Schritt zu verbieten. Und wir sehen, dass das Belgien in der Europäischen Union zum 1. Januar 2025 umsetzen konnte. Und deswegen müssen wir ja immer aufpassen, bei den Problembeschreibungen auch realistische politische Forderungen und vernünftige Ziele auszurufen. Es ist so ein bisschen wie mit der Diskussion ums Tempolimit und um die Autobahn-Maut. Wenn es Belgien gelingt, Einweg-Vapes zu verbieten, dann muss es auch in Deutschland möglich sein und dann wäre es ein klarer Auftrag an den Gesetzgeber.
In der Legislatur ernst zu machen mit dem Schutz der Kinder- und Jugendgesundheit und im ersten Schritt ein Verbot für Einweg-Vapes auf den Weg zu bringen. Warum das nicht passiert, glaube ich, hat in meiner Einschätzung mit der politischen Gesamtlage zu tun. Wir führen das Interview heute Morgen an einem Mittwoch, wo eigentlich im Bundeskabinett die Krankenhausreform hätte vom Kabinett beschlossen werden sollen, die jetzt von der Tagesordnung verschwunden ist, was wir heute Morgen gehört haben. Und wir finden keine logische Begründung und man kann das nicht oft genug wiederholen. Wir leben in einer Situation, wo jetzt die jetzige Regierung in der Verantwortung ist, die Lösungen auf den Weg zu bringen, die die Bevölkerung braucht. Es ist eine gewisse Enttäuschung bei allen im Lobbyismusumfeld, wenn wir einfache Lösungen skizzieren, dass man damit dann immer wieder scheitert. Natürlich hat es immer dann am Ende vom Tag zu tun mit Arbeitsplätzen, mit Industrieinteressen, die an sich ja auch legitim sind. Aber dann möge man bitte aufhören zu sagen, man stellt die Gesundheit der Kinder in den Mittelpunkt. Dann möge man sagen, man stellt die Wirtschaft in den alleinigen Mittelpunkt und die anderen Dinge sind nachrangig. Dann ist es wenigstens logisch und ehrlich. Das wäre ja so ein sehr radikales Menschenbilder und sehr radikales Politikverständnis. Also nur Ökonomie, wir reden ja von der sozialen Marktwirtschaft und nicht nur von der Marktwirtschaft. Zum Sozialen gehört ja auch, dass man sich kümmert um seine Bevölkerung. Ich denke, da kommen wir jetzt ein bisschen von den Waves natürlich weg, aber ich finde es super spannend, weil die Diskussion natürlich schon ist.
Warum haben wir in der Situation, dass weite Teile der Bevölkerung zunehmend in ihren politischen Wahlentscheidungen sich an die radikaleren Ränder begeben. Und natürlich hat das auch damit zu tun, dass wir alle immer einfache Lösungen wollen. Das versuchen wir auch zu finden. Und ich glaube, dass es einfach über die Jahre zu einer gewissen Enttäuschungschronifizierung gekommen ist.
Wenn immer einfache Lösungen vorgegaukelt werden und dann scheitern sie an der Komplexität. Natürlich bin ich kein Anhänger davon, radikal die Wirtschaft in den Vordergrund zu stehen. Und wir können unheimlich stolz auf die soziale Marktwirtschaft sein. Und wenn wir mal nach Amerika schauen, dann müssen wir einfach viel, viel mehr noch merken, wie wertvoll unsere solidarische Krankenversicherung ist. Aber wir können da nicht immer, wir können nur eins von zwei Dingen haben. Wenn Sie eine Menüauswahl haben, eins oder zwei und Sie gehen da hin und sagen, gib mir drei Viertel von eins und drei Viertel von zwei, dann wird der sagen, zahle 1,5 oder zahle zwei. Und Politik neigt, 80 Prozent von beiden zum Preis von einem Gericht zu versprechen. Deswegen klare, einfache Forderung, ein bundesweites Verbot von Einweg-Vapes. Da würde ich später noch einen zweiten Aspekt dazu ergänzen wollen. Aber das ist was, das kann man klar fordern. Und dann, glaube ich, kann man aus dieser Falle rauskommen, wenn man die politischen Mehrheiten dafür findet. Sie haben ja auch gerade über die Kartenhausreform gesprochen.
Ich hole jetzt aus. Ich versuche jetzt eine Überleitung zu finden. Aus der Moderatoren Schule für ganz unbegabte Podcast-Moderatoren. Und damit die Krankenhäuser nicht so voll werden, braucht man ja Prävention. Und da sind wir beim Thema Prävention. Wir sind beim Kindergesundheitsgipfel, wo wir uns ja auch kennengelernt haben und dort wurde das Schulfach Gesundheit gefordert von Ihnen. Sie haben einen Pakt geschlossen und Prävention wäre jetzt ja auch ein Ansatz. Wie könnte so ein Fach Kinder stark machen gegen zum Beispiel solche Strategien der Tabakindustrie? Der Pakt für Kindergesundheit ist aus unserer Sicht ein gesellschaftliches Projekt.
Das mittlerweile, seit morgen sind es drei Monate, dass sie den gestartet haben, ein breites Feld an UnterstützerInnen aus dem Krankenkassenbereich, aus dem politischen Bereich und aus anderen gesellschaftlichen Institutionen mitgebracht hat. Der hat drei große Oberpunkte. Kinder immer mitdenken. Das ist dieses Grundsätzliche, dass man zwar immer sagt, man denkt an Kinder, man tut es aber nicht. Da geht es um Dinge wie Zugang zu Bildung, Beteiligung bei Gesundheitsthemen, bessere Vernetzung der bestehenden Hilfesysteme. Dann geht es um die medizinische Versorgung. Das ist jetzt heute nicht unser Schwerpunktthema. Unser Thema ist eigentlich der mittlere Punkt, die Stärkung der Verhältnisprävention. Und dort sind Themen drin wie Schule und Kitas als Ort der Gesundheitsförderung fest verankern. Und da kommt das Thema Schulfachgesundheit oder auch Gesundheitskompetenz in der Schule vermitteln. Wie der Weg ist, am Ende ist, glaube ich, nicht entscheidend. Entscheidend, dass wir jetzt was machen. Es geht um Themen Mediensuchtbekämpfen, Medienkompetenzvermitteln. Dieses Thema Kinderschutz und Transparenz im Lebensmittelbereich. Das haben wir ja schon mit den Vapes und auch mit der Zuckerproblematik angesteuert. Und wir haben als einen der Punkte Kinder und Jugendliche vor Alkohol, Tabak und Cannabis schützen. Und vor dem Hintergrund muss man, ich nenne das immer Verantwortungsweitergabe, man tut sich immer total leicht als Gesundheitssystem zu sagen.
Herr Mängel, das Schulsystem muss jetzt dieses und jenes machen. Und dann kommt der Herr Mängel und sagt, naja, aber da gibt es den Föderalismus und das und das und das und das. Die Gesundheitsministerkonferenz hört dann von der Kultusministerkonferenz, was im Gesundheitssystem alles besser werden muss. Und da, glaube ich, müssen wir lernen und auch endlich mal akzeptieren, dass wir jetzt keine Beschreibungslogik mehr folgen dürfen, sondern wir müssen der Veränderungslogik folgen. Und deswegen ist ein Einstieg und das hängt alles sehr, sehr eng zusammen.
Jemand, der nicht gesundheitskompetent ist, hat ein höheres Risiko zu erkranken. Er hat ein höheres Risiko, Folgekosten für die Solidargemeinschaft zu bekommen. Und wir sehen eben ganz, glaube ich, frappierend im Bildungs- und Gesundheitssystem, dass diese Gesundheitskompetenz wieder in erschreckend klarem Zusammenhang mit Teilhabe im gesellschaftlichen Leben und mit wirtschaftlicher Situation zu tun hat. Ja, und wer sind da die Mitinitiatoren noch? Wer unterstützt Sie da bei diesen Vorhaben? Also initiale Unterstützung war von Teilnehmenden am Gipfel. Es war einmal die DRK mit Andreas Storm als Vorstandsvorsitzenden und Klaus Holecek, der die Dinner-Speech gehalten hat, als Fraktionsvorsitzender der CSU. Und dann haben wir ganz spontan an dem Tag den STIKO-Vorsitzenden Prof. Berner mit reinbekommen. Die Idee gehört in Gestalt ihres Generalsekretärs Burkhard Rodeck. Dann Heidrun Theiß als Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Sozialpädagogie und Jugendmedizin.
Prof. Benz als Präsident der Bundeszahnärztekammer, Berthold Koleckow, Stiftung Kindergesundheit, das Bündnis für Kinder- und Jugendmedizin, die Deutsche Diabetesföderation, die Bundesärztekammer, der BKK-Landesverband Bayern und was uns auch freut, in der letzten Woche ist ja noch klug beigetreten, die Allianz Klimawandel und Gesundheit. Und wir sind total offen und jede Institution, die uns da gerne unterstützen möchte, freuen wir uns. Wir packen das natürlich in die Shownotes. Also wer sie kontaktieren will, das finden sie alles oder findet ihr alles in den Show Notes. Ja, spannend und schön, dass es da so eine breite Unterstützung gibt. Trotzdem würde ich gerne auch nochmal auf unsere Zuhörer und Zuhörerinnen schauen. Also wir haben ja ganz viele Lehrer und Lehrerinnen, die uns zuhören, jetzt natürlich auch sagen, spannendes Thema, ganz wichtig, Prävention und Gesundheitsvorsorge habe ich auf dem Schirm auch für meine Klassen. Aber es ist natürlich auch eine große Verantwortung, die da auf deren Schultern als Laien, das muss man ja sagen, liegt.
Jetzt kann ich natürlich nochmal auf unsere wunderbare Digitek hinweisen, wo wir ganz viele Digis auch zum Thema gesunde Ernährung, Gesundheitsvorsorge, Herz-Kreislauf-System und so haben. Schaut da wirklich nochmal rein, da gibt es ganz viele tolle Impulse für euren Unterricht. Aber ich würde gerne auch nochmal Sie als... Ja, Experten fragen, was soll man denn als Lehrkraft tun, wenn diese Vapes im Unterricht auftauchen? Die sind ja nun mal nicht so leicht zu spotten wie andere Tabakwaren, sage ich mal. Also was kann man, ja, das ist ja auch das Fiese daran. Die riechen teilweise gut, sie sind winzig klein, sie glühen nicht. Also was kann ich tun? Wie reagiere ich richtig so gesehen? Was geht über reines Wegnehmen hinaus? Ich glaube, dass LehrerInnen eine unheimlich hohe Vorbildfunktion haben, auch wenn die SchülerInnen das, glaube ich, nicht direkt spiegeln. Wir merken es in der Praxiskonstellation schon, dass viele Jugendlichen natürlich hinter dieser primären Neubock-Fassade schon eine hohe Anerkennung an ihre Lehrenden haben. Und ich glaube, das persönliche Vorbild ist unheimlich wichtig. Der Klassiker aus meiner Schulzeit, der schwer adipöse Biologie-Lehrer, ist ein schlechtes Beispiel für eine gesunde Ernährung. Der kettenrauchende Schuldirektor in der Grundschule meiner Kinder ist ein schlechter Markenbotschafter gegen WAPES. Und das ist, glaube ich, was mir ganz wichtig ist.
Unterschätzen Sie Ihre Vorbildfunktion nicht. Ich bin mir absolut sicher, die ist größer, als sie sich im Alltag anfühlt. Sie haben natürlich recht, aber trotzdem würde ich da gerne nochmal reinbohren, denn ich bin mir sicher, es gibt die Situation, dass wir Lehrkräfte haben, die selber rauchen, aber trotzdem die Vapes nicht dulden möchten und ja auch nicht dürfen und trotz ihres eigenen Handels, was man ja auch als Erwachsene oft reflektieren kann, dass es nicht korrekt ist, überfordert sind mit so einer Situation im Unterricht. Also vielleicht doch nochmal die Frage nach einem konkreten Tipp. Vape Taub taucht auf. Wie reagiere ich? Sie sehen mich deswegen hier so defensiv, weil ich in meiner langen Erfahrung in direktem Kontakt mit SchulleiterInnen die Erfahrung gemacht habe, dass die sich ungern von Ärztinnen Vorschläge machen lassen.
Das ist das eine. Das gilt rezipro genauso. Also wenn die Eltern kommen und mir sagen, der Lehrer sagt, das ist doch kein ADHS, dann wäre ich auch schon mal etwas grantig auf gut bayerisch. Aber jetzt im Ernst, ich glaube, natürlich war mir das Vorbild in der ersten Linie wichtig. Das Zweite ist, glaube ich auch, dass sich da die Verantwortung in die jeweilige Schulfamilie geben möchte. Dass man einfach guckt, ist es ein Problem, dass man sich untereinander ein Kollegium austauscht, dass man dann auch von seiner Schulleitung die Unterstützung für eine einheitliche Regelung kriegt. Und das ist, glaube ich, was, wo Jugendliche so piranha-sensibel sind. Wenn die eine Klassenleitung so entscheidet und die andere Klassenleitung so, dann ist das so, wie wenn beim Fußball der eine Schiri so pfeift und der andere anders, dann geht das Spiel in die, wird es hart sozusagen.
Und das Dritte ist, glaube ich, dass man im Umfeld versuchen muss, Netzwerke zu bilden. Wir haben bei der Region, wo ich arbeite, in Zirndorf, ein kleiner Vorort von Nürnberg, den kennen Sie, obwohl Sie es nicht wissen, weil Playmobil daherkommt.
Von daher haben wir zum Beispiel für die Systemsprenger auf Initiative eines Polizeibeamten ein Netzwerk für die Systemsprenger aufgebaut. Und allein dieses sich gegenseitig kennen und zu wissen voneinander, das ist unheimlich wichtig. Und zu sagen, du pass auf, jetzt mal die Frage wirklich zu beantworten. Das, was du machst, ist ungesund. Du wirst es vielleicht nicht spüren. Hast du denn das Wissen deine Eltern? Lass dich doch mal beraten, bei welchem Kinderarzt, bei welchem Hausarzt bist du? Ich glaube, ins Gespräch kommen ist unheimlich wichtig. Aus der langen Erfahrung in der Beratung und Behandlung von PatientInnen eine Weitergabe von Behandlungsaufträgen ist unheimlich schwierig. Das heißt, der Jugendliche muss ja erstmal wissen, wo ist das Problem, dann für sich überlegen, ob er Unterstützung annehmen möchte. Und ganz oft, wenn man zu viel, zu früh spielt, dann verpufft die Wirkung. Sie kommen da immer wieder auf die Adipositas zurück, da ist oft ein hoher Leidensdruck. Aber erst wenn die intrinsische Motivation zur Verhaltensänderung da ist, erst dann ist ein Therapieansatz da. Das heißt, der Jugendliche, der jetzt erstmal ertappt wird, dem muss sie wahrscheinlich aus meiner Sicht erstmal sagen, das, was du machst, verstößt hier gegen Regeln. Die müssen definiert sein und es gefährdet deine Gesundheit. Lass uns drüber reden.
Also ich nehme mit, natürlich ins Gespräch gehen mit dem Jugendlichen und auch für uns Lehrkräfte immer wieder der Hinweis, dass wir als Team arbeiten dürfen, dass wir keine Einzelkämpfer sein müssen, sondern dass wir uns auch Unterstützung an der Stelle holen dürfen und natürlich sowas auch mal in die Schulkonferenz tragen und so weiter und so fort. Denn es geht ja auch über die Schule hinaus logischerweise. Also es betrifft ja dann auch die Elternhäuser, die sicherlich auch oftmals im Umgang mit den Vapes überfordert sind. Absolut. Ich glaube, dass das Thema momentan schon präsenter ist, als es in der öffentlichen Diskussion ist. Ich glaube, da müssen wir wieder gucken zwischen diesem, was wir jetzt gerade besprechen, ist ja der Daily Use im besten Sinne des Wortes. Und was es dazu braucht, sind politische Themen, um das in die Öffentlichkeit zu bringen. Ein Punkt, der uns da in unserer Einschätzung sehr wichtig ist, dass man mal auf das Thema Nachhaltigkeit geht und sagt, allein, was in Deutschland an E-Zigaretten jährlich wegschmissen wird, damit könnte man bei 60 Millionen Einwapes 7,5 Millionen Smartphones betreiben. Wir reden bei E-Autos sehr viel darüber, wie schädlich ein Akku ist oder wie schädlich die Grundstoffe im Akku sind, wenn wir sie wegschmeißen. Und schmeißen eigentlich täglich 60 Millionen durch 365.
Das muss man sich einfach mal mengenmäßig vorstellen. Ich glaube schon, dass viele Jugendliche eine hohe Sensibilität für Klimawandelthemen haben. Das ist gelebte Klimawandelschädlichkeit, was wir da tun. Ja, und die lösen ja auch oftmals Brände aus, diese Teile. Die sind auch in dieser Hinsicht sehr gefährlich. Definitiv. Herr Dr. Hubmann, wenn wir jetzt mal fünf Jahre vorausblicken.
Stehen wir dann bei einem Schulfach Gesundheit, hoffentlich in Klammern, oder bei einer Generation Nikotinabhängiger? Was ist Ihre Prognose, wohin wird die Richtung gehen? Er hat das Zitat gesagt, Prognosen sind schwierig, vor allem wenn sie die Zukunft betreffen. Ich glaube, Einstein. Also von daher, ich würde da eher einen kürzeren Horizont wählen wollen und ich würde das nehmen, was unser Leben bestimmt, das ist die politische Legislatur. Ich hoffe, dass es uns in vier Jahren gelungen ist, zum einen wirksame politische Entscheidungen für das Verbot von Einweg-Webs getroffen zu haben. Ich hoffe, dass wir es geschafft haben, Kinderschutz im Lebensmittelbereich sinnvoll auf den Weg zu bringen. Und ich hoffe, dass wir es als Gesellschaft geschafft haben, die Gesundheitskompetenz insgesamt auf einen besseren Weg zu bringen. Und da ist für mich die Schule ein zentraler Faktor. Ich nenne es immer Lebenswelten der Kinder. Und Lebenswelten der Kinder ist Familie, Schule und ist Freizeit. Und ich habe das vorhin im politischen Raum genannt. Bitte nicht mit Verantwortungsweitergabe rausreden. Die Schule soll das regeln, der Arzt soll das regeln, die Familie. Sondern es geht nur gemeinsam.
Und das, glaube ich, da können wir, das sehen wir so oft. Wir haben zum Beispiel einen Medienpreis. In dem Medienpreis haben wir im letzten Jahr positive soziale Projekte mit der Beteiligung im Umfeld von Jugendlichen, die krank sind und Kinder und Jugendlichen prämiert. Und wenn man sieht, wenn man da 80 Einsendungen kriegt und ein Projekt ist schöner als das andere, dann müssen wir in Deutschland auch wieder lernen. Und das glaube ich, da ist gerade ein Podcast unheimlich wichtig. Die Multiplikator-Funktion für positive Leuchterprojekte ist mindestens so wichtig wie die politische Bekämpfung von Missständen. Absolut. Also das Gute sichtbar machen und gleichzeitig, also Kritik üben, aber gleichzeitig auch die positiven Beispiele in den Vordergrund rücken. So übersetze ich das jetzt mal. War jetzt kürzer und fast der gleiche Inhalt, gut.
Und ich möchte mich auch nicht mit einer Vision zufrieden geben. Ich habe es ja in die Heute-Show geschafft, mit meinen letzten Tagen als Schulleiter. Da ging es um Kritik an Smartphone und Social Media. Man würde auch keinem Kind mit elf Jahren ein Bier geben, damit man den Umgang damit lernt. und dann haben die Spaßvögel von der Autoshow draus gemacht. Naja, wenn es in der einen Hand ein Bier hat und in der anderen Hand das Smartphone, wenigstens keine Hand mehr frei für eine Zigarette. Aber mit dieser Vision, vielen Dank nochmal an dieser Stelle, mit dieser Vision möchte ich mich nicht zufrieden geben. Genau wie Sie gesagt haben, Vorbild, aber gleichzeitig auch kritisch arbeiten, auch mit Verboten und mit Regelungen, aber dass wir eben selbst als Vorbild vorangehen und solche Initiativen wie den Pakt für Kindergesundheit sichtbar machen und darüber reden. Das ist unser Ansatz hier. So geht Lernen. Jetzt kommt der Kont, ja? Jetzt mache ich das, was Sie gesagt haben, in kurz.
Das Verbot ist nur dann nötig, wenn die Regel nicht beachtet wird. Aber dazu braucht es erstmal eine Regel und wir brauchen endlich mal klare Regeln. Ganz herzlichen Dank für Ihren wunderbaren Input heute an der Stelle. Schauen wir mal, in welche Richtung sich das entwickelt. Und wir hoffen natürlich, dass wir viele Impulse geben konnten, wie man auf die Vapes reagiert, wie man Bewusstsein schafft, diese Awareness bei uns Erwachsenen, die wir dann weitergeben können in unsere Klassenzimmer und an unsere eigenen Kinder natürlich auch. Herzlichen Dank, Herr Dr. Ruppmann. Ich danke Ihnen. Wie immer vergehen so Podcasts viel schneller, als man denkt. Hat mir viel Spaß gemacht. Vielleicht mal auf den Wiedersehen bei euch. Auf jeden Fall. Vielen Dank. Danke. Nachgedacht.
Also Gerd, ich muss dir sagen, da geht mir jetzt wirklich viel durch den Kopf und dieses Stichwort Awareness, was er ja auch oft gebracht hat, also diese Bewusstmachung, finde ich wirklich auch so wichtig, dass wir uns auch als Lehrkräfte, Eltern, Alleinerwachsene bewusst darüber werden, was diese Vapes eigentlich auslösen. Und dass es eben nicht nur so kleine, manchmal sogar stylische Stäbchen sind, die man irgendwie mit sich rumträgt. Wie ging es dir? Es ging mir ähnlich. Naja, mich hat das ja aufgewühlt. Du hast ja meinen Post gelesen, den ich auf LinkedIn geschrieben habe. Ich bin ja am Strand spazieren gegangen. Da waren ehemalige Schüler und die haben dann schnell webed weg. So ähnlich, wie er das erzählt hat von seinen Klienten oder von seinen Patienten. So ist es richtig. Da war so eine Mischung am Strand. Die älteren Jugendlichen, die haben Margoana geraucht, gekifft. Liebe Grüße an Karl Lauterbach an dieser Stelle. Die Jugendlichen, also die Kinder fast, also sehr junge jugendliche Kinder, also in Übergangsphase, die haben einfach Vape.
Es lag so dieser Dunst einfach in der Luft. Überall qualmte es und das hat mich echt wirklich schockiert. Es waren Ferien, klar, man geht raus. Wir sind jetzt nicht so unter Kontrolle. Dann probiert man auch etwas aus und man kann es nicht einfach so beiseite schieben. Wir haben auch mal geraucht, wir haben auch mal Alkohol probiert. Darum geht es nicht. Es geht um die Mechanismen, die dahinter sind. Und die wollen wir eigentlich auch anprangern, dass man wirklich hier ganz gezielt sich an Kinder richtet. Mango-Geschmack bei Zigaretten, ganz ehrlich, das geht ganz klar an Kinder und wer was anderes erzählt, der lügt. Ja, nicht nur das. Das ist ja auch noch viel mehr. Auch sogar Unicorn-Milk oder Blue-Vanilla-Eis. Ich schmecke das ja quasi, auch wenn ich jetzt noch nie Einhorn-Milch getrunken habe, aber das sind ja fast Fantasienamen aus so einem Plüschland-Universum, sag ich mal. Also das hat ja nichts Bedrohliches, sondern im Gegenteil, das hat ja ein Wohl... Hört sich an wie so ein Webstand im Disneyland. Richtig, genau. Also links ist die Zuckerwatte und rechts sind die Vapes. Und eigentlich ist beides so identisch und harmlos. Also so wird es angeboten. Und genau was der Dr. Hubmann auch gesagt hat, allein die Farbgestaltung von den Packungen, das ist ja nichts Hartes, Aggressives, sondern das ist ja, ja, das sieht angenehm aus. Also man fühlt sich nicht davon abgestoßen. Und auch, was du gesagt hast, ja, man hat früher vielleicht auch mal selber geraucht oder eine Zigarette probiert. Aber seien wir mal ehrlich, das hat ja oft auch gar nicht geschmeckt.
Aber wenn da solche Stoffe zu besetzt sind. Schwerst du deinen ersten Mann. Ja, das schmeckt denen. Und dann bleiben die darauf hängen. Und ich kann mir auch vorstellen, wenn ich probiere Mango, wow, lecker. Zeig mal, du hast ja jetzt hier Watermelon. Das würde ich auch gerne mal probieren. Also das ist ja wie, als ob ich in einer Eisdiele, ja klar, als ob ich in einer Eisdiele stehen würde und sage, heute nehme ich mal die Sorte und morgen nehme ich dann mal die Sorte. Richtig. Und es sind noch zwei Probleme damit verbunden, von denen wir als Schulleiter begingen sind. A, wurden diese Vapes sehr oft gestohlen oder Kioske oder Tabakläden haben die an andere Jugendliche verkauft, die sie dann weiter gehandelt haben an sehr junge Jugendliche. Also ich habe es wirklich in der fünften Klasse schon gehabt, dass Kinder Vapes dabei hatten, die wir abnehmen mussten. die sie von älteren Schülern abgekauft haben und sogar mal im Unterricht durchgezogen haben. Das wäre in so einer Nachmittagsbetreuung, kann ich mich auch an eine Geschichte erinnern. Ich erzähle jetzt hier richtig, Opa erzählt von früher. Nein, aber ist noch gar nicht so lange her. Dann hat der Junge da mal...
An der Web gezogen und hat das da in den Raum und war natürlich cool, der Macker und hat auch viel Ärger. Und wie hast du dann reagiert? Es gab Gespräche, wir haben das eingesammelt, da waren jetzt noch mehr Probleme in dem Fall bei diesem Jugendlichen oder bei diesem Kind, gehört hier nicht hin, aber Webten spielte eben in dem Gesamtkonstrukt seiner Persönlichkeit schon eine ganz große Rolle und andere Jugendliche haben eben diese Dinge besorgt und haben sie wieder an diese Jugendlichen verkauft. Also das ist anscheinend Normalität. Wir haben andere auch geschrieben. Auf dem Post habe ich sehr viele Reaktionen erhalten. Da haben wir auch andere Lehrer geschrieben, wie viel sie davon eingesammelt haben, wie es an ihren Schulen los war. Das übersteigt noch die Zahlen, die ich hier hatte.
Ich glaube, eine Schule, wie immer, die sagen, wir haben damit kein Problem. Die haben richtig ein Problem, weil die nicht hingucken. Deswegen muss man das auch benennen. Richtig, man muss es benennen und man muss es auch frei von Scham machen, weil natürlich gibt es diese Angebote, es ist nicht in Ordnung, da wollen wir ganz klar darauf hinweisen, weil wir es als Kinderwerbung empfinden und das darf nicht sein. Aber als Lehrkräfte, als pädagogisches Personal und als Eltern müssen wir darauf reagieren. Aber ich würde euch gerne, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, an der Stelle auch einladen, wenn ihr mit dem Thema Vapen Erfahrung habt, dann schreibt uns doch einfach mal. Ihr findet dazu die Links in den Shownotes und wir sind da auch sehr gespannt auf eure Erlebnisse, freuen uns auf den Austausch und wenn das ein Thema ist, wo ihr sagt, wow, mega, dass da mal jemand rangeht, dann hat der Dr. Hubmann auch gesagt, der steht uns gerne jederzeit wieder zur Verfügung. Wir verfolgen das Thema natürlich, denn Kindergesundheit muss oberste Priorität haben. Ein Blick in die Digitek hilft euch hier auch für den Unterricht weiter.
Meldet euch bei uns, wir freuen uns drauf und ansonsten hören wir uns beim nächsten Mal, wenn es dann wieder heißt. Hey Diggis, so geht es lernen heute und jetzt nicht vergessen, unseren Podcast abonniere. Bis dann.