Hey Diggis, so geht Lernen heute. Der Wissenspodcast mit Viola Patricia Herrmann und Gerd Mengel. Hey Diggis, so geht Lernen heute. Heute wieder mit einer Sonderfolge DSLK meets Diggis. Der deutsche Schulleitungskongress rückt immer näher. Ende November werden auch wir, Gerd, live vor Ort sein. Ja, wir freuen uns schon. Wir freuen uns wirklich sehr. Und man muss ja auch sagen, mit jedem tollen Gast steigt die Vorfreude. Und heute dürfen wir jemanden begrüßen bei uns, den du auch schon persönlich kennengelernt hast. Ja, ich habe ihn schon mehrmals live erlebt. Er ist unterwegs. Er ist Mr. KI-Schulleitung, Pavel Matsirov. Genau. Und ich habe ihn im Gespräch mit dir erlebt und fand ihn super eloquent und ganz spannend, was er aus Sicht eines Schulleiters zu erzählen hat. Ja, natürlich warst du das auch und du hast auch viel Erfahrung mit KI, aber er hat da schon wirklich ein ganz besonderes Standing. Also ich freue mich drauf, wie er uns an der Stelle weiterbringt und würde sagen, wir hüpfen direkt rein. Los geht's.

Pavel Mazirov ist Schulleiter, Autor und einer der profiliertesten Vordenker, wenn es um den Einsatz von künstlicher Intelligenz in Schulführung geht. Im gesamten deutschsprachigen Raum ist er als Keynote-Speaker unterwegs, ob auf Kongressen, in Fortbildungen oder Fachgremien. Im September erscheint sein neues Buch und in diesem Jahr hat er ein Themenheft zu KI in der Schule veröffentlicht, mit vielen spannenden Beiträgen, unter anderem auch von Gerd. Heute ist er unser Gast bei HeyDiggis, so geht Lern heute. Herzlich willkommen, lieber Pavel. Dankeschön. Bei dir sieht es so sportlich aus im Hintergrund. Das stimmt. Das sind die Errungenschaften unserer Schülerinnen und Schüler, die eine angemessene Würdigung brauchen. Und deshalb sammeln wir die hier und dann kommen die unten in eine Vitrine. Und das ist immer ganz schön, weil nicht alles ist digital. Also Sport soll analog bleiben und als Sportlehrer ist mir das natürlich wichtig. So soll es sein. Und ihr könnt das jetzt gerade nicht sehen, natürlich, liebe Hörer und Hörerinnen. Aber der Pavel hat einen wunderbaren authentischen Hintergrund, nämlich einige Regalbretter, auf denen Pokale, Medaillen etc.

Stehen. Also alles, was sich so zu Schulzeiten ansammelt. Herzlichen Glückwunsch da an diese großen Erfolge, die er offensichtlich schon einsammeln konnte, Pavel. Danke, gebe ich weiter. Genau, mach das gerne. Jetzt würde ich trotzdem gerne mal zu deiner Rolle beim DSLK kommen, zum Deutschen Schulleitungskongress, denn auch dort wirst du vor Ort sein und mit zwei spannenden Sessions zur Rolle von KI in der Schulleitung auftreten. Was ist denn dein zentraler Appell an Kolleginnen und Kollegen in Leitungsverantwortung? Also ausprobieren, ausprobieren, ausprobieren, dann professionalisieren und dann skalieren. Warum? Ich glaube, dass gerade im Bereich der Schulleitung die Möglichkeiten im Bereich künstliche Intelligenz wirklich groß sind. Man muss sich selber fit machen, um das Thema dann auch in die Breite an die gesamte eigene Schule bringen zu können. Ich kann nicht sagen, das ist ein Thema für die Informatiker oder für die jungen Leute. Nein, KI ist absolute Führungsaufgabe. Steckt denn in Ausprobieren auch viel Learning by Doing, Fehler machen und dann gucken, wie es weitergeht daraus? Als ich vor fast drei Jahren angefangen habe mit KI, war es genau das. Es war ein Ausprobieren, ein Learning.

Jeden Tag übrigens ein Scheitern auch und jeden Tag zu erkennen, das kann die KI nicht, ist genauso wichtig wie das kann eine KI. Insofern ist das Ausprobieren für mich ein zentraler Aspekt. Starten, dann sich professionalisieren, aber es geht nichts über die eigene Praxis. Du sagst ja auch, wer ohne KI führt, verliert Gestaltungsspielraum. Das klingt für mich jetzt schon so, als ob KI aus deiner Sicht auch ein Muss ist in der Leitungsposition einer Schule im pädagogischen Bereich. Wie bist du denn zu dieser Haltung gekommen? Ist das auch ein Resultat nach den drei Jahren, dass du jetzt sagst, doch die KI gibt uns ganz, ganz viel Gestaltungsspielraum, ganz viele Möglichkeiten, ganz viele Chancen oder wie hast du diese Sicht entwickelt? Ja, ich bin aus purer Notwehr zu KI gekommen.

Die Aufgaben, die Schulleitungen heutzutage haben, sind in der Vielfalt, im Qualitätsanspruch, in der Quantität. Das ist einfach, muss man, also habe ich für mich dann irgendwann festgestellt, zu viel. Nicht mehr abschalten am Wochenende und gedanklich sowieso nicht. Man ertappt sich dann auch immer wieder, wie man dann anfängt, am Wochenende zu arbeiten, jetzt noch eine Mail und hier noch ein Konzept gelesen. Und genau so habe ich am Anfang KI eingesetzt, und zwar um mich selbst zu entlasten und erst später, um die eigene Qualität zu steigern. Und ich erinnere mich da auch an deinen Vortrag 2023.

Da war ich ja mit Diana Knudel, da hatten wir auch was gemacht zu KI. Da waren einige KI-Vorträge, aber ich glaube, du hattest auch einen schon zur Schulführung, hattest auch schon deine ersten Bücher, glaube ich, oder ein Buch auch, über die du gesprochen hast. aber ich kann mich an eine Situation erinnern, da hast du gesprochen über deine Sekretärin. Also du bist der Schulleiter, vielleicht sagst du uns noch ein bisschen was zu deiner Schule, und hast erzählt, naja, dadurch, dass die Sekretärin nutzen KI, du hast sie dabei unterstützt, die haben dann Verträge gemacht mit Fortuna Düsseldorf, eine Kooperation aus einer. MSV. Das ist mir irgendwie so hängen geblieben. MSV Duisburg. MSV Duisburg, okay. Ja, okay, okay. Das muss so viel Ordnung sein. Nein.

Ja, wie hat sich das seitdem entwickelt? Also es ist ja nicht nur ein Thema für die Lehrerinnen und Lehrer und für die Schulleitung, sondern auch für alle anderen, die professionell in Schule unterwegs sind. Ja, eine große Selbstverständlichkeit ist eingekehrt. Das bedeutet, KI ist an meiner Schule zumindest sowohl in Verwaltung als auch im Kollegium ein tägliches Werkzeug. Es ist nichts Besonderes mehr. Es gehört einfach in die tägliche Arbeit und es wird auch täglich genutzt. Wir haben jetzt die ersten Evaluationen noch abgeschlossen und die Mehrheit nutzt es inzwischen täglich, mindestens wöchentlich und da sind wir nicht nur sehr stolz drauf, sondern wir machen weiter. Dieses Jahr, beziehungsweise jetzt, in zwei Wochen ungefähr, starten wir mit einer KI-Bildungsreihe für die Elternschaft. Regelmäßig über das ganze Jahr hinweg. Wir hatten ein Format, KI-Tool of the Month. Das war einmal im Monat, so eine halbe Stunde. Da durfte jeder kommen, Lehrkräfte, Sekretärinnen, Schüler, Eltern. Und daraus entwickelt haben wir jetzt eine KI-Bildungsreihe für Eltern und sind sehr froh, dass wir da die Unterstützung der Stadt Duisburg haben, die das Projekt auch bezahlt. Die Referenten heißt, wir hören nicht auf. Das Thema geht nicht weg.

Wir versuchen jetzt, es noch breiter aufzustellen, auch die Eltern da mitzunehmen. Ich persönlich glaube, dass die gesellschaftliche Relevanz von KI noch nicht von allen erfasst wird und schon gar nicht mit allen Konsequenzen. Ja, wir hatten gerade eine Folge, haben einige Folgen hier zur KI schon gehabt. Jasmin Weiß hatten wir, die über genau diese Elternthematik gesprochen hat, wie sie mit ihren Kindern damit umgeht. Wir hatten Diana Knotl hier, da haben wir mit der Sicht auf Fortbildung gehabt. Jetzt hatten wir Frau Professor Kress, die den Satz hier gedroppt hat. Nur wenn man ein Brockhaus im Regal zu stehen hat, hat man noch kein Wissen. Und so müssen wir auch mit KI-Tools umgehen. Nur weil, dass wir sie zur Verfügung haben, heißt noch nicht, dass wir besser werden.

Was besprecht ihr da mit den Eltern? Also wie führt ihr die Eltern dann dort auch hin oder die Kollegen oder alle Mitarbeitenden an Schule, dass sich KI sinnvoll und zielgerichtet nutzen? Und sagst du vielleicht auch an einer Stelle, hier lassen wir KI mal weg. Erstens, KI ist nicht nur Chat-Gebiet. Das ist ganz wichtig. Die meisten denken, das ist das Tool und gucken gar nicht mehr rechts und links. Inzwischen gibt es eine hohe Anzahl von qualitativ wertvollen KI-Tools, die schlicht und weg dem meisten unbekannt sind. Das ist das eine. Das Zweite ist, diese Eltern selbst kompetent zu machen, ist sicherlich wichtig. Warum? Ansonsten ist das Gespräch mit der Schülerschaft nicht auf Augenhöhe. Die Kinder nutzen es alle. Also ich bin mir sicher, dass die Nutzerzahlen inzwischen so allumfassend sind, dass keiner mehr an dem Thema vorbeikommt.

Jetzt komme ich zu einem Thema. Ich versuche immer, die Thematik aus beiden Seiten zu beleuchten. Wo sind die Gefahren? Den Eltern müssen auch die Gefahren von KI vollkommen bewusst gemacht werden. Ich nehme jetzt mal das Beispiel, der junge Mann, der Suizid begangen hat in den USA.

Das ist ein Extrembeispiel. Ich will es mal in unsere normale Realität zurückziehen. Es gibt KI-Plattformen, wo Kinder sich aufhalten, die sehen aus wie eine normale Chat-Plattform, sowas wie WhatsApp oder andere beliebte Snapchat, aber die kommunizieren gar nicht mit einem Menschen, sondern kommunizieren da mit einem KI-Bot, der die Rolle beste Freundin, bester Freund oder andere Rollen. Mich hat zum Beispiel eine Rolle sehr irritiert und dann war ich sehr schockiert.

Da gibt es ein Chatbot, ich nenne jetzt mal die Plattform nicht, ist eine sehr stark wachsende Plattform, die das anbietet. Da war ein Chatbot, liebevolle Mutter. Und das muss man mal auf sich wirken lassen, wenn ein Kind mit einem KI-Chatbot chattet, liebevolle Mutter, das sieht aus wie WhatsApp oder Snapchat und fühlt sich irgendwann ja auch so an. Die Qualität dieser Konversation ist inzwischen so hoch, dass man nicht mehr merkt, hey, das ist eine Maschine. Und ich glaube, dass Eltern das wissen müssen, dass sie noch genauer hingucken. Heißt, wenn das Kind wirklich da rumtippt, heißt das nicht automatisch, das hat Kontakt zu Freunden. Und das ist vielen, nicht nur Eltern, auch Lehrkräften, auch mir, war das tatsächlich nicht so bewusst. Auch dafür wollen wir sensibilisieren. Das ist wirklich gruselig, muss ich sagen, weil das natürlich Auswüchse annimmt in einem Tempo, wo man oft auch das Gefühl hat, man kommt da gar nicht selber hinterher, auch mit dem eigenen Wissen, auch wenn man probiert, up to date zu bleiben. Zeigt aber auch Bedürfnisse, Viola. Es zeigt ja Bedürfnisse. Also der Markt reagiert ja immer auf Bedürfnisse. Das ist natürlich richtig, Gerd, aber das ist ja die Frage wirklich, wofür das denn hin? Zum einen, das ist ja für die Kinder, wie Pavel sagt, nicht mehr zu unterscheiden und das kann natürlich auch grob manipulativ sein, das ist ja gar keine Frage.

Also Pavel, mich würde an der Stelle auch mal interessieren, wie reagieren denn die Eltern auf den Ansatz, den ihr da fahrt? Ist da sehr viel Interesse? Sind da viele Sorgen? Oder gibt es auch Eltern, die sagen, ach Gott, also ich glaube, das Thema wird auch in Teilen überbewertet. Wie ist da so die Resonanz? Also wir sind sehr zufrieden. Beispiel KI Tool of the Month war so ein Drittel der Teilnehmerschaft, waren Eltern und der Termin ist sehr ungünstig gelegen, Freitagnachmittag, weil es freiwillige Geschichte ist, aber zeigt schon, dass da ein Bedarf da ist. Wir sind jetzt gespannt auf das neue Format. Das wird online sein im Abendbereich, damit die wirklich auch die Chance haben, teilzunehmen und nicht immer nur in die Schule kommen müssen. Das ist ja für viele gar nicht möglich. Und dann schauen wir weiter.

Aber jede einzelne Person, die wir erreichen, ist uns wichtig. Demnach geht es hier nicht darum, nachher nachzuzählen, sondern man muss ja auch gucken, dass bei dem Thema die Unsicherheit durchaus da ist. Was ich bisher noch nicht erlebt habe, und das haben wir letztes Jahr schon mit unseren KI-Nutzungsbedingungen, die wir abgestimmt haben in der Schulkonferenz, also großer Widerstand gegen das Thema seitens der Elternschaft konnten wir jetzt nicht feststellen. Aber das liegt natürlich auch daran, dass wir von Anfang an transparent Chancen und Herausforderungen und Risiken dargestellt haben. Das heißt, wir nehmen alle mit, wir beschönigen nichts, sondern wir zeigen.

Das ist positiv, das sind die Probleme. Und wenn man sich selbst dann da einmal darstellt, das mache ich auch immer gerne in meinen Vorträgen, dann nehme ich mein Gesicht und zeige, in was für Situationen ich mich da fototechnisch, videotechnisch reinsetzen kann. Mit drei Klicks kann jeder. Und dann ist die Akzeptanz da. Ja, ich kenne das natürlich von LinkedIn. Postest du ja regelmäßig mal solche, ich sag mal, dich in den absurdesten, ich würde dir das zutrauen.

Dass du in Silicon Valley ein Startup übernimmst. Also das war tatsächlich echt. Ich war im Silicon Valley. Also das ist das Schlimme. Inzwischen, wenn ich was poste, denken die Leute immer, das ist alles KI.

Tatsächlich, wenn es KI ist, schreibe ich ja dahin, das ist KI. Ja, ich weiß. Da sind wir wirklich bei einem anderen wichtigen Thema, Kennzeichnungspflicht. Ja, ich bin ein ganz großer Verfechter, aber Fakt ist, man muss es nicht kennzeichnen. Auch das ist ja Eltern und Schülern völlig unklar, was das bedeutet. Und es ist immer schade, wenn dann so die Diskussion dahin geht, wie finde ich raus, ob das KI ist. Mir ist es völlig egal, ob etwas KI ist. Mir ist nur wichtig, ist das gut? Und dann will ich wissen, wie hast du das hingekriegt? Diese Kompetenz, das ist die Kompetenz der Zukunft. Wer immer noch, und das habe ich schon vor drei Jahren gesagt, wer immer noch rumläuft und sich schämt für KI-Einsatz, der hat es nicht verstanden. Das habe ich in der Wirtschaft durchaus in Deutschland wahrgenommen, im Ausland komischerweise nicht. Nicht. Da machen die Werbung damit, Unternehmen aus den USA beispielsweise, machen Werbung damit, dass sie KI einsetzen. Für die ist das die Kompetenz und für den Kunden total wichtig zu wissen. Während ich in Deutschland immer noch, ich will es mal KI-Charme nennen, da wird es versteckt eingesetzt. Und wenn man dann fragt, warum? Ja, dann könnte der Kunde ja denken, wir sind faul oder wir können das nicht und dann wollen die niedrige Preise zahlen. Da sage ich, wir haben ein Riesenproblem, weil rechts und links die Welt rauscht an uns vorbei und wir diskutieren noch im Klein-Klein.

Das versuchen wir Kindern hier auch beizubringen. Das Lernen wird sich komplett verändern. Ich baue gerade aus Boa Lust, habe ich mich im Bereich Inklusion für dieses Jahr schwerpunktmäßig in den Unterricht eingesetzt, werde da das Lernzentrum im Jahrgang 9 und 10 unterstützen für unsere Kinder mit Förderbedarf und werde da alles an KI einsetzen, was nur geht. Und den Kindern da eine Welt aufzeigen, wie jeder, egal ob mit Förderbedarf oder ohne Förderbedarf, mit KI sich selbst weiterbilden kann, Produkte erstellen kann und, und, und. Es ist eine ganz neue Welt, da wollen wir drauf vorbereiten. Ich wollte tatsächlich nochmal nachfragen und neugierig sein, Pavel, du hast jetzt schon deutlich gesagt, KI ist nicht nur Chat-GPT. Und es gibt einen Grund auch, warum ihr dieses Tool of the Month etabliert habt. Ich wollte dich bitten, kannst du uns vielleicht von den Tools, wo du sagtest, viele sind gar nicht so bekannt, kannst du uns vielleicht mal drei, vier nennen? Ich würde die gerne auch in den Shownotes verlinken. Ich denke schon, das ist genau richtig, was du sagst. KI gleich Chat-GPT. Also da ist schon ein sehr schneller Übertrag, aber vielleicht auch mal unseren Horizont zu erweitern. An welche anderen Tools denkst du denn da noch?

Ja, das ist immer die Frage, die dann kommt und die Leute haben dann die Erwartungshaltung. Ich nenne dann drei, vier Tools und das sind die Tools, die dann richtig sind. So arbeite ich tatsächlich nicht. Ich nenne gleich ein paar Tools. Aber wichtig ist nicht das Tool. Wichtig ist, dass ich mir erst Gedanken mache, was ist meine Aufgabe? Wie ist der Arbeitsprozess? Was ist mein Ziel? Und erst dann, wenn ich den Prozess gedanklich abgeschlossen habe, erst dann suche ich mir das passende Tool. Und es ist viel wichtiger, die Tools, die ich nutze, sehr gut zu beherrschen und die Anzahl klein zu halten.

Mit 30 Tools komme ich nicht weit. Selbst wenn die super sind, das ist etwas, was ich nicht empfehlen kann. Deshalb kommt auf die Aufgabe an. Wenn jetzt gefragt wird, für mich als Schulleitung, ist und bleibt ChatGPT trotzdem das Tool. Also definitiv von den Funktionen her für die allgemeinen Aufgaben, die bei uns ja doch sehr textlastig sind. Mit allen Einstellungen im Bereich Datenschutz, mit allen Kenntnissen. Niemand, der es nutzt, guckt in den Einstellungen und schützt sich dadurch, sondern jeder legt einfach los. Wenn dann noch die kostenlose Version genutzt wird für die Arbeit, dann packe ich mir einen Kopf und sage, das kann nicht wahr sein. Wir bezahlen für Netflix 20 Euro und für die eigene Arbeit überlegen wir, ob wir eine Bezahlversion von einem KI-Tool nehmen. Also Top Tool bleibt ChatGPT, Achtung, in der Bezahlversion von circa, keine Ahnung, 20 Euro. Ich habe es ausprobiert, habe gesagt, wenn es nicht mein tägliches Tool wird, werde ich es abbestellen nach einem Monat. Ja, nie getan. Warum? Die Funktionsvielfalt ist optimal.

Es gibt niemanden, der schneller ist und das ist so das eine. Die europäische Alternative ist Mistral. Das bedeutet, wenn ich selber eine Plattform erstelle, dann nutze ich Mistral aus Frankreich. Warum? Da ist die Datenschutzproblematik deutlich abgemildert. Das bedeutet, jede Plattform, die Mistral nutzt, ist anderen Plattformen vorzuziehen. Ist aber, ich vergleiche es immer, wenn Chatgebiet die 100% ist, ist Mistral für mich persönlich so 80, 85, was für die meisten komplett ausreichend ist. Das heißt, wer sagt, ich möchte unbedingt in Europa bleiben, da kann ich nur sagen, Mistral ist the place to be, das KI-Tool, was man nutzen kann. Zum Schreiben, Claude verfasst Texte. Ganz anders, also viel menschlicher, in einer ganz anderen Qualität.

Also wenn wir im Textbereich sind, sind das so die drei Tools, die ich empfehlen kann. Und jetzt sind wir wieder da, wo ich gesagt habe, es geht nicht so leicht mit der Antwort. Bilder zum Beispiel im Notfall kann man da Chat-GPT nehmen, aber es gibt drei, vier Fotobildprogramme, aber ich bin Schulleitung. So viele Bilder brauche ich gar nicht, würde den Rahmen jetzt viel zu weit fassen. Was ich tatsächlich aber für die Arbeit als Schulleitung empfehlen kann, ist Notebook LM von Google. Warum? Man baut sich super schnell, super einfach eine eigene Datenbank auf und kann dann die Google KI dort nutzen, basierend nur auf der Datenbank, die man sich selber da angelegt hat. Es gibt bis zu 50 Dateien und man kann die sogar die KI suchen lassen im Internet und sich eine Datenbank erstellen. Da hat man immer die Möglichkeit, das Ergebnis zu klicken und dann wird angezeigt, wo das genau steht. Und das ist für uns Schulleitung natürlich ganz wichtig.

Wenn ich zum Beispiel mit Schulgesetzen arbeite, erlassen, die kann ich da alle schön sehen. Und wenn ich draufklicke, zeigt der mir exakt wo. Und die Top-Funktion bei Notebook.lm, der erstellt automatisch Podcasts aus den Dateien und inzwischen sogar Erklärfilme, Mindmaps. Also es ist wirklich etwas, wo man nur noch staunend vorsitzen kann. Das sind so die Tools. Wenn man die mal gesehen hat, glaube ich, ist es so, dass man gut dasteht. Ich persönlich bin jetzt bei so fünf bis acht Tools, aber das sind dann auch schon spezialisierte Arbeitsweisen. Das kann ich jetzt nicht jedem empfehlen. Wer das jetzt noch nicht gemerkt hat, dieser Podcast ist übrigens auch mit Notebook.lm erstellt. Wir sind keine Chatbots, aber sind ziemlich gut, oder?

Ziemlich gut. Naja, das muss er extra einbauen, damit es natürlich ist. Menschlich sind nur noch die Fehler. Und das ist auch gut, so möchte ich meinen. Pavel, du bist natürlich der absolute Experte und ich finde es total spannend, dir zuzuhören. Und ich gebe auch gerne zu, kannte ich so auch noch nicht, werde ich mir direkt anschauen und ausprobieren. Klingt wirklich interessant. Sag mal, wie sieht es denn bei dir aus im Kollegium? Also welche Unsicherheiten gibt es denn da, wenn es um KI und natürlich auch die damit verbundene Verantwortung geht? Wie begegnest du da deinen Kollegen, Kolleginnen? Gibt es da eine große Skepsis oder gibt es vielleicht auch Lehrkräfte, die in den letzten Jahren gesagt haben, der Weg ist nicht der richtige für uns, ich möchte lieber an eine andere Schule gehen und du hast dafür Lehrkräfte angezogen, die sich mehr damit identifizieren konnten? War auch das eine Entwicklung? Wir haben...

Wir haben angefangen mit dem Prinzip der Freiwilligkeit und das finde ich auch ganz wichtig. Wir haben die erste Fortbildung, ach ich habe überhaupt keine Fortbildung angeboten zuerst, ich habe erstmal selber ausprobiert und nach und nach, zuerst kam mein Schulleitungsteam und hat gesagt, du bist viel zu gut gelaunt und hast offenbar zu viel Zeit. Was machst du dann da jetzt anders? Und dann habe ich das dem Ersten gezeigt, dem Zweiten gezeigt. Und dann haben wir zuerst mit dem Schulleitungsteam sowas gemacht. Wie das dann so ist, kamen dann die ersten Lehrkräfte auf mich zu und sagten, wir haben gehört das. Und daraus ergab sich dann, dass wir eine erste Fortbildung, also eher so einen Impuls von zwei Stunden angeboten haben. Am Konferenztag, aber zwei Stunden nach Schulschluss. Schluss. Warum? Ich fand es wichtig, dass wirklich nur die kommen, die wollen und es war gut die Hälfte da. Und es dauerte aber nicht lange, bis die andere Hälfte dann mitbekommen hat, hey, da bewegt sich was, guck mal, was macht der da und warum sind auf einmal die Arbeitsblätter differenziert in drei Sekunden und der hat da die älter Mail in drei Sprachen und so, dass wir dann den Wunsch hatten, es doch jetzt zu einer humaneren Zeit für alle anzubieten. Das haben wir dann auch getan. Das war aber alles in den Anfängen. Das heißt, ich propagiere immer, dass Freiwilligkeit vorne steht. Und dann haben wir mit Mikrofortbildungen gearbeitet. Das bedeutet, kleine Themen, kleine Arbeitsprozesse. Auch die Kollegen untereinander haben die angeboten, also nicht nur ich.

Beim letzten Mal, glaube ich, habe ich gar nichts angeboten. Inzwischen haben wir da ein hohes Niveau an Nutzungskompetenz. Die erste Evaluation ist durch. Wir haben die Lehrpläne schon ergänzt mit KI-Elementen. Wir sind jetzt dabei zu prüfen, fächerübergreifend projektorientiertes Lernen mit KI stärker zu fokussieren. Das ist unser Ziel dieses Jahr. Wenn es Vorbehalte gab, glaube ich, sind die damit durch. Bei der Evaluation war es nicht mehr sichtbar, dass da Vorbehalte sind. Die war sehr, sehr positiv und wir sind auf dem Weg, diesen Prozess langsam auch abzuschließen.

Aber wir sind vielleicht auch jetzt nicht die Schule, die man da als Standard sehen kann. Wir haben wirklich sehr, sehr früh schon angefangen. Kommen wir nochmal auf den DSLK und auf deinen Vortrag. Und du hast mir ja schon so ein bisschen was erzählt im Vorgespräch. Da geht es ja auch um... Vorsicht festhalten, das hört sich jetzt sehr industriell an. Du sprichst von halbautomatischen und vollautomatischen Prozessen im Schulmanagement. Das klingt erstmal sehr technisch, wie ich gerade gesagt habe. Sind Schulleitungen in Deutschland überhaupt schon gedanklich soweit? Und was verbirgt sich dorthin? Ohne, dass du natürlich alles verrätst, denn wir wollen natürlich, dass viele zum DSLK kommen und in deinen Vortrag gehen. Ja, also prinzipiell ist es so, dass in dem Vortrag natürlich alle mitgenommen werden. Ich starte nicht direkt mit dem, was du gesagt hast. Warum? Das ist die Spitze des Eisbergs. Das ist der Gipfel, dahin zu kommen. Ich bin auf dem Weg dahin und es hat sich immer bewährt, den Prozess transparent darzustellen. Und es wird so sein, neben der datengestützten Schulentwicklung, die ohne KI meines Erachtens überhaupt nicht stattfinden kann.

Wird es so sein, dass wir identifizieren müssen, und da bin ich gerade bei, welche Arbeitsprozesse von uns teilautomatisiert oder vollautomatisiert erfolgen können. Und da zeige ich Beispiele. Ich zeige, was ist realistisch, was ist unrealistisch. Heutzutage kriegt man ja so viele Versprechen im Bereich KI und ich stelle immer wieder fest, wenn ich das dann ausprobiere, funktioniert es irgendwie doch nicht so gut. Und das ist vielleicht meine größte Stärke. Ich nenne mich selber ungern KI-Experte, aber ich bin durchaus versiert im Umgang mit KI für meinen Job. Das heißt, wenn meine größte Stärke ist, vielleicht bin ich kein Informatiker, ich zerstöre jede vorbereitete Excel-Tabelle mit drei Klicks.

Heißt, wenn ich es kann, kann es wirklich jeder. Drei Klicks bis zum Glück, das ist das Credo. Und da gebe ich eine realistische Einschätzung, was aus dem Bereich Schulleitung tatsächlich hier machbar ist. und mich hat das selber überrascht, es ist einiges machbar und das zeige ich dann da. Und ist das auf Thema deines neuen Buches, das jetzt vielleicht, wenn der Podcast rauskommt, schon draußen ist? Also im September? Ja, das kommt jetzt bald. September, Ende soll es da sein. Wenn das nicht klappt, dann Oktober. Abgegeben habe ich es. Tatsächlich ist das Buch viel, viel umfassender und umfangreicher geworden, als ich es eigentlich geplant hatte. Mit, ich glaube, am Ende über 400 Seiten ist es ein Werk, was wirklich bei den Grundlagen ansetzt und dann da endet, wie gerade eben dargestellt, was gibt es eigentlich im Bereich Automatisierung, KI-Agenten. Also wenn man das von Anfang bis Ende liest, dann hat man es, glaube ich. Dann braucht man mich auch nicht mehr hören. Ja, da steckt mein ganzes Wissen, meine ganze Praxis, meine ganzen Erfahrungen sind da eingeflossen.

Realistisch, ja, das ist mir immer wichtig. Ich baue keine Luftschlösser. Wir haben gar keine Zeit, uns mit allem zu beschäftigen und deshalb muss es sehr fokussiert sein. Kannst du uns denn vielleicht schon den Titel verraten? Und ich frage jetzt mal ein bisschen ketzerisch. Durfte KI dich da auch ein bisschen beim Schreibprozess unterstützen?

Absolut, absolut. Ich habe kein Wort geschrieben, was ich nicht durch die KI gejagt habe, aber am Ende geschrieben habe ich zu einem großen Teil selber. Warum? Alles, was von der KI geschrieben ist, und jetzt sind wir wieder bei dem Thema, ist gekennzeichnet. Ja, bedeutet in dem Buch KI-Kompetenz für Schulleitungen, so heißt es, halt sehr allgemein gehalten, ja.

Ist alles, was die KI gemacht hat, gekennzeichnet. Und ich plädiere nach wie vor dafür, dass das bitte jeder so macht. Das heißt, was von KI ist, muss gekennzeichnet werden. Ich habe mit KI als Barring-Partner. Ist das eine gute Idee? Ist das eine schlechte Idee? Tatsächlich war es aber so, und das ist das, wo ich meinen großen Anteil sehe und das sehe ich als den großen menschlichen Anteil, Weil meine Arbeitspraxis, meine Erfahrung, die steckt in der KI noch nicht drin. Bedeutet, wenn man eine KI zum Thema KI und Schulleitungen an der Stelle benutzt und befragt, kommen Standardsachen. Es kommen ganz viele Standardsachen und dann hört es aber auch schon auf. Das bedeutet, wir gehen in dem Buch, also ich versuche da weit über den Standard zu gehen, indem ich im Grunde genommen KI-Kompetenz verbinde mit der Kompetenz, eine Schule zu leiten und vor allen Dingen auch versuche, viele innovative Use Cases, Handlungsfelder aufzuzeigen. Weil da stelle ich immer wieder fest, da bleibt die KI unter ihren Möglichkeiten. Das ist tatsächlich das, wo ich sagen würde, da ist der große Anteil meinerseits als Mensch. Ich habe die KI immer als Werkzeug genutzt, um zu lenken.

Wichtig ist, dass keiner Angst haben muss. Das heißt, auch im Buch, wir fangen mit den Grundlagen an und steigern uns dann und jeder kann sich aussuchen, was ist sinnvoll. Ich bin kein Missionar, ich zeige nur, was machbar ist. Die Entscheidung, KI zu nutzen, muss jeder für sich trennen. Also auch eigene GPTs bauen, kleine Chatbots und so, das weiß man nachher. Kann man sich alles... Alles drin, ja. Sehr gut. Jetzt würdest du uns noch ein Buch für unsere Hörer und Hörer zur Verfügung stellen, wenn du es da hast. Das mache ich. Gut, kannst du machen. Wir werden nämlich im Dezember vielleicht das eine oder andere hier. Ja, vielleicht machen. Ich will noch nicht zu viel verraten, aber Viola und ich haben was vor. Und da wäre natürlich so ein Buch von dir sicherlich.

Etwas, worüber sich Menschen freuen. Gerne. Gut, das kannst du uns übergeben beim Deutschen Schulleitungskongress, denn da sind wir ja, da haben wir jetzt mehrmals gesagt, wir packen das auch mit in die Shownotes. Da könnt ihr genau raussuchen, auch für die Kollegen zum Beispiel, die sagen, ich kann in der Woche nicht unter der Woche am 27.11. Bist du ja schon einmal auf der Bühne Best of KI für Schulleitung. Aber eigentlich der interessante Termin für viele Lehrerinnen und Lehrer, die sagen, okay, heißt das Schulleitungskongress, Ich gehe da trotzdem hin und das lohnt sich auch, ist nämlich der Samstag, 12.15 Uhr, wer fühlt hier eigentlich, Sie oder die KI? Also man kann auch abseits der Schulzeit, Freiwilligkeitsprinzip, um sich zu zitieren, dort teilnehmen und sich auch ein Tagesticket kaufen. Viola, du hast noch eine Frage, ne?

Ich habe keine Frage. Ich habe aber eine Empfehlung, weil du auch gerade vom Tagesticket sprichst, Gerd. Mit unserem Rabattcode gibt es nämlich auch 10% nachlassen. Das könnt ihr direkt in den Shownotes einfach mal klicken. Und Pabel, ich würde sagen, das ist so ein spannendes Thema. Wir könnten so viel weitersprechen. Und ich denke, das sollten wir definitiv auch noch ein zweites Mal tun. Gerade auch dann noch mal im Nachgang, wenn dein Buch erschienen ist, vielleicht Anfang nächsten Jahres, können wir mal sprechen über das Feedback, was du bekommen hast, ob es vielleicht auch in Zusammenarbeit mit dem DSLK durch deine Auftritte da vielleicht auch eine gewisse Bewegung ausgelöst hat. Das wäre ja wirklich toll, wenn da was bewegt würde. Ich danke dir an der Stelle vielmals für deine wunderbaren Impulse für Schulleitungen, für Führungskompetenzen und natürlich auch für uns bei den DGs. Gerne, vielen, vielen Dank und ich freue mich auf einen Wiedersehen. Bis bald.

So, Viola, das war unser Gespräch. Was sagst du? Jetzt, wo ihr euch kennengelernt habt, du kanntest ihn ja schon aus der anderen Folge. Ja, genau. Ich kannte ihn ja bisher nur so über die Stimme, aber muss sagen, er ist natürlich in seinem ganzen Auftreten auch sehr eloquent. Er weiß, was er tut. Du hast so schön beim Intro gesagt, Mr. KI der Schulleitung. Und das stimmt natürlich. Also ich bin auch wirklich gespannt auf sein Buch, finde das auch richtig toll, dass er dieses Thema auf der Führungsebene da angeht, weil ich denke, dass da ganz viele Schulleitungen auch von profitieren können. Kriegst du was mit bei euch an den Schulen deiner Kinder, dass über KI gesprochen wird? Leider gar nicht. Leider viel zu wenig, muss ich sagen. Also da fühle ich mich oft so.

Einerseits sprechen wir beide und natürlich mit unseren Digis-Gästen über so viele tolle Entwicklungen, Revolutionen, KI. Und dann merke ich aber im Gespräch mit meinen drei Kindern, die ja von der Grundschule bis zur Oberschule reichen, dass wir uns da leider, leider immer noch in Teilen in einer Bildungsbubble bewegen, die immer noch nicht so ganz flächendeckend angekommen ist. Das finde ich sehr schade, aber es ist für mich auch wichtig, diese beiden Realitäten zu sehen und auch zu verstehen und trotzdem genau deshalb dran zu bleiben. Denn, was du sagst, wir dürfen uns jetzt von LinkedIn oder Insta oder vor allem LinkedIn nicht täuschen lassen, wo eben die Aktivistinnen, die unterwegs sind, die KI-Experten, ich sag mal auch branchenübergreifend man sich dort austauscht über KI und das ganz klar die Sache kommt. Bis auf ein tolles Video gesehen vom Philologenverband, von der Vorsitzenden, die dann in einem dynamischen Stil darüber sprach, dass wir doch jetzt einmal darüber nachdenken müssten in Schule, wie wir uns zu KI verhalten.

Krass. Also die höchste Sprecherin, die Lobbyistin für Lehrer am Gymnasien, wir müssen mal darüber nachdenken, über KI zu sprechen. Hallo, aufwachen 2025, das ist schon da. Viele Gymnasien haben ja schon Zugriff auf KI-Tools. Also wir müssen nicht drüber nachdenken. Wir müssen in die Anwendung kommen, weil andere Länder fragen nicht.

Andere Staaten gehen voran. Da ist es gang und gäbe. Ich glaube, was ein großer Erfolg wäre in Deutschland, wäre so eine Bedenkenträger-KI. Die wäre so immer, wenn du so ein Ding reinhaust oder ein Prompt reingehst, was macht KI mit Schule, sofort ganz viele Bedenken ausspuckt, die auch so konstruiert ist, dass sie keine Lösung liefert. Also sie sind nur Bedenken. Das könnte ein ganz starkes Erfolgsmodell sein, Ja, man muss ja dazu auch sagen, auch wenn die Schulen und vielleicht die Lehrkräfte noch hinterher hinken, unsere Kinder sind ja mittendrin.

Unsere Kinder benutzen es. Das heißt, die Entwicklung und unsere Kinder, die galoppieren uns irgendwann davon und wir gucken nur noch der Staubwolke hinterher. Und das wollen wir nicht und das dürfen wir auch nicht, denn wir müssen sie natürlich bei dem Thema begleiten. Und da sind wir auch bei einem Punkt, den der Pavel angesprochen hat, Thema Fortbildung. Ich kann das ja auch immer wieder aus meiner Lehrerinnenperspektive so gut verstehen, dass viele Lehrkräfte sagen, boah, das Thema ist so groß und ich traue mich da nicht wirklich ran und ich fühle mich überfordert. Und ich finde auch da ist es ganz wichtig zu sagen, absolut verständlich, aber es gibt Fortbildung, es gibt Angebote.

Mit denen ihr einfach einsteigen könnt, niedrigschwellig es angehen könnt und versuchen könnt, es in den Unterricht zu integrieren. Und auch hier zu verstehen, als Erwachsene, auch als pädagogisches Personal, wir lernen mit, wir müssen nicht allwissend sein, aber wir müssen eine Bereitschaft haben, uns dem zu öffnen. Wie er es macht, das finde ich total spannend, weil ich kann es sozusagen bestätigen, weil ich die ähnlichen Erfahrungen gemacht habe. Er macht Meetups mit seiner ganzen Schulgemeinschaft. Er lädt die Eltern ein, er lädt die Schule ein, er lädt die Lehrer ein und sie nehmen sich ein TAI-Tool des Monats vor, analysieren das. Was bringt das für uns? Was bringt es für das Lernen? Wie bringt es uns als Schulgemeinschaft voran? Das ist ja lebendige Schulentwicklung. Das ist lebendige Schulgemeinschaft. Und das ist lebendiges Lernen. Also er sagt nicht von oben aus seiner Position als Schulleiter heraus, so jetzt alle nehmt dieses Tool.

Ab heute wird das genutzt, sondern er lädt ein, das Freiwilligkeitsprinzip. Und das begeistert mich natürlich, bin ich ein großer Anhänger davon. Es freut mich zu hören, dass an seiner Schule so viele da mitziehen.

Widerstand jetzt nicht das ganz große Thema ist. Das habe ich eben auch Anna schon erlebt. Das glaube ich dir gerne. Und zum Thema Meetup und alle zusammen wird uns der Pavel ja auch weiter mitnehmen auf seine Reise und seine Erfahrungen teilen. Nämlich direkt vor Ort in seinem Vortrag beim Deutschen Schulleitungskongress Ende November. Und die gute Nachricht für euch, liebe Hörer und Hörerinnen, ist ja, dass wir mit unserem... Dankeschön, ein kleiner Einspieler.

Dass ihr mit unserem Digis-Code direkt 10% auf den Ticketpreis sparen könnt. Ganz easy, einfach in den Shownotes klicken, da habe ich es direkt für euch verlinkt. Und auch Gerd und ich würden uns wirklich freuen, euch dort zu sehen. Wir freuen uns zum einen auf unseren Podcast und wir freuen uns aber auch selber darauf, die Vorträge hören zu können. Denn ich denke, da gibt es ganz viel wertvollen Input, Netzwerken, Austausch und halt immer wieder auch das Gefühl, wir sind auch eine Community, Wir sind eine Gemeinschaft, wir müssen das nicht im Einzelkämpfertum alles bewältigen. Und damit ihr das nicht verpasst, wenn wir nächstes Mal einen Gast vom DSLK haben oder überhaupt spannende Themen, die wir hier besprechen, dann abonniert unseren Kanal, gebt uns eine Bewertung auf Spotify, hinterlasst einen Kommentar, kommt mit uns ins Gespräch, schreibt uns auch gerne mal über Social Media an und dann seid ihr immer die Ersten, die HeyDigis zugetleern heute hören. Wir freuen uns auf euch. Bis zur nächsten Episode und bis dann.