Hallo! Wenn ihr mich und Viola treffen wollt, dann bleibt unbedingt bis ganz zum Ende der Folge dran. Noch nach dem Outro. Aber jetzt geht's mit der neuen Folge los. Auf geht's! Hey Diggis! So geht Lernen heute. Der Wissenspodcast mit Viola Patricia Herrmann und Gerd Mengel.
Hey Diggis! So geht Lernen heute. Und heute mit einer ganz besonderen Folge. Oder muss ich sagen, hallo Kreide KI Klartext? Ihr erfahrt gleich mehr. Gute Frage. Herzlich willkommen erstmal an der Stelle zu Hey Dingis, so geht Lern heute auch für dich, Gerd, damit du weißt, wo du dich befindest. Aber ich verstehe deine Verwirrung, denn wir nehmen heute mit dem Team von Kreide KI Klartext auf. Dem neuen Team. Ich wollte gerade sagen, jetzt könnte man denken, zu dem Team gehört doch der Gerd eigentlich auch. Ja, das stimmt. Auch das wird Teil unseres Gespräches sein und ich glaube, uns erwartet dieses Mal zu viert ein ganz besonderer Austausch über KI, Bildung, ChatGPT, Änderungen, Visionen und ich freue mich sehr darauf. Und das ist eine Folge wieder im Rahmen unserer Kooperation mit dem Deutschen Schulleitungskongress, denn Diana wird dort Speakerin sein und wird über drei Jahre ChatGPT sprechen und wie das das Lernen und die Schule verändert hat. Und deswegen ist sie heute auch Gast bei uns. Aber wir haben gesagt, wir machen mal was ganz Verrücktes. Zwei Podcasts treffen sich. Wir reden über KI. Aber wer ist denn jetzt eigentlich die vierte Person? Judith Erlmann, die kennt ihr vielleicht noch vom Marktplatz-Podcast. Und Judith hat auch schon mal mich vertreten vor einiger Zeit bei Kreide KI Klartext, wie das alles zusammenhängt. Das jetzt in der Folge. Los geht's!
Herzlich willkommen zu einer ganz besonderen Folge, denn heute treffen sich zwei Podcast-Formate, Kreide-KI-Klartext und Hey, die Gieß, so geht Lernen heute. Und ja, wir dachten, wir schließen uns einmal zusammen, um gemeinsam über viele verschiedene Themen zu sprechen. Es wird gehen um natürlich künstliche Intelligenz im Bildungsbereich, über Content, Verantwortung, Chancen und über ganz persönliche Erfahrungen, die uns alle betreffen. Und bevor wir starten, stellen wir vier, die heute hier dabei sind, uns einmal kurz vor, damit ihr wisst, mit wem ihr es heute zu tun habt. Ich lege direkt mal los. Mein Name ist Jana Knotl. Ich bin Gründerin und Geschäftsführerin von Vobitz. Bei uns dreht sich alles um Weiterbildung, um KI. Gemeinsam mit Lehrerinnen und Lehrern versuchen wir, Unterricht besser zu machen, das Lernen zu unterstützen. Und genau, gemeinsam mit Gerd habe ich hier den Podcast Kreide.KI Klartext. Und dann übergebe ich jetzt direkt an die liebe Judith.
Hallo, ich bin Judith Erlmann, Ex-Lehrerin, habe viele Jahre bei großen Bildungsverlagen das Content- und Produktmanagement geleitet und danach bei zwei E-Tags, Eduki und Phobos die Anfänge so mitgestaltet. Im Moment arbeite ich an der Uni Potsdam im großen BMBF-Projekt LernDigital, bei dem WissenschaftlerInnen, Schulen und Landesinstitute gemeinsam Fortbildungsangebote auch zum Thema KI entwickeln. KI ist so eins meiner Leidenschaftsthemen und das andere ist die Schulentwicklung. Spannend, da schließe ich mich direkt mal an. Ich bin Viola Patricia Herrmann, Bildungsexpertin, von Hause aus tatsächlich auch Lehrerin, Podcasterin, Moderatorin und ich schreibe Kolumnen für Fokus Online, moderiere Bildungsthemen auch im Fernsehen und Radio und gemeinsam mit Gerd gestalte ich den Podcast Hey Digis, so geht Lernheute. Und mein ganz großes Herzensprojekt ist es, Bildung lebendig und greifbar zu erzählen. Ja, dann mache ich hier den Abschluss dieser fantastischen Runde. Ich bin Gerd Mengel, arbeite seit neuestem als Head of Modern Education and Ethics bei ManageNow. Vorher war ich viele, viele Jahre Lehrer und Schulleiter.
Und das Besondere, ich durfte beide Podcasts hier mit aufbauen und freue mich, dass wir heute in diesen ganz besonderen Austausch miteinander treten, weil ich kenne alle, ich freue mich auf unsere Aufnahme. Ja genau Gerd, du kennst alle, da bist du aber tatsächlich im Moment noch der Einzige in der Runde, weil ich zum Beispiel Diana und Judith noch nicht kenne und umgekehrt dementsprechend auch. Ich weiß aber natürlich, dass du schon ganz lange auch mit Gerd zusammengearbeitet hast, Diana, das ist euer Podcast, der auch sehr erfolgreich war mit vielen spannenden Themen und ich freue mich tatsächlich sehr, dich jetzt auch mal hier persönlich kennenlernen zu können. Total, das hatte ich dir auch im Vorfeld geschrieben. Ich dachte, wir treffen uns vielleicht auch mal so. Jetzt treffen wir uns im gemeinsamen Podcast und das persönliche Treffen holen wir hoffentlich nach. Vielleicht ja auf dem Deutschen Schulleiterkongress. Genau, das habe ich nämlich auch gerade gedacht. Vielleicht sehen wir uns ja da, denn du bist ja nicht nur Unternehmerin, sondern auch Speakerin beim Deutschen Schulleitungskongress, also dem größten Forum für Schulführung in Deutschland. Findet ja Ende November statt. Gerd und ich werden natürlich auch vor Ort sein.
Sag doch mal Diana, was bewegt denn aktuell die Schulleitung beim Thema KI? Was hörst du da? Thema KI und was bewegt Schulleitungen oder ganz grundsätzlich Schulen und Lehrkräfte? Wir haben natürlich mit sehr, sehr vielen Lehrkräften und natürlich demnach auch Schulleitungen zu tun, ja, versuchen da immer viel Einblicke zu bekommen. Ich glaube grundsätzlich, also das Thema KI ist ein super wichtiges, für uns natürlich ein sehr, sehr wichtiges, weil es eines unserer Prio-Themen ist. Aber wenn wir uns anschauen und jetzt ist ja kürzlich das Deutsche Schulbarometer veröffentlicht worden, sehen wir, dass es einfach noch sehr viel mehr Themen an Schulen gibt, die die Schulleitungen, glaube ich, auch sehr stark bewegen. Also wenn wir uns anschauen, was da drin steht, ist das Verhalten der SchülerInnen, die Arbeitsbelastung und Zeitmangel, die Heterogenität und Inklusion, Personalmangel, Bürokratie und so weiter. Das sind ganz, ganz viele Themen. Und deswegen spielt Künstliche Intelligenz dann natürlich nur eine Rolle. Es spielt eine Rolle, das nehmen wir durchaus wahr. Wir sehen auch nach wie vor ein sehr, sehr großes Interesse und auch einerseits viel Hoffnung in das Thema Künstliche Intelligenz, dass man dadurch tatsächlich für das Kollegium Entlastung bekommt.
Aber es ist jetzt nicht so, dass alle sagen, KI ist das, was wir brauchen, um alle Probleme zu lösen. Das ist es sicherlich auch nicht. Und deswegen finde ich, muss man das Thema eben immer ganzheitlich betrachten und sehen, es ist nur eines der vielen Themen, die Schulen bewegen. Und ich glaube, da haben wir heute mit Judith jemand, die da ganz, ganz viel auch mit Schulleitungen im Bereich der Schulentwicklung arbeitet und da vielleicht auch noch mal ein paar Einblicke geben kann von den Themen, die da relevant sind. Und was natürlich eben auch jetzt nochmal im Schulbarometer rauskam, ist das Themen wie Demokratiebildung und Partizipation. Das ist auch wahnsinnig wichtig. Und hier können wir natürlich auch wieder schauen, ob und wie KI da unterstützen kann. Das ist, glaube ich, ganz, ganz wichtig. Und es ist uns auch immer wichtig, dass wir KI als Unterstützung betrachten und nicht als Ersatz.
Und so wollen wir das eben auch den Schulen vermitteln. Das sind, glaube ich, große Themen, die ganz, ganz wichtig sind in Schule. Und wenn wir jetzt mal nochmal ganz konkret auf das Thema KI schauen, dann sehen wir, also wir haben es natürlich immer mit einer Zielgruppe zu tun. Die Schulen, die Lehrkräfte, die sich bei uns melden, die sind vermutlich diejenigen, die da schon einen Schritt weiter sind und die sagen, wir brauchen das, wir wollen das. Aber es gibt natürlich auch immer noch viele, die sich noch nicht so sehr auf die Reise gemacht haben. Und ich glaube, ein Grund, woran das liegt, ist, dass sich einfach sehr viele unsicher fühlen im Umgang mit KI. Das liegt daran, dass es zwar ganz, ganz viele Handlungsempfehlungen gibt, es gibt gute Tipps, es gibt, wie soll man es nutzen und so weiter. Aber es fehlt die Sicherheit, es fehlt die klare Vorgabe, hiermit dürft ihr arbeiten, so dürft ihr damit arbeiten. Hier habt ihr vor allem auch Zeit, um euch einzuarbeiten. Das ist natürlich auch ein ganz wichtiges Thema, weil es ist ja nicht so, die KI ist da und jeder kann super mit der KI arbeiten. Wenn wir uns nicht intensiv damit beschäftigen, lernen, mit welchen Tools, mit welchen Sprachmodellen bekomme ich welche Antworten zurück.
Dann bekomme ich vielleicht eher schlechte Antworten und dann denke ich, es ist nichts für mich. Aber ich glaube, wenn wir uns die Zeit nehmen, uns einzuarbeiten, zu experimentieren, auszuprobieren, verschiedene Sprachmodelle zu testen, dann finden wir mit Sicherheit viele Anwendungsfälle, die uns entlasten können. Und es zahlt dann eben auch wieder ein auf die Arbeitsbelastung und die Zeit, die eigentlich eh nicht da ist an Schule. Also insofern muss man es, glaube ich, ganzheitlich betrachten. Und KI ist ein wichtiges Thema, aber es ist nur eines der Themen, die an Schulen eine große Rolle spielen. Ja, Diana, jetzt hast du ja gerade schon mal so die aktuelle Situation ein bisschen beschrieben an den Schulen. Ich würde gerne nochmal mit dir zurückspringen. Damals in den November 2022.
Ich war ja damals bei Phobis noch mit dabei und kann mich noch daran erinnern, was für eine Aufregung es gab und was wir so damals für eine Stimmung hatten, als ChatGPT ja auch gelauncht wurde. Und wenn du jetzt auf diese rund, wir sind jetzt mal sehr großzügig, drei Jahre zurückblickst, wie hat sich denn dieses Thema KI im Bildungsbereich entwickelt? Also was waren für dich Überraschungen, Highlights, vielleicht auch ein paar Lowlights? Puh, das sind ganz schön viele Fragen auf allen Wahl. Genau. Also zum einen, ich erinnere mich auch noch genau, das war Anfang Dezember. Wir saßen dran, wir hatten ja unseren Adventskalender, den wir jedes Jahr haben, fertig produziert. Und ich habe gesagt, wir müssen dieses Thema in den Adventskalender bringen. Das ist wichtig. Das ist jetzt da. Das wird einen großen Einfluss haben. Und haben dann wirklich relativ schnell nochmal umgeplant, haben das Ganze auch noch als Adventskalendertürchen umgesetzt und hatten dann relativ schnell eine Version draußen. Und wir haben sehr schnell gemerkt, Lehrkräfte sind sehr interessiert an dem Thema.
Die haben viele Fragen, die wollen verstehen, was bedeutet es? Und die Fragen anfangs, die gestellt wurden, das war häufig, wie kann ich das am iPad einstellen, dass es nicht genutzt werden kann? Das sind Fragen, die kommen heute nicht mehr, die kommen gar nicht mehr. Also die Fragen der Lehrkräfte haben sich ganz stark auch verändert. Wir hatten dann tatsächlich im Januar oder Februar, ich weiß es gar nicht mehr genau, auf alle Fälle wirklich kurz nach dem Erscheinen von Chat-GPT, nur wenige Wochen danach, hatten wir unser erstes Webinar und da erinnerst du dich auch noch dran, Judith, wir wurden geflutet. Wir mussten unser Zoom-Account aufstocken, hatten immer noch zu viele Anmeldungen Und haben gesehen, okay, es braucht hier Angebote für Lehrkräfte. Lehrkräfte haben Fragen, die verstehen, hier ist was. Das kann eine Bedrohung sein, das kann eine Unterstützung sein. Das war halt anfangs noch gar nicht so klar, was das jetzt genau bedeutet. Ich glaube, es ist immer noch nicht ganz klar. Es sind immer noch viele Fragen, aber wir haben es natürlich schon ganz viel gelernt in den letzten Jahren.
Und so sind wir da eben reingestartet und haben selbst auch, ich habe immer gesagt, das ist für uns auch eine eigene Lernreise. Auch wir müssen verstehen, was braucht es? Wie können wir Lehrkräfte unterstützen? Was wünschen die sich? Wo stehen die? Und haben dann quasi gemeinsam mit unserer Zielgruppe unsere Tools weiterentwickelt, haben neue Tools entwickelt, haben neue Sprachmodelle angebunden. Dann haben wir natürlich auch gesehen, wir erreichen zwar viele, aber es gibt dennoch einige, die jetzt nicht von sich aus sagen, Juhu, ChatGPT, ich interessiere mich dafür und ich investiere jetzt da wahnsinnig viel Zeit.
Also ging es auch darum, wie schaffen wir es, diese Themen mehr in die Kollegien zu bringen oder wie schaffen wir es, die motivierten Kolleginnen und Kollegen zu unterstützen, ihr Kollegium mitzunehmen. Wir können ja gar nicht alles, wir sind ja nach wie vor ein relativ kleines Team, wir können ja nicht jeden Workshop selbst geben, sondern versuchen dann eben diejenigen, die da schon viel machen, zu unterstützen, denen Dinge an die Hand zu geben mit unseren Tools, mit unseren Unterlagen, um das dann selbst zu tun. Ja, und das machen wir jetzt seit zweieinhalb Jahren und sehen immer noch ein großes Interesse, sind täglich mit Lehrkräften im Austausch, lernen dazu, entwickeln neue Tools und langweilig wird es definitiv nicht. Ich würde gerade gerne mal an der Stelle einmal einspringen, weil mir da was ganz Aktuelles gerade gestern in der Presse begegnet ist. Ihr habt jetzt gerade über Chat-GPT und die Entwicklung gesprochen. Ich weiß nicht, ob ihr das schon mitbekommen habt, dass es einen Stift gibt.
Der demnächst die Lehrkräfte auch beschäftigen wird. Der Stift heißt Scanex. Kennt ihr das? Habt ihr es gehört? Ja, ich habe es gelesen und finde das sehr smart, dass das vor allen Dingen von einem Schüler entwickelt wurde. Genau. Okay, da müsst ihr mir erzählen. Ich habe das noch nicht mitbekommen.
Um euch mal abzuholen, ich bin gerade gestern drüber gestolpert und dachte, okay, ChatGPT Next Level. Und zwar müsst ihr euch das vorstellen wie einen breiteren Kugelschreiber. Und dieser Stift kann quasi das Papier scannen und hat ChatGPT eingebaut. Und man kann dann die entsprechenden Antworten, sei es denn eine Lernzielkontrolle oder wie auch immer, sich über das kleine Display direkt angucken. Das muss wohl ein Stift sein, der mittlerweile auch sehr verbreitet schon ist in TikTok-Accounts, da sehr promotet wird. Unter anderem mit Jubelstürmen im Sinne von Danke ChatGPT, die 15 Punkte im Abi gehen an dich und so weiter und so fort. Und ich meine, das ist jetzt natürlich nochmal eine ganz andere Art des Spickzettels, sage ich mal, die da jetzt demnächst wahrscheinlich auch Einzug in die Klassenzimmer halten wird. Wahnsinn. Okay, das bringt mich gleich zu einem anderen wichtigen Thema. Die Frage, wie kann man erkennen, ob ein Text von einer KI geschrieben wurde? Die zentrale Frage eigentlich. Also die immer kommt, auf jeder Fortbildung, also mindestens an Stelle drei kommt diese Frage. Und die Antwort ist, man kann es nicht erkennen. Die Tools, die behaupten, das gut zu können, die sind sehr unzuverlässig. Deswegen Finger weg von diesen vermeintlichen KI-Detektoren.
Gleichzeitig sehen wir natürlich, wenn solche Stifte auf den Markt kommen, in welchem Spannungsfeld wir gerade leben oder lernen und lehren in der Schule. Und wir müssen dieses Thema eben ganz aktiv angehen. Es muss in die Schule. Wir müssen überlegen, wie können wir KI sinnvoll und verantwortungsbewusst integrieren in den Unterricht, in das Lernen, in das Lehren. Und ich glaube, an dem Punkt stehen wir gerade, werden wir auch noch eine ganze Weile stehen, weil wir sehen, es entwickelt sich so wahnsinnig schnell weiter. Nicht nur die Sprachmodelle, jetzt kommt anscheinend auch noch die Hardware in die Schulen und es stellt uns natürlich vor neue Herausforderungen und ja, Wahnsinn. Also wie gesagt, wir sind mittendrin bzw. Wir stehen nach wie vor am Anfang, würde ich sagen. Ich glaube, es kommt noch ganz, ganz viel auf uns vor. Wir haben aber auf alle Fälle in der letzten Zeit, in den letzten Monaten wahnsinnig viel gelernt, was es braucht, was funktioniert, was nicht gut funktioniert, was gewünscht ist, was auch nicht gewünscht ist. Dann spielen natürlich Themen wie Datenschutz in EU, AI eine große Rolle. Also wahnsinnig viele Ebenen, die man berücksichtigen muss. Ja, da lernen wir auch täglich dazu und versuchen, unsere Angebote so gestalten, dass sie möglichst gut für diejenigen, die es am nötigsten brauchen, nämlich Lehrkräfte und SchülerInnen, dass es für die gut funktioniert.
Ich muss einen kleinen Einschub noch machen bezüglich des Stiftes, weil ich meine, die generelle Frage ist ja eher, was haben wir da für Prüfungs- und Aufgabenformate, die es ermöglichen, mit diesem Stift dann die Antwort zu geben. Das ist ja eher auch die Frage, die wir uns dann im Bildungskontext stecken sollten. Das muss ich nur nochmal einmal da einschieben.
Ich würde ganz gerne nochmal auf diesen schulischen Kontext eingehen. Wir nehmen heute am 08.07. Auf und wir haben gestern Abend lief in der Tagesschau einen Beitrag und kundige Phobits-NutzerInnen haben natürlich erkannt, dass StudyBuddy, die App, die an der Schule von André Schumkowiak genutzt wird.
Natürlich ein Bot ist, den die Lehrerinnen und die Lehrer sich mit dem KI-Tool von Phobits gebaut haben. Eine tolle Sache, aber wie verbreitet ist das schon? Weil du hast auf der Schulbarometer angesprochen, da haben wir noch gehört, dass es Schulen gibt und Lehrerinnen und Lehrer, die sich noch gar nicht damit auseinandergesetzt haben, die auch eine ganz hohe Ablehnung von KI haben. Ich glaube, Diana, da geht es nicht nur um Angst, da geht es wirklich auch, da ist noch so ein Bildungsideal, die Kinder werden dumm, Dayskilling, es gibt jetzt den großen Kampagnen auch von Spitzer, für mich sehr verwunderlich, Professor Zierer macht da auch mit, die sozusagen das aus den Schulen herausdrängen wollen, die ganze Digitalisierung inklusive KI, das spielt da auch mit hinein. Meine Beobachtung ist, es gibt wirklich ein ganz Teil Vorreiterschulen und VorreiterlehrerInnen, aber die Schere geht auseinander, wirklich auch Schulen, wo das gar nicht stattfindet. Ja, also die melden sich ja bei euch nicht an. Ja, ja, genau. Von denen kriegen wir dann erstmal nichts mit.
Und ich glaube, das ist eine große Herausforderung, vor der wir stehen. Wie schaffen wir es wirklich, alle zu erreichen? Und es geht ja gar nicht darum, dass alle jetzt KI nutzen müssen, um KI zu nutzen, sondern es geht darum, dass das unsere neue Realität ist, mit der wir leben müssen. Und wir sehen, wenn Schülerinnen und Schüler es nutzen und da sehen wir ja die Nutzungszahlen, die sind sehr hoch und wir sehen, dass die vor allem auch für Hausaufgaben und schulische Zwecke nutzen. Das heißt, Wir müssen uns mit KI beschäftigen, ob wir wollen oder nicht. Und wir müssen eben auch ganz viele Dinge hinterfragen, die bisher funktioniert haben und die jetzt nicht mehr funktionieren. Judith hat es eben angesprochen, Prüfungsformate.
Ich glaube, deswegen ist es wahnsinnig wichtig, auch diejenigen zu erreichen, die das erstmal jetzt noch ablehnen. Und da habe ich natürlich auch kein Patentrezept. Ich glaube, so Dinge wie jetzt, dass es gestern in den Tagesthemen lief mit einem Positivbeispiel, wo eine Lehrerin eben zeigt, was es ihr bringt, wo Schülerinnen und Schüler sagen, warum sie gerne damit arbeiten, wo der Schulleiter zu Wort kommt und sagt, warum er das wichtig findet und unterstützt. Das Kollegium ist im Boot. Solche Positivbeispiele brauchen wir immer und immer wieder. Und deswegen freut es mich ganz besonders, dass dieses Thema in den Tagesthemen den Platz bekommen hat. Und das ist auch das, was wir versuchen, dass wir einfach Positivbeispiele aufzeigen. Und natürlich darf man die Gefahren und die Risiken auch nicht außen vor lassen. Die gibt es. Aber es hilft ja nichts. Die müssen uns bewusst sein. Man kann ja nicht sagen, nur weil es diese Risiken gibt, verbieten wir es und die Schüler nutzen es nicht. So funktioniert es ja nicht. Das wissen wir. Also auch von anderen Tools, die nicht KI sind. Und deswegen müssen wir da jetzt eine gute Lösung finden. Und natürlich braucht es klare Regeln und vielleicht auch entsprechende Vorgaben, wie es genutzt werden darf und wie nicht. Aber da sind wir in Europa ja im Vergleich zu anderen Ländern oder Kontinenten ohnehin weiter. Gut, jetzt habe ich ganz viel gesprochen. Jetzt würde mich mal interessieren, wie ist es denn bei euch drei?
Wie hat ChatGPT euren Alltag verändert? Beruflich, aber vielleicht auch privat? Dann lege ich doch mal direkt mit dir los, Viola. Ja, das ist wirklich eine spannende Frage und ein Thema, was mich nicht nur beruflich, sondern tatsächlich sehr viel privat beschäftigt. Und ich bin ganz ehrlich, ich bin sehr interessiert an diesen Themen und ich bilde mir auch ein, einiges zu wissen. Aber mein 17-jähriger Sohn weiß mehr. Ja, also das ist ganz klar. Der zeigt mir immer noch irgendwelche Kniffe und Skills und Möglichkeiten, die es gibt und bringt mich wirklich immer wieder zum Staunen. Also von daher, ich finde diesen Begriff Lernreise, den du vorhin für euch verwendet hast als Unternehmen, da beziehe ich mich direkt drin ein. Also ich und ich denke, wir fast alle auch als Privatpersonen sind da auf einer Riesenlernreise. Aber ich bin demgegenüber offen und finde das unfassbar spannend. Weil ja ganz ehrlich, man kann ja nur über die Dinge staunen, die da möglich sind. Und vielleicht übermorgen sind schon wieder andere Sachen denkbar, als es heute noch der Fall war. Also von daher hat eine große Relevanz in meinem Alltag. Ja, die besten Tipps, die geben mir meine Kids.
Und bei dir, Gerd, du hast ja auch einige Kinder noch, mit denen du regelmäßig im Austausch bist, auch zu Hause. Wie ist es bei dir? Oh, sehr unterschiedlich. Meine jüngere Tochter ist zum Beispiel immer sehr kritisch, was den Umgang mit KI betrifft und sagt, nutze das nur so viel, wie wenn überhaupt, wenn nötig. Die hat so einen Nachhaltigkeitsaspekt, die ermahnt mich dann immer, wenn ich auch rumexperimentiere mit Dingen und sagt, Mensch, weißt du, wie viel Energie das verbraucht? Für meinen Sohn hat er jetzt gerade keine Relevanz in seiner Ausbildung. Das wird sicherlich aber kommen. Er ist in der medizinischen Ausbildung. Meine große Tochter beschäftigt sich sehr intensiv damit. Also die hat das auch in ihrem Studium und hat sich sehr intensiv damit beschäftigt. Da bin ich auch immer im Austausch. Die ist natürlich noch tiefer da drin.
Die Frage ist eigentlich, was meine Kinder betrifft und was ich natürlich selbst beobachte, nochmal ganz kurzer Schritt zurück, weil in meinem Alltag, solange ich Schulleiter war, die eine erinnert sich, wir haben damals 2023 im Mai, im Juni, das erste, so ein Live, also direkt vor Ort in der Schule, ein Seminar zu den KI-Tools gemacht. Und da sind zwei Lehrerinnen, die dann mit dabei waren, sind direkt raus und sagten, das muss sofort abgebrochen werden. Das darf gar nicht weitergehen. Die Schüler lernen ja, wie sie einen Aufsatz schreiben. Das ist herzlich hinter alles befriedet. Ich glaube, und das Seminar hat auch weiter stattgefunden, das war ja für Schülerinnen und Schüler in erster Linie, das würde heute so nicht mehr passieren. Da sehe ich schon gewisse Fortschritte. Ich sehe allerdings auch, jetzt wo ich in der Privatwirtschaft unterwegs bin, dass sich die Frage, ob wir KI nutzen oder nicht, so nicht stellt. Also die Frage stellt sich, welche Daten gibt man preis.
Aber die Frage, ob man es nutzt, steht überhaupt nicht zur Debatte, sondern wie nutzt ihr das sinnvoll? Es ist für uns wichtig, wir haben Ziele. KI kann uns helfen, unsere Firmenziele zum Beispiel umzusetzen. Und da wird es als Effizienzsteigerung gesehen und als ganz wichtiges Tool auch für die Zusammenarbeit, die Kollaboration. Wir nutzen Copilot von Microsoft und das ist freigeschaltet für alle. Das war bei mir in der Schule, wo wir auch Microsoft-Lizenzen hatten, gesperrt. Logischerweise auch, da geht es ja auch um Datenschutzfragen, aber die Frage stellt sich nicht. Also bei mir ist es so, ich habe so einen richtig tollen neuen inhaltlichen Sparingspartner dazu gewonnen an meiner Seite.
Bei vielen Aufgaben ist es so, dass ich erstmal kurz selber nachdenke, aber dann tatsächlich in den Dialog gehe mit ChatGPT und manchmal auch eben mit Assistenten, die ich mir so gebaut habe. Bei uns jetzt an der Uni haben wir viel so Studien und so weiter. Da habe ich mir so eine Zukunfts-Lernforscherin gebaut, die mir dann hilft, durch diese ganzen Studien durchzusteigen und da eine Zusammenfassung zu finden. Und ich habe früher viel gegoogelt. Das mache ich jetzt gar nicht mehr, sondern ich nutze tatsächlich jetzt ChatGPT, Perplexity, Claude Mistral, wie sie alle heißen, auch gern vergleichend und finde da halt meine Antworten. Das ist so mein eigenes Nutzungsverhalten, ja. Das ist so lustig, dass du das sagst. Judith hatte ich gerade vorgestern irgendwie auch im Freundeskreis besprochen, wo jemand auch genau das sagte im Sinne von ich google gar nicht mehr, sondern ich lasse mir das von ChatGPT zusammentragen. Aber ich hatte gehört, es gibt jetzt mittlerweile Erhebungen, wie welche Altersgruppen ChatGPT benutzen und die älteren Nutzer machen genau das.
Dass sie es quasi nur, also ich sage jetzt nicht, dass wir beide es nur machen, aber dass es auch Hauptfokus ist, nicht mehr zu googeln, sondern ChatGPT dazu zu befragen. Da hatte ich mich auch so ein bisschen ertappt gefühlt und dachte, Mensch, haben Sie mich jetzt hier in meinem Nutzungsverhalten schon direkt wieder eingeordnet. Ja, wobei es ist ja super, dass wir es überhaupt nutzen. Also das ist ja so die spannende Frage. Und dass wir darüber ja einfach auch lernen, wie diese Modelle eigentlich funktionieren, was die können und was die nicht können. Und ich habe neulich sogar auch meinen Fehler entdeckt. und das finde ich dann immer besonders toll, wenn ich so JTV-Node selbst erwischen kann, da ich so denke, nee, das stimmt aber jetzt nicht, das ist nicht richtig.
Aber Judith, da fällt mir ein zum Suchen als Suchmaschine, da musst du ja wirklich gut die Ergebnisse bewerten oder einordnen können.
Ich meine, klar, wenn du bei Perplexity bist, dann kriegst du die Quellen gleich mit, aber das ist finde ich immer ganz wichtig, also vor allem früher als, was heißt früher, in was für Dimensionen sprechen Aber die KI halluziniert ja nach wie vor. Deswegen sage ich Kindern immer, es ist keine Suchmaschine, sondern sie sollen irgendwie nach anderen Quellen gucken und überprüfen, weil denen ja häufig dann doch das Fachwissen fehlt. Deswegen finde ich immer so dieses, ja, einerseits spart es ganz viel, aber andererseits braucht man eine gewisse Kompetenz, um Sprachmodelle als Suchmaschine zu verwenden. Ja, das stimmt. Da gibt es aber jetzt ja auch die Ideen, dass so neue Meta-Suchmaschinen entstehen. Ganz spannend. Also die so vergleichend auch die Antworten dann von verschiedenen Modellen so nebeneinander legen und wo wir als User dann auch entscheiden können, mitentscheiden können, um diese Plattform auch besser zu machen. Was ist jetzt eigentlich die Führung? Richtige und die bessere Antwort auf meine Frage. Das ist ja, also da wilder Westen, was uns da noch bevorsteht.
Wahnsinn. Und wenn wir da an die Businessmodelle gewisser Firmen denken, was, ja, Wahnsinn. Also da können wir eigene Podcastfolgen zu machen, aber da wollen wir jetzt gar nicht einsteigen. Ich würde jetzt gerne nochmal mit euch sprechen über Potenziale von KI im schulischen Alltag. Das hatten wir eben schon ein bisschen angerissen. Aber Judith, da fange ich jetzt nochmal mit dir an. Weil wir hatten oder du hattest schon vor einigen Jahren die Idee einer persönlichen Assistentin für Lehrkräfte. Und was müsste deiner Meinung nach passieren, damit das Realität wird?
Also dem müsste jemand mit mir bauen oder auch fest daran glauben, dass wir diese Datenschutzproblematik so ein bisschen in den Griff da bekommen würden. Aber ich erkläre vielleicht mal kurz, warum ich so an dieser Idee hänge. Ja, also die Inspiration kam tatsächlich damals auch von dem Film Hör. Der ist ja, stammt von 2014. Ich habe den irgendwie 2018 nochmal wieder gesehen oder gesehen. Alle lieben Hör. Genau, und da wird ja so das Jahr 2025 auch visioniert. Und da gibt es eben eine Hauptperson, den Joaquin Phoenix, und der verliebt sich ja in seine KI. Und diese Romanze hat mich jetzt weniger interessiert, sondern vielmehr dieses... Das ist Wahnsinn, was die KI da schon konnte oder was da visioniert wurde, zu was die quasi in der Lage ist. Und ich habe das damals direkt auf den Bildungskontext übertragen und habe direkt überlegt, was für ein riesen Entlastungspotenzial für Lehrkräfte da drin steckt, was diese lästigen Orgasachen angeht. Und eben auch das ganze Thema Unterrichtsvorbereitung, sodass Lehrkräfte einfach auch viel mehr Zeit hätten, sich wieder um die SchülerInnen zu kümmern. Und das haben wir dann auch mal, ich glaube, das ist auch immer noch in irgendeiner Phobis-Fortbildung mit drin. Das haben wir mal so ein bisschen visioniert. Also man muss sich vorstellen, man ist quasi auf dem Weg in die Schule und auf dem Weg dahin aktiviere ich meinen PET, also den Personal Assistant Teacher. Und der PET, der gibt mir dann erstmal so einen kleinen Überblick.
Was steht denn heute eigentlich an, Welchen Unterricht habe ich denn? Und der würde auch schon mal so vorausgehen. Übrigens, du hast jetzt eine Vertretungsstunde, weil Herr Schulz ist heute krank. Dafür habe ich dir schon alles rausgesucht, weil Herr Schulz hat zuletzt das und das gemacht. Das liegt jetzt in deiner Cloud oder keine Ahnung, was darauf kannst du jetzt zugreifen. Dann wurden schon sämtliche Krankmeldungen im digitalen Klassenbuch erfasst. Dann hat dieser Assistent meine Vorschläge für den Unterricht heute überarbeitet. Ich muss dann nur noch mein Okay geben und dann erstellt er schon mal die digitale Pinnwand. Und ich könnte jetzt tausendfach so weitermachen, was das alles leisten könnte, auch im Hinblick auf schon mal eine formale Korrektur anfangen von irgendwelchen Klassenarbeiten, schon mal das Protokoll vom Elternamt und so weiter. Also sie nickt hier schon alle ganz fleißig. Also ich glaube, die Idee ist da. Und ich denke, jeder versteht sofort, welches Entlastungspotenzial da auf jeden Fall drin stecken würde. Man muss es nur bauen. Ja, das ist ja nicht weiterbildet. Ja.
Ja, das ist ja auch die Vision. Diana, du erinnerst dich an unsere Folge mit Miriam Meckel, wo sie über diese persönlichen Assistenten gesprochen hat. Wann haben wir die aufgenommen? Letztes Jahr im Sommer, Herbst. Und da hat sie ja genau das Thema auch angesprochen. Das ist nochmal eine spezifische Form, die du da ansprichst, eines persönlichen Assistenten, der aber komplexe Dinge löst, also der mir echt hilft und mir natürlich die lästige organisatorische Arbeit auch abnimmt. Absolut. Und ich glaube, darum geht es ja um diese, was ja auch Judith skizziert hat, ganz viel Administration und Organisation. Deswegen ja. Ja, vielen Dank, Judith, für diese Vision. Finde ich ganz, ganz spannend. Und tatsächlich glaube ich, dass wir davon theoretisch gar nicht weit entfernt wären. Ich glaube, die größte Hürde ist wirklich Datenschutz, zumindest in Deutschland oder Europa. Jetzt nochmal zu euch, Viola und Gerd. Gerd, du warst ja auf dem Google Cloud Summit. Und was ist dir da begegnet, was Schulen direkt betreffen könnte? Ich würde nochmal ganz kurz zurückkommen an diese Suchgeschichte, die ihr angesprochen habt. Die stellt sich natürlich für Google auch. Jeder googelt, also das ist ja ein Synonym geworden, das ist in unserem Sprachgebrauch total übergegangen. Das war erst so ein Kunstwort und heute ist es ja so ein Standard. Diese Search plus KI, das wird sich mischen.
Einige sind jetzt bei Perplexity unterwegs oder ich habe es ChatGPT genannt, aber Google ist da auch dran. Das zeigt ja auch die wirtschaftliche Bewertung von Google zum Beispiel, dass die Aktie weiter steigt. Also der Markt glaubt an Google und das wird natürlich auch, wie fern das in die Schule abfärbt, müssen wir sehen, EU, AI Act. Sie haben natürlich auch Lösungen, aber eine andere Sache, die mir dort begegnet ist, zeigt, wie kann KI konkret helfen. Das ist jetzt weniger für die Schule, das ist eher für das Studium.
Unter anderem wurde dort ein Experiment vorgestellt, das ist darum, da haben Menschen... Ärzte, die besten Ärzte, die Fälle von Dr. Haus. Ihr kennt die Serie, alle sicherlich noch. Ich weiß nicht, war das vor 10, 15, 20 Jahren Dr. Haus, der immer sehr schwierige medizinische Fälle gelöst hat. Und die gleichen Fälle hat man einer KI gegeben, also einer speziellen KI, die auf medizinische Fälle trainiert war. Diese KI hat die Sachen mit 80%iger Wahrscheinlichkeit Treffsicherheit viel besser gelöst. Also hier zeigen sich auch Anwendungsbeispiele. Klar, die wurde ja vorher gefüttert mit dem Wissen. Und unsere Aufgabe ist es in der Schule, genau Menschen darauf vorzubereiten, die diese KI-Modelle, die diese Assistenten dann auch trainieren, programmieren. Das sind schon sozusagen die Champions League. Wir brauchen noch weiterhin Wissen, aber wir müssen auch damit umgehen. Im Übrigen stellt sich die Frage in anderen Ländern nicht. Die sind weiter, ich war ja mit dem ATTEC-Verband von Estland im Austausch, 100% Digitalisierung in den Schulen. KI-Assistenten werden dort breitflächig genutzt. Da stellt sich die Frage auch nicht und werden hilfsweise in der Schule eingesetzt zur Unterstützung als Assistenten für die Schülerinnen und Schüler.
Wir können auch nach China schauen. Das Beispiel habe ich schon öfter gebracht. Da ist KI ein Unterrichtsfach seit 2018 von der Grundschule an. Ich setze natürlich auf Europa und unsere Werte.
Da würde ich auch gerne anknüpfen. Aber es zeigt sich, wir müssen aufholen. Und du hast das Beispiel Schulbarometer genannt. Du hast die positiven Beispiele genannt. Aber wir haben wirklich noch viele, viele Schulen, die da noch nicht so weit sind. Und viele Kollegen. Ob wir überholen, werden wir wohl nicht mehr. Wir müssen erst mal aufholen. Und das nächste heiße Ding ist natürlich Robotik. Da wird sich auch zeigen, kommen die in die Schulen? Ich habe noch so als letzte Amtshandlung mit für 11.000 Euro noch über die Postlotterie Robotik-Sets für unsere Schule besorgt. Das ist natürlich etwas, wo die Schülerinnen und Schüler etwas lernen für die Zukunft. Das wird ganz, ganz viel in unserer Arbeitswelt eingesetzt werden. Aber darüber hinaus noch, das Thema Robotik, kommen vielleicht wirklich Roboter jetzt auch in die Schulen? Ich meine nicht nur den Wischroboter, der bei mir da rumgefahren ist, sondern helfen die zum Beispiel? Können die Lehrerinnen und Lehrer unterstützen? Also Humanoide? Ich glaube daran, werden jetzt einige lachen. Ich bin davon überzeugt, dass das fünf bis zehn Jahre in Schulen Standard sein wird. Die werden jetzt schon standardmäßig in China gebaut, kostet ungefähr 18.000 Euro, ein Humanoid. Warum den nicht als Assistenten in der Schule mit einsetzen? Da haben wir dann die Kombination aus dem PET, wie er heißt, von Judith, der dann auch noch irgendwie einen Körper hat. Also einen nicht menschlichen, sondern Roboterkörper, wie auch immer. Super.
Ich würde vorschlagen, wir gehen über zum Thema Content, wenn das okay ist. Oh, da muss ich aber direkt, da muss ich den Stabbelstab übernehmen hier als Content-Mensch, der in dem Bereich auch schon immer unterwegs war. Also ich weiß nicht, wie es euch geht, aber mir begegnet natürlich auch viel, wenn ich mich ja so rumdrobbel im Content-Bereich, viel AI-Slop. Also halt dieser minderwertig generierte und auch viel, ja, Gerd stöhnt schon, unnützer Content, der so alle Kanäle überschwemmt einfach an der Stelle. Schaut mal, was ich heute mit dem KI-Tool gemacht habe. Ist das nicht fantastisch? Ja gut, das ist so das eine, genau. Aber also Diana, ich habe mich so gefragt, bei euch ist es ja so, bei Phobis kann man ja eben auch KI-generiertes Material erstellen und auch teilen.
Und vielleicht kannst du noch mal kurz beschreiben, wie sichert ihr denn so eine gewisse Qualität bei euch? Genau, das ist eine ganz große Frage, die wir uns auch intern immer wieder stellen. Was, glaube ich, ganz wichtig ist, dass man eben die KI-Tools nutzt, wenn man versteht, wie sie gut genutzt werden sollen. Ich finde es ganz schwierig und gefährlich, wenn Leute einfach ohne entsprechendes Wissen, wie die KI agiert und wie das funktioniert, KI nutzen und denken, das ist jetzt quasi das Gelbe vom Ei. Deswegen ist es bei uns immer verbunden mit Fortbildungen. Die können sich bei uns auch immer melden, die können Fragen stellen. Und tatsächlich sehen wir, dass viel, also was uns ja immer wichtig ist, ich sage, wir stellen ganz viel Infrastruktur zur Verfügung, also quasi den KI-Chat, verschiedene Sprachmodelle. Um eben selbst mit der KI zu arbeiten und Dinge gemeinsam mit der KI zu kreieren. Ich glaube, das ist das, was ich den viel wichtigeren Use Case finde, als einfach zu haben, hier klicken und dann kriegst du was von der KI generiert. Da bin ich nicht so groß, also kann man auch machen, aber da muss man wirklich schauen, wie du sagst, wie stellt man es sicher, dass der Content dann auch wirklich gut ist und korrekt ist.
Das funktioniert natürlich nur, wenn ich als Lehrerin das dann auch bewerten kann. Und deswegen ist es eben wichtig, entsprechendes Hintergrundwissen zur Verfügung zu stellen und hochzuladen. Es gibt ja die Bildungspläne und so weiter. Mit To Teach beispielsweise, was ja Teil von Phobits ist, wird ganz viel mit Vorlagen gearbeitet, mit Bildungsplänen und so weiter. Da stellen wir dann schon sicher, dass das auch wirklich passt.
Nichtsdestotrotz können da auch mal Fehler drin sein, ganz grundsätzlich. Und da sind wir natürlich darauf angewiesen, dass die Lehrkräfte dann entsprechend das erkennen und auch rückmelden. Genau, also insofern ist es ein wichtiges Thema, was uns auch immer beschäftigt und begleitet und wo wir uns auch einfach schauen müssen, wie wir da in dem Bereich unterstützen können oder was es braucht, dass es da noch besser wird. Oder vielleicht ist die Frage, braucht es das oder braucht es vielleicht andere Tools für Lehrkräfte, um mit KI zu arbeiten.
Viola, hier finde ich also deine Perspektive auch total spannend, weil du ja vielleicht auch so ein bisschen nochmal auf diesen Bildungsdiskurs auch journalistisch blickst. Das heißt, wie ist so dein Blick auch als Journalistin auf diese Content-Flut, die da entsteht? Es ist eine Flut, also definitiv. Das ist ja genau das ganz große Problem, dass jeder denkt, er kann alles produzieren und fast alles wird auch einfach konsumiert. Das ist genau dieses Thema des kritischen Denkens, des Hinterfragens und dann auch zu schauen, welchen Medien kann ich trauen und welchen nicht, welche Quellen gibt es und so weiter und so fort. Und was ich erlebe ist zum einen, ja, das in Teilen, was Diana am Anfang gesagt hat, dass ganz viel Hoffnung insgesamt in KI steckt, aber auch ganz viel Unsicherheit. Das ist sowohl in den Schulen auch, in unserem Bildungssystem, aber auch, wenn ich jetzt zum Beispiel etwas für Fokus Online schreibe und ich schreibe etwas über KI, da kommt meistens sehr viel Feedback, da sind sehr viele Fragezeichen, da sind sehr viel Verunsicherung auch einfach und das Gefühl, ich bin nicht kompetent. Ich kann das nicht greifen, ich kann das nicht verstehen. Wir haben selber schon gesagt, wie schwer es auch ist, Texte wirklich als solche identifizieren zu können. Gerd und ich haben im Podcast auch schon öfter über Deepfakes gesprochen etc.
Also da ist ein ganz großer Wissensdurst, einfach auch da neutrale Informationen zu bekommen, die ich... Selber in mir verarbeiten kann, um dann meine Bewertungen treffen zu können. Also ich glaube, dieses Thema bewegt nicht nur uns schulintern, bildungsintern, sondern wirklich als gesamte Gesellschaft. Ja, und jetzt ist das unsere erwachsene Perspektive. Ich frage mich halt eben, und da würde ich jetzt auch an Gerd übergeben, der ja viel mit SchülerInnen auch in seiner alten Funktion gearbeitet hat. Also was kann man denn tun, SchülerInnen so in die Lage zu versetzen, guten Content von Minderwertigem zu unterscheiden? Jetzt kommt wieder eine ketzerische Antwort von mir, dass ich glaube, dass viele Materialien, die mit KI gemacht wurden, zumindest erstmal ästhetisch besser waren, als das, was die Schüler zum Teil vorgelegt bekommen. Es sei denn, sie sind damals von dir bei Eduki kreiert worden. Nein, im Ernst, ernsthaft, wir haben ja manchmal so einen adultistischen Blick von oben herab auf Schüler und die Schülerinnen und Schüler sind viel kritischer. Die sind auch Bewertung von Ergebnissen sehr kritisch miteinander.
Weil sie den Blick schon mal geschult haben. Wir sollten die Schüler nicht immer unterschätzen, ich bin da zwar nicht, aber ich muss das jetzt zur Verschärfung meiner Aussage so formulieren, uns in Telegram-Gruppen über die jüngere Generation beschweren, dass sie alles nur noch dumm und faul sind, sondern wir sollten ihnen viel mehr zutrauen und die haben da eine viel höhere Relevanz und Sensibilität, was das Thema betrifft. Nichtsdestotrotz muss das trainiert werden und wir müssen uns damit beschäftigen. Wir haben damals in meiner Schule, weil wir haben wirklich fast drei Monate in unserer Klassenleiterstunde immer wieder Themen, da war jetzt nicht nur KI, da ging es auch um Social Media, Smartphone und solche Geschichten, uns dafür Zeit genommen und uns damit ganz kritisch auseinandergesetzt. Und das schätzt die Schüler nicht, aber es ist ja auch eine Beleidigung. Also den Schülern einen schlecht generierten KI-Text vorzulegen, ist ja auch kein pädagogischer Anspruch. Also guten Content kann ich nur erstellen, wenn ich auch Wissen habe. Genauso ist das im Übrigen ja auch bei Schülern, die sich den Assistenten dazuholen oder mit Chatschipiti, Mistral, whatever, was man nutzen kann. Kann man ja bei Phobits einstellen, welches Sprachmodell man nutzen möchte. Etwas erstellen und dem befragen, das wird nur gut sein, wenn ich schon eine Orientierung, wenn ich Basiswissen habe. Und das gehört beides aus meiner Sicht zusammen. Ja, finde ich interessant, was du sagst, Gerd, dass wir den Kindern auch mehr zutrauen dürfen. Auf der einen Seite erlebe ich bei meinen großen Kindern, also meine Tochter ist ja 20, mein Sohn 17.
Die Kleinen sind 10, die sind da noch nicht im Thema drin, aber bei den Großen auch eine große Skepsis auf eine positive Art und Weise, aber wirklich an der Stelle sei auch nochmal gesagt, Stichwort Medienkompetenz. Ja, also das zerfleddert sich teilweise vielleicht auch schon mal dieser Begriff, aber das ist letztlich die Basis von allem. Du hast es gesagt, wir müssen es vermitteln. Wir können nicht davon ausgehen, dass es die Elternhäuser machen. Optimal wäre natürlich Teamwork, Hand in Hand. Eltern, die darauf achten, die in den Austausch gehen, in den Dialog gehen, nicht nur verbieten oder auch gar nicht hingucken und auf der anderen Seite wir in der Schule, die diese Möglichkeiten haben, die die Zeit haben.
Da auf die Kinder einzuwirken und sie wirklich medienkompetent zu machen. Ja, ein Beispiel nur. Ich bekomme ja regelmäßig in einem Alter, wo man dann irgendwelche Zeug geschickt bekommt und wie oft sind da einfach schlecht gemachte, mit KI schlecht gemachte Propaganda auch mit dabei. Da schreiben mir manche auch nicht mehr, ich schreibe dann auch zurück, schicke mir so ein Blödsinn nicht, wo wirklich Fake News geteilt werden, die dann schon zigmal weiter, wo dann oben steht, schon weitergeleitet vom Nächsten und Empörungspotenzial ist. Das ist einfach etwas, was Erwachsene anderen Erwachsenen schicken, was aber eindeutig Fake News ist. Also es muss nicht wahr sein, was man sendet, sondern es muss zur eigenen Wahrheit passen. Das ist eigentlich auch ein ganz großes Problem unserer Zeit. Stichwort, die Ränder werden stärker und wo man dann schnell etwas teilt. Wir haben da eine ganz große Verantwortung als Erwachsene. Quellen prüfen, Aussagen und natürlich auch Wertekompass. Das ist für mich ganz wichtig. Nicht immer auf die Kinder zeigen, sich erst mal selbst überprüfen, bevor ich irgendetwas verschicke, was rassistisch, adultistisch, whatever ist. Ergänzend dazu noch, finde ich wichtig, also was ich auch wahrnehme, ist, es ist so viel mehr Spam und wirklich schlecht geschriebene Marketing-E-Mails und so weiter. Man wird geflutet.
Und auch dieses Thema, also Medienkompetenz oder auch so Umgang mit Datenschutz, Datensicherheit, dass man eben nicht auf diese Links klickt. Das ist so wahnsinnig wichtig für alle, also auch in der Arbeitswelt, auch im Berufsleben und wie viel da auch im eigenen Namen immer wieder verschickt wird. Also das sind alles Themen, die uns alle beschäftigen, mit denen wir umgehen müssen in Zukunft. Also Medienkompetenz ist ganz, ganz wichtig in der Schule. Viola, du hast es gerade so wunderbar gesagt. Aber wir brauchen eigentlich auch eine Medienkompetenz und eine Datenkompetenz in der gesamten Gesellschaft. Gut, ich glaube, jetzt kommen wir schon zum letzten Punkt.
Ganz, ganz viel haben wir jetzt schon besprochen und ich habe schon fast glühende Ohren, weil ich es selber auch sehr spannend finde, ein ganz interessanter Ausblick, den wir jetzt schon mal geben konnten, wirklich mit auch für mich ganz vielen neuen Impulsen, Denkanstößen, Stichwort Humanoide, Personal Assistant Teacher. Also ich habe einiges, was ich mitnehmen kann aus der Folge und ich würde zum Abschluss gerne nochmal ein bisschen persönlich werden und natürlich meinen Lieblingshost Gerten Mängel die nächste Frage richten. Und ja, bist du mein Lieblings-Co-Host bei HeyDiggis, so geht Lern heute. Na klar, wir haben viel Spaß zusammen. Wir lieben es, den Podcast zu gestalten. Und du warst ja aber auch von Anfang an dabei bei Kreidel KI und Klartext und übergibst da jetzt den Staffelstab an Judith. Was nimmst du mit? Was ist so dein Fazit von der Zeit bei Kreidel KI und Klartext?
Na ja, erstmal bin ich sehr dankbar. Und das kann ich ruhig hier mal erzählen. Wie ist der Podcast entstanden? Das war ein ganz langer Prozess. Ich hatte ein Telefonat mit Diana, da ging es nämlich gerade. Das war die Phase, wo wir dieses Seminar in der Schule hatten. Und dann habe ich erzählt, Mensch, und ja, mit Podcasts. Und ich war da auch nicht so zufrieden bei dem Podcast, den ich vorher gemacht habe. Und dann sind wir in einen ganz langen Prozess eingestiegen. Der ging, glaube ich, so 25 Sekunden, hat Diana gesagt, nämlich, dann lass uns doch zusammen Podcast machen.
Und so haben wir angefangen, haben dann losgelegt am Anfang mit zwei Folgen. Ich bin da echt sehr, sehr dankbar, weil es mir wirklich, also ohne Diana und ohne den Podcast, das ist einfach so, das ist definitiv so, hätte ich diesen Fuß in diese KI-Welt nicht geschafft. Das hat mir echt Türen geöffnet und hat uns auch Türen geöffnet. Ich konnte spannende Gäste kennenlernen. Also wirklich von Herzen vielen herzlichen Dank. Das wollte ich an der Stelle mal sagen. Die Anna mag das immer nicht so, weil man sich so lobt. Aber wenn man eben mit solchen Expertinnen zusammenarbeiten darf, dann ist das ein großer Gewinn und da bin ich sehr, sehr dankbar für die letzten zwei Jahre. Wenn ich auf die Folgen zurückschaue, die mir besonders in Erinnerung geblieben sind, sind es die Folgen, wo die Schülerinnen dabei waren? Also Emilia Sommer und Klaas Wickers und seine Schülerin, Entschuldigung, dass ich die Namen jetzt nicht, den ist glaube ich, zitiert er. Mit Emilia bin ich im Übrigen noch in ganz intensiven Austausch. Wir waren auch nochmal in anderen Podcasts und anderen Projekten danach und schreiben uns auch regelmäßig.
Dann natürlich Professor Miriam Meckel, Verena Pauster, die ich kennenlernen durfte auch über den Podcast. Das sind natürlich so Highlights. Die Gespräche bleiben in Erinnerung. Oder wenn denn dir der Generalsekretär der KMK erzählt, dass er abends auf dem Sofa sitzt und mit Vorwitz sich Chatbots baut, um die Newsletter und die Gesetze besser zu machen.
Ich meine, das sind so Geheimnisse, die dann im Podcast verraten werden. Die würde man ja so nicht erfahren. Das ist wirklich toll. Ich mache jetzt einfach mal weiter, ohne dass man mir Fragen stellen muss. Natürlich den Staffelstaff an Judith übergeben darf. Das ist ja sozusagen eine Qualitätssteigerung. Judith weiß das. Das habe ich auch schon mal vor vielen Jahren im Internet, im Internet habe ich gesagt, ich meine, ich bin kurz vor Boomer, auf LinkedIn geschrieben. Denn ich habe Judiths Podcast immer gehört von Eduki. Das war so ein Vorbild für mich. Die hat eben auf so eine frische, kurze, knappe Art tolle Leute präsentiert. Einige habe ich dann hinterher auch zu mir in den Podcast rüber gelockt. Ich glaube, das geht einfach gut weiter. Ich schaffe es jetzt nicht, beide Formate noch weiter zu bespielen und dann muss man auch einfach den Staffelstaub übergeben und das ist jetzt auch gut so. Wir machen ja mit Hedigis weiter. Mit Judith geht es auch weiter. Ich glaube, dass sich unsere Wege auch weiter kreuzen werden. Vielleicht lädt man mich mal ein oder Viola oder uns. Wir machen nochmal so eine Folge hier zusammen. Es kann eigentlich nur besser werden. Ja, wir haben ja ein Ziel. Beide Podcasts haben ja ein Ziel.
Qualität muss erhalten bleiben. Und das ist mit Judith wird es jetzt noch besser. Super. Bevor Judith gleich was sagen darf. Ich muss jetzt auch einmal noch kurz was sagen. Genau, dieser lange Prozess der 25 Sekunden. Das kam auch daher, weil wir schon lange vorhatten, einen Podcast zu machen und dann kam Gerd da um die Ecke, dann dachte ich, ja perfekt, lass es uns doch ausprobieren. Und wie bei allem ist es immer erstmal ein Experiment, das sich aber ganz wunderbar entwickelt hat und das Lob kann ich nur zurückgeben. Also es war wirklich, hat mir auch wahnsinnig viel Spaß gemacht, zum einen mit Gerd zusammen, weil die Zusammenarbeit wahnsinnig unkompliziert ist. Also wir hatten wahnsinnig tolle Gäste, gefühlt, also man lernt immer so viel. Auch heute habe ich wieder wahnsinnig viel mitgenommen und das ist das, was, das ist eigentlich für mich das Allerschönste an diesem Podcast, dass man so das Gefühl hat, man trifft spannende Menschen, man lernt dazu und es wird nie langweilig. Und deswegen danke nochmal an Gerd für die Zusammenarbeit und jetzt freue ich mich wahnsinnig, dass Judith mit einsteigt, weil Judith und ich, ich habe Judith kennengelernt als Gast in ihrem Podcast, aber Judith jetzt Darfst du was sagen? Ja, also jetzt, aber jetzt bin ich ganz beschämt über die Vorschusslorbeeren, die mir hier zuteil werden. Also ich finde, Gerd, ich trete da in große Fußstapfen und ich hoffe, du bist dann auch zufrieden mit dem, wie es wird. Ja, ich freue mich natürlich. Hör mir das alles an.
Ja, sehr gut, sehr gut. Und kritisches Feedback bitte. Also ich freue mich natürlich unter vielen Gesichtspunkten. Also vielleicht first, ich darf mit meiner Freundin und ehemaligen Chefin jetzt einmal im Monat über mein Lieblingsthema KI sprechen. Also ich meine, was gibt es da schon allein Tolleres so an der Stelle? Aber ich freue mich tatsächlich jetzt auch darauf, so mit vielen Leuten ins Gespräch zu gehen, wie denn konkrete Einsatzszenarien auch von KI in Schule und Unterrichtsalltag so gelingen und was vor allen Dingen vielleicht auch mal beim Lernen wirkt. Also so diese Perspektive auch zu haben, vielleicht laden wir auch immer mal jemanden aus der Wissenschaft nochmal ein, wo man so ein bisschen drauf schaut, was funktioniert denn eigentlich wirklich und wie kann man KI auch sinnvoll einsetzen. Und ich freue mich natürlich auch darauf, in der Tradition werde ich auch bleiben, Gerd, viele SchülerInnen herbeizuschaffen, die hier den Podcast auch gut bereichern können. Und vielleicht schaffen wir es ja auch, Diana, das wäre so wirklich mein ganz großer Wunsch, dass wir so die Menschen, die uns begegnen im Podcast miteinander schön vernetzen können, dass wir voneinander lernen können und vielleicht bauen wir uns so eine kleine KKK-Community auf oder so. Das würde mich total freuen. Unter einem anderen Namen gerne. Ja, stimmt.
Aber die Idee finde ich ganz großartig. Darf ich dazu was sagen? Diana, du erinnerst dich? Da sind wir nämlich unter diesem Abkürzel. KKK, ich wiederhole nicht, für wen das da steht, ist nämlich unsere erste Folge, wir wussten nicht warum, als anstößig und problematisch eingestuft worden. Gut, Christian Füller war zu Gast, der ledert natürlich los, das glaube ich aber nicht, dass da der Grund war, es war KKK.
Das hatten wir irgendwie als Hashtag mit drin in den Shownotes und das wurde natürlich dann gleich reklamiert. Eine Sache ist mir noch entfallen. Wir haben natürlich, und das ist natürlich unser Highlight gewesen, wir waren in den allgemeinen Podcast-Charts. Wir haben es geschafft mit der Folge. Was die Eltern natürlich am meisten, die Lehrer am meisten interessiert, ist das Thema mit Chat-GPT-Arbeiten. Ist das ein Betrugsversuch in der Schule und wie kann man das identifizieren und muss man das? Und das hat die meisten interessiert. Das war natürlich auch nochmal so ein Highlight, wo die Zahlen da wirklich total in die Höhe geschossen sind bei dieser Folge. Gut, ich würde sagen, das war unsere erste, aber hoffentlich nicht letzte gemeinsame Folge in diesem Format. Ganz herzlichen Dank an euch. Mir hat es wahnsinnig viel Spaß gemacht. Ich habe viel mitgenommen. Ich hoffe, euch Hörerinnen und Hörern geht es auch so. Wenn ihr Lust habt, weiterzuhören, könnt ihr natürlich beide Podcasts abonnieren. Wir machen weiter und wir freuen uns auf viele weitere Folgen. Genau, wir sagen danke fürs Zuhören und wenn ihr mögt, gebt uns Feedback. Schreibt uns, was ihr denkt, was ihr ausprobiert oder wie ihr KI erlebt. Alle Infos findet ihr in den Shownotes und wir hören uns.
Das war eine ganz besondere Folge. Ich bin noch ein bisschen emotional, weil ich natürlich jetzt in dem anderen Format losgelassen habe. Aber ich sage natürlich ja zu Hey Digis. Na ja, du sitzt hier mit mir. Wir nehmen so schön zusammen auf. Ich habe auch gedacht während des Gesprächs, du bist ja auch gerne mal dabei, wenn es darum geht, KI generierte Figuren animierter Art zu verschicken. Genau, genau. Das ist auch eins deiner Hobbys, was uns dann auch in unserer Gruppe sehr amüsiert. Also da ist auch der Umgang auf jeden Fall da. Und ich verstehe, dass du da einerseits ein bisschen ein lachendes und ein weinendes Auge hast. Aber ich denke, Kreide-KI-Klartext ist natürlich nicht aus der Welt. Und wir bei den Diggis machen weiter voller Bildungsenthusiasmus. Wir haben uns ja schon eingeladen zu einer Folge. Ja. Und das geht weiter. Auch das Thema Up4Ad. Der 24-Stunden-Podcast, da werdet ihr demnächst wieder etwas hören, das wird sicherlich auch weitergehen und da ist gerade der KI-Klartext natürlich von Anfang an mit dabei. Aber dazu wollen wir heute nicht sprechen, sondern wir wollen über den Deutschen Schulleitungskongress sprechen und wir möchten euch jetzt schon mal ein kleines Geheimnis verraten, was wir ja schon ein paar Mal angedeutet haben. Die Anna, die hat es im Gespräch jetzt verraten. Ich habe es noch nicht gehört. Jetzt haben wir nochmal angehört, weil wir ja gerade aufgenommen haben. Aber ich glaube, das kam schon rüber.
Wir sind ja Podcast-Partner des Deutschen Schulleitungskongresses. Das habt ihr schon mitbekommen. Aber was gibt es ganz Besonderes auf dem Deutschen Schulleitungskongress? Ich glaube, das wird richtig toll, denn wir bekommen unser eigenes kleines Aufnahmestudio auf dem Deutschen Schulleitungskongress. Das heißt, Gerd und ich werden wirklich direkt live vor Ort aufnehmen können mit Gästen, auf die wir uns freuen, aber auch Gäste, von denen wir uns überraschen lassen. Denn wir wollen auch ganz tagesaktuell gucken, wo haben wir spannende Gesprächspartner, Gesprächspartnerinnen, wer inspiriert uns bei Vorträgen, wen wollen wir unbedingt an das Digis Mikrofon holen. Also ich denke, diese Tage Ende November, die werden uns ganz viel Einblicke und Potenzial geben, um da tolle, tolle Infos an euch auch weitergeben zu können. Da wird die Anna mit Sicherheit auch wieder mit dabei sein. Die wird sicherlich vorbeischauen im Studio. Die war auch im letzten Podcast zum Deutschen Schulleitungskongress. Könnt ihr hier gerne euch auch nochmal anhören. Viola kann den auch gerne nochmal reinpacken in die Shownotes. War die Anna auch mit am Start. Das war mit Sicherheit nicht das letzte Mal. KI wird ein wichtiges Thema sein, jetzt auch beim nächsten Deutschen Schulheitungskongress, aber eben auch viele andere Themen. Erinnert euch an die Folgen mit dem UNESCO-Generalsekretär, mit Marina Weisband, Demokratie, Nachhaltigkeit oder Ranga Yogeshwar. Da haben wir auch über KI gesprochen, aber eben auch darüber, wie Lernen überhaupt funktioniert.
Ja, also wir hatten schon viele hochkarätige Gäste und natürlich führen wir unser Special auch bis Ende November, bis wir dann live gehen vor Ort fort mit weiteren spannenden Gästen. Dazu demnächst mehr. Und ich wollte auch nochmal darauf hinweisen, das Thema ChatGPT KI, es bewegt uns im Podcast, es bewegt uns privat. Und ich bin auch froh, wirklich sagen zu können, schaut in die Digitek, wenn ihr unsicher seid. Wir haben so viele Digis, genau auch zum Thema ChatGPT oder wie funktioniert eigentlich eine KI? Guckt euch das doch mal an.
Das ist wirklich ein großartiger Leitfaden für euch, für den Unterricht und als Background-Information für die Schüler und Schülerinnen. Denn so geht Medienkompetenz und ihr habt es alles kompakt in unserer Digitek gesammelt. Ja, und ihr bekommt von uns auch noch etwas mehr KI-Input. Jetzt über die Ferienzeit, also wir werden auch im August, wird es noch eine Folge geben, die sich mit KI beschäftigt. Da haben wir die Frau Professor Kress zu Gast, die auch einen Wettbewerb zu KI begleitet. Im Übrigen hat Vobils auch einen KI-Wettbewerb. Ich weiß noch nicht, ob da die Bewerbungsfrist zu Ende ist. Schaut da bitte auch mal auf die Seite von Vobils, da gibt es auch einen Wettbewerb. Die spricht über einen anderen Wettbewerb, der läuft noch bis Oktober. Darf ich jetzt noch nicht alles verraten. Wir haben auch in der nächsten DSLK-Folge den Pavel Mazirov zu Gast, der darüber sprechen wird, was macht KI mit Schulleitung, auch mit Lehrern, mit Organisationen? Wie kann ich meinen Arbeitsalltag damit erleichtern? Der ist der absolute Experte, hat auch eine eigene Firma gegründet, ist auch Speaker auf dem Deutschen Schulleitungskongress. Mit dem haken wir nochmal ganz genau nach, was das Thema KI betrifft. Also ihr merkt, es bleibt spannend und wenn ihr keine Folge mehr verpassen wollt, dann hört doch bitte mal auf Gerds Tipp. Abonniert unseren Kanal, gebt uns ein Feedback, gebt uns eine 5-Sterne-Bewertung auf Spotify.
Wirklich abonnieren ist ganz, ganz wichtig für uns, damit wir weiterhin solche tollen Gäste wie Diana und Judith einladen können, um hier für euch am Start zu sein. Wenn es wieder heißt Hey Diggis. So geht Lern heute. Bis bald.
Das war HeyDiggis, der Bildungspodcast mit Viola Patricia Herrmann und Gerd Mängel. Immer dienstags auf allen Podcast-Plattformen.
Schön, dass du da geblieben bist. Und ich verrate dir jetzt, wie du richtig auf den Ticketpreis für den DSLK sparen kannst. Indem du nämlich den Code nutzt, den wir extra für dich in die Show-Notes gepackt haben. Da sparst du sogar auf reduzierte Preise. Und vielleicht triffst du mich und Viola ja dort und kommst sogar in unserem Podcast. Das wäre doch was. Schreib uns doch einfach an. Aber jetzt erst mal Ticket buchen. DSLK. Alles Weitere in den Shownotes.