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Herzlich Willkommen bei Kurz und Gut, der knackigen Ausgabe von Hey Diggis, so geht Lern heute. Und der heutige Ausblick auf unsere Hauptfolge ist wirklich ein ganz besonderer, denn in der kommenden Folge feiern wir eine Premiere. Wir unterhalten uns zu viert.
Gerd und ich haben gleich zwei wunderbare Gästinnen eingeladen, denn es werden sich zwei Podcast-Welten treffen. Hey Diggis, so geht Lern heute. Meets, Kreide, KI, Klartext. Denn wir haben uns zu einem Crossover zusammengeschlossen. Das kommt auch daher, dass Diana Knoedel, die natürlich auch im Podcast sein wird als Gründerin und CEO von 4Bits, auf dem Deutschen Schulleitungskongress einen Vortrag halten wird zum Thema KI, ChatGPT, ihre ganzen spannenden Themen, die sie mitbringt, ihre Erfahrung als Unternehmerin. Da freuen wir uns schon sehr drauf. Und ihr wisst, wir haben ja auch eine Partnerschaft mit dem Deutschen Schulleitungskongress. Wer es noch nicht getan hat, der checkt mal die Shownotes, da gibt es auch 10% Preisnachlass direkt auf euer Ticket. Und von daher haben wir uns gedacht, es wäre doch toll, wenn wir das Beste aus beiden Welten miteinander verbinden könnten. Außerdem dabei ist noch Judith Erlmann.
Judith arbeitet im universitären Bereich, hat auch früher bei Vorbitz gearbeitet, ist eigentlich auch Lehrerin. und sie übernimmt Kreide-KI-Klartext von Gerd. Denn Gerd wird sich ganz auf HeyDigis, so geht Lernen heute konzentrieren. Und ja, ich kann euch verraten, es ist eine sehr spannende Folge mit ganz viel Mehrwert geworden, unheimlich viel Wissen, was wir da zusammentragen konnten, uns austauschen konnten. Also ein wirklich sehr inspirierendes Gespräch. Und das Zitat der Woche, das hört ihr jetzt.
Woche.
Judith Erlmann sagt, ich habe die Vision, dass jede Lehrkraft bald PET an ihrer Seite hat. Was bedeutet denn PET, also P-A-T? Das bedeutet Personal Assistant Teacher. Was Judith also meint ist, ich habe die Vision, dass jede Lehrkraft bald eine KI als Personal Assistant Teacher hat. Hm, diesen Gedanken fand ich sehr spannend und darum möchte ich ihn mir im Zitat der Woche einmal genauer anschauen. Dieses Zitat beschreibt ja eine Zukunftsvision für den Bildungsbereich, eine, in der künstliche Intelligenz nicht die Lehrkraft ersetzt, sondern sie massiv unterstützen kann. Also es geht darum, die Rolle der KI neu zu denken, nicht als Bedrohung, sondern als Werkzeug, das Lehrerinnen und Lehrern im Alltag entlastet und ihnen eine neue pädagogische Möglichkeit eröffnet. Also stellen wir uns vor, eine Lehrkraft bereitet eine Unterrichtsstunde vor. Anstatt stundenlang Arbeitsblätter zu suchen oder selbst zu erstellen, kann sie der KI einfach sagen, ich brauche ein Arbeitsblatt zum Thema Bruchrechnen für die siebte Klasse mit drei Schwierigkeitsstufen. Die KI liefert das in Sekunden. Oder sie hilft dabei, differenziertes Material für heterogene Lerngruppen zu erstellen, die wirklich passgenau auf das Niveau einzelner Schüler abgestimmt sind.
Aber die Unterstützung geht noch weiter und die Judith hatte auch sehr klare Visionen für. Zum Beispiel, die KI kann beim Korrigieren helfen, Zusammenfassungen von Schülerarbeiten schreiben oder Ideen für kreative Unterrichtsmethoden vorschlagen. Sie kann Fragen beantworten wie, wie erkläre ich Photosynthese für Drittklässler mit Sprachförderbedarf oder auch aktuelle Forschung zu Lernstrategien bereitstellen. Und das alles halt in Sekundenschnelle. Das bedeutet natürlich ganz klar, Lehrkräfte gewinnen Zeit zurück. Zeit, die sie nicht mehr in Bürokratie oder aufwendige Recherche investieren müssen, sondern in das, was wirklich zählt. Den Kontakt zu ihren Schülerinnen und Schülern, die individuelle Förderung und das pädagogische Gespräch. Da wollen wir ja eigentlich hin, um auch die Future Skills, die oft beschriebenen, fördern zu können. Wichtig ist natürlich dabei, die Lehrkraft bleibt im Zentrum. Die Lehrkraft ist einfach unersetzbar. Dieser menschliche Kontakt, den brauchen wir, das kann gar keine KI leisten. Die KI ist nicht der Lehrer, sondern der Assistant Teacher, also eine Art persönlicher Assistent, der im Hintergrund arbeitet. Die Verantwortung, die Wertevermittlung und die Beziehung zum Kind, all das bleibt menschlich.
Natürlich braucht es dafür klare Regeln, Datenschutz, Transparenz und pädagogische Kontrolle. Aber richtig eingesetzt kann KI ein kraftvolles Werkzeug sein, das Lehrkräfte stärkt, nicht ersetzt.
Also in dieser Vision steckt ein Versprechen, und das gefällt mir so gut, dass Technik nicht distanziert, sondern Nähe schafft, weil sie den Menschen wieder mehr Raum für das Menschliche gibt. Für Lehrer. Tipps und Infos zur Digi der Woche, mit der ihr eure Schüler überraschen könnt.
Unsere Gesprächspartnerin der Hauptfolge, Diana Knodl, wird beim Deutschen Schulleitungskongress einen Vortrag über den Fortschritt von JetGPT in den letzten drei Jahren halten. Grund genug für mich, schon heute mit Euch auf eine kleine Zeitreise zu gehen und zu schauen, wie sich KI in dieser kurzen Zeit entwickelt hat. Besonders natürlich mit dem Blick auf Schule und Lernen. Denn klar ist, es hat sich einiges getan. Also, wenn wir zurückblicken auf das Jahr 2022, dann war KI für viele noch Neuland. Einige Schülerinnen und Schüler entdeckten Tools wie Chatbots, die Sätze vervollständigen oder Texte umformulieren konnten. Die Qualität war okay, aber oft musste man noch vieles nachbessern. Also zum Beispiel bekam man bei einem Aufsatz über den Klimawandel vielleicht drei Absätze, die zwar nett klangen, aber voller Wiederholungen waren oder ohne echten Inhalt. Viele Lehrerinnen und Lehrer waren damals eher skeptisch. Und oft auch zu Recht.
Dann ging es schnell voran. Schon ein Jahr später, 2023, konnte KI deutlich mehr. Schüler konnten sie bitten, einen schwierigen Matheweg Schritt für Schritt zu erklären und bekamen eine nachvollziehbare Lösung. In Deutsch konnte man sich einen Aufsatz nicht nur schreiben lassen, sondern auch nachfragen, warum hast du das so formuliert? Oder kannst du mir das einfache erklären? Die Antworten waren plötzlich richtig gut, so als hätte man eine geduldige Nachhilfe direkt im Laptop. Oder auch noch ein anderes Beispiel. In Geschichte konnten sich Schüler ein Thema wie Weimarer Republik in kurzen Abschnitten erklären lassen. Jeweils angepasst an ihr eigenes Verständnis. Manche wollten es ganz einfach, andere eher auf Abiturniveau. Die KI hat das geschafft. Sogar mit Vorschlägen für passende Quellen oder weiterführende Fragen.
Und 2024 ging es noch weiter. Die künstliche Intelligenz konnte jetzt auch mit Bildern umgehen, zum Beispiel man lädt ein Diagramm aus dem Biobuch hoch und die KI erklärt, was dort passiert. Verständlich, mit Beispielen und auf Wunsch sogar als kleine Zusammenfassung fürs Lernen. Auch bei Präsentationen half sie plötzlich mit. Wer zum Beispiel ein Referat über erneuerbare Energien halten sollte, konnte die KI um eine Gliederung bitten. mit passenden Stichpunkten, Erklärungen und sogar Ideen für Bilder oder Folien. Ja, und 2025, also heute, ist KI für viele im Schulalltag schon ganz normal. Sie hilft bei den Hausaufgaben, beim Lernen auf Prüfungen, beim Verstehen von Texten. Einige Lehrerinnen und Lehrer nutzen sie sogar, um Aufgaben für die Klasse zu individualisieren, Also für jede Schülerin und jeden Schüler ein bisschen anders, je nachdem, wo sie leistungsmäßig gerade stehen. Andere setzen KI im Unterricht gezielt ein, zum Beispiel als digitale Partnerin, in Anführungsstrichen bei Gruppenarbeiten.
Aber natürlich, ihr wisst es, es gibt auch viele neue Herausforderungen. Viele fragen sich, wie erkennt man, ob ein Text von einem Menschen oder von der KI kommt? Superspannende Frage, die wir auch nächste Woche im Podcast mit Diana und Judith aufgreifen werden. Und Diana hatte eine sehr klare Antwort drauf. Außerdem noch die Frage, wo ist denn eigentlich die eigene Leistung und wo wird nur übernommen? Und wie lernen denn unsere Kinder eigentlich noch, wenn man alles schon fertig serviert bekommt?
Spannende Fragen, die uns natürlich viel beschäftigen. Deshalb gilt, künstliche Intelligenz ist kein Ersatz fürs Denken, aber ein starkes Werkzeug fürs Lernen. Wer sie richtig einsetzt, kann damit besser verstehen, gezielter üben und selbstständiger arbeiten. Die letzten drei Jahre haben gezeigt, KI kann Schule nicht ersetzen, aber sie kann Schule in Teilen besser machen. Und klar ist auch, dass wir heute erst am Anfang stehen. Wenn ihr euch jetzt fragt, wie ihr den kompetenten Umgang mit KI euren Schülern und Schülerinnen nahe bringen könnt, Stichwort Medienkompetenz, dann empfehle ich euch zwei ganz spezielle Digis. Zum einen die Digi Generative KI, wie funktionieren ChatGPT und Co. Und ganz neu und wie ich finde auch ganz, ganz wichtig und ganz toll aufbereitet, die Digi heißt Vom Prompt zum Bild, also mit KI Bilder entstehen lassen. Beide Digis gibt es sowohl als Unterrichts- als auch als Selbstlerndigis und ihr findet sie direkt verlinkt in den Shownotes dieser Folge.
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Bei Wissen2Go präsentieren wir euch ja immer die neuesten Updates im Bildungsbereich und stellen spannende Themen vor, die auch euren Unterrichtsalltag bereichern oder sogar verändern werden. Und genau so ein Tool habe ich heute für euch rausgesucht. Ich las vor einigen Tagen die Nachrichten und stolperte über eine kleine, aber meiner Meinung nach sehr mächtige Revolution im alltäglichen Umgang mit KI im Klassenzimmer. Den ScanX. Noch nie gehört? Na, er wird euch sicherlich bald begegnen. Der Scanix ist quasi der gute alte Spickzettel, aber ganz neu gedacht, denn er arbeitet mit künstlicher Intelligenz.
Auf den ersten Blick klingt es fast so gut, um wahr zu sein. Der Stift scannt gedruckte Texte, liest sie nicht nur vor, sondern erklärt sie und hilft sogar bei Matheaufgaben, Textverständnis oder Vokabeln. Aber genau das sorgt in vielen Schulen gerade für Diskussionen, denn der Scannix ist nicht nur eine Lernhilfe, er kann auch Aufgaben direkt lösen. Und das führt natürlich zu der Frage, wo fängt Lernen an und wo beginnt Schummeln? Also stellt euch vor, ein Schüler sitzt in der Klassenarbeit, darf den Stift offiziell nicht benutzen, aber nutzt ihn heimlich. Der Stift erkennt die Aufgabe, denkt für ihn mit und gibt die richtige Lösung oder zumindest einen sehr deutlichen Hinweis. Das ist natürlich ein klarer Fall von Betrug. Doch im Gegensatz zum klassischen Spickzettel ist der Scannix klein, leise und auf den ersten Blick kaum auffällig. Auch zu Hause kann es kritisch werden. Wenn Kinder ihre Hausaufgaben komplett vom Stift lösen lassen, ohne den Stoff selbst zu üben, fehlt am Ende das Verstehen. Und das merkt man spätestens in der nächsten Prüfung – ohne Stift.
Viele Lehrkräfte berichten inzwischen, dass sie Texte von Schülern erhalten, die klingen, als hätte sie jemand geschrieben, der viel älter oder professioneller ist. Das ist euch vielleicht auch schon mal begegnet. Dann kommt man ins Stutzen. Und natürlich ist das manchmal auch so. Es war natürlich kein Mensch, sondern eventuell auch da schon der Scanix mit KI.
Das heißt, der Stift verändert nicht nur das Lernen, sondern auch, wie wir Leistung bewerten. Schulen müssen sich nun überlegen, wo ist der Einsatz erlaubt, zum Beispiel als Nachteilsausgleich bei einer dieser Rechtschreibschwäche vielleicht, und wo ist er unfair, weil er echte Eigenleistung vortäuscht. Oder welche Art von Leistung prüfen wir eigentlich ab? Also diesen ganzen Prüfungsgedanken insgesamt nochmal zu hinterfragen, auch das wird dadurch natürlich drängender. Könnte man denken, die Lösung liegt vermutlich in zwei Dingen. Erstens klare Regeln, wann und wie solche Hilfsmittel genutzt werden dürfen. Und zweitens Aufgabenformate, bei denen Denken und Verstehen wichtiger sind als bloßes Reproduzieren. Also keine reinen Lückentexte mehr, sondern Aufgaben, die Transfer, Kreativität und eigenes Formulieren erfordern.
Zusammengefasst, der Scannix-Stift kann ein großartiger Lernbegleiter sein. Aber er braucht einen verantwortungsvollen Umgang. Nicht jede Hilfe ist erlaubt. Und echtes Lernen bedeutet immer noch Selbstdenken, auch wenn die Technik inzwischen vieles kann. Mich interessiert sehr, was eure Gedanken zum Scannix sind. Kann dieser Stift während des Lernprozesses eine Hilfe sein oder wird er Prüfungsergebnisse noch mehr verfälschen? Schreibt mir sehr gerne eure Meinung, eure Gedanken dazu an meinen Instagram-Account at die Bildungsexpertin oder über unsere anderen Kontaktmöglichkeiten, die ihr alle direkt in den Shownotes findet.
Das war kurz und gut, die knackige Ausgabe von Hey Diggis, so geht Lern heute. Und wenn ihr Lust habt auf KI, ChatGPT, Anwendungen in eurem Unterricht, Visionen, was es geben wird und nochmal einen Einblick darin, was schon alles in den letzten Jahren passiert ist und wie rasant die Entwicklung ist, aber dass man sich keine Angst darum machen braucht, sondern dass wir umgehen lernen mit diesen Tools und auch als Lehrkräfte und pädagogisches Personal natürlich wachsen in diesem Lernprozess und das auch gerne zusammen mit unseren Schülern und Schülern. Wenn ihr darauf Lust habt, dann müsst ihr reinhören nächste Woche in unsere Crossover-Folge mit Kreide, KI und Klartext. Denn Gerd und ich, wir sprechen mit Diana Knodel und Judith Ehrmann. Ihr habt das gehört und ihr dürft es auf gar keinen Fall verpassen. Diana wird natürlich auch beim Deutschen Schulleitungskongress Ende November live vor Ort sein, genauso wie Gerd und ich mit den Digis. Und wenn ihr auch dabei sein wollt, dann könnt ihr das super gerne tun. Wir würden uns auch sehr freuen, mit euch mal in den direkten persönlichen Austausch zu kommen.
Gerne könnt ihr auch euer DSLK-Ticket um 10% reduzieren mit dem Link, den ihr direkt in den Shownotes findet. Das ist doch super, oder? Also, bevor wir uns dann im November sehen, würde ich sagen, wir hören uns definitiv, wenn es beim nächsten Mal wieder heißt, Hey Digis, so geht Lernen heute!