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Herzlich Willkommen bei Kurz und Gut, der knackigen Ausgabe von Hey Digis, so geht Lern heute. Und wir sprechen heute über das liebe Geld, beziehungsweise gebe ich euch einen Ausblick auf die Hauptfolge mit unserem wirklich wunderbaren, sprudelnden Gast Dr. Carmen Mayer. Sie ist Finanzexpertin, berät hauptsächlich Frauen darin, wie man smart in Aktien investiert, unabhängig wird und sein Geld clever anlegt. Und Carmen Mayer hat tatsächlich nicht im Bereich Wirtschaft promoviert.

Sondern sie ist eigentlich Biochemikerin und hat dann einen sehr interessanten Werdegang genommen, der sie über private Konstellationen, Wünsche und Visionen, muss man auch sagen, dahin geführt hat, wo sie heute steht. Nämlich mitten in einem starken Unternehmen, das ihren Namen trägt und finanzielle Bildung im Zentrum hat. Ich finde das Thema sehr spannend, denn ich denke, viele Kinder und Jugendliche werden da viel zu wenig herangeführt. Wir haben nicht so viele Inhalte in der Schule, die da wirklich drauf zurückgreifen und unsere Kinder fit machen, wie sie mit ihrem Geld klug umgehen.

Wir bei den Digis arbeiten natürlich dagegen. Wir haben die wunderbare Digi der Wirtschaftskreislauf, in dem erklärt wird, wie das eigentlich alles so funktioniert mit dem Geld. Und das ist natürlich auch die Digi, die ihr direkt in den Shownotes verlinkt findet. Dr. Carmen Meyer hat ein Buch geschrieben, das ist ein Spiegel-Bestseller geworden mit dem schmissigen Titel Mommy Goes Millionär. Und ich habe das Buch gelesen im letzten Sommer und muss sagen, es ist schon wirklich gut, weil es einfach sehr eingängig ist. Und man denkt vielleicht, egal ob als Frau oder als Mann, oh, ich kann das nicht mit den Aktien, ich verstehe das nicht, das ist kompliziert, das ist sehr risikobehaftet. Und dieses Buch macht einfach Mut, sich das Thema mal näher anzugucken, sich selbst zu glauben und vielleicht auch im Kleinen direkt zu starten. Sie kommt sehr schnell in die Umsetzung, ist ein unheimlich quirliger Typ, es macht ganz viel Spaß, ihr zuzuhören, das werdet ihr dann nächste Woche ja auch mitbekommen. Und sie hat ganz viele kluge Sachen gesagt rund um das Thema finanzielle Bildung, der Umgang damit.

Unsere Kinder, sie ist selber Mama von zwei Töchtern und wie wir uns diesem Thema insgesamt in der Schule, aber auch als Eltern annähern können. Von daher starten wir direkt mal mit dem Zitat der Woche von Dr. Carmen Mayer.

Finanzielle Bildung für Kinder ist elementar, denn mit Wohlstand wächst auch die soziale Verantwortung, sagt Dr. Carmen Mayer. Und ich mag das Zitat, weil es uns einerseits in der Gegenwart begegnet, nämlich heute. Es ist elementar für Kinder, sich finanziell zu bilden, zu lernen, wie man mit Geld umgeht und wie das funktioniert eigentlich mit der Wirtschaft. Wo kommt das Geld her? Wie fließt es zu mir? Welche Dynamik steht dahinter? Und auf der anderen Seite werfen wir mit dem Geld einen Blick in die Zukunft. Denn das ist der zweite Teil des Zitats, mit Wohlstand wächst auch die soziale Verantwortung. Schauen wir uns das doch mal ein bisschen genauer an. Zunächst wird die Notwendigkeit unterstrichen, Kinder frühzeitig mit finanziellen Kompetenzen auszustatten. In einer zunehmend komplexen Welt, in der Konsumangebote, digitale Zahlungsmittel und vor allen Dingen auch Verschuldungsrisiken allgegenwärtig sind, ist finanzielle Bildung ein entscheidender Faktor für Selbstständigkeit und verantwortungsvolles Handeln. Wer als Kind lernt, mit Geld umzugehen, entwickelt nicht nur ökonomisches Verständnis, sondern auch Fähigkeiten wie Planung, Prioritätensetzung und kritisches Denken.

Und das wiederum legt die Grundlage für mündige Verbraucherinnen und Verbraucher, die später informierte finanzielle Entscheidungen treffen können. Der zweite Satzteil hingegen verbindet Wohlstand mit sozialer Verantwortung. Und diese Perspektive erweitert das Thema Finanzbildung über das rein Individuelle.

Hinaus und verweist auf ethische und gesellschaftliche Dimensionen. Also wer über finanzielle Mittel verfügt, trägt eine Mitverantwortung für das Gemeinwohl. Bildung, Gesundheit, Umwelt oder soziale Gerechtigkeit sind Bereiche, in denen finanzielle Ressourcen sinnstiftend eingesetzt werden können. Damit wird ein normativer Anspruch formuliert, nämlich Reichtum sollte nicht nur zum eigenen Vorteil genutzt werden, sondern auch im Sinne einer solidarischen Gesellschaft. Ja, insgesamt kann man sagen, dass das Zitat eine Bildungsstrategie fordert, die ökonomische Kompetenzen nicht nur als Mittel zum persönlichen Erfolg vermittelt, sondern sie mit einem Bewusstsein für soziale Gerechtigkeit und ethisches Handeln verknüpft. Damit wird finanzielle Bildung zu einem integralen Bestandteil demokratischer Erziehung und gesellschaftlicher Teilhabe.

Über Geld spricht man nicht? Oh doch, und zwar unbedingt. Denn in einer Zeit, in der rund 20% der Jugendlichen verschuldet sind, Zahlungen aufgeschoben werden können und scheinbar jedes Produkt jederzeit verfügbar scheint, müssen wir unseren Schülern und Schülerinnen unbedingt für das Thema Finanzen sensibilisieren. Aber wenn ich meinen Sohn frage, der die 10. Klasse eines Gymnasiums besucht, dann bekomme ich zur Antwort, nee, Geld oder Wirtschaft ist bei uns kein Thema. Dabei würde ich so gerne wissen, wie das funktioniert und was ich mit meinem Geld machen kann. Ja, und wie der Wirtschaftskreislauf funktioniert, das wird, wie schon beim Intro gesagt, wunderbar in unserer gleichnamigen Digi thematisiert. Die habe ich euch auch direkt in den Shownotes verlinkt. Und man muss ja sagen, wie unsere Kinder, aber auch wir Erwachsene, einen gesunden Umgang mit Geld und auch finanzielle Investments lernen, das verrät uns dann Dr. Carmen Meyer in der Hauptfolge am kommenden Dienstag. Werfen wir also jetzt mal einen Blick auf fünf spannende Fakten rund um das Thema Geld, mit dem ihr bei euren Schülern und Schülerinnen sofort Interesse wecken könnt. Der erste Geldschein kam aus China. Bereits im 7. Jahrhundert wurde in China Papiergeld verwendet, über 500 Jahre vor Europa. Es wurde unter der Tang-Dynastie eingeführt, um den Transport schwerer Münzen zu vermeiden.

Die meisten Geldscheine bestehen nicht aus Papier. Viele glauben ja, Geldscheine seien aus Papier, das stimmt aber nicht, denn sie bestehen oft aus einem Baumwoll- oder Kunststoffgemisch. In den USA enthalten sie zum Beispiel 75% Baumwolle und 25% Leinen, was sie haltbarer macht.

Mehr als 90% des Geldes existiert nur digital. Der Großteil des heutigen Geldes ist kein Bargeld mehr, sondern existiert nur virtuell auf Computern. Verrückt, oder? Also als reine Zahlen auf Bankkonten, also auch Kryptowährungen wie zum Beispiel der Bitcoin. Und nur ein kleiner Teil des Geldumlaufs ist tatsächlich noch gedruckt. Geld verheizen? Aber klar! In der Hyperinflation in Zimbabwe, das war 2008, war das Geld so wertlos, dass Menschen es als Toilettenpapier oder Heizmaterial verwendeten. Einer 100-Billion-Dollar-Schein konnte man somit direkt in den Ofen werfen, denn er hatte quasi keine Kaufkraft mehr. Welcher ist denn nun der teuerste Geldschein aller Zeiten? Welchen Wert mag der wohl haben? Das ist ein 100.000-Dollar-Schein, also ein einzelner Schein mit der Zahl 100.000 Dollar. Natürlich aus den USA, der wurde 1934 ausschließlich für Bank-zu-Bank-Transaktion verwendet. Er zeigt Woodborough Wilson, den 28. Präsident der Vereinigten Staaten, und war nie für den normalen Umlauf bestimmt.

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Was sind eigentlich die neuesten Entwicklungen im Bereich Bildung im Mai 2025 in Deutschland? Für unsere Rubrik Wissen2Go habe ich eine aktuelle Übersicht für euch zusammengestellt. Karin Prien, die langjährige Bildungsministerin Schleswig-Holsteins, wird Bildungsministerin. Das habt ihr ja wahrscheinlich auch schon gehört. Und sie übernimmt das neue Bundesministerium für Bildung und Familie. Im neuen Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD ist geplant, das Bildungsressort in das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zu integrieren. Ich habe auch schon den Begriff Superministerium gehört. Ziel ist eine stärkere Verzahnung von frühkindlicher Förderung bis zum lebenslangen Lernen. Ob das klappt? Ich meine, es klingt ja gut, aber ich bin gespannt, ob das wirklich in diesem großen Wurf, in diesem Kontext mit den anderen Themen funktionieren kann. Da würde mich auch mal eure Meinung zu diesem Thema interessieren. Könnt ihr gerne direkt in die Kommentare zur Podcast-Folge schreiben oder auch einfach an Gerd oder mich auf Instagram. Spannendes Thema. Wie wird Karin Prien in den nächsten vier Jahren schaffen, das Bildungsruder rumzureißen?

Der Digitalpunkt 2.0 ist beschlossen. Bund und Länder haben sich auf einen neuen Digitalpakt für Schulen geeinigt. Insgesamt sollen 5 Milliarden Euro bis 2030 in die Digitalisierung der Schulen investiert werden. Die Kosten teilen sich Bund und Länder jeweils zur Hälfte und die Mittel fließen in neue Geräte sowie die Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften.

Ich weiß, das ist ein Thema, was ganz viele von euch sehr interessiert, denn da gibt es ja noch ganz viele Unsicherheiten. Das Thema ist immer noch neu und viele wissen noch nicht so ganz, wie sie damit umgehen sollen. Und dafür gibt es jetzt neue Empfehlungen für KI in den Schulen.

Die Bildungsministerkonferenz, da hatten wir übrigens schon die Präsidentin Simone Oldenburg auch im Gespräch. Es ist ein tolles Gespräch geworden. Klickt euch da mal rein, verlinke ich euch auch in den Shownotes. Also die Bildungsministerkonferenz, hat Empfehlungen für den Einsatz von künstlicher Intelligenz in Schulen beschlossen. AI-Anwendungen sollen demnach kritisch-konstruktiv begleitet werden, wobei der Fokus auf der Unterstützung von Basiskompetenzen in Deutsch, Mathematik und Fremdsprachen liegt. Und zu guter Letzt wurde die Initiative Bessere Bildung 2035 ins Leben gerufen. Hierfür haben Bildungsministerinnen und Minister aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein parteiübergreifend konkrete Ziele zur Verbesserung der Schülerleistungen mit 2035 vorgestellt.

Der Vorschlag betont die Notwendigkeit gemeinsamer Anstrendungen über Länder- und Parteigrenzen hinweg. Ziele sind unter anderem ein sogenanntes Bildungsminimum abzusichern, das Bildungsniveau zu steigern und die Bildungsgerechtigkeit zu stärken. Tja, das klingt ja prinzipiell gut und ich hoffe sehr, dass die Politik nun auch vom Reden ins Tun kommt. Die gute Nachricht ist auf jeden Fall, dass ihr, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, nicht bis 2035 auf bessere Bildung warten müsst. Denn ihr könnt euch direkt über die Shownotes in unsere Digitek klicken und mit über 1000 Digis euren Unterricht schon jetzt jeden Tag bereichern. Das war kurz und gut, die knackige Ausgabe von Hey Digis, so geht Lernen heute. Und ich hoffe, ich habe euch Lust darauf gemacht, euch mal mit eurem Geld auseinanderzusetzen und finanzielle Bildung in die Schule zu tragen. Es ist wirklich so ein spannendes Thema und man kann auch ganz viele mathematische Aspekte damit einbinden, aber natürlich auch sehr nah an der Lebensrealität der Schüler und Schülerinnen sich bewegen. Also dieses Thema bietet ganz viel Raum, um den Unterricht wirklich ansprechend und motivierend zu gestalten.

Motivierend ist auf jeden Fall auch unser Gespräch nächste Woche mit Dr. Carmen Mayer. Sie ist voller Energie, also hört da unbedingt mal rein, da gibt es ganz, ganz wertvolle Impulse. An dieser Stelle muss ich jetzt mal ausnahmsweise in diesem wunderbaren Hey Digis Podcast eine kleine Triggerwarnung aussprechen. Wer keinen Ohrwurm möchte, der sollte jetzt abschalten. Wer Lust hat auf richtig gute KI-Unterhaltung, der bleibt jetzt dran, denn der Gerd hat mal wieder was ausgetüftelt. Also hört rein, wir lieben es bei den Digis und wir freuen uns, wenn ihr Dienstag wieder einschaltet, wenn es dann heißt, hey Digis, so geht Lernen heute.

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