Bevor es gleich losgeht, noch ein kurzer Hinweis. Das Gespräch mit Philipp haben wir vor rund vier Wochen aufgenommen, mitten in der heißen Endphase der Basketball-Saison. Damals haben wir natürlich gehofft, dass es für die Seawolves in den Play-Ins und Play-Offs noch weiter geht. Inzwischen ist die Saison allerdings für das Team vorbei. Trotzdem einen riesengroßen Glückwunsch an das Team und an Philipp für eine starke und spannende Spielzeit. Wir haben uns bewusst entschieden, das Gespräch so zu lassen, wie wir es aufgenommen haben. Echt unverstellt mit allem, was dazugehört. Und wir sprechen ja nicht nur über die aktuelle Saison, sondern auch über seine Zeit in den USA, sein Studium und vieles mehr. Für alle Basketballfans noch ein kleiner Tipp. In unserer Sonderfolge zu ÖMR gibt es auch ein paar spannende Statements von Dirk Nowitzki. Hört da gerne auch mal rein. Aber jetzt viel Spaß mit der neuen Folge von Hey Diggis, so geht Lernen heute.
Music.
Herzlich Willkommen bei Hey Diggis, so geht Lern heute. Und heute haben wir einen Gast, der besonders Gerd Mängel große Freude machen wird. Gerd, verrat uns doch mal, um wen es geht. Es geht um Philipp Hartwig oder Phil Hartwig, der Center von den Rostock Seawolves, Basketball, Basketball-Bundesliga. Er hat auch in Amerika gespielt. Ich bin richtig neugierig darauf, mit ihm mal tiefer in das Thema einzutauchen. Ja, es ist super spannend, denn natürlich haben wir auch Diggis zum Thema Basketball, aber integriert in eine wunderbare Mathe-Diggi, die ihr auch direkt in den Shownotes findet. Aber der Phil, der bietet ja so viel mehr, auch sein Journalismusstudium, was er in den USA gemacht hat und diese College-Zeit. Und einfach mal zu sagen als junger Mensch, ich breche hier vorübergehend die Zelte ab und gehe in die USA. Das ist ja auch ein ganz spannender Weg, den er da als Schüler schon gegangen ist. Absolut. Und das wird jetzt noch interessanter. Zu seiner Zeit war das ja noch so, da durfte man kein Geld verdienen. Und ab der nächsten Saison werden da richtig große Verträge gemacht. Also ein ganz super Talent aus der Basketball-Bundesliga, Johann Grünloff von Rasta Fechter, der hat einen Vertrag gekriegt von über zwei Millionen Euro Erhalt im Jahr, parallel zum Studium. Da haben sich die Dimensionen verändert, aber das, was man in Amerika erlebt und was da dranhängt, darüber kann Phil berichten. Das ist so ein bisschen jetzt noch die Romantik. Der kann dann immer sagen, damals haben wir noch nichts bekommen.
Sondern nur unser Studium, oder was heißt nur unser Studium? Unser Studium hat ja auch was. Allerdings, hat ja auch einen großen Wert und er hat, glaube ich, einen riesigen Erfahrung, Schatz. Ich freue mich auf das Gespräch mit ihm und wir gehen direkt jetzt rein. Hey Diggies, so geht Lernen mit Philipp Hartwig Philipp gehört zu den besten deutschen Centern im Basketball. Nach seiner Ausbildung in Deutschland zog er 2014 an die University of Portland in die USA, wo er College Basketball auf höchstem Niveau spielte und parallel ein Studium in Journalismus absolvierte. Heute spielt er für die Rostock Seawolves in der Basketball-Bundesliga und ist außerdem als Basketball-Experte und Kolumnist aktiv. Herzlich willkommen, Philipp.
Servus. Philipp, ich habe es ja gerade schon gesagt, du hast damals entschieden, für Studium und für Basketball in die USA zu gehen. Sag mal, was hat dich denn eigentlich zu dem Schritt bewogen? Gab es so einen Moment für dich, wo du gesagt hast, das ist mein Weg, das ist das, was ich machen will und wenn ja, warum? Warum? Ja, es waren viele Faktoren, viele unterschiedliche Faktoren, die da zusammengespielt haben. Also zunächst einmal habe ich ja erst mit 16 angefangen mit Basketball und dementsprechend hatte ich es immer so im Hinterkopf, dass ich noch einiges nachholen musste und wollte deswegen, oder sollte, und wollte deswegen quasi den Einstieg ins Profi-Dasein noch verzögern, dass ich ihn quasi noch aufholen kann. Und nach meinem zweiten Jahr NBBL, also meinem letzten Jahr, was ich spielen konnte, ging es dann so Richtung Profibasketball. Und ich wollte aber auch gleichzeitig die berufliche Ausbildung natürlich nicht vernachlässigen. Und in Amerika konnte man das einfach am besten machen, also studieren und Basketball spielen zu der Zeit.
Heute hat sich ja einiges geändert, seitdem ich hier im College war. Damals haben wir leider nicht so viel Geld verdient, aber war natürlich trotzdem sehr schön und sehr wichtig für auch mein Leben an sich. Weil mit 18 das Nest verlassen, das ist natürlich ein großer Schritt gewesen. Ja, und hat mich auch akademisch sehr viel weitergebracht und auch im Basketball.
Ja, total spannend. Ich kann da so ein bisschen andocken, jetzt nicht in Bezug auf Basketball, aber an den USA-Aufenthalt. Ich habe das gemacht, als ich 16 war, allerdings nur ein halbes Jahr. Und das, was du sagst, was man alles so mitnimmt, das ist einfach so viel Impact. Ich habe dieses halbe Jahr in Amerika als Austauschschülerin damals auch nie vergessen. Es ist ja auch wirklich eine ganz, ganz andere Kultur. Also man taucht ein ganz anderes Leben da eigentlich ein. Ich war an der Highschool, wie gesagt. Wie hast du das Studentenleben am College da erlebt? Ist das so, wie man sich das vielleicht aus den Filmen mal zu Gemüte führt und die machen Party und spielen Basketball und alles ist immer easy going? Oder ja, was sind da so deine erinnerungswürdigsten Momente? Also ich muss sagen, dass es mit diesem ganzen, was Hollywood als College-Leben darstellt, damit hat es nicht so viel zu tun. Portland an sich ist ja an der Westküste, aber auch eine sehr westlich geprägte Stadt, also sehr liberal und sehr weltoffen. Das schon mal an sich, das hat mir aber auch gut gefallen. Das war jetzt nicht dieser klassische Schritt von irgendwie Westdeutschland nach irgendwie Mitte von Texas, wo alles ein bisschen anders ist. Deswegen war der Universität jetzt nicht so groß. Natürlich immer noch groß, aber nicht so groß.
Und das College-Leben an sich war, wir hatten erstmal kein Football-Team. Das heißt, diese ganze Stadion-Atmosphäre mit 40.000, 50.000 Leuten, die da hinkommen, das hatten wir jetzt erstmal nicht. Wir waren noch eine kleine Uni. Es war alles sehr viel familiärer, sehr viel enger. Was aber auch auf der anderen Seite natürlich auch schön war, dass man nicht so anonym auf dem Campus ist und viele Freunde auch finden konnte außerhalb vom Sport und da dann über die Jahre quasi das Studium miteinander bestreiten kann. Da muss ich ja mal direkt einhaken. Du sagst, ihr hattet kein Football-Team, weil das ist auch so eine Erinnerung aus meiner Zeit. Football war halt so das Allergrößte. Bei mir wiederum, ich war in Kalifornien, da gab es, wenn ich mich recht erinnere, doch, es gab ein Basketball-Team. Aber das war wirklich eher so, ja, die feuern wir dann auch noch an, wenn wir mit dem Football fertig sind. Wie kam es denn, dass bei euch der Fokus mehr auf Basketball lag? Gut, das weiß ich tatsächlich gar nicht. Ja. Weiß ich nicht, warum wir kein Football-Team hatten. Irgendwie ist es auch, vielleicht liegt es daran, dass es im Westen von Amerika, also gerade im Northwest, ist ja eigentlich nur Seattle Seahawks, sind die einzigen, die auch eine NFL-Franchise haben. Ich weiß nicht, ob es damit zusammenhängt.
Basketball war schon Top-Dog. Aber dahinter natürlich auch sehr schnell Women's Soccer. Weil unsere Mädels, die waren oft Meister und waren über Jahre wirklich ein Powerhouse in der NCAA. Über den International Championship. Und auch viele von den Leuten, die im US Women's National Team waren, waren auch bei mir an der Uni. Also jetzt nicht zur gleichen Zeit, aber ein bisschen vor mir. Also da kennt man auf jeden Fall ein paar. Sport und Studium unter einen Hut zu bekommen, das ist ja nun die besondere Herausforderung. Viele träumen davon, träumen nach Amerika zu gehen oder ins Ausland zu gehen. In Amerika kommt ja auch noch diese Sportkomponente dazu, um sich überhaupt zu einem Studium zu ermöglichen. Das bei 40 Stunden Training pro Woche, das ist doch eine echte Herausforderung. Also 40 Stunden Training plus Spielen, ne? Ja, natürlich. Also gerade in Season, also die Saison in Amerika ist ja, obwohl es ungefähr auch so 32, 33 Spiele sind, ist ja um einiges kürzer. Man spielt ja irgendwie nur von Oktober bis März. Also es ist um einiges komprimierter. Das ist schon immer sehr anstrengend gewesen. Da musste man auch versuchen, dass man nicht zu weit zurückfällt, weil man halt zweimal die Woche spielt und natürlich viel soniert und so viel rumreißt.
Und das Semester war immer das härteste, also das Fall-Winter-Semester. Aber dann muss man auch sagen, auf der anderen Seite das Spring-Semester nach der Saison und dann halt auch der Sommer. Das war schon recht entspannt, das konnte man gut hinkriegen, weil dann eben halt die ganzen Spiele wegfallen. Also es ist eine sehr intensive Zeit von Oktober, März, so ungefähr. Und der Rest des Jahres ist es okay, du hast immer noch viel zu tun, aber es ist jetzt nicht so nicht unschaffbar.
Und was unterscheidet das College-System von so einer dualen Karriere in Deutschland? So als deutscher Nachwuchsspieler, ich mache vielleicht noch Abitur oder ich studiere. Wie bist du da im Austausch mit anderen Spielern? Ihr werdet euch ja darüber unterhalten haben. Viele sind ja in Amerika gewesen, aber nicht alle. Ja, also ich finde grundsätzlich, es ist ja erstmal viel schwieriger, überhaupt alles unter einen Hut in Deutschland zu kriegen, weil nun mal die Connection zwischen dem Sport, den man betreibt und die Uni, auf die man geht in Deutschland, da ist ja keine Connection. Es gibt ja quasi irgendwie keinen Verein in Deutschland, außer vielleicht irgendwie in Bochum oder so, oder Münster. Die haben, glaube ich, so ein bisschen so eine Vernetzung, aber ansonsten hast du ja keine Vernetzung. Das heißt, dem einen Teil deines Lebens ist es egal, was der andere Teil deines Lebens passiert. Und das ist halt überhaupt nicht so in Amerika. Also das ist wirklich, es wird viel Rücksicht genommen aufeinander.
Also gerade auch bei mir in der Uni war es halt, weil wir eine kleinere Uni waren und jetzt nicht, also der akademische Teil war schon wichtig und man wurde nicht durchgewunken, man musste auch die Leistung zeigen, aber es wird dann halt viel mehr, wird dir auf die Züge kommen, dass du organisierter und strukturierter auch das alles unter einen Hut kriegst, weil es nun mal sehr schwierig ist, das alles unter einen Hut zu kriegen. Also zum Beispiel hast du halt die Möglichkeit, weil du Athlet bist, hast du die Möglichkeit, mit als erstes die Kurse zu belegen. Und das hilft dir natürlich auch, weil du natürlich dann darum um den Trainingsplan rumbauen kannst und nicht dann irgendwie um sieben Uhr abends in irgendeine Vorstellung, Veranstaltung musst. das kannst du halt dann, das war halt ein Vorteil, den hast du wahrscheinlich in Deutschland nicht.
Oder zum Beispiel hatte ich, was ich meinte, im Fallsemester hatten wir dann auch oft, hatten wir halt auch die Prüfungen, während wir unterwegs waren. Und dann musstest du die halt dann unterwegs, die Prüfungen schreiben. Dann muss dann jemand von der Uni mitkommen und die quasi abnehmen, dass du die ja machst und dass du da nicht schummelst. Und all diese ganzen soften Faktoren, das gibt es halt in Deutschland nicht. Und deswegen... Es ist um einiges schwer, würde ich sagen, in Deutschland zu studieren und das unter einen Hund zu kriegen, weil du auch sowieso ein bisschen eher so, du bist eher auf dir selber überlassen sowieso als Student und dann natürlich auch noch mit der Basketball-Karriere. Das hat mir natürlich um einiges erleichtert. Du erzählst das jetzt hier so ganz lockerflockig und es gibt einen Aspekt, den wir noch gar nicht thematisiert haben, nämlich die Sprache. Also ich meine, du bist ja auch relativ jung dann doch in die Vereinigten Staaten gegangen und nun bin ich ja von Haus aus Englischlehrerin und dementsprechend auch neugierig. Wir haben ja jetzt ganz neu auch die Englisch-Diggis im Angebot, rund 30 Stück sind es mittlerweile, also von Shakespeare zu den Urzeiten und If-Clause ist alles mögliche dabei. Die Chance hattest du ja damals leider noch nicht. Aber wie gut warst du denn eigentlich in der Fremdsprache aufgestellt? Konntest du da direkt andocken und mitmachen oder musstest du auch da etwas aufholen? Also Hör- und Sprechverständnis, würde ich sagen, war sehr hoch, weil ich schon sehr amerikanisch geprägt gelebt in Deutschland noch. Viel amerikanischen Content gehabt, Videospiele immer auf Englisch gespielt.
Natürlich ist Basketball sowieso ein sehr amerikanischer Sport. Also das Englisch hat mich überall immer weiter berieselt. Ich war auch im Englisch-LK.
Damals aber tatsächlich dann doch nicht so gut. Aber das ist zum Beispiel auch ein gutes Beispiel. Mein Abitur war zum Beispiel nicht so gut, weil das mit dem Basketball, das war natürlich immer ein Spagat, das beides unter einen Hut zu kriegen. Nachher wurde das noch nicht mehr so. Nachher wurde man dann ein bisschen besser. Ne, also am ehesten hat es mir wirklich irgendwie im Everyday-Sprechen gefehlt, aber das Das geht dann nach drei Monaten, ging das auch. Und dann nach dem ersten Jahr hatte ich irgendwie meinen Akzent verloren und dann war es auch entspannt. Die sind da eigentlich auch, so wie ich es erlebt habe, sehr offen und entgegenkommt, die Amerikaner, oder? Wie hast du das empfunden? Ja, genau. Also ich wurde erst mal am Anfang getestet, musste ich erst mal einen Test machen, ob ich quasi nicht Englisch noch belegen müsste, weil es ja eine Fremdsprache für ihn ist. Ja, und den hatte ich halt direkt bestanden und dann war es eigentlich echt entspannt danach. Du hast ja selbst dann Journalismus studiert und erlebst ja heute auch diese schnelle Veränderung der Medienlandschaft. Wie blickst du denn selber auf die Zukunft des Sportjournalismus? Also gerade dieses Spannungsfeld zwischen seriöser Berichterstattung und sozialen Medien, die sofort alles live dann auch durchtickern. Ja, wie empfindest du das mit deinem Studium im Hintergrund? Das ist eine sehr gute Frage. Also auf der ersten Seite, das ist diese Highlight-Kultur.
Also ich würde es ein bisschen unterscheiden. Ich finde, als die sozialen Medien das erste Mal quasi aufgeploppt sind und es gab immer mehr und immer mehr Content, ist es viel weggebrochen von diesen klassischen Reportagen oder klassischen Spielberichten, was so Oldschool-Journalismus wäre. Es ist viel weggebrochen auf diese Highlight-Kultur, dieses hier ein 60-Sekunden-Video, hier ein Zusammenschnitt, blablabla. Aber ich würde sagen, dass, also vielleicht jetzt ein schlechter Take, aber ich finde, es ist jetzt gesättigt. Man kriegt dann die Highlights, wenn man die will, kann man die gucken, fertig, alles gut. Aber auf der anderen Seite finde ich auch, dass es immer noch eine Relevanz gibt für halt lange Reportagen, lange Interviews, wo sich jemand wirklich auseinandersetzt mit einem Thema oder einer Person im Sportkontext und dass es dafür auch immer noch einen Markt gibt.
Im Fußball zum Beispiel ist es immer noch, Leute gehen immer noch hin und schreiben solche Geschichten und das würden sie nicht tun, wenn sie niemand hören möchte. Es ist halt so, ich würde sagen, es gibt eine Unterscheidung. Es gibt halt nicht mehr dieses, das früher war eigentlich alles so ein bisschen.
Sorgfältiger berichtet und mit viel Recherche, Das gibt es zwar immer noch, aber es wurde ein bisschen geteilt, wenn das irgendwie Sinn ergibt. Ja, das ergibt total Sinn. Ja, weil ich finde das auch gerade das Beispiel, was du jetzt gemacht hast vom Fußball. Wenn ich da an eine große deutsche Zeitung auch denke, die bringen hauptsächlich Fußballartikel, weil die am meisten geklickt und gelesen werden. Also der Bedarf ist da. Die Leute wollen mehr. Oh, es gibt eine Meldung von Gerd Nengel. Ja, aber diese große Zeitung, die will eigentlich auch Basketball nach vorne bringen. Zumindest war es die Absicht, denn der Sender Dein, der ist ja ganz eng mit Axel Springer verbandelt und da sollte ja viel mehr passieren. Also ich weiß zumindest, vor zwei Jahren, als es dann hieß, jetzt Dein macht die BBL, wir machen das ganz Crossover, jeden Tag wird Basketball irgendwo auftauchen. Das stimmt auch in den sozialen Medien. Also Instagram und YouTube sind natürlich voll. Highlight-Kultur, hat Philipp gerade gesagt. Aber ich glaube, so im Print- und Online-Geschäft ist da noch starker Nachholbedarf. Aber es werden auch Spiele übertragen im Free-TV, auf Welt TV. Also da werden auch BBL-Spiele übertragen. Das war ja vorher eher selten, als das noch bei der Telekom. Aber findest du das wirklich, Gerd? Weil ich habe nämlich das, also ich bin ja noch mal tiefer in der Bubble wahrscheinlich als du, weil es dieser Schlag, also ist natürlich die Zeitschrift, die ihr meint, ist ja schon sehr populistisch und sehr schlagzeilen gebunden.
Ich finde schon, dass da viel mehr passiert. Besser geworden, auf alle Fälle.
Also meine Freundin und ich wurden zum Beispiel auch schon mal da so ein bisschen aufgegriffen, wie wir uns quasi kennengelernt haben, weil das halt bei deinen wurde ich live on air gefragt dazu und dann wurde da also auch eine Story, Dann ist es so ein bisschen viral gegangen. Es ist schon witzig, weil dann haben uns auch Leute unabhängig voneinander, haben uns darauf angesprochen, die überhaupt nicht in der Basketball-Babbel sind. Also es zieht schon ein bisschen, es schlägt auf jeden Fall mehr Wellen, als es früher noch war. Nee, ich bin da ganz bei dir. Also es ist mehr geworden, es ist besser geworden und es wird mehr wahrgenommen. Da bin ich bei dir, aber es ist noch Entwicklungspotenzial. Ja, auf jeden Fall. Um Herrn Seifer zu zitieren. Also ich weiß, dieser Podcast, ich weiß gar nicht, wo er das erklärt hat, als dein, ein Jahr bevor dein gekommen ist. Da war ich ganz fasziniert, beeindruckt. Das war bei Magenta, glaube ich.
Ich glaube, ich weiß, welchen Podcast du meinst. Ja, du hast die Folge auch gehört, ne? Ja, ja, ja. Und da dachte ich, jetzt knallt alles los. Aber es ist natürlich, und man darf ja nicht vergessen, wir sind Basketball-Weltmeister. Das Thema war natürlich auf einmal zur besten Sendezeit am Sonntagnachmittag, soweit ich mich erinnere, 16 Uhr, lief das WM-Finale. Also es ist schon in der Öffentlichkeit angekommen, es wird stärker wahrgenommen. Der Druck ist natürlich da durch Fußball, klar Handball, aber Basketball holt auf, das ist auf alle Fälle so. Neben dem Sportjournalismus ist ja heute auch jeder Spieler selber so sein eigener Berichterstatter. Liebe Grüße gehen raus an Luis Ficke an der Stelle. Also ich glaube, der hat es in Deutschland von den Basketballspielern am weitesten getrieben in diesem Bereich. Aber das gehört ja heute auch mit dazu. Ja, auf jeden Fall. Auf jeden Fall. Also ich glaube, das Fachwort dafür ist Brand Building.
Und das hat Louis Fieke durchgespielt, das muss man sagen. Also der ist ja wirklich sehr aktiv auf TikTok und auf Instagram. Und das macht ja auch einen guten Job. Und das ist zum Beispiel auch witzig, welchen Teil der Bubble er anspricht. Weil ich kriege das ja so ein bisschen mit. Ich kenne ja Louis schon recht lange. Er ist ja ein Jahr jünger als ich. Und wir haben schon lange gegeneinander gespielt. Und natürlich ist das jetzt kein Content, der für mich als Mitkollege quasi ist. Oder vielleicht auch ein bisschen weniger für aktive Fans, aber für Kinder ist es natürlich unfassbar wertvoll. Weil er hat ja auch viele Tutorials und erklärt viel, wie so alles ist und so. Und wenn man da so ein bisschen die Kommentare gerade auf TikTok liest, dann ist es wirklich so, ich habe jetzt hier irgendwie die Auswahl geschafft, bring deinen Tipps und so. Das ist schon sweet. Also ich finde, der treibt halt den Basketball-Sport an der Basis nochmal um einiges an.
Du bist ja selber auch als Live-Kommentator aktiv oder als Kolumnist. Worauf kommt es da an und was ist sozusagen das gute Handwerkszeug eines Sportjournalisten? Ja gut, das sind ja natürlich jetzt zwei Paar Schuhe. Also ich hatte jetzt schon mal die Möglichkeit ein bisschen als Kommentator was zu machen, als Experte vor allen Dingen. Das hat angefangen tatsächlich auch im College, weil bei uns in der Halle wurden dann immer die Highschool State Championships gespielt. Und das war so ein bisschen nach unserer Saison. Und dann habe ich irgendwann mal den Typen, der das gemacht hat, habe ich gefragt, ob es okay ist, wenn ich den Livestream mal mit ihm mitmache. Und da hat das so ein bisschen angefangen, habe ich mich ein bisschen ausgetestet, hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ich wollte das immer mal wieder machen. Dann in der Reha habe ich die Probe von den Rheinstars ein bisschen mitleitet als Experte ab und zu, weil ich ja in Köln war. Ja und dann habe ich die Möglichkeit gehabt bei Dine und bei DAZN jeweils als Experte zu fungieren und ich habe mir das.
Mein Mission Statement quasi war, dass ich versuche komplexe Basketball-Vorgänge so zu erklären dass sie jeder versteht und das ist natürlich sehr schwierig, weil Basketball ein unfassbar schneller Sport ist und gerade in Deutschland ist auch diese Expertise einfach nicht so da, wie sie im Fußball zum Beispiel ist, dass es dann geht zum Beispiel auf der Blick auf den, wer macht die Körbe, eigentlich ist es immer, es gibt nur Körbe Aber dass halt so die anderen vier Leute, die auch noch braucht, um dass der eine dann den einfachen Korbleger macht, das habe ich halt so ein bisschen versucht zu erklären und auch so ein bisschen versucht, so die Spielzüge, die immer wieder passieren, das so ein bisschen zu erklären. Also auch von einer strategischen Perspektive. Und ja, ich hoffe, ich habe es so gut gemacht.
Feedback war ganz gut soweit. Ich hoffe, ich kann das auch bald mal wieder machen. Da kommt mir natürlich meine aktive Karriere etwas in die Quere, was ja auch okay ist. Und das würde ich auf jeden Fall sagen, macht einen guten Kommentator, einen guten Experten aus, dass man nicht so versucht, einfach nur zu fachsimpeln und zu sagen, oh, guck mal, wie viel ich davon verstehe und keiner kann ihm folgen, der nicht gerade 20 Jahre Basketballerfahrung hat. Das ist auf jeden Fall da wichtig. Und ja, bei Sportjournalismus finde ich es wichtig, einfach eine schöne Story zu erzählen und quasi so ein bisschen die Leute zu beleuchten, wer sie sind außerhalb vom Platz oder warum sie so auf dem Platz sind oder was deren Background ist, der sie so gemacht hat, dass sie so auf dem Platz sind. Das ist ja auch immer so eine Sache. Also da geht es mir viel um die Story und viel um Storytelling auch. Wo soll es hingehen? Du hast ja jetzt für Big is back, heißt es ja dieses Wochenende. Also wenn wir das senden, das ist jetzt vier Wochen später, aber jetzt Ende April ist die Big wieder zurück. Die war ja kurzzeitig vom Markt verschwunden. Da hast du eine Kolumne, Commissioner's Corner. Auf den Inhalt kommen wir gleich nochmal. Was reizt dich mehr? Also Bewegtbild? Oder doch die Texte schreiben. Das ist auch eine sehr schwierige Frage. Ich würde klassisch sagen, es hat beides ein Führer und Wider.
Es ist meine, ohne jetzt vielleicht zu weit vorzugreifen, aber die Commissioner's Corner lebt ja vor allem darauf, dass ich so ein bisschen größere Sachen versuche, meine Sicht der Dinge dazu zu artikulieren. Und das sind meistens auch Sachen, die ich innerhalb vom Team, gerade halt mit den Deutschen auch bespreche und auch mit meiner Freundin bespreche und so ein bisschen irgendwelche Developments innerhalb der Liga und des deutschen Basketballs, die ich halt irgendwie wichtig finde und die versuche quasi holistisch abzubilden. Das ist halt auch wieder, was ich meinte.
In diesem Fall ist die Recherche halt die Unterhaltung, so ein bisschen Meinungssuche, so ein bisschen auch ein bisschen Nachdenken darüber. Vielleicht meistens sind das so ambivalente Themen, wo man gar keine schwarze-weiße Meinung haben kann. Also das ist natürlich auch auf der einen Seite sehr reizvoll, weil ich mir gerne Gedanken mache um den Sport, den ich spiele, weil ich es auch Quatsch finde, wenn man das nicht machen würde. Weil es ist nun mal, wir opfern so viel für den Sport und dann kann man sich damit auch auseinandersetzen. Und auf der anderen Seite macht natürlich Live-Kommentars immer, macht immer, Natürlich auch viel Spaß. Es ist einfach, es ist schnell. Man kann natürlich da auch eine Geschichte erzählen, die live passiert. Es ist eher viel mehr exciting. Also es stimuliert so andere Teile des Gehirns, würde ich sagen. Werfen wir nochmal einen Blick so ein bisschen auf deine Zeit in den USA. Seit wann bist du jetzt wieder zurück in Deutschland?
Ich habe 2018 meinen Abschluss gemacht. Danach war ich zwei Jahre in Spanien. Also seit fünf Jahren bin ich wieder in Deutschland. Und war das eine ganz bewusste Entscheidung oder wäre das für dich auch eine Option gewesen, in den Vereinigten Staaten zu bleiben? Er hatte sich nicht. Also der Traum war natürlich immer irgendwie in die Richtung NBA zu gehen. Das hat jetzt nicht Chancen wirkt. Also das kann man so sagen. Ich habe auch eigentlich ein ganz gutes letztes Jahr gespielt. Ich hatte mir mehr erhofft. Es hat leider nicht geklappt. Wie ist denn? Und dann was, ja. Sorry, aber das interessiert mich jetzt schon.
NBA ist natürlich so ein bisschen die heilige Kuh, ja. Also wie sind denn da so die Kriterien? Was muss man denn machen, um Chancen zu haben, da aufgenommen zu werden? Liegt das da jetzt nur an irgendwelchen Statistiken oder muss ich Glück haben, dass ein Scout vorbeikommt oder gibt es Tryouts? Also wie schaffe ich es vom College in die NBA für meine Zweitkarriere jetzt gefragt? Ja, okay, fragst du dich selber, ja. Also, okay, natürlich auf der ersten Stelle würde ich sagen, das sind Statistiken. Wenn du alles auseinanderspielst, es gibt immer so ein Saying, they will find you. Das ist das Saying. Egal, welches Level du spielst, kannst du auch nicht Division 1, sondern Division 3 spielen und du nimmst da alles auseinander und du hast den, dir erfüllst vielleicht die körperliche Rahmenbedingungen, um NBA-Spieler zu werden, dann wirst du die Möglichkeit bekommen. So, ihr wisst, ich bin sehr groß, ich bin recht schnell auf den Beinen. Also eigentlich würde ich die auch erfüllen. Ich habe auch eigentlich eine gute letzte Saison gespielt gehabt. Leider haben wir aber zum Beispiel als Team nicht so gut abgeschlossen. Also erstmal, die Stats waren anscheinend nicht gut genug. Dann haben wir als Team, das ist das Nächste, was dich pushen kann, wenn du als Team überperformst, kann es sein, dass die dann genau gucken, so, ah, warte mal, wer ist da wichtig? Den und den und den. Denen geben wir eine Möglichkeit. Du willst halt immer diese Opportunity haben.
So, dann war ich in Portland. Portland hat eine NBA-Franchise. Ich hatte mir auch erhofft, dass ich gerade auch, weil mein Trainer 20 Jahre lang bei den Blazers gespielt hat, dass ich halt irgendwie da eine Möglichkeit habe, wenigstens in der Summer League mal mitzuspielen. Also dieses, was dann vor dem Draft ist, oder nach dem Draft, aber vor der Saison ist, hat auch nicht funktioniert. Also es ist alles so ein bisschen, ja natürlich war ich vielleicht nicht gut genug, um natürlich outright den Jump zu kriegen und zu machen, aber auf der Seite habe ich, denke ich mir auch oft so, boah, ich hatte jetzt auch nicht so wirklich die Möglichkeit, dass man jemand sagt, so hier, komm, pack den mal dahin. Der kann das, weil, ehrlicherweise, sage ich auch heute noch, dass der, so wie ich am besten spiele, dass es eher NBA Basketball als es europäischer Basketball ist. Also ich bin schnell, ich kann hochspringen. Das passiert mehr in Amerika, dass ich so eingesetzt werden könnte, als es in Europa könnte. So, ich habe mich natürlich angepasst über die Jahre, weil, gut, ich werde jetzt dieses Jahr 30, dass das passieren wird, es wird nicht mehr passieren, aber trotzdem sehe ich da, ich will jetzt nicht sagen, dass ich ein Opfer bin, dass ich da keine Objektivität bekommen habe, aber es ist einfach, ich hatte einfach nicht Glück. Ich hatte nicht an dem richtigen Zeitpunkt das richtige Glück um irgendwie eine Chance zu kriegen. Um Lothar Matthias zu zitieren, erst hatten wir kein Glück, dann kam auch noch Pech dazu. Und dann kam Pech dazu.
Nein, aber ohne Spaß. Endlich Niveau. Nein, ich denke wirklich bei jedem Spitzensportler, bei diesen minimalen Prozenten, die es schaffen, ganz an die Spitze zu kommen, natürlich gehört da auch das Quäntchen Glück dazu. Also das muss man ganz klar sagen. Definitiv. Also ich bin natürlich froh, dass er nicht in der NBA spielt oder bei uns bei den Rostock Seavolves, aber das sind jetzt sehr egoistische Interessen. Nee, aber ich muss natürlich auch sagen, es ist ja auch so, ich habe ja dann auch jetzt nicht so in Europa jetzt alles auseinander gespielt, dass ich vielleicht später noch, das hätte ja auch noch passieren können.
Ich sehe den Fehler auch selbst viel bei mir, aber ich sage auch, ich habe halt nie die Möglichkeit gehabt. Vielleicht habe ich sie die Möglichkeit gehabt und hätte es dann auch nicht geschafft. Ist ja auch realistisch, muss man ja sagen, aber manchmal denke ich mir nur so, das wäre schon schön gewesen. Jetzt hast du da gerade von einem Fehler gesprochen. Wir sprechen ja im Podcast auch viel über Fehlerkultur und letztlich geht es ja auch darum, aus den Sachen zu lernen und dann den eigenen Weg zu finden. Also du lernst ja immer weiter. Du lernst dann halt irgendwie auf einem anderen Weg und hast andere Türen, die sich öffnen natürlich wiederum für dich. Also das ist ja, denke ich, komplett unbelassen. Aber sag mal, was würdest du denn jungen Sportlern und Sportlerinnen raten, die überlegen, in die USA zu gehen? Also sei es jetzt für das Studium oder auch für eine sportliche Karriere. Hast du da so ein paar Tipps oder vielleicht Dinge, die diejenigen sich selber fragen sollten, bevor sie so eine Entscheidung treffen?
Sport allgemein oder Basketball? Basketball. Basketball. Basketball würde ich sagen machen, weil es, ich habe da geschrieben, die aktuelle Kolumne, die ich geschrieben habe für die Big, geht nämlich um die Gefahr von den NILs, von dieser, dass die Student Athletes oder die damaligen Amateure, wie ich einer war, dass die jetzt Geld verdienen können. Und dann muss man einfach sagen, es macht am meisten Sinn. Du kannst studieren, du wirst wahrscheinlich viel mehr Geld verdienen, als du im deutschen Basketball in den nächsten 5, 6, 7 Jahren deiner Karriere verdienen wirst. Weil, das muss man auch mal sagen, die Schlechten verdienen da so 4, 5.000 Euro im Monat. Das ist für einen Jugendspieler kein BBL-Gehalt, muss man sagen. Deswegen, es macht eigentlich keinen Sinn, es nicht zu tun. Es macht aus monetärer Sicht Sinn, es macht für deine Ausbildung Sinn. Das Einzige, was man natürlich sagen muss, in den letzten fünf Jahren, fünf, sechs Jahren hat sich Amerika nun mal politisch in eine Richtung entwickelt, die jetzt nicht so angenehm ist.
Da muss man sagen, kann man das abstrahieren, dass man sagt, okay, ich mache jetzt hier mein Ding, egal was passiert. Weiß ich nicht, manche Leute sagen da, ich kann dich nicht machen, will dich nicht machen. Es ist einfach irgendwie, fühlt man sich nicht gut mit dem politischen Klima da.
Das wäre für mich mit das Einzige, was dagegen spricht. Das ist dann so ein bisschen Typsache, wie du damit umgehst. Ja, du hast mich gerade eben zurückgefragt, meinst du jetzt bezogen auf Basketball oder andere Sportarten, wo würdest du denn die Unterscheidung zu anderen Sportarten ziehen? Ja, erstmal, also, okay, Basketball ist nun mal mein Thema. Ich kann jetzt nicht so viel zu den anderen Sportarten sagen, aber was ich sagen kann von meiner Uni-Zeit ist, dass gerade die anderen Sportarten einfach viel, viel weniger nochmal Attention kriegen und innerhalb der Uni-Business. Also wenn du jetzt nicht Baseball, Football, Basketball spielst, dann ist eigentlich College-Sport für dich nur so ein bisschen Teilfinanzierung. Weil zum Beispiel bei uns an der Uni gab es 16 Sportteams und eigentlich hatten nur die Basketballer und die Fußballfrauen so mit die vollen Stipendien. Die anderen hatten auch volle Stipendien, aber nicht alle Spieler. Da gab es mal ein Teilstipendium oder ein bisschen mehr dazu.
Die Baseballspieler hatten nur die Hälfte, hatten irgendwie ein Stipendium. Aber es ist so ein bisschen, da merkt man ja auch, wie wenig Stellenwert das hat. Wer die Stipendien kriegt und wer nicht. Und ich meine jetzt, ich würde jetzt vermuten, dass das ähnlich ist mit dem Geld natürlich da. Dass man da vielleicht dann weniger Geld verdienen kann. Aber auf der anderen Seite da auch wieder, ich weiß jetzt nicht, wenn du Golf spielst. So, spielst du Golf in Deutschland und sagst aber auch, ich will aber unbedingt studieren. Vielleicht ist das dann für dich auch die beste Variante, dass du nach Amerika gehst. Das kann ich jetzt einfach nichts zu sagen. Was war denn für dich persönlich der größte Gewinn aus deiner Zeit am College, abseits vom Sport? Also vielleicht eine Erfahrung, die du bis heute als besonders prägend empfindest? Also auf der einen Seite natürlich einfach, dass ich die Leidenschaft gefunden habe für Journalismus in Form von Kommentar und auch Schreiben an sich. Dass ich einfach auch gemerkt habe, dass ich sehr gerne schreibe und das auch sehr gut kann. Das hatte ich vorher nicht. Ich habe nicht vorher irgendwie Tagebücher oder irgendwie sowas geschrieben. Das hat alles wirklich dann am College angefangen. Und ich muss einfach sagen, also dieser Schritt mit 18, das zu machen, man wird halt erwachsen und man wird anders immer erwachsen und ich finde auch eigentlich immer, das ist so ein bisschen Kalenderspruch, aber dass du dich außerhalb deiner Komfortzone packst, nicht, dass ich das gemacht habe, aber es war auf jeden Fall ein ganz anderer.
Auf jeden Fall nicht bewusst. Ich habe nicht gesagt, ich muss das jetzt machen, um als Person zu wachsen, aber es ist natürlich passiert. Natürlich ist es passiert, weil eine ganz neue Welt da kennengelernt und auf jeden Fall ganz auf sich allein gestellt. Man muss ja einfach erwachsen werden. Und ich will das nicht missen, weil das war schon eine prägende Zeit für mich und auch eine schöne Zeit. und bin auch froh, dass ich in Portland gelandet bin, weil das auch eine tolle, tolle Stadt ist. Ich wünsche mir manchmal, ich hätte noch ein bisschen mehr Kontakt zu den Leuten von damals. Es ist halt einfach schwer, wenn man dann jetzt sieben, acht Jahre woanders, also auf der anderen Seite der Welt lebt. Aber ansonsten, ja, einfach viel mitgenommen für mein heutiges Leben. Sind da Spieler, mit denen du gespielt hast in Portland, die jetzt in der BBL oder in Spanien angekommen sind? Amerikaner vielleicht auch? Ist da mal jemand wieder getroffen? Mit denen ich gespielt habe, tatsächlich nicht so viele. Die haben alle so ein bisschen, meisten haben in Spanien gespielt, ja. Da habe ich auch manchmal meine Karriere mal gegen die einen oder anderen gespielt, das stimmt. Aber tatsächlich viele Leute, gegen die ich gespielt habe, aber die sind halt noch irgendwie jetzt in Europa unterwegs, wie man halt kennt.
Kommen wir mal am Ende nochmal auf die Bundesliga. Wenn die Folge jetzt hier ausgestrahlt wird, Ende Mai, dann sind die Playoffs im vollen Gange und ich hoffe, die Rostock Seawolfs, unser Team ist mit dabei und du auch. Ich hoffe es auch, ja.
Ja, du hoffst natürlich auch, sportlich und auch aus anderer Hinsicht. Was tippst du, wer ist im Rennen um die deutsche Meisterschaft jetzt, wer hat da zur Zeit die Nase vorn, obwohl man kann eigentlich alle, die vor den Playoffs immer getippt werden, da wissen wir, ist die Regel, die wären es ja nicht. Ist das die Regel, ja? Ja, ist schon öfter passiert, ich erinnere mich jetzt an Ulm, wie die Meister geworden sind, als Achter reingegangen sind, andere, klar, Bayern oder Alba, die als Serienmeister, klar, Bamberg in den 10er Jahren, gut, da konnte man drauf wetten, aber ich glaube, so sicher ist das nicht mehr. Also ich würde sagen, es ist entweder Bayern oder Ulm. Also es ist recht eindeutig. Ich sehe da keinen anderen, der da irgendwie, also Chemnitz stand jetzt Ende April, haben die es auch noch nicht rausgefunden. Normalerweise wären die auch da oben mit dabei, aber sehe ich jetzt noch nicht. Ulm, starkes Team dieses Jahr, wahrscheinlich, wie du sagst, stärker in der Hauptrunde performt, als sie in ihrer Meistersaison gehabt, gespielt haben. Und dann ist jetzt Bayern natürlich Favorit mit dem Kader. Carson Edwards fällt jetzt aus, muss mal gucken, wie lange. Ich würde sagen, es ist auf jeden Fall zwischen den beiden. Vielleicht kann man irgendein Team, vielleicht auch die Ross-Off-Series, die ein bisschen ärgern und vielleicht mal die Serie ein bisschen lang gegen die halten. Aber die beiden sind schon wirklich mit Abstand das Beste, was der deutsche Basketball gerade zu bieten hat. Alba kommt noch jetzt wirklich nochmal stark.
Entschuldigung, bitte, ich bin Berlinerin. Ich möchte doch mal stark davon ausgehen, dass Alba noch kommt. Nein? Nein. Also, der Chemnitz-Sieg war jetzt überraschend, das gebe ich dir. Ich hätte auch nicht gedacht, dass sie so Chemnitz schlagen, vor allem in Chemnitz. Aber nee, also die Saison ist so miserabel gelaufen für die. Ich kann mir nicht vorstellen, beim besten Willen. Selbst wenn sie jetzt in die Play ins Rhein rutschen, würden sie ja dann in der ersten Runde gegen Ulm oder Bayern spielen. Da muss schon wirklich viel passieren. Aber hey, ich weiß es nicht. Vielleicht, ne? Man weiß es nicht. Man weiß es nicht. Wie schätzt du die Chancen von uns ein, von den Rostock-Sivolves? Ja, sehr gut. Also, dass wir die Play-Ins kommen, das sollte mittlerweile drin sein.
Egal, was da noch passiert. Und ich denke mal, wenn man noch einen Sieg jetzt aus den letzten drei Spielen holt, dann ist man, vielleicht kratzt man gerade so an den Play-Off-Rängen, an den direkten Play-Off-Rängen. Und wenn man zwei holt, dann sollte man eigentlich drin sein. Aber es ist so unfassbar eng, die Saison ist so schwierig. Ich glaube, ich kann mich an keine Saison erinnern, wo das so verrückt war. Also so dicht, wo ein Sieg darüber entscheiden kann zwischen Platz 4 oder 11. Ja, und so viele Vierer-Vergleiche und das ist, also es ist übrigens da, wir haben jetzt über den NRL geredet, das ist in der aktuellen Big, in der nächsten Big geht dann meine Kolumne über das Narrativmanagement, was man als, wie schwierig das für einen Sportclub ist, quasi, wenn nämlich so eine Niederlage zwischen 3 und 10 den Unterschied macht, auf einmal bist du unten in der Tabelle, jedes Team sagt, wir gucken auf den Prozess und wir sind nicht ergebnisorientiert, aber alle sind ergebnisorientiert, immer. Deswegen damit dann umzugehen, das ist die nächste Kolumne. Vielleicht weisen wir an der Stelle noch einmal für alle Zuhörer und Zuhörerinnen, die nicht ganz so basketballaffin sind, darauf hin, was die BIC denn eigentlich ist. Die BIC ist die Basketballzeitschrift in Deutschland. Es gibt nicht so viele, aber das ist die, wer sich für deutschen und für europäischen Basketball interessiert, der liest die BIC. So kann man es sagen. Ich habe jetzt mein Abo gerade, mein Freiabo für nächstes Jahr gerade geschossen. So, mit dieser Aussage.
Philipp, ich wollte dir noch was anbieten. Es ist ja bekannt, dass du großer Kuchen-Fan bist. Ich bin sehr großer Kuchen-Fan. Wo isst du am liebsten Kuchen an Rostock? Oh, ich würde sagen, der beste Kuchen hat das Café Liebkreis am Dobberanger Platz. Da hast du jetzt einfach mal einen rausgeholt. Das stimmt. Das ist natürlich einfach eine fantastische Location. Da würde Viola sich auch wohlfühlen. Das ist eine Mischung aus Boutique und Kaffee. Ja, da muss ich hin. Das ist doch mein Spot. Es riecht auch immer fantastisch. Ja, genau. Es ist ein sehr guter Spot. Ich wollte dir mal was anbieten. Wenn die Seawolves, wenn die das Team es in die Top 4 schafft, spendiere ich der Mannschaft ein großes Blechkuchen. Aber bitte keinen selbstgebackenen Lärm. Und serviere es auch höchstpersönlich in Bargeshagen. Ich muss natürlich am Trainer vorbeikommen. Das könnte die größte Schwierigkeit sein. Das ist kein Problem. Aber du backst es nicht selber?
Ich würde den selber backen. Oh, Gerd. Du musst doch was Gutes in die Waagschale werfen. Ja, aber hallo. Oder ich organisiere was von Liebreiz. Nein. Und wenn ihr es nicht schafft, dann ist mein Gegenangebot. Du weißt vielleicht, oder wer das schon gehört, wir haben ja ein Inklusionsteam, was ich gegründet habe, die VWLF. dass du mit denen einmal trainierst. Also das müssen wir keine Wetterabschieden. Das kann ich auch so einfach machen, weil ich hätte jetzt angeboten, wenn du jetzt nicht mit den WeWars gesagt hättest, dann hätte ich gesagt, Top 4 ist schon, da musst du ja eigentlich schon alles gewinnen von den letzten Spielen, aber ich kann auch einfach so mal zum Training vorbeikommen, das ist kein Problem. Ich glaube, dann flippen die aus. Wir bereiten uns ja vor auf die Landesmeisterschaft dieses Jahr, das erste Mal Special Olympics. Wir wollen uns ja dann auch für Deutschland qualifizieren. Du, ich weiß, ich vergesse leider seinen Namen immer, aber es gibt einen von euren Spieler dann recht groß mit so einer Mütze, ich habe seinen Namen, er hat vergessen, Patrick, kann sein, auf jeden Fall, der hat mir jetzt bei der, bei Karls Erdbeerhof, bei der Autogrammstunde, hat er mir nämlich das erzählt, dass, äh, dass es jetzt in die heiße Phase geht. Ja, das stimmt, wir wollen uns qualifizieren, wir müssen jetzt richtige Qualifikationswettkämpfe machen und deswegen müssen wir eine Landesmeisterschaft spielen, um da in Deutschland frei zu spielen, denn wir haben ein Ziel, vielleicht können wir das hier mal im Podcast erörtern.
Wir wollen 2027 bei den Special Olympics in Santiago de Chico spielen, das ist unser großes Ziel. Wie cool, super. Das ist top, das ist top. Da wird natürlich so ein Training mit dir nochmal, das Team möchte ich nach vorne bringen, das ist klar. Dann wählen sie Olympiasieger natürlich. Auf jeden Fall.
Du kannst jetzt nicht mehr Nein sagen und Gerd kann sagen, Kuchen, den esse ich zu Hause und teste den erstmal an. Nein, das ist jetzt, das Angebot steht, das habe ich jetzt gemacht. Ja, lustig, dass du sagst, ich habe tatsächlich auch schon seit langer Zeit Berührungsbude mit den Special Olympics, weil Portland ist ja in der Nähe von Biverton, da kommt Nike her und Nike macht auch ganz viel bei den Special Olympics und da waren wir auch jedes Jahr bei denen auf dem Campus und haben auch Special Olympics gemacht. Also wir sind ja schon... Ich finde das immer ganz toll. Ja, in Amerika ist das weiter. Die Idee kommt ja von der Familie Kennedy und die haben das gepusht. Und deswegen ist das eine Idee mit den Special Olympics, die aus Amerika kommt. Das können manche Menschen schwer nachvollziehen. Die verwechseln das auch mit Paralympics und das sind wirklich zwei unterschiedliche Kategorien. Wir hatten ja nun 23 die Special Olympics in Deutschland. Also es ist auch eine ganz tolle Erfahrung. Also einfach mitmachen, jeder kann mitmachen. Also ich mache jetzt mal Werbung hier an der Stelle. Wenn ihr in Rostock oder in Güstrow lebt und demnächst auch bald in Greifswald und habt Lust auf Basketballspielen, dann meldet euch gerne bei mir oder bei den Rostock Seawolves und dann vermitteln wir euch da weiter. Macht einfach mit. Wir sind ein tolles Team. Finde ich super gut. Also Gerd, danke für den Hinweis. Können wir auch nochmal verlinken. Auch vielleicht an der Stelle nochmal die Info für euch. Den Kontakt zu mir und zu Gerd, den findet ihr immer in den Show Notes. Könnt ihr uns immer kontaktieren mit Anregungen, Fragen und Wünschen.
Und Philipp, ein ganz großes Dankeschön an dich. Jetzt haben wir einen wirklich turbulenten Ritt über die Kontinente, über die Basketballfelder, die verschiedenen Sprachen etc. Gemacht. Und ich danke dir ganz herzlich für deine sehr persönlichen und privaten Einblicke an der Stelle. Ja, ich danke euch. So, Gerhard, jetzt waren wir ja zum einen genau in deinem Element. Und ich muss aber auch sagen, als jemand, der nicht so Basketballaffin ist, ich fand das total spannend. Also eine richtig starke Folge mit Philipp Hartwig.
Dem Center bei den Rostock Seawolves. Dass er auch College-Spieler, Kommentator ist, ist schon beeindruckend. Irgendwie einfach ein richtig guter, reflektierter Typ. Kann ich dir nur zustimmen? Was mich bei ihm immer beeindruckt, ist eben so die Klarheit. Da ist er schon was Besonderes, Basketball zu spielen und dann auch Journalismus zu studieren in einem anderen Land, was du ja auch gesagt hast, in einer anderen Sprache. Das war mir gar nicht so bewusst in dem Moment, wo ich darüber nachgedacht habe, weil die natürlich die Spiele alle sehr gut Englisch sprechen, aber das muss man ja auch erstmal lernen. Das ist schon eine starke Leistung. Ja, absolut. Also ich denke, da braucht man auch schon eine besondere Mischung aus Disziplin und Neugier.
Also auch von dem Trainingspensum, was er geschildert hat, da braucht man ja auch ein gutes Durchhaltevermögen und wirklich den Willen, da Erfolg zu haben. Denn ich glaube, sonst kannst du das auf Dauer gar nicht so durchhalten. Aber unabhängig davon merkt man ihm auch an, dass er wirklich was bewegen will, nicht nur auf dem Feld, sondern auch daneben. Ja, das stimmt. So ein Typ ist er. Und ich finde, man merkt, wie ihm so Lernen auch wichtig ist. Also nicht stehen bleiben, interessiert sein, neugierig sein. Also nicht nur im sportlichen Sinne, sondern auch so das Thema Haltung. Das zieht sich durch vom College über den Journalismus bis hin zu seiner Sicht auf Medienkompetenz. Da hattest du ja eben auch das Thema angesprochen, wie man Schule und Leistungssport unter einen Hut bringt. Ich habe es gerade eben auch nochmal angesprochen, also diese Durchhaltevermögen, das wirklich über eine lange Zeit auch so zu schaffen, ist schon bemerkenswert. Wie fandest du seine Antworten in dem Bereich? Fandest du das hilfreich? Absolut. Ich glaube, dass viele, auch gerade Jugendliche, da manchmal vielleicht auch eine falsche Vorstellung haben.
Also die sehen, klar, nehmen wir mal, Fußball ist jetzt Nummer eins in Deutschland oder sie sind folgenetwegen. NBA-Stars oder auch außer BWL-Stars, dann sehen sie natürlich, wie die auf dem Platz sind, das ganze Drumherum, dass die Auslandsfahrten machen, vielleicht sogar International spielen und dann auch noch High Society bei den Fußballern. Aber was dahinter steckt, da sind ja ganz, ganz viele, die A, die es nicht schaffen und B, wie viel Arbeit da drin steckt. Glamour ist ja nur vielleicht ein ganz kleiner Ausschnitt, aber die ganze Arbeit, diese Anstrengung, das bleibt dann ja auf der Strecke und schafft vielleicht auch eine falsche Perspektive. Auch das Scheitern muss man ja in dem Zusammenhang sagen und dieses Umgehen mit Misserfolgen, diese Resilienz auch entwickeln, immer wieder aufzustehen, immer wieder weiterzumachen, am Ende dazustehen und sich bejubeln zu lassen, das wünschen sich alle und das ist dann vielleicht auch leicht. Aber wie du sagst, das ist letztlich nur die Spitze des Eisbergs und für ganz viele auch sehr schwer nur zu erreichen. Und da haben wir in Deutschland auch ganz schön viel Nachholbedarf.
Du siehst ja, durch Sport kann man in Amerika eine ganze Menge erreichen. In Deutschland ist es, ja, dann geht er an die Spezialschule, da müssen die Lehrer, wenn er dann es geschafft hat, an solche sportlichen, an ein Sportgymnasium zu kommen, an eine Sportschule, da müssen die Lehrer auch das unterstützen. Sport hat manchmal ja nicht den Stellenwert, den er eigentlich haben sollte, weil er hat eine hohe integrative Kraft. Ja, und du sagst es auch gerade, die Lehrer müssen da auch mitgehen. Das heißt, wir brauchen natürlich auch für die Schüler und Schülerinnen eine gute Begleitung auf dem Weg zum Erfolg, auch so wie Philipp das geschildert hat als Sportler. Und wenn ich an Begleitung denke, dann fällst du mir natürlich auch ein in deiner anderen Rolle. Du hast ja ganz viele Rollen zwischen Podcast-Host, Rasener-Reporter etc.
Aber du bist ja unter anderem selbst bei den Rostock Sea-Wolves aktiv als Aufsichtsrat. Aber dein Herzensprojekt sind doch eigentlich die We-Wolves, oder? Genau, aber das ist ja ein Teil der Rostock Sea-Wolves. Also es ist ein Inklusionsteam. Menschen mit und ohne Behinderung spielen da gemeinsam Basketball. Und ich sage immer Basketball für alle. Wir trainieren zusammen, wir wachsen zusammen, wir spielen Turniere. Wir haben ein großes Ziel, wir wollen zu den Special Olympics nach Santiago de Chile 2027. Da arbeiten wir dran. Das war gar kein leichter Weg. Vielleicht können wir da mal zu den Special Olympics, zu diesem ganzen Thema, auch mal eine Folge machen und laden uns mal einen Athleten ein und einen Coach. Oh wow. Muss auch nicht aus dem Basketball sein, kann auch eine andere Sportart sein. Aber das ist auf alle Fälle absolutes Herzensprojekt.
Inklusion ist nicht dabei sein, das alles, sondern dabei sein und alles. Total spannend. Wir haben auch Schulen, eine Schule auch, die ein inklusives Team hat. Also die Vivos gehen auch in andere Städte, nicht nur in Rostock, jetzt in Güstrow, wir wollen noch nach Kreiswald, aber ein anderes Projekt, das wir haben, Basketball macht Schule. Und wir wollen an jeder Schule eine Basketball-AG im Land gründen. Sehr cool. Und das macht ihr auch mit Schulen zusammen, oder? Wir haben schon ganz, ganz viele Schulen. Über 70 Schulen sind schon bei den Rostock Seawolves, wo Trainerinnen und Trainer jede Woche einmal an die Schule kommen, mit den Schulern arbeiten, was auch von lokalen Firmen unterstützt wird. Wer sich hier noch einbringen will, gerne an mich wenden. Dieses Projekt bewegt Kinder im wahrsten Sinne. Und da ist Philipp natürlich auch im wahrsten Sinne mit 2,18 Meter ein gutes und großes Vorbild für die Kinder und Jugendlichen. Ja, absolut. Das merkt man ihm auch sehr an, dass ihm das wichtig ist, diese Haltung zu zeigen. Und ja, propos Haltung, ich fand es auch sehr schön und differenziert, wie er sich zu den USA geäußert hat. Also seine Wahrnehmung mit allen Unterschieden, aber auch mit einer Offenheit, die uns in Deutschland ja vielleicht auch manchmal ganz gut tun würde. Ja, diese Mentalität, gerade nicht ganz so leicht, da könnt ihr auch nochmal in die Folge mit Arthur Landwehr hören.
Was so das Miteinander, das Politische, was für uns vielleicht auch nicht so greifbar ist, aber diese grundsätzliche Offenheit und Zugewandtheit der Amerikaner, das hat er ja auch beschrieben. Ja, und ich bin gespannt jetzt mal, apropos Offenheit, ob Philipp seine Wette einlöst. Er hat es eigentlich ja schon zugesagt, dass er mal zu den Vivos kommt und mit ihm trainiert. Aber das würde ich gerne machen. Auch meine Tordenwette einlösen oder Kuchenwette. Ich weiß ja jetzt gar nicht, Gerd, ich habe es ja im Gespräch schon ein bisschen unterstellt, vielleicht war das auch gemeint von mir. Er wird sich richtig Mühe geben, damit er deinen Kuchen nicht essen muss. Dabei kann ich gar nicht urteilen, ob du backen kannst oder nicht. Sag mal ehrlich, kannst du backen? Warum hast du mir noch nichts gebacken? Ich habe doch bald Geburtstag.
Ich esse, habe ich Geburtstag. Stimmt. Würde ich dann mal machen. Was ist denn so ein Brownie und Bananenbrot? Brownie und Bananenbrot. Also da musst du jetzt nochmal gesondert drüber nachdenken. Ja, ich kann auch eine Torte machen oder einen Streuselkuchen. Nee, nee, nee. Also so hatte ich jetzt nicht gedacht. Wenn Philipp Hartwig hier was mit Basketball-Dekor kriegt oder so, dann kriege ich ja wohl zumindest ein Podcast-Mikro. Uh, magst du das mit diesem, wie heißt das, wie heißt dieser Zuckerzeug? Puderzucker? Nee, nee, nee, was man so rüber macht auf amerikanischen Torten. Ach dieses Icing, ja, ja, mach rauf, mach alles rauf. Gott, das will. Doch, ja, also falls es da nochmal Beweisfotos geben. Wir müssen eine Folge zum Thema Zucker machen. Genau, Beweisfotos geben sollte, entweder zu meiner Torte oder zu der von Philipp Hartwig und natürlich dem Training, dann halten wir euch hier auch im Podcast auf dem Laufenden. und jetzt, Gerd, gehen die abschließenden Worte natürlich an dich. Wenn euch die Folge gefallen hat, dann gebt uns eine 5-Sterne-Bewertung auf Spotify. Abonniert HeyDigis, so geht Lernen heute, dann seid ihr immer die Ersten, die nächste Folge dann auch wieder hören. Wir freuen uns auf euch. Bis dann. Das war HeyDigis, der Bildungspodcast mit Viola Patricia Herrmann und Gerd Mengel.
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