Hallihallo, wir sind es, eure beiden Sparschäler und damit willkommen im Bobcast. Hallo Andreas. Ja, hallo Kai. Aber sag mal, mir ging es da wirklich wie Peter in der Folge. Ich wusste überhaupt nicht, was das ist erstmal, ein Sparschäler. Kanntest du dieses Wort? Ich habe es noch nicht gehört vorher. Ja, doch. Also zu der Zeit kannte ich das wahrscheinlich nicht. Okay. 96 war mir wahrscheinlich auch nicht so vertraut. Aber jetzt weiß ich natürlich schon. doch, natürlich, was das ist. Bei uns hieß das immer Küchenschäler oder so, also Sparschäler, war mir irgendwie sehr neugt. Ein Sparschäler ist eben wirklich so ein Schäler, wo du nur ganz dünn zum Beispiel den Spargel mit einem Sparschäler schälst, um den ganzen Spargel nicht zu ruinieren. Und deswegen hast du einen Sparschäler. Alles klar, ich wusste das nicht. Ich habe es hier in dieser Folge gelernt. Das ist doch schon mal was Positives, was man sagen kann über jetzt den letzten Fall aus der Feder von Brigitte Johanna Henkel-Weidhofer, die wir heute besprechen wollen. Der dreckige, ich will das immer auf hessisch sagen, der dreckische Deal. Der dreckische Deal und das Bündchen, das spielt ja auch eine große Rolle. Der Rollo- und Rauschgift, das hat natürlich auch mit Frankfurt zu tun. Um Spiel geht es heute, Andreas, um Gottes Willen. Ja, wollen wir gleich mal einsteigen. Darf ich heute mal anfangen? Ich hatte nämlich echt irgendwie ein interessantes, zwiespältiges Hörerlebnis mit dieser Folge. Ach ja, dann erzähl doch mal. Und zwar ganz ehrlich, also ich habe zunächst wirklich mehrfach versucht, die zu hören, auch im Urlaub. Ich war ja letztes Mal noch im Urlaub und dann im Flugzeug auf dem Rückweg und ich kam einfach nicht rein in diese Folge. Ich bin wirklich mehrfach eingeschlafen. Es hat mich alles null interessiert. Das wirkte irgendwie wie so ein TKKG-Fall, so Rauschgifthandel an der Schule und wir müssen die Dealer verhindern und sowas. So, und dann habe ich aber jetzt in der Vorbereitung natürlich nochmal intensiv und komplett in Ruhe die Folge gehört und das auch mehrmals. Und plötzlich kam dann da so eine ganz andere Atmosphäre auf, die mir irgendwie gar nicht aufgefallen war beim ersten Mal. Und zwar, ich weiß gar nicht, wie ich das genau beschreiben soll, vielleicht ja so eine Ernsthaftigkeit. Also sowohl wie die Geschichte erzählt wird, als auch worum es eigentlich geht. Also ja, Rauschgifthandel, aber das Ganze hatte dann zumindest in der ersten Hälfte der Geschichte ein bisschen so eine Straßenthriller-Anmutung. Das hatte sowas Amerikanisches, sowas wie so eine Miami-Weiß-Folge vielleicht oder sowas. Und es ging dann auch plötzlich um sowas wie strukturellen Rassismus, um Bürgerrechte. Und auch wenn das vielleicht jetzt ein bisschen dick ist, dass die eine Figur Malcolm King heißt. Also eine Mischung aus Martin Luther King und Malcolm X. Das schon sehr mit dem Holzhammer. Das ist ein bisschen Holzhammer, fand ich das. Trotzdem aber so dann ganz interessant in diesen eigentlichen Plot verwoben wurde. Deswegen war interessant, also wie ich dann da doch dann so meinen Spaß hatte bei der Folge und mir gefällt eigentlich auch, dass die Geschichte zumindest im Hörspiel, auch da müssen wir natürlich wieder vergleichen, gucken gleich, sehr straight erzählt ist. Also es gibt da nicht so viele Schlenker, wie das sonst gern mal ist bei B und HW. Es geht von A nach B nach C nach D und dadurch fand ich die ganze Folge eigentlich relativ kurzweilig bis dann zum letzten Drittel. Das muss man ehrlicherweise sagen, da gibt es dann natürlich wieder unheimlich viele Monologe, die dann so Backstory abarbeiten. Da geht dann auch ein bisschen der Drive und der Erzählspaß auch flöten. Also das war mein Eindruck und dann vielleicht noch schon mal erwähnt, mal gucken, was du davon hältst. Es gab zweimal in der Folge, Einen sehr konkreten zeitlichen Bezug, was ich immer etwas ungünstig finde, weil man die Fragezeichen ja gerne so ein bisschen zeitlos hat. Einmal ist das diese Anspielung auf König der Löwen, diesen Disney-Film. Das war vorher. Mit dieser Hakuna Matata-Geschichte, ja. Also da weiß man dann, aha, das muss irgendwie also nach 1994 gewesen sein. Und dann einmal auch diese ganze Backstory von Malcolm und Tim Hoover, dass die da Ende der 60er Jahre in der Studentenbewegung an der Kalifornischen Uni aktiv waren. Da wird sogar einmal gesagt, das ist also 30 Jahre her. Und sowas beißt sich für mich immer dann so ein bisschen, wenn ich so genau weiß, ah, okay, das ist jetzt in Echtzeit 1996 und damit geht dieses bisschen Geheimnisvolle für mich dann so flötend. Das ist vielleicht ein kleiner Punkt, aber das fiel mir dann auch nochmal so auf. Ja, also so der dreckige Deal für mich natürlich mit vielen Details und Szenen, die wir uns nochmal angucken müssen. Wie funktionierte die denn für dich so? Ja, ganz ehrlich, das ist ja nun wirklich die letzte Vorlage von Johanna und deswegen möchte ich hier jetzt gar nicht so viel meckern. Nur so viel, ich fand die Seglerin, die fand ich wirklich sehr gelungen. Dreckiger Deal kommt jetzt meiner Meinung nach nicht so an diese Folge ran. Dazu wird einfach, finde ich, viel zu viel reingepackt hier in die Story. Also du hast es ja schon gesagt, es geht um Drogen, dann geht es um Erpressung, dann geht es auch um die Bürgerrechtsbewegung, um Rassismus. Das sind, finde ich, interessante Zutaten auf jeden Fall, aber für eine Drei-Frage-Zeichen-Geschichte zu viel. Es wird unfassbar viel erzählt, es wird lang und breit geredet und die drei Fragezeichen kommen überhaupt nicht dazu zu ermitteln. Und alles löst sich dann, und das, finde ich, hatten wir ja auch schon oft in letzter Zeit, Von alleine auf. Schade ist das, weil es sich genau wie zum Beispiel auch diese Verfolgungsjagd kurz vor dem Ende dann irgendwann auch wiederholt. Verfolgungsjagd und kurz vor Schluss gab es in den letzten Folgen immer wieder. Also das ist so ein Markenzeichen von Johanna jetzt am Ende gewesen. Und da merkst du dann schon, dass sie auch ganz schön schablonartig gebaut sind, ihre Geschichten. Und das sind natürlich viele drei Fragezeichen-Stories. Aber das musst du dann, finde ich, schon so erzählen, dass das keiner merkt. Was aber schön ist im Buch, im Hörspiel wurde das unterschlagen. Und das fand ich wirklich ganz toll. Shadow, der irische Wolfshund. Ja, der Hund, super. Der taucht wieder auf. Wie schön, ja. Aus späte Rache, den Peter da in dem Wald, in diesem Verschlag zum ersten Mal entdeckt hat, der ihm da begegnet ist. Und seit der Zeit hat er ihn ja so ein bisschen in seine Obhut genommen. Der ist wieder da. Und der ist jetzt hier quasi das vierte Fragezeichen. Das fand ich eigentlich gar nicht so schlecht. Und deswegen ist er auch abgebildet auf dem Cover dieser DTV-Taschenbuch-Ausgabe. Es ist doch aber leider echt erstaunlich, was der alles so kann, was der alles so drauf hat. Das ist wirklich, also Shadow ist in dem Fall jetzt hier so Lassie 4.0. Der kann wirklich die tollsten Sachen, der kann Drogen aufspüren über mehrere Kilometer hinweg. Im Auto sitzt er dann neben Peter und zeigt ihm, wo es lang geht, indem er dann also irgendwie die Schnauze immer nach links, nach rechts oder nach vorne zucken lässt. Dann kann er auf Kommando schleichen. Also das fand ich auch irre. Dann legt er sich so auf den Boden und deutet an, dass er schleicht. Dann, okay, das ist jetzt nicht so toll. Er kann Beweismaterial transportieren. Da geht es dann um irgendwelche Knöpfe von dieser Laura McLaughlin. Zweimal kommt er an mit den Knöpfen und will dann auch irgendwas sagen. Das ist dann aber auch deutlich, was er sagen will. Er weiß nämlich, wo sie ist. Also kann Beweismaterial transportieren und ganz schön, wenn er müde ist, macht er das Licht aus. Dann geht er mit der Schnauze hin und macht den jetzt, jetzt ist Schluss, jetzt wird geschlafen und die anderen schlafen dann auch. Zum Schluss kämpft er dann noch wahrscheinlich mit seinen Fäusten gegen den Obergangster. Und das ist, finde ich, ein bisschen zu viel. Ein bisschen viel an einer Stelle übergibt er auch die Karte und liest sie selbst vor. Ja, und ruft dann auch Inspektor Kotter an. Ja, es ist wirklich schade, dass André den unterschlagen hat. Dann hätte man wirklich ein bisschen mehr zu lachen gehabt in der Geschichte. Aber das fand ich dann noch eigentlich ganz gut. Das stimmt. Und das ist ja natürlich lustig, weil wir ja auch schon gesagt haben in unserer Besprechung von Späterache, dass Shadow da ja auch nicht vorkam. Also er kommt ja im Hörspiel nicht vor. Er ist ja da sozusagen auch schon ausgestrichen worden. Nee, André ist, glaube ich, nicht so ein Hundefan. Er ist nicht so ein Fan von Shadow. Weil natürlich, haben wir ja damals, glaube ich, auch schon gesagt, ein Spin-Off mit Shadow. Peter und Shadow auf großen Abenteuern. Ja, vielleicht ist das nochmal eine Möglichkeit, aber ich merke schon, war wohl dann ein bisschen dick. Nun gut, wir werden das im Detail nochmal angucken, bevor wir einsteigen. Ein Blick aufs Cover nochmal. Wie findest du das? Ja, also das Cover finde ich gut. Sieht nur so ein bisschen aus wie der grüne Geist, finde ich, Teil 2. Also wir sehen da, also sie ist ja echt wirklich extrem grün. Warum ist hier schlecht, weiß man nicht. Wir sehen im Hintergrund Markim King. Vorne rechts wird das Laura McLaughlin sein. Weißt du auch, es gibt ja diese Vorlage zu diesem Bild, diesen Zeitungsartikel. Genau, angeblich aus dem Stern, aus der Fernsehbeilage, Merlina Mercury, die Schauspielerin, die Bekannte. Da bist du doch ein großer Fan von. Du bist doch so ein Fan von Topkapi, oder? Super, wollte ich gerade sagen. Und da haben wir natürlich wieder einen super Bezug, weil den, also Merlina Mercury in Topkapi, synchronisiert von Gisela Trobe. Richtig. Das haben wir ja auch schon mal erwähnt und das macht sie ja ganz toll. Da habe ich dann auch wirklich gedacht, das wäre ja wirklich toll, wenn sie wirklich auch irgendwann mal von Marianne Kelao synchronisiert worden wäre. Aber es war wirklich meistens Gisela Trobe. Es war Gisela Trobe und auch ganz toll natürlich. Ja, also ich finde tatsächlich das Cover nicht so schön. Also diese Vorlage ist cool, wenn man die sieht aus dieser Sternzeitung, aber ich finde die so ein bisschen vom Stil her ein bisschen unentschlossen irgendwie. Wer ist denn da jetzt im Vordergrund? Ja, auch warum ist die grün? Bildet für mich auch in keinster Weise so die Stimmung von der Folge ab, aber vielleicht ist das auch schwierig, diese Folge irgendwie in so eine Stimmung zu fassen, grafisch, weil die eben so ein bisschen seltsam ist und so ein bisschen anders funktioniert. Das ist ja auch wieder das. Gut, an dieser Stelle aber auch mal wieder ein Hinweis auf die Zusammenarbeit, die wir da bei Insta haben mit Andreas Ruch. Wir machen ja zu jeder Podcast-Folge so eine kleine Galerie mit den Bildern von den Sprechern, mit Alternativ-Covern. Falls es die gibt. Und vieles mehr kommt da gerne mal vorbei bei Andreas Hoch oder bei mir. Kai Oslo, es sieht immer sehr schön aus. Gibt es noch irgendwelche Facts, die wir wissen müssen, bevor wir einsteigen? Oder haben wir alles geklärt? Ja, also genau wie verschwundene Seglerin ist die Folge entweder erschienen am 2. Oder am 7. Oktober 96. Da ist man sich nicht so richtig im Klaren darüber. Also RockyBeach.com sagt was anderes als die Hörspielforscher. Ja, interessant. Okay, gut. Vielleicht klären wir das irgendwann mal. Aber jetzt fehlt noch eins und zwar der Klappentext und der kommt hier. Kings Café ist für die Schülerinnen und Schüler der Highschool von Rocky Beach ein beliebter Treffpunkt. Der freundliche Besitzer Malcolm King hat immer ein offenes Ohr für sie und hilft, wo er kann. Deshalb ist es ein großer Schock für sie, als King plötzlich verhaftet wird. Die Polizei hat in seinem Laden Rauschgift gefunden. Justus, Peter und Bob, die drei jungen Detektive, wollen King helfen, aber sie wissen nicht, worauf sie sich da eingelassen haben. So, dann geht es jetzt los mit dem dreckischen Deal und ich würde vorschlagen, wir hören mal nicht in die allererste Szene rein, wo natürlich eine Legende schon auftaucht, Marianne Kehlau als Laura McLaughlin, für die nehmen wir uns nochmal richtig Zeit später. Aber das spielt sie toll, die erste Szene spielt sie sehr, sehr gut. Das stimmt. Das müsst ihr aber euch nochmal so anhören. Ich würde nämlich jetzt gleich mal in die darauffolgende Szene reinhören, wo die drei Fragezeichen Zeuge werden, wie Malcolm King aus seinem Laden abgeführt wird, und die Polizei bei ihm sehr wahrscheinlich Rauschgift beschlagnahmt hat. Was, soll denn da passiert sein? Sieh doch, zwei Polizisten führen Malcolm King in Handschellen aus seinem Laden. Tja, jetzt schubsen sie ihn in den Streifen gerade. Problem, der Kopf, der gerade aus Kings Laden kommt. Was sind denn das für milchfarbene Blöcke, die er da rausträgt? Sie sehen aus wie meine Bauklötze, mit denen ich als Kind immer gespielt habe. Warte mal, Seifen. Die haben Seifen im Schlag. Was King wohl ausgepressen hat. Die Polizisten versiegeln seine Ladentür. Ja, und woher bekomme ich morgen meine frisch gepressten Orangen? Ach, Peter. Schön, dass du daran denkst, während King im Streifenwagen abtransportiert wird. Ja, so schlimm wird es hoffentlich nicht werden. Ey, warte mal, da vorne steht Billy. Hey, Billy! Hey, Bob! Willi! Und dann hast du eine Ahnung, was hier vorgeht? Die Polizei hat in Kings Laden Rauschgift gefunden, und zwar eine ganze Menge. Dann ist das also doch ernst. Und woher weißt du das? Stand zufällig daneben, als sich zwei Polizisten darüber unterhielten. Mr. King wird beschuldigt, getealt zu haben. Und weil sie das Zeug hier im Laden gefunden haben, besteht dringender Tatverdacht. Deshalb haben sie ihn gleich verhaftet. Haschel, oder was? Ach, viel schlimmer. Speed. Und wenn's stimmt, ist der freundliche Mr. King aus Alabama ein ganz fieser Hund. Und wenn nicht, wenn ihm der Stoff untergeschoben worden ist, dann muss er ziemlich miese Feinde haben. Ja, das ist eigentlich ganz interessant, dass hier nochmal so ein bisschen Highschool-Feeling rüberkommt und endlich auch mal wieder ein paar Mitschüler der drei Fragezeichen auftauchen. Im Buch gibt es da noch so einen Edgar Coleman und eine Sandy Doyle zum Beispiel. Im Hörspiel kommt nur dieser Billy zu Wort, der Klassensprecher der drei Fragezeichen. Wird hier gesprochen von Stuffy Conradi, steht nämlich hier irgendwie auf dem Deckblatt. Frage ich mir, ist das etwa dieser spätere Schlagzeuger? Weiß ich nicht ganz genau, es gibt jemanden, der genauso heißt. Aber was ganz interessant ist, im Buch spielen übrigens in dieser ganzen Highschool-Atmosphäre, in diesen ersten Szenen, die dann an der Highschool sind, auch die Freundinnen der drei Fragezeichen wieder eine größere Rolle. Also in erster Linie Kelly, die Freundin von Peter und dann auch Bobs Freundin Elisabeth, Und da kommt es dann, das muss man auch nochmal dazu sagen, weil die Freundinnen im Hörspiel ja gar nicht auftauchen, durch diesen Vorfall mit diesem Markham King zu richtigen Konflikten untereinander. Also Dan Bob ist zum Beispiel ein großer Fan von diesem Markham King. Der mag ihn total und ist absolut von seiner Unschuld überzeugt. Und seine Freundin, also Elizabeth, die hält King für schuldig. Und das liegt dann auch daran, sie ist vorbelastet, weil eine Freundin von ihr drogensüchtig ist. Das erfährt man dann alles im Buch. Die hasst Drogen total und kann überhaupt nicht verstehen, dass Bob das nicht einsieht und Kelly muss dann Elizabeth beruhigen, aber die streiten sich dann auch und im Buch bist du dann relativ schnell wirklich bei so einer. SK-Babys-Atmo mit einem Touch-GZ-SZ und das ist eigentlich ganz toll, finde ich. Das ist gar nicht schlecht in der Geschichte, wo es um Drogen geht, da irgendwie ein paar Konflikte einzubauen. Aber wenn du, das ist glaube ich das Problematische daran, wenn du so ein Thema aufmachst, dann darfst du das nicht nur so anreißen, dann musst du das auch zu Ende erzählen. Und das passiert dann leider im Buch überhaupt nicht. Und das hat André dann zum Glück auch eliminiert, also diesen ganzen Part mit den Freundinnen, weil das würde zu sehr aufhalten. Ja, das glaube ich. Natürlich bestimmt schön zu spielen gewesen für euch dann sowas. So ein Beziehungszoff dann, der quasi das Thema nochmal spiegelt. Aber klar, du hast aber in die Geschichte reinkommen. Ja, ja, genau. Stimmt, interessante Info nochmal. Was ich schön fand hier, man geht natürlich direkt davor. Justus merkt ja dann schon so an. Also wenn dem aber der Stoff untergeschoben wurde, dann hat er miese Feinde. Also er macht schon das Bild auf, dass der wahrscheinlich unschuldig ist. Dann kommt von dir auch wieder dein Lieblingsgeräusch. Mm-hmm. Mm-hmm. Das ist ein Seinlauf. Und was in dieser Szene auch noch auffällt, finde ich, sind diese ziemlich chaotischen Hintergrundschleifen, die da irgendwie so übereinander gelegt wurden. Da wird gebrüllt und protestiert und es ist irgendwie so ein bisschen unklar, wer sich da über was, über wen und warum eigentlich aufregt. Das sind also alles so Sachen, ich habe jetzt nochmal geguckt, die schon in früheren Hörspielen schon mal so aufgetaucht sind. Also so Tumulte und sowas. Und da gibt es eine, die ist schön, das ist dieses, hey, der ist doch im Stall. Vielen Dank. Das ist auch so eine Reiterhof-Folge. Das ist angeblich die Schauspielerin Müller-Wesemann und es kommt ursprünglich aus der Serie Die Clique vom Reitstahl, der Unfall, wo du ja einen tollen Cameo-Auftritt hattest als Radiomoderator. Weißt du noch, was uns mal ein Hörer geschickt hat? Super fresh, super cool. Das ist diese Serie. Ja, genau. Also das fand ich so ein bisschen zu dick, weil du hast das Gefühl, Eigentlich will man dann immer so in den Hintergrund näher reinzoomen, weil man sich fragt, was geht denn da? Ja, aber das ist natürlich so, wenn du weißt, das spielt hier irgendwie auf dem Schulhof, also Highschool, dann suchst du im Archiv, wo ist denn hier eine Highschool-Schleife. Und Highschool-Schleifen sind immer so, das ist alles immer eine Soße, weil das ist alles eigentlich immer nur im Hintergrund, dann höchst du vielleicht noch einen Ball dribbeln, die spielen ein bisschen Basketball, aber du hast nie Sachen im Vordergrund. Deswegen knallst du da eine Grundatmung rein und brauchst aber immer so Peaks. Und die Peaks, die suchst du dir dann aus anderen Geschichten zusammen. Und wenn du Pech hast, dann hört man dann eben zum Beispiel so eine Geschichte mit hier irgendwas fährt aus Stall und so weiter, die du dann wiedererkennst. Und dann passiert sowas. Aber ich finde es trotzdem ja eigentlich immer gut gebaut. Auch gerade bei dieser Folge muss man sagen, die lassen sich unglaublich viel Zeit mit den Geräuschen. Ja, das stimmt. Genau, es sind so naturalistisch ausgestaltete Szenen, das stimmt. Und du hast recht. Das ist aber normalerweise so ein bisschen sorgfältiger gemacht, solche Sachen. Und was ich natürlich toll finde, wenn du Hörspiele produzieren kannst mit extra bestellten Menge-Masse-Leuten. Also wenn du wirklich Sprecher hast, die Hintergründe komplett auf Szenen abgestimmt gestalten können. Das macht ja super Spaß, auch sowas zu inszenieren. Ja, und das macht ja Heike Diener auch. Das macht sie ja bis heute noch. Und hier ist es aber halt so ein bisschen, also es fällt halt eben einfach auf, dass das eben woanders schon mal zum Einsatz kam. Ja, und dann geht ja natürlich auch ein bisschen nochmal dieser Hintergrund auf, es geht um Drogen, es geht um Rauschgifthandel und diese Frage, okay, was bedeutet das für die drei Fragezeichen? Und das fand ich schon so ganz spannend, weil Sie dann hier zum ersten Mal diesen ehemaligen Lehrer von sich erwähnen, diesen Tim Hoover, Mr. Hoover. Ihr ehemaliger Klassenlehrer, glaube ich, der sogar ausgezeichnet wurde für seine Antidrogenaufklärungsarbeit und dann aber ganz tragisch bei so einem Kletterunfall ums Leben gekommen ist. Was hier dann auch nochmal eigentlich ein bisschen so diese persönliche Motivation von den Fragezeichen untermauern soll. Und warum das so wichtig für sie ist, da jetzt genau nachzugucken, ist jetzt dieser Malcolm King nun verdächtigt, wirklich verwickelt in Rauschgiftgeschäfte oder geht es da um was anderes? Das fand ich eigentlich so gar nicht doof, das so zu machen. Ja, aber eigentlich auch so ein bisschen überflüssig, weil diese ganze Backstory wird ja im Buch auch, das wird ja alles ein bisschen erwähnt, dann erfährst du auch, dass der Malcolm auch mit dem Hoover zusammengearbeitet hat. Dann stellt sich im Buch natürlich auch die Frage, Moment mal, der wurde umgebracht. Wurde der umgebracht oder ist der wirklich verunglückt? Aber das sind eigentlich alles so Sachen, die von der Geschichte ablenken. Und das braucht es eigentlich gar nicht und hat hier, wie gesagt, im Hörspiel eigentlich auch gar keinen Platz. Interessant. Also das fand ich tatsächlich wirklich nicht schlecht, das einmal so kurz aufzumachen. Also wenn du sagst, dass es im Buch so groß wird, dass man sich auch fragt, war das ein Mord oder so, dann finde ich es auch, kommt es ein bisschen in den Weg hin. Der Geschichte, aber hier fand ich es tatsächlich irgendwie, ich weiß auch nicht, hat es mich nicht so gestört. Ich fand es eher interessant zu sagen, ah, da gibt es so eine Verbindung, da gab es so einen Klassenlehrer. Gab es eigentlich sowas bei euch an der Schule? Ich musste da an meinen Drogenberatungslehrer, an der Schule denken. Wir hatten da so unglaublich viele Aufklärungskampagnen. Das war ja bei mir so Anfang der 90er. Da kamen dann diese ganzen synthetischen Drogen, so Ecstasy und sowas. Das war natürlich unheimlich gefährlich. An seiner Schule gab es überhaupt keine Drogen. Die Waldschule, auf die ich gegangen bin, war die größte Kifferschule von ganz Berlin. Das war wirklich unfassbar. Drogenberatung bedeutet, dass die Lehrer euch Gras verkauft haben. Die haben immer mit uns zusammen gekifft, die Jungs. Nein, von der Drogenberatung. Nein, es hat irgendwie bei uns nicht so richtig funktioniert. Aber es war trotzdem alles ganz harmlos. Das war eben wirklich noch in den 80ern. Synthetische Drogen in der Form gab es da auch, aber das spielte bei uns nicht so eine große Rolle. Wir waren eher so ein Naturvolk. Das ist ja eine schöne Erklärung dafür. Ich habe ja auch noch nie gehört, ein Naturvolk. Wir waren eher so synthetisch drauf. Nee, nee, das haben wir nicht gemacht. Ach ja, genau, aber hat mich dann da irgendwie nochmal dran erinnert. Okay, so, in der Geschichte übernehmen jetzt also die drei Fragezeichen auf eigene Faust, muss man ja sagen, hier diese Ermittlungen und sagen, wir müssen jetzt tatsächlich erst mal in dem Laden anfangen nachzugucken. Was ist denn da eigentlich? Gibt es da irgendwelche Spuren? Kann man da noch was finden? Und dann steigen sie also in den Laden ein durch eine Luke im Lagerraum und müssen da jetzt erst mal das Leergut zur Seite schieben. Helfen wir mal, die Kisten zur Seite zu schieben. Das Glück ist auf unserer Seite. Die Lupe zum Lagerraum ist unversiegelt. Steigen wir ein? Ja, pssst. Zuerst musst du ja wohl das Schloss knacken. Kein Problem. Fabrikate von derart simpler Bauart öffentlich im Handumdrehen. So. Na bitte, wer sagt es denn? Dann kommt. Kollegen, macht eure Taschen. Ganz schön mutrig, der Guru. Leise. Die Windeltreppe da führt nach oben. Je nach. Duppt euch, wenn ihr an den Fenstern vorbeigeht. Nein, Jus, du bist hier mit Anfängern auf Spur. So, holen wir schon mal auf jetzt. Seht euch lieber die Schinkenbrötchen hier an. So, die müssen noch in den Kühlschrank. Müssten schon. Aber wenn die Polizei sieht, dass jemand hier war, bekommt King womöglich noch mehr Schwierigkeiten. Die denken doch, dass Komplizen am Werk waren. Also eigentlich eine ganz schön gespielte Szene, finde ich von euch. Wobei ich immer auch, wenn wir das jetzt noch mal hören, lachen muss über Bobs Schinkenbrot-Satz, warum ihm die so wichtig sind. Das gefällt ihm überhaupt nicht, dass die da auf dem Boden liegen. Ja, genau. Das steht auch im Buch so. Echt? Genau so. Ich dachte, das hat vielleicht noch irgendeine Bedeutung, aber der Bob findet einfach Schinkenbrote gut. Kann ja so sein. Ja, aber nie auf dem Boden liegen. Ich finde es so ganz spannend, man geht so mit denen da rein. Interessanter Punkt. Hier kommt ja dieser Musikakzent, den wir aus diesen alten Europa-Hörspielen kennen. Der heißt auch wirklich Rübezahl-Atmo-Nummer. Ja, das ist ein ganz alter Sound. Genau, richtig. Den haben wir ja schon mal identifiziert. Der wird ja manchmal eingesetzt dann. Auch bei der Seglerin gab es den. Genau, richtig. Das ist, glaube ich, eine Hammond-Orgel oder sowas. Würde mich mal wirklich interessieren, wie der gemacht wird. Ich finde das ja normalerweise, mag ich das sehr, wenn also diese alten klassischen Musikakzente und Themen so zum Einsatz kommen. Aber lustigerweise finde ich das hier und in dieser Folge sehr, Irgendwie unpassend, weil diese Folge durch diesen Plot und die Geschichte eigentlich so eine kalte, härtere 90er-Jahre-Ästhetik hat. Und da passt irgendwie diese Europa-Klassiker-Stimmung nicht so. Aber gut, das ist wirklich so ein bisschen alte drei Fragezeichen Stimmung kommt hier auf. Weil sonst, was du sagst, es ist unfassbar modern eigentlich alles, schon aufgrund der Thematik. Was hättest du jetzt hier für Musik genommen? Irgendwie was elektronischeres? Ja, ich wäre irgendwie elektronischer gewesen dabei. Das hätte mir ja noch weniger Freude bereitet. Naja, klar. Es ist so ein Spagat ein bisschen. Klar, ich verstehe dieses Bedürfnis, dass man sagt, man guckt immer mal in diese alten Musikthemen. Aber wo wir gerade bei der Musik sind, also es gibt ein ganz tolles Musikstück. Das kommt dann in dem Erzählertake von Fuchs kurz danach. Wir können ja vielleicht ganz kurz da mal reinhören. Die drei kehrten in ihre Zentrale zurück. Ein Telefongespräch mit Inspektor Kotter brachte sie gleich wieder auf Touren. Der Polizeichef von Rocky Beach hatte ein Treffen mit Malcolm Kings Rechtsanwältin organisiert. Es sollte am nächsten Tag stattfinden und dem ersten Detektiv ermöglichen, in ihrer Begleitung eine Besuchserlaubnis für das Untersuchungsgefängnis zu erwirken. Gleich nach der Schule am nächsten Tag brach Justus zum Distriktgefängnis auf. Er erkannte die schwarzhaarige Dame mit Goldhandbrille, die sich Mrs. Dalton nannte, ohne Mühe. Mit ernster Miene ging sie vor dem Pförtnerhaus unruhig auf und ab. Also das, was hier am Anfang zu hören war, das ist von Andres Zeitalter. Das haben wir vorher noch nie gehört. Das ist ganz neu. Ja genau, das wollte ich gerade rein, das haben wir noch nie gehört. Das heißt Knast und das ist eigentlich nur so eine Struktur, das hat fast sowas industrial mäßiges, diesen Ton und, ich will es jetzt nicht zu groß machen, aber es erinnert mich ein bisschen an diesen Soundtrack von der Neuverfilmung von Im Westen Nichts Neues, dieses von Hauschgar, das ist Volker Dattemann, der dafür auch einen Oscar gewonnen hat. Das ist nur so eine Tonfolge und ich finde das ziemlich cool für diese Folge, weil das nur so eine kalte Stimmung aufmacht und ich verbinde das auch mit so... Mit so einer Textur. Genau, Gefängnis, es geht ja dann, es kommt auch später im Gefängnis nochmal dann nämlich und das fand ich richtig toll. Ja, deswegen, das ist wahrscheinlich wirklich genau für die Szene komponiert worden. Wenn es schon Knast heißt, dann ist es ja genau passend dafür. Und so geht es dann auch weiter. Können wir ja jetzt mal reinhören. Justus trifft sich ja dann auch in eigentlich einer sehr so naturalistisch ausgestalteten Sequenz, mit der Anwältin von Malcolm King, mit Hester Dalton und die gehen gemeinsam ins Gefängnis, um ihn zu treffen. Ah, da kommt er. Hallo, Justus. Hi. Hallo, Malcolm. Ging alles ziemlich schnell gestern. Die ganze Schule ist in Aufruhr deswegen. Zu Recht. Ihr müsst euch in Acht nehmen. Wer auch immer dahinter steckt, der hat keine Skrupel. Und Sie? Bin in die Falle gegangen. Wie eine besoffene Maus. Die Kisten im Keller, Mr. King. Sollten wir nicht die verderblichen Lebensmittel ins Gefrierfach legen? Wie? Ihr wart wirklich? Klar, aber kaufen konnten wir nichts, obwohl wir es uns fest vorgenommen hatten. Es tut mir leid. Steht denn sonst noch etwas auf dem Einkaufszettel? Ja, natürlich. Das Mitbringsel für deine Mutter. Ja? Der Sparschäler. Du weißt schon, den habe ich besorgt und bereitgelegt. Es ist verboten, zu flüstern. Neben den Marmeladengläsern. So, die Besuchszeit ist jetzt vorüber. Hören Sie, das waren nicht einmal fünf Minuten. Ist nicht mein Problem. Ja, hier genau in der Szene passiert in kürzester Zeit eigentlich relativ viel. Da muss man extrem aufpassen, sonst verstehst du gar nicht. Moment mal, wie sind hier die Ebenen? Also Justus trifft jetzt im Beisein von dieser Anwältin den Besitzer von diesem Bütchen, also diesem Marker und King, Jörg Gillner. Ich finde, er macht es eigentlich ganz gut. Der gilt dann ein bisschen zu unterspannt vielleicht. Aber was wichtig ist, im Hintergrund schleicht immer noch dieser Vollzugsbeamte, dieser Wärter rum. Und das ist Michael Lott, der hier komischerweise wie Jörg Plever klingt. Ist dir das aufgefallen? Stimmt. Das ist doch Jörg Plever. Ganz verrückt. Aber Michael Lott kann ja alles. Und dieser Wärter, der hört alles mit, was gesprochen wird. Und das ist ja auch der, der sich dann räuspert. Das muss man verstehen, weil das Räuspern, finde ich, ist viel zu nah. Du weißt gar nicht, wo ist denn der, aber der muss ja auch nah sein. Deswegen fangen die an zu flüstern. Und Justus bekommt das also durchaus mit, dass dieser Markim King nicht freisprechen kann. Und dieser Satz, ich bin jetzt in die Falle gegangen wie eine besoffene Maus, geht ja eigentlich an das Wachpersonal, also an diesen Vollzugsbeamten. Aber das können wir natürlich alles noch nicht wissen. Okay, egal, Justus ist dann irgendwann überzeugt, dass dieser Malcolm King unschuldig ist, obwohl er ja auch von der Anwältin erfährt, dass der King vor Jahren irgendwann mal im Gefängnis saß. Aber jetzt geht es erstmal darum, in der Zentrale diese kryptischen Andeutungen von dem King dieses Rätsel zu knacken. Und dabei können eigentlich nur Peter und Bob helfen. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Mr. King ohne Grund gesagt hat, dass der Sparschäler für meine Mutter bereit liegen würde. Meine Mutter, meine Mutter, was kann er damit gemeint haben? Tja. Ich hab's. Was? Vielleicht sollten wir meine Mutter einfach ganz wörtlich nehmen. Bitte? Na ja, wenn Mr. King ja weiß, dass Justus Mutter nicht mehr lebt, da könnte es doch sein, dass er seine Mutter mit meine Mutter meint. Was? Mensch, Peter, ich glaube, du hast recht. Klingt zwar etwas kompliziert, aber ich glaube, er will, dass wir uns mit seiner Mutter in Verbindung setzen. Jetzt die große Frage, warum soll da jetzt überhaupt noch gerätselt werden? Warum taucht da jetzt noch ein Rätsel auf? Und dann noch dazu ist das Rätsel auch nicht besonders gut. Dass man dann ausgerechnet von deiner Mutter auf seine Mutter kommen will, das ist wirklich unschön. Und obendrein auch noch die große Frage, warum sollen ausgerechnet jetzt die drei Fragezeichen diesen ominösen Sparschäler finden, nicht die Anwältin? Das stimmt. Also das, finde ich, sind dann kleine bis mittelgroße Logiklöcher, in der Geschichte, über die wir jetzt natürlich nicht reden wollen. Naja, man nimmt sie, ich weiß total, was du meinst. Die fallen einem natürlich sofort auf, auch im Gefängnis. Es ist ja immer toll, wenn sich so Charaktere in so kodierter Sprache unterhalten müssen. Aber hier war es eben so dick, wo man sagt, naja, also das ist jetzt auch irgendwie schon so ein bisschen unfreiwillig komisch eigentlich, was da für Verschlüsselungen angewendet werden und dann eben, wie du sagst, warum geht es eigentlich an die Fragezeichen dann? Gut, es wird später so ein bisschen aufgenommen, warum er dann da in Justus, einen Gleichgesinnten erkannt hat. Und die kennen sich ja auch von vorher. Also Malcolm wusste ja im Prinzip, mit wem er es da zu tun hat. Aber ich fand es auch super konstruiert. Das hat mich jetzt nicht vom Hocker gehauen, diese Ermittlungsarbeit da irgendwie. Nee, also auf jeden Fall fahren die drei Fragezeichen dann nochmal in diesen Lebensmittelladen von diesem King, um diesen Sparschäler zu suchen. Und plötzlich ist da alles mutwillig verwüstet und zerstört. Anscheinend wollte irgendjemand King dann so einen Denkzettel verpassen, aber glücklicherweise findet Justus dann den Sparschäler in so einer kleinen Kiste und darin befinden sich dann auch Speed-Reste, was ja eigentlich dann bedeutet, dass King von den Drogen in seinem Laden gewusst haben muss. Aber darauf wird auch nicht eingegangen. Sie machen sich dann auf in den Laden von dieser Konkurrentin, von dieser Laura McLaughlin und wollen der Dame dann ein wenig auf den Zahn fühlen, beziehungsweise sie wollen an die Fingerabdrücke von dieser Laura kommen, was auch ein bisschen seltsam ist, denn selbst Justus nimmt an, dass sie gar nicht in diese Sache verwickelt sein kann. Aber vorher, und das ist ja dann ganz schön, wird bei Laura noch was Ordentliches gegessen. Guten Tag, Mrs. McLaughlin. Das ist Jonas und seine Freunde. Was ist denn da? Grüß die gnädige Frau. Ja. Sie haben ja eine große Auswahl hier. So, Mrs. Walsh. Das macht also 13,40 Dollar. Möchten Sie eine Tüte? Nein, danke. Ich habe meinen Korb dabei. Auf Wiedersehen. Ja. Ja, beehren Sie mich bald wieder. So. Und nun zu euch. Ich freue mich, euch wiederzusehen. Auch wenn ich weiß, welchem Umstand ich diese Ehre zu verdanken habe. Ich hätte gern einen Hamburger. Mit Senf? Oh, ja, gern. Und dann bekomme ich noch ein Glas Himbeermarmelade. Meine Tante hat uns versprochen, süße Pfannkuchen nach einem alten Rezept zu backen. So, hier hast du erst mal deine Frikadelle. Ja, Frikadellen. In Kalifornien. In Kalifornien auch. Als der erste Senf zum Hamburger, wo ich schon dachte, hä, was? Unfassbar. Zusammen mit der Türglocke ist das sowas von deutsch. Da fehlt jetzt bloß noch echt im Hintergrund die Kuckucksuhr, Blasmusik und Sauerkraut. Das ist wirklich echt unfassbar. Aber, das muss man noch dazu sagen, man muss Johanna in Schutz nehmen, das hat André verbrochen, weil Johanna schreibt nicht von einer Frikadelle, sondern sie sagt Bratling. Das ist der Bratling. Bisschen mehr internationales Flair, naja, ich weiß nicht. Ja, und Bratling kannte man 96 noch nicht unbedingt. Das stimmt. Das war ein bisschen exotisch. Ja, aber das fand ich auch, da ist man wirklich so in so einem Tante-Emma-Laden irgendwie, das ist sehr lustig. Aber wir müssen tatsächlich noch einmal ein bisschen über Marianne Kehlau reden. Ich finde, also das ist ja eine simpel gemachte Szene mit so ganz schöner Interaktion zwischen euch, nehme ich mal an. Ihr habt ja bestimmt auch ein paar von den Geräuschen selbst gemacht, dann so wie dieses Bezahlen am Ende. Das merkst du so. Sie hat dann an dem Glas rumgewischt und so. Ja, ja, klar. Ja, so. Aber ich hatte jetzt dann echt nochmal so einen komisch angefassten Metamoment beim Zuhören. Das ist schon ein Flash, diese Vorstellung, dass ihr die mit Marianne Kehlau gespielt habt. Also so eine Ikone, wo dann auch jetzt so alle Figuren nochmal so durchscheinen für mich, die sie bis dahin bei den drei Fragezeichen gespielt hat. Also Mrs. Dobson aus der flammenden Spur, Lydia Green aus dem grünen Geist oder natürlich Letitia Redford aus dem Ameisen. Und wo ich so dachte, ich habe mich so gefreut für euch, dachte, geil, die haben da mit der Marianne Kehlau diese Szene gespielt. Ja, aber das war ja auch immer so, wenn sie kam, das war irgendwie, ah, Marianne ist da. Also ich habe sie jetzt nicht geduzt, aber sie war ja oft bei uns und das war dann eigentlich auch immer so, sie hat sich auch gefreut, uns zu sehen und mit uns die Szenen zu spielen. Jens war das ja auch eine sehr wichtige Person, er mochte sie ja auch wirklich sehr, sehr. Es hat man ja schon mal erzählt, dass die Eltern sich ja auch irgendwie kannten. Also es war jetzt nicht so was Besonderes, weil sie gehörte einfach dazu. Sie war Teil der drei Fragezeichen, genauso wie eben auch viele andere Figuren, die dann auch immer bei uns waren. Also es war jetzt nicht so was, dass wir aufgeregt waren, sondern... Es war selbstverständlich und wir haben uns immer gefreut. Und für mich beim Hören war es jetzt aber echt wirklich so ein schönes Wiederhören nochmal. Und ich finde es eigentlich auch echt eine schöne Farbe, dass sie jetzt in dieser letzten Geschichte von Johanna, die ja so ein bisschen knirscht, so trotzdem noch die Folge so ein bisschen zusammenhält für mich. Und sie auch geil macht. Aufwertet, ja, ja, das auf jeden Fall. Immer weil sie auch ja ganz unterschiedliche Rollen immer hatte bei den Fragezeichen. Also denk mal an diese ausrastende Letitia Redford. Ameisen, Millionen von Ameisen. Ja, das haben wir jetzt hier auch beim Bobcast live ja immer wieder gehört. Wir haben uns immer angestupst an der Stelle. Ja, ja, das ist gut. Also das ist, fand ich jetzt irgendwie echt toll und man freut sich dann auch, dass sie hier so ein bisschen mehr dabei ist. Das ist nicht nur so ein Cameo-Auftritt, sondern dass sie hier so ein bisschen was zu tun hat. Ja, aber für ganz kleine Rollen ist sie gekommen. Heike Diener hat sie angerufen. Frau Kieler, haben Sie Lust zu kommen? Sie kam für fünf Sätze. Da kam sie an. Sie war sich für nichts zu schade, muss man sagen. Und das ist ja eigentlich auch eine Größe. Auf jeden Fall, genau. Und das fand ich jetzt hier echt nochmal schön. Sie hat es geliebt. In der Geschichte geht es weiter damit, dass sich die drei Fragezeichen jetzt wie verabredet mit Mrs. Dalton in einem Gartenlokal treffen, also dieser Anwältin von Malcolm King. Da hören wir im Hintergrund diese orientalische Musik, aus irgendwelchen Gründen. Es gibt dann vier Gemüsekuchen und vier Soda, wie wir erfahren. Also Gemüsekuchen dachte ich, ach so, ja klar, eine Kisch, wie die Kellnerin dann auch sagt. Und hier macht dann Mrs. Dorton mal ein bisschen diese Backstory auf von Mr. King, der also schon mal im Gefängnis war. Es war damals schon ein Rauschgiftverdacht, und diese Untersuchungshaft hat ihn dann seinen Studienplatz an der Universität von Kalifornien veröffentlicht. Gekostet, erfahren wir. Und dann kommt eben dieser Rassismus hier auch ein bisschen rein, wo Bob dann sagt, das ist doch nicht möglich. Und sie sagt dann doch, bei Schwarzen ist vieles möglich, was für uns weiße unverständlich ist. Das zum Beispiel finde ich ganz toll. Das ist super interessant. Das passt da auch wirklich ganz toll rein. Nur ein Satz und dann wird eigentlich auch die Haltung total klar. Aber es wird eben auch während des Gesprächs nochmal deutlich, dass dieser Mark im King und diese Anwälte ein paar Sachen verschweigen. Peter bohrt ein bisschen nach, kommt dann aber auch nicht weiter und stößt dann bei dieser Anwältin auf Beton. Denn auf diese Frage von ihm, warum sollte der Sparschäler überhaupt sichergestellt werden, sagt sie dann nur, darüber kann man im Augenblick nicht reden. Und als Peter ihr dann noch auf den Kopf zusagt, könnte nicht eventuell diese McLaughlin das Rauschgift da in Kings Laden deponiert haben, sagt sie eigentlich nur, warum sollte sie das machen? Und die Frage ist dann natürlich, was treibt diese Anwältin da für ein Spiel? Komischerweise scheint die drei Fragezeichen das überhaupt nicht zu interessieren, denn jetzt stellen sie plötzlich fest, und das finde ich auch völlig absurd, ich meine, da muss man doch vorher drauf kommen, dass mit den Fingerabdrücken auf diesen Marmeladengläsern überhaupt nichts anzufangen ist, denn auf dem Sparschäler und auf der Schachtel sind leider keine Fingerabdrücke. Darauf hätte man ja wirklich ein bisschen früher kommen können, oder? Das stimmt. Ja, diese Szene plätschert so ein bisschen aus, Aber es gibt ein wunderschönes neues Detail beim Übergeben der Karte. Das hören wir uns jetzt mal an. Bitte, unsere Karte. Die drei Detektive, drei Fragezeichen. Wir übernehmen jeden Fall 1. Detektiv Justus Jonas, 2. Detektiv Peter Shaw, Recherchen und Archiv Bob Andrews. Auf der Rückseite haben wir neuerdings unsere Nummern vom Fax, Telefon und Handy notiert. Sehr eindrucksvoll. Ja, wir sind in den 90er Jahren auf der Rückseite der Visitenkarte, die Faxnummer, dann kann nichts mehr schief gehen. Ja, das fand ich total super, weil zu der Zeit hatte ich ganz ehrlich, ich hatte keinen Anrufbeantworter, ich hatte ein Faxgerät. Das erste Mal, du hattest es ja bis vor kurzem noch. Das war echt super, die Leute sind fast durchgedreht. Die haben mich oft nicht erreicht, dann eben wirklich nur, also beruflich, immer über Faxgerät. Aber das Schöne war, ich hatte alles schwarz auf weiß und ich habe dann nur die Anfragen bekommen, bei denen man mich dann auch wirklich haben wollte, weil alles andere war zu anstrengend. Für viele deutsche Behörden, auch heute noch aktuell, fand ich eine schöne kleine Nuance hier nochmal. So und in der Geschichte wird es jetzt nochmal interessant, muss ich ganz ehrlich sagen, weil sie natürlich jetzt... Diese Verbindung herstellen, dass es auch mit Malcolm Kings eigener Mutter zu tun haben muss. Das ist ja auch Teil dieses unfassbar verschlüsselten Rätsels. Ja, aber was hat es damit eigentlich zu tun? Darüber wollen wir jetzt überhaupt nicht reden. Also warum müssen Sie zur Mutter? Das ist doch auch völlig hirnrissig. Das ist es aber, Andreas. Ich habe mich einfach gefreut, dass es weitergeht. Das ist ein neuer Schauplatz. Das ist ein neuer Schauplatz. Wir wollen da gar nicht tiefer bohren. Ich habe mich gefreut, dass wir woanders hinfahren. Und vielleicht eine neue Sprecherin zu hören ist ganz genau. Und die macht es ja auch ganz, ganz toll. Die müssen ja erstmal rausgucken. Bob hat dann diese geile CD-ROM mit Adressen in Oxnard aus dem Wohnort von Malcolm King. Und da finden sie dann aber zu viele Namen. Jetzt kommt dieser Hakuna Matata-Hinweis. Auch super clever auf einen afrikanischen Namen. Aber hast du das auch wirklich gehört damals im Gefängnis? weil das ist ja so runtergenuschelt. Nuschelt er das so weg. Viele Leute haben das gar nicht verstanden. Das war sehr knapp in dieser Gefängnisszene, aber hier wird es eben jetzt nochmal erwähnt. Aber Kai, darf ich ganz kurz eine doofe Frage stellen. Warum fragen Sie nicht einfach die Anwältin, wo die Mutter wohnt? Oder wie sie heißt? Warum nicht? Ja, aber dann kann doch Bob seine tolle Adressen-CD-ROM einsetzen, weißt du? Wo alle Adressen, die es jemals gibt. Du hast vollkommen recht. Oder sie vergessen die Frage einfach im Eifer des Gefechts. Und die machen sich auf. Du hast ja vollkommen recht. Es soll spannend werden. Und die Mutter von Malcolm King heißt Lanzana King und wohnt in der Biltmore Road 523. Kommt doch herein. Ich glaube nicht, dass es ratsam wäre, die Sache hier vor der Tür zu besprechen. Bitte. Dankeschön. Setzt euch doch. Ja, danke. Mrs. King, Ihr Sohn hat uns gebeten, Sie aufzusuchen. So, so. Ja, wundert Sie das? Ja, einigermaßen. Denn eigentlich dachte ich... Ja, was? Eigentlich dachten Sie was? Hast du allein mit ihm gesprochen? Warum wollen Sie das wissen? Also jetzt bin ich erst einmal diejenige, die Fragen stellt. Ja. Was wollt ihr? Wollt ihr Malcolm und Laura helfen oder wollt ihr nur in der Schule mit neuen Details über die Verhaftung angeben? Unsinn, darum geht es nicht. Wie kommen Sie darauf, dass wir Laura helfen wollen? Also jetzt verstehe ich gar nichts mehr. Ich dachte, du hast mit Malcolm gesprochen. Malcolm macht doch das alles nur, um Laura aus der Sache rauszuhelfen. Habt ihr das etwa nicht gewusst? Ja, okay. Und jetzt wird natürlich wahnsinnig viel erklärt und erzählt. Das ist sehr schön interpretiert von der tollen Sabine Hahn. Ganz tolle Sprecherin. Fantastische, Schauspielerin. Aber das kann dann auch, selbst wenn es Sabine Hahn gesprochen hat, schnell ein bisschen langweilig werden. Ellenlange Monologe mit ein paar Einwürfen zwischendurch. Also macht Heike Diene das, was sie dann immer gerne macht. Die packt da einfach schöne Musik drunter. Damit der Hörer sich dann aussuchen kann, achte ich jetzt auf die Zusammenhänge. In dem Fall bitte nicht. Oder lasse ich mich jetzt einfach wie Kai Schwind auf die Stimmung ein. Ja, mit schöner Musik. Und in diesem Fall ist das ein tolles Stück von Georg Friedrich Händel. Richtig, schöne klassische Musik hört die Lanzana da. Was ja auch ein bisschen schöner ist, als wenn man da jetzt dicke afrikanische Tribal-Musik angespielt hat. Das wäre ja nun auch wirklich total doof. Aber die Musik ist echt ein bisschen zu laut in dem Fall. Genau. Ja, das ist lustig, dass wir das mittlerweile als Prinzip entdeckt haben bei Heike-Diene-Körting. Auch die Schnittfehler zu kaschieren bei früheren Einsätzen von euch mit lauter Blackie, Gequälke und so, wo man immer merkt. Aber das ist ja, die Montage, das ist total kompliziert. Das ist echt nicht ohne. Kannst ja nicht einfach das so durchlaufen lassen, Sprecher präsentieren da ihren Text und dann machst du da einfach noch ein paar Geräusche runter. Nein, du musst ja auch viel reparieren. Du musst darauf achten, was ist die Stimmung der Folge? Was hat die Folge für einen Rhythmus? Und was möchtest du selber da in den Vordergrund, ziehen? Und was soll eher so ein bisschen in den Hintergrund rücken? Und das ist tatsächlich wirklich hier jetzt eine Komposition. Absolut. Und da wird es jetzt hier auch echt schwierig, weil es da dann auch natürlich am Buch einfach, also am Skript liegt, weil es wirklich jetzt lange, lange Monologe am Stück gibt und wo man merkt, jetzt fällt es so ein bisschen auseinander, weil jetzt muss man nur Informationen verarbeiten eigentlich für den Rest der Folge. Das wird jetzt so ein bisschen. Tricky, weil du genau hinhören musst, dann wirst du aber auch, zum Beispiel hier, wenn sie wieder dieses Thema aufmacht mit den Bürgerrechtsbewegungen, sie erzählt ja noch ein bisschen. Das interessiert doch aber leider überhaupt nicht. Genau, jetzt passt es nicht mehr so richtig. Es ist zwar eine schöne Farbe, dass sie sehr stolz auf ihren Sohn war, der sozusagen dann auch damals schon verhaftet wurde, weil er eben so sich zu radikalen Aktionen hat hinreißen lassen und das bedeutet eben was für einen schwarzen Ende der 60er Jahre, klar. Aber du bist da jetzt thematisch nicht mehr. Das war eigentlich ein Wendepunkt. Es geht um Laura McLaughlin, die eigentlich sozusagen mit Malcolm zusammenarbeitet. Das erfahren wir daher hier. Ganz genau. Das ist es nämlich, genau. Also es ist einfach, die Laura ist von Drogendealern erpresst worden. Die hat sich mit denen eingelassen, sollte ihren Laden als Drogendepot nutzen. Dafür hat sie dann Geld bekommen. Dann war sie wirklich richtig erpressbar und dann wurde sie von den Dealern gezwungen, Drogen auch da in diesem Laden von dem Malcolm King zu deponieren, weil die den nicht leiden konnten, weil der ja früher mit dem Klassenlehrer von Justus, Peter und Bob zusammengearbeitet hatte. Und daraufhin ist dann aber diese Laura zu Markham gegangen, hat ihm erzählt, was diese Dealer vorhaben. Also haben Laura und Markham sich dann zusammengetan, um den Dealern das Handwerk zu legen. Und dann hat Markham eine Probe von diesem Speed mit dem Sparschäler abgekratzt. Warum er das gemacht hat, ist nicht so ganz klar, zu irgendwelchen Beweiszwecken, aber das ist egal. Und ganz wichtig ist, er hat anonym die Polizei angerufen und sich quasi selbst angezeigt. Das ist zum Beispiel so eine Info, die ist ganz, ganz wichtig, weil sonst verstehst du den ganzen Zusammenhang nicht. Und daraufhin sind die Drogen dann von der Polizei beschlagnahmt worden und King wurde dann verhaftet, denn der eigentliche Plan war, dass King diese Verhaftung provoziert hat, um an die Hintermänner dieser Drogengeschichte ranzukommen, denn wer steckt wirklich hinter diesen Drogendealern und das erfahren die drei Fragezeichen dann, als sie Laura zum Schluss mit dem Auto hinterherfahren, zu einem geheimen Treffpunkt. Warum haben Sie Mr. Kings Laden verwüstet? Reicht es Ihnen nicht, dass dieser arme Mensch jetzt unschuldig im Gefängnis sitzt? Schnauze! Sie reden nur, wenn Sie gefragt werden. Ich lasse mich nicht einschüchtern. Geben Sie mir meine 2000 Dollar und ich verschwinde wieder. Und zwar in bar auf die Kralle. Schwarzhut, dunkle Sonnenbrille. Ja, mich los, der Appel. Die Sache ist schiefgegangen. Uns drängt sich der Verdacht auf, dass Sie der Polizei ein Liedchen gefüllt haben. Ich kann doch gar nicht greifen. Noch ein falsches Wort und es setzt was. Das Rauschgift ist von der Polizei beschlagnahmt worden. Und Sie wissen nicht zufällig, wer dem Bullen einen Wink gegeben hat. Seine Stimme ist unverkennbar. Ich habe an Ihre Anweisungen gehalten. Ich will mein Geld oder ich gehe zur Polizei. Noch gleich. So, also hier jetzt die große Enthüllung. Es ist der Wachbeamte aus dem Distriktgefängnis. Der böse Michael Lott. Ja, genau. Der dahinter steht. Und hier auch wieder toll. Marianne Kehlau holt das Beste raus aus diesen Dialogen da. Das ist schon volle Kehlau-Action. Es geht ihr aber wirklich zu Herzen, wie sie das spielt. Genau. Richtig. So, und dann sind wir ja eigentlich im Prinzip durch mit dieser Geschichte. Es gibt dann zwar noch mal ein großes Treffen im Garten, am Ende, wo sich alle noch mal zusammensitzen, um, wie es heißt, ein paar ungeklärte Fragen zu klären. Ja, das war ein bisschen konstruiert, aber diese Erpressung von Laura McLaughlin, die kam ihm dann wie gerufen, weil er dadurch natürlich dieses ganze Thema nochmal wieder aufmachen konnte, auch mit der Vorgeschichte mit Tim Hoover, Und so darum geht es jetzt hier auch bei dieser Gartenparty nochmal natürlich. Eigentlich so ein bisschen Backstory nochmal unterzubringen. Friede, Freude, Eierkuchen. So ungefähr, genau. Es gab ja noch eine Frage, was hätte Mark im King im Gefängnis eigentlich ausrichten können, Kai? Hinter geht dann. Ja gut, das ist aber jetzt nicht mehr relevant. Das wollen wir jetzt auch gar nicht beantworten. Aber ich habe tatsächlich noch eine Frage an dich, der ja das Buch gelesen hat sehr genau, weil ich vermute, da ist was unterschlagen worden. Also das, was dann also zu einem Gott sei Dank nicht ganz so ekstatischen Abschlusslacher führt, der letzte Satz von Peter. Denn wir erfahren am Ende, das ist dann so nochmal ganz schön, dass Malcolm und Hester demnächst heiraten werden und Peter sagt dann, ach schon wieder eine Hochzeit. Und ich dachte so, hä, wie, habe ich Hochzeiten verpasst? Er sagt, das darf doch wohl nicht wahr sein. Okay. Und das ist nur zu verstehen, wenn man das Buch gelesen hat. Noch eine Hochzeit. Da taucht nämlich im Buch wieder dieser Sergeant Hawthorne auf. Das ist dieser Polizeibeamte, den auch Kotter kennt, glaube ich, in der Geisterstadt. Taucht der, glaube ich, das erste Mal auf. Und der heiratet nämlich auch. Der ist auf Hochzeitsreise, wie die drei Fragezeichen erfahren. Und deswegen reagiert Peter so auf diese Info von Malcolm King ganz am Ende. Und stöhnt. Ich verstehe. Der heiratet Inspektor Kotter wurde auch unterschritten. Interessanter Handlungsstrang. Das wäre doch was. Das würde mich auch interessieren. Horsthorn heiratet Inspektor Kotter. Okay, gut. Aber das ist dann auch schon seltsam, dass André dann sagt, Ach egal, wir nehmen den gleichen Schlusssatz, obwohl man gar nicht weiß, worum es geht. Das ist ihm unterlaufen, der Fehler. Also ein so schönes Ende jetzt hier auch bei der Geschichte. Ja, genau. Es ist ja wirklich eine schöne Stimmung da in dem Garten nochmal. Und so endet jetzt also tatsächlich... Die Ära Brigitte Johanna Henkel-Weidhofer und wir können das hier nicht einfach so abbinden, wenn wir sie nicht dazu auch nochmal ein bisschen zu Wort kommen lassen können. Das haben wir nämlich gemacht im Gespräch mit unserem Regisseur Ralf Pozzos. Hier kommt sie nochmal. Ja, schön, dass du wieder dabei bist. Hallo, Johanna. Ich freue mich, dass ich bei euch bin. Insgesamt hast du 16 Geschichten für die drei Fragezeichen geschrieben. Hättest du gerne noch weiter geschrieben? Warum hast du aufgehört? Um die ganze Wahrheit zu sagen, es ging so nicht weiter. Wir waren voll berufstätig. Wir haben drei Fragezeichen am laufenden Band rausgehauen. Und es gab die Idee, ein Autoren- und Autorinnen-Team zu bilden. Und wir hätten da auch sehr gerne mitgemacht. Aber es lief dann auseinander. Alles hat seine Zeit. Und wir haben dann aufgehört. Es haben uns die drei Fragezeichen aber nie verlassen. Es hängt immer noch in der Luft eine durch Corona leider gekillte, vorläufig gekillte Idee eines Theaterstücks zu Geheimnis der Särge. Wir waren schon total weit am Stuttgarter Schauspiel und ich bin ziemlich zuversichtlich, dass das nochmal was wird. Hört, hört, das ist ja auch mal schön. Nach Live-Touren dann auf einmal auch die drei Fragezeichen auf der Bühne. In Hamburg gibt es zum Beispiel auch von Theaterschauspielerinnen und Schauspielern Nachwuchs Bühnenauftritte zu den drei Fragezeichen. Es gab auch schon mal einen Schul- so einen Versuch eines Schulmusicals. Es war auch total schön. Also das wird schon noch was. Hättest du noch weitere Ideen für Plots gehabt? Also dann ist das auseinandergegangen, aber hättest du noch welche gehabt? Sind dir noch Jahre später Ideen gekommen? Hättest du gedacht, ach Mensch, das hätte ich jetzt auch noch mal gerne gemacht? Es gab auch noch Plots. Ich habe dann aber selber nicht können, weil ich auch den Arbeitgeber gewechselt habe. Also das hat auch zu diesem Auseinanderleben beigetragen. Aber es gab eine Geschichte, die auch sehr an der realen Welt war. Eine Familie hat ihren Sohn verkauft, und zwar an einen Tennistrainer. Und das Ganze orientierte sich an Tommy Haas. Weil Tommy Haas und seine Schwester von den Eltern, an ein Konsortium, Verkauft klingt jetzt so hart, aber an ein Konsortium rechtlich insofern übertragen wurde, als die zusammengelegt haben, um die Ausbildung zu finanzieren. Und die Schwester ist, das war in der Südstadt in Wien, also ich war da selber dabei. Und die Schwester ist abgesprungen und Tommy Haas hat es aber durchzogen und hat dann sehr lang seine Preisgelder aber verteilt. Und das hat mich total fasziniert. Und es gibt einen Plot für Tenniskinder und es gab einen Plot, der leider an den rechten Geschichten scheiterte, was mir sehr leid getan hat. Am Beginn der Schumacher-Ära hätte ich unheimlich gern einen Grand Prix, drei Fragezeichen, geschrieben. Akustisch für die Hörspiele mit den ganzen Motoren, die da auffallen, natürlich schon verlockend. Genial. Und Kai Schwind steht auf lautes Knallen und fette Geräusche. Das wäre auch ganz wunderbar gewesen. Das ist auch schon ziemlich weit gedient gewesen. Da ging es um Reifenbetrug und auch schon um eine Umweltgeschichte. Ja, also es ging um, jetzt nicht um Schmuggel in Reifen, sondern es ging um Gummimischungen. Also wie können Gummimischungen manipuliert werden, um Reifen länger zu verwenden, als man sie eigentlich verwenden darf? Und wie wird dann da gemauschelt beim Reifenwechsel? Ich sehe schon Peter hinter so einem Formel-1-Wagen hinterherrennen, den schnappe ich mir. Er würde es versuchen. Absolut. Und Bob würde sich in die Tankcrew, die da immer mit den Tankstutzen in elf Sekunden die bedanken müssen, einschummeln, damit er als quasi verdeckter Ermittler genaueres erfährt. Hast du schon mal einen Live-Auftritt, der die drei Fragezeichen erlebt? Warst du schon mal dabei? Ich war noch nie dabei. Es hat sich nie ergeben. Ich bin ziemlich viel unterwegs. Ich habe auch ein schlechtes Gewissen. Ich sehe es dann immer, dann denke ich, zu blöd. Es ist immer hinten raus. Aber es steht unbedingt ganz oben auf einer Seite. Was will ich noch alles tun, Liste? Statt nach New York fliegen, muss man jetzt eh nicht mal was Sinnvolles tun und zu den drei Fragezeichen gehen. Ich werde mehrere zum Vergleich mir reinziehen. Ja, vielen Dank nochmal Brigitte, Johanna Henkel-Weidhofer und auch nochmal an Ralf für dieses Wrap-Up aus dieser ja interessanten Zeit. Ich habe jetzt auch nochmal überlegt, wie findet man da jetzt so ein Fazit oder so? Wie waren eigentlich unsere Besprechungen dieser Folgen? Und eine Sache, die mir nochmal so aufgefallen ist, ich habe auch nochmal so ein bisschen durch das Feedback mit Hörern geguckt, was wir so bekommen haben, dieses mit dem journalistischen Ansatz, den Johanna da gewählt hat. Und ich habe das oft eher so als sowas Negatives eigentlich gemeint, dass man sagt, okay, da geht dann so die Atmosphäre flöten und sowas. Und ich habe jetzt so im Gesamtblick aber irgendwie... Nochmal drüber nachgedacht, dass das, was Johanna der Serie gegeben hat, schon auch sowas gesellschaftlich Relevantes war. Also sowas Erwachsenes, was auf eine ganz andere Art funktioniert hat als bei den Crimebustern zum Beispiel. Also, dass da Themen reinkamen, die schon irgendwie was mit der Erlebniswelt von jungen Leuten zu tun haben. Auch eine gewisse feministische Perspektive, die ja eigentlich so ganz erfrischend ist für eine Serie, die zu diesem Zeitpunkt in den 90er Jahren stattfindet. Und das kann man schon sagen, ist eigentlich was Interessantes, eine interessante Farbe, die sie mit diesem Ansatz da so reingebracht hat. Das Tolle war eigentlich, ohne sie hätte es die drei Fragezeichen wahrscheinlich gar nicht gegeben, Denn sie fing an zu einer Zeit, die Geschichten zu schreiben, als es sonst keinen gab, der dafür in Frage gekommen wäre. Und sie war das Bindeglied zu der Ära, die danach kam. Also zu der Ära von André Marx und André Minninger. Und ohne sie, glaube ich, wäre dann irgendwann relativ früh Schluss gewesen mit den drei Fragezeichen. Und dass das nicht passiert ist, das haben wir ihr zu verdanken. Also vielen Dank nochmal, Brigitte, Johanna Henkel-Weithofer, für die Geschichten, fürs Weitererzählen der Serie. Und zum Abschluss haben wir uns überlegt, wir präsentieren hier jetzt mal unsere Top 3 der BJHW-Folgen, oder? Hast du dir was überlegt, Andreas? War deine Hausaufgabe? Ich habe mir wirklich was überlegt. Ich habe mir die Folgen sogar nochmal angehört. Ja, ich auch. Und dabei ist ja auch eine Folge, die wirklich in der Winterzeit bei mir, als wir die Folge hier im Podcast besprochen haben, in Dauerschleife lief, muss ich sagen, Platz 1 Geisterstadt. Ja, super. Bei mir auch. Bei dir auch. Ja, interessanterweise. Passettis letzter Einsatz. Eine tolle Folge, die wirklich total unterschätzt war bei mir. Platz zwei, Spuk im Hotel. Da habe ich immer noch das Bild im Auge Beate Hasenau am Fenster bei Frau Körting. Die letzte Folge nämlich in der Agnesstraße. Die da aufgenommen wurde. Und dann muss ich sagen, auf Platz 3 die verschwundene Seglerin. Wegen der Musik. Diesen alten Europa-Musikstücken. Das ist jetzt wirklich toll, weil ich habe eben wirklich die Luft angehalten. Wir haben uns ja nicht abgesprochen vorher. Geisterstadt bei mir auch auf Platz 1. Gleiche Begründung. Natürlich eingefärbt durch diesen letzten Passetti-Einsatz. Da finde ich auch den Bobcast bis heute, wirklich was Besonderes, was mir immer noch unter die Haut geht, wie wir da so angefasst waren. Vor allem du natürlich. Platz zwei auch Spuk im Hotel. Wirklich? Ich habe da auch wirklich nochmal jetzt reingehört und diese Stimmung, diese ganzen tollen Sprecher, die da sind, in diesem geilen Hudanel, Agatha Christie. So, und beim dritten Platz, das war bei mir jetzt so ein Kampf, nämlich auch zwischen der verschwundenen Seglerin und jetzt mache ich jetzt, lasse ich es krachen. Jetzt wird es völlig kontroversiert. Bei mir ist es dann tatsächlich der Schatz im Bergsee geworden. Ah, okay. Also diese Nach-Zügler-Europa-Reisen-Folge. Kai, jetzt ist mir gerade, du hast gesagt, Schatz im Bergsee, jetzt ist bei mir der Schirm umgekippt. Der Schirm? Hier auf der Terrasse? Ja, du, ich bin ja hier auf dem Berg in Werder. Ja, natürlich. Hier fegt der Wind. Musst du den holen noch, oder? Ich muss den kurz aufstellen. Ja, okay, dann mach das doch mal. Ja gut, also Andreas fängt jetzt mal seinen Schirm ein und ich verabschiede mich schon mal von euch. Das war also die Ära Brigitte Johanna Henkel-Weidhofer. Und jetzt beginnt eine neue, nämlich die Ära von André Marx. Und mit dem Auftakt, also der ersten Folge von André, da kennen wir uns ja ein bisschen aus. Nämlich Poltergeist Folge 73 war ja die Folge, die auf der Bobcast Live-Tour dieses Jahr ausführlich besprochen worden ist. Und deshalb wird auch der nächste Bobcast zum Poltergeist eine ganz besondere Folge. Es gibt nämlich Ausschnitte von der Tour zu hören und und und. Also macht euch auf was gefasst und bis dann. Tschüss. Jetzt bin ich wieder da. Okay, was für ein Wind. Okay, wir können weitermachen. Ähm, Kai? Wieso ist denn hier das Licht aus? Äh, hallo? Kai? Shit.