Hallihallo, wir sind es, Professor Braun und Schwester Michaela. Herzlich willkommen im neuen Podcast. Ja, hallo, Lu, ich bin es, Irma. Hallo, Irma, schön dich zu hören. Na, Andreas, wie ist die Lage? Ja, bei mir ist die Lage ja gut, aber die Frage ist, wie ist denn bei dir die Lage? Du bist ja ganz woanders diesmal. Wo bist du denn, Fein? Ich bin in Frankreich gerade im Urlaub quasi. Das machen wir ja manchmal. Du bist ja auch manchmal auf Mallorca und so. Wenn sie es anders nicht terminlich liegen lässt, dann senden wir von wo immer wir auch sind. Ist toll. Ich bin hier gerade in so einem kleinen mittelalterlichen Städtchen, so eine Stunde von Carcassonne entfernt. Ah, schön. Sind wir in so einem kleinen Haus hier, was irgendwie so eine crazy Künstlerin umgebaut hat. Das ist sehr, sehr schön. Und draußen bollert die Hitze. Okay. Natürlich. Aber es ist toll. Hier lässt es sich aushalten. Und ja, Frankreich finde ich ja immer toll. Ja, und dann besprechen wir auch eine schöne Sommerfolge, finde ich. Ja. Da geht es ja wirklich um Wasser und ums Segeln. Das stimmt. Passt nämlich total. Und übrigens ist das auch mal der Beweis dafür, dass wir keine Sommer- und Winterpausen machen. Dieses Gerücht hält sich ja hartnäckig, sehe ich manchmal so online. Das stimmt aber nicht. Wir bobben durch. So auch jetzt. So, und bevor wir uns jetzt heute auf die Suche nach dieser verschwundenen Seglerin machen, lieber Andreas, gibt es mal wieder etwas Hörer-Feedback am Anfang. Ich sehe, die Leute freuen sich sehr über unsere Besprechung von Schüsse aus dem Dunkeln Und da vor allem darüber, wie wir diese Catwalk-Porn-Szene feiern. Und die Leute nennen diese Musik übrigens nur die Stöhnmucke. Und ich finde, die Hörspielforscher sollten diesen Track jetzt mal offiziell umbenennen. Ich finde, das ist der bessere Name dafür. Aber zu unserer Besprechung von Späterache, also die Folge vorher, da gibt es Redebedarf. Zunächst mal wird es dich sehr freuen, Andreas. Du hattest nämlich recht. Natürlich, es war mir von Anfang an klar. Du erinnerst dich, die Frage, wer saß im Auto, wer hat denn Peter nun entführt? Wer war der Kettenraucher? Richtig, Jeremias oder John und da gab es viele Nachrichten hier, stellvertretend von Marin über Instagram, die sagt Hallo Kai. Ich muss dir leider mitteilen, dass Andreas recht hatte. John Brady war mit Peter im Auto, während Jeremias im anderen Auto gewartet und gebaut hat. Wobei man sich natürlich fragen kann, warum haben die eigentlich zu zweit gewartet? Ich habe extra noch mal im Buch nachgelesen und den entscheidenden Hinweis gibt Cotta ganz am Ende. Er erwähnt, dass Jeremias dieselben Zigaretten raucht wie Clint. Ich hoffe, das hilft weiter. Ja, na gut. Ja, da gab es dann noch so ein bisschen Chaos da am Ende, aber ich gebe mich geschlagen, du hattest recht, Andreas. So, und dann haben wir wirklich zahllose Nachrichten bekommen auf diese eine Stelle in unserer Besprechung, wo wir beide so ein bisschen auf dem Schlauch standen, nämlich aufgrund einer Bemerkung von Tante Mathilda, die wir beide nicht so wirklich einordnen konnten. Hier mal stellvertretend von Fiona Stahl, auch bei Instagram. Lieber Andreas, lieber Kai, ich liebe den Bobcast und ich höre jede Folge mit so viel Freude und Begeisterung. Danke dafür. Ich habe die Besprechung zur späten Rache gerade zu Ende gehört und muss euch allerdings mal kurz eine Erklärung liefern. Tante Mathilda sagt, er wird so lange am Strand trainieren, bis er gegen dich gewinnt. Und ihr habt das als Ironie ausgelegt, weil Justus untrainiert ist und er eigentlich sportlich immer versagt. Jetzt aber die Korrektur. Justus ist ein hervorragender Schwimmer und das ist auch die einzige Sportart, in der er gut ist. Und hier kommt der Beweis, das ist jetzt ein Auszug aus dem Buch Gift per E-Mail, Folge 104, Kapitel 1, Zitat. Justus grinste. Schwimmen war so ungefähr die einzige Sportart, in der er mit Peter mithalten konnte und ihn mitunter sogar übertraf. Zumindest im Brustschwimmen. Auch heute war er wieder schneller gewesen. Nun geht man nicht so an, gab Peter beleidigt zurück. Fett schwimmt oben, Zitatende. Oh mein Gott. Und Fiona sagt noch, ja ja, Bodyshaming natürlich auch wieder am Start. Also das Fazit ist, Tante Mathilda hat keinen Witz gemacht, sondern wirklich gemeint, dass Peter trainiert. Vielen Dank, Fiona, dafür. So, und das letzte Feedback, Andreas, das bezieht sich auf die Sache mit dem Dietrich und ab wann dann eigentlich Bob aufhört, der Dietrich-Meister zu sein und das Ganze auf Peter übergeht. Das hatten wir uns ja auch gefragt in dieser Folge. Und da hat sich Klara gemeldet und Klara, kennst du, Andreas? Ist es diese Wimmelbild-Underspezialistin? Ja, das ist ja so toll, oder? Super, die veröffentlicht ja regelmäßig so kleine Videos. Ich mag das total gern. Und wir haben ja so ein ... Fotokopiertes, großes Wimmelbild jeweils bekommen. Du hast eins bekommen, ich habe eins bekommen. Und das ist ein Wimmelbild, da sieht man den Schrottplatz. Und alle, also unfassbar viele Figuren aus dem Drei-Frage-Zeichen-Kosmos sind da abgebildet auf dem Schrottplatz. Also nicht nur Ellie Jameson und die Drei-Frage-Zeichen, sondern wirklich auch kleinste Kleinrollen. Die haben alle kein Gesicht. Also das ist wirklich wie so ein typisches Wimmelbild. Und man kann dann eben rätseln, wer welche Person ist. Und das Tolle ist, selbst du bist da abgebildet. Du springst nämlich, glaube ich, aus einem Kühlschrank raus und hast einen Norwegen-Polik. Nee, aus dem Zauberspiegel natürlich. Viele Leute haben immer gerätselt, wer soll der... Ich springe aus dem Zauberspiegel. Aus dem Zauberspiegel natürlich, weil es ja auch deine Lieblingsfolge ist. Genau. Und du springst aus dem Zauberspiegel raus. Und viele Leute haben sich dann auch gefragt, wer ist denn diese Figur? Du bist auf jeden Fall eine harte Nuss, die es da zu knacken gilt. Aber es ist unglaublich liebevoll gemacht. Und ich weiß auch, irgendwo hängen ganz klein drei kleine Dietriche an einem Holzbrett. Dieses Video habe ich nämlich auch gesehen. Super, super, super interessant. Da hast du wirklich ganz lange was davon, weil du kannst stundenlang darauf gucken. Genau, ich finde das auch unheimlich liebevoll gemacht. Und bei Instagram präsentiert sie, wie du gesagt hast, so kleine Erklärvideos auch dazu. Klarreativ heißt ihr Profil. Und zu dieser Frage aus dem Bobcast hat sie jetzt eben auch eins gemacht und hat sogar eine Auflistung sämtlicher Folgen mitgeliefert, bei denen der Dietrich zum Einsatz kommt. Die zähle ich jetzt mal nicht alle auf, Aber Fazit ist, Bob hat bis zur letzten Folge, die wir besprochen haben, Schüsse aus dem Dunkeln, den Dietrich bedient und ab Folge 72, das ist der dreckige Deal, da ist es dann Peter. Und dann geht es mit Peter los als Dietrichmann. Genau, bei Folge 155, Meister des Todes. Da ist es nochmal Bob. Aber ansonsten ist es immer Peter. Also toll herausgefunden. Ja, wunderbar recherchiert. Nicht einfach. Überhaupt nicht, genau. So, und jetzt muss ich mich natürlich selbst nochmal kontrollieren. Ich werde auch schon wieder ganz wuschig. Das ist die französische Sonne. Das heißt natürlich Schüsse aus dem Dunkel und nicht aus dem Dunkeln. Vollkommen richtig, Kai. Ich war kurz davor, dich zu rügen. Aber in Frankreich seid ihr verziehen. Da sind doch die Schüssel aus dem Dünkel, genau. Also, vielen Dank. Ganz tolle Fragen und Kommentare. Und Andreas, wir haben das ja auch bei der Live-Tour schon gemerkt. Am Ende bei diesem Q&A, was wir da immer machen, es kommen wirklich tolle Fragen. Ja, das war eigentlich auch immer so ein kleines Highlight. Ja, gerne. Also schickt uns gerne weiterhin solche Fragen zum Bobcast, aber auch allgemeiner zu den drei Fragezeichen. Dann können wir die hier mal aufnehmen. Und macht das sehr gerne auch als Sprachnachricht. Das haben wir herausgefunden, dass das auch funktioniert. Kann man uns schicken an bobcast.de und noch genauere Infos dazu gibt es in den Shownotes zu dieser Bobcast-Folge hier heute. Da könnt ihr nochmal genau nachlesen. Und dann freuen wir uns auf viele, viele, viele Nachrichten und Fragen zum Bobcast oder zu den Drei-Frage-Zeichen. Genau. So, lieber Andreas, jetzt geht es aber los. eine Seglerin ist verschwunden und wir müssen uns jetzt drum kümmern, was ist da los? Wo ist diese Seglerin und was machen wir damit? Also eine neue Folge. Wir waren ja so ein bisschen gespannt schon beim letzten Mal. Wie funktioniert die? Wie ist die? Und dann vielleicht gleich mal hier am Anfang. Wie findest du diese Folge, lieber Andreas? Also ich muss sagen, ich mag die total. Und ganz ehrlich, momentan ist die bei mir auf Platz 1 a la Brigitte Johanna Henkel-Weithofer-Folgen. Ich habe die nämlich jetzt, ja, letzte Woche drei- oder viermal gehört und jedes Mal, wirklich jedes Mal kriege ich an bestimmten Stellen so ein gutes Gefühl, eine wohlige Gänsehaut. Und das ist immer dann der Fall, wenn Wilhelm Wieben, also dieser Bankdirektor, auftaucht und bei fast jedem Musikstück. Und das ist für mich jetzt eigentlich auch das Geheimnis dieser Folge, geht ja wahrscheinlich ähnlich, die Stimmung und die Atmosphäre, die durch diese Musik erzeugt wird. Und deswegen ist es wahrscheinlich so, Stücke meiner Kindheit dabei. Also Musik, die auch in den Hörspielen aufgetaucht ist, die ich als Kind gehört und geliebt habe. Also so kleine musikalische Snippets aus alten Europa-Märchen, Zwergnase, Alibaba. Diese Geschichten tauchen dann beim Hören dieser Drei-Frage-Zeichen-Folge in meinem Kopf auf. Dann Untergeiern schwebt mir da auch durch den Kopf, weil da ist auch so ein Stück, was auch bei Untergeiern benutzt wurde. Dann gibt es so kleine Übergänge, die auch bei Oliver Twist und bei Hans im Glück so als kleine Trenner verwendet wurden. Dann gibt es ein Stück Mick the Spoon von 1972 bei Perry Roden und dann noch ein Stück, das finde ich ganz toll, Song of India. Und das ist wirklich, glaube ich, aufgenommen worden 1959, das ist jetzt hier bei der Seglerin nur ganz, ganz kurz, von den 101 Strings. Und diese Platte, wo dieses Stück auftaucht, die habe ich hier bei mir zu Hause auch noch stehen, das ist das Zauberpferd. Auch ein ganz toller Europa-Klassiker. Und gerade diese Musikstücke, sogar ein kleines Stück von Josef Haydn dabei. Die machen diese Folge für mich zu was ganz Besonderem. Die Geschichte, ganz ehrlich, interessiert mich jetzt nicht so sehr. Mich begeistert in erster Linie die Stimmung, die da erzeugt wird. Und die ist toll. Das Einzige, was mich ein bisschen nervt hier an dieser Folge, ist, dass ich mindestens 20 Mal diesen völlig blöden, zustimmenden Laut von mir gebe. Und das finde ich, da habe ich mich wirklich aufgeregt. Aber ansonsten ist das eine tolle Folge. Es ist ja so ein bisschen, wie gesagt, so was Privates von dir, haben wir ja schon mal analysiert. Aber mache ich das wirklich privat auch die ganze Zeit? Manchmal. Aber bitte nicht. Aber nicht so oft. Oh Gott, wie furchtbar. Wirklich. Ich musste mich dran erinnern beim nächsten Mal. Ja, ja, genau. Aber ist mir auch ein bisschen aufgefallen. Das stimmt, ja. Aber wie schön ist du denn die Folge? Ja, das ist ja echt cool. Wir können ja mal hier gerade so ein bisschen den Vorhang beiseite schieben und einen Blick hinter die Kulissen des Bobcasts offenbaren. Wir haben uns tatsächlich jetzt bei dieser Folge nicht wirklich abgesprochen. Können wir ja echt mal sagen vorher. Weil ich war jetzt schon im Urlaub und jeder hat so ein bisschen vor sich hin recherchiert. Und ich war jetzt total gespannt, wie du diese Folge findest. Denn mir geht es tatsächlich ähnlich. Ich hatte total den Spaß... Und habe sehr eingeloggt an dieser Stimmung. Ich finde, das ist eine tolle, bisschen gemütliche, aber super atmosphärische Sommerfolge. Ich finde das toll. Ich mag eigentlich alle Nebenfiguren. Besonders, du hast ihn auch schon erwähnt, diesen Banker Mr. Demetrius. Der hat mich für dich überrascht. Ganz toll. Und auch Mr. Jefferson, der diese ganze Story so ins Rollen bringt. Christian Redel. Genau, sind dann die Sprecher. Wilhelm Weben und Christian Redel. Ich finde aber auch die Interaktion zwischen den Fragezeichen Viel besser als in den letzten Folgen. Das ist irgendwie ausgewogener, Bob darf mal richtig drauf loskombinieren und stellt dabei sogar Justus in den Schatten. Richtig, genau. Und da ist irgendwie so ein bisschen mehr Pfeffer drin, das finde ich irgendwie schön. Der Plot ist okay, da sind so ein paar klassische Motive, Spiegel, Kunst, jemand ist verschwunden, der scheinbar tot ist, aber es steckt irgendwie mehr dahinter. Und es ist eine Geschichte, in der die zentrale Figur eigentlich nur besprochen wird, aber nie aktiv auftaucht bis zum Schluss. Also Irma Bannister hier, toller Name übrigens. Und vielleicht nicht nur deshalb hat die mich, jetzt mache ich es sehr groß, an eine großartige andere Geschichte erinnert an Stellen, nämlich an Rebecca. Diese tolle Erzählung von Daphne du Mouillet. Von Daphne du Mouillet, ja. Genau, und da gibt es ja eine super Hitchcock-Verfilmung. Und es gibt eine sensationelle Hörspielfassung aus dem Jahr 1973 mit Peter Passetti als Maxime de Winter. Hat auch Bastian mal eine Kein-Mucks-Folge draus gemacht. Und wie du, habe ich da eingeloggt über die musikalische Stimmung. Und bei mir ist es dieses Greensleeves-Stück aus der 101 Strings, was an bestimmten Stellen, immer wenn sie erwähnt wird, dieser Segelunfall ist. Das ist ein Thema. Immer wenn es um Segeln geht. Und bei Rebecca ist es das ja auch, diese Hauptfigur, die dabei angeblich ertrunken ist bei einem Bootunfall. Und ich muss da immer wieder dran denken, das ist eine super Verbindung. Deswegen, ja, die Atmosphäre trägt einen da durch. Es gibt dann später auch noch eine Verfolgungsjagd. Da war ich dann auch happy, obwohl wir die uns nochmal ein bisschen genauer angucken müssen. Also ja, irgendwie rund und irgendwie hat man da nie die Lust verloren durch die ganze Geschichte. Weil selbst wenn die Handlung so ein bisschen hakte, dann kam wieder irgendwie ein tolles Musikstück oder irgendwie ein cooler Sprecher. Ja, die Handlung ist gar nicht so wichtig. Die Geschichte trägt dich aufgrund der Stimmung. Und das ist ja nicht oft der Fall. Aber hier, ich muss ehrlich sagen, Hut ab hier bei der verschwundenen Seglerin. Ich mag die wirklich total gerne. Total. Hast du noch ein paar Facts? Wir haben ein Veröffentlichungsdatum wahrscheinlich. Ja, interessant. Laut rockybeach.com soll die am 2.10.96 veröffentlicht worden sein. Genau wie die nächste, also diese letzte Folge von Brigitte Johanna Henkel-Weidhofer, Dreckiger Deal. Laut Hörspielforscher, die sagen am 7.10.96 ist die veröffentlicht worden. Und interessant ist auch, es gibt einen Arbeitstitel oder einen Alternativtitel, des Buches. und der lautete übrigens der venezianische Spiegel. Ah, okay, interessant. Ja, ist ja sozusagen... Eine Art McGuffin, wenn man es so nennen will. Also ein Motiv, was die Geschichte so in Gang bringt. Aber ich glaube, die verschwundene Segelin ist schon besser. Das passt irgendwie ganz schön, weil es ja darum geht. Da kann man nämlich auch gleich nochmal was zum Cover sagen. Wie findest du das, das Cover? Ja, also es ist wieder so ein reingezoomtes Eiger Rush, wo man das Gefühl hat, da ist noch viel mehr drumherum. Und dadurch wird es eigentlich so ganz interessant. Also ich hätte vielleicht jetzt Irma Bannister nicht unbedingt abgebildet gebraucht, Also, dass man die wirklich erkennt mit Gesicht, weil ich das eigentlich ganz cool finde, dass du nicht genau weißt, wie sie aussieht. Aber ich finde es eigentlich ganz schön. Ich finde es eigentlich ganz stimmungsvoll. Ja, ich finde das Boot ja eigentlich ein bisschen zu klein. Also, ich habe mir da wirklich immer was ganz anderes vorgestellt. Ich finde, das sieht aus wie so eine kleine Jolle, wie so ein 470er oder so. Aber da waren ja eigentlich mindestens noch zwei weitere Personen an Bord. Also, Luke Wahn und ihre Tochter, oder? Richtig. Ich habe mir da eigentlich immer so einen Zwölf-Meter-Segler vorgestellt, von dem die Bannister ins Wasser springt und dann an Land schwimmen will. Gibt ja auch in dem Band die Geheimbilder, ein Foto, das Algarasch inspiriert haben soll. Allerdings mit ein bisschen weniger Wellengang. Wahrscheinlich irgendwo aufgenommen hier bei mir auf der Havel. Aber trotzdem, eigentlich ganz schön. Kannst du denn segeln so als Norweger? Wollte ich mal wissen. Nee, das kann ich leider nicht. Habe ich ja schon mehrfach drüber gesprochen, immer so ein bisschen skeptisch, was Wasser anbelangt und deshalb auch so einen Tacken unsicher auf Booten. Ich kann mich nur einmal erinnern, wir haben mal eine Klassenfahrt gemacht auf dem Eiselmeer in Holland. Das war dann so ein Riesenschiff, da waren wir mit der ganzen Klasse drauf und da mussten wir alle mitmachen. Das fand ich tatsächlich auch ganz schön, aber so alleine mit einem kleinen Segelboot würde ich mich, glaube ich, nicht so raustrauen. Machst du das gerne? Segelst du gerne? Fährst du gerne auf Booten? Also ich bin ja als Klador an der Havel aufgewachsen und da wurde natürlich permanent gesegelt. Ich habe aber nie einen Segelschein gemacht, ich habe mir das alles immer beigebracht, selber beigebracht, indem ich immer, und das darf ich eigentlich überhaupt nicht erzählen, ich habe mir Boote ausgeborgt. Ich bin der Boot ausgebrockt, bin dann auf dem großen Wahnsinn und habe die ordentlich auch wieder zurückgebracht. Ja, aber wirklich ordentlich verteut. Und dann habe ich so dann eben segeln gelernt. Also wenn ich jetzt segeln würde, würde man sofort merken, richtig segeln kann er nicht. Der segelt eher so ein bisschen irre. Aber ich komme trotzdem von links nach rechts und von oben nach unten. Ich komme immer irgendwie an, dauert manchmal ein bisschen länger. Das Kreuzen ist bei mir spektakulär anders als bei anderen Leuten. Aber ich bin total, ich bin auf dem Wasser aufgewachsen. Nein, auf einem Boot aufgewachsen. Mein allererstes Boot war kein Segelboot, es war ein Ruderkran. Aber im Wasser und ich habe da auf dem Wasser übernachtet. Ich mache das sogar manchmal. Also, wann habe ich das das letzte Mal gemacht? Vor drei Jahren? Habe ich hier auf der Havel übernachtet. Vor der Insel Ihmchen. Super, okay. Also dann mache ich das mal mit dir. Ich sitze dann verkrampft mit zwei Schwindigkeiten. Ja, aber dann müssen wir uns auch wieder ein Boot borgen, Kai, sonst macht es ja keinen Spaß. Noch so ein Extrastress mit dir, oh Gott, dann hat man noch das Adrenalin, weil man verfolgt wird. Ja, dann wird man dann schneller beim Kreuzen. Das stimmt wahrscheinlich. Okay, Deal, machen wir. So, aber jetzt steigen wir erstmal in die Geschichte ein und ich lese den Klappentext. Die drei Fragezeichen. Die verschwundenen Segelin. Was geschah mit Irma Bannister? Von einem Segelausflug mit Freunden kehrte die beliebte Antiquitätenhändlerin nicht mehr zurück. Doch die Trauer der Hinterbliebenen hält sich in Grenzen. Die drei Detektive aus Rocky Beach wittern einen brisanten Fall und nehmen die Fährte auf. Doch ihre Recherchen enden in einer Sackgasse, die Betroffenen schweigen. Was ist tatsächlich passiert? So, dann steigen wir doch direkt ein in der Geschichte. Justus belauscht nämlich hier einen Streit zwischen seinem Onkel Titus und einem gewissen Mr. Jefferson. Ich bin Künstler, junger Mann. Aber zugleich bin ich ein Mensch, für den ausschließlich Tatsachen zählen, Fakten. Und Tatsache ist, dass ich vor wenigen Wochen von diesem Herrn hier ein wertvolles Stück erworben habe. Für 5.330 Dollar. Nette Sümmchen, nicht wahr? 5.230 Dollar. Lenken Sie doch nicht ab. Tatsache ist doch, dass mir dieser Preis abverlangt wurde unter Vorlage eines Zertifikats. Ein Zertifikat, junger Mann, ist eine... Amtliche Bescheinigung über die Herkunft eines Kunstgegenstandes. Ganz recht. Für einen Spiegel, welchen ich erworben habe. Es besagt, es handelt sich um ein Stück aus Venedig, 16. Jahrhundert. Ein einzigartiges Stück. Eben ein Einzelstück. Seien Sie doch froh, dass mein Onkel Ihnen zu so einem wertvollen Stück verhelfen konnte. Ich bin keineswegs froh. Denn vorgestern bin ich diesem prachtvollen Einzelstück noch einmal begegnet. In einer Galerie in Santa Monica. Und diesmal war das gute Stück nicht aus dem 16. Jahrhundert, sondern aus dem 19. Und es stammte nicht aus Venedig, sondern aus Dallas, Texas. Dann war es also kein Unikat. Ich hätte auf meine Mutter hören sollen, sonst wäre ich nicht das Opfer eines schändlichen Betrügers geworden. Jetzt reicht es mir, Arne! Geht doch gut los, oder? Also Mr. Jefferson finde ich wirklich ziemlich cool hier. Das ist Christian Redel, ein toller Schauspieler hier gleich am Anfang. Ja, absolut. Der leider wirklich nur ein paar Mal bei den drei Fragezeichen mitgesprochen hat. Also ich glaube später dann noch in die drei verschollen in der Zeit. Da war er dabei, ich glaube dieser Frank Caspian. Und dann in der Neuauflage der Schwarzen Katze, da ist er übrigens Kommissar Reynolds. Kennst du Christian Redel? Hast du den vom geistigen Arm? Ja, ich habe den vor mir, ich kenne den in erster Linie so ein bisschen aus dem Kino der 90er Jahre. Das sind so Filme wie das Trio, Solo für Klarinette, Tattoo auch, dann später. Also immer so ein bisschen dubiose, zwielichtige Gestalten. Aber das ist mir immer aufgefallen, also ein toller Schauspieler. Der war ja im Untergang mit Bruno Ganz dabei und dann war er der Meister in dieser Realverfilmung von Krabat. Hast du das gesehen mit David Cross, diese Verfilmung? Ach ja, stimmt, ja. Richtig, richtig. Daniel Brühl, glaube ich, war dann ja nicht auch dabei. Ja, super. Ich glaube ja. Das habe ich nie gesehen, weil ich bin ja großer Fan dieser Trickverfilmung von Karel Seemann aus den 70ern. Kennst du die? Mit Friedrich Schütter als Meister und Christian Brückner als Erklärer. Also da ist Redel auf jeden Fall dabei bei dieser Realverfilmung. Und ich weiß noch, dass der im Studio war, der Rede, und ein bisschen irritiert, wirkte von der Art und Weise, wie wir da aufgenommen haben. Also wenig geprobt, gleich die erste Aufnahme genommen, man springt da ins kalte Wasser und das war er nicht gewohnt. Da war er kurz, ich merkte das, dachte, Moment mal, wie, aber wir fangen doch an jetzt hier erstmal zur Arbeit. Nee, nee, alles gut, haben wir schon. Ähnlich übrigens wie Burkhard Clausener. Der war auch kurz gestresst, weil er das so gar nicht kannte. Und dann, wenn man hier genau reinhört, ich weiß nicht, ob Andy Beuermann mit im Studio war. Ja, das habe ich mich auch gefragt. Er mochte das ja eigentlich immer nicht so gerne. Das weißt du auch, wenn man längeren Text oder größere Passagen mit ihm zusammen, aufgenommen hat. Er wollte eigentlich lieber von Heike Diene geickst werden. Da fühlte er sich wohler, aber ganz ehrlich, es klingt hier fast danach, als sei er mit dabei. Weil er nämlich auch auf bestimmte Sätze explizit reagiert. Das ist mir auch aufgefallen. Aber schöne Szene. Es wollte ich dich nämlich wirklich auch fragen, war er da dabei oder nicht. Ich finde, die Reaktionen sind manchmal ein bisschen inflationär. Also er reagiert manchmal fast so ein bisschen viel, wo ich dann schon wieder dachte, ach, vielleicht haben sie die dann doch extra aufgenommen nochmal und dann so eingestreut. Aber es stimmt, also es ist eine direkte Interaktionsspüle. Ja, aber er hat eigentlich wirklich nie nochmal so separat reagiert. Ich glaube, man hat die dann vielleicht rausgeschnitten und hat die dann dahingesetzt. Aber ich glaube schon, dass er dabei war. Kann sein. Also es klingt wirklich sehr authentisch und überhaupt in dieser Folge sehr viel Titus. Tolle Szenen mit ihm, wo man sich immer freute, wie aktiv er auch irgendwie so ins Geschehen mit eingreift. Und ich musste beim Thema Spiegel natürlich sofort an den Zauberspiegel denken am Anfang. Als es wieder um Spiegel geht und man dachte, oh super, okay, hat es jetzt was damit zu tun, aber es ist sozusagen ja wirklich nur so eine Art Gimmick, um die Geschichte in Gang zu bringen, um diesen ganzen Fall dann. Aufzudröseln, wobei es auch ganz schön wieder abgebunden ist, denn man kehrt am Ende auch wieder zu den Spiegeln zurück. Das fand ich irgendwie ganz schön. Ja, und dann geht es also los. Justus und Titus fahren nach Santa Monica zu dieser Galerie, um noch mehr darüber herauszufinden und finden tatsächlich, dass es da ein Zertifikat gibt, dass dieser Spiegel aus Dallas, Texas ist und 820 Dollar gekostet hat und wahrscheinlich dann wirklich nur eine Nachbildung war. Und Titus fragt sich dann wirklich, ja, hat Irma ihn da gebeten? Doch betrogen, man weiß es nicht. Immerhin erfahren sie dann, dass es bald eine Versteigerung geben soll, die im Auftrag der Santa Monica Bank stattfinden soll. Und das ist dann der Cue für die nächste Station, nämlich ein Besuch bei selbiger Bank. Und da treffen sie dann auf den wundervollen Direktor, nämlich Mr. Demetrius. Und den hören wir uns jetzt mal an. Nun gut, Mr. Jonas, da Sie ein alter Freund von Irma Bannister waren und sie immer sehr vorteilhaft von Ihnen gesprochen hat, ist es sicher im Sinne der Verstorbenen, wenn ich Ihnen die näheren Umstände erläutere. Mrs. Bannister steckte in großen finanziellen Schwierigkeiten. Ach, das war ja nicht bekannt. Sie hat nie über ihre Probleme geklagt, eine außergewöhnliche Frau mit einem starken Charakter. Ihre Schwierigkeiten waren, wie soll ich mich ausdrücken, ja, hausgemacht. Völlig unnötig, wie ich betonen muss. Aber leider hat sie uns erst viel zu spät zurate gezogen. Ähm, was meinen Sie mit hausgemacht? Wissen Sie, Mrs. Bannister war zwar seit vielen Jahren Kunde in unserer Bank, aber ihre Geldangelegenheiten hat sie bis vor zwei Jahren selbst geregelt. Da ließe sich von keinem reinreden. Offensichtlich hatte sie kein großes Vertrauen zu uns Bankern. Dabei ist ihr ein folgenschwerer Fehler unterlaufen. Es wäre ein leichtes gewesen, sie vor der Katastrophe zu bewahren. Wenn sie nur ihre Unterlagen von uns hätte prüfen lassen. Ja, schöne Szene und wirklich hervorragend gespielt und gesprochen von Wilhelm Wieben, unserem Mr. Tagesschau. Ich wusste gar nicht, wie lange hat der eigentlich die Tagesschau gesprochen. Ich habe jetzt mal geguckt, von 1973 bis 1998. Genau. Und interessant ist, darüber haben wir ja auch schon mal gesprochen, ich glaube in der Folge, in dem Bobcast zum Diamantenschmuggel. Wilhelm Wieben sollte ja nach Peter Passetti der Erzähler bei den drei Fragezeichen werden. Aber laut Heike Diene lag ihm das nicht so sehr. Das klang einfach zu sehr nach Nachrichtensprecher. Und wahrscheinlich war es vielleicht auch ein bisschen zu monoton. Aber ganz ehrlich, wenn ich mir hier seinen Auftritt anhöre, da ziehe ich meinen Hut. Ich finde, das ist lebendig performt, das ist wirklich auch dynamisch auf dem Punkt gespielt und man merkt auch, dass er, als er kurz unterbrochen wird, sofort umschaltet und dann auch leicht improvisiert. Das ist jetzt nicht einfach nur so eine Teleprompter-Abläserei. Das ist wirklich tolles Schauspiel mit seiner schönen, sonoren Stimme. Die er jetzt auch nicht extrem ausstellt und sich da irgendwie in den Vordergrund säuselt. Er weiß ja, wie seine Stimme wirkt oder wirkte, sondern er lässt damit wirklich eine interessante Figur entstehen, wie er das auch macht, sehr elaboriert und artikuliert. Er hat ja so ein leicht rollendes R dann manchmal auch. Und das ist das Tolle, das konnte er eben auch. Er war ein richtig ausgebildeter Schauspieler, der auch auf der Bühne gestanden hat. Ich glaube, im Weißen Rössel hat er ganz lange mitgespielt. Er ist dann aber eben, obwohl er Schauspieler war und auch das von der Pike auf gelernt hat, als Nachrichtensprecher berühmt geworden. Und was ja vielleicht viele junge Leute gar nicht wissen, sogar Falco, dieser österreichische Sänger, war ein Fan von ihm und hat Wieben ja in Genie besetzt. Der Genie, diese Stalker-Geschichte, die tödlich endet aus der Perspektive eines Mörders, erzählt eben aus der Perspektive von Falco. Ein Skandal damals, ich glaube das war 1985 und das durfte dann eine Zeit lang auch gar nicht im Radio laufen, war verboten und da taucht eben Wieben auch auf, man sieht ihn als Nachrichtensprecher und er ist dann Teil dieses Songs. Toller, toller Typ und ein großer Schauspieler. Und ich weiß auch noch, er kam ins Studio und war total, das war auch ganz süß. Er erzählte dann nämlich, weiß ich noch ganz genau, dass er Döschen sammelt. Er hat eine ganz entzückende Döschen-Sammlung. Eine Döschen-Sammlung, denn er hat leidenschaftlich gerne Porzellan gesammelt. Übrigens genauso wie seine Freundin, ich weiß das noch ganz genau, Dagmar Berghoff. Ja, genau. Die hat nämlich auch Döschen gesammelt. Sehr gut. Das finde ich eigentlich so süß, dass die beiden so befreundet waren. Die sind ja dann auch in Talkshows aufgetreten zusammen. Also beide diese ikonischen Tagesschausprecher, die man natürlich auch mit diesem sensationellen Hochdeutsch verbindet, dass die befreundet waren, Döschen gesammelt haben und auch in seinem Fall ja eigentlich erst mal auf Plattdeutsch aufgewachsen sind. Also er hat tatsächlich Hochdeutsch erst später gelernt, was ich auch toll finde. In der Schule, weil Plattdeutsch, das hat er mal behauptet, wäre nämlich eigentlich seine Muttersprache gewesen. Genau, richtig. Und das ist auch toll, wenn man ihn mal so plattdeutsch reden hört. Und irgendwie ein toller, sehr schillernder Mann irgendwie, den man, wenn man da mal so ein bisschen guckt und Interviews sich anschaut und noch ein bisschen mehr über ihn liest, also alles andere als der dröge Nachrichtensprecher ist. Absolut. Er ist ja auch homosexuell gewesen und auch eine sehr interessante Geschichte, weil Inge Meisel ihn geoutet hat in einem Interview mit dem Stern. Wo sie gesagt hat, also eigentlich habe ich nur schwule Freunde. Ich verreize zum Beispiel gerne mit Wilhelm Wieben. Und das war also alles andere als abgesprochen. Moment mal, das ist ganz interessant, was du erzählst. Das wird so kolportiert. In Wirklichkeit war es nämlich so, dass der Stern sich dann bei Wieben gemeldet hat und hat gesagt, dürfen wir das so tun? Genau, richtig. Und dann, also es ist nicht so, dass Inge Meisel das dann so wie Rosa von Braunheim dann einfach nur erzählt hat, sondern es wurde nochmal gegengecheckt. Er hat das aber abgesegnet und hat gesagt, okay, dann ist es jetzt an der Zeit, dass ich mich outen lasse. Genau, und dann hat er es getan oder hat es genehmigt. Ja, später war er dann noch im Tal des Schreckens und Pfad der Angst dabei. Aber ich hätte ihn wirklich definitiv gerne öfter gehört, Wilhelm Wieben. Die Szene endet ja mit so einem ganz tollen Stück von Seibert's, ist das glaube ich, Catch Your Dreams. Hast du die im Ohr? Das ist so ein Pianostück, was dann in so einen coolen Beat übergeht. Wird dann leider abgewirkt von so einem blöden Abtempo-Stück, das mag ich leider nicht so. Aber diese kleine Miniatur davor ist sehr schön. Erinnert mich ein bisschen an Mark Hollis, nachdem TalkTalk nicht mehr existiert hat. Kommt später, glaube ich, nochmal. Und da ist es ein bisschen länger ausgespielt. Aber egal, jetzt weiter in der Story. Jetzt tauchen endlich auf Seite 9 im Manuskript auch Peter und Bob zum ersten Mal auf. Und Bob darf dann seinen Vater bei der Los Angeles Post anrufen. Denn die drei Fragezeichen wollen mehr Infos zu diesem Segelunglück am 6. Juni erfahren. Schon nach fünf Minuten sprang das Faxgerät im Campingwagen an und die Kopie eines Zeitungsartikels vom 8. Juni wurde ausgedruckt. Hört euch das an, Kollegen. Tod bei Segelausflug. Ventura. Wieder hat ein tragischer Badeunfall im Pazifischen Ozean ein Menschenleben gefordert. Aus noch ungeklärter Ursache ertrank eine 50-jährige Frau aus Santa Monica in der Smeralda-Bucht, südlich von Ventura. Nach Angaben der Polizei hat die Frau versucht, von einem zwei Meilen vor der Küste liegenden Segelboot an Land zu schwimmen. Vermutlich ist sie dabei von einem Schwächeanfall überrascht worden und ertrunken. Ist das alles? Sieht so aus. In dem Artikel wird zwar kein Name genannt, aber es dürfte sich um Irma Bannister handeln. Der Ort stimmt und aus Santa Monica stammte sie auch. Infos bekommen Sie dann auch über das Faxgerät. Ich hatte ja auch lange ein Faxgerät. Aber ganz ehrlich, so hat mein Faxgerät nicht gedungen. Hört sich ja an wie die Split-Klimaanlage von Ralf. Ja, das stimmt. Da ist das Mikro sehr nah dran. Normalerweise sind die nicht so laut und donnernd. Oder eine Herz-Lungen-Maschine. Also egal. Ein wirklich seltsames Geräusch. Aber was jetzt auch festgehalten werden muss, das Segelboot befand sich angeblich zwei Meilen vor der Küste. Und das sind so mehr als drei Kilometer. Später behauptet Olivia, also die Tochter von Luquan, es wären elf Meilen gewesen. Also fast 18 Kilometer, das kann natürlich überhaupt nicht stimmen. Im Buch wird übrigens überhaupt nie davon gesprochen, wie weit dieses Segelboot von der Küste entfernt war. Das hat sich dann André irgendwann ausgedacht, damit man so eine Vorstellung hat. Aber widerspricht sich dann natürlich in diesen beiden Aussagen hier. Das stimmt, aber wir kriegen zumindest, es kommen ja zwei Faxe dann, weil Bobs Vater nochmal verschiedene Artikel findet. Auch ein paar Infos über Irma. Sie galt zwar als gute Schwimmerin, aber es gibt dann auch ein bisschen Hinweise auf diese gefährlichen Strömungen da vor der Küste. Das ist nochmal ein schönes Detail, dass man sich dann besser erklären kann, warum die dann wahrscheinlich da ertrunken ist. Weil das einfach so ein bisschen tricky ist mit diesen Strömungen dann da. Was übrigens auch mir mal passiert ist, ich bin in Tunesien fast mal wirklich ertrunken. Ich kann es nicht anders sagen. Aber ich glaube, ich habe auch schon mal erzählt. Und da war ich mit einem Kumpel von mir, der übrigens auch Andreas heißt, schwimmen an so einem Strand. Und wir haben erst im Nachhinein gesehen, dass da lauter Schilder auch arabisch standen, wo drauf stand, bitte nicht schwimmen, gefährliche Strömungen. Und da haben wir dann echt mal gekämpft, weil wir mitten in so Scheitelströmungen geraten sind und dann bist du eigentlich gar nicht so weit weg vom Strand, aber du kommst nicht von der Stelle. Und wir haben dann echt da so zehn Minuten gekämpft und haben dann durch einen absoluten Glücksfall war plötzlich so ein kleiner Felsen im Wasser, auf dem wir uns dann mal ausruhen konnten, wo du dich einfach mal so festhalten kannst, um mal durchzuatmen. Und sind dann von diesem Felsen wieder ein Stück weiter nach vorne gesprungen und waren dann über diese Scheitelströmungen hinweg. Und Gott sei Dank, weil die hätten uns irgendwann, da bist du einfach erschöpft. Naja, also selbst erfahrene Schwimmer scheitern da. Ja, total. Das ist ganz, ganz, ganz super gefährlich, unangenehm. Man muss auch wirklich aufpassen in ganz normalen Süßwassersee. Das bezieht sich nicht nur aufs Meer. Das ist ja schrecklich. Ja, total. Deswegen, also ich hier Verständnis für Irma, die ja aber natürlich uns hier alle reinlegt, wie wir dann später erst erfahren. So, nun, die drei Fragezeichen haben jetzt rausgefunden, es gibt da ja noch eine Segelpartnerin von dieser Irma Bannister. Und um mehr über diesen Namen rauszufinden, nehmen Sie Kontakt zu dem Journalisten, auf der damals darüber geschrieben hat. Er ist telefonisch und dann direkt in der Lokalredaktion. Guten Tag, ich bin Bob Andrews und das sind meine Freunde Justus Jonas und der da ist Peter Schorn. Hallo. Ah, Mr. Andrews Jr., nett Sie zu sehen. Haben Sie den Namen, den ich Sie gebeten habe, inzwischen herausgefunden? Na klar, gleich nach Redaktionsschluss habe ich mich auf die Suche gemacht. Gerade wollte ich dich anrufen. Ach, da, ja, hier haben wir es ja. Luquan, wohnt in Santa Monica. Ja das war's denn schon ach ähm Mr. Jordan wo sie gerade ihre Notizen von Mrs. Bannister da haben wissen sie vielleicht ob die Polizei noch Zeugen gefunden hat? Meines Wissens nicht also was interessiert ihr euch überhaupt für den Fall? Ist doch längst so den Acken gelegt. Reine Privatsache mein Onkel war ein guter Freund der Verstorbenen haben sie Mrs. Bannister zufällig gekannt? wie kommst du denn darauf? Die ja sein können, Sie als Lokalreporter. Ja, also dann, auf Wiedersehen. Wie, was, auf was? Ach so, auf Wiedersehen, ja. Ja, war das improvisiert, dieses wie, auf was? Ach so, auf Wiedersehen. Das ist so ein bisschen seltsam. Das steht wirklich ganz so, das steht genau so hier im Manuskript. Ja, das ist natürlich der tolle Michael Lott. Ich mag ihn immer, wenn er ins Studio kommt. Und es ist wirklich immer schön zu beobachten, wie Michael in die Rollen geht, wie er sie anlegt. immer anders, immer wandelbar. Der geht immer voll in die Figuren rein. Den kannst du wirklich für alles besetzen. Einen Fußballtrainer mit Bierplempe oder irgendeinem Spindeldürrn. Englischen Aristokraten oder einen coolen Auftragskiller. Der klingt immer anders und immer authentisch. Und ganz ehrlich, da fallen mir nicht viele Leute ein, die das so hinkriegen wie Michael Lott. Und immer wenn ich seinen Namen auf der Dispo sehe, freue ich mich. Ich erkenne ihn hier auch gar nicht. Der klingt ganz anders. Der klingt so ein bisschen wie Bernd Schramm oder Michael Warke. Und mindestens zehn Jahre älter, obwohl der genauso alt ist wie wir. Ich finde den auch sehr wandlungsfähig. Ich habe ihn auch gesehen. Er war bei dieser ersten TKKG-Live-Tour dabei 2019. Da war er der Erzähler und aber auch Polizisten und so. Und hat dann also in der Rolle immer geswitcht. Er hat es doch sogar, glaube ich, inszeniert. Das kann sein, ja genau, richtig. Und das war interessant, ihn da zu sehen, weil er auf der einen Seite dann so gemütlich im Erzählerstuhl saß, auf der Bühne und dann aber geswitcht ist in die Hoffnung, wo man gemerkt hat, ja, super wandlungsfähig. Und ja, auch irgendwie eine geile Rolle, finde ich hier. So ein Reporter, der dann nochmal so eine eigene Agenda irgendwie hat. Das fand ich irgendwie toll. So, irgendwann haben sie dann den Namen Lu Quan und wollen sie aufsuchen, treffen dann aber erstmal auf ihre Tochter, auf diese Olivia, die, wie es im Buch heißt, rote Haare hat und einen ausgefallenen Bikini trägt. Ich habe mir die immer in so einem Seidenkimino vorgestellt, also in so einer chinesischen Seidenrobe, muss ich sagen, aber egal. Ja, wahrscheinlich wegen der Musik auch, weil die so drunter gelegt ist mit so asiatischen Klängen. Ja, das ist natürlich super Klischee-Asia-Stimmung. Und deswegen sind Justus, Peter und Bob wahrscheinlich auch ein bisschen benebelt, und geben sich dann aus Versehen irgendwie so ein bisschen verstolpert, jetzt benutze ich mal dein Wort, als die Neffen von Irma Bannister aus. Seid ihr öfter zusammen segeln gegangen? Zwei oder dreimal in jedem Sommer. Wie heißt du eigentlich? Olivia. Und ihr seid Justus, Peter und Bob, wenn ich mich recht erinnere. Wer ist wer? Ja, also das ist Justus Jonas, Peter Shaw und ich bin Bob Endus. Ähm, wir tragen alle drei einen Doppelnamen. Ja, genau, einen Doppelnamen. Als Irma nach drei Stunden immer noch nicht in der Bucht angekommen war, hat meine Mutter die Küstenwache alarmiert. Inzwischen war es längst dunkel geworden und die Suchtrupps konnten nicht mehr viel unternehmen. Meine Mutter hat sehr geweint. Sie hat wohl schon geahnt, dass Irma nicht gefunden wird. Und dann? Die Polizei hat am anderen Morgen die Suche fortgesetzt. Mittags wurde sie dann abgebrochen. So, ja, das ist wirklich so ein bisschen komisch. Vor allem auch diese Stelle, als Bob dann alle drei nochmal vorstellt und dann sagt Justus, ja, wir tragen alle einen Doppelnamen. Sollte das ein Witz sein? Was ist das denn? Im Buch wird das erklärt. Da ist es auch ein bisschen besser gelöst, weil Justus sich als Justus Jonas, also mit Doppelnamen, vorstellt und Bob nur als Bob vorstellt. Und Peter ist in der ganzen Szene im Buch gar nicht dabei. Ja, genau. Aber hier ist er ja dabei und Bob stellt dann alle nochmal vor. Und ich dachte, wieso Peter, Shaw sind doch keine Doppelnamen. Also irgendwie ist das dann ein Text aus dem Buch. Ja, das ist nicht so gut gelöst. Nein, nein. Man hätte es einfach so machen müssen, dass wirklich nur Bob und Peter beim Vornamen genannt werden. Aber seltsam finde ich auch, dass Olivia plötzlich auch von Tante Irma spricht. Richtig, ja, genau. Und im Buch steht, dass Olivia nämlich auch Tante Irma zu Irma Bannister gesagt hat. Ja und Olivia gibt dann nochmal die Info, dass Luquan und Irma sich schon aus der Schulzeit kannten und nach dem Tod kam dann auch ein Brief von einer Schulfreundin, mit der sich Luquan dann auch nochmal irgendwie getroffen haben soll und dann ging es angeblich besser mit der Trauer und da kann man jetzt wirklich knick, knack, zwinker, zwinker sagen, denn das ist ja genau das, was Bob später dann mit seinem genialen Experiment auch wieder aufnimmt. Und hier wird quasi also schon der Samen gelegt für, Moment mal, da ist Irma wahrscheinlich dahinter und ist nicht gestorben. Und hier gibt es dann eben diese Verbindung, weil sie natürlich da mit Luquan Kontakt aufgenommen hat. Ist so, ja, nicht ganz so elegant gelöst, weil man da auch wirklich sofort schon beim Hören eigentlich draufkommt. Und dann wird das später aber natürlich nochmal größer gemacht eben. Ja, das ist ein bisschen zu früh, diese Spekulation, dass Irma Bennester ihren Tod womöglich nur inszeniert hat. Und dann mutmaßt ja Bob dann auch noch irgendwas von einer Gesichtsoperation, weil er, das wird dann im Buch erzählt, gerade Dark Passage gesehen hat. Dieser Film mit Hansel Bogart, wo er sich das Gesicht operieren lässt, um nach seiner Frau zu suchen. Heißt, glaube ich, auf Deutsch das unbekannte Gesicht. Ja, und dann kommt Onkel Titus irgendwann plötzlich auf den Namen von Irma Benisters echten Neffen, nämlich Raoul Santoria. und der arbeitet als Trainer in einem Boxzentrum in Ventura. Mr. Santoria? Ja, der bin ich. Was wollen Sie denn? Es geht um Ihre Tante. Ich habe keine Tante. Doch, zumindest hatten Sie eine. Irma Bannister. Irma? Irma ist doch tot. Ja, das wissen wir. Es tut uns leid, aber wir hätten da gerne ein paar Fragen gestellt. Wir haben nämlich gehört, dass Sie der einzige Verwandte... Was geht euch das an? Wie Sie wissen, hat Ihre Tante mit Kunstgegenständen gehandelt. Nach Ihrem Tod ist ein Objekt aufgetaucht, das es eigentlich gar nicht geben dürfte. Es sieht genauso aus wie ein anderes, das Ihre Tante als Einzelstück angeboten und verkauft hat. So, ja, naja, also das ist ein bisschen von der Performance ein bisschen seltsam. Also der soll ja wahrscheinlich so ein bisschen minderbemittelt rüberkommen, aber wie das hier Dieter Oehlendieck spielt, weiß ich nicht so genau. Das klingt am Anfang ein bisschen so wie wenn Gehörlose sprechen, wo ich erst dachte, oje, was wird das denn? Interessant. Naja, ich finde das gar nicht so schlecht. Ich finde das ganz gut, muss ich ganz ehrlich sagen. Im Cover steht übrigens Holger Ohlendieck, aber das ist Dieter Ohlendieck, wie du schon vollkommen richtig gesagt hast. Aber ich finde, das macht er eigentlich gut, weil er hat sich was überlegt. Er hat sich überlegt, ich lege den Finger an den Mund und spreche dann und dadurch hast du als Hörer das Gefühl, der hat, also mir geht es jedenfalls so, als Boxtrainer, der war wahrscheinlich früher auch mal Boxer, schon öfter eins vor den Latz geknallt bekommen. Und deswegen spricht der so beschädigt, also mit gebrochenem Kiefer und der hat wahrscheinlich auch ein Blumenkohlohr. Das ist ein ganz einfacher Trick, finde ich große Wirkung. Dann stöhnt der noch ein bisschen, wenn er sich dann so hinsetzt. Und sofort hast du jemanden wie Uli Wegner vor Augen, diesen Profitrainer von Sven Ottke. Ich finde das eigentlich ganz gut, wie er das macht. Also was stimmt, ist, dass man sofort ein Bild vor Augen hat. Das ist tatsächlich super gelungen. Du hast die Figur so vor. Ich fand es so ein bisschen dicke, aber vielleicht mit der Erklärung. Es ist dicke, aber es ist eckig, aber eigentlich ganz schön. Der Boxtrainer scheint den drei Fragezeichen natürlich verdächtig zu sein, also observieren sie ihn, aber das hat irgendwie auch keinen großen Mehrwert, denn der fährt einfach wieder zurück zu diesem Boxzentrum und auf der Rückfahrt durch die Berge, wird es dann aber plötzlich dramatisch, denn sie werden von einem blauen Chrysler verfolgt. Er holt auf! Jetzt kommt er! Verdammt! Wir fahren jetzt direkt am Abgrund. Und da liegt die Schlucht. Das ist ja wahnsinnig. Der ist wahnsinnig. Was soll ich denn machen? Rechts ist die Schlucht und links die Pelzwand. Gibt's doch, Mann! Das geht nicht. Die Temperaturanzeige steht mitten im roten Bereich. Gleich fliegt uns der Motor um die Ohren. Jetzt! Jetzt! Er kommt auf uns zu! Durchhalten! Dort vorn kommt ein Waldstück. Ich krieg Gas! Festhalten! Der Kreisler hat sich aus dem Staub gemacht. Der wollte uns umbringen. Ja, ja. Erst mal aussteigen, Kollegen. Ich bin völlig am Ende. Aber, Peter, einen Punkt mehr lassen. Du hast ausgezeichnet und reagiert. Glückwunsch, Peter. Wirklich ganz toll. Danke. Na, warte. Das war kein Spaß mehr. Das wird der Kerl büßen. Also endlich mal wieder eine Verfolgungsjagd. Da habe ich natürlich in meine Händchen geklatscht vor Freude. Ich finde, es ist tatsächlich aber nicht ganz so super geworden, weil ich irgendwie finde, dass die Geräusche nicht immer so genau auf euer Spiel abgestimmt sind. Also man merkt so ein bisschen, ihr macht da so euer eigenes Ding im Spiel und die Geräusche hängen so ein bisschen hinterher. Aber da haben wir damals doch auch noch so gekämpft, Kai. Weißt du noch beim Taipan, da hatten wir ja auch diese Verfolgungsjagd und der Vorhang musste dann zugehen und die Geräusche mussten stimmen. Die mussten dann genau in der richtigen Sekunde kommen. Es ist live sehr, sehr schwierig, aber es ist auch dann im Studio, wenn du auch noch schneiden kannst, auch nicht immer so leicht. Aber ich finde die Szene eigentlich wirklich toll. Da kommt wirklich Stimmung auf. Interessant ist, dass diese ganze Szene im Buch ohne Bob und Justus stattfindet. Also Peter ist im Buch alleine mit Kelly im MG. Bob und Justus sind überhaupt nicht dabei im Buch. Kelly ist im Buch sowieso viel mehr eingebunden. Also die Freundin von Peter. Auch in die Ermittlungsarbeit. Die gibt dann immer Tipps, wie man zum Beispiel mit diesem Don Jordan umgeht. Und dann merkt sie sich auch noch das Nummernschild. Was dann im Buch auch ein anderes ist als im Hörspiel. Warum, weiß ich nicht. Und Justus bekommt dann auch langsam Schnappatmung, weil er nämlich seine Führungsposition in Gefahr sieht. Und das alles hat André Minninger wahrscheinlich überhaupt nicht gefallen. Und wahrscheinlich war es auch viel zu viel und deswegen hat er es komplett unter den Tisch fallen lassen im Hörspiel. Sehr interessant, genau. Aber funktioniert natürlich ganz schön mit den dreien dann im Auto. Und sehr schön finde ich auch dieses hysterische Gekicher von Jens nach der überstandenen Verfolgungsjagd am Ende. Ja, aber toll auch dann von Olli. Das wird der Kerl bösen. So endet die Szene dann. Das ist schön. Sehr schön, ja. So, dann folgt ein Gespräch mit Kotter, der inzwischen weiß, dass auch auf Don Jordan ein Anschlag verübt werden soll. Der hat nämlich irgendwie einen Blumentopf abbekommen und ist am Kopf verletzt worden und liegt jetzt im Krankenhaus unter Polizeischutz. Faselt wirres Zeug, aber wiederholt immer die gleiche Vokabel, wie es heißt, nämlich Betrug. Da kommen wir dann später also nochmal drauf. Da geht irgendwie nochmal so ein Thema auf. und man fragt sich zwei Anschläge an einem Tag. Ist das ein Zufall? So, und jetzt hat aber Bob eine tolle Idee plötzlich. Scheinbar irgendwie aus dem Blauen, aber es hat natürlich damit zu tun, was sie beim Gespräch mit Olivia erfahren haben und will ein Experiment durchführen. Und dazu braucht er die Stimme von Tante Mathilda. Na, also gut. Kommt mit zum Telefon. Ich rufe jetzt eine Nummer in Santa Monica an. Und dann gebe ich Ihnen den Hörer, Mrs. Jonas, und dann sagen Sie Ihren Satz. Aber sonst nichts. Aber warten Sie die Reaktion am anderen Ende der Leitung ab. Alles klar? Gut, dann wähle ich jetzt die Nummer. Okay, sei sie jetzt. Lu kwan hallo lu ich bin's irma hallo irma schön dich zu hören wo steckst du hallo hallo hallo. Also das ist ja ein Ding. Ich muss mich erst mal setzen. Sie war gar nicht überrascht, dass Irma am Apparat war. Ja, wunderbar. Auch hier wieder dieses Motiv von diesen 101 Strings. Da wird einem wirklich wehmütig ums Herz, muss ich sagen. Es ist wirklich richtig, richtig, richtig toll. So, und jetzt ist natürlich klar, dass Irma sehr wohl noch am Leben ist. Also muss Justus dringend Luquan interviewen, damit man nun endlich erfährt, wo Irma sich aufhält. Also, was willst du von mir? Wo finde ich Irma Bannister? Das kann ich dir nicht sagen. Warum nicht? Weil ich es selbst nicht weiß. Hören Sie, Mrs. Kwan, es geht nicht nur um die Schwierigkeiten, die mein Onkel durch Mrs. Bannister hat. Es sind Anschläge verübt worden. Man hat sogar versucht, uns ins Jenseits zu befördern. Sie müssen mir helfen, Irma Bannister zu finden. Aber ich weiß wirklich nicht, wo sie sich aufhält. Sie hat mir nur einmal eine Nachricht zukommen lassen, um mich zu beruhigen. Ah, der Brief von ihrer gemeinsamen Schulfreundin. Woher weißt du das? Wir sind Detektive, Mrs. Luquan. Haben Sie eine Möglichkeit, Kontakt mit Mrs. Bannister aufzunehmen? Nein, ich warte auf eine Nachricht von ihr, deshalb war ich... Auch gar nicht überrascht von ihrem Anruf gestern. Hm, wenn sich Mrs. Bannister mit Ihnen wieder in Verbindung setzt, dann rufen Sie mich bitte an. Hier ist unsere Karte. Es ist wichtig. Ich fürchte, dass auch Ihre Freundin in großer Gefahr schwebt. Irma? Großer Gott. Ach, Mrs. Kwan. Schönen Gruß an Ihre Tochter Olivia. Sie ist eine reizende Gastgeberin. Wie? Ich? Nein, nein. Ja, was sagt sie da zum Schluss? Die großartige Susanne von Lössel? Sagt sie da wirklich wie ich? Nein, nein, das ist ganz komisch, weil laut Skript soll sich einfach nur verstört und irritiert stottert. Na gut, okay, weil so gibt es ja überhaupt keinen Sinn. Warum sagt sie nein, nein? Gut, zum Glück jetzt die zweite Chinesin, die Gott sei Dank keinen furchtbaren Akzent hat. Der wäre ja auch wirklich völlig überflüssig gewesen. Denn das macht sie wirklich toll, Susanne von Lösse. Wusstest du übrigens, das ist die Frau von Franz Rudnig gewesen? Unserem Robert Appleblum aus dem Diamantenschmuggel und dem Dillsratschend aus Full Metal Jacket. Ja, genau. Und Schweine im Weltall. Das ist ja immer noch, dass die beiden den gleichen Sprecher haben, das flashtet ja immer noch. Sehr gut. Und verheiratet mit Luquan. Aha. Ja, Justus ist wie gesagt jetzt bei Luquan und Peter und Bob sind währenddessen im Krankenhaus und statten diesem Journalisten Don Jordan Besuch ab. Stichwort dieses komische Blumentopfattentat, wo ich mir ganz ehrlich irgendwie auch was Besseres hätte vorstellen können. Irgendwie eine Spinne im Badezimmer oder eine Schlange im Bett. Aber jetzt so ein Blumentopf auf den Kopf, das ist so ein bisschen Tim und Struppi. Aber egal, dieser Don Jordan wird auf jeden Fall bewacht von einem etwas debilen Sergeant, finde ich. Und der ist irgendwie überhaupt nicht erfreut, Peter und Bob zu sehen. Die Frage, warum eigentlich nicht? Ich denke ja, dieser Don Jordan, den wir jetzt gleich hören werden, der ist extrem genervt, weil er wahrscheinlich bis jetzt nicht eine Nacht durchschlafen konnte. Denn diese permanenten Krankenhausdurchsagen von Heike Diene, die treiben ihn langsam aber sicher in den Wahnsinn. Verschwindet! Und die Blumen, die könnt ihr auch gleich wieder mitnehmen! Aber wir dachten, sie wären vielleicht froh, wenn wir... Wenn ihr was? Wenn wir ihnen helfen würden. Wobei, könnt ihr mir schon helfen? Na zum Beispiel bei der Frage, wer ihnen das angetan hat. Was geht euch das an? Dafür ist die Polizei da. Und jetzt, jetzt raus! Raus! Okay, wir haben es ja nur gut gemeint. Auf Wiedersehen. Ja, auf Wiedersehen. Komm, Bob. Danke, Sergeant. Professor Braun auf die Intensivstation. Achso, Inspektor Kotter hat vorhin einen Vorfall erwähnt, den es ihr heute Vormittag gegeben hat. Tja, Mr. Miller in den OP. Ja, mein Gott. Und Professor Braun auf die Intensivstation. Alle zwei Minuten, die so durchsagen, das geht das jetzt wahrscheinlich schon seit einer Woche so. Ach, furchtbar. Da haben sie auch alle Sachen genommen, die Heike Dine jemals für den Hintergrund aufgenommen hat. Ja, genau. Ja, so jetzt ist es raus, beziehungsweise Bob hat eine verwegende Theorie. Der geheimnisvolle Fremde ist natürlich dieser Santoria und er geht davon aus, dass Irma Bannister wahrscheinlich in Geldschwierigkeiten gesteckt hat und dieser Santoria war ihr Komplize in irgendeinem großen Versicherungsbetrug, bei dem Santoria wahrscheinlich Angst hatte, dass er leer ausgeht und deswegen hat er mit einem Helfershelfer aus dem Boxmilieu versucht, alle anderen auszuschalten. Aber es gibt eben dann doch noch ein paar letzte Fragen, wie Justus meint. Und die sollen dann im Finale bei dieser Versteigerung der Kunstgegenstände von Irma Bannister beantwortet werden. Und da kommen sie dann alle nochmal zusammen. Da ist dann der Bankdirektor dabei und Onkel Titus ist dabei und Tante Mathilda und sogar Mr. Jefferson. Und gerade in dem Augenblick, als der texanische Spiegel, ganz ehrlich, so hätte die Folge ja eigentlich auch heißen können. Der texanische Spiegel hätte ich gar nicht schlecht gefunden. Stimmt, der texanische Spiegel auch. Der unter den Hammer kommt, genau, da taucht aus dem Nichts natürlich Irma Bannister auf. Irma? Justus, sie ist es. Irma? Ist die das? Die Dame mit dem großen Hut und der Sonnenbrille? 2000 Dollar! Mr. Jefferson, ihr betritt mit einem Paket das Podium. Meine Damen und Herren, was Sie hier erleben, ist Betrug. Sehen Sie diesen zweiten Spiegel hier? Einzigartig, nicht wahr? Er gleicht diesem hier wie ein Ei dem anderen. Ruhe, meine Herrschaft, ich bitte um Ruhe. Das ist doch alles nur ein Missverständnis. Irma Bannister ist aufgestanden und steuert direkt auf Santoria zu. Was hat sie vor? Sie spricht mit ihm. Sieht ganz schön wütend aus, die Dame. Du elender Schumtuch! Das sagt ihr offen. Kollegen, da kommt die Polizei. Geben Sie mir das Mikrofon. Ich habe die Polizei hierher bestellt. Ich sorge dafür, dass alle hinter Ditter kommen. Ja, das fand ich sehr schön. Ich habe nämlich auch erst ein bisschen die Luft angehalten, wenn jetzt dieser Showdown kommt und man dann sagt, okay, gut, da wird wahrscheinlich jetzt wieder neue tausend Themen aufgemacht und am Ende muss irgendwie Justus dann auch nochmal eine halbe Stunde reden. Und das fand ich aber wirklich richtig schön. Das war fast so ein bisschen Agatha Christie-mäßig, wo so alle Figuren noch mal zusammenkommen. Man sieht es auch total schön vor sich. Und dann gibt es sozusagen diesen großen Reveal noch mal. Mit Hut und Sonnenbrille kommt dann Irma Bannister rein. Das fand ich irgendwie total schön gelöst. Also stimmungsvoll. Ja, auch eigentlich schön die Zeiten, als die Polizei sich noch mit Trillerpfeife angekündigt hat. Wirklich im Hörspiel nicht schlecht. Und dann hast du es gehört zum Schluss bei diesem Tumult, So ein ganz kleiner Sound-Schnipsel, da sagt irgendjemand, wir wollen es selber hören. Ich weiß gar nicht, ist das André oder so? Das ist ein Hintergrund, der auch in Folge 50 noch auftaucht, im verschwundenen Filmstar. Ja, und dann gibt es noch einen kleinen Nachklapp, ganz am Ende, der aber eigentlich ziemlich überflüssig ist, finde ich, denn Bob hat ja vorher alles schon erklärt und wiederholt sich eigentlich nur. Und die einzige Frage, die jetzt noch übrig bleibt, ist, was für eine Rolle hat denn eigentlich dieser Spiegel gespielt, beziehungsweise diese beiden Spiegel? Antwort, überhaupt keine Rolle. Und dann gibt es den Abschlusslacher und das war eine schöne Folge. Ja, genau. Das stimmt. Aber man muss sagen, also die gehen ja dann nochmal mit Mathilda und Titus was essen. Und ich finde, das ist ganz schön, dieses Ping-Pong dann, dass eben nicht nur Justus alles in einem gigantischen Monolog zusammenfasst, sondern Bob, Tita und auch Justus haben so schöne Klappen ineinander irgendwie. Und ja, klar, es kommen jetzt nicht mehr wesentlich neue Informationen, aber irgendwie ist es ganz schön und stimmungsvoll nochmal abgebunden. Und Mathilda sagt dann, Jungs, mir qualmt ja schon der Kopf vom Zuhören. Ich brauche jetzt erstmal eine Erfrischung. Dem schließen wir uns jetzt an. Das war das Geheimnis um die verschwundene Seglerin. Und jetzt halte ich fest, lieber Andreas, die nächste Folge, Dreckiger Deal, ist dann die letzte Folge von Brigitte Johanna Henkel-Weidhofer. Und dann beginnt eine neue Ära. Da war es schon wieder. Da war es schon. Und in dieser letzten Folge hören wir dann auch nochmal eine absolute Sprecherlegende, nämlich Marianne Kehlau. Die taucht nochmal auf und da freue ich mich jetzt schon drauf. Also ihr Lieben, macht's gut. Ich bleibe hier noch ein bisschen in Frankreich. Andreas, bleib schön kühl und erfrischt mit deiner Klimaanlage. Und wir hören uns bald wieder. Macht's gut.