Hallihallo, wir sind's, die Blonde im Stretchkleid mit den reichlich hohen Hackenschuhen und John Davis zuständig für die Choreografie. Und wir türen jetzt an die Klopf. Hallo Andreas und willkommen im Bobcast. Ja, ich grüße dich Kai, schön, dass du da bist. Ja, auch schön, dich zu sehen. Heute blicken wir ja, wie soll man es sagen, in die Abgründe der Modewelt. Und das wird hart, so viel schon mal als Vorwarnung. Deshalb vielleicht erstmal ein etwas leichterer Einstieg. Wie ist so dein Verhältnis zur Mode, Andreas? Bist du so eine Modemaus? Nee, ich bin keine Modemaus. Was heißt Modemaus? Ich mag Mode natürlich, klar, aber ich interessiere mich jetzt nicht so für Mode. Früher habe ich mich vielleicht ein bisschen mehr dafür interessiert, aber da habe ich dann ausschließlich Mode auf dem Flohmarkt gekauft, hier in Berlin. Ich hatte früher schwarze, spitze Schuhe und hatte Skihosen an aus den 50er Jahren und große, harte Ledermäntel, das fand ich irgendwie ganz toll. Das mache ich natürlich jetzt nicht mehr, hat sich verändert im Laufe der Zeit. Ich würde sagen, heute kaufe ich mir gerne auch gute Sachen, aber ich kaufe mir dann eben gerne eine wertige, etwas teurere Sache als 10 Billo-Polunder, würde ich sagen. Ich finde, das ist besser. Ja, du hast schon so einen Stil, würde ich auch sagen. Wir waren ja jetzt auf Tour wieder, ist ja auch immer interessant. Was hat man für Bühnenoutfits? Du meinst meine Swarovski-Unterhose? Die ich halt immer sehe, Backstage. Ob ich will oder nicht. Nee, aber da muss man ja immer so, finde ich, das ist so, da muss man so eine Balance finden, dass man sich wohl fühlt, dass du also nicht irgendwie in einem Rokoko-Kleid da aufläufst, was überall zwickt. Aber es muss schon auch ein bisschen so Stil haben, finde ich. Und da darfst du aber auch nicht so ablenken, weißt du, wenn du zum Beispiel so zu komische Sachen anhast, wo immer alle drauf gucken die ganze Zeit, das ist auch blöd. Ja, aber was ich immer gerne habe, ich habe immer ganz gerne Jacken an. Also gerade auch auf der Bühne da. Ich habe dann immer so gerne so eine kleine Rüstung. Das finde ich eigentlich ganz gut, aber du bist doch modisch auch immer sehr geschmackvoll gekleidet gewesen jetzt auf der Bühne. Ich versuche dann immer mal so ein paar Sachen. Also ich probiere dann mal sowas aus und dann merke ich schon beim Rausgehen, ach oh Gott, dieser Pulli war keine gute Idee. Zwei unterschiedliche drei Fragezeichen Socken an, das geht gar nicht. Das stimmt, das ist ja auch schwierig, so mit Motto, T-Shirts und wenn da so Schriftzüge drauf sind, das nervt eigentlich auch, kann man nicht machen. Also das trage ich zum Beispiel gar nicht. Ich weiß noch, ich habe mir irgendwann meine erste Downing-Jacke gekauft oder Anna hat sie mir gekauft. Und da habe ich gesagt, da darf aber kein Logo drauf sein. Da hat sie gesagt, da ist überall ein Logo drauf. Und dann habe ich, glaube ich, so eine Iceberg-Jacke gekauft. Da war so ein ganz kleiner roter. So eine rote Pyramide auf dem Ärmel. Die war so groß, wirklich wie ein kleiner Fingernagel. Die habe ich dann überklebt. Ich das nicht mochte, irgendwie Logo oder irgendwas durch die Gegend zu tragen. Mittlerweile finde ich das sogar ganz nett, wenn dann irgendwie noch so ein Logo drauf ist. Ich habe mich daran gewöhnt, aber früher fand ich das unter aller Kanone. Ja, das stimmt. Da war ich auch so in den 90ern tatsächlich eher so grungig geprägt, obwohl das jetzt gar nicht so meine Musik war. Aber das war immer so das Outfit, so mit Kord und solchen, diese Hemden. Kurt Cobain, ja. Kurt Cobain. Kurt Cobain. Naja, ja, also das ist natürlich ein Thema und Mode ist ja sehr facettenreich, das kann ja sehr viel bedeuten. Es ist natürlich ein Stilausdruck, es ist eine Industrie, es ist Kunst, würden manche Leute behaupten. Und es ist der Schauplatz der neuen Folge von Brigitte Johanna Henkel-Weidhofer. Schüsse aus dem Dunkel, die wir uns heute jetzt mal hier vorknöpfen. Wollen wir einsteigen? Soll ich mal anfangen, Andreas? Mach doch mal. Wie findest du denn die Folge, Kai? Ja, wie finde ich diese Folge? Also pass auf, ich mache hier mal gar nicht so einen Eiertanz. Ich finde die tatsächlich wirklich echt nicht sonderlich toll. Ich finde die eigentlich in erster Linie ein bisschen langweilig. Die hat so ein, finde ich, so ein Flair von so einer Vorabendserie. Das könnte auch so eine Folge ein Fall für zwei sein. Also hier halt ein Fall für drei. Matula und Dr. Frank ermitteln in der Modebranche und dann geht es aber doch irgendwie um Aktien und Finanzgeschäfte. Und ich kann wirklich gar nicht so viel mit der Folge anfangen. Die ist weder sonderlich spannend, noch kommt da irgendwie eine tolle Atmosphäre auf, was wir ja immer gerne dann betonen. Und auch dieses Milieu, in der sie spielt, eben diese Modebranche. Das ist nicht sonderlich interessant präsentiert. Es gibt aber eine groteske Szene, die ist ein bisschen so das schwarze Herz dieser Folge. Und das bleibt auch gar nicht so schwarz. Ich finde es schon eigentlich fast legendär. Es ist legendär natürlich und wir kommen da auch gleich. Ansonsten sind so ein paar Sachen. Ich finde, Jens hat seltsam viel Druck im Spiel in dieser Folge. Der performt so ein bisschen anders als sonst, war mein Eindruck. Es geht so ein bisschen nach vorne. Weiß ich nicht, müssen wir nochmal ein bisschen reinhören, ob sich das so komplett durchzieht. Und ansonsten sind auch so ein paar Sachen verrutscht. Also Justus sagt, den schnappe ich mir und Bob wird nach seinem Dietrich gefragt. Das passiert ja manchmal, obwohl sich das mittlerweile anders etabliert hat. Das war ja früher noch so. Also es hat sich ja irgendwann dann geändert. Ich würde gerne mal wissen, wann ging es eigentlich wirklich mit der Peter-Dietrich-Zeit los? Weil vorher, das haben wir ja schon mal besprochen, war es eigentlich wirklich immer Bob mit dem Dietrich. Also das ist schon stringent. Okay gut, so gesehen stimmt. Für heutige Ohren ist es ein bisschen komisch. Ansonsten finde ich tatsächlich die Musik in der Folge ganz interessant. Jetzt nicht unbedingt immer gut, aber sehr so interessant kuratiert. Also wir haben unheimlich viel Musik von Andres Seibertz. Unser Shaftman ist wieder dabei, dieses tolle Stück mit der Wawa-Gitarre, das klickt wie die Titelmusik aus dem Film Shaft. Und haben wir schon lange nicht mehr gehört. Haben wir lange nicht mehr gehabt, habe ich mich auch gefreut. Dann dieses Berghain-Techno-Stück, wie wir es genannt haben, was in dieser Neuabmischung von der bedrohten Ranch sehr inflationär eingesetzt war. Das war nicht auch beim giftigen Gockel. Am Ende hat dann irgendwie immer noch so ein Huhn gegackert. Beim letzten Mal, das ist nämlich genau dieses nervende Stück. Das kann sein, genau. Das heißt auch UFO-Techno. Und dann gibt es dieses, was ich gar nicht wusste, was tatsächlich auch Schüsse aus dem Dunkel im Dark-Mix heißt. Das ist dieses D-D-D-D-D-D-D-D-D-D-D-D-D-D-D-D, was diesen Basslauf hat. Auch von Seibert, obwohl das ein bisschen zu inflationär eingesetzt ist, finde ich. Das kommt permanent und es bringt dann auch irgendwann ein bisschen so eine gewisse Trägheit rein, weil man sich eigentlich dann so ein bisschen mehr Variation wünscht an musikalischen Themen. Es kommt einmal ein tolles Orchesterstück noch am Ende. Und dann natürlich ein Stück von Jan Friedrich Konrad. Wir werden es ausführlich. Besprechen in der berühmten Szene. Ja, also das ist so mein Eindruck. Ich habe noch ein letzter Punkt, weil ich die ganze Zeit dachte, auch immer in der Vorbereitung, Schüsse aus dem Dunkel, ah, bin ich mal gespannt, freue ich mich drauf. Dieser Titel bringt mich permanent irgendwie aus dem Konzept, weil der so generisch ist und irgendwie sowas anderes suggeriert, als das, was in der Folge eigentlich passiert. Man hat auch das Gefühl, der ist grammatikalisch nicht richtig. Aber das stimmt, das stimmt. Man kann es so sein. Das stimmt, man muss immer einmal nochmal drüber nachdenken. Und deswegen habe ich mir mal drei Alternativen ausgedacht. Also Titel, die ich, glaube ich, besser gefunden hätte. Ich präsentiere die mal und du und die Hörer könnt ja mal abstimmen. Also mein erster Vorschlag wäre Blutiger Laufsteg. Der zweite wäre Tödliche Kollektion. oder mein persönlicher Favorit, die Sperrminorität war ihr Schicksal. All das, finde ich, trifft es ein bisschen mehr als Schüsse aus dem Dunkel. Ja, aber es ist ja, oder Schüsse von der Rampe. Gut, hätte auch funktioniert. Aber gut, Schüsse aus dem Dunkel ist schon eigentlich ganz okay. Wir haben es ja auch schon bei der Live-Tour angeteasert, dass wir so ein bisschen Angst vor der Besprechung hier dieser Folge hatten. Ich hatte die Folge noch gar nicht richtig gehört. Ich wusste bloß, die steht an und habe wirklich nur mal kurz das Skript überflogen. Ich muss aber sagen, dass ich die dann doch gar nicht so furchtbar finde. Die ist nicht so schlimm, wie ich vermutet hatte. Aber das Problem ist bei der Folge für mich eigentlich, die ist viel zu überladen. Mit Infos und mit Hintergründen und Nebenschauplätzen und unnötigen Folgen. Diese Erklärung, ab der Mitte fühlt man sich wirklich komplett, also als Hörer vollgepackt. Du hast den Eindruck, das ganze Ding säuft unter dir ab, wenn du es hörst. Und deswegen, finde ich, entwickelt sich eben überhaupt kein richtiger Höhepunkt. Alles plätschert und dümpelt so ein bisschen vor sich hin. Und was extrem auffällt, und ich glaube, das ist bei keiner Folge vorher genauso, der Unterschied zwischen Buch und Hörspiel ist extrem groß hier. Ah, spannend. Ja, das könnte natürlich interessant sein, das jetzt hier mal im Bobcast unter die Lupe zu nehmen und das irgendwie zu vergleichen. Aber das Problem ist, ich habe es schon im Buch überhaupt nicht verstanden. Und anscheinend ist es André Minninger beim Bearbeiten genauso gegangen, weil ich weiß nämlich, er hat Kontakt mit dem Verlag aufgenommen, sogar, glaube ich, Kontakt zu Brigitte Johanna, um dann nochmal irgendwie so ein bisschen, Licht ins Dunkel zu bringen. aber das hat auch nicht richtig funktioniert. Dann hat er sich entschieden, okay, ich bearbeite das Ganze jetzt um, ich ändere das ein bisschen und jetzt ist das Motiv, Also warum findet ein Attentat auf ein Model statt und wer ist der Täter? Das ist im Hörspiel jetzt ganz anders. Und so wird es im Hörspiel jetzt, finde ich, auch ein bisschen nachvollziehbarer. Also nicht komplett. Ich habe auch immer noch mehr als 15 Fragen. Aber jetzt geht es einfach mehr um Eifersucht. Und nicht wie im Buch um, da wirst du erschlagen, Aktienkurse und dann noch Shutdowns. Koreanische Hintermänner, weil es gibt da nämlich auch noch so einen koreanischen, was ist denn das, Maskenbildner, glaube ich. Und dann um Wirtschaftsbetrug und irgendwelche Modejournalisten. Das ist jetzt im Hörspiel teilweise immer noch vorhanden, diese ganzen Elemente, aber anders verteilt. Und alles ein bisschen ausgedünnter. Trotzdem wird es im Hörspiel am Ende genauso eine Telenovela, finde ich, wie im Buch. Genau, da geht es hinten nochmal, da geht es dann Drama. Da gibt es wirklich Dramatische. Ja, aber wir haben hier im Hörspiel ein paar Po-Muskeln mehr, über. Die wir definitiv reden müssen. Unbedingt, das werden wir tun. Und deswegen verlieren wir jetzt auch gar nicht so viel Zeit. Vielleicht ein kurzer Blick aufs Cover. Aber ganz interessant von den Farben her, oder? Sieht so ein bisschen aus wie aus so einem Comic rausgenommen. Ja, gut, das ist diese Rampe, dieser Beleuchterturm. Aber was macht dieser Cowboy da rechts? Das ist okay, das ist eine Western-Modenshow. Das wissen wir, aber warum klettert der da hoch? Und der ist auch nicht so richtig gut gezeichnet, finde ich. Ich weiß, dass Kosmos für dieses Buch ursprünglich ein Modethema wollte. Um die weiblichen Fans mehr anzusprechen, aber Eiger Rasch war da überhaupt nicht damit einverstanden und glücklich darüber und hat sich dann am Ende geweigert und das Gerüst gewählt. Also diese Rampe, obwohl es in diesem Buch, die geheimen Bilder, gibt es ein paar Entwürfe von ihr, die genau dieses Modethema aufgreifen. Aber die waren auch nicht sonderlich überzeugend und auch Eiger war damit nicht so richtig glücklich. Ich finde das eigentlich gar nicht so schlecht. Also ich weiß, was du meinst mit diesem Cowboy, der ist ein bisschen verwirrend. Aber irgendwie hat es so, es ist eigentlich fast die meiste Stimmung kommt auf dem Cover auf irgendwie in dieser Folge. Das finde ich so interessant, da würde ich gerne wissen, was passiert. Obwohl es gibt in dem Hörspiel eine Szene, auf die werden wir auch zu sprechen kommen. Da wird es dann auch spannend, da wird es dann auch irgendwie auch dramatisch und unheimlich und atmosphärisch. Aber du hast es schon gesagt, die Atmosphäre, die geht hier ein bisschen flöten. Allgemein. Hast du ein paar Facts für uns? Ja, erschienen am 5.8. 96, genau wie Späte Rache übrigens. Richtig. Die kommen zur gleichen Zeit. Von B.J.H.W. Der Guten. Dann haben wir jetzt alles, bis auf den Klappentext und den lese ich jetzt. Die D.J.W. Mit einer flotten Bühnenshow präsentiert die erfolgreiche Modedesignerin Sally Samson ihre neue Kollektion. Bei der Western-Mode passiert es. Ein Model bricht von einem Schuss getroffen zusammen. Ein kaltblütiger Anschlag? Wem war die junge Frau im Weg oder war es ein Ablenkungsmanöver? Gibt es eine Verbindung zwischen dem Schuss und den geraubten Entwürfen aus Sally Samsons Tresor? Für Justus, Peter und Bob, die drei erfolgreichen Detektive aus Rocky Beach, gibt es nur eine Möglichkeit, dem Täter auf die Spur zu kommen. Sie müssen sich als Model bewerben. Ja, das müssen sie und genau darüber werden wir natürlich ausführlich reden. So, dann steigen wir doch am besten jetzt mal ein in diesen eigentlich ja sehr spektakulären Anfang bei der Modenshow in einer ehemaligen Fabrikhalle. Alan Manley, das ist ein ehemaliger Schulkollege, der drei Fragezeichen führt seine eigene Kollektion vor. Und die Models laufen da zu so einer Western-Show über den Laufsteg und dann passiert es. Na, Kollegen, ist doch besser als in der Zentrale am Computer zu sitzen. Nein, ich schaue die Hormschau. Ellen hat wirklich daran seine Entwürfe gefallen. Die gestern Schuh ist vom feinsten. Seht man die mit? So einen kauf ich Tante Mathilde auch. Ach, wie ein Dursthoß. Jetzt setzen sie die Nebelmaschine im Gang. Mensch, die Models kommen zum Finale, die Show-Tab-Trennen. Na, wir störteln sie nicht an dies mit Dunst. Ein hübscher Blonde da, ein Stretch-Kleid. Die trägt reichlich hohe Hackenschuhe. Müsste verdammt wehtun, wenn sie damit auf den Stufen anklärt. Ah! Ah! Was ist denn passiert? Es ist nicht auszumachen, Zweiter. Es ist ja alles hier im Nebel. Jetzt sehe ich was. Sie liegt immer noch auf dem Boden. Vielleicht hat sie sich den Knöchel verstaucht. Hilft ihr denn niemand? Eine der Fotografen kehrt auf den Laufsteg. Jetzt packt er sich über sie. Nee. Mensch, da muss was anderes passiert sein. Guck doch mal. Steht denn keiner die Musik ab? Da kommen Sanitäter. Sie brauchen sofort einen Krankenwagen. Los nach vorne, Kollege. Das schauen wir uns genauer an. Lassen Sie uns durch. Aus dem Weg. Der Nebel löst sich langsam auf. Die Frau liegt immer noch auf dem Boden. Seht doch, der Laufstück ist voller Blut. Sie muss angeschossen worden sein. Der Schuss kann nur vom anderen Ende der Halle gekommen sein. Los, wir sehen uns dort. Ja, ein super Auftakt, oder? Geht hier gut zur Sache. Ja, absolut. Auch gleich schon mit der Musik. Kennst du dieses Stück oder weißt du, wo das her ist ursprünglich? Also ich weiß nicht, wo es her ist. Ich habe nur mal geguckt. Das sind eigentlich ja zwei Stücke, so zwei Country und Western. Einmal Django Theme Number One und einmal eins, das heißt Turkey in the Straw. Aber ich weiß nicht, wo das schon mal verwendet wurde. Also das allererste, wo man auch wirklich die Schüsse hört, das ist aus dem Europa-Hörspiel Django, ein Sarg von Rache. Von 1970. Und da ist es komponiert von Bert Brack, aber wir wissen ja auch, das ist eigentlich ein Sammel-Pseudonym von verschiedenen Musikern, die dahinter stecken. Mit Helmut Lange damals als Django. Und inszeniert hat das Hörspiel. Das ist eigentlich eine absolute Rarität. Findet man fast überhaupt nicht mehr auf Lohmärkten. Ich habe die Platte hier zu Hause. Regie hat damals Konrad Halver geführt. Ein tolles Ding. Also wirklich so ein richtiges Django-Hörspiel. Und da ist dieses Musikstück her. Ach, das ist toll, weil ich finde die auch toll eingesetzt. Ich mag überhaupt diese ganze Inszenierung von dieser Modenschau. Da kommt so ein Tarantino-Feeling irgendwie noch mit rein. Total, absolut. Also das ist irgendwie echt schön. Und ein kleines interessantes Detail, das ist jetzt wirklich ein Nebenschauplatz, aber ich fand diese Formulierung, Alan Manley, ein ehemaliger Schulkollege, Irgendwie interessant, weil diese Schulwelt ja ganz selten aktiv bei den Fragezeichen eigentlich vorkommt. Also wir haben natürlich Folgen, die so ein bisschen in der Schule spielen. Aber hier wird ja fast angedeutet, ein ehemaliger, also sind die da schon fertig oder ist Erlaine? Ist da ein Buch mehr zu? Ja, nein, also der soll zwei Jahre älter sein als die drei Fragezeichen. Aber wie alt ist denn der? Also der ist jetzt schon Modedesigner. Also mittlerweile, okay, das ist jetzt seine erste Kollektion, aber dann, also die drei Fragezeichen sind jetzt hier 16. Dann ist der 18, also das ist schon sehr verwegen, aber gut, Alan Manley, eigentlich auch interessant, der Name für so einen Modedesigner, Manley, männlich, also irgendwie, na gut, okay. Ja, das stimmt, ja. Und natürlich dann interessant, dass man da irgendwie nochmal ein bisschen sich Gedanken drüber machen könnte eigentlich. Wie kommt der da rein? Warum geht es da? Was ist das für eine Kollektion? Aber dann kommt eben dieser Anschlag und die Fragezeichen müssen hier jetzt erstmal die Lage checken, fand ich auch ganz interessant. Bob kennt sich da ganz gut aus in diesem Raum, weil er, wie es heißt, bei Konzerten in dem Saal schon mal Licht gemacht hat und deswegen auch weiß, da gibt es diese Eisenkonstruktion, diese große Rampe. Ich nehme an, das ist dann auch so ein Lichtturm, also so eine Installation für Scheinwerfer. Das ist die Beleuchterrampe, genau. Genau, richtig. Und da klettern sie dann hoch und finden dann da oben eben dieses Brett. Da muss ich dich ganz kurz unterbrechen. Das ist ganz spannend. Im Buch ist es so, dass Justus hier Höhlenangst hat. Ah ja, okay, das ist so kurz im Hörspiel. Im Hörspiel nur ganz kurz angeteasert. Im Buch wird es vielmehr zum Thema gemacht. Und ja, dann ist es natürlich auch schön, wie Justus mit dem Bindfaden den Fußabdruck vermisst. Das ist eigentlich toll. So wie früher, man konnte eben immer noch was lernen und man konnte sich was abgucken bei den drei Fragezeichen. Aber seltsam finde ich die Akustik da oben auf der Rante. Also weißt du, wenn sie die Eisensprossen da wieder runtersteigen, dann hast du den Eindruck, das Publikum ist mindestens 500 Meter entfernt. Also unendlich weit unten und wenn sie dann unten sind, dann verspielt sich das wieder, aber das stimmt von den Entfernungen nicht ganz. Das stimmt, das fand ich auch so nicht ganz klar durch den Sound. So, und dann gibt es unten ein Gespräch mit Alan. Dann hören wir ihn auch mal. Wollen wir mal kurz reinhören, wie Alan klingt? Das ist hier Oliver Reinhardt. Da seid ihr ja. Ich habe euch schon überall gesucht. Schrecklich, die ganze Sache. Sophie hat einen Schulterdurchschuss erlitten. Zum Glück schwebt sie nicht in Lebensgefahr. Aber das Attentat ist ja noch längst nicht alles. Wovon sprichst du? Während der Show hat jemand den Tresor von Sally Samson ausgeraubt. Sally Samson? Meine Chefin. Aber lasst uns woanders weiterreden. Leute, ich lade euch auf einen Trink in die Kantine ein. Gute Idee. Alan Manley, Oliver Reinhardt. Hier auf dem Deckblatt steht, das sollte ursprünglich Dominik Horvitz werden. Der hatte keine Zeit. Und dann hat man Moritz Bleibtreu angefragt, der hat sich dann aber nie zurückgemeldet. Und so wurde es der tolle Oliver Reinhardt. Das ist ein Schauspieler, den mag ich wirklich total. Kennst du den? Den mag ich wirklich total. Ja, also ich kenne seine Stimme. Ich habe auch ein Bild vor Augen, aber ich weiß jetzt nicht so viel über ihn. Ja, der wurde bekannt als Tim, glaube ich, hieß er in dieser Nikola-Serie. Der hat sich aber mittlerweile wirklich zum absoluten Charakterdarsteller entwickelt. Schon mit vielen großen Fernsehregisseuren zusammengearbeitet. Also jetzt Dominik Graf und Kai Wessel. Kennst du diesen Rammstein-Film? Ich glaube, der ist von Kai Wessel. Da spielt er so einen Familienvater. Da kommen einem wirklich die Tränen. Unfassbar. Und dass der spielen kann, das merkst du natürlich hier auch 1997. 97, genau, von der Zeit ist das Hörspiel. Der macht sich den Text so eigen, der liest die Riemen, die er da hat, nicht einfach nur ab, sondern spielt es richtig schön aus, obwohl das eben auch alles immer nur Exposition ist. Das sind ja eigentlich alles Infos, die man irgendwie unterbringen muss, damit man diese Hintergründe halbwegs versteht und das macht er sehr schön. Also Moritz Bleibtreuer hätte das definitiv jetzt nicht besser gemacht, ganz im Gegenteil. Leider war Oliver Reinhardt wirklich nur dieses eine Mal bei Heike Diene im Studio. Also an diesem einen Tag, denn er hat glaube ich noch, das war ganz interessant, konnte ich sehen, zwei Sätze im dreckigen Deal übernommen. Das ist eine Folge, die glaube ich zwei Folgen später erscheint. Da ist ja dann ein Polizist am Telefon. Also da hatte man schon die Manuskripte hier an diesem Tag für den dreckigen Deal in der Hand. Und dann noch so eine Rolle bei TKKG und das war es dann. Schade, ne? Weil ich finde den nämlich auch gut. er ist ein bisschen so ein, roter Faden durch die Folge. Also ich freue mich immer, wenn er kommt und da ist so eine Persönlichkeit drin, obwohl er viel Exposition hat, wie du sagst. Ja, und jetzt stell dir das mal vor, das hätte jetzt jemand spielen müssen, der sich mit dem Text nicht richtig wohl fühlt. Dann wäre das furchtbar gewesen. Er hätte unglaublich durchgehangen. Achso, kennst du Derek, diese Serie mit Ricky Gervais? Ja, super. Da ist Oliver Reinhardt die deutsche Stimme von Ricky Gervais. Ach, interessant. Da merkst du auch sehr guter Synchronsprecher, Oliver Reinhardt. Was ich von der Story jetzt hier ein bisschen schade finde, muss ich sagen, ist, dass eigentlich in einer gewissen Weise... Sofort ein bisschen die Dramatik aus der Geschichte genommen wird mit diesem, ja doch etwas albernen Diebstahl. Also diese Kollektionsentwürfe wurden geklaut von einer Modedesignerin. Okay, gut, man merkt also sofort, wir werden nicht weiter jetzt erstmal großartig diesen Anschlag verhandeln, sondern wir werden woanders hingehen und es geht um diese Verwirrung. Ja, und wir wissen auch, der Diebstahl wird jetzt nicht von irgendeinem Bergmonster begangen worden sein. Also wir wissen schon, wo wir uns da befinden. Das stimmt, total interessant ist. Das einzig Spektakuläre oder was schon ein bisschen für mehr Spannung sorgt, ist dann die Tatsache, dass Bob bemerkt, dass dieses Brett mit dem Fußabdruck dann plötzlich wieder verschwunden ist. Ja. Und dann kommt so eine Stelle, da müssen wir auch gleich nochmal reinhören. Da weiß ich auch noch, als ich das gelesen habe, habe ich dann kurz geschluckt, aber okay, ich habe es dann einfach gesagt. Ich weiß, was du meinst und hier kommt es. Heilige Kontaktlinse. Das gibt es doch nicht. Was denn nun schon wieder? Sieh doch mal zur Rampe hoch. Ja, da, das Brett mit dem Fußabdruck. Es ist weg. Futschikato nicht mehr zu sehen. Ja, das ist toll. Auch wo ich mich immer freue, Futschikato. Futschikato habe ich auch seit Jahrzehnten nicht mehr gehört. Es fehlt jetzt einfach nur noch mächtig, gewaltig, Justus. Und Heilwitzker. Ja, und Sportsfreund und Tunichgut. Das ist ja, das ist eben die Seniorensprache. Aber heilige Kontaktlinien, das habe ich ja noch nie gehört. Es steht so im Buch. Ja, genau. Aber von solchen Ausdrücken wimmelt es ja im Buch auch leider. Da trägt Bob später dann dieses Netzleibchen, das steht wirklich im Buch. Und Justus ist der Primus, es ist schon wirklich hart an der Grenze. Spannend, genau. Und auch in der Folgeszene, wo Matthias Fuchs als Erzähler einleitet, dass die drei Fragezeichen sich jetzt in die Zentrale begeben, da spricht er vom alten Campingwagen. Das ist ja auch nicht so oft. Man sagt doch immer irgendwie Wohnwagen oder habe ich das irgendwie falsch abgespeichert? Wohnwagen oder Campingwagen? Sie wollte jetzt mal ein bisschen moderner sein mit Campingwagen. Genau, dann der Campingwagen. Und da diskutieren die Fragezeichen, was machen sie denn jetzt? Also sie wollen mit Inspektor Kotter auf jeden Fall mal Kontakt aufnehmen, denn der hat ja auch schon angefangen zu ermitteln. Und sie wollen vor allem mal mit Sally Samson sprechen, also die Schwester des Models, was auf dem Laufsteg angeschossen wurde. Und jetzt kommt es natürlich. Wie machen Sie das? Sie wenden Ihren wundervollen Trick an, indem Sie als Schülerzeitungsreporter ein Interview mit ihr ausmachen. Und das ist sehr schön gespielt von Jens, wie er das so vorperformt, wo er sagt, entschuldigen Sie, gnädige Frau, wir kommen von einer Schülerzeitung. Ja, und dann treffen sie dann am nächsten Tag bei dem nächsten Mode-Event. Das ist so eine seltsame, der Auftakt zu den Designer-Kreuzzügen, dem alljährlichen Mode-Ereignis von Los Angeles. Da war ich auch so kurz verwirrt. Designer-Kreuzzüge, okay, gut. Und er sagt dann auch noch, Tessiner, er spricht das so ganz seltsam aus. Also nicht Tessiner, was sagt er denn? Also er hat Schwierigkeiten mit dem Wort Designer. Ja, das stimmt. Matthias Fuchs, also so leichte Schwierigkeiten. Auf jeden Fall, da treffen sie dann Sally Samson zum Interview und hier kommt sie. Das sind Justus, Peter und Bob, meine Freunde. Sie wollen eine Reportage über mich machen. Hallo. Guten Tag. Sehr erfreut. Hallo. Viel Zeit habe ich aber nicht. Was wollt ihr wissen? Ähm, ja. Halten Sie Ellen für talentiert? Oh ja, er hat die seltene Fähigkeit, mit wenigen Strichen Entwürfe aufs Papier zu bringen, die dann noch wirklich nachzuschneidern sind. Seine Mode ist innovativ, aber trotzdem für jeden tragbar und... Würden Sie denn? Ich bin noch nicht fertig. Karriere machen und viel Geld kassieren, das wollen alle. Doch das Einzige, was zählt, ist Leistung. Alan ist bereit, seine ganze Kraft in seine Arbeit zu stecken. Das gefällt mir. Er hat das Potenzial, ein ganz Großer in dieser Branche zu werden. Da gibt es dann auch gleich schon zu Beginn so ein kleines Missverständnis. Ellen sagt, sie wollen eine Reportage über mich machen und Sally antwortet, ja viel Zeit habe ich aber nicht. Das finde ich zum Beispiel sehr schön. Aber das ist super, jemand, der so von sich selbst überzeugt ist, dass es immer nur um ihn gehen kann. Aber manche Leute sind ja der Meinung, das ist falsch und das hätte jemand anderes sagen müssen. Aber es ist so, es steht auch wirklich so im Buch. Sie nimmt das gleich ganz persönlich, dass es eigentlich nur um sie gehen kann. Obwohl sie ja da Alan sehr lobt. Er hat das Potenzial, ein ganz großer in dieser Branche zu werden. Da müsste man nochmal genau hinhören. Für meine Begriffe sagt sie da Branche und nicht Branche. Sie sagt Branche, ja. Französisch. Sie ist ja nun auch, darf man nicht vergessen, Cornelia Meinhardt. Die Stimme von Isabel Adjani zum Beispiel. Ja, super. Also Cornelia Meinhardt, müssen wir mal kurz drüber reden. Tolle Stimme, tolle Sprecherin, Schauspielerin. Wir haben sie ja live dabei gehabt bei unserer Wecker-Tour 2009, 2010. Das war mein Einstand. Fantastisch. Ja, das war super. Und da fand ich, muss man sie wirklich mal loben, da war sie sehr sportlich, weil das passiert ja manchmal und das passierte leider auch in der Entwicklung des Skriptes damals. Sie war ja für mehrere Rollen besetzt. Sie hat bei Wecker dann aber letztendlich eigentlich nur noch Julie Taylor gespielt, weil das Skript so eingekürzt wurde. Und ihre ganzen anderen Rollen fielen dann weg und sie hatte im Prinzip nur noch diese eine Szene in dieser etwas dubiosen. Variante, wo wir, das würde ich heute auch irgendwie nicht mehr so machen, das muss ich ja ehrlich mal sagen, da gab es dann diese Yoga-Szene mit diesem Fruchtbarkeitsbalken und, da hatte sie dann quasi so eine Szene, wo sie dann alles geben konnte und musste und ich finde, das hat sie mit sehr viel Würde und Kontenanz gemacht. Sie hat sich nicht richtig beschwert, aber das war ich wäre auch schon enttäuscht gewesen, dass das vielleicht. So wenig dann zum Schluss war für so eine tolle Schauspielerin und so eine große, Sprecherin natürlich auch. Mit der habe ich ja schon ganz früh vor dem Mikrofon gestanden. Also bei Kimba war sie auch schon dabei, vor den drei Fragezeichen, irgendwann Mitte der 70er. Und bei Sintbad, ich war ja auch mal Sintbad, obwohl man hat es nie gehört. Wir wissen es. Da war sie auch dabei. Es war ein Trauma. Das große Sintbad-Trauma bei mir. Und die hat ganz früh schon Theater gespielt und wurde dann irgendwann von Otto Carunze entdeckt für Straw Dogs. Das war dieser Peckinpah-Film. Ja super, krass brutaler 70s Film, der ganz lange auf dem Index stand, glaube ich. Ja und dann wurde sie Mitte der 70er eigentlich wirklich eine sehr vielbeschäftigte Synchronsprecherin und hat dann eben wirklich viele bekannte Schauspielerinnen und legendären Filmen, synchronisiert, habe ich ja schon gesagt, Isabel Adjani in das Auge, toller Film mit Michel Cereau. Und der Mieter, da ist sie auch, Arjani, von Polanski. Eine meiner Lieblings-Polanski-Ferre. Ganz, ganz, ganz toll. Ja, und dann war sie Sally Field in Forrest Gump. Dann war sie Jamie Lee Curtis in dieser, ich glaube, in der allerersten Knives-Out-Verfilmung. Maya Farrow, Kim Basinger, Holly Hunter hat sie oft gesprochen. In Copykill übrigens, da habe ich auch mit ihr zusammen vor dem Mikrofon gestanden. Eine ganz tolle, wunderbare Kollegin. Und hier als Sally Samson perfekt besetzt. Sehr, sehr schön. Macht sie super, weil sie da ja auch wieder so einen doppelten Boden mitspielen muss. Wir wissen ja noch nicht genau, wohin geht die Reise da. Wir erfahren, es gibt da so einen Zwist zwischen diesen Schwestern. Ist sie da eifersüchtig? Was ist ihre Motivation? Sie erwähnt ja dann hier in dieser Szene auch noch diese scheußliche Bademode, die gerade präsentiert wird, die ist von Michele Trentini. Das ist also so ein anderer Modedesigner, ohne Talent und Geschmack, wie sie sagt. Das ist so Sallys größter Konkurrent, wo dann so auf der Plottebene aufgemacht wird. Aha, da geht es um so ein Konkurrenzverhältnis auch zwischen diesen Designern. Und Sally scheint da irgendwie im Zentrum zu stehen. Genau. Und im weiteren Verlauf des Gesprächs mit Sally Samson wollen die drei Fragezeichen ihr dann ein bisschen auf den Zahn fühlen. Und am Ende wird es ihr dann aber zu bunt und Sally Samson schmeißt sie schließlich raus. Justus schickt ihr dann noch so einen kleinen Seitenhieb hinterher. Schicke Stiefel haben sie da mit interessanten Absätzen. Haben ja auf diesem Brett diese Western-Stiefelabsätze entdecken können. Ja, und dann erfahren sie von Inspektor Kotter aber, dass sie ein hieb- und stichfestes Alibi hat und darum dann als Attentäterin nicht in Frage kommt. Kann also ihre Schwester, Halbschwester wird ja auch gesagt, Sophie mit F nicht angeschossen haben. Aber plötzlich klingelt dann das Telefon bei Inspektor Kotter, wie gesagt wird. Und dann wird es ja richtig rätselhaft. Moment bitte. Ja, Inspektor Kotter? Mhm. Wer ist da bitte? Warten Sie! Aufgelegt. Ein merkwürdiger Anruf, Jungs. Das müsst ihr euch unbedingt anhören. Ja? Inspektor Kotter? Inspektor. Er zeichnete Stahl und hat Änderungen signiert. Dann wird er die Verkäufe modellieren, um mehrere zu vergelten. Wirst du da bitte? Warten Sie. Total abgedreht. Kommt euch die Stimme vielleicht bekannt vor? Ja, ich türte an die Klopf. Kanntest du das aus der Kindheit so? Man hat ja immer mal so Quatsch-Rätsel-Sprachen-Sachen gemacht, aber das hatte ich noch nie gehört, dass man da also Verb und Substantiv vertauscht, um ein unfassbar undeschiffrierbares Rätsel zu präsentieren. Ich türte an die Bums und zählte mir den Brach. Ich kannte das überhaupt nicht. Ja, das ist als Rätsel eigentlich so ganz süß, aber irgendwie, ganz ehrlich, hat man das Gefühl, das ist jetzt hier so eine Persiflage auf Jugendkrimis. Ja. Und Holger Malig sagt das dann auch laut Skript. Der sagt es wirklich, der Satz ist dann rausgeschnitten oder rausgestrichen worden. Ich komme mir vor wie in einem Jugendkrimi. Und ja, also im Skript steht auch, dass Alan, also Oliver Reinhardt, sollte das stakkatohaft sprechen. Natürlich stakkatohaft, damit man die Stimme nicht so erkennt. Das finde ich aber eigentlich ganz gut, weil ich habe die Stimme nicht sofort erkannt. Ich auch nicht, tatsächlich. Und das macht er wirklich gut. Aber gut, Kotter steht also bis zum Ende der Story total auf dem Schlauch und versucht rauszufinden, was denn dieser ganze Quatsch bedeuten soll. Und an dem Namen Michele Trentini knabbert er ja wirklich noch bis zum Abschlusslacher. Das stimmt. Der liegt nicht ganz so geschmeidig auf der Zunge. Aber natürlich ganz interessant eigentlich, muss ich jetzt auch ehrlich mal zugeben, weil man natürlich spekuliert, was geht denn mit Alan ab? Was ist denn dessen Motiv jetzt bitte hier, da so verschlüsselt sich zu melden und was will der vielleicht auch von Sally irgendwie? Darum geht es ja dann im Folgegespräch. Und da gab es einen ganz schönen kleinen Rückbezug, denn sie überlegen dann, wir machen das. Wir müssen jetzt eigentlich so schnell wie möglich mal mit Sophie, also Sallies Schwester, im Krankenhaus reden. Das will Peter übernehmen, wie damals bei der Seiltänzerin Mary D. Domenico, wie Bob dann sagt. Und das ist natürlich eine Anspielung auf Tatort Zirkus. Das war der erste Fall. Eidrund von Gößel. Richtig, genau. Und da wird so ein bisschen Peter so dargestellt. Also ja, die hübschen, schönen Frauen, die Anschlägen zum Opfer gefallen wurden, die versorgt er. War so eine nette, kleine Finte da drin. Ja, im Krankenhaus, wunderbares Stichwort, aber leider ist dann Sophie oder Sophie, da sagen wir ja auch, die Namen wird ja in unterschiedlichen. Ausgesprochen, die ist nicht mehr da, denn ein gewisser, und jetzt wird es interessant, Dr. Harris hat sie in eine Privatklinik verlegt und ab da hast du dann wirklich als Hörer den Eindruck, dass du jetzt wirklich überhaupt nicht mehr hinterher kommst. Und du hast auch gar keine Lust mehr auf die Geschichte, weil Bob uns jetzt auch noch was über Aktien erzählt und über Börsenspekulationen und damit auch noch Sperrminoritäten. Und interessanterweise ja genau in dem Moment, in dem Peter, das ist ja wirklich auch irre, den Fall eigentlich schon gelöst hat. Es hört ihm aber leider einfach keiner zu. Er vermutet nämlich, dass Sally hinter dieser ganzen Sache steckt. Hier können wir noch mal ganz kurz reinhören, wie er darauf kommt. Könnten diese Spannungen nicht ein Motiv für den Anschlag sein? Ellen hat doch erwähnt, dass Sally oft eifersüchtig auf ihre Schwester sei. Ja. Vielleicht sind beide in einem Eifersuchtsdramen. Ach, Peter, das wird so viel Liebesromane gelesen. Nein, im Ernst. Benutz deinen Verstand, Zweiter. Von Inspektor Kotter wissen wir doch, dass Sally ein Alibi hat. Ja, aber vielleicht hat sie schießen lassen. Aber Eifersucht, selbst krankhafte Eifersucht, reicht das als Motiv für einen Mordanschlag auf die eigene Schwester? Ja, wer weiß. Jungs, diese Spekulationen bringen überhaupt nichts. Was wir brauchen, sind Fakten. Ja, das stimmt eigentlich. Also dieses Eifersuchtsmotiv zwischen den Schwestern hat Peter hier quasi schon mal angeführt. Und das ist ja dann tatsächlich eigentlich auch die Auflösung. Man kann es ja nicht anders sagen. So, und jetzt hat Justus eine fabelhafte Idee. Und die kommt jetzt und jetzt müssen wir uns mal an den Händen fassen und tief in die Augen gucken, Andreas, denn jetzt kommt diese Szene, die für mich tatsächlich wirklich der Showstopper ist. Also sie gehen zu einem Casting im Büro von Homer Washington, also dem Manager von Sally Samson, weil es dort ein Nachwuchsmodel-Casting gibt. Genau, und da hat Justus nämlich ein Plakat gesehen, das ist auch so unmotiviert, zumal diese ganze Szene auch zu überhaupt nichts führt. Die ist völlig überflüssig. Also man dachte, okay, wir wollen jetzt ein bisschen Rocky Beach Next Topmodel einführen. Und im Buch ist es dann, und das ist der Hammer, ist es dann wirklich so, dass sich alle drei, also Justus, Peter und Bob, zu Hause schick machen. Und da wird nämlich auch dieses besagte Netzleibchen von Bob erwähnt. Und wir erfahren, dass Justus sich dann extra die Jeans zerreißt und zerfetzt und sich ein Bandana auf den Kopf bindet, aber das wird dann nur gesagt, ein Tuch, also wie so ein Handtuch und eine Sonnenbrille trägt, was ihm laut Buch, jetzt kommt ein Zitat, ein besonders, pfiffiges Aussehen gab. Wie man das damals in den 90ern gemacht hat, geht es jetzt wirklich richtig los in dem Moment, wo die Musik angestellt wird. Und ab geht's. Nein, nicht so verkrampft. Immer schön locker bleiben. Ja. Und jetzt umdrehen, ohne Stocken bitte. In einem Zug. Gehen, umdrehen, weitergehen. Weitergehen. Ja, ja doch. Sorry, du hast zwar eine tolle Figur, bist bestimmt ein guter Sportler, aber für den Lauftrag. Und jetzt eine Drehung, bitte. Ausgezeichnet. Und Lacke wieder zurück. Dein Po. Bitte mehr ausdrücken. Was? Wie? Bei der Drehung die Po-Muskeln anziehen. Ja, gern. Na sowas. Okay, das gefällt mir. Brenda. Musik bitte aus. Und Stopp! Andreas, was ist mit meinen drei Fragezeichen passiert? Gespensterschloss, Zauberspiegel. Was ist hier los? Weißt du, den Ausdruck auf dem Gesicht der Eltern stelle ich mir jetzt gerade vor. Du hast deinem Kind gerade die neueste drei Fragezeichen-Folge zum 10. Geburtstag geschenkt. Und eine halbe Stunde später hörst du dieses Gestöhne aus dem Kinderzimmer. Er ist wirklich der Hammer. Das ist echt. Headwalk-Porn. Genau. So heißt der Track. Richtig. Also den Namen hat er bekommen. Und er ist von Jan Friedrich Konrad. Und er ist wirklich ein bisschen ein Showstopper. Ja. Aber von vielen Fans ist das natürlich das absolute Highlight der Folge. Wird dann sofort ein Kult. Es ist ja auch klar. Aber wir haben gesagt, wir müssen da wirklich ein bisschen nachfragen. Wir können Jan Friedrich nicht hier entkommen lassen. Und haben uns mal gemeldet bei ihm. Und haben gefragt, wie kam es denn eigentlich dazu? Und hier kommt er. Ja, lieber Kai, lieber Andreas, sollte das nun mein Jürgen Dreefs Schmuddel-Moment gewesen sein. Mea culpa. Also es war die Zeit der Sampler. Andreas Beuermann, Onkel Titus hatte sich gerade ein Synth-Klavier gekauft, Marke Ich-bin-5-Eigenheime und der Wildverfall dieser Instrumente war spektakulär. In dem Moment, wo man sowas kaufen konnte für 14.000 Mark, habe ich zugeschlagen. Roland S. 770, der tollste Sampler der damaligen Zeit. Damals gab es so ganz viele Sample-CDs, überall, auch so als Beilage bei Zeitschriften und so für Musiker. Und da probiert man natürlich aus, kann man tatsächlich diese erotisch angehauchten, Frauenstimmen da einfach so hin und her samplen und rumtransponieren, wie wenn man Stock Aitgen Waterman wäre. Also Popmusik, Vokalsamples, rumschludern. Ja, und das habe ich gemacht und unter fernertiefen Ecke gegeben. Der Name des Titels ist nicht von mir, das wird von den Hörspielforschern immer so vergeben. Aber ja, ich habe das Ding verbrochen. Wow! Ja, vielen Dank, Jan Friedrich. Roland S. 770, wer kennt ihn nicht? Ich kann mich aber noch tatsächlich an diese Sample-CDs erinnern, die bei diesen Zeitschriften dabei lagen. Das war mal so ein Ding, da konntest du dann immer deine Synthesizer aufladen mit diesen Crazy Shows. Hattest du auch einen? Hattest du einen Synthesizer? Ja, ich hatte so einen kleinen, aber wir haben, ich habe ja damals mit meinem Jugendkumpel Sven, mit dem ich dann auch die Ferienbande gemacht habe, Sven war immer so der Techniker und ein bisschen der Mucker, der hatte alle möglichen Synthesizer und der hatte da auch so Kram. Da weiß ich immer, haben wir immer so Samples durchgehört. Und interessant ja auch für die Jüngeren nochmal, Stock Aitken Waterman, das waren natürlich Produzentenlegenden in den 80ern. Kylie Minogue, Rick Astley, die waren für diesen Sound verantwortlich, diesen typischen Synthi-Sound. Den man ja heute auch nicht mehr hatte. Aber ein bisschen so ein Revival wieder auch kriegt manchmal. Das ist ja auch so ein Sound der 80er irgendwie. Ja, aber finde ich sehr sympathisch von Jan Friedrich, dass er da mit einer gewissen Selbstironie diesem Track gegenübersteht. Ja, aber es ist eine Wahnsinnsszene. Es ist irgendwie irre und wir gehen jetzt mal weiter. Wir haben dieses überlebt. Du sagst ja gerade, irre ist ja auch dieses debile Kichern von Peter, bevor diese Musik ausmacht. Und Man merkt, dass Bob nach genau fünf Sekunden ausgewechselt wird, weil das war, glaube ich, überhaupt nichts, wie er das performt hat. Nee, genau richtig, das ging gar nicht. Und weißt du, was abgefahren ist? In meinem Kopfkino, in dieser Szene, sehe ich tatsächlich euch. Ich sehe dich und Olli und Jens da langstolzieren und bei dir habe ich ein bisschen dieses Bild, wie wenn du tanzt in eine Klasse für sich, weißt du? Ach so, ja, ja, ja, genau. Mit Crop Top. Ja gut, aber da habe ich ja noch gut getanzt. Jetzt würde das, glaube ich, ganz anders aussehen. Ein Storch im Salat. Das machen wir mal live. Das machen wir bei der nächsten Tour, Andreas. Da spielen wir diesen Song ein und dann walkst du den Catwalk. Ja, also, wie geht es weiter? Na, Justus hat natürlich den Job bekommen. Wir reden uns dann ja auch wirklich wahnsinnig darüber auf, wie kann denn das sein. Aber plötzlich entdecken die drei Fragezeichen vor dem Fabriktor, wo das Ganze ja stattfindet, Alan Manley, der mit Dr. Harris redet, was wir aber zu der Zeit noch gar nicht wissen. Und dann wird es ja dramatisch. Justus will dann Alan hinterher und dann sagt er den schnapp ich mir. Sagt eben genau diesmal Justus und nicht Peter. Und dann bekommt Justus eine Ohrfeige verpasst, obwohl im Skript eigentlich steht, dass Alan die Ohrfeige bekommt. Ich weiß auch nicht warum. Und mit dem Taxi verfolgen sie dann Alans blauen Lieferwagen. Das ist auch so eine interessante Geschichte. Der Taxifahrer taucht dann zweimal auf. Bis nach Santa Monica zu dem Apartment von Michele Trentini, dem Modedesigner und diesem stärksten Konkurrenten von Sally Samson. Ja, der ist dann aber leider nicht da, beziehungsweise keiner macht die Tür auf. Also gehen sie dann wieder, dann geht so ein bisschen die Luft raus. Peter wirft dann aber zum Glück noch einen Blick schnell in Allens Lieferwagen, in diesem blauen Lieferwagen, wo nämlich der Zettel liegt, den Alan vorhin von Dr. Harris bekommen hat. Und so erhalten die drei Fragezeichen dann einen Hinweis darauf, wo sich Sophie Samson wahrscheinlich befindet, nämlich auf San Miguel Island. Aber vorher haben sie dann unbedingt noch ein Hühnchen mit Alan Manley zu rupfen. Alan Manley entdeckte die drei Fragezeichen am nächsten Morgen früher, als sie ihn. Er stürmte in dem Moment los, als sie die Veranstaltungshalle der Old Hall betraten. Da ist Alan! Schnell! Der läuft zur Beleuchterrampen! Bleib stehen, Alan! Alan! Setze die Rampe hoch! Hinterher! Hey, Alan, sei doch vernünftig! Zurück, wo dein Springe? Schnappt ihn euch! Was, ist los? Ihr habt noch keine Ahnung! Genau deshalb wollen wir ja mit dir reden. Glaubst du nicht, das wäre besser, als immer vor uns wegzulaufen? Was für eine Geschichte bist du da reingezogen worden? Ich kann euch nicht antworten. Ich kann nicht. Du wolltest doch, dass wir dir helfen. Steckst du mir drin in dieser Entführungssache? Okay, das ist wirklich spannend, finde ich, gut inszeniert und auch gut gemacht. Aber natürlich auch die große Frage, warum droht Ellen jetzt von der Rampe zu springen? Was soll das? Seltsam. Warum kann er jetzt angeblich nicht reden? Das wird ja eigentlich wirklich nur behauptet, damit es ein bisschen spannend wird. Okay, gut, im Laufe dieser ganzen Entwicklung und alles, was jetzt noch folgt, erfahren wir eigentlich Folgendes, nämlich, dass es zwei Konzerne gibt, also den von Sally, und den von diesem Michele Trentini und die sollen fusionieren, aber Sophie oder Sophie mit F, die Halbschwester von Sally, die auch Anteile an einer dieser Firmen hatte, die war dann dagegen. Und deshalb hat Sally jetzt versucht, ihre Schwester durch Homer Washington unter Druck zu setzen. Durch so einen Betäubungsschuss von diesem Homer Washington sollte Sophie für eine Weile außer Gefecht gesetzt werden. Aber irgendjemand hat dann die Munition vertauscht. Und jetzt hat sich Sophie auf dieser Insel versteckt, um in Sicherheit zu sein. Und auf dieser Insel landen wir jetzt im Showdown zusammen mit dem Oberfiesling Homer Simpson. Also Washington, Homer Washington. Man kommt total durcheinander mit den Namen, Omar Washington, Sally Simpson. Pass auf Sally Simpson, Sophie Simpson das sagt nämlich Olli dann auch noch der verspricht sich auch, der sagt Sophie Simpson und Dr. Harrison Ford, Hansi Jochmann, Alice im Wunderland ey, da sind so viele Personen involviert, dass du echt wirklich überhaupt nicht mehr weißt, wer jetzt irgendwie mit wem zusammenhängt Aber es ist auf jeden Fall spannend. Es ist so und jetzt hören wir da mal rein in diesen Showdown und hören jetzt auch hier Dr. Harrison Ford alias Hansi Jochmann. Hier, ich nehme ein Beruhigungsmittel. Moment mal, Sie haben doch gestern Ellen den Zettel gegeben. Dr. Harris, Sie sind Dr. Harris. Stimmt, Junge. Ellen kann euch das sicher bestätigen. Zum Glück ließ ich mich breitschlagen, ihm Sophies Unterschlupf zu verraten. Ihr habt uns vermutlich das Leben gerettet. Alles klar. Also, Hansi Hoffmann hier Teil einer Liebesbeziehung mit Sally ist. Und dieses Motiv, was eine Eifersucht ist, was Peter im Prinzip nach der Hälfte der Folge schon vermutet hat, erweist sich hier als wahr. Denn Harry hat Sally gesagt, dass sie sie dann verlassen würde und Sally hat... Harry? Welcher Harry denn? Oh Gott, Andreas hilft mir. Ja, das ist ganz furchtbar. Nein, pass auf. Die Munition wurde ausgetauscht von der Schwester, von Sally. Und Sally war eifersüchtig, weil Sally Angst hatte, dass Sophie ihre Halbschwester mit Dr. Harris zusammenkommt, weil Sally nämlich eigentlich mit Dr. Harris zusammen war. Und Dr. Harris ist aber eben eine Frau und das ist dann eben auch so ein bisschen schade, weil. Michele Tarantini und Ellen sind ja auch irgendwie noch ein Pärchen und diese beiden Coming-Outs, die sind okay, aber die kommen doch so wahnsinnig überraschend am Ende. Also da hätte man ja wirklich diese Beziehung noch ein bisschen intensivieren sollen. Total, das fand ich ganz interessant. Weil so verworren der Plot war, also diese beiden Queeren-Liebesgeschichten da, die waren eigentlich, fand ich, ganz interessant. Und man denkt dann wieder, ach, hier hätte man doch eigentlich gern so ein bisschen mehr erzählen können. Bei denen bleiben. Und stattdessen bleibt man aber wieder auf der Seite der Geschichte, die eigentlich so vor sich hin plätschert oder so verworren ist, dass man eigentlich gar nicht mehr durchblickt. Und dann kommt es eben so ganz zum Schluss nochmal. Ist das denn im Buch ähnlich? Kriegt man da ab und zu mal Einblicke in diese Beziehung oder kommen die auch so aus dem Mund gezaubert? Nein, weil da geht es ja gar nicht um diese Eifersucht. Im Buch ist es übrigens so, dass dieser Michele Trentini, der hat geschossen. Der hat aber gedacht, es wäre ein Platzpatron. Ach ja, okay. Es ist im Buch, ich habe jetzt auch wirklich total den Faden schon wieder verloren, ich bin ja berühmt dafür mittlerweile, dass ich jetzt immer den Faden verliere. Ist ja auf der Bühne auch in Berlin passiert. Ja, ein Arschemitenfluss. Ja, da hatte ich einen totalen Arschemitenfluss. War aber lustig. Im Buch ist es so, dass Mikele und Ellen, angedeutet ein Verhältnis haben, aber Dr. Harris gar nicht. Das wird überhaupt nicht großartig erzählt. Und André hat gesagt, okay, wir brauchen ein Motiv und deswegen ist dieses Eifersuchtsdrama zum Schluss entstanden. Aber es ist ja auch völlig kompliziert im Buch. Sophie Simon und Sally Samson, die beiden sind Halbgeschwister. Und deswegen weißt du dann innerhalb der Geschichte plötzlich überhaupt nicht mehr, um wen geht es denn da eigentlich? Und es ist ein einziges Durcheinander. Es ist durcheinander und das ist dann einfach, wo man sagen kann, naja gut, geht auch auf die Kosten der Atmosphäre, weil da eben auch nicht so viel passiert. Man denkt so, ah geil, eine Insel, spannend, wir fahren mal auf eine Insel, vielleicht passiert da was Interessantes und dann sind sie aber auch nur in dieser Blockhütte Nummer 7 und treffen sich dann zum großen Showdown, der eben nur aus diesen Dialogfetzen besteht und Zusammenfassungen von Motivationen und okay, alles klar. Also ein Eifersuchtsdrama liegt im Hintergrund. So ist dann dieser Fall gelöst. Es gibt einen crazy Abschlusslacher völlig aus dem Blauen. Nochmal am Ende verzweifelt lachen alle in dieser Hütte sich kaputt. Dr. Harris hat dann irgendwie alles so ein bisschen noch erklärt. Obwohl ich mich frage, hat die sich aus Versehen Ketamin gespritzt? Die klingt ja wirklich sehr müde. Dr. Harris, oder? Ja, Dr. Harris kommt an die guten Sachen ran. Die hat sie dann gleich mal mitgebracht, weil auch die war so gestresst. Auf der Insel. Ja, klar. Da braucht man irgendwie was, ja. Das stimmt. Aber das ist ja ein bisschen, vielleicht war Hansi Jochmann hier auch wieder geickst. Das haben wir ja schon öfter besprochen, dass sie so ein bisschen die undankbare Aufgabe hat, dann noch so nachträglich reingeickst zu werden. Und dann kannst du es auch natürlich nicht so genau abnehmen. Ich weiß es nicht, ob das so hier war. Nein, vielleicht war es ja auch genau so. An dieser Stelle. Sie bringt ein bisschen Ruhe rein. Das stimmt, das braucht man vielleicht. Amen. Ja, mein Gott, das waren die Schüsse in den Ofen. Also Kai, jetzt ist aber Genuss. Nein, nein, also Schüsse in den Ofen. Naja, ich habe noch einen vierten Titel da mit im Angebot. Aber weiter geht es jetzt in der nächsten Folge mit der verschwundenen Seglerin. Und da habe ich gesehen, da sind sehr interessante Sprecher dabei. Unter anderem Christian Redel und Wilhelm Wieben. Das ist ja schon mal interessant. Da kann ich mich noch dunkel dran erinnern. Kannst du dich erinnern? Sehr gut, da freue ich mich drauf. Und wenn ich mich richtig erinnere, ist diese Folge auch gar nicht so schlecht. Also, wir finden es gemeinsam heraus im nächsten Bobcast. Wir freuen uns schon drauf. Macht es gut. Tschüss, bis dann. Ciao.