Hallihallo, wir sind es, eure beiden Kindereier aus Rocky Beach. Hallo Andreas, freut mich. Ja, hallo Kai, ich freue mich. Ich freue mich auch total auf diese Folge. Wir sind ja heute endlich wieder zurück in Rocky Beach. Bevor wir aber einsteigen in die späte Rache, vielleicht erst nochmal ein bisschen Nachlese. Es gab nämlich unheimlich viel, muss man sagen, Feedback zu unseren Besprechungen der Europareisefolgen. Vielen Dank dafür nochmal. Und hier mal exemplarisch ein paar Rückmeldungen. Es gab zum Beispiel eine Aussprache-Korrektur, Andreas, die hat uns auf vielen Kanälen erreicht. Das hätte ich auch nicht gedacht. Geheimnis der Sage, du erinnerst dich an die Eisdiele in Wien. Ja. Und die wird also nicht französisch ausgesprochen, also Tichy, sondern die spricht man Tichy aus. Mit Betonung auf der ersten Silbe und dann wie ich. Okay, das konnte ich natürlich nicht wissen. Das habe ich aber auch, hätte ich nicht gedacht, aber es ist wohl irgendwie slavisch Tichy und bedeutet irgendwie still, ruhig, heimlich, geheim oder sowas. Und dann habe ich in der gleichen Folge ja über meine latente Klaustrophobie gesprochen, als es um die Höhlen ging und ich habe gesagt, ich hoffe, ich muss nie in so ein CT rein, diese Röhre und das war medizinisch, Auch falsch haben... Ach krei, wie kannst du denn bloß? Also jetzt wirklich, sag mal, mir ist das ja auch aufgefallen beim Hören, aber ich wollte dich nicht unterbrechen. Genau, weil du unterbrichst mich ja sehr ungern. CT ist also die Computertomographie. Das ist eine Röntgenvariante und das ist dieser Ring. Weißt du, da kommst du nicht komplett rein, sondern das ist nur so eine Ringform um dich rum und da kannst du dann so ein 3D-Bild machen. Du guckst vorne und hinten raus. Und was ich meinte, war natürlich das MRT, die Magnet-Tresonanz-Tomografie. Mein Gott, Kai. Das habe ich natürlich mit Absicht gemacht, um zu gucken, ob die ganzen Mediziner uns noch zuhören. Alle schön aufpassen. Fand ich schön. Aber an dieser Stelle meinen lieben Gruß. Uns hören unheimlich viele Leute aus dem medizinischen Bereich. In Laboren, bei Nachtschichten und sowas. Das ist irgendwie total nett. Und dann gab es natürlich unheimlich viel schönes Feedback Zur letzten Folge, Schatz, im Bergsee, auch über den sympathischen Auftritt von unserem Marcel Immhofer aus dem Wallis. Ja, das war aber auch nett. Das war total nett. Der besucht uns ja übrigens, er kommt nach Bremen in die Show, wenn wir mit Astur sind. Hat er mir geschrieben. Das hat er ja angekündigt. Genau, er wollte nochmal gucken, wohin, aber er kommt jetzt nach Bremen und dann können wir ihm auch nochmal irgendwie Hallo sagen oder winken. Und ganz viele Schweizer haben sich auch gemeldet. Wir haben ja wirklich unheimlich viele Hörer in der Show. Ich finde das so toll. Wir haben so viele Schweizer Hörer. Treue Fans, ja. Und dann ging es ja darum, wir haben diese Hörspiele in Schweizer Mundart erwähnt. Und dann haben wir gesagt, das ist Bündnerdeutsch. Und dann kamen aber viele, die haben gesagt, Moment, Bündnerdeutsch, das ist nur der Erzähler. Die drei Fragezeichen sprechen Züridütsch. Und dann habe ich noch irgendwo gelesen, und Morten ist Baseldeutsch. Achso, okay, siehste. Das konnte ich natürlich nicht mehr überprüfen, aber wir vertrauen natürlich allen Schweizern. Und dann passierte auch noch Folgendes, ich wusste gar nicht, dass das möglich ist, ich bin da ja so Boomer-mäßig, jemand aus der Schweiz hat uns sogar eine Sprachnachricht geschickt und ich finde, hier müssen wir jetzt mal reinhören. Hallihallo Andreas, hallihallo Kai. Wie ihr wahrscheinlich ziemlich gut hören könnt, bin ich aus der Schweiz, deshalb auch ein bisschen Akzent. Ich war live dabei beim Bobcast in Köln. Ich war wirklich hin und weg. Und ich möchte mich einfach nur bedanken. Ich liebe den Bobcast sowieso. Ich liebe die drei Fragezeichen, seit ich denken kann. Und ihr habt das so großartig gemacht. Ihr macht das immer wunderbar. Ich liebe es jedes Mal, wenn ich sehe, ach, eine neue Folge ist da. Andreas, besonders bei dir muss ich wirklich sagen, du bist so ein großes Vorbild für mich. Ich wollte wegen den drei Fragezeichen und vor allem wegen Bob, wegen dir, Synchronsprecherin werden mal. Ist ein bisschen schwierig, so als Schweizerin ein Akzent. Aber ich bin jetzt Radiomoderatorin bei uns in Bern, bei einem ziemlich großen Radiosender. Ist auch ein Kindheitstraum, der in Erfüllung gegangen ist. Und ja, ich danke dir an diese Stelle, weil ich glaube, auch wenn es nicht ganz Synchronsprechen ist, hast du mich etwas geleitet. Danke dafür. Ich bleibe für immer ein Träume Fan. Und falls Thema, als irgendeinem Grund eine Schweizerin in den drei Fragezeichen braucht, da bin ich. Here I am. Danke für alles. Man hört sich. Ist das nicht charmant, Andreas? Unfassbar, eine Radiomoderatorin in Bern. Eine sehr angenehme Stimme, muss ich sagen. Total. Und ja, vielleicht wirklich, wenn man mal eine Schweizerin braucht bei den drei Fragezeichen, eine echte, wie es ja leider nicht war in der Folge, dann sollte man vielleicht Amanda mal anbauen. Total, absolut. Die ist vorgemerkt. Ja, wunderbar. Also nochmal liebe Grüße. Ja, und dann vielleicht einen letzten Nachklapp noch, den ich auch hier und da mal gelesen habe, weil das war wirklich auch ein Punkt, der mir eigentlich dann leider zu spät einfiel, als wir mit der letzten Folge dann der Europareisen schon durch waren. Das, was ich eigentlich am meisten bedauere, ist, dass diese Europareise nicht mehr handlungsmäßig zusammenhängt und diese einzelnen Folgen so aufeinander Bezug nehmen. Das fand ich einen interessanten Punkt, den viele Hörer nochmal angemerkt haben, dass da ein bisschen so eine verschenkte Chance ist, die noch mehr so zu verweben, zu verbinden. Ja, natürlich, dass man z.B. Franka dann auch weglässt und so weiter, das hätte man ja wirklich machen können. Und Johanna dann irgendwie unterlassen. Wahrscheinlich auch aus Zeitgründen, denke ich mal. Oder eventuell waren die Gerüste der Geschichten schon vorher fertig und sie konnte da nicht mehr großartig noch was verändern. Das stimmt, das kann sein. Und eigentlich ist es ja auch ganz schön, wenn es wie so Kapitel funktioniert. Aber trotzdem ist es irgendwie wirklich ein bisschen schade. Also, tolle Rückmeldung. Vielen Dank dafür. Schickt uns gerne weiterhin Feedback an bobcast.de 3?de und schickt uns auch gerne Sprachnachrichten, da freuen wir uns auch drüber. So, lieber Andreas, und jetzt zur späten Rache. Also, erstmal ja ganz schön, dass wir wieder in Rocky Beach sind, oder? Das ist doch schon mal ganz nett. Ja, das ist gut, es hat sich ja jetzt nun auch wirklich lange hingezogen mit der Europareise. Ja, jetzt sind wir wieder zurück in Amerika mit einem Entführungsfall. Und das finde ich ja eigentlich sehr schön. Ich mag ja Entführungsfälle grundsätzlich gern, muss ich sagen. Einer, ich weiß gar nicht, ob du den kennst, einer meiner all-time favorite Filme ist ein Entführungsfall. The Vanishing von 1988. Kennst du den? Ist das ein holländischer Film eigentlich? Genau, das ist dieser berühmte holländische, extrem düstere Entführungs-Thriller. So ein paar, ne, auf dem Roadtrip. Ja, das ist so eine Geschichte, der heißt, glaube ich, Spurlos. Spurlos, ja. Auf holländisch schon wahrscheinlich falsch ausgesprochen. Heißt der im Original so junges Pärchen, ist auf dem Weg in den Urlaub und dann verschwindet plötzlich die Frau an irgendeiner französischen Tankstelle, glaube ich. Und der Mann sucht dann jahrelang, weil die Frau wirklich nie auftaucht nach seiner Frau, will unbedingt wissen, was mit seiner Frau passiert ist, bis sich dann eines Tages der Entführer meldet und er sich dann mit diesem Kidnapper trifft. Mehr möchte ich jetzt gar nicht dazu erzählen. Superspannend, aber leider auch extrem verstörend. Das ist eine wirklich tolle Entführungsgeschichte. Ich mag solche Storys total gerne. Und ganz ehrlich, hier die Idee, Peter zu kidnappen, das finde ich wirklich reizvoll, finde ich super. Dann natürlich auch in Kombination mit den Fällen, die in der Vergangenheit spielen. Dann geht es um Figuren, die in der Vergangenheit schon eine Rolle gespielt haben bei den drei Fragezeichen. Das ist immer gut, da kannst du dann auf vorhandene Elemente und Settings zurückgreifen. Rückblicke und Querverbindungen einbauen. Aber das macht Brigitte Johanna Henkel-Weidhofer hier leider überhaupt nicht. Und verschenkt, glaube ich, unglaublich viel Potenzial, weil sie sich auf keine existierende zurückliegende Figur oder auf keinen zurückliegenden Fall bezieht, sondern sich dann irgendein Verbrechen samt Gegenspieler ausdenkt, von dem er noch nie gehört hat. Und das ist eigentlich wirklich das größte Problem hier bei der Späten Rache, finde ich. Wie findest du denn die Geschichte? Ja, das finde ich super, dass du das erwähnst, weil ich würde auch nach diesem Einstieg, und es geht mir ganz genauso, ich mag auch Entführungsfälle und Fieber damit. Ich habe als Kind immer mit meiner Oma Aktenzeichen XY gucken müssen. Ja, mit Zimmermann. Genau, Ede. Und fand dann auch, es war immer hart, wenn dann so Entführungsfälle kamen und die natürlich oft einfach schlecht ausgingen, wenn dann irgendwelche Leichen in Autos in Wäldern gefunden wurden. Ja, das war doch immer so. So grauenhaft. Deswegen habe ich hier auch mitgefiebert und dann ist es aber wirklich, ich finde, ein Fall der verschenkten Chancen, eine Geschichte der verschenkten Chancen, wie du sagst. Und das gilt leider so ein bisschen auf alle Ebene. Es ist dann die Story, es ist auch ein bisschen die Inszenierung und ich würde auch sagen, leider hier und da auch ein bisschen die Sprecher. Müssen wir uns dann nochmal anschauen. Und es wird eben auch leider, Entschuldigung, das hat mich zum Beispiel wirklich auch noch total genervt, es wird überhaupt nicht ermittelt. Sondern Justus und Bob lassen ermitteln von Kelly, der Freundin von Peter. Und dann gibt es leider auch überhaupt kein Zusammenspiel zwischen Justus und Bob, die jetzt übrig bleiben, weil Peter nicht da ist. Keine Spannung, keine Reibung, keine Action. Und all die anderen Zutaten, die eventuell noch ein bisschen für Nervenkitzel sorgen könnten, die werden im Hörspiel auch noch weggelassen. Ich sage nur, Shadow, dieser irische Wolfshund, den hätte man doch drin lassen können, finde ich. Aber das ist genau der Punkt. Es liegt nämlich dann am Aufbau und am Ablauf. Man kann weder irgendwie miträtseln für uns, noch sind diese Funde und die Erkenntnisse sonderlich spannend. Auch weil dieses Motiv des Täters ja dann leider relativ harmlos gehalten wurde. Also jemand, der eigentlich freigesprochen war und sich rächen will, na ja. Und ich finde, am Ende bleibt dann die Erkenntnis, eigentlich wäre die Geschichte aus der Sicht von Peter richtig spannend gewesen. Richtig. Und im Buch ist das ja auch so. Da werden wir dann auch nochmal drauf zu sprechen kommen. Und du fragst dich natürlich auch, Entschuldigung, ich bin ganz erregt bei dieser Geschichte. Du fragst auch gerade. Das ist eine späte Rache hier. Aber du fragst dich natürlich auch, was hat denn jetzt dieser Entführer überhaupt mit Peter vor? Der sperrt den da ein und dann? Eben, genau. Das wird ja auch nicht richtig geklärt. Vor allem auch nach dem Auftakt. Wir hören die Szene natürlich auch gleich, wo man sich fragt, oh Gott, was passiert denn da jetzt im Auto eigentlich? Ja, anfangen. Okay, da müssen wir sowieso jetzt müssen wir auch wirklich, glaube ich, da mal reinhören. Vielleicht noch ein paar Punkte. Also ich fand, das ist ganz süß, wir wedeln hier mit unseren Zetteln total. Sind schon ganz geschwitzt. Ich fand, es waren ein paar schöne kleine Musiksachen. Ungarische Rhapsodie von Liszt, Smetana, Moldau. Friedrich Smetana, genau. Und dann einmal noch mal. Also, pass auf, Heike Diene-Körting ist ja nun wirklich die Cameo-Queen bei den drei Fragezeichen. Haben wir oft gesagt, sie ist Blackie, sie ist der Wecker, sie ist Tina im tanzenden Teufel. Dann ist sie aber auch noch die Krankenhausdurchsage. Sie ist die Krankenhausdurchsage sowieso. Aber warum spricht man denn eigentlich nicht mehr über diesen Einsatz in dieser Folge? Sie ist Peters Mutter, Mrs. Sean. Und da spielt sie fantastisch. Ich finde, sie ist super. Die spielt richtig toll. Lange Szenen. Absolut. Du hast vollkommen recht. Ganz toll, sie fällt da null ab zu den anderen Sprechern. Ich finde, das ist das Beste, was Heike-Diene-Körting je performt hat bei den drei Fragezeichen. Ja, aber das ist natürlich auch in der Szene, wo sie sich unglaubliche Sorgen um Peter macht und da geht Heike-Diene natürlich dann emotional total ab. Und es ist super, wie sie das spielt in der Dynamik und so. Nein, sie spielt es gar nicht, sie ist Mrs. Shaw und das ist toll. Das finde ich auch wirklich klasse und natürlich ist vielleicht. Ich glaube wir sind uns da sehr einig, dass es verschenkt ist auf der anderen Seite. Ist es vielleicht ein bisschen auch so eine Geschichte, wo es um so eine Meta-Ebene geht, nämlich wie reagieren alle Beteiligten eigentlich auf diese Entführung? Es wird ja immer wieder thematisiert, warum seid ihr denn so cool? Also Kotter fragt dann Justus und Bob an der Stelle, warum seid ihr eigentlich so cool? Und es geht dann so darum, wie alle damit umgehen. Und es ist wie so ein Stresstest für die Nebenfiguren. Aber so richtig Stress kommt, finde ich, ja gar nicht auf, weil sie einfach viel zu unterspannt sind. Da hätte ich mir ein bisschen mehr Reibung gewünscht. Der eine, der sich dann kurz aufregt, ist Justus. Da gibt es dann so eine Szene, wo er wirklich ein bisschen lauter wird. Aber sonst ist das alles ziemlich unterspannt. Und dadurch dann natürlich auch wirklich so, man denkt, der wird schon irgendwie zurückkommen. Jetzt gehen wir erst mal ein Eis essen. Und das finde ich dann nicht so richtig gut. Nee, das ist tatsächlich leider dann auch verschenkt. Ich habe mich versucht, so ein bisschen festzuhalten an diesem, okay, gut, dann gucken wir mal, wie alle reagieren. Okay, also ein Blick auf das Cover vielleicht noch schnell. Wer soll das sein? Ist das Matt Brady in Untersuchungsaft? Ja, das kann eigentlich nur Matt Brady sein. Aber wer ist die Vorlage? Das sieht sehr, der sieht ja aus wie Jogi Löw oder so. Ich weiß nicht, irgendjemand ist das. Ich weiß nicht, wer mich erinnert. Der erinnert mich ein bisschen an Lee Marvin, den Schauspieler. Ja! Aber ich habe jetzt auch mal geguckt und ich habe nichts gefunden. Ich auch nicht. Meine Quellen waren still. Also wenn da jemand irgendwas weiß, bitte gerne Bescheid geben. Hast du noch ein paar Facts? Wir sind noch jetzt immer 1996, glaube ich. Von Brigitte Johanne Henkel-Weidhofer. Übrigens am gleichen Tag wie die nächste Folge Schüsse aus dem Dunkeln. Ja, genau richtig. Und man merkt jetzt auch deutlich, finde ich, wie die Folgen länger werden. Also die ist jetzt schon bei 66 Minuten. 64 Minuten, ach so, 66 sogar. Und das trägt dann nicht unbedingt zum Erlebnis dieser Folge bei. Aber ich glaube, das ist jetzt so eine Übergangsphase, wo die Folgen langsam wirklich dann auf jeden Fall um die Stunde oder über eine Stunde sind. Ja, eine Tendenz, die ja auch ein bisschen umstritten ist. Jedenfalls hat euch auch diese Folge im Vorfeld unglaublich beschäftigt. Und ich sage mal so, es gibt Hörermails und es gibt Hörermails von Milena. Die hat uns nämlich schon vor Wochen geschrieben und hat gesagt, so Leute, also ich bin völlig gespannt darauf, was ihr jetzt aus dieser Folge macht. Ich lese nur mal kurz den Anfang vor ihrer Mail. Ich bin inzwischen beim vierten Durchlauf des Bobcasts. Ich liebe es toll. Aber nun zu dem Grund, warum ich schreibe. Ihr müsstet langsam aber sicher bei der Besprechung der Folge 69 Späte Rache ankommen. Auf die Besprechung dieser Folge bin ich sehr gespannt, denn ich habe mich vor einiger Zeit für eine Fanfiction sehr intensiv, vielleicht zu intensiv mit dieser Folge auseinandergesetzt. Ah, okay. Und es hat mich fast in den Wahnsinn getrieben und ich habe so viele Fragen. Vielleicht könnt ihr mir einige beantworten. Ich gehe mal chronologisch vor. So, und jetzt breche ich hier mal ab, denn Milena schickt uns, ich glaube, es sind insgesamt 17 Fragen. Nein. Da ist alles drin. Bei dieser Folge? Bei dieser Folge. Warum küssen sich Peter und Kelly am Anfang nicht nach dem Disco-Besuch bis hin zu Sachen der Timeline am Ende? Und sie kriegt immer mehr und mehr Kopfschmerzen und ist völlig, und am Ende kriegt sie, das ist so schön, das Ende. Ich habe inzwischen Schnappatmung und Migräne. Ich hoffe in dieser Hörspielbesprechung eine Antwort auf einige meiner Fragen zu bekommen. Das Hörspiel hat wirklich Kopfzerbrechen bereitet. Und die größte Frage, die sie hat, ist, was passiert eigentlich? Also sie meint auch, es ist ein verschenktes Potenzial, weil die Frage wäre ja, was passiert eigentlich, wenn einer der drei Fragezeichen wegbricht? Meiner Meinung nach hat BHW da Potenzial verschenkt, aber das ist nur meine Meinung. Das ist wahrscheinlich vielleicht auch der Grund, warum viele Leute diese Folge eigentlich gut finden, weil sich genau diese Frage stellt. Was passiert, wenn aus drei Fragezeichen nur zwei werden? Und ja, daraus kann man natürlich auch wirklich viel Fanfiction basteln. Genau, also interessant mal zu gucken. Wir kommen vielleicht immer mal wieder zurück auf einige von den 4000 Fragen von Melina in unserer Besprechung, denn auch wir kommen ja an diesen Stellen vorbei. Dann würde ich sagen, wir steigen jetzt mal ein. Zack, rein in den Klappentext. Direkt in den Klappentext. Wir haben Peter, er muss für alles bezahlen. Ein anonymer Brief schreckt Justus und Bob auf. Da muss ich gleich schon mal unterbrechen. Das ist ja schon falsch. Der Brief ist ja ganz anders in der Geschichte. Es geht Auge um Auge, Zahn um Zahn. Also konstruiert. Okay, ich mache weiter im Klappentext. Eigene Nachforschungen nach dem Schicksal Ihres zweiten Detektivs bleiben ergebnislos. Deshalb wenden sie sich hilfesuchend an die Polizei von Rocky Beach. Ihr Freund Inspektor Kotter schlägt vor, eine Polizeipsychologin hinzuzuziehen. Sie soll aus dem Bekennerschreiben Hinweise auf den Charakter des Täters herauslesen. Und tatsächlich kommt die Expertin zu einem überraschenden Schluss. Hinter der Entführung steckt ein lange zurückliegender Fall der drei Detektive. Justus und Bob durchforsten ihr umfangreiches Archiv, denn die Zeit läuft. Ja, so. Und jetzt müssen wir unbedingt in die erste Szene reinhören, auf die wir alle gespannt warten, weil die hat es wirklich in sich, muss ich sagen. Verdammt kühl heute Nacht. So. Nicht umdrehen, Würschchen. Und lass die Hände schön am Lenkrad. Ja. Weiterfahren. Und wenn ich das nicht tue? Das würdest du bereuen. Da vorn fahren wir ein Stück in den Wald. Warum? Das können sie nicht machen. Meine Eltern warten auf mich. Wenn du nicht tust, was ich dir sage, werden sie sehr lange auf dich warten. Mister, bitte... Nicht umdrehen! Fahr in den Seitenpfad. Dort hinein. Und jetzt anhalten. Was? Was wollen Sie? Stell den Motor ab. Und jetzt mach das Licht auf. Nein. Licht aus. Bitte. Bitte überlegen Sie sich das. Entspann dich, Junge. Es wird dir überhaupt nichts geschehen. Nein! Nein! Nein! Boah, also super, dass wir die jetzt mal in kompletter Länge gehört haben nochmal. Es ist ein Hardcore-Einstieg, oder? Total, also richtig creepy und fast schon hart an der Grenze. Was ich wirklich absurd finde, ist, dass man da wirklich Babette Eberle hört. Denn das ist ja eindeutig Michael Rosbach. Obwohl, und jetzt wird es ja auch interessant, obwohl man hier als Matt Brady, denn das ist ja Matt Brady, ohne zu spoilern, müsste man eigentlich Volker Bogdan hören. Und das ist schon im Skript falsch, da steht wirklich Mann. Aber sag mal, Andreas, ist das nicht, das ist doch Jeremias Brady. Nein, das ist der andere Sohn, der ist ja der Handlanger. Nein, Jeremias ist der Kettenraucher. Ich habe das genau umgekehrt gesehen, ich dachte, Matt Brady ist der Kettenraucher. Nein, Matt Brady kann ja gar nicht. Und das ist ja das Interessante. Wenn jetzt Matt Brady in dem Auto sitzen würde, dann würde ja Peter riechen, dass da ein Raucher im Auto sitzt und würde gar nicht erst einsteigen. Aber so habe ich das verstanden. Matt Brady ist der Auftraggeber, der raucht Kette und beobachtet. Und sein Zieh, also sein Sehen, Jeremias Brady macht die Drecksarbeit und ist nicht so helle. Nein, Jeremias ist der Kettenraucher und der sitzt in seinem Auto. Das ist ja lustig, das habe ich ganz anders verstanden. Okay, also für mich ist, weil ich nämlich dann auch über die Credits gestolpert bin und dachte, warum wird denn Rosbert hier nicht aufgeführt als Jeremy S. Brady, warum steht da Volker Bogdan? Und das ist ja ein Fehler und in den Hörspielforschern steht tatsächlich, glaube ich, auch Jeremias, Brady. Michael Vorausbach. Ja, aber das ist, also ich bin zu 99 Prozent sicher, dass es so ist, dass Jeremias, er ist der Kettenraucher und er sitzt in seinem Auto, während Matt Brady, es wird ja dann auch später gesagt, der Kopf dieses Entführungsduos. Ja, ja, auf jeden Fall. Und das ist auf jeden Fall Matt Brady und nicht sein zurückgebliebener Sohn. Okay, also da müsst ihr uns jetzt raushelfen. Ich bin auch zu 99 Prozent sicher, dass es umgekehrt ist. Ist ja interessant. Weil ich es nochmal wirklich versucht habe, so aufzudröseln und eben tatsächlich auch hier ein bisschen gestolpert bin über die Credits und wer ist jetzt Jeremy Erz. Und nochmal was ganz, also es ist natürlich wirklich saulustig. Ich musste auch erst lachen, dass der Barbette Eberler auf dem Rücksitz liegt. Und er macht es dann aber wirklich toll und super creepy. Unheimlich. Das ist wirklich nicht mehr zu toppen. Und das ist natürlich auch wirklich großartig von beiden gespielt, von Rosbatt und von Jens, dass du wirklich die Luft anhältst, weil du natürlich überhaupt nicht weißt, was... Passiert, du vermutest nur. Und das liegt auch ganz stark an der Reaktion von Jens. Im Buch ist das nämlich viel entschärfter. Da ist es so, dass Peter wird, der steigt vorne ein, wird dann mit Chloroform beziehungsweise mit Äther betäubt und sackt dann in sich zusammen und gibt dann auch keinen Laut von sich. Dem wird dann einfach nur schwarz vor Augen. Und im Hörspiel ist es viel extremer, weil ursprünglich, das fand ich total unheimlich, steht nämlich auch noch drin, von Peter, Angst steigert sich, dann schreit er dieses Nein und winselt auch noch, das steht hier im Skript, was rausgeschnitten wurde, bitte nicht. Oh Gott, ja. Und dann, da hast du natürlich Vorstellung, was da jetzt gerade abläuft. Kleider rutschen auf Sitz, Gurt klickt, Schreien geht über in Musik. Da zeigt sich auch nochmal die Kraft von Hörspiel als Medium, weil du natürlich nicht alle Infos genau bekommst. Und da kann man sich da sehr viel ausdenken. Übrigens noch mal eine Kleinigkeit, was mich total beschäftigt. Als Rückmeldung auf Babette Eberle im Geheimnis der Särge kam von vielen auch, dass man bei Rosbert angeblich so sehr das Hessisch raushört in seiner Sprache. Und Rosbald ist ja ein Frankfurter Bub, wie ich auch, der ist in Frankfurt geboren, aber ganz ehrlich, ich habe total ein Ohr dafür. Ich finde nicht, dass da irgendwas Hessisches mitschwingt bei ihm. Da ist eine leichte Einfärbung, da ist auf jeden Fall ein bisschen was drin, aber ich hätte das niemals als hessisch. Das Einzige, was man gehört, ist Jochen Busse. Das hatten wir ja damals schon diskutiert. Das hast du, da hast du sie ja beim Bett schon ruiniert, ja. Genau, hier auch eigentlich geil die Vorstellung, Jochen Busse tauchte auf Rücksitz. Naja, also wir wollen das hier nicht weglabern, denn er macht es wirklich großartig. Er macht es toll. Ich vergebe hier auf jeden Fall eine Eins diesmal für Rospat. Und damit ist dieser Auftakt gesetzt. Also Peter ist entführt. Ach du liebe Güte. Und dann geht es aber erstmal recht unschuldig weiter auf dem Schrottplatz. Wobei da jetzt auch erst mal Tante Mathilda von der Leiter fällt beim Gardinenaufhängen, fand ich auch irgendwie ganz nett. Ja und dann auch die große Frage, gut, sie fällt runter und ist verletzt, kann sich kaum noch bewegen, die Wirbelsäule könnte angebrochen sein. Und was ich seltsam fand, Justus ruft dann Dr. Morrison an, also den Hausarzt. Ja. Aber du willst doch sofort die Notrufnummer für den Rettungsdienst. Fand ich auch ein bisschen komisch. Das ist übrigens auch etwas, was Milena in ihrer E-Mail fragt, als eine der 500 Fragen, wieso da eben jetzt nicht der Notarzt angerufen wird, sondern der Notarzt. Und ich fand das auch dramaturgisch schon komischer, weil es so spannend ist. Also Mathilda fällt da runter. Ich finde es natürlich nicht nett, dass sie von der Leiter fällt übrigens, sondern ich fand es eine interessante Farbe in der Geschichte. Und dann wäre da eigentlich ein schönes Ende für die Szene gewesen, dann direkt in diese Spannungsmusik zu gehen. Und dann ist man aber noch so komisch, naturalistisch bei diesem Telefonanruf von Justus dabei, fand ich auch so ein bisschen anti-Klimax. Ja, weil du verplemperst Zeit und Morrison hat jetzt erst auch mal auch wertvolle Zeit verstreichen lassen und nach stundenlangem Papierkram wahrscheinlich, weil er ist ja wirklich nur der Hausarzt, kommt Tante Mathilda dann doch ins Krankenhaus, als dann plötzlich, und da müssen wir jetzt mal reinhören, die Mutter von Peter bei Justus anruft. Das haben wir ja versprochen, das wird nämlich toll. Heike Diene als Mrs. Shaw. Justus Jonas? Hallo Justus. Mrs. Shaw. Sag mal, steckt Peter vielleicht bei dir? Wir machen uns große Sorgen. Nein, hier ist er nicht. Was ist denn passiert? Peter war gestern mit Kelly in dieser neuen Disco. Ich weiß. Und beide haben versprochen, um Mitternacht wieder zu Hause zu sein. Er ist ein paar Abende hintereinander ziemlich spät ins Bett gekommen. Und ist er nicht erschienen? Haben Sie schon bei Kelly angerufen? Natürlich, aber sie meint, sie hätten sich kurz vor 0 Uhr getrennt. Ich dachte, er hätte vielleicht bei dir übernachtet. Tut mir leid. Aber wenn er wieder auftaucht, grüßen Sie ihn von mir. Er soll mich anrufen. Ich habe Nachrichten für ihn. Wenn der kommt, kann er erst mal was erleben. Wie wäre es mit drei Tagen Hausarrest? Strafe muss sein. Also bitte melde dich, wenn du was von ihm hörst. Mach ich. Wieder hören. Ja, also Heike Diene-Körting, das ist schon super. Das macht sie echt wirklich schön. Ja, schön von ihr der Satz, auch Strafe muss sein. Nach Justus' kleinem Scherz, wie wäre es denn mit drei Tagen Hausarrest? Das ist ja auch was, die Frage, wann genau ist Peter denn verschwunden? Ja, das ist nämlich auch bei Milena ein großes Thema. Da hat sie zur Timeline irritiert mich im Hörspiel, sagt sie. Im Buch verschwindet Peter an einem Freitagabend aus der Disco. Am Samstag fällt Tante Mathilda von der Leiter und so weiter. Und im Hörspiel sagt Justus beim Krankenhausbesuch zu Tante Mathilda, Peter sei seit Mittwoch nicht mehr in der Schule gemessen. Ergo war Dienstagabend in der Disco und das versteht sie alles nicht. Warum hat André das geändert? Ich kann dir das nicht beantworten. Ich weiß es nicht. Es ergibt eigentlich nicht so viel Sinn. Im Hörspiel ist es nicht gut. Es müsste eigentlich genauso sein wie im Buch. Wahrscheinlich hat sich André da vertippt. Das kann sein, weil es natürlich, alles, was ja immer so mitschwingt, ist ja dieses, warum reagieren die nicht größer auf diese Tatsache? Also, dass man so gefühlt quasi tagelang erst mal Peter weg sein lässt und naja, egal. Das muss doch am Wochenende passieren, du gehst doch am Wochenende in die Disco. Und das ist eben auch nochmal eine Frage hier bei Melena. Peters Eltern lassen ihren minderjährigen Sohn mitten in der Woche in die Disco, wo er doch ein paar Tage zu spät ins Bett gekommen ist, Zitat Mrs. Sean. Also naja, gut. Ja, es ist ein bisschen unklar, aber auf jeden Fall kommt dann ein bisschen Bewegung rein, weil dann Kelly sich erstmal mit Justus verbündet. Sie kommt bei der Zentrale vorbei und die versuchen beide dann ein bisschen herauszufinden, okay, was könnte denn da passiert sein? Justus ruft dann auch bei Bobs Vater an, weil wir fragen uns natürlich auch, was ist denn jetzt mit Bob? Kann der nicht jetzt mal langsam kommen und mithelfen? Der ist bis jetzt überhaupt nicht aufgetaucht. Der taucht dann wirklich im Skript erst auf Seite 11 auf. Das dauert unglaublich lang. Der ist nämlich am Pazifik mit Elizabeth, macht gerade Urlaub und Mr. Andrews will dann ausrichten und auch bittet darum, auf dem Laufenden gehalten zu werden, weil die natürlich sich alle dann Sorgen machen. Und dann ruft Justus, endlich kann man ja sagen, bei Inspektor Kotter bei der Polizei an. Und da hören wir jetzt mal rein. Kotter? Guten Tag, Inspektor. Ah, Sherlock Holmes. Wo kann ich Al Capone abholen? Heute sind wir es, die gerne jemanden abholen würden. Und zwar Peter. Er ist verschwunden. Ich glaube, Sie müssen uns helfen. Klingt aber gar nicht so wie sonst. Soll das etwa eine richtige Vermisstenmeldung sein? Ich fürchte, ja. Wo ist er denn zuletzt gesehen worden? Gestern Nacht. Auf dem Parkplatz vorm Cox. Cox? Was ist denn das? Eine Diskothek. Ach ja, richtig. Ich habe davon gehört. Aber macht euch nicht allzu viele Sorgen. Wahrscheinlich wird sich die Sache am Ende doch als harmlos herausstellen. Wie die meisten Vermisstenfälle. Doch, doch. Aber trotzdem. Ich sage den Kollegen, die heute Dienst haben, Bescheid. Sie sollen Augen und Ohren offen halten. Und wenn Peter morgen früh nicht zur Schule kommt, dann... Was dann? Dann wird richtig nach ihm gesucht. Das verspreche ich euch. Alles klar, Inspektor. Danke. Ja, sehr schön, Holger Malich hier. Natürlich, ich finde hier eine Soundanmerkung interessant. Den finde ich ein bisschen seltsam, weil das Abnehmen und der erste Satz von Malich klingen noch sehr authentisch nach Telefon. Und dann hört man aber total das Studio und dass da Holger Malich mit im Raum gesessen hat. Wahrscheinlich ist das noch so über Ollis Mikro eingefangen und nicht komplett untergeregelt. Aber ich sehe die total danebeneinander setzen. Aber natürlich schön, Kotter zu hören, wobei auch sehr interessant, hier mal so eine Information zu kriegen. Ich glaube, die kommt vom Erzähler an einer anderen Stelle später dann, dass Kotter, dass sie ihn ein halbes Jahr nicht mehr gesehen hatten und er mittlerweile graue Schläfen bekommen hat. Richtig, genau. Da wird dann auch erwähnt, sie kommen dann später ja in sein Büro und dann hängt über dem Schreibtisch ein lebensgroßes Poster von Humphrey Bogart, mit hochgeschlagenem Mantelkragen und Kippe im Mundwinkel. Ja, interessant. Gibt dann nochmal so ein bisschen im Buch noch ein bisschen mehr Eindruck, was Kotter eigentlich überhaupt für eine Figur ist. Ziemlich toll. Was mich ein bisschen irritiert hat, war der Name von dieser Diskothek. Der taucht nämlich wirklich nur dieser Name im Hörspiel auf. Hoffentlich mit X. Also hier im Manuskript steht es mit CK. Ich weiß nicht genau, warum. Wirklich? Nicht dein Ernst. Ich weiß es nicht mehr. Ich habe es kurz überblättert, weil es hat mich kurz irritiert. Okay, könnte man natürlich was draus konstruieren, auch auf die Frage von Milena, warum Peter Kelly zum Abschied nicht geküsst hat. Das war ein ganz anderer Klub, eine ganz andere Diskothek. Ja, genau. Ja, und da fahren sie jetzt ja aber wieder hin, weil Kotter natürlich auch ermutigt und sagt, ja, wir warten nochmal ab, was auch ja ein bisschen komisch ist eigentlich. Es wird einfach viel zu viel gewartet. Das geht doch gar nicht. Man muss sich doch wirklich an den verschwundenen Jungen kümmern. Genau, und Justus und Kelly beschließen dann, Und wir fahren noch mal zur Disco, zum Parkplatz und gucken uns das mal an, wie das da aussah, ob wir da irgendwelche Spuren finden und versuchen so zu konstruieren. Sie finden natürlich auch diese berühmt-berüchtigten Klint-Zigaretten, alle ganz knapp vor dem Filter ausgedrückt und dann kombinieren sie natürlich, das müssen zwei Leute gewesen sein und jetzt Kai, also wie gesagt. Das ist so spannend, ich bin hundertprozentig jetzt mittlerweile sicher. Die Hörer werden wahrscheinlich auch ihre Meinung haben. Aber wie gesagt, ich zu 99, du zu 99. Es muss so sein, der eine hat im Auto der Kidnapper gewartet und geraucht und der andere, das wird nämlich gesagt, der Kopf der Operation, wie Justus sich ausdrückt, hat sich auf der Rückbank von Peters Wagen versteckt und ihn dann. Also als Peter dann in den Wagen eingestiegen ist, wahrscheinlich mit einer Waffe bedroht. Aber die große Frage ist natürlich, warum droht er ihn mit der Waffe? Warum ist Peter überhaupt entführt worden? Und am nächsten Morgen, jetzt ist endlich auch Bob mit dabei, fährt Justus mit Bob dann zu Peters Eltern, um sie zu beruhigen, was aber nicht so leicht ist. Also machen Sie sich jetzt auf zu Inspektor Kotter, der ja vorher völlig absurd von Peters Vater immer aus Versehen Sergeant Colby genannt wurde. Ja, das ist total irre. Und da treffen sie dann auf Kotter im Polizeipräsidium. Und Kotter will von Justus und von Bob in erster Linie wissen, was denn der Kidnapper für Motive haben könnte, Peter zu entführen. Also gut, ihr zwei. Wenn die Geschichte mit der Entführung überhaupt stimmt, dann wäre es mir lieber, die Täter wären helle Burschen. Was? Warum denn? Warum wohl? Weil kluge Zeitgenossen nicht so blöd wären, ihm wirklich etwas anzutun. Aber wir nehmen ja an, dass der Kettenraucher ohnehin bloß Hilfsdienst geleistet hat. Ja, ich weiß. Der eigentliche Kidnapper muss in Peters Wagen gewartet haben. Und jetzt wollen Sie von uns erfahren, welches Motiv es geben könnte, unseren zweiten Detektiv zu verschleppen. Erraten. Na, Rache. Da will sich jemand an Peter rächen. Irgendwer, den Peter als Verbrecher entlarvt hat. Allerdings müssen wir wohl als Möglichkeit annehmen, dass die Entführer es gar nicht speziell auf Peter abgesehen hatten. Es könnte sein, dass er nur zufällig ausgesucht worden ist. Vielleicht haben die sogar gelost, wen von uns dreien sie hops nehmen wollen. Das kommt mir ziemlich plausibel vor. Warte mal. Angenommen, die Theorie mit der Entführung ist richtig. Dann wird es sich bei dem Täter ja wohl kaum um irgendeinen kleinen Fisch handeln, indem wir einmal in die Quere gekommen sind, oder wie? In Frage dürfte nur jemand kommen, den wir hinter Gitter gebracht haben. Die Schlussfolgerung daraus ist, dass wir in unserem Computer eine Liste von all unseren Fällen abrufen müssen, die mit Gefängnisstrafen endeten. Ja, das fand ich sehr schön, dass man hier jetzt dann mal auf so eine Art von Fährte kommt. Also es muss irgendjemand sein, den die drei Fragezeichen mal hinter Gitter gebracht haben. Und dann sehr süß, dass es da diese Liste gibt, die die drei Fragezeichen geführt haben. Ich dachte ja erst, das ist Bob, der diese Listen führt. Später erfahren wir dann aber, das war angeblich Justus, der dann also immer eintippt. Das stimmt natürlich, ich weiß ja, das erzählt er bloß. Es ist natürlich Bob. Bob hat dieses elektronische Fallarchiv, der hütet es und hegt und pflegt es natürlich. Und Justus ist eben wirklich ein alter Angeber. Aber egal. Jetzt wollen sie da diese Fälle raussuchen, hast du schon erzählt, bei denen die jeweils Beteiligten anschließend dann hinter Gitter mussten. Aber vorher fährt Justus nochmal kurz bei Tante Mathilda vorbei, die eine ziemlich schräge Bettnachbarin hat, nämlich die irre und mysteriöse Erna Fiedler. Guten Tag und gute Besserung. Besserung? Wie soll sich denn etwas bessern in einem solchen Krankenhaus? Überall Dummköpfe, die sich wichtig nehmen, sie flicken an einem herum, als wäre man ein Besenstiel. Er hat es doch nur gut gemeint, Öner. Sie besteht darauf, dass ich Ölner zu ihr sage. Sie ist etwas sonderbar, aber eigentlich ganz in Ordnung. Wie ist das mit Ihrem Gipsbein passiert, Mrs. Fiedler? Das kann ich dir ganz genau sagen. Beim Angeln. Beim Angeln? Sie machen Witze. Ich liege seit drei Wochen in dieser Hölle, erleide die grässlichsten Schmerzen, werde jeden Tag misshandelt von ahnungslosen Kuopfuschern und du, du nennst das einen Witz. Ja, sehr schön. Ich weiß nicht, Andreas, was ich besser finde. Den Rollennamen Erna Fiedler oder den Namen der Schauspielerin Ursula Gompf. Gompf, ja. Das ist nicht schlecht. Klingt wie ein Pseudonym, ist aber keins. Du hast ja auch ein bisschen recherchiert. Ich habe mal versucht zu recherchieren, weil man natürlich hört, es ist vielleicht nicht ganz so drauf auf der Performance, wie es sein sollte. Also ich glaube, fass auf, das ist ja ganz interessant. Auf dem Deckblatt steht ein Name und da steht nämlich, wer diese Rolle ursprünglich sprechen sollte, halte ich fest, Inge Meisel. Das ist durchgestrichen und dann steht Ursula Gompf da. Und ich kann mir vorstellen, weil wir wissen ja, dass André und Heike Dino, aber ganz besonders eigentlich André, Inge Meisel ja schon mal besetzen wollte. Also immer wieder, das hat ja nie geklappt. Haben wir ja beim Live-Bobcast zu Stimmen aus dem Nichts erfahren. Da hat André das erzählt, wie er versucht hat, Inge Meisel zu rekrutieren. Zu besetzen, genau. Und hier hat es wahrscheinlich seinen Anfang gefunden. Da hatte sie auch keine Zeit. Und ich glaube aber, dass er dann natürlich wirklich als die GOMF kam. Und die GOMF ist eine Dozentin, auch eine Phonetik-Lehrerin. An der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg habe ich auch rausgefunden. Die weiß also schon, wie man mit Stimme umgehen kann. Ich kann mir aber vorstellen, dass André natürlich wirklich immer die Stimme von Inge Meisel im Kopf hatte. Und dann eben bei den Aufnahmen zusammen mit Heike Diene sie in irgendeine Richtung gedrängt hat, die dann eben wirklich so ein bisschen schräg wurde. Weil ich kann mir vorstellen, sie kann mit der Stimme wirklich gut umgehen. Ursula Gompf konnte, denn sie lebt leider nicht mehr. Die Stimme ist sehr ungewöhnlich, wird ja auch im Buch beschrieben, die Figur mit leuchtend roten Haaren und einer ungewöhnlich spitzen Nase. Und mich erinnert diese Stimme... Eigentlich an diese blinde Hellseherin aus Wendigondeln Trauer tragen. Ah, wow. Weißt du, was ich... Ja, genau. Ja, ja, die sind ja zwei Schwestern. Ja, genau. Das war damals eine Münchner-Synchronsprecherin. Ich habe den Namen jetzt vergessen. Aber ich glaube, dass André so ein bisschen sowas im Kopf hatte. Genau, weil es ist eigentlich toll. Es ist eine creepy... Erstmal so lacht man so ein bisschen und dann merkt man aber, oh, das ist so ein bisschen creepy und unangenehm auch, wie die so drauf ist. Später kommt ja die Kristallbohm. Ja, aber nachher, wenn sie dann wirklich auch diese Hütte beschreibt und Holz und Wald und Geweih und so. Das macht sie, finde ich, auch sehr, sehr, sehr, sehr gut. Und natürlich auch irre, da diese Geschichte von ihr beim Angeln, wobei es natürlich auch ein bisschen an den Haaren herbeigezogen wirkt, dass Justus jetzt nach dieser Begegnung so misstrauisch wirkt. Das habe ich eigentlich nicht ganz nachvollziehen können. Genau, da gibt es ja dann noch so ein Telefonat, wo er dann versucht, sie noch aufs Glatteis zu führen über Tante Mathilda. Bevor wir das besprechen nochmal, vielleicht kannst du mir das erklären. Es gibt, als Justus dann Tante Mathilda vom Verschwinden von Peter berichtet, sagt sie einen ganz seltsamen Satz. Da sagt Mathilda, ach, der wird am Meer sein und so lange trainieren, bis er gegen dich gewinnt. Und den habe ich überhaupt nicht verstanden. Also das sagt Tante Mathilda auf diese Information, Peter ist verschwunden. Also auch unglaublich unterspannt. Aber was meint sie denn dann? Was soll denn Peter bitte trainieren? Das ist einfach nur scherzhaft gemeint. Naja, du bist ja nur super unsportlich und das ist einfach ein ironischer Witz. Das war ironisch. Okay, alles klar. Das ist Ironie. Ja, ja. Dann habe ich das in dem Fall nicht verstanden. Okay, genau. Aber ja, dann kommt eben dieser fingierte Anruf und man merkt schon, okay, mit Mrs. Fiedler ist auch irgendwie was. Und Mathilda soll dann, also Justus ruft quasi Mathilda im Krankenzimmer nochmal an und sie soll dann laut sagen, im Küchenschrank links oben und auf Wiedersehen, Titus. Also er versucht sie sozusagen herauszulocken, weil Justus da schon vermutet, dass Erna Fiedler irgendwie was damit zu tun hat. Ja, aber das ist ja auch so absurd. Eigentlich geht es ja wirklich nur darum, Justus möchte erfahren, weiß denn die Örnerfiedler von den drei Fragen. Warum Justus das jetzt vermutet, sei dahingestellt. Aber dann diese Bemerkung, okay, jetzt sag nochmal ganz kurz, das mit dieser komischen Onkel-Titus-Nummer, das ist ja eigentlich auch total überflüssig. Da soll ja eigentlich wirklich nur deutlich werden, sie hätte jetzt gerade mit Titus telefoniert. Genau, richtig, ja. Sonst gibt es ja auch überhaupt keinen Sinn. Das gibt überhaupt keinen Sinn. Da habe ich nämlich auch nochmal überlegt, wie das aufgelöst wird und dann auch so für mich beschlossen. Ja, ja, es geht nur darum, Titus als Figur zu erwähnen und diese Verbindung zu den drei Fragezeichen herzustellen, wie du sagst. Ja, und warum Justus jetzt darauf kommt, eigentlich hat sie ja wirklich nur seltsam geguckt, mehr hat sie ja gar nicht gemacht. Und was wirklich, finde ich, auch... Etwas holprig in der ganzen Geschichte ist, der Umstand, und das müssen wir jetzt natürlich auch kurz spoilern, dass die Schwägerin des Kidnappers zufällig neben Justus' Tante im Krankenhaus liegt. Das ist schon sehr konstruiert. Das ist ein absolutes, wie sagt man, Deus Ex Machina-Moment, wo man sagt, hä, komm, wenn diese Infos jetzt sind. Die ist ja jetzt nicht plötzlich, die hat sich da ja nicht reingeschmuggelt, um irgendwas in Erfahrung zu bringen. Total, das ist wirklich too much. Das ist echt zu viel und so geil sie als Figur ist, weil sie ja wirklich Spaß macht, so als Farbe, ist es dann total konstruiert am Ende. Da war ich dann auch komplett raus. Wir müssen aber jetzt erst nochmal zurück in die Geschichte hier, weil jetzt wird es ja ganz spannend, denn es kommt endlich mal sowas wie ein Bekennerbrief. Sieh mal, was ich hier habe. Ich habe einen Brief an dich geöffnet, weil er mir verdächtig vorkam. Wir haben Peter. Auge um Auge, Zahn um Zahn. Freust du dich etwa? Freuen ist übertrieben. Aber immerhin wissen wir jetzt, dass Peter lebt. Und wenn das mit dem Auge um Auge und Zahn um Zahn ernst gemeint ist, dann brauchen wir ja auch um sein Leben jetzt nicht mehr zu fürchten. Denn umgebracht hat Peter noch nie jemanden, oder? Da muss ich dir recht geben. Wir haben ohnehin vermutet, dass Peter entführt worden ist. Von Leuten, mit denen wir in unseren bisherigen Fällen zu tun gehabt haben. Also hier wird es dann nochmal konkret Auge um Auge, Zahn um Zahn. Es geht also um eine Rache. Jetzt haben sie endlich die Bestätigung. Und natürlich gibt das nochmal so ein bisschen Tempo. Also da habe ich dann schon wieder ein bisschen Lust bekommen auf den Fall, weil ich dachte, okay, cool, worum geht es denn nun? Was ist denn jetzt dahinter? Um welchen ehemaligen Fall dreht es sich denn? Und da brauchen sie dann aber Hilfe. Und zwar von einer Polizeipsychologin. Und wir befinden uns dann plötzlich im Büro von Dr. Ferguson. Und das hören wir uns jetzt mal an. Dr. Hannah Ferguson. Justus Jonas und Bob Andrews. Angenehm. Ganz meinerseits. Du starrst so interessiert auf das Bild hinter mir. Weißt du, wer das ist? Selbstverständlich. Sigmund Freud, ein weltbekannter Seelenarzt aus Wien. Nicht schlecht. Und ihr seid also Privatdetektive? Ich hörte, ihr habt eine Liste der Fälle, an denen ihr in den letzten Jahren gearbeitet habt. Nicht von allen. Nur von den Fällen, bei denen es Gefängnisstrafen gab. Wir nehmen an, dass Peter Schor von Leuten gekidnappt wurde, die sich dafür rächen wollen. Dass sie von diesen jungen Leuten hier überführt wurden und ins Gefängnis mussten. Sie erzählten mir ja von dem Briefinspektor. Auge um Auge, Zahn um Zahn. Ja, Antje Cornelius, wie im Booklet angegeben. Aber Antje Cornelius ist meiner Meinung nach ein Pseudonym. Und laut Deckblatt soll das Antje Roche sein. Antje Roche kennen wir aus dem Schatz im Bergsee als Schwester von Jerzy. Aber ganz ehrlich, die Stimme klingt hier anders, finde ich. Wer ist das? Weißt du, an wen sie mich ein bisschen erinnert? An deine liebe Frau Anna. Ich finde, da ist ein bisschen Anna Karlsson-Tamper drin. Okay, das kann sie ja natürlich gar nicht sagen. Nee, sie ist ja jünger. Aber was irre ist, auch hier wieder ein Name auf dem Deckblatt durchgestrichen. Judy Winter soll das sprechen. Und die wollten Heike Dien und André ja auch schon immer besetzen. Und das wäre hier eigentlich fast das Debüt von Judy Winter gewesen, noch vor Stimmen aus dem Nichts, wenn sie denn Zeit gehabt hätte. Interessant. Und wer ist Antje Cornelius? Vielleicht wissen die Fans mehr, vielleicht kennen die Fans die Stimme. Aber dann interessant, dass sozusagen hier in einem Fall von B.H.W. Sich sozusagen der Ursprung findet für Dr. Franklin, also eine andere Figur. Weil natürlich, die Tür geht auf, man denkt, Polizeipsychologe, super, spannend. Ich fand das interessant, da ist ja auch eine Interaktion mit Bob und Justus drin. Und dann wird es aber leider doch auch wieder so sehr konstruiert, weil man dann natürlich sagt, okay, wir versuchen jetzt mal sowas wie Täterprofile zu erstellen. Das ist so, so schade. Jetzt kommen sie nämlich wirklich genau mit ihrer Liste, mit den in Frage kommenden Fällen. Und dann bitte B5, F7, G8. Das ist so ein Downer. Also was für eine Chance. Du hättest jetzt hier die Tür aufmachen können in vergangene Fälle. Ja, Walschim, Phantomsee, Doktor Scheitan, was weiß ich, singende Schlange. Und du hättest zumindest Referenzen machen können, selbst wenn du nicht direkt da reingehst. Aber das ist sozusagen, hier sieht man einen riesen Unterschied in der Herangehensweise von den Autoren. Das ist ja das, was dann André Marx und auch andere Autoren viel, viel größer aufmachen. Diese Intertextualität, diese Rückbezüge zu alten Fällen. Genau, und man hätte natürlich genau mit kleinen Hinweisen und Fährten hätte dann der Hörer oder der Leser selbst auf die Lösung kommen können. Und Johanna hat dann wirklich in einem Interview, weil sie natürlich öfter darauf angesprochen wurde, warum sie diese Chance hier, nicht ergriffen hat in der späten Rache, hat sie geantwortet, dass Kosmos, also der Verlag, das nicht wollte, weil Fortsetzungen und Anknüpfungen tabu sind. Aber erst mal ganz ehrlich, kann das sein, dass Kosmos das so formuliert hat? Weil denn schon, ich habe jetzt wirklich mal geguckt, ein halbes Jahr später... Ist mit Poltergeist von André Marx ein Buch rausgekommen, bei dem ja sehr wohl ein alter Bekannter bzw. ein alter Gegenspieler wieder auftaucht und man an alte Geschichten anknüpft, nämlich Victor Eugénie. Und wir wissen, das hat ja André auch erzählt, dass André das dem Verlag gegenüber als Auflage gemacht hat. Er wollte ja unbedingt, dass Eugénie wieder auftaucht. Und großartig Widerstand gab es ja dann von Cosmos irgendwie auch nicht, würde ich sagen, als er das geplottet hat. Richtig. Sowas hängt natürlich auch immer von unterschiedlichen Redakteuren ab. Es kann natürlich sein, dass bei Johanna noch andere Redakteure am Ruder waren. Aber es war ein halbes Jahr später. Aber ich finde es auch seltsam. Es ist und bleibt eine vertane Chance. Ich glaube, dass Johanna schon, dass das eventuell irgendwie da eine Ansage gab. Aber es ist einfach schade, wenn man es jetzt hört, weil man wirklich so gespannt ist. Wer ist es denn nun? Kennen wir das? Ist das eine Folge, die wir kennen? Sind das Figuren, die bekannt sind? Und dann hättest du auch noch so richtig fade mit B5 und G8, also einfach noch so Chiffren da verwendet. Fand ich total schade. Und natürlich interessant, wie auch, ich greife ein bisschen vor, dann Dr. Ferguson am Ende diese Ergebnisse präsentiert. Die kommen ja dann am Nachmittag, am nächsten Tag wieder. Es kommen also ein halbes Dutzend in Frage. Vier sitzen noch in Haft, bleiben zwei übrig. Der eine ist ausgewandert und der letzte gelähmt in einem Pflegeheim. Und dann wird so ein bisschen psychologisiert. Naja, die können es auch nicht sein, weil Rache will man ja selbst erleben. Also muss es jemand anders sein und dann schalten sie noch so eine Anzeige in der Zeitung. Also das ist leider auch dann wieder so fatal. Es ist zu lang. Es ist zu lang auch. Es ist viel zu lang. Dass man da im On dann auch dabei sein muss, wenn Dr. Ferguson sich da ausbreitet. Komm, wir hören lieber nochmal rein, was Erna Fiedler in ihrer Glaskugel entdeckt. Ja, die Tante von Gerlach Fiedler. Ich sehe einen Wald. Ich sehe Hirsche, starke, große Tiere. Ich sehe ihre blutigen Geweihe an der Wand. Und, und, und, und, Peter? Wo ist Peter? Bei den Geweihen. Er befindet sich im Haus eines Jägers. Stimmt das? Ich sehe Holz. Viel Holz. Eine Hütte. Eine Hütte mitten im Wald. Sehen Sie auch Peter? Großer Junge. Stark. Muskulös. Ich sehe ihn in der Arena. Er ist ein großer Sportler. Mrs. Fiedler, wo bitte steht denn diese Hütte? Ich sehe das Meer, aber nur einen winzigen Streifen. Am Horizont überragt von himmelhohen Bauwerken. Ich sehe Orangen, ich sehe Berggipfel und Wälder. Wälder unter Berggipfeln. Wo ist denn das genau? Ich sehe Orangen, ich sehe Berggipfel und Wälder, Wälder unter Berggipfeln. So, und jetzt verstehe ich auch, warum es im Krankenzimmer so nach Hähnchen schenkt. Du hast ja völlig recht, wie ist das nicht aufgefallen? Die Fiedlers in der Haus. Ja, aber toll gespielt, ne? Nein, super gemacht. Ja, total. Bloß leider diese ganzen Hinweise und diese Anspielungen, die machen im Hörspiel überhaupt keinen Sinn, weil Geweihe und das Holz und eine Hütte mitten im Wald, werden später überhaupt nicht mehr erwähnt als Versteck oder als Gefängnis für Peter. Und im Buch macht das natürlich alles viel mehr Sinn, denn da schwenkt man innerhalb der Geschichte immer wieder zurück in diese Hütte, in der Peter gefangen gehalten wird. Und man liest es dann auch, er wacht dann da auf, nachdem er betäubt wurde und versucht sich zu orientieren und läuft dann rum und dann kriegt er plötzlich einen Schock, weil er einen Schatten sieht. Das ist wirklich gut und spannend beschrieben im Buch. Wäre aber natürlich auch im Hörspiel jetzt schwierig gewesen, das darzustellen, zumal Peter die ganze Zeit alleine ist. Man hätte alleine. Mit innerem Monolog sprechen lassen müssen oder hätte das dann über den Erzähler transportieren können. Also hat man das weggelassen, wie er wach wird, wie er die Hütte erkundet und wie dann eben auch Shadow auftaucht, dieser Wolfshund. Aber auf den kommen wir dann am Ende noch zu sprechen. Ja, das ist schade, weil ich fand, hier war jetzt absolut eine Rampe in so einer Art Gegenschnitt zu Peter quasi, wo man gesagt hat, jetzt einmal irgendwie bei Peter gucken, wo sind wir da? Das ist eben auch schon zu lang, du hast es gesagt, über 65 Minuten und deswegen hat man gesagt, das ist zu lang, das ist zu lang, aber ich finde, man hätte es anders sortieren können, dann hätte vielleicht Peter noch Platz gehabt. Das glaube ich auch, aber gut, wir gehen jetzt wieder in die Aktenarbeit hier und sind mit Bob und Kelly wieder in der Zentrale. Darunter wären wir Moldau. Ja, genau. Justus trifft sich erst mal mit Titus in der Stadt und hat keine Zeit mitzukommen. Da kriegt auch Milena wieder Kopfschmerzen in ihrem Brief. Warum ist es Justus wichtiger, sich mit seinem Onkel in der Stadt zu treffen, statt der Idee seines Kollegen Bob nachzugehen und möglicherweise der Befreiung von Peter schneller auf die Spur zu kommen? Hat sie recht, weil Justus da irgendwie seltsam erst mal shoppen geht mit Titus. Aber wir wollen natürlich eine knisternde Szene haben zwischen Bob und Kelly. Ach, das war der Grund. Das ist natürlich der Gedanke, weil Bob jetzt auf die Idee kommt, nochmal im Computer zu recherchieren. Und anschließend dann bei irgendeinem Treffen mit Kelly wird den beiden denn klar, dass sie ja eigentlich jemanden suchen müssen, der in Untersuchungshaft gesessen hat und vom Gericht wegen Mangel an Beweisen freigesprochen worden ist. Richtig. Und dann poppt nämlich dieser Name Matt Brady zum ersten Mal auf, bei dem nämlich genau das zutrifft, der saß, in Untersuchungshaft und nachdem sie dann auch noch diese Adresse von diesem Brady rausgefunden haben, fahren dann Bob und Kelly, nämlich ohne Justus, den großen Langweiler, in die Pacific Road nach Los Angeles, um diesen Brady zur Rede zu stellen. Da treffen die dann aber nur auf irgendeinen jungen Typen. Stellt sich dann raus, das ist der Sohn John von dem Brady. Aber dann taucht plötzlich auch noch Matt Brady auf, der sie mit einem Gewehr bedroht. Was haben Sie denn vor? Die Frage stelle ich und niemand sonst. Ich will jetzt wissen, was ich mit diesem Peter Shaw zu tun haben soll. Wenn ich die Hände herunternehmen kann, verrate ich es Ihnen. Also los! Wir haben eine Liste von Leuten aufgestellt, die möglicherweise ein Motiv hatten, sich an den Drei-Frage-Zeichen zu rächen. Drei-Frage-Zeichen? Was ist das für ein Kinderei? Das sind sehr erfolgreiche Detektive aus Rocky Beach. So, Andrea. Das ist doch nicht zu fassen, oder? Das ist doch nicht zu glauben. Um Himmel zu winnen. Jetzt sind wir also bei dem Kinderei und meiner tollen... Ich habe mir wirklich vor Lachen echt in die Hose gemacht. Es steht genau so falsch im Skript. Genau, also es ist eine falsche Prosition. Ja, das muss man doch merken. Das muss man doch hinterfragen. Was ist denn mit einem Kinderei gemeint? Aber es wird einfach vorgelesen, was da steht. In Norwegen heißt es ein Überraschungseier, Kinderegg, also Kindereier, wegen der Firma Kinder. Aber hier ist natürlich die Kinderei gemeint. Was ist das für eine Kinderei? Und also das ist wirklich ein Aussteiger. Aber das hätte doch irgendjemandem auffallen müssen. Also der Sprecher hätte sagen müssen, warum rede ich hier vom Kinderei? Ach so, nein, es geht um Kinderei. Ich habe mir vor Lachen in die Hose gemacht. Ich auch. Erst habe ich gedacht, ich hätte mich verhört. Ich dachte erst, Moment, nochmal zurück. Ja, das sind natürlich immer die Highlights. Wenn dann so emphatisch das auch vorgetragen ist. Was ist das für ein Kinderei? Toll. Okay, also wir kriegen jetzt hier natürlich einen kleinen Einblick in diese Familie, ja, also es gibt zwei Söhne und da ist John ist quasi gegen den Vater und Jeremias ist sozusagen der eigentliche Nachfolger der fiese Möp. Der übrigens auch ein starker Kettenraucher sein soll, Kai, wohlgemerkt. Da bin ich, wie gesagt, nicht der Meinung, sondern ich glaube, Jeremias fährt gerne Auto, als Barbette Eberle verkleidet und er fährt wieder. Naja, wir sind gespannt, was die Fans sagen. So, und Bradys Sohn John, der Jüngere. Also genau, das ist jetzt erstmal, die werden jetzt, Kelly und Bob werden jetzt gefesselt, verfrachtet, dann in irgendein Auto, dann soll es da nach Pasadena gehen. Und Bradys Sohn John, der Jüngere, der weigert sich dann aber irgendwann weiterzufahren. Der sitzt am Steuer, weil er mit seinem Vater irgendwie nichts mehr zu tun haben möchte. Und in diesem Augenblick kann der gute alte Bob Vater Brady das Gewehr entreißen. Und jetzt sind die Karten plötzlich wieder neu gemischt. Seit ein paar Stunden ist euer Freund wieder frei. Er konnte sich sozusagen selbst befreien. Er hat... Alles raus hier. Schnell, schnell. Ja, Matt Brady, nehmen Sie die Hände hoch! Inspektor Kotter! Da kommt Justus! Hallo! Inspektor, seien Sie anständig zu John. Er hat nichts verbrochen. Peter ist auch wieder frei. Schon seit einigen Stunden. Umstellen Sie die Hütte, Gorbin! Verstanden, Inspektor. So, wunderbar. Aber jetzt, Andreas, pass auf. Hier ist ja sozusagen André zu hören als Goodwin zum ersten Mal. Was übrigens auch, wenn man das recherchiert, taucht späte Rache gar nicht auf. Liegt das vielleicht daran, wird da nicht Goldwin gesagt? Also der Name ist doch falsch. Ja, richtig. Ja, es ist falsch. Es ist falsch. Es steht auf falsch drin. Es steht Goldween drin. Cotter sagt wirklich Goldween und dann hörst du André Versternispektor. Ja, genau. Ich dachte, ah, wir haben hier so eine... Es steht falsch im Skript. Ja, Gott. Okay. Es musste ein bisschen schnell gehen bei der Spätwache. Es musste ruck so gehen. Ja, genau. Kindereier, Goldwins, es ist alles dabei. Und so wird es ja dann auch unglaublich schnell abgebunden. Wir erfahren also, Peter hat sich ja schon seit einigen Stunden selbst befreit. Der ist eigentlich schon quasi in der Sicherheit. Und dann wird am Ende noch schnell Jeremias abgeführt. Hier ist es auch. Es wird wieder Jeremias gesagt. Der hat die Klimaschereien in der Hose. Ja, jetzt wird Jeremias gesagt, weil im Skript steht John. Das ist dann durchgestrichen und Jeremias wird gesagt aus der Hütte. Super. Die sind auch nochmal durcheinander gekommen. Ein einziges Durcheinander. Genau. Und dann aber auch sehr anti-Klimax. Justus ruft dann in der Telefonzelle Peter an. Und wir freuen uns schon, dass wir endlich nochmal ein bisschen Peter hören. Und der ist aber so völlig entspannt. Peter schon ab und ab. Ja, der hatte in der Folge ja auch nicht viel zu sagen. Ich habe alles halt überstanden. Der musste ganz kurz mal im Auto sitzen, ist aus der Diskothek raus, hat dann ein bisschen rumgeschrien und zum Schluss sagt er, er ist wieder da. Was man eben wirklich nicht erfährt, das habe ich ja vorhin schon angedeutet, dass er sich eben mit diesem Wolfshund angefreundet hat, mit Shadow. Und dieser Wolfshund soll einem sehr angenehmen, kettenrauchenden Jeremy Gehörn. Ja, ja. Der hat ihn zurückgelassen, dieser Jeremy Myers. Und Peter nimmt den Hund dann mit zu sich nach Hause. Und dieser Shadow, der taucht ja dann vereinzelt in unterschiedlichen Folgen kurz auf. Also in dreckiger Deal, im silbernen Amulett und im grünen Kobold. Da muss dann Peter mit Shadow zum Tierarzt, weil er Durchfall hat. Das kenne ich ja von Fanny. Das kennst du. Als wir neulich telefoniert haben, passierte das. Da musstest du den Durchfall noch rechnen. Das passiert eben manchmal, da muss man durch. Aber das ist eben auch nochmal ein Punkt, ich bleibe da bei meiner Aussage, die Geschichte aus der Sicht von Peter wäre die wirklich spannende Geschichte gewesen. Dann hätte man ihn mit Shadow im Zwiegespräch haben können, weißt du? Der kann dann Shadow-Sachen erzählen und so und dann hätte man das Dialogische gehabt. Ja, natürlich. Du hast vollkommen recht. Da hätte er ja wirklich genau wie Jimmy Stewart. In der Lindbergh-Verfilmung hat sich Billy Wilder ja auch gefragt, oh Gott, der sitzt die ganze Zeit da in dem Flugzeug. Jimmy Stewart, wie können wir denn das darstellen? Und dann taucht doch diese Fliege auf, mit der er sich die ganze Zeit unterhält. So ein kleiner Trick von Billy Wilder gewesen. Genau, da gibt es Kniffel, die man machen könnte und dann wäre es wahrscheinlich alles in allem etwas schlüssiger, spannender, unterhaltsamer gewesen. Ich würde sagen, wir schließen jetzt hier die Akte Späte Rache und freuen uns schon auf die nächste Folge. Da blicken wir nämlich in die dunklen Abgründe der Modebranche in Schüsse aus dem Dunkeln und da sind wir schon bei Folge 70, Andreas. Uiuiui. Ja, die Folge wird auch sehr schräg, glaube ich. Okay, ich habe schon ein bisschen Angst. Aber wir werden einen launigen Bobcast daraus machen. Nein, das wird alles schön. Genau. Und freuen uns auf euch. Macht es gut und bis dann. Tschüssi. Ciao.