Hallihallo. Verstehen Sie uns? Verstehen Sie uns? Hallo. Also, hallo, Andreas. Ja. Hi. Egal, was du jetzt sagst, bitte nicht auf Polnisch. Nein, ich sage nichts auf Polnisch. Ich sage nur, wir sind die Froschmänner von der Schweizer ersten Sparkasse und wir formen mit dem kleinen C drei Neunen. Ja, sehr schön. Wunderbar. Damit sind wir im neuen Bobcast. Und für alle, die die Folge, die wir heute besprechen, nicht kennen, ist das jetzt, glaube ich, ein Ausschaltmoment, oder? Die sind durchgedreht, der Fröhlich und der Schwind. Total. Was faseln die denn da? Okay, wir werden das alles auflösen, aber vorher, Andreas, ein Blick in den Kalender mal wieder. Wenn diese Folge hier erscheint, packen wir ja schon langsam wieder die Koffer, denn der nächste Teil unserer Tour steht an. Sound der Kindheit, ein Motto, mit dem wir ja sehr großzügig umgehen auf der Bühne, würde ich sagen. Du auf jeden Fall. Ich ja, aber bis jetzt kamen keine Klagen, oder? Im Gegenteil, ich fand, jeder Abend war ein Fest. Und wir tun jetzt noch ein bisschen weiter. Wir kommen jetzt nach Rhein, Münster, Bielefeld, dann kommen noch Berlin, Hannover, Bremen und dann Ende Juni noch Nürnberg, München, Frankfurt und Mannheim. Also kommt vorbei. Und wir haben ja auch wieder ein paar Überraschungsgäste am Start. Ja, wir dürfen aber nicht verraten, wer da kommt und wann und wo. Das soll ja auch eine Überraschung sein. Genau, die können plötzlich und unerwartet auftauchen. Das dürft ihr nicht verpassen. Tickets, dreifragezeichen.de slash Bobcast live kommt vorbei. Siehste, diesmal konnte ich das Ganze auswendig herhersagen. So, heute also die letzte Station unserer Europa-Reise mit den drei Fragezeichen aus dem Reiseführer von Brigitte Johanna Henkel-Weidhofer. Heute geht es in die Schweiz. Und zwar vielleicht nicht so, wie man das vermuten könnte mit gemütlichem Sightseeing, sondern hochdramatisch mit einer Crash-Landung und all dem. Tolle Folge, oder? Ich finde es gut, dass du das auch sagst, dass du die Folge toll findest, dass du die magst. Ich mag die. Absolut. Also wenn man sich jetzt in erster Linie auf das Setting konzentriert, also Flugzeugabsturz in den Bergen. Im Gegensatz hatten wir ja auch schon mal, wir hatten ja auch schon mal einen Flugzeugabsturz, da sind sie auch mit einer Cessna abgestürzt in den gefährlichen Fässern. Da ist das hier, muss ich sagen, viel intensiver und viel besser. Finde ich, das wirkt viel realistischer, gerade am Anfang. Das wird jetzt nicht so wie bei den Fässern so weggewitzelt, wenn du dich daran erinnern kannst. Da waren immer so blöde Witze, die wir gemacht haben oder irgendwie ironisch irgendwelche Geschichten unter den Teppich gekehrt. Hier geht es, finde ich, wirklich ums Überleben. Und ich finde die Panik, die Verzweiflung und die Schmerzen, die fühlst du als Hörer mit. Du hast den Eindruck, dass die drei Fragezeichen da wirklich in Not sind, das hörst du. Aber leider hält das dann nicht so lange an und die Story fängt dann an, auf der Stelle zu treten, finde ich, in dem Moment, als dieser polnische Pilot, dieser Jerszy, aus seiner Ohnmacht erwacht und irgendwelche Froschmänner seinen Kleiderbeutel klauen. Das wird dann alles so ein bisschen überladen und auch unnötig kompliziert. Man hätte da, finde ich, so eine harmlose Detektivgeschichte jetzt noch einbauen können, hätte mit der weitermachen können. Weil die Atmosphäre, finde ich, die ist wirklich stimmig da in den Bergen. Das hätte total gereicht. Aber dann kommt man mit irgendwelchen Flugzeug, Mafia, Froschmann, Drohungen und Sparkassen, Schwarzgeldern und knallt den Hörern dann zu, dass selbst die Autorin dann überhaupt nicht mehr weiß, wie sie aus dieser Geschichte rauskommen soll. Und der Leser oder der Hörer versteht dann überhaupt kein Wort mehr und dass sie dann noch auf den Trick verfällt, wie das alles zusammenhängt und logisch irgendeinen Sinn ergibt, das kann sich der Leser oder der Hörer dann selbst zusammenbasteln, das finde ich, das ist eigentlich nicht so schlecht, dieser Trick, das haben ja Tarantino und David Lynch auch gemacht, aber in so einem Jugendbuch jetzt ein U-Boot auftauchen zu lassen und die Frage, wie es da hingekommen ist, mehrmals zu platzieren, das macht sie ja auch, mehrmals, und am Ende dann die Antwort darauf nicht zu präsentieren, das ist schon mutig. Aber ich denke ganz ehrlich, und das werden wir vielleicht auch gleich noch mal kurz erwähnen, warum das so ist, ihr ist dann wahrscheinlich auch keine Lösung eingefallen, eine Antwort auf diese Frage zu geben. Aber trotzdem, ich mag die Folge. Das liegt vielleicht auch daran, einer meiner absoluten Lieblingsfilme, ich glaube, du magst den auch, ich weiß, Jens liebt den, ist in meiner Kindheit immer gewesen, Der Flug des Phönix. Also Jimmy Stewart und Hardy Krüger und Richard Attenborough. Und ich weiß noch, ich kann mich daran erinnern, als wir hier den Bergsee aufgenommen haben, da hatte ich wirklich echt immer diesen Film im Kopf. Und ich dachte, wenn Bob wirklich Angst hat, dann könnte ich mir vorstellen, dass er eben nicht der ruhige, ausgeglichene Pole ist, der Mediator, der vermittelt, sondern dass der voll nach vorne geht. Also so ein bisschen so wie Jimmy Stewart beim Flug des Phönix und dann so eine muffige, aggressive Verzweiflung hat und dann so ein bisschen intensiver wird und das ist eventuell auch der Grund, das habe ich nämlich hier wirklich gehört und dachte, was ist denn mit mir los, warum ich teilweise so unglaublich viel Dampf habe. Das ist total spannend, was du sagst, weil ich finde psychologisch ist das sehr, sehr interessant nach diesem Absturz. Wir hören uns das genau nochmal an, wie die Dynamik zwischen euch funktioniert. Und ich finde nämlich auch toll gespielt, eben die Verzweiflung und auch diese Reibereien dann in der Gruppe quasi. Und das ist mir auch aufgefallen, dass Bob da ganz schön unter Druck steht und versucht, so eine Angst zu kompensieren natürlich. Das fand ich irgendwie toll rübergebracht. Interessant. Ich glaube, ich bin ein bisschen versöhnlicher mit dieser Folge noch, was den Plot anbelangt. Denn ich weiß nicht, ob das an diesem dramatischen Anfang liegt, aber ich war dann so nah dran, dass mich tatsächlich auch noch das Schicksal des polnischen Piloten dann bei der Stange gehalten hat und auch dieses langsame Angelegenheit. Pellen von was auch immer als Plotter dahinter liegt. Also bei mir fiel es dann auch erst tatsächlich gegen Ende alles auseinander, wo man dann wirklich merkt, jetzt hängen hier irgendwie mehrere Plotfäden übereinander und man kommt selbst nicht mehr klar. Aber ich fand es tatsächlich erstaunlich stringent spannend, auch noch bis zum Tauchen dann. Ich war da wirklich lange dabei und habe mich wirklich gefragt, okay, wie löst es sich denn nun auf? Wer steckt denn nun dahinter? Aber hast du es verstanden ganz zum Schluss? Ich habe wirklich manisch mitgeschrieben. Die Notizen hier in meinem Buch sind sehr interessant und habe es mir eingebildet bis zum Schluss, wenn dann Sachen auftauchen, wo ich dann doch gemerkt habe, ah, alles klar, gut, das hatte ich so auch nicht auf dem Schirm. Können wir mal gucken, vielleicht gelingt uns das nachher. Vielleicht noch einmal gut. Vielleicht haben wir es auch unterschiedlich verstanden. Aber ich finde es doch toll, dass wir beide da der Meinung sind, dass das eigentlich wirklich eine Folge ist, die so ein bisschen unterschätzt wird. Auf jeden Fall, das ging mir auch so. So wie wir über die letzten Europa-Reisen-Folgen auch ja gesprochen haben, bin ich tatsächlich auch so mit verschränkten Armen in diese Folge rein und war dann aber nach zehn Minuten wirklich am Rande meines Hörsessels vor Spannung, weil ich es wirklich einfach toll fand. Und eine kleine Nuance noch, die ich auch unbedingt erwähnen will. Ich finde Justus hier. Toll. Der hat nämlich eine ganze Reihe von richtig lustigen Sprüchen, die sich auch so ein bisschen abheben zu dem, wie er sonst in Erscheinung getreten ist auf dieser Reise, wo er ja eher mal so zum Mansplänen geneigt hat. Und hier, finde ich, haut er so einen One-Liner nach dem anderen raus. Also ich sage nur, du bist unheilbar gesund, Peter. Das hat mich auch sehr bei der Stange gehalten, muss ich sagen, weil man gemerkt hat, okay, es tut sich irgendwie was in der Dynamik. Es ist so ein bisschen anders und das hat Spaß gemacht. Aber ich glaube, der beste Spruch ist ja eigentlich von Peter Justus, du hast einen Körper wie eine Waschmaschine. Also das ist wirklich der absolute Kracher, was das bedeuten soll. Weil das steht zum Beispiel wirklich gar nicht im Buch. Das hat sich André ausgedacht, das müsste er uns irgendwann nochmal erklären. Unfassbar. Großer, lauter Lacher natürlich. Ja, also es ist so einiges drin. Es fehlt eigentlich leider nur das Schweizerdeutsch irgendwie. Es tauchen ja so gut wie keine Schweizer auf, obwohl da am Ende, wie du sagst, die Bergwacht kommt. Da hätte man ja Schweizer besetzen können. Das ist dann aber nicht passiert, deswegen ist das leider nicht passiert. Du hättest ja eigentlich auch in Polen besetzen können. Das habe ich so ein bisschen vermisst, muss ich sagen. Das stimmt. Einen leichten polnischen Akzent, sehr schön. Das stimmt. So, also es gibt viel zu besprechen. Das machen wir jetzt auch alles im Detail. Aber jetzt erstmal natürlich wie immer der Klappentext. Eine brenzlige Situation für Justus, Peter und Bob. Ihr Rundflug über die Schweizer Alpen endet jäh mit einer Bruchlandung. Der Pilot ist bewusstlos das Funkgerät zerstört. Plötzlich landet ein Helikopter neben ihnen. Bewaffnete Männer fesseln und knebeln Bob. Und die drei Fragezeichen müssen hilflos zusehen, wie die Gangster das Flugzeugwrack durchsuchen. Wenig später verschwinden sie wieder. Die drei Junior-Detektive können sich in Sicherheit bringen. Doch dann kommen die Gegner zurück. die Gangster. Sorry, ist das schlechteste Klappentext aller Zeiten? Das ist ja wirklich nur eine Aneinanderreihung von Fakten, die dann irgendwann aufhören. Das ist wirklich sehr schlecht. Ja, und eigentlich ist es ja auch erst mal so, das Drama ist ja in erster Linie, dass Peter verschwunden ist. Das steht ja eigentlich im Vordergrund. Aber gut, okay, kurz mal zusammengefasst. So hört sich das dann an. Facts könnte ich noch mal kurz präsentieren. Und zwar ist die Folge am 29.04.1996 erschienen und auf dem Dach was auch nicht so oft vorkommt, steht noch ein Datum 8.2.1996 fertig zur Auslieferung. Da waren wahrscheinlich die Masterbänder fertig. Und das bedeutet, die Sprachaufnahmen fanden wahrscheinlich irgendwann im November, Dezember 1995 statt. Und interessant ist auch, ursprünglich sollte ja mit der Europareise der drei Fragezeichen nach Geheimnis der Särge schon Schluss sein. Aber Cosmos, der Verlag, der hat sich dann kurzfristig noch einen Fall für die Schweiz gewünscht. Die wussten ja, da gibt es auch viele Fans, gibt es ja wirklich. Und deswegen musste Johanna Henkel-Weidhofer in Rekordzeit auch noch irgendwas für die Schweiz sich einfallen lassen. Und so ist Schatz im Bergsee dann entstanden. Und deswegen bin ich eben auch der Meinung. Hat sie das mit dem U-Boot dann eben, da hat sie dann plötzlich keine Möglichkeit mehr gesehen, das irgendwie schnell sich auszudenken, wie es logisch zu erklären ist, dass da in diesem Bergsee dieses U-Boot ist, weil sie einfach keine Zeit mehr hatte, sie musste abgeben. Interessant, das wusste ich nicht. Das erklärt vielleicht wirklich ein bisschen, wie die Folge funktioniert und gestrickt ist und dass man dann erstmal auch sich auf so eine Situation nur draufhängt. Komm, ich lasse die mit dem Flugzeug abstürzen und versuche die dann da durch die Berge zu lotsen und dann verstrickt sie es am Ende ein bisschen. Kurzer Blick aufs Cover noch, finde ich nämlich eigentlich sehr stimmungsvoll. Ich auch. Dieser Taucher mit diesen Fackeln in der Hand. Das soll Peter sein. Das soll Peter sein, der mit Unterwasserfackeln im Bergsee taucht. Im Hörspiel taucht die Szene so nicht auf, aber im Buch sieht man ihn im Wasser. Interessant. Ich habe da nochmal nachgehört bei Rocky Beach und unserem Eigeraschverwalter Matthias Bogutsky, der nochmal bestätigen konnte, dass es auch hier eine Vorlage gab zu diesem Motiv. Und zwar ist das aus einem Chemielehrbuch, wo es ein Foto gibt, wo illustriert wird, dass unter Wasser auch Magnesiumfackeln brennen. Das hat man also wirklich gemacht als Versuch. Und das ist wohl dieses Motiv dazu. Da gibt es also wohl eine ziemlich genau, sehr direkte Vorlage, die dann in das Cover eingegangen ist. Und der soll es sein, Jacques Cousteau etwa? Würde mich ja total freuen. Das wäre natürlich toll. Wahrscheinlich Leute von diesem Verlag, die diesen Versuch nachgestellt haben. Das ist wohl wirklich ein Foto, keine Zeichnung. Und Algarage hat es dann umgebaut. Aber es ist tatsächlich das gleiche Motiv. Das ist toll. Und so unter Wasserstimmung ist, ich finde ja auch alles mit Tauchen und unter Wasser eigentlich immer so unheimlich. So dunkle Wasser, die dann so durch so kleine Lichter erleuchtet werden. Ja, ja, ja. Ich habe noch neulich mal gehört, da gibt es eine richtige Phobie. Wie hieß das? Thalassophobie, glaube ich. Also die Angst vor tiefen Gewässern, dunklen Gewässern. Und ich glaube, ich habe das so ein bisschen. Ich finde das unglaublich unheimlich. dunkles Wasser und man schwimmt so alleine oben irgendwie drumrum und das wird hier auch so ein bisschen zumindest für mich aufgefangen in diesem Cover. Finde ich toll. Aber jetzt taucht man doch nicht mehr mit Fackeln, jetzt hat doch jeder Taucher eine Taschenlampe dabei. Ja, genau, eine sonstige Lampe am Dings. Das stimmt, ja. Jetzt geht es also direkt in diesen spektakulären Anfang. Ich habe ja beim letzten Mal übrigens aus Versehen gesagt, in der letzten Folge, die stürzen mit einem Helikopter ab. Das war natürlich völliger Quatsch. Mit einem Flugzeug stürzen sie ab. Ja, und mit was für einem? Und mit was für einem? Also schnallt euch an. Das ist doch nicht normal. Ich schaue doch, was da vorne los ist. Bleib sitzen, Peter. Du kannst ohnehin nichts tun. Du sollst sitzen bleiben. Seht doch, wie eine Propeller bleibt stehen. Ihr könnt weiter auf. Oh mein Gott, wir stürzen ab. Die Propeller sind ausgefahren. Ich versuche eine Notlandung. Kollegen, das war's dann wohl. Es war schön mit euch. Hilfe! Ah! Ah! Ah! BELL RINGS. Boah, also für jemanden mit Flugangst ist das wirklich gar nicht so ohne. Ich habe da sehr mitgefühlt, auch diese Turbulenzen am Anfang. Fuchs beschreibt es ja auch nochmal, wie man so aus den Sitzen hochgeht und du merkst diese Wellen und wie dieses Ding dann abstürzt. Und auch echt toll inszeniert eigentlich mit diesem Metall, dieses Nachhallen noch oder diese Metallstücke, die dann da noch rumfliegen. Also man sieht wirklich dieses Flugzeug auseinanderfallen. Ja, so ein paar Geräusche, die sind auch wirklich hier im Skript vermerkt. Also Motoren heulen bedrohlich auf, Geschirr auf Servierwagen klappert, das habe ich jetzt nicht gehört. Aber dann eben wirklich dröhnen, Sturzflug, krachen und bersten. Das ist schon wirklich ein gelungener Einstieg, finde ich. Man ist sofort mittendrin im Geschehen, da wird nicht lange gefackelt. Die sind 30 Minuten in der Luft und dann setzt der Propeller plötzlich aus und sie stürzen ab. Was immer gut ist, wenn du so anfängst. Weil du musst jetzt nicht großartig erklären, warum sie überhaupt in der Cessna sitzen. Wir erfahren es dann später. Die fliegen von Wien nach Zürich, verpassen den Anschlussflug nach Los Angeles und dann lernen sie diesen polnischen Piloten kennen und machen dann einen Rundflug über die Schweizer Alpen. Das ist gut, weil es gleich mit Action losgeht. Ein bisschen albern von Justus finde ich dieses Es war schön mit euch. Okay, da sind auch so Vibes von den gefährlichen Fässern mit dabei. Das ist aber auf dem Mist von André gewachsen, denn das steht so nicht im Buch. Nee, da hast du recht, weil das ist ja eigentlich das, was das auszeichnet und auch die ganze Sequenz danach, dass eine Ernsthaftigkeit da drin ist. Da ist eine Verzweiflung eigentlich bei allen, auch bei euch im Spiel. Ich finde das wirklich ziemlich cool gespielt. Ja, die Stimmen sind belegt, also du merkst, da ist was passiert und das hörst du. Das wird total und bei allen eigentlich. Das ist ganz lustig, Justus hat ja dann nach dem Absturz auch selbst so einen kleinen Hashimitenfürst. Dem können wir ja quasi erstmal live zuhören, wie er sich so rebooted, wo er erstmal irgendwie gar nicht weiß, wo er seid. Er steht unter Schock. Er steht wirklich unter Schock und dann finde ich auch von dir wirklich diese Verzweiflung sehr ergreifend gespielt, wo man sich denkt, meine Güte. Und dann natürlich dieser Horror, Peter ist weg. Der ist ja nochmal kurz aufgestanden im Flug. Ich kriege natürlich wieder einen Indiana Jones Trigger aus dem zweiten Teil. Am Anfang dieser Absturz mit dem Flugzeug, wo sie dann dieses Schlauchboot ziehen und noch aus dem Flugzeug dann sich mit dem Schlauchboot evakuieren. Das sah ich ein bisschen vor mir, auch als Peter dann da noch aufsteht und man über diese Berggipfel fliegt. Das ist ja in dem Film genauso. Und der ist dann erstmal genau weg. Und sie finden dann zunächst aber erstmal den Piloten. und der befindet sich nämlich im Cockpit. Alles kaputt. Nur der Pilotensitz scheint unversetzt zu sein. Ja, und der des Co-Piloten auch. Aber er ist aus seiner Verankerung gerissen. Peter, da ist er! Er liegt zusammengequetscht unter dem Sessel. Los nun, hilf mir doch mal! Warte. Das ist nicht Peter. Das ist unser Pilot. Was? Ist er? Ist er? Ist er tot? Warte! Nein, ich fühle seinen Puls. Schwach, aber regelmäßig. Gut, gut. Wir müssen ihn nach draußen bringen. Hilf mir mal! Okay. Was mich irritiert hat, war übrigens im Buch steht, dass die Cessna anscheinend umgebaut wurde. Und jemals, das steht hier wirklich, ein geräumiger 18-Sitzer gewesen sein soll. Aber Cessna sind doch Kleinflugzeuge. Das sind die kleiner eigentlich. Vier oder fünf oder sechs Personen rein. Richtig, ja, das ist ein bisschen seltsam. Ich habe auch tatsächlich im Kopf dieses Flugzeug nicht so ganz zusammengebaut bekommen, wie groß das jetzt ist und wie weitläufig. Ich wollte aber hier ganz kurz, wir haben ja da so ein bisschen drin ausgeblendet, diese Musik nochmal erwähnen. Die ist überhaupt in der Folge sensationell. Richtig toll. Die ganze Zeit. Finde ich auch wirklich ein Stück, das nennt sich Carnival von der Gruppe Wind. So ein bisschen rockig an dieser Stelle. Das ist so Krautrock-artig. Genau, richtig. Und ich finde, das macht nochmal so eine ganz eigene Stimmung und Farbe auf, die man so bei den Fragezeichen gar nicht so oft bedient, finde ich. Habe ich vorher auch noch nie gehört. Das sind so zwei, drei Stücke, die so einen ganz tollen Vibe haben. Wie heißt diese Band? Wind heißt die Gruppe. Und das Stück heißt Carnival. Wind verbinde ich irgendwie mit dem Eurovision Song Contest in den 80er, 90ern. Und wer steckt dahinter? Wer ist das? Das weiß ich tatsächlich auch nicht. Ich habe hier nur so eine Info gefunden. Also es sind deutsche Musiker, deutsche Namen, aber wer es genau ist, weiß ich nicht. Da brauchen wir dann die Hörspielforscher oder jemand von euch, der kurz nochmal dazu mailt. Aber ich fand die ganz toll eingesetzt. Ich auch. Trägt extrem dazu bei, dass das stimmungsvoll ist. Dieser ganze Anfang, die ersten 10, 15 Seiten sind fantastisch. Auch akustisch und auch die Vögel, die du hörst. Da müsste man wirklich mal gucken, was sind das für Vögel? Nachher taucht dann zum Beispiel auch wirklich noch so ein Sound auf. Da dachte ich, Moment mal, das ist doch der Vogel Roch aus diesem Hörspiel-Klassiker von Europa, Sindbad der Seefahrer. Aber das auch, das ist vielleicht jetzt nicht unbedingt passend, dieser Vogel, weil es diesen Vogel in der Form wahrscheinlich da gar nicht gibt. Aber er erzeugt eine unglaublich unheimliche Atmosphäre. Finde ich auch. Genau richtig. Das ist toll. Und Peter ist immer noch weg. Und das führt unter anderem zu diesem schönen kleinen Dialog hier. Und dann suchen wir die Umgebung ab. Meter für Meter. Und wenn wir ihn nicht finden, das entscheiden wir, wenn wir ihn nicht gefunden haben. Ja, das finde ich eigentlich ein ganz gutes Mantra. Generell bei akuten Krisensituationen. Wir machen uns dann erst einen Kopf, wenn wir es uns leisten können. Und das ist hier so ein kleines Beispiel für diese One-Liner von Justus in der Folge. Da gibt es noch ein paar andere. Der hat wirklich ein paar unheimlich coole Sprüche immer drauf und schafft es dadurch auch eigentlich gerade hier wie in dieser Stelle auch Bob dann immer so wieder ein bisschen runterzubringen, weil der ja wirklich so ein bisschen zur Panik neigt in dieser Folge und eigentlich gar nicht so der Mediator ist, wie er sonst zu sein scheint. Ich habe auch oft den Eindruck, dass ich wirklich mit zusammengebissenen Zähnen spreche, weil ich so angespannt bin. Ja, und wie gesagt, sie bergen den Piloten, zerren ihn dann aus dem Wrack, machen sich Sorgen um Peter, zicken sich deshalb energisch an. Und dann finden sie Peter, der hat sich aus dem Wrack gerettet und ganz toll gespielt von Jens. Allein nur dieser eine Satz, mir ist kalt, da müssen wir jetzt mal reinhören. Hilfe! Das ist Peter! Wir kommen! Die Stimme kam von dort! Da liegt er! Mann! Der ist ja schneeweiß! Peter! Peter! Peter, nun, sag doch was! Hi. Schock. Wir müssen ein Schock sein, Justus. Zum Glück haben wir ihn gefunden. So. Was machen wir denn jetzt? Sag uns, wer wir sind. Ich wollte eine Karte schreiben. Was? Was? Was? Erkennst du uns? Erkennst du uns, Peter? Ja. Nun, sag doch was! Wer bin ich? – Wer bin ich? – Ich fühl' seinen Puls. – Mir ist kalt. – Gleich wird's dir besser gehen. Sein Puls ist in Ordnung. Es geht ihm gut. Jetzt sind wir wieder zusammen. Ich habe schon geglaubt, ihr kommt gar nicht mehr. Wie bist du hierher gekommen? Mir ist kalt. Warte, warte. Ich hole eine Decke. Ich bin gleich wieder da. Sei, sei vorsichtig. Ja, das ist wirklich klasse, diesen Schock und natürlich am Anfang auch ein ikonisches Hilfeschreien von ihm, was ja eh so ein Markenzeichen von Jens auch ist, was wir ja zum Beispiel auch bei Phonophobia dann am Ende als Peter in diesen teuflischen, wie hieß es, Colophonicum von Yamada eingespannt ist und dann laut Hilfe schreibt. Ja, dieses legendäre Hilfe, ja, ja. Das ging einem ja immer durch Mark und Bein und da muss ich jetzt hier auch dran denken nochmal. Ja, aber dann toll, weil er wirklich diesen Schockzustand auch eine Weile wirklich ausspielt. Das wird nicht so schnell abgefrühstückt, sondern ihr kümmert euch dann auch wirklich erstmal um Peter, weil man erstmal gucken muss, was ist da los? Ja, der ist kalt und dann wird eine Decke organisiert. Und das fand ich irgendwie, ging mir richtig ans Herz, zu sehen, wie ihr drei euch da jetzt klären müsst. Und ich finde, genau, du hast recht. Und gerade hier, finde ich, merkt man, dass gerade Bob sich unglaubliche Sorgen um Peter machte. Das fand ich sehr, sehr schön. So, und dann wird es spannend, denn jetzt wird die Spannungsschraube richtig angedreht. Und zwar so. Runter, Entdeckung! Runter! Da unten sind drei Froschmänner mit Knarren in der Hand. Mag schon sein, aber das will ich selber sehen. Bleib unten! Gut, aber lass mich los. Kopf runter! Musik. Ich glaube, die Luft ist heil. Komm jetzt. Bob, Bob, er liegt gefesselt und geknebelt auf dem Boden. So, jetzt also bricht quasi eine völlig neue Situation rein, weil man also merkt, Moment, da kommt jetzt nicht irgendwie die Bergwacht gemütlich angeknattert und rettet sie, sondern da kommen diese seltsamen Froschmänner und die sind bewaffnet. Und man muss sich verstecken. Der Instinkt, der Fragezeichen war also richtig, zu sagen, Moment mal, erstmal nicht Hallo hier schreien, fand ich super. Also ich fand das dann dadurch weiterhin spannend. Man kommt noch aus dieser Survival-Situation und dann kommt da so eine neue Farbe rein. Das fand ich irgendwie toll. Ja, bloß man vermisst natürlich Konga den Menschenfrosch, der die Froschmänner anfällt. Wolfgang Kuhmachkong. Das hätte ich schon total gut gefunden. Ja, der fehlt natürlich. Ja, und der Hubschrauber hebt dann wieder ab. Die Froschmänner haben Bob gefesselt und geknebelt. Und das habe ich jetzt nicht so ganz verstanden. Jetzt wird es ein bisschen komisch. Warum wollen die Froschmänner, dass Bob sich selbst befreit? Hast du das begriffen? Also diese Fesseln, die sind sehr locker und lose. Man muss da einfach nur dran ziehen und dann befreit er sich. Und warum gehen sie diesem polnischen Piloten an die Gurgel. Wollen die den umbringen? Aber später erfahren wir ja, okay, die sind wahrscheinlich von der Mafia, von der Flugzeugmafia, der russischen Mafia. Dann wissen die doch, wie man jemanden ordentlich umbringt. Und dann erkennen die doch auch mit Sicherheit, dass der noch lebt oder dass der schon tot ist. Und dann schlagen sie noch ein Kreuz. Ich habe es nicht verstanden. Ich auch nicht, weil eigentlich, wie es dann nämlich weitererzählt wird, ist, dass es eigentlich eine Annahme gegeben haben muss, dass der schon tot ist, dieser Pilot, wenn die wieder weggehen. Ich habe mir das dann so zusammengereimt, dass die quasi nochmal weg müssen, um noch was zu klären und kommen dann nochmal und haben das erstmal nur so pro forma eingerichtet. Aber es ergibt nicht so wirklich Sinn, da hast du recht. Das ist irgendwie, man musste die immer schnell wieder loswerden. Der Hubschrauber muss natürlich immer wieder kommen, damit überhaupt eine Bedrohung da ist. Ja, das stimmt. Weil sonst ist ja überhaupt so, es passiert ja nichts. Die sind da und wir dürfen nicht vergessen, das ist zwar ein Survival-Anfang, aber es soll natürlich dann auch irgendwie eine Detektivgeschichte werden. Und dazu brauchst du natürlich immer wieder Konflikte und die entstehen natürlich untereinander. Das ist schon mal ganz nett, aber du musst die Handlung ja auch vorantreiben. Es muss immer wieder eine Gefahr da sein und die stellt sich dann in Form dieses Hubschraubers heraus, der immer wieder vorbeifliegt und dann wieder kurz versucht, irgendjemanden zu würgen oder irgendeinen Kleiderbeutel entwendet oder dann nachher noch einen Stein schmeißt. Es ist eben schon ein bisschen holprig, aber trotzdem spannend. Denn man möchte natürlich wissen, wie das alles zusammenhängt. Richtig. Und jetzt eilen Sie erst mal zu dem Piloten, zu Jerzy, der eben Gott sei Dank noch lebt. Es müsste irgendetwas her, was scharf riecht. Was? Was? Tabasco! Das Flugzeug war getränkenäßig ziemlich gut ausgestattet. Für einen ordentlichen Bloody Mary. Wartet, ich bin gleich wieder da. Wenn ich bloß wüsste, wo wir hier sind. Außer Schnee, Bergen und Wiesen ist hier nicht zu sehen. Ohne Jaschi kommen wir hier nicht weiter. Kollegen, Tabasco, extra scharf. Die Wolldecke ist für dich. Danke, danke. So, ein Stück Mullbinde aus dem Verbandskasten und ein wenig von diesem köstlichen Nass unter die Nase damit. Na und? Geduld noch. So, nächste. Mister, können Sie mich hören? Mischer Bitch. Was sagt er? Majana... Das ist sicher polnisch oder sowas. Warte mal, sein Puls. Der ist normal. Jetzt schläft er. Wir decken ihn am besten wärmer zu. Vielleicht geht es ihm morgen früh besser. Ja, war mir ehrlich gesagt nicht klar, dass Tabasco so stark sein kann, dass es wirklich bewusstlose Leute erweckt. Ja, mit Tomatensaft hätte es auf jeden Fall funktionieren. Ja, also, nee, das ist natürlich totaler Quatsch, weil du machst es mit Riechsalz und da ist... Wahrscheinlich Ammoniak drin und es brennt dann und dadurch registriert das Gehirn irgendwie Gefahr und dann wirst du wach, aber mit Tabasco, das ist wirklich ein ziemlich lahmer Einfall von Justus, muss man sagen. Es funktioniert definitiv nicht. Ich fand ja immer ganz schön, dass er da noch kurz Bock auf so einen schönen Bloody Mary hat, aber naja, okay, gut, jetzt glaubst du es nicht. Das stimmt, ja. Also auf jeden Fall reicht es aber, um Jersey, Jerry aufzuwecken. Jersey? Ja, du sagst es auch sehr schön. Ich bin ja, Achtelpole bin ich ja. Ah, siehste mal. Ja, meine Familie ist eine Trepczyk. Ja, genau, aus Danzig. Sehr gut. Aber ich spreche leider überhaupt kein Wort. Na gut, ich spreche so ein paar Sätze. Wirklich? Ja, so ein paar Sätze. Weißt du dann auch, ob das Polnisch, was hier verwendet wird von ihm, das ist ja Michael Bidella, der Schauspieler der Zerlbom, kann ich das denn nicht? Sag es nochmal vor, bitte. Jersi. Jersi. Ja. Sprich, ist das, das ist ja echtes Polnisch und was wird da gesagt? Da wird gesagt, ich muss was trinken, Mariana, ich muss zum See, ich muss was trinken. Ah, okay, gut. Aber der Name ist auch nicht richtig ausgesprochen, aber egal, gut, okay. Aber das weiß ich nicht, ist natürlich Quatsch, ich spreche leider überhaupt kein Polnisch, eine sehr schöne Sprache, finde ich. Ich mag es auch, ja. Ich habe das gelesen und mir hier von meinem polnischen Gärtner kurz mal übersetzen lassen. Sehr gut. Und der hat das gesagt. Aber das finde ich natürlich toll. Er spricht hier Polnisch, aber ich habe es vorhin schon gesagt, wenn er dann wirklich aufwacht, hätte ich mir schon ganz gerne so ein bisschen mehr polnischen Einschlag gewünscht. Gerade wenn du dann in der Ohnmacht bist und dann eben was vor dich hin brummst. Dann merkst du, okay, du bist mit dieser Sprache dann doch sehr verbunden. Und wenn er spricht, ich weiß nicht, dieser Bidella klingt für mich fast ein bisschen österreichisch. Genau, da ist irgendwas drin. Ein kleiner Schlag ist drin. Den kennen wir übrigens aus der letzten Folge, da war es der Nachrichtensprecher. Genau, stimmt. Ja, fand ich interessant. Also es ist, ich weiß genau, was du meinst, trotzdem irgendwie interessant ihm zuzuhören. Machen wir auch gleich nochmal. Jetzt schläft er ja erstmal erschöpft wieder ein. Und die drei Fragezeichen sind sozusagen dann erstmal so mit dem Selbstorganisieren beschäftigt und landen dann abends am Lagerfeuer. Da wird es dann richtig romantisch, finde ich. Und jetzt wird auch noch mal ein bisschen spekuliert, wo sie denn da eigentlich abgestürzt sind. Also sie sind hier irgendwie im Wallis. Der Genfer See wurde am Anfang erwähnt und sie versuchen jetzt mal auf den Karten auch zu gucken, wo sind sie denn da jetzt genau. Das weiß man erst mal noch nicht. Und uns ging es ja ehrlich gesagt ein bisschen ähnlich erst mal, dass man überlegt hat, wo genau könnte das denn eigentlich spielen? Wie ist das denn so recherchiert von Johanna? Sind das echte Schauplätze oder nicht? Und da kam uns ein toller Zufall in die Quere und den wollen wir euch hier jetzt mal präsentieren. Denn es hat sich ein Hörer gemeldet, ein Bobcast-Hörer und Drei-Frage-Zeichen-Fan aus der Schweiz. Marcel. Richtig, Marcel, der gesagt hat, Moment, dazu kann ich was erzählen. Und das macht er jetzt. Und hier ist er. Die drei Fragezeichen und der Superfan. So, und hier ist er, unser Ehrengast. Herzlich willkommen im Bobcast aus der Schweiz, Marcel Imhoff. Grüezi. Ja, hallo, hallo Kai, hallo Andreas. Grüß dich Marcel, hi. Das ist ja schön, dass du da bist. Du hast dich also vor einer Weile bei uns gemeldet und hast gesagt, hier Leute, wenn ihr jetzt diese Folge besprecht, ich komme quasi aus dieser Gegend, wo die Folge spielt. Und das müssen wir jetzt mal etwas genauer auseinanderklamüsern. Was denn überhaupt im Hörspiel alles beschrieben wird, weil für mich ist das ehrlich gesagt so ein bisschen diffus, wo wir da genau sind. Also es wird vom Wallis gesprochen, später kommt der See, es werden so ein paar Sachen erwähnt, aber wo wir da genau sind, ist mir nicht so ganz klar. Ich weiß nicht, wie es bei dir ist, Andreas. Ja, ich bin natürlich zuständig für Recherchen und Archiv Und ich habe mich da auch ein wenig informiert und ich habe das Buch natürlich gelesen und da wird das Rimpfischhorn erwähnt. Also das ist so ein 4000 Meter hoher Gipfel, den man sehen kann. Und jetzt ist die große Frage, Marcel, du kennst dich natürlich viel, viel besser aus als ich. Ist das richtig lokalisiert? Denn ich denke, bei dem See könnte es sich um den Mattmark-Stausee in der Nähe von Sars-Fee handeln. Ist das richtig, Marcel? Also, das ist die Folgt. Also, ihr seid abgestürzt in einer Reihe von Viertausenden. Wir haben im Waldes rund 45 Viertausender zu verzeichnen. Und ihr seid tatsächlich sehr nahe am Touristenort und Ski-Gebiet, Wandergebiet, Esas, Fee, abgestürzt. Aber das ist doch dann eigentlich letztendlich wahnsinnig dicht besiedelt, oder? Also da wimmelt es doch von Touristen. Das ist dann schon wirklich wahrscheinlich sehr unwahrscheinlich, dass sie da wirklich den Eindruck erwecken, sie sind in absoluter Wildnis. Das ist in Wirklichkeit ganz, ganz anders, oder? Es könnte sein, dass ihr, schon etwas abseits abgestürzt Zeit. In der heutigen Zeit würde die sofort entdeckt werden, ganz klar. Aber es muss ja noch ein Teil Fiktion dabei gewesen sein. Ich denke, ihr werdet gefunden worden ziemlich schnell. Und was ist mit dem U-Boot? Das interessiert mich ja total. Die große Frage, es wird in dem Hörspiel und im Buch ja nie erwähnt, wie kommt dieses U-Boot da in diesen Bergsee? Hast du denn dafür irgendeine Erklärung. Also die Fans fiebern natürlich dem entgegen, dass es irgendjemanden gibt, der erklären kann, wie kommt dieses U-Boot da in den See? Ja, dieses U-Boot ist realistisch gesehen in der heutigen Welt. Ich würde es mit dem LKW zu diesem Bergsee bringen, weil dieser Bergsee ist eigentlich dieser Mattmark-Staudamm. Das ist ein Naturdamm, es ist keine betonierte Mauer, es ist sehr schön anzusehen und man kann tatsächlich mit LKWs dort hochfahren und unser schweizerisches Postauto, das gelbe, das fährt genau bis unter diesen Damm für die Touristen. Ah, okay, also das wäre sozusagen möglich. Aber ich gehe jetzt mal davon aus, was ist das überhaupt für ein U-Boot? Also die Leute stellen sich mal vor, das ist ein Riesen-U-Boot, das ist natürlich kein großes U-Boot, sondern wahrscheinlich wird ja auch im Buch erwähnt eher so eine Tauchkugel und die wird dann im Buch auch Kugelblitz genannt. Die ist schon eher kleiner, die wiegt doch aber dennoch ein paar Tonnen. Die muss wahrscheinlich doppelt so klein sein wie dieses Tauchboot Titan, was da im Juni 2023 auf dem Weg zur Titanic runter implodiert ist. Das hat ja auch schon fast zehn Tonnen gewogen. Kriegt man denn so ein U-Boot da auf den Lastwagen rauf? Ja, auf jeden Fall. Also ich denke, das war auch wirklich vom Hörspiel her, wie ich es kenne, nichts Großes für ein paar Personen. Und wenn man jetzt die Staumauer anschaut, die hat 100 Millionen Kubikmeter Speicherraum. Der höchste Punkt ist 117 Meter der Mauer. Also dort könnt ihr locker mit diesem kleinen Kügelchen herumschwirren. Also das ist ja schon mal gar keine schlechte Erklärung. Das finde ich ja auch ganz spannend, weil viele sagen sich, das ist völlig unrealistisch. Aber wenn du das jetzt so erklärst, klingt doch schon mal gar nicht schlecht. Dieser See, sind es quasi 117 Meter dann an Tiefe eigentlich oder geht es noch tiefer, wenn jetzt die Mauer so hoch ist? Das ist schwierig zu sagen. Ich denke, es könnte tiefer gehen, aber muss nicht. Das habe ich jetzt ehrlich gesagt noch nicht so genau herausgefunden. Ich versuche mir nämlich immer vorzustellen, wie tief und dunkel und bedrohlich das dann ist, wenn die mit dem Roboter absteigen. Auf jeden Fall für dich ganz besonders tief, Kai. Nach hinten. Da lass uns Phobie. Ich denke, je weiter du nach hinten im Stau sehr fährst, desto schmaler wird das Ganze. Es wird schmaler, es wird weniger tief. Der tiefste Punkt ist normalerweise direkt an der Mauer. Das wären dann plus und minus 117 Meter. Die Frage ist natürlich, wie hoch das Wasser drin ist. Richtig. Das ist ja manchmal spannend bei diesen Stauseen, wenn da auch so Täler dann geflutet wurden und dann da noch so verlassene Dörfer sind, die dann so unter Wasser sind. Ja, also was habe ich in Frankreich mal erlebt. Da guckte wirklich die Spitze von dem Kirchturm aus dem Wasser. In den Pyrenäen. Ja, fantastisch. Irre. Aber das ist eine tolle Gegend. Das ist wirklich, bist du da aufgewachsen? Bist du da geboren in der Gegend, Marcel? Ich bin in Fisb aufgewachsen. Das ist etwa 20, 30 Autominuten, je nach Fahrweise, von dieser Staumauer entfernt. Das ist ein Seitental. Wir nennen es das Matter- und Sazertal. Ihr kennt ja sicher alle Zermatt. Wenn man in das Tal reinfährt von Fisb, kann man rechts nach Zermatt in das Mattertal und geradeaus nach Saas Fee und Saserbaum. Das kenne ich, da war ich schon mal. Das ist auch dann dieses Saas Almagel, was ja auch im Hörspiel erwähnt wird von Gershi. Oder das ist ja auch dann nicht weit weg von da. Richtig. Sazal-Magel ist genau der letzte Ort vor dieser Staumauer. Das ist rund sieben Kilometer von der Staumauer entfernt, dieses Dorf. Und es lädt ein, zu wandern, dorthin zu wandern. Also man kann es sehr schön wandern. Herbst, Indiensommer, ich sage nur diese Worte, wunderschön. Toll. Und wenn man da rauf fährt oder wandert, ist man in der Baumgrenze. Also oben beim Damm hat es praktisch keine Bäume mehr. Und halte Streck hinten auf, hast du noch ein paar einzelne Tannenbäume und so. Es ist empfehlenswert, das sich mal anzuschauen. Toll, das ist dann auch realistisch eigentlich gebaut, weil sie ja dann auch in den Wald sich quasi nach unten begeben. Die Absturzstelle ist ein bisschen höher. Die sind also auch quasi dann über dieser Baumgrenze natürlich. Und laufen dann darunter, ja. Aber genau, Marcel, lass uns doch noch mal ein bisschen darüber reden, wie du überhaupt zu den Fragezeichen gekommen bist. Ich stelle mir jetzt den kleinen Marcel vor, der da in diesen super abgeschiedenen Tälern unterwegs ist und dann aber trotzdem auch irgendwie die drei Fragezeichen entdeckt. War das so eine Sache aus frühester Kindheit schon oder bist du da erst später zugekommen? Das war Beginn der 80er Jahre, die wunderschönen 80er Jahre. Und ich weiss noch, ich erhielt meinen ersten 20-Francenschein Taschengeld, Sackgeld in der Schweiz genannt. Und dann ging es los. Wir hatten so einen tollen Musikladen in Schwissb. Der hatte Instrumente und Schallplatten. Und bei der Kasse waren immer diese Kassetten. Und da war... Die drei Fragezeichen für Freunde, die Gruselserie. Wir waren noch etwas zu jung für die Gruselserie, die war ja ab zwölf Jahre. Der Verkäufer oder der Besitzer des Ladens hat uns diese trotzdem verkauft. Und dort kaufte ich meine erste Folge, den sprechenden Totenkopf. Und an dem hänge ich heute noch sehr. Das ist mein Schlafmittel Nummer eins. Ach super. Sag mal Marcel, aber es gibt doch auch Schweizer Hörspielfassungen von den drei Fragezeichen. was war das, 80er Jahre oder 90er Jahre? Ja, Ende zwischen 89 und 92. Das Label Tudor. Acht Hörspielfolgen auf Schweizer deutscher Mundart quasi. Dialektfolgen. Bündner Dialekt, ja genau. Also flammende Spur, rasender Löwe gibt es da. Gespensterschloss, auch matischer Kreis. Ameisenmensch, hast du die auch gehört oder hast du die gesammelt? Hast du da mal reingehört? Das war sehr interessant. Ich habe in den letzten vier oder fünf Jahren habe ich die ersten entdeckt. Und ich weiss nicht mehr wie, auf irgendeiner Plattform, wie Tutti bei uns oder Ricard, das ist eine Art Ebay, wo man ersteigen kann und so. Und dann sah ich diese Preise und ich habe mich dann auf die Suche begeben, woher die kommen. Also Tudor war ja der Produzent, nehme ich an, oder der Verkäufer. Und ich kam dann auf eine Homepage von Tudor. Ich hatte das grosse Glück, sie waren damals noch nicht alle ausverkauft. Ich habe dann alle gekauft. Also alle, bis auf zwei, drei Folgen. Der Rest musste ich dann mühsam ergattern. Und jetzt aktuell füllen wir etwa noch zwei Folgen. Ab und zu findet man wieder was im Netz. Aber es kostet mich höllisch viel Geld, diese zu kaufen. Ich habe die Folgen gesehen. Wirklich noch nie gehört, bis auf ein paar wenige Ausschnitte. Weil die meisten sind bei mir original verpackt zu Hause und bleiben es vorerst auch. Als Investition, das ist natürlich ganz gut. Ich hatte Glück, ich habe fünf von den Kassetten, ich habe die auch hier, auf einem Flohmarkt in Basel ersteigert. Und nicht ersteigert, gekauft einfach, abgezockt. Das ist wirklich schon sehr, sehr schräg. Und ich finde, wir müssen mal hier in einen kleinen Ausschnitt reinhören. Aus dem Gespensterschloss. Hier sind also der Bob, der Peter und der James. Denn der Justus heisst tatsächlich wirklich James im Original. Also hier die drei Fragezeichen auf Schweizerdeutsch. Aber zuerst möchte ich euch die Hauptpersonen von dieser Geschichte vorstellen. Wie heissen wir? Ich bin der Bob Andrews. Ich der Peter Shah. Und ich, hm, heisst er James Jonas. Man merkt schon den Namen an. Die drei sind in Amerika daheim. Und genauer gesagt, in Kalifornien. Sie wohnen alle drei im Städtchen Rocky Beach, ganz in der Nähe von der berühmten Filmstadt Hollywood. Ich finde das eigentlich total schräg, dass sich für mich das zumindest total beißt im Kopf, dass du diese Geschichte hast, die in Kalifornien spielt und sowas Internationales hat und dann mit diesem regionalen Flair mit diesem Schweizerdeutsch irgendwie performt wird. Das kriege ich im Kopf irgendwie gar nicht so richtig zusammen. Oder ist das für dich, Marcel, dann eher näher zu Hause buchstäblich, wenn die quasi im Bündner Dialekt sprechen? Aber Marcel hat sie ja nie gehört, aus gutem Grund wahrscheinlich auch. Er hat ja mal reingehört, aber dann war er vielleicht so verstört. Ja, ich habe, glaube ich, zwei Kassetten, die benutzbar wären. Ich habe reingehört, aber es fasziniert mich, ehrlich gesagt, überhaupt nicht, da weiterzuhören. Weil ich komme da nicht rein. Ich bin mit den Originalen aufgewachsen und ich werde sie, Vielleicht doch einmal die eine dann komplett hören, aber ich muss ehrlich sagen, die Qualität ist nicht dasselbe. Auch die Geräusche und das ganze Zeug, es ist fast ein Müssen, diese zu hören, für mich jetzt persönlich. Ja, es ist nicht zu vergleichen mit der Inszenierung auch. Naja, du hörst genau das, mit dem du aufgewachsen bist, so ist es dann eben. Und wenn du jetzt mit den Dialektfassungen aufgewachsen wärst, dann würdest du die wahrscheinlich bevorzugen. Das ist gut möglich, ja. Genau so, ja. Sag mal, ist dir schon mal aufgefallen, Marcel, dass es auch Fragezeichen-Tourismus gibt? Stolpern da ab und zu Fragezeichen-Fans mit Motto T-Shirts durch die Gegend oder ertrinken im See oder sowas, weil die die Schauplätze aufsuchen wollen? In den Hütten sind wahrscheinlich, da ist ja so eine kleine Hütte, da ist mit Sicherheit so ein kleines Drei-Frage-Zeichen-Symbol reingeschnitzt. Also das würde mich wundern, wenn das nicht der Fall ist. Also so offensichtlich ist das nicht und man geht auch nicht ständig dahin, weil es ist doch ziemlich noch in die Länge bezogen, bis man da ist. Aber ich kann mir vorstellen, dass das in Zukunft auf einem Hütchen, und ich kenne welche Hütchen dort in der Gegend, dass man das dort sehen wird. Und hören, mit Blick auf den See hört man sich Schatz im Bergsee von den drei Fragezeichen an. Fantastisch. Das ist super. Ich hätte gedacht, du sagst jetzt Hüttele, Marcel, aber hast es für uns angepasst und Hütchen draus gemacht. Also ich muss noch schnell das erklären. Es gibt ja das Bündnerdeutsch. Stimmt. Und es gibt das Walliserdeutsch. Und das Walliserdeutsch, wenn ich jetzt das hier anwenden würde, würdet ihr mich nicht mehr verstehen. Ich denke, das geht so wie bei euch in Deutschland. Das Bayerische oder dann ganz oben das Blattdeutsche, das beißt sich also. Ihr würdet mich überhaupt nicht verstehen, wenn ich Walliserdeutsch spreche. Aber es klingt schon so sehr schön. Wie gesagt, ich war ja auch mal eine Weile in Basel und das wird für mich, obwohl es auch immer schwieriger, je länger man in die Zentralschweiz dann sich bewegt. Also Baseldeutsch, super, Zürdedeutsch und dann aber bei Berndütsch war ich schon komplett raus und ja, Wallis habe ich auch mal gehört, da war ich auch komplett lost. Da habe ich irgendwie gar nichts mehr verstanden dann. Deswegen ist es schön, dass du dich angepasst hast. Also das Hütte, das Hütte heißt bei uns Hütter. Ah, okay. Hütter. Mit zwei T. Mit zwei T, okay, wunderbar. Aber Marcel, das ist total toll, dass du Bescheid gesagt hast und uns jetzt mal so ein kleines Bild aufgemacht hast, wie diese Schauplätze da funktionieren. Und dass das also tatsächlich eine realistische Darstellung ist im Hörspiel und auch im Buch. Und obendrein auch noch das Rätsel geknackt hast für das U-Boot. Ja, das auch. Das funktioniert also. Das finde ich zum Beispiel toll. Es ist möglich. Das funktioniert auch. Super, toll. Vielen Dank dafür, Marcel. Bleib den drei Fragezeichen gewogen und dann sehen wir dich vielleicht ja auch mal beim Bobcast live. Dann musst du unbedingt Hallo sagen oder Grüezi. Ja, ich bedanke mich sehr für die Einladung. Es hat mir Spass gemacht. Viel Freude und ja, weiter so. Vielen Dank. Gerne. Danke, Marcel. Mach's gut. Tschüss. Ich arbeite bei einer Schweizer Fluggesellschaft. Vor einigen Wochen habe ich dort ein Gespräch belauscht. Die Männer unterhielten sich auf Russisch über Flugzeugabstürze. Dann sprachen sie über Schmuggel. Ich habe aus allem, was ich gehört habe, reime ich mir zusammen, dass abgestürzte Flugzeuge repariert und mit gefälschten Papieren in den Osten gebracht werden. Ich hätte die Geschichte nicht weiterverfolgt, wenn nicht einer der Männer am Tag drauf als Fluggast auf einem meiner Rundflüge aufgetaucht wäre. Und über der Innerschweiz hatte der Mann sondern vorgegeben, sich für eine Bergkette ganz besonders zu interessieren. Dauernd hatte er ein Fernglas vor den Augen und wollte mich sogar dazu bringen, meine Flughöhe zu verlassen. Was? Und dann? Wartet, wartet. So, und wir sind wieder im Hörspiel und haben hier gerade einen Auszug gehört aus der großen, endlosen Szene, wo Michael Bicella als Georgi die komplette Backstory irgendwie zusammenfassen muss, worum es eigentlich geht. Bisschen viel auf einmal, ne? Also er macht es gut, aber... Ja, er macht es gut. Da merkst du einfach, da bleibt es jetzt stehen. Es liegt aber auch daran, du fängst an, nicht mehr folgen zu können, weil die drei Fragezeichen ihm natürlich auch nicht alles glauben, was er erzählt. Also von russischer Flugzeugmafia, jetzt von Flugzeugteilen, die dann repariert, wiederverwertet werden, dann irgendeine Belohnung, die von einem Flugzeugkonzern ausgesetzt worden ist, um herauszufinden, wer für diese Absturzserie da verantwortlich ist. Und dann bekommen die drei Fragezeichen auch noch die Info, dass hinter dem Absturz ihrer Czesna wahrscheinlich die Russen stecken. Und over the top wird es dann, als Jaschi auch noch von so einer polnischen Geheimagentin redet, die angeblich seine Jugendfreundin sein soll. Später stellt sich dann aber raus, dass die in Wirklichkeit seine Schwester ist. Das ist dann schon sehr verworren und undurchsichtig. Dann geht es aber in der Handlung weiter, weil Peter plötzlich jetzt das Funkgerät wieder repariert hat. Und dann wird Mayday gefunkt, das übernimmt dann er. Aber plötzlich bekommt Jersi dann eine Nachricht auf seinem Pager, auf seiner Armbanduhr von dieser besagten polnischen Superagentin. Ein absolutes Notsignal, nämlich 999. Das bedeutet, okay, wir müssen jetzt unbedingt runter ins Tal. Die scheint in Gefahr zu sein, diese Mariana. Justus muss dann aber noch schnell ins Wrack zurück. Da fragt man sich auch, warum, wieso, weswegen. Es ist doch gerade Mayday gefunkt worden. Ja, aber dort informiert er dann die Bergwacht über ihr neues Ziel bei dem Bergsee an dieser Hütte unten im Tal. Was wir aber auch erst später erfahren. Für das Finale, das wissen die anderen aber noch nicht. Und dann erreichen sie die Hütte am Bergsee und auf einmal, und jetzt wird es wirklich wieder toll, taucht im See ein. Etwas Unheimliches auf. Kollegen! Seht doch! Was? Im See! Was ist denn das? Springbrunnen? Hützchen, das ist ein... Das ist... Das ist ein U-Boot! Die Froschmänner! Jetzt fährt das Ding auf das Ufer zu! Ein kugelförmiges Objekt näherte sich Meter für Meter dem Ufer und schob sich dabei immer weiter aus dem Wasser. Wie von Geisterhand öffnete sich eine torgenstuckförmige Luke und herauskletterte ein Wesen im Taucheramt. Doch, ein Froschmann. Wer kommt hierher? Jetzt haben sie uns. Das ist deine Frau. Mariana. Oh, Jashi. So, das ist wirklich eine tolle Stelle, der Auftritt von Mariana. Ich muss da ehrlich gesagt wirklich an James Bond, Dr. No denken. Da werden so zwei Sachen kombiniert. Zum einen ein bisschen dieser Panzer am Strand. Der da kommt und Flammen wirft und dann Mariana wie Ursula Andres nur eben im Taucheranzug. Ja, und das Schöne ist, Ursula Andres ist ja auch eine Schweizerin. Oh Gott, du hast ja vollkommen recht. Es passt gar nicht. Richtig, genau. Und da taucht sie auf. Antje Rosch spielt diese Mariana, also diese polnische Geheimagentin. Ich finde, das macht die toll. Das ist irgendwie eine coole Persönlichkeit so. Das macht sie gut, finde ich auch. Die hat ja dann auch nachher richtig Power nochmal. Dann schreit sie ja dann auch nochmal rum. Antje Roche haben wir nämlich, glaube ich, dann irgendwann, taucht nicht so oft auf. In Folge 100 ist sie, glaube ich, nochmal dabei. Aber auch schön in dem Zusammenspiel mit Yashi macht sie sehr gut, finde ich. Finde ich auch. Was ein bisschen komisch ist, die drei Fragezeichen sind ja sehr begeistert von Mariana. Das ist eigentlich so ganz süß auf dem Papier, wenn auch spielerisch etwas fragwürdig umgesetzt. Die sieht aber unerwartet aus. Und ne tolle Stimme hat sie auch. Da hast du recht, ja. Furchtbares Rangewanze von Justus und Peter an diese Mariana. Und dann wirklich, du hast recht, von Olli und von Jens auch wirklich grenzwertig gesprochen. Und als ich das jetzt hier während der Vorbereitung vor zwei Tagen gehört habe, dachte ich wirklich, das ist improvisiert. Aber dieser Dialog, der taucht fast genauso auch im Buch auf. Und da sagt Justus noch den Satz, nachdem Peter gesagt hat, die sieht aber umwerfend aus, dann sagt er Justus fast noch besser als Liz. Okay, zum Glück hat André das rausgenommen. Das lässt Justus ein bisschen dämlich dastehen, weil es auch so überflüssig ist. Ja, total. Und da ist dann komischerweise ein bisschen so eine Schieflage drin in diesen Interaktionen ab jetzt. Also es wird ja dann später auch noch nackt gebadet und immer so ein bisschen tollpatschig rumgeflirtet, was ich dann wirklich so ein bisschen im Weg fand, weil man ja eigentlich in einem ganz coolen Szenario jetzt ist. Man ist in dieser Berghütte der Schweizer Naturfreunde. Ja, richtig. Die gibt es übrigens wirklich. Die gibt es wirklich. Ja, das stimmt. Das kann man übrigens auch in Norwegen machen. Das habe ich auch schon mal gemacht. Da gibt es auch so eine Touristenvereinigung. Und dann Noschke Tourist vor der Ningen. Und dann kannst du so mitten irgendwo in Bergen oder an Fjorden so Hütten mieten. Die sind dann auch fertig. Da steckt der Schlüssel quasi. Und da ist dann auch ein bisschen Essen drin und so. Und kann man dann sich einfach einmieten. So ist es ja hier auch gedacht. Eigentlich ganz cool mit dieser Tarnung da drin. Weil da sind nämlich Kleider von der Familie. Kinderklamotten. Kinderklamotten, also dass das so aussieht, als wäre da irgendwie so eine Family. Also eigentlich ja dann eine ganz spannende Stimmung, weil Marianna auch berichtet, sie hat dann diesen Helikopter von den Froschmännern gesehen, deshalb Yerji angefunkt und es geht also irgendwie um den See und natürlich die Frage, warum haben die da ein U-Boot, was wird da erforscht? Ja, es ist also dieses Flugzeugwrack, dieser Learjet in diesem See und soll erforscht werden. Und deswegen ist Mariana jetzt da. Problem ist bloß, Yagi hat sich aufgeputscht, der war in Wirklichkeit eigentlich die ganze Zeit schwer angeschlagen und hat jetzt natürlich einen Schwächeanfall erlitten und fällt dann daher für diesen, was du gerade schon gesagt hast, diesen angekündigten Tauchgang runter zu diesem Flugzeug aus. Und deswegen holt Bob, das hat er vorher nämlich gesehen, dieses U-Boot per Fernbedienung hoch und Justus und Peter steuern dann das U-Boot. Und das ist natürlich überhaupt gar kein Problem für die drei Fragezeichen. Ein Kinderspieler. Und da müssen wir jetzt nochmal rein. Erinnert mich ein bisschen an Todesflug. Ja, musste ich auch dran denken. Wo Sport dann im Weltraum auch überhaupt keine Probleme hat, alle Tasten und Pedalen zu bedienen. Puh, ganz schön eng. Erinnert mich an eine Raumfahrtkapsel. Geh mal zur Seite, Just. Ich verschließe die Luke. So, alles klar. Ich starte den Motor. Ich übernehme die Lenkung. Aha. Und fertig zum Tauchen. Ha ha ha Toll! Da am Sichtfenster sehe ich Mariana. Sie taucht auf die Mitte des Sees zu. Glaubst du dir eigentlich die Geschichte? Also ich habe das Gefühl, dass sie immer noch irgendwas für uns verbergen will. Interessant, weil Justus auch sogar sagt, er erinnert mich an eine Raumfahrtkapsel, da ist schon so ein Foreshadowing zum Todesflug drin, da hast du total recht. Kann man so nachträglich reininterpretieren. Ja, also natürlich so eine komische Mischung. Auf der einen Seite natürlich spannend, geil mit einem U-Boot eintauchen. Ich finde es auch ganz schön inszeniert. Und dann geht es aber so ein bisschen gegen die Figurenzeichnung manchmal. Auch wenn Peter dann da ein absoluter Experte wird, was er da unter den Armaturen entdeckt. Diese Kamera, eine Katsumishi T1000 Hightech-Kamera. Die sie mit Röntgenaugen durch Stahl fotografieren kann. Das muss man sich auch mal vorstellen. Und dann wird es aber zum Glück kurz noch brenzlig, weil Mariana dieses berühmte Notsignal gibt, diese drei Neunen. Also mit den Fingern formt sie dann, weil sie taucht ja vorne weg, formt sie dann drei Neunen. Kai, wie soll das gehen? Also jetzt mit Fingern, drei Neunen. Wie willst du das machen, wenn du jetzt keine Gummifinger hast? Ja, wir machen es hier gerade und brechen uns die Handgelenke dabei. Es ist wirklich seltsam. Ich dachte, sie zeigt vielleicht die Anzahl. Ja gut, aber machst du dreimal die Neun? Okay, das geht aber. Also mit den Fingern, neun Finger hochhalten, weißt du, so neun, neun, neun. Ja gut, okay, ja. Ja, aber es war, da kam kurz richtig tolle Spannung. Vor allem, wenn dann aufgetaucht wird und man nicht genau weiß, was erwartet sie denn dann oben? Also wenn sie wieder auftauchen, was ist da passiert? Zwischenzeitlich. Und dann sehen sie aber, okay, Bob ist da und diese Froschmänner haben in der Zwischenzeit einen Stein mit einem Zettel In kyrillischer Sprache abgeworfen. Vollkommen richtig, wie uns Bob Weiß machen will. Genauso stand es ja auch im Skript. Und ich habe das wieder total blöde, einfach so gelesen, wie es da steht. Wieder mal gepennt. Herr Fröhlich, die kyrillische Sprache. Naja, Schrift war damit gemeint, okay. Und es ist ein Drohbrief. Entweder die beiden überlassen jetzt den Froschmännern ihre Erkenntnisse oder morgen Mittag fliegt der Laden, bei dem Jerji arbeitet, in die Luft. Aber Moment, Kai. Nein, was ich ganz schön finde. Es gibt doch noch die deftige Käseplatte für alle Beteiligten und einen köstlichen Tropfen. Da müssen wir, glaube ich, noch mal ganz kurz reinhören. Weißt du, wir hatten vorher Speckbrote in der letzten Folge und jetzt haben wir die Käseplatte. Ich möchte doch mal ganz kurz jetzt hier noch mal reinhören. Bitte. Dürfte ich Sie vielleicht zum Essen einladen? Drinnen in der Hütte wartet eine deftige Käseplatte. Und ein guter Tropfen Wein sollte auch noch zu finden sein. Genau, richtig. Das kommt ja dann kurz danach, denn hier ist die Bergrettung mittlerweile eingetroffen, informiert von Justus Mann 1 und Mann 2. Ja, Nico König und Lutz Schnell. Genau, richtig. Auch haben noch mitgesprochen aus der letzten Folge irgendwie. Hat man kurz zusammengefegt. Ja, und da kommt dann auch der beste Satz des ganzen Hörspiels, wenn er sagt, da wird sich die Schweizer erste Sparkasse aber freuen. Ja, vorgetragen wie in so einem Actionfilm. Ja, um was ging es denn eigentlich, Ju? Um Gold, was in dem Flugzeug versteckt war. Und das Gold konnte man ja nur, und jetzt die große Frage, wozu brauchten sie dieses U-Boot überhaupt? Ich meine, wenn sie doch darunter tauchen konnte. Sie brauchten das U-Boot, weil ja die Katsumishi da eingebaut war, die ja durch Metall fotografieren konnte. Und die hat das Gold in dem Flugzeugwrack gesehen. Richtig. Und obendrein ging es auch noch um, und jetzt kommt der allerletzte Ausschnitt, wo Bob noch ganz fett sagt, Schwarzgeld. Es muss einen Grund geben, warum der Absturz des Flugzeugs und das Verschwinden des Goldes erst vor wenigen Tagen bekannt wurden. Schwarzgeld. Richtig. Es gibt immer wieder Hinweise dafür, dass die Schweiz eine regelrechte Drehscheibe für Geldwäscher ist. Ja, sehr gut. Um Schwarzgeld ging es und natürlich darum, dass also Mariana und Gergi eigentlich Schweizer Staatsbürger werden wollten und genügend Vermögen dazu brauchen wollten. So habe ich es mir dann reagiert. Und jetzt wird es auch ganz komisch, ein bisschen mit so einer, wie soll man das beschreiben, so eine emotionale Perspektive, weil ich habe schon ein bisschen emotional angedockt bei Mariana, weil die mir ans Herz gewachsen ist. Und Peter ist ganz ekelhaft plötzlich. Und Peter watscht sie dann so ganz komisch ab irgendwie, macht sich so lustig über sie, wo man doch denkt, die wollten sich da eine Existenz aufbauen und gleichzeitig noch diese Luftfahrt Mafia entlarven. Lasst sie doch in Ruhe. Also das wird dann irgendwie gerät so ein bisschen aus dem Ruder da am Ende. Und dann kommt ja noch dieser unglaublich blöd konstruierte Abschlusslacher, wo Justus fragt nochmal nach dem U-Boot. Zum dritten Mal mittlerweile. Und sie sagt dann, naja, sie kann halt gut schweigen, das verstehen sie doch als Detektive und alle brechen in ein hysterisches Gelächter aus, was null zur Stimmung passt. Ja, es steht aber im Manuskript drei Fragezeichen, Klammer auf, lachen hysterisch, Klammer zu. Und wir machen ja immer ordentlich, was da in der Verordnung steht. Das machen wir. Und ich höre ganz deutlich, dass ich mich extrem daran gehalten habe. Du hast immer so einmal so einen Gasgeber. Dich hört man immer raus. Du gibst immer nochmal so ein bisschen extra Gas. Ja, also vielleicht zum Abschluss nochmal, obwohl wir es nicht auflösen müssen, ich stelle nochmal eine kleine Hypothese in den Raum. Ich finde, Brigitte Johanna... Ist nicht so gut mit Enden und Showdowns. Und vielleicht kommt ihr dann manchmal auch noch André in die Quere, wie ihr die Sachen dann umbaut. Das ist immer oft so ein Herausgestolper. Und gerade hier bei den Europa-Reisefolgen, oder? Ja, aber die Atmosphäre ist toll. Es ist immer sehr realistisch. Es hat immer irgendwie auch einen realen Hintergrund. Es ist eben nicht ein Mystery. Und es ist auch nicht das große Rätselraten. Es ist eben hier und jetzt. Und trotzdem, die Europa-Folgen. ich hätte die eigentlich irgendwie... Ich habe das ja früher mal gesagt, ich fand die ganz doof, da waren sie im Schwarzwald, wie gesagt, ich wusste gar nicht, dass sie gar nicht im Schwarzwald waren, sondern da in der Schwäbischen Alb. Ja, das stimmt, das hast du gesagt. Abschließend muss ich sagen, gar nicht so schlecht. Genau. Irgendwie doch. Hast du denn eigentlich irgendwie so ein Favorite hier? Genau, ich wollte nämlich ganz interessant, jetzt wo wir zum Ende kommen, dieser Europa-Reise, die Hörer haben da ja rege Anteil genommen und wir haben tatsächlich interessante Zuschriften bekommen, Andreas. Und das passt vielleicht jetzt so ganz schön hier ans Ende. Ich nehme mal hier stellvertretend hier eine Hörermail von Marius. Der schreibt uns nämlich Folgendes. Lieber Andreas, lieber Kai. Seit einigen Folgen merkt man unterschwellig, mit welcher Begeisterung, in Anführungsstrichen, ihr den in Europa spielenden Folgen der drei Fragezeichen entgegensehnt. Aber es gibt sie, jene, die sich voller Freude an dieser Zeit der Serie zurückerinnern. Meine Freunde und ich waren damals so sehr im Drei-Frage-Zeichen-Fieber, dass wir es als Kinder mega spannend fanden, dass die Vorbilder aus Rocky Beach zu uns nach Europa kommen. Und dass sich über mehrere Folgen ein leichter Metaplot spannte. Ich hatte sogar Entwürfe gezeichnet, wie ich einen Europareisen-Pappschuber für die vier Folgen basteln könnte. Nein! Inklusive Europakarte und aufgezeichneter Reiseroute. Ihr seht, jede Generation an Fans hat ihre eigene kleine Lieblings-Ära, die Nostalgie auslöst. Und insofern, es ist gar nicht so unmöglich, dass es eben auch Fans dieser Folgen gibt. Ja, das wissen wir auch. Bitte seid stark und geht mit diesen Folgen nicht so sehr ins Gerücht. Ja, hat er recht, der Marius. Naja, natürlich. Aber stell dir mal vor, wir würden jetzt all jede Folge, wow, toll, super. Ja, natürlich. Das wäre doch, dann hätte man das Gefühl, wir wären hier bezahlt dafür. Ja, naja, das machen wir. Dass wir hier jede Folge hochleben lassen. Es lebt, der Bobcast lebt ja auch davon, dass wir eben auch wirklich mal ein bisschen kritisch hinterfragen. Und wir halten uns ja dann doch sehr zurück. Und wie gesagt, ich bin doch Echt begeisterter, als ich ursprünglich gedacht habe. Genau, geht mir wirklich auch so. Und vielleicht können wir jetzt ja wirklich zum Abschluss hier mal unser Ranking machen von dieser Europareisen-Folge. Also es sind vier Folgen. Und ich würde tatsächlich jetzt mal anfangen und sagen, der Schatz im Bergsee wäre bei mir auf dem ersten Platz. Ich finde, das ist die beste. Also jetzt die letzte. Haben wir ja eben ausführlich besprochen. Auf dem zweiten Platz würde ich persönlich die Schattenmänner platzieren. Italien. Echte Italiener. Reinhold Schneider. Diese zwei tollen Jumpscares. Bist du da dabei oder würdest du die weiter... Mach mal, dann mach ich gleich danach. Finde ich interessant. Schattenmänner bei dir zwei. Dritter Platz wären für mich das Geheimnis der Särge. Höhlen. Erste Hälfte toll, wegen, trotz, barbette Eberle, wie man sieht, Hans Peitsch, die Schmeißfliege, fand ich alles okay. Und auf dem letzten Platz landet tatsächlich bei mir die erste, nämlich Diamantenschmuggel. Der hat ein paar schöne Momente. Stefan Kraschinski, toll, der Aalpudding natürlich, aber ehrlich gesagt, wenn ich jetzt mal hart bin, null spannend. Das wäre mein Ranking. Also ich bin d'accord mit dir. Platz 1, Schatz im Bergsee. Bin Survival-Fan. Ich mag die Folge von Atmosphäre, finde ich super. Platz 2 ist bei mir Geheimnis der Särge. Ah, okay. Findest du besser als... Ja, die ist so schräg, dass sie schon wieder gut ist. Ich mag die Speckbrote, die fliegen. Ich mag Passetti, dann die Eberle natürlich. Und Platz 3 ist bei mir Diamantenschmuggeln. Aha, okay. England-Folge. Außerdem Bob sprengt Schlösser mit Wasser. Das ist auch noch nie passiert. Und dann wirklich auf Platz 4 die Schattenmänner. Und das liegt wirklich an meinem Trauma in Mailand. Das ist natürlich aber nachvollziehbar. Die Punkte bei mir ein bisschen durch dieses authentische, echte Italiener sind dabei. Aber das triggert dich dann. Wahrscheinlich. Interessant. Aber wie toll, dass wir da so einen Wert noch irgendwie zusätzlich gesehen haben, weil wir beide, glaube ich, mit recht niedrigen Erwartungen reingegangen sind in diese Reise. So, und jetzt ist es geschafft. Jetzt geht es heim nach Rocky Beach und da treffen wir uns dann alle wieder zur Besprechung der Folge Späte Rache und die hat es in sich, denn da wird Peter entführt. Das wird was. Also, die Fragezeichen fliegen nach Kalifornien und wir gehen auf Tour mit dem Bobcast Live jetzt im Mai und Juni 2026. Kommt vorbei und macht's gut. Tschüss. Wir freuen uns. Ciao.