All über all auf den Tannenspitzen sah ich goldene Lichtlein blitzen. Und was liegt dort in der Krippe und spinnt? Das ist der Fröhlich mit seinem Schwind. Nein, ist das schön. Frohe Weihnachten, lieber Andreas.
Ja, es ist ja noch nicht so weit, noch zwei Tage. Aber ich danke dir trotzdem. Es ist schön, wie wunderbar du das rezitiert hast. Ich dachte, ich knalle jetzt noch den fliegenden Robert rein. Robert aber dachte, nein, es muss draußen herrlich sein. und im Winde patschet er mit dem Regenstock umher. Hui, wie pfeift der Wind und keucht, dass der Baum sich niederbeucht. Da, den Schirm erfasst der Wind und der Robert fliegt geschwind durch die Luft. So hoch, so weit. Und jetzt kommt die beste Stelle. Niemand hört ihn, wenn er schreit. Das fand ich immer ganz schrecklich. So ist das hier im Bobcast. Hier wird rezitiert. Das ist ja toll, Mensch. Und ja, da sind wir schon mittendrin hier im Lyrik-Battle. Das fand ich als Kind immer total gruselig, der fliegende Robert. Ich hatte da total Angst immer vor, vor diesem Ding, dieses Wegfliegen so mit Schirm. Gab es auch mal ganz toll interpretiert von Hans Peetsch auf einer alten Europa-Adventskalenderschallplatte. Ja, klasse. Man hört es förmlich. Toll. Und da hatte der Weihnachtsmann auch immer eine rote Mütze auf. Habe ich diesmal nicht besprochen. Das hast du nicht. Ich habe aber eine auf. Ich sehe schon. Sieht süß aus, muss ich dir sagen. Ja, sehr schön. Und wir haben auch beide rote Bäckchen.
Und wir haben euch ja bereits angedroht, dass wir jetzt so ganz knapp vor Weihnachten nochmal vorbeischneiden mit dem zweiten Teil unseres Advents-Specials. Ganz knapp vor Heiligabend. Deine Socken immer noch im Punsch oder hast du mittlerweile ausgewogen? Weißt du, was jetzt im Punsch ist? Ich experimentiere ja gerade mit Thüringer Klößen rum. Und da sind jetzt die Klöße im Punsch drin. Ich probiere mal was ganz Neues. Wow, die ziehen jetzt so richtig schön durch. Das wird dann so eine Suppe.
Die Kloßsuppe. Eine Kloßsuppe bei Fröhlich. Herrlich. Ich sollte jetzt langsam wirklich mal die Geschenke kaufen. Ich habe wirklich null. Ich habe irgendwie das so vor mir hergeschoben. Ich habe sie schon besorgt. Ich muss dann noch mal los. Ich glaube, ich werde noch ein bisschen was umtauschen. Ich bin noch nicht ganz glücklich. Okay, du machst das Feintuning bis zum Schluss. Und was sehe ich hier, lieber Andreas? Unser riesiger Adventskalender steht hier auch noch rum mit diesen Holztüren. Ja, haben wir ja schon einige Überraschungen erlebt und ich fürchte, hier werden auch noch einige Türchen aufgehen. Guck mal, da knarzt es schon. Ich glaube, die erste Tür geht schon auf. Hallo? Hallo, hey! Lassen Sie mich sofort hier raus aus diesem engen Kasten.
Huch, das ist ja... Inspektor Cotta, schön. Mann, das war stickig da drin. Das wissen wir ja. Ich wäre mich entschieden gegen diese Freiheitsentziehung. Oh Gott, wenn... Sie waren im Kalendertürchen, Nummer 9. Ja, hier bei uns im Bobcast. Bobcast, das ist mir egal. Im Polizeirevier bin ich die Nummer eins. Gudwin, legen Sie diesen Herren die Handschellen an. Verstanden, Inspektor. Ach herrje, ich habe die Handschellen leider gar nicht dabei. Ich bin irritiert. Tut mir leid, Inspektor. Nein, nein, ich bin irritiert, weil Sie auch was anderes sagen können als nur verstanden, Inspektor. Kommen Sie. Wir fahren ins Präsidium und unterhalten uns mal richtig. So richtig miteinander sprechen. Toll. Verstanden, Inspektor.
Ach, guck mal, wie idyllisch. Da ziehen sie beide ab, Hand in Hand. Das ist ja auch ein interessantes Paar. Ein Spin-Off mit Cotter und Goodwin. Das wäre doch mit André und mit Holger. Aber André sagt ja sowieso auch wenig eigentlich, immer wenn er irgendwo im Einsatz ist. Ich kann mich noch an eine Folge erinnern, die haben wir auch gesprochen. Und da sagte doch wirklich André im Hintergrund, Kotelett. Weißt du noch? Genau, das weiß ich. Das ist Rache des Tigers. Richtig, ja. Mit Wolfgang Völz in diesem Restaurant. Ja, ich weiß noch, wir haben ja beim Taipan auch Goodwin einen kleinen Auftritt beschert am Ende, wo Matthias Keller kurz das gespielt hat. Und wir haben noch so einen leichten Kommissartappert aus der Fernbande da draufgelegt. Mitkommen oder verhaftet. Ich weiß, ja. Also Goodwin ist ja immer so ein bisschen dödelig, aber irgendwie hat man ihn auch lieb gewonnen im Laufe der Jahre, oder? Ja, natürlich, total. Es ist schön, wenn er... Und Cotter funktioniert ja auch nicht ohne Goodwin.
Das ist schon wichtig, dass der auftaucht. Das stimmt. So, lieber Andreas, jetzt kommt hier was echt Besonderes, finde ich. Jetzt müssen wir mal kurz zurückdenken. Wir haben nämlich im Bobcast mit deiner Schwester damals, mit Katrin, du erinnerst dich und viele Hörer natürlich auch, über die singende Schlange gesprochen. Und Katrin hat sehr viel gelacht. Ja, sie hat sehr viel. Wir haben alle sehr gelacht. Das war auch wirklich erstaunlich albern, diese Folge. Aber ich erinnere mich da gerne dran zurück. Und Katrin natürlich als Ellie Jamison für immer und ewig im Kanon der drei Fragezeichen verewigt. So und jetzt, du weißt es ja auch, Katrin ist nun tatsächlich selbst auf der Suche nach der mysteriösen singenden Schlange und zwar in Pakistan.
Ja, und das ist kein Witz, das ist wirklich wahnsinnig cool. Das muss man natürlich jetzt erst nochmal ganz kurz einordnen. Also wir wissen ja, bei der singenden Schlange erscheint ja ein Mann namens Asmodi zu irgendwelchen geheimen Treffen und man hört dann diesen legendären, unheimlichen Sing-Sang. Und der Bezug zu Pakistan, der ergibt sich ja aus diesem okkulten Hintergrund der Geschichte von Robert Arthur. Die Figur Asmodi gibt sich da als spiritueller Führer aus und nutzt dann angeblich uralte Rituale aus dem Orient, wobei Pakistan dann auch als Herkunftsland dieser Praktiken genannt wird. Das ist natürlich alles sehr klischeehaft dargestellt, aber an diesen herrlich exotischen Schauplätzen ist Katrin in Bobcast-Mission für uns in Lahore in Pakistan unterwegs. In echt, ja genau. Ja, sie sucht wirklich vor Ort das Originalbuch der drei Fragezeichen und die singende Schlange. Das wurde auch in Pakistan herausgebracht, nämlich und zwar in... Urdu. Und das haben wir seinerzeit auf rockybeach.com entdeckt. Angeblich heißt dieser Verlag Ferros Sun. Und das ist erschienen 1900, keine Ahnung, irgendwie.
Jetzt ist die große Frage, wo bist du denn eigentlich, Schwester Herz? Im Urdu-Market. Hier geht es zu den größten Buchhandlungen, die man sich überhaupt noch vorstellen kann. Es ist ein bisschen tricky, hier durchzukommen. Also man muss wirklich so aufpassen, dass man nicht überarmt wird von einer Rekta oder Motorrädern, aber überall sind in kleinen Eingängen, die kaum armesbreit groß sind, aber teilweise sehr tief in die Häuser hineingehen, gibt es Bücher. Es gibt natürlich auch noch sehr viel mehr. Man kann hier alles kaufen, aber das ist hauptsächlich die Ecke, wo man Bücher bekommt.
Schulmaterialien, Hefte und und und, Papier, Stifte, aber eben Bücher. Und jetzt sind wir hier auf dem Weg zu einer Ecke, wo es auch Antiquariats gibt. Ja, wie heißt das wieder? Flural von Antiquariat? Antiquarianten, keine Ahnung. Also viele Antiquari-Seltische Fluchhandlungen.
Und da werden wir nachfragen nach der singenden Schlange. Mal sehen. Auf jeden Fall ist es der ganz, ganz alte Teil von Lahore hier. Das ist also der Hore Oats Town. Und das ist wirklich so, wie man sich das vorstellen kann. Ganz schmale Gassen, überall hängen natürlich die obligatorischen Stromkabel rum. Man darf sich also nicht wundern, warum es in Pakistan andauernd zu Stromausfällen kommt. Ich glaube, in dem Moment, wo irgendwie ein etwas zu fetter Spatz auf einem Kabel landet, bricht hier alles zusammen. Ich werde davon auf jeden Fall noch Fotos machen, um das einfach mal zu zeigen. Ich habe immer Angst, da drunter durchzulaufen. Ich denke, wenn da so ein Kabel runterfällt, dann bin ich so. So, jetzt. So, what is the name of that book? The Singing Serpent, but I don't know in order. I have to, I have to, okay, wir müssen jetzt den Laden rein ins Kleten.
Ich bin jetzt wirklich hier an einem Ort. Das ist unglaublich. Das ist ein Weg. Und links und rechts und überall auf jeder freien Fläche liegen Bücher. Also auf Tischen, die aufgebaut sind, auf den Mauern, auf Bänken. Und das ganze Ding ist locker 300 Meter lang. Naja, ich kann wahnsinnig schwer schätzen. Vielleicht sind es auch nur 200 Meter. Aber es sind also unfassbar viele Bücher. Wirklich alles, was man sich überhaupt... Sogar ein deutsches Buch, Im Wald der Geister. Look at German Book. This one. Und dann fragt man jemanden, also der dann an so einem Tisch arbeitet, habt ihr dieses Buch, wie das heißt? Yes, I can. Und dann sagen die immer sofort, nee, haben sie nicht. Und dann frage ich mich immer, wissen die wirklich genau, welches jedes einzelne Buch die haben hier auf ihren Tischen? Weil da liegen ja teilweise so 100, 200 Bücher. Ich zeige ja dann immer das Foto von der pakistanischen Ausgabe und dann sagen die immer wieder, nee, schütteln den Kopf oder zeigen mit dem Finger dann irgendwie den Weg runter und sagen, der da hinten, der müsste das haben. Und dann läuft man weiter und dann zeigt man es dem Nächsten und dann sagt er, ne, aber der da hinten hat's. Und so wird man immer irgendwie so ein bisschen, wie heißt es denn, bei der Schlange gehalten, oder? Also da die Spannung reißt nicht ab und dann kommt man am Ende der Straße an und keiner hat das Buch.
Also meine lieben Freunde, jetzt bin ich vor dem Verlagsgebäude der Rossams, die damals das Buch, die drei Fragezeichen, die singende Schlange verlegt haben und veröffentlicht haben. Jetzt stehe ich tatsächlich für den Verlagsgebäude. Wir gehen da jetzt hin und fragen nach, ob die das haben, weil in jedem anderen Buchladen, in dem wir jetzt gerade gefragt haben, ob Antiquariat oder eine neuere Buchhandlung, waren wir bis jetzt nicht erfolgreich. So, wir gehen rein. Das tut auch ganz gut, weil hier ein bisschen Klimaanlage ist. Das war der letzte Mal. Das ist die Publisher. Das war's für heute. Ja. Ja. Show me that picture. Ja, das ist sehr alt. Das ist nur auf der Computer. Nein. Das ist eine sehr erfolgreichste Geschichte. Du solltest sie zurück in den Scherven. In Deutschland ist es sehr erfolgreich. Das Geschichte ist sehr bekannt.
Also es ist ja wirklich toll. Hier ist der Beweis, sie ist wirklich vor Ort. Man hört es, Katrin recherchiert in Pakistan jetzt noch ein bisschen weiter und wir schalten dann gleich wieder bei ihr rein und schauen mal, wie es weitergeht auf der Suche nach dem Originalbuch zur singenden Schlange. Ja, und wie viele hupende Motorräder und Stromkabel da im Weg sind. Es ist, glaube ich, gar nicht so ungefährlich. Nee, genau. Ich hoffe, sie passt auf und guckt immer schön nach vorne und nach unten. Auf und wegen dem Trottoir. Ich bin auch gespannt, wie es weitergeht. Und das ist ja eigentlich ein super Stichwort. Wir in der Welt, die drei Fragezeichen in die Welt. Wir kommen mal wieder zu einem Hörer-Feedback. Und wir haben ja mittlerweile echt so eine kleine Reihe. Reihe? Wo in der Welt wird der Bobcast? Überall gehört. Soll ich mal vorlesen, was wir da bekommen haben? Andreas geht schon sehr gut los. G'day, Andreas und Kai.
Mein Name ist Hannes. Ich bin 19 Jahre alt und habe nach dem Abitur beschlossen, Australien zu erkunden.
Seit November letzten Jahres bin ich unterwegs und habe dabei mittlerweile über 46.000 Kilometer zurückgelegt. Auf vielen dieser Strecken wart ihr mit dabei. Ich höre unterwegs systematisch die drei Fragezeichen, Hörspiele und direkt im Anschluss eure Besprechung, ähnlich wie ihr das ja auch macht. So lerne ich viele alte Folgen ganz neu kennen und entdecke oft Dinge, die ich vorher nie wahrgenommen habe. Selbst als ich mit ein paar Freunden etwa 8500 Hektar Land mit dem größten Trecker, den ich je gefahren bin, eingesät habe, wart ihr im Ohr. Und zwar mitten in Westaustralien. Das ist toll, da war ich ja auch. Ich war ja in Perth und da ist wirklich nicht viel drumherum, außer so Land. Und auch wenn draußen nur staubige Weite war, war es mit euch beiden, als würde ich parallel durch Rocky Beach tuckern. Ich liebe euren Mix aus O-Tönen, Skripten, Fun-Facts und persönlichen Erinnerungen. Ihr gebt den Drei-Frage-Zeichen-Folgen eine Tiefe, die man beim bloßen Hören manchmal gar nicht erfasst. Dabei bleibt ihr immer unterhaltsam, sympathisch und angenehm nerdig. Nach der letzten Folge wollte ich einfach mal Danke sagen für eure Arbeit, euren Humor und den unverwechselbaren Bobcast-Stil. In drei Wochen endet mein Abenteuer Australien, aber ich werde euch auch in Neuseeland weiterhin gespannt zuhören, während ihr spannende Hintergrundinformationen preisgebt. Macht weiter so, euer Hörer Hannes.
Ach, das ist ja wirklich lieb. Schon wieder aus Australien. Das hatten wir doch schon mal. Irgendjemand war doch am Chaos Rock. Ja, genau. Toll. Also irgendwie scheinbar scheint der Bobcast gut zu funktionieren. Da Down Under. Wunderbar. Macht weiter so und schickt uns gerne auch mit Fotos. Das macht ihr ja auch manchmal. Schöne Reiseberichte und wo ihr überall den Bobcast hört. Das ist toll. Dann wäre doch jetzt eigentlich mal wieder die Zeit, eine neue Tür aufzumachen. Und ich entscheide mich jetzt mal wirklich, was hältst du davon, wenn wir mal eine ganz oben nehmen? Dann muss ich aber ganz oben treten. Dann mache ich nur Räuberleiter. Oh ja, das ist ein Räuberleiter. Ganz kurz mal, ich gehe mal so.
Verdammt. Du musst aber schon halt ein bisschen weniger Dominosteine. Nicht schlecht, das nächste Mal. Jetzt hier, ich mache mal, ich mache mal hier. Ich mache mal die hier auf. Oh, das ist ein ganz schön großes Team. Bin mal gespannt, was da, was da hin da ist. Guck mal. Nein. So, hallo Andreas, hallo Kai. Hier ist Oliver Kalkofe. Ja, und ich komme direkt live aus eurem Bobcast-Adventskalender. Und weil ja gerade so vor Weihnachtszeit ist und jetzt ja viel gegessen wird und so, habe ich mir gedacht, ein wichtiges Thema, was ich gerne mal ansprechen würde, ist das Thema Essen bei den drei Fragezeichen. Wenn ihr herausfinden wollt, wie alt eine Folge ist, die ihr hört.
Dann achtet mal darauf, was gegessen wird und wie über das Essen geredet wird. Weil das habe ich jetzt gerade, als ich mich wieder mit euch beschäftigen durfte, herausgefunden. Ich habe ja für den lachenden Schatten das Hörbuch einsprechen dürfen und ich habe ja zum Grünen Geist so eine Sonderedition mit Kommentaren als Buchform gemacht. Und bei beiden Büchern ist mir eins wirklich direkt aufgefallen. Das Essen spielt eine wahnsinnig wichtige Rolle. Immerzu wird gegessen, euch wird immer zu essen angeboten, ihr müsst die ganze Zeit auch essen und das ist ganz anders, was aber gegessen wird. Also zum Beispiel beim lachenden Schatten spielen die Vegetarier eine ganz wichtige Rolle und zwar, weil das noch keiner kennt. Da wird die ganze Zeit drüber geredet, was sind denn das für Menschen?
Vegetarier, die freiwillig kein Fleisch essen. Wie kann man denn so bescheuert sein? Das ist erstmal ganz großartig und dann wird ja auch noch der Schurke am Ende dadurch enttarnt, weil er eben nur ein Fake-Vegetarier war und Justus Papier mit Ketchup-Resten und Burger-Resten im Papierkorb findet. Das ist schon mal ganz großartig. Dann im grünen Geist, da geht es ja um China und um die chinesische Kultur, die zu der Zeit, als das Buch geschrieben wurde und veröffentlicht wurde, bei uns noch bei weitem nicht so populär und alltäglich war wie heute. Da geht es auch um das chinesische Essen. Da müsst ihr die ganze Zeit chinesisch essen und das ist ganz neuartig für euch und ihr redet darüber und ihr kennt das gar nicht, wie da gekocht wird. Das ist eine große, große Geschichte. Und vor allem in den alten Büchern, in den alten Geschichten, egal wo ihr hinkommt, Ihr kriegt immer, weil ihr ja Kinder seid.
Milch und Kekse angeboten sofort. Und wahrscheinlich, ich habe immer gedacht, aus heutiger Sicht, weil ihr Detektive seid, ist das immer sofort ein Mordanschlag. Weil man weiß ja nicht, ob ihr Laktoseintolerant seid oder vielleicht irgendwie eine Nussallergie habt oder sonst irgendwas. Das ist ja heute gefährlich. Kannst ja nicht mehr einfach Kindern Milch und Kekse anbieten. Das macht ja niemand mehr. Also daran erkennt man immer sehr gut, wie alt das Buch war. Und ich finde das spannend. Also lest mal einfach die Bücher nochmal und hört nochmal die ganzen Hörspiele. und guckt nur mal, was dabei alles gegessen wird und macht vielleicht mal eine Kalorienliste und macht mal so eine Gesundheitswertung beim Hören. Ich finde, das wäre mal spannend und das wäre eine neue Kategorie, nach der man jetzt eure ganzen früheren Geschichten nochmal neu einordnen kann. So, das war es von mir. Frohe Weihnachten euch und lasst euch die Kekse und die Milch gut schmecken. Ach, das ist ja wirklich toll. Oliver Kalkhofer, auch ein riesen Drei-Frage-Zeichen-Fan. Das ist ja bekannt. Absolut, genau. Hat es in seiner Kindheit sehr oft gehört. Genau. Und jetzt hier bei uns im Adventskalender. Und apropos Adventskalender. Wir haben ja beim letzten Mal schon drüber gesprochen. Es gibt ja jetzt auch den tollen Drei-Frage-Zeichen-akustischen Adventskalender.
Gruselige Weihnacht überall. Da kann man jeden Tag einen Track hören. Jetzt ist aber ein bisschen spät. Schon ist ja schon fast so weit. dann kann man irgendwie alle aufmachen und jetzt alle Binden. Die kannst du hintereinander weghören. Ja, ja, ja, ja. Das darfst du. Okay, sehr gut, dann mache ich das jetzt nochmal. Ich habe es nämlich tatsächlich noch nicht geschafft, da reinzuhören. So, und das ist natürlich ein wirkliches Gimmick, sowas. Sowas muss man ja immer planen. Und wer ist dafür zuständig?
Achtung, Riesenüberleitung. Natürlich die Produktmanager. Und ihr erinnert euch, dass wir schon im ersten Teil da ein tolles Gespräch mit Corinna Wodrich geführt haben. und hier ist sie jetzt wieder für euch.
Alle, die unser erstes Adventsspezial gehört haben, kennen Sie schon die langjährige Produktmanagerin der drei Fragezeichen Corinna Wodrich. Mit Corinna haben wir uns unterhalten darüber, wie die drei Fragezeichen zur Marke wurde oder überhaupt funktioniert und wie sie diesen Backkatalog wieder aufgefüllt hat. Wir waren hier lange noch nicht durch und jetzt wollen wir das Gespräch fortsetzen. Und Corinna, du wolltest Plätzchen backen. Wo sind die denn? Ich rieche ja gar nichts. Sind die irgendwo hier? Nein, das ist gut, dass man nichts riecht, weil das heißt, dass meine Dosen luftdicht sind. Ja, sehr gut. Das ist wunderbar. So, sag mal ganz kurz, bevor wir mit dir weitermachen, Corinna, mal eine Frage an dich, Andreas. Habt ihr denn eigentlich irgendwann auch gemerkt, dass da jetzt sowas wie ein Produktmanagement stattfindet, dass es Marketing gibt und so, dass diese Fragezeichen nicht mehr nur ihr und Heike Diene war, dass da noch mehr dahinter war? Nein, wir haben davon überhaupt nichts mitbekommen.
Wir haben einfach unsere Arbeit gemacht und inwieweit das Ganze beworben wurde oder inwieweit das Ganze auch noch betreut wurde und dieser ganze Kontakt auch zu den Fans, um rauszufinden, welche Folgen gerne gehört werden, welche Folgen man nicht so mag, das haben wir überhaupt nicht mitbekommen. Also Corinna hat es ja beim letzten Mal erzählt, sie hat sich da in den Fanforen eben auch rumgetrieben. Ich war irgendwann mal mit Pseudonym bei RockyBeach.com als Taxido, weiß ich noch. Und habe dann mich auch mal da reingemischt und musste dabei erstmal sehr lange erklären und beweisen und Fragen beantworten, damit die anderen wirklich auch glauben, Moment mal, nee, das ist wirklich jetzt nicht nur irgendein Spinner, sondern das ist wirklich Andreas Fröhlich, der sich hinter dem Namen Taxidu versteckt.
Aber den Kontakt zu den Fans und so, den hat wirklich erst, glaube ich, Corinna aufgetan und eigentlich damit angefangen. Ich glaube auch zu der Zeit, das muss ja dann so Ende der 90er gewesen sein, tauchten ja auch die ersten Fotos von uns auf. Das dürfen wir ja auch nicht vergessen. Es gab ja gar keine Bilder von uns. Richtig. Das ist ja auch spannend, da kann ich mich auch noch dran erinnern, dass man irgendwann merkte, so sehen die aus. Also aktuelle Fotos. Es gab natürlich dieses Autogrammfoto und dann eben dieses Konterfei auf Folge 29, aber es kursierten keine Fotos aus dem Studio oder überhaupt von uns. Da gab es nur ein Foto von uns. Ich glaube, das war zum allerersten Mal, soweit ich mich erinnern kann, bei Poltergeist im Inlay und das war ein aktuelleres Bild. War das nur bewusst der Entscheidung, Corinna, zu sagen, wir müssen jetzt auch mal ein bisschen so behind the scenes Making of Sachen machen?
Also man muss ja wirklich einen großen Unterscheidungsstrich ziehen zwischen dem Serienmarketing und dann nachher dem Marketing mit den Sprechern. Also wir haben Justus, Peter und Bob vermarktet und nicht Oliver, Jens und Andreas. Das ist ja ein ganz großer Unterschied. Und das war auch gut so, fand ich. Ich fand es gut, weil die drei Fragezeichen, alleine dieses Mysterium, wie sehen die Sprecher überhaupt aus, das so lange aufrecht zu erhalten ist, fand ich relativ clever. Obwohl das natürlich nicht mit Absicht passiert ist. Aber ich glaube, das war wichtig und vielleicht auch gar nicht so gut, dass man diese Bilder dann plötzlich der drei Fragezeichen gesehen hat. Genau, ich glaube, es war wirklich gut, das so lange geheim zu halten, weil das natürlich das Mysterium erhöht.
Ich kann mich ehrlich gesagt nicht mehr ganz genau erinnern, wie die Entscheidung zustande kam. Es war mit Sicherheit Wunsch der Fans, die immer gesagt haben, wir wollen die Sprecher mal sehen, was wir aber auch lange ignoriert haben. Und dann haben wir irgendwann gefunden, ja, kann man jetzt mal machen, was ja auch in Absprache mit euch gewesen sein muss, weil sonst hätten wir das Foto ja gar nicht gemacht. Ja, aber das war wirklich nur einfach so, wir saßen im Studio und dann wurde einfach auf den Auslöser gedrückt mit irgendeiner Wegwerfkamera und das war dann das Foto. Also da gab es jetzt keine Fotosession, soweit ich mich erinnern kann. Okay, kein professioneller Shoot. Nein, auf gar keinen Fall. Ich kann mich noch erinnern, das ist dann, glaube ich, jetzt sind wir bei 2001, Eins, die Folge 100, die Toteninsel, dass da so ein bisschen Gedöns drumherum stattgefunden hat. Da gab es eine Pressekonferenz, glaube ich, und so ein Launch und so. Und da wart ihr auch alle. Und da kann ich mich erinnern, wurde irgendwie darüber berichtet, irgendwo im Fernsehen oder so. Habe ich Sachen gesehen und dachte, ach guck mal, da sind die, so sehen die jetzt aus. Genau, das war auch für uns der... Erste richtig große Kontakt mit Fans und mit der Community. Also da haben wir einfach gesagt, Folge 100, da muss irgendetwas passieren, da machen wir etwas Größeres. Und damals gab es ja auch schon das Vollplayback-Theater. Die waren ja die ersten, die den drei Fragezeichen Gesichter gegeben haben, auch wenn es andere waren. Aber das war das erste Mal, dass man die Hörspiele sich angucken konnte. Und ich hatte die von Anfang an mitbekommen und fand sie schreiend. Ich habe mir wirklich voll lachend Ich fand das so lustig.
Unfassbar. Mein Bruder hat sich mal in einer Show vor Lachen vorm Sitz gelacht.
Dann kam die Idee mit diesem wunderbaren Chaos Haufen, was zusammen zu machen. Die haben in Hamburg in der großen Freiheit gespielt. Dann haben wir gesagt, komm, dann machen wir hinterher eine Party und vorher eine Pressekonferenz und laden einfach mal alle ein, die damit zu tun haben. Und eben auch die Presse, die dann in erschreckengroßer Zahl kam. War denn das dann vielleicht auch ein Auslöser? also das Vollplayback-Theater, diese sensationelle Truppe aus Wuppertal, die eben quasi, Playback machen, Schnipsel verwenden und Theater performen, zu sagen, vielleicht geht da auch live was, denn dann so langsam, aber sicher habt ihr ja dann angefangen, über eine Live-Umsetzung nachzudenken, was dann zu Master of Chess wurde. Hing das irgendwie zusammen oder war das nochmal ein anderer Impuls? Ich weiß noch, ich habe mit Corinna, glaube ich, auf einer Voll-Playback-Theatershow kurz darüber gesprochen, ob man sowas nicht vielleicht auch eben in anderer Form als, das Wort Live-Hörspiel gab es ja noch gar nicht. Ob man nicht sowas machen könnte. Ich kann mich nämlich noch daran erinnern, dass wir alle drei da waren bei einer Veranstaltung. Wahrscheinlich war es genau diese Veranstaltung, von der du gerade gesprochen hast, Corinna. In der Zeit muss dieser Gedanke geboren worden sein. Und es war eure Idee oder einer hatte die? Weil das ist ja schon ein Riesenschritt, gerade im Punkt, was wir jetzt gerade besprochen haben, dass man sie eigentlich nicht zeigen will, die Gesichter hinter den Stimmen.
Darüber haben wir uns gar nicht so viele Gedanken gemacht. es war einfach nur, Dieser Spaß, den man da gesehen hat auf der Bühne beim Vollplayback-Theater, hat uns auf den Gedanken gebracht. Also ich glaube, es war ein Gespräch zwischen mir und Corinna, wo es erstmal nur so angeteasert wurde, könnte man nicht sowas machen? Und Corinna hatte leuchtende Augen und meinte, ja, das überlegen wir uns mal. Und wir hatten natürlich im Studio auch ganz viel Spaß. Wir wussten natürlich, wir machen nicht sowas wie das Vollplayback-Theater. Aber wenn die auf der Bühne stehen, andere Figuren und die Lippen zu unserem Text bewegen, könnten wir uns auf die Bühne stellen und den Text doch wirklich sprechen.
Und mit dem Geräuschemacher. Ja, genau. An die Unterhaltung erinnere ich mich tatsächlich auch noch, dass du wirklich gesagt hast, wir haben uns mal überlegt, wir könnten das doch live machen. Vielleicht so ein bisschen größere Lesungen in irgendwelchen Büchereien. Ja, richtig. Im kleinsten Rahmen, genau. Und bei dem Buchladen habe ich gedacht, nee, das wird nichts. Das funktioniert nicht. Da müssen wir gleich eine Stufe größer denken, weil durch das Theater und dann auch die Erfahrung mit unseren Verkäufen einfach klar war, da kommen mehr. Da kommen mehr als 120 Leute, die man in Italienbuchhandlung quetschen kann. Als dann irgendwann der Vorverkauf losging für Master of Jazz, war relativ schnell klar, alles was wir uns da vorgestellt hatten, funktioniert nicht. Wir müssen in Cinemax gehen. Das passte ja auch, die Akustik war gut und bequem und hatte eben auch so ein bisschen dieses Ambiente für Kopfkino. Zum Cinemax muss man vielleicht noch ein Stück weiter ausholen. Also als dann feststand, okay, wir wollen das mal probieren, da war ja die Frage, wie gehen wir sowas an? Und bei uns in der Firma gab es ja überhaupt keine Erfahrung mit irgendwelchen Live-Sachen. Im Gegenteil, es war ja das allererste Hörspiel, was live auf die Bühne gebracht wurde.
Und privat hänge ich seit immer schon irgendwie so mit so einem halben Bein in der Musikbranche drin und habe dann einen guten Freund angerufen, von dem ich wusste, dass er auch Drei-Frage-Zeichen-Fan ist, und habe gesagt, da gibt es so eine Idee, könntest du dir vorstellen, dass du da eventuell eine Tournee zusammenbastelst. Und dann haben wir irgendwann einen sehr bunten Abend bei Gretel und Alphons auf der Großen Freiheit verbracht. Der berühmte Gretel und Alphons. Da haben die Beatles gewohnt unterm Dach, ne? Ja, genau. Das waren die Heimatseltern der Beatles. Und das ist nach wie vor einer meiner Lieblingsleiten, es ist so eine richtig schöne olle Kneipe.
Und wir haben da in der Zeit in unterschiedlichen Konstellationen sehr oft gesessen, weil ich eigentlich schon immer dran geglaubt habe, dass man, wenn man Ideen hat, einfach mal rumspinnen muss und am nächsten Tag gerne wieder vieles in der Schublade verschwinden lassen kann. Also auch im Marketing haben wir, Gott, was wir uns da alles ausgedacht haben, was dann in der Schublade verschwunden ist, da haben wir dann zusammengesessen und haben gebrainstormt überlegt, was man machen kann. Und dann ist Steffen also losgegangen und hat versucht, eine Tour zu buchen und hat sich in den ersten Wochen nur blutige Nasen abgeholt, weil er bei irgendwelchen Theatern angerufen hat und gesagt hat, hier, ich hätte hier eine Hörspiel-Live-Produktion. Ja, aber nicht bei uns, sowas funktioniert ja nicht.
Und hat dann die Erfahrung gemacht, die wir auch ganz oft im Zusammenhang mit drei Fragezeichen gemacht haben. Man muss die Leute ans Telefon bekommen, die selber Fans sind oder das zumindest verstehen. Und dann gehen die Türen auf. Und beim Cinemax saß jemand, die sofort gesagt hat, ja, kann ich mir vorstellen. Und so kam Cinemax ins Spiel. Später wurde es dann einfacher, nachdem wir die ersten Shows gemacht hatten und wir sagen konnten, ja, wir kriegen es hin, ein großes Cinemax-Tino auszuverkaufen. Dann hieß es natürlich überall plötzlich, ja, jetzt wollen wir auch. Aber so ging das damals los. Genau, der Effekt. Das hat ja Holger Malig bei uns in der Folge zum Fußballgangster auch erzählt, der Regie gemacht hat dann für Master of Chess, dass ich ja erstmal dann gedacht habe, diese Schlange da um den Block, die wollen woanders hin. Ist da noch ein Konzert oder was ist da los? Und so habe ich das zum ersten Mal dann auch ja dann mitbekommen. Dann gab es 2004 diese One-Off-Show in Hamburg zum Superpapagei in einer Riesenhalle, wo ich quasi auch noch als Fan hingefahren bin und mir das angeguckt habe. Und dann war das ja später mein Zugang zu euch. Da haben wir uns ja dann kennengelernt, Corinna, auch als der Wecker entwickelt wurde und man das Ganze nochmal abgegradet hat und dann im Prinzip so eine Art Selbstläufer war. Ja, insofern war es ja schon ein stetiges Wachsen auf der ersten Tour. Da waren ja schon auch Hallen dabei, die 300, 400 Leute hatten und dann wurde man immer ein bisschen größer.
Rückblickend sind gerade bei Master of Chess ganz viele Sachen, wo man hinterher sagt, hätte man wahrscheinlich besser machen können oder hätte man anders machen können. Ja, aber dadurch, dass es so Handmade war und eben auch wirklich jetzt nicht irgendwie so eine dicke, fette Show, sondern einfach wirklich nur, es hat glaube ich vielen Leuten die Möglichkeit gegeben, dahin zu pilgern und festzustellen, wir sind mit unserer Leidenschaft als Fans. Nicht alleine. Wir haben eigentlich so eine Convention organisiert, wo es dann eben auch noch ein kleines Programm gab, zufälligerweise mit den Originalsprechern. Und ich glaube, das war eigentlich so das Rezept hinter diesem Erfolg.
Ja, die Show war sehr nahbar, weil man auch merkte, dass auf der Bühne auch nicht alles minutiös durchgeplant war, sondern da fiel dann irgendwann mal, eigentlich fiel jedes Mal ein Stuhl um. Ich glaube, das ist das Tolle auch an den Live-Shows, dass die so ein bisschen organisch gewachsen sind, auch in dem Großwerten dann bis zum Taipan, mit den Fans auch. Dass sich das deswegen vielleicht auch nicht so anfühlt, als wäre da jetzt irgendwie was weggeflutscht oder so. Aber wir kriegen langsam so einen Eindruck, was du als Produktmanagerin da eigentlich machst. Ich würde ganz gerne jetzt nochmal auf ein, wie nennen wir es, dunkles Kapitel zu sprechen kommen, was uns damals auch von der Fan-Perspektive natürlich völlig geschockt hat. Der berühmt-berüchtigte Rechtsstreit, als wir also plötzlich nicht mehr die drei Fragezeichen hatten, sondern die drei. Wie war denn das, das Produkt zu managen in so einer Phase, wo es also um Lizenzstreitigkeiten ging und man irgendwann keinen Ausweg mehr gesehen hat, die Marke weiter zu betreuen? Das waren doch bestimmt viele schlaflose Nächte, oder? Ja, ich kann zum Glück gut schlafen, aber ich fand es total ätzend, weil ich überhaupt kein Freund von Streit bin.
Sachen, über die ich mich mit irgendwem gestritten habe, wenn es überhaupt mal passiert, auch total schnell vergesse und verdränge und voll keinen Bock da drauf habe und immer denke, es muss doch möglich sein, dass man sich einigt. Das hat mich eigentlich am meisten gewohnt, dass man da nichts machen kann, dass man nicht mit Freundlichkeit oder Bitten appellieren kann, sondern dass es nur um Paragraphen und sowas geht. Und dann musstet ihr aber natürlich was anderes euch ausdenken und daraus wurden dann die drei. Obwohl wir uns ja, es gab verrückte Ideen und Möglichkeiten, die wir alle ausprobiert hatten im Kopf. Ich weiß noch, dass wir uns dann mal in einem riesengroßen Hotel alle getroffen hatten in Berlin und haben gebrainstormt, wie es weitergehen kann. Es gab interessante Ideen dazu. Ich weiß noch, dass ich...
In meiner Funktion als Figur ja gar nicht so, großartig eine Veränderung mitbekommen habe, denn ich hieß ja nach wie vor Bob Andrews, das war für Justus beziehungsweise für Olli als Jupe und für Jens als Pete, Pete Crenshaw ein bisschen anders. Aber ich muss ehrlich sagen, ich fand die Geschichten nicht schlecht von die drei. Ich fand die Titelmelodie sehr gut. Das fand ich wirklich toll. Und das Tele fand ich auch... Die Cover waren doch auch super, oder? Die Cover waren gut und da waren diese kleinen versteckten Rätselchen noch drin im Cover. Dafür hattest du, glaube ich, gesorgt. Corinna, das fand ich eigentlich auch toll. Es war mit sehr viel Liebe gemacht. Aber wir haben natürlich gemerkt, wir fahren hier irgendwie mit dem falschen Fahrzeug. Und wir haben uns natürlich auch permanent im Studio versprochen. Ich habe dann immer doch irgendwie, wenn wir improvisiert haben, Justus gesagt oder Peter oder so.
Aber die Geschichten waren gut und wir haben uns nicht unwohl gefühlt, obwohl wir gemerkt haben, das ist kein Zustand, den man auf Dauer fahren kann. Verrückt war aber, dass wir natürlich gedacht haben, okay, das kauft kein Mensch, weil die Leute wollen die drei Fragezeichen haben. Aber die Leute waren natürlich doch neugierig, wie funktioniert das. Und Corinna, du kannst das, glaube ich, besser beurteilen, die haben sich gut verkauft, oder? Ja, die haben sich sehr gut verkauft. Ich glaube, da hat sich dann auch einfach bewiesen, dass wir Qualität gemacht haben. Wir hatten euch drei Sprecher an Bord. Wir hatten natürlich auch Zugriff auf alle möglichen anderen Stimmen, die man gerne wieder hören wollte. Wir hatten echt gute Geschichten. Wir hatten tolle Covers. Wir hatten eben auch Geschichten, die direkt fürs Hörspiel geschrieben wurden. Das ist nochmal ein großer Unterschied. Richtig, richtig. Ich fand es auch, als das endlich klar war, wie es weitergehen kann. Und das war ja...
Die drei war ja letzten Endes nur ein Kompromiss, weil wir immer noch in diesen Rechtsstreitigkeiten hingen und mit den drei Fragezeichen nicht weitermachen konnten und uns dann aber auch langsam die Fälle wegschwammen, weil wenn so ein Umsatz einbricht, dann merkt man das natürlich schon. Und dann kommt man auch irgendwo ein bisschen in den Entzugzwang und dann haben wir gesagt, wir müssen irgendwas machen, um diese Lücke zu füllen und haben dann die drei aus der Taufe gehoben. Und in dem Moment hatte ich dann auch wieder Bock darauf. Ich habe immer noch gedacht, scheiße, dass es mit den Drei-Frage-Zeichen nicht weitergehen kann. Aber immerhin können wir uns so lange damit über Wasser halten. Also mir hat die Arbeit an der Serie dann mindestens genauso viel Spaß gemacht. Weil wir es eben noch selbst in der Hand hatten. Wir haben es weggewischt, dass es eigentlich nicht die Drei-Frage-Zeichen waren. Aber ich weiß noch, ich habe eigentlich nicht damit gerechnet, dass man sich irgendwie einigen kann. Ich weiß aber noch, als es dann plötzlich hieß, Kinder, ihr werdet es nicht glauben, wir haben uns geeinigt. Da gab es doch ein riesengroßes Fest, Corinna kann sich noch daran erinnern, in Hamburg, glaube ich. Ja, und es gab ein riesiges Aufatmen natürlich.
Wahrscheinlich bei euch immer auch bei uns, so von der anderen Seite, weil man gesagt hat, geil, okay, das passt jetzt wieder. Irgendwie, sie haben es hingekriegt. Ja, aber da muss ich dann ehrlicherweise auch dazu sagen, für mich war das mit einem lachen und weinenden Auge, weil ich in dem Moment meine Die Drei begraben musste. Das heißt, alle Kontakte, die da aufgebaut wurden zu den neuen Autoren, zu den neuen Grafikern und sowas. Die muss sich alle sagen, ja, danke bis hier, ihr habt den toll gemacht, aber jetzt machen wir nicht weiter. Das war schon schätzend. Das hatte ich auch, finde ich, immer ausgezeichnet, weil du irgendwie unheimlich emotional im positiven Sinne auch an dieser Marke dran warst. Und ich habe mich immer gefragt, was das für ein Drahtseilakt sein muss, wenn zum einen so unglaublich viel Aufmerksamkeit auf so ein Produkt ist, unheimlich viel Erwartungen da dran hängen und dann auch diese Balance hinzukriegen, nicht so einen Ausverkauf daraus zu machen. Also natürlich gab es dann die drei Fragezeichen Zahnpasta und das Shampoo und solche Sachen. Fand ich scheiße.
Jetzt kannst du es ja sagen. Ja, habe ich auch damals gesagt. Stimmt, da hängen ja mehrere Leute drin, klar. Aber das war eigentlich die Antwort, die ich gedacht habe. Die Zahnwurste hatte ich mal. Ich habe auch diverse Sachen dann gekauft. Die war auch scheiße. Aber du hast dann immer ein Veto eingegeben, hast gesagt, macht ruhig, aber ich finde es nicht gut. Oder wie lief denn dann sowas? Also ich habe schon mich an vielen Stellen auch versucht, Dingen zu verweigern und zu sagen, ey komm, lass uns das nicht so zur Reste-Rampe machen. Und klar muss man dann irgendwo mal Kompromisse eingehen und rückblickend denke ich so, okay, die Zahnpasta in den Farben weiß, rot, blau ist dann eigentlich noch die logischste Variante. Ich weiß, dass mich da schon früher genervt hat bei Musik, wenn dann irgendwie eine Single und dann kam noch ein Red Vinyl raus und ein Blue Vinyl und ein extra long bla bla bla, double sleeve, folded, gatefold. Und als Fan musste man das ja eigentlich alles kaufen. Ich muss Ihnen noch ganz kurz sagen, ich war wahnsinnig froh, dass ein Gedanke nicht realisiert wurde und das war die drei Fragezeichen on ice. Und das hätte ich wirklich, das war ja irgendwann, man stand es zur Debatte, aber das soll doch ein Witz sein. Nein, wirklich? Nein.
Okay, dann haue ich als Abschluss auch noch eine Marketing-Idee raus, die zu später Stunde aussieht. Entstanden und am nächsten Tag wieder in der Schublade verschwunden ist, die aber so geil bescheuert ist, dass sie mir immer wieder im Kopf rumschweigt. Wir hatten ja früher das Hitchcock-Konterfei auf den Kassetten und Platten und Hörspielen drauf. Davon die Gesichtswurst. Und jetzt seid ihr dran. Doch.
Ich hätte es mir gekauft. Wunderbar. Oh Mann. Corinna, man merkt schon, du hast es souverän gesteuert durch all die Jahre und du arbeitest ja bis heute für Sonya und Europa, bist jetzt Produktmanagerin von den Teufelskickern, von den Punkys. Das sind ja auch riesige Erfolge. Ich mache auch gerade ganz viel Peppa Pig, wo ich am Anfang auch gedacht habe, oh, Kleinkinderkram. Ja, Peppa Pig ist doch toll. Ja, und da haben wir jetzt gerade eigene Geschichten schreiben lassen und das ist echt faszinierend, so mal richtig einen Deep Dive in diese Welt zu machen und zu sehen, was da funktioniert und wie das funktioniert und da eigene Geschichten entstehen zu lassen, habe ich auch großen Spaß dran. Das glaube ich. Demnächst das Crossover, Pepper Pig und die drei Fragezeichen on ice. Wir freuen uns. Das ist auch eine Idee für unten in der Schublade. Ja, wunderbar. Oh Mann, Corinna, wie schön, dass du bei uns warst und mal diese Reise nochmal beschrieben hast. Ja, dankeschön. Wir sagen vielen Dank und frohe Weihnachten. Danke leicht, weil es frohe Weihnachten. Alles klar. Danke, Corinna. Mach's gut. Tschüss.
Ja, wie schön mit Corinna. Unser Applaus. Pass mal auf, ich gieße dir jetzt mal hier einen schönen Glühwein ein, lieber Andreas. Wir brauchen jetzt mal ein bisschen was Wärmendes von innen. Ja, aber doch jetzt kein Glühwein. Hast du ein Tässchen? Also Bobcast moderieren und dann mit Glühwein intus. Das ist ja lustigerweise übrigens in Norwegen, da nennt man das Glögg. Das ist ohne Alkohol. Da sind so Mandeln drin oder so andere Kram. Und ich bin ja immer ganz enttäuscht. Aber das ist wahnsinnig süß, oder? Für irgendwelche Weihnachtsfeiern. Ja, das ist super süß. Ich freue mich dann immer, wenn das einem angeboten wird. Das dampft dann so schön. Es hat aber keine Umdrehungen. Du kannst ja hier so ein Alkohol freien. Du kriegst jetzt ein bisschen Glück. Nee, ich mache mir erst mal ein Bier warm. Das ist doch nicht schlecht. Ein schönes Weihnachtsmier. Okay. Ein schönes Weihnachtsmier. Gut, ich dachte, du wolltest jetzt noch eine Gesichtswurst in Hitchcock vormen. Auch nicht schlecht. Das muss es wirklich irgendwann mal geben. Das wäre doch mal was. Wir sind jetzt, glaube ich, wieder bei Katrin. Oh ja, genau. Ellie Jameson, meine Schwester, die hat ja, wie wir wissen, beim Verlag, der das Buch Die singende Schlange rausgebracht hat, vor Ort in Pakistan rausgefunden, dass der, was völlig irre ist, der Verlag die Rechte für zwei, drei Jahre beim Übersetzer kauft. Und dann sind die Rechte abgegolten und dann bleiben die auch bei dem Übersetzer. Ich finde das sehr ungewöhnlich. Ja, ist wirklich komisch. Aus dem Grund gibt es das Buch da nicht mehr, wohl anscheinend nirgendwo.
Und Katrin ist ja weiter in Lahore unterwegs. Jetzt fragen wir sie nochmal, wo bist du denn nun, Katrin? Ich stehe jetzt vor dem Bor Valladrak. Das bedeutet auf Urdu sehr alter Baum. Very old tree, is it right? Ja, very old. Der ist ungefähr 200 Jahre alt. Und man sagt... Dass in dem Baum sehr viele Geister wohnen, weil dieser Baum mit 200 Jahren hier natürlich in diesem Vor unglaublich viel erlebt hat, weil Pakistan hat ja eine sehr, sehr reiche Geschichte an Kriegen und Eroberungen und Schlag mich tot. Und natürlich sind hier in diesem Vor auch sehr unschöne Sachen geschehen und deswegen sagt man sich, dass eben in diesem Borwaladrak, ich spreche so gut Urdu inzwischen, das ist Wahnsinn, eben sehr viele Geister leben. Und wie es der Zufall will, suche ich ja immer noch die singende Schlange. Und nicht weit von diesem Burwaladrak steht ein kleinerer Baum. Ich nenne ihn Baby Burwaladrak. Und unter diesem Baby Burwaladrak, da steht nämlich der Schlangenmann. Der hat so einen kleinen Tisch, das sieht aus wie so ein Stromkasten. Und um diesen Stromkasten rum ist so ein Banner gespannt. Und da ist so eine hoch aufgerichtete Kobra drauf. Also eindeutig, das ist der Platz des Schlangenmanns. Und der hat da so drei Körbe drauf. steht unter dem gelben Schirm. Ja, und wie die Gerüchteküche rumort, heißt es, dass er die singende Schlange hat.
Also, ich gehe jetzt mal einfach mal hin. Ich bin total gespannt, ob das jetzt wirklich die singende Schlange ist. So, excuse me. Can you please ask him if this is the famous singing serpent I'm looking for for a long time now? Maybe you can translate this for me, please. The singing serpent, yeah. Assalamu alaikum water snakes red snakes herrnä pas hier pravue place getein da red snake white snake hat man ruckna pardate jokie isse no bite no poison hat nez es es es es es es es es Er sagt, wir haben nur zwei Snakes, Red Snakes und Water Snakes. So, sie haben diese Snakes in den Publikum, weil sie nicht bite und die Leute sind nicht mit diesen Snakes. Aber sie können nicht sing. Sie können nicht singen. Nein, sie können nicht singen.
Es ist nicht die berühmte singende Schlange, aber es war ein Versuch wert. Okay, ich werde weitersuchen. Vielen, vielen Dank für eure Aufmerksamkeit. Hallo! André, guck mal, im Frequenzkalender da oben, das rieselt schon wieder von ganz oben. Was ist denn das? Was ist denn das jetzt? Die Tür, die wackelt. Okay, pass mal auf. Wer ist das? Guck mal, hier ist doch ein Schlüsselloch. Da stimmt, da leuchtet Licht. Wir müssen da rein. Ich will da endlich rein. Der war schon drin, aber wir noch nicht, Rüde. Dieses Schwein, die mögen ihn sicher lieber. Ich glaube auch. Zweimal war er schon da. Wir wollten es ja immer haben. Also ich sage, drückt doch mal ganz fest. Okay, jetzt wird es.
Jetzt. Oh, die Tür geht auf. Sind wir jetzt drin eigentlich? Ich glaube, wir sind drin. Cool. Hallo, da sitzen zwei. Hallo Kai und Andreas, grüß euch. Hallo ihr gleich alle drei. Wir sind's, die Sportfreunde. Ich bin der Peter. Ich bin der Rüde. Hallo, ich bin der Flo, ich war schon mal bei euch, könnt ihr euch erinnern? Ja, irgendwie ja auch zu Recht, weil du bist ja eigentlich der Einzige, der Ahnung hat von den drei Fragezeichen, oder Rüde? Wir haben es ja eine Weile lang öfter gehört, drei Fragezeichen. Bei den Aufnahmen zu unseren ersten drei Alben lief es ganz oft Ende der 90er tatsächlich, 2000 und 2003. Bulli, so wie einst Real Madrid und die gute Seite. Genau, Flo hat immer aufgelegt. Wir lagen da in unseren Bettchen und wollten runterkommen am Abend. Dann gab es immer drei Fragezeichen zum Hören. Und anscheinend hatten Rüde und ich einen gesegneten Schlaf und sind dann sehr schnell eingeschlafen, trotz Hochspannung. Und Flo hat es aber durchgezogen und hat bis zum Ende gehört, oder? Ja, ich habe natürlich schon als Fünfjähriger das gehört und deswegen dann auch noch als 35-Jähriger. Und ich wusste eigentlich schon, wie es ausgeht. Ich wollte euch aber da mitnehmen auf die Reise, auf die geheimnisvolle Reise der drei Fragezeichen. Und wir waren ja so begeistert, dass wir das auf unsere ersten Alben immer wieder einfließen haben lassen. Justus, Peter und Bob in diverser Form. Zu weit dürfen wir uns nicht aus dem Fenster lehnen, sonst wären wir ja noch nachzüglich verklagt.
Also Flo wollte ja immer in einer Fernsehsendung auftreten, wetten das, und wolltest anhand von drei Sekunden Snippets rausfinden, welches, Die Folge ist... Ja, das stimmt. Thomas Gottschalk hat damals abgelehnt, weil er irgendwie befürchtete, dass die Sportfreunde da gleichzeitig auch auftreten wollen. Mich als Kandidat hätte er genommen. Die Wette lief so, gib mir drei Sekunden und ich erzähle dir dieses ganze Stück von Anfang bis Ende auswendig durch. Ich weiß nur, immer lachender Schatten, oder? Ich bin nicht.
Gold! Alles vor Gold! Ja, also klar, wenn du als Fünfjähriger fast täglich damit konfrontiert wirst, dann bleiben natürlich Sequenzen hängen, die du nie wieder aus dem Kopf kriegst und die du dann auch ins Alltagsleben einfließen lässt. Und ich bin mir fast sicher, dass der ein oder andere sportfreie Text durchaus auch von einer Drei-Frage-Zeichen-Folge inspiriert wurde. Ich gehe mal so weit zu sagen, ich stelle mal drei Thesen auf und ihr beurteilt die. Und Kai und Andreas, ihr dürft auch mal mitraten, wie die beiden reagieren. Ich sage, erstens, die Sportfunde Stiller werden bis zum Jahre 2045 eine neue Titelmelodie der Drei-Frage-Zeichen-Hörspiele erfinden. Zweitens, die Sportfunde Stiller werden das Titelbild der Folge 260 mit dem Namen Die Drei-Frage-Zeichen und Der Bulldozer kreieren. Oder drittens, die drei Sportfreunde werden bei der 300. Folge teilhaben, nicht als Sprecher, sondern als Leichen. Eins, zwei oder drei? Eins.
Also alles höchstwahrscheinlich. Wie waren nochmal die zwei? Ich weiß auch nicht mehr. Also tatsächlich, um das abzuschließen, liebe Hörerinnen und Hörer, ich als einer, der ja hier Teil der Sport von der Stille bin, ich würde sagen, wir sind bei 1, 2 und 3 dabei. Alles Gute, frohe Weihnachten. Tschüss, das war die Sport von der Stille. Dankeschön, ciao.
Wunderbar. Ich bin übrigens für Option 4. Sie werden als Live-Kapelle bei unserer Bobcast-Tour bei uns in der Garderobe für Stimmung sorgen. Das fände ich zum Beispiel gut. Das wäre nicht schlecht. Wenn wir in München sind, definitiv. Ja, das ist super. Ja, Mensch, unsere Tour, da können wir ja auch schon mal Danke sagen allen, die bei dieser Aktion bis jetzt mitgemacht haben. Ich hätte nicht gedacht, dass sich so viele Leute meldet. Das ist ja der absolute Wahnsinn. Irre und wirklich krasse Vorschläge, was da alles vorgeschlagen wurde von euch. Ja, und ich muss sagen, da waren Sachen zum Beispiel dabei, die ich überhaupt nicht auf dem Schirm hatte oder mit denen ich gar nicht gerechnet hatte. Zum Beispiel 4 und Ferkel 50 wünscht sich die schwarze Sonne. Vielen Dank. Also die Folge, ich weiß gar nicht, um was es da geht. Das habe ich auch vergessen irgendwie. Ich gucke hier gerade, wir gucken ja ein bisschen stellvertretend, wer hier so gewortet hat. General Kenobi mit 5 I, glaube ich, ich habe irgendwann aufgehört zu zählen, wünscht sich Feuermond. Auch interessant, natürlich ein Riesenklopper. Was ich verstehen kann, Milena RNG wünscht sich die, in der Bob Tagebuch schreibt. Nebelberg also, ja, das ist eine ziemlich tolle Folge. Ist auch klasse. Was haben wir noch? Ich habe hier auch noch privat, haben sich Leute noch gemeldet, fand ich auch tolle Sachen dabei. Musik des Teufels zum Beispiel mit Lutz Markenzie natürlich toll. Oder der namenlose Gegner, auch so was Neues mal.
Höhenangst ist auch dabei. Ja, stimmt, toll. Ja, also ganz, ganz viel unterschiedliche Geschichten. Wirklich alt, neu. Das fand ich jetzt schon abgefahren, was das für eine Bandplatte ist. Ist eigentlich auch die Originalmusik dabei? Ja, die Originalmusik ist auch dabei. Ist auch dabei, natürlich. Aber wie machen wir das, lieber Andreas? Wer hat denn nun die meisten Stimmen bekommen? Du hast es doch da vor dir. Ich habe genau die vier Folgen, die am meisten gevotet wurden. Übrigens, das ist jetzt nicht chronologisch Platz 1 oder 2, sondern das sind die Folgen mit den meisten Stimmen. Lemonleer 8 wünscht sich Toteninsel Jamaika der Huns wünscht sich Poltergeist, Und jetzt bist du dran. Ja, ich habe hier noch von Randolf mit 3a62 Stimmen aus dem Nichts auch viele bekommen. Die haben wir natürlich schon besprochen. Ja, okay. Interessant, gut.
Und Müsliküken wünscht sich Nacht in Angst. Okay, wow. Also das sind die mit den meisten Stimmen. Sehr gut. Wir nehmen die jetzt mit und werden uns dann irgendwann entscheiden. Und ihr werdet es auf der Tour erfahren, oder? So einfach ist es. Spätestens am 23. Februar in Wuppertal. Auf der Bühne. Vorragend. Richtig, Andreas. Wir haben so viel Material. Also jetzt haben wir diese ganzen Vorschläge. Wir haben jetzt auch gerade neulich, wir haben uns ja wieder getroffen und haben nochmal lustiges Videomaterial gefunden auch. Also Einspieler, die wir zeigen wollen. Wir haben ja auch noch das Motto Sound der Kindheit. Da ist auch schon einiges zusammengekommen. Also ich glaube, das wird ein voller, bunter und eventuell sehr langer Abend. Oder wenn ich mir unser Material... Auf jeden Fall, der ja auch immer variabel zu gestalten ist. Und deswegen auch noch mal eine Frage, wenn ihr Lust habt, Edits zu entwickeln und zu schneiden und zu drehen, schickt die uns und es könnte eventuell sogar sein, dass bestimmte Edits, die uns richtig gut gefallen, dass wir die auf der Bühne zeigen, wenn ihr Lust habt. Das ist auch eine super Idee. Also, ihr merkt schon, da kommt was auf euch zu und jetzt so kurz vor Weihnachten, wer noch kein Weihnachtsgeschenk hat, eine wunderbare Gelegenheit, sich noch Tickets zu kaufen.
Infos und Tickets gibt es unter www.3?de slash Bobcastlive. Da sind Alle Termine, alle Ticket-Links. Und wir freuen uns so auf die Tour. Ja, und so kurz vor Weihnachten wird es ja jetzt sehr heimlich, aber... Durch die Hörermails, durch das Feedback unserer Hörer wird es natürlich auch immer sehr, sehr rührend. Kai, pass auf, jetzt haben wir hier wirklich wieder einen Leserbrief bekommen. Okay. Hörerbrief natürlich.
Darf ich den vorlesen? Ja, natürlich, bitte. Der ist von Eva-Maria Weber. Pass auf. Lieber Herr Schwind und lieber Herr Fröhlich, das wird spannend. Obwohl Sie mir so vertraut sind, als wären wir Freunde, habe ich mich für das Sie entschieden, um meinen unglaublichen Respekt für Ihre Person und Ihre Arbeit auszudrücken. Wow. Geht um mich, ja. Ich habe vor kurzem die Bobcast-Folge Gefahr im Verzug gehört und ich stimme Fabian Harloff komplett zu. Jetzt kommt's. Die drei Fragezeichen sind Popstars. Und was sie so unglaublich sympathisch macht, ist, dass sie sich das gar nicht anmerken lassen. Alle drei wirken absolut identisch. Alle drei wirken absolut authentisch.
Bescheiden, natürlich und freundlich. Deshalb bin ich, Jahrgang 1976, von Anfang der Hörspiel-Serie bis zum Ende, das hoffentlich noch in weiter Zukunft liegt, treuer Fan. Ich war von Jugend an in Bob verliebt, wusste intuitiv, dass er mein Favorit ist und bleiben wird. Und spätestens seit den Dino-Wheelies, die Dino-Wheelies, das gibt es ja gar nicht, die zugegebenermaßen ziemlicher Klamauk sind, ist meine Hochachtung grenzenlos. Quasi alle männlichen Charaktere werden von Herrn Fröhlich gesprochen. Diese Vielseitigkeit ist unbeschreiblich. Auf den Live-Events der drei Fragezeichen bin ich immer. Vielleicht schaffe ich es auch mal zur Bobcast-Tour, das wäre toll. Auch wenn ich Herrn Fröhlich nur aus der Ferne bewundern kann, hoffe ich, dass meine Anwesenheit und auch diese E-Mail ausdrückt, dass er in meinem, wie auch in den Herzen tausender Menschen, einen festen Platz hat. Ich möchte ihm, Und auch Ihnen, Herr Schwind, einfach nur Danke sagen, dass Sie ein wichtiger, sehr schöner und beständiger Teil meines Alltags und Lebens sind. Bitte machen Sie so lange weiter, wie es Ihre Kraft erlaubt. Es ist einfach toll, was Sie tun. Mit herzlichen Grüßen, Eva-Maria Weber. Das ist doch nun wirklich toll. Das geht runde wie Öl, wie man in meiner Heimat sagen würde. Das ist ja fast, jetzt hättest du die selbst geschrieben, Andreas.
Also jetzt ist aber genug. Nein, aber das ist wirklich Ruhe und das ist toll. Vielen lieben Dank dafür. Und vielleicht kannst du auch nochmal, ich kann es mir ja nie merken, sag doch bitte nochmal diese E-Mail-Adresse an, die man das schicken kann. Die von Eva-Maria Weber meinst du jetzt? Ja, alle. Wir veröffentlichen die jetzt und alle können Eva-Maria. Nein, natürlich unsere. Mein Kai, so schwer ist es doch nicht. Warum kannst du das nicht? Ich weiß nicht, was das ist. Sag doch mal ganz einfach. Es ist doch Bobcast at...
Ich weiß sie jetzt wirklich gerade selber nicht. Bobcast at 3? Was? Wie? Bobcast at 3? Ja, Bobcast. 3? Nee, Slash. Das ist der Ad. Bobcast at, verdammt. Weniger Glühwein. Bobcast at 3? So schwer ist es doch nicht. Okay, ich versuch's zu merken. Das Ad ist wichtig. Ich versuch's mir zu merken. Du hast so viel Glühwein getrunken, ich sag's dir, lieber ein warmes Bier. Oder meine thürinschen Klöße im Punsch. Aber du bringst es selbst, im Punsch aufgelöst. Ich esse hier noch so ein Gesichtswurst-Dominostein und dann schauen wir mal, was kommt denn jetzt? Jetzt kommt was Spannendes, Kai. Ja, genau, jetzt hören wir doch mal, was bei Katrin in Pakistan los ist. Ja, das waren hunderte Meter Schmöker, lose Stromkabel und die Schlangen ohne Biss. Die konnten auch nicht singen. Genau. Wo bist du denn jetzt, Katrin, in Lahore? Wir schalten mal wieder zu ihr hin. Ich befinde mich jetzt in der Moschee in Lahore. Die ist unfassbar groß und unglaublich schön. Vor dem eigentlichen Gebäude befindet sich ein riesengroßer Platz, auf dem, ich würde sagen, wenn es hier zum Gebet kommt, locker 4.000 bis 5.000 Menschen Platz finden.
Vier Türmen, wo dann immer zur jeweiligen Stunde der Murzin seine Gesänge runtersingt. Es ist ein unfassbar schönes Gebäude und das Gebäude der Moschee selbst, also die heiligen Räume, sind so schön, dass es dann wirklich den Atem verschlägt. Wir gehen durch einen großen Torbogen, überall strecken sich Blumen in Tarsien, die wie aus Fackeln heraus wachsen über den ganzen Bogen. Also es ist wirklich unbeschreiblich schön. Und warum bin ich hier? Es sind kaum Menschen hier zu sehen in der Moschee, was wirklich sehr angenehm ist. Aber das Besondere hier in dieser Moschee, es gibt eine sogenannte Flüsterecke.
Und ich habe gehört, dass in einer dieser Ecken man manchmal komische Gesänge hört. Dem will ich auf die Spur kommen, weil ich weiß nicht, worum es sich handelt. Ich habe einfach nur diese Gerüchte gehört und ich möchte jetzt diese Ecke suchen. Ich stelle mich da mal in so eine Ecke rein und dann schauen wir einfach mal, was passiert. Ja, also ich bin ganz begeistert. Also ich bin ziemlich überzeugt, dass das jetzt wirklich, wirklich die singende Schlange war. Ich werde mich noch ein Stück weit mit ihr jetzt hier auf die Stufen setzen und dann kann sie mir ein bisschen von ihrem Schicksal erzählen, wie es ihr so in der Zwischenzeit ergangen ist. Und das war es jetzt erstmal von meiner Seite. Ja, also ich sage mal so, das Buch habe ich bis jetzt noch nicht gefunden, aber ich habe die singende Schlange gefunden in der Moschee in Lahore. Also ich finde es super. Ich würde sagen, not challenge accepted, but challenge erreicht. Ja, ausgeführt sozusagen.
Tschüss Kai. Tschüss Andreas. Ich gehe jetzt Granatapfelsaft trinken. Tschüss. Ja, wie großartig war das denn? Ja, das ist wirklich toll. Und ich packe mir jetzt Granatapfelkerne in meinen Glühwein. Das hat mich sehr inspiriert. Vielen Dank, liebe Katrin. Das ist eine gute Idee, Kai. Dann füllen wir wieder nach. Große Frage ist ja, was macht Katrin eigentlich vor allem da in Pakistan? Sie ist ja nicht nur wegen der singenden Schlange da.
Das ist sehr interessant. Sie war in diesem Jahr schon vor Ort in Pakistan mit einer Freundin, die eine NGO betreut, die sich da für Menschen vor Ort einsetzt. Und diese Begegnung, ganz besonders mit jungen Mädchen in den Dörfern und so weiter, die haben sie inspiriert und auf die Idee gebracht, dass sie ihre eigene NGO in Pakistan gründen möchte, hat dann daraufhin einen sehr tollen Partner vor Ort gefunden, der sie dabei unterstützt. Dann ist es natürlich sehr wichtig, dass sich jemand vor Ort gut auskennt, vor allem mit diesen ganzen bürokratischen Dingen und behördlichen Sachen. Das hat jetzt auch geklappt. Und jetzt möchte Katrin Mädchen und jungen Frauen zu einer Art Schutzraum verhelfen. Denn leider erfahren da in Pakistan Frauen sehr viel Gewalt und haben eigentlich niemanden, der sich wirklich für sie einsetzt oder für ihre Rechte kämpft oder ihre Gesundheit. Und daher möchte Katrin jetzt eine Schule gründen, wo die Mädchen nicht nur lesen, schreiben oder rechnen lernen, sondern eben auch einen Schutzraum für sich finden können. Ja, das ist wirklich toll. Und ich finde, wir sollten auch mal ein paar Bilder teilen. Katrin hat mir ja auch schon ein bisschen davon erzählt.
Bei Instagram, vielleicht bei mir auf meinem Konto Kai Oslo. Zu dieser Folge können wir mal ein bisschen Fotomaterial liefern dazu, was Katrin da für tolle Aktionen macht. Super. So, Andreas, jetzt, was fehlt eigentlich noch? Natürlich Nüsse. Wir müssen ein paar Nüsse knacken, oder? Das wäre doch jetzt mal was, Max. Wie knackt ihr eigentlich in Norwegen? Gibt es da auch Nussknacken? Mit den bloßen Händen.
Das machen wir so unter den Achseln. Links und rechts. Ich mach's jetzt mal mit dem Hammer. Pass mal auf, jetzt mach ich mal richtig hier. Okay. Okay, das fliegt bis hierher. Ist da noch was von übrig oder hast du die kuriert? Ich stecke jetzt mal eine Nuss in den Mund. Dann kannst du nämlich das nächste Hörerfeedback... Ja. Wie Marlon Brando beim Paten. Der hat ja immer sich irgendwas in den Mund gesteckt beim Spiel. Ja, richtig. Damit es so dann irgendwie funktioniert. Mit vollem Mund sprechen. Das nervt auch überhaupt nicht, oder? Okay, gut.
Ich lese mal unser letztes Hörer-Feedback von heute. Und das ist wirklich was Besonderes, Andreas. Halt dich fest. Lieber Andreas Fröhlich, lieber Kai Schwind. Als Fan der ersten Stunde von Die drei Fragezeichen freue ich mich jedes Mal aufs Neue, wenn eine neue Folge eures Bobcasts erscheint. Es ist wirklich großartig zu hören, wie ihr mit eurem Humor, Hintergrundwissen und eurer Leidenschaft jede Episode so lebendig präsentiert. Wenn ich in einer Folge die Stimme von Heike Diene-Körting höre, wie zuletzt in der Ausgabe 60 Jahre Europa und Spuk im Hotel, dann kommen sofort schöne Erinnerungen auf. Wir hatten das Glück, sie bei unseren Besuchen der Record-Release-Partys in alten Krempe kennenzulernen. Trotz, dass wir fremd waren, war Frau Körting beim ersten Treffen so herzlich, offen und gastfreundlich, dass sie uns spontan in die Villa auf Gut Hasselburg einlud, obwohl es schon spät am Abend war. Nun aber zu dem Grund, weshalb ich euch bzw. Dir, lieber Andreas Fröhlich, heute schreibe. Ja, ja. Während unseres diesjährigen Familienurlaubs in Italien stieß ich in den engen Gassen Venedigs zufällig auf das kleine, alteingesessene Maskengeschäft Cataruga. Im Schaufenster hing ein Artikel über den Inhaber, der die Masken für Stanley Kubricks Film Eyes Wide Shut gefertigt hat. Ach Quatsch.
Üblicherweise, so erzählte mir die Verkäuferin, sei das Fotografieren im Geschäft verboten. Doch als ich ihr von euch, dem Bobcast und deinen Synchronrollen erzählte, vor allem von Gollum, auch wenn sie natürlich nur die italienische Synchronstimme kannte, war das Fotografieren der Originalmasken, die Tom Cruise und Nicole Kidman im Film getragen hatten, plötzlich kein Problem mehr.
Sofern du das Geschäft nicht ohnehin schon kennst, lohnt sich ein Besuch als Kubrick-Fan wirklich sehr. Ich habe dir ein paar Fotos beigefügt, nicht mehr lange, dann steht schließlich auch die Italien-Folge Schattenmänner an. Damit hast du bereits die Kubrick-Verbindung und den Sieg nach Punkten in der Tasche. In diesem Sinne großen Dank für all die spannenden, lustigen und bewegenden Hörmomente, die mich seit meiner Kindheit begleiten. Und nun auch meinen Sohn, der inzwischen in meinen Fußstopfen tritt. Herzliche Grüße auch an Frau Körting und weiter so. Jede Folge macht einfach großen Spaß. Christian Schlendstedt. Das ist aber wirklich toll, super. Aber man muss natürlich dazu sagen, Kai, du bist ja genauso großer Kubrick-Fan wie ich. Also wir sind ja beide, obwohl du mittlerweile schon aufholst, du hast ja mittlerweile noch mehr Informationen, was Kubrick angeht. Du hast ja aufgeholt. Ja, und weißt du was, jetzt kommt hier die Schlusspointe. Ich war in Venedig letztes Jahr und ich bin auch an diesem Laden vorbeigekommen. Du kennst den? Ich kenne den, ja. Ich habe den tatsächlich gesehen im Schaufenster. Da hängt so ein kleines Schild, wo das erklärt wird, so auf Italienisch, das sind die Masken aus Eyes Wide Shut. Und dann konnte man das sehen. Ich habe die auch wiedererkannt. Die sind aus dieser etwas merkwürdigen Orgien-Szene in Eyes Wide Shut. Das ist eine Seiermusik im Hintergrund. Es seiert so ein bisschen vor sich hin. Genau, es ist eine ganz merkwürdige, creepy Stimmung. Und Venedig ist natürlich eh ein Ort voller Masken.
Und da habe ich tatsächlich auch dran gedacht. Und dann war es echt ein Zufall, als wir dann an diesem Laden vorbeikamen. Und ich dachte, das gibt es ja gar nicht. Den kennst du nicht. Das ist ja toll. Da schließt sich ja der Kreis. Das ist tatsächlich von hier. Also detailgenaue Arbeit von Stanley Kubrick. Vielen Dank, Christian. Sag mal, Andreas, guck mal, bei unserem Adventskalender, da seilt sich jemand ab von da oben. Ja, da gehen zwei Türen auf. Ja, hier unten auch ein.
Uh, Guck, Oli. Das ist ja toll. Hallo. Und wer ist das da oben am Seil? Das ist Gru. Aus diesen Minions. Okay, na, jetzt bin ich mal gespannt. So, raus aus diesem Bobcast-Adventskalender. Kühlschränke haben kreativere Namen. Und viel zu enger drin. Uh. Diese große Adventskalendertür?
Beeindruckend! Massives Eichenholz, vermutlich aus dem frühen 20. Jahrhundert, mit handgeschmiedeten Beschlägen. Die Patina auf dem Griff spricht für jahrzehntelange Nutzung. Allerdings ohne regelmäßige Pflege und... Oh, da ist doch dieser Animationsantagonist. Guten Tag. Herr Gru, Sie müssen aufhören, Superschoke zu sein. Das ist moralisch fragwürdig und statistisch gesehen auch extrem ungesund. Ungesund? Ich habe 899 Minions, die für mich Vitamindrinks mixen. Aus Bananen. Ihr damaliger Versuch, den Mond zu stehlen, war anmaßend irrational. Tja, ich hatte den Mond. Kurz, aber ich hatte ihn. Kurzzeitbesitz ist juristisch kein Eigentum. Das steht so im Grunde. Ha, du klingst wie dieser langweilige Detektiv aus Rocky Beach. Ich bin der langweilige Detektiv. Egal. Hier ist meine Karte. Ach.
Die drei Detektive. Wir übernehmen jeden Fall. Der Junge mit dem Kontrollzwang, Justus Jonas. Erster Detektiv. Da steht erster Detektiv. Entschuldigung. Herr erster Detektiv-Kontrollzwang. Sie nehmen das hier offenbar nicht ernst. Doch, doch. Ich liebe Detektivgeschichten. Besonders, wenn am Ende der Bösewicht gewinnt. Ich brauche keine drei Fragezeichen. Ich habe drei Sicherheitskameras. Die lösen keine Fälle. Doch, letztes Mal haben sie mir gezeigt, wer meine Croissants gegessen hat. Wer war's? Ich. Aber das ist nicht der Punkt. Moralisches Handeln erfordert Prinzipien, nicht Ausreden. Ach, du bist wirklich anstrengend. Ich bevorzuge den Begriff methodisch. Und ich bevorzuge... Ohrstöpsel. Wenn Sie jemals beschließen, das Böse aufzugeben, dann rufen Sie mich an. Und du glaubst, ich hätte deine Karte noch?
Ja, wie schön. Vielen Dank an Olli. Die mag er auch wirklich, oder? Gru, den hat er gern, diese Rolle. Den hat er total gern und er macht das sensationell. Er macht das wirklich super. Ich höre das auch total gern. Er müsste mal ein ganzes Hörbuch lesen. So irgendwie zehn Stunden in Gru-Stimmen. Im Wechsel, aber dann. Im Wechsel.
Ach Mensch, wie toll, Andreas. Wie toll wir hier beschenkt werden im Bobcast von den Überraschungsgästen, von den Hörern, die uns schreiben. Und Nüsse gibt es auch und Ralf lächelt freundlich von der Regie. Das ist echt toll, oder? Und man muss es ja auch mal wieder sagen, ja, andere Podcasts, die machen dann jetzt so Weihnachtsferien und so nix hier im Bobcast. Bei uns gibt es sogar noch extra Specials und wir feiern noch Weihnachten mit euch. Toll. Also, vielen Dank, dass ihr uns dieses Jahr weiterhin treu begleitet habt und wir feiern jetzt auch mal Weihnachten, oder? Jetzt reicht es. Jetzt machen wir mal einen Deckel drauf für dieses Jahr. Jetzt wirklich, jetzt müssen wir zwei Tage. Jetzt müssen wir es wirklich richtig genießen bis zum Heiligabend. Das machen wir. Und dann geht es nächstes Jahr weiter natürlich mit den regulären Folgen und gleich im Januar dann mit der Geisterstadt. Da freue ich mich schon drauf, obwohl das so ein bisschen wehmütig wird. Ja, aber das ist doch die allerletzte von Passetti.
Richtig, genau. Das ist der letzte Einsatz von Peter Passetti. Da bin ich ein bisschen wehmütig jetzt schon. Ja, ich auch. Und wir müssen ihn, glaube ich, wirklich nochmal richtig hochleben lassen. Das machen wir dann in der nächsten Bobcast-Folge. Und jetzt euch allen erstmal frohe Weihnachten und einen guten Rutsch. Und wir sehen und hören uns im nächsten Jahr. Macht's gut. Tschüss. Ciao. Ciao.
Kai, du, guck mal, was ich noch gefunden habe. Das ist ein alter Einspieler, der ist über 20 Jahre alt. Ich wusste das gar nicht mehr. Ja, das haben wir vor 20 Jahren gemacht, Olli, Jens und ich. Und da wird der Name Ralf Potzus erwähnt. Ich wusste das gar nicht mehr, dass wir das vor 20 Jahren für Ralf gemacht haben. Unser Regisseur. Ja, ich bin gespannt. Hey, hier sind die drei. Jupiter Jones, Peter Crenshaw und Bob Andrews. Und wir hören in Franken nur Morning Live. Die besten Detektive beißen sich an ihm die Zähne aus. Wie sehr wir uns auch anstrengen. Wir können Ralf Potzus einfach nicht überführen. Er ist uns immer einen Schritt voraus. Ja, kein Wunder bei den Füßen. Morning Life mit Ralf Potzus. Jeden Morgen von 5 bis 10 bei Energy Nürnberg. Hit Music Only.
Ja, wunderbar. Eine Station ID, eine sogenannte. Ja. Ach toll. Kannst du dich da noch dran erinnern? Nein. Wahrscheinlich.
Also eine Zeit lang haben wir wirklich unfassbar viele solche Station-IDs eingesprochen. Kannst du dich jetzt nicht mehr richtig dran erinnern. Obwohl, die sind ja teilweise richtig doof manchmal. Aber der ist gut, weil Ralf hat sich da, glaube ich, ein bisschen was überlegt. Und das hat auch ein bisschen mehr Spaß gemacht, auch mit den Füßen. Was, was ich da gedacht habe? Ich habe es damals mit Sicherheit nicht verstanden, was mit den Füßen gemeint ist.
Hätte ich jetzt gesagt, mit dem Pullover und dem Haarschnitt, dann wüsste ich, okay, das hat was mit den Füßen zu tun. Aber mit den Füßen? Da ist schon die Schreibe von Ralf auf jeden Fall hörbar. Das merkt man ja sofort. Und ihr habt da auch dann den Schalk im Nacken beim Sprechen irgendwie, oder? Das habt ihr nicht nur so runtergewatzt, das hört man ja dann sozusagen. Es wird mit Humor gemacht. Aber deswegen, wir wollen auch nochmal ganz kurz den Hut ziehen. Jetzt hier kurz vor Jahresende vor Ralf. Für seine wunderbaren Klappentexte. Die sind wirklich speziell und wirklich großartig. Und die Fans, glaube ich, es gibt sogar Fans, die hören sich den Podcast gar nicht an. Die lesen sich einfach bloß die Klappentexte durch. Genau, nur die Klappentexte. Und du weißt, Andreas, was der nächste Schritt ist. Du liest die ganzen Klappentexte als Hörbuch und dann gibt es nochmal so eine Sonderexition. Das ist eine super Idee. Aber das müssen wir beide zusammen machen. Das können wir machen. Aber genau, auch ich ziehe meinen Hut nicht nur für die Klappentexte, sondern für die tolle Arbeit. Auch hier diese ganzen Specials, die sind ja oft auf Ralfs Mist gewachsen. Das macht wirklich besonders Spaß. Also, nochmal frohe Weihnachten aus diesem Hidden Track, wie früher bei den CDs. Da muss man immer warten, noch so fünf Minuten und plötzlich kam sowas. So war das jetzt hier auch. Aber jetzt schnell weg. Macht's gut. Tschüss.