Halli, hallo, wir sind's, Bonehead und Fuzzi, eure beiden Bobcaster. Hallo Andreas. Hallo Kai. Die Frage, wer ist ein Bonehead und wer ist ein Fuzzi von uns? Ja, ich bin auf jeden Fall Fuzzi. Fuzzi ist auch die beste Stelle, wie Naumann Fuzzi. Und du heißt dann Fuzzi. Das ist eine schöne Stelle. Da hat sich noch ein R eingemogelt. Okay, ja, stimmt. Ja, Bonehead. Okay, dann bin ich Bonehead ohne abstehende Ohren. Ich bin Fuzzi. Okay, apropos, sag mal, so Komplexe, als Jugendlicher hattest du das? Du hattest keine abstehende Ohren. Hast du sowas gehabt? Komplexe? Komplexe, ich glaube, hatte ich dann höchstens mit meiner Nase. Ja, du auch. Wirklich, du auch? Ich hatte Angst, dass meine Nase eventuell schief sein könnte. Mein Vater hatte nämlich so eine leicht knubblige Nase. Aber Nasenprobleme hatten wir ja bei uns in der Familie alle. Ich erinnere nur an die abgebissene Nase von Onkel Klaus. Rest in dieses. Aber das ist ja lustig, dass du die Nase... Aber du hattest auch ein Nasenproblem? Ja, ich hatte aus der Familie meiner Mutter, die Klöckners, hat man eine etwas geschwungene Nase. Wenn man fies ist, sagt man Hakennase. Und das hatte ich als Teenie dann, wenn man so ein bisschen asynchron ja wächst, Manchmal dann so, wo ich so dachte, ich habe irgendwie so eine Riesennase und die ist so geschwungen und hatte da so ein bisschen Komplexe. Bis mir ein sehr cooler Friseur, Friseur Arndt in Frankfurt in der Nordweststadt. Der meinte, du musst dir bloß einen ganz langen Pony wachsen lassen, dann sieht man die Nase nicht mehr so. Du zieh doch mal eine Tüte drüber. Nein, der sagte tatsächlich, steh dazu Junge. Nein, nein, nein, ich schneide da jetzt nicht. Du hast eine tolle Nase, da kannst du zustehen. Der Friseur hat es gerichtet, ja? Ja, es hat mir die Nase gebrochen und sie es angerichtet. Das sind ja eigentlich alles Psychotherapeuten. Ja, auf jeden Fall, genau. Und damit waren die Komplexe beseitigt. So, und damit sind wir voll beim Thema wahrscheinlich. Heute blicken wir nämlich mit den Fragezeichen hinter die Kulissen des Filmgeschäfts. Ich lese mal den Klappentext. Die der Fragezeichen. Die Vergangenheit holt Justus wieder ein. Er hat als Kind in dem Film die kleinen Strollchen mitgespielt. Nun soll er noch einmal als Babyfazzo ins Licht der Öffentlichkeit treten. Das gefällt ihm überhaupt nicht. Doch plötzlich entwickelt sich ein Fall für die drei Detektive daraus und ihr Interesse ist geweckt. Vor allem, als sie erfahren, dass es um 20.000 Dollar geht. So, der gestohlene Preis. Gucken wir uns doch schon mal das Cover vielleicht an. Da kriege ich so Falco-Assoziationen. Das wirkt wie so ein bisschen so ein verlorengegangenes Falco-Cover aus den 80ern. Ja, seltsam eigentlich. An wen denkt man da? Du denkst an Falco. Ja, gut, Falco könnte stimmen. Oder irgendwie so was New Wave-igeres. Vielleicht so Robert Smith von The Cure. Ja, stimmt. Smith ist auch ein bisschen drin. Auf jeden Fall Ja, interessant, auch eine vielleicht doch ein bisschen schräge Folge, weil es hier zum ersten Mal um Justus Vergangenheit geht, die man zumindest in den Hörspielen ja immer nur so angedeutet hat. Weiß man ja ein bisschen was, aber man hat es noch nie so erlebt, dann bleibt es aber eigentlich doch ein bisschen an der Oberfläche und es wird eigentlich ein, finde ich, relativ kleinteiliger Fall erzählt und hier passiert auch mal genau das, was der Titel verspricht. Es geht nämlich um einen gestohlenen Preis und der muss wiedergefunden werden. Alles nicht so richtig spannend, trotzdem ähnlich wie beim höllischen Wehrfall. Ja, so unglaublich, so heutig. Ja, es ist so ein bisschen so, der Preis ist heiß, schwingt da so mit. Also es ist so eine seltsame Stimmung. Was schön ist, finde ich, dass wir auf TKKG treffen. Also ein paar Leute sagen ja immer, das finde ich überhaupt nicht gut, dass die sich da treffen. Aber eigentlich ist es wirklich die einzige Folge... In der diesmal wirklich alle zu hören sind. Sascha hatten wir ja schon, aber diesmal kommt noch Niki Nowotny dazu, Manu Lubowski, Veronika Neugebauer. Und dann haben wir ein Wiederhören mit Stefan Brönnecke, unser Carlos aus dem Superpapagei, der hier Gordon, den Fahrer, spricht und der auch ein kleines Geheimnis hat. Aber du hast es vorhin schon angeteast. Es geht eben auch um die kleinen Strolche. Hast du das geguckt? Kennst du das, die kleinen Strolche? Hip, hip, ju, hey, hurra, jetzt sind wir wieder da. Ja, also, ich fand das ganz toll. Ich erinnere mich ein bisschen an solche, an diese Auszüge. Dibbidi, dibbidi, meck, meck, meck, die zieht er auf der Maus den Speck. Das kennst du nicht. Das erinnere ich mich noch besser. Ich erinnere mich jetzt wieder mehr. Der Song war ganz toll. Ich konnte das nie so richtig zuordnen. Also, ich habe da immer so Schnipsel mal von gesehen, aber habe das nie so richtig bewusst geguckt. Und ja, müssen wir noch mal ein bisschen drüber reden. Finde ich ganz interessant, was das eigentlich für ein Phänomen ist. Es ist ja sonst auch ganz interessant, dass das popkulturell auch mal um so, Nostalgie hier geht und so Retro in der Folge, so Intertextualität und so weiter. Also so ein Rückblick in die Vorgeschichte, über die man dann spricht und die thematisiert wird, wo das heute ja kreuz und quer in der Popkultur ein Thema ist. Immer dieser Blick zurück in die Nostalgie in Retro, wo man hier tatsächlich da auch so eine Folge schon hatte, wo Justus in einer gewissen Weise damit kämpft. Wie man damit umgeht. Ja, ich fand's unterhaltsam, kurzweilig. Horst Naumann, Wolf Rathien, auch tolle Leute, über die wir unbedingt noch mal sprechen müssen. Ganz besonders über Horst Naumann, ja, genau. Genau, richtig. Hast du ein paar Facts, willst du hören? Genau, der gestohlene Preis im Original The Mystery of the Rooks Reunion von Marc Brandl. Im Original erschien 1985 und Hörspiel kam ... Raus am 01.10.88 und es gibt ein tolles Hörbuch, eingelesen von Sascha Dreder. Eingelesen von Sascha Dreder, von wem sonst? Gut, nein, aber jetzt geht's los hier. Jetzt hören wir mal rein hier. Das Kabelfernsehen zeigte in einer Wiederholung die Serie Die kleinen Strolche. Justus hatte sich schon immer über die Rolle geschämt, die er dabei gespielt hatte. Doch nun sah er die Filme zum ersten Mal seit vielen Jahren wieder. Er als der kugelrunde und urkomische Baby Fazio. Er hätte in den Boden versinken können. Aufhören. Schluss damit. Nein, nein, nein, weiter. Abschalten. Das ist ja das Lustigste, was ich je gesehen habe. Du, Justus, als Babyfazzo. Du, Schermin, loslassen wir schön. Will ich die Mutter tragen? Aber ich will den Schluss noch sehen. Ich will sehen, wie das aufgeht. Verdammt, ausgeht. Ach, hast du nicht so Babyfazzo. Wenn deine Mama und dein Papa glauben, dass du die Magen hast, Dann haben Sie Angst, dass wir sie aufkriegen. Dann müssen wir nicht zur Schule. Komm, lass mich anhalten. Das halte ich nicht aus. Bitte schaltet aus. Endlich. Also Mann, Justus, das war einfach toll. Du als Baby-Fatso. Wie alt warst du eigentlich, als du diesen Film gedreht hast? Drei Jahre. Diese Filmarbeiten müssen ja einen irrsinnigen Spaß gemacht haben. Spaß? Hast du eine Ahnung? Die anderen haben mich geärgert, wo sie nur konnten. Besonders Bonehead, der Große, der mit den Ohren wackeln konnte. Mann, auf den bin ich heute noch sauer. Sehr schön. Ich finde hier übrigens Bob besonders toll. Der findet es richtig geil alles. Also, Alter, das war wirklich toll. Ich klinge da wirklich so, als ob ich zehn Eimer Cola getrunken habe. Das stimmt. Aber ein toller Einstieg, weil man natürlich wirklich auch mal in diese Originalstrolche dann reinhören kann. Aber was ist das hier? Was wird hier verwendet? Das ist ja kein Clip aus den. Strolchen. Nein, das ist kein Clip aus den Schritten. Das sind zwei Clips eigentlich, weil die sind, am Anfang hörst du ja wirklich nur so ein bisschen Hintergrund, Gelache und so weiter und dann hörst du auch richtigen Text. Aber der Anfang, also der allererste Anfang, dieses Gekicher und dieses Gelache, das ist eine Kindermenge, die kommt laut Frau Körting aus einem Kinderensemble, was sie auch benutzt hat in Pampusch, der kleine Zaubergeist von 1975. Und die Texte, die dann eingesprochen werden oder wurden, die hat sie dann über so einen quäkenden Kassettenrekorder aufgenommen. Da kann man auch schlecht lesen, wer dabei war, aber so ein bisschen kann man was identifizieren. Hier steht jetzt Strolche, Klammer auf drei Kinder. Drei Jahre sollen die alt sein und da ist die Tochter von Hedis Freundin dabei und dann steht hier Philipp Plass oder Philipp Pless, kann man nicht richtig lesen. Und das hat sie wahrscheinlich irgendwie aufgenommen beim Kindergeburtstag, da gab es Kaffee und Kuchen und dann hat sie einen verschrabbelten Kassettrekorder hingestellt und hat gesagt, hier sagt mal hier sowas und das nehmen wir auf, taucht in irgendeiner Drei-Frage-Zeichen-Folge auf und das wurde dann einfach so gemacht. Finde ich toll. Es ist eine sehr schöne, authentische Stimmung irgendwie und man ist wirklich dabei. Auch toll, unter diesem Clip liegt eine ganz grandiose Musik, die mich total triggert sofort. Dieses... Wer ist das denn eigentlich? Das, Achtung, lieber Andreas, The Return of the Feldhahn Brothers, das ist, der Track Strongs Kraftstudio von Uli Feldhahn und das ist natürlich eine Anspielung oder eine Verwendung aus der grandiosen TKKG-Folge. Die Mafia kommt zur Geisterstunde. Da bist du natürlich der Spezialist für, ja klar. Da geht es um zwei konkurrierende Fitnessstudios. Lutz Mackenzie als Werner Strong, dem TKKG hilft. Und diese Musik läuft da im Hintergrund, als Gabi Workout macht. Da in dieser Folge übrigens, sorry, eine kleine Abschweifung noch, hat André Minninger eine kleine Sprechrolle. Und das ist das Allerbeste, was André jemals gemacht hat. Preisnachlass, bei mir gibt es keinen Preisnachlass. Als Fitnessstudio-Besitzer Manowski, ganz toll. Auf jeden Fall kommt hier diese Musik dann wieder rein. So, aber jetzt noch mal zu den kleinen Strollchen. Also sind die, ich finde das ganz interessant, ich habe noch mal nachgeguckt, was das eigentlich war. Und es gibt, das Spannende ist ja, mehrere Reinkarnationen quasi dieser Serie. Das fing an in den 20er Jahren. Das wurde immer wieder neu aufgelegt, ja genau. Als Our Gang hieß das und wurde produziert von Hal Roach. Das war dieser langjährige, dieser Filmproduzent, der auch diese ganzen Harold-Lloyd-Sachen gemacht hat. Und sollten halt normal kids doing normal kids things, aber funny machen. Und du hattest diese Archetypen halt schon so. Der Schlaue, der Sportliche, der Dicke. Obwohl das immer wieder andere, das waren immer wieder andere Schauspieler, weil die natürlich älter wurden und die wurden dann auch immer wieder mit neuen Rollen besetzt. Es gab so Figuren, die immer wieder auftauchten, aber die dann auch wegfielen und dafür tauchten neue, ähnlich aussehende Schauspieler auf. Ja, und es war auch relativ fortschrittlich für die Zeit zum Beispiel mit zwei afroamerikanischen Charakteren, die man da schon drin hatte. Das war tatsächlich... Ja, zum Beispiel auch mit einer Figur. Das war ein Junge, der sich aber als Mädchen verkleidet hat. Fatima, glaube ich, hieß die Figur. Oh nein, Farina. Farina. Farina. Und das ist ganz spannend, so mal zu gucken. Das ist natürlich, fand ich auch interessant, mal zu schauen, was ist aus den allen geworden? Also aus dieser ersten Besetzung auch, das ist irgendwie sehr... Die sind alle tot. Das heißt dann Alkoholsucht, Flugzeugabstürze, ein Mordfall. Ich glaube, da ist nur noch eine einzige Figur am Leben und alle anderen sind ganz schrecklich ums Leben gekommen. Das stimmt, ja, ja, genau. Genau, also das ist irre, das ist so eine Geschichte in sich, aber dann ganz interessant sozusagen, dass die immer wieder neu aufgelegt wurden. Ja, und irgendwann spielt also Justus Baby Fazzo und schämt sich ganz schrecklich dafür. Aber ganz kurz, bevor du jetzt noch weiterredest, weil es ist nämlich noch eine Geschichte, die auch ganz interessant ist, denn die wurden ja in Amerika produziert, hast du ja auch gerade, erklärt, bis in die 40er Jahre hinein und dann wurden daraus aber Tonfilme, die dann Mitte der 60er auch bei uns in Deutschland im Fernsehen gelaufen sind und bei den Stummfilmen. Da hörte man dann immer Jürgen Scheller, diesen Kabarettisten, das war so ein ähnliches Kaliber wie dieser Hans-Dieter Hüsch bei Väter der Klamotte, als Sprecher, Scheller als Sprecher. Der hat dann immer mit verstellter Stimme unterschiedliche Rollen als Voice-Over quasi synchronisiert oder gesprochen. Und bei den Tonfilmen. Wurden dann Anfang der 70er-Jahre, also 72, 73, ungefähr 26 Schwarz-Weiß-Folgen der dritten Staffel für das ZDF mit Kindern synchronisiert. Und da haben Olli Rohrbeck und ich auch mitgesprochen. Das ist ja das Absurde, dass Justus eben Babyfazzo war und wir beide aber wirklich auch bei den kleinen Sträuchchen mitsynchronisiert haben. Und ich weiß, Olli war stymie. Das ist dieser Schwarze mit dem Bowler auf dem Kopf. Und diesen Bowler hat er ja innerhalb der Geschichte von Stan Laurel angeblich geschenkt bekommen. Und wer auch noch dabei war, war Maud Ackermann. George bei den fünf Freunden. Und die war Spanky. Und Spanky war eigentlich die Hauptrolle und quasi die Vorlage für diese Figur von Baby Fetzo hier im gestohlenen Preis. Und ich glaube, ich war Scotty. Ich war so ein Typ mit Schiebermütze, der so ein bisschen aussah wie Jackie Coogan. Und Regie hat damals übrigens, also bei der Synchronfassung, der Vater von Stefan Krause geführt, der da auch mitgesprochen hat, Stefan Krause. Und diese Fassung, die gab es dann im Sommer 75 erstmals im ZDF. Und mittlerweile gibt es das, glaube ich, seit Anfang des Jahres auch auf DVD. Wohlgemerkt die dritte Staffel der schwarz-weißen Tonfilm-Ära. Interessante Parallele, oder? Das ist toll, das wusste ich nicht. Das schließen sich ja wirklich gerade. Und da wart ihr ja dann selbst aber auch wirklich noch jung, wenn das in den 70er oder 70er. Ja, in den 70er oder 80er. Ja, genau, das waren so die ersten Sachen, die ich gemacht hatte. Also richtig Kinder, toll. Ja. Na ja, klasse, das muss ich mir wirklich nochmal anhören. Ja, okay, dann passt es ja wie die Faust aufs Auge hier. Ich fand das ganz interessant, wie sehr sich da Justus schämt über diese Rolle. Das macht er ja immer eigentlich, dass er da nicht so gern drauf angesprochen werden möchte. So was habt ihr aber in dem Sinne nicht mal gehabt oder ihr habt euch nicht geschämt für die Fragezeichen zum Beispiel mal in irgendwelchen Phasen oder gab es sowas auch, dass man gesagt hat, ach ich erzähle das mal wieder nicht? Nein, nein, also geschämt, man hat dann einfach gesagt, ja also richtig geschämt. Was habe ich mich denn geschämt, na gut ich habe mich vielleicht irgendwann mal für Barbie geschämt, für Ken, weil ich wusste das ist eben so ein Mädchenzeug, aber man war ja stolz auf das, was man da gemacht hat und es war ja auch interessant, dass man immer wieder andere Sachen gemacht hat. Du hast eine Sache gemacht, es war die Rolle und dann hast du das gemacht. Und selbst wenn es etwas war, was du vielleicht gar nicht so toll fandest, irgendwann kam jemand auf dich zu und hat gesagt, oh Mann, meine Lieblingsserie Kimber, der weiße Löwe, das habe ich unglaublich gerne gesehen. Du konntest dich gar nicht schämen, weil es tauchte immer jemand auf, der das gefeiert hat. Und das hat dich immer wieder versöhnt. Selbst wenn du nicht richtig glücklich warst oder so, aber geschämt, habe ich mich eigentlich fast nie, nee, kann mich nicht dran erinnern. Und natürlich wird es auch spannend, dann erst, wenn man quasi so richtig festgelegt ist, wenn du eine Rolle hast, die so ganz anders ist als man selbst und dann irgendwann sagt, die nervt vielleicht nicht. Und du bist ja auch nur die Stimme, du bist ja nur der Interpret, das hat ja mit dem Inhalt nichts zu tun. Das stimmt. Apropos Stimme, auch hier wieder ganz interessant, im Original eine andere Tante Mathilda, wird diesmal gesprochen von Dorothea Kaiser, im Original und wurde später dann wieder von Karin Lieneweg ausgetauscht, haben wir ja auch schon mal besprochen, das Phänomen. Und ja, Tante Mathilda kündigt hier Milton Glass an, der an der Einfahrt wartet. Ein großer Mann mit strahlend weißen Zähnen. Und hier ist er. Tag Justus Jonas. Mein Name ist Milton Glass. Ich leite bei einer großen Filmgesellschaft die Werbeabteilung. Es geht um die kleinen Strolchen. Ich komme mit einem guten Angebot. Es wird dich interessieren. Das glaube ich nicht. Ich bin gerade dabei, die Darsteller der kleinen Sträuche von damals zusammenzutrommeln. Vielen Dank. Nicht mit mir. Würde es dir denn keinen Spaß machen, die Freunde von damals wiederzutreffen? Bonehead, Bluthound und Fuzzi und... Nein, danke. Kein Bedarf. Ich musste diese Schwachköpfe lange genug ertragen. Das reicht für den Rest meines Lebens. Ist ja schon gut, ist schon gut. Genau diese Reaktion habe ich von dir erwartet. Ach ja? Ja, die haben damals auf dich rumgehackt. Sie haben dir böse Streiche gespielt. Die ganze Bande war dir wahr. Stimmt's? Es liegt mir fern, irgendjemanden zu hassen. Aber zugegeben, ich konnte sie nicht ausstehen. Na wunderbar. Und jetzt gebe ich dir die Chance, es ihnen heimzuzahlen. Eine Chance, sie vor allen Leuten als Schwachköpfe hinzustellen. Horst Naumann im Outfit des Traumchefkapitäns. Man kann es so richtig vor sich sehen. Ja, aber interessant, wen hat er sich da ausgedacht? Also welche Figur hatte er im Kopf? Hans-Joachim Kuhlenkampf? So ein bisschen zackig, forsch, flott. Weißt du, die Damen werden sofort angewanzt, obwohl das ja eigentlich eher so ein bisschen Gottschalksmasche war. Aber das macht Naumann fantastisch. Toll. Großartig. Auch wieder ganz anders jetzt als zum Beispiel der Brewster aus dem Volk der Winde oder so. Ganz anders gespielt, ganz anders. Ganz anders auch als Ed Snabel. Ja, genau. Richtig. Toll. Ja, also lieber Andreas, wir müssen ja nun wirklich mal etwas ausführlicher über Horst Naumann sprechen. Wir können vielleicht erzählen, dass wir tatsächlich... Ein Interview mit ihm geplant hatten. Ja. Ja, und wir hatten schon einen Aufnahmetermin mit seiner Frau vereinbart. Und er ist dann aber verstorben am 19. Februar. Und dazu kam es dann leider nicht mehr. Es hätte bestimmt sehr, sehr viel zu erzählen gegeben. 98 Jahre, langes Leben, lange Karriere. Stolzes Alter. Ja, genau. Aber ein großer Verlust natürlich für seine Familie und auch für seine Fans. Und deswegen wollen wir heute eigentlich auch diesen Anlass nutzen und ihn würdigen, denn für mich war er wirklich auch einer der ganz, ganz großen Sprecher und ich habe ihn wirklich immer noch im Ohr, wie er sich mit uns im Studio amüsiert hat. Über ihn werden wir auf jeden Fall reden. Ganz Kalifornien würde dir dabei zuschauen, übers Kabelfernsehen natürlich. Wir wollen eine zweiteilige Quizshow machen. Es werden Ausschnitte aus den alten Filmen, der kleinen Strolte gezeigt und Fragen gestellt. Jeder gegen jeden. Ich kann mir vorstellen, dass du gewinnst. Du kannst die anderen doch locker ausstechen. Das hört sich nicht schlecht an. Und der Preis? Der kann sich sehen lassen. Der Sieger bekommt 20.000 Dollar. Ja, Horst Naumann. Der hat ja wirklich eine wahnsinnig interessante Biografie. Und darüber schreibt er auch in seiner Autobiografie. Die heißt Zwischen Leuchtfeuer und Traumschiff. Und Horst Naumann ist geboren am 17. November 1925 in Dresden. Und der wollte eigentlich mit 17 Schauspieler werden und ist dann aber eingezogen worden Ende 1943, als sein älterer Bruder bereits bei Stalingrad vermisst wurde, muss man sich mal vorstellen. Kam dann also als Soldat zuerst nach Frankreich, dann nach Russland, wurde dann in der Ukraine am Oberschenkel verwundet, kam ins Lazarett nach Schlesien, dann wieder an die Front, und ist dann im Kessel von Vilna in Litauen eingeschlossen worden, ohne Verpflegung, kurz vorm Verhungern, wurde dann aber in letzter Sekunde irgendwie noch gerettet und kam dann wieder ins Lazarett nach Königsberg. Ist da verlegt worden, weil er eine Blinddarmentzündung bekommen hatte und hat dann da im August 1944 den Bombenhagel auf Königsberg erlebt und ist dann aber über Umwege wieder zurück nach Dresden gekommen. Und der beschreibt das unglaublich bildhaft und intensiv, all diese schrecklichen, Kriegserlebnisse. Du hast wirklich beim Lesen das Gefühl, du bist mit ihm dabei. Und dann war der Krieg zu Ende, konnte er endlich sich seinen Traum erfüllen und Schauspieler werden oder als Schauspieler arbeiten. Und innerhalb von ein paar Jahren wurde er dann bereits in den frühen 50ern ein großer gefeierter Star in der DDR. Bei der DEFA hatte große Erfolge mit Filmen wie Leuchtfeuer und Carola Lamberti, Alter Khan und Junge Liebe. Wurde dann aber Mitte der 50er von der Stasi extrem unter Druck gesetzt, nachdem sein Vater sich aus anscheinend politischen Gründen in den Westen abgesetzt hatte. Die Mauer stand ja noch nicht, aber es gab ja schon die Zonengrenze. Und er selber durfte dann darauf hin, also Naumann selber durfte dann ab dem Zeitpunkt von einem Augenblick auf den anderen nicht mehr arbeiten. Also der hat keine Engagements mehr bekommen, wurde jetzt in der DDR nicht mehr besetzt, Obwohl er ein richtiger Star war, und ist dann zwangsläufig 1958 auch in den Westen geflüchtet, ist dann aber unglaublich beschimpft worden von der DDR aus, nachträglich und verunglimpft. Es gab zum Beispiel dann Karikaturen in der Zeitung im Neuen Deutschland, glaube ich, da hat man dann behauptet, er hätte sich dem Kapitalismus verschrieben, nachdem er immer wieder betrunken am Set, erschienen sei und deswegen hätte ihn die Defer nicht weiter beschäftigen können. War natürlich alles nur Propaganda. Man war einfach sauer, dass er in den Westen gegangen war und sich dem Klassenfeind angeschlossen hatte. Aber im Westen konnte Naumann dann sofort Fuß fassen. Theaterleute und die Filmemacher, die nahmen ihn dann mit Kusshand. Und dann hat er sofort Hauptrollen gespielt. Also Wolken über Kaprun 1964, Bei uns daheim 1966, Zimmer 13, 67 und hat dann mitgespielt in Jerry Cotton. Todesschüsse am Broadway und in diesem ganz schrägen, ich weiß nicht, ob du den kennst, Blutiger Freitag mit Raimund Harmsdorf. Das war so ein extrem verstörender Exploitation-Film von 1972. Da ist ja dieser Einsatzleiter Dr. Maya Lippe. Das ist so eine Co-Produktion, so eine italienische... Ja, du hast das Gefühl, das ist so ein bisschen so eine Roland-Click-Geschichte, obwohl ich glaube, der Typ heißt Olsen, der das inszeniert hat. Ziemlich schräg, aber kann man sich immer noch angucken und hat eine ganz interessante Stimmung. Da geht es um diese Banküberfälle, die damals in den 70ern plötzlich so aufkamen. Aber hat dann relativ schnell seichtere Sachen auch gemacht. Naumann landete dann eben in der Schwarzwaldklinik und im Traumschiff. Darüber haben wir ja auch schon gesprochen. Dr. Römer. Richtig, Dr. Römer. Und dann, obwohl, jetzt habe ich schon so viel über ihn erzählt. Wir müssen jetzt eigentlich schon mal wieder in einen wunderbaren kleinen Auftritt von ihm reinhören. Justus, bitte komm jetzt zu den anderen. Siehst du, sie sind schon da. Bonehead, der mit den schulterlangen Haaren. Von seinen Ohren sieht man gar nichts mehr. Mit denen er so herrlich wackeln konnte, ja. Und das ist Fuzzi. Er hat noch immer das kindliche Gesicht von damals. Bluthand und die entzückende Peggy, die ein großes, hübsches Mädchen geworden ist. Horst Naumann, für mich übrigens auch eine absolute Hörspielstimme. Natürlich nicht nur bei den drei Fragezeichen. Ich kenne ihn, habe ihn total im Ohr als Erzähler bei den Masters of the Universe. Ich kenne ihn natürlich auch kreuz und quer bei TKKG, bei Honey und Nanny. Ich erinnere mich auch daran, dass er immer mal bei Titania in der Gruselkabinett aufgetaucht ist. Da war er dabei, relativ viel sogar. Genau, sehr oft. Das heißt, das ist tatsächlich auch eine Stimme, die mich seit der Kindheit begleitet. Und man lustigerweise dann auch irgendwann merkt, Moment mal, das ist ja der aus der Schwarzwaldklinik. Den kenne ich aus diesen ganzen Geschichten. Wie ist es denn beim Synchron? Da habe ich ihn auch so ein bisschen im Ohr. Aber hat er da Feststimmen gehabt? Ja. Der hatte eigentlich keine richtige Feststimme. Der hat natürlich schon sehr früh synchronisiert, also auch schon damals bei der DEFA. Und die allererste Synchronrolle von ihm, die ich finden konnte, die war 1953 in Locken des Glück. Interessant ist, das war auch gleich eine Hauptrolle. Also das macht man ja auch nicht sofort. Fängst ja eigentlich normalerweise klein an und arbeitest dich dann langsam, hoch und bekommst dann größere Rollen angeboten. Aber bei ihm war das gleich eine Hauptrolle. Der hatte keine richtige Feststimme. Hat so ein paar, Peter Cushing hat da ein paar Mal gesprochen. Er hätte aber, finde ich, auch ganz toll auf Roger Moore gepasst. Also in den 70ern, als dann James Bond aufkam. Hat aber, was er gemacht hat, und das ist wirklich legendär, Ugo Tognazzi, diesen Renato in ein Käfig voller Narren. Ja. Hat er gesprochen. Mit Michel Serot. Hast du das im Ohr noch, wie er das macht? Ein bisschen habe ich das im Ohr, ja, ja. Und das war eine ganz schwierige Rolle, weil dieses Tuntige, was ja im Vordergrund stand und so sollte das ja eigentlich auch angelegt sein, das hat er nicht zu drüber gespielt, sondern immer noch ganz. So menschlich, hat das wunderbar gelöst, indem er da so leicht an der Schraube gedreht hat, dass es nicht unangenehm und irgendwie so despektierlich wurde, obwohl er ja wirklich eine sehr, sehr tiefe Stimme hatte. Das ist eine tolle Rolle, die ich auch wirklich bei ihm total im Ohr habe. Hat aber auch noch andere Leute gesprochen, die man kennt, zum Beispiel Lex Barker hat er gesprochen, in die Schlangengrube und das Pendel, Pierre Brice hat er auch mal gesprochen, Ronald Reagan, ja, in tropische Abenteuer 1953 und das muss dann eigentlich sogar noch eine Deversynchronisation gewesen sein und dann hat er natürlich auch einmal einen sehr bekannten Diskothekenbesitzer und Playboy gesprochen, wer könnte das sein? Was wollen wir reden? Gehen wir ins Eden. Rolf Eden in schamlos 1968. Da fragt man sich ja auch, warum wird Rolf Eden, das ist ja nun Deutscher, warum wird der nachsynchronisiert? Das hat man manchmal natürlich gemacht, dass man Deutschsprachigen eine andere deutsche Stimme verpasst hat. Die wurden dann eben dadurch auch oft verändert in dem Charakter und auch sehr, sehr oft veredelt. Wie zum Beispiel, haben wir gerade schon drüber gesprochen, Raimund Harmsdorff. Der Seewolf, man kennt ihn ja, der spricht aber im Seewolf nicht mit seiner Stimme, sondern mit der Stimme von Scotty aus Raumschiff Enterprise. Weiß. Und das hat Raimund Harmsdorff sein Leben lang verfolgt. Er hat extrem darunter gelitten, dass er die Rolle seines Lebens nicht mit seiner eigenen Stimme zeigen konnte. Und manche Schauspieler hassen es natürlich auch, sich selbst zu synchronisieren. Dann sagen die einfach, okay, wir haben den Film gedreht, habe ich jetzt keine Lust mehr, jetzt muss ich den Mist auch noch synchronisieren. Klaus Kinski zum Beispiel, der hat sich ab Mitte der 60er Jahre, hat er sich nicht mehr synchronisiert. Außer in Fitzcarraldo und Nosferatu. Und sonst war das immer Gerd Martinsen, die Stimme von Louis de Funès, hat dann immer Klaus Kinski synchronisiert. War wahrscheinlich für alle Beteiligten im Studio auch besser, dass Kinski sich nicht selbst synchronisiert hat, im Synchronstudio ausgerastet. Ist. So eine Doku hätte ich wirklich gerne mal gesehen. Kinski synchronisiert sich selber. Du dumme Sau! Im Dunkeln, du siehst ihn aber nicht mit dem Dunkeln Synchronsturm, du hörst ihn da noch rumwüten. Ich weiß aber von seiner Tochter, als die Nastasia Kinski Paris-Texas synchronisiert hat, da soll sie, weil sie irgendwann auch nicht zufrieden war mit dem, was man ihr gesagt hat, der Regisseur war irgendwie wahrscheinlich anstrengend für sie, da hat sie dann eine Cola-Flasche gegen die Scheibe geworfen. Okay, das liegt in der Familie. Obwohl, ich muss aufpassen, was ich sage. Nastasia Kinski ist ja jetzt im Augenblick wirklich auch ganz schwer dabei, alle zu verklagen. Sie will ja auch die Nacktszenen vom Eifezeugen. Sie will sie ja auch alle raushaben. Womöglich verklagt sie jetzt auch den Bobcars, weil ich das erzählt habe. Um Gottes Willen. Dann ganz schnell weiter zu Horst Naumann. Denn du hast noch ein paar Sachen zu ihm. Ja, Horst Naumann. Jetzt nicht Klaus Kinski und nicht Nastasia. Der war auch dieser liebenswürdige Dr. Baker in Unsere kleine Farm und auch der Schachkönig in Alfred Quark. Und, was ich hier noch habe, kennst du eigentlich die Zeichentrick-Version von Herr der Ringe, von Ralf Bakschi von 1979? Oh ja, natürlich, die so mittendrin aufhört. Da war er mittendrin, ja. Da war er Elrond, der so ein bisschen missmutig da in Bruchtal sitzt und Boromir zurecht weist. Das war auch Horst Naumann. Okay, toll. Und über diese Bakshi-Version muss ich mit dir auch mal irgendwann ausführlich mich austauschen. Das haben wir noch nie gemacht. Du hast die ja wahrscheinlich auch studiert oder ignoriert. Ich habe die zur Kenntnis genommen. Aber gemerkt, dass Peter Jackson sich einzelne Einstellungen wirklich geklaut hat. Von Bashi. Ja, und die Nahschool sind auch schon sehr inspiriert, also wie die sich bewegen in einer gewissen Weise auch. Und dieses Rotoskop-Verfahren, was die damals angewendet haben, das war natürlich schon was Besonderes irgendwie. Ja, aber ist nicht so mein Lieblingsfilm. Also man merkt auf jeden Fall, obwohl, ganz kurz mal, da müssen wir jetzt gerade dabei sein, man kann es ja alles rausschneiden. Aber Kai, kennst du diese russische Fassung von Herr der Ringe von 1991? Es gibt eine russische Fassung. Ja, das ist so trashig, das kannst du dir nicht vorstellen. Gibt es auf YouTube. Gibt es bei YouTube, genau, weil da habe ich mal Teile gesehen von. Ich weiß, dass es die gibt und dass das völlig fahre ist. Das glaubst du nicht, das ist fantastisch. Und da taucht, glaube ich, auch Elrond auf. Tauchen ja nicht alle auf. Tom Bombadil taucht zum Beispiel auf. Und am besten ist Gollum mit einer Strumpfmaske, mit so einer grünen Strumpfmaske über dem Kopf. Das ist so irre. 1991, noch vor Peter Jackson. Ja, genau. So, aber jetzt müssen wir noch mal ganz kurz, Wir müssen nochmal kurz zu Horst Naumann. Wer jetzt noch einmal 45 Sekunden lang Lust hat, sich die großartige Stimme von Horst Naumann anzuhören, ich sage nur, da gibt es einen Spot bei YouTube, Ford Taunus 1973. Ein sehr cooler Werbespot für ein legendäres Auto. 50 Jahre alt, über 50 Jahre alt, der Clip, mit Original-Cheft-Gitarre. Und die kommt ja auch bei den drei Fragezeichen zum Einsatz. Hier nochmal Horst Naumann, wenn man Lust hat, YouTube. Und wie schön, dass wir Horst Naumann jetzt tatsächlich nochmal gewürdigt haben. 98 Jahre, wie wir wissen, friedlich eingeschlafen. Toll natürlich dann so zu gehen. Und wir haben ihn hier auch im Universum der drei Fragezeichen für immer. In diesem Fall hier natürlich als Milton Glass. So, und wo wir schon bei interessanten Sprechern sind, finde ich, kommen wir doch jetzt mal zu dem kleinen Strollchen, die Justus trifft, dann wieder im Fernsehstudio. Bonehead, Fuzzi, Bloodhound und die hübsche Peggy, im Original hier gesprochen von TKKG. Wir hören mal rein. Hi. Hallo. Na, haben sie dich auch eingespannt, Babyfazzo? Schön, dass du kommen konntest, Justus. Freut mich, sie wiederzusehen, Peggy. Hallo, Fuzzi. Hallo. Hi. Hey Just, hallo. So, da wir nun alle versammelt sind... Aber wir sind ja noch gar nicht vollzählig, Flapjack fehlt noch. Flapjack? Tja, das tut mir leid. Er war unauffindbar. Wir haben uns wirklich Mühe gegeben, aber wir haben ihn nicht gefunden. Ich habe gehört, wir werden dem Publikum in einer Talkshow vorgestellt. Was zahlen Sie denn dafür? Ja, also das war natürlich schräg damals als Kinder, vor allem wenn man beide Serien gehört hat, plötzlich also hier CKKG komplett bei Fragezeichen in anderen Rollen. Ganz lustig übrigens, fiel mir noch mal auf jetzt hier, also Manu Lubowski, der hier Blatthorn spricht, hat so ein bisschen den kurzen gezogen, was seine Einsätze anbelangt. Ich habe mir noch mal genau aufgeschrieben, wie viele Takes Manu in dieser Folge hier hat. Es sind nämlich genau drei. Er sagt drei Sachen in diesem Hörspiel. Hallo, rechts und Schoko. Das sind die Einsätze. Und zwar auf Seite 4, 11 und 18, aber dafür kann er ja nichts. Das war ja Frau Körting. Frau Körting hat ihn eingeteilt und dann eben für Fuzzi war es dann Niki Nuwotny und der hat auch nur auf drei Seiten Text. Genau, richtig. Also Sascha als Bonehead und Peggy, Veronika Neugebauer haben am meisten Text. Kannst du dich erinnern, die waren mit euch im Studio dann damals alle wahrscheinlich, ne? Ja, die waren, also weiß ich jetzt nicht mehr ganz genau, aber wir haben uns natürlich oft gesehen, die tauchten dann auf, aber viele Sachen wurden natürlich auch geäxt, weil die haben ihren Part für ihre TKKG-Folgen natürlich separat aufgenommen und wenn da noch irgendwas war, dann. Wurde das während der Session, die sie gerade hatte, eingesprochen. Also ich kann mir nicht vorstellen, dass Manu jetzt für die drei Sätze extra sich dann nochmal nach Hamburg bequemt hat, weil Manu lebte ja und lebte in München. Daher kenne ich ihn eigentlich auch. Ich kenne ihn eigentlich aus München und Veronika habe ich, glaube ich, auch vielleicht nur ein paar Mal bei Frau Körting getroffen, aber intensiv kenne ich sie eigentlich aus dieser Zeit, als ich in München war mit Party of Five. Ach ja, okay. Da hat sie ja auch teilweise mitgesprochen, hat ja sehr viel Synchronen auch gemacht. Veronika hat 1999 zum Beispiel Heather gesprochen bei Blair Witch Project, das war sie. Und ganz toll, Veronika in Eyes Wide Shut als Sally, diese Mitbewohnerin von dieser Domino, hat sie eine großartige Szene mit Tom Cruise. Und dann war sie auch die Stimme von Nav Campbell als Sidney Prescott in Scream 1, 2 und 3, glaube ich, und hat viel gemacht. Piper Perabo war sie, dann war sie sogar einmal Pink in Drei Engel für Charlie und hat sogar einmal das Der Hammer Heidi Klum synchronisiert in Über kurz oder lang. Oh Gott, sollte man eigentlich immer machen, Heidi Klum synchronisieren. Die Stimme von Heidi Klum ist wirklich schwer zu ertragen. Ja, Veronika Neugebauer, mich verbindet ja tatsächlich auch einiges mit TKKG, und dann auch mit ihr, denn sie hat in der zweiten Folge der Ferienbande eine Gastrolle übernommen. Ich habe sie tatsächlich mit ihr in München aufgenommen. Ich bin also extra nach München gefahren, habe sie da getroffen und war ganz aufgeregt, Weil ich natürlich dachte, oh Gott, Gabi von TKKG. Das war so ein bisschen so eine schwierige Rolle da gleich am Anfang des Hörspiels. Und ich war sehr gespannt, wie ist die so drauf? Und ich war im Studio schon und sie kam dann rein. Und das Erste, was sie sagte, ach Mist, ich habe mir im Auto hier auf dem Weg meine komplette Wasserflasche über die Hose gekippt. Ich bin jetzt quasi schön feucht im Schritt. Wir können anfangen. Und dann dachte ich, okay, alles klar. Aber das wird kein Problem hier. Die Film-Mann-Texte mit dir einzusprechen. Und das war wirklich sehr, sehr lustig und sehr nett. Und im Prinzip auch ein One-Take. Also man merkte, was für ein absoluter Vollprofi die war. Und Lust hatte am Gas geben auch. Und das war eine ganz, ganz tolle Session. Und wir haben uns dann auch noch nett gemailt und so. Also es war eine sehr schöne Arbeit. Ja, die war total nett. Mit der konnte man auch wirklich ein Bier trinken gehen. Und die war eigentlich sehr angenehm. Ich mochte die total gerne. Und umso furchtbarer war es dann natürlich. Dass sie dann eben irgendwann verstorben ist. Das war ja eine Katastrophe. Das war schrecklich. Das war ein echter Schock. Auch bei TKKG natürlich. Dann fehlte Gabi, musste umbesetzt werden und so und hat alle ganz schön beschäftigt in den Kulissen, weil es eben so früh war und so unerwartet dann in dem Sinne. Also sehr tragisch. Hier hören wir sie aber als Peggy nochmal. Macht sie auch eigentlich ganz schön. Also sie hat, glaube ich, auch so das meiste zu tun fast. Also okay, Sascha als Bonehead muss natürlich auch ein bisschen dieses Doppelspiel treiben. Ja, sie ist eigentlich die Sympathischste von allen. Also sie geht einfach mit ihrem Ruhm ganz anders um. Und ich finde, sie sticht da so ein bisschen hervor. Weil die Rolle von Sascha ist ja eigentlich sehr unangenehm, muss man sagen. Sie ist ja ein wahnsinniger Aufschneider. Aber das muss er ja auch sein, soll er ja auch sein. Denn dahinter steckt natürlich etwas ganz anderes. Und wir können ja mal ganz kurz reinhören, hier in die Quizshow nochmal, wie da so die Stimmung ist. Justus gab sich einfältig. Er wollte Bonehead und die anderen über seine wahre Intelligenz täuschen. Und das gelang ihm. Für Milton Glass aber wurde die Talkshow zu einer mittleren Katastrophe. Er bemühte sich, ein paar vernünftige Sätze aus seinen Gästen herauszubringen. Doch das gelang ihm nicht. Peggy, hast du schon irgendwelche Pläne für deine Zukunft? Ja, ich möchte studieren. Ich möchte mich weiterbilden und etwas Nützliches aus meinem Leben machen. Dafür könnte ich den Gewinn aus dem Quiz ganz gut gebrauchen. Ich bin überzeugt, dass du es schaffen kannst. Und noch mal zu dir, Bonet. Was machst du heute? Ich bin Kraftfahrzeugmechaniker. Da liege ich platt auf dem Rücken unter einem Schrotthaufen und das Schmieröl läuft mir in die Augen. Und dann werden mir die Arme lahmen vom Hantieren mit den Schraubenschlüsseln. Und wie würde es dir gefallen, wieder beim Filmen mitzumachen? Du sagst ja selbst, du wärst als Kind ein guter Schauspieler gewesen. Schauspieler? Sie haben wohl keine Ahnung, wie viele Schauspieler in der Stadt arbeitslos sind. Oh doch, doch, doch, ich weiß es sind viele. Monat, heute trägst du dein Haar sehr lang. Klar, früher musste ich mir den Kopf fast kahlscheren lassen, damit meine großen Ohren gut zu sehen waren. Davon habe ich die Nase voll. Das kann ich verstehen. So, liebe Zuschauer, jetzt habe ich noch eine Überraschung für unsere Gäste. Sie alle erhalten ein Geschenk als Dank und Anerkennung. Bitte, Trixi, sei doch so nett. Gib mir die Schachtel mit den Pokalen. Gern, Milton, hier ist sie. Danke, Trixi. So, nun wollen wir mal sehen. Jeder bekommt einen Pokal aus Silber. Darauf ist der Name eingraviert und der Filmtitel Die kleinen Strolcher. Aber die Schachtel ist hier leer. Die Pokale sind weg. Die sind gestohlen worden. Ja, wie du gesagt hast, Pretty Peggy versucht eigentlich auch noch für was anderes berühmt zu sein oder aus ihrem Leben zu machen, als dass sie mal bildhübsch war. Das findet dieses Publikum nicht so wirklich interessant. Die scheinen hier irgendwie alle von Olli Geissen oder Vera am Mittag aus Knien zu sein. Genau so ist diese Stimmung. Und da tat sie mir wirklich ein bisschen leid. So, und dann kommt hier Trixie und überreicht die Pokale. Tja, vielleicht auch nicht jemand, der regelmäßig zum Einsatz kommt von dem Mikrofon. Wer ist denn Trixi, bitte? Ich habe da nichts gefunden zu. Wer spricht Trixi? Ja, das weiß keiner. Das steht hier wirklich nur auf dem Deckblatt. Das ist Ninja Körting. Und das ist die Tochter des Bruders von Frau Körting, und zwar von Uwe Körting, der leider jetzt schon verstorben ist. Und Ninja hat auch noch mal woanders mitgesprochen. Aber ich habe das leider gar nicht richtig auflisten können. Aber da hat sie einen ganz kleinen Einsatz auf Seite 7. Die haben die Sendung gekippt, als der Diebstahl der Pokale ans Licht kam. Was meinst du, Justus? Die sind noch dort. Wie bitte? Von wem sprichst du? Wer ist noch da? Nicht wer, sondern was? Ich meine die fünf silbernen Pokale, die wir bekommen sollten. Sie sind immer noch im Studio. Ja, die drei Fragezeichen warten, also gespannt auf die Talkshow. Und weil das aber so schief ging, wird stattdessen ein Wild-West-Film gezeigt, wie es heißt im Fernsehen. Und das hören wir ja auch. Es klingt ja tatsächlich nach Wild-West-Film da, ne? Aber interessanterweise ist das ein ganz kurzer Ausschnitt aus einem legendären Europa-Hörspiel und zwar aus Winnetou 1 Teil 2. Und da hört man Michael Pöhlchau als Old Shatterhand. Und Old Shatterhand, Michael Pöhlchau, den haben wir dann später auch in Tatort Zirkus als Inspektor Kotter. Genau, richtig. Und da schließt sich dann wieder der Kreis, die Intertextualität der drei Fragezeichen. Wunderbar. Sehr schön fand ich, dass dann eigentlich dieser gestohlene Preis relativ schnell gefunden wird. Man findet also diese Pokale, die drei Fragezeichen schleichen sich nachts ins Studio ein, finden die in diesem Scheinwerferkasten und werden dann überrascht von Lomax, dem Regisseur, der sie verdächtigt und auch sich nicht wirklich davon überzeugen lässt, dass sie Detektive sind und eine Visitenkarte haben. Halt! Keine Bewegung! Hier habt ihr sie also versteckt? Mr. Lomax, die Pokale haben uns 2000 Dollar gekostet und ihr wollt sie stehlen. Einer genügt dir wohl nicht, Babyfazzo, wie? Mr. Lomax, ich will sie nicht stehlen. Ich habe sie gerade entdeckt. Ich will den Diebstahl verhindern. Ja, das soll ich glauben. Wir sind Detektive, Mr. Lomax. Hier ist unsere Karte. Hier. Die drei Detektive? Drei Fragezeichen? Die stehen für Rätsel, ungelöste Fälle, Geheimnisse. Naja, solche Visitenkarten kann sich jeder drucken lassen. Das sagt überhaupt nichts. Ja, ich finde das wirklich toll von Wolf Rathien hier als Lormax. Unser Stephen Terrell aus dem Gespensterschloss. Mr. Jenkins aus dem Bergmonster. Also ein Klassiker, ein Star der frühen Drei-Frage-Zeichen-Hörspiele. Hier finde ich super besetzt, gerade auch, weil wie Passetti als Erzähler erwähnt, Justus später auffällt, wie sehr sich die Stimme von Lomax verändern kann. Mal ist er herrisch, mal müde und resigniert und Rathien macht das hier auch, spielt das sehr schön aus. Also entweder ist er so aufbrausend und später wird es ja noch abgefahrener am Ende, was mit Lomax passiert. Da müssen wir auch gleich nochmal rein, das ist super, zum Schluss der Auftritt von Lomax, das ist fantastisch. Hände hoch oder ich schieße. Er hat einen Revolver. Peggy, bleib bei mir. Ich mach aus ihr einen berühmten Star. Mit ihr komm ich noch einmal ganz groß raus, ganz groß. Hören Sie, Mr. Lomax, Sie werden nicht auf uns schießen. Sie sind ein großartiger Regisseur, aber... Was versprichst du dir davon? Lomax ist verrückt. Weißt du, was er mit dem Gate machen wollte? Sei still, oder ich schieße. Dieser Verrückte wollte... Licht an! Ton ab! Kamera läuft! Nicht sagt er es doch, er ist verrückt. Er weiß überhaupt nicht, was er tut. Gordon! So, nun bleiben Sie ganz ruhig da sitzen, Mr. Lomax. Justus, heb den Revolver auf. Wird gemacht. Danke, Gordon. Gut, dass Sie gekommen sind. Ich habe gesehen, wie Bonehead sich ins Haus geschlichen hat. Da dachte ich, es ist besser, wenn ich ihm folge. Ja, Stefan Brönnecke. Ja, genau. Der auch toll ist, finde ich, in der Folge. Als Flapjack sozusagen, der Undercover-Strolch. Als Gordon, genau. Genau, erst mal reinschmuggelt und irgendwie auch ein ganz schönes, also er wird ja so zu so einer Art viertes Fragezeichen dann, der mit ermittelt und dann auch so mit Justus gemeinsame Sache macht. Das finde ich, passt gut zu euch. Aber der Schrei, erst mal der Schuss, der ist wirklich wie aus Väter der Klamotte. Und der Schrei, der Schrei von Rathien, das ist, glaube ich, wirklich ein Schrei, den wir dann vorher auch gehört haben im seltsamen Wecker im Uhrenzimmer von Bert Klock. Das ist wirklich der Originalschrei, den wir hören. Wunderbar. Ja, toll. Dann ist er da auch drin. Da schließt sich schon wieder ein Kreis. Und dann auch sehr lustig, wie die gefesselte Peggy befreit wird und dann erst mal so ein bisschen, fast so ein bisschen grenzdebil lacht und sagt, ja, ja, naja, früher war das halt so, da habe ich dich ja immer gerettet. Und heute machst du es mal. Egal, weiter geht's. Ich glaube, ich mache jetzt in meiner Karriere weiter. Und dann natürlich auch die große Frage, warum Justus sie die ganze Zeit sieht. Warum sieht er sie? Aber egal, steht so da. Steht so da und dann wird auch wieder alles gut. Die Wackelohren waren doch so wichtig. Damit können wir doch vielleicht auch den Fall des gestohlenen Preises beschließen und Andreas, können jetzt... Die Haare verdecken eben doch bestimmte Körpermerkmale. Es ist gar nicht so falsch, was dein Friseur dir damals gesagt hat. Nein, das stimmt, das ist richtig. Und wir können jetzt endlich studieren, wie wir es uns immer gewünscht haben, lieber Andreas. Das machen wir und gehen dann in den nächsten Bobgas, wenn wir uns wieder hören. Macht's gut. Ciao.